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| DVDs: John Cazale | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Hundstage (Special Edition, 2 DVDs) Al Pacino, John Cazale, James Broderick DVD, 10. Februar 2006 Verkaufsrang: 10892 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Hundstage S.E. (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.02.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Al Pacino gewohnt super 5 von 5 Punkten Die DVD enthält 4 Tonspuren (deutsch, englisch, spanisch, polnisch). Ton könnte besser sein, aber so schlimm find ich den gar nicht. Positiv überrascht war ich von der Bildqualität, Format ist 16:9. Wer den Film noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass gar nicht lang gefackelt wird, sondern dass der Film ziemlich schnell im Kern anfängt, wodurch halt ein wirklich gutes Tempo entsteht. Wenn man sich die Story durchliest, wovon der Film handelt, könnte man denken es sei ne Komödie, es ist aber keinesfalls eine solche("Sonny" plant n Banküberfall damit sein Freund die Geschlechtsumwandlung bezhalen kann, im Tresor sind jedoch nur 1100 $, da der Tresor am selben Tag schon geleert wurde. Und draußen warten schon Polizei und FBI auf ihn! Das klingt wirklich bescheuert^^ dumm gelaufen). Hier und da kommt zwar Situationskomik auf, aber die ist nicht erzwungen sondern passt einfach zur Handlung, da sich alles so wirklich abspielen könnte (bzw. in diesem Fall sogar abgespielt hat).Naja, ein richtiger Hundstag eben. Und der Film endet anders als ich gedacht hab. Also nicht so wie Hollywood heute, wo vieles schon verherzusehen ist. Ein Film, den man sich trotz 119 Min. Spiellänge ziemlich oft anschauen kann und nicht langweilig wird. Auf Der 2. Disc sind folgende Specials enthalten:
- vierteilige Dokumentation (Handlung, Besetzung, Nachbildung der Fakten,
nach dem Dreh)
- Dokumentation über Regisseur Sidney Lumet
Ich hoffe ich konnte mit meinem Beitrag weiterhelfen^^
Weitere Kundenmeinungen |
The Conversation [UK IMPORT] Gene Hackman, John Cazale, Frederic Forrest, Allen Garfield, Cindy Williams DVD, 1. August 2005 Verkaufsrang: 32089 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
New Hollywoods Antwort auf "BlowUp" 4 von 5 Punkten Nach dem großen internationalen Erfolg des Stasidramas "Das Leben der Anderen" vor zwei Jahren wurden, vor allem von US-amerikanischen Kritikern, immer wieder Parallelen zu Francis Ford Coppolas "The Conversation" gezogen. Diese Vergleiche sind jedoch nur zum Teil berechtigt. Zwar handelt auch "The Conversation" von einem Mann, dessen Beruf es ist, seine Mitmenschen zu bespitzeln und dem mit der Zeit Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns kommen, doch ist der Film im Vergleich zu "Das Leben der Anderen" bedeutend ruhiger und unspektakulärer. Viel auffallender ist die inhaltliche und auch atmosphärische Nähe zu Michelangelo Antonionis "BlowUp" von 1966, der von Coppola als wichtigstes Vorbild genannt wurde.
Dem Regisseur gelingt es, eine durchgehend bedrückende, unterschwellig bedrohliche und gruselige Atmosphäre aufzubauen, die sich bis zum schockierenden Höhepunkt des Films immer weiter steigert. Unterstützt wird dies durch surreale Traumsequenzen und die großartige Leistung Gene Hackmans, der sich im Vergleich zu früheren Rollen eher zurückhält und der Figur durch sein subtiles Spiel Authentizität verleiht. Auch die anderen Darsteller überzeugen: Harrison Ford darf sich, noch vor seinem großen Durchbruch, einmal von seiner unsympathischen Seite zeigen, Robert Duvall hat einen einprägsamen Cameoauftritt und der stets großartige John Cazale ist in einer seiner insgesamt nur fünf Filmrollen zu sehen.
"The Conversation", einer der besten Filme Coppolas, ist ein ausgezeichneter Politthtiller, der nach wie vor Relevanz besitzt. Dass es bisher keine deutsche DVD gibt, ist zwar einerseits schade, da ihm auf diese Weise ein größeres Publikum hierzulande vorenthalten wird, andererseits ist es jedoch ohnehin lohnender, sich den Film auf Englisch anzusehen, vor allem da ein entscheidendes Element der Handlung in der deutschen Synchronisation nicht berücksichtigt wurde.
Glänzend - bisher leider nur in Englisch erhältlich ! 5 von 5 Punkten Ein professioneller, stark introvertierter Abhörspezialist wird im Zuge eines Auftrages Zeuge einer Verschwörung und beginnt, weil er zum ersten Mal einen persönlichen Bezug zu den „Objekten“ aufbaut, selbstständig zu recherchieren. Er entwickelt moralische Skrupel und eine kritische Distanz zu seinem Berufsstand, kann ein Verbrechen nicht verhindern und muß sogar den absoluten Verlust der eigenen Intimsphäre feststellen. Dieses Erkennen mündet abschließend in einen destruktiven Akt. „The Conversation“ oder auch "Der Dialog" ist ein ruhig verlaufender, aber gleichzeitig sehr agressiver und böser Film. Er thematisiert den Totalverlust von freien Gedanken und Handlungen und bietet zu keinem Zeitpunkt eine reele Chance, dagegen anzukämpfen. Ein heftiger Kommentar im Allgemeinen und speziell zu den Vorgängen der Nixon-Administration in direktem Bezug zur Watergate-Affäre. Nach „The French Connection“ spielt Gene Hackman hier zur Überraschung völlig anders: schüchtern, ängstlich und in-sich-gekehrt. Eine außergewöhnlich differenzierte, schauspielerische Leistung.
"Ich kann immer ihren Dialog hören" 5 von 5 Punkten Nachdem Ford Coppola mit "Der Pate" einen großen Kassenerfolg verbuchen konnte, drehte er diesen Film, den er schon seit Jahren in Planung hatte. Es ist die Geschichte eines Abhörspezialisten, der sich durch seine Arbeit immer mehr von sich selbst entfremdet.
Harry Caul (Gene Hackman) arbeitet auf freier Basis. Sein Büro hat er in einer leerstehenden Fabrikhalle, wo er mit seinem Assistenten Stan (John Cazale) die Tonaufnahmen montiert, die er zuvor "geschossen" hat. Caul ist Einzelgänger und wenig mitteilsam ("Mich interessiert nur eine gute Aufnahme, nichts weiter").
Caul bekommt den Auftrag eines Großindustriellen (ohne Namensnennung gespielt von Robert Duvall), dessen Ehefrau zu beschatten. Er soll Beweise für ihre Untreue liefern. Die Frau trifft sich häufiger mit einem Arbeitskollegen, allerdings nur auf öffentlichen Plätzen. Cauls bester Beweis ist eine Tonaufnahme, die er in der Mittagspause am überfüllten Union Square aufnimmt. Die Aufnahme ist von mäßiger Tonqualität, und in der Folge versucht er, den gesprochenen Dialog mit technischen Mitteln zu entschlüsseln. Je mehr er sich damit beschäftigt, desto mehr glaubt er, einem Mordkomplott auf der Spur zu sein.
"The Conversation" ist ein Film über Einsamkeit und Kommunikationsunfähigkeit. Caul ist zwar in der Lage, jedes Gespräch abzuhören, er ist aber unfähig, es richtig zu interpretieren. Die Dinge, von denen er glaubt, dass sie passieren, sind zwar ähnlich den Dingen, die passieren, aber doch anders. Ebenso ist er unfähig, selbst initiativ zu werden. Er mietet sich in dem Hotel ein, in dem das Verbrechen passieren soll; anstatt jedoch einzugreifen, bohrt er vom Nebenzimmer ein kleines Loch in die Wand und hört den Raum mit einem Stethoskop ab. Als es schließlich losgeht, hält er sich die Ohren zu. (Was zu einer alptraumhaften Sequenz führt, die an die besten Einstellungen Hitchcocks erinnert).
Am Ende bleibt Caul nichts mehr. Er verliert sowohl seine Freundin als auch seinen treuen Assistenten Stan. Zudem wird er von seinem Konkurrenten William P. "Bernie" Moran ("das ist der Kerl, der Cadillac erzählte, dass Chrysler die Flossen abschafft") noch lächerlich gemacht. Caul glaubt, selber abgehört zu werden und nimmt seine gesamte Wohnung auseinander. Er findet die Wanze nicht, und das einzige, was ihm bleibt, ist das Saxophon, auf dem er in seiner zertrümmerten Wohnung spielt.
"The Conversation" besticht durch das Zusammenwirken von Bild, Ton und Musik. Ein Meisterwerk des amerikanischen Kinos.
beklemmend 5 von 5 Punkten im selben jahr wie der zweite teil des paten hat francis ford coppola diesen weniger bekannten film veröffentlicht. während die oscars des erstgenannten films in erinnerung geblieben sind, ist es sicher kein zufall, dass er mit 'the conversation' (dt: der dialog) die goldene palme von cannes gewonnen hat. vielleicht ist es sogar coppolas bester film überhaupt, in welchem er weder der oppulenz (pate) noch dem wahnsinn (apocalypse now) verfallen ist - zumal dies jeweils auch zu grossartigen filme geführt hat, keine frage. dieser film ist eher ruhig und subtil, er wird mit der selben präzision und detailversessenheit gedreht, mit welcher der protagonist harry caul (gene hackman), ein abhörspezialist, seinem beruf nachgeht. obwohl viele elemente eines thrillers diesen film kennzeichnen, ist er doch vielmehr die charakterstudie eines einsamen menschen, der sein leben letztlich für seinen beruf geopfert hat. die kühle präzision seiner abhörarbeit finden einen logischen kontrast in der art, wie er sein leben bestreitet. dieses ist von vorsicht gezeichnet und menschliche züge sind, mit ausnahme von seinem saxophonspiel, nicht zu erkennen. seine freundin 'hält' er sich, er zahlt die wohnung, besucht sie regelmässig, lässt sich zärtlichkeiten erweisen, aber geht weder auf sie ein noch gibt er etwas von sich preis. es hat den charakter eines rein geschäftlichen arrangements. seinen engsten mitarbeiter (john cazale) verliert er an einen konkurrenten - dieser durfte weder in die geheimnisse der verwendeten technologien noch in welt der auftraggeber schauen. er war lediglich ein 'technischer erfüllungsgehilfe'. caul legt wert auf allergrösste sicherheit, viele schlösser, sein telefon ist nicht gemeldet etc. in diesem leben fühlt er sich zwar nicht wirklich wohl, aber immerhin frei von verfolgung - dieses stückchen freiheit wird ihm denn auch zuletzt noch genommen, und er verbleibt ausgeliefert in seiner zerstörten wohnung und spielt in fatalistischer manier jazz ... der film gilt als einer der besten von 'new hollywood' und dies meines erachtens absolut zu recht. die arbeit hat eine bedrohliche ruhe und exaktheit, der charakter von harry caul wird hervorragend entwickelt (die überragende schauspielerische leistung von gene hackman trägt das ihre dazu bei) und der gesamte cast ist überzeugend (viele darsteller tauchen wiederholt in coppola filmen der 70er jahren auf - sozusagen sein ensemble). die paranoiden züge, welche zunehmend den protagonisten und uns zuschauer ergreifen, nehmen langsam zu und lassen nicht mehr los - und man erfährt, dass die unheimlichste aller bedrohungen jene ist, welche sich der eigenen wahrnehmung und kontrolle gänzlich entzieht. |
Die durch die Hölle gehen John Cazale, John Savage, Meryl Streep, Christopher Walken, Robert de Niro Videokassette Verkaufsrang: 2570
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
2x reicht ! 2 von 5 Punkten Ich hab ihn mir zweimal angesehen - das reicht!
Im Fernsehen sehen > JA!
Kaufen > Meine Entscheidung!
Klassischer Antikriegsfilm 5 von 5 Punkten Diesen Film muss man gesehen haben: 5 Oscars 1978 (darunter bester Film, beste Regie, beste Nebenrolle: Christopher Walken). Drei Stunden lang, aber nicht eine einzige Sekunde langweilig. Nerven zerreißend, erschütternd, unendlich traurig. Was für eine Bilderpracht allein im ersten Teil, der nur das Leben und die Arbeit in einer trostlosen Stahlstadt in Pennsylvania zeigt, die Hochzeit in einer russischen Gemeinde (das Omen, als Angela einige Tropfen des Weins verschüttet) und die Verabschiedung der potenziellen Kriegshelden. Nicht zu vergessen die Jagd in den Bergen, wo schon die Spannungen zwischen den Protagonisten erkennbar werden: Mike (Robert de Niro) ist der Führer der Gruppe, er allein ahnt, was auf sie alle in Vietnam zukommt, und er allein scheint auch dafür präpariert. Er ist es auch, der nach dem Krieg die Freunde (oder das, was von ihnen physisch und psychisch übrig geblieben ist) wieder um sich versammelt und in das normale Leben zu integrieren versucht. Und auch er hat etwas gelernt, als er auf der letzten Jagd den entscheidenden Schuss (absichtlich?) verreißt. Grandiose Darsteller und die Titelmusik machen diesen Film zu einem Erlebnis. Am bewegendsten bleibt der Schluss, als alle nach Nicks Begräbnis God Bless America singen und dankbar sind, dass sie überlebt haben.
Psychologischer Horror! 5 von 5 Punkten Der Titel meiner Rezension bezieht sich keineswegs auf den ganzen Film, sondern ehrlich gesagt nur auf einige Szenen. Trotzdem darf man die Leistung Michael Cimino`s nicht schmälern: Es ist hier ja kein Kriegsfilm wie Apocalypse Now vorhanden, sondern eine Analyse über die Psyche und das Schicksal von drei Freunden (Michael, Nick und Steven) die in Vietnam die Hölle durchgemacht haben! Auch der Anfang ist keineswegs langweilig, denn wer hier nicht aufpasst, spürt nachher die eigentliche Dramatik nicht: Linda wird Nick (übrigens sehr gut gespielt von Christopher Walken) in den sie sich verliebt hat nie wieder sehen, und die Ehe die Steven vor Vietnam geschlossen hat, ist kaputt nachdem er dort seine Beine verloren hat. Die Zeit in Vietnam bezieht sich dann wirklich auf meine Überschrift: Die Szenen sind so hart und unmenschlich dass sie einen wirklich "mit nach unten reißen", und man braucht dann erst einmal ordentlich Zeit so etwas zu verarbeiten. Die hat man dann, wenn Michael zurück nach Hause kommt. Nur er, denn Steven ist nach dem Verlust seiner beiden Beine in einem Krankenhaus untergebracht, und Nick ist in Saigon geblieben. Seine Kampfeinsätze haben ihn um den Verstand gebracht, sodass er desertiert ist und nun für einen Franzosen dort Russisches Roullette spielt. Sein Freund Michael will ihn später dort raushohlen doch Nick hat seine Erinnerungen an ihn verloren. So muss Michael bei diesem tödlichen Spiel gegen ihn antreten. Diese Szene ist übrigens die - meiner Meinung nach - dramatischste im ganzen Film. Alles in allem ein grandioses Meisterwerk von Michael Cimino!!!
Erschütternd und intensiv! 5 von 5 Punkten Trotz seines wohl etwas zu lang geratenen Anfang ist Michael Ciminos Film über drei Freunde, die in den Vietnamkrieg ziehen und dort die Hölle durchleben ein Meisterwerk. Cimino setzt dabei andere Schwerpunkte wie viele andere thematisch ähnliche Filme. Er zeigt die Hölle Vietnam nur sehr kurz. Einzig der Zeit in Gefangenschaft der drei mit dem brutalen russischen Roulette-Spiel, zu welchem sie gezwungen werden, widmet Cimino etwas mehr Zeit. Die russisch Roulette - Szenen gehören dabei zum intensivsten, was ich bisher zu sehen bekommen habe. Bei jedem Abdrücken der Pistolen beißt man die Zähne zusammen und hofft auf ein Klick und dies auch beim vierten, fünften Schauen des Films. Viel mehr Zeit als dem Krieg selbst widmet Cimino allerdings die Hölle danach, die misslungene Integration zurück in die Gesellschaft. Absolut sehenswert und bestürzend. |
Dog Day Afternoon [UK IMPORT] James Broderick, John Cazale, Charles Durning, Al Pacino, Penny Allen DVD, 4. Juli 2005 Verkaufsrang: 56371 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Meisterwerk! 5 von 5 Punkten INHALT: Die beiden Amateurgangster Sonny (Al Pacino) und Sal (John Cazale) überfallen zusammen mit einem Komplizen kurz vor Schalterschluss eine Bank, in der sich neben dem Leiter nur noch weibliche Angestellte befinden. Ihr Komplize verliert jedoch die Nerven und verlässt den Ort des Geschehens schnell wieder. Nachdem sich herrausstellt, dass im Tresor der Bank nur sehr wenig Geld liegt, begeht vor allem Sonny einige verhängnisvolle Fehler: So verbrennt er in der Bank Papiere. Der Rauch dringt nach draußen. Die daraufhin alamierte Polizei nimmt über Telefon Kontakt zu dem, mit der Situation völlig überfordeten, Sonny auf. Dieser droht mit Erschießung seiner Geiseln (ohne es aber - im Gegensatz zu Sal - ernst zu meinen). Derweil versammelt sich vor dem Bankgebäude nicht nur ein Großaufgebot von Polizisten, sondern auch eine große Menge von Schaulustigen und Reporter. Gerade für Letztere ist der missglückte Bankraub, die Geiselnahme und Sonnys tragisches Privatleben ein gefundenes Fressen. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und der Zuschauer weiss, nach Beendigung des Geiseldramas werden Sonny und Sal, die das Geld für eine Geschlechtsumwandlung von Sonnys Freund Leon beschaffen wollten, entweder tot sein oder für sehr lange Zeit ins Gefängnis gehen müssen... MEINE MEINUNG: "Hundstage" basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich im Jahre 1972 in New York erreignete. Der Film wurde für mehrere Oscars nominiert, u.a. in der Kategorie "Bester Film". Auch Al Pacino erhielt eine Nominierung. Zu Recht, denn ihm gelingt völlig es mühelos, Sonnys innere Zerrissenheit (er ist zwar ein verheirater Familienvater, in Wahrheit aber homosexuell), seine Verzweiflung und seine Angst vor dem, was auf ihn zukommt, intensiv rüberzubringen. Chris Saradon, der den transsexuellen Leon spielt, wurde als "Bester Nebendarsteller" nominiert. Meiner Meinung nach, agiert er weit weniger überzeugend, als der brilliante John Cazale. Die restlichen Schauspieler sind sehr gut ausgewählt. Letztendlich erhielt dieses Meisterwerk nur in der Drehbuch-Kategorie den Oscar. FAZIT: "Hundstage" ist ein erschüttender, sehr aufwühlender Film, der als Charakterstudie, Medienkritik und Thriller perfekt funktioniert. |
Hundstage Al Pacino, Penny Allen, Sally Boyar, John Cazale, James Broderick Videokassette Verkaufsrang: 18421
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Meisterwerk 5 von 5 Punkten INHALT: Die beiden Amateurgangster Sonny (Al Pacino) und Sal (John Cazale) überfallen zusammen mit einem Komplizen kurz vor Schalterschluss eine Bank, in der sich neben dem Leiter nur noch weibliche Angestellte befinden. Ihr Komplize verliert jedoch die Nerven und verlässt den Ort des Geschehens schnell wieder. Nachdem sich herrausstellt, dass im Tresor der Bank nur sehr wenig Geld liegt, begeht vor allem Sonny einige verhängnisvolle Fehler: So verbrennt er in der Bank Papiere. Der Rauch dringt nach draußen. Die daraufhin alamierte Polizei nimmt über Telefon Kontakt zu dem, mit der Situation völlig überfordeten, Sonny auf. Dieser droht mit Erschießung seiner Geiseln (ohne es aber ernst zu meinen). Derweil versammelt sich vor dem Bankgebäude nicht nur ein Großaufgebot von Polizisten, sondern auch eine große Menge von Schaulustigen und Reporter. Gerade für Letztere ist der missglückte Bankraub, die Geiselnahme und Sonnys tragisches Privatleben ein gefundenes Fressen. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und der Zuschauer weiss, nach Beendigung des Geiseldramas werden Sonny und Sal, die das Geld für eine Geschlechtsumwandlung von Sonnys Freund Leon beschaffen wollten, entweder tot sein oder für sehr lange Zeit ins Gefängnis gehen müssen... MEINE MEINUNG: "Hundstage" basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich im Jahre 1972 in New York erreignete. Der Film wurde für mehrere Oscars nominiert, u.a. in der Kategorie "Bester Film". Auch Al Pacino erhielt eine Nominierung. Zu Recht, denn ihm gelingt völlig es mühelos, Sonnys innere Zerrissenheit (er ist zwar ein verheirater Familienvater, in Wahrheit aber homosexuell), seine Verzweiflung und seine Angst vor dem, was auf ihn zukommt, intensiv rüberzubringen. Chris Saradon, der den transsexuellen Leon spielt, wurde als "Bester Nebendarsteller" nominiert. Meiner Meinung nach, agiert er weit weniger überzeugend, als der brilliante John Cazale. Die restlichen Schauspieler sind sehr gut ausgewählt. Letztendlich erhielt dieses Meisterwerk nur in der Drehbuch-Kategorie den Oscar. FAZIT: "Hundstage" ist ein erschüttender, sehr aufwühlender Film, der als Charakterstudie, Medienkritik und Thriller perfekt funktioniert. |
Dog Day Afternoon [UK IMPORT] Al Pacino, Penny Allen, Sally Boyar, John Cazale, James Broderick Videokassette, 18. Mai 1998
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Meisterwerk! 5 von 5 Punkten INHALT: Die beiden Amateurgangster Sonny (Al Pacino) und Sal (John Cazale) überfallen zusammen mit einem Komplizen kurz vor Schalterschluss eine Bank, in der sich neben dem Leiter nur noch weibliche Angestellte befinden. Ihr Komplize verliert jedoch die Nerven und verlässt den Ort des Geschehens schnell wieder. Nachdem sich herrausstellt, dass im Tresor der Bank nur sehr wenig Geld liegt, begeht vor allem Sonny einige verhängnisvolle Fehler: So verbrennt er in der Bank Papiere. Der Rauch dringt nach draußen. Die daraufhin alamierte Polizei nimmt über Telefon Kontakt zu dem, mit der Situation völlig überfordeten, Sonny auf. Dieser droht mit Erschießung seiner Geiseln (ohne es aber - im Gegensatz zu Sal - ernst zu meinen). Derweil versammelt sich vor dem Bankgebäude nicht nur ein Großaufgebot von Polizisten, sondern auch eine große Menge von Schaulustigen und Reporter. Gerade für Letztere ist der missglückte Bankraub, die Geiselnahme und Sonnys tragisches Privatleben ein gefundenes Fressen. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und der Zuschauer weiss, nach Beendigung des Geiseldramas werden Sonny und Sal, die das Geld für eine Geschlechtsumwandlung von Sonnys Freund Leon beschaffen wollten, entweder tot sein oder für sehr lange Zeit ins Gefängnis gehen müssen... MEINE MEINUNG: "Hundstage" basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich im Jahre 1972 in New York erreignete. Der Film wurde für mehrere Oscars nominiert, u.a. in der Kategorie "Bester Film". Auch Al Pacino erhielt eine Nominierung. Zu Recht, denn ihm gelingt völlig es mühelos, Sonnys innere Zerrissenheit (er ist zwar ein verheirater Familienvater, in Wahrheit aber homosexuell), seine Verzweiflung und seine Angst vor dem, was auf ihn zukommt, intensiv rüberzubringen. Chris Saradon, der den transsexuellen Leon spielt, wurde als "Bester Nebendarsteller" nominiert. Meiner Meinung nach, agiert er weit weniger überzeugend, als der brilliante John Cazale. Die restlichen Schauspieler sind sehr gut ausgewählt. Letztendlich erhielt dieses Meisterwerk nur in der Drehbuch-Kategorie den Oscar. FAZIT: "Hundstage" ist ein erschüttender, sehr aufwühlender Film, der als Charakterstudie, Medienkritik und Thriller perfekt funktioniert. |
Dog Day Afternoon [UK IMPORT] Al Pacino, Penny Allen, Sally Boyar, John Cazale, James Broderick Videokassette, 15. Mai 2000 Verkaufsrang: 17439
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Meisterwerk! 5 von 5 Punkten INHALT: Die beiden Amateurgangster Sonny (Al Pacino) und Sal (John Cazale) überfallen zusammen mit einem Komplizen kurz vor Schalterschluss eine Bank, in der sich neben dem Leiter nur noch weibliche Angestellte befinden. Ihr Komplize verliert jedoch die Nerven und verlässt den Ort des Geschehens schnell wieder. Nachdem sich herrausstellt, dass im Tresor der Bank nur sehr wenig Geld liegt, begeht vor allem Sonny einige verhängnisvolle Fehler: So verbrennt er in der Bank Papiere. Der Rauch dringt nach draußen. Die daraufhin alamierte Polizei nimmt über Telefon Kontakt zu dem, mit der Situation völlig überfordeten, Sonny auf. Dieser droht mit Erschießung seiner Geiseln (ohne es aber - im Gegensatz zu Sal - ernst zu meinen). Derweil versammelt sich vor dem Bankgebäude nicht nur ein Großaufgebot von Polizisten, sondern auch eine große Menge von Schaulustigen und Reporter. Gerade für Letztere ist der missglückte Bankraub, die Geiselnahme und Sonnys tragisches Privatleben ein gefundenes Fressen. Die Situation spitzt sich immer mehr zu und der Zuschauer weiss, nach Beendigung des Geiseldramas werden Sonny und Sal, die das Geld für eine Geschlechtsumwandlung von Sonnys Freund Leon beschaffen wollten, entweder tot sein oder für sehr lange Zeit ins Gefängnis gehen müssen... MEINE MEINUNG: "Hundstage" basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich im Jahre 1972 in New York erreignete. Der Film wurde für mehrere Oscars nominiert, u.a. in der Kategorie "Bester Film". Auch Al Pacino erhielt eine Nominierung. Zu Recht, denn ihm gelingt völlig es mühelos, Sonnys innere Zerrissenheit (er ist zwar ein verheirater Familienvater, in Wahrheit aber homosexuell), seine Verzweiflung und seine Angst vor dem, was auf ihn zukommt, intensiv rüberzubringen. Chris Saradon, der den transsexuellen Leon spielt, wurde als "Bester Nebendarsteller" nominiert. Meiner Meinung nach, agiert er weit weniger überzeugend, als der brilliante John Cazale. Die restlichen Schauspieler sind sehr gut ausgewählt. Letztendlich erhielt dieses Meisterwerk nur in der Drehbuch-Kategorie den Oscar. FAZIT: "Hundstage" ist ein erschüttender, sehr aufwühlender Film, der als Charakterstudie, Medienkritik und Thriller perfekt funktioniert. |
The Conversation [UK-Import] John Cazale, Frederic Forrest, Allen Garfield, Gene Hackman, Cindy Williams Videokassette, 3. April 2000 Verkaufsrang: 39780
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
New Hollywoods Antwort auf "BlowUp" 4 von 5 Punkten Nach dem großen internationalen Erfolg des Stasidramas "Das Leben der Anderen" vor zwei Jahren wurden, vor allem von US-amerikanischen Kritikern, immer wieder Parallelen zu Francis Ford Coppolas "The Conversation" gezogen. Diese Vergleiche sind jedoch nur zum Teil berechtigt. Zwar handelt auch "The Conversation" von einem Mann, dessen Beruf es ist, seine Mitmenschen zu bespitzeln und dem mit der Zeit Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns kommen, doch ist der Film im Vergleich zu "Das Leben der Anderen" bedeutend ruhiger und unspektakulärer. Viel auffallender ist die inhaltliche und auch atmosphärische Nähe zu Michelangelo Antonionis "BlowUp" von 1966, der von Coppola als wichtigstes Vorbild genannt wurde.
Dem Regisseur gelingt es, eine durchgehend bedrückende, unterschwellig bedrohliche und gruselige Atmosphäre aufzubauen, die sich bis zum schockierenden Höhepunkt des Films immer weiter steigert. Unterstützt wird dies durch surreale Traumsequenzen und die großartige Leistung Gene Hackmans, der sich im Vergleich zu früheren Rollen eher zurückhält und der Figur durch sein subtiles Spiel Authentizität verleiht. Auch die anderen Darsteller überzeugen: Harrison Ford darf sich, noch vor seinem großen Durchbruch, einmal von seiner unsympathischen Seite zeigen, Robert Duvall hat einen einprägsamen Cameoauftritt und der stets großartige John Cazale ist in einer seiner insgesamt nur fünf Filmrollen zu sehen.
"The Conversation", einer der besten Filme Coppolas, ist ein ausgezeichneter Politthtiller, der nach wie vor Relevanz besitzt. Dass es bisher keine deutsche DVD gibt, ist zwar einerseits schade, da ihm auf diese Weise ein größeres Publikum hierzulande vorenthalten wird, andererseits ist es jedoch ohnehin lohnender, sich den Film auf Englisch anzusehen, vor allem da ein entscheidendes Element der Handlung in der deutschen Synchronisation nicht berücksichtigt wurde.
Glänzend - bisher leider nur in Englisch erhältlich ! 5 von 5 Punkten Ein professioneller, stark introvertierter Abhörspezialist wird im Zuge eines Auftrages Zeuge einer Verschwörung und beginnt, weil er zum ersten Mal einen persönlichen Bezug zu den „Objekten“ aufbaut, selbstständig zu recherchieren. Er entwickelt moralische Skrupel und eine kritische Distanz zu seinem Berufsstand, kann ein Verbrechen nicht verhindern und muß sogar den absoluten Verlust der eigenen Intimsphäre feststellen. Dieses Erkennen mündet abschließend in einen destruktiven Akt. „The Conversation“ oder auch "Der Dialog" ist ein ruhig verlaufender, aber gleichzeitig sehr agressiver und böser Film. Er thematisiert den Totalverlust von freien Gedanken und Handlungen und bietet zu keinem Zeitpunkt eine reele Chance, dagegen anzukämpfen. Ein heftiger Kommentar im Allgemeinen und speziell zu den Vorgängen der Nixon-Administration in direktem Bezug zur Watergate-Affäre. Nach „The French Connection“ spielt Gene Hackman hier zur Überraschung völlig anders: schüchtern, ängstlich und in-sich-gekehrt. Eine außergewöhnlich differenzierte, schauspielerische Leistung.
"Ich kann immer ihren Dialog hören" 5 von 5 Punkten Nachdem Ford Coppola mit "Der Pate" einen großen Kassenerfolg verbuchen konnte, drehte er diesen Film, den er schon seit Jahren in Planung hatte. Es ist die Geschichte eines Abhörspezialisten, der sich durch seine Arbeit immer mehr von sich selbst entfremdet.
Harry Caul (Gene Hackman) arbeitet auf freier Basis. Sein Büro hat er in einer leerstehenden Fabrikhalle, wo er mit seinem Assistenten Stan (John Cazale) die Tonaufnahmen montiert, die er zuvor "geschossen" hat. Caul ist Einzelgänger und wenig mitteilsam ("Mich interessiert nur eine gute Aufnahme, nichts weiter").
Caul bekommt den Auftrag eines Großindustriellen (ohne Namensnennung gespielt von Robert Duvall), dessen Ehefrau zu beschatten. Er soll Beweise für ihre Untreue liefern. Die Frau trifft sich häufiger mit einem Arbeitskollegen, allerdings nur auf öffentlichen Plätzen. Cauls bester Beweis ist eine Tonaufnahme, die er in der Mittagspause am überfüllten Union Square aufnimmt. Die Aufnahme ist von mäßiger Tonqualität, und in der Folge versucht er, den gesprochenen Dialog mit technischen Mitteln zu entschlüsseln. Je mehr er sich damit beschäftigt, desto mehr glaubt er, einem Mordkomplott auf der Spur zu sein.
"The Conversation" ist ein Film über Einsamkeit und Kommunikationsunfähigkeit. Caul ist zwar in der Lage, jedes Gespräch abzuhören, er ist aber unfähig, es richtig zu interpretieren. Die Dinge, von denen er glaubt, dass sie passieren, sind zwar ähnlich den Dingen, die passieren, aber doch anders. Ebenso ist er unfähig, selbst initiativ zu werden. Er mietet sich in dem Hotel ein, in dem das Verbrechen passieren soll; anstatt jedoch einzugreifen, bohrt er vom Nebenzimmer ein kleines Loch in die Wand und hört den Raum mit einem Stethoskop ab. Als es schließlich losgeht, hält er sich die Ohren zu. (Was zu einer alptraumhaften Sequenz führt, die an die besten Einstellungen Hitchcocks erinnert).
Am Ende bleibt Caul nichts mehr. Er verliert sowohl seine Freundin als auch seinen treuen Assistenten Stan. Zudem wird er von seinem Konkurrenten William P. "Bernie" Moran ("das ist der Kerl, der Cadillac erzählte, dass Chrysler die Flossen abschafft") noch lächerlich gemacht. Caul glaubt, selber abgehört zu werden und nimmt seine gesamte Wohnung auseinander. Er findet die Wanze nicht, und das einzige, was ihm bleibt, ist das Saxophon, auf dem er in seiner zertrümmerten Wohnung spielt.
"The Conversation" besticht durch das Zusammenwirken von Bild, Ton und Musik. Ein Meisterwerk des amerikanischen Kinos.
beklemmend 5 von 5 Punkten im selben jahr wie der zweite teil des paten hat francis ford coppola diesen weniger bekannten film veröffentlicht. während die oscars des erstgenannten films in erinnerung geblieben sind, ist es sicher kein zufall, dass er mit 'the conversation' (dt: der dialog) die goldene palme von cannes gewonnen hat. vielleicht ist es sogar coppolas bester film überhaupt, in welchem er weder der oppulenz (pate) noch dem wahnsinn (apocalypse now) verfallen ist - zumal dies jeweils auch zu grossartigen filme geführt hat, keine frage. dieser film ist eher ruhig und subtil, er wird mit der selben präzision und detailversessenheit gedreht, mit welcher der protagonist harry caul (gene hackman), ein abhörspezialist, seinem beruf nachgeht. obwohl viele elemente eines thrillers diesen film kennzeichnen, ist er doch vielmehr die charakterstudie eines einsamen menschen, der sein leben letztlich für seinen beruf geopfert hat. die kühle präzision seiner abhörarbeit finden einen logischen kontrast in der art, wie er sein leben bestreitet. dieses ist von vorsicht gezeichnet und menschliche züge sind, mit ausnahme von seinem saxophonspiel, nicht zu erkennen. seine freundin 'hält' er sich, er zahlt die wohnung, besucht sie regelmässig, lässt sich zärtlichkeiten erweisen, aber geht weder auf sie ein noch gibt er etwas von sich preis. es hat den charakter eines rein geschäftlichen arrangements. seinen engsten mitarbeiter (john cazale) verliert er an einen konkurrenten - dieser durfte weder in die geheimnisse der verwendeten technologien noch in welt der auftraggeber schauen. er war lediglich ein 'technischer erfüllungsgehilfe'. caul legt wert auf allergrösste sicherheit, viele schlösser, sein telefon ist nicht gemeldet etc. in diesem leben fühlt er sich zwar nicht wirklich wohl, aber immerhin frei von verfolgung - dieses stückchen freiheit wird ihm denn auch zuletzt noch genommen, und er verbleibt ausgeliefert in seiner zerstörten wohnung und spielt in fatalistischer manier jazz ... der film gilt als einer der besten von 'new hollywood' und dies meines erachtens absolut zu recht. die arbeit hat eine bedrohliche ruhe und exaktheit, der charakter von harry caul wird hervorragend entwickelt (die überragende schauspielerische leistung von gene hackman trägt das ihre dazu bei) und der gesamte cast ist überzeugend (viele darsteller tauchen wiederholt in coppola filmen der 70er jahren auf - sozusagen sein ensemble). die paranoiden züge, welche zunehmend den protagonisten und uns zuschauer ergreifen, nehmen langsam zu und lassen nicht mehr los - und man erfährt, dass die unheimlichste aller bedrohungen jene ist, welche sich der eigenen wahrnehmung und kontrolle gänzlich entzieht. |
The Godfather Trilogy [Blu-ray] [UK IMPORT] Marlon Brando, Richard Conte, Robert De Niro, John Cazale, Marianna Hill Blu-ray, 27. Oktober 2008 Verkaufsrang: 23775 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Dog Day Afternoon [UK IMPORT] Al Pacino, Charles Durning, James Broderick, John Cazale, Carol Kane DVD, 7. August 2006 Verkaufsrang: 95393
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