DVDs: Rä Dawn Chong

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Beat Street - Rae Dawn ChongBeat Street
Rae Dawn Chong, Guy Davis, Robert Taylor

DVD, 25. April 2008
     Verkaufsrang: 2029      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die Southern Bronx der 70er Jahre: Breakdancer, Rapper, Deejays und Graffiti-Künstler prägen das Bild eines von Bandenkriegen und Gewalt zerstörten Bezirkes. Sie bilden die Avantgarde einer neuen Tanz-, Musik- und Kunstkultur. Beat Street handelt von ihren Hoffnungen, der Trostlosigkeit und letztendlichen Triumphen. Schlüsselfiguren sind Kenny, ein Deejay und sein jüngerer Bruder Lee, seines Zeichens Breakdancer. Während Kenny und Lee ihre Künste perfektionieren, versucht Chollie, ein chronischer Draufgänger, dieses Talent so profitabel wie möglich zu vermarkten. Ebenso begabt wie aufsässig ist der rebellische Ramon, ein stolzer Graffiti-Künstler, verliebt in seine Kunst und in ständigem Konflikt mit Vaterschaft und Existenz. Im Roxy, einer von New Yorks bekanntesten Discotheken, trifft Kenny auf Tracy, eine Komponistin und Choreographin des New York Colleges. Obwohl Kenny und Tracy aus zwei völlig unterschiedlichen Welten stammen, entsteht eine enge Beziehung...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

ENDLICH !!!      5 von 5 Punkten
Endlich, endlich ist der Film auch wieder in Deutsch erhältlich. Auf Nachfrage im letzen Jahr habe ich per mail noch eine negative Antwort bekommen.

Das waren Zeiten ... als wir uns im Dorfkino um einen guten Sitzplatz fast prügelten, um diesen Kultstreifen zu sehen. So kam der Breakdance (zumindest der Wunsch danach) in die DDR.

Was ursprünglich als Abschreckung am 'sterbenden' Kapitalismus gedacht war, mutierte in kurzer Zeit zum KULT in der Zone ;-). Ob dieser Film auch im 'Westen' lief und einen ähnlichen Anklang fand, ist mir nicht bekannt. Immerhin war auch der in der DDR stark beachtete Harry Belafonte an diesem Film beteiligt.

Die Handlung selber spielt in der Sprayer- und HipHop-Szene in der New Yorker Bronx und es geht einmal mehr nur um eine Romanze eines einfachen schwarzen Plattenauflegers mit einer bessergestellten schwarzen Musikkünstlerin. Die Geschichte spielt in einer runtergekommenen grauen Welt und zeigt doch eine Hoffnung, die es gibt, aus dieser Welt auszubrechen. Diese Welt, die beherrschat wird aus konkurrierenden Cliquen - ob beim Spayen oder beim Breaken - und aus der scheinbar dichten Nähe zur Kleinkriminalität. Aber es wirkt eben mehr als cool, wenn junge Leute einfach mal schnell ein Abrisshaus besetzen, um eine Breakdanceparty steigen zu lassen oder nachts in U-Bahnschächte steigen, um die Züge mit Graffiti zu übertünchen.

Hinterlegt ist dieser Film mit viel Beat; und einer der Höhepunkte dürfte wohl der Auftritt von 'Africa Bambata' sein, die sich in mir mit ihrem wilden Indianeroutfit tief eingebrannt haben. Übrigens steht diese Gruppe als Namesgeber für WestBam (Westfalica Bambata).


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Crying Freeman - Der Sohn des Drachen - Mark DacascosCrying Freeman - Der Sohn des Drachen
Mark Dacascos, Julie Condra, Rae Dawn Chong, Byron Mann, Yôko Shimada

DVD, 7. Dezember 2000
     Verkaufsrang: 10294      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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An der amerikanischen Westküste tobt ein brutaler Bandenkrieg zwischen der japanischen Yakuza-Mafia und dem chinesischen Geheimbund "Söhne des Drachen". Yo, ein chinesischer Freeman, lebt als unscheinbarer Künstler und wird auf ein geheimes Signal hin zu einer willenlosen Killermaschine. Doch plötzlich gerät diese Maschine aus der Bahn...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

seiner Zeit weit voraus      5 von 5 Punkten
als Mangas und Animes noch lange keine Thema in Europa waren inszenierte Christophe Gans diesen sehr gelungenen Eastern, der sich tapfer als Geheimtip durch die Filmfangemeinde schlägt. Christophe Gans ist den meisten wohl durch sein letztes Werk, Silent Hill, bekannt und gehört mitlerweile zu den wohl besten Regisseuren, die Europa im Mainstreamkino vorzuweisen hat. Der leider nicht ganz so starke Silent Hill brachte mich auf jeden Fall darauf heute Abend mal wieder Crying Freeman aus dem Regal zu ziehen (was allein wegen Mark Dacascos meine Freundin freuen wird). Hätte Europa (oder vielleicht Deutschland) mehr Regisseure und Filmemacher wie Christophe Gans, mit sicherem Gespür für Trends, die inovativ aber dennoch massentauglich sind, so könnte sich die Branche sicher über viele Jahre klingelnde Kassen freuen.


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Auf den Straßen von L.A - Louis Gossett Jr.Auf den Straßen von L.A
Louis Gossett Jr., Blair Underwood, Rae Dawn Chong

DVD, 27. November 2000
     Verkaufsrang: 18048      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Seit einer 15jährigen Haft hat sich Leonard Clay nicht nur den Respekt seiner Mithäftlinge erarbeitet, er verfügt auch über genügend Autorität, Streitereien und Unruhen im Gefängnis zu schlichten. Dies ändert sich schlagartig, als sein Sohn Jared in dieselbe Anstalt eingewiesen wird. Er sorgt immer wieder für Aufruhr und stellt sich seinem Vater entgegen. Jared ist verbittert über Clay, der ihn als Kind verlassen hat. Selbst als dieser sein Leben rettet, ist er zu keiner Aussöhnung bereit. Die meisten Väter träumen wohl davon, ihre Söhne in ihre Fußstapfen steigen zu sehen. Nicht aber Clay, dessen eigene Fehler sich jetzt im Leben Jareds wiederholen. Schließlich werden die beiden unter der Bedingung, zusammen zu leben, entlassen. Clay findet Arbeit in einer Autowerkstatt. Genau diese soll aber das Ziel für eine Raubüberfall von Jareds Gang sein. Jetzt muß er sich entscheiden - die Gang oder sein Vater...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

eine ganz andere perspektive...      4 von 5 Punkten
eine ganz andere perspektive bekommt der film wenn man weiß das er eigentlich "Father & Son: Dangerous Relations" (auf deutsch: "Vater & Sohn: Gefährliche Verwandtschaft) heißt und ursprünglich für's fernsehn gedreht wurde.

berücksichtigt man dieses (limitiertes fernseh-budget, limitierte ausstattung, etc.) und legt man die messlatte entsprechend nur mittelhoch an, so wie man es halt eben macht bei einer typischen genre-produktion fürs fernsehn, dann kann man ganz entspannt an die sache rangehen und den film genießen.

denn schlecht ist er beileibe nicht - auch wenn er seine schwächen hat.

man muss sich einfach nur den reißerischen titel: "On The Streets Of L.A." -> "Auf den Straßen von L.A.", (den er irgendwann einmal im nachhinein aus marketingtechnischen verkaufsgründen verpasst bekommen hat) wegdenken und sich mit der realität abfinden, das es sich hierbei "nur" um eine bessere (geschmackssache), wenn auch (stereo-)typische "fernsehproduktion" handelt die halt gerade einmal irgendein sub-milieu aufgreift und z.T. klischeehaft (typisch fernsehn halt)darstellt.

so einfach ist das ;).......!


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Der Prinzipal - Einer gegen alle - James BelushiDer Prinzipal - Einer gegen alle
James Belushi, Louis Gossett Jr., Rae Dawn Chong

DVD, 6. August 2002
     Verkaufsrang: 12290      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

ein klassiker des genres.      5 von 5 Punkten
filme zum thema gewaltätige schulen gibt es mittlerweile genug.
der prinzipal ragt allerdings aus der breiten masse heraus, was zum einen an einem hervorragenden james belushi liegt, zum anderen an der fesselnden story, die zur damaligen zeit recht innovativ rüberkam.
viele der neuen filme haben sich an diesen ein beispiel genommen, und so wirkt alles wie schonmal gesehen.
trotzdem weiss dieser film immer noch zu überzeugen.
in all den jahren hat er nichts von seiner klasse eingebüsst und man fragt sich: warum wurde hier von kein zweiter teil gedreht??
egal, die darsteller überzeugen auf ganzer linie, die storylines sind spannend, mitreissend und interessant, die dialoge sind witzig und passend, die filmmusik 80er jahre halt.
ich kann diesen film also auf jedenfall weiterempfehlen, auch an jüngere leute, die den prinzipal bisher noch nicht gesehen haben.

James Belushi's Bestleistung im Drama "The Principal"      5 von 5 Punkten
Christopher Cain's Mischung aus Drama und Actionfilm gibt James Belushi mehr als einmal die Gelegenheit, sein schauspielerisches Können zu beweisen. Er, der nach seinem letzten Wutausbruch zum neuen Rektor einer Highschool in Oakland „befördert" wurde, sieht sich einer schier unlösbaren Aufgabe gegenüber. Zwei Banden kontrollieren „seine" Schule und die Lehrer haben längst resigniert. Aus seiner anfangs ablehnenden Haltung gegenüber seiner neuen Aufgabe entwickeln sich mit der Zeit ehrliche Begeisterung und echtes Interesse an der Zukunft seiner Schüler. Zusammen mit seinem einzigen Verbündeten, dem Hausmeister Phillips (Louis Gosset jr.) versucht er, gegen Gewalt und Einschüchterung in seiner Schule vorzugehen, auch wenn der dabei einige Rückschläge hinnehmen muss. Für mich ein stilles Meisterwerk, spannend bis zum Schluss.
Die DVD ist was Bild und Ton betrifft, gut ausgestattet: Das 1:1,85-Format erfreut den Breitbildfernseher-Besitzer; für Surround-Klang ist in deutsch und Originalton (englisch) gesorgt.


Am Anfang war das Feuer - Everett McGillAm Anfang war das Feuer
Everett McGill, Rae Dawn Chong, Ron Perlman

DVD, 28. September 2000
     Verkaufsrang: 11847     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

-----___-----guter Film aber steinzeitliche DVD-----___-----      4 von 5 Punkten
Der Film "Am Anfang war das Feuer" von Jean-Jacques Annaud ist seiner Zeit der Durchbruch für ihn als Regisseur gewesen. Er entstand einige Monate früher wie Conan der Barbar, allerdings sind sich beide Filme absolut unähnlich. In diesem frühen Werk sieht man jedoch bereits seine Detailgenauigkeit für die Jean-Jacques Annaud später bekannt wurde und man bei seinen weiteren Filmen wie "Der Name der Rose" deutlich erkennen kann. Als Zuschauer fühlt man sich somit wunderbar in die damalige Zeit oder Epoche in der seine Filme spielen hineinversetzt was ich bei amerikanischen Produktionen häufig vermisse. Interessanter Weise kommt der gesamte Film ohne ein gesprochenes Wort in einer uns bekannten Sprache aus, genaugenommen wurde hier eine Kunstsprache wie vergleichsweise elbisch aus Herr der Ringe verwendet welche auf die Erfindung des Sprachwissenschaftlers Anthony Burgess zurückgeht. Zudem wurden die Schauspieler geübt eine urtümliche Körpergestik und Verhaltensweise einzustudieren.

Der Film handelt von einem Clan des Ulan Stammes dessen Mitglieder in der Altsteinzeit von einer Gruppe Neandertaler überfallen werden. Nach dem Verlust einiger Angehöriger durch den Angriff erlischt in dieser schweren Situation auch noch das für sie wichtige Feuer während ihrer Flucht. Da sie noch nicht in der Lage sind selbst Feuer zu entzünden war die mitgeführte Glut das einzige was sie vor der Kälte und vor wilden Tieren schützte. Um doch noch überleben zu können werden drei kräftige junge Männer losgeschickt um in der Wildnis nach Feuer oder Glutresten zu suchen.

Es war in der frühen Steinzeit durchaus üblich das die Menschen Feuer bei Wald oder Buschbränden die durch Blitzschläge verursacht wurden gewonnen haben und für sich nutzen konnten wenn sie nicht dazu in der Lage waren es selber zu entzünden. Jedoch galt das nach heutigem Wissen nicht mehr für die Epoche in der dieser Film angesiedelt ist da man Reste von Feuerstellen gefunden hat die nachweislich professionell von Urzeitmenschen entfacht worden sind und bereits auf vor weit über einer Million Jahre datiert werden konnten. Möglicher Weise ist das Wissen teilweise mit der Zeit verlorengegangen was man mittlerweile nicht mehr nachweisen kann jedoch finden sich solche Feuereste und auch das Welkzeug dazu seither immer wieder entlang der Geschichte und bei unterschiedlichen Kulturen. Ob der Film das nun richtig wiedergibt kann man heute nicht mehr mit absoluter Sicherheit nachprüfen. Jedoch hat der Zuschauer wiederum so gut wie zur keiner Zeit das Gefühl das sich hinter der Kamera ein ganzes Filmteam befindet. Tatsächlich gibt diese Produktion die Ereignisse so wieder wie sie sich damals abgespielt haben könnten. Ebenso die Darsteller wirken zu jeder zeit glaubwürdig.

Unterdessen haben die drei Männer das Sumpfland weit hinter sich gelassen und sind nach Süden in die Steppe vorgedrungen. Auf diesen gefährlichen Weg begegnen ihnen bedrohliche Tiere und sehen sich sogar einmal gezwungen vor Säbelzahntigern auf einen Baum zu retten. Doch dann als die Gefahr vorüber ist entdecken die drei eine Fährte von anderen Menschen welche im besitz des für sie so wichtigen Rohstoffes sind, dem Feuer. Jedoch müssen sie feststellen das es sich wieder um Neandertaler handelt die sich sogar von anderen Menschen ernähren und extrem gewaltbereit sind. Allerdings ist die Verlockung so groß an das begehrte Feuer zu gelangen das sie beschließen ihnen unauffällig zu folgen um einen günstigen Zeitpunkt abzuwarten.

Da ich mich immer schon für die Steinzeit interessiert habe und wie die damalige Welt ausgesehen haben könnte, weckte dieser Film mein Interesse. Zudem gibt es in diesem Bereich des Filmgenre nicht unbedingt viel Auswahl. Daher war ich umso erfreuter das gerade diese Produktion so gut gemacht war und vieles beim drehen beachtet wurde. Jedoch enttäuschte mir die deutsche Auflage von dem Film. Die DVD ist nicht besonders hochwertig produziert worden und die Bildqualität ist besten Falls durchschnittlich was mich eine lange Zeit vom Kauf abhielt. Als "Am Anfang war das Feuer" zudem vor einigen Monaten auf Arte ausgestrahlt wurde sah ich wie das normale Fernsehbild der DVD um längen voraus war da der Sender bekannt ist ältere Filme zu restaurieren. Weil dieser Spielfilm so gesehen in keiner Sprache synchronisiert ist und nur durch Bilder und Gestiken erzählt, empfehle ich daher die französische Auflage die dort unter dem Namen "La Guerre du feu" bekannt ist. Die DVD aus unserem Nachbarland hat ein wesentlich besseres und ebenfalls restauriertes Bild sowie auch noch den hochwertigen 5.1 DTS Ton. Neben zwei Audiokommentaren besitzt die französische Version auch ein ausführliches Making of auf der Zusatz DVD mit einer Dauer von 26 min dann noch ein Interview mit Jean-Jacques Annaud mit fast 32 min Länge und außerdem einige Storybords, Filmografien und eine Galerie mit über 150 Aufnahmen. Selbst wenn man kein französisch kann ist es nicht schwierig zu verstehen worum es in dem Making of geht weil die Extras genau so hochwertig und verständlich produziert worden sind wie der Film selbst da die Verleiher in dem Land dort großen Wert auf so etwas legen und daher immer beste Qualität liefen was ich sehr an den Franzosen schätze.

genial ausgedachtes Zeitporträt eines frühen Menschen-Stammes      5 von 5 Punkten
Jean-Jacques Annauds "la guerre du feu", das ihm in den frühen 80er Jahren zum Aufstieg verhalf, zählt zweifelsohne neben "der Bär" und Umberto Ecos Buchverfilmung "der Name der Rose" zu seinen besten Werken überhaupt. Die Schauspieler haben in diesem Film gestisch, mimisch und wenn man so will "Ur"-sprachlich ganze Arbeit geleistet und leiten den Zuschauer mit Deuten, Grunz-Lauten und emotionsgeladenen Gesichtsausdrücken durch den Film. Da Annaud hier, gänzlich auf eine moderne Sprache verzichtete und genial ausgedacht eine eigens kreierte Ur-Sprache einführte, bleibt es an dem Zuschauer durch genaues Beobachten der Protagonisten die Handlung zu verstehen.
Interessant ist auch, dass die verschiedenen Stämme, die in dem Film vorkommen sich jeweils auf unterschiedlichen kulturellen (bzw evolutionären) Entwicklungsstufen befinden und wie sie jeweils beim Entdecken eines neuen Stammes damit umgehen.

Die Hauptprotagonisten sind drei junge Männer eines Neandertalerstammes, genannt Ulam. Dieser wird von einem wilden Nachbar-Stamm überfallen, und im Verlauf des Kampfes erlischt das für ihn wertvollste das er besitzt - das Feuer, ohne das sie erfrieren würden und schutzlos den wilden Tieren ausgeliefert wären. Folglich werden die drei jungen Männer ausgeschickt, um neues für den Stamm einzufangen. Auf ihrer gefährlichen und auch lehrreichen Reise begegnen sie gefährlichen Säbelzahnlöwen, Mammuts und fallen beinahe Kannibalen zum Opfer aus deren Gewalt sie nebenbei auch noch eine junge Frau eines etwas weiter entwickelten Stammes befreien. Eben dieses Mädchen bringt Naoh (einem der Männer) die Kunst des eigenen Feuermachens bei und siehe da die beiden entwickeln zum ersten Mal zärtliche Gefühle für einander, womit sich ein weiterer Schritt in der Evolution erfüllt hat.

Liebe auf den zweiten Blick      4 von 5 Punkten
Beim ersten Ansehen fand ich den Film im Wortsinne "affig" und fühlte mich an Tarzan erinnert: da wird mit dem Löwen gekämpft, da bringen Elefanten die Rettung, da muß eine zarte Frau aus den Klauen böser Wilder befreit werden... Wie bei Tarzan, nur werden hier alle Rollen von Cheetah gespielt. Je länger je mehr fasziniert mich dieser Film allerdings, und zwar durch seine Machart: da wird nicht behauptet und nicht erklärt, da wird etwas gezeigt. Man erlebt eine fremde Welt und kann in ihr Entdeckungen machen. Die Rekonstruktion der Eiszeit ist - mit einigen Abstrichten - recht überzeugend gelungen. Allerdings stelle ich mir das Leben der Neandertaler doch nicht ganz so freudlos und angstvoll vor wie es in diesem Film erscheint.

Geniale Darstellung unserer Evolution      5 von 5 Punkten
Wie haben die Menschen vor 80.000 Jahren gelebt ? Wie haben sie gesprochen ? Welche Entwicklungsstufen waren vorzufinden ? Wie wurde gejagt ? uvm. sind Fragen, die in diesem Spielfilm beantwortet werden. Starke Atmosphäre und starke schauspielerische Leistungen schaffen eine Kulisse, die einem die Anfänge der Menschheit und die Weiterentwicklung vor die Augen führt. Dieser Film schafft einen Eindruck ohne die Fakten zu verwischen. Beeindruckend und empfehlenswert.

Am Anfang war das Feuer      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach atemberaubend. Der Film bringt selbst für Archäologie-Fans noch manche Überraschung.
Das kleine Volk, das in diesem Film im Mittelpunkt steht, befindet sich in der Übergangsphase zur Menschwertung. Bei der Auseinandersetzung mit einer Gruppe Neandertaler verlieren sie das Feuer. Nicht nur das sie es als Wärmequelle oder zur Essenszubereitung brauchen - vorallem aber zum Schutz auch vor wilden Tieren. Es wird immer wieder ersichtlich, dass die steinzeitlichen Jäger in ihrem Dasein ebenso oft auch Gejagte waren. Auch der Versuch die damalige Tierwelt wie Mammute oder Säbelzahntiger darzustellen und das in Landschaften, die nicht immer einladend wirkten ist hervorragend gelungen.

Es kommen verschiedene Menschengruppen in der Handlung vor. Alle befanden sie sich auf einer anderen Kulturstufe. Und obwohl kein einziges verständliche Wort gesprochen wird, so ist die Handlung gut zu verstehen. Erstaunlich auch die Reaktionen der drei Hauptfiguren als sie das erste mal ein Lachen vernehmen oder als sie sich verzweifelt in der Asche eines verloschenen Feuers wälzen, das sie nicht verstehen selbst zu entfachen.

Einfach eine großartige schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller.
Die veränderte Einstellung in der Beziehung der Hauptfigur Naoh zu dem Mädchen Ika lässt den Titel in eine doppelte Bedeutung verstehen.

Der einzige Wermutstropfen ist für mich die Darstellung der Neandertaler. Die entspricht dem gängigen Stereotyp vom keulenschwingenden, primitiven, wilden Mann. Das sei aber verziehen, da in den achziger Jahren diese Vorstellung auch in der Wissenschaft vorherrschte. Aber wer sagt uns denn, dass es auch nicht einmal so gewesen sein könnte.

Sieh dir den Film an. Du wirst es nicht bereuen!!!


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Soulman - C. Thomas HowellSoulman
C. Thomas Howell, Rae Dawn Chong, Arye Gross, James Earl Jones, James B. Sikking

DVD
     Verkaufsrang: 25697     

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Wenn die betuchten Eltern die Studiengebühren nicht zahlen, weil sie endlich an sich selbst denken, sitzt man ganz schön in der Tinte! Mark Watson greift in seiner Verzweiflung zu einem ebenso ungewöhnlichen wie genialen Mittel: Mit Hilfe von Selbstbräunungspillen verwandelt er sich derart, daß er mit einem Stipendium für Schwarze sein Studium antreten kann! Nun wechselt man seine Hautfarbe nicht so einfach wie die Socken. Und so stolpert der neuschwarze Mark von einer Katastrophe in die nächste.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Super Film, aber die DVD-Version ist das absolut letzte!!!      1 von 5 Punkten
Ich kann nur sagen: Finger weg von dieser DVD!!!
Die Filmqualität macht den Eindruck, als wurde eine VHS-Kassette als Quelle benutzt: Das Bild ist verwaschen und die Farben sind dunkel und blass.
Und dann der Ton: DD5.1 steht drauf und wird auch vom Player angezeigt, aber es hört sich an, als wäre nur Stereo drin.
Um das Bild abzurunden und einem diesen Kauf so richtig bereuen zu lassen, ist der Ton streckenweise mit dem Bild nicht synchron! Ein Versatz von ca. 1 Sekunde... gibt es denn soetwas???
Um es kurz zu machen:
Für DVD-Masochisten genau das richtige, alle anderen sollten sich das lieber nicht antun.


Soul Man - Arye GrossSoul Man
Arye Gross, C. Thomas Howell, Rae Dawn Chong

DVD, 5. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 13815      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Soulman DV



Valentines letzter Einsatz - Mario van PeeblesValentines letzter Einsatz
Mario van Peebles, Rae Dawn Chong, Randy Quaid

DVD, 17. Dezember 2004
     Verkaufsrang: 22838      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 3,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Könnte man 2,5 Sterne vergeben ....      2 von 5 Punkten
.... hätte ich es getan. Drei wären jedoch zuviel des Guten.

Einen Stern, weil weniger als einer nicht geht ;) Einen für Mario Van Peeples, einen meiner Favoriten im B-Genre, und einen halben weil der Film gegen Ende doch noch etwas aufdrehen konnte.

Insgesamt fande ich ihn jedoch recht platt. Flache Dialoge, fade Handlung, zu 99% keine Spannung und die Zeit zwischen den Dialogen, der Handlung und der fehlenden Spannung wurde mit ein paar Erotikszenen gefüllt ...

Immerhin waren manche Dialoge dermaßen flach, das sie mir hin und wieder ein Schmunzeln entlocken konnten. Gerade Van Peeples hat hier ein paar "Kracher" auf seiner Seite *g*

Wer einen guten Van Peeples sehen will, dem empfehle ich GUNMEN. Ein himmelweiter Unterschied.



Unglaublich schlecht      1 von 5 Punkten
Ein billiger, witzloser und überhaupt nicht spannender Thriller! Lohnt sich trotz des niedrigens Preises nicht! Unbekannte Schauspieler, 08/15 Handlung, einfach alles ist schlecht! Kann ich nicht empfehlen!


The Color Purple [UK IMPORT] - Danny GloverThe Color Purple [UK IMPORT]
Danny Glover, Whoopi Goldberg, Leonard Jackson, Akosua Busia, Adolph Caesar

DVD, 25. September 1998
     Verkaufsrang: 38479      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Durch seinen melodramatischen, durch D.W. Griffith inspirierten Ansatz bei der Verfilmung des Romans Die Farbe Lila von Alice Walker, bewies Steven Spielberg, dass er einer der wenigen modernen Filmemacher ist, der die visuelle Gewandtheit besäße, einen großartigen Stummfilm zu produzieren. Wegen dieser Taktik war der Film nicht unumstritten, doch wurde er letztendlich zum Publikums-Hit. Man kann über die Angemessenheit von Spielbergs Entscheidung streiten, aber sein erstaunlicher Umgang mit Bildern ist unbestritten -- von der berauschenden Eröffnungsszene von spielenden Kindern in paradiesischen, lilafarbenen Feldern bis hin zu der Art und Weise, wie er die Brutalität einer Vergewaltigung vermittelt, indem er herabhängende Lederriemen zeigt, die gegen das Kopfende des wackelnden Bettes schlagen.

Eigentlich ist es ungerecht, dass Whoopie Goldberg, eine Bühnenmonologistin, die mit diesem Film ihr Leinwanddebüt gab, schließlich so berühmt wurde. Es war nämlich zum Teil ihre Unerfahrenheit, die ihre zurückhaltende Darstellung der Celie so effektvoll machte. Der Film wurde für elf Oscars nominiert, darunter der für den besten Film und die beste Darstellerin (Nebendarstellerinnen Oprah Winfrey und Margaret Avery wurden ebenfalls nominiert), und es war ein ziemlicher Skandal -- und ein herber Schlag für Spielberg -- dass Die Farbe Lila noch nicht mal einen gewann. --Jim Emerson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)

11 Oscar-Nominierungen...      5 von 5 Punkten
...und leider keinen einzigen gewonnen. Steven Spielberg hat mittlerweile schon häufig bewiesen, dass er sich nicht auf ein Genre eingrenzen lässt und so gut wie alles drehen kann. 1985 versuchte Spielberg sich erstmalig an einem Drama; mit Erfolg. Ihr Leinwanddebüt "Die Farbe Lila" brachte Whoopi Goldberg für die Rolle der schüchternen Celie, ihre erste Oscarnominierung ein.
Celie erzählt in diesem Film ihre Lebensgeschichte: jahrzehntelang wurde sie unterdrückt, erst von ihrem Vater, dann von ihrem Ehemann. Mit Hilfe der Jazzsängerin Shug Avery gelingt es Celie allmählich sich zu emanzipieren.
Für den Schluss des Films sollte man sich auf jeden Fall Taschentücher bereitlegen (nein, keine Angst es ist ein Film MIT Happy-End).

Das Drama besticht nicht nur durch die gefühlvolle Story und die fabelhaften Bilder, sondern auch durch einen erstklassigen Soundtrack: Blues und Gospel vom Feinsten!
"Die Farbe Lila" gehört zu der Kategorie von Filmen, die man öfter als nur einmal ansehen kann. Das gilt zumindest für mich.


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Crying Freeman - Der Sohn des Drachen - Mark DacascosCrying Freeman - Der Sohn des Drachen
Mark Dacascos, Julie Condra, Rae Dawn Chong, Byron Mann, Masaya Kato

Videokassette, 17. Juli 1997
     Verkaufsrang: 1692     

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"An der amerikanischen Westküste tobt ein brutaler Bandenkrieg zwischen der japanischen Yakuza-Mafia und dem chinesischen Geheimbund "Söhne des Drachen". Yo, ein chinesischer Freeman, lebt als unscheinbarer Künstler und wird auf ein geheimes Signal hin zu einer willenlosen Killermaschine - doch plötzlich gerät diese Maschine aus der Bahn... Knallharter Top-Thriller von den Machern von "True Romance", mit "Nostradamus"-Tcheky Kayro und Mark Dacascos ("American Samurai")."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Beeindruckend      5 von 5 Punkten
Auf diesen Film bin ich zufällig und eher unvorbereitet gestoßen. Ich hatte nur vorher im Kino "Pakt der Wölfe" gesehen, kannte daher den Namen Mark Dacascos und war neugierig.
Und wurde total überwältigt. Von diesem Mix aus Melancholie, Romantik und Brutalität. Von der Intensität der Darstellung. Ich wußte nicht, daß es ein verfilmter japanischer Comic ist, habe es aber aus der Bildersprache erraten. Action- und Martial-Arts-Filme sind sonst nicht mein Ding, aber "Crying Freeman" ist was anderes. Die Geschichte zieht einen geradezu hypnotisch in ihren Bann, auch durch die recht häufigen Slow-Motion-Sequenzen und die ruhige Musik. Da gewinnt selbst das dauernde Rumgeballere an ästhetischem Wert.
"Crying Freeman" stammt von Christophe Gans, dem gleichen Regisseur, der auch "Pakt der Wölfe" gedreht hat, und ich bin schon sehr gespannt auf seine dritte Zusammenarbeit mit Mark Dacascos. Die Dreharbeiten zu "The Adventurer" sollen diesen Sommer beginnen.


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Soulman - Arye GrossSoulman
Arye Gross, C. Thomas Howell, Rae Dawn Chong

Videokassette
     Verkaufsrang: 3846     

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"Wenn die betuchten Eltern die Studiengebühren nicht zahlen, weil sie endlich an sich selbst denken, sitzt man ganz schön in der Tinte! Mark Watson greift in seiner Verzweiflung zu einem ebenso ungewöhnlichen wie genialen Mittel: Mit Hilfe von Selbstbräunungspillen verwandelt er sich derart, daß er mit einem Stipendium für Schwarze sein Studium antreten kann! Nun wechselt man seine Hautfarbe nicht so einfach wie die Socken. Und so stolpert der neuschwarze Mark von einer Katastrophe in die nächste."



Soulman - Arye GrossSoulman
Arye Gross, C. Thomas Howell, Rae Dawn Chong

DVD, 6. November 2000
     Verkaufsrang: 42393     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Was die Leute nicht alles auf sich nehmen, um das zu bekommen, was sie wollen. Dustin Hoffman verwandelte sich in Tootsie in eine Frau, um eine begehrte Rolle zu ergattern. Gwyneth Paltrow klebte sich einen Schnurrbart an, um in Shakespeare in Love den berühmten Barden zu becircen. Und C. Thomas Howell (Hitcher - Der Highway-Killer, Gettysburg) greift zu Theaterschminke und schwarzer Lockenperücke, um sich ein Stipendium für farbige Studenten zu ergaunern. Die Maskerade führt neben allerlei Verwicklungen auch zu einem unerwarteten Erfolg: Der faule Student wird zu einem toleranten, verantwortungsbewussten Mitbürger und bekommt die hübsche Kommilitonin ab.

Vielleicht war es nicht ganz feinfühlig von Regisseur Steve Miner (Forever Young, Lake Placid) ein komödiantisches Plädoyer gegen Rassismus auf einem Relikt der Varieté- und Stummfilmzeit aufzubauen: nur ein wenig Schuhcreme und fertig ist der Afro-Amerikaner. Immerhin kehrte Eddie Murphy in Der Prinz aus Zamunda den Spieß einmal um und mimte in einer seiner vielen Nebenrollen auch einen alten Grantler mit weißer Hautfarbe.

Trotz allem ist Soul Man eine typische, leichte 80er-Jahre-Komödie, im Stile von Ferris macht blau. Mit von der Partie sind Rae Dawn Chong (Phantomkommando, Am Anfang war das Feuer) und Arye Gross (House 2). Als besonderes Schmankerl tritt auch Leslie Nielsen auf, zwei Jahre vor seinem Kinodebüt als Lieutenant Frank Drebbin in Die nackte Kanone. Und der Vollständigkeit halber muss hinzugefügt werden, dass Gene Wilder in Trans-Amerika-Express nach fachkundiger Einweisung (und Einfärbung) durch Richard Pryor noch ein kleines Stückchen mehr "soul" hatte. --Alexander Röder

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Frechheit, die DVD hat keine Originaltonspur !!!      5 von 5 Punkten
Ich kann meinen beiden Vorgänger Rezensenten nur zustimmen "Soulman" ist über jeden Zweifel erhaben. Aber was die Macher aus dieser DVD gemacht haben ist eine Frecheheit, denn hier fehlt die komplette englische Tonfassung! Was hat man sich hierbei nur gedacht, oder handelte es sich wieder einmal um fehlende Rechte, so daß diese DVD nur mit der deutschen Tonspur erscheinen konnte?
Für mich, der den Film zum ersten Mal im Original sah, wiegt das Fehlen dieser Tonspur eben schwer. Schade, den die deutsche Tonspur kann einfach nicht überzeugen, zumindest nicht wenn man das Original gesehen hat.
So bleibt nur das Fazit: Klasse Komödie, die jeder Fan des Genres gesehen haben sollte, miese DVD Aufmachung. Hoffentlich kommt bald mal eine ordentlich aufgemachte Version dieser DVD raus. Daher nur empfehlenswert für Leute die der englischen Sprache nicht mächtig sind.


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Quest For Fire [UK IMPORT] - Rae Dawn ChongQuest For Fire [UK IMPORT]
Rae Dawn Chong, Everett Mc Gill, Ron Perlman

DVD, 25. September 2006
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Die Zukunft begann vor 80.000 Jahren. Da entdeckten die Menschen das Feuer. Sie zähmten es, bewachten es - Feuer war Leben, Feuer war Macht! Mit ungeheurem Aufwand entstand dieser sensationelle Film der zum ersten Mal authentisch den Kampf ums Feuer, den Kampf ums Überleben zeigt. In einer Zeit, da Mammuts und Säbelzahntiger die Erde beherrschten .... Eine faszinierende abenteuerliche Rückblende - Der Aufbruch der Menschheit.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Outstanding movie still captivating the viewer      5 von 5 Punkten
This movie by Jean-Jacques Annaud is highly recommended. Shot in the early 1980s and now a classic of sorts, it delineates the fate of a small Neanderthal tribe which has lost its most important possession, a torch of fire, in a fierce battle with some ape-like hairy creatures resembling Homo erectus (which actually didn't exist at the same time as the Neanderthals, one of the movie's many paleoanthropological blunders). Because they apparently only know how to use fire, not being aware of how to make it, the tribe's three most capable warriors, portrayed convincingly by Everett McGill, Ron Perlman and Nameer El Kadi, set off on a trip to reignite the torch for their kinsfolk. On the journey they encounter a female Homo sapiens, played by the unforgettable Rae Dawn Chong. Some sort of culture shock takes place, as it begins to dawn on the Neanderthals that they are culturally and technologically inferior to their taller, leaner cousins. The big question is: will the Neanderthals be able to learn from their human cousins or are they doomed to die out?
The movie offers a uniquely imaginative story, marvellous landscapes partly shot in Scotland and Canada, a proto-human language developed by Anthony Burgess and spherical music forming a perfect backdrop to the epic story. Also, there is a 25 min. special feature about film production on the DVD, which is highly informative. This DVD is definitely worth your dough.


Mafia Protector - Mario van PeeblesMafia Protector
Mario van Peebles, Rae Dawn Chong, Randy Quaid

DVD, 1. Oktober 2007
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Detective Jack Valentine wird von seinem Schreibtischjob durch einen Mafia-Mordfall erlöst: Außer daß seine Ex-Frau Sally auch an den Ermittlungen beteiligt ist, kompliziert sich die Situation, als er sich in die hübsche, geheimnisumwitterte Zeugin Alena verliebt und statt sie zu verhören mit ihr im Bett landet. Auch seine verbalen Attacken auf Gangsterboss Joe Buddha liefern keine Hinweise, dann wird dessen Junior ermordet, und Alena scheint tiefer in den Fall verstrickt, als sie zugibt.



Beat Street - Rae Dawn ChongBeat Street
Rae Dawn Chong, Guy Davis, Robert Taylor

Videokassette
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Klassiker      5 von 5 Punkten
Der Wert dieses Films wird jedem Musikfanatiker erst deutlich, wenn er sich mit den Geschichten des Hip-Hops intensiv auseinandersetzt. Denn der Film dokumentiert die Ursprünge einer Revolution in der Musikszene. Aus dieser entstand dann die R&B, Hip-Hop, Rap, Ragga, Reggaeton Knaller die Diskos weltweit seitdem füllen lies und viel Unterhaltung unterbreitete.
Kool Herc honoriert diese Harry Belafonte's Produktion sogar mit einem originalen Auftritt!.
Alles von Choreographie, Mix und Drama bieten sentimentale und sensationelle Unterhaltung.
Das einzige Problem mit dieser DVD, die ich mind. 50 Mal schon angeschaut habe, sind die Schnittfehler in manchen Szenen. Aber in Anbetracht der Zeit und die technische Möglichkeiten damals, sind die Inkoharenzen in manchen Szenen zwischen Cut und Re-Roll schnell zu verziehen.
Auch Schade dass die Soundtracks sind nicht auf die DVD als Extra erhältlich.
Also, die DVD würde ich jedem empfehlen, der Lust auf Musik, DJ- Talent/Autobiographie, hat und zwar als ein All-Time Klassiker!!!

Old School in Bestform.      5 von 5 Punkten
"Beat Street" ist der wohl am meisten beachtete Breakdance-Movie der vergangenen 20 Jahre,noch vor "Wild Style" u. "Breakin'"die ebenfalls Kultstatus erreichten.Breakdance im legendären Roxy/N.Y.,Dj's,MC's u. Sprayer in der Bronx/N.Y.,Gastauftritte von Kool Herc,The System,Kool Moe Dee,Tina B.,Africa Bambaataa & The Soul Sonic Force.Hier werden Bandenkriege ohne Waffengewalt ausgetanzt.Spektakulärer Höhepunkt des Films ist der Auftritt von Melle Mel & the furious Five am Ende des Films.

Musik ist besser als der Film!      5 von 5 Punkten
Damals lief der Soundtrack bei Barry Graves, Studio 89 im Rias Berlin sogar als Spezial! Grund genug eine Sendung davon zu machen ... Der Erfolg war sicherlich nicht nur der reichhaltige Sprechgesang, sondern ist vielmehr dem N.Y. City Sound zu verdanken. Mix Meister Arthur Baker kreierte den typischen Electrosound auch mit Hilfe seiner beiden Angestellten Tony Moran und Albert Cabrera (Latin Rascals).
Im Osten war es der Kultfilm und im Westen??



KULT in der Zone      5 von 5 Punkten
Das waren Zeiten ... als wir uns im Dorfkino um einen guten Sitzplatz fast prügelten, um diesen Kultstreifen zu sehen. So kam der Breakdance (zumindest der Wunsch danach) in die DDR.

Was ursprünglich als Abschreckung am 'sterbenden' Kapitalismus gedacht war, mutierte in kurzer Zeit zum KULT in der Zone ;-). Ob dieser Film auch im 'Westen' lief und einen ähnlichen Anklang fand, ist mir nicht bekannt. Immerhin war auch der in der DDR stark beachtete Harry Belafonte an diesem Film beteiligt.

Die Handlung selber spielt in der Sprayer- und HipHop-Szene in der New Yorker Bronx und es geht einmal mehr nur um eine Romanze eines einfachen schwarzen Plattenauflegers mit einer bessergestellten schwarzen Musikkünstlerin. Die Geschichte spielt in einer runtergekommenen grauen Welt und zeigt doch eine Hoffnung, die es gibt, aus dieser Welt auszubrechen. Diese Welt, die beherrschat wird aus konkurrierenden Cliquen - ob beim Spayen oder beim Breaken - und aus der scheinbar dichten Nähe zur Kleinkriminalität. Aber es wirkt eben mehr als cool, wenn junge Leute einfach mal schnell ein Abrisshaus besetzen, um eine Breakdanceparty steigen zu lassen oder nachts in U-Bahnschächte steigen, um die Züge mit Graffiti zu übertünchen.

Hinterlegt ist dieser Film mit viel Beat; und einer der Höhepunkte dürfte wohl der Auftritt von 'Africa Bambata' sein, die sich in mir mit ihrem wilden Indianeroutfit tief eingebrannt haben. Übrigens steht diese Gruppe als Namesgeber für WestBam (Westfalica Bambata).

Es ist wirklich schade, daß es diesen Film in Deutschland nicht in deutscher Sprache gibt. Wobei die Musik in Original sicherlich besser wirkt .... ;-)

Das mangelnde Deutsch schützt nicht vor voller Punktzahl !

Ramo!!!!!      5 von 5 Punkten
1984 im Ost-Kino gesehen...dann in der Schule und in der Freizeit gebattlet, was die Konsumtreter hergaben.DAS WAR/IST BEAT-STREET!!
Dieser Film hat mich entscheidend in eine Richtung geprägt, von der ich heute noch zehre. Das war vor 20 Jahren...
Jeder aus dieser Zeit weiß, was für einen ideellen Wert diese DVD darstellt, auch wenn sie leider nur in Englisch erhältlich ist.
Aber auch allen anderen kann ich diese DVD nur empfehlen, in der Hoffnung, dass es genauso wird wie damals...1984...im Ost-Kino.

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Am Anfang war das Feuer - Everett McGillAm Anfang war das Feuer
Everett McGill, Rae Dawn Chong, Ron Perlman

Videokassette, 21. August 2001
     Verkaufsrang: 4473     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

"Handwerklich sorgfältig gestalteter Abenteuerfilm!!!"      5 von 5 Punkten
"3 junge Männer eines urzeitlichen Stammes ziehen aus, um das erloschene Feuer für ihr Volk zurückzuholen & so das Weiterleben zu garantieren. Nach vielen Abenteuern kehren sie zurück & bringen das Wissen mit, wie man Feuer selbst entfacht.
Der handwerklich sorgfältig gestaltete Abenteuerfilm ist aufwendig, spannend & auch anregend."

Zwiegespalten      3 von 5 Punkten
Ich glaube, selten fiel es mir so schwer eine Rezession über einen Film zu schreiben. Auf der einen Seite strahlt "Am Anfang war das Feuer" eine gewisse Faszination aus und man kann sich vorstellen, dass das Leben in der Urzeit wirklich derart abgelaufen ist. So wird der Jäger ziemlich schnell zum Gejagten und nur der Kontakt zu anderen Kulturen endet im gemeinsamen Weiterkommen. So weit wäre der Film ja mit 4 oder gar 5 Sternen einzustufen, wäre da nicht die zeitweise Langeweile, die den Zuseher überkommt und das Gemurmel und Gebrabbel, das den gesamten Film begleitet, da auf eine verbale Kommunikation verzichtet wurde, sondern auf Grunzlaute und ähnliche Töne gesetzt wird. Wie gesagt, der Film hat etwas Anziehendes und etwas Abstoßendes zur gleichen Zeit an sich.


Die Clique von Beverly Hills - Sandra BullockDie Clique von Beverly Hills
Sandra Bullock, Rae Dawn Chong, Fisher Stevens

DVD, 14. Januar 2005
     Verkaufsrang: 43436     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Gepflegte Langeweile      2 von 5 Punkten
Wir können keinem Film mit Sandra Bullock widerstehen, aber diesen hätten wir uns sparen können. Eine Clique gepflegter junger Leute zwischen 20 und 30 Jahren durchlebt das Auf und Ab des Lebens und der Liebe. In einem schönen Häuschen wohnen: Ein unzufriedener, junger Anwalt mit seiner Freundin, der Sozialarbeiterin, die mit „typischen" farbigen Jugendlichen arbeitet, eine zickige, kaltherzige Aufsteigerin auf Erfolgstrip, die nach der großen Liebe sucht, ihre Mitmenschen kräftig ausnützt und einen Mann nach dem anderen vernascht, als eher menschliche, warmherzige Komponente eine Künstlerin (Sandra Bullock), mit der ein männlicher Lebenskünstler anzubandeln versucht und ein schwuler Schauspieler auf leicht verzweifelter Suche nach DER Rolle. Ein „typischer" 16Jähriger, der gerne Schule schwänzt, Alkohol probiert usw. und der Bruder von Sandra Bullock ist, erscheint auch immer wieder auf der Bildfläche und nervt. Dieser Film kam mir eher vor wie eine dieser amerikanischen Fernsehserien. Viele Klischees und Sprüche mit versucht psychologischem Tiefgang.


Am Anfang war das Feuer - Everett Mc GillAm Anfang war das Feuer
Everett Mc Gill, Rae Dawn Chong, Ron Perlman

Videokassette
     Verkaufsrang: 6379     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

-----___-----guter Film aber steinzeitliche DVD-----___-----      4 von 5 Punkten
Der Film "Am Anfang war das Feuer" von Jean-Jacques Annaud ist seiner Zeit der Durchbruch für ihn als Regisseur gewesen. Er entstand einige Monate früher wie Conan der Barbar, allerdings sind sich beide Filme absolut unähnlich. In diesem frühen Werk sieht man jedoch bereits seine Detailgenauigkeit für die Jean-Jacques Annaud später bekannt wurde und man bei seinen weiteren Filmen wie "Der Name der Rose" deutlich erkennen kann. Als Zuschauer fühlt man sich somit wunderbar in die damalige Zeit oder Epoche in der seine Filme spielen hineinversetzt was ich bei amerikanischen Produktionen häufig vermisse. Interessanter Weise kommt der gesamte Film ohne ein gesprochenes Wort in einer uns bekannten Sprache aus, genaugenommen wurde hier eine Kunstsprache wie vergleichsweise elbisch aus Herr der Ringe verwendet welche auf die Erfindung des Sprachwissenschaftlers Anthony Burgess zurückgeht. Zudem wurden die Schauspieler geübt eine urtümliche Körpergestik und Verhaltensweise einzustudieren.

Der Film handelt von einem Clan des Ulan Stammes dessen Mitglieder in der Altsteinzeit von einer Gruppe Neandertaler überfallen werden. Nach dem Verlust einiger Angehöriger durch den Angriff erlischt in dieser schweren Situation auch noch das für sie wichtige Feuer während ihrer Flucht. Da sie noch nicht in der Lage sind selbst Feuer zu entzünden war die mitgeführte Glut das einzige was sie vor der Kälte und vor wilden Tieren schützte. Um doch noch überleben zu können werden drei kräftige junge Männer losgeschickt um in der Wildnis nach Feuer oder Glutresten zu suchen.

Es war in der frühen Steinzeit durchaus üblich das die Menschen Feuer bei Wald oder Buschbränden die durch Blitzschläge verursacht wurden gewonnen haben und für sich nutzen konnten wenn sie nicht dazu in der Lage waren es selber zu entzünden. Jedoch galt das nach heutigem Wissen nicht mehr für die Epoche in der dieser Film angesiedelt ist da man Reste von Feuerstellen gefunden hat die nachweislich professionell von Urzeitmenschen entfacht worden sind und bereits auf vor weit über einer Million Jahre datiert werden konnten. Möglicher Weise ist das Wissen teilweise mit der Zeit verlorengegangen was man mittlerweile nicht mehr nachweisen kann jedoch finden sich solche Feuereste und auch das Welkzeug dazu seither immer wieder entlang der Geschichte und bei unterschiedlichen Kulturen. Ob der Film das nun richtig wiedergibt kann man heute nicht mehr mit absoluter Sicherheit nachprüfen. Jedoch hat der Zuschauer wiederum so gut wie zur keiner Zeit das Gefühl das sich hinter der Kamera ein ganzes Filmteam befindet. Tatsächlich gibt diese Produktion die Ereignisse so wieder wie sie sich damals abgespielt haben könnten. Ebenso die Darsteller wirken zu jeder zeit glaubwürdig.

Unterdessen haben die drei Männer das Sumpfland weit hinter sich gelassen und sind nach Süden in die Steppe vorgedrungen. Auf diesen gefährlichen Weg begegnen ihnen bedrohliche Tiere und sehen sich sogar einmal gezwungen vor Säbelzahntigern auf einen Baum zu retten. Doch dann als die Gefahr vorüber ist entdecken die drei eine Fährte von anderen Menschen welche im besitz des für sie so wichtigen Rohstoffes sind, dem Feuer. Jedoch müssen sie feststellen das es sich wieder um Neandertaler handelt die sich sogar von anderen Menschen ernähren und extrem gewaltbereit sind. Allerdings ist die Verlockung so groß an das begehrte Feuer zu gelangen das sie beschließen ihnen unauffällig zu folgen um einen günstigen Zeitpunkt abzuwarten.

Da ich mich immer schon für die Steinzeit interessiert habe und wie die damalige Welt ausgesehen haben könnte, weckte dieser Film mein Interesse. Zudem gibt es in diesem Bereich des Filmgenre nicht unbedingt viel Auswahl. Daher war ich umso erfreuter das gerade diese Produktion so gut gemacht war und vieles beim drehen beachtet wurde. Jedoch enttäuschte mir die deutsche Auflage von dem Film. Die DVD ist nicht besonders hochwertig produziert worden und die Bildqualität ist besten Falls durchschnittlich was mich eine lange Zeit vom Kauf abhielt. Als "Am Anfang war das Feuer" zudem vor einigen Monaten auf Arte ausgestrahlt wurde sah ich wie das normale Fernsehbild der DVD um längen voraus war da der Sender bekannt ist ältere Filme zu restaurieren. Weil dieser Spielfilm so gesehen in keiner Sprache synchronisiert ist und nur durch Bilder und Gestiken erzählt, empfehle ich daher die französische Auflage die dort unter dem Namen "La Guerre du feu" bekannt ist. Die DVD aus unserem Nachbarland hat ein wesentlich besseres und ebenfalls restauriertes Bild sowie auch noch den hochwertigen 5.1 DTS Ton. Neben zwei Audiokommentaren besitzt die französische Version auch ein ausführliches Making of auf der Zusatz DVD mit einer Dauer von 26 min dann noch ein Interview mit Jean-Jacques Annaud mit fast 32 min Länge und außerdem einige Storybords, Filmografien und eine Galerie mit über 150 Aufnahmen. Selbst wenn man kein französisch kann ist es nicht schwierig zu verstehen worum es in dem Making of geht weil die Extras genau so hochwertig und verständlich produziert worden sind wie der Film selbst da die Verleiher in dem Land dort großen Wert auf so etwas legen und daher immer beste Qualität liefen was ich sehr an den Franzosen schätze.

genial ausgedachtes Zeitporträt eines frühen Menschen-Stammes      5 von 5 Punkten
Jean-Jacques Annauds "la guerre du feu", das ihm in den frühen 80er Jahren zum Aufstieg verhalf, zählt zweifelsohne neben "der Bär" und Umberto Ecos Buchverfilmung "der Name der Rose" zu seinen besten Werken überhaupt. Die Schauspieler haben in diesem Film gestisch, mimisch und wenn man so will "Ur"-sprachlich ganze Arbeit geleistet und leiten den Zuschauer mit Deuten, Grunz-Lauten und emotionsgeladenen Gesichtsausdrücken durch den Film. Da Annaud hier, gänzlich auf eine moderne Sprache verzichtete und genial ausgedacht eine eigens kreierte Ur-Sprache einführte, bleibt es an dem Zuschauer durch genaues Beobachten der Protagonisten die Handlung zu verstehen.
Interessant ist auch, dass die verschiedenen Stämme, die in dem Film vorkommen sich jeweils auf unterschiedlichen kulturellen (bzw evolutionären) Entwicklungsstufen befinden und wie sie jeweils beim Entdecken eines neuen Stammes damit umgehen.

Die Hauptprotagonisten sind drei junge Männer eines Neandertalerstammes, genannt Ulam. Dieser wird von einem wilden Nachbar-Stamm überfallen, und im Verlauf des Kampfes erlischt das für ihn wertvollste das er besitzt - das Feuer, ohne das sie erfrieren würden und schutzlos den wilden Tieren ausgeliefert wären. Folglich werden die drei jungen Männer ausgeschickt, um neues für den Stamm einzufangen. Auf ihrer gefährlichen und auch lehrreichen Reise begegnen sie gefährlichen Säbelzahnlöwen, Mammuts und fallen beinahe Kannibalen zum Opfer aus deren Gewalt sie nebenbei auch noch eine junge Frau eines etwas weiter entwickelten Stammes befreien. Eben dieses Mädchen bringt Naoh (einem der Männer) die Kunst des eigenen Feuermachens bei und siehe da die beiden entwickeln zum ersten Mal zärtliche Gefühle für einander, womit sich ein weiterer Schritt in der Evolution erfüllt hat.

Liebe auf den zweiten Blick      4 von 5 Punkten
Beim ersten Ansehen fand ich den Film im Wortsinne "affig" und fühlte mich an Tarzan erinnert: da wird mit dem Löwen gekämpft, da bringen Elefanten die Rettung, da muß eine zarte Frau aus den Klauen böser Wilder befreit werden... Wie bei Tarzan, nur werden hier alle Rollen von Cheetah gespielt. Je länger je mehr fasziniert mich dieser Film allerdings, und zwar durch seine Machart: da wird nicht behauptet und nicht erklärt, da wird etwas gezeigt. Man erlebt eine fremde Welt und kann in ihr Entdeckungen machen. Die Rekonstruktion der Eiszeit ist - mit einigen Abstrichten - recht überzeugend gelungen. Allerdings stelle ich mir das Leben der Neandertaler doch nicht ganz so freudlos und angstvoll vor wie es in diesem Film erscheint.

Geniale Darstellung unserer Evolution      5 von 5 Punkten
Wie haben die Menschen vor 80.000 Jahren gelebt ? Wie haben sie gesprochen ? Welche Entwicklungsstufen waren vorzufinden ? Wie wurde gejagt ? uvm. sind Fragen, die in diesem Spielfilm beantwortet werden. Starke Atmosphäre und starke schauspielerische Leistungen schaffen eine Kulisse, die einem die Anfänge der Menschheit und die Weiterentwicklung vor die Augen führt. Dieser Film schafft einen Eindruck ohne die Fakten zu verwischen. Beeindruckend und empfehlenswert.

Am Anfang war das Feuer      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach atemberaubend. Der Film bringt selbst für Archäologie-Fans noch manche Überraschung.
Das kleine Volk, das in diesem Film im Mittelpunkt steht, befindet sich in der Übergangsphase zur Menschwertung. Bei der Auseinandersetzung mit einer Gruppe Neandertaler verlieren sie das Feuer. Nicht nur das sie es als Wärmequelle oder zur Essenszubereitung brauchen - vorallem aber zum Schutz auch vor wilden Tieren. Es wird immer wieder ersichtlich, dass die steinzeitlichen Jäger in ihrem Dasein ebenso oft auch Gejagte waren. Auch der Versuch die damalige Tierwelt wie Mammute oder Säbelzahntiger darzustellen und das in Landschaften, die nicht immer einladend wirkten ist hervorragend gelungen.

Es kommen verschiedene Menschengruppen in der Handlung vor. Alle befanden sie sich auf einer anderen Kulturstufe. Und obwohl kein einziges verständliche Wort gesprochen wird, so ist die Handlung gut zu verstehen. Erstaunlich auch die Reaktionen der drei Hauptfiguren als sie das erste mal ein Lachen vernehmen oder als sie sich verzweifelt in der Asche eines verloschenen Feuers wälzen, das sie nicht verstehen selbst zu entfachen.

Einfach eine großartige schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller.
Die veränderte Einstellung in der Beziehung der Hauptfigur Naoh zu dem Mädchen Ika lässt den Titel in eine doppelte Bedeutung verstehen.

Der einzige Wermutstropfen ist für mich die Darstellung der Neandertaler. Die entspricht dem gängigen Stereotyp vom keulenschwingenden, primitiven, wilden Mann. Das sei aber verziehen, da in den achziger Jahren diese Vorstellung auch in der Wissenschaft vorherrschte. Aber wer sagt uns denn, dass es auch nicht einmal so gewesen sein könnte.

Sieh dir den Film an. Du wirst es nicht bereuen!!!


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Heisser Asphalt - Lou Diamond PhillipsHeisser Asphalt
Lou Diamond Phillips, Rae Dawn Chong, Kari Wuhrer, Lance Henrikson

Videokassette

Verkaufsrang: 709

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Mask of Death - Lorenzo LamasMask of Death
Lorenzo Lamas, Rae Dawn Chong, Billy Dee Williams

DVD, 1. August 1999

Verkaufsrang: 59419

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