DVDs: Daniel Day Lewis

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There Will Be Blood - Daniel Day LewisThere Will Be Blood
Daniel Day Lewis, Kevin J. O´Connor

DVD, 7. August 2008
     Verkaufsrang: 471      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Mit seinem nicht zu verleugnenden Anspruch an Größe ist Paul Thomas Andersons There will be Blood in jeglicher Hinsicht auf wilde und explosive Art und Weise erfolgreich. Der Film beschäftigt sich mit den Ursprüngen besonders amerikanischer Formen von Ehrgeiz, Bestechlichkeit und industriellem Denken - und schafft aus dem Ganzen atemberaubendes Kino. Obwohl der Film auf Upton Sinclairs Roman Öl! aus dem Jahre 1927 basiert, hat Anderson seine eigene Herangehensweise an das Thema entwickelt. Er fokussiert seinen Blick auf den skrupellosen Selfmade-Ölförderer Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis), dessen unersättlicher Hunger nach Öl ihn in den frühen Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts zu einem mächtigen kalifornischen Industriemagnaten macht. Die Anfänge des Films liefern einen faszinierenden Einblick in die Ölförderung, einen unglaublich physischen Prozess, was später in Plainviews ebenso unbezähmbaren Drang nach Landbesitz und Macht mündet. Spannende, erläuternde Episoden werden während Plainviews Aufstieg aufgebaut: ein mächtiges Bohrturmfeuer (ein herausragendes Ereignis, das Anderson mit Hilfe seines Kameramanns Robert Elswit glänzend einfängt), der Besuch eines seit langem vermissten Bruders (Kevin J. O'Connor), die anhaltende Beziehung zu Plainviews undurchschaubarem Adoptivsohn (Dillon Freasier). Während sich der Film weiter entwickelt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf Plainviews Rivalität zum örtlichen Vertreter Gottes, einem Prediger namens Eli Sunday (der Gift und Galle spuckende Paul Dano) - Religion und Kapitalismus werden hier weniger als gegensätzliche Kräfte portraitiert, sondern eher als zwei Seiten einer Medaille. Und die Crux liegt hier weniger in der Gier des Menschen, sondern vielmehr in seiner Eitelkeit. Andersons ungewöhnliche Herangehensweise - unterstützt durch die erstaunliche Filmmusik von Jonny Greenwood - gefährdet manchmal den Zusammenhalt des Films, aber selbst in solchen Momenten schafft er es zu begeistern. Daniel Day-Lewis' Darstellung erinnert in ihrer Breite und ihrem Sinn für Details im Verhalten an Laurence Olivier, Planview spricht mit der nach zu viel Rum klingenden Stimme von John Huston und er hat einen leichten Silberblick, der an Walter Huston erinnert. Es ist eine nahezu beängstigende Darstellung und der Motor hinter der gnadenlosen Kraft des Films. --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Gigantisch      5 von 5 Punkten
Endlich mal wieder ein Film der wahren Filmfans das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Man hält es ja kaum für möglich das heutzutage noch solche Filme gedreht werden. Ich war wie gebannt von der ersten Sekunde an. Ich wollte eigentlich nur mal kurz reinschauen (Bildqualität checken) und dann auf eine Party. Nunja ich war so gefesselt von diesem Film das ich einfach nucht mehr aufhören konnte zu gucken.

Die teils negativen Kritiken hier stammen von Leuten die sich eindeutig in der Videothek verirrt haben. Wer auf durchschnittskost steht wird mit diesem Film überfordert sein.

Ich finde das Ende übrigens grandios.


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Der letzte Mohikaner - Daniel Day-LewisDer letzte Mohikaner
Daniel Day-Lewis, Madeleine Stowe, Russell Means

DVD, 25. Oktober 2001
     Verkaufsrang: 1200      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Im Jahre 1757 kämpfen die Engländer und die Franzosen in Nordamerika um die Macht. Indianer werden gezwungen, als Soldaten zu kämpfen, doch Mohawk Hawkeye eine Waise, die von den Indianern großgezogen wurde hat genug davon, gegen eigene Überzeugungen und für den Machthunger des weißen Mannes zu kämpfen. Trotzdem sind sie gezwungen, sich gegen einen Angriff der Huronen unter der Führung von Magua zu verteidigen, auch um das Leben der Frauen Cora und Alice zu schützen, immerhin hat er sich in Cora verliebt. Nach erfolgreicher Schlacht bringt Hawkeye die beiden zu ihrem Vater Colonel Munro, der in seinem Fort unter Belagerung steht. Auch hier gibt er den kämpfenden Indianern den Rat, lieber wieder nach Hause zu kehren, anstatt zu kämpfen. Hierfür soll Hawkeye allerdings hängen...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 44 Bewertungen)

Ein Film      5 von 5 Punkten
Sicher der Film ist Hollywood-mäßig gemacht und eine optische Weide in seine Machart; dennoch ist der Film dann doch nicht so super gut, wie sein Ruf. Die Geschichte ist massivst umgestaltet worden. Aus dem Fährtensucher wird ein ganzer Indianer. Er argumentiert voll und ganz wie ein angeblicher" Indianer. Leider ist dies alles nur ziemlich unsinnig. Mir ist das Buch lieber; klar das Buch ist auch nur eine ausgedachte Geschichte, aber es ist von der zeichnet dann doch sinnvolle Argumentationen" auf - die damals von Belang waren. Das Buch ist eine Klassiker. Der Film ist nett, wird jedoch niemals zu einem wirklichen Klassiker werden. Es gibt definitiv bessere Verfilmungen des Letzten Mohikaners". Das Buch ist jedoch bisher, so viel mir bekannt ist, noch nicht wirklich vollwertig adaptiert worden.


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Zeit der Unschuld - Daniel Day-LewisZeit der Unschuld
Daniel Day-Lewis, Michelle Pfeiffer, Winona Ryder

DVD, 9. Oktober 2001
     Verkaufsrang: 1776      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Martin Scorsese würde einem nicht unbedingt als erster einfallen, um bei Zeit der Unschuld, einer Adaption von Edith Whartons Roman über Anstand und Moral im New York der 1870er-Jahre, die Regie zu übernehmen. Aber auch hier geht es um den Hexenkessel der Großstadt, und die psychische Gewalt, die sich diese Charaktere gegenseitig antun, wirkt sich mindestens genauso schädigend aus wie die physische, die von Scorseses sonstigen Gangstern ausgeübt wird.

Die Handlung dreht sich um Newland Archer (Daniel Day-Lewis), einen sehr zurückhaltenden jungen Mann, der mit der höchst ehrbaren May Welland (Winona Ryder) verlobt ist. Archer wird jedoch durch die Anwesenheit von Mays Cousine, der Gräfin Olenska (eine strahlende Michelle Pfeiffer), aus der Ruhe gebracht, die kürzlich aus Europa zurückgekehrt ist. Als verheiratete Dame, die die Scheidung anstrebt, ist die Gräfin der gesamten New Yorker Gesellschaft jedoch ein peinlicher Dorn im Auge. Archer dagegen ist fasziniert von ihrer aufgeweckten Intelligenz und ihrer weltlichen Art.

Scorsese beobachtet die winzigen Details dieser Welt und dieser unmöglichen Situation mit scharfem Blick; in diesem Film kann eine Augenbewegung genauso bedeutsam sein wie der Schuss aus einer Pistole. Scorseses Sinn für Farben war noch nie so stark, seine Arbeit mit den Schauspielern noch nie so subtil. Die Erzählerstimme gehört im Original Joanne Woodward, die uns nur so viel erzählt, wie wir unbedingt wissen müssen -- was einer der Gründe ist, warum der Höhepunkt schließlich so überraschend kommt. --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

immer wieder...      5 von 5 Punkten
Zeit der Unschuld = Eine Zeit des absoluten Genusses für den Zuschauer. Formal und inhaltlich - ein Film den ich schon ca. 25X gesehen habe.

- Das Buch habe ich einmal gelesen. Es ist erstaunlich wie romanhaft der Film ist. Das ist gut.

- Ein Film - so lehrreich wie ein ganzes Studium an einer Filmhochschule

- Danke, Martin Scorsese!


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There Will Be Blood [Blu-ray] - Daniel Day LewisThere Will Be Blood [Blu-ray]
Daniel Day Lewis, Kevin J. O´Connor

Blu-ray, 7. August 2008
     Verkaufsrang: 1751      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Mit seinem nicht zu verleugnenden Anspruch an Größe ist Paul Thomas Andersons There will be Blood in jeglicher Hinsicht auf wilde und explosive Art und Weise erfolgreich. Der Film beschäftigt sich mit den Ursprüngen besonders amerikanischer Formen von Ehrgeiz, Bestechlichkeit und industriellem Denken - und schafft aus dem Ganzen atemberaubendes Kino. Obwohl der Film auf Upton Sinclairs Roman Öl! aus dem Jahre 1927 basiert, hat Anderson seine eigene Herangehensweise an das Thema entwickelt. Er fokussiert seinen Blick auf den skrupellosen Selfmade-Ölförderer Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis), dessen unersättlicher Hunger nach Öl ihn in den frühen Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts zu einem mächtigen kalifornischen Industriemagnaten macht. Die Anfänge des Films liefern einen faszinierenden Einblick in die Ölförderung, einen unglaublich physischen Prozess, was später in Plainviews ebenso unbezähmbaren Drang nach Landbesitz und Macht mündet. Spannende, erläuternde Episoden werden während Plainviews Aufstieg aufgebaut: ein mächtiges Bohrturmfeuer (ein herausragendes Ereignis, das Anderson mit Hilfe seines Kameramanns Robert Elswit glänzend einfängt), der Besuch eines seit langem vermissten Bruders (Kevin J. O'Connor), die anhaltende Beziehung zu Plainviews undurchschaubarem Adoptivsohn (Dillon Freasier). Während sich der Film weiter entwickelt, richtet sich die Aufmerksamkeit auf Plainviews Rivalität zum örtlichen Vertreter Gottes, einem Prediger namens Eli Sunday (der Gift und Galle spuckende Paul Dano) - Religion und Kapitalismus werden hier weniger als gegensätzliche Kräfte portraitiert, sondern eher als zwei Seiten einer Medaille. Und die Crux liegt hier weniger in der Gier des Menschen, sondern vielmehr in seiner Eitelkeit. Andersons ungewöhnliche Herangehensweise - unterstützt durch die erstaunliche Filmmusik von Jonny Greenwood - gefährdet manchmal den Zusammenhalt des Films, aber selbst in solchen Momenten schafft er es zu begeistern. Daniel Day-Lewis' Darstellung erinnert in ihrer Breite und ihrem Sinn für Details im Verhalten an Laurence Olivier, Planview spricht mit der nach zu viel Rum klingenden Stimme von John Huston und er hat einen leichten Silberblick, der an Walter Huston erinnert. Es ist eine nahezu beängstigende Darstellung und der Motor hinter der gnadenlosen Kraft des Films. --Robert Horton

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Gigantisch      5 von 5 Punkten
Endlich mal wieder ein Film der wahren Filmfans das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Man hält es ja kaum für möglich das heutzutage noch solche Filme gedreht werden. Ich war wie gebannt von der ersten Sekunde an. Ich wollte eigentlich nur mal kurz reinschauen (Bildqualität checken) und dann auf eine Party. Nunja ich war so gefesselt von diesem Film das ich einfach nucht mehr aufhören konnte zu gucken.

Die teils negativen Kritiken hier stammen von Leuten die sich eindeutig in der Videothek verirrt haben. Wer auf durchschnittskost steht wird mit diesem Film überfordert sein.

Ich finde das Ende übrigens grandios.


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Gangs of New York [Blu-ray] - Leonardo DiCaprioGangs of New York [Blu-ray]
Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz, Liam Neeson, Daniel Day Lewis

Blu-ray, 27. Juni 2008
     Verkaufsrang: 3934      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts in New York: Amerika wurde zu dieser Zeit von einer wahren Einwanderungsflut überschwemmt. Ausgelöst durch eine schwere Hungernot in Irland kamen tausende von Iren übers Meer nach New York, das Tor zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die gewaltigen Menschenmassen strömten in die ärmsten Viertel der Stadt und schnell bildeten sich rivalisierende Gangs, die die Einwohner in einem bisher unbekannten Maße terrorisierten. Das Elendsviertel Five Points wurde zum Sammelbecken für Einwanderer, geprägt von kaum vorstellbaren Zuständen. Die Bandenkriminalität wuchs, Armut, Sittenlosigkeit, politische Korruption und blutige Straßenkämpfe übernahmen die Regie in einem täglichen Überlebenskampf. Five Pointe wurde zu einer Hölle aus Gewalt, Hass und Angst. Die Regierung stand dem zunächst machtlos gegenüber, hatte selbst große Probleme mit dem kurz bevorstehenden Bürgerkrieg. Es gab nicht genug Freiwillige für einen Krieg dieser Größenordnung und so versuchten die Politiker alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um so viele Einwohner wie möglich einzuziehen. Einwanderer wurden direkt nach Verlassen des Schiffes eingebürgert und zur Armee geschickt. Es wurden Versprechungen gemacht und mit allen Mitteln gelockt. Doch viele waren nicht bereit, in einen Krieg zu ziehen, den sie nicht wollten. Es kam zu gewaltigen Straßenschlachten und Aufständen, die Amerika tief erschütterten.



Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins - Daniel Day-LewisDie unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Daniel Day-Lewis, Juliette Binoche, Lena Olin

DVD, 18. Juni 2003
     Verkaufsrang: 2445      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Daniel Day-Lewis spielt Tomas, den vergnügten und unverantwortlichen tschechischen Liebhaber aus Milan Kunderas Bestseller. Die Geschichte spielt in Prag, kurz vor und während des russischen Einmarsches 1968. Lena Olin und Juliette Binoche verkörpern die beiden absolut gegensätzlichen Frauen, die seine Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen und die in gewisser Weise verschiedene Seiten seiner Werte und Persönlichkeit repräsentieren. Auf jeden Fall hat die Entscheidung von Tomas, mit der einen vor den russischen Panzern zu fliehen -- und dann zurückzukehren --, tiefgreifende Konsequenzen für sein Leben.

Unter der Regie von Philip Kaufman wird diese reiche, erotische und faszinierende Charakterstudie mit allegorischen Zwischentönen zu einem Prüfstein für den Filmfreund. Einige Schlüsselsequenzen -- wie die, in der Lena Olin einen Bowler trägt und sich sehr reizvoll bewegt -- bleiben im Gedächtnis, während Kaufmans sicheres Gespür für die Geschichte Garant für die überragende schauspielerische Leistung aller Beteiligten ist. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Großes Kino voller Emotionen!!      5 von 5 Punkten
Nicht nur der Roman ist einzigartig gut, auch dieser Film ist in meinen Augen ein äußerst gelungenes Gesamtkunstwerk. Durch das großartige Zusammenspiel der Darsteller und eine stimmungsvolle, stilistisch fein am Zeitgeist orientierte Kulisse wird es zu einem wahren emotionalen Vergnügen, voll und ganz in den Film einzutauchen.


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Mein linker Fuß - Daniel Day-LewisMein linker Fuß
Daniel Day-Lewis, Ray McAnally, Brenda Fricker

DVD, 11. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 4093      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Mein linker Fuß DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Wonderful story      5 von 5 Punkten
Everyone should see this movie. It's a very moving story about a boy who is born with a disability and how he and his family try to coupe with that.
It also shows that even with limitations you can follow your dreams!
The woman who play's his mother does a wonderful job.


One of the best movies I saw


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Im Namen des Vaters - Daniel Day-LewisIm Namen des Vaters
Daniel Day-Lewis, Pete Postlethwaite, Emma Thompson

DVD, 3. März 2005
     Verkaufsrang: 6367      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Im Namen des Vaters basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt auf mitreißende Weise vom britischen Übereifer bei der Verfolgung eines Bombenanschlages der IRA in den 70er-Jahren. Nachdem sie zwei kleine Diebe (Daniel Day-Lewis und John Lynch) und deren Familien verhaftet hat, brütet die Regierung eine Verschwörungsanklage gegen sie aus und wirft sie allesamt ins Gefängnis. Bis dahin war Day-Lewis Figur stets ein Nichtsnutz gewesen, ein unpolitischer Dussel auf der Suche nach dem schnellen Glück. Aber nun sieht er sich mit der Zähigkeit seines eigenen Vaters (Pete Postlethwaite) gegenüber der Folter der Briten konfrontiert und beginnt allmählich zu erkennen, was hier auf dem Spiel steht.

Im Namen des Vaters ist hin und wieder aufreibend und stets bezwingend, mit einer äußerst komplexen Darbietung von Day-Lewis und einer nicht minder starken von Emma Thompson in der Rolle der Anwältin, der es schließlich gelingt, durch die britischen Hindernisse durchzupreschen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. --Marshall Fine

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Atmosphärisch dicht und sehr sehr spannend      5 von 5 Punkten
Belfast in den 70ern: Gerry Conlon, ein kleiner Gangster und sein Kumpel Paul ziehen nachdem sie sich Ärger mit der IRA eingehandelt haben nach London, wo sie kurzzeitig in einer Hippiekommune Unterschlupf finden. Trotz Hippietums werden die zwei, besonders nachdem sich Anschläge mehren, als Iren schief angeguckt. Schließlich begehen Gery und Paul einen Einbruch und kommen an einen Batzen Geld. Kurze Zeit später gibt es bei einem Anschlag mehrere Tote. Die beiden werden bei der Polizei als Täter angeschwärzt. Schließlich werden sie, selbstverständlich unschuldig , aufgrund der neuen Terrorgesetzgebung mit ihren Familien inhaftiert. Geständnisse werden mit Foltermethoden erzwungen, die Politik braucht Sündenböcke, denn die Stimmung in der Bevölkerung kocht. Ein spannender Justizkrimi nimmt seinen Lauf..
Ich finde diesen Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht(Guildford Four), spannend und überzeugend in der Darstellung. Der Film hat keine Längen und auch die Stellen, die bei anderen sicher kitschig geworden wären, werden elegant umschifft. Die Bedrohung und das Ausgeliefertsein in dem Bereich Verhörmethoden (Folter) sind überzeugend und sehr bedrückend dargestellt. Gute Musik von U2 aber auch der restliche Soundtrack gefällt mir sehr gut. Das Cover hätte mich allerdings fast vom Anschauen des Films abgehalten.


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Hexenjagd - Daniel Day-LewisHexenjagd
Daniel Day-Lewis, Winona Ryder, Paul Scofield

DVD, 3. Mai 2004
     Verkaufsrang: 11988      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Bedrängend aktuell      5 von 5 Punkten
Wenn in dieser Zeit berichtet wird, wie schwer es ist, in die USA einzureisen, geht man in der Geschichte zurück, und schaut auf Ursprünge.Hexenjagd ist bedrängend aktuelles Stück über Diskriminierung, die Mechanismen,die Brutalität und Irrationalität, die kollektive Neurose.Die Dämonisierung der Ausgegrenzten endet heute nicht am Galgen, aber die Mechanismen sind auch nach Jahrhunderten die gleichen. Entdifferenzierung- die einzelne Person wird nicht wahrgenommen, sie wird als Bestandteil einer Gruppe dämonisiert,hat, da Irrationalität wütet,kaum eine Chance,gehört zu werden. Als Sündenbock bekommt sie mit voller Wucht alldie Ängste ab, die die Verfolger peinigen. Im Film wird dies dadurch vor Augen geführt, dass die sozum Schauspiel begabte junge Frau (Wynona Ryder) aus zurückgewiesenem Verlangen Rache übt und alle , die Macht haben, sind hochbereit, dieser Täuschung zu folgen.Das Stück ist gut, der Film bewegt und das Thema- leider-hochaktuell.

Super trauriger Film mit einfach schwachem Ende      4 von 5 Punkten
Dieser Film hat mich ganz besonders dadurch angesprochen das es damals ja wirklich so abgelaufen ist.....
Die "Hexen" wurde so lange gefoltert bis sie gestanden haben eine zu sein.
Wyona Ryder spielt ihre Rolle einfach traumhaft....
Es gab fast keinen Film wo ich mehr geweint habe...
Einzigstes Manko: Das ende, so ein Film verdient nicht so ein Ende, oder?

AMEN.....

Kaufen, Kaufen, Kaufen

Hervorragende Verflmung von Millers Stück      5 von 5 Punkten
Mine Klasse und ich haben nach dem Lesen dieses Stücks im Original im Englischunterricht uns auch den Film angesehen und ich war wirkich begeistert. Da Arthur Miller das Drehbuch selbst geschrieben, und er nur kleine Änderungen vorgenommen hat, ist es als ob man das Stück auf der Bühne sehen würde. Genial gemacht!
Winona Ryder als rachsüchtige Abigail und Daniel Day-Lewis als John Proctor geben ein fesselndes Paar für Arthur Miller's
"The Crucible" ab. Ich persönlich hatte ein paar Probleme mit der Schauspielerin der Elizabeth Proctor, die mir einfach zu alt für die Rolle erscheint, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Alle Rollen sind hervorragend besetzt und die Stimmung des Stücks wird wunderbar auf den Film übertragen. Ausserdem bietet die DVD ausser der deutschen Fassung natürlich die absolut sehenswerte Originalversion und andere Sprachfassugen in guter Bildqualität und DolbySound.

Ausgezeichnet....      5 von 5 Punkten
Dieser Film entspricht voll und ganz meinen Erwartungen. Vom Autor des Dramas "The Crucible" stammt auch das Drehbuch zu dieser großartigen Verfilmung - und das merkt man!
Man wird förmlich in die Zeit der Salem Witch Trials zurückversetzt, der Film besticht mit guten Darstellern, tollen Requisiten und schlichte, dennoch durchaus wirkungsvollen Effekten. Die Mischung aus Action, Spannung und Romantik machen diesen Film zu einem Erlebnis welches einen berührt - gerade das dramatische Ende - und nachdenklich werden lässt. "Hexenjagd" hat das geniale Werk von Arthur Miller würdig umgesetzt und ist eine absolute Empfehlung meinerseits!

Miller`s Hexenjagd      5 von 5 Punkten
Ein Muss für jeden Millerfan!!
Der Film orientiert sich stark an der Vorlage und ist hervorragend besetzt.
Die DVD ist natürlich mehrsprachig und bietet also die Möglichkeit sich den Film im Original anzusehen(was ich wirklich nur empfehlen kann!)
Fazit:Eine rundum gute und mitreissende DVD!!


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Gangs of New York (Steel-Edition, 2 DVDs) - Leonardo DiCaprioGangs of New York (Steel-Edition, 2 DVDs)
Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz

DVD, 26. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 11460      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Sehr hintergründiges Werk      5 von 5 Punkten
Eines vorweg: ich bewerte nur die englische Fassung, da ich mir Filme nur in Englisch anschaue. Ich kann also nichts über die Synchronisation sagen.
Der Film ist super. O.K., die Gewaltszenen sind vorhanden, aber auch nötig um dem Film dieses Flair zu geben. Je öfter man den Film anschaut, desto mehr fallem einen Details auf. Parallelen zwischen den Personen. Es ist ein bildgewaltiges Meisterwerk das eine Zeit zeigt, die auf dem Weg zu ihrem Ende ist.
Es ist kein Film für den schnellen Fernsehgenuss, dafür wäre er zu schade. Aber wer sich auf das Thema einlässt und sich die Mühe macht auf die Details zu achten - z.B. die Sprache der Darsteller als Instrument der Abgrenzung - wird bestimmt von der Tiefsinnigkeit beeindruckt sein. Er ist einfach nur toll. Sicher keine leichte Kost - aber für Film-Fast-Food wäre dieses Material auch viel zu schade.


Gangs of New York      5 von 5 Punkten
Gangs of New York,

Im Jahr 1846 herrscht ein erbitterter Bandenkrieg in den Five Points, einem Viertel im Süden von Manhattan. Bill Cutting, auch The Butcher" (der Metzger) genannt, der Anführer der Natives (Einheimische), ermordet Priest" Vallon, den Führer der irischstämmigen Bevölkerung, die sich zu einer Bande zusammengeschlossen hat, den Dead Rabbits (von Irisch: Dead Ráibéad, sehr gefürchtete Männer), und bringt dessen kleinen Sohn in ein Waisenhaus. Sechzehn Jahre später kehrt Amsterdam Vallon in die Five Points zurück, um Rache am Mörder seines Vaters zu nehmen. Dort stehen sich die Einheimischen und die irischen Einwanderer immer noch feindselig gegenüber. Bill Cutting regiert das Viertel wie ein König. Vallon beschließt, die Reihen seines Feindes unerkannt zu unterwandern und schließt sich "Bill The Butcher" an, der ihn in sein Herz schließt, bis es schließlich während der Draft Riots, den bürgerkriegsähnlichen Unruhen des Jahres 1863, zum großen Finale kommt.

Überfrachtet !      2 von 5 Punkten
"Gangs of New York" - 30 Jahre von Martin Scorsese geplant, größtenteils bereits 2 Jahren vor Veröffentlichung fertig, aber aufgrund der sich plötzlich verändernden Skyline des Big Apples, diverser Nachdrehs und künstlerischer Differenzen zwischen Produzent Harvey Weinstein und Scorsese ständig verschoben.

Die Story:
New York im Jahre 1846. Anarchie und Elend auf den Straßen, Einwanderer kommen zu Tausenden, Banden prügeln sich um die Vorherrschaft in den Straßen. So auch im Armenviertel "Five Points", wo sich die "Dead Rabbits" und die "Natives" gegen überstehen. In einer brutalen Schlacht werden die "Dead Rabbits" vernichtet und ihr Anführer "Priest" Vallon (Liam Neeson) von Bill "The Butcher" Cutting (Daniel Day-Lewis) erstochen. Vallons Sohn Amsterdam (Leonardo DiCaprio) ist Augenzeuge des Mordes und schwört Rache. Erst 16 Jahre später erhält er die Gelegenheit.

Es könnte ein so schöner "Ein Mann sieht rot"-Film in historischem Gewand sein, sämtliche Voraussetzungen sind da:
Eine opulente Ausstattung (fast gänzlich wurde auf digitale Bauten verzichtet), stimmige Musik, perfekt eingesetzte Schauspieler und Daniel Day-Lewis in Höchstform. Er ist das personifizierte Böse. Mit einer unglaublichen Präsenz und Wucht ist er Mittelpunkt jeder Szene.

Leider beschränkt sich der Film nicht auf das mögliche Testoron-Duell zwischen Day-Lewis und DiCaprio.
Er möchte zugleich auch noch eine kleine Liebesgeschichte erzählen, den amerikanischen Bürgerkrieg und seine Begleiterscheinungen aufarbeiten und ein Porträt der damaligen amerikanischen Gesellschaft zeichnen.

Dafür reichen die 166 Filmminuten jedoch nicht aus, es ist keine konsequente Erzählstruktur zu erkennen, vor allem der Mittelteil wirkt merkwürdig lahm und teilweise konfus.
Um die Vendetta-Story vernünftig in den historischen Kontext einbinden zu können, müsste der Film wesentlich länger sein und man merkt deutlich, dass Scorseses ursprüngliche Fassung auch weitaus detaillierter war.
Die offenbar von Harvey Weinstein zu verantwortenden Kürzungen sind Gift für die ambitionierte Grundidee Scorseses. Sie sind aber auch nicht konsequent genug, lassen von jedem Erzählstrang ein wenig stehen und richten so den Focus nicht auf das Duell Day-Lewis-DiCaprio, wodurch insbesondere DiCaprio gänzlich die Möglichkeit genommen wird schauspielerisch zu glänzen. Und was der lächerliche Schluss soll, wird wohl auf ewig das Geheimnis Weinsteins bleiben.

Unterschätztes, bildgewaltiges Epos mit einigen Schwächen      4 von 5 Punkten
Keine Frage, "Gangs of New York" ist zweifellos ein oft zu Unrecht unterschätztes und übertrieben kritisiertes Historien-Epos, das vor allem durch seine Bildgewalt, seine faszinierende Visualität, beeindruckt. Große visuell beeindruckende Bilder auf die Leinwand bringen - das kann Scorsese wie sonst vielleicht nur noch Francis Ford Coppola und Sergio Leone.
Hervorzuheben ist vor allem die Darbietung von Daniel Day-Lewis, der mit seiner ungeheuren Präsenz, mit der er in jeder einzelnen Szene brilliert, und seiner ausdrucksstarken Mimik hier in "Gangs of New York" und einige Jahre später dann auch in "There will be blood" an die großen Darbietungen eines Robert De Niro oder Al Pacino erinnert.
Und auch Leonardo DiCaprio zeigt hier in seiner ersten Zusammenarbeit mit Meisterregisseur Martin Scorsese eine überzeugende Leistung, die den Anfang für eine Reihe weitere gelungene und sukzessive überzeugendere Darbietungen in folgenden Filmen wie "Aviator", "Departed" und "Blood Diamond" bilden sollte.
Und trotzdem wurde "Gangs of New York" von der Filmkritik äußerst kritisch aufgenommen und trotz seines großen finanziellen Erfolgs, bis dahin der größte in Scorseses Karriere, als Flopp betrachtet. Der Grund für diese mit Sicherheit übertriebene Kritik ist vielleich, dass der Film die hohen Erwartungen, die man in dieses Langzeitprojekt Scorseses setzte, nicht erfüllen konnte. Der Filme reicht nicht heran an Scorseses Meisterwerke, die man wohl nicht aufzählen muss.
Denn "Gangs of New York" ist sicher nicht ohne Schwächen. So ist der Film mit einer Spieldauer von über 2,5 Stunden doch recht lang geraten; vor allem dafür, dass die Geschichte linear erzählt wird und die Charaktere teilweise nicht an Tiefe gewinnen können. Die Besetzung von Cameron Diaz war schlicht und einfach ein Fehlgriff. Vor allem im Zusammenspiel mit DiCaprio ist sie nicht überzeugend, da dieser ihr schauspielerisch einfach zu überlegen ist. Deshalb funktioniert die Liebesbeziehung zwischen DiCaprio und Diaz nicht wirklich und kann schon gar nicht als zweiter Handlungsstrang fungieren.
Doch trotz allem bleibt "Gangs of New York" ein episches, bildgewaltiges, monumentales, teilweise fesselndes und trotz aller Längen eigentlich selten wirklich langweiliges Historien-Epos, das man wirklich gesehen haben sollte.
Ein überragender Schauspieler, der hier eine der bestenn Darbietungen seiner Karriere zeigt, Daniel Day-Lewis, und einer der immer überzeugender wird und so langsam dann wirklich mal einen Oscar verdient hätte, Leonardo DiCaprio, versammeln sich hier unter der Regie des großen Martin Scorsese - allein das macht den Film zu etwas Besonderem.
Bei der Oscarverleihung ging der Film allerdings trotz 10 Nominierungen leer aus. Dies ist dann doch unverständlich, wenn man bedenkt, dass die Trophäen fast allesamt an "Chicago" gingen. Das ist zwar ein schöner Film, aber, wie Michael Ballhaus, der ja mal wieder maßgeblich für die grandiosen Bilder in Scorseses Film verantwortlich war, es treffend formuliert hat: Während Chicago ein Jahr nach der Preisverleihung vergessen war, wird man "Gangs" noch in 30 Jahren schauen.
Ich halte "Gangs of New York" also zwar nicht wie mein Vorrezensent für ein Meisterwerk, kann diese Meinung aber durchaus nachvollziehen, da auch ich den Film trotz einiger Kritikpunkte bedenkenlos weiterempfehlen kann.

Unterschätztes bildgewaltiges Meisterwerk !      5 von 5 Punkten
Bereits 1977 wurde in einer US Zeitschrift Gangs of New York" als Marin Scorseses nächster Film angepriesen, aber es sollte über 25 Jahre dauern bis es der Film endlich auf die Leinwand schaffte. Dafür wurde man aber nach dieser langen Wartezeit nicht enttäuscht, den die Bildgewalt die Martin Scorsese uns hier präsentiert hält dem Vergleich mit Epen wie Es war einmal in Amerika" oder auch dem ebenfalls unterschätzten Heavens Gate" stand.
Kurz zur Besetzung des Films die ich für absolut gelungen halte. Leonardo Di Caprio wurde Martin Scorsese von dessen besten Freund und meiner Meinung nach bestem Schauspieler überhaupt, Robert De Niro, empfohlen. Leonardo macht seine Sache ausgezeichnet und ich muß immer mehr den Hut ziehen vor seinen schauspielerischen Leistungen, mit Außnahme von Titanic handelt es sich fast immer um sehr anspruchsvolles Kino (Gilbert Grape, The Beach, Catch me if you can, This boys life, u.a.). Außerdem wurde ja für Gangs of New York ein großartiger Schauspieler aus dem Ruhestand zurückgeholt und das ganze mir Riesenerfolg den Daniel Day Lewis ist in der Rolle des Bill The Butcher herrlich fies. Über die Besetzung von Cameron Diaz als Taschendiebin Jenny kann man streiten. Ich finde Sie macht Ihre Sache ganz ordentlich obwohl ich wohl trotzdem nie ein großer Fan von Ihr werde. Auch in den Nebenrollen hat Scorsese mit Liam Neeson oder John C. Reilly große Kaliber aufgefahren.

Der irische Einwanderersohn Amsterdam Vallon (Leonardo Di Caprio) muß als kleiner Junge mit ansehen wie sein Vater (Liam Neeson) bei einem blutigen Staßenkampf in den New Yorker Bezirk Five Points" zwischen den verhassten Iren Dead Rabbits" und den einheimischen Natives" von deren Anführer Bill The Butcher (Daniel Day Lewis) getötet wird. Nach 16.Jahren kehrt Amsterdam zurück um Rache für seinen Vater zu nehmen. Durch List, Instinkt und Kampfeslust gewinnt er allmählich die Symphatie von Bill The Butcher. Dieser regiert mit eiserner Hand über die Five Points" und wird dabei sowohl von Polizei als auch Politik gestützt. Martin Scorsese fasziniert uns mit einer düsteren, blutigen und packenden Geschichslektion die uns ganz nebenbei eine Geschichte über Liebe, Rache, Überlebenskampf und Rassenhass erzählt. Für Ruhepausen während der Strassenschlachten sorgt Amsterdams Liebe zur Taschendiebin Jenny (Cameron Diaz).

Gangs of New York" ist mit Sicherheit einer der größten Filme unserer Zeit und braucht den Vergleich mit großen Klassikern nicht zu scheuen. Ich denke auch das der Film irgendwann noch zu der Ehre kommt die Ihm gebührt.

Für mich persönlich einer der besten Filme der vergangenen Jahre der auf dem Medium DVD eine absolut würdige Umsetzung gefunden hat. Die Doppel DVD ist eine der besten die ich derzeit im Regal (insgesamt 250 Filme) stehen habe. Der Film selbst kommt in brillianter Ton- und Bildqualität daher und die Bonus DVD ist einfach nur genial. Die komplette Bonus DVD ist mit deutschem Ton ausgestattet und somit entfällt für alle, welche der englischen Sprache nicht so mächtig sind, das lästige Mitlesen am unteren Bildschirmrand. Es ist faszinierend wie Scorsese den Zuschauer durch das komplette Set des Films führt und man dabei mittels der Fernbedienung die Möglichkeit hat innerhalb des Sets im 360 Grad Modus zu schwenken. Auch alle anderen Berichte, vor allem auch die wahre Geschichte der Gangs of New York", sind erstklassig. Noch dazu kommt die Doppel DVD in einem prächtigen Pappschuber daher. Glückwunsch an die Produzenten der DVD, genauso wird dieses Medium ideal genutzt und sollte für andere als Vorbild dienen.

Bei dieser Auflage im Steelbook hat sich im Vergleich zur alten Special Edition bis auf die Verpackung nichts verändert. Der Inhalt blieb leider der selbe und es gibt keine neuen Extras. Das ist schade, den ein gutes Making of sucht man noch immer vergeblich.

Also, schaut Euch dieses Meisterwerk genau an und seit nicht so voreilig mit der teilweise schlechten Kritik zu solch einem genialen Werk.



Gangs of New York (Special Edition, 2 DVDs) - Leonardo DiCaprioGangs of New York (Special Edition, 2 DVDs)
Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz

DVD, 14. Juni 2004
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Vielleicht wird Gangs of New York irgendwann doch noch zu Ehren kommen -- wenn etwas Zeit verstrichen ist. Bei einer derart imposanten Produktion (mit einer derart bewegten Entstehungsgeschichte) waren gemischte Kritiken wohl unvermeidbar, aber Gangs of New York ist letztendlich nicht weniger herausragend als Martin Scorseses überschwänglich gefeierte New Yorker Geschichten.

Von seinem erstaunlichem 1846er-Prolog bis hin zu den infernalen Straßenschlachten von 1863, bemüht sich der Film, das Bild eines anständigen New Yorks des 19. Jahrhunderts zu korrigieren und die Stadt als Hexenkessel der Straßenschlachten darzustellen. Die Feindseligkeit nimmt Gestalt an in einer Geschichte von Vergeltung zwischen dem Irisch-Amerikaner Amsterdam Vallon (Leonardo DiCaprio) und dem schonungslosen Mörder seines Vaters und Kopf der "Nativist"-Bande, Bill "der Schlächter" Cutting (Daniel Day-Lewis) -- so genannt wegen seines tödlichen Talents im Umgang mit Messern.

Vallons Rache ist nur zum Teil überzeugend; die Rolle ist mit DiCaprio nicht optimal besetzt, und Cameron Diaz als Vallons diebische Geliebte treibt in einem Film dahin, in dem wenig Platz für eine Frau zu sein scheint. Trotz dieser Schwächen kommt Scorseses Können durch seine Verbindung von persönlichen und politischen Entwicklungen auch diesmal wieder voll zur Geltung. Hier wird amerikanische Geschichte mit Blut geschrieben -- unerschrocken, authentisch und höchst spektakulär. --Jeff Shannon

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)

Völlig unterschätztes Epos über die Geburt einer Nation      5 von 5 Punkten
Aus zeitlicher Distanz würde ich den Film anders beurteilen, als zu seinem Erscheinen vor 4/5 Jahren.
Damals war ich trotz der sehr guten Machart des Films etwas enttäuscht, weil ich seit "Zeit der Zärtlichkeit" eigentlich jeden Film von Scorsese dahingehend einordne, dass er speziell dafür realisiert wurde, dem Regiegott endlich den wohlverdienten Oscar zu bescheren.
"Kundun", "Aviator", "Gangs of New York" und auch "Departed" mit dem es ja nun auch endlich geklappt hat.
Dabei habe ich beim ersten Male doch übersehen, was für ein brilliantes, geschlossenes Werk "Gangs of New York" wirklich ist, vorausgesetzt man vergisst für kurze Zeit den Scorsese der grandiosen Mafiafilme und Boxerbiographien und lässt sich auf den Jäger der fast schon verloren geglaubten Filmstatue ein.
Der Film erzählt in gewaltigen Bildern die Entstehung der Metropole New York City, eine Geschichte der Bandenkriege in der Stadt um 1860 bis hin zum historischen Gemetzel "Draft Riots", die Rebellion der armen Bevölkerung gegen die Zwangsrekrutierung für den Bürgerkrieg, bei dem sich die Upperclass mit 300 Dollar davon freikaufen konnte.
Dem Betrachter bietet der Film eine wahrhaft geniale Kulisse des damaligen New Yorks, alles detailgetreu von den Gebäuden bis zu den Kostümen. Da kommt wahrlich schon eine Versessenheit wie bei Visconti ans Licht. Eingebettet in diese historische Umgebung ist die Rachegeschichte von Amsterdam (di Caprio) an dem Mörder seines Vaters. Dieser Mörder Bill Cutting "The Butcher" wird gespielt von einem grandios agierenden Daniel Day Lewis. Hört sich alles konventionell an, die Umsetzung ist aber dank beider Schauspieler eine regelrechte Meisterleistung, denn "Gut" und "Böse" lösen sich auf und verschmelzen sogar teilweise. So hegen beide durchaus neben dem unbändigen Hass eine Art Zuneigung zueinander, die den ganzen Stoff dann wirklich zu einem grandiosen Meisterwerk werden lassen.
Der Film war zwar ein Blockbuster, trotzdem hatte er gleich danach durch eine grosse Enttäuschung des Mainstreampublikums mit herben Kritiken zu kämpfen, die ihm sehr spontan das Attribut des Flops einbrachten.
So blieb ihm dann auch der Oscarregen versagt, trotz einer Vielzahl von Nominierungen.
Ich müsste mich schwer täuschen, aber ich denke dieser Fílm wird wie beispielsweise "Heavens Gate" von Cimino auch erst Jahre später sehr wohl noch die grosse künstlerische Akzeptanz erhalten, die er zweifelsohne verdient.
Scorsese hat ein Epos geschaffen, dass den amerikanischen Traum mit den Fleischermessern des Butchers zerstückelt, am Ende stehen die Gräber und zeigt uns die Skyline Manhattans in diversen zeitlichen Abständen, die Nation wurde geboren und hat sich immer wieder entwickelt.
Der Film dauert 160 Minuten und es ist einer dieser Film, bei dem ich mir jetzt richtig wünsche, dass dieser Directors Cut mit noch längerer Laufzeit endlich veröffentlicht wird. Und hoffentlich zuerst im kino, denn diese grossen Bilder brauchen die grosse Leinwand, für die heimische Glotze ist der Film zu gross.


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There Will Be Blood [UK IMPORT] - Ciaran HindsThere Will Be Blood [UK IMPORT]
Ciaran Hinds, Kevin J. O'Connor, Daniel Day-Lewis, Dillon Freasier, Paul Dano

DVD, 7. Juli 2008
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Diese One-Man-Show weiß zu überzeugen!      5 von 5 Punkten
Daniel Day-Lewis hat nach "Gangs of New York" wieder den Schnurrbart angeklebt und ist wieder auf der Leinwand aufgetaucht.
Er ist Dreh- und Angelpunkt des Films, die zentrale Figur, allgegenwärtig. Und er meistert seine Rolle hervorragend und zieht eine phantastische One-Man-Show ab. Mich hat er zwar wieder ein bißchen an "Bill the Butcher" aus "Gangs of New York" erinnert, das macht aber nichts, denn beide Performances sind herausragend.

In den ersten vielleicht 20 Minuten wird kein Wort gesprochen, doch bereits in dieser Anfangssequenz weiß der Film vollends zu fesseln, Day-Lewis sei Dank. Paul Thomas Anderson hat wieder einmal Klasse gezeigt, obwohl der Film eigenbtlich gar nicht zum Stil seiner vorherigen Filme passt.

Das Ende ist zwar ein wenig unbefriedigend, weil sehr abrupt, aber dennoch ist "There Will Be Blood" ein großartiges Stück Kino!


Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Special Edition, 2 DVDs) - Daniel Day-LewisDie unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Special Edition, 2 DVDs)
Daniel Day-Lewis, Juliette Binoche, Lena Olin

DVD, 21. April 2006
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Endlich eine angemessene DVD Umsetzung !      5 von 5 Punkten
Über die wundervolle, bittere Liebes- und Lebensgeschichte nach Milan Kunderas Roman möchte ich hier keine Worte verlieren. Jetzt erscheint diese endlich in der Frm die sie verdient, auf einer Special Edition DVD mit einer Bonus Disc und massig Zusatzmaterial.


Der letzte Mohikaner  Die besten Filme aller Zeiten - Daniel Day-LewisDer letzte Mohikaner Die besten Filme aller Zeiten
Daniel Day-Lewis, Madeleine Stowe, Russell Means

DVD, 17. Januar 2008
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Hawkeye, ein Indianer weißer Abstammung, Sohn des letzten Mohikaners, ist Inbegriff und Verkörperung des freien Mannes, der mit seinem Stamm im Einklang mit der Natur lebt. Als es zwischen britischen und französischen Truppen zu einem erbitterten Kampf um das Kolonialland Amerika kommt, brechen Hass und Feindschaft zwischen den Mohikanern, den Huronen und dessen Anführer Magua aus. Der sinnlose Krieg bringt unvorstellbares Grauen über die Menschen und die Zerstörung einer paradiesischen Landschaft. Hawkeye verliebt sich in Cora, die Tochter eines englischen Offiziers, die er bei einem Überfall der Huronen in letzter Sekunde retten kann. Trotz aller scheinbaren Gegensätze zwischen den Liebenden und unzähliger Gefahren kämpft Hawkeye um Liebe und Gerechtigkeit...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

...zwischen Realität und Romantik      5 von 5 Punkten
Schonungslos und realistisch räumt Michael Mann mit dem Klischee der tendenziellen Historienfilme über die bitteren Kämpfe des 18ten Jahrhunderts in Nordamerika auf.

Vor traumhafter Landschaft, mit ergreifenden Bildern und Farben und mit einer unglaublich schönen und passenden Musik führt Mann präzise und genial Regie in einem Film, der sich klar vom Buch abgrenzt, der alle in 1992 zur Verfügung stehende Technik ausnutzt und der hervorragende Schauspieler für die einzelnen, wichtigen Charaktere dieser Auseinandersetzung um Leben und Tod einsetzt.

Es ist kein Geschichtsfilm über Indianer und über Rot- und Blauröcke. Gezeigt wird der gnadenlose und zum Teil selbstherrliche Kampf um Macht und Vorteile im Zeichen der jeweils und für den jeweiligen, gültigen Ideale und Allianzen. Es ist kein Heroismus, der übrig bleibt, es ist die Leere und Trauer in der Weite einer unendlich schönen Landschaft mit Ihren zarten Blumen des Leben, der Liebe, Freundschaft und Familie.

...ein hervorragendes, immer wieder sehenswertes "Action-Drama"


Film      5 von 5 Punkten
Sicher der Film ist Hollywood-mäßig gemacht und eine optische Weide in seine Machart; dennoch ist der Film dann doch nicht so super gut, wie sein Ruf. Die Geschichte ist massivst umgestaltet worden. Aus dem Fährtensucher wird ein ganzer Indianer. Er argumentiert voll und ganz wie ein angeblicher" Indianer. Leider ist dies alles nur ziemlich unsinnig. Mir ist das Buch lieber; klar das Buch ist auch nur eine ausgedachte Geschichte, aber es ist von der zeichnet dann doch sinnvolle Argumentationen" auf - die damals von Belang waren. Das Buch ist eine Klassiker. Der Film ist nett, wird jedoch niemals zu einem wirklichen Klassiker werden. Es gibt definitiv bessere Verfilmungen des Letzten Mohikaners". Das Buch ist jedoch bisher, so viel mir bekannt ist, noch nicht wirklich vollwertig adaptiert worden.


Gangs Of New York (Einzel-DVD) - Leonardo DiCaprioGangs Of New York (Einzel-DVD)
Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz

DVD, 22. September 2003
     Verkaufsrang: 11378      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Vielleicht wird Gangs of New York irgendwann doch noch zu Ehren kommen -- wenn etwas Zeit verstrichen ist. Bei einer derart imposanten Produktion (mit einer derart bewegten Entstehungsgeschichte) waren gemischte Kritiken wohl unvermeidbar, aber Gangs of New York ist letztendlich nicht weniger herausragend als Martin Scorseses überschwänglich gefeierte New Yorker Geschichten.

Von seinem erstaunlichem 1846er-Prolog bis hin zu den infernalen Straßenschlachten von 1863, bemüht sich der Film, das Bild eines anständigen New Yorks des 19. Jahrhunderts zu korrigieren und die Stadt als Hexenkessel der Straßenschlachten darzustellen. Die Feindseligkeit nimmt Gestalt an in einer Geschichte von Vergeltung zwischen dem Irisch-Amerikaner Amsterdam Vallon (Leonardo DiCaprio) und dem schonungslosen Mörder seines Vaters und Kopf der "Nativist"-Bande, Bill "der Schlächter" Cutting (Daniel Day-Lewis) -- so genannt wegen seines tödlichen Talents im Umgang mit Messern.

Vallons Rache ist nur zum Teil überzeugend; die Rolle ist mit DiCaprio nicht optimal besetzt, und Cameron Diaz als Vallons diebische Geliebte treibt in einem Film dahin, in dem wenig Platz für eine Frau zu sein scheint. Trotz dieser Schwächen kommt Scorseses Können durch seine Verbindung von persönlichen und politischen Entwicklungen auch diesmal wieder voll zur Geltung. Hier wird amerikanische Geschichte mit Blut geschrieben -- unerschrocken, authentisch und höchst spektakulär. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

Flop oder Meisterwerk ?????      5 von 5 Punkten
Aus zeitlicher Distanz würde ich den Film anders beurteilen, als zu seinem Erscheinen vor 4/5 Jahren.
Damals war ich trotz der sehr guten Machart des Films etwas enttäuscht, weil ich seit "Zeit der Zärtlichkeit" eigentlich jeden Film von Scorsese dahingehend einordne, dass er speziell dafür realisiert wurde, dem Regiegott endlich den wohlverdienten Oscar zu bescheren.
"Kundun", "Aviator", "Gangs of New York" und auch "Departed" mit dem es ja nun auch endlich geklappt hat.
Dabei ich beim ersten Male doch übersehen, was für ein brilliantes, geschlossenes Werk "Gangs of New York" wirklich ist, vorausgesetzt man vergisst für kurze Zeit den Scorsese der grandiosen Mafiafilme und Boxerbiographien und lässt sich auf den Jäger der fast schon verloren geglaubten Filmstatue ein.
Der Film erzählt in gewaltigen Bildern die Entstehung der Metropole New York City, eine Geschichte der Bandenkriege in der Stadt um 1860 bis hin zum historischen Gemetzel "Draft Riots", die Rebellion der armen Bevölkerung gegen die Zwangsrekrutierung für den Bürgerkrieg, bei dem sich die Upperclass mit 300 Dollar davon freikaufen konnte.
Dem Betrachter bietet der Film eine wahrhaft geniale Kulisse des damaligen New Yorks, alles detailgetreu von den Gebäuden bis zu den Kostümen. Da kommt wahrlich schon eine Versessenheit wie bei Visconti ans Licht. Eingebettet in diese historische Umgebung ist die Rachegeschichte von Amsterdam (di Caprio) an dem Mörder seines Vaters. Dieser Mörder Bill Cutting "The Butcher" wird gespielt von einem grandios agierenden Daniel Day Lewis. Hört sich alles konventionell an, die Umsetzung ist aber dank beider Schauspieler eine regelrechte Meisterleistung, denn "Gut" und "Böse" lösen sich auf und verschmelzen sogar teilweise. So hegen beide durchaus neben dem unbändigen Hass eine Art Zuneigung zueinander, die den ganzen Stoff dann wirklich zu einem grandiosen Meisterwerk werden lassen.
Der Film war zwar ein Blockbuster, trotzdem hatte er gleich danach durch eine grosse Enttäuschung des Mainstreampublikums mit herben Kritiken zu kämpfen, die ihm sehr spontan das Attribut des Flops einbrachten.
So blieb ihm dann auch der Oscarregen versagt, trotz einer Vielzahl von Nominierungen.
Ich müsste mich schwer täuschen, aber ich denke dieser Fílm wird wie beispielsweise "Heavens Gate" von Cimino auch erst Jahre später sehr wohl noch die grosse künstlerische Akzeptanz erhalten, die er zweifelsohne verdient.
Scorsese hat ein Epos geschaffen, dass den amerikanischen Traum mit den Fleischermessern des Butchers zerstückelt, am Ende stehen die Gräber und zeigt uns die Skyline Manhattans in diversen zeitlichen Abständen, die Nation wurde geboren und hat sich immer wieder entwickelt.
Der Film dauert 160 Minuten und es ist einer dieser Film, bei dem ich mir jetzt richtig wünsche, dass dieser Directors Cut mit noch längerer Laufzeit endlich veröffentlicht wird. Und hoffentlich zuerst im kino, denn diese grossen Bilder brauchen die grosse Leinwand, für die heimische Glotze ist der Film zu gross.


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My Beautiful Laundrette [UK IMPORT] - Daniel Day LewisMy Beautiful Laundrette [UK IMPORT]
Daniel Day Lewis, Gordon Warnecke, Shirly Anne Field, Saeed Jaffrey, Roshan Seth

DVD, 17. März 2008
     Verkaufsrang: 17305      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 23,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Der gutaussehende Omar will ans große Geld. Kurzentschlossen befördert er sich zum Manager eines total heruntergekommenen Waschsalons. Zusammen mit seinem Freund Johnny, der mit Ausländer-raus-Parolen sympathisiert, verwandelt er die Bruchbude in einen wahren Palast, mit Spielautomaten, Stereoanlage und Video. Und das nötige Kleingeld für die neongestylte Ausstattung besorgt sich der Pakistani kurzerhand bei seinem Cousin: er legt ihn bei einem Drogendeal auf's Kreuz. Alles läuft wunderbar. Bis plötzlich eine Gang ausländerfeindlicher Skinheads auftaucht...

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

a bit out-dated but still good as a reminder of a different time      4 von 5 Punkten

I know it is properly not political correct but I feel that this movie is now out-dated as gay life as moved on and is so much for accepted in society. My beautiful Laundrette was a great hit in her time, a low budged movie showing the down sides of the Thater period and first showed gay issues, especially in the Asian community. But since 1986 the world has developed, gay issues are hardly any longer sensational and the Thatcher period is over and absorbed in UK reality. So the whole movie is about a time gone and there is not much which you can take on board for our present time.

All in all, the movie is still good, but dated and I felt quite a bit bored by it.


Klassiker der schwulen Filmkunst aus dem Jahr 1985      5 von 5 Punkten
Der junge Pakistani Omar übernimmt einen heruntergekommenen Waschsalon in einem Londoner Vorstadtviertel. Er macht seinen ehemaligen Schulfreund, dem er kurz zuvor zufällig wieder über den Weg gelaufen ist, nicht nur zu seinem Geschäftspartner sondern die beiden werden auch ein (heimliches) Liebespaar. Das Geschäft floriert, was den ehemaligen rechtsgerichteten Kumpels von Johny gar nicht gefällt....

Mitte der 80iger Jahre erlebten schwule Männer in England rechtlich unter der konservativen Regierung Margarete Thatchers nicht gerade eine Blütezeit. Und dennoch war die Zeit gekennzeichnet durch ein Aufbegehren und Kampf um Anerkennung. Homosexualität spielt im Film eine zentrale Rolle. Doch dazu gesellen sich Themen wie Ausländerfeindlichkeit, sozialer Abstieg und Drogenproblematik. Dennoch ist der Film nicht ein wirklich staubiger sozialkritischer Film, sondern vor allem eine wunderbar erzählte Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Männern. Die Liebesszene gegen Ende des Filmes im Hinterzimmer des Waschsalons gehört für mich zu den erotischsten Szenen zweier Männer, die jemals gezeigt wurde.

Interessant am Rande: Daniel Day-Lewis als Johny ist in seiner ersten Hauptrolle zu sehen.
Stephen Frears (The Queen) führte Regie.


Jack & Rose  (OmU) - Daniel Day LewisJack & Rose (OmU)
Daniel Day Lewis, Camilla Belle, Catherine Keener

DVD, 18. März 2008
     Verkaufsrang: 20039      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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1986. Die schönen Tage von Love, Peace & Happiness sind schon lange vorüber, aber zumindest einer hält den Idealen von damals die Treue. Jack Slavin lebt noch immer auf dem Gelände der Kommune, die er einst auf einer Insel im Osten der USA mitgegründet hat. Längst sind ihre Mitglieder in alle Winde zerstreut, nur Jacks 16 Jahre alte Tochter Rose lebt ausser ihm noch hier. Bislang hat Jack alle fremden Einflüsse von Rose fern halten können. Doch nun macht sich eine ernste Erkrankung bei ihm bemerkbar, Rose hört auf, ein kleines Mädchen zu sein, und dann ist vor kurzem auch noch der Bauunternehmer Marty Rance aufgetaucht, der direkt neben Jacks Grundstück einen hässlichen modernen Kasten hochziehen will. Sprache: Englisch. Untertitel: Deutsch und Französisch. Extras: Interviews, Trailer.



Eversmile New Jersey - Daniel Day LewisEversmile New Jersey
Daniel Day Lewis, Mirjana Jokovic, Gabriela Acher, Julio de Grazia, Ignacio Quiros

DVD
     Verkaufsrang: 32929     

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"Fliegender" Zahnarzt - so einen Beruf kann sich wirklich nur ein Drehbuchautor ausdenken. Fergus O'Connell hat sein Motorrad zu einer Zahnarztpraxis umgebaut. Zusammen mit der hübschen Estelle, die ihrem Bräutigam davongelaufen ist, rückt er im weltentlegenen Patagonien dem Karies auf den Leib. Liebeshungrige Witwen, brutale Gangster und viele andere kuriose Gestalten kreuzen ihren Weg. Fergus kennt bei seiner Arbeit keine Gnade. Wer nicht freiwillig den Mund aufmacht, wird mit dem Holzhammer narkotisiert.



Der Boxer - Daniel Day-LewisDer Boxer
Daniel Day-Lewis, Emily Watson, Brian Cox

DVD, 15. Mai 2003
     Verkaufsrang: 26188      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Angst vor dem Schluss      3 von 5 Punkten
Der Schluss eines Film ist ja oft ziemlich heikel. Irgendwelche Menschen, die was zu sagen haben, fordern, es muss zu einem happy end kommen...das erwarten die Leute...Ich weiss nicht, wer da befragt wird? Dieser Film über die blutigen Auseinandersetzungen in Irland, denen man ja ein solches Ende wünscht, wie es uns gezeigt wird, wird jedenfalls dadurch in seiner Qualität deutlich gemindert,weil diese Entwicklung zu diesem Schluss nicht glaubwürdig ist. Es beschleicht einen das Gefühl, hier habe eine äusserst schwierige Situation in ein happy end verwandelt werden müssen. Schade, denn die Story ist beeindruckend. Der Kampf und Liebe und Frieden, in Irland immer wieder bedroht durch religiös fanatische Fundamentalisten,scheint eher aussichtslos zu sein. Immer wieder sitzen Beteiligte auf einem Pulverfass, das umfassend explodieren kann,wenn es dafür einen Anlass gibt.Sheridan zeigt, wie sehr Menschen in ihrem persönlichen Leben unter der Last dessen, was zu sein hat,weil das Umfeld es vorgibt, leiden und welche Opfer sie bringen müssen, bis hin zum Verlust des Lebens.
Diejenigen, die annehmen, man würde enttäuscht sein, wenn nicht noch ein happy end kommt, irren. Das, was der Film zeigen konnte, hat er längst vollendet, bevor es dann zu dem aufgesetzten Schluss kommt. Schade.

Aus dem Film hätte mehr werden können      3 von 5 Punkten
Eigentlich hätte der Streifen in Theorie alles was für einen spannenden Filmabend nötig wäre. Die Tragödie eines einzelnen Helden wird erzählt. Aber irgendwie will der Funken nicht springen, zu verworren ist die Lage. Kaum hat der Held etwas aufgebaut schon bricht alles wieder zusammen.

Der Nordirland-Konflikt selber wird durchaus realistisch dargestellt. Von den Kämpfen zwischen den Briten zu der IRA bis zu den interenen Querelen derselben.



There Will Be Blood [Blu-ray] [UK IMPORT] - Ciaran HindsThere Will Be Blood [Blu-ray] [UK IMPORT]
Ciaran Hinds, Kevin J. O'Connor, Daniel Day-Lewis, Dillon Freasier, Paul Dano

Blu-ray, 7. Juli 2008

Verkaufsrang: 12671
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99
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