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| DVDs: Nicolas Cage | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Leaving Las Vegas Nicolas Cage, Elisabeth Shue, Julian Sands, Valeria Golino, Julian Lennon DVD Verkaufsrang: 86140 Leaving Las Vegas ist einer der Filme von 1995, die bei den Kritikern am meisten Anerkennung fanden. Dieses herzergreifend traurige, aber außerordentlich bewegende Drama bietet ein authentisches, erstklassig gespieltes Porträt zweier Menschen, deren Leben sich ausgerechnet in dem Augenblick kreuzen, als beide gerade den tiefsten Punkt an Verzweiflung erreicht haben. Da ist Ben (Nicolas Cage in einer Oscar-prämierten Rolle), ein ehemaliger leitender Angestellter in der Filmbranche, der seine Frau und seine Familie auf selbstzerstörerische Weise durch Alkoholprobleme verloren hat. Er kommt nach Las Vegas, um sich buchstäblich zu Tode zu trinken. Und dabei trifft er Sera (Elisabeth Shue), eine Prostituierte, die sich in ihn verliebt -- und er sich in sie, obwohl beide ähnliche sackgassenartige Existenzen führen. Sie akzeptieren sich aber gegenseitig so, wie sie sind, und keiner versucht, den anderen zu ändern. Diese bedingungslose Liebe macht aus Leaving Las Vegas eine düstere und doch zugleich eine wunderschön sanfte Liebesgeschichte. Der Film erntete Oscar-Nominierungen für die Kategorien Beste Regie (Mike Figgis), Beste Drebuch-Adaption (ebenfalls Figgis, nach einem Roman von John O'Brien) und Beste Schauspielerin (Shue) und mag manchem vielleicht unerbittlich düster und gleichförmig eisig vorkommen. Aber aufmerksame Zuschauer werden bereitwillig den Reichtum dieser tragischen Charaktere und die außergewöhnlichen schauspielerischen Leistungen, durch die diese erst zum Leben erweckt werden, entdecken. Auf traurige Weise fand John O'Briens Roman Widerhall in dessen richtigem Leben: Noch während der Dreharbeiten zu diesem Film beging er Selbstmord. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Einer der besten und wohl wichtigsten Filme aller Zeiten: 5 von 5 Punkten "Leaving Las Vergas" ist zweifelsohne ein Film den jeder mal gesehen haben muss. Er ist direkt, krass und endet so wie er enden muss. Genau genommen ist er näher an der Realität als dies bei vielen anderen Filmen der Fall ist. Für viele mag "Leaving Las Vegas" beim ersten Mal sehen total übertrieben rüberkommen, was er aber in keinster Weise ist. Er spiegelt lediglich das Leben tausender auf dieser Welt wieder.
Regisseur Mike Figgis drehte dieses Meisterwerk innerhalb von fünf Wochen mit Handkameras ab. Traurige Ironie des Schicksal ist es wohl auch, dass sich der Autor der Romanvorlage John O}Brian, der lediglich seine eigenen Erfahrungen mit einbrachte, kurz nach dem Verkauf der Rechte an Hollywood sich mit einer Kugel das Leben nahm - auch eine mögliche Folge des Alkoholismus.
Nicolas Cage zeigt als zum Tode geweihter eine der besten schauspielerischen Leistungen der Filmgeschichte und hat seinen Oscar dafür allemal verdient - was ja meiner Meinung nach nicht immer der Fall ist. Er spielt absolut glaubwürdig und spiegelt somit das Schicksal vieler wieder. Sei es die Szene seinen Krampfanfalls im Casino oder die verzweifelte Suche nach seinem Stoff oder auch nur das morgendliche Erwachen. Er ist in dieser Rolle einfach perfekt.
Aber auch Elisabeth Shue zeigt in "Leaving Las Vegas" eine der besten Leistunge ihrer Filmkarriere. Sie verkörpert den Gegenpart in einer Liebesbeziehung welche nur scheitern kann so realistisch, dass sich vielleicht der eine oder andere über die Thematik des Films noch mehr Gedanken macht als es wohl eh schon der Fall ist. Sie zeigt wie es trotz einem extrem hohen Mass an erotischem Auftreten, Einfühlungsvermögen und Verständniss gegenüber der Krankheit Alkoholismus nicht möglich ist, diese eine Person die man liebt vor dem sicheren Tod zu retten, da dieser es ganz einfach selbst nicht wirklich will. Denn einzig allein darauf kommt es an - es selbst zu wollen.
Es kommt wie es kommen muss im Laufe des Filmes. Und auch das Finish mag hart erscheinen, ist aber lediglich die logische Konsequenz und wird auch in diesem Fall den einen oder anderen stark zum Nachdenken anregen. "Leaving Las Vegas" ist neben "When a Man loves a Woman" einer der wenigen Beiträge aus dem Filmgeschäft die ein sehr ernsthaftes und oft todgeschwiegenes Thema behandeln. In beiden Fällen jedoch mit Erfolg, nämlich dem Zuschauer etwas zu zeigen, nichts als die Wahrheit. Und die kann grausamer sein, als jedes erfundene Drehbuch.
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World Trade Center [UK IMPORT] Frank Whaley, Stephen Dorff, Maria Bello, Nicolas Cage, Maggie Gyllenhaal DVD, 29. Januar 2007 Verkaufsrang: 84534 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Bewegendes Überlebensdrama 2 von 5 Punkten Friedlich verschlafen, wie ein Bilderbuchtag beginnt dieser 11. September 200. Es ist ein strahlend schöner Spätsommertag, auch für die beiden Polizisten John McLoughlin (Nicolas Cage) und Will Jimeno (Michael Pena) von der Port Authority. Wie ein stiller Beobachter begleitet der Film ihren Arbeitsbeginn mit grandiosen Bildern von New York im Morgengrauen. Es folgt die Einsatzbesprechung, die zur Routine gewordenen Kontrollgänge. Da plötzlich fällt der Schatten eines Flugzeuges über die Fassade eines Hochhauses. Und dann folgt das, was wir hundertmal schon gesehen haben, zwei Flugzeuge rasen in die Zwillingstürme des Word Trade Centers. Den Nachschlag im Film nachzustellen - das hat bisher kein Regisseur gewagt. Warum auch? Panik bricht aus, Desorientierung, es regnet Akten vom Himmel, heiße Eisenteile fliegen durch die Luft, Menschen springen in den Tod.
Angst herrscht vor und so kann McLoughlin nur wenige Männer motivieren, mit ihm zur Evakuierung und zum Rettungseinsatz in den Südturm des Centers vorzudringen. Gerumpel und Gepolter deuten bereits darauf hin, kurze Zeit später stürzen beide Türme ein und begraben Tausende unter den Trümmern. Unter den hoch aufgetürmten aus Metall- und Betonmassen bestehenden Schuttgebirge liegen eingekeilt die zwei Polizisten der New Yorker Hafenbehörde.
Ohne Blickkontakt zueinander liegen beide schwer verletzt unter den Trümmern. Sie versuchen miteinander zu reden, erzählen von ihren Familien und Geschichten aus dem Alltag, um sich nicht dem Schlaf hinzugeben. Das würde bei den schweren inneren Verletzungen unweigerlich zum Tode führen. Der scheinbar aussichtslose Kampf um ihre Rettung steht im Mittelpunkt dieses Films. Begleitet wird alles vom Leiden und Hoffen der Familienangehörigen (Maria Bello und Maggie Gyllenhall). Sie scheinen auf ein Wunder zu hoffen. In Rückblenden werden Ereignisse aus dem Leben der Familie gezeigt, kleine Momente, die das Leben so wertvoll machen.
Die Hoffnung liegt für den Regisseur Stone in einem Amerika der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Und so ist es schließlich ein ehemaliger Elitesoldat, ein Ex-Marine, der vor dem Kreuz in einer Kirche im Gebet seine Botschaft erhält, nach New York aufzubrechen, um seinen Mitmenschen zu helfen und sein Land zu retten. Er führt schließlich, als alle Hoffnung schon aufgegeben zu sein scheint, einen Suchtrupp durch die Trümmerfelder. Die beiden Polizisten und 20 weitere Menschen werden in dem Schuttgebirge schließlich gefunden und gerettet.
Oliver Stone hat als Patriot, auf der ständigen Suche nach dem guten Amerika, große Filme wie zum Beispiel Platon" und Geboren am 4. Juli" abgeliefert, mit dem Film Alexander" ist er vollends durchgefallen. Seit dem Ereignis vom 11. September, das die Welt so grundlegend veränderte, spricht niemand mehr von Opfern und Katastrophe, sondern nur noch von den Polizisten und Männern der Feuerwehr, als der Geschichte der Helden. Und so war es das primäre Anliegen von Oliver Stone für die Menschen ein Denkmal zu gestalten, die im World Trade Center am Boden zu retten versuchten. Er hat sein Ziel sicher erreicht, doch die Geduld der Zuschauer wird bei den vielen dunklen und grausamen Szenen aufs äußerste strapaziert. Es gilt durchzuhalten bis das glückliche Ende nach tiefem Dunkel erreicht ist.
Die Helden von New York 4 von 5 Punkten Von allen Filmen über den 11. September 2001 ist dies mit Abstand der beste. Im wesentlich wird die auf tatsächlichen Begebenheiten beruhende Geschichte zweier Polizeibeamter geschildert, die bei der Katastrophe als Helfer mitwirkten. Die Story ist spannend, und die Bilder vom World Trade Center sind grandios. Die bekannten Bilder, die sich bei uns schon fast eingebrannt haben, werden glücklicherweise nicht gezeigt. Die Story hat etwas authentisches. Gleichzeitig wird stark auf die Tränendrüse gedrückt, vielleicht zu Recht, denn immerhin waren die Ereignisse des 11. September tatsächlich dramatisch und sind mit der Hysterie von Reality-Shows nicht zu vergleichen. Alles in allem ein großer Film, der zugegebenermaßen die amerikanische Haltung - wenngleich subtil - rechtfertigt und das Verhalten der Cops und Feuerwehrleute glorifiziert. Aber das ist in Ordnung so, denn Helden waren sie wohl, diese ganz normalen Männer, die ein Gehalt beziehen, mit dem man in New York gerade überleben kann, aber mehr auch nicht. |
La Cité des anges [FR IMPORT] Nicolas Cage DVD, 3. Januar 2002 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Einige Kritiker beschwerten sich, dass sich Stadt der Engel niemals mit Wim Wenders wunderbarem Film Der Himmel über Berlin vergleichen lassen könne, der als eine Hauptinspiration zu Stadt der Engel diente. Das bessere Argument wäre es, dass solche Vergleiche hinken, da Der Himmel über Berlin ein viel poetischerer und nachdenklicherer Film war, wogegen Stadt der Engel ein bezauberndes Produkt der Fabrik Hollywoods ist. Meg Ryan glänzt als die Herzchirurgin Dr. Maggie Rice, die um einen Patienten trauert, den sie verloren hat, als ein Engel namens Seth (Nicolas Cage) erscheint, um sie zu trösten. Sie kann ihn sehen, trotz der "Regel", dass Engel unsichtbar sind. Seths Liebe zu Maggie zwingt ihn dazu, sich zwischen der Unsterblichkeit der Engel und einer normalen menschlichen Existenz auf der Erde zu entscheiden. Der Film, der himmlische Rollen für die TV-Veteranen Andre Braugher und Dennis Franz enthält, borgt freizügig bei Der Himmel über Berlin, schafft aber gleichzeitig eine eigene und bezaubernde Identität. Cage und Ryan bieten eine wunderbare schauspielerische Leistung als Liebende, die davon überzeugt sind, Seelenverwandte zu sein. Obwohl dieser Film sich auf eine Wendung in letzter Minute verlässt, die nicht so richtig überzeugen kann, hat er eine Saite in den Herzen der Zuschauern berührt und wurde zu einem der Überraschungserfolge des Sommers 1998. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 79 Bewertungen)
Wunderschön 5 von 5 Punkten Ein wunderschöner Film, man kann ihn immer wieder sehen, natürlich in der entsprechenden Stimmung...
^^
Mir hat die Darstellung der beiden Hauptschauspieler sehr gut gefallen, aber auch der Nebendarsteller, zb, den gefallenen Endel der Seth so einiges erklärt.
Die Musik passt auch ausgezeichnet zu dieser Art Film, es gibt rührselige und auch Stellen wo man dann denkt OH nein... ausgezeichnet also.
Ansehen is ein Muss
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City of Angels [UK IMPORT] Nicolas Cage, Meg Ryan, Andre Braugher, Dennis Franz DVD, 8. Februar 1999 Verkaufsrang: 79532 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Einige Kritiker beschwerten sich, dass sich Stadt der Engel niemals mit Wim Wenders wunderbarem Film Der Himmel über Berlin vergleichen lassen könne, der als eine Hauptinspiration zu Stadt der Engel diente. Das bessere Argument wäre es, dass solche Vergleiche hinken, da Der Himmel über Berlin ein viel poetischerer und nachdenklicherer Film war, wogegen Stadt der Engel ein bezauberndes Produkt der Fabrik Hollywoods ist. Meg Ryan glänzt als die Herzchirurgin Dr. Maggie Rice, die um einen Patienten trauert, den sie verloren hat, als ein Engel namens Seth (Nicolas Cage) erscheint, um sie zu trösten. Sie kann ihn sehen, trotz der "Regel", dass Engel unsichtbar sind. Seths Liebe zu Maggie zwingt ihn dazu, sich zwischen der Unsterblichkeit der Engel und einer normalen menschlichen Existenz auf der Erde zu entscheiden. Der Film, der himmlische Rollen für die TV-Veteranen Andre Braugher und Dennis Franz enthält, borgt freizügig bei Der Himmel über Berlin, schafft aber gleichzeitig eine eigene und bezaubernde Identität. Cage und Ryan bieten eine wunderbare schauspielerische Leistung als Liebende, die davon überzeugt sind, Seelenverwandte zu sein. Obwohl dieser Film sich auf eine Wendung in letzter Minute verlässt, die nicht so richtig überzeugen kann, hat er eine Saite in den Herzen der Zuschauern berührt und wurde zu einem der Überraschungserfolge des Sommers 1998. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 79 Bewertungen)
Wunderschön 5 von 5 Punkten Ein wunderschöner Film, man kann ihn immer wieder sehen, natürlich in der entsprechenden Stimmung...
^^
Mir hat die Darstellung der beiden Hauptschauspieler sehr gut gefallen, aber auch der Nebendarsteller, zb, den gefallenen Endel der Seth so einiges erklärt.
Die Musik passt auch ausgezeichnet zu dieser Art Film, es gibt rührselige und auch Stellen wo man dann denkt OH nein... ausgezeichnet also.
Ansehen is ein Muss
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Snake Eyes [UK IMPORT] Nicolas Cage, Gary Sinise, Gilbert Powell, Julia Costello, Stan Shaw DVD, 15. Juni 2006 Verkaufsrang: 83557 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Brian de Palmas Thriller aus dem Jahre 1998 ist ein gutes Beispiel für seinen opernhaften, überbordenden Inszenierungsstil (man denke an andere Filme dieser Art von ihm wie Mein Bruder Cain und Blow Out), bei dem das Aussehen einmal mehr über den Inhalt siegt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Nicolas Cage in der Rolle eines gaunerhaften Polizisten mit einer Vorliebe für große Boxkämpfe. Ausgerechnet bei einem Weltmeisterschaftskampf, den er besucht, wird der amerikanische Verteidigungsminister das Opfer eines Attentates. Dessen Assistent (Gary Sinise) ist ein alter Freund von Cage, eine Tatsache, die es ihm nicht einfacher macht, das Attentat auf Grund von sich widersprechenden Aussagen zu rekonstruieren und aufzuklären -- was in dieser Form gewollte Ähnlichkeiten mit Akira Kurosawas Rashomon aufweist). Das an den Haaren herbeigezogene Szenario gibt de Palma die Möglichkeit, seinen opernhaften Inszenierungsstil bis zum Exzess ausleben zu dürfen (allein die fast 15-minütige Eingangssequenz ist atemberaubend -- denn egal, wohin Cage geht, welche Etage er betritt, mit wem immer er spricht: Die gesamte Sequenz wird ohne einen einzigen sichtbaren Schnitt als ein einziger Kameraflug präsentiert). Wenn nun das Attentat rekonstruiert wird, erlebt der Zuschauer immer wieder Momente dieser Eingangssequenz -- diesmal jedoch aus vollkommen anderen Perspektiven, die das Erinnern an das, was man gesehen hat, erschüttern. Die Geschichte verliert ihre Glaubwürdigkeit endgültig im letzten Akt des Filmes, obschon der Showdown unbestreitbar eindrucksvoll inszeniert ist. So siegt der Stil endgültig über den Inhalt. Doch Bitteschön: Es ist der Stil von Brian de Palma! --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Doch 4 4 von 5 Punkten Cage mimt überzeugend einen ziemlich durchgeknallten, korrupten Bullen, der eine Chance sieht, endlich groß herauszukommen. Dazu soll ihm der Sicherheitsbeauftragte des Verteidigungsministers verhelfen. Der Minister fällt unmittelbar nach dem KO eines Boxchamps - dessen Kampf alle Anwesenden vorgeblich verfolgen - einem Attentat zum Opfer und bald kommt unser Polizist dahinter, dass nicht nur der Kampf gefinkelt, sondern auch der schnell erschossene Attentäter nur eines der Opfer war.
Verwirrend? Nur am Anfang. Brian de Palma lässt den Polizisten Knoten für Knoten dieses unentwirrbar erscheinenden Knäuels lösen und setzt immer noch einen drauf, was nicht unbedingt gesund für den Protagonisten der Story ist. Als alles geregelt scheint, holt die Realität den Helden recht hart wieder zurück auf den Boden. Die einzige ehrliche Haut in diesem Plot, in dem Betrüger Betrüger betrügen, gibt ihm aber eine Hoffnung.
Fazit: Unterhaltsam. Vielleicht unnötig hektisch in manchen Sequenzen, die Story etwas an den Haaren herbeigezogen. Sie gewinnt aber nach hinten raus an Glaubwürdigkeit, auch wenn das andere ganz anders sehen. Jedenfalls verbrachte ich vierundneunzig recht kurzweilige Minuten am Bildschirm, was dem Film über eine Dreierbewertung hinaus verhalf. HMcM
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Peggy Sue Got Married [UK IMPORT] Kathleen Turner, Nicolas Cage, Barry Miller, Catherine Hicks, Jim Carrey Videokassette, 3. Februar 2003 Verkaufsrang: 25458 In Peggy Sue hat geheiratet spielt Kathleen Turner eine unglückliche Frau mittleren Alters, die eine unfreiwillige Zeitreise zurück in ihre Highschool-Tage unternimmt und ihren zukünftigen Mann (Nicolas Cage) von Neuem kennen lernt. Dieser leichtgewichtige Beitrag von Francis Ford Coppola aus dem Jahre 1986 enthält einige retrospektive Gags, und die Hauptdarstellerin verleiht ihrer Rolle Intelligenz und tief gehende Emotionen. Cage (im Übrigen ein Neffe Coppolas), der sich damals auf diese Dumpfbacken-Rollen spezialisiert hatte, ist noch unverbraucht und in Topform. Peggy Sue hat geheiratet ist das Ansehen wert, aber erwarten Sie dieses Mal nicht, vom legendären Regisseur beeindruckt zu werden. --Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
sinnlich und schön .. der Timeshift und die Versöhnung 5 von 5 Punkten Der Charme und die Leichtigkeit der 60er, oder, Fantasy im Zeichen von Teenies, Rock 'n' Roll, Petticoat, Hoffnung, Erwartung und Erkenntnis; mit simplen und doch unglaublichen meisterlichen Mitteln entwickelt Coppola in dieser melancholisch erheiternden Zeitreise eine begeisternde Szenendynamik mit unglaublich sensibel gedrehten, knapp, aber den Punkt treffend Skizzierungen des Ambientes, ihrer Personen und Charaktereigenschaften für eine unwiderstehliche Einladung zu einer Identifizierung mit Ideen und Erfahrungen aus dieser Zeit.
...makellose Crewleistungen, allen voran die glänzende Kathleen Turner als entzückende und abgeklärte Peggy und Coppola's Neffe Nicolas Cage als halbstarker und schmachtlockener Charlie mit imitierten James Dean Flair, lassen dieses anfänglich unscheinbare, dann aber immer mehr an Güte zunehmende Epos über eine bewegende Lebensfrage zu einem köstlichen, rational nicht erklärbaren Filmvergnügen und zu einer musikalischen Hommage an die frühen 60er Jahre werden.
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Birdy [UK IMPORT] Matthew Modine, Nicolas Cage, John Harkins, Sandy Baron, Karen Young DVD, 17. April 2000 Verkaufsrang: 77111 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es ist nicht möglich, diesen Film, der auf dem gleichnamigen, vorzüglichen Roman von William Wharton basiert, auf ein Thema festzulegen. Birdy ist ein Film über Freundschaft, Krieg und, wie der Titel schon sagt, Vögel. Den Rahmen der Geschichte bildet der Versuch eines im Vietnam-Krieg schwerst verwundeten Soldaten (Nicolas Cage) in die Gedankenwelt seines besten Freundes Birdy (Matthew Modine) einzudringen, der in einer Nervenheilanstalt lebt, seit er im Krieg angeblich den Verstand verloren hat. Während er dies versucht, denkt er zurück an ihre gemeinsame Schulzeit, während der Birdy, ein Liebhaber von Kanarienvögeln, den Ruf hatte, ein Exzentriker zu sein, der es trotzdem verstand, sich mit seiner eigenwilligen Art Freunde zu machen. Der von Alan Parker (Evita, Die Asche meiner Mutter) inszenierte Film funktioniert am besten, wenn man ihn als eine Geschichte über das Erwachsenwerden betrachtet, denn Parker verzichtet darauf, die bizarren Welten von Birdy, die im Roman beschrieben werden -- Fantasie-Welten, in denen er mit seinen über alles geliebten Vögeln lebt und die er daheim, im Schlafzimmer seiner Eltern, zu realisieren versucht -- darzustellen. Dafür ist Matthew Modine in der Rolle eines jungen Mannes, der der diesseitigen Welt entronnen ist und in seinem eigenen, kleinen Universum lebt, großartig. Großartig, wie der Soundtrack von Peter Gabriel. Dieser ist für diesen Film ein Experiment eingegangen: Er hat alte Stücke, die er in den 70er Jahren geschrieben hat, teilweise neu, allerdings in anderen Tonarten, eingespielt oder mit Hilfe der seinerzeit noch in den Kinderschuhen steckenden digitalen oder herkömmlichen elektronischen Aufnahmetechniken verfremdet. Das Ergebnis ist alles andere als experimentell, es ist vielmehr ein Eindringen in neue Klangwelten, Welten, die ebenso faszinierend und fremd sind wie die, in denen Modine lebt! --Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
etwas für's Herz 5 von 5 Punkten Faktisch geht es um den jungen Vietnam-Veteranen Al, der gebeten wird, einen Kumpel ("Birdy") aufzusuchen, der aufgrund eigenartiger Verhaltensweisen (er spricht nicht, hockt, legt den Kopf schief und starrt auf das vergitterte Fenster) für's erste in einer Nervenheilanstalt untergebracht wurde.
Aus dieser Anfangskonstellation entspinnt sich, auch in vielen Rückblenden über die "Vor-Vietnam"-Zeit der beiden jungen Männer, ein gut aufgebautes Drama, das den Zuschauer nach und nach fesselt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei Birdy und Al um langjährige Jungendfreunde handelt, wobei Birdy stets der introvertiertere, ruhige (aber auch charakterstärkere) Part gewesen ist, während Al stärker in der Realität verwurzelt ist und über Birdy seine einfühlsame Seite kennenlernt. Es ist also eine typische Freundschaft zwischen einem Aussenseiter und einem "Normalen".
Birdys Passion sind die Vögel; in ihnen sieht er faszinierende Wesen und nimmt sie sich zum Vorbild. Das geht soweit, dass er ein Vogelkostüm trägt und ihre Sprache lernen möchte.
Beide gehen nach Vietnam. Beide kommen verwundet wieder. Bei Al sind es körperliche Wunden, bei Birdy seelische.
Mit der Zeit wird dem Zuschauer klar, warum sich Birdy so eigenartig verhält, mehr noch, man bekommt Verständnis dafür, dass er nackt auf dem Bett hockt und aus der dunklen Zelle auf das helle Fenster starrt. Noch etwas wird klar: Al braucht Birdy, und Birdy braucht Al. Das hat nichts Sexuelles an sich, sondern etwas Seelisches, und die meisterhafte Auslotung dieser Beziehung macht den Film so wunderschön einfühlsam. Unterstrichen wird das Ganze durch den Soundtrack von Peter Gabriel; dabei handelt es sich zwar meist um "aufgewärmte" Fragmente aus seinen Alben I - IV, aber sie passen hervorragend in die Thematik.
In den letzten Minuten des Films, in denen sich die Ereignisse überstürzen, ahnt man als Zuschauer das vermeintlich unvermeidliche Ende voraus, wird aber dann doch überrascht - hervorragend!
Kurzum - ein schöner Film über Freundschaft, über Freiheit, über Anderssein. Ein Film, bei dem auch einmal die eine oder andere Träne zerdrückt werden darf.
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Nicolas Cage Collection (3 DVDs) Nicolas Cage DVD, 20. März 2003 Verkaufsrang: 59678 Face/Off - Im Körper des Feindes Wenn Regisseur John Woo zu Höchstform aufläuft, kann er Action-Filme in choreografische Meisterwerke verwandeln, die ihre Wurzeln im Charakterfach haben und in denen Blut und Kugeln zu Hauptakteuren werden. Im Körper des Feindes ist Woos erster amerikanischer Film, der an das hohe Niveau seiner besten Arbeiten in Hongkong (z.B. Hard-Boiled) heranreicht. Der Ausgangspunkt der Story ist bewährt absurd. Held und Schurke nehmen jeweils die Identität des anderen an, indem sie ihre Gesichter -- die plastische Chirurgie der Zukunft macht's möglich -- im wahrsten Sinne des Wortes austauschen. Damit beginnt ein doppelter Rachefeldzug, der von den gespaltenen Psychen der soeben neu erschaffenen Charaktere angetrieben wird. FBI-Agent Sean Archer (John Travolta) muss sich von nun an als Verbrecher in der Gestalt Castor Troys durch die Unterwelt schlagen, während eben jener Troy (Nicolas Cage), ein psychopathischer Terrorist, in der Gestalt von Archer zum pervers väterlichen Familienoberhaupt wird, dem jedes Mittel recht ist, um sich seinen Verfolger vom Hals zu halten. Travolta ahmt, nachdem er als Troy das Gesicht des Gesetzeshüters angenommen hat, dessen nervöse Zuckungen sowie seine überschwängliche Extravaganz mit der Anmut eines Tänzers nach, während Cage den missmutigen, frustrierten Agenten spielt, der von nun an dazu verdammt ist, das Gesicht des Mannes zu tragen, der seinen Sohn getötet hat. Seine Versuche, dem Ruf des Terroristen gerecht zu werden, enden in kathartischen Gewaltausbrüchen, die ihn sowohl faszinieren als auch schockieren. Für Action-Fans ist dies jedoch nur das Tüpfelchen auf dem i, das dramaturgische Rückgrat eines der packendsten Action-Filme, den es je gab. Woo bringt eine atemberaubende Szene nach der anderen auf die Leinwand und verleiht der ausgeflippten Handlung durch ausladende Kameraeinstellungen und geschickte Bearbeitung eine gewisse poetische Anmut. Was anfänglich wie ein Griff in die Mottenkiste der Räuber-und-Gendarm-Klischees scheint, verdichtet sich durch die Verbindung von Melodrama und Chaos zu einem Konflikt von nahezu mythischen Ausmaßen. --Sean Axmaker Spiel auf Zeit Brian de Palmas Thriller aus dem Jahre 1998 ist ein gutes Beispiel für seinen opernhaften, überbordenden Inszenierungsstil (man denke an andere Filme dieser Art von ihm wie Mein Bruder Cain und Blow Out), bei dem das Aussehen einmal mehr über den Inhalt siegt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Nicolas Cage in der Rolle eines gaunerhaften Polizisten mit einer Vorliebe für große Boxkämpfe. Ausgerechnet bei einem Weltmeisterschaftskampf, den er besucht, wird der amerikanische Verteidigungsminister das Opfer eines Attentates. Dessen Assistent (Gary Sinise) ist ein alter Freund von Cage, eine Tatsache, die es ihm nicht einfacher macht, das Attentat auf Grund von sich widersprechenden Aussagen zu rekonstruieren und aufzuklären -- was in dieser Form gewollte Ähnlichkeiten mit Akira Kurosawas Rashomon aufweist). Das an den Haaren herbeigezogene Szenario gibt de Palma die Möglichkeit, seinen opernhaften Inszenierungsstil bis zum Exzess ausleben zu dürfen (allein die fast 15-minütige Eingangssequenz ist atemberaubend -- denn egal, wohin Cage geht, welche Etage er betritt, mit wem immer er spricht: Die gesamte Sequenz wird ohne einen einzigen sichtbaren Schnitt als ein einziger Kameraflug präsentiert). Wenn nun das Attentat rekonstruiert wird, erlebt der Zuschauer immer wieder Momente dieser Eingangssequenz -- diesmal jedoch aus vollkommen anderen Perspektiven, die das Erinnern an das, was man gesehen hat, erschüttern. Die Geschichte verliert ihre Glaubwürdigkeit endgültig im letzten Akt des Filmes, obschon der Showdown unbestreitbar eindrucksvoll inszeniert ist. So siegt der Stil endgültig über den Inhalt. Doch bitteschön: Es ist der Stil von Brian de Palma! --Tom Keogh The Rock - Entscheidung auf Alcatraz Zwischen seinem dynamischen Debütfilm Bad Boys und dem Möchtegern-Kassenschlager Armageddon - Das jüngste Gericht von 1998 prägte der Erfolgsregisseur Michael Bay seinen zweifelhaften Ruf mit diesem Ausstattungs-Actionfilm, der zu einem Publikumserfolg wurde. Ein psychotischer Kriegsheld (Ed Harris) bringt die Gefängnisinsel Alcatraz in seine Gewalt und droht mit einem Angriff chemischer Waffen auf das nahe gelegene San Francisco, wenn die Regierung die Männer, die bei einem Geheimunternehmen unter Harris' Kommando ums Leben kamen, nicht öffentlich anerkennt. Nicolas Cage spielt den Biochemiker, der sich, um Harris' terroristischen Plan zu vereiteln, mit dem einzigen Mann zusammentut, dem es je gelungen ist, von Alcatraz zu fliehen (Sean Connery). Was dann folgt, ist erwartungsgemäß eine actiongeladene Flut von Kugeln, Leichen und nervenaufreibenden Konfrontationen, reichlich versehen mit genügend einfallsreichen Entwicklungen, um sogar dem abgestumpftesten Action-Fan Grund zur Beunruhigung zu geben. Der Film ist im Grunde ein Haufen Quatsch, aber die Schauspieler haben dabei offensichtlich eine Menge Spaß, und es gibt genug Witz, um die recycelten Action-Sequenzen erträglich zu machen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr gutes Filmpaket 5 von 5 Punkten Mit dem Kauf dieses Filmpaketes macht man sicher keinen Fehlkauf. Diese Collection von Nicolas Cage Filmen enthält zum Einen den Actionklassiker ,,The Rock" mit Sir Sean Connery und zum Anderen das Meisterwerk von John Woo: ,,Face/Off - Im Körper des Feindes". Mit dem dritten Film bietet das Set einen spannenden von Brian de Palma inszenierten Thriller. Für Nicolas Cage Fans sicherlich ein Pflichtkauf, sofern die Filme nicht bereits den Weg in die Heimvideothek gefunden haben. Doch auch schlichte Filmfreunde sind mit dieser Auswahl nicht schlecht bedient und können mit guten Gewissen den Kauf wagen.
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Red Rock West [UK-Import] Nicolas Cage, Lara Flynn Boyle, Dennis Hopper Videokassette, 6. August 2001 Verkaufsrang: 44404 "Michael Williams ist auf der Suche nach einem Job. Dafür fährt er 1200 Meilen von Texas in das Wüstennest Red Rock. Seine Lage ist ziemlich aussichtslos. Er hat noch genau 5 Dollar in der Tasche, kein Benzin und kein Dach über dem Kopf. In einer zwielichtigen Bar wendet sich das Blatt. Er kassiert 5000 Dollar Anzahlung für einen Mord auf Bestellung, als der skrupellose Barbesitzer, der zugleich Sheriff des Ortes ist, ihn mit dem angeheuerten, wahren Killer verwechselt. Michael hat den Auftrag, die Frau des Sheriffs, Suzanne umzubringen. Suzanne hingegen bietet ihm das Doppelte, wenn er ihren Mann killt. So kommt er über Nacht an 15.000 Dollar Bares und zwei Mordaufträge. Zwei Gründe sich schleunigst zu verabschieden. Doch Michael kommt nicht weit..."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wann gibt es diesen Film endlich DEUTSCH auf DVD??? 4 von 5 Punkten Ich habe mir das jetzt mal eine ganze Zeitlang angesehen... Die englische Version dieses Filmklassikers war erst um die 20 Euro zu haben. Jetzt kostet der Film in dieser Version schon knapp 120 Euro. Wann schnallt endlich ein DVD-Hersteller, daß man hier mit einer deutschen Version richtig Geld verdienen kann?? Bitte bringt den Film doch endlich auf deutsch raus... Der Film ist spannend, hintergründig, hervorragend fotografiert; die Darsteller sind durch die Bank echte Profis. Auch die Story ist exzellent. Ein Film mit Dennis Hopper und Nicolas Cage (!)
Ein zynisch-schräger Roadmovie! 5 von 5 Punkten In dieser Roald Dahl Verfilmung mimt Nicholas Cage einen vom Pech verfolgten Looser der im Prinzip nur einen Job möchte, um über die Runden zu kommen. Auf seinem Weg ins Nirgendwo landet er in einem kleinen Kaff namens Red Rock, wo sein Schicksal eine entscheidene Wendung nimmt. Der örtliche Sheriff, der seine Frau für eine hohe Versicherungsprämie entsorgen möchte, verwechselt Cage mit dem längst überfälligen Auftragskiller und der ohnehin schon vom Leben gebeutelte gerät zwischen die beteiligten Fronten... Der bitterböse Humor und das brilliante Zwischenspiel von Nicholas Cage, Dennis Hopper und Lara Flynn Boyle (Twin Peaks) machen diesen Film zu einem Klassiker seines Genres. |
Action - Thriller Pack (Freeway/Naked Lunch/Amos & Andrew. Zwei fast perfekte Chaoten) Samuel L. Jackson, Michael Lerner, Margaret Colin, Nicolas Cage, Dabney Coleman DVD, 5. November 2001 Verkaufsrang: 80101 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Freeway. Freeway gehört zu jenen Filmen, die den Zuschauer, der es gewagt hat, sich mit ihm zu befassen, gleichzeitig faszinieren und abstoßen. Wie auch Sieben, Kalifornia oder Natural Born Killers kann dieser Streifen als Kind seiner Zeit bezeichnet werden, da er unsere Faszination an Serienkillern und zügellosem psychopathischen Verhaltensweisen bedient. Doch dies ist nicht falsch zu verstehen: Regiedebütant Matthew Bright liegt nichts daran, den Hunger nach kranken Bedürfnissen zu stillen. Freeway ist eine vernichtende Satire auf das Zeitalter der täglich ausgestrahlten Talkshows und des Reality-TV. Hier trifft der so genannte "I-5-Killer" Kiefer Sutherland (Lost Boys, Dark City) am Rande des Freeways, der ihm seinen Spitznamen gab, auf einen starrköpfigen Teenager (Reese Witherspoon, Eiskalte Engel). Sie vertraut dem Fremden zunächst, bis sie sein grausiges Vorhaben erkennt. Nun, verraten wir nur soviel, dass sie sich durchaus wirkungsvoll zu Wehr setzt. Schließlich findet sie heraus, dass der Killer (dessen Frau von keiner Geringeren als Brooke Shields, Die blaue Lagune, gespielt wird) die Medien zu seinem Vorteil ausgenutzt hat. Dieser provokante Thriller zeigt gute Schauspielleistungen, ist aber auf keinen Fall für empfindliche Gemüter geeignet. --Jeff Shannon Naked Lunch. Die Handlung von Naked Lunch ist in einem Satz berichtet: Ein junger Autor erschießt versehentlich seine Ehefrau und flüchtet anschließend in den durch Drogenkonsum erreichten Realitätsverlust. Hinter dem Film, der sich um diesen Plot windet, stecken jedoch zwei Meister des Surrealen, der eine Schriftsteller, der andere Regisseur. Naked Lunch ist der Titel eines autobiografisch gefärbten Romanes von William S. Burroughs, der mit Jack Kerouac und Allen Ginsberg zur "Beat"-Generation der 60er-Jahre gehörte. Unter der Beschreibung von Drogenexzessen vermittelte er seine Anklagen gegen Realität und Gesellschaft. Regisseur David Cronenberg, der sich in eXistenZ mit eben diesen Themen auseinandersetzte, und der mit Crash ein ähnlich kontroverses Buch von J. G. Ballard verfilmt hatte, vermischte in seiner Adaption noch einmal Fiktion und Biografie. So stellt Peter Weller (Robocop) als Bill Lee ein doppeltes Porträt von W. S. Burroughs dar. Der Film vermittelt die zynische Weltsicht, das Unterbewusste und die Interpretation des drogenbeeinflussten Schreibens des Romans in eigenen, bizarren Bildern. Bei der Schreibmaschine, die sich in eine sprechende Küchenschabe verwandelt, lässt Franz Kafkas Verwandlung grüßen. Die Darstellung der seltsam menschlich-unmenschlichen "Mugwumps", Gestalten aus der Hölle der Opiate, zeigen, wie eng die Visionen Burroughs und Cronenbergs zusammenliegen. Die Besetzung wird Freunden des Genre-Films als sehr treffend erscheinen: Ian Holm (Kafka, Brazil), Julian Sands (Gothic, Warlock) sowie Judy Davis (Barton Fink) und Roy Scheider (Der weiße Hai) bilden den inspirierten Cast eines wilden Trips, der nicht allein auf der Oberfläche seiner Bilder bleibt. --Alexander Röder Amos & Andrew. Zwei fast perfekte Chaoten. Was haben Nicolas Cage und Samuel L. Jackson eigentlich gemacht, bevor sie ab Mitte der 90er-Jahre durch Pulp Fiction oder Leaving Las Vegas zu ganz großen Stars wurden? Zum Beispiel solche Filme wie Amos & Andrew. Zwei fast perfekte Chaoten. Der deutsche Zusatztitel und das Cover locken leider auf falsche Fährten. Es ist beileibe kein alberner Streifen, in dem tollpatschige Typen aneinandergekettet auf der Flucht vor der Polizei sind. Vielmehr herrscht für heutige Verhältnisse -- wie etwa in Verrückt nach Mary oder einem beliebigen Jim-Carrey-Kracher -- ein geradezu ruhiger und altmodischer Humor vor, der aber durchaus treffend ist. Die Geschichte selbst beginnt damit, dass der gefeierte Autor (Samuel L. Jackson -- nicht ganz so albern wie in Loaded Weapon) spätabends zum ersten Mal durch sein neues Ferienhaus spaziert. Neugierige Kleinstadt-Nachbarn beobachten ihn dabei. Und da es sich bei dem Mann um einen Afro-Amerikaner und bei den Nachbarn um dumme Amerikaner handelt, ist für sie klar: da schleicht ein Einbrecher herum. Von dieser Ausgangsposition läuft eine turbulente -- und in einigen ruhigen Momenten sogar nachdenkliche und intelligente -- Handlung ab. Mit von der Partie sind ein erfolgssüchtiger Sheriff (Dabney Coleman, Wargames - Kriegsspiele), ein kleiner Ganove (Nicolas Cage, der wie auch schon in Arizona Junior sein komödiantisches Talent beweist), übereifrige Polizisten, sensationslüsterne Reporter, spießige Nachbarn und eine Gruppe religiöser Bürgerrechtler. Amos & Andrew ist eine amüsante kleine Komödie, die besonders im Vergleich zu dem thematisch ähnlichen No Panic. Gute Geiseln sind selten lohnend ist. --Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Intelligente Zusammenstellung 5 von 5 Punkten Bei der vorliegenden Filmasammlung handelt es sich um eine äußerst intelligente Zusammenstellung. Die beiden Filme Freeway und Naked Lunch sind meisterhafte Inszenierungen, die die Grenzbereiche von Satire, Ironie und Horror ausleuchten. Amos & Andrew behandelt dagegen nur die ironische Seite und verzichtet auf die groteske, surreale Zuspitzung eines Naked Lunch. Statt Amos & Andrew hätte vielleicht ein Satire-Klassiker wie A Clockwork Orange die Sammlung abrunden können. Es bleibt aber dennoch der sehr positive Eindruck der hier gewählten thematischen Verknüpfung. Ein weiterer wichtiger Punkt, der für die Collection spricht, ist der Umstand, dass der Literatur-Klassiker Naked Lunch ansonsten zur Zeit nicht erhältlich ist. Der Cronenberg-Film, der sicher sein bester ist, ist auf DVD weltweit überhaupt nur in dieser Edition zugänglich, die leider nur deutschen Ton enthält. Jeder Cronenberg-Film sollte sich diese Fassung besorgen und hoffen, dass die geplante englische Remastered-Edition tatsächlich irgendwann ihren Weg in den Markt findet. Bleibt anzumerken, dass auch Amos & Andrew leider deutschen Ton hat, was daran liegt, dass die DVDs aus einer Zeit stammen, wo Mehrsprachigkeit, ausführliches Zusatzmaterial und aufwendige Menüs noch nicht zum Standard gehörten. Zudem sind alle CDs für den Mid-Price-Market konzipiert. Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, sollte sich diese Komplitation nicht entgehen lassen.
schlecht - schlechter - am schlechtesten 1 von 5 Punkten ...so lässt sich diese DVD-Sammlung wohl am besten zusammenfassen. Dies bezieht sich sowohl auf die inhaltliche als auch die technische Qualität. Es fängt damit an, dass man die Film nur in Deutsch anschauen kann (Samuel L. Jackson in Deutsch!!), geht weiter bei den wirklich armseligen Menus und gipfelt schliesslich in grottenschlechten Plots(auch die Schauspieler Cage und Jackson können das nicht gutmachen), miesen Schauspielern und grottenschlechten Plots(Freeway soll bei Sundance einen Preis gewonnen haben??) sowie... (Herr Cronenberg bitte in die Ecke stellen). Oder kurz gesagt: Gebt Euer Geld doch einfach sinnvoller aus! |
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