DVDs: Samuel Le Bihan

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Pakt der Wölfe - Samuel Le BihanPakt der Wölfe
Samuel Le Bihan, Mark Dacascos, Emilie Dequenne

DVD, 17. September 2002
     Verkaufsrang: 2333      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Mal Hand auf's Herz: Seit dem Ende der 80er-Jahre befand sich das Fantasy-Genre zum Leidwesen vieler Fans irgendwie im Zustand der Lethargie. Die fulminante Rettung kam Anno Domini 2001 in Gestalt von Der Pakt der Wölfe nicht etwa aus Hollywood, sondern aus Frankreich in die Kinos.
Im vorrevolutionären Frankreich Ludwig XV. terrorisiert eine mysteriöse Bestie das Gevaudon, eine entlegene Provinz des Königreiches. Zu ihren Opfern zählen hauptsächlich Frauen und Kinder. Nachdem die lokalen Authoritäten das Biest trotz des Einsatzes als Frauen kostümierter Landsknechtsfiguren nicht einmal sichten können, befasst der Souverän den jungen Adeligen Grégoire de Fronsac - gespielt von Samuel Le Bihan - und dessen indianischen Freund Mani - gespielt von Mark Dacascos - mit dem selbst die französische Kapitale beunruhigenden Fall. Doch weder der charismatische Fronsac noch sein geheimnisvoller Begleiter können ahnen, welcher Bestie sie am Ende wirklich gegenüberstehen werden.
Mit Der Pakt der Wölfe ist Christophe Gans - den Genrefans allein aufgrund von Crying Freeman kein Unbekannter mehr - ein veritables Meisterwerk des Fantasys gelungen. Trotz oder gerade wegen vorwiegend kühler Farben und düsterer Landschaften - immer wieder einmal aufgelockert durch ein kräftiges Rot oder sattes Grün - sind ihm Bilder von barocker Opulenz gelungen, die Gans äußerst elegant zu choreografieren versteht. Tim Burtons Sleepy Hollow und Michael Manns Der letzte Mohikaner mögen vielleicht grüßen lassen, aber das tut diesem wahrhaft prächtigen Film absolut keinen Abbruch. Ein Fazit: Exzellente Kampfszenen, eine hervorragende Kameraführung, satte Bilder, Monica Bellucci als geheimnisvolle Schöne, Vincent Cassel und nicht zuletzt eine faszinierende Geschichte machen den Pakt der Wölfe zu einem echten Genuss! -Constanze Quanz


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 157 Bewertungen)

Bestie vom Gévaudan      5 von 5 Punkten
Die Geschichte der Bestie vom Gévaudan ist kein Mythos, sondern beruht auf nachweisbaren Tatsachen. Mehrere zeitgenössische Dokumente erlauben es, die rätselhaften Ereignisse weitgehend nachzuvollziehen. Dies sind insbesondere:

Die Pfarrregister aller Pfarreien, in denen die Bestie wütete, und in denen die Namen der 102 Opfer verzeichnet sind.
Der Briefverkehr zwischen den Polizeiverantwortlichen der Auvergne in Clermont und des Languedoc in Montpellier mit ihren örtlichen Vertretern im Gévaudan.
Zahlreiche Berichte über die vom König befohlenen Treibjagden
zeitgenössische Zeitungsartikel und Zeichnungen.


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Frontier(s) - Samuel Le BihanFrontier(s)
Samuel Le Bihan, Karina Testa, Maude Forget

DVD, 24. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 2114      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Business as usual...      2 von 5 Punkten
Da ich Hitman kannte und mir der Film gefiel, bin ich irgendwann auf diesen Film gestossen - ich hätte ihn besser links liegen lassen!

Eine abstruse Geschichte, die erkennbar nur als Transportvehikel dafür dient, explizite Grausamkeiten darzustellen. Die Spannung bei der Geschichte hält sich auch in Grenzen, da man spätestens bei der Ankunft in dem schmuddeligen Hotel weiß, welchen Verlauf der Film nehmen wird.

Das eigentlich Ärgerliche an dem Film ist aber nicht die 08/15-Handlung, sondern die Logikfehler und die Klischees des Films.

Warum macht man überhaupt einen Zwischenstopp und fährt nicht gleich nach Holland durch, obwohl die Polizei dem Quartett schon auf den Fersen ist?
Der Anführer der merkwürdigen Nazi-Sippe (Geisler) - an sich schon ein Klischee (zackiger Auftritt, voller Narben, in einem den SS-Uniformen nachempfundenen Outfit) will Yasmina, erkennbar maghrebinischen Ursprungs (Algerien, vermute ich mal) in die Sippe integrieren, zwecks 'Auffrischung des Blutes' und faselt dabei noch 'reinem Blut'? Kein Nazi, der sich und die abstruse Blut-und-Boden-Ideologie Ernst nimmt, würde überhaupt in Erwägung ziehen, jemanden wie Yasmina in seinen Familienverband zu integrieren.
Zudem lässt man kein Klischee aus, was nicht schon in einem Dutzend anderen Filmen Verwendung fand: - den tumben, fetten Schwachkopf, der gefühllos Menschen foltert und tötet (s. z.B. Hostel), der muskelbepackte Brutalo, die dauergeile Blondine - um nur ein paar zu nennen.

Spätestens am Ende des Films bereut man, das man ihn sich überhaupt gekauft und anderthalb Stunden seiner Zeit verplempert hat.



Ey Leute: Die Luft ist raus!!      1 von 5 Punkten
Von revolution ist hier die Rede: Journalisten aus dem Gore und Horror Bereich betitelten FRONTIERE(S) zumindestens so - und auch ich höre sie wieder schreien: Die Blutgeilen Splatterfreaks der Nation werden Xavier Gens Horrorslasheroper lieben. Doch ist dieser Film wirklich so geil und gut wie man der Masse vorgauckeln will? Nun , also ich finde keinesfalls! Das die Franzosen in der letzten Zeit zu den führenden Horrorexperten geworden sind liegt zum grössten Teil an Alexandre Aja , jener Regisseur der vor ein paar Jahren den grossartigen und radikalen HIGH TENSION auf die Menschheit losgelassen hat. Vor kurzem erschien mit INSIDE ein weiterer Slasher Trip aus dem Land des Brie doch auch bei dem letzten genannten kam nicht wirklich Freude auf. Jetzt soll dieser Film das Non Plus Ultra sein und in Sachen Gewalt und dem Darstellen von Grausamkeiten ist dieser Film mit Sicherheit als Referenz anzusehen und läuft zumindestens HIGH TENSION und INSIDE den Rang darin ab. Natürlich brauch man hier nicht groß erwähnen das dieser Film in Deutschland so ziemlich übel geschnitten wurde - auch hier verstand die FSK keinen Spaß mit dem hier gezeigten. FRONTIERE(S) erzählt die wenig originelle Geschichte eines Bankraubtrios die nach einem Coup Frankreich verlassen um etwas Gras über die Sache wachsen zu lassen. Ihre Reise führt sie nach Belgien worauf sie sich in einer etwas moderigen Pension niederlassen.Die Pension wird von einer Familie betrieben und siehe da (Überraschung!) - die haben ihre Gäste zum Fressen gern! Zudem sind die Herrschaften ziemlich üble Nazidumpfbacken und fertig ist das neue Torture Event... Sicherlich: Dieser Film spielt mit Provokationen in allen Bereichen und treibt es (zumindestens UNCUT!) ziemlich auf die Spitze! Aber das ist auch das einzigste was dieser Film zu bieten hat: Ausser einer Anreihung von Gewaltexzessen fällt Regisseur Xavier Gens nicht wirklich viel ein und somit kommt FRONTIERE(S) zwar ziemlich krass daher , aber letztendlich ist dieser Film eine ziemlich hohle Schlachtplatte die sich gut neben seinem amerikanischen HOSTEL Kollegen stellen kann! Die UNCUT Version kommt Ende November in Österreich heraus und ich kann jedem Gore Fan nur zu dieser Raten da die Deutschen Moralwächter mal wieder ganze Arbeit geleistet haben (Deutschland=Zenzurland!) , aber unterm Strich bleibt hier nur zu sagen das die Luft an ähnlich gestrickten Storys und Abläufen wirklich raus ist und dem Genre auch mit FRONTIERE(S) nicht wirklich was neues zugefügt wird. Ausserdem handelt es sich hierbei um den wohl meist gepushten Slasher Film seit Jahren!! Wer nicht nachdenken möchte und in Wirklichkeit ein kleiner Sadist ist - und am liebsten seine Freundin Quälen würde!:-) - wird an FRONTIERE(S) seine Freude haben.

Aber auch nur die!!



Heftiger Schocker, der weh tut - trotz der Schnitte      5 von 5 Punkten
Momentan scheidet ein Horrorfilm die Geister wie kein zweiter: Xavier Gans' "Frontier(s)". Nicht nur wegen der derben Thematik inklusive expliziter Gewaltdarstellung, sondern vor allem, da der Streifen hierzulande wieder mal nur deutlich gekürzt den Weg in die Regale gefunden hat. Als kleinen Ausgleich gibt es "Frontier(s)" dafür in zwei Varianten: Der Standard-Edition und einer 2-Disc-Fassung, die auf der zweiten Scheibe einige weitere Extras Making-ofs, Featurettes, entfallene Szenen etc. bietet.
Bei aller berechtigten Empörung, die diese neuerliche Bevormundung erwachsener Filmfans durch die Prüfstelle verursacht, gerät die Diskussion um den eigentlichen Film jedoch leider etwas ins Hintertreffen. Und das ist schade, denn "Frontier(s)" gehört ganz sicher zu den besten Vertretern der aktuell schwer angesagten "Folterfilme". Gerade die Franzosen scheinen dieses harte Genre für sich entdeckt zu haben und versorgen abgebrühte Filmfans regelmäßig mit neuen Schockern, die stets ein bisschen weiter gehen als ihre Vorgänger.
Wie für das Genre typisch, glänzt die Handlung nicht unbedingt durch Originalität: Die schwangere Yasmin und ihre Clique verstecken sich nach den Krawallen in den Pariser Vororten in einer abgelegenen Pension, die von einer degenerierten Nazi-Familie betrieben wird. Einer nach dem anderen wird von den Hinterwäldlern niedergemeuchelt, bis am Ende nur noch Yasmin am Leben ist.
Der immer wieder gemachte Vorwurf, der Film würde nichts Neues bieten, greift meiner Meinung nach nur bedingt. Natürlich erfindet der Film das Rad nicht neu und variiert vielmehr ein bekanntes Thema des Horrorgenres. Das finde ich persönlich jedoch nicht weiter schlimm, schließlich muss ja nicht jeder Film knallhart innovativ sein, um zu überzeugen. Wenn ein Film auf fesselnde Art eine Geschichte erzählen kann, ist es doch unerheblich, ob es eine alte Geschichte ist. Andersrum müsste man dann ja jeden Liebesfilm, jede Teenie-Komödie und jede Fortsetzung im Kino ignorieren, nur weil sie nichts "total Neues" bieten! Da sehe ich persönlich lieber einen professionell gemachten Film mit einer bekannten Story als etwas zwanghaft Experimentelles. Immerhin hat das ja auch einen Grund, warum diese Art von Horror mittlerweile eine feste Größe im Genre ist, es funktioniert halt. Und es ist doch nicht verwerflich, sich daran zu orientieren, was funktioniert und was Horrorfans nun mal gerne sehen! Bei einem Film wie "Frontier(s)" hat man gewisse Erwartungen und die werden auch erfüllt. Was soll daran so schlecht sein?
Kommen wir zum zweiten großen Kritikpunkt, den vorgenommenen Schnitten der deutschen Version. Den kann man natürlich nicht so einfach wegdiskutieren. Ich ärger mich auch über diese Bevormundung, immerhin bin ich erwachsen und möchte selbst entscheiden, wieviel (gefilmte!) Gewalt ich ertragen kann. Die deutschen Behörden sehen das aber offenbar anders. Das ist nervig, klar. Aber ich finde es unfair, das dem Film selber vorzuwerfen. Das war weder die Absicht des Regisseurs oder des Labels, das den Film hier rausbringt, uns zu ärgern. Die Alternative wäre gewesen, den Film hier gar nicht zu veröffentlichen, was ja auch nicht Sinn der Sache sein sollte. Und dann hätten viele Leute bestimmt niemals was von dem Film erfahren, es liest ja nicht jeder Fachzeitschriften oder Filmforen! Natürlich hätte ich auch lieber die Uncut-Version wie in anderen Ländern. Aber wie man immer sagt, wenigstens bringt den Film hier überhaupt jemand auf den Markt, da traut sich bestimmt nicht jeder ran. Von daher kann ich diese Lösung aus Sicht der Macher verstehen.
Außerdem wirkt der Film auch geschnitten noch immer ziemlich krass. Auch wenn die aller blutigsten Szenen fehlen, hat "Frontier(s)" eine bedrückende, trostlose Atmosphäre, die alles andere als angenehm ist. Und das finde ich mindestens ebenso wichtig wie Großaufnahmen von irgendwelchen Fleischwunden, da gibt's ja haufenweise extreme Filme in der Richtung. Zum Beispiel am Ende bei der Rasier-Szene: Da passiert nichts brutales, also musste da auch nix geschnitten werden. Aber für mich persönlich war die echt schwer zu ertragen, ich habe richtig mitgelitten. Und da ist es dann auch gar nicht mehr so wichtig, dass man vorher nicht jeden Bluttropfen im Detail gesehen hat. Das sollte man meiner Meinung nach auch nicht vergessen, dass ein Horrorfilm auch ohne die härtesten Szenen immer noch verstörend wirken kann, Gewalt funktioniert ja auch psychisch.
Unterm Strich kann ich jedem Horrorfan raten, dem Film zumindest mal eine Chance zu geben, auch in der geschnittenen Version. Eindreschen auf das Label bringt ja auch nichts, die müssen sich ja auch nur an Richtlinien halten, weil sie sonst den Film nicht veröffentlichen dürfen. Sonst verpasst man einfach einen wirklich guten, professionell produzierten Horrorfilm!


auch die spio/jk fassung haut rein...      4 von 5 Punkten
obwohl einige schnitte doch arg stümperhaft in Szene gesetzt wurden. Trotzdem : Ein spannender und blutiger Thriller über menschliche Abgründe und Grenzen !

Astreiner Terrorfilm      5 von 5 Punkten
Vier kriminelle Jugendliche flüchten vor der Pariser Polizei Richtung Holland. Kurz vor der französisch-belgischen Grenze machen sie Halt bei einer abgelegenen Pension und geraten dabei in die Fänge eines Alt-Nazis und seiner sadistischen Kanibalen Sippe.Gäste aber sind willkommen - im Falle der Herren zum Verzehr, im Falle der Damen zur Auffrischung...

Was Frontier(s)'vom gegenwärtigen Horrorfilm abhebt ist zunächst die Abwesenheit von Sympathiefiguren. Schon in der Eingangssequenz, die bei Unruhen in einem Pariser Vorort spielt - ausgelöst durch Ergebnisse der Präsidentenwahl - zeigt sich mit welcher Brutalität die jugendlichen Kriminellen gegen Polizisten vorgehen, eine Gewalt, die sie in weit größerem Ausmaß im Verlauf der Geschichte selbst erfahren müssen. Dadurch, dass aber die mörderische Familie unter Altnazi Von Geisler von Tabugrenzen keine Notiz nehmen und ihre ahnungslosen Opfer regelrecht abschlachten taugen die politikverdrossenen Jugendlichen schon eher, wenn man so will, als Identifikationsfiguren.Mitleid hat man aber trotzdem nicht.

Der Film hat das gewisse Etwas, das eben nur aus Frankreich kommen kann. Xavier Gens liefert hier einen Schocker ab, der von Anfang an begeistert und bis zum Schluss den Wahnsinn und den Blutgehalt stetig steigert. Der Film bietet viel. Die Atmosphäre ist bedrohlich und beklemmend. Die Location ist dreckig und düster. Der Zuschauer bekommt zudem noch einige harte und sehr gute Gore-Szenen serviert. Vor allem zum Ende hin wird hier graphisch ordentlich aufgedreht. Pluspunkte gibt es ebenfalls für die allesamt gut agierenden Darsteller. Hervorzuheben ist dabei wohl die Hauptdarstellerin Karina Testa, welche uns zum Schluss ein wenig an die geniale Cecile de France von High Tension erinnert. Die Franzosen zeigen uns mit Frontier(s)mal wieder was Sache ist.....soll bedeuten nix für Frauen,Kinder und Schwangere!!!

Leider schaffte es auch dieser Film mal wieder nur gekürzt in die Regale. Die Gore-Szenen wurden ziemlich entschärft. Die Verleih-Fassung (SPIO/JK-DVD) ist um ca. drei Minuten, die Kauf-DVD (FSK-KJ) sogar um ca. acht Minuten geschnitten worden.Deshalb besser die die Englische Fassung bestellen,die ist uncut in französich mit englischen Untertiteln und kostet nur ca. 6,50 Euro!

Originalfassung 5 Punkte
Deutsche Fassung 0 Punkte


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Wahnsinnig verliebt - Audrey TautouWahnsinnig verliebt
Audrey Tautou, Samuel Le Bihan, Isabelle Carré

DVD, 3. April 2003
     Verkaufsrang: 6614      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Die junge Kunststudentin Angélique ist Wahnsinnig verliebt. Gleich zu Beginn von Laetitia Colombanis Spielfilmdebüt schickt sie dem Mann ihrer Träume eine einzelne Rose als Zeichen ihrer überschwänglichen Gefühle und Symbol ihrer romantischen Verzauberung. Doch ihr Empfänger, der Arzt Loic, kann, wie sich viel später herausstellt, als die Geschichte noch einmal von vorne anfängt, die Bedeutung des Geschenks gar nicht entziffern. Für ihn ist diese Rose wirklich nichts als eine Rose. Gefühle und natürlich vor allem die Liebe verzerren die Wahrnehmung. Sie lassen den Menschen etwas sehen, was gar nicht da ist, oder tauchen die Dinge in ein Licht, das trügerisch ist. Darin liegt ihr Reiz, aber auch ihre Gefahr und dieser gilt hier Laetitia Colombanis Interesse.
Angélique (Audrey Tautou) schwebt von allen Ketten der Realität befreit im siebten Himmel. Nicht einmal die Tatsache, dass Loic (Samuel le Bihan) verheiratet ist und seine Frau ein Kind von ihm erwartet, berührt die Kunststudentin weiter. Sie weiß, dass sie die wahre und einzige große Liebe des Arztes ist, dass er seine Frau bald verlassen und mit ihr nach Florenz reisen wird. Selbst als sie auf dem Flughafen vergeblich auf ihn wartet, kommt Angélique nie der Gedanke, dass sie sich da in etwas hineinsteigert, das so gar nicht existiert.
Wahnsinnig verliebt beginnt wie eine dieser klassischen bittersüßen Liebesgeschichten, die man schon unzählige Male gesehen hat. Nur wirkt hier alles noch ein bisschen kitschiger und süßlicher als sonst schon. Laetitia Colombani treibt die Klischees des romantischen Kinos auf die Spitze. Die viel zu weit aufgerissenen Rehaugen Angéliques und die viel zu golden schimmernden Bilder ihres Kameramanns Pierre Aim sind bezaubernd und zugleich irritierend. Was zu schön ist, um wahr zu sein, kann eben nur falsch sein. Und so wird aus diesem filmischen Liebestraum schließlich ein überraschend harter Psychothriller, der seine Geschichte gleich zweimal erzählt, erst aus Angéliques und dann aus Loics Perspektive.
Mit einer fast schon erschreckenden Unbarmherzigkeit zertrümmert Wahnsinnig verliebt all die romantischen und sentimentalen Vorstellungen, die sich die Menschen von der Liebe machen. Wer liebt, wird nie mit letzter Sicherheit sagen können, ob seine Gefühle tatsächlich im erhofften Maße erwidert werden, ihm bleibt nur die Selbsttäuschung. Für Laetitia Colombani ist Liebe nichts als eine äußerst gefährliche Form von Realitätsverlust und Wahnsinn. Und auch wenn man sich dieser bitteren Einschätzung eigentlich nicht anschließen will, besticht die Argumentation der jungen Regisseurin durch eine Logik, der man kaum etwas entgegensetzen kann. Das macht Wahnsinnig verliebt zu einem intellektuellen Abenteuer, aber letztlich auch zu einem erstaunlich kalten Film. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Teufelskreis.      5 von 5 Punkten
Die junge Kunststudentin Angelique ist in ihren Nachbarn, den Arzt Loic unsterblich verliebt. Loic ist verheiratet und wird zudem bald Vater. Angelique versucht zunächst mit kleinen Geschenken die Aufmerksamkeit von Loic auf sich zu lenken. Als dies nicht gelingt, werden ihre Ideen, Gefallen zu finden, immer radikaler und enden in einem Selbstmordversuch.

In der zweiten Filmhälfte wechselt die Betrachtungsseite und die Geschichte wird aus Loic's Sichtweise erzählt. Der junge gutaussehende Arzt ist der Schwarm seiner Patientinnen und auch seine Frau weiß, was sie an ihm hat. Angelique's Aufmerksamkeiten bleiben nicht unbemerkt, und erregen in der Arztpraxis und bei Loic zuhause Argwohn. Nach dem Tod des ungeborenen Kindes steht Loic's Ehe vor einer großen Belastungsprobe. Seine Frau verlässt ihn und Loic schlägt eine Patientin. Er steht vor den Runien seines Lebens.

Angelique überlebt den Selbstmordversuch und Loic kommt dahinter, wer sein Leben zerstört hat.

Die Geschichte wird äußerst spannend gleich zweimal erzählt. Die unterschiedliche Sichtweise der beiden Protagonisten zeigt recht deutlich, wie Missverständnisse entstehen und eine ganze Personenumgebung bestimmte Dinge für selbstverständlich hält. Der Film ist ausgezeichnet in Szene gesetzt und verliert auch beim zweiten Anschauen nicht an seinem Reiz.


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Schöne Venus - Nathalie BayeSchöne Venus
Nathalie Baye, Bulle Ogier, Samuel Le Bihan

DVD, 16. Februar 2005
     Verkaufsrang: 14898      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Wunderbarer kleiner Schönheitssalon Angle, Samantha und Marie versorgen tagtäglich ihr weibliches Klientel mit Balsam für die Seele und Cremes für die strapazierte Haut. Im bonbonfarbenen Ambiente der Schönheitsfarm bleiben Liebesfreud und Liebesleid der Kundinnen kein Geheimnis. Aber auch die Kosmetikerinnen haben ihre kleinen Problemzonen. Zwar erlebt die bildhübsche Marie gerade mit einem Piloten das Glück in der Liebe, Samantha dagegen leidet unter Depressionen, für die es keine Salbe gibt. Und Angle glaubt schon lange nicht mehr an die große Liebe. Sie flüchtet sich von einem One-Night-Stand zum nächsten, bis der Bildhauer Antoine in ihr Leben tritt...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Romantik pur - Zauberhaft!      5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film gekauft, weil ich den Schauspieler Samuel Le Bihan so mag. Habe mir von der Geschichte nicht viel erhofft.
Aber ich bin entzückt. Sicher, dieser Film ist etwas für uns Damen ;-)
Ein Glas Rotwein, ein wenig Camembert mit Birne und dieser Film dazu.
Herz was willst Du, an einem kalten Dezemberabend, mehr? ;-)
Meine Vorschreiberin meint, dieser Film wäre nicht sehr aufregend.
Nun, ich habe teilweise vergessen zu atmen :-) so entzückt war ich von der Story, die romantischer nicht ein kann.
Fünf Sterne, vorallem für die Hauptdarstellerin und natürlich für einen ganz brillianten Samuel Le Bihan!


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Frontier(s) - Samuel Le BihanFrontier(s)
Samuel Le Bihan, Karina Testa, Maude Forget

DVD, 24. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 7947      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Der Stoff aus dem Albträume gemacht sind (in UNCUT)      5 von 5 Punkten
Die Saw-Reihe hat mich schon umgehauen. Aber auch Hostel oder The Grudge waren nicht von schlechten Eltern. Aber Frontier(s) geht beim Härtegrad beinahe noch einen Schritt weiter. Die Innovationsarmut bei Horror-Filmen ist ja weithin bekannt, aber was uns Xavier Gens hier für ein Gustostück vorlegt muss man einfach mal gesehen haben. Ich verfüge über die UNCUT Version von Frontier(s), daher kann ich über die geschnittene Version nichts sagen.

Die Uncut Version von Frontier(s) geht schlichtweg unter die Haut. Die Story ist mal wieder was anderes. Unruhen in Frankreich und ein paar Flüchtige Rebellen die offensichtlich auch zur selben Zeit einen Coup gelandet haben, sind am Abhauen. Raus aus der Stadt und eine Zeit untertauchen in einem Vorort. Leider haben sich die vier Helden der Geschichte, schlichtweg das falsche Motel ausgesucht zum Übernachten...

Die Story entfaltet sich nach und nach und lässt keine Wünsche offen. Die Splatter-Effekte sind Grund für eine Gänsehaut, die einen nicht so bald wieder verlässt. Dann wenn man glaubt, jetzt ist der Höhepunkt erreicht, kommt es noch härter... Frontier(s) macht wirklich Spaß und hat mich persönlich einfach umgehauen. Also für "Hostel" oder "The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" eine klare Kaufempfehlen und natürlich auch für allle anderen Horror-Liebhaber, die darauf stehen, wenn ihnen das Blut in den Adern gefriert ;-) 5 Sterne für UNCUT!

Phantastischer Film - in Deutschland leider stark gekürzt.      4 von 5 Punkten
Ich hatte die Gelegenheit, die ungekürzte Version dieses Films in England zu sehen. Diese verdient die volle Punktzahl. Für die in Deutschland erhältliche Version muss ich leider mindestens einen Punkt abziehen, da das Kunstwerk zerstückelt wurde, um es auf den Markt zu werfen.

Die Handlung: ein paar junge Leute flüchten während der Unruhen in den Pariser Vororten, weil sie in illegale Geschehnisse verwickelt wurden. Was "Frontier(s)" erst mal mit anderen Filmen gemeinsam hat: die Leute düsen über's Land und suchen Unterschlupf an einem Ort, wo jede Zuschauerin und jeder Zuschauer sofort weiß: haut besser ab dort, so lange es noch geht! Der Unterschied zu den gängigen Filmen: bis zu dieser Stelle ist durch die stringente Handlung, die schnellen Schnitte, die coole Kamera-Führung, das Einsetzen von tollen Farben und Dialogen schon dermaßen viel passiert, daß der Konsument bereits nassgeschwitzt auf dem heimischen Sofa sitzt. Und jetzt geht es erst richtig los: denn die Nazi-Kannibalen-Sippschaft, welche in der Herberge haust, wo unsere jungen Protangonisten (die nicht unbedingt als "Helden" zu bezeichnen sind...)absteigen, sind nicht gerade zimperlich mit diesen wie auch schon etlichen vorherigen Besuchern. Es kommt erst mal zu sehr ungleichen Kämpfen, bei denen viel Blut fliesst und die kompromisslose Darstellung lässt auch schon mal das ein oder andere Auge zukneifen, bevor es zum rasanten Showdown kommt, bei dem es noch die ein oder andere Überraschung geben wird...bis zum wirklich sehr, sehr bitteren Ende...
Was den Film aus der Masse von neuen Torture- und Terror-Filmen heraushebt, sind nicht nur die interessanten jungen Darsteller und die durch die Bank guten schauspielerischen Leistungen, sondern auch, wie hier mit einem relativ geringen Budget viel experimentiert und riskiert wurde, wobei die Horror- und Gore-Fans nicht verraten werden, aber immer ein gewisser Anspruch erkennbar ist, der vielen (häufig aufwändigeren und vor allem teureren) Massenproduktionen völlig abhanden gekommen ist.

Ich bin völlig begeistert, und bis dann "Martyrs" (ungeschnitten) auf dem Fantasy Film Fest zu sehen war, war dieser Film für mich das Maß aller Dinge, was den neuen Horror-Film angeht.


Cutting away the fun      1 von 5 Punkten
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen:
Der Film ist für Genrefans ein Spaß, auch ich würde gerne fünf Sterne vergeben. Jedoch, auch das wurde schon angesprochen, bekommt man mit dieser Version des Films nur eine um acht (8!) Minuten gekürzte Version. Das da vom eigentlichen Film nicht mehr viel übrig bleibt muss ich da wohl nicht erwähnen.

Natürlich bitet dieser Film, egal in welcher Version, keine äußerst anspruchsvolle Abendunterhaltung, aber für Fans dieser Art von Filmen - nänmlich solchen mit ausgesprochen viel Blut - ist der Film nur empfehlenswert. Nur leider nicht diese Kaufversion.
Die Leihversion bietet einem eine um "nur" drei Minuten gekürzte Fassung, man sollte also lieber zu selbiger greifen, als die hier angebotene Version zu kaufen!

in der UNCUT ein HAMMER-SPLATTER!      5 von 5 Punkten
Der Film ist hart, heftig, brutal und somit richtig was für den Splatterfreund und Gorehound..wenn da nicht die Liebe FSK/JK wäre. Diese Fassung ist nämlich um 8 Minuten geschnitten und die könnt ihr in die Tonne treten. Meine Bewertung bezieht sich auf die UNCUT und da fetzt es richtig. Neben Inside derzeit das härteste, das das Terrorkino zu bieten hat. Holt euch die franz. uncut oder wartet bis der Film über Österreich rauskommt. Bei dieser Fassung seht ihr nix!!!!

begeisternder Schocker ... hier jedoch wieder cut !      5 von 5 Punkten
"Frontier(s)" ist ein französischer Terrorfilm in Reinkultur. Der Film hat das gewisse Etwas, das eben nur aus Frankreich kommen kann. Xavier Gens liefert hier einen Schocker ab, der von Anfang an begeistert und bis zum Schluss den Wahnsinn und den Blutgehalt stetig steigert. Der Film bietet viel. Die Atmosphäre ist bedrohlich und beklemmend. Die Location ist dreckig und düster. Der Zuschauer bekommt zudem noch einige harte und sehr gute Gore-Szenen serviert. Vor allem zum Ende hin wird hier graphisch ordentlich aufgedreht. Pluspunkte gibt es ebenfalls für die allesamt gut agierenden Darsteller. Hervorzuheben ist dabei wohl die Hauptdarstellerin Karina Testa, welche uns zum Schluss ein wenig an die geniale Cecile de France von "High Tension" erinnert. Die Franzosen zeigen mit "Frontier(s)" mal wieder was Sache ist.
Frontier(s) ist hart. Frontier(s) tut weh. Frontier(s) ist unheimlich gut.

10 von 10 (Uncut)

Wie zu erwarten schaffte es "Frontier(s)" mal wieder nur gekürzt in die deutschen Regale. Die Gore-Szenen wurden heftigst entschärft. So langsam weis ich echt nicht mehr was ich dazu sagen soll. Die Verleih-Fassung (SPIO/JK-DVD) ist um ca. drei Minuten, die hier angebotene Kauf-DVD (FSK-KJ) sogar um ca. acht Minuten geschnitten worden.

Die Rezension und die volle Punktzahl bezieht sich auf die Uncut-Fassung.

Am 31.10.08 erscheint nun auch Frontier(s) ungekürzt in Österreich !!!



Der Kodex - Samuel Le BihanDer Kodex
Samuel Le Bihan, Samy Naceri, Clotilde Courau

DVD, 25. November 2003
     Verkaufsrang: 28684      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures Der Kodex, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 25.11.03

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Geheim Tip      5 von 5 Punkten
Ein relativ unbekannter Film, den ich zufällig in der Videothek entdeckt habe. Der Film hat mich so begeistert, dass ich ihn sofort gekauft habe.
Gut abgemischte Bestandteile aus Drama und Krimi...weiterzuempfehlen.


Drei Farben: Rot - Irène JacobDrei Farben: Rot
Irène Jacob, Jean-Louis Trintignant, Frédérique Feder, Jean-Pierre Lorit, Samuel Le Bihan

DVD, 7. Mai 2003
     Verkaufsrang: 21162      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der letzte Teil der gefeierten Drei Farben-Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski (Drei Farben: Blau, Drei Farben: Weiß, Drei Farben: Rot) ist der am wenigsten eigenständige der drei und gewinnt durch die ersten beiden Teile eine gewisse Vertrautheit. Trotzdem ist Drei Farben: Rot ein starker, einzigartiger Film, der über die Allgegenwart von Bildern in der heutigen Welt nachdenkt und über die damit einhergehende Unterwerfung tiefergehender Kommunikation.
Irène Jacob spielt ein Fotomodell, dessen bezauberndes Gesicht in riesiger Vergrößerung auf einem roten Plakat von jeder Anzeigetafel in Genf prangt. Als sie ein Verhältnis mit einem verbitterten Ex-Richter (Jean-Louis Trintignant) beginnt, der heimlich mit elektronischen Überwachungsgeräten die Gespräche seiner Nachbarn belauscht, wird das Model Zeugin der geheimen Leben derer, die wir zu kennen glauben. In Drei Farben: Rot bringt Kieslowski noch einmal die Hauptcharaktere aller drei Filme zusammen und erreicht so eine clevere Abrundung der Trilogie. -Tom Keogh


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Wunderbare Parabel über Mitmenschlichkeit      5 von 5 Punkten
In "Rot", dem dritten Teil seiner "Drei Farben-Trilogie" nimmt sich Kieslowski dem Ideal der "Brüderlichkeit" an - symbolisiert durch die Farbe Rot in der französischen Trikolore. Hauptfigur ist Valentine, die in Genf als Fotomodell arbeitet und gerade unter der zeitweiligen Trennung von ihrem Geliebten leidet. Valentine, wunderbar dargestellt von Irene Jacob, bildet mit ihrer Ausstrahlung, ihrem unbegrenzten Mitgefühl und ihrer Menschenfreundlichkeit den positiven Pol des Films, um den sich die Handlung entwickelt. Durch Zufall macht sie Bekanntschaft mit einem pensionierten Richter (Jean-Louis Trintignant), den sein Beruf und persönliche Enttäuschungen zum verbitterten Zyniker gemacht haben. Das Zusammentreffen der beiden und die sich daraus ergebenden Verwicklungen, in die wiederum die Schicksale zahlreicher Nebenfiguren verwoben sind, bilden den Kern der Filmerzählung. Wie immer bei Kieslowski bilden zentrale menschliche Fragen sozusagen den "philosophischen Kontrapunkt" der Handlung - so hier z.B. die Frage nach der Bedeutung von Wahrheit für ein gelingendes menschliches Zusammenleben. Das Schöne ist allerdings, dass die Geschichte des Films so völlig für sich selbst steht, dass man den Film auch ohne jegliche philosophische Ambitionen geniessen kann. Die Filmmusik hat Zbigniew Preissner komponiert, der - so muss man sagen - mit seinen überwiegend klassisch orchestrierten, lyrischen Motiven für jede Szene den genau richtigen Ton trifft. Kieslowski und Preissner haben hier ein Meisterwerk abgeliefert !


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The Last Sign - Andie MacDowellThe Last Sign
Andie MacDowell, Samuel Le Bihan, Tim Roth

DVD, 4. Juli 2005
     Verkaufsrang: 35558      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film The Last Sign, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 04.07.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

hmhm...      3 von 5 Punkten
Ich schließe mich hier meinem Vorredner an: Der Film ist nichts Halbes und nichts Ganzes.

Andie Macdowell wirkt in diesem Film sehr ausgemergelt und kantig, hat kaum noch etwas von ihrer schönen Ausstrahlung und schauspielert sich sehr blutleer durch den Film.
Während man noch immer überlegt, was denn nun der Film aussagen will (geht es um eine posttraumatische Belastungsstörung, eine Verschwörung oder es nur ein Gruselfilm... ???), gelangt man bei dem wenig überzeugenden Ende der dünnen Story an und fühlt sich in jeglicher Hinsicht unbefriedigt.
Das war von allem zu wenig und somit gänzlich überflüssig.
Schade.



Nichts Halbes und nichts Ganzes!      3 von 5 Punkten
Ich habe mir den Film bereits von der Videothek ausgeliehen und war überrascht, enttäuscht und irritiert gleichermaßen. Kathy (Andie McDowell) wird ständig von ihrem verstorbenen Ex-Mann verfolgt. Immer wieder scheint er ihr in ihrem alltäglichen Leben über den Weg zu laufen und ständig wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Als sie dann plötzlich jede Nacht mysteriöse Anrufe erhält und der tote Sohn eines Farmers zu ihr spricht, beginnt Kathy völlig an ihrem Verstand zu verzweifeln! Will sich ihr Ex aus dem Jenseits rächen? Schmiedet der vermeintlich nette neue Nachbar Marc einen perfiden Plan oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
Der Film krankt etwas daran, die Gruselatmosphäre krampfhaft zu erzeugen. Zwar mag es durch die optisch nicht erkennbare Verschmelzung aus Realität und Wahnvorstellung einige gute Gruselmomente geben, echter Horror bleibt aber aus. Und warum die Hauptfigur, wenn sie glaubt, von ihrem toten Ex verfolgt zu werden, nachts durchs stockdunkle Haus irrt und jeden Lichtschalter konsequent ignoriert, bleibt mir bis heute ein Rätsel.
Davon abgesehen ist der Film nicht das, was das Cover vielleicht vermuten lässt. Es erwartet Sie kein Horrorthriller wie The Others oder 6th Sense sondern ein mit kurzen Gruselmomenten angereicherter, nicht schlecht besetzter TV-Thriller, dessen Geschichte sich am Ende eher als romantische Lovestory über die Grenzen von Leben und Tod entpuppt. Schade nur, dass die Charaktere allesamt etwas flach sind und mysteriöse Figuren wie Kathys Personal-Cheffin nicht weiter beleuchtet werden.


Wahnsinnig verliebt - Audrey TautouWahnsinnig verliebt
Audrey Tautou, Samuel Le Bihan, Isabelle Carré

Videokassette, 3. April 2003
     Verkaufsrang: 2595     

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Die junge Kunststudentin Angélique ist Wahnsinnig verliebt. Gleich zu Beginn von Laetitia Colombanis Spielfilmdebüt schickt sie dem Mann ihrer Träume eine einzelne Rose als Zeichen ihrer überschwänglichen Gefühle und Symbol ihrer romantischen Verzauberung. Doch ihr Empfänger, der Arzt Loic, kann, wie sich viel später herausstellt, als die Geschichte noch einmal von vorne anfängt, die Bedeutung des Geschenks gar nicht entziffern. Für ihn ist diese Rose wirklich nichts als eine Rose. Gefühle und natürlich vor allem die Liebe verzerren die Wahrnehmung. Sie lassen den Menschen etwas sehen, was gar nicht da ist, oder tauchen die Dinge in ein Licht, das trügerisch ist. Darin liegt ihr Reiz, aber auch ihre Gefahr und dieser gilt hier Laetitia Colombanis Interesse.
Angélique (Audrey Tautou) schwebt von allen Ketten der Realität befreit im siebten Himmel. Nicht einmal die Tatsache, dass Loic (Samuel le Bihan) verheiratet ist und seine Frau ein Kind von ihm erwartet, berührt die Kunststudentin weiter. Sie weiß, dass sie die wahre und einzige große Liebe des Arztes ist, dass er seine Frau bald verlassen und mit ihr nach Florenz reisen wird. Selbst als sie auf dem Flughafen vergeblich auf ihn wartet, kommt Angélique nie der Gedanke, dass sie sich da in etwas hineinsteigert, das so gar nicht existiert.
Wahnsinnig verliebt beginnt wie eine dieser klassischen bittersüßen Liebesgeschichten, die man schon unzählige Male gesehen hat. Nur wirkt hier alles noch ein bisschen kitschiger und süßlicher als sonst schon. Laetitia Colombani treibt die Klischees des romantischen Kinos auf die Spitze. Die viel zu weit aufgerissenen Rehaugen Angéliques und die viel zu golden schimmernden Bilder ihres Kameramanns Pierre Aim sind bezaubernd und zugleich irritierend. Was zu schön ist, um wahr zu sein, kann eben nur falsch sein. Und so wird aus diesem filmischen Liebestraum schließlich ein überraschend harter Psychothriller, der seine Geschichte gleich zweimal erzählt, erst aus Angéliques und dann aus Loics Perspektive.
Mit einer fast schon erschreckenden Unbarmherzigkeit zertrümmert Wahnsinnig verliebt all die romantischen und sentimentalen Vorstellungen, die sich die Menschen von der Liebe machen. Wer liebt, wird nie mit letzter Sicherheit sagen können, ob seine Gefühle tatsächlich im erhofften Maße erwidert werden, ihm bleibt nur die Selbsttäuschung. Für Laetitia Colombani ist Liebe nichts als eine äußerst gefährliche Form von Realitätsverlust und Wahnsinn. Und auch wenn man sich dieser bitteren Einschätzung eigentlich nicht anschließen will, besticht die Argumentation der jungen Regisseurin durch eine Logik, der man kaum etwas entgegensetzen kann. Das macht Wahnsinnig verliebt zu einem intellektuellen Abenteuer, aber letztlich auch zu einem erstaunlich kalten Film. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Teufelskreis.      5 von 5 Punkten
Die junge Kunststudentin Angelique ist in ihren Nachbarn, den Arzt Loic unsterblich verliebt. Loic ist verheiratet und wird zudem bald Vater. Angelique versucht zunächst mit kleinen Geschenken die Aufmerksamkeit von Loic auf sich zu lenken. Als dies nicht gelingt, werden ihre Ideen, Gefallen zu finden, immer radikaler und enden in einem Selbstmordversuch.

In der zweiten Filmhälfte wechselt die Betrachtungsseite und die Geschichte wird aus Loic's Sichtweise erzählt. Der junge gutaussehende Arzt ist der Schwarm seiner Patientinnen und auch seine Frau weiß, was sie an ihm hat. Angelique's Aufmerksamkeiten bleiben nicht unbemerkt, und erregen in der Arztpraxis und bei Loic zuhause Argwohn. Nach dem Tod des ungeborenen Kindes steht Loic's Ehe vor einer großen Belastungsprobe. Seine Frau verlässt ihn und Loic schlägt eine Patientin. Er steht vor den Runien seines Lebens.

Angelique überlebt den Selbstmordversuch und Loic kommt dahinter, wer sein Leben zerstört hat.

Die Geschichte wird äußerst spannend gleich zweimal erzählt. Die unterschiedliche Sichtweise der beiden Protagonisten zeigt recht deutlich, wie Missverständnisse entstehen und eine ganze Personenumgebung bestimmte Dinge für selbstverständlich hält. Der Film ist ausgezeichnet in Szene gesetzt und verliert auch beim zweiten Anschauen nicht an seinem Reiz.


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Frontier(s) - Aurélien WiikFrontier(s)
Aurélien Wiik, Samuel Le Bihan

DVD
     Verkaufsrang: 55087     

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Label: Sunfilm Genre: Thriller, Horror System: DVD Originaltitel: Frontière(s) Darsteller: Samuel Le Bihan, Karina Testa, Patrick Ligardes Regie: Xavies Gens Altersfreigabe: Keine schwere J Regionalcode: 2:Europa Produktionsjahr: 2007 Produktionsland: Frankreich Tonformat: Deutsch DD 5.1,Französisch DD 5.1,Deutsch DTS 5.1 Bildformate: 16:9,2,35:1,PAL Laufzeit: 96 min. Verpackung: Amaray



Pakt der Wölfe - Samuel Le BihanPakt der Wölfe
Samuel Le Bihan, Mark Dacascos, Emilie Dequenne

Videokassette, 17. September 2002
     Verkaufsrang: 4157     

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Mal Hand auf's Herz: Seit dem Ende der 80er-Jahre befand sich das Fantasy-Genre zum Leidwesen vieler Fans irgendwie im Zustand der Lethargie. Die fulminante Rettung kam Anno Domini 2001 in Gestalt von Der Pakt der Wölfe nicht etwa aus Hollywood, sondern aus Frankreich in die Kinos.
Im vorrevolutionären Frankreich Ludwig XV. terrorisiert eine mysteriöse Bestie das Gevaudon, eine entlegene Provinz des Königreiches. Zu ihren Opfern zählen hauptsächlich Frauen und Kinder. Nachdem die lokalen Authoritäten das Biest trotz des Einsatzes als Frauen kostümierter Landsknechtsfiguren nicht einmal sichten können, befasst der Souverän den jungen Adeligen Grégoire de Fronsac - gespielt von Samuel Le Bihan - und dessen indianischen Freund Mani - gespielt von Mark Dacascos - mit dem selbst die französische Kapitale beunruhigenden Fall. Doch weder der charismatische Fronsac noch sein geheimnisvoller Begleiter können ahnen, welcher Bestie sie am Ende wirklich gegenüberstehen werden.
Mit Der Pakt der Wölfe ist Christophe Gans - den Genrefans allein aufgrund von Crying Freeman kein Unbekannter mehr - ein veritables Meisterwerk des Fantasys gelungen. Trotz oder gerade wegen vorwiegend kühler Farben und düsterer Landschaften - immer wieder einmal aufgelockert durch ein kräftiges Rot oder sattes Grün - sind ihm Bilder von barocker Opulenz gelungen, die Gans äußerst elegant zu choreografieren versteht. Tim Burtons Sleepy Hollow und Michael Manns Der letzte Mohikaner mögen vielleicht grüßen lassen, aber das tut diesem wahrhaft prächtigen Film absolut keinen Abbruch. Ein Fazit: Exzellente Kampfszenen, eine hervorragende Kameraführung, satte Bilder, Monica Bellucci als geheimnisvolle Schöne, Vincent Cassel und nicht zuletzt eine faszinierende Geschichte machen den Pakt der Wölfe zu einem echten Genuss! -Constanze Quanz


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 157 Bewertungen)

Bestie vom Gévaudan      5 von 5 Punkten
Die Geschichte der Bestie vom Gévaudan ist kein Mythos, sondern beruht auf nachweisbaren Tatsachen. Mehrere zeitgenössische Dokumente erlauben es, die rätselhaften Ereignisse weitgehend nachzuvollziehen. Dies sind insbesondere:

Die Pfarrregister aller Pfarreien, in denen die Bestie wütete, und in denen die Namen der 102 Opfer verzeichnet sind.
Der Briefverkehr zwischen den Polizeiverantwortlichen der Auvergne in Clermont und des Languedoc in Montpellier mit ihren örtlichen Vertretern im Gévaudan.
Zahlreiche Berichte über die vom König befohlenen Treibjagden
zeitgenössische Zeitungsartikel und Zeichnungen.


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Brotherhood Of The Wolf [HD DVD] [UK IMPORT] - Samuel Le BihanBrotherhood Of The Wolf [HD DVD] [UK IMPORT]
Samuel Le Bihan, Emilie Dequenne, Jeremie Renier, Vincent Cassel, Monica Bellucci

HD DVD, 28. Mai 2007
     Verkaufsrang: 56123      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.

Preis: € 25,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Toller Film aber Vorsicht!!      4 von 5 Punkten
Ein wirklich toller Film in guter Bild und Tonqualität. Leider steht auf dem Cover, dass auch englischer Ton auf der HD DVD vorhanden ist. Dies ist jedoch falsch, da sich nur die französische Tonspur auf dem Silberling befindet (immerhin gibt es englische UT). Wen das nicht stört, dem sei diese HD an Herz gelegt, alle anderen müssen weiterhin mit der ebenfalls sehr guten DVD leben.


Une Affaire Privée ( Italienische / Französische Fassung ) - Thierry Lhermitte; Marion Cotillard; Samuel Le Bihan; Aurore Clement; Jeanne BalibarUne Affaire Privée ( Italienische / Französische Fassung )
Thierry Lhermitte; Marion Cotillard; Samuel Le Bihan; Aurore Clement; Jeanne Balibar

DVD
     Verkaufsrang: 84442     

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Rachel Siprien è scomparsa da sei mesi. Su richiesta della madre di Rachel, il detective privato François viene incaricato delle indagini. La personalità della giovane donna, complessa e dalle tante sfaccettature, diventa una serie di pezzi di un intricato puzzle, come raccontato dalla sua migliore amica Clarissa, il suo ex-ragazzo, il patrigno, i suoi vicini di casa e tutti quelli che la conoscono. François si trova così a frequentare amici e conoscenze di Rachel, penetrando a fondo le sue abitudini quotidiane e notturne. La vita privata di François, già complicata da un'ex-moglie e da un'amante con un marito geloso, diventa ancor piú ingarbugliata quando intraprende una relazione con Clarisse; e anche i rapporti con la polizia si complicano quando viene ritrovato il corpo di Rachel.



Brotherhood Of The Wolf [UK IMPORT] - Mark DacascosBrotherhood Of The Wolf [UK IMPORT]
Mark Dacascos, Monica Bellucci, Samuel Le Bihan, Emilie Dequenne, Vincent Cassel

DVD, 23. September 2002
     Verkaufsrang: 77761     

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Mal Hand auf's Herz: Seit dem Ende der 80er-Jahre befand sich das Fantasy-Genre zum Leidwesen vieler Fans irgendwie im Zustand der Lethargie. Die fulminante Rettung kam Anno Domini 2001 in Gestalt von Der Pakt der Wölfe nicht etwa aus Hollywood, sondern aus Frankreich in die Kinos.
Im vorrevolutionären Frankreich Ludwig XV. terrorisiert eine mysteriöse Bestie das Gevaudon, eine entlegene Provinz des Königreiches. Zu ihren Opfern zählen hauptsächlich Frauen und Kinder. Nachdem die lokalen Authoritäten das Biest trotz des Einsatzes als Frauen kostümierter Landsknechtsfiguren nicht einmal sichten können, befasst der Souverän den jungen Adeligen Grégoire de Fronsac - gespielt von Samuel Le Bihan - und dessen indianischen Freund Mani - gespielt von Mark Dacascos - mit dem selbst die französische Kapitale beunruhigenden Fall. Doch weder der charismatische Fronsac noch sein geheimnisvoller Begleiter können ahnen, welcher Bestie sie am Ende wirklich gegenüberstehen werden.
Mit Der Pakt der Wölfe ist Christophe Gans - den Genrefans allein aufgrund von Crying Freeman kein Unbekannter mehr - ein veritables Meisterwerk des Fantasys gelungen. Trotz oder gerade wegen vorwiegend kühler Farben und düsterer Landschaften - immer wieder einmal aufgelockert durch ein kräftiges Rot oder sattes Grün - sind ihm Bilder von barocker Opulenz gelungen, die Gans äußerst elegant zu choreografieren versteht. Tim Burtons Sleepy Hollow und Michael Manns Der letzte Mohikaner mögen vielleicht grüßen lassen, aber das tut diesem wahrhaft prächtigen Film absolut keinen Abbruch. Ein Fazit: Exzellente Kampfszenen, eine hervorragende Kameraführung, satte Bilder, Monica Bellucci als geheimnisvolle Schöne, Vincent Cassel und nicht zuletzt eine faszinierende Geschichte machen den Pakt der Wölfe zu einem echten Genuss! -Constanze Quanz


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 157 Bewertungen)

Bestie vom Gévaudan      5 von 5 Punkten
Die Geschichte der Bestie vom Gévaudan ist kein Mythos, sondern beruht auf nachweisbaren Tatsachen. Mehrere zeitgenössische Dokumente erlauben es, die rätselhaften Ereignisse weitgehend nachzuvollziehen. Dies sind insbesondere:

Die Pfarrregister aller Pfarreien, in denen die Bestie wütete, und in denen die Namen der 102 Opfer verzeichnet sind.
Der Briefverkehr zwischen den Polizeiverantwortlichen der Auvergne in Clermont und des Languedoc in Montpellier mit ihren örtlichen Vertretern im Gévaudan.
Zahlreiche Berichte über die vom König befohlenen Treibjagden
zeitgenössische Zeitungsartikel und Zeichnungen.


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Venus Beauty [UK IMPORT] - Nathalie BayeVenus Beauty [UK IMPORT]
Nathalie Baye, Bulle Ogier, Samuel Le Bihan

Videokassette, 26. Juni 2000
     Verkaufsrang: 35572     

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Der Schönheitssalon "Vénus, Beauté" ist eine kleine Oase der Ruhe inmitten der Hektik von Paris. Hier kommen die Frauen hin, um sich ihre Jugend und ihre Schönheit zu bewahren. Es ist ein Kampf gegen die Zeit, der letztendlich nicht zu gewinnen ist. Doch Angèle (Nathalie Baye), Samantha (Mathilde Seigner) und die anderen geben ihr Bestes und ringen zugleich mit denselben Problemen wie ihre Kundinnen. Denn die Liebe scheint so flüchtig und so trügerisch zu sein wie die Schönheit. Angèle hat beidem den Rücken gekehrt. Für ihr Aussehen tut sie ganz bewusst nichts mehr, und vor der Liebe läuft sie weg, auch wenn sie sich nach einer Bindung, nach dem Glück zu zweit, innerlich verzehrt.
Mit Venus Beauty hat die bei uns noch wenig bekannte französische Regisseurin Tonie Marshall einen Frauenfilm im besten Sinne des Wortes gedreht, also einen Film über Frauen, ihre Nöte und Träume, der sich aber nicht nur an Frauen richtet. Tonie Marshall bezieht nicht eindeutig Stellung für ein Geschlecht oder gegen das andere, sie zeigt vielmehr die Mechanismen unserer Gesellschaft auf, die jugendliche Schönheit zu ihrem größten Ideal gemacht hat. Natürlich ist es die Angst vor Einsamkeit, die die Frauen so besessen gegen ihre Falten kämpfen lässt. Aber der Schönheitssalon ist nicht nur ein Produkt männlicher Fantasien, denen die Frauen auf immer hinterherlaufen müssen; er ist auch ein Jahrmarkt weiblicher Eitelkeiten, die nur indirekt mit Männern zusammenhängen.
Das Zentrum von Tonie Marshalls eher episodenhaft angelegten Ensemblefilm ist Nathalie Baye als Angèle. Mal ist sie tatsächlich ein Engel, mal aber auch ziemlich unerträglich. Im Prinzip weiß Angèle einfach nicht, was sie wirklich will. Auf der einen Seite stürzt sie sich auf ihrer manischen Suche nach Liebe von einer Affäre in die nächste, auf der anderen Seite lässt sie den Mann, der sie liebt, nicht an sich heran. Nathalie Baye verleiht dieser Zerrissenheit eine beeindruckende Glaubhaftigkeit und macht ihre Rolle damit zu einem der beeindruckensten Frauen-Porträts der letzten Zeit. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Wunderschöner Film      5 von 5 Punkten
Ein wundervoller Film über Sein und Schein, über Schönheit, Vergänglichkeit und Liebe. Hauptfigur ist Angèle, die seit Jahren als Mitarbeiterin in einem Schönheitssalon tätig ist. Gefrustet vom Älterwerden und immer noch der Enttäuschung einer zerstörten Liebe hinterherhängend, lebt sie in den Tag hinein, stets auf der Suche nach Zuneigung, die sie hofft, durch diverse One-Night-Stands zu erhalten. Gerade das Alter macht ihr zu schaffen, in einer Umgebung, in der nur Jugend und Schönheit zählt. So versucht sie verzweifelt am Mädchendasein festzuhalten und weigert sich Beförderungen anzunehmen, die sie vom Bewußtsein einer jungen Angestellten entfernen könnten. Gelegentliche Treffen mit ihrer Ex-Liebe führen sie zurück zu ihrem verlorenen Glück und stürzen sie in Schuldgefühle, für eine begangene Grausamkeit ihrerseits. Bis er auftaucht, der Mann, der einem auf der Straße gesteht, daß er einen liebt, obwohl er einen nur einmal gesehen hat. Der Prinz schlechthin eben. Bis Angèle jedoch begreift, dass er ihre Rettung sein könnte vergehen einige wundervolle Stunden, in denen man von der beeindruckenden Erzählweise des Filmes gefesselt ist. Angèle wird zur Freundin und Leidensgenossin auf dem Weg, den wir alle beschreiten müssen, in der Erkenntnis unseres Selbst. Gespickt mit ironischem Humor ist dieser Film ein wahres Vergnügen und eine Entführung aus dem Alltag in die bonbonrosafarbene Welt des Schönheitssalons Venus Beauté (Schöne Venus).


Brotherhood Of The Wolf [UK IMPORT] - Mark DacascosBrotherhood Of The Wolf [UK IMPORT]
Mark Dacascos, Monica Bellucci, Samuel Le Bihan, Emilie Dequenne, Vincent Cassel

Videokassette, 1. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 40629     

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Mal Hand auf's Herz: Seit dem Ende der 80er-Jahre befand sich das Fantasy-Genre zum Leidwesen vieler Fans irgendwie im Zustand der Lethargie. Die fulminante Rettung kam Anno Domini 2001 in Gestalt von Der Pakt der Wölfe nicht etwa aus Hollywood, sondern aus Frankreich in die Kinos.
Im vorrevolutionären Frankreich Ludwig XV. terrorisiert eine mysteriöse Bestie das Gevaudon, eine entlegene Provinz des Königreiches. Zu ihren Opfern zählen hauptsächlich Frauen und Kinder. Nachdem die lokalen Authoritäten das Biest trotz des Einsatzes als Frauen kostümierter Landsknechtsfiguren nicht einmal sichten können, befasst der Souverän den jungen Adeligen Grégoire de Fronsac - gespielt von Samuel Le Bihan - und dessen indianischen Freund Mani - gespielt von Mark Dacascos - mit dem selbst die französische Kapitale beunruhigenden Fall. Doch weder der charismatische Fronsac noch sein geheimnisvoller Begleiter können ahnen, welcher Bestie sie am Ende wirklich gegenüberstehen werden.
Mit Der Pakt der Wölfe ist Christophe Gans - den Genrefans allein aufgrund von Crying Freeman kein Unbekannter mehr - ein veritables Meisterwerk des Fantasys gelungen. Trotz oder gerade wegen vorwiegend kühler Farben und düsterer Landschaften - immer wieder einmal aufgelockert durch ein kräftiges Rot oder sattes Grün - sind ihm Bilder von barocker Opulenz gelungen, die Gans äußerst elegant zu choreografieren versteht. Tim Burtons Sleepy Hollow und Michael Manns Der letzte Mohikaner mögen vielleicht grüßen lassen, aber das tut diesem wahrhaft prächtigen Film absolut keinen Abbruch. Ein Fazit: Exzellente Kampfszenen, eine hervorragende Kameraführung, satte Bilder, Monica Bellucci als geheimnisvolle Schöne, Vincent Cassel und nicht zuletzt eine faszinierende Geschichte machen den Pakt der Wölfe zu einem echten Genuss! -Constanze Quanz


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Bestie vom Gévaudan      5 von 5 Punkten
Die Geschichte der Bestie vom Gévaudan ist kein Mythos, sondern beruht auf nachweisbaren Tatsachen. Mehrere zeitgenössische Dokumente erlauben es, die rätselhaften Ereignisse weitgehend nachzuvollziehen. Dies sind insbesondere:

Die Pfarrregister aller Pfarreien, in denen die Bestie wütete, und in denen die Namen der 102 Opfer verzeichnet sind.
Der Briefverkehr zwischen den Polizeiverantwortlichen der Auvergne in Clermont und des Languedoc in Montpellier mit ihren örtlichen Vertretern im Gévaudan.
Zahlreiche Berichte über die vom König befohlenen Treibjagden
zeitgenössische Zeitungsartikel und Zeichnungen.


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He Loves Me, He Loves Me Not - Audrey TautouHe Loves Me, He Loves Me Not
Audrey Tautou, Samuel Le Bihan

DVD


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Le Mentale - The Code [UK IMPORT] - Samy NaceriLe Mentale - The Code [UK IMPORT]
Samy Naceri, Samuel Le Bihan

DVD, 26. Januar 2004

Verkaufsrang: 94485
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Der Kodex [Verleihversion] - Samuel Le BihanDer Kodex [Verleihversion]
Samuel Le Bihan, Samy Naceri, Manuel Boursinhac

DVD, 1. Januar 2003

Verkaufsrang: 80894

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Brotherhood Of The Wolf [UK IMPORT] - Samuel Le BihanBrotherhood Of The Wolf [UK IMPORT]
Samuel Le Bihan, Emilie Dequenne, Jeremie Renier, Vincent Cassel, Monica Bellucci

DVD, 19. Februar 2007

Verkaufsrang: 95164
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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