DVDs: Jared Burke

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Lord Of War [UK IMPORT] - Nicolas CageLord Of War [UK IMPORT]
Nicolas Cage, Jared Burke, Davis Shumbris, Jeremy Crutchley, Shake Tukhmanyan

DVD, 6. März 2006
     Verkaufsrang: 52737      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Die Faust auf Auge des heutigen Zeitgeistes! Top Movie!      5 von 5 Punkten
Was diesem Film gelungen ist, gelingt nicht gerade vielen Filmen (wie z.B. Trainspotting): Er geht eine sehr spröde und undurchsichtige Materie mit einem satirischen Unterton an. Dadurch bekommt der Zuschauer den Eindruck, dass sich der Plot selbst nicht allzu ernst nimmt. Gerade dadurch bleibt es einem offen, ob man den Film auf eine kritische Art interpretiert oder einfach nur gebannt der Geschichte des Waffenhändlers Yuri Orlov (grandios in Szene gesetzt von Nicholas Cage) folgt. Durch diesen satirischen Grundton entwickelt der Film eine Art ungezügelten Elan, der viele verschiedene Sparten von Zuschauern in die Kinosessel zu drücken vermag, obwohl es sich natürlich nicht um den typischen Popkornfilm handelt.

Fazit:
-
Wieder einmal ein unglaublich guter Film mit einigen sehr talentierten Schauspielern. Man sollte ihn unbedingt gesehen haben, nicht zuletzt wegen der eindruckvollen Bilder und einigen interessanten globalpolitischen und historischen Einsichten. Top Movie!

Das stellt uns vor folgende Frage?      4 von 5 Punkten
- wie gut kann ein Film sein? -> Sehr gut! Und das zeigt dieser Film.
Ich halte es ausnahmsweise mal kurz und knapp, aber treffend. Ein Semidokumentarfilm, sehr gute schauspielerische Leistung. Gut recherchiert, gut dargestellt. Rundum ein guter Film zur Unterhaltung, aber auch als politisches Gewicht! Gut so!

Schonungslos, fast dokumentarisch      5 von 5 Punkten
Bereits der Vorspann verdient einen Preis als ausgezeichneter Kurzfilm. Gezeigt wird der Weg einer Patrone beginnend mit ihrer Fabrikation bis hin zu ihrem todbringenden Ende.

Der Protagonist Uri Orlov lebt in den USA. Er ist mit seiner Familie aus der Urkaine emigriert und sucht seinen Platz im Leben. Recht bald stellt er fest, das Waffen in den USA recht weit verbreitet sind und das sich damit gute Geschäfte machen lassen. Er ist recht geschickt, lernt schnell und versucht sich im internationalen Handel zu steigern. Noch ist er ein kleiner Unbekannter, aber mit der Zeit wird er immer erfolgreicher. Diese Tätigkeit birgt zahlreiche Gefahren. Der Käufer kann auf einen schießen, zahlreiche staatliche Kontrollinstrumentarien versuchen durch Embargos die Geschäfte zu unterbinden und der Händler habhaft zu werden. Auch die Bezahlung erfordert einen guten Geschäftsmann mit Möglichkeiten. Denn gezahlt wird in allen Währungen der Welt und in Naturalien wie Diamanten, Edelhölzern und anderen Rohstoffen. Afrika mit seinem hohen Aids-Anteil hält zudem noch andere Gefahren für den braven Händler parat. Nicht alle Geschäfte sind legal, die meisten bewegen sich in einer Grauzone.

Zuhause versucht Uri das intakte Familienglück mit Frau und Sohn aufrecht zu erhalten. Aber seine Kunden und auch seine Fahnder machen vor seiner Haustür nicht halt. Uri versucht andere Geschäftfelder zu finden und rechtschaffen zu werden. Doch die Vergangenheit holt ihn ein und er führt weitere Waffengeschäfte durch. Bei einem kommt sein Bruder ums Leben. Seine Frau und sein Sohn verlassen ihn. Seine Fahnder erwischen ihn mit erdrückendem Beweismaterial. Aber das ist nicht das Ende von Uri.

Zeitweise vergisst der Zuschauer die filmerische Handlung und hat den Eindruck einen Dokumentarfilm zu sehen. Uri wirkt auf den Zuschauer sympathisch. Er erzählt seine Lebensgeschichte ohne große Emotion. Fast schon philosophisch ist die Sichtweise zu seinem Geschäft. Die Dinge sind so wie sie sind. Wenn er die Geschäfte nicht macht, macht sie ein anderer. Eindrucksvoll ist auch die Szene, in der ein Flugzeug in der Steppe binnen vierundzwanzig Stunden komplett demontiert und abtransportiert wird. In Fastmotion wirkt dies so, wie Insekten die ein deutlich größeres Säugetier entsorgen.


and the OSCAR goes . . .      5 von 5 Punkten
. . . für mich auf jeden fall zu LORD OF WAR !!!
den inhalt des filmes zu beschreiben reicht nicht -
man muss ihn sehen und sich seiner wirkung voll hingeben !
schwarz - zynisch - brilliant , viele jokes bleiben im halse stecken .
erstklassige schauspielerische leistung gepaart mit genialen bildern lassen die zeit im flug vergehen
um dann wie ein guter whisky lange nachzuschmecken .
abschalten ist bei diesem film nicht drin - hier heisst es : gehirn an und aufgearbeitet !
damit wir uns nicht falsch verstehen , das ist kein frusttriefender
"ich-zeige-dir-alle-probleme-dieser-welt" film ,
es ist vielmehr ein spiegel in dem man erschreckenderweise sich selber sieht .
( nein - ich bin kein waffenhändler ! )
urteil : unbedingt kaufen - und öfter ansehen !!!

Feuer frei!      5 von 5 Punkten
Nicolas Cage schafft es immer wieder. Egal, in welche Rolle er schlüpft, egal, wie alltäglich sein Gesicht auch sein mag, wir glauben ihm jede gespielte Sekunde. Cage's schauspielerisches Understatement, in dem minimale Gesten Großes aussagen, wirkt immer wieder beeindruckend.
In Lord of war verkörpert er den ukrainischen Emigranten Yuri Orlov, der in Amerika eine grandiose Karriere als Waffenhändler startet. Orlovs Geschichte zeigt minutiös, wie die Welt des 21. Jahrhunderts tickt; nämlich wie eine Zeitbombe. Unsere so hoch gelobte Zivilisation ist hilf- und wehrlos, wenn es darum geht, mit Waffen Geschäfte und Politik zu machen. Dabei waschen alle Beteiligten ihre Hände in Unschuld, oder wie Orlov sagen würde: "Ich sähe es auch lieber, wenn die Menschen alle absichtlich daneben schießen würden. Ich möchte nicht, dass jemand stirbt. Und wenn ich ihnen die Waffen nicht verkaufe, dann tut es ein anderer." Orlov beginnt bei Null, als er in Amerika landet. Als er merkt, wie schnell mit Waffen Geld zu verdienen ist, startet er seine Karriere. Es beginnt mit dem Verkauf einer Uzi und endet bei Schiffs- und Flugzeugladungen von Panzern, Raketen und ähnlichem. Je dicker er ins internationale Geschäft einsteigt, desto weniger ist er von den Behörden und ihren Beamten; hervorragend gespielt von Ethan Hawke, zu fassen. Denn: Fast alle, die ihn jagen, profitieren auch von seinen Geschäften. Orlov sammelt Reichtümer und erobert unter Einsatz seines Geldes auch noch das Herz der Frau, die er unendlich liebt. Am Ende sorgt sein Geschäft, mit dem er all seine Träume verwirklichte, dafür, dass er die wichtigsten Dinge im Leben verliert. Wie ein Junkie hängt er an seinem Job und wirft selbst die engsten Beziehungen zu seiner Frau, dem Kind, und dem Bruder über Bord.
Von Cage bewegend gespielt, auch in den Nebenrollen stark besetzt, mit einem hervorragenden Soundtrack und einer über weite Strecken des Films begleitenden Erzählstimme, ist Lord of War ein cineastischer Leckerbissen, den man sich auch mehrmals ansehen kann. Man wird in Cages Gesicht immer wieder einen Ausdruck finden, der einem vorher nicht aufgefallen ist. Die Story regt zum Nachdenken an, hat ein verdammt ernstes Thema, entbehrt aber auch nicht einer gewissen Komik, wie wir sie von Nicolas Cage Charakteren in anderen Filmen ebenfalls kennen. Der Mann ist (zumindest als Schauspieler) einfach gut.


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Lord Of War [UK IMPORT] - Nicolas CageLord Of War [UK IMPORT]
Nicolas Cage, Jared Burke, Davis Shumbris, Jeremy Crutchley, Shake Tukhmanyan

DVD, 3. April 2006
     Verkaufsrang: 68683      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Nicht perfekt, aber dennoch hochinteressant!      4 von 5 Punkten
Ein hochinteressanter Film, spektakulär inszeniert, wunderschön fotographiert und eindrücklich formuliert!

...gibt es mehr zu sagen?

Leider ja, denn was man hin und wieder verspürt, ist eine doch auffällige Langatmigkeit. Genau diese ist daran schuld, dass ich den Film schon des öfteren angefangen hatte, aber nie bis zum Ende durchhielt. Natürlich lag das grösstenteils an der späten Uhrzeit, zu welcher ich den Streifen jeweils in den Player geschoben hatte, doch gestern hat sich mir gezeigt, dass meine Augen vor allem in der 2. Hälfte immer wieder das Display suchten, um zu wissen wie lange es noch geht.

Das mag jetzt aber schlimmer klingen (evtl. liegt es auch daran, dass ich mit solchen "Criminal-Biopics" à la "Blow" meine liebe Mühe habe - quasi nach dem Motto: "einmal - wenn überhaupt - ansehen und tschüss"), als es ist, denn der erste hier von mir geschriebene Satz vermag dies mehr als zu kompensieren, weswegen dennoch ein sehr sehenswerter und interessanter Film übrig bleibt. Zu verdanken hatte ich das vor allem dem Thema und dem überraschend diversifizierten Spiel von Nicholas Cage, welchen ich seit "Ghost Rider" doch eher wieder gemieden habe (dort aber eher wegen dem Film an sich, er konnte da auch nicht viel retten)...

"Lord Of War" erzählt uns nur wenig Neues, und wer nach dem Film vollkommen überrascht ist und seinen Glauben an diese Welt verloren hat...nun, der hat wohl schon ein paar Jährchen hinterm Mond auf dem Buckel. Doch, WIE der Film seine Geschichte erzählt - angefangen beim genialen Vorspann, was sich dann bis zu den letzten Bildern durchzieht - ist äusserst eindrücklich und schafft es, dem Zuschauer Gedankengängen aufzuzwingen welche ansonsten sicherlich nicht jedem in den Sinn gekommen wären. Leider wird das niveau mit der letzten Einblendung etwas gesenkt, da mir diese einfach zu plump war. Wofür das nochmals in schriftlich darstellen, wenn man es die letzten 20 Minuten sowieso durch die Handlung aufgedrückt bekommt?

Egal...das wird zur Haarspalterei, und der Film bekommt von mir gute 4 von 5 Sternen. :)

Gnadenlos ehrlicher Thriller mit beinahe dokumentarischem Charakter!      5 von 5 Punkten
Was diesem Film gelungen ist, gelingt nicht gerade vielen Filmen (wie z.B. Trainspotting): Er geht eine sehr spröde und undurchsichtige Materie mit einem satirischen Unterton an. Dadurch bekommt der Zuschauer den Eindruck, dass sich der Plot selbst nicht allzu ernst nimmt. Gerade dadurch bleibt es einem offen, ob man den Film auf eine kritische Art interpretiert oder einfach nur gebannt der Geschichte des Waffenhändlers Yuri Orlov (grandios in Szene gesetzt von Nicholas Cage) folgt. Durch diesen satirischen Grundton entwickelt der Film eine Art ungezügelten Elan, der viele verschiedene Sparten von Zuschauern in die Kinosessel zu drücken vermag, obwohl es sich natürlich nicht um den typischen Popkornfilm handelt.

Fazit:
-
Wieder einmal ein unglaublich guter Film mit einigen sehr talentierten Schauspielern. Man sollte ihn unbedingt gesehen haben, nicht zuletzt wegen der eindruckvollen Bilder und einigen interessanten globalpolitischen und historischen Einsichten. Top Movie!

Rabenschwarz und emotional-intelligent      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist wieder mal ein Beispiel dafür, dass Hollywood allen Unkenrufen zum Trotz immer wieder äusserst sehenswerte Filme mit 'Blockbuster'-Stars produziert.

Zu den Personen:
Die Geschichte handelt vom Waffenhändler Yuri, der äusserst subtil und gekonnt von Nicolas Cage gespielt wird. Ohne Sentimentalitäten oder Berührungsängste wird sein Aufstieg und - vermeintlicher! - Fall beschrieben. Dieser Film legt sein ganzes Gewicht auf die Rolle von Cage, so dass neben ihm niemand wirklich so recht zum Zug kommt - ausser dem vom unverbrauchten Eamonn Walker exzellent gespielten liberianischen Diktator. Ethan Hawkes Leistung hingegen ist recht blass und er verkommt trotz eigentlich guter Rolle zum Statisten.

Zur Machart:
Es geht mitunter recht grob zur Sache, wer also zartbesaitete Hollywood-Kost erwartet, dem sei von diesem Film abgeraten.
All jenen, die mit intelligenter Unterhaltung mit 'Nachbrenner'-Effekt etwas anfangen können, sei dieser Film jedoch sehr zu empfehlen.

Fazit:
Trotz ganz schwerer Kost durch die ausserordentliche Leistung von Nicolas Cage wohnzimmertauglich.
Schön auch, dass auf ein 'Hollywood-Ende' verzichtet wird.

Tipp:
Wer diesen Film mag, dem sei der Film 'The Weather Man' (ebenfalls mit Nicolas Cage) sehr empfohlen. Ebenfalls grosses Hollywood-Kino (natürlich mit ganz anderem Thema) mit Michael Caine. Dieser Film wurde - mir völlig unbegreiflich - in Europa teilweise nicht mal in den Kinos gezeigt.


Lord Of War [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT] - Nicolas CageLord Of War [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT]
Nicolas Cage, Jared Burke, Davis Shumbris, Jeremy Crutchley, Shake Tukhmanyan

UMD Universal Media Disc, 6. März 2006

Verkaufsrang: 85024
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