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| DVDs: Embeth Davidtz | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Mansfield Park Frances O'Connor, Jonny Lee Miller, Alessandro Nivola, Embeth Davidtz, James Purefoy DVD, 8. Mai 2001 Verkaufsrang: 3898 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als kanadische Regisseurin, mit dem Ruf smarte Filme mit einem großen Budget überzeugend handeln zu können, hatte Patricia Rozema ihren ersten Hit mit dem schrulligen I've Heard The Mermaids Singing. Die Heldin aus Mermaids, ein Mäuschen in einem Haifischbecken aus Galeristen, zeigt, was in ihr steckt, als sie ihren Mentor hinter sich lässt, der auf ihre Kosten groß geworden ist. Auf ähnliche Weise gelingt es der mittellosen Fanny Price (Frances O'Connor) in Mansfield Park, nach Jane Austens gleichnamigem, stark autobiografisch gefärbten Roman, mit den Bertrams auf einem schicken ländlichen Gutshof zu leben, wo herzlose, klassenbewusste Beziehungen vorherrschen. Nach einigen grausamen Rückschlägen, schafft es Fanny, kraft ihres literarischen Talents und ihrer moralischen Integrität, die Schwierigkeiten zu meistern und ihr Leben zu lieben. Anders als die Filmemacher, die Austens geldbetonte Welt in Licht und Leichtigkeit zu hüllen pflegen, stösst Rozema unsere Nase unnachgiebig auf die Tatsache, dass der Reichtum der Bertrams von dem Blut und dem Schweiß weit entfernter Sklaven getränkt ist. Und sie sieht auch nicht über die schmutzigen Slums hinweg, denen Fannys Mutter entstammt und die auch Fanny selbst drohen, sollte sie sich weigern, den hübschen, aber hohlen Glücksjäger (Allesandro Nivola) zu heiraten, den Sir Thomas Bertram für sie auserwählt hat. Der Dramatiker Harold Pinter spielt den Patriarchen von Mansfield Park sehr überzeugend: Zu großer Freundlichkeit fähig, aber hart wie Stein, wenn sein aristokratischer Wille in Frage gestellt wird. Embeth Davidtz (mit wundervoll verführerischer Verve als Mary, die amoralische Schwester von Fannys Freier, zu sehen) und O'Connor ähneln sich in ihrem Verhalten, weil sie sich beide in einer Männerwelt bewegen, in der sie gleichermaßen Sex und/oder Klugheit einsetzen müssen, um zu überleben. Rozema liefert in diesem unterhaltsamen Film, der ungefähr 1806 spielt, eine authentische Austen ab und zeigt eine Protofeministin mit Grips und Charme. -Kathleen Murphy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Wunderbare Jane Austen Adaption 5 von 5 Punkten Es ist richtig. Fanny Price ist im Roman unterwürfig und schüchtern. Was soll sie auch machen? Sie ist komplett von ihren Verwandten abhängig. Wer meint, dass diese Eigenschaften die im Film der Romanfigur hinzugefügte, an der jungen Jane Austen orientierte, rebellische Seite ausschliessen, dem empfehle ich die Lektüre von Virginia Woolfs "Engel im Haus". Oder wie steht es mit der frühen Feministin Hedwig Dohm (1831 - 1919), deren brillante Polemiken nicht wirklich darauf schließen lassen, dass sie privat schüchtern war und die direkte Auseinandersetzung scheute. Warum sollte also Fanny Price nicht dem Papier anvertraut haben -im Film in den Briefen an ihre Schwester Susi, in der sie im Roman bei einem Aufenthalt in Portsmouth eine Verbündete findet- , was sie sich nicht direkt zu äußern wagte. Fanny Price macht im Roman durchaus eine Entwicklung durch und wird darin von ihrem Cousin Edmund unterstützt. Interessant ist auch, dass die Regisseurin ausführt, was im Roman nur an einer Stelle erwähnt und danach nicht mehr aufgegriffen wird, nämlich Fannys Interesse an dem Thema Sklavenhandel. Übrigens glaubt die Erzählerin im Roman Henry Crawford seine Gefühle für Fanny ("sie war die einzige Frau, die er mit dem Herzen und dem Verstand und dem Verstand geliebt hatte")und vertritt durchaus die Meinung, er hätte bei Fanny einen Sinneswandel bewirken können, wenn er es sich nicht durch die Affaire mit Maria selbst verbaut hätte. Warum also sollte man ihn in seinem Werben um Fanny nicht etwas sympathischer darstellen? Ein Schicksal wie das Marias ist heute schwer vorstellbar, wenn die Familie nicht gerade einen religiösen, fundamentalistischen Hintergrund hat. Sicherlich hat sie sich freiwillig für diese Ehe entschieden. Aber um es mit Brecht zu sagen: Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch gewesen ist." Das war damals kaum möglich. An einer Figur wie Mary Crawford ist jedoch zu ersehen, dass es andere, von der Erzählerin nicht gebilligte Auffassungen, gegeben haben muss. Der Crawford-Darsteller Alessandro Nivella sagt im Interview sehr richtig, dass Henry und Mary Crawford in ihren freieren Auffassungen zu Liebe und Sexualität der Geschichte ein progressives Element hinzufügen. Es ist im Roman nicht so, dass Mr Bertram Fanny die Pistole auf den Brust setzt, sich zwischen Crawford und Portsmouth zu entscheiden. Der Vorschlag eines Besuchs bei Fannys Familie kam von einer anderen Person, ich glaube von Edmund, dessen Motivation sicherlich nicht im Zusammenhang mit der Ablehnung des Heiratsantrags stand. Was jedoch zutrifft, ist dass Mr Bertram sehr bereitwillig zustimmt, weil er sich ausrechnet, ein Aufenthalt in Portsmouth könne eine Verbindung mit Crawford in einem attraktiveren Licht erscheinen lassen. Alles in allem, eine wunderbare Literaturverfilmung, die ich mir bestimmt immer wieder gerne ansehen möchte, auch wenn sie in vielem von der Vorlage abweicht.
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The Hole Thora Birch, Desmond Harrington, Embeth Davidtz DVD, 22. Juli 2002 Verkaufsrang: 1892 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film The Hole, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 22.07.02
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Extrem spannender britischer Thriller 5 von 5 Punkten Die Schülerin Liz Dunn (Thora Birch, bekannt aus American Beauty) läuft verängstigt und verstört aus einem benachbarten Wald zurück zur Schule, geht ans Telefon, fängt an zu schreien...Was ist passiert ? Liz, ihre Freundin Frankie (Keira Knightley) und zwei Jungs - Mike (Desmond Harrington), der heimliche Schwarm von Liz und dessen Freund Geoff (Laurence Fox) lassen sich Tage vorher von Martin Taylor (Daniel Brocklebank) gemeinsam in einen verlassenen, alten Bunker einsperren. Drei Tage wollen sie dort verbringen, feiern...danach soll Martin, der den Schlüssel hat, sie wieder befreien...doch es kommt ganz anders...
"The Hole" von Nick Hamm ist eine echte Überraschung in Sachen Suspence. Der britische Thriller von 2001 fesselt von der ersten Minute mit seiner gut durchdachten, unheimlichen Story und einer sehr beklemmenden und klaustrophobisch wirkenden Umgebung in diesem Bunker.
Stück für Stück begleitet der Zuschauer Polizei und Psychologin (Embeth Davidz), die versuchen Licht ins Dunkel zu bringen. Und je näher wir an die Auflösung dieses Falles gelangen, desto verstörender werden die Abgründe, die die Geschichte nach und nach offenbart.
Ich hatte eigentlich eher einen Teeniehorrorfilm der üblichen Sorte erwartet und wurde von einem sehr ernstzunehmenden, ausserordentlich guten Thriller mit viel britischem Flair mehr als überrascht.
Ein Geheimtipp und eine echte Empfehlung...
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Armee der Finsternis Bruce Campbell, Embeth Davidtz, Marcus Gilbert DVD, 2. Oktober 2006 Verkaufsrang: 6802 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In Armee der Finsternis, dem dritten Teil der Tanz-der-Teufel-Trilogie, wird Ash durchs düstere Mittelalter gejagt, um den ultimativen Kampf gegen die Mächte des Bösen zu führen. Der Film ist ein durchgeknallter Genre-Crossover von Kultregisseur Sam Raimi (Spider-Man). Ash (Bruce Campbell), der im wirklichen Leben in der Heimwerkerabteilung eines riesigen Supermarkts arbeitet, wird durch eine Öffnung im Raum-Zeit-Kontinuum ins Mittelalter geschleudert. Von den Bewohnern als "der Auserwählte" gefeiert, erwartet man von ihm große Taten. Fortwährend auf der Suche nach einem Weg zurück in seine Zeit, zieht Ash, mit Kettensäge und Shotgun bewaffnet, in den Kampf gegen das Böse. Sam Raimi, der seit seiner Kindheit Super-8-Filme gedreht hat, wird in Fankreisen seit seinem 1981 zum Teil selbst finanzierten Low-Budget-Horrorfilm Tanz der Teufel hymnisch verehrt. Nachdem die Fortsetzung (Tanz der Teufel 2) zur überdrehten Splatter-Orgie geriet, versuchte sich Raimi 1993 im dritten Teil mit einer liebevollen Hommage an Fantasyklassiker und Ray Harryhausens legendäre Stopp-Trick-Animationen. Armee der Finsternis bietet ein Feuerwerk an einfallsreichen Spezialeffekten und erinnert in seinem völligen Desinteresse an Figurenentwicklung und dramaturgischen Spannungsbögen an eine Zitatensammlung in Form eines animierten Storyboards. Es finden sich Slapstickeinlagen à la Die drei Stooges, Anklänge an die Arthussage und auch unverhohlene Querverweise auf Gullivers Reisen. Bei alldem ist der Film vor allem ein wüster Genre-Mix, der Elemente aus Horror-, Fantasy- und Mantel-und-Degenfilmen mischt und das Ganze mit einer großen Portion Monty-Python-Humor würzt. Bruce Campbell, der Prototyp des physischen Schauspielers, kämpft sich tapfer durch die Unbill des Drehbuchs. Die wunderbare Embeth Davidtz spielt ihre erste Hauptrolle bevor sie im gleichen Jahr mit Schindlers Liste zu Weltruhm gelangte. Armee der Finsternis war vielleicht Raimis letzter Jugendstreich, bevor sein Siegeszug in Hollywoods Mainstream begann. Ein Film, dem die Liebe und Dankbarkeit der Filmemacher für die Helden ihrer Kindheit in jeder Einstellung anzumerken ist. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 52 Bewertungen)
Oldy but Goldy 5 von 5 Punkten Bevor Sam Raimi sich in Hollywood einen Namen mit seinem Spiderman oder seinen Xena und Hercules TV Serien machte, gab es im Untergrund schon Jahre zuvor eine Heerschar an Fans die seine Horrorstreifen zu würdigen wußten.
Die Evil Dead Trilogie (oder Tanz der Teufel wie sie hierzulande heißt) ist einfach ein must have und absoluter Kult in der Horrorszene und der letzte Streich (bis jetzt, da Teil4 wohl gerade geplant wird) "Army of Darkness" runded das ganze mit einem familientauglichen Grusel-Comedy-Streifen ab, welcher zwar an dem zweiten Evil Dead anschließt und die Story genau da fort führt wo sie endete, aber in einer eher humorvollen Art und Weise was der Geschichte keinen Abbruch tut. Im Gegenteil. Heute schaue ich mir diesen Teil genauso gerne an wie die Vorgänger(Diese natürlich unzensiert und nicht in der deutschen Schnittchen-Version ;-) In den beiden Vorgängern fehlen jeweils ca. 20 Minuten in der Deutschen Version).
Dieser dritte Teil ist uncut (weil generell harmlos) und enthält eine gute Bildqualität und diverse Bonus Szenen die aus dem Kinofilm geschnitten wurden. Leider fehlt das alternative Ende in welcher Ash in der Zukunft aufwacht anstelle der Gegenwart. Aber ok.... Die anderen deleted scenes entschädigen einen wieder dafür. Leider sind sie aber nicht in den laufenden Film einblendbar und können nur separat angesehen werden.
Also mein Fazit unbedingt kaufen. Der Film ist super und in einer guten Quali. Das Bonus Material ist klasse und der Film überzeugt sowieso im Ganzen. Und der kleine Preis sollte den Kaufentscheid noch unterstützen.
Außerdem sollte man auch die Filmmusik erwähnen die ein absolutes Meisterwerk darstellt. (Komponiert von Joseph LoDuca und Danny Elfman).
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13 Geister [Blu-ray] Tony Shalhoub, Embeth Davidtz, Matthew Lillard, F. Murray Abraham, Kathryn Anderson Blu-ray, 11. Oktober 2007 Verkaufsrang: 4190 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Coole Sets, blutiges Make-up und ein rasendes Tempo sind die Markenzeichen dieses aalglatten Remakes von William Castles 1960 entstandenem Spukhausschockers. Hatte das Original eines dieser absurden Gimmicks auf seiner Seite, den so genannten "Ghost Viewer", eine Art 3-D-Brille, versuchten die Produzenten des Remakes diesen Mangel, wie schon beim 1999 erschienenen Haunted Hill, mit noch mehr Blut, Gedärmen und Geisterspuk auszugleichen. Die Handlung blieb dabei praktisch unverändert. Eine verarmte Familie erbt ein luxuriöses, geisterverseuchtes Landhaus. Diesmal ist das Landhaus jedoch ein ausgeklügelter, labyrinthischer Glaskubus mit allerlei lateinischen Beschwörungsformeln, angetrieben von mysteriösen Mechanismen und einem Keller voller gequälter, untoter Seelen - "errichtet vom Teufel und besessen von den Toten". Als die Familie (darunter Tony Shalhoub und Shannon Elizabeth aus American Pie) Hilfe bei einem Medium (Matthew Lillard aus Scream) und einer Geisteraustreiberin (Embeth Davidtz) sucht, werden die Geister so richtig munter und der Film immer absurder. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 51 Bewertungen)
Gefällt mir....... 5 von 5 Punkten Ich muss wirklich sagen: Dieser Film gefällt mir.
Klar hat er seine kleinen Macken,aber die hat nun wirklich jeder Film.
Allerdings hat mich das Szenario beeindruckt: ein großes Glashaus,das sich als Machine entpuppt.
Zum anderen überzeugen die Darsteller z.B. der großartige Tony Shalhoub ("Monk") oder Matthew Lillard ("Scooby Doo 1&2"). Auch gut gelungen sind die Geister: Sie sind wrilkich nett dargestellt. Also: Kaufen Sie sich die DVD und finden Sie heraus wer der 13.Geist ist...............................
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Der 200-Jahre-Mann Robin Williams, Sam Neill, Embeth Davidtz DVD, 21. März 2002 Verkaufsrang: 3864 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Der 200 Jahre Mann, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 26.09.00
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
wunderschön 5 von 5 Punkten Eigentlich bin ich kein großer Freund von Science Fiction und auch nicht von Robin Williams (ich finde, in vielen anderen Filmen trägt er etwas zu dick auf), aber "Der 200-Jahre Mann" hat mir sehr gut gefallen! Der Film strahlt, obwohl er in der Zukunft spielt, eine sehr warme Athmosphäre aus und macht auf Werte aufmerksam, die heutzutage für viele kaum noch zählen- Liebe, Freundschaft, Familie, Einzigartigkeit... besonders beeindruckt hat mich das von vielen bereits erwähnte Umdrehen der eigentlich geltenden Zusammenhänge: die meisten Menschen streben nach (wenn es denn möglich wäre, ewiger) Jugend und Vollkommenheit, Andrew strebt nach Unvollkommenheit und Sterblichkeit. Oder auch folgendes: Für uns "echte" Menschen ist Blut der "Saft des Lebens" für Andrew ist es ein tödliches Gift, das es ihm erst ermöglicht, sterblich zu werden, usw. Der ganze Film ist vollgespickt mit solchen kleinen Widersprüchlichkeiten, ich fand das sehr interessant.
Mein Fazit also: Wirklich empfehlenswert!
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Club der Cäsaren Kevin Kline, Emile Hirsch, Embeth Davidtz DVD, 21. August 2003 Verkaufsrang: 8254 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Titel weckt Assoziationen an Peter Weirs Club der toten Dichter, und ganz lassen sie sich auch nicht von der Hand weisen. Auch der Club der Cäsaren ist eine amerikanische Internatsgeschichte, in der ein engagierter Lehrer (Oscar-Preisträger Kevin Kline) eine wesentliche Rolle spielt. Wie auch Robin Williams will Kevin Kline als Geschichtslehrer William Hundert seinen Schülern Werte wie Charakterstärke, moralische Integrität und eigenständiges Denken vermitteln. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf, denn Klines Hundert ist ein prinzipientreuer Lehrer der alten Schule, der in den 70er-Jahren an einem Nobelinternat nicht so sehr praktisches Wissen als vielmehr klassische Tugenden predigt, um die zukünftige Führungselite Amerikas auf ihre späteren Aufgaben vorzubereiten. Der rebellische Senatorensohn Sedgewick Bell (eindrucksvoll: Emile Hirsch) stellt Hunderts Philosophie jedoch auf eine harte Probe und sein Gewissen vor ein moralisches Dilemma. 25 Jahre später kommt es bei einem Klassentreffen erneut zur Konfrontation. Der Club der Cäsaren, der in Deutschland leider nicht im Kino zu sehen war, ist ein kleines, aber hochfeines Drama über einen Lehrer, der seinen Beruf als Berufung lebt und in Konflikt mit seinen eigenen Prinzipien gerät. Michael Hoffmans (Ein Sommernachtstraum) Inszenierung ist ein wenig konventionell, vor allem was den Aufbau der Erzählstruktur angeht: Die Haupthandlung des Films entfaltet sich als klassische Rückblende. Aber es sind die exzellent gespielten und bis in die Nebenrollen hinein besetzten Figuren und ihre fein nuancierte psychologische Tiefe, nicht so sehr die Handlung, die den Film zu einem sehenswerten menschlichen Porträt machen. Der Film basiert auf Ethan Canins Roman The Palace Thief. -Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Kein "Club der toten Dichter" 5 von 5 Punkten Der "Club der Cäsaren" hat mit dem "Club der toten Dichter" das Wort im Anfang gemein, inhaltlich sind diese beiden Filme aber nur schwer zu vergleichen. Besonders interessant und ermutigend kann dieser Film vor allem für Lehrer sein, die in ihrem alltäglichen Geschäft häufig nur die problematischen Schüler im Blick haben, darüber aber die vielen anderen vergessen, die beachtliche Fortschritte machen. Die Kernaussage ist - wie leider viel zu lesen - nicht konservativ und altbacken, auch wenn es die Schule im Film als Handlungsort sein mag. Der Film macht Hoffnung auf das Gute im Menschen und das wir gerade das beachten sollten. Neben bei ist die Handlung mit netter Musik untermalt und Kevin Kline spielt den Lehrer einfach nur genial.
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Gingerbread Man Kenneth Branagh, Embeth Davidtz, Robert Downey Jr. DVD Verkaufsrang: 28203 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als The Gingerbread Man 1997 veröffentlicht wurde, war es der einzige John-Grisham-Film, der nicht einen der Bestseller des populären Romanautors zur Vorlage hatte. Vielmehr basiert der Film auf einem Originaldrehbuch Grishams, das dessen Vorliebe für Südstaaten-Charaktere und Kulissen, die in eine labyrinthische Handlung eingebettet sind, demonstriert. Wie üblich treibt eine Vielzahl erzählerischer Wendungen, das Markenzeichen des Autors, die Handlung voran. Mit einem aufgesetzten Georgia-Akzent spielt Kenneth Branagh (Celebrity) einen Anwalt aus Savannah, der einer Frau in Schwierigkeiten (Embeth Davidtz) seine Hilfe anbietet. Branagh verstrickt sich in ein verschlungenes Szenario, das auch den Vater der Frau (Robert Duvall) involviert und für ihn selbst zunehmend komplexer und gefährlicher wird. Und natürlich ist nichts wirklich so, wie es zu sein scheint. Ein durch und durch fesselnder Film, der in der Tradition des modernen Film Noir steht. Ein besonders interessanter Aspekt, der seinerzeit von den Kritikern weitgehend vernachlässigt wurde, ist die Kombination von Grishams Mainstream-Erzählweise und Regisseur Altmans unangepasstem Einzelgänger-Stil. Trotz der Streitereien mit den Filmproduzenten im Vorfeld, die Robert Altman fast den Job gekostet hätten, ist The Gingerbread Man wieder einmal ein eindrucksvoller Beweis für die außergewöhnliche Begabung des Regisseurs, seine charakteristische, unkonventionelle Herangehensweise mit einer höchst konventionellen Geschichte zu verbinden. Wodurch es ihm außerordentlich gut gelingt, die Spannung konstant aufrecht zu erhalten. Zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung sträflich vernachlässigt, empfiehlt sich dieser intelligente Thriller besonders für einen Grisham-Video-Abend zusammen mit Francis Ford Coppolas Der Regenmacher. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Herausragender Thriller, der immer wieder überrascht. 4 von 5 Punkten Gingerbread Man überzeugt durch die schlüßige Handlungsfolge und immer wieder neue Überraschungen. Wenn es sich hierbei auch um einen Grisham Thriller handelt, wird die sonst dafür typische Heroisierung der Hauptfigur vermieden. Die Story wirkt zwar auf den ersten Blick etwas konfus, entpuppt sich allerdings als spannungsgeladener Film bei dem man keine Minute missen will; eine echte Empfehlung! Ein Punktabzug läßt sich jedoch nicht vermeiden. Zum einen für das doch recht spärliche Bonusmaterial aber vor allem für die nicht ausblendbaren deutschen Untertitel in der Originalversion und die Bildwiedergabe in 4:3.
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Matilda [UK IMPORT] Mara Wilson, Jon Lovitz, Danny De Vito, Rhea Perlman, Pam Ferris DVD, 21. Juni 2004 Verkaufsrang: 21269 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Danny DeVitos Adaption des Kinderbuchs von Roald Dahl ist weitestgehend gelungen, nicht zuletzt dank der bezaubernden Darstellung von Mara Wilson (Der Zauberwunsch) als junge Matilda, ein begabtes Mädchen, das von ihren dummen und nur mit sich selbst beschäftigten Eltern (DeVito und Rhea Perlman) vernachlässigt wird. Da sie zu Hause ignoriert wird, flüchtet Matilda in die Welt der Bücher und trainiert ihren Willen so sehr, dass sie telekinetische Kräfte entwickelt. Gott sei Dank, denn sie wird auf eine Schule geschickt, die von einer grausamen Direktorin geleitet wird, und dort kann sie alle Hilfe gebrauchen, die sie kriegen kann. DeVitos Annäherung an die Geschichte ist ziemlich stilisiert und erinnert manchmal an Barry Sonnenfeld (Schnappt Shorty, eine Danny DeVito Produktion), und mit seinem Urteilsvermögen steht es in manchen Fällen ebenfalls nicht zum Besten. Dies äußert sich zum Beispiel darin, dass er die komisch-gruseligen Sequenzen mit der Direktorin zu lange dauern lässt. Aber der Film ist meistens entzückend und lustig. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Modernes Märchen für großund klein 5 von 5 Punkten Wir haben diesen Film mit unserer 6jährigen Tochter angesehen und fanden ihn großartig. Gerade für kleine Mädchen ist die Geschichte um die kleine Mathilda, die trotz widrigster Umstände ihr Glück findet, faszinierend. Die Schauspieler sind einfach großartig und sorgen dafür, dass die Szenen sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen amüsant gefunden werden.
Sicher, die Darstellung der doch ziemlich brutalen Erwachsenen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber das ganze sollte als ein modernes Märchen mit einem ordentlichen Spritzer Satire betrachtet werden, und so versteht es selbst unsere kleine Tochter. Nur für ganz zart besaitete Kinder würde ich den Film erst ab einem höheren Alter empfehlen, da Fräulein Knüpperlkuh doch ein wenig gruselig ist.
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Der 200-Jahre-Mann Robin Williams, Sam Neill, Embeth Davidtz Videokassette, 28. Januar 2002 Verkaufsrang: 799 Der 200 Jahre Mann ist an den Kinokassen kläglich gescheitert, was zu diesem Zeitpunkt zum Teil zweifellos an Robin Williams erst kurz zurückliegenden schmalzigen Auftritten in den beiden Filmen Jakob der Lügner und Patch Adams lag. Aber dieser Beinahe-Science-Fiction-Film - basierend auf Werken von Isaac Asimov - und von Chris Columbus (Mrs. Doubtfire) mit untypischer Ernsthaftigkeit inszeniert, ist wesentlich besser, als die Zuschauerzahlen vermuten lassen. Williams spielt Andrew, einen Haushaltsroboter, der im Jahr 2005 an die Martins, eine obere Mittelklasse-Familie, verkauft wird. Der Familienpatriarch (Sam Neill) erkennt und fördert Andrews für einen Roboter eher ungewöhnliche Charakterzüge, wie zum Beispiel dessen künstlerische Begabung sowie seinen Sinn für Schönheit, Humor und die Unabhängigkeit des Geistes. Indem er das tut, schickt er den Blechmann auf eine 200 Jahre dauernde Reise, um menschlicher als die meisten Menschen zu werden. Auch wenn der Film durch die Adaption von Drehbuchautor Nicholas Kazan sehr romanhaft angelegt ist, fehlt Chris Columbus doch das Spielbergsche Selbstvertrauen um die glänzenden Möglichkeiten dieser Erzählweise konsequent auf der Leinwand umzusetzen. Dennoch bewegt sich der Regisseur von Kevin - Allein zu Haus abseits seiner vertrauten Bahnen und reift schließlich zu einem bezaubernden Geschichtenerzähler heran. Aber was diesen Film wirklich interessant macht, ist der Unterton tiefer Sehnsucht, Andrews Leidenschaft als ein futuristischer jedermann, der zur menschlichen Rasse konvertiert und alles dafür opfern würde, Liebe zu geben und zu empfangen. Für Williams eine ungewöhnliche Herausforderung, denn die Rolle hat einen bemerkenswerten ikonischen Mehrwert, weil in diesem Fall Mensch zu sein gleichsam bedeutet, mehr wie Robin Williams zu sein. Daran gibt es nichts auszusetzen. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
wunderschön 5 von 5 Punkten Eigentlich bin ich kein großer Freund von Science Fiction und auch nicht von Robin Williams (ich finde, in vielen anderen Filmen trägt er etwas zu dick auf), aber "Der 200-Jahre Mann" hat mir sehr gut gefallen! Der Film strahlt, obwohl er in der Zukunft spielt, eine sehr warme Athmosphäre aus und macht auf Werte aufmerksam, die heutzutage für viele kaum noch zählen- Liebe, Freundschaft, Familie, Einzigartigkeit... besonders beeindruckt hat mich das von vielen bereits erwähnte Umdrehen der eigentlich geltenden Zusammenhänge: die meisten Menschen streben nach (wenn es denn möglich wäre, ewiger) Jugend und Vollkommenheit, Andrew strebt nach Unvollkommenheit und Sterblichkeit. Oder auch folgendes: Für uns "echte" Menschen ist Blut der "Saft des Lebens" für Andrew ist es ein tödliches Gift, das es ihm erst ermöglicht, sterblich zu werden, usw. Der ganze Film ist vollgespickt mit solchen kleinen Widersprüchlichkeiten, ich fand das sehr interessant.
Mein Fazit also: Wirklich empfehlenswert!
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Die Armee der Finsternis Bruce Campbell, Embeth Davidtz, Marcus Gilbert DVD, 6. Oktober 2003 Verkaufsrang: 31239 In Armee der Finsternis, dem dritten Teil der Tanz-der-Teufel-Trilogie, wird Ash durchs düstere Mittelalter gejagt, um den ultimativen Kampf gegen die Mächte des Bösen zu führen. Der Film ist ein durchgeknallter Genre-Crossover von Kultregisseur Sam Raimi (Spider-Man). Ash (Bruce Campbell), der im wirklichen Leben in der Heimwerkerabteilung eines riesigen Supermarkts arbeitet, wird durch eine Öffnung im Raum-Zeit-Kontinuum ins Mittelalter geschleudert. Von den Bewohnern als "der Auserwählte" gefeiert, erwartet man von ihm große Taten. Fortwährend auf der Suche nach einem Weg zurück in seine Zeit, zieht Ash, mit Kettensäge und Shotgun bewaffnet, in den Kampf gegen das Böse. Sam Raimi, der seit seiner Kindheit Super-8-Filme gedreht hat, wird in Fankreisen seit seinem 1981 zum Teil selbst finanzierten Low-Budget-Horrorfilm Tanz der Teufel hymnisch verehrt. Nachdem die Fortsetzung (Tanz der Teufel 2) zur überdrehten Splatter-Orgie geriet, versuchte sich Raimi 1993 im dritten Teil mit einer liebevollen Hommage an Fantasyklassiker und Ray Harryhausens legendäre Stopp-Trick-Animationen. Armee der Finsternis bietet ein Feuerwerk an einfallsreichen Spezialeffekten und erinnert in seinem völligen Desinteresse an Figurenentwicklung und dramaturgischen Spannungsbögen an eine Zitatensammlung in Form eines animierten Storyboards. Es finden sich Slapstickeinlagen à la Die drei Stooges, Anklänge an die Arthussage und auch unverhohlene Querverweise auf Gullivers Reisen. Bei alldem ist der Film vor allem ein wüster Genre-Mix, der Elemente aus Horror-, Fantasy- und Mantel-und-Degenfilmen mischt und das Ganze mit einer großen Portion Monty-Python-Humor würzt. Bruce Campbell, der Prototyp des physischen Schauspielers, kämpft sich tapfer durch die Unbill des Drehbuchs. Die wunderbare Embeth Davidtz spielt ihre erste Hauptrolle bevor sie im gleichen Jahr mit Schindlers Liste zu Weltruhm gelangte. Armee der Finsternis war vielleicht Raimis letzter Jugendstreich, bevor sein Siegeszug in Hollywoods Mainstream begann. Ein Film, dem die Liebe und Dankbarkeit der Filmemacher für die Helden ihrer Kindheit in jeder Einstellung anzumerken ist. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 52 Bewertungen)
Oldy but Goldy 5 von 5 Punkten Bevor Sam Raimi sich in Hollywood einen Namen mit seinem Spiderman oder seinen Xena und Hercules TV Serien machte, gab es im Untergrund schon Jahre zuvor eine Heerschar an Fans die seine Horrorstreifen zu würdigen wußten.
Die Evil Dead Trilogie (oder Tanz der Teufel wie sie hierzulande heißt) ist einfach ein must have und absoluter Kult in der Horrorszene und der letzte Streich (bis jetzt, da Teil4 wohl gerade geplant wird) "Army of Darkness" runded das ganze mit einem familientauglichen Grusel-Comedy-Streifen ab, welcher zwar an dem zweiten Evil Dead anschließt und die Story genau da fort führt wo sie endete, aber in einer eher humorvollen Art und Weise was der Geschichte keinen Abbruch tut. Im Gegenteil. Heute schaue ich mir diesen Teil genauso gerne an wie die Vorgänger(Diese natürlich unzensiert und nicht in der deutschen Schnittchen-Version ;-) In den beiden Vorgängern fehlen jeweils ca. 20 Minuten in der Deutschen Version).
Dieser dritte Teil ist uncut (weil generell harmlos) und enthält eine gute Bildqualität und diverse Bonus Szenen die aus dem Kinofilm geschnitten wurden. Leider fehlt das alternative Ende in welcher Ash in der Zukunft aufwacht anstelle der Gegenwart. Aber ok.... Die anderen deleted scenes entschädigen einen wieder dafür. Leider sind sie aber nicht in den laufenden Film einblendbar und können nur separat angesehen werden.
Also mein Fazit unbedingt kaufen. Der Film ist super und in einer guten Quali. Das Bonus Material ist klasse und der Film überzeugt sowieso im Ganzen. Und der kleine Preis sollte den Kaufentscheid noch unterstützen.
Außerdem sollte man auch die Filmmusik erwähnen die ein absolutes Meisterwerk darstellt. (Komponiert von Joseph LoDuca und Danny Elfman).
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Mansfield Park Embeth Davidtz, Jonny Lee Miller, Alessandro Nivola Videokassette, 8. Mai 2001 Verkaufsrang: 1550 Als kanadische Regisseurin, mit dem Ruf smarte Filme mit einem großen Budget überzeugend handeln zu können, hatte Patricia Rozema ihren ersten Hit mit dem schrulligen I've Heard The Mermaids Singing. Die Heldin aus Mermaids, ein Mäuschen in einem Haifischbecken aus Galeristen, zeigt, was in ihr steckt, als sie ihren Mentor hinter sich lässt, der auf ihre Kosten groß geworden ist. Auf ähnliche Weise gelingt es der mittellosen Fanny Price (Frances O'Connor) in Mansfield Park, nach Jane Austens gleichnamigem, stark autobiografisch gefärbten Roman, mit den Bertrams auf einem schicken ländlichen Gutshof zu leben, wo herzlose, klassenbewusste Beziehungen vorherrschen. Nach einigen grausamen Rückschlägen, schafft es Fanny, kraft ihres literarischen Talents und ihrer moralischen Integrität, die Schwierigkeiten zu meistern und ihr Leben zu lieben. Anders als die Filmemacher, die Austens geldbetonte Welt in Licht und Leichtigkeit zu hüllen pflegen, stösst Rozema unsere Nase unnachgiebig auf die Tatsache, dass der Reichtum der Bertrams von dem Blut und dem Schweiß weit entfernter Sklaven getränkt ist. Und sie sieht auch nicht über die schmutzigen Slums hinweg, denen Fannys Mutter entstammt und die auch Fanny selbst drohen, sollte sie sich weigern, den hübschen, aber hohlen Glücksjäger (Allesandro Nivola) zu heiraten, den Sir Thomas Bertram für sie auserwählt hat. Der Dramatiker Harold Pinter spielt den Patriarchen von Mansfield Park sehr überzeugend: Zu großer Freundlichkeit fähig, aber hart wie Stein, wenn sein aristokratischer Wille in Frage gestellt wird. Embeth Davidtz (mit wundervoll verführerischer Verve als Mary, die amoralische Schwester von Fannys Freier, zu sehen) und O'Connor ähneln sich in ihrem Verhalten, weil sie sich beide in einer Männerwelt bewegen, in der sie gleichermaßen Sex und/oder Klugheit einsetzen müssen, um zu überleben. Rozema liefert in diesem unterhaltsamen Film, der ungefähr 1806 spielt, eine authentische Austen ab und zeigt eine Protofeministin mit Grips und Charme. -Kathleen Murphy
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Wunderbare Jane Austen Adaption 5 von 5 Punkten Es ist richtig. Fanny Price ist im Roman unterwürfig und schüchtern. Was soll sie auch machen? Sie ist komplett von ihren Verwandten abhängig. Wer meint, dass diese Eigenschaften die im Film der Romanfigur hinzugefügte, an der jungen Jane Austen orientierte, rebellische Seite ausschliessen, dem empfehle ich die Lektüre von Virginia Woolfs "Engel im Haus". Oder wie steht es mit der frühen Feministin Hedwig Dohm (1831 - 1919), deren brillante Polemiken nicht wirklich darauf schließen lassen, dass sie privat schüchtern war und die direkte Auseinandersetzung scheute. Warum sollte also Fanny Price nicht dem Papier anvertraut haben -im Film in den Briefen an ihre Schwester Susi, in der sie im Roman bei einem Aufenthalt in Portsmouth eine Verbündete findet- , was sie sich nicht direkt zu äußern wagte. Fanny Price macht im Roman durchaus eine Entwicklung durch und wird darin von ihrem Cousin Edmund unterstützt. Interessant ist auch, dass die Regisseurin ausführt, was im Roman nur an einer Stelle erwähnt und danach nicht mehr aufgegriffen wird, nämlich Fannys Interesse an dem Thema Sklavenhandel. Übrigens glaubt die Erzählerin im Roman Henry Crawford seine Gefühle für Fanny ("sie war die einzige Frau, die er mit dem Herzen und dem Verstand und dem Verstand geliebt hatte")und vertritt durchaus die Meinung, er hätte bei Fanny einen Sinneswandel bewirken können, wenn er es sich nicht durch die Affaire mit Maria selbst verbaut hätte. Warum also sollte man ihn in seinem Werben um Fanny nicht etwas sympathischer darstellen? Ein Schicksal wie das Marias ist heute schwer vorstellbar, wenn die Familie nicht gerade einen religiösen, fundamentalistischen Hintergrund hat. Sicherlich hat sie sich freiwillig für diese Ehe entschieden. Aber um es mit Brecht zu sagen: Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch gewesen ist." Das war damals kaum möglich. An einer Figur wie Mary Crawford ist jedoch zu ersehen, dass es andere, von der Erzählerin nicht gebilligte Auffassungen, gegeben haben muss. Der Crawford-Darsteller Alessandro Nivella sagt im Interview sehr richtig, dass Henry und Mary Crawford in ihren freieren Auffassungen zu Liebe und Sexualität der Geschichte ein progressives Element hinzufügen. Es ist im Roman nicht so, dass Mr Bertram Fanny die Pistole auf den Brust setzt, sich zwischen Crawford und Portsmouth zu entscheiden. Der Vorschlag eines Besuchs bei Fannys Familie kam von einer anderen Person, ich glaube von Edmund, dessen Motivation sicherlich nicht im Zusammenhang mit der Ablehnung des Heiratsantrags stand. Was jedoch zutrifft, ist dass Mr Bertram sehr bereitwillig zustimmt, weil er sich ausrechnet, ein Aufenthalt in Portsmouth könne eine Verbindung mit Crawford in einem attraktiveren Licht erscheinen lassen. Alles in allem, eine wunderbare Literaturverfilmung, die ich mir bestimmt immer wieder gerne ansehen möchte, auch wenn sie in vielem von der Vorlage abweicht.
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Geiseln der Verdammnis Anthony LaPaglia, Embeth Davidtz, Peter Firth, Dan Hedaya Videokassette Verkaufsrang: 2253 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
STORY:
Norditalien in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs. Mit Besorgnis beobachtet der Priester Don Paolo die zunehmende Brutalisierung im Partisanenkampf. Noch mehr beunruhigt ihn allerdings die Tatsache, daß die schöne Adriana, auf die er heimlich ein Auge geworfen hat, nach dem Tod ihres Geliebten ebenfalls in den Untergrund geht und an Aktionen gegen die nervösen Deutschen teilnimmt. Als Adriana verhaftetet wird und in der Todeszelle landet, entschließt sich der Priester zu einem selbstlosen Akt der Nächstenliebe.
KRITIK:
Glänzend gespieltes, mit Gespür für stimmungsvolle Details inszeniertes WKII-Drama, das weitgehend ohne die üblichen Klischees und Schwarzweiß-Zeichnungen ein ziemlich präzises Bild von Menschen im seelischen Ausnahmezustand entwirft.
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Armee der Finsternis Bruce Campbell, Embeth Davidtz, Marcus Gilbert DVD, 28. November 1997 Verkaufsrang: 47095
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Humor und Horror gut verbunden! 4 von 5 Punkten Zuerst muss gesagt werden, dass der letzte Teil der "Tanz der Teufel"-Reihe sehr viel Humor beinhaltet, was ihn aber nicht unbedingt schlechter macht! Es handelt sich um einen blutigen, mit extrem viel Humor gepaarten Horror, der jeden begeistert, der sich von neuen Ideen gern berieseln lässt! Fazit: Sehen lohnt sich auf jeden Fall!
ARGH 5 von 5 Punkten erstmal eins vorweg: @seppi17: die 16er Fassung dieses FIlms IST uncut... und es gibt KEINE 18er es gibt nur eine UNGEPRÜFTE Fassung... diese ist aber "eigentlich" auch nicht länger, da wollt sich Astro nur die kosten einer Prüfung ersparen... der einzige unterschied bei der DVD ist das sie sowohl die AMerikaniche Version des FIlmendes als auch die japaniche beinhaltet (der Regiseur hatte damals zwei gedreht) das macht aber keinen unterschied beim Gore faktor. Vielleicht richtig informieren bevor du hier irgendwelche bewertungen abgibst, sonst verpassen am ende noch manche diesen wirklich genialen Film... wer auf Slapstick Humor steht und noch ein wenig grusel mag wird diesen Film LIEBEN!!!!! wirklich sehr sehenswert, wenn er auch leider wenig mit den ersten teilen gemein hat. muss leider dazu sagen das ich hier nur den Film und nicht die DVD bewerten kann, da ich eine ander version besitze... aber der Film lohnt sich wirklich.
Genial! 5 von 5 Punkten An sich kann ich ja mit Kettensägen-Filmen wenig anfangen, dieser hier ist aber schlicht und einfach genial, nicht zuletzt deswegen, weil er sich selbst gnadenlos auf die Schaufel nimmt. Wer wissen will, wer Duke Nukem das Sprechen beigebracht hat, sollte sich diesem Film einmal ansehen. Hail to the king, baby!
Der Film ist göttlich, aber die DVD eine Frecheit 3 von 5 Punkten Der Film an sich würde unendliche Sterne von mir bekommen, aber auf eine DVD gehört einfach mehr als nur ein Film. Es ist traurig das das Video Release besser ist als die DVD. Army of Darkness verdient es eine 2te DVD mit Bonus Material zu bekommen.
Lustiger Film, erschreckend schlechte DVD 1 von 5 Punkten die oben aufgeführte fassung ist meines erachtens nach ein billiger rip-off einer videokassette. zu dem stellenweise auftretenden flimmern am unteren bildschirmrand gesellen sich auch sehr viele digitale fehler (pixelflut). hinzu kommt, daß nur die deutschsprachige version enthalten ist und im vollbild-format wiedergegeben wird. außerdem fehlt ein menü zur auswahl der einstellungen.
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The Hole Thora Birch, Desmond Harrington, Embeth Davidtz Videokassette, 22. Juli 2002 Verkaufsrang: 3171 Auf den ersten Blick scheint The Hole, Nick Hamms düsteres Psychospiel um Lüge und Wahrheit, nur ein weiterer Teen-Horrorfilm zu sein, doch dieser vorschnelle Eindruck täuscht. Die Geschichte von vier Schülern eines englischen Eliteinternats, die sich, um einem langweiligen Schulausflug zu entkommen, für ein verlängertes Wochenende in einem alten Bunker einsperren lassen, erzählt im Genregewand von den Exzessen obsessiver Liebe, von dem Wahnsinn einer Amour fou und den Schrecken, die unerwiderte Gefühle gebären können. Erst ganz zum Schluss erliegen Nick Hamm und seine beiden Drehbuchautoren Ben Court und Carolin Ip den Zwängen des Horrorkinos. Aber selbst diese Wendung hin zum Konventionellen nimmt diesem Kammerspiel des Terrors nichts von seiner Intensität. Eigentlich wollten die zurückhaltende Außenseiterin Liz (Thora Birch), der Schulschwarm Mike (Desmond Harrington), dessen magersüchtige Freundin Frankie (Keira Knightley) und Geoff (Lawrence Fox) nur ein paar Tage in dem Bunker verbringen. Aber irgendetwas ist dort geschehen, und so kehrt Liz nach mehr als zwei Wochen völlig verstört als einzige lebend zurück. Was in den langen Tagen unter der Erde passiert ist, dafür bietet The Hole zwei Erklärungen. Die erste entlockt die Polizeipsychologin Dr. Philippa Horwood (Embeth Davidtz) Liz, die andere stammt von Martin (Daniel Brocklebank), einem Mitschüler der vier Eingeschlossenen, der den Bunkeraufenthalt organisiert hat. In Liz' Version der Ereignisse war es der unglücklich in sie verliebte Martin, der die vier in dem Bunker gefangen gehalten hat und den sie schließlich durch einen Trick überlistet hat. Doch durch seine Aussage ergibt sich ein völlig anderes Bild. Nick Hamm trennt diese beiden gegenläufigen Erzählungen auch visuell voneinander. Für Liz' Erinnerungen hat er helle Bilder gewählt, und selbst die Enge des Bunkers wirkt hier noch beinahe weitläufig. Der Schrecken des Eingesperrtseins hat ein beinahe spielerisch wirkendes Element in der ersten Hälfte von The Hole. Das Ganze wirkt noch wie ein Streich, der außer Kontrolle geraten ist. Martins ungleich härtere Version der Ereignisse erzählt Nick Hamm dann in dunklen, von bedrohlichen Schatten dominierten Bildern. Und je tiefer der Film nun in die Abgründe einer wahnsinnigen Leidenschaft vordringt, desto klaustrophobischer wird er. Hamm inszeniert die Tage im Bunker nun als einen tödlichen Albtraum, der die Figuren wie den Zuschauer mit menschlichen Urängsten konfrontiert, aus deren Fängen es kaum mehr ein Entkommen gibt. Durch seine Schlusswendung verliert The Hole zwar vieles von seiner Ambivalenz. Wir wissen schließlich doch, wer die Wahrheit erzählt hat. Dennoch bleiben die entscheidenden Fragen offen, da es Thora Birch trotz der Eindeutigkeit des Drehbuchs und der Inszenierung gelingt, ihre Figur in der Schwebe zu halten. Ihr Spiel vereint das an sich Unvereinbare. Liz ist schuldig und unschuldig, sie ist eiskalt und völlig ahnungslos. Diese Widersprüche, die alles in Frage zu stellen scheinen, was man sonst als gesichert annimmt, verstören einen letztlich noch mehr als die Ereignisse im Bunker. Von ihnen geht ein psychologischer Horror aus, der weit tiefer wirkt als jeder filmische Effekt. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Extrem spannender britischer Thriller 5 von 5 Punkten Die Schülerin Liz Dunn (Thora Birch, bekannt aus American Beauty) läuft verängstigt und verstört aus einem benachbarten Wald zurück zur Schule, geht ans Telefon, fängt an zu schreien...Was ist passiert ? Liz, ihre Freundin Frankie (Keira Knightley) und zwei Jungs - Mike (Desmond Harrington), der heimliche Schwarm von Liz und dessen Freund Geoff (Laurence Fox) lassen sich Tage vorher von Martin Taylor (Daniel Brocklebank) gemeinsam in einen verlassenen, alten Bunker einsperren. Drei Tage wollen sie dort verbringen, feiern...danach soll Martin, der den Schlüssel hat, sie wieder befreien...doch es kommt ganz anders...
"The Hole" von Nick Hamm ist eine echte Überraschung in Sachen Suspence. Der britische Thriller von 2001 fesselt von der ersten Minute mit seiner gut durchdachten, unheimlichen Story und einer sehr beklemmenden und klaustrophobisch wirkenden Umgebung in diesem Bunker.
Stück für Stück begleitet der Zuschauer Polizei und Psychologin (Embeth Davidz), die versuchen Licht ins Dunkel zu bringen. Und je näher wir an die Auflösung dieses Falles gelangen, desto verstörender werden die Abgründe, die die Geschichte nach und nach offenbart.
Ich hatte eigentlich eher einen Teeniehorrorfilm der üblichen Sorte erwartet und wurde von einem sehr ernstzunehmenden, ausserordentlich guten Thriller mit viel britischem Flair mehr als überrascht.
Ein Geheimtipp und eine echte Empfehlung...
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Army Of Darkness - Evil Dead 3 [Blu-ray] [UK IMPORT] Bruce Campbell, Embeth Davidtz, Marcus Gilbert, Ian Abercrombie, Bridget Fonda Blu-ray, 29. September 2008 Verkaufsrang: 34384 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| The Emperor's Club [UK IMPORT] Kevin Kline, Emile Hirsch, Embeth Davidtz, Rob Morrow, Edward Herrmann DVD, 21. März 2005 Verkaufsrang: 31318 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Shackleton [UK IMPORT] Kenneth Branagh, Lorcan Cranitch, Paul McGann, Phoebe Nicholls, Embeth Davidtz DVD, 19. Mai 2008 Verkaufsrang: 41908 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
| Junebug [UK IMPORT] Amy Adams, Embeth Davidtz, Alessandro Nivola, Benjamin McKenzie, Frank Hoyt Taylor DVD, 21. August 2006 Verkaufsrang: 43597 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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