|
| DVDs: Charlie Chaplin | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Charlie Chaplin - The Essanay Films - Vol. 2 [UK IMPORT] Charlie Chaplin, Edna Purviance, Leo White, Lloyd Bacon, Billy Armstrong Videokassette, 11. Juli 1994 Verkaufsrang: 5378
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
für solch minderwertiges Bild wurde die DVD nicht erfunden 1 von 5 Punkten Wir kennen Sie, die frühen Geschichten vom Tramp, aus der Zeit, als im ZDF-Vorabendprogramm noch keine daily soaps, sondern "Väter der Klamotte" liefen. Das uns vertraute flackernde, graumilchige Bild mit falscher Geschwindigkeit findet sich leider auch auf dieser DVD. Es mag DVD-Gucker geben, die dabei von nostalgischen Gefühlen erfasst werden. Ich persönlich verspüre den Wunsch, diese DVD sofort gegen eine aus der Edition "Charlie Chaplin - The Essanay Comedies" auszutauschen, die von Amerikas Stummfilmexperten Nr.1 David Shepard restaurierte Kurzfilme enthält. |
Charlie Chaplin - City Lights [UK IMPORT] Charlie Chaplin, Jean Harlow, Virginia Cherrill, Harry Myers, Henry Bergman DVD, 22. September 2003 Verkaufsrang: 60535 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Lichter der Großstadt ist der Film, der am eindrucksvollsten die vielen Talente des Regisseurs/Drehbuchautoren/Schauspielers Charlie Chaplin in sich vereinigt: Chaplin, der Schauspieler, ist sentimental, ein Clown, ein Balletttänzer, ein Athlet, eine tragische Figur, ein Narr. All diese Eigenschaften bringt er in die Rolle in der vom Drehbuchautor Charlie Chaplin erdachten, an sich simplen Geschichte von der Liebe des Tramps (seiner Paradefigur) zu einem Blumenmädchen (Virginia Cherrill) ein. Chaplin, der Regisseur, begeistert sein Publikum ausschließlich mit der Kraft des Schauspiels und der Bilder -- ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird. Für Chaplin war die Inszenierung eines Stummfilmes ein großes Risiko, denn 1931, als Lichter der Großstadt in die Kinos kam, hatte der Ton- den Stummfilm bereits abgelöst. Doch für Chaplin lohnte es sich, dieses Risiko einzugehen, denn die Menschen strömten in die Lichtspielhäuser (Chaplins erster durchgängiger Tonfilm war übrigens Der große Diktator im Jahre 1940!). --Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Die Liebe ist es, die die Welt bewegt! 5 von 5 Punkten Die Liebe ist es, die Charlie Chaplin mit seinem großartigen Film "City Lights" von 1931 verkündet. Es durfte nur ein Stummfilm sein, jedes Wort hätte gestört! Man muss einfach diesen Film gesehen haben, m. E. ist dieses sein bester! Dreimal habe ich ihn bereits gesehen, und immer wieder nimmt er mich ganz gefangen! Seine Mimik, sein unnachamlicher Gang, seine Komik - auch Situationskomik, die immer "sitzt",- alles und vor allem seine Aussage mit diesem Film (s.o.)sind einfach grandios!
Weitere Kundenmeinungen |
Das Beste von Charlie Chaplin 8 - Burlesque of Carmen Charlie Chaplin Videokassette Verkaufsrang: 11001 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
"CARMEN Charlie spielt den Don José und Edna Purviance die Carmen in dieser burlesken Parodie auf die berühmte heitere Oper, bei der das auferstandene Liebespaar sich am Ende der Vorstellung erhebt und dem Publikum zuwinkt..."
|
Charlie Chaplin - Modern Times [UK-Import] Charlie Chaplin, Paulette Goddard, Henry Bergman Videokassette, 12. Oktober 1992 Verkaufsrang: 11153 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Moderne Zeiten ist Charlie Chaplins legendäre Satire auf die mechanisierte, seelenlose Arbeits-Welt, in der Chaplin in der Rolle eines Fabrik-Arbeits zu sehen ist. Der gesamte Humor basiert auf Chaplins Erlebnissen mit den Maschinen, inklusive eines automatischen Fütterungsapparates, der vielleicht bekanntesten Szene des Filmes. Obwohl der Film im Jahre 1936 entstanden ist, nutzt Chaplin auch in diesem Film vorwiegend das Instrument der Pantomime, um die Liebes-Geschichte des Tramps, seiner Paradefigur, und einem Mädchen von der Straße zu erzählen. Dieses wird dargestellt von Paulette Goddard, seinerzeit auch im realen Leben seine große Liebe und wahrscheinlich seine herausragendste Partnerin vor der Kamera (siehe auch Der große Diktator). Die Geschichte des Filmes bot Chaplin darüber hinaus die Möglichkeit, sich für seine Zeit überraschend kritisch mit den sozialen Verhältnissen in den USA auseinander zu setzen. Die Verbindung von bittersüßem Pathos mit dem sozialkritischen Unterton wurde von den Kritikern daher, in Ermangelung eines adäquaten Ausdrucks, auch "chaplinesque" genannt. Obwohl sich der Tonfilm längst etabliert hatte, hielt Chaplin an den Spielregeln des Stummfilmes fest und sprach sich weitestgehend gegen Dialoge aus. Stattdessen setzte er auf Musik und erschuf zu seinem Film einen der bis heute berühmtesten Soundtracks überhaupt. Und ganz verschloss sich Chaplin dem Tonfilm nicht. Einige Dialoge gibt es schon zu hören und am Ende spricht Chaplin gar selbst, wenngleich seine Stimme nur in einem verstümmelten Song zu hören ist, dessen Worte keinen Sinn ergeben, sondern vielmehr als Kauderwelsch daherkommen. --Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
...(mit) eine der besten filmischen Anklagen auf den Kapitalismus ! 5 von 5 Punkten
Moderne Zeiten (im englischen Original "Modern Times") ist ein von Charles - Spencer - Chaplin geschaffener US-amerikanischer Spielfilm, der hier auch (neben seiner ganz obligatorischen Hauptrolle, die er darin spielt) noch für die Regie, als Drehbuchschreiber sowie als Produzent und sogar bei der Filmmusik die Verantwortung und Umsetzung in seiner Person vereinigte.
Auserdem ist er ebenfalls (allerdings noch etwas mehr nur in den einzelnen Passagen darin) einer der ersten Tonfilme aus seiner "Feder", dem dann noch andere Meilensteine der Filmgeschichte wie z.B. "der große Diktator" und "Monsieur Verdoux - der Heiratsschwindler von Paris" folgen sollten.
Zur Handlung:
Gleich zu Anfang sehen wir (und hier drängt sich bei Cineasten sehr wschl. auch gleich eine direkte -geistige- Parallele zu dem Film "Metropolis" auf !?), wie Fabrikarbeiter einer Schafherde gleich, dicht an dicht gedrängt aus der U-Bahn entsteigen und zu ihrem Arbeitsplatz laufen.
Einer unter ihnen ist Charlie, ein kleiner, unscheinbarer Tramp. Er muß in der Fabrik die absurdesten Maschinen bedienen bzw. einer monotonen Beschäftigung an Förderbändern nachgehen, und wird dazu noch ständig durch den Fabrikdirektor über diverse Kameras und Bildschirme bei seinen Tätigkeiten permanent überwacht.
Er arbeitet gerade in der Fließbandfertigung, und schraubt und schraubt und schraubt, immer die gleiche Bewegung, wie ein Uhrwerk ... einzige "Abwechslung" dabei ist und bleibt, wenn das Tempo an seiner Arbeitsstelle dabei ab und zu mal erhöht wird.
Ganz plötzlich dreht er vollkommen durch ... gerät dabei selbst in die große Maschine, nur um aber dabei völlig ungerührt einfach weiter dann eben deren Schrauben nachzuziehen. Dann rennt er mit seinen Schraubenschlüsseln hinter der Sekretärin des Chefs her, gerät dabei auf die Straße und will dort bei einer großbusigen Passantin, die änlich (wie Schrauben !) aussehende Verziehrungen auf ihrer Bluse trägt, "weiterschrauben".
das geht allerdings -natürlich- nicht gut, ein herbeigerufener Polizist verfolgt Charlie, dieser rennt zurück in die Fabrik, aber nicht, ohne dabei auch wieder ganz routinemäßig am Tor seine Arbeitskarte an der Stempeluhr zu bedienen,- hier folgen dann auch noch zwei extrem -halt nur leichter zu verstehen auf Grund des teilweise noch vorhandenen Stummfilmcharakters- witzige Szenen: (1.) mit einer kleinen Ölkanne und (2.) mit einer "neuen" Apparatur (und ihm dabei als Versuchsobjekt), die es ermöglichen soll, die Arbeiter völlig autonom zu füttern, so das diese ihre Hände frei haben, um auch in den Pausen noch weiterarbeiten zu können.
Er wird entlassen und bemerkt auf der Straße, wie ein Laster seine rote Fahne (zum anzeigen von "Überlange" der Ladung) verliert. Er hebt sie auf und möchte sie eigentlich nur dem Fahrer hinterherbringen, dabei gerät er aber ausgerechnet genau an die Spitze einer Demonstration von Arbeitern.
(,- hier spielt Chaplin -allerdings wieder nur in einer etwas kokettierenden Form- auf die ihm selber mehrmals vorgeworfenen "subversiven" Aktivitäten bzw. seine angeblichen Sympathien zum Kommunismus an,-)
Dabei wird er als "Rädelsführer" in eine darauf folgende Schlägerei zwischen der Polizei und den Demonstranten hineingezogen und kommt schließlich auch (wegen herumschwenkens mit seiner roten Fahne) ins Gefängnis.
Dort kommt beim gemeinschaftlichen Abendessen durch ein Versehen eine Packung Kokain (die eigentlich nur in einem Salzstreuer versteckt werden sollte) unter seine Mahlzeit und er wird dadurch im Rauschzustand -unfreiwillig- zum Helden, weil er somit eine Gefängnisrevolte und gleichfalls einen Ausbruch anderer Mithäftlinge verhindern kann.
Daraufhin wird ihm seine restliche Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt, er wird begnadigt und anschließend wieder in die weitere Arbeitslosigkeit entlassen.
Einem Mädchen, das er auf der Straße und später beim Transport ins Gefängnis kennengelernt hatte, begegnet er hier erneut und mit ihrer Hilfe findet er auch bald darauf seine Zuversicht wieder sowie auch eine neue Arbeitsstelle. In seinem neuen Job als Nachtwächter in einem großen Kaufhaus verbringen die beiden ihre erste gemeinsame Nacht, weswegen er auch wieder einmal mehr von dort entlassen wird.
Gemeinsam finden sie aber schließlich noch einen weiteren Job in einer Kneipe, wo sie als Sängerin und Charlie als Bedienung angestellt wird. Seine Tätigkeit als Kellner geht zwar (durch die "tatkräftige" Mithilfe eines großen Hundes) wieder schief, aber unverhofft bewährt er sich als Sänger.
Dann taucht allerdings der behördliche Vormund des Mädchens auf, der sie einsperren lassen will, und beide werden fast wieder getrennt. Charlie und das Mädchen können allerdings erneut gemeinsam fliehen und gehen schließlich auf einer schmutzigen Landstraße zusammen dem Morgen entgegen.
Der Film gilt nicht nur als ein "bissige" Satire auf die Arbeitswelt, sondern auch auf den Tonfilm selber, die akkustischen Effekte werden lediglich für dramaturgisch besonders zu betonende Zwecke eingesetzt.
So z.B. für das Geräusch der Maschinen und einige, wenige gesprochenen Dialoge ... sonst der Film kommt noch fast genauso "rüber" wie man es eben auch durch einen Stummfilm noch kennt, mit der Verwendung durch Zwischentexte und vielen rein gestisch - mimischen Stilmitteln.
Als der Tramp beispielsweise in einer Szene vorsingen muß, und ihm vor lauter Aufregung dabei sein Text entfallen ist, singt er einfach unverständliches Kauderwelsch, was lediglich durch seine verwendete und ausdrucksstarke Mimik und Gestik hier noch einen (überaus witzigen) "Sinn" ergeben soll(te).
Ich selbst besitze leider nur diese DVD hier, kann es also nur hoffen bzw. vermuten, ob und das die Bild,- sowie Ton - Aufbereitung in den beiden anderen und inzwischen nochmal neu aufgelegten, etwas teuerern DVD - Fassung weiter verbessert worden ist (incl. möglichen, zusätzlichen Bonusmaterial usw.) !?
,- KAUFTIP (mehr nur für Fans, denen hier der reine Hauptfilm alleine ohne weitere Extra's dazu noch vollkommen ausreichen sollte) - bzw. - als AUSLEIHTIP (zumindest, um es sich 1x anzusehen - auch - noch für reine, anspruchslosere Gelegenheitszuschauer) noch ganz wärmstens zu empfehlen !
Weitere Kundenmeinungen |
Charlie Chaplin Spezial-Edition Charlie Chaplin Videokassette, 1. April 1998 Verkaufsrang: 11900
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schlechter gehts nimmer! 1 von 5 Punkten Das Video gehört zu den schlechtesten Kurzfilmzusammenstellungen von Charlie Chaplin Filmen, die ich je gesehen habe. Zwar sind alle Filme mit Orginalmusik aber Charlie Chaplin hat wahrhaft bessere Filme gedreht. Die Zusammenstellung zeigt, dass wiedereinmal versucht wurde mit wenig Aufwand Geld zu verdienen. Finger weg von diesem Videoverschnitt. |
Charlie Chaplin - Tillie's Punctured Romance [UK IMPORT] Charlie Chaplin, Marie Dressler, Mabel Normand, Chester Conklin, Edgar Kennedy Videokassette, 8. August 1994
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
für solch minderwertiges Bild wurde die DVD nicht erfunden 1 von 5 Punkten Wir kennen Sie, die frühen Geschichten vom Tramp, aus der Zeit, als im ZDF-Vorabendprogramm noch keine daily soaps, sondern "Väter der Klamotte" liefen. Das uns vertraute flackernde, graumilchige Bild mit falscher Geschwindigkeit findet sich leider auch auf dieser DVD. Es mag DVD-Gucker geben, die dabei von nostalgischen Gefühlen erfasst werden. Ich persönlich verspüre den Wunsch, diese DVD sofort gegen eine aus der Edition "Charlie Chaplin - The Essanay Comedies" auszutauschen, die von Amerikas Stummfilmexperten Nr.1 David Shepard restaurierte Kurzfilme enthält. |
Charlie Chaplin - The Mutual Films - Vol. 1 [UK IMPORT] Charlie Chaplin, James T. Kelley, Edna Purviance, Eric Campbell, Lloyd Bacon Videokassette, 9. Mai 1994 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
für solch minderwertiges Bild wurde die DVD nicht erfunden 1 von 5 Punkten Wir kennen Sie, die frühen Geschichten vom Tramp, aus der Zeit, als im ZDF-Vorabendprogramm noch keine daily soaps, sondern "Väter der Klamotte" liefen. Das uns vertraute flackernde, graumilchige Bild mit falscher Geschwindigkeit findet sich leider auch auf dieser DVD. Es mag DVD-Gucker geben, die dabei von nostalgischen Gefühlen erfasst werden. Ich persönlich verspüre den Wunsch, diese DVD sofort gegen eine aus der Edition "Charlie Chaplin - The Essanay Comedies" auszutauschen, die von Amerikas Stummfilmexperten Nr.1 David Shepard restaurierte Kurzfilme enthält. |
Charlie Chaplin - The Mutual Films - Vol. 3 [UK IMPORT] Charlie Chaplin, Stanley Sanford, Edna Purviance, Albert Austin, Eric Campbell Videokassette, 13. Juni 1994
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
für solch minderwertiges Bild wurde die DVD nicht erfunden 1 von 5 Punkten Wir kennen Sie, die frühen Geschichten vom Tramp, aus der Zeit, als im ZDF-Vorabendprogramm noch keine daily soaps, sondern "Väter der Klamotte" liefen. Das uns vertraute flackernde, graumilchige Bild mit falscher Geschwindigkeit findet sich leider auch auf dieser DVD. Es mag DVD-Gucker geben, die dabei von nostalgischen Gefühlen erfasst werden. Ich persönlich verspüre den Wunsch, diese DVD sofort gegen eine aus der Edition "Charlie Chaplin - The Essanay Comedies" auszutauschen, die von Amerikas Stummfilmexperten Nr.1 David Shepard restaurierte Kurzfilme enthält. |
Charlie Chaplin - City Lights [UK-Import] Charlie Chaplin, Virginia Cherrill Videokassette, 22. September 2003 Verkaufsrang: 17578 Lichter der Großstadt ist der Film, der am eindrucksvollsten die vielen Talente des Regisseurs/Drehbuchautoren/Schauspielers Charlie Chaplin in sich vereinigt: Chaplin, der Schauspieler, ist sentimental, ein Clown, ein Balletttänzer, ein Athlet, eine tragische Figur, ein Narr. All diese Eigenschaften bringt er in die Rolle in der vom Drehbuchautor Charlie Chaplin erdachten, an sich simplen Geschichte von der Liebe des Tramps (seiner Paradefigur) zu einem Blumenmädchen (Virginia Cherrill) ein. Chaplin, der Regisseur, begeistert sein Publikum ausschließlich mit der Kraft des Schauspiels und der Bilder -- ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird. Für Chaplin war die Inszenierung eines Stummfilmes ein großes Risiko, denn 1931, als Lichter der Großstadt in die Kinos kam, hatte der Ton- den Stummfilm bereits abgelöst. Doch für Chaplin lohnte es sich, dieses Risiko einzugehen, denn die Menschen strömten in die Lichtspielhäuser (Chaplins erster durchgängiger Tonfilm war übrigens Der große Diktator im Jahre 1940!). --Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Die Liebe ist es, die die Welt bewegt! 5 von 5 Punkten Die Liebe ist es, die Charlie Chaplin mit seinem großartigen Film "City Lights" von 1931 verkündet. Es durfte nur ein Stummfilm sein, jedes Wort hätte gestört! Man muss einfach diesen Film gesehen haben, m. E. ist dieses sein bester! Dreimal habe ich ihn bereits gesehen, und immer wieder nimmt er mich ganz gefangen! Seine Mimik, sein unnachamlicher Gang, seine Komik - auch Situationskomik, die immer "sitzt",- alles und vor allem seine Aussage mit diesem Film (s.o.)sind einfach grandios!
Weitere Kundenmeinungen |
Charlie Chaplin - The Early Years [UK IMPORT] Charlie Chaplin Videokassette, 13. Juni 1994 Verkaufsrang: 41717
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
für solch minderwertiges Bild wurde die DVD nicht erfunden 1 von 5 Punkten Wir kennen Sie, die frühen Geschichten vom Tramp, aus der Zeit, als im ZDF-Vorabendprogramm noch keine daily soaps, sondern "Väter der Klamotte" liefen. Das uns vertraute flackernde, graumilchige Bild mit falscher Geschwindigkeit findet sich leider auch auf dieser DVD. Es mag DVD-Gucker geben, die dabei von nostalgischen Gefühlen erfasst werden. Ich persönlich verspüre den Wunsch, diese DVD sofort gegen eine aus der Edition "Charlie Chaplin - The Essanay Comedies" auszutauschen, die von Amerikas Stummfilmexperten Nr.1 David Shepard restaurierte Kurzfilme enthält. |
Charlie Chaplin - The Gold Rush [UK-Import] Charlie Chaplin, Mack Swain, Tom Murray, Georgia Hale Videokassette, 11. Januar 1993 Verkaufsrang: 18504 Nach dem Scheitern seines ersten dramatischen Filmes, Die Nächte einer schönen Frau, überlegte sich Charlie Chaplin, ob es nicht besser sei, mit dem nächsten Film zur Komödie zurückzukehren. Doch nicht "nur" eine einfache Komödie. "Der nächste Film musste ein Epos werden", ist in seiner Autobiografie nachzulesen. Und zwar das größte Epos, das bis dato im Kino zu sehen gewesen sein sollte. Überraschenderweise fand er die Inspiration für seinen nächsten Film in den tragischen Geschichten, die sich über den Goldrausch in Alaska im 19 Jahrhundert erzählt wurden, die auf dem ersten Blick nur wenig Witziges vorzuweisen haben. Doch Chaplin gelang es, in diesem dramatischen Rahmen tatsächlich eine tragisch/komische Geschichte zu erzählen. Chaplins kleinen Tramp verschlägt es in Goldrausch an den Yukon, wo er sich inmitten einen gigantischen Trecks von Glücksrittern wiederfindet, die den berüchtigten Chilkoot Pass überqueren. Schon auf diesem Weg bleiben die ersten Goldsucher auf der Strecke (die beeindruckende Massenszene wurde übrigens in der verschneiten Sierra Nevada gefilmt). Zusammen mit zwei anderen Glücksrittern findet er sich schließlich in einer Holzhütte wieder, eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Berühmt geworden ist in diesem Zusammenhang jene Szene, in der er, von Hunger gepeinigt, seine eigenen Lederschuhe aufzuessen beginnt. Zurück in der Stadt wird der Tramp von einer jungen Tänzerin (Georgia Hale) verzaubert, doch er glaubt, dass dieses wunderschöne Geschöpf von einem Mann wie ihm niemals Notiz nehmen würde. Goldrausch ist einer von Chaplins einfachsten, aber auch liebenswertesten Filmen, in dem er bei aller Dramatik stets ein Plätzchen für Humor offen hält, ohne den Blick für die Einsamkeit, die seine Figur quält, zu verlieren. 1942 schnitt Chaplin den Film neu und fügte nicht nur eine neue Musik, sondern auch einen Kommentar hinzu. Obwohl zu diesem Zeitpunkt Stummfilme schon seit zwölf Jahren aus den Kinos verschwunden waren, wurde die Aufführung des neugeschnittenen Filmes ein großer Erfolg. Der zu Beginn dieses Textes erwähnte erste dramatische Spielfilm von Chaplin, Die Nächte einer schönen Frau, ist in Deutschland weitestgehend unbekannt. Auf einen Kinostart wurde gänzlich verzichtet, das Fernsehen der DDR strahlte ihn 1981 aus, das ZDF folgte drei Jahre später. --Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
"UNVERGESSLICHE SCHUH-VERZEHRUNG!!!" 5 von 5 Punkten "1898 ist Alaska im Goldfieber, & der kleine Vagabund Charlie steckt mittendrin, auch er ist auf der Suche nach Reichtum & Glück. Erst nach vielen Enttäuschungen, Gefahren + Entbehrungen & nachdem er sich gegen die rauhen Sitten der anderen Schürfer durchgesetzt hat, wird sein unbeirrbares Streben durch Gold & die Liebe einer Sängerin belohnt. Realität & Traum, Action & Poesie in einem Stummfilm, den Chaplin selbst für seinen besten hielt & der seinen Weltruhm begründete. Unvergeßlich die Szene, in der der hungernde Charlie seinen Schuh genießerisch verzehrt!"
Weitere Kundenmeinungen |
Klamottenkiste - Charlie Chaplin 1 Charlie Chaplin Videokassette, 23. April 1996 ""Der Fliegengewichtler" "Das Wunderwasser" "Der Landstreicher" "David und Golliath""
|
Charlie Chaplin - The Kid/Idle Cl... [UK-Import] Charlie Chaplin, Edna Purviance, Jack Coogan Videokassette, 12. Oktober 1992 Verkaufsrang: 26031 "THE LITTLE TRAMP BECOMES A DADDY AND DALLIES WITH THE ARISTOCRACY Get ready for serious laughter, with this pair of classic that showcase the comic genius and creativity of Charlie Chaplin. In his first feature film, THE KID, Charlies Little Tramp takes in an abandoned baby who grows into an impish but lovable urchin. Sentiment blends with slapstick when the child's real mother returns and wants to take the kid away from his similary impish adopted father. IN THE IDLE CLASS, the Little Tramp wreaks haboc on polite society when he runs wild on a golf course and is later mistaken for an aristocrat at a costume party."
|
Charlie Chaplin - The Great Dictator [UK IMPORT] Charlie Chaplin, Jack Oakei, Reginald Gardiner, Henry Daniell Videokassette, 22. September 2003 Verkaufsrang: 16537 Charlie Chaplin sagte einst, hätte er von den Verbrechen, die in den Konzentrationslagern geschehen sind, gewusst, er hätte diesen Film niemals gedreht. Doch von alledem konnte Chaplin Ende der 30er Jahre, als er sich seinen Film Der große Diktator erdachte, nichts wissen. Und so kam der fertige Film 1940 in die amerikanischen Kinos. Der große Diktator ist eine hintersinnige, ironische Verulkung des Tyrannen Hitler (wie gesagt: für die Amerikaner war Hitler 1940 kaum mehr als eine Karikatur; von den abscheulichen Verbrechen, die in seinem Namen in ganz Europa angerichtet wurden, wussten die Amerikaner zu dieser Zeit wenig). Chaplin spielt eine Doppelrolle. Er ist zum einen Adenoid Hynkel, der machtbesessene, verrückte Führer Tomatiens. Auf der anderen Seite spielt er einen bescheidenen jüdischen Frisör, der unter den Repressalien des Diktators zu leiden hat. Paulette Goddard, Chaplins damalige Ehefrau, ist wiederum in der Rolle seiner heimlichen Liebe zu sehen, der rundliche Komödiant Jack Oakie wiederum verkörpert den nicht minder verrückten Gegenpart Hitlers zu seiner Zeit, den italienischen Diktator Mussolini, der in Chaplins Film zu Benzino Napaloni mutiert, dem Diktator von Bacteria. Die berühmteste Szene des Filmes ist jene unglaubliche Sequenz, in der Chaplin (in der Rolle des Diktators) mit einer aufblasbaren Weltkugel einen Liebestanz vollführt. Nie zuvor wurde Machtbesessenheit beeindruckender karikiert als in dieser Szene. Die Situationskomik ist schnell und scharf gespielt, für Chaplin war dies jedoch nicht genug. Statt mit Humor endet der Film mit einer sechsminütigen Rede des Frisörs, in der er die Menschheit zu Frieden aufruft und ihnen eine hoffnungsvolle Zukunft prophezeit, wenn sie einander nur mit Respekt und nicht mehr mit Krieg und Terror behandelten. Für viele Kritiker fällt dieser Monolog aus dem Film heraus, sie empfinden ihn als aufgesetzt und unpassend. Dies mindert den Wert von Chaplins Worten aber nicht, seine Rede ist anrührend und begeisternd bis zum heutigen Tag. Für Chaplin war dies übrigens der letzte Film, in dem er in der Rolle des kleinen Tramps zu sehen war. Es ist kein Zufall, dass Der große Diktator gleichzeitig sein erster durchgängiger Tonfilm war. --Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
...bis heute (noch) die gelungenste Hitler - Parodie überhaupt... 5 von 5 Punkten ...und das dürfte wahrlich nicht nur an den rein äusserlichen Änlichkeiten (neben einer -fast- identischen Herkunft, einem späteren Lebensweg bzw. "Aufstieg" ... und -natürlich- auch der deutlichen Nähe des Geburtsdatum's)dieser beiden eigentlich doch wieder nur zu unterschiedlichen Persönlichkeiten (und dabei mal völlig abgesehen, ob nun eher positiv oder eben auch mehr negativ) des 20. Jahrhunderts liegen !?
Hierzu gibt es sogar ein unbestrittenes Zitat von Charles ("Charlie") - Spencer - Chaplin selbst, das auch in der Verbindung mit seit den letzten Jahren lange als "verschollen" geglaubten, nun aber erst kürzlich "wieder gefundenen" Archiv - Aufnahmen zum *großen Diktator* (...ich besitze leider nur diese DVD hier, kann es also nur hoffen bzw. vermuten, das dieses evtl. als Bonusmaterial den beiden anderen und inzwischen nochmal neu aufgelegten, etwas teuerern DVD - Fassung mit beigegeben wurde !?) exakt so ent,- bzw. "erhalten" ist.
Ganz "grob" lautet (etwas "freier" wiedergegeben) es in etwa wie folgt:
"...es (die Geschichte) hätte ja auch ganz *anders* (verlaufen) können, dann wäre *ER* eben der Schauspieler geworden und ich der Diktator..."
Zu verstehen ist diese sehr deutliche Anspielung,- oder besser nicht einmal so extrem distanzierend gemeinte Aussage aber erst, und daher auch noch ziemlich simpel nachzuvollziehen, wenn man sich mal, abgesehen von dem sich hier(bei) -einerseits und heutzutage- köstlich darüber amüsieren und andererseit auch immer wieder ganz "ergriffen" davon sein...
,- gerade die überdeutliche, anklagende und auch (er)mahnende Rede hier von ihm am Schluß dieses Film's (die auch,- oder gerade heute wieder umso "hochaktueller" geworden ist !) dürfte dabei ja keinen auch nur halbwegs "normal" denkenden Zuschauer dabei ernsthaft nicht bereits etwas weitergehend oder auch irgendwo ganz - "besonders" - *berühren* !? ,-
...dazu auch nachträglich oder gleichzeitig bzw. zuvor den Aufwand und die Mühe macht, die ganzen Begleitumstände und vor allem die (Entstehung,- bzw. Umsetzungs...) "Geschichte" dieses Filmes zu recherchieren.
Zur Story:
Sie dürfte zwar mittlerweile -fast- jedem soweit (auch schon bereits durch einige Wiederholungen im Free - TV) so halbwegs bekannt sein, ich möchte sie aber dennoch an dieser Stelle nochmals,- und vor allem auch sehr ausführlicher darlegen und gleichzeitig auch dabei kommentieren.
Der Film "der große Diktator" ist ein US - amerikanischer Spielfilm von Charlie Chaplin (der hier sowohl Produzent und Regisseur war als auch jeweils eine Haupt,- und eine Nebenrolle darin spielte) und eben eine nur zu überdeutliche und sehr "bissige" Satire auf die reale Person Adolf Hitler, auch was seinen Aufstieg und die Gesamtsituation zu dieser Zeit in Deutschland betrifft, und -natürlich- das System des Faschismus bzw. den deutschen Nationalsozialismus im allgemeinen.
Entsprechend wurde darin auch ganz bewußt die Namen (von Personen bzw. Orten) satirisch verfremdet ... und lauten in etwa wie folgt:
Tomania = Deutschland (in Anspielung auf "Germania")
Bacteria = Italien
Osterlich (gesprochen "Osterlitsch") = Österreich (bzw. "Austria")
Adenoid ("Asteroid") Hynkel = Adolf Hitler
Benzino Napoloni = Benito Mussolini
,- und noch einige, weitere (in Nebenrollen) abgehandelnde Personen...
Feldmarschall "Hering" = Hermann Göring
"Dr. Gorbitsch" = Joseph Goebbels (vom englischen "Garbage" = Müll)
Die Uraufführung fand (nur -noch- zuerst...) in den USA am 15. Oktober 1940 (...und später darauf wurde er auch noch vereinzelt in einigen, wenigen mit ihnen -bereits- mehr oder weniger "offiziell" verbündeten bzw. noch nicht durch die Achsenmächte besetzten oder wenigsten soweit kontrollierten Ländern gezeigt) statt.
Es ist aber -ironischerweise- nach dem Krieg bekannt geworden, das sowohl die Filme von und mit Charlie Chaplin als auch jegliche aus (jüdisch - amerikanisch verleumdeter) "Fremdproduktion" bereits lange vorher nicht mehr öffentlich in Deutschland bzw. -fast- ganz Europa gezeigt werden durften bzw. wurden, Hitler aber selbst doch -auch, wie noch unzählige andere- zumindest diesen Film mehrmals gesehen haben muß, ob der Diktator allerdings,- und wenigsten im ganz privaten Kreis, auch -noch- in der Lage gewesen war, hier über sich selbst zu lachen, dürfte nun leider nicht mehr beantwortet werden können !?
Handlung:
Der Film beginnt mit den letzten Tagen des (später aus bekannten Gründen erst so genannten) "1. Weltkrieges". Ein kleiner, jüdischer Friseur (Charlie Chaplin), der auf deutscher Seite im Heer eingesetzt ist, wird zu einer der letzten "Wunderwaffen" (obwohl es diesen Begriff aus dem 3.Reich "damals" ganz sicher noch nicht so gegeben hat !?) abkommandiert, der "dicken Berta", ein -hier zwar rein fiktives- Supergeschütz, das es aber wirklich (nur eben mit anderen Maßstab und Bezeichnung) auch in der Realität so gegeben hat.
Natürlich macht er bereits hier alles falsch und statt das Geschütz richtig abzufeuern, landet sein Geschoss nur unmittelbar davor (hier sind noch deutlich die slapstickartigen Elemente aus Chaplin's früheren -reinen- Stummfilmen zu erkennen) ... kurz darauf verläuft er sich, bei einen der letzten und verzweifelten Grabenkämpfe, auch noch in den feindlichen Reihen, überlebt aber auch dies wieder mit ganz unglaublichen Glück und soll kurz darauf einen verwundeten Hauptmann, der wichtige Dokumente bei sich hat, die der "tomanischen" Seite nun doch noch den Sieg verschaffen könnten, zum obersten Hauptquartier der Generalität fliegen.
Ihr Flugzeug stürzt allerdings mangels Treibstoff ab, die Dokumente sind nun plötzlich nicht mehr relevant,- da der Krieg ganz kurz zuvor mit der tomanischen Kapitulation beendet wurde ... unser "Anti - Held" hat derweil durch den Absturz sein Gedächtnis verloren und bekommt daher auch erstmal nichts von der weiteren und gesamten Entwicklung in seiner Heimat mit, da er die darauf nun folgenden 15 Jahre in einer Nervenheilanstalt verbringt.
Inzwischen ist aber der Diktator Anton ... im der Originalfassung als Adenoid,- was sich ja - auf englisch - recht genuschelt ausgesprochen wie "Asteroid" verstehen läßt,- in der Anspielung also auf die wirklich alles verherende und vollkommen sinnlose, zerstörerische Kraft dieses Himmelskörpers ... Hynkel (ebenfalls Charlie Chaplin und hier sind es bereits die weiter oben beschriebenen identischen Merkmale, die halt so derart überzeugend beeindrucken) zum alleinigen Herrscher im (seinem) -fiktiven- Staat Tomania aufgestiegen.
In einer weiteren seiner unzähligen, nur eben hier so gezeigten dann "entgültigen" Reden an das Volk schafft dieser erstmals völlig und ohne vorherige Ankündigung einfach pauschal sämtliche Grundrechte ab, erklärt mal so ganz beiläufig, zwar noch nur in Andeutungen, aber bereits sehr (rein sprachlich) "deutlich unmißverständlich"...
(,- die Rede von Hynkel wird dabei in "tomanisch" abgehalten ... einer vollkommen unverständlichen Fantasie - Sprache, die sich lückenhaft aus undefinierbaren Begriffen (und Geräuschen), englischen und teilweise auch aus deutschen Wörtern zusammensetzt.
Verbunden ist das ganze noch mit einem -durch Hitler eben selbst dann recht bekannt gewordenen- absolut aggressiven und oftmals schroffen Tonfall, eine beinahe schon zur Fratze verzerrten Mimik und der gleichsam auch nur zu "typisch" für die echte, historische Figur seine zutreffenden wilden Verwendung von teilweise extrem marionettenhaft wirkenden Gestiken.
Als kleiner (aber eigentlich so ungewollter) "Running - Gag" sind dabei auch immer wieder und sehr häufig diese beiden Wörter: "Wiener Schnitzel" und "Sauerkraut" herauszuhören.
Diese zwei Begriffe waren nur die einzigen deutschen Wörter überhaupt, die Charlie Chaplin zu der Zeit kannte bzw. noch halbwegs korrekt auf deutsch aussprechen konnte und sind damit also nicht - so, wie es manchmal behauptet wird - als eine extrem deutliche Anspielung auf Adolf Hitler und vor allem seine österreichische Herkunft oder die hauptsächlich in Süddeutschland (Bayern) verwurzelten Ursprünge des Nationalsozialismus zu sehen ... mehrfach ist dabei auch ebenfalls noch das Kunstwort "Schtonk" zu bemerken,- und meistens auch dabei in der gleichzeitigen Verbindung mit "... wird abgeschafft" ("Demokratsie Schtonk ! - Liberty Schtonk ! - Free Sprecken Schtonk !).
Der deutsche Regisseur Helmut Dietl zollte - auf gewisse, wenn auch vieleicht garnicht einmal absichtlich und mehr unfreiwillige - Weise viele Jahr(zehnt)e später nochmals Charlie Chaplin dafür so etwas wie eine posthume Respektbezeugung, und verwendete es (im Produktionsjahr) 1992 jeweils als einen Titel für seinen, eigenen satirischen Film über das ebenfalls -reale- Thema um die (angeblich verschollenen, aber ... nur) gefälschten Hitler - Tagebücher bzw. die dadurch auch sehr bekannt gewordene "STERN - Affäre" ,-)
...das man nur noch "Kanonen statt Butter" bräuchte und man es demnächst mal entsprechend vorbereiten sollte, wenn es nicht anders möglich ist, auch hinter dem Rücken des verbündeten "Bacteria" und seinem Herrscher Napoloni, zur Raumgewinnung eine Invasion des Nachbarlandes "Osterlich" (wenn er es mündlich ausspricht ... klingt es dabei immer wie *Osterlitsch*...) vorzunehmen.
Im Land selber terrorisieren inzwischen die Sturmtruppen Anton Hynkel's (vornehmlich) Juden und die Andersdenkenden in den von ihnen bewohnten Ghetto's.
Derweil kommt unser jüdischer Friseur nun wieder etwas zu Kräften und seine Besinnung kehrt so nach und nach zurück, er kann auch relativ leicht aus der Nervenheilanstalt fliehen und nimmt -zunächst auch völlig ohne jede, weitere Verwunderung über dessen aktuellen Allgemeinzustand- einfach wieder seinen alten, und sich nun ebenfalls im Ghetto befindlichen, Laden wieder wie selbstverständlich in Besitz.
Durch seine Unkenntniss über die inzwischen bestehenden, allgemeine Lage wird er -natürlich- auch sehr schnell bedroht ... jedoch erkennt ihn, gerade noch in dem Augenblick, als er gerade gelyncht werden soll, der, nun zum General aufgestiegene, ehemalige Hauptmann Schultz wieder und rettet ihm somit auch sein Leben.
Schultz ist dazu gleichzeitig (noch) oberster Kommandeur der Sturmtruppen und kann es so vorläufig erreichen und dafür sorgen, das diese Menschen im Ghetto trotz aller Hasstiraden des Diktator's Hynkel gegen die Juden noch ganz weitestgehend von den täglichen Übergriffen verschont bleiben.
Da Anton Hynkel auch sehr bald das Geld für die weitere Aufrüstung ausgeht, und er daher gezwungen ist, gar noch von dem jüdischen Bankier Epstein einen Kredit zu erbitten, stellt er (vorübergehend) jegliche, weitere Unterdrückung von Juden und Andersdenkenden im gesamten Land ein.
Dennoch wird ihm trotz dieser Maßnahmen der erhoffte Kredit verweigert, und so erklärt der Diktator auch unverzüglich die gesamten Juden wieder erneut zu Feinden. Kommandeur Schultz wendet sich als einziger gegen diesen Beschluß und wird deshalb auch sofort und unverzüglich von Anton Hynkel abgesetzt und in ein Konzentrationslager gebracht.
Er kann jedoch schnell von dort fliehen und taucht erstmal bei seinen neu gewonnenen Freunden im Ghetto vorläufig unter. Diktator Hynkel geht unterdessen nun doch und gezwungenermaßen ein ihm verhasstes Bündnis mit den Herrscher Bacterias, Benzino Napoloni, ein, durch welches ihm aber wenigstens sein ungehinderter Einmarsch in Osterlich ermöglicht wird, ohne dabei nun auch noch die Sorgen einer weiteren Intervention seitens Napalonis am Hals haben zu müssen.
Bei einer Razzia werden der staatlich gesuchte Schultz und ebenso sein Freund, der Friseur gefangen genommen und sofort wieder in ein KZ gebracht.
Es gelingt ihnen wiederum die Flucht, und alles geht auch zunächst einmal ohne weitere Komplikationen ab, da auch beide noch eine erbeutete, tomanische Uniform tragen, die sie als hohe Offiziere ausweißt.
Dann kommt es allerdings wegen jener unverkennbaren Ähnlichkeit des jüdischen Friseurs mit dem tomanischen Diktator Hynkel zu einer sehr "folgenreichen" Verwechslung.
Während der echte Hynkel zufällig auf einem Jagdaudflug ganz in der Nähe und in seiner Zivilkleidung nicht sofort erkannt, dann ebenfalls mit dem jüdischen Friseur verwechselt sowie gleich darauf eingesperrt wird, soll nun dieser und wiederum mit ihm verwechselte nun an seiner Stelle, eine, über das Radio sowohl "in der Heimat" als auch in den neu besetzten Gebieten übertragene Rede an die Nationen halten.
Zunächst zögert er verständlicherweise noch davor und versucht auch, dem ganzen zu entkommen ... doch dann erkennt der jüdische Friseur hier(bei) seine absolut einmalige Chance und nutzt so nun doch die Möglichkeit, um darin an Werte wie z.B. Menschlichkeit und den Weltfrieden zu appellieren.
Eine der am meisten, allerdings erst weitaus später, am negativsten von den (bzw. in diesem speziellen Fall hier eher und dabei auch mehr aus rein politischen Gründen - im Zusammenhang mit ihm zur Last gelegten "subversiven" Sympathien zum Kommunismus - seinen ganz eigenen und recht persönlichen) Kritikern bewertete Szene dieses Filmes ist jene, in der die KZ - Häftlinge im Konzentrationslager gezwungen werden, zu marschieren, was hier nach den Meinung vieler dabei völlig (karikiert) "überzeichnet" und auch extrem realitätsfremd dargestellt wird.
Chaplin entschuldigte sich auch im nachhinein dafür und bekundete auch, er selber habe ja zum Zeitpunkt der Produktion noch nicht weiter gewußt, wie es nun wirklich in einem echten KZ zugegangen ist, hier mit - ungefähr - (den) folgenden Worten:
"...hätte ich (vorher etwas) von den (ganzen realen) Schrecken ... in den ... Konzentrationslagern gewußt, (dann) hätte ich (wschl. auch) *der große Diktator* (ganz bestimmt) nicht zustande bringen (können), hätte (ich) mich über den mörderischen Wahnsinn ... - nicht - lustig machen können..."
Auszeichnungen:
Der "große Diktator" wurde - insgesamt - für fünf Oscars jeweils in den Kategorien "bester Film", "bestes Drehbuch" ( Charlie Chaplin), "bester Hauptdarsteller" (Chaplin), "beste Originalmusik" und auch dazu "bester Nebendarsteller" ... Jack Oakie für seine Rolle als Napoloni (eine durchaus gelungene, und - !!! - deutlich auch durch seine gleichfalls extrem vorhandenen Änlichkeit zu der geschichtlichen Figur Mussolini, ebenfalls absolut köstliche Parodie darauf) nominiert.
Leider ging er trotzdem bei der anschließenden Preisverleihung und in allen seiner dafür nominierten Kategorien komplett leer aus.
,- KAUFTIP (mehr nur für Fans, denen hier der reine Hauptfilm alleine ohne weitere Extra's dazu noch vollkommen ausreicht) - bzw. - als AUSLEIHTIP (zumindest 1x ansehen - auch - für reine Gelegenheitszuschauer) noch sehr zu empfehlen !
Weitere Kundenmeinungen |
Charlie Chaplin - A Dog's Life/The Kid [UK IMPORT] Charlie Chaplin, Edna Purviance Videokassette, 17. Mai 1999 Verkaufsrang: 24334 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
für solch minderwertiges Bild wurde die DVD nicht erfunden 1 von 5 Punkten Wir kennen Sie, die frühen Geschichten vom Tramp, aus der Zeit, als im ZDF-Vorabendprogramm noch keine daily soaps, sondern "Väter der Klamotte" liefen. Das uns vertraute flackernde, graumilchige Bild mit falscher Geschwindigkeit findet sich leider auch auf dieser DVD. Es mag DVD-Gucker geben, die dabei von nostalgischen Gefühlen erfasst werden. Ich persönlich verspüre den Wunsch, diese DVD sofort gegen eine aus der Edition "Charlie Chaplin - The Essanay Comedies" auszutauschen, die von Amerikas Stummfilmexperten Nr.1 David Shepard restaurierte Kurzfilme enthält. |
The Charlie Chaplin Mutuals Collection Charlie Chaplin DVD Verkaufsrang: 65284 Noch nicht veröffentlicht
| Charlie Chaplin Collection - Vol. 5 [UK IMPORT] Charlie Chaplin DVD, 12. Juni 2006 Verkaufsrang: 78939 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
|
Charlie Chaplin Marathon - Vol. 2 - A Dog's Life / The Kid / Behind The Screen [UK IMPORT] Charlie Chaplin DVD, 12. Februar 2001 Verkaufsrang: 80169
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| |
|

|