DVDs: Catherine Deneuve

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Belle de Jour - Catherine DeneuveBelle de Jour
Catherine Deneuve, Jean Sorel, Michel Piccoli

DVD, 19. August 2006
     Verkaufsrang: 3046      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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BELLE DE JOUR

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Absurde Spiele      5 von 5 Punkten
Der Film funktioniert für mich am besten als absurde Komödie über das menschliche Sexualleben. Denn der Skandal, dass eine bürgerliche Frau sich selbst und freiwillig zur Prostituierten macht, ist inzwischen kein solcher mehr. Zu sehr haben sich die Milieus einander genähert. Und zu sehr ist Sex und Prostitution ein Teil der Mediengesellschaft geworden, als dass sich noch irgendjemand über das Thema wirklich aufregen könnte.

Scheinbar erzählt der Film eine traurige, tragisch endende Geschichte. Die junge, von der wunderschönen Catherine Deneuve dargestellte Severin empfindet in ihrer Ehe keine Lust. Denn diese ist für sie an Gewalt und Unterwerfung gebunden, während ihre Ehe dagegen äußerst liebevoll, gleichberechtigt ist. Um Erfüllung im Leben zu finden, versucht sie deshalb, das Leben mit den bürgerlichen Idealen in der Ehe mit den Abgründen der Prostitution zu verbinden. Ein Versuch, der in der Entstehungszeit des Films natürlich zum Scheitern verurteilt war. Ein Kunde verliebt sich in sie, kann nicht akzeptieren, sie nur zu einem Teil zu besitzen. Es kommt zu einer Eskalation, zur Gewalt, und am Ende hat Severin natürlich beide Leben verloren. Eine in jeder Hinsicht unerfüllte Zukunft wartet auf sie.

Spannend macht der Film die Frage, ob die beiden Leben der Severin heute noch unvereinbar wären. Zwar haben wir es heute nicht mehr so mit der bürgerlichen Moralvorstellung. Möglicherweise würden die Geschehnisse immer noch einen hämischen, verletzenden Artikel in der Bildzeitung nach sich ziehen. Aber selbst das kann man heute wohl ertragen. Dennoch wirkt der Konflikt aktuell. Man würde heute nur die Frontlinie anders ziehen: Ist eine liebevolle Beziehung mit einer leidenschaftlichen Beziehung vereinbar? Und zerstört man nicht zwangsweise beides, wenn man versucht, dass Leben in Liebe und in Lust dauerhaft zu verbinden? Jedenfalls, wenn man gezwungen ist, dies außerhalb der einen Partnerschaft zu versuchen? Vielleicht lohnt sich ja demnächst ein Remake.

Aber die Stärke des Films ist noch eine andere. Sex wird hier als etwas Absurdes dargestellt. Luis Buñuel profitiert hier davon, dass Sex zwar zeitweise Erfüllung bringt, diese aber nie auf Dauer erhalten bleibt. Die Figuren im Film bleiben deshalb in ihren Handlungsmustern gefangen. Vielleicht am witzigsten ist dies in der Figur des erfolgreichen Arztes dargestellt, dessen Rollenspiele festen Regeln folgen, die kompromisslos und ohne Überraschung jedes Mal eingehalten werden müssen. Wir sehen Menschen, die nicht mit ihrer Sexualität spielen, sondern die Spielball ihrer Lüste sind. "Wie kann man nur so tief sinken", sagt Severin und ist doch selbst schon tief gefallen als Opfer ihrer eigenen Sexualität. Dass keine der vielen Figuren im Film merkt, wie lächerlich sie ist, das begründet die schwarze Komik des Films. Und dieser ist damit hoch unterhaltsam. Das zwanghafte Handeln der Figuren kann den Zuschauer durchaus zum Lachen bringen.

So bleibt der Film wohl doch in seiner Konsequenz aktuell. Auch wenn die Rituale der heutigen Zeit wohl andere wären. Auch Sex kennt Moden. Nur die Schönheit der Deneuve, die wird wohl nicht so schnell aus der Mode kommen.


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8 Frauen - Catherine Deneuve8 Frauen
Catherine Deneuve, Isabelle Huppert, Emmanuelle Beart, Fanny Ardant, Virginie Ledoyen

DVD, 1. April 2003
     Verkaufsrang: 9207      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Acht Frauen und ein toter Mann. Jede ist verdächtig, alle haben ein Motiv. Der französische Autorenfilmer François Ozon vereint in seiner fulminanten boulevardesken Frauenkomödie 8 Frauen die großen französischen Leinwandheldinnen der vergangenen fünf Jahrzehnte.
Frankreich in den 50er-Jahren. In einem eingeschneiten Landhaus trifft sich eine Großfamilie, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Am Morgen liegt der Vater mit einem Messer im Rücken in seinem Bett. Allen Beteiligten ist klar: Eine von ihnen muss die Mörderin sein. Es entsteht ein munteres Spiel aus gegenseitigen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen, in dessen Folge Schritt für Schritt die Wahrheiten hinter dem Schein der Bourgeoisie aufgedeckt werden.
Sensationell an Ozons Krimikomödie ist zunächst nicht unbedingt die Handlung, sondern vielmehr die Besetzungsliste, die sich wie ein Who's who des französischen Films liest, angeführt von Catherine Deneuve und Isabelle Huppert über Emmanuelle Béart und Fanny Ardant bis hin zu den Jungstars Virginie Ledoyen und Ludivine Sagnier. Radikal beschränkt auf das weibliche Geschlecht ist 8 Frauen aber vor allen Dingen eines: intellektueller Reflex auf die Ikonen Hollywoods und melancholische Hommage an Lana Turner, Grace Kelly oder Rita Hayworth.
Deutlich wird das am stärksten in den Chansoneinlagen, die aus der reißbrettartig konzipierten Handlung herausfallen. Wenn etwa Emmanuelle Béart oder Isabelle Huppert eins der zahlreichen französischen Kultlieder in den Posen der Technicolordiven interpretieren, ist der Höhepunkt der Künstlichkeit erreicht und das Unglaubliche Wirklichkeit geworden. 8 Frauen vereint in diesen magischen Momenten die alte und die neue Welt, ist massenkompatibles Unterhaltungskino und intimer Autorenfilm zugleich. Ein überaus seltener Glücksfall. -Thomas Reuthebuch


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)

Gelungene Komödie mit schwarzem Humor !!!      5 von 5 Punkten
Ein absolutes MUSS für Leute die gerne lachen. 8 Frauen und ein Mann, allerdings tot, sorgen für ein rasantes und äußerst witziges Verwirrspiel.
8 Frauen, jede von ihnen mit einem Mordmotiv, locken sich gegenseitig aus der Reserve um herauszufinden wer von ihnen den Herr des Hauses denn nun auf dem Gewissen hat. Lügen über Lügen, Intrigen und so ziemlich alle Klischees sorgen für erstklassige Unterhaltung. Die eingebauten Gesangseinlagen sind ebenfalls gelungen und das hohe Niveau der Star-Schauspielerinnen ist einfach nur wundervoll.
Perfekt für alle die gerne Rätsel lösen und dabei lachen wollen :-)


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Indochine - Catherine DeneuveIndochine
Catherine Deneuve, Vincent Perez, Linh Dan Pham

DVD, 16. August 2006
     Verkaufsrang: 6994      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eine leidenschaftliche Liebe in den Zeiten des Krieges, das mitreiende Epos zeichnet vor einer einzigartigen Kulisse das grandiose Portrt einer Epoche, die bereits im Untergang begriffen ist. Indochine wurde mit insgesamt fnf Csars u.a. Beste Darstellerin, Beste Kamera, Beste Ausstattung sowie einem Golden Globe und einem Oscar als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet. Groartiges Erzhlkino!

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Plädoyer für die Humanität      5 von 5 Punkten
Bei diesem Film musste ich mich an Die Reiterarmee, das Buch von Isaak Babel, erinnern. Dort wird über Gräueltaten in einer himmlischen Landschaft erzählt. Man stelle sich das nur vor!
Dieser Film hat den Vorteil, dass der Zuschauer beide Sachen vor Augen hat, und dadurch zweifaches geschieht: Die Landschaft verzaubert, die Ungerechtigkeit empört.
Die Tragik besteht in der Unverträglichkeit der zwei unterschiedlichen Welten: Asiaten und Europäer, wobei der tragische Held, besser gesagt Heldin, Indochina selbst ist. Indochina ist ein Universum aus Landschaft, Tradition, Kultur, Menschen, das unter den Franzosen leidet. Es besteht keine Kommunikation, sondern ein Monolog, eine Sprache der Gewalt. Die Franzosen herrschen, die Einheimischen gehorchen. (Hier soll einen link zu einem anderen großen Film eingefügt werden: Apocalypse Now. Dort wird auch einiges über Indochina erklärt.)
Und dieser Gewalt gegenüber wächst eine andere Gewalt: die Kommunisten beginnen die Franzosen zu bekämpfen. Es gibt also keine gemeinsame Sprache. Nur die Waffen sprechen, bis 1954 das Land Vietnam anerkannt wurde.
Die unschuldige Liebe zwischen einer vietnamesischen Prinzessin und einem französischen Offizier kann in dieser Zeit, in diesem Land, unter keinem guten Stern stehen. Diese Liebe erreicht einen ideellen Höhepunkt, bevor sie restlos zerstört und getötet wird.
Und dann gibt es noch Catherine Deneuve. Ihr Charakter durchlebt eine komplexe Entwicklung: von der eiskalten Plantagebesitzerin bis zur tragischen Heldin. Sie wird human.
Alle drei Stars Catherine Deneuve, Vincent Perez und Linh Dan Pham sind hervoragend.
Der Film ist ein Plädoyer für die Humanität.

Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Indochinakrieges.      5 von 5 Punkten
Elaine Devries (Catherine Deneuve) lebt mit ihrem Vater auf einer großen Kautschuk-Plantage im französisch besetzten Indochina, dem heutigen Vietnam.
Sie adoptiert die kleine Tochter Camille eines befreundeten Ehepaares, welches bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam.
Die Adoption vergrößert ihren Grundbesitz erheblich. Selbstbewusst und unabhängig leitet sie die Plantage, bis sich eines Tages zwischen dem französischen Offizier Jean-Baptiste und ihr eine leidenschaftliche Affäre entwickelt, die allerdings schon bald wieder ihr Ende findet.
Gekonnt verbirgt sie jedoch ihre wahren Gefühle vor der Außenwelt.
Auch sonst sind die Zeiten für Elaine recht unruhig. Trotz ihrer Akzeptanz bei der einheimischen Bevölkerung, wird auch sie von den Unruhen gegen die französische Besatzung nicht verschont.
Inzwischen lernt Camille durch Zufall ebenfalls Jean-Baptiste kennen, verliebt sich in ihn, ohne Kenntnis von der ehemaligen Liebesaffäre zwischen ihm und ihrer Adoptivmutter zu haben und will ihn heiraten.
Es beginnt ein Liebesdrama, dass durch den Volksaufstand gegen die Franzosen an Intensität gewinnt.

Die über 20 Millionen Euro teure Produktion wurde oft prämiert, bekam u.a. einen Oscar als "Bester ausländischer Film".
Französische Kritiker lobten Regie und Leistung des Schauspielerensembles und auch international fand die Großproduktion Anerkennung.
Der ganz große Erfolg blieb jedoch aus. Kritikern zufolge ist die Produktion zu konventionell inszeniert worden, um ein differenziertes Bild einer Kolonialherrschaft zu erzeugen.
Trotzdem vermittelt der Film sehr viel Positives, was ihn durchaus sehenswert macht.
Beeindruckende Landschaftsaufnahmen lassen die Emotionen höher schlagen und die hervorragende schauspielerische Leistung von Catherine Deneuve, die hier ein einfühlsames Porträt der reichen Plantagenbesitzerin abliefert, überzeugt vollkommen.
Allein ihre phänomenale Ausstrahlung hat bereits jeden einzelnen der fünf Sterne verdient.


Marschier oder stirb (2 Disc Edition) - Terence HillMarschier oder stirb (2 Disc Edition)
Terence Hill, Gene Hackman, Catherine Deneuve, Ian Holm, Max von Sydow

DVD, 12. April 2007
     Verkaufsrang: 5580      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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LOVE IS THE DEVIL

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Maschier oder stirb      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist einfach klasse.Kein Schlägerfilm wie wir ihn von Terence Hill & Bud Spencer kennen.Er ist ernst,spannent und mal was ganz anderes als sonst.Wer gerne Terence Hill und auch Bud Spencer in allgemeinen gern anschaut ist dieser Film ein extra Bonus.Super.


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Die letzte Metro - Catherine DeneuveDie letzte Metro
Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Heinz Bennent

DVD, 17. September 2008
     Verkaufsrang: 16680      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Liebe und Widerstand - Truffauts "Die letzte Métro"      5 von 5 Punkten
Wir schreiben das Jahr 1942. Im von Nazis besetzten Paris muss die Bühnendarstellerin Marion Steiner (Catherine Deneuve) ihren Ehemann und Intendanten Lucas Steiner (Heinz Bennent) im Keller seines Theaters verstecken, während der Theaterbetrieb unter schwierigsten Bedingungen fortgesetzt wird. Von seinem Versteck aus inszeniert Lucas die Stücke und wird Zeuge, wie sich langsam eine Liebesbeziehung zwischen seiner Frau und dem jungen Schauspieler Bernard (Gérard Depardieu) anbahnt...
DIE LETZTE METRO aus dem Jahr 1980 gehört zu den größten Publikumshits von Francois Truffaut und hat zahlreiche internationale Preise abgeräumt. In erster Linie aber ist der Film eine Liebeserklärung an Catherine Deneuve und das Theater. Deneuve ist die perfekte Verkörperung von Schönheit, Würde und Stolz, hin- und hergerissen zwischen Pflicht und Loyalität auf der einen Seite, Liebe und Begehren auf der anderen. Sie trägt die Verantwortung für das Theater, ihr Ensemble, für das Leben ihres Mannes, und sie trägt auch den Film. Ihre wachsende Zuneigung zum jungen Gerard Depardieu, der an ihrer Seite seine erste Rolle für Truffaut spielt, wird lediglich in kleinen Gesten und Blicken ausgedrückt. So wie sich Lucas hinter den Mauern des Theaters verbirgt, so verbirgt auch Deneuve ihre Emotionen hinter unergründlicher Fassade. DIE LETZTE METRO erzählt von Widerstand und Aufrichtigkeit, der Rolle von Kunst und Künstlern im wahren Leben (ähnlich wie Lubitschs "Sein oder Nichtsein"), der Film ist ein reiches und reifes Werk, spannend, komisch und anrührend, voll schillernder Charaktere und Emotionen.

Die Meisterwerke-Edition entspricht der DVD-Version aus der Truffaut-Box und zeigt den Klassiker in guter Bildqualität in Deutsch und Französisch, als Extras bietet sie einen Audiokommentar von Gérard Depardieu und Historiker Jean-Pierre Azéma, eine kurze Einführung von Serge Toubiana, ein Interview mit François Truffaut, das kurze Featurette "Freude am Lesen" mit François Truffaut, eine unveröffentlichte Szene sowie "Die Nacht des Césars", Truffauts Triumph bei der "César"-Verleihung. Alle Extras sind deutsch untertitelt.


Begierde - Catherine DeneuveBegierde
Catherine Deneuve, David Bowie, Susan Sarandon

DVD, 15. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 9385      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Miriam Blaylock sammelt Renaissance-Kunst, antike ägyptische Schmuckanhänger, Liebhaber, Seelen. Miriam, wunderschön und elegant, ist ein altersloser Vampir. Doch das Wort Vampir fällt nie in dieser Verfilmung des Romans von Whitley Strieber. Stattdessen gestaltet Tony Scott sein Regiedebüt als schicke, sinnliche moderne Schauergeschichte. Als Miriam strahlt Catherine Deneuve makabre Eleganz aus ihre überirdische Schönheit verbirgt, dass sie verflucht ist, mit dem Blutrausch zu leben. David Bowie ist ihr teuflischer Kollege und kultivierter Gatte John. Sie sind unzertrennlich in der Liebe, im Leben, in ihrer Gier. Doch als John plötzlich erschreckend schnell altert und eine Geriatrie-Forscherin konsultiert, wirft Miriam bald ein Auge auf die Frau sie soll John ersetzen. Denn Begierde ist unersättlich.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Für immer und ewig!      5 von 5 Punkten
Eine Perle unter den Vampirfilmen! Nach einem höchst agressiven Beginn in einer pervertierten Disco-Szenerie, wechselt der Film in ein geradezu elegisches Drama um den Wunsch nach ewiger Jugend, Tod und Einsamkeit. Tony Scott zeigt in jeder Einstellung seine Herkunft als Werbefilmer: Seine Bilder sind allesamt hervorragend fotografiert, jede Einstellung ist perfekt ausgeleuchtet und mit passender Musik (vorwiegend klassisch: Schubert, Leos Delibes...) untermalt, nichts ist überflüssig oder zu lang geraten. Das alles wird in einem ruhigen Fluss erzählt, der teilweise (Alp-) traumhafte Dimensionen erreicht. Die schönste Szene ist wohl die, in der Catherine Deneuve verträumt am Flügel sitzt und Susan Sarandon das Duett aus Lakmé vorspielt, gefolgt von einer wundervollen Liebesszene der beiden Schauspielerinnen, die damals für einen kleinen Skandal sorgte. Das Ende ist rätselhaft, lässt Interpretationen zu und macht den Film zu einem immer wieder faszinierenden Erlebnis. Vom ästhetischen Standpunkt aus und in seiner melancholischen Grundstimmung bleibt dieses kleine Meisterwerk, trotz der technischen Brillanz von Scotts späteren Filmen, unerreicht...


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Ekel - Catherine DeneuveEkel
Catherine Deneuve, Ian Hendry, John Fraser

DVD, 12. August 2004
     Verkaufsrang: 10926      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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MCOne Ekel, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 12.08.04

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Carol allein zuhaus - Polanskis "Ekel"      5 von 5 Punkten
In Roman Polanskis erstem englischen Film EKEL aus dem Jahr 1962 gibt es nichts Übernatürliches, und doch ist er einer der größten Horrorfilme aller Zeiten, weil er uns den Wahnsinn seiner Heldin detailliert miterleben lässt. Diese Hauptfigur heißt Carol und wird gespielt von der blutjungen, zerbrechlichen und beinahe emotionslosen Catherine Deneuve. Carol arbeitet als Kosmetikerin und ist extrem still und schüchtern. Vor jeder Annäherung und vor Sex hat sie eine ganz besondere Abneigung. Allein gelassen in ihrer Londoner Wohnung wird ihre Isolation mehr und mehr zur Paranoia, bis sie schließlich zur Mörderin wird...
Polanski erzählt seine düstere Geschichte in hypnotischen Schwarzweiß- Bildern ganz aus der Sicht von Deneuve. Viele Passagen verlaufen stumm oder werden nur vom Ticken einer Uhr begleitet, die Atmosphäre ist klaustrophobisch. Beton wird zu Schlamm, Wände rücken immer näher und engen Carol ein, Unsichtbares bemächtigt sich Carol, Kartoffeln verrotten in der Küche und nehmen seltsame Formen an, ein Teekessel zeigt ein bizarres Spiegelbild von Carol. In ihrer Handtasche findet sich ein gehäutetes Kaninchen. Die vertraute Welt wird zum Alptraum, die Mitmenschen zu Eindringlingen, Todfeinden. Ein Rasiermesser, das zu Beginn noch von Carol verächtlich weggeworfen wird, weil es als männlich-intimes Symbol in ihrer femininen Isolation keinen Platz haben darf, wird zur Waffe. Man möchte wegschauen, aber man kann es nicht.
EKEL ist nicht zur oberflächlichen Unterhaltung geeignet. Polanski, ein Meister des subtilen Humors, verzichtet hier völlig auf jeden Anflug von Heiterkeit. Man wird als Zuschauer immer tiefer in die seelischen Abgründe gezogen und kann nur hilflos zusehen wie das Grauen seinen Lauf nimmt. Einige Anspielungen auf Hitchcocks "Psycho" sind überdeutlich, seine Schlusseinstellung ist beinahe identisch. Wir erfahren nicht, was Carol so verängstigt hat, was sie erlebt hat, um sich in ihren Wahn so hineinzusteigern, kein freundlicher "Psycho"-Psychiater erklärt uns, was hier vor sich geht. Die Geschichte von Carol kann jeden Tag überall um uns herum passieren. Wer weiß, was hinter verschlossenen Türen vor sich geht? Das macht EKEL so beängstigend.

Die DVD ist ab 18 Jahren freigegeben, was heute etwas unangemessen scheint, die beklemmende Grundstimmung dürfte aber nach wie vor nichts für unbelastbare Gemüter sein. Die Bildqualität ist gut, Ton liegt in Deutsch und Englisch vor, als Extra gibt es den Trailer und eine Fotostrecke.


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Changing Times - Catherine DeneuveChanging Times
Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Gilbert Melki

DVD, 4. September 2007
     Verkaufsrang: 19158      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Changing Times DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Schwimmübungen      5 von 5 Punkten
Eigentlich weiss ich nicht wo ich anfangen soll.

Beziehungen sind das Thema.
Ein Plädoyer sich eigene Beziehungen / Lebensräume anzueignen aber nicht darüber hinaus weitere zeitweise Beziehungen abzulehnen. Zwillingsschwester nit sehr verschiedenem Lebensweg (was gerade nach den Ergebnissen der Zwillingsforschung kein einfaches Unterfangen ist) gehen sich aus dem Weg, von wem der beiden ist das Kind ? Nicht alles wird bis ins Detail erläutert, viel bleibt der Intuation des Zuschauers überlassen und doch ist der Text und filmisch gezeigte Hintergrund gestopft voll mit Hinweisen.

Mehrere Lebensmöglichkeiten bieten sich und werden gelebt (der homosexulle Sohn, der sich dennoch Partnerschaft nur mit einer Frau zutraut)...
Tanger/Afrika und Ceuta/Europa ist auch so ein Pärchen.

Dazu ein spielerisch befreiender Einschub von Altmeister Techine als alles erzählt scheint: Kurzfilm quasi animiert in harten Kontrasten für alle alten Jungs, wer wollte nicht mal Baggerführer sein ?

Depardieu wieder einmal gewandelt in einer Rolle als leitender Projektbegleiter aus bürgerlichem Milieu, weit entfernt vom bekannten mimisch ausschweifenden Helden.

Etwas störend ist die mässige deutsche Sychnronisation mit ähnlichen Stimmen und ähnlichen klanglichen Namen (was man allerdings Techine ankreiden muss).

Ein Film weit qualitativ entfernt von deutschen der 80er und 90er.
Lediglich in den letzten Jahren gibt es auf deutscher Seite vergleichbares (z.B. Wolfsburg/Petzold; seltsamer Weise nicht bei Amazon gelistet,) aber nie in dieser Dichte.


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Diebe der Nacht - SZ-Cinemathek - Daniel AuteuilDiebe der Nacht - SZ-Cinemathek
Daniel Auteuil, Catherine Deneuve, Laurence Cote, Laurence Riviere, Ivan Desny

DVD, 9. November 2007
     Verkaufsrang: 8167      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Les voleurs: Die Diebe - Verhältnisse und Abhängigkeiten      5 von 5 Punkten
Der Polizist Alex sucht in seiner Familie nach Anerkennung; ein schwieriges Unterfangen, wenn man sieht, worum es sich in dieser Familie handelt. Es ist eine Familie von Gangstern, die für den abtrünnigen Sohn nichts übrig hat. Eine verkehrte Welt: die Guten sind jetzt böse. Es geht um die Perspektive, wie man die Verhältnisse betrachtet. Eine unmögliche Situation ist entstanden, eine Situation die zu weiteren unwirklichen Situationen führt. Verschiedene Charaktere durchlaufen eine vorherbestimmte Entwicklung.
Allein wegen dieser Entwicklungen ist der Film sehenswert.


Endlich auf DVD      5 von 5 Punkten
"Diebe der Nacht" ist ein Genre-Mix aus intensivem Familiendrama und Polizeithriller. Der Film erzählt die Geschichte eines Überfalls mit seinen Folgen aus vier verschiedenen Perspektiven. Wechselnde Zeitsprünge vor und zurück zerteilen den Ablauf der Handlung in selbstständige Kapitel. Obwohl die Struktur des Films anfangs nicht gradlinig und durchschaubar ist, bleibt letztlich alles logisch, spannend und nachvollziehbar.
Alex, Polizist aus Leidenschaft und die Philosophieprofessorin Marie sind die beiden Haupterzähler. Beide sind miteinander verstrickt durch ihre Liebe zu Juliette. Diese ist jedoch mit ihrem eigenen Leben überfordert und benutzt Alex und Marie, um in eine andere Welt zu fliehen. Alle drei Hauptfiguren tragen selbstzerstörerische Züge und sind sich ähnlicher als sie glauben.
Wie immer bei Techine ist alles sehr dialoglastig. Er liebt es, von Menschen zu erzählen, die jenseits der Konventionen agieren. Seine Charaktere sind glaubwürdig aber auch zerrissen, einsam und verloren.
Gelungen ist ihm ein sehr schöner und melancholischer Film, den man nicht versäumen sollte.


The Musketeer - Justin ChambersThe Musketeer
Justin Chambers, Mena Suvari, Catherine Deneuve

DVD, 21. August 2003
     Verkaufsrang: 10659      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Wenn ein Buch in die Reihe "Buch der 1.000 Bücher" gehört, darf man sich nicht wundern, wenn sich an ihm vielerlei Künstler, Regisseure und Autoren versuchen. Mit The Musketeer aus dem Jahre 2001 liefert nun Peter Hyams seine filmische Version des literarischen Klassikers Die drei Musketiere aus den Händen des Abenteuerautors Alexandre Dumas.
Zu Zeiten König Ludwigs XIII. spielt sich das Schauspiel ab, welches so interessant immer wieder die französische Geschichte aufgreift und in dem der junge D'Artagnan zum Freund dreier Musketiere wird. Durch die Folterknechte Richelieus wurde unser tapferer Held bereits mit jungen Jahren zum Vollwaisen. Als er nun - endlich erwachsen - nach Paris reist, findet er nicht nur den rückratlosen König von Spanien und England bedrängt, sondern insbesondere einen intrigierenden Kardinal Richelieu, der, so zeigt sich zunehmend, auch noch auf die falschen, egoistisch motivierten Folterknechte setzt. D'Artagnan hingegen schließt Freundschaft mit drei Musketieren, und nimmt gemeinsam mit ihnen den Kampf auf.
Ein hochkarätiger Name dient hier als Zugpferd, Catherine Deneuve, die in ihrer bescheidenen Rolle als Frau Ludwigs allerdings wenig ins Gewicht fällt. Auch der Hauptdarsteller überzeugt in seiner Rolle für eingeweihte Fans der Originalstory wenig, obschon Degensportfans und auch Frauen durch das nette Äußere Justin Chambers durchaus angesprochen werden. Löst man sich jedoch vom Original, das hier nur das Grundfundament lieferte, so findet man durchaus unterhaltsame, actiongeladene 100 Minuten Film. Durch witzige Szenen, wie einen rasanten Kampf auf riesigen Leitern, gewürzt mit einer Portion Lovestory, besitzt der Film durchaus seine Berechtigung. -Simone Gefeller


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)

Hier fehlt einfach der Witz und der Schwung      2 von 5 Punkten
Gegenüber der Verfilmung von 1973/1974, die drei Musketiere und die vier Musketiere, fehlt der Schwung und der Witz, keine Situationskomik, keine Spannung, der Film plätschert so vor sich hin, er ist nicht wirklich schlecht, aber es gibt weit bessere Verfilmungen des Romans von Alexandre Dumas. Gegen Ende des Films gewinnt die Spannung an Fahrt und wird dann ganz unterhaltsam, aber 2/3 des Films sind langatmig.


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Wahl der Waffen - SZ-Cinemathek - Gerard DepardieuWahl der Waffen - SZ-Cinemathek
Gerard Depardieu, Yves Montand, Catherine Deneuve, Michel Galabru, Gerard Lanvin

DVD, 12. November 2007
     Verkaufsrang: 18477      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

1A Bildqualität      5 von 5 Punkten
Kann mich der Vorrezzension nur anschließen.
Erwähnenswert möchte ich noch die hervorragende Bildqualität,
in einer Zeit wo noch ohne Filter gematscht wurde.
Glassklare Farben, sehr gute Schärfe und minimalstes Rauschen.
Und das bei einem Film der 27 Jahre alt ist !

Referenz


Melville Hommage, die es noch zu entdecken gilt....      5 von 5 Punkten
Eine Fortsetzung der 12teiligen Cinemathek der Süddeutschen Zeitung mit dem Schwerpunkt "Französischer Kriminalfilm" wäre wünschenswert. Neben Klassikern wie "Vier im roten Kreis" gibt es auch erlesene Neuentdeckungen wie "Fatale Entscheidung" oder eben dieser in Deutschland nicht besonders bekannte Film von Alain Corneau.
Seinen bisher größten Filmerfolg konnte Corneau mit dem Kostumfilm "Die siebente Saite" erzielen, der 1992 bei der César- Preisverleihung wie kein Zweiter absahnte. 1981 entstand mit "Wahl der Waffen" eine Hommage an den grossen Regisseur Jean-Pierre Melville, der wie kein anderer bis Heute den französischen und auch internationalen Gangsterfilm (bsp. Ronin oder Heat) beeinflusste, ihn sogar neu erfand - mit kühler und cooler Optik, knallharte Präzision in der Schilderung der Ereignisse und Protagonisten, die sich nur selten Gefühle erlauben - alles mimimalistisch bisweilen nihilistisch.
Genau von dieser Machart ist "Wahl der Waffen" und kann auf ein erlesenes Dreiergespann an französischen Filmstars zurückgreifen.
Da wäre der ehemalige Gangsterboss Noël (Ives Montand), der sich zur Ruhe gesetzt hat, seriös geworden ist und mit seiner jungen Frau Nicole (Chaterine Denueve) einen imposanten Landsitz bewohnt. Leider wird die Ruhe jäh gestört durch den jungen Mickey (Gerard Depardieu - als Art rebellischer Marlon Brando Verschnitt), der mit zwei weiteren Gangstern aus dem Gefängnis flüchtet und von den Bullen gejagt wird - wobei ein junger Polizeikommissar besonders fanatisch an dem Fall hängt.
Im Aufeinandertreffen der zwei unterschiedlichen Gangster (Noel ist ruhig und intelligent...im Gegensatz zu dem ungestümen, cholerischen und auch psychopathischen Mickey) bahnt sich eine Tragödie antiken Ausmasses an.
Schlüsselfigur ist Noels Frau, von Chaterine Denueve wunderbar warm und gefühlvoll gespielt. Leider war der Film hier in Deutschland kein grosser Erfolg - schade, der brillante und effektvolle Gangsterfilm im Stile des film noir hätte mehr Beachtung verdient. Die Musik von Philippe Sarde, der für den Soundtrack gleich mehrere namhafte Jazz-Bassisten engagierte, wird sehr spärlich - aber überaus effektiv eigesetzt. Viele Szenen brauchen gar nicht dieses Hollywoodsche Soundgewitter, um wirken zu können. Ein Verdienst der grossartigen Darstellerriege. Alle Drei sind nicht nur echte Stars, sondern klasse Akteure.




Das Geheimnis der falschen Braut - SZ-Cinemathek - Jean-Paul BelmondoDas Geheimnis der falschen Braut - SZ-Cinemathek
Jean-Paul Belmondo, Catherine Deneuve, Michel Bouquet, Marcel Berbert, Nelly Borgeaud

DVD, 22. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 17994      Gewöhnlich versandfertig in 11 bis 13 Tagen.

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Truffauts Klassiker in nicht verbesserter Qualität      3 von 5 Punkten
Als Francois Truffauts DAS GEHEIMNIS DER FALSCHEN BRAUT 1969 herauskam, wurde er von Publikum und Kritikern gleichermaßen abgelehnt. Niemand wollte den jungen Belmondo als tragischen Verlierer und die schöne Deneuve als abgründige Mörderin sehen. Heute kann man feststellen, dass es sich um einen von Truffauts besten Filmen handelt, in dem er seine Vorliebe für Hitchcock und sein Talent zur Schauspielführung gleichermaßen brillant einsetzt, um einen klassischen Film Noir-Stoff für die späten 60er zu inszenieren.
Nach einem Roman von Cornell Woolrich (der schon die Vorlage für Truffauts großartigen DIE BRAUT TRUG SCHWARZ lieferte) erzählt DAS GEHEIMNIS vom jungen Tabak-Plantagenbesitzer Louis (Belmondo), der per Heiratsannonce die schöne Julie (Deneuve) kennenlernt und wenig später ehelicht. Julie ist jedoch keineswegs die Person, die sie vorgibt zu sein und verschwindet bald mitsamt seinem Vermögen. Louis macht sich mit Rachegedanken auf die Suche nach ihr, doch als er ihr wieder begegnet, verfällt er ihr erneut. Julie zieht ihn immer tiefer in ein Netz aus Leidenschaft und Mord, bis Louis schließlich selbst um sein Leben fürchten muss
Deneuve und Belmondo sind gegen ihren Typ genial besetzt und ein so aufregendes Paar, wie man es nicht häufig im Kino findet. Deneuve spielt ihre ultimative Femme Fatale und Hitchcock-Blondine (nach außen kühl, aber mit Feuer unter der Oberfläche) perfekt bis ins Detail und wird von Truffaut und der Kamera offensichtlich über alle Maßen verehrt. DAS GEHEIMNIS und der spätere DIE LETZTE MÉTRO sind auch Liebeserklärungen an Catherine Deneuve. Ob man Belmondo als verliebten Schwächling akzeptieren kann, hängt davon ab, wie sehr man sich auf den Film einlassen will bzw. wie gut man das Draufgänger-Image des Schauspielers abschütteln kann. Ich liebe ihn als tragischen Helden, und wer sagt schon, dass durchtrainierte Männer keine sanftmütigen Verlierer sein können? Eben. Obwohl hier die spannende Handlung mit ihren zahlreichen überraschenden Wendungen fesselt, sind es besonders die komplexen Figurenbeziehungen, die dem Thriller die Tiefe geben, und an denen Hitchcock seine Freude gehabt hätte. Kein Charakter ist ohne Untiefen, und so ist DAS GEHEIMNIS DER FALSCHEN BRAUT auf jeder Ebene ein faszinierendes Filmerlebnis - nicht zuletzt durch die fantastischen Schauplätze. Hollywood hat 2001 mit ORIGINAL SIN ein unsägliches Remake mit Angelina Jolie und Antonio Banderas produziert, um das man lieber einen großen Bogen machen sollte.

Die DVD der SZ Cinemathek präsentiert den Klassiker in ebenso schlechter Qualität wie MGM (Lizenzausgabe). Das Bild ist zwar anamorph Cinemascope, aber unter dem Durchschnitt einer VHS, harte Sprünge (Bild und Ton) und Spratzer nehmen kein Ende. Der Ton ist sowohl in Deutsch als auch Französisch dumpf, allerdings hier mit deutschen Untertiteln. Extras sind keine vorhanden, aber das ist so üblich bei der Edition und insofern kein Manko.


Dancer in the Dark - Catherine DeneuveDancer in the Dark
Catherine Deneuve, Jean-Marc Barr

DVD, 4. April 2001
     Verkaufsrang: 20396     

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Zum Tanzen im Dunkeln verurteilt ist in diesem erstaunlichen, modernen Melo-Musical des dänischen Filmemachers Lars von Trier (Breaking the Waves) der isländische Popstar Björk als erblindende Fabrikarbeiterin Selma: Sie schuftet Doppelschicht in einer kleinstädtischen Fabrik, um das Geld für die Operation ihres kleinen Sohnes zusammenzukratzen, dem ohne den teuren Eingriff das gleiche Schicksal wie ihr droht: zu erblinden. Vor dem bedrückenden Alltag flüchtet sie sich in Tagträume von Filmmusicals. So kann sie durch ihre dicken Brillengläser zwar kaum mehr die Stanzmaschinen erkennen, doch deren rhythmische Geräusche versetzen sie in ihre geliebte Musical-Welt. Als ihr eigentlich netter Nachbar, der bei ihr Trost und Mitgefühl fand, ihr die gesamten Ersparnisse stiehlt, sieht sie sich in ihrer Verzweiflung zum Äußersten gezwungen. Und wird für einen Mord vor Gericht gestellt.
Zwar mit Videokamera nah an den Figuren gedreht, aber nicht streng dem von ihm und seinen skandinavischen Regiekollegen aufgestellten Dogma gehorchend, durchbricht von Trier Genregrenzen, vermengt klassisches Musical und Melodram (und Gerichtsfilm) zu einem neuartigen Ganzen, das berührt, schockiert und befremden mag, jedenfalls niemanden kalt lässt. Die Musicalszenen sind aufwändig realisiert und choreografiert, ob Arbeiter in Blaumännern in der Fabrikhalle, Leute auf einem fahrenden Zug oder der gesamte Gerichtssaal tanzt. Björk singt dabei ihre extra für den Film, selbst komponierten Songs - in Musicalrhythmus mit Drum'n'Bass unterlegt.
Für ihre außerordentliche Leistung als Schauspielerin wurde sie bei den Filmfestspielen in Cannes und beim europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Ebenso wie das wagemutige Kinostück, das neben etlichen anderen Preisen mit der goldenen Palme und dem europäischen Filmpreis geehrt wurde. -Heike Angermaier


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 44 Bewertungen)

Albatrosliebe      5 von 5 Punkten
Die alleinerziehende Selma arbeitet in der Fabrik Doppelschicht und legt jeden Cent für ihren Sohn in eine Sparbüchse. Es ist für eine dringende Operation an seinen Augen, denn sonst droht ihm, das Schciksal von Selma, die langsam erblindet. Selma's Leidenschaft ist das Tanzen und sie pflegt dieses Hobby in einer Laienspielgruppe.

Der Arbeitsplatz ist für die sehbehinderte Selma gefährlich. Freundliche Kollegen unterstützen Selma wo sie nur können, aber die Kündigung ist unvermeidlich. Doch der Deal mit dem Augenarzt steht und Selma hat das notwendige Geld. Ein Polizist bestiehlt Selma und als sie sich das Geld zurück holen geht, kommt es zu einer tödlichen Auseinandersetzung. Selma wird eingesperrt und zum Tode verurteilt. Eine Berufung lehnt Selma aus Kostengründen ab, das Geld ist für die Operation ihres Sohnes bestimmt.

Die Geschichte wird mit zahlreichen musikalischen Einlagen erzählt. Das Leben der Protagonistin versinkt im Dunkeln. Ihr bleibt nur ein Ziel, das sie bis zum Tode verfolgt. Pittoreske Szenenbilder, ausgezeichnete Musik und fein beobachtete Handlungen zeichnen diesen Film aus. Regisseur und Schauspieler generierten eine Filmperle.


 Weitere Kundenmeinungen


Das Liebeskarussell - Curd JürgensDas Liebeskarussell
Curd Jürgens, Gert Fröbe, Catherine Deneuve

DVD, 24. Oktober 2004
     Verkaufsrang: 29841      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ein Kracher!!!      5 von 5 Punkten
Toller Film! Habe selten so gelacht! Ein muss für alle die noch auf niveau vollem Humor stehe. Tolle }Beziehungskomödie mit vielen Verwechselungen. Einfach lustig.

Schwachsinn      1 von 5 Punkten
Tut mir leid, das sagen zu müssen, aber die Riege der Schauspieler steht hier leider absolut nicht für Qualität. Dumme, rund 30 minütige Kurzgeschichten, die an Plumpheit nicht zu überbieten sind. Kleiner Vorgriff auf das schlechte Kino der 70ger Jahre. Auch absoluten Fans von Heinz Rühmann, Peter Alexander, Gert Fröbe und Nadja Tiller keinesfalls zu empfehlen.

Vier kurzweilige aber lustige Episoden mit Rang und Namen      4 von 5 Punkten
Diese kurweiligen Episoden mit vielen bekannten Stars der damaligen Zeit - N.Tiller, H.Rühmann, P.Alexander, G.Froebe, C.Jürgens und andere mehr, wissen durchaus zu unterhalten und sind vorallem für Liebhaber dieser Schauspieler zu empfehlen.


The Umbrellas Of Cherbourg [UK IMPORT] - Catherine DeneuveThe Umbrellas Of Cherbourg [UK IMPORT]
Catherine Deneuve, Nino Castelnuovo, Anne Vernon, Marc Michel, Ellen Farner

DVD, 10. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 35642      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Einzigartig      5 von 5 Punkten
Was diesen Film auf den ersten Blick von anderen Musicals abhebt, ist die Tatsache, dass wirklich der *ganze* Dialog gesungen wird. Die dadurch erzeugte Atmosphäre ist durchzogen von einer Traumhaftigkeit, Unschuld, Leichtigkeit und zugleich unglaublicher Tiefe. Die wunderbaren Farben steuern zu diesem Empfinden bei.
Die Handlung ist sehr einfach gehalten, was dem Film sehr gut tut. Die Entwicklung der Charaktere wird vom Betrachter mit großer Teilnahme verfolgt, deren Leiden ist greifbar. Das Finale aber macht den Film wirklich zu einem großen. Mit einer unglaublichen Klarheit und Nüchternheit sieht man die Figuren ihren Lebensweg gehen, sich einander und sich selbst verletzend, versucht die Wunden zu heilen, aber menschlich, schwach, traurig. Es gibt wenig Filme, die ein so schönes Ende haben, eines, wie es nur französische Filme haben können.
Catherine Deneuve ist in ihrer Rolle als Genevieve einfach atemberaubend. Man muß es gesehen haben, Worte reichen nicht aus.
Deutsche Untertitel gibt es auf dieser Scheibe nicht, man muß mit den englischen Vorlieb nehmen.


Der Buschpilot - Catherine DeneuveDer Buschpilot
Catherine Deneuve, Philippe Noiret, Jean-François Balmer

DVD, 3. Dezember 2007
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Buschpilot, Der DV

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Turbulenter Spaß um Liebe und Umweltschutz      4 von 5 Punkten
Die Pariser Reiseveranstalterin Charlotte (Catherine Deneuve) und Victor (Philippe Noiret) haben sich seit ihrer Scheidung nicht mehr gesehen. Er ging nach Afrika, wurde Buschpilot und engagiert sich für die bedrohte Tierwelt. Eines Tages kreuzen sich jedoch wieder ihre Wege, als Charlotte in Afrika einen Standort für ein exklusives Safari-Hotel sucht.
Als Victor hört, was Charlotte vorhat, sind die Konflikte vorprogrammiert. Er ist mit ihren Plänen absolut nicht einverstanden und setzt sie mit ihrem Assistenten in der Savanne aus. Hinzu kommt noch einiger Ärger mit einer Bande von Elfenbeinschmugglern................

Philippe De Broca begann seine Filmkarriere als Regieassistent bei Claude Chabrol, bewegte sich mit seinen ersten Filmen im Bereich der Nouvelle Vague und fand letztlich seine Vollendung in der Komödie.
"Der Buschpilot" ist eine kurzweilige, turbulente Actionkomödie mit französischer Starbesetzung. Catherine Deneuve, die sich sonst eher auf Dramen versteht, konnte hier ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellen und überzeugt in der Rolle als Ex-Ehefrau.
Philippe Noiret ist super wie immer und verleiht dem Film durch die temperamentvolle Verteidigung seiner Ansichten das entsprechende Tempo.


Indochine - Catherine DeneuveIndochine
Catherine Deneuve, Vincent Perez, Linh Dan Pham

DVD, 1. August 2002
     Verkaufsrang: 24349     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Reise in eine fremde Welt ...      5 von 5 Punkten
Indochine bildet eine fremde Welt ab, und was mir als Deutschem (=Nicht - Franzosen oder Nicht - Engländer mit ihren Kolonien) noch bekannt erscheint, eine Liebesgeschichte zwischen einem jungen Mann und einer ziemlich erwachsenen Frau, eine weitere unglückliche Liebe, die furchtbare Erfahrungen bringt, ist in diesem Rahmen von "Indochina" ebenfalls so gut wie unverständliche, wie ausgesetzt. Erstaunen, Erschrecken, und Nicht - Vergessen sind meine Erfahrungen mit diesem Film. Die Darsteller sind mindestens gut, die Hauptdarsteller sogar sehr gut. Die photographische Leistung hervorragend. Selbst fast willkürlich herausgegriffene Szenen aus dem Film haben ihre Eigenleben, ihre eigene Bedeutung und ihre besondere bildhafte Formung.
Achtung: die DVD hat als einziges Bildformat Widescreen!


Est-Ouest - Eine Liebe in Russland - Sandrine BonnaireEst-Ouest - Eine Liebe in Russland
Sandrine Bonnaire, Oleg Menshikow, Catherine Deneuve

DVD, 21. November 2008

Verkaufsrang: 32720
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Indochine - Catherine DeneuveIndochine
Catherine Deneuve, Vincent Perez, Linh Dan Pham

DVD, 2. Mai 2006

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Dancer In The Dark [UK IMPORT] - BjörkDancer In The Dark [UK IMPORT]
Björk, Catherine Deneuve, Jean-Marc Barr, Peter Stormare, David Morse

DVD, 24. September 2007

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