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| DVDs: Richard Basehart | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Moby Dick (+ Krabat Sonder-Disc) Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn DVD, 19. September 2008 Verkaufsrang: 5374 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Moby Dick + Krabat-Sonder DVD, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.09.08
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La strada Giulietta Masina, Anthony Quinn, Richard Basehart DVD, 1. November 1999 Verkaufsrang: 9266 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden La Strada wird von vielen für Federico Fellinis schönsten und ausdrucksstärksten Film gehalten. Er enthüllt zum ersten Mal die schauspielerische Bandbreite von Guilietta Masina, Federico Fellinis Ehefrau, deren eindringliche Darstellung als die kindliche Gelsomina an Charlie Chaplins Tramp erinnert. Die temperamentvolle, heimatlose Gelsomina ist liebenswert, aber naiv und wird an den groben und tyrannischen starken Mann des Zirkus, Zampano (Anthony Quinn), als Dienerin und Assistentin verkauft. Obwohl er sie nicht besser als ein Tier behandelt, verliebt sich Gelsomina in das Scheusal Zampano. Als sie sich einem kleinen Zirkus anschliessen, treffen sie auf Il Matto (Richard Basehart), einen Clown, der Gelsomina verzaubert und Zampano unbarmherzig verhöhnt. Dessen Unfähigkeit, seinen Hass auf Il Matto (wörtlich: Der Narr) zu kontrollieren, führt zu ihrer Vertreibung aus dem Zirkus und letztendlich zum verhängnisvollen Ende des Films. Masina bricht Ihnen als großäugige Unschuld das Herz. Ihr großzügiges Wesen und ihre Liebe zum Leben führt sie dazu, den Versuch zu unternehmen, Quinns gefühllosen und brutalen Zampano zu retten. Obwohl der Film von mythischen und biblischen Dimensionen durchdrungen ist, verliert Fellini seine Figuren nie aus den Augen. Sie sind liebevoll mit all ihren Schwächen und Fehlern gezeichnet. Fellinis lyrischer Stil greift auf die einfache Schönheit seiner neorealistischen Filme zurück und weist auf die impressionistischen Fantasien seiner späteren Filme hin. In dieser einzigartigen Periode in Fellinis Schaffen kombinieren sich beide Stile und schaffen ein poetisches und tragisches Meisterwerk. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
La strada - Das Lied der Strasse 5 von 5 Punkten Zampano kauft Gelsomina für 10000 Lire von ihrer Mutter. Dann zieht der Kettensprenger mit dem einfältigen Mädchen weiter von Dorf zu Dorf. Zwischen den beiden ungleichen Menschen entsteht eine seltsame Beziehung. Die schüchterne, aber hingebungsvolle Gelsomina lernt begierig Kunststücke. Sie bewundert den groben "Direktor" des schäbigen Dreiradkarren-Zirkus. Doch Zampano will nicht merken, wie viel ihm das Mädchen mit den großen Augen bedeutet. Und weil der große Zampano nur Augen für sich hat, läuft Gelsomina ihm eines Tages davon. In dem Hochseilakrobaten Matto trifft sie einen, dem sie ihre ganze Liebe schenkt. Aber Zampano klopft sich auf die Brust und schleppt sein Eigentum Gelsomina wieder in die Schaubude zurück. In der Zeit danach kommt es ein paar Mal zu Auseinandersetzungen zwischen Zampano und Matto. Der Koloss spürt die Gefahr, die von seinem unbeschwerten Konkurrenten auf dem Drahtseil ausgeht. Er ahnt nun auch, dass er das Mädchen braucht. Aber weil er ein grober Klotz ist, säuft er sich voll und verprügelt sie. Und eines Tages tötet er Matto. Gelsomina wird ohnmächtige Zeugin der Tat. Sie erkrankt schwer. Zampano fackelt nicht lange, schließt sie in seinen klapprigen Karren ein und zieht rastlos weiter. Auftreten kann er nicht mehr, denn Gelsomina beklagt im Fieber lautstark das Verbrechen. Und schließlich lässt der starke Zampano den Karren mitsamt dem Schaugeschäft stehen und flieht vor dem zerrütteten Mädchen wie vor dem eigenen Gewissen. Jahre später erfährt er, wie Gelsomina starb. Und endlich überfällt ihn das Entsetzen vor sich selbst. Von Reue und verspätetem Liebesschmerz durchgeschüttelt, bricht er am Meer zusammen. Einer, der nun doch nicht ganz umsonst unterwegs war. Aber dennoch ein Gestrandeter der Straße.
Diese märchenhaft-schlichte, wenn auch tragische Geschichte des jungen Federico Fellini wäre Kolportage geblieben, wenn ihre Verwandlung und Vertiefung in poetische Bilder, hintergründige Milieuschilderung, grandioses Spiel der Darsteller und ein an Shakespeare erinnernder Reichtum an Einfällen den Film nicht so bemerkenswert gemacht hätten. Ein trauriger Film, trotz vieler humorvoller Sequenzen. Aber von einer Traurigkeit, die den Kopf nicht sentimental verklebt, sondern ihn für selbstkritische Wahrnehmung befreit. Von einer Traurigkeit, wie sie alte Märchen und Volkslieder besitzen, deren Ausdruck einfach, melancholisch und genau ist. Und ein sparsamer Film, der beim Sehen reich macht. Dieses auf so märchenhafte Weise tragikomische Gesellenstück Fellinis versetzte dem vorherrschenden italienischen Heimatfilm, der in den 50er Jahren zwischen Po, Busen und Vesuv richtungslos herumfuhrwerkte, den Gnadenstoß. Und den in enge Pullover und kurze Höschen eingeklemmten Sexbomben, die mit ihren Reizen in Reisfeldern posierten, trat die Hauptdarstellerin Giulietta Masina frech in den Hintern. Drollig verschmitzt, kindlich naiv, ängstlich und unbedarft betrat Giulietta Masina die abgewrackte Zirkuswelt des Films. Ein Rettichkopf, in seiner rührenden Hässlichkeit schöner als die Sexgöttinnen des Kintopps.
Die 1921 in Bologna geborene Akademikertochter und promovierte Archäologin hatte zwar nie Schauspielunterricht genommen, war aber schon vor "La Strada" in mehreren Filmnebenrollen aufgetreten, zum Beispiel in Alberto Lattuadas "Ohne Gnade" (1948). Als Gelsomina wurde sie zu einer legendären Figur der Filmgeschichte. Ihr Ehemann Federico Fellini sollte ihr später noch einige Rollen genau auf den Leib schreiben. Das entsprach seiner Verehrung für diese begnadete Schauspielerin und zugleich seiner Arbeitsmethode, die Filmfiguren immer den Darstellern anzupassen. Die einzige Ausnahme von dieser Regel machte er in "La Strada". Er zwang das feuerwerkartige Temperament seiner Frau in die stilisierte Rolle der vor Schüchternheit und Unerfahrenheit geduckten Gelsomina. Diese Kino-Gestalt hatte das Ehepaar gemeinsam entwickelt. "Gelsomina", sagte Giulietta Masina, "ist gewachsen wie ein Kind in den mehr als zehn Jahren unserer Ehe, in denen mein Mann mich sehen und beobachten konnte und nach und nach eine Person, ein Wesen entdeckte, das unbewusst in mir schlummerte." Nach endlosen Schminkproben, Haarschnitten mit der Gartenschere und Kleidersitzungen war Gelsomina fertig. In einem Soldatenrock aus dem 1. Weltkrieg, den die Fellinis auf dem römischen Flohmarkt an der Porta Portese aufgetrieben hatten, stand sie wie ein Strich in der ausgedörrten Landschaft des ersten von insgesamt sechzig Sets, und das Drehen konnte beginnen.
Für den 1920 in Rimini geborenen Fellini bedeutete "La Strada" ebenfalls den Durchbruch zur Weltkarriere. Der Drehbuchautor Roberto Rosselinis für "Rom, offene Stadt", "Roma, Citta Aperta" (1945) und "Paisa" (1947) hatte seine erste Regiearbeit zusammen mit Alberto Lattuada 1950 abgeliefert, "Lichter des Varietes", eine Chronik aus dem Leben reisender Varietekünstler. Das Milieu des fahrenden Volkes tauchte in allen zukünftigen Filmen des Regisseurs Fellini zumindest als Anspielung immer wieder auf. So auch in "La Strada". Und auch Fellinis typische Schauplätze erscheinen schon im Bild: das Meer, die Strände, die nächtlichen Plätze der Städte und kleinen Dörfer - Orte, an denen innere Entscheidungen von Menschen fällig werden. "Die Kunst Fellinis", schrieb die französische Tageszeitung "Le Monde" nach der Uraufführung von "La Strada" 1955, "liegt darin, dem ganzen falschen Literarischen ebenso wie dem ganzen fadenscheinigen Pathos den Rücken gekehrt zu haben. Seine Poesie ist absolut natürlich, sein Mysterium ohne jede Künstlichkeit". Und Fellinis Kunst war doppelbödig. Menschen, Landschaften, Gesten und Gegenstände sind konkret und gleichzeitig überhöht. Sie sind gemeint und sprechen ihre eigene, ungeheuer sinnliche Sprache. Aber darüber hinaus verweist alles auch auf ein dahinter stehendes allgemeines Schicksal, dem nicht beizukommen ist.
Fellini war sehr vorsichtig in der Inszenierung. Nichts wirkt gewollt, nichts belehrend. Das Geschehen nimmt wie von selbst seinen Lauf. Bild und Schnitt, Musik und Sprache lassen den Regisseur hinter der Kamera nicht erkennen. Die Form des Films ergibt sich beiläufig. "La Strada" ist die Kunst des Realen. Wenn Gelsomina weint, weint Gelsomina. Deshalb war "La Strada" von einer besonderen Art des Realismus. Dem Realismus der Rossellini, de Sica, Visconti, die Italiens Film nach dem 2. Weltkrieg groß gemacht hatten, fügte er eine neue, wichtige Nuance hinzu. Fellinis Film entwickelte die Haltung eines verklärten Neorealismus. Eines Realismus des Persönlichen, nicht nur des Sozialen. Ein Realismus, der die neorealistische Oberfläche der Abbildungen durchdringt und dahinter die bitter-süße Welt existenzieller und auch wunderbarer Wahrheiten zeigt. Ohne das realistische Detail aufzugeben. "La Strada" zeigt das Leben als märchenhaftes und auch grausames Abenteuer. Das Leben als Reise. Die Reise als Veränderung. An deren Ende: das Erkennen der persönlichen Identität. Die Straße als Startbahn ins eigene Leben. "La Strada" ist deshalb ein frühes "Road Movie", in dem die Straße jedoch nur ein Schlachtfeld der Stimmungen ist.
Auch alle Figuren dieses für die 50er Jahre filmrevolutionären Werks bedeuten mehr, als sie selbst sind. Sie sind Verkörperungen von Seelenzuständen, Stimmungen und zeitloser Zeiterfahrung. Deshalb - oder dennoch - machen sie uns noch heute betroffen. Auf das Publikum der 50er Jahre wirkten sie in ihrer Verkörperung durch Giulietta Masina, Anthony Quinn, Richard Basehart u. a. vor allem deshalb so schockierend neu, weil sie zugleich alltäglich realistisch und abstrakt waren, weil sie als Charaktere roh und "niedrig" erschienen und sich der Film dennoch die Zeit nahm, ihre tief vergrabenen Gefühle als komplizierte Gefühle ernst zu nehmen und unerhört behutsam ans Licht zu holen. Und weil die Dramen, die in diesen Figuren rumoren, ganz in ihrem verschlossensten Inneren stattfinden, so dass kaum einmal Geste und Mimik, nur manchmal ein Blick oder die Stimmung einer von der Kamera eingefangenen Landschaft von dieser bescheidenen und verkrusteten seelischen Welt sprechen. Das faszinierte Publikum und Kritik gleichermaßen. Die von Kitsch, Kommerz und auch eitler Kunst überrumpelten Kinogänger verstanden in seltener Einhelligkeit die Botschaft des hintergründigen Leinwand-Meisterwerks: Die Straße ist das Leben. Die Reisenden und Flüchtenden, das sind wir. Und das Italien der Bretterbuden, des Niemandslands, der heruntergekommenen Wirtshäuser, trostlosen Landschaften und kaputten Gefühle, das war die ganze erbärmliche Nachkriegszeit.
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Chatos Land Charles Bronson, Jack Palance, Richard Basehart DVD, 13. Juli 2004 Verkaufsrang: 15822 Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 9 Tagen. Nachdem das Halbblut Chato (Charles Bronson) in Notwehr einen Sheriff erschießt, nimmt der Bürgerkriegsveteran Quincey (Jack Palance) mit einer Gruppe von Indianerhassern die Verfolgung auf. Als Chato den Trupp in die Bergwelt der Apachen lockt, ändert sich das Bild: der Gejagte wird zum Jäger... Der Spätwestern Chatos Land war 1972 die erste von insgesamt sechs gemeinsamen Arbeiten zwischen Hollywood-Star Charles Bronson und dem britischen Regisseur Michael Winner. Wie so oft in seiner Karriere spielt Bronson die Rolle des einsamen, wortkargen Rächers, der mit zugekniffenen Augen und zerfurchtem Gesicht keinerlei Gnade mit seinen Häschern zeigt. Der in einigen Szenen harte Pro-Indianerwestern kann aber auch (wie viele andere Filme aus dieser Ära) als Allegorie auf den Vietnam-Konflikt gelesen werden: auf der einen Seite die scheinbar übermächtigen, rassistischen Weißen, die brandschatzend und vergewaltigend durch ein fremdes Land ziehen und auf der andere Seite der auf den ersten Blick primitive, permanent unterschätzte Feind. Die DVD bietet fünf verschiedene Sprachversionen (alle in Mono) und einen angesichts des doch recht hohen Alters sehr passablen Bildtransfer, der lediglich in den Nacht-Sequenzen einige Schwächen zeigt. Marc Osmers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Nur 99 Cent wert 5 von 5 Punkten Warum 99 Cent wert? Dazu später,nun zum Film.Er hat wahrlich mehr als 5 Sterne verdient.Es ist wirklich Ch.Bronsons Meisterleistung,die Rolle ist wohl die beste seines Lebens gewesen.Ein Indianer rächt sich gegen die weissen Eindringlinge und das zurecht.Ein Western einmal anders herum,wo doch sonst die "Wilden"immer als Bestien dargestellt werden und die Weißen als Gutmenschen.Chato macht nur das,was alle Ureinwohner versucht haben:Ihr heiliges Land zu verteidigen.Nun zur DVD Qualität:Da habe ich wohl eine der ersten erwischt.Da kamen Kindheitserinnerungen hoch.Jenseits des eisernen Vorhangs hatten wir auch Empfang von damals 3 westlichen TV Sendern und auch Farb TV.Es kam mir vor,beim zusehen wurde ich in die Zeit vor über 30 Jahren zurück katapultiert.Die DVD hatte die Fernsehqualität wie vor 30 Jahren.Das der Film in Mono läuft,das wussten wir schon vorher,aber den Film nicht in Digital(DVD-Digitale Video-Disk) anzubieten,sondern eine Aufnahme vom TV,ist schlichtweg eine Frechheit.Bei den Film"Easy Rider",der noch älter ist,hat das auch geklappt,Ton Mono und Film digital.Wenn wir das vorher gewusst hätten,hätte es ein DVD Rohling für 99 Cent auch getan.Chatos Land als TV Film aufgenommen und gut ist.Hoffentlich gibt es bald eine digitalisierte Version dieses tollen Filmes.
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Moby Dick Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn DVD, 1. April 2005 Verkaufsrang: 20287
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Nichts gegen den Film! 1 von 5 Punkten Ein Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat.
Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version.
John Huston rotiert im Grab.
Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität.
Wer macht sowas eigentlich???
Großartiger Film - miserable DVD !!! 2 von 5 Punkten Eines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT!
um die Welt...... 5 von 5 Punkten Moby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten.
Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann.
Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis...
PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok
"Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!" 4 von 5 Punkten Wer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick? Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen "kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben muss. Mensch gegen Naturgewalten! Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde, beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl der Wale Lampen erhellte ... Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck (Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst? Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen..... Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur für kurze Dauer (in diesem Fall 111 Minuten) geben kann.....
Der weiße Wal bläst immer noch 5 von 5 Punkten Die Geschichte kennt irgendwie jeder. Ahab sucht den weißen Wal der ihn einst verletzte, körperlich wie seelisch. ohne Rücksicht auf Verluste steuert er das Schiff und die Mannschaft in den sicheren Untergang. Im Gegensatz zum Buch konzentriert sich der Film ausschließlich auf die Geschichte von Ahab und Moby Dick, während Meville sich stark auf die Sachlichen Hintergrund von Walen, Seefahrt und Walfang konzentriert. Die Geschichte startet sehr locker und hoffnungsvoll Ismael heuert auf der Pequod an. Doch noch bevor er das Schiff betritt sagt ihm ein Mann namens Elias voraus das alle außer einen sterben werden. Die ersten Wochen auf See bekommt niemand Ahab zu Gesicht. Nur Nachts geht er über das Deck. Er tritt erst in Erscheinung als er den Wal in seiner Näher spürt. Er hetzt die Mannschaft auf mit ihm zur Hölle zu Fahren und sein Wille soll geschehen. Gregory Peck war damals durchaus umstritten als Kapitän Ahab, da er zuvor mehr den Frauenliebling gespielt hatte. Doch seine Auftritte als Ahab sind tief beeindruckend. Seine Kleidung ist schwarz, das Bein aus Wahlknochen weiß wie die Narbe in seinem Gesicht. So muß ein wahnsinniger Kapitän aussehen dem sich niemand wagt zu widersetzten. Ahab ist härter als jedes Unwetter und fängt sogar den Blitz ein der sein Schiff zerstören will. Er scheint unbezwingbar bis es zur Schlacht auf hoher See kommt. Mensch geben Tier, Wut gegen Verzweiflung, Verstand geben rohe Gewalt. Die Gott gegebenen Fronten verschieben sich. Ahab wird zur Bestie und Moby Dick zum Henker. Im Buch dauert es drei Tage bis Moby Dick alle Seelen mit sich genommen hat. Alle bis auf einen. Ismael rettet sich auf dem Sarg des toten Freundes. Ein Zeichen des Todes bringt Ismael in Leben zurück. Ein Stück Filmgeschichte wurde geschrieben.
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Moby Dick Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn DVD, 7. März 2002 Verkaufsrang: 25337
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Nichts gegen den Film! 1 von 5 Punkten Ein Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat.
Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version.
John Huston rotiert im Grab.
Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität.
Wer macht sowas eigentlich???
Großartiger Film - miserable DVD !!! 2 von 5 Punkten Eines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT!
um die Welt...... 5 von 5 Punkten Moby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten.
Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann.
Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis...
PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok
"Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!" 4 von 5 Punkten Wer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick? Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen "kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben muss. Mensch gegen Naturgewalten! Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde, beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl der Wale Lampen erhellte ... Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck (Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst? Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen..... Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur für kurze Dauer (in diesem Fall 111 Minuten) geben kann.....
Der weiße Wal bläst immer noch 5 von 5 Punkten Die Geschichte kennt irgendwie jeder. Ahab sucht den weißen Wal der ihn einst verletzte, körperlich wie seelisch. ohne Rücksicht auf Verluste steuert er das Schiff und die Mannschaft in den sicheren Untergang. Im Gegensatz zum Buch konzentriert sich der Film ausschließlich auf die Geschichte von Ahab und Moby Dick, während Meville sich stark auf die Sachlichen Hintergrund von Walen, Seefahrt und Walfang konzentriert. Die Geschichte startet sehr locker und hoffnungsvoll Ismael heuert auf der Pequod an. Doch noch bevor er das Schiff betritt sagt ihm ein Mann namens Elias voraus das alle außer einen sterben werden. Die ersten Wochen auf See bekommt niemand Ahab zu Gesicht. Nur Nachts geht er über das Deck. Er tritt erst in Erscheinung als er den Wal in seiner Näher spürt. Er hetzt die Mannschaft auf mit ihm zur Hölle zu Fahren und sein Wille soll geschehen. Gregory Peck war damals durchaus umstritten als Kapitän Ahab, da er zuvor mehr den Frauenliebling gespielt hatte. Doch seine Auftritte als Ahab sind tief beeindruckend. Seine Kleidung ist schwarz, das Bein aus Wahlknochen weiß wie die Narbe in seinem Gesicht. So muß ein wahnsinniger Kapitän aussehen dem sich niemand wagt zu widersetzten. Ahab ist härter als jedes Unwetter und fängt sogar den Blitz ein der sein Schiff zerstören will. Er scheint unbezwingbar bis es zur Schlacht auf hoher See kommt. Mensch geben Tier, Wut gegen Verzweiflung, Verstand geben rohe Gewalt. Die Gott gegebenen Fronten verschieben sich. Ahab wird zur Bestie und Moby Dick zum Henker. Im Buch dauert es drei Tage bis Moby Dick alle Seelen mit sich genommen hat. Alle bis auf einen. Ismael rettet sich auf dem Sarg des toten Freundes. Ein Zeichen des Todes bringt Ismael in Leben zurück. Ein Stück Filmgeschichte wurde geschrieben.
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Moby Dick - Grosse Film-Klassiker Gregory Peck, Orson Welles, Richard Basehart, Leo Genn, James Robertson Justice DVD, 29. August 2007 Verkaufsrang: 34640 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Offensichtlich verschiedene Auflagen! 5 von 5 Punkten Bei dieser schönen DVD aus der Reihe Grosse Film-Klassiker gibt es wohl unterschiedliche Auflagen. Offensichtlich gibt es diese DVD im Schuber MIT (!!) einem 16 seitigen Booklet und OHNE (!!) das besagte Booklet. Warum und weshalb das so ist, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht kann jemand, der das hier liest die Geschichte aufklären. Es ist wohl so, dass einige dieser DVD's von vornherein in der OVP KEIN Booklet enthalten. In der Online Filmdatenbank habe ich dazu keine weiteren Erklärungen gefunden. Es würde mich persönlich schon interessieren, warum das so ist. Für kommende Antworten bedanke ich mich schon mal im voraus....
Ein unvergängliches Meisterwerk in schöner Edition 5 von 5 Punkten John Huston's Moby Dick ist ein Filmklassiker jenes elitären Kreises, die sich ein unvergängliches Meisterwerk nennen dürfen. Völlig zurecht, denn abgesehen von der selbst schon klassischen Buchvorlage Herman Melvilles reisst diese filmische Adaption aus dem Jahr 1956 jung und alt auch heute noch mit. Da braucht es keine state-of-the-art Tricktechnik, keine exotischen Locations und nichts was sich hernach als Merchandising vermarkten ließe. Das sind nur eine mitreissende Abenteuergeschichte, feinste Schauspielkunst bis in die Nebenrollen und eine Inszenierung von Meisterhand - Kino pur! Moby Dick in der Huston-Umsetzung hat mich schon als Kind fasziniert und begeistert mich noch heute, obwohl sicher schon die berühmten 100x gesehen. Schon in jungen Jahren bemerkte ich die für eine Abenteuergeschichte ungewöhnliche Düsternis des Films, für die natürlich die von Gregory Peck unübertrefflich gespielte Person des von blinder Rache und Mordlust getriebenen Captain Ahab maßgeblich verantwortlich zeichnet. Gefährlich fanatisch sein Blick, mit den Abzeichen früherer Niederlagen gegen Moby Dick übersäht sein Körper, von höllischem Hass getrieben sein über die Leichen seiner Crew gehendes Handeln. Zwischen Lassie und den kleinen Strolchen lief Moby Dick im Kinderprogramm, doch man merkte als Kind dass das eigentlich ein Film für Erwachsene war - und somit war er natürlich noch viel interessanter.
Neben Gregory Peck als Ahab gibt es jedoch noch mehr schauspielerische Glanzlichter. So die Gastrolle von Orson Welles als Father Mapple, dessen flammende "Jonas und der Wal"-Predigt von einer zum Walfänger-Bug umgebauten Kanzel ein absolutes Highlight ist und allein schon das Ansehen des Films lohnt. Oder der Part des Quequec - eines von Narbentatoos bedeckten "Wilden", Harpunier und bester Freund des Matrosen Ismael, aus dessen Ich-Perspektive der Film erzählt wird. Diese Ich-Erzähler-Perspektive ist ein ganz typisches Stilelement von Abenteuergeschichten aus dem 19. Jahrhundert, heute leider überhaupt nicht mehr gängig und für mich ein sehr subjektiver Grund, den Film besonders zu mögen.
Moby Dick, der Wal, spielt in der ganz auf die Person Ahabs zugeschnittenen Handlung eigentlich eine Nebenrolle. Er tauch weder als Monster immer wieder mal auf um Unheil zu stiften (wie z.B. der weiße Hai) noch gibt er dem Zuschauer durch irgend etwas Monströses Grund, ihn abzulehnen und Ahabs Hass zu teilen. Er ist eben im besten Sinne nur ein Tier das handelt wie ein Tier und sich in Notwehr verteidigt. Das eigentliche Monster des Films ist Ahab, der sich selbst und seine Mannschaft blindwütig in den Untergang treibt um seiner eigenen Besessenheit willen. Als sich das Meer über seinem untergehenden Schiff schließt zieht Moby Dick weiter, Ahabs Männer aber teilen das nasse Grab ihres irren Kapitäns. Nur Ismael, der Erzähler, treibt auf dem hölzernen Sarg seines Freundes Quequec der Rettung entgegen, uns von der Geschichte zu künden.
Eine schöne Abrundung des Films ist der wertige und geschmackvolle Schuber dieser Edition und das beiliegende Booklet. Das wartet mit einigen wirklich neuen und sehr interesanten Fakten zu den Dreharbeiten auf. So z.B. dass Regiesseur Huston seinem Star Gregory Peck schon mal einen Eimer mit zappelnden Heringen ins Hotelbett kippte um ihn zu ärgern.
Diesmal mit ordentlichem Bild 4 von 5 Punkten Als Warner 2002 erstmalig diesen Klassiker der Filgeschichte auf DVD in Deutschland veröffentlichte, war die Reaktion in den einschlägigen Foren verheerend.
Zu Recht: Das Bild war durchgehend fehlfarben (das Wasser grün, wo es hätte blau sein müssen) digitale Defekte aller Art durchzogen das Bild, so dass der Film nicht anzusehen war.
2005 schob Warner dann still und heimlich in unveränderter Verpackung ein verbessertes Master nach, aber das blieb weitgehend unbemerkt und der Film verschwand bald vom Markt.
Nun ist er wieder zu haben. Es ist wohl das selbe Master verwendet worden, wie 2005. Der Film zeigt an einigen Stellen altersbdingte, analoge Defekte, ansonsten ist das Bild nun in Ordnung. Eine digitale Bilf-für-Bild-Überarbeitung würde man sich für diesen Klassiker sicher wünschen, aber bis dahin ist man hier solide bedient.
Die DVD wartet leider nur mit dem Filmtrailer als Extra auf. Da hätte in dieser Preiskategorie und bei einem Film diesen Ranges sicher mehr möglich sein müssen. Die schön gestaltete DVD-Box ist aber mit einem sehr informativen Booklet ausgestattet.
Fünf Sterne für den Film, das versteht sich. Auf ihn näher einzugehen, dürfte sich erübrigen, gehört er doch zum regulären Weihnachtsprogramm der ARD. |
Chatos Land Charles Bronson, Jack Palance, Richard Basehart Videokassette, 14. Oktober 1999 Verkaufsrang: 4107
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Chatos Land 5 von 5 Punkten Der erste von 4 Allerbesten, welche Mr. Charles Bronson gedrehtr hat. |
Moby Dick Gregory Peck, Richard Basehart, Leo Genn Videokassette, 14. Oktober 1999 Verkaufsrang: 7879
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)
Nichts gegen den Film! 1 von 5 Punkten Ein Klassiker, der allerhöchste Ehren verdient hat.
Aber die DVD ist eine Frechheit! Dabei geht es nicht nur um die Störungen im Bild, sondern vor allem um die verfälschende Farbgebung dieser DVD-Version.
John Huston rotiert im Grab.
Wer den Film wirklich liebt, so wie ich: Finger weg! Eine inakzeptable Qualität.
Wer macht sowas eigentlich???
Großartiger Film - miserable DVD !!! 2 von 5 Punkten Eines der großartigsten und wichtigsten Bücher des 19.Jahrhunderts wurde absolut großartig von John Huston verfilmt - nur um auf einer der billigst gemachten DVDs aller Zeiten verewigt zu werden. Fernseh-Vollbild, blasse Farben, grobkörnig, und manche Abspiel-Software für den PC will die DVD erst gar nicht richtig anzeigen. Eine Schande für MGM, einem Filmfan so etwas zuzumuten. 2 Sterne noch wegen des Films, der ja nun nichts für die DVD kann, sonst wären es 0 geworden. Man merkt mir die Wut an und möge nachsichtig sein, aber ich bin ENTTÄUSCHT!
um die Welt...... 5 von 5 Punkten Moby Dick kann ohne Zweifel als absolut gelungene Literaturverfilmung gelten. Der Film ist bildlich sehr gut ausgeschmückt und bietet eine absolut gute Atmosphäre und Darstellung der Charaktere der Protagonisten.
Die Kritik das der Film nicht gut an das Originalbuch von Melville angelegt ist, kann ich nicht verstehen. Nicht umsonst ist Moby Dick das am meisten umgeschriebene Buch, weil die Originalfassung von Melville unheimlich viele Längen hat und fast schon als Sachbuch gelten kann.
Also wie gesagt......ausbooten und einkaufen......ein absolutes Erlebnis...
PS: DVD-Ausstattung ist mager, aber Bild und Ton ist ok
"Wal - da bläßt er! Boote zu Wasser!" 4 von 5 Punkten Wer hat ihn noch nicht gesehen? Den persönlichen Rachfeldzug des einbeinigen Kapitän Ahab, auf der Jagd nach dem weißen Wal Moby Dick? Moby Dick gehört zu den Filmen, die man sich von Zeit zu Zeit anschauen "kann" - jedoch auf jeden Fall mindestens einmal im Leben gesehen haben muss. Mensch gegen Naturgewalten! Unter dieser Teilüberschrift könnte man den Film zusammenfassend beschreiben. Die im Film dargestellte Epoche der Walfänger hat nichts mit dem heutigen "Krieg", geführt von hochtenisierten Walfängern gemeinsam. Was hier, nach der Romanvorlage aus dem Jahre 1851, filmerisch dargestellt wurde, beschreibt ein spezielles Zeitalter der Seefahrt, ein Zeitalter, in dem die Abhängigkeit von Rohstoffen völlig anders gewichtet war.... - in dem z.B. das Öl der Wale Lampen erhellte ... Was die Metro-Goldwyn-Mayer Studios in den 50`er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen haben, mag dem heutigen Kino an Spezialeffekten unterlegen sein - die Schauspieler dieser Zeit, allen voran Gregory Peck (Kapitän Ahab), waren ihren heutigen Kollegen sicherlich in nichts nachstehend - im speziellen Falle des vorliegenden Filmes würde es mir schwer fallen, geeigneten Ersatz für die damals auserwählten Schauspieler zu benennen.... Wer könnte den verbissenen Kapitän besser geben als Gregory Peck selbst? Da ich trotz meiner Zuneigung zu diesem Film die Annäherung in Form des Buches an "Moby Dick" vorziehe, gebe ich 4 von möglichen 5 Sternen..... Das Buch hat meine Phantasie bereits in frühester Kindheit Flügel wachsen lassen und Unterhaltung sowie Spannung geschenkt, so wie es ein Film nur für kurze Dauer (in diesem Fall 111 Minuten) geben kann.....
Der weiße Wal bläst immer noch 5 von 5 Punkten Die Geschichte kennt irgendwie jeder. Ahab sucht den weißen Wal der ihn einst verletzte, körperlich wie seelisch. ohne Rücksicht auf Verluste steuert er das Schiff und die Mannschaft in den sicheren Untergang. Im Gegensatz zum Buch konzentriert sich der Film ausschließlich auf die Geschichte von Ahab und Moby Dick, während Meville sich stark auf die Sachlichen Hintergrund von Walen, Seefahrt und Walfang konzentriert. Die Geschichte startet sehr locker und hoffnungsvoll Ismael heuert auf der Pequod an. Doch noch bevor er das Schiff betritt sagt ihm ein Mann namens Elias voraus das alle außer einen sterben werden. Die ersten Wochen auf See bekommt niemand Ahab zu Gesicht. Nur Nachts geht er über das Deck. Er tritt erst in Erscheinung als er den Wal in seiner Näher spürt. Er hetzt die Mannschaft auf mit ihm zur Hölle zu Fahren und sein Wille soll geschehen. Gregory Peck war damals durchaus umstritten als Kapitän Ahab, da er zuvor mehr den Frauenliebling gespielt hatte. Doch seine Auftritte als Ahab sind tief beeindruckend. Seine Kleidung ist schwarz, das Bein aus Wahlknochen weiß wie die Narbe in seinem Gesicht. So muß ein wahnsinniger Kapitän aussehen dem sich niemand wagt zu widersetzten. Ahab ist härter als jedes Unwetter und fängt sogar den Blitz ein der sein Schiff zerstören will. Er scheint unbezwingbar bis es zur Schlacht auf hoher See kommt. Mensch geben Tier, Wut gegen Verzweiflung, Verstand geben rohe Gewalt. Die Gott gegebenen Fronten verschieben sich. Ahab wird zur Bestie und Moby Dick zum Henker. Im Buch dauert es drei Tage bis Moby Dick alle Seelen mit sich genommen hat. Alle bis auf einen. Ismael rettet sich auf dem Sarg des toten Freundes. Ein Zeichen des Todes bringt Ismael in Leben zurück. Ein Stück Filmgeschichte wurde geschrieben.
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Hollywood Highlights 6 - Action (2 DVDs) Richard Basehart, Gene Evans, Richard Widmark DVD, 21. Mai 2007 Verkaufsrang: 47295 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Hollywood Highlights 6 - Action (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 21.05.07
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La Strada [UK-Import] May Britt, Richard Basehart, Giulietta Masina, Aldo Silvani, Anthony Quinn Videokassette, 26. September 1994 Verkaufsrang: 24915 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
La Strada wird von vielen für Federico Fellinis schönsten und ausdrucksstärksten Film gehalten. Er enthüllt zum ersten Mal die schauspielerische Bandbreite von Guilietta Masina, Federico Fellinis Ehefrau, deren eindringliche Darstellung als die kindliche Gelsomina an Charlie Chaplins Tramp erinnert. Die temperamentvolle, heimatlose Gelsomina ist liebenswert, aber naiv und wird an den groben und tyrannischen starken Mann des Zirkus, Zampano (Anthony Quinn), als Dienerin und Assistentin verkauft. Obwohl er sie nicht besser als ein Tier behandelt, verliebt sich Gelsomina in das Scheusal Zampano. Als sie sich einem kleinen Zirkus anschliessen, treffen sie auf Il Matto (Richard Basehart), einen Clown, der Gelsomina verzaubert und Zampano unbarmherzig verhöhnt. Dessen Unfähigkeit, seinen Hass auf Il Matto (wörtlich: Der Narr) zu kontrollieren, führt zu ihrer Vertreibung aus dem Zirkus und letztendlich zum verhängnisvollen Ende des Films. Masina bricht Ihnen als großäugige Unschuld das Herz. Ihr großzügiges Wesen und ihre Liebe zum Leben führt sie dazu, den Versuch zu unternehmen, Quinns gefühllosen und brutalen Zampano zu retten. Obwohl der Film von mythischen und biblischen Dimensionen durchdrungen ist, verliert Fellini seine Figuren nie aus den Augen. Sie sind liebevoll mit all ihren Schwächen und Fehlern gezeichnet. Fellinis lyrischer Stil greift auf die einfache Schönheit seiner neorealistischen Filme zurück und weist auf die impressionistischen Fantasien seiner späteren Filme hin. In dieser einzigartigen Periode in Fellinis Schaffen kombinieren sich beide Stile und schaffen ein poetisches und tragisches Meisterwerk. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
La strada - Das Lied der Strasse 5 von 5 Punkten Zampano kauft Gelsomina für 10000 Lire von ihrer Mutter. Dann zieht der Kettensprenger mit dem einfältigen Mädchen weiter von Dorf zu Dorf. Zwischen den beiden ungleichen Menschen entsteht eine seltsame Beziehung. Die schüchterne, aber hingebungsvolle Gelsomina lernt begierig Kunststücke. Sie bewundert den groben "Direktor" des schäbigen Dreiradkarren-Zirkus. Doch Zampano will nicht merken, wie viel ihm das Mädchen mit den großen Augen bedeutet. Und weil der große Zampano nur Augen für sich hat, läuft Gelsomina ihm eines Tages davon. In dem Hochseilakrobaten Matto trifft sie einen, dem sie ihre ganze Liebe schenkt. Aber Zampano klopft sich auf die Brust und schleppt sein Eigentum Gelsomina wieder in die Schaubude zurück. In der Zeit danach kommt es ein paar Mal zu Auseinandersetzungen zwischen Zampano und Matto. Der Koloss spürt die Gefahr, die von seinem unbeschwerten Konkurrenten auf dem Drahtseil ausgeht. Er ahnt nun auch, dass er das Mädchen braucht. Aber weil er ein grober Klotz ist, säuft er sich voll und verprügelt sie. Und eines Tages tötet er Matto. Gelsomina wird ohnmächtige Zeugin der Tat. Sie erkrankt schwer. Zampano fackelt nicht lange, schließt sie in seinen klapprigen Karren ein und zieht rastlos weiter. Auftreten kann er nicht mehr, denn Gelsomina beklagt im Fieber lautstark das Verbrechen. Und schließlich lässt der starke Zampano den Karren mitsamt dem Schaugeschäft stehen und flieht vor dem zerrütteten Mädchen wie vor dem eigenen Gewissen. Jahre später erfährt er, wie Gelsomina starb. Und endlich überfällt ihn das Entsetzen vor sich selbst. Von Reue und verspätetem Liebesschmerz durchgeschüttelt, bricht er am Meer zusammen. Einer, der nun doch nicht ganz umsonst unterwegs war. Aber dennoch ein Gestrandeter der Straße.
Diese märchenhaft-schlichte, wenn auch tragische Geschichte des jungen Federico Fellini wäre Kolportage geblieben, wenn ihre Verwandlung und Vertiefung in poetische Bilder, hintergründige Milieuschilderung, grandioses Spiel der Darsteller und ein an Shakespeare erinnernder Reichtum an Einfällen den Film nicht so bemerkenswert gemacht hätten. Ein trauriger Film, trotz vieler humorvoller Sequenzen. Aber von einer Traurigkeit, die den Kopf nicht sentimental verklebt, sondern ihn für selbstkritische Wahrnehmung befreit. Von einer Traurigkeit, wie sie alte Märchen und Volkslieder besitzen, deren Ausdruck einfach, melancholisch und genau ist. Und ein sparsamer Film, der beim Sehen reich macht. Dieses auf so märchenhafte Weise tragikomische Gesellenstück Fellinis versetzte dem vorherrschenden italienischen Heimatfilm, der in den 50er Jahren zwischen Po, Busen und Vesuv richtungslos herumfuhrwerkte, den Gnadenstoß. Und den in enge Pullover und kurze Höschen eingeklemmten Sexbomben, die mit ihren Reizen in Reisfeldern posierten, trat die Hauptdarstellerin Giulietta Masina frech in den Hintern. Drollig verschmitzt, kindlich naiv, ängstlich und unbedarft betrat Giulietta Masina die abgewrackte Zirkuswelt des Films. Ein Rettichkopf, in seiner rührenden Hässlichkeit schöner als die Sexgöttinnen des Kintopps.
Die 1921 in Bologna geborene Akademikertochter und promovierte Archäologin hatte zwar nie Schauspielunterricht genommen, war aber schon vor "La Strada" in mehreren Filmnebenrollen aufgetreten, zum Beispiel in Alberto Lattuadas "Ohne Gnade" (1948). Als Gelsomina wurde sie zu einer legendären Figur der Filmgeschichte. Ihr Ehemann Federico Fellini sollte ihr später noch einige Rollen genau auf den Leib schreiben. Das entsprach seiner Verehrung für diese begnadete Schauspielerin und zugleich seiner Arbeitsmethode, die Filmfiguren immer den Darstellern anzupassen. Die einzige Ausnahme von dieser Regel machte er in "La Strada". Er zwang das feuerwerkartige Temperament seiner Frau in die stilisierte Rolle der vor Schüchternheit und Unerfahrenheit geduckten Gelsomina. Diese Kino-Gestalt hatte das Ehepaar gemeinsam entwickelt. "Gelsomina", sagte Giulietta Masina, "ist gewachsen wie ein Kind in den mehr als zehn Jahren unserer Ehe, in denen mein Mann mich sehen und beobachten konnte und nach und nach eine Person, ein Wesen entdeckte, das unbewusst in mir schlummerte." Nach endlosen Schminkproben, Haarschnitten mit der Gartenschere und Kleidersitzungen war Gelsomina fertig. In einem Soldatenrock aus dem 1. Weltkrieg, den die Fellinis auf dem römischen Flohmarkt an der Porta Portese aufgetrieben hatten, stand sie wie ein Strich in der ausgedörrten Landschaft des ersten von insgesamt sechzig Sets, und das Drehen konnte beginnen.
Für den 1920 in Rimini geborenen Fellini bedeutete "La Strada" ebenfalls den Durchbruch zur Weltkarriere. Der Drehbuchautor Roberto Rosselinis für "Rom, offene Stadt", "Roma, Citta Aperta" (1945) und "Paisa" (1947) hatte seine erste Regiearbeit zusammen mit Alberto Lattuada 1950 abgeliefert, "Lichter des Varietes", eine Chronik aus dem Leben reisender Varietekünstler. Das Milieu des fahrenden Volkes tauchte in allen zukünftigen Filmen des Regisseurs Fellini zumindest als Anspielung immer wieder auf. So auch in "La Strada". Und auch Fellinis typische Schauplätze erscheinen schon im Bild: das Meer, die Strände, die nächtlichen Plätze der Städte und kleinen Dörfer - Orte, an denen innere Entscheidungen von Menschen fällig werden. "Die Kunst Fellinis", schrieb die französische Tageszeitung "Le Monde" nach der Uraufführung von "La Strada" 1955, "liegt darin, dem ganzen falschen Literarischen ebenso wie dem ganzen fadenscheinigen Pathos den Rücken gekehrt zu haben. Seine Poesie ist absolut natürlich, sein Mysterium ohne jede Künstlichkeit". Und Fellinis Kunst war doppelbödig. Menschen, Landschaften, Gesten und Gegenstände sind konkret und gleichzeitig überhöht. Sie sind gemeint und sprechen ihre eigene, ungeheuer sinnliche Sprache. Aber darüber hinaus verweist alles auch auf ein dahinter stehendes allgemeines Schicksal, dem nicht beizukommen ist.
Fellini war sehr vorsichtig in der Inszenierung. Nichts wirkt gewollt, nichts belehrend. Das Geschehen nimmt wie von selbst seinen Lauf. Bild und Schnitt, Musik und Sprache lassen den Regisseur hinter der Kamera nicht erkennen. Die Form des Films ergibt sich beiläufig. "La Strada" ist die Kunst des Realen. Wenn Gelsomina weint, weint Gelsomina. Deshalb war "La Strada" von einer besonderen Art des Realismus. Dem Realismus der Rossellini, de Sica, Visconti, die Italiens Film nach dem 2. Weltkrieg groß gemacht hatten, fügte er eine neue, wichtige Nuance hinzu. Fellinis Film entwickelte die Haltung eines verklärten Neorealismus. Eines Realismus des Persönlichen, nicht nur des Sozialen. Ein Realismus, der die neorealistische Oberfläche der Abbildungen durchdringt und dahinter die bitter-süße Welt existenzieller und auch wunderbarer Wahrheiten zeigt. Ohne das realistische Detail aufzugeben. "La Strada" zeigt das Leben als märchenhaftes und auch grausames Abenteuer. Das Leben als Reise. Die Reise als Veränderung. An deren Ende: das Erkennen der persönlichen Identität. Die Straße als Startbahn ins eigene Leben. "La Strada" ist deshalb ein frühes "Road Movie", in dem die Straße jedoch nur ein Schlachtfeld der Stimmungen ist.
Auch alle Figuren dieses für die 50er Jahre filmrevolutionären Werks bedeuten mehr, als sie selbst sind. Sie sind Verkörperungen von Seelenzuständen, Stimmungen und zeitloser Zeiterfahrung. Deshalb - oder dennoch - machen sie uns noch heute betroffen. Auf das Publikum der 50er Jahre wirkten sie in ihrer Verkörperung durch Giulietta Masina, Anthony Quinn, Richard Basehart u. a. vor allem deshalb so schockierend neu, weil sie zugleich alltäglich realistisch und abstrakt waren, weil sie als Charaktere roh und "niedrig" erschienen und sich der Film dennoch die Zeit nahm, ihre tief vergrabenen Gefühle als komplizierte Gefühle ernst zu nehmen und unerhört behutsam ans Licht zu holen. Und weil die Dramen, die in diesen Figuren rumoren, ganz in ihrem verschlossensten Inneren stattfinden, so dass kaum einmal Geste und Mimik, nur manchmal ein Blick oder die Stimmung einer von der Kamera eingefangenen Landschaft von dieser bescheidenen und verkrusteten seelischen Welt sprechen. Das faszinierte Publikum und Kritik gleichermaßen. Die von Kitsch, Kommerz und auch eitler Kunst überrumpelten Kinogänger verstanden in seltener Einhelligkeit die Botschaft des hintergründigen Leinwand-Meisterwerks: Die Straße ist das Leben. Die Reisenden und Flüchtenden, das sind wir. Und das Italien der Bretterbuden, des Niemandslands, der heruntergekommenen Wirtshäuser, trostlosen Landschaften und kaputten Gefühle, das war die ganze erbärmliche Nachkriegszeit.
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Flug im Cockpit Airbus 310 Anthony Quinn, Giulietta Masina, Richard Basehart, Aldo Silvani, Marcella Rovere Videokassette Verkaufsrang: 13384 La Strada wird von vielen für Federico Fellinis schönsten und ausdrucksstärksten Film gehalten. Er enthüllt zum ersten Mal die schauspielerische Bandbreite von Guilietta Masina, Federico Fellinis Ehefrau, deren eindringliche Darstellung als die kindliche Gelsomina an Charlie Chaplins Tramp erinnert. Die temperamentvolle, heimatlose Gelsomina ist liebenswert, aber naiv und wird an den groben und tyrannischen starken Mann des Zirkus, Zampano (Anthony Quinn), als Dienerin und Assistentin verkauft. Obwohl er sie nicht besser als ein Tier behandelt, verliebt sich Gelsomina in das Scheusal Zampano. Als sie sich einem kleinen Zirkus anschliessen, treffen sie auf Il Matto (Richard Basehart), einen Clown, der Gelsomina verzaubert und Zampano unbarmherzig verhöhnt. Dessen Unfähigkeit, seinen Hass auf Il Matto (wörtlich: Der Narr) zu kontrollieren, führt zu ihrer Vertreibung aus dem Zirkus und letztendlich zum verhängnisvollen Ende des Films. Masina bricht Ihnen als großäugige Unschuld das Herz. Ihr großzügiges Wesen und ihre Liebe zum Leben führt sie dazu, den Versuch zu unternehmen, Quinns gefühllosen und brutalen Zampano zu retten. Obwohl der Film von mythischen und biblischen Dimensionen durchdrungen ist, verliert Fellini seine Figuren nie aus den Augen. Sie sind liebevoll mit all ihren Schwächen und Fehlern gezeichnet. Fellinis lyrischer Stil greift auf die einfache Schönheit seiner neorealistischen Filme zurück und weist auf die impressionistischen Fantasien seiner späteren Filme hin. In dieser einzigartigen Periode in Fellinis Schaffen kombinieren sich beide Stile und schaffen ein poetisches und tragisches Meisterwerk. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
La strada - Das Lied der Strasse 5 von 5 Punkten Zampano kauft Gelsomina für 10000 Lire von ihrer Mutter. Dann zieht der Kettensprenger mit dem einfältigen Mädchen weiter von Dorf zu Dorf. Zwischen den beiden ungleichen Menschen entsteht eine seltsame Beziehung. Die schüchterne, aber hingebungsvolle Gelsomina lernt begierig Kunststücke. Sie bewundert den groben "Direktor" des schäbigen Dreiradkarren-Zirkus. Doch Zampano will nicht merken, wie viel ihm das Mädchen mit den großen Augen bedeutet. Und weil der große Zampano nur Augen für sich hat, läuft Gelsomina ihm eines Tages davon. In dem Hochseilakrobaten Matto trifft sie einen, dem sie ihre ganze Liebe schenkt. Aber Zampano klopft sich auf die Brust und schleppt sein Eigentum Gelsomina wieder in die Schaubude zurück. In der Zeit danach kommt es ein paar Mal zu Auseinandersetzungen zwischen Zampano und Matto. Der Koloss spürt die Gefahr, die von seinem unbeschwerten Konkurrenten auf dem Drahtseil ausgeht. Er ahnt nun auch, dass er das Mädchen braucht. Aber weil er ein grober Klotz ist, säuft er sich voll und verprügelt sie. Und eines Tages tötet er Matto. Gelsomina wird ohnmächtige Zeugin der Tat. Sie erkrankt schwer. Zampano fackelt nicht lange, schließt sie in seinen klapprigen Karren ein und zieht rastlos weiter. Auftreten kann er nicht mehr, denn Gelsomina beklagt im Fieber lautstark das Verbrechen. Und schließlich lässt der starke Zampano den Karren mitsamt dem Schaugeschäft stehen und flieht vor dem zerrütteten Mädchen wie vor dem eigenen Gewissen. Jahre später erfährt er, wie Gelsomina starb. Und endlich überfällt ihn das Entsetzen vor sich selbst. Von Reue und verspätetem Liebesschmerz durchgeschüttelt, bricht er am Meer zusammen. Einer, der nun doch nicht ganz umsonst unterwegs war. Aber dennoch ein Gestrandeter der Straße.
Diese märchenhaft-schlichte, wenn auch tragische Geschichte des jungen Federico Fellini wäre Kolportage geblieben, wenn ihre Verwandlung und Vertiefung in poetische Bilder, hintergründige Milieuschilderung, grandioses Spiel der Darsteller und ein an Shakespeare erinnernder Reichtum an Einfällen den Film nicht so bemerkenswert gemacht hätten. Ein trauriger Film, trotz vieler humorvoller Sequenzen. Aber von einer Traurigkeit, die den Kopf nicht sentimental verklebt, sondern ihn für selbstkritische Wahrnehmung befreit. Von einer Traurigkeit, wie sie alte Märchen und Volkslieder besitzen, deren Ausdruck einfach, melancholisch und genau ist. Und ein sparsamer Film, der beim Sehen reich macht. Dieses auf so märchenhafte Weise tragikomische Gesellenstück Fellinis versetzte dem vorherrschenden italienischen Heimatfilm, der in den 50er Jahren zwischen Po, Busen und Vesuv richtungslos herumfuhrwerkte, den Gnadenstoß. Und den in enge Pullover und kurze Höschen eingeklemmten Sexbomben, die mit ihren Reizen in Reisfeldern posierten, trat die Hauptdarstellerin Giulietta Masina frech in den Hintern. Drollig verschmitzt, kindlich naiv, ängstlich und unbedarft betrat Giulietta Masina die abgewrackte Zirkuswelt des Films. Ein Rettichkopf, in seiner rührenden Hässlichkeit schöner als die Sexgöttinnen des Kintopps.
Die 1921 in Bologna geborene Akademikertochter und promovierte Archäologin hatte zwar nie Schauspielunterricht genommen, war aber schon vor "La Strada" in mehreren Filmnebenrollen aufgetreten, zum Beispiel in Alberto Lattuadas "Ohne Gnade" (1948). Als Gelsomina wurde sie zu einer legendären Figur der Filmgeschichte. Ihr Ehemann Federico Fellini sollte ihr später noch einige Rollen genau auf den Leib schreiben. Das entsprach seiner Verehrung für diese begnadete Schauspielerin und zugleich seiner Arbeitsmethode, die Filmfiguren immer den Darstellern anzupassen. Die einzige Ausnahme von dieser Regel machte er in "La Strada". Er zwang das feuerwerkartige Temperament seiner Frau in die stilisierte Rolle der vor Schüchternheit und Unerfahrenheit geduckten Gelsomina. Diese Kino-Gestalt hatte das Ehepaar gemeinsam entwickelt. "Gelsomina", sagte Giulietta Masina, "ist gewachsen wie ein Kind in den mehr als zehn Jahren unserer Ehe, in denen mein Mann mich sehen und beobachten konnte und nach und nach eine Person, ein Wesen entdeckte, das unbewusst in mir schlummerte." Nach endlosen Schminkproben, Haarschnitten mit der Gartenschere und Kleidersitzungen war Gelsomina fertig. In einem Soldatenrock aus dem 1. Weltkrieg, den die Fellinis auf dem römischen Flohmarkt an der Porta Portese aufgetrieben hatten, stand sie wie ein Strich in der ausgedörrten Landschaft des ersten von insgesamt sechzig Sets, und das Drehen konnte beginnen.
Für den 1920 in Rimini geborenen Fellini bedeutete "La Strada" ebenfalls den Durchbruch zur Weltkarriere. Der Drehbuchautor Roberto Rosselinis für "Rom, offene Stadt", "Roma, Citta Aperta" (1945) und "Paisa" (1947) hatte seine erste Regiearbeit zusammen mit Alberto Lattuada 1950 abgeliefert, "Lichter des Varietes", eine Chronik aus dem Leben reisender Varietekünstler. Das Milieu des fahrenden Volkes tauchte in allen zukünftigen Filmen des Regisseurs Fellini zumindest als Anspielung immer wieder auf. So auch in "La Strada". Und auch Fellinis typische Schauplätze erscheinen schon im Bild: das Meer, die Strände, die nächtlichen Plätze der Städte und kleinen Dörfer - Orte, an denen innere Entscheidungen von Menschen fällig werden. "Die Kunst Fellinis", schrieb die französische Tageszeitung "Le Monde" nach der Uraufführung von "La Strada" 1955, "liegt darin, dem ganzen falschen Literarischen ebenso wie dem ganzen fadenscheinigen Pathos den Rücken gekehrt zu haben. Seine Poesie ist absolut natürlich, sein Mysterium ohne jede Künstlichkeit". Und Fellinis Kunst war doppelbödig. Menschen, Landschaften, Gesten und Gegenstände sind konkret und gleichzeitig überhöht. Sie sind gemeint und sprechen ihre eigene, ungeheuer sinnliche Sprache. Aber darüber hinaus verweist alles auch auf ein dahinter stehendes allgemeines Schicksal, dem nicht beizukommen ist.
Fellini war sehr vorsichtig in der Inszenierung. Nichts wirkt gewollt, nichts belehrend. Das Geschehen nimmt wie von selbst seinen Lauf. Bild und Schnitt, Musik und Sprache lassen den Regisseur hinter der Kamera nicht erkennen. Die Form des Films ergibt sich beiläufig. "La Strada" ist die Kunst des Realen. Wenn Gelsomina weint, weint Gelsomina. Deshalb war "La Strada" von einer besonderen Art des Realismus. Dem Realismus der Rossellini, de Sica, Visconti, die Italiens Film nach dem 2. Weltkrieg groß gemacht hatten, fügte er eine neue, wichtige Nuance hinzu. Fellinis Film entwickelte die Haltung eines verklärten Neorealismus. Eines Realismus des Persönlichen, nicht nur des Sozialen. Ein Realismus, der die neorealistische Oberfläche der Abbildungen durchdringt und dahinter die bitter-süße Welt existenzieller und auch wunderbarer Wahrheiten zeigt. Ohne das realistische Detail aufzugeben. "La Strada" zeigt das Leben als märchenhaftes und auch grausames Abenteuer. Das Leben als Reise. Die Reise als Veränderung. An deren Ende: das Erkennen der persönlichen Identität. Die Straße als Startbahn ins eigene Leben. "La Strada" ist deshalb ein frühes "Road Movie", in dem die Straße jedoch nur ein Schlachtfeld der Stimmungen ist.
Auch alle Figuren dieses für die 50er Jahre filmrevolutionären Werks bedeuten mehr, als sie selbst sind. Sie sind Verkörperungen von Seelenzuständen, Stimmungen und zeitloser Zeiterfahrung. Deshalb - oder dennoch - machen sie uns noch heute betroffen. Auf das Publikum der 50er Jahre wirkten sie in ihrer Verkörperung durch Giulietta Masina, Anthony Quinn, Richard Basehart u. a. vor allem deshalb so schockierend neu, weil sie zugleich alltäglich realistisch und abstrakt waren, weil sie als Charaktere roh und "niedrig" erschienen und sich der Film dennoch die Zeit nahm, ihre tief vergrabenen Gefühle als komplizierte Gefühle ernst zu nehmen und unerhört behutsam ans Licht zu holen. Und weil die Dramen, die in diesen Figuren rumoren, ganz in ihrem verschlossensten Inneren stattfinden, so dass kaum einmal Geste und Mimik, nur manchmal ein Blick oder die Stimmung einer von der Kamera eingefangenen Landschaft von dieser bescheidenen und verkrusteten seelischen Welt sprechen. Das faszinierte Publikum und Kritik gleichermaßen. Die von Kitsch, Kommerz und auch eitler Kunst überrumpelten Kinogänger verstanden in seltener Einhelligkeit die Botschaft des hintergründigen Leinwand-Meisterwerks: Die Straße ist das Leben. Die Reisenden und Flüchtenden, das sind wir. Und das Italien der Bretterbuden, des Niemandslands, der heruntergekommenen Wirtshäuser, trostlosen Landschaften und kaputten Gefühle, das war die ganze erbärmliche Nachkriegszeit.
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