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| DVDs: Katrin Cartlidge | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Breaking the Waves Emily Watson, Stellan Skarsgård, Katrin Cartlidge DVD, 13. September 1999 Verkaufsrang: 6169 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lars von Triers außerordentlicher Film spielt in einer unbarmherzig rauen schottischen Küstenstadt in den 70er Jahren. Die britische Schauspielerin Emily Watson verkörpert Bess, eine sich kaum beherrschen könnende Naive, die sich regelmäßig ausgiebig mit Gott unterhält und deren reiner, ganz und gar persönlicher Glauben kaum von den schauerlich erscheinenden calvinistischen Ältesten ihrer Kirche toleriert wird. Bess heiratet den auf einer Bohrinsel arbeitenden Jan (Stellan Skarsgard) und kommt zu der Überzeugung, daß erotische Entdeckungen ein Teil von Gottes gewaltigem Plan sind. Aber nachdem ihr Ehemann bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden ist, entscheidet sie, dass göttliche Anweisungen ihr zu einem Leben als Prostituierte raten. Dies hat katastrophale, aber irgendwie auch bewundernswert schöne Auswirkungen. Von Trier (Hospital der Geister, Idioten) ist mit diesem Film ein wundervolles, völlig unerwartetes, rigoroses und schließlich enthüllendes Werk geglückt, dessen formale und visuelle Gestaltung an die klassischen Filme Carl Theodor Dreyers und Robert Bressons erinnert. Emily Watson ist phänomenal, ihre mit weit aufgerissenen Augen zur Kenntnis genommene Verwunderung über die Welt als Gottes persönliches Werk wird zu einer atemberaubenden Studie des Glaubens. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Beeindruckend 5 von 5 Punkten Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, auch wenn er durch die drastisch realistische Darstellung nur schwer auszuhalten ist.Man braucht viel Emotion und den Willen, das fast unterträgliche ( weil so realistische) zu ertragen. Dafür berührt einen dieser Film tief. Natürlich nur, wenn man ihn denn überhaupt versteht, und nicht ( wie hier schon gelesen) was von geistiger Behinderung u.Ä. erzählt. Kein Film für jedermann, den es erfordert Mut ihn fertig anzusehen, und genug Grips ihn überhaupt zu begreifen.
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Naked [NL-IMPORT] David Thewlis, Lesley Sharp, Katrin Cartlidge, Greg Cruttwell, Claire Skinner DVD Verkaufsrang: 50361 Sprache: Englisch.
Untertitel: Nierderländisch, Fransözisch.
Laufzeit: 127 Minuten. Bei der DVD handelt es sich um eine niederländische Ausgabe, d.h. die Texte auf der DVD-Hülle sind in niederländischer Sprache.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Düster-zynischer Abgesang auf Verlierer u. Verlorengegangene 5 von 5 Punkten Der Film "Nackt" von dem britischen Regisseur Mike Leigh erzählt episodenhaft die düsteren, zutiefst deprimierenden Geschichten von Menschen, die sich in den endlosen Schluchten einer grauen Großstadt längst selbst verloren haben. Hauptfigur des Films ist Johnny, ein arbeitsloser Herumstreuner und gleichzeitig zynischer Gossenphilosoph, der Menschen und ihre Werte gleichermaßen verachtet und diffamiert, ein Misantroph und Nihilist. Nach einer versuchten Vergewaltigung flüchtet Johnny mit einem gestohlenen Wagen aus seiner Heimatstadt Manchester nach London, wo er sich in der Wohngemeinschaft seiner Ex-Freundin Louise einnistet. Dort angekommen bändelt er zunächst mit Louises dauerbekiffter Mitbewohnerin Sophie an, doch als sich diese in ihn verliebt, weist er sie brutal zurück. Von Sophie bedrängt und voller Verachtung für das scheinbar bürgerliche, gesetzte Leben seiner Ex-Freundin, verlässt er das Haus und lässt die beiden Frauen demoralisiert und vor den Kopf gestoßen allein zurück. Rastlos und getrieben von seiner beißenden Ablehnung gegen alles und jeden, begibt sich Johnny auf eine ziellose Wanderung durch das nächtliche London. Auf seiner Odyssee begegnen ihm allerhand andere gescheiterte Existenzen - Menschen am Rand der Gesellschaft, die ihre Hoffnungen und Träume - anders als Johnny - jedoch noch nicht ganz begraben haben. Und wo diese ihm offen, freundlich und hilfsbereit begegnen, demütigt und nutzt er sie aus und entlarvt mit ätzendem Zynismus ihre zaghaften Lebensentwürfe als lächerliche Utopien. In extrem düsteren Bildern zeichnet Mike Leigh das Portrait einer Gesellschaft in der Post-Thatcher-Ära, die ganz unten ist. Desillusioniert, resigniert und bar jeder Hoffnung kämpfen sie noch, wo es eigentlich nichts mehr gibt, für das zu kämpfen es sich lohnt. Da sind z. B. Brian, ein Nachtwächter, der Johnny zu essen gibt, die schüchterne, verhärmte junge Kellnerin, die ihn für eine Nacht bei sich aufnimmt, das ausgeflippte junge Pärchen, dem er an einem toten U-Bahn-Gleis begegnet, Louise, seine Ex-Freundin, deren Mitbewohnerin Sophie, mit der er nur seine sexuellen Obsessionen auslebt, und am Ende schließlich Johnny selbst, der die tragischste Figur von allen ist. Doch neben aller Düsternis und Hoffnungslosigkeit, die dem Zuschauer durch diese Charaktere suggeriert werden, offenbaren diese gleichzeitig auch die tiefe Verbundenheit und Solidarität Leighs mit den kleinen Leuten aus der englischen Arbeiterschicht, die in fast allen seinen Filmen die Hauptrolle spielen (siehe z. B. "Secrets and Lies", 1996). Einsamkeit, seelische und physische Gewalt, Mitleidslosigkeit und emotionale Kälte begleiten Johnnys Tour de Force durch den Untergrund des urbanen Großstadtdschungels. Am Ende kehrt er verprügelt und am Boden zu Louise zurück. Doch auch das Ende des Films bleibt in seiner Art konsequent und unerbittlich: weder Louises noch nicht erloschene Gefühle für Johnny noch ein Moment der Wärme und zerbrechlichen Zärtlichkeit zwischen den beiden und die gemeinsamen Erinnerungen an eine bessere, freundlichere Zeit können ihn davon abhalten, erneut in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen. Johnny bleibt ein Getriebener. Mit "Nackt" zeigt uns Leigh auch ein Bild Londons, das weit entfernt ist von den Prachtstraßen, den illuminierten Plätzen, den Szene-Vierteln und den Reisebuch-Klischees. Leigh zeigt dem Zuschauer die Verlorenen dieser schillernden, lauten Stadt, die nur allzu gern Vergessenen, die von der etablierten modernen Gesellschaft an den Rand Gedrängten, Ausgestoßenen, die vom Großstadtmoloch schon längst Aufgefressenen. "Nackt" ist meiner Meinung nach Leighs Meisterwerk, verstörend und desillusionierend. Vollkommen zurecht wurden Mike Leigh und sein Hauptdarsteller David Thewlis (einem breiteren Publikum wahrscheinlich besser bekannt aus dem Hollywood-Streifen "Sieben Jahre in Tibet" mit Brad Pitt), der den Johnny brillant und eindringlich verkörpert, deswegen 1993 auch mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet.
Nackt - eine düstere Real-Vison unserer Gesellschaft. 5 von 5 Punkten Nackt, ein Film des Britischen Regisseurs Mike Leigh verlangt dem Zuschaer einiges ab: Der Zyniker Johnny flieht nach einer versuchten Vergewaltigung aus seinem Heimatort nach London und sucht Unterschlupft bei seiner Ex-Freundin die ihr Glück seit einiger Zeit mit mäßigem Erfolg in der Großstadt versucht. Lange hält es Johnny aber hier nicht aus und begibt sich auf eine Odysse durch das größtenteils nächtliche London auf der ihm eine Menge seltsame und skurrile Personen begegnen, jede mit einer eigenen Geschichichte die der Zuschauer hinter den Dialogen erahnen kann. Am Ende kehrt Johnny geschlagen noch einmal zum Haus seiner Ex-Freundin zurück und muss sich entscheiden, ob er schon bereit ist die ihm gebotene Liebe anzunehmen.. In deprimierenden Bilder erzählt der Film von verlohrenen Menschen in der Stadt; verbunden sind die kleinen Episoden durch den Herumstreuner Johnny der ihnen zynisch den Spiegel vorhält und dabei grausam und verlohren zugleich wirkt. Der Film ist eine Charakterstudie und ein Sozialdrama gleichermaßen, der dem Zuschauer wenig Positives Vermittelt - das einzige bißchen Wärme schimmert durch die noch nicht erloschne Zuneigung Johnny's Ex-Freundin durch das graue Mauerwerk Londons, das ausschließlich einsame Menschen gefangenzuhalten scheint. Mir hat der Film sehr gut gefallen, was vor allem an der atmosphärisch gut vermittelten Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit der Geschichte und an den durchweg großartigen Schauspielern liegt. Allen voran David Thewlis als Johnny, der, von treibender Musik untermalt, als Zyniker und Endzeitprohet durch die nächtliche Stadt wandelt, tragische Figuren kennenlernt und trotzdem selbst die traurigste von allen bleibt. Warnung! - Dieser Film ist nicht gerade angenehm und kann durch seine Kälte etwas auf den Magen schlagen, außerdem gibt es ein paar unschöne Sequenzen, z.B eine Vergewaltigung. - Trotzdem, ein toller Film, fernab des Mainstreams der einen zum Nachdenken anregt. Unbedingt anschauen. |
No Man's Land [UK IMPORT] Branko Djuric, Simon Callow, Rene Bitorajac, Serge-Henri Valcke, Katrin Cartlidge DVD, 27. Januar 2003 Verkaufsrang: 57181 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Die Definition von Zynismus 5 von 5 Punkten Genau eine Woche ist es nun her, dass ich diesen Film im Kino gesehen habe. Schon heute würde ich sagen, dass es sich hierbei um den Kinokracher des Jahres handelt. Nicht für jedermann, aber der tiefsinnige Humor und die zynische Inszenierung, die wohl nur ein Betroffener selbst auf diese Art umsetzten kann, überzeugen. Schwarzhumorig wird hier jede beteiligte Nation auf herrlich klischeehafte Art und Weise behandelt. Ein absolutes Meisterwerk! Zur politischen Bildung für Jugendliche nur zu empfehlen. Krieg ist kappes, ethnische Vorbehalte Unfug und die KFOR ein träges, verlogenes Machtkonstrukt ohne Nutzen...
Hammer Film- nicht nur für Antikriegsfreunde! 5 von 5 Punkten Ich habe doch sehr gestaunt, als ich diesen Film zum ersten Mal in Bosnien, was ja auch Schauplatz für den Film war, gesehen habe. Eine dermaßen intelligent inszenierte Kriegs-Story dient als Schauplatz für Spielereien mit Klischees auf Kosten des damaligen Moslem-Serben-Konflikts und der selten gern gesehenen UNO, ein wahrer Leckerbissen! Sehr zu empfehlen! |
Nackt David Thewlis, Lesley Sharp, Katrin Cartlidge Videokassette, 10. Mai 1994 Verkaufsrang: 6605
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Düster-zynischer Abgesang auf Verlierer u. Verlorengegangene 5 von 5 Punkten Der Film "Nackt" von dem britischen Regisseur Mike Leigh erzählt episodenhaft die düsteren, zutiefst deprimierenden Geschichten von Menschen, die sich in den endlosen Schluchten einer grauen Großstadt längst selbst verloren haben. Hauptfigur des Films ist Johnny, ein arbeitsloser Herumstreuner und gleichzeitig zynischer Gossenphilosoph, der Menschen und ihre Werte gleichermaßen verachtet und diffamiert, ein Misantroph und Nihilist. Nach einer versuchten Vergewaltigung flüchtet Johnny mit einem gestohlenen Wagen aus seiner Heimatstadt Manchester nach London, wo er sich in der Wohngemeinschaft seiner Ex-Freundin Louise einnistet. Dort angekommen bändelt er zunächst mit Louises dauerbekiffter Mitbewohnerin Sophie an, doch als sich diese in ihn verliebt, weist er sie brutal zurück. Von Sophie bedrängt und voller Verachtung für das scheinbar bürgerliche, gesetzte Leben seiner Ex-Freundin, verlässt er das Haus und lässt die beiden Frauen demoralisiert und vor den Kopf gestoßen allein zurück. Rastlos und getrieben von seiner beißenden Ablehnung gegen alles und jeden, begibt sich Johnny auf eine ziellose Wanderung durch das nächtliche London. Auf seiner Odyssee begegnen ihm allerhand andere gescheiterte Existenzen - Menschen am Rand der Gesellschaft, die ihre Hoffnungen und Träume - anders als Johnny - jedoch noch nicht ganz begraben haben. Und wo diese ihm offen, freundlich und hilfsbereit begegnen, demütigt und nutzt er sie aus und entlarvt mit ätzendem Zynismus ihre zaghaften Lebensentwürfe als lächerliche Utopien. In extrem düsteren Bildern zeichnet Mike Leigh das Portrait einer Gesellschaft in der Post-Thatcher-Ära, die ganz unten ist. Desillusioniert, resigniert und bar jeder Hoffnung kämpfen sie noch, wo es eigentlich nichts mehr gibt, für das zu kämpfen es sich lohnt. Da sind z. B. Brian, ein Nachtwächter, der Johnny zu essen gibt, die schüchterne, verhärmte junge Kellnerin, die ihn für eine Nacht bei sich aufnimmt, das ausgeflippte junge Pärchen, dem er an einem toten U-Bahn-Gleis begegnet, Louise, seine Ex-Freundin, deren Mitbewohnerin Sophie, mit der er nur seine sexuellen Obsessionen auslebt, und am Ende schließlich Johnny selbst, der die tragischste Figur von allen ist. Doch neben aller Düsternis und Hoffnungslosigkeit, die dem Zuschauer durch diese Charaktere suggeriert werden, offenbaren diese gleichzeitig auch die tiefe Verbundenheit und Solidarität Leighs mit den kleinen Leuten aus der englischen Arbeiterschicht, die in fast allen seinen Filmen die Hauptrolle spielen (siehe z. B. "Secrets and Lies", 1996). Einsamkeit, seelische und physische Gewalt, Mitleidslosigkeit und emotionale Kälte begleiten Johnnys Tour de Force durch den Untergrund des urbanen Großstadtdschungels. Am Ende kehrt er verprügelt und am Boden zu Louise zurück. Doch auch das Ende des Films bleibt in seiner Art konsequent und unerbittlich: weder Louises noch nicht erloschene Gefühle für Johnny noch ein Moment der Wärme und zerbrechlichen Zärtlichkeit zwischen den beiden und die gemeinsamen Erinnerungen an eine bessere, freundlichere Zeit können ihn davon abhalten, erneut in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen. Johnny bleibt ein Getriebener. Mit "Nackt" zeigt uns Leigh auch ein Bild Londons, das weit entfernt ist von den Prachtstraßen, den illuminierten Plätzen, den Szene-Vierteln und den Reisebuch-Klischees. Leigh zeigt dem Zuschauer die Verlorenen dieser schillernden, lauten Stadt, die nur allzu gern Vergessenen, die von der etablierten modernen Gesellschaft an den Rand Gedrängten, Ausgestoßenen, die vom Großstadtmoloch schon längst Aufgefressenen. "Nackt" ist meiner Meinung nach Leighs Meisterwerk, verstörend und desillusionierend. Vollkommen zurecht wurden Mike Leigh und sein Hauptdarsteller David Thewlis (einem breiteren Publikum wahrscheinlich besser bekannt aus dem Hollywood-Streifen "Sieben Jahre in Tibet" mit Brad Pitt), der den Johnny brillant und eindringlich verkörpert, deswegen 1993 auch mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet.
Nackt - eine düstere Real-Vison unserer Gesellschaft. 5 von 5 Punkten Nackt, ein Film des Britischen Regisseurs Mike Leigh verlangt dem Zuschaer einiges ab: Der Zyniker Johnny flieht nach einer versuchten Vergewaltigung aus seinem Heimatort nach London und sucht Unterschlupft bei seiner Ex-Freundin die ihr Glück seit einiger Zeit mit mäßigem Erfolg in der Großstadt versucht. Lange hält es Johnny aber hier nicht aus und begibt sich auf eine Odysse durch das größtenteils nächtliche London auf der ihm eine Menge seltsame und skurrile Personen begegnen, jede mit einer eigenen Geschichichte die der Zuschauer hinter den Dialogen erahnen kann. Am Ende kehrt Johnny geschlagen noch einmal zum Haus seiner Ex-Freundin zurück und muss sich entscheiden, ob er schon bereit ist die ihm gebotene Liebe anzunehmen.. In deprimierenden Bilder erzählt der Film von verlohrenen Menschen in der Stadt; verbunden sind die kleinen Episoden durch den Herumstreuner Johnny der ihnen zynisch den Spiegel vorhält und dabei grausam und verlohren zugleich wirkt. Der Film ist eine Charakterstudie und ein Sozialdrama gleichermaßen, der dem Zuschauer wenig Positives Vermittelt - das einzige bißchen Wärme schimmert durch die noch nicht erloschne Zuneigung Johnny's Ex-Freundin durch das graue Mauerwerk Londons, das ausschließlich einsame Menschen gefangenzuhalten scheint. Mir hat der Film sehr gut gefallen, was vor allem an der atmosphärisch gut vermittelten Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit der Geschichte und an den durchweg großartigen Schauspielern liegt. Allen voran David Thewlis als Johnny, der, von treibender Musik untermalt, als Zyniker und Endzeitprohet durch die nächtliche Stadt wandelt, tragische Figuren kennenlernt und trotzdem selbst die traurigste von allen bleibt. Warnung! - Dieser Film ist nicht gerade angenehm und kann durch seine Kälte etwas auf den Magen schlagen, außerdem gibt es ein paar unschöne Sequenzen, z.B eine Vergewaltigung. - Trotzdem, ein toller Film, fernab des Mainstreams der einen zum Nachdenken anregt. Unbedingt anschauen. |
Vor dem Regen Katrin Cartlidge, Rade Serbedzija, Grégoire Colin Videokassette, 4. März 1996 Verkaufsrang: 8351
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Selbst die Liebe ist zu schwach 5 von 5 Punkten Hier geht es um viel mehr als „nur" um den albanisch-makedonischen Konflikt. Es geht hier - eindrucksvoll von Manchevski beschrieben - um die Natur des Menschen, der in seinem Fanatismus selbst Familienbande nicht gelten lässt. Manchevski stellt eindrucksvoll dar, wie blinder Hass sich mehr und mehr verselbständigt und am Ende - natürlich? wir erleben es jeden Tag - selbst mit logischen Argumenten oder Appellen an das Gewissen nicht aufzuhalten ist. Damit beweist er quasi analytische Fähigkeiten, die so manchem Sozialwissenschaftler abgehen... Die Kreis-Allegorie auf die Koexistenz von Mensch und Gewalt ist außerdem sehr beeindruckend in Szene gesetzt: Diesen Film MUSS man im Kino gesehen haben. Es gibt einzigartige Landschaftsaufnahmen und dazu den grandiosen Soundtrack von Anastasia. Alles wäre so wunderschön, wenn einem nicht während des ganzen Films ein Kloß im Halse stecken würde, ob der permanent bedrohlichen Stimmung. Es verwundert dann auch nicht, dass es „nicht gut" ausgeht. Der Kreis ist nicht rund, deshalb gibt es kein Entrinnen und das „Spiel" beginnt vor vorn. Großes Kino!
Dieser Film ist seiner Zeit voraus.... 5 von 5 Punkten Der Regisseur hat die Spannungen zwischen der albanischen Minderheit und der makedonischen Mehrheit früh erkannt. Man muss die Geschichte Makedoniens kennen damit man diesen schwierigen Film verstehen kann. In diesem Film kann man die landschaftliche Schönheit und die den kulturelen Reichtum Makedoniens sehen. Eine gelungene Darstellung der krassen Gegensätze reich und arm. Einfach Spitze.
ein aktuelles thema 5 von 5 Punkten das hier bereits vor 7 Jahren dokumentiert wurde vom regisseur Milco Manchevski. es ist ein liebesfilm, das in den kriegswirren auf dem balkan spielt mit überwältigend schönen aber auch schockierenden bildern. wenige zum teil gar keine wörter waren notwendig, um in diesem film die menschlichkeit sprechen zu lassen in einem von krieg, hass und vergeltung gezeichnetem land. dieser film war damals für alle überraschend, der angriff auf mazedonien in den letzten tagen jedoch nicht.
Vorausschauend! 5 von 5 Punkten Diesen Film hätten eine Menge Leute vor dem Kosovo-Krieg ansehen sollen, um die Gemegelange "dort unten" wenigsten ansatzweise verstehen zu können. Zwar spielt der Film in Mazedonien, doch er zeigt sehr gut die Problem ziwchen den albanischstämmigen und den slawischen (in diesen Fall die Mazedonier) Einwohner. Ferner zeigt der Film unglaublich schöne Bilder von der Umgebung des Ohrid-See. |
Before The Rain [UK IMPORT] Katrin Cartlidge, Rade Serbedzija, Gregoire Colin, Labina Mitevska, Jay Villiers Videokassette, 22. April 1996 Verkaufsrang: 28394
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Selbst die Liebe ist zu schwach 5 von 5 Punkten Hier geht es um viel mehr als „nur" um den albanisch-makedonischen Konflikt. Es geht hier - eindrucksvoll von Manchevski beschrieben - um die Natur des Menschen, der in seinem Fanatismus selbst Familienbande nicht gelten lässt. Manchevski stellt eindrucksvoll dar, wie blinder Hass sich mehr und mehr verselbständigt und am Ende - natürlich? wir erleben es jeden Tag - selbst mit logischen Argumenten oder Appellen an das Gewissen nicht aufzuhalten ist. Damit beweist er quasi analytische Fähigkeiten, die so manchem Sozialwissenschaftler abgehen... Die Kreis-Allegorie auf die Koexistenz von Mensch und Gewalt ist außerdem sehr beeindruckend in Szene gesetzt: Diesen Film MUSS man im Kino gesehen haben. Es gibt einzigartige Landschaftsaufnahmen und dazu den grandiosen Soundtrack von Anastasia. Alles wäre so wunderschön, wenn einem nicht während des ganzen Films ein Kloß im Halse stecken würde, ob der permanent bedrohlichen Stimmung. Es verwundert dann auch nicht, dass es „nicht gut" ausgeht. Der Kreis ist nicht rund, deshalb gibt es kein Entrinnen und das „Spiel" beginnt vor vorn. Großes Kino!
Dieser Film ist seiner Zeit voraus.... 5 von 5 Punkten Der Regisseur hat die Spannungen zwischen der albanischen Minderheit und der makedonischen Mehrheit früh erkannt. Man muss die Geschichte Makedoniens kennen damit man diesen schwierigen Film verstehen kann. In diesem Film kann man die landschaftliche Schönheit und die den kulturelen Reichtum Makedoniens sehen. Eine gelungene Darstellung der krassen Gegensätze reich und arm. Einfach Spitze.
ein aktuelles thema 5 von 5 Punkten das hier bereits vor 7 Jahren dokumentiert wurde vom regisseur Milco Manchevski. es ist ein liebesfilm, das in den kriegswirren auf dem balkan spielt mit überwältigend schönen aber auch schockierenden bildern. wenige zum teil gar keine wörter waren notwendig, um in diesem film die menschlichkeit sprechen zu lassen in einem von krieg, hass und vergeltung gezeichnetem land. dieser film war damals für alle überraschend, der angriff auf mazedonien in den letzten tagen jedoch nicht.
Vorausschauend! 5 von 5 Punkten Diesen Film hätten eine Menge Leute vor dem Kosovo-Krieg ansehen sollen, um die Gemegelange "dort unten" wenigsten ansatzweise verstehen zu können. Zwar spielt der Film in Mazedonien, doch er zeigt sehr gut die Problem ziwchen den albanischstämmigen und den slawischen (in diesen Fall die Mazedonier) Einwohner. Ferner zeigt der Film unglaublich schöne Bilder von der Umgebung des Ohrid-See. |
Breaking the Waves - Eine Liebe bis ans Ende der Welt Emily Watson, Lars von Trier, Katrin Cartlidge Videokassette, 2. Juni 1997 Verkaufsrang: 8166 Lars von Triers außerordentlicher Film spielt in einer unbarmherzig rauen schottischen Küstenstadt in den 70er Jahren. Die britische Schauspielerin Emily Watson verkörpert Bess, eine sich kaum beherrschen könnende Naive, die sich regelmäßig ausgiebig mit Gott unterhält und deren reiner, ganz und gar persönlicher Glauben kaum von den schauerlich erscheinenden calvinistischen Ältesten ihrer Kirche toleriert wird. Bess heiratet den auf einer Bohrinsel arbeitenden Jan (Stellan Skarsgard) und kommt zu der Überzeugung, daß erotische Entdeckungen ein Teil von Gottes gewaltigem Plan sind. Aber nachdem ihr Ehemann bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden ist, entscheidet sie, dass göttliche Anweisungen ihr zu einem Leben als Prostituierte raten. Dies hat katastrophale, aber irgendwie auch bewundernswert schöne Auswirkungen. Von Trier (Hospital der Geister, Idioten) ist mit diesem Film ein wundervolles, völlig unerwartetes, rigoroses und schließlich enthüllendes Werk geglückt, dessen formale und visuelle Gestaltung an die klassischen Filme Carl Theodor Dreyers und Robert Bressons erinnert. Emily Watson ist phänomenal, ihre mit weit aufgerissenen Augen zur Kenntnis genommene Verwunderung über die Welt als Gottes persönliches Werk wird zu einer atemberaubenden Studie des Glaubens. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Beeindruckend 5 von 5 Punkten Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, auch wenn er durch die drastisch realistische Darstellung nur schwer auszuhalten ist.Man braucht viel Emotion und den Willen, das fast unterträgliche ( weil so realistische) zu ertragen. Dafür berührt einen dieser Film tief. Natürlich nur, wenn man ihn denn überhaupt versteht, und nicht ( wie hier schon gelesen) was von geistiger Behinderung u.Ä. erzählt. Kein Film für jedermann, den es erfordert Mut ihn fertig anzusehen, und genug Grips ihn überhaupt zu begreifen.
Weitere Kundenmeinungen |
Breaking The Waves Emily Watson, Stellan Skarsgard, Katrin Cartlidge, Jean-Marc Barr, Udo Kier DVD Ein schottisches Küstendorf in den 70er Jahren: Die unerfahrene Bess (Emily Watson) heiratet Jan (Stellan Skarsgard), einen Arbeiter von der Bohrinsel. Das junge Paar erlebt grenzenlose Liebe und Leidenschaft. Doch nach einem Unfall ist Jan für immer ans Bett gefesselt. Er animiert seine Frau, mit anderen Männern zu schlafen und ihm davon zu erzählen. Im Glauben, Jan damit zu retten, läuft Bess in ihr Verderben...
Extras: - Audiokommentar von Lars von Trier & Anders Rafn
- Interviews
- Deleted Scenes
- Promo Clip
- In Memory of Katrin Cartlidge
- Emily Watson's Casting
- Interview mit Adrian Rawlins
- Auszüge aus der Dokumentation
- Lars von Trier Trailers
- Dogville Trailer
Audio: Dolby Digital 5.1: Englisch, Deutsch, Italienisch
Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Tschechisch, Griechisch, Finnisch, Hebräisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
DVD-Typ: DVD-9
Bildformat: 2,35 : 1
Bitrate: 5.3 Mbit/s
Verpackung: Amaray Case
Menge: 3 discs
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Breaking the Waves Emily Watson, Katrin Cartlidge, Jean-Marc Barr, Udo Kier, Stellan Skarsgärd Videokassette Verkaufsrang: 43167 Lars von Triers außerordentlicher Film spielt in einer unbarmherzig rauen schottischen Küstenstadt in den 70er Jahren. Die britische Schauspielerin Emily Watson verkörpert Bess, eine sich kaum beherrschen könnende Naive, die sich regelmäßig ausgiebig mit Gott unterhält und deren reiner, ganz und gar persönlicher Glauben kaum von den schauerlich erscheinenden calvinistischen Ältesten ihrer Kirche toleriert wird. Bess heiratet den auf einer Bohrinsel arbeitenden Jan (Stellan Skarsgard) und kommt zu der Überzeugung, daß erotische Entdeckungen ein Teil von Gottes gewaltigem Plan sind. Aber nachdem ihr Ehemann bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden ist, entscheidet sie, dass göttliche Anweisungen ihr zu einem Leben als Prostituierte raten. Dies hat katastrophale, aber irgendwie auch bewundernswert schöne Auswirkungen. Von Trier (Hospital der Geister, Idioten) ist mit diesem Film ein wundervolles, völlig unerwartetes, rigoroses und schließlich enthüllendes Werk geglückt, dessen formale und visuelle Gestaltung an die klassischen Filme Carl Theodor Dreyers und Robert Bressons erinnert. Emily Watson ist phänomenal, ihre mit weit aufgerissenen Augen zur Kenntnis genommene Verwunderung über die Welt als Gottes persönliches Werk wird zu einer atemberaubenden Studie des Glaubens. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Beeindruckend 5 von 5 Punkten Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, auch wenn er durch die drastisch realistische Darstellung nur schwer auszuhalten ist.Man braucht viel Emotion und den Willen, das fast unterträgliche ( weil so realistische) zu ertragen. Dafür berührt einen dieser Film tief. Natürlich nur, wenn man ihn denn überhaupt versteht, und nicht ( wie hier schon gelesen) was von geistiger Behinderung u.Ä. erzählt. Kein Film für jedermann, den es erfordert Mut ihn fertig anzusehen, und genug Grips ihn überhaupt zu begreifen.
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The Tale Of Two Bad Mice And Johnny Town-Mouse [UK IMPORT] Katrin Cartlidge, Rade Serbedzija, Gregoire Colin, Labina Mitevska, Jay Villiers Videokassette, 9. September 1996 Verkaufsrang: 38724
| Career Girls [UK IMPORT] Katrin Cartlidge, Lynda Steadman, Kate Byers, Mark Benton, Andy Serkis Videokassette, 27. Dezember 2000 Verkaufsrang: 48533
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Hotel Splendide [UK IMPORT] Toni Collette, Stephen Tompkinson, Daniel Craig, Katrin Cartlidge, Hugh O'Conor Videokassette, 3. Juni 2002 Verkaufsrang: 32204
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Career Girls [UK IMPORT] Katrin Cartlidge, Lynda Steadman, Kate Byers, Mark Benton, Andy Serkis DVD, 11. Februar 2002 Verkaufsrang: 83741 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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 | Seiten: 1 2 |  |
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