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| DVDs: Jon Chevalier | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Children of Men Juan Gabriel Yacuzzi, Mishal Husain, Rob Curling, Jon Chevalier, Rita Davies DVD Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
In Children of Men wird eine düstere, beklemmende und am Ende dann doch wieder hoffnungsfrohe Vision der menschlichen Gesellschaft skizziert. Die packende Geschichte basiert auf einem im Jahr 1993 erschienenen Roman des englischen Mystery-Autors P.D. James und spielt in einem von Krisen verwüsteten England des Jahres 2027. Die Welt ist durch atomare Verseuchung, wild wuchernden Terrorismus und politische Unruhen zerfallen - Immigration wurde zum Verbrechen, Flüchtlinge werden wie Tiere in Käfigen gehalten. Darüber ist die Menschheit unfruchtbar geworden und droht auszusterben (das letzte Baby wurde vor knapp 20 Jahren geboren). Vor dem Hintergrund dieser scheinbar hoffnungslosen Zukunft wird der ausgebrannte Bürokrat Theo (Clive Owen) in den Versuch verstrickt, die einzige schwangere Frau (Clare-Hope Ashitey als Kee) des Planeten einer im geheimen operierenden Organisation zuzuführen, die verzweifelt an der Heilung der weltweiten Unfruchtbarkeit arbeitet. Theo, Kee und ihre Verbündeten geraten in der Folge zwischen die Fronten von Militärpolizei und aufständischen Zuwanderungsbefürwortern. Es beginnt eine todesverachtende Tour de Force inmitten urbaner Kriegsführung. Und Regisseur Alfonso Cuaron und sein Kameramann Emmanuel Lubezki schaffen es, den Zuschauer mitten ins Geschehen zu versetzen. Die dunkleren Anteile der Geschichte (für die unter anderem auch Michael Caines Figur eines alternden Hippies verantwortlich ist) werden durch ein feines humoristisches Gespür ausbalanciert und auch wenn Children of Men einen Teil seines apokalyptischen, soziopolitischen Inhalts nur oberflächlich anreißen kann (dazu zählt auch Julianne Moore in einer kurzen aber umso wichtigeren Rolle), ist dennoch ein aufregender, rundum gelungener Film entstanden, der sich als beängstigende Vision einer möglichen Zukunft begreifen lässt. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 112 Bewertungen)
Einer der emotional härtesten Filme!!! 5 von 5 Punkten Irgendwann im Jahr 2027. Es ist fast ein typischer Morgen für Theo. Der Regierungsbeamte ist missgelaunt, der Himmel grau und verhangen, Großbritannien totalüberwacht. Und doch, etwas ist anders. Der jüngste Mensch der Welt ist gestorben, ein Ereignis, das die Nachrichtensendungen beherrscht. Das "Baby" war 18 Jahre alt. "Children of Men" von Regisseur und Co-Autor Alfonso Cuarón ("Harry Potter 3 - Der Gefangen von Askaban", "Y tu mamá también - Lust for Life!") ist eine düstere Vision, ein temporeicher Endzeitthriller und desillusionierendes Schreckensszenario, das jetzt auf einer blendend ausgestatteten Doppel-DVD im Handel ist.
Theo (Clive Owen) hat gerade seinen Kaffee geholt, als der Coffee-Shop explodiert. Eine Explosion, die nicht nur ein verzweifelter Terrorakt der letzten Denkenden und Fühlenden auf der im Chaos versinkenden Welt ist. Sie ist auch ein Fanal, ein Signal an Theo, die Apathie und den Sarkasmus, mit denen er das schreckliche Leben absolviert, durch Initiative und Engagement zu ersetzen. Er macht das zunächst nicht freiwillig, aber die Katharsis ist unvermeidlich und wird von Clive Owen sehr überzeugend auf die Leinwand gebracht.
Auf der ganzen Erde ist die Zivilisation zusammengebrochen, nur Großbritannien hält als letzte Bastion mit einem harten Militärregime und totalem Terror von staatlicher Seite das öffentliche Leben in mehr oder weniger geordneten Bahnen. Und es wurde seit 18 Jahren kein Kind mehr geboren, eine unerklärliche Unfruchtbarkeit macht die Menschen zu einer aussterbenden Rasse. Cuarón inszeniert diese Realität düster, aber nachvollziehbar, seine große Stärke ist der Realismus, ein echter Schlag in die Magengrube. Wer sagt, dass wir nicht auf dem Weg in eine Welt sind, in der Immigranten in gefangen werden und in Käfigen gefangen auf ihren Abtransport warten? Wie behandeln wir sie denn heute? Oder wie viel Freiheit gewähren wir den Bürgern noch? Wie stark sind sie überwacht? Haben wir den Rassismus wirklich besiegt?
Es sind wichtige Fragen, die verhandelt werden, aber "Children of Men" ist kein dröges Belehrkino, sondern ein spannender Film. Theo wird aufgrund seiner Verbindungen gezwungen, mit einer Rebellenorganisation zusammenzuarbeiten. Sie haben den wertvollsten Schatz der Menschheit in ihren Händen und wollen die schwangere Kee (Clare-Hope Ashitey), eine Immigrantin, außer Landes schaffen. Theo muss die Reisedokumente beschaffen und Kee nach Verrat in der Gruppe persönlich begleiten.
Nur ganz zum Schluss lässt Cuarón in seiner Science-Fiction-Parabel, die gar nicht so weit in der Zukunft zu spielen scheint, ein wenig Trost zu. Kee geht mit ihrem neugeborenen Kind im Arm an den erbittert kämpfenden Rebellen und Soldaten vorbei. Und diesen einen Moment lang schweigen alle Waffen, besinnen sich die Menschen ihrer Möglichkeiten. Nur das Wunder des Lebens zählt und damit die Zukunft. Die Hoffnung der Welt schaut aus den Augen eines kleinen Babys.
Fazit:
Einer der besten Filme die ich je gesehen habe.
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