DVDs: Ben Becker

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Comedian Harmonists - Ben BeckerComedian Harmonists
Ben Becker, Heino Ferch, Ulrich Noethen

DVD, 21. September 1998
     Verkaufsrang: 793      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der aufstrebende Musikus Harry Frommermann (Ulrich Noethen)haust in einem Dachkämmerchen im Berlin der 30er Jahre. Natürlich ist er als aufstrebender Künstler und Vokalartist nicht nur arm, sondern auch schwer verliebt in die Tochter (Meret Becker) des jüdischen Besitzers eines Musikgeschäfts. Via Anzeige trommelt er ein Sextett nach dem Vorbild der amerikanischen Gesangstruppe Revellers zusammen, darunter Statisten, Kellner (Max Tidof) und einen Bohemien (Heinrich "Harald" Schafmeister), und sie gründen die "Comedian Harmonists". Außer in schönen Harmonien zu singen, gehört auch immer eine gute Portion Komödie zu ihren Auftritten, zu denen sie bald in die besten Säle der größten Städte landauf und landab und sogar nach Amerika geladen werden. Doch mit der Machtübernahme der Nazis hat die hochfliegende Karriere des teils jüdischen Ensemble ein bitteres Ende.
Joseph Vilsmaiers (Schlafes Bruder, Marlene) liebevolle, in Ausstattung und Aufwand epische Hommage an diese fröhlichen Sängerknaben der 30er Jahre, deren Lieder noch heute eine große Liebhaberschar haben, wäre beinahe für den Oscar vorgeschlagen worden und sahnte im eigenen Land beim deutschen und bayerischen Filmpreis kräftig ab. Zeitkolorit und die politische Stimmung sind detailliert wiedergegeben, und in die Aufsteiger-Story werden auch diverse Liebesgeschichten (im Zentrum das Liebesdreieck zwischen den von Noethen, Ben Becker und Meret Becker gespielten Figuren) miteingeflochten. Neben gefühlvollen Passagen sorgen auch komischen Momente, wie das allererste Vorsingen in Begräbnisstimmung und das anschließende Besäufnis mit Musikimprovisationen, für runde Mainstream-Unterhaltung. Exquisit nicht nur die Musik, sondern auch das Ensemble-Spiel der deutschen Schauspielelite (außer den genannten sind noch Heino Ferch, Kai Wiesinger und Katja Riemann zu nennen. Otto Sander gibt einen prägnanten Kurzauftritt). -Heike Angermaier


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

...ein episches Geschichtsdrama als ein einfühlsames Zeitdokument      5 von 5 Punkten
Im Dezember 1927 von Harry Frommermann in seiner Wohnung in Berlin gegründet und knapp 8 Jahre später auf der Höhe ihres Erfolges nach einem letzten Konzert in München im Rausch von politischen Absurditäten zerschlagen, zeigt dieses spielerische Dokument in zum Teil bewegenden Szenen direkt und ohne leise Zwischentöne oder feine Nuancen geschichtliche Anekdoten der Comedian Harmonists von nackter Existenzangst, glamourösen Erfolgen und erzwungenem, bedrückendem Ausstieg.

Szene für Szene sorgfältig balanciert, ohne Form von Theatralik als Fakten und Fiktionen plakativ aneinanderreihend inszeniert Vilsmaier, bei allen intra- und interindividuellen Problemen, Spannungen und Schicksalen der Ensemblemitglieder, als eigentlichen Motor des Filmes jedoch die einzigartige, mitreißende Musik dieser weltberühmten, deutschen A-Capella-Gruppe, von den 6 klug ausgewählten Hauptdarstellern fabelhaft, gewitzt und mit einem wunderbaren Gefühl für die Belle-Epoche gespielt.

"In einem kühlen Grunde" - "Ich kann das nicht!" - ein ehrlicher und gekonnter, deutscher Beitrag zur deutschen Musik(er)geschichte


*** Die Mitglieder des Ensembles:
1. Tenor: Ari Leschnikoff (1897 - 1978)
2. Tenor : Erich A. Collin (1899 - 1961)
3. Tenor : Harry Frommermann (1906 - 1975)
Bariton: Roman Cycowski (1901 - 1998)
Bass: Robert Biberti (1902 - 1985)
Pianist: Erwin Bootz (1907 - 1982)
Wie zu sehen überlebten alle sechs Mitglieder den Zweiten Weltkrieg, traten aber nie wieder gemeinsam auf.

*** Bekannte Lieder /u.a.:
1930 Ein Freund, ein guter Freund (Heymann/Gilbert)
1930 Ich hab' für Dich 'nen Blumentopf bestellt (Bootz/Karlick)
1930 Liebling mein Herz läßt Dich grüßen (Heymann/Gilbert)
1930 Veronika, der Lenz ist da (Jurmann/Rotter)
1931 Das ist die Liebe der Matrosen (Heymann/Gilbert)
1932 Der Onkel Bumba aus Kalumba (Hupfeld/Rotter/Robinson)
1932 Irgendwo auf der Welt (Heymann/Gilbert)
1932 Schöne Isabella aus Kastilien (Bootz/Karlick)
1933 Kleiner Mann, was nun? (Bootz)
1933 So ein Kuß kommt von allein (Grothe)
1934 Gitarren spielt auf (Schmidseder/Siegel)
1934 Mein kleiner grüner Kaktus (Dorian/Herda)


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Ben Becker - Die Bibel: Eine gesprochene Symphonie - Ben BeckerBen Becker - Die Bibel: Eine gesprochene Symphonie
Ben Becker, Deutsches Filmorchester Babelsberg

DVD, 9. Mai 2008
     Verkaufsrang: 1309      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Ben Becker Die Bibel DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Leider gekürzt.      3 von 5 Punkten
Ich habe Ben Becker und die Bibel im April live in Berlin miterlebt und war sehr beigeistert. Die DVD bringt die Stimmung sehr gut rüber und auch die Bild- und Tonqualität ist sehr gut. Ich vermisse leider nur einen Großteil der gesungenen Stücke! Am Ende sind nur ZWEI Songs auf der DVD gelandet. Songs wie Hurt von J.Cash oder Bridge Over Troubled Water fehlen.
Wirklich schade!


Schlafes Bruder - André EisermannSchlafes Bruder
André Eisermann, Dana Vávrová, Ben Becker

DVD, 4. Mai 2004
     Verkaufsrang: 1145      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,77 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Genies faszinierten die Menschen schon immer und wenn das Genie auch noch ein Außenseiter ist, bietet es hochwertigen Stoff für Romane. Das war so bei Patrick Süßkinds Das Parfüm, wo das olfaktorische Genie ein mörderisches Monster ist und auch bei Robert Schneiders von der Grundstimmung sehr ähnlichem Debütroman Schlafes Bruder, in dem das musikalische Genie in einer monströsen Umwelt zugrunde geht.
1995 verfilmte Joseph Vilsmaier den literarischen Sensationserfolg Schneiders und bestätigte seinen Ruf als Spezialist für modern umgesetzte Heimatthemen. Schon 1988 hatte er mit der Verfilmung des autobiographischen Bauernromans Herbstmilch von Anna Wimschneider auf sich aufmerksam gemacht. 1997 sorgte er dann mit Comedian Harmonists für den größten deutschen Kinohit des Jahres. Hier wirkte auch Ben Becker mit, der in Schlafes Bruder die zweite männliche Hauptrolle spielt. Zum Durchbruch wurde der Streifen für André Eisermann (Kaspar Hauser) als musikalisches Wunderkind Elias, das keine Noten lesen kann, es aber versteht, mit seinem Orgelspiel göttliche Gefühle herauf zu beschwören.
Die Geschichte spielt Anfang des neunzehnten Jahrhunderts, und Vilsmaier versucht, die bäuerliche Tristesse und die in Elias' kleinem Heimatdorf herrschende Inzucht realistisch abzubilden. Interessant ist, wie er sich die damalige Dorfgesellschaft vorstellt, mit bigotten Geistlichen, prügelnden Lehrern und verbohrten Bauern. Ob das wirklichkeitsnah ist oder nicht, hier wirkt sie wie die Gemeinschaft der Vorhölle und für den fast heiligen Helden des Films gereicht sie zum Untergang. Der Film kam beim Publikum sehr gut an, wurde aber von der Kritik nicht nur gelobt, einige halten die Adaption des Romans für zu pathetisch. Trotzdem, ein 111 Minuten langer Sog wird für denjenigen entstehen, der sich auf die mystischen Stimmungen und die starken Bilder des Films einlässt. -Daphne von Unruh


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

es geht nicht immer gut aus - wie im richtigen Leben!      5 von 5 Punkten
Die Handlung des Filmes muss nach so vielen Rezensionen nicht mehr im Detail erwähnt werden. Daher zum Wesentlichen, nämlich dazu, was wir aus einen solchen Film lernen können oder wo das Besondere des Filmes liegt:

1. Auch wenn wir die Meinung und Weltanschaung vieler unserer heutigen Mitbürger und Erdenbewohner für eigenartig, unflexibel oder verbohrt halten: Vor 200 Jahren gab es in vielen Dörfern genau EINE "richtige" Ansicht. Und wer davon abwich, war einfach ein schlechter Mensch. Wer behindert war, hatte die Erbsünde.

Die damalige geistige Enge ist für uns heute nicht mehr vorstellbar. Der Film stellt diese Enge für mich sehr eindrucksvoll dar.

2. Beziehungen zwischen Mann und Frau leben von der Kommunikation. Er liebte sie, sie liebte ihn. Doch beide kamen nicht zusammen. Sie (Elsbeth) war zum Schluß erstaulich offen, viel offener als es sich zur damaligen Zeit für eine Frau gehört hätte. Doch Elias kannte nur seine Musik, wollte die Liebesbeziehung romantischerweise in der Musik der neuen Orgel abbilden - ein wunderbarer Gedanke und eine Liebeserklärung, wie sie schöner nicht sein konnte. Doch Elsbeth verstand dies nicht, und Elias verstand nicht, dass sie es nicht verstand.

Damals wie heute gilt: Leute, REDET drüber. Und packt die Gelegenheiten bei den Hörnern. Lasst es nicht anbrennen, wenn es um die Liebe geht.

3. Beziehungen zwischen Mann und Frau haben eine kulturelle und triebhafte Schiene. Elbeth entscheidet sich für die triebhafte Schiene, die Arterhaltung ist ihr letzten Endes wichtiger als die Liebe zu dem Partner. Der Partner wird zur lebensspendenen Maschine und zum Versorger - doch auch nicht mehr. Elias lebt die kulturelle Schiene. Ihm ist die Musik wichtiger anstatt die Gelegenheit zumindest mal zu einem Kuss zu nutzen.

Ein Urteil, welche Schiene wohl die Bessere sei, liege mir fern. Beide nehmen jedoch einen großen Teil ihres Schicksals durch ihr eigenes Verhalten selbst in die Hand. Die Unerfülltheit der Liebe zwischen den Beiden ist also die Schuld beider - und diese Einsicht ist das eigentlich Elend in dieser Beziehung.

3. Wir sind gewohnt, dass zum Schluss einen Filmes sich eine Art Happy-End einstellt. Doch hier warten wir vergebens.
Elison hätte nach dem Brand auch die schwangere Elsbeth genommen - doch es wird nichts draus, obwohl sie ihn liebt. Elsbeths Bruder hätte sich mehr Nähe zu Elias gewünscht, auch körperlich - doch es wird nichts draus. Und der Lohn für die außergewöhnliche Begabung Elisons bleibt ebenfalls aus, artet gleich in bedrohliche Massenbegeisterung aus, die für einen Bergler zu viel ist.

Insgesamt gelingt es dem Film, eine einzigartige Stimmung und Tragik aufzubauen, auf die 99 Prozent aller Filme verzichten müssen. Selbst die verbrecherische Brandstiftung mit Mordversuch und der Mord an einem Unschuldigen treten gegenüber der Liebesgeschichte in den Hintergrund und bleiben unkommentiert und ungesühnt.

So haftet diesem Film bei aller Schlichtheit etwas monumentales und mächtiges an.

Ein sehr empfehlenswerter Film, der nachdenklich macht.


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Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday - Joachim KrólEin Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday
Joachim Król, Ben Becker, Stefano Dionisi

DVD, 16. Juni 2003
     Verkaufsrang: 2141      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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In den 30er Jahren führen Laszlo (Joachim Król) und seine Freundin Ilona (Erika Maroszán) ein Restaurant in Budapest. Die Besucher verfallen Laszlos kulinarischen Spezialitäten mindestens ebenso wie der Schönheit und Anmut Ilonas. Auch der deutsche Unternehmer Hans Wieck (Ben Becker) und der Hauspianist Andras (Stefano Dionisi) können sich ihrem Zauber nicht erwehren. Während sich Andras mit dem eigens für Ilona komponierten "Lied vom traurigen Sonntag" Zugang zu ihrem Herzen verschafft, versucht sich Wieck nach seinem aussichtslosen Werben, das Leben zu nehmen. Laszlo kann Wieck noch in letzter Sekunde retten. Und während Andras und Ilona sich ihrer Leidenschaft hingeben, freunden sich Laszlo und Wieck an. Als Wieck nach Deutschland zurückgeht, richten sich die übrigen drei in einer gut funktionierenden Dreierbeziehung ein. Mit der Besetzung Ungarns durch die Nazis kehrt aber auch Wieck nach Budapest zurück: Langsam aber unabwendbar bricht eine Tragödie über die beschauliche Romanze herein.
1935 komponierte Rezsö Seress in einem Budapester Restaurant die Melodie "Das Lied vom traurigen Sonntag", ein wunderbar melancholisches Stück, welches so schaurig-schön ist, dass es eine Zeit lang einigen Selbstmördern als letzter irdischer Genuss diente und deshalb den Beinamen "Hymne der Selbstmörder" erhielt. Rolf Schübel nutzt die melancholische Grundstimmung des Liedes für sein stringentes Melodram Gloomy Sunday. Nach der Vorlage von Nick Barkows Roman Das Lied vom traurigen Sonntag inszeniert er seine Geschichte um die Macht der Liebe und die Magie der Musik mit viel Gefühl für die Schicksale der Figuren.
Nach einigen Dokumentarfilmen und Fernsehproduktionen zeigt Schübel in seinem ersten Kinofilm großen Mut und erzählerisches Talent. Nie hat man das Gefühl, der unbequeme Stoff könnte ihm entgleiten oder gar ins Kitschige abgleiten. Stattdessen verzaubert er den Zuschauer mit sorgsam komponierten Bildern, einem ergreifenden Soundtrack sowie einem fesselnden Schauspieler-Quartett. Gloomy Sunday ist einer jener deutschen Filme, nach denen man sich so oft sehnt und leider so selten zu sehen bekommt. -Harald Stucke


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Das Lied, die Liebe und das Leid...      5 von 5 Punkten
...machen diesen Film einzigartig. Budapest in den 1940er Jahren: Die Dreiecksbeziehung zwischen den Protagonisten Laszlo, Andras und Ilona steuert durch die deutsche Besetzung Ungarns ihrem tragischen Ende entgegen - stets begleitet von einem Lied, dass Hunderte Menschen in den Tod treibt...

Hier stimmt einfach alles: Regie, Schauspiel, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Musik und natürlich vor allem die Story! Heraus kommt ein zutiefst bewegender Film, der geschickt menschliche Tragödien mit globalen Ereignissen verbindet.

Unvergesslich!


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Charlotte Link: Sturmzeit, Teil I - V - Jeanette HainCharlotte Link: Sturmzeit, Teil I - V
Jeanette Hain, Ben Becker, Vittoria Belvedere

DVD, 13. September 2004
     Verkaufsrang: 5290      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die Familiensaga "Sturmzeit" erzählt in fünf Teilen ein großes Frauenschicksal Es ist die Geschichte von Felicia Domberg - eine Geschichte, die so nur im Deutschland des 20. Jahrhunderts möglich war. Felicia wächst in Ostpreußen auf. Dort lernt sie den Sozialisten Maksim Marakov kennen und lieben. Die beiden verbindet eine unerfüllte Liebe, die sie ihr ganzes Leben nicht loslassen wird. Doch ihr Schicksal sieht anderes für sie vor. Felicia heiratet den Münchner Fabrikanten Alex Lombard und mit Kriegsbeginn 1914 kommt Bewegung in ihr Leben sie wird von Alex geschieden, gerät in Gefangenschaft und erlebt die russische Revolution. Auch nach Kriegsende kehrt keine Ruhe ein. In den 20er Jahren muss Felicia sich als Geschäftsfrau beweisen, doch der "Schwarze Freitag" von 1929 verschont auch ihr Unternehmen nicht. Die Zeit des Dritten Reiches stellt Felicia erneut vor die Aufgabe, Familie und Firma durch turbulente Ereignisse zu führen. Während der Studentenunruhen von 1968 kommt schließlich Felicias Enkel bei einer Auseinandersetzung mit der Polizei ums Leben. In diesen stürmischen Zeiten müssen alle Familienmitglieder ihr Leben immer wieder neu definieren...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

Ganz gute Verfilmung!!!!!!      4 von 5 Punkten
Meine Mama, mein Bruder und ich haben uns immer Bücher aus der Bücherei ausgeliehen. Irgendwann waren dann die drei Teile von Charlotte Link dabei. Es gab dann richtig Druck denn jeder von uns wollte so schnell wie möglich weiterlesen. Als dann endlich die Verfilmung auf ZDF kam saßen wir alle gespannt vor dem TV und schauten uns den 5-Teiler an. Und wir waren wider Erwarten nicht enttäuscht. Man weiß ja, dass nicht immer alles so umgesetzt wird wie im Buch aber es war doch nicht so wild. Das einzige was mich gestört hat waren die wechelnden Hauptdarsteller für Felicia. Auch wenn Nadja Tiller sehr gut spielt fand ich sie doch nicht so gut gewählt aus optischer Sicht. Aber alles in Allem ist es eine gelungene Verfilmung und das will schon was heißen, denn nicht alle Bücher von Ch. Link sind so gut verfilmt worden. Also ich kann nur sagen, dass ich die Filme wirklich gut fand und sie mir jetzt endlich gekauft habe. Das Titellied hatte ich mir schon gleich nach den Filmen gekauft.


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Ein ganz gewöhnlicher Jude - Ben BeckerEin ganz gewöhnlicher Jude
Ben Becker, Siegfried Kernen, Samuel Finzi

DVD, 7. September 2006
     Verkaufsrang: 4951      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Eurovideo Ein ganz gewöhnlicher Jude, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 07.09.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Grandios!      5 von 5 Punkten
Wenn ein Deutscher sich seine Familienfotos ansieht, sieht er seinen Großvater, der war Bäcker. Der hat immer Rosinenbrötchen mitgebracht, wenn er zu Besuch kam. Oder seine Tante, die mal beim Rudern über Bord gegangen war.
Aber sieht sich ein Jude seine Familienbilder an, sieht er nur Bube, Dame, König, Ass - Teresienstadt, Auschwitz, Karakas und Verschollen.
Deutsche und Juden haben die gleiche Geschichte aber erzählen sich nicht die gleichen Geschichten.

Ein ganz gewöhnlicher Jude - ein Meisterwerk moderner Filmkunst. Emanuel Goldfarb, seines Zeichens Schreiber und Soziologe, erhält eine Einladung, als Mitglied der jüdischen Gemeinschaft an einer Schulstunde einer achten Klasse teilzunehmen. Beim Nachgrübeln gerät er in Konflikt mit sich selbst, seinem jüdischen Deutschsein oder seinem deutschen Judentum.

"Ausschwitz werden die Deutschen den Juden nie verzeihen", denn die Juden lösen Schuldgefühle aus. Emanuel Goldfarb hat es satt, als Beispiel der Vergangenheit herumzulaufen, bei welchem sich alle entschuldigen müssen.

Diese Einladung, so scheint es ihm, sei so, als würde man ein Forschungsobjekt haben wollen. Man könne genauso gut in den Zoo gehen und Nashörner begutachten, denn auf die wurde auch geschoßen und jetzt tut es allen Leid.

Ein interessantes Gesellschaftsdrama, in dem die Rolle und vor allem die Identität des Juden, genau wie seine Gefühle in der heutigen Zeit eine große Rolle spielen. Die deutschen wollen sich offiziell für den Holokaust entschuldigen und meinen, wenn sie ihm predigen, wie schlecht und schlimm alles damals war, sei alles wieder gut gemacht.

Doch das ist es nicht.
Er will einfach nichts mehr damit zu tun haben.

Ein großartiger Film, wenn auch ein Film der etwas anderen Sorte.

"Wissen Sie, was der Unterschied zwischen einem Philosemitisten und einem Antisemitisten ist? Der Philosemitist umarmt - der Antisemitist würgt. Und bei beiden bleibt mir die Luft weg."


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Sass - Ben BeckerSass
Ben Becker, Jürgen Vogel, Henry Hübchen

DVD, 20. Juni 2002
     Verkaufsrang: 8045      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Berlin 1924. Die Panzerknacker Franz Sass (Ben Becker) und sein jüngerer Bruder Erich (Jürgen Vogel) tanzen der Polizei auf der Nase herum und steigen innerhalb kürzester Zeit zu Volkshelden auf. Aufwändiges deutsches Ausstattungskino, das sich frei an der wahren Geschichte der Brüder Sass orientiert.
Ursprünglich als TV-Zweiteiler geplant, liebäugelt Regisseur Carlo Rola mit dem Gangsterepos, bleibt aber auf halbem Weg in melodramatischen Gefilden stecken. Zumindest hat man kaum Kosten gescheut, um das Berlin der 20er-Jahre wiederauferstehen zu lassen. Dabei orientierte man sich weniger an einer historisch exakten Rekonstruktion als vielmehr am Mythos der damaligen Weltmetropole. Das legendäre Gangsternest Mulackritze in der hügellosen Spandauer Vorstadt befindet sich neben einer steil ansteigenden Treppe, und überhaupt fühlt man sich architektonisch eher an die k. u. k. Monarchie erinnert als ans Wilhelminische Preußen. Kein Wunder, wurden die Außenaufnahmen doch in Prag gedreht.
Erzählt wird die Geschichte zweier Aufsteiger, die zunächst aus schierer Verzweiflung im Finanzamt einbrechen und schließlich Geschmack an der Sache finden. Als hedonistische Parvenüs ziehen Ben Becker und Jürgen Vogel durch die Berliner Salons, hübschen Damen gegenüber kehrt man den Gangster heraus: "Gestatten, wir sind Einbrecher". Die Polizei ist hilflos, und nach einem besonders gewagten Coup werden die Brüder praktisch über Nacht zu Berühmtheiten. Doch dort oben ist die Luft dünner. Die Unterwelt fordert ihren Tribut, und dummerweise legt man sich gerade mit den künftigen Machthabern an - den Nazis.
Carlo Rola geht es nicht um Authentizität sondern um große Gefühle, "Bigger than Life", unverhohlen angelehnt an amerikanische Ausstattungsfilme. Und tatsächlich: amerikanisch der Verzicht auf eine langwierige Exposition, flott das Erzähltempo, überlebensgroß die Stars. Und amerikanisch letztlich auch die Geschichte von zwei Berliner Jungs, die ihrer Stadt einen Hauch von Chicago verliehen. -Thomas Reuthebuch


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

toll      5 von 5 Punkten
toller film !!!
mit den super darstellern Jürgen Vogel Ben Becker und Henry Hübchen


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Trenck - Zwei Herzen gegen die Krone - Ben BeckerTrenck - Zwei Herzen gegen die Krone
Ben Becker, Alexandra Maria Lara, August Zirner

DVD, 13. März 2003
     Verkaufsrang: 16984      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Preußen Mitte des 18. Jahrhunderts, zur Zeit Friedrich des Großen Fasziniert von dessen Kühnheit, holt der König den jungen Jurastudenten Friedrich Freiherr von der Trenck in seine königliche Kavallerie nach Potsdam. Von dort ist der Weg zu Friedrichs Lieblingsschwester Anna Amalia, genannt Amlie, nicht weit - die schöne Prinzessin und der schneidige Soldat verlieben sich. Dem eifersüchtigen Staatsoberhaupt sind allein die Gerüchte schon ein Dorn im Auge, doch die militärischen Erfolge Trencks sichern ihm die Gunst des Regenten. Aber als Trencks Widersacher, Graf von Jaschinsky, die Situation durch eine geschickte Intrige von ungeahntem politischem Ausmaß verschärft, lässt Friedrich der II. den Liebhaber seiner Schwester einsperren...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Endlich ein charmanter, rotzfrecher Trenck      5 von 5 Punkten
Die Handlung mag ja historisch nicht korrekt sein, aber das ist mir bei einem Unterhaltungsfilm herzlich egal, und "hölzern" kann ich Ben Becker in dieser Rolle beim besten Willen nicht finden, im Gegenteil: seine charmante und rotzfreche Darstellung des Trenck ist einfach herzerwärmend, die anderen Darsteller sind auch nicht übel, und ich finde den Film einfach köstlich.
Der frühere Trenck-Film mit Matthias Habich war auch gut, aber der hier hat mir noch besser gefallen.


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Comedian Harmonists - Ben BeckerComedian Harmonists
Ben Becker, Heino Ferch, Ulrich Noethen

Videokassette, 6. Juli 1998
     Verkaufsrang: 281     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Der aufstrebende Musikus Harry Frommermann (Ulrich Noethen)haust in einem Dachkämmerchen im Berlin der 30er Jahre. Natürlich ist er als aufstrebender Künstler und Vokalartist nicht nur arm, sondern auch schwer verliebt in die Tochter (Meret Becker) des jüdischen Besitzers eines Musikgeschäfts. Via Anzeige trommelt er ein Sextett nach dem Vorbild der amerikanischen Gesangstruppe Revellers zusammen, darunter Statisten, Kellner (Max Tidof) und einen Bohemien (Heinrich "Harald" Schafmeister), und sie gründen die "Comedian Harmonists". Außer in schönen Harmonien zu singen, gehört auch immer eine gute Portion Komödie zu ihren Auftritten, zu denen sie bald in die besten Säle der größten Städte landauf und landab und sogar nach Amerika geladen werden. Doch mit der Machtübernahme der Nazis hat die hochfliegende Karriere des teils jüdischen Ensemble ein bitteres Ende.
Joseph Vilsmaiers (Schlafes Bruder, Marlene) liebevolle, in Ausstattung und Aufwand epische Hommage an diese fröhlichen Sängerknaben der 30er Jahre, deren Lieder noch heute eine große Liebhaberschar haben, wäre beinahe für den Oscar vorgeschlagen worden und sahnte im eigenen Land beim deutschen und bayerischen Filmpreis kräftig ab. Zeitkolorit und die politische Stimmung sind detailliert wiedergegeben, und in die Aufsteiger-Story werden auch diverse Liebesgeschichten (im Zentrum das Liebesdreieck zwischen den von Noethen, Ben Becker und Meret Becker gespielten Figuren) miteingeflochten. Neben gefühlvollen Passagen sorgen auch komischen Momente, wie das allererste Vorsingen in Begräbnisstimmung und das anschließende Besäufnis mit Musikimprovisationen, für runde Mainstream-Unterhaltung. Exquisit nicht nur die Musik, sondern auch das Ensemble-Spiel der deutschen Schauspielelite (außer den genannten sind noch Heino Ferch, Kai Wiesinger und Katja Riemann zu nennen. Otto Sander gibt einen prägnanten Kurzauftritt). -Heike Angermaier


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

...ein episches Geschichtsdrama als ein einfühlsames Zeitdokument      5 von 5 Punkten
Im Dezember 1927 von Harry Frommermann in seiner Wohnung in Berlin gegründet und knapp 8 Jahre später auf der Höhe ihres Erfolges nach einem letzten Konzert in München im Rausch von politischen Absurditäten zerschlagen, zeigt dieses spielerische Dokument in zum Teil bewegenden Szenen direkt und ohne leise Zwischentöne oder feine Nuancen geschichtliche Anekdoten der Comedian Harmonists von nackter Existenzangst, glamourösen Erfolgen und erzwungenem, bedrückendem Ausstieg.

Szene für Szene sorgfältig balanciert, ohne Form von Theatralik als Fakten und Fiktionen plakativ aneinanderreihend inszeniert Vilsmaier, bei allen intra- und interindividuellen Problemen, Spannungen und Schicksalen der Ensemblemitglieder, als eigentlichen Motor des Filmes jedoch die einzigartige, mitreißende Musik dieser weltberühmten, deutschen A-Capella-Gruppe, von den 6 klug ausgewählten Hauptdarstellern fabelhaft, gewitzt und mit einem wunderbaren Gefühl für die Belle-Epoche gespielt.

"In einem kühlen Grunde" - "Ich kann das nicht!" - ein ehrlicher und gekonnter, deutscher Beitrag zur deutschen Musik(er)geschichte


*** Die Mitglieder des Ensembles:
1. Tenor: Ari Leschnikoff (1897 - 1978)
2. Tenor : Erich A. Collin (1899 - 1961)
3. Tenor : Harry Frommermann (1906 - 1975)
Bariton: Roman Cycowski (1901 - 1998)
Bass: Robert Biberti (1902 - 1985)
Pianist: Erwin Bootz (1907 - 1982)
Wie zu sehen überlebten alle sechs Mitglieder den Zweiten Weltkrieg, traten aber nie wieder gemeinsam auf.

*** Bekannte Lieder /u.a.:
1930 Ein Freund, ein guter Freund (Heymann/Gilbert)
1930 Ich hab' für Dich 'nen Blumentopf bestellt (Bootz/Karlick)
1930 Liebling mein Herz läßt Dich grüßen (Heymann/Gilbert)
1930 Veronika, der Lenz ist da (Jurmann/Rotter)
1931 Das ist die Liebe der Matrosen (Heymann/Gilbert)
1932 Der Onkel Bumba aus Kalumba (Hupfeld/Rotter/Robinson)
1932 Irgendwo auf der Welt (Heymann/Gilbert)
1932 Schöne Isabella aus Kastilien (Bootz/Karlick)
1933 Kleiner Mann, was nun? (Bootz)
1933 So ein Kuß kommt von allein (Grothe)
1934 Gitarren spielt auf (Schmidseder/Siegel)
1934 Mein kleiner grüner Kaktus (Dorian/Herda)


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Frau2 sucht HappyEnd - Ben BeckerFrau2 sucht HappyEnd
Ben Becker, Isabella Parkinson, Nicolas Wackerbarth

DVD, 14. Januar 2002
     Verkaufsrang: 22538      Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 11 Tagen.

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Was früher einmal lange Liebesbriefe und nächtliche Telefongespräche waren, das sind heute E-Mails und anonyme Treffen in Chat-Rooms. Der Fortschritt der Technik geht, wie schon Nora Ephrons E-Mail für Dich eindrücklich demonstriert hat, auch an der Welt der Liebe und Romantik nicht spurlos vorbei. In der Einsamkeit am Computer, unter dem Schutz eines Pseudonyms kann es einem von der Liebe enttäuschten Zyniker wie dem Radiomoderator Gregor Reuther viel leichter fallen, sich zu öffnen. So bahnt sich in Edward Bergers Frau2 sucht HappyEnd zwischen ihm und der einsam vor sich hin träumenden Mai eine Liebe im Netz an, die letztlich auch die Wirklichkeit verändern muss.
Es ist eine einfache, schon unzählige Male erzählte Geschichte, die sich hier vor der Kulisse eines herbstlichen Berlin abspielt. Die Menschen sehnen sich nach der Liebe, aber wenn sie sie dann endlich finden, werden sie meist nur noch unglücklicher, wie Gregor (Ben Becker), der nicht darüber hinwegkommt, dass ihn einst seine große Liebe verlassen hat, und wie Mai (Isabella Parkinson), die sich heimlich nach dem Freund ihrer Mitbewohnerin verzehrt. Doch dann greift das Schicksal ein. Mai wird in einen Autounfall verwickelt und ist kurz bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, hört sie im Radio Tim Hardins "How Can We Hang On To A Dream" und ist verwandelt. Sie will den Song noch einmal hören, nur will Gregor ihn nicht wieder spielen. Aber Mai gibt nicht auf, und so erweist sich schließlich das Internet mit seinen Chats als Hintertür zu den Gefühlen eines Mannes, der dachte, er fühle nichts als Schmerz.
Die Melancholie von Tim Hardins grandiosem Song (veröffentlicht auf Hang On To A Dream: The Verve Recordings), seine unendlich sehnsuchtsvolle Stimmung prägt Frau2 sucht HappyEnd. Edward Berger setzt sie in Filmbilder um, deren lyrische Qualität im gegenwärtigen deutschen Kino einzigartig ist. So schön wie hier sah Berlin schon lange nicht mehr in einem Film aus. Die in herbstliche Farben getauchte Metropole, durch die vom Wind getragene Blätter segeln, wirkt wie verzaubert. Man gerät direkt ins Träumen und hält dann mit aller Macht an diesen schillernden Trugbildern fest. Außerdem hat Berger mit Isabella Parkinson und Ben Becker die ideale Besetzung für seine Internet-Liebenden gefunden. Sie ist als Mai verletzlich und resolut zugleich, eine Träumerin, die, als sie endlich erwacht, sofort die Initiative ergreift. Und Ben Becker spielt den ewigen Romantiker, der sich hinter einer Maske des Zynismus versteckt, mit einer Offenheit, die einem manchmal fast den Atem verschlägt. Allein seine Stimme zeugt von unendlich vielen aus Einsamkeit durchwachten Nächten und von einer Verlorenheit, aus der ihn nur die Liebe retten kann. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Dunkelheit ist die eigentliche Beleuchtung der Menschheit...      5 von 5 Punkten
......klingt depressiv - der Film allerdings ist ein Highlight!
Ein toller Film, der sich auf das Wesentliche beschränkt - ohne supertolle Effekte - einfach nur die Darsteller und der graue Alltag!
Ben Becker - HappyEnd - ist toll (wie immer und bei allem) und auch Frau2 gewinnt im Lauf des Films zusehends an Attraktivität.
Ich finde die Botschaft des Films klasse: Nicht selten ist der vermeintliche Traumpartner ein Reinfall und wer weiß, wie oft man dem eigentlichen Traumpartner schon in der S-Bahn gegenüber gesessen hat.... ????????????


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Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday - Joachim KrólEin Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday
Joachim Król, Ben Becker, Stefano Dionisi

Videokassette, 17. Juni 2002
     Verkaufsrang: 1924     

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In den 30er Jahren führen Laszlo (Joachim Król) und seine Freundin Ilona (Erika Maroszán) ein Restaurant in Budapest. Die Besucher verfallen Laszlos kulinarischen Spezialitäten mindestens ebenso wie der Schönheit und Anmut Ilonas. Auch der deutsche Unternehmer Hans Wieck (Ben Becker) und der Hauspianist Andras (Stefano Dionisi) können sich ihrem Zauber nicht erwehren. Während sich Andras mit dem eigens für Ilona komponierten "Lied vom traurigen Sonntag" Zugang zu ihrem Herzen verschafft, versucht sich Wieck nach seinem aussichtslosen Werben, das Leben zu nehmen. Laszlo kann Wieck noch in letzter Sekunde retten. Und während Andras und Ilona sich ihrer Leidenschaft hingeben, freunden sich Laszlo und Wieck an. Als Wieck nach Deutschland zurückgeht, richten sich die übrigen drei in einer gut funktionierenden Dreierbeziehung ein. Mit der Besetzung Ungarns durch die Nazis kehrt aber auch Wieck nach Budapest zurück: Langsam aber unabwendbar bricht eine Tragödie über die beschauliche Romanze herein.
1935 komponierte Rezsö Seress in einem Budapester Restaurant die Melodie "Das Lied vom traurigen Sonntag", ein wunderbar melancholisches Stück, welches so schaurig-schön ist, dass es eine Zeit lang einigen Selbstmördern als letzter irdischer Genuss diente und deshalb den Beinamen "Hymne der Selbstmörder" erhielt. Rolf Schübel nutzt die melancholische Grundstimmung des Liedes für sein stringentes Melodram Gloomy Sunday. Nach der Vorlage von Nick Barkows Roman Das Lied vom traurigen Sonntag inszeniert er seine Geschichte um die Macht der Liebe und die Magie der Musik mit viel Gefühl für die Schicksale der Figuren.
Nach einigen Dokumentarfilmen und Fernsehproduktionen zeigt Schübel in seinem ersten Kinofilm großen Mut und erzählerisches Talent. Nie hat man das Gefühl, der unbequeme Stoff könnte ihm entgleiten oder gar ins Kitschige abgleiten. Stattdessen verzaubert er den Zuschauer mit sorgsam komponierten Bildern, einem ergreifenden Soundtrack sowie einem fesselnden Schauspieler-Quartett. Gloomy Sunday ist einer jener deutschen Filme, nach denen man sich so oft sehnt und leider so selten zu sehen bekommt. -Harald Stucke


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Das Lied, die Liebe und das Leid...      5 von 5 Punkten
...machen diesen Film einzigartig. Budapest in den 1940er Jahren: Die Dreiecksbeziehung zwischen den Protagonisten Laszlo, Andras und Ilona steuert durch die deutsche Besetzung Ungarns ihrem tragischen Ende entgegen - stets begleitet von einem Lied, dass Hunderte Menschen in den Tod treibt...

Hier stimmt einfach alles: Regie, Schauspiel, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Musik und natürlich vor allem die Story! Heraus kommt ein zutiefst bewegender Film, der geschickt menschliche Tragödien mit globalen Ereignissen verbindet.

Unvergesslich!


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Der Skorpion  -  Spiel um dein Leben Double-Movie Pack - Der Skorpion: Heiner LauterbachDer Skorpion - Spiel um dein Leben Double-Movie Pack
Der Skorpion: Heiner Lauterbach, Marek Harloff, Ulrich Noethen, Spiel um dein Leben: Ben Becker, Natalie Wörner

DVD
     Verkaufsrang: 47054     

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Der Skorpion: Joseph Bertholt, Einsatzleiter im Münchner Drogendezernat, ermittelt gegen die Drogenmafia, obwohl er durch ein Attentat auf seine Frau gewarnt sein Sollte. Davon besessen, den feigen Anschlag aufzuklären, vernachlässigt er seinen 18-jährigen Sohn Robin, der durch die Vorkommnisse völlig von der Rolle ist. robin lernt die junge Pornodarstellerin Daria kennen und verliebt sich in sie. Damit gerät Robin genau in das Milieu, in dem sein Vater den Täter vermutet. Bertholt macht jedoch eine erschütternde Entdeckung. Spiel um dein Leben: Ein brutaler Überfall hat Nick völlig aus der Bahn geworfen. Da taucht plötzlich Eve aus dem Nichts auf: Geld Drogen heißer Sex - er ist wieder der Größte. Doch Eves forderndes Liebesspiel treibt Nick zu einer schrecklichen Tat.



KurtsFilme - Die komplette 5er Serie - Bastian PastewkaKurtsFilme - Die komplette 5er Serie
Bastian Pastewka, Alexander Scheer, Ben Becker

DVD, 21. Juni 2007
     Verkaufsrang: 19634      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Ascot Elite Kurts-Film 5er Serienbox, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 21.06.07



Schlafes Bruder - André EisermannSchlafes Bruder
André Eisermann, Dana Vávrová, Ben Becker

Videokassette, 1. Juli 2000
     Verkaufsrang: 381     

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Genies faszinierten die Menschen schon immer und wenn das Genie auch noch ein Außenseiter ist, bietet es hochwertigen Stoff für Romane. Das war so bei Patrick Süßkinds Das Parfüm, wo das olfaktorische Genie ein mörderisches Monster ist und auch bei Robert Schneiders von der Grundstimmung sehr ähnlichem Debütroman Schlafes Bruder, in dem das musikalische Genie in einer monströsen Umwelt zugrunde geht.
1995 verfilmte Joseph Vilsmaier den literarischen Sensationserfolg Schneiders und bestätigte seinen Ruf als Spezialist für modern umgesetzte Heimatthemen. Schon 1988 hatte er mit der Verfilmung des autobiographischen Bauernromans Herbstmilch von Anna Wimschneider auf sich aufmerksam gemacht. 1997 sorgte er dann mit Comedian Harmonists für den größten deutschen Kinohit des Jahres. Hier wirkte auch Ben Becker mit, der in Schlafes Bruder die zweite männliche Hauptrolle spielt. Zum Durchbruch wurde der Streifen für André Eisermann (Kaspar Hauser) als musikalisches Wunderkind Elias, das keine Noten lesen kann, es aber versteht, mit seinem Orgelspiel göttliche Gefühle herauf zu beschwören.
Die Geschichte spielt Anfang des neunzehnten Jahrhunderts, und Vilsmaier versucht, die bäuerliche Tristesse und die in Elias' kleinem Heimatdorf herrschende Inzucht realistisch abzubilden. Interessant ist, wie er sich die damalige Dorfgesellschaft vorstellt, mit bigotten Geistlichen, prügelnden Lehrern und verbohrten Bauern. Ob das wirklichkeitsnah ist oder nicht, hier wirkt sie wie die Gemeinschaft der Vorhölle und für den fast heiligen Helden des Films gereicht sie zum Untergang. Der Film kam beim Publikum sehr gut an, wurde aber von der Kritik nicht nur gelobt, einige halten die Adaption des Romans für zu pathetisch. Trotzdem, ein 111 Minuten langer Sog wird für denjenigen entstehen, der sich auf die mystischen Stimmungen und die starken Bilder des Films einlässt. -Daphne von Unruh


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)

es geht nicht immer gut aus - wie im richtigen Leben!      5 von 5 Punkten
Die Handlung des Filmes muss nach so vielen Rezensionen nicht mehr im Detail erwähnt werden. Daher zum Wesentlichen, nämlich dazu, was wir aus einen solchen Film lernen können oder wo das Besondere des Filmes liegt:

1. Auch wenn wir die Meinung und Weltanschaung vieler unserer heutigen Mitbürger und Erdenbewohner für eigenartig, unflexibel oder verbohrt halten: Vor 200 Jahren gab es in vielen Dörfern genau EINE "richtige" Ansicht. Und wer davon abwich, war einfach ein schlechter Mensch. Wer behindert war, hatte die Erbsünde.

Die damalige geistige Enge ist für uns heute nicht mehr vorstellbar. Der Film stellt diese Enge für mich sehr eindrucksvoll dar.

2. Beziehungen zwischen Mann und Frau leben von der Kommunikation. Er liebte sie, sie liebte ihn. Doch beide kamen nicht zusammen. Sie (Elsbeth) war zum Schluß erstaulich offen, viel offener als es sich zur damaligen Zeit für eine Frau gehört hätte. Doch Elias kannte nur seine Musik, wollte die Liebesbeziehung romantischerweise in der Musik der neuen Orgel abbilden - ein wunderbarer Gedanke und eine Liebeserklärung, wie sie schöner nicht sein konnte. Doch Elsbeth verstand dies nicht, und Elias verstand nicht, dass sie es nicht verstand.

Damals wie heute gilt: Leute, REDET drüber. Und packt die Gelegenheiten bei den Hörnern. Lasst es nicht anbrennen, wenn es um die Liebe geht.

3. Beziehungen zwischen Mann und Frau haben eine kulturelle und triebhafte Schiene. Elbeth entscheidet sich für die triebhafte Schiene, die Arterhaltung ist ihr letzten Endes wichtiger als die Liebe zu dem Partner. Der Partner wird zur lebensspendenen Maschine und zum Versorger - doch auch nicht mehr. Elias lebt die kulturelle Schiene. Ihm ist die Musik wichtiger anstatt die Gelegenheit zumindest mal zu einem Kuss zu nutzen.

Ein Urteil, welche Schiene wohl die Bessere sei, liege mir fern. Beide nehmen jedoch einen großen Teil ihres Schicksals durch ihr eigenes Verhalten selbst in die Hand. Die Unerfülltheit der Liebe zwischen den Beiden ist also die Schuld beider - und diese Einsicht ist das eigentlich Elend in dieser Beziehung.

3. Wir sind gewohnt, dass zum Schluss einen Filmes sich eine Art Happy-End einstellt. Doch hier warten wir vergebens.
Elison hätte nach dem Brand auch die schwangere Elsbeth genommen - doch es wird nichts draus, obwohl sie ihn liebt. Elsbeths Bruder hätte sich mehr Nähe zu Elias gewünscht, auch körperlich - doch es wird nichts draus. Und der Lohn für die außergewöhnliche Begabung Elisons bleibt ebenfalls aus, artet gleich in bedrohliche Massenbegeisterung aus, die für einen Bergler zu viel ist.

Insgesamt gelingt es dem Film, eine einzigartige Stimmung und Tragik aufzubauen, auf die 99 Prozent aller Filme verzichten müssen. Selbst die verbrecherische Brandstiftung mit Mordversuch und der Mord an einem Unschuldigen treten gegenüber der Liebesgeschichte in den Hintergrund und bleiben unkommentiert und ungesühnt.

So haftet diesem Film bei aller Schlichtheit etwas monumentales und mächtiges an.

Ein sehr empfehlenswerter Film, der nachdenklich macht.


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Alles nur Tarnung - Mario AdorfAlles nur Tarnung
Mario Adorf, Ben Becker, Elke Sommer

DVD, 17. Februar 2005
     Verkaufsrang: 45055     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

unterhaltsam aber nicht exzessiv lustig      2 von 5 Punkten
Um ehrlich zu sein: Eigentlich hätte meiner Meinung nach der Film 3 Sterne verdient. Aber da bis jetzt nur eine einzige Rezension mit 5 Punkten vorliegt, ist es mir ein Anliegen, (mathematisch betrachtet) einen Ausgleich zu schaffen. Je mehr Bewertungen folgen, desto eher wird der Durchschnitt aussagekräftig sein.

Wer einen Film erwartet, der die Lachmuskeln strapaziert, der wird ganz sicher enttäuscht sein. Die schauspielerische Leistung ist sicher ok und die einzelnen Charaktere sind schräg und überzeugend dargestellt. Aber der Film ist eher eine tragikkomische (und möglicherweise in vielen Bereichen durchaus realitätsnahe) Darstellung eines ungewohnten Milieus (Gefängnis).

Weniger lustig als menschlich berührend ist die Vater-Sohn-Beziehung, die auf Lügen und falschen Vorstellungen basiert. Eher erheiternd ist noch die Rolle der beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen, die im Film noch richtige Freundinnen werden.

Der Film hat durchaus skurile, schräge und auch witzige Momente, vor allem auch durch das Zusammenspiel der vielen einzelnen Charaktere (Hauptdarsteller, Mithäftlinge, Wachpersonal). Aber eben nicht die gagsprühende Kommödie, die zu explosiven Lachern und zum Schenkelklopfen animiert. So, denke ich, war der Film auch nicht gedacht.

Komik für Fortgeschrittene      5 von 5 Punkten
Hier zeigt sich Mario Adorf von seiner besten Seite. Als gewitzter Knastbruder, bekommt er Verstärkung vom Sohn, der dann plant auszubrechen. Die beiden geraten oft aneinander, so daß hier einmal mehr pure Situationskomik entsteht. Loriot hat bestimmt seinen Spaß gehabt bei diesem Film. Für Leute mit sehr guten Lachmuskeln zu empfehlen.


Der Skorpion / Spiel um dein Leben - Heiner LauterbachDer Skorpion / Spiel um dein Leben
Heiner Lauterbach, Marek Harloff, Birge Schade, Renate Krößner, Petra Kleinert

DVD, 3. April 2002
     Verkaufsrang: 51436     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Nichts für anspruchsvolle Filmgenießer!      3 von 5 Punkten
Die DVD wirbt mit dem Slogan "Zwei Filme für nur 9,99 ¬". Fragt sich, wieviel Qualität man für den Preis erwarten kann.
Der erste Film "Der Skorpion" ist nicht gerade ein Aushängeschild des Deutschen Krimis. Zwar verspricht die Handlung über die Mordserie in der Drogenszene viel Spannung, doch leider wird viel Potential verschenkt. Vor allem die unglaubwürdige Handlung und die mitunter völlig überdrehten Charakterzeichnungen sorgten bei mir für Kopfschütteln. Das zeigt sich schon am Anfang des Films bei der Abifete. Hier sieht man ziemlich überdrehte junge Leute in albernen Kostümen beim Ringelpiez mit Anfassen. Nicht nur das Outfit der Feiernden, auch die Musik erinnert meiner Meinung nach eher an den Kölner Karneval als an einen Abiball. Unglaubwürdig auch die Tatsache, dass die Rolle des 18jährigen Robin ausgerechnet vom 1971 geborenen Marek Harloff übernommen wurde, der zum Drehzeitpunkt bereits ca. 26 Jahre alt war. Es gibt doch bestimmt genug talentierte Nachwuchsschauspieler entsprechenden Alters. Wer mir nicht glaubt, sollte sich den Film "Klassenfahrt" anschauen. Hier wurde mit richtigen Schülern gearbeitet, denen man ihre Rolle auch abkauft. Wenig realistisch erscheint mir die Auflösung um die Identität des Killers. Der konstruierte Showdown setzt dem ganzen dann die Krone auf. Die Liebes- und Erotikszenen zwischen Robin und Daria haben Null Atmosphäre und ziehen den ohnehin schon unspannenden Film nur künstlich in die Länge, denn zu sehen bekommt man fast nichts bis auf ein bisschen nackte Haut. Von einem FSK-16-Film hätte man ruhig etwas mehr erwarten können, zumal man auch von den Mordstaten so gut wie nichts mitbekommt. Zumindest Freunde unfreiwilliger Situationskomik kommen bei den sinnfreien Dialogen auf ihre Kosten, Bsp.: "Herr Ober, können wir uns hier vom Springbrunnen wegsetzen, bei dem Geplätscher muss man ja andauernd." - Zum Fürchten! Fazit: Selbst ein Heiner Lauterbach, der als tougher Drogencop durchaus überzeugend rüberkommt, vermag den langatmigen und unglaubwürdigen Film nicht zu retten.
Nach der herben Enttäuschung, hätte ich mir den zweiten Film "Spiel um dein Leben" am liebsten nicht mehr angesehen, tat dies aber trotzdem aus Neugierde. Die Ausgangssituation des Thrillers ist ungleich bizarrer: Der junge Mann Nick, ein Taxifahrer, der von einer großen Filmkarriere träumt, stellt eines Tages fest, dass sein Leben von anderen Mächten kontrolliert wird. So spielen ihm seine neue Geliebte Eve und sein Freund Plato nur etwas vor. Sie sind handelnde Personen in einem Spiel, bei dem Nick selbst unfreiwillig die Hauprolle zu Teil wird. Davon ahnt er natürlich zunächst nichts. Zwar ist auch dieser Thriller nicht immer glaubwürdig, wobei mich vor allem wunderte, wie Nicks Konto so einfach geplündert werden konnte. Die interessante und wendungsreiche Storyline macht diese Mängel jedoch weitgehend wieder wett. Auch die Spannungsmomente kommen nicht zu kurz, vor allem die Schlussszene ist Suspense pur. Die Besetzung mit Ben Becker und Heino Ferch ist top. Fazit: Inhaltlich mit "The Game" vergleichbar, aber nicht ganz so gut, jedoch für einen unterhaltsamen TV-Abend geeignet.
Noch kurz einige Bemerkungen zur DVD: Bild- und Tonqualität sind kaum als zeitgemäß zu bezeichnen. Die Tonspur liegt nur in Stereo vor und das leicht verrauschte Bild ist kaum besser als VHS-Standard. Es fehlen der Kontrast und die Tiefenschärfe. "Spiel um dein Leben" schien mir im Vergleich zu "Der Skorpion" qualitativ etwas besser zu sein. Weitere Trailer gibt es nicht zu sehen, was angesichts der Gesamtlaufzeit von 200 Minuten nicht negativ ins Gewicht fällt.


Martin Luther - Ben BeckerMartin Luther
Ben Becker

DVD

Verkaufsrang: 38398
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Alles nur Tarnung - Mario AdorfAlles nur Tarnung
Mario Adorf, Ben Becker, Elke Sommer

DVD, 26. Juni 2007

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Alles nur Tarnung - Elke SommerAlles nur Tarnung
Elke Sommer, Mario Adorf, Ben Becker, Muriel Baumeister

DVD, 7. Januar 2008

Verkaufsrang: 37649
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Alles nur Tarnung - Elke SommerAlles nur Tarnung
Elke Sommer, Mario Adorf, Ben Becker, Muriel Baumeister

DVD, 11. Juli 2005

Verkaufsrang: 51887

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