|
| DVDs: Jean Claude Dreyfus | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Zwei Brüder (Deluxe Edition, 2 DVDs) Guy Pearce, Jean-Claude Dreyfus, Philippine Leroy-Beaulieu DVD, 11. April 2005 Verkaufsrang: 7451 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die beiden Tigerbabys Kumal und Sangha verbringen eine unbeschwerte Kindheit zwischen Tempelruinen im asiatischen Dschungel - bis sie das Schicksal voneinander trennt Der Kunstruber Aidan McRory dringt in die Idylle ein, erschiet den Tiger-Vater und nimmt Kumal bei sich auf. McRory schliet den draufgngerischen kleinen Tiger in sein Herz, trotzdem verkauft er ihn an einen Zirkus. Inzwischen gert auch der schchterne Sangha in Gefangenschaft und wchst als Spielkamerad des Gouverneurs-Sohns Raoul auf. Doch nach einem Unfall gert Sangha in die Hnde eines skrupellosen Mannes, der wilde Tiger fr grausame Wettkmpfe abrichtet und Sangha zu einer blutdurstigen Bestie erziehen will. Ein Jahr spter treffen die ausgewachsenen Brder wieder aufeinander - als erbitterte Gegner eines ffentlichen Schaukampfes. Aus dem einst so mutigen Kumal ist ein gedemtigtes Zirkustier geworden, der ehemals sanftmtige Sangha hingegen wird zunehmend bsartiger...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Tolle Deluxe-Edition 5 von 5 Punkten Die Deluxe-Edition ist außerordentlich gelungen. Eine sehr liebevoll gestaltete Hülle und ausführliches Bonusmaterial auf einer zweiten DVD - so stellt man sich Sondereditionen vor. Zum Film selbst ist schon alles geschrieben. Für mich selbst zählt hier weniger die vermeintlich unrealistische Geschichte (in welchem (Spiel-)film ist sie schon absolut realitätsnah), als vielmehr die traumhaften Tier-Aufnahmen, und der Glaube an das Gute. Für dieses Gesamtpaket 5 Sterne!
Weitere Kundenmeinungen |
Delicatessen Dominique Pinon, Marie-Laure Dougnac, Jean-Claude Dreyfus DVD, 16. April 2002 Verkaufsrang: 5941 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Delicatessen" preist das Schild über dem Fleischerladen an, doch die Abgründe, die sich im angrenzenden Mietshaus auftun, sind weit mehr als delikat. Immer dann, wenn der Hausbesitzer, der Metzger von unten, einer Partei "wegen Eigenbedarf" kündigt, heißt dies, dass bald darauf wieder Frischfleisch appetitlich in der Ladentheke angeboten wird. Als der arbeitslose Clown Louison in eine der freigewordenen Wohnungen einzieht, ist er völlig ahnungslos ob der Dinge, die hinter verschlossenen Türen geschehen. Er verliebt sich in die niedliche Claire, die Tochter des Metzgers. Doch damit beschwört Louison dessen Zorn hervor und wird bald darauf zur Zielscheibe kannibalistischer Attacken...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Ideenfeuerwerk - auf DVD nicht ganz so beeindruckend 5 von 5 Punkten Ich muss vorab zugeben: Ich habe selten eine Komödie gesehen, die im Vergleich zur Kinopräsentation auf dem Fernseher so sehr an Magie verloren hat! Die Vorführung, die ich bei der Erstveröffentlichung 1991 sehen durfte, war ein echter Sesselkraller! Der mit skurilen Ideen vollgepackte Film ist rasant, witzig und spannend. Allein die Anfangsszene hatte das Kino damals zum beben gebracht.
Und jetzt? Die DVD? Nun, der Film wurde weder gekürzt, noch wurde etwas hinzugefügt, was den Erzählfluss stören könnte. Ton und Bildformat sind ok., und ob die Scheibe mit massenhaft Bonusmaterial volgepackt ist oder nicht, ändert nichts an der Qualität des Films und sollte daher eh zweitrangig sein!
Dennoch scheint etwas zu fehlen. DELICATESSEN hat beim ersten Anschauen auf DVD plötzlich deutlich an Zugkraft verloren. Den phantastischen Einfällen scheinen mitunter die Tiefe zu fehlen. Schnitte und Kamerafahrten, die mir vormals schlicht und ergreifend genial erschienen, habe ich plötzlich nur noch als (gehobenen) Durchschnitt empfunden. Bei einer erneuten Kinovorführen war das Bild allerdings wieder vollkommen verändert. Plötzlich waren die Erlebnisse der Erstpräsentation wieder da. Als mein Sohn DELICATESSEN dann zum ersten mal (auf DVD) gesehen hat, ist er genauso ausgeflippt wie ich damals. Der kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus! Am Film kann's also nicht liegen! Hier also trotz meiner Kritik nicht 5 Sterne zu vergeben, wäre demnach nicht fair, da mir hier nur meine (Fernseh-) Wahrnehmung einen Streich zu spielen scheint. Wer sich DELICATESSEN also auf DVD anschaut und das Gefühl hat, nicht ganz schlau daraus zu werden, dem kann ich nur raten, eine Wiederaufführung im Kino zu besuchen und dann zu urteilen!
Ach ja, wer die Filme von Regisseur Jean-Pierre Jeunet nicht kennt, aber vorab gerne eine Vorstellung davon hätte, was in etwa auf ihn zukommt: Neben DELICATESSEN, stammt von Jeunet auch STADT DER VERLORENEN KINDER, ALIEN - DIE WIEDERGEBURT, DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE und MATHILDE - EINE GROßE LIEBE. Darüber hinaus haben seine Werke in der Erzählstruktur, dem Design und dem Humor durchaus auch Ähnlichkeit mit den Filmen von Ex-Monty-Python Terry Gilliam (JABBERWOCKY, BRAZIL, KÖNIG DER FISCHER, TIME BANDITS, 12 MONKEYS, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, . . .) und Tim Burton.
Weitere Kundenmeinungen |
Delicatessen Dominique Pinon, Marie-Laure Dougnac, Jean-Claude Dreyfus DVD, 12. Oktober 2007 Verkaufsrang: 3436 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Delicatessen - Arthaus Collection DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Essen wir Delicat.... 5 von 5 Punkten Wie? Es gibt noch keine Rezension zu diesem Film? Hier eine kurze Hilfe für alle die ihn noch nicht kennen:
Bei dem Regisseur handelt es sich um den selbigen der auch die 'Die fabelhafte Welt der Amelie' oder 'Die verlorene Stadt der Kinder' abgedreht hat. Anspruchsvoll, detailverliebt, französisch - eigentlich will ich garnichts über diesen Film verraten. Viel zu gut dafür... 5Stars |
Zwei Brüder Guy Pearce, Jean-Claude Dreyfus, Philippine Leroy-Beaulieu DVD, 15. März 2005 Verkaufsrang: 6155 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine hinreißende Geschichte über das natürliche Bündnis zwischen Brüdern - ein Tierfilm der Extraklasse von Jean-Jacques Annaud! In einem fernen exotischen Land vor nicht allzu langer Zeit wachsen die beiden Tigerbabys Kumal und Sangha auf. Der Dschungel ist ihr Zuhause. Kumal ist mutig und wild, Sangha dagegen eher sanftmütig und verspielt. Eines Tages dringen Menschen in ihre Dschungel-Idylle, und die Brüder werden voneinander getrennt. Der Jäger McRory kümmert sich liebevoll um Kumal, doch auch er kann nicht verhindern, dass der kleine Tiger an einen Zirkus verkauft wird. Sangha hat zunächst mehr Glück und wächst bei dem kleinen Raoul im Haus des Gouverneurs auf. Aber auch er darf dort nicht lange bleiben ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Film mit vielen Botschaften 5 von 5 Punkten Grossartige Geschichte, die vor allem durch ihre Botschaften an die Zuschauer glänzt. Der Film soll zum Nachdenken anregen, was der Mensch mit Tieren macht und auch mit der Natur. Der Film ist für alle wichtig.
Dieser Film ist wirklich gelungen, sogar manchmal witzig. Man bangt in jeder heiklen Situation mit den Tigern mit. Grosses Kino!
Wenn doch die Botschaften bei allen ankommen würden!!!
Weitere Kundenmeinungen |
The City Of Lost Children [UK IMPORT] Ron Perlmann, Daniel Emilfork, Judith Vittet, Dominique Pinon, Jean-Claude Dreyfus Videokassette, 19. Juli 1996 Verkaufsrang: 4622 Die belgischen Filmemacher Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro können ihre fantastischen Visionen in diesem Märchen für Erwachsene uneingeschränkt verwirklichen. Indem sie Utopien und Dystopien von Brazil bis Peter Pan heraufbeschwören, kreieren Caro und Jeunet eine lebendige, aber bedrohliche Fantasystadt in einer in ständiges Zwielicht getauchten Welt. In dieser rauhen Hafenstadt lebt One (Ron Perlman), ein "starker Mann" aus dem Zirkus, der die Straßen und Kais nach seinem kleinen Bruder absucht, der von einer mysteriösen Gang entführt wurde, die die Kinder der Stadt gnadenlos ausbeutet. Vom Hafen emporsteigend existiert eine rätselhafte, unheimliche Burg, auf der der niederträchtige Krank (Daniel Emilfork) lebt. Krank hat die Fähigkeit zu träumen verloren und beraubt nun die entführten Kinder ihrer nächtlichen Visionen, doch alles, was er erhält, sind verrückte Alpträume einsamer Seelen. Der Film ist angereichert mit einer Vielzahl skurriler Charaktere wie die siamesischen Zwillingsschwestern, die eine Bande herumstreunender Kinderdiebe anführen, Kranks sechs geklonte Spießgesellen (alle von einem glänzend aufgelegten Dominique Pinon aus Delicatessen gespielt) und ein riesiges Gehirn, das in einem Aquarium herumwabert und dem im Original die Stimme von Jean-Louis Trintignant verliehen wird. Jeunet und Caro sind in ihrer Art fantasievolle, verträumte Bilder zwischen Freude und Schrecken zu erzeugen, die aussehen, als seinen sie in reicher Farbenpracht auf die Leinwand gemalt worden, verwandte Seelen von Terry Gilliam (Der König der Fischer, Fear And Loathing In Las Vegas), einem bekennenden Fan des belgischen Regisseur-Teams. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Modernes Märchen 5 von 5 Punkten Ein Film, der sich nach öfteren Sehen erschließt, für mich faszinierend, schön, sehr gefühlvoll. Viele Themen werden hier modern in einer Erzählung umgesetzt, ich kann nicht sagen, wer hier am besten war - die Kinder oder die Erwachsenen - es stimmte einfach alles ! Sehenswert !
Weitere Kundenmeinungen |
Delicatessen Dominique Pinon, Marie-Laure Dougnac, Jean-Claude Dreyfus Videokassette, 1. November 1993 Verkaufsrang: 4485 Im Vorspann der amerikanischen Veröffentlichung von Delicatessen kann man lesen: "Präsentiert von Terry Gilliam"; es ist auch nicht schwer zu verstehen, warum der Regisseur von Brazil diese maßlos schwarze französische Komödie aus dem Jahre 1991 so sehr unterstützte. Wie Gilliam besitzt auch das französische Regisseursteam Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro eine wahnsinnig einfallsreiche Fantasie, die sich von den dunkleren Absurditäten des menschlichen Verhaltens angezogen fühlt, und ihre optische Extravaganz steht ihren technischen Fähigkeiten in nichts nach. Mit ihrem Spielfilmdebüt präsentieren Jeunet und Caro hier ein postapokalyptisches Szenario, das ausschließlich in einem tristen, feuchten Mietshaus spielt, in dessen Erdgeschoß der Besitzer einen Feinkostladen betreibt. In diesen schweren Zeiten ist Fleisch jedoch mehr als nur Mangelware, und so hält der Hauswirt und Fleischermeister seine Kunden bei Laune, indem er arglose Opfer zu Koteletts verarbeitet. Er wetzt gerade sein Messer für einen neuen Mieter (Dominique Pinon), der ein Auge auf die kurzsichtige Tochter des Schlachters geworfen hat. Delicatessen ist ein Fest der urkomischen Charakterskizzen, Slapstick-Gags und sympathisch-exzentrischen Figuren, darunter auch ein Mann in einem sumpfigen Raum voller Frösche; eine Frau, die beharrlich entschlossen ist, sich umzubringen, jedoch immer etwas falsch macht; sowie ein Brüderpaar, das Schachteln herstellt, die wie eine Kuh muhen. Von einer Handlung ist nicht allzu viel zu erkennen, aber das ist kaum wichtig. Delicatessen gehört zu der Sorte Komödie, die von einem einmaligen Quell der Fantasie und der Inspiration gespeist wird, und die mit einer derartigen optischen Virtuosität gehandhabt wird, dass man als Zuschauer nicht umhin kommt, fasziniert zu sein. Der köstliche Humor ist manchmal so einfallsreich, dass man am liebsten aufstehen und applaudieren möchte! -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Ideenfeuerwerk - auf DVD nicht ganz so beeindruckend 5 von 5 Punkten Ich muss vorab zugeben: Ich habe selten eine Komödie gesehen, die im Vergleich zur Kinopräsentation auf dem Fernseher so sehr an Magie verloren hat! Die Vorführung, die ich bei der Erstveröffentlichung 1991 sehen durfte, war ein echter Sesselkraller! Der mit skurilen Ideen vollgepackte Film ist rasant, witzig und spannend. Allein die Anfangsszene hatte das Kino damals zum beben gebracht.
Und jetzt? Die DVD? Nun, der Film wurde weder gekürzt, noch wurde etwas hinzugefügt, was den Erzählfluss stören könnte. Ton und Bildformat sind ok., und ob die Scheibe mit massenhaft Bonusmaterial volgepackt ist oder nicht, ändert nichts an der Qualität des Films und sollte daher eh zweitrangig sein!
Dennoch scheint etwas zu fehlen. DELICATESSEN hat beim ersten Anschauen auf DVD plötzlich deutlich an Zugkraft verloren. Den phantastischen Einfällen scheinen mitunter die Tiefe zu fehlen. Schnitte und Kamerafahrten, die mir vormals schlicht und ergreifend genial erschienen, habe ich plötzlich nur noch als (gehobenen) Durchschnitt empfunden. Bei einer erneuten Kinovorführen war das Bild allerdings wieder vollkommen verändert. Plötzlich waren die Erlebnisse der Erstpräsentation wieder da. Als mein Sohn DELICATESSEN dann zum ersten mal (auf DVD) gesehen hat, ist er genauso ausgeflippt wie ich damals. Der kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus! Am Film kann's also nicht liegen! Hier also trotz meiner Kritik nicht 5 Sterne zu vergeben, wäre demnach nicht fair, da mir hier nur meine (Fernseh-) Wahrnehmung einen Streich zu spielen scheint. Wer sich DELICATESSEN also auf DVD anschaut und das Gefühl hat, nicht ganz schlau daraus zu werden, dem kann ich nur raten, eine Wiederaufführung im Kino zu besuchen und dann zu urteilen!
Ach ja, wer die Filme von Regisseur Jean-Pierre Jeunet nicht kennt, aber vorab gerne eine Vorstellung davon hätte, was in etwa auf ihn zukommt: Neben DELICATESSEN, stammt von Jeunet auch STADT DER VERLORENEN KINDER, ALIEN - DIE WIEDERGEBURT, DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE und MATHILDE - EINE GROßE LIEBE. Darüber hinaus haben seine Werke in der Erzählstruktur, dem Design und dem Humor durchaus auch Ähnlichkeit mit den Filmen von Ex-Monty-Python Terry Gilliam (JABBERWOCKY, BRAZIL, KÖNIG DER FISCHER, TIME BANDITS, 12 MONKEYS, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, . . .) und Tim Burton.
Weitere Kundenmeinungen |
Delicatessen [UK IMPORT] Jean-Claude Dreyfus, Jean-Francois Perrier, Anne Marie Pisan, Rufus, Dominique Pinon DVD, 15. April 2002 Verkaufsrang: 72033 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Im Vorspann der amerikanischen Veröffentlichung von Delicatessen kann man lesen: "Präsentiert von Terry Gilliam"; es ist auch nicht schwer zu verstehen, warum der Regisseur von Brazil diese maßlos schwarze französische Komödie aus dem Jahre 1991 so sehr unterstützte. Wie Gilliam besitzt auch das französische Regisseursteam Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro eine wahnsinnig einfallsreiche Fantasie, die sich von den dunkleren Absurditäten des menschlichen Verhaltens angezogen fühlt, und ihre optische Extravaganz steht ihren technischen Fähigkeiten in nichts nach. Mit ihrem Spielfilmdebüt präsentieren Jeunet und Caro hier ein postapokalyptisches Szenario, das ausschließlich in einem tristen, feuchten Mietshaus spielt, in dessen Erdgeschoß der Besitzer einen Feinkostladen betreibt. In diesen schweren Zeiten ist Fleisch jedoch mehr als nur Mangelware, und so hält der Hauswirt und Fleischermeister seine Kunden bei Laune, indem er arglose Opfer zu Koteletts verarbeitet. Er wetzt gerade sein Messer für einen neuen Mieter (Dominique Pinon), der ein Auge auf die kurzsichtige Tochter des Schlachters geworfen hat. Delicatessen ist ein Fest der urkomischen Charakterskizzen, Slapstick-Gags und sympathisch-exzentrischen Figuren, darunter auch ein Mann in einem sumpfigen Raum voller Frösche; eine Frau, die beharrlich entschlossen ist, sich umzubringen, jedoch immer etwas falsch macht; sowie ein Brüderpaar, das Schachteln herstellt, die wie eine Kuh muhen. Von einer Handlung ist nicht allzu viel zu erkennen, aber das ist kaum wichtig. Delicatessen gehört zu der Sorte Komödie, die von einem einmaligen Quell der Fantasie und der Inspiration gespeist wird, und die mit einer derartigen optischen Virtuosität gehandhabt wird, dass man als Zuschauer nicht umhin kommt, fasziniert zu sein. Der köstliche Humor ist manchmal so einfallsreich, dass man am liebsten aufstehen und applaudieren möchte! -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Ideenfeuerwerk - auf DVD nicht ganz so beeindruckend 5 von 5 Punkten Ich muss vorab zugeben: Ich habe selten eine Komödie gesehen, die im Vergleich zur Kinopräsentation auf dem Fernseher so sehr an Magie verloren hat! Die Vorführung, die ich bei der Erstveröffentlichung 1991 sehen durfte, war ein echter Sesselkraller! Der mit skurilen Ideen vollgepackte Film ist rasant, witzig und spannend. Allein die Anfangsszene hatte das Kino damals zum beben gebracht.
Und jetzt? Die DVD? Nun, der Film wurde weder gekürzt, noch wurde etwas hinzugefügt, was den Erzählfluss stören könnte. Ton und Bildformat sind ok., und ob die Scheibe mit massenhaft Bonusmaterial volgepackt ist oder nicht, ändert nichts an der Qualität des Films und sollte daher eh zweitrangig sein!
Dennoch scheint etwas zu fehlen. DELICATESSEN hat beim ersten Anschauen auf DVD plötzlich deutlich an Zugkraft verloren. Den phantastischen Einfällen scheinen mitunter die Tiefe zu fehlen. Schnitte und Kamerafahrten, die mir vormals schlicht und ergreifend genial erschienen, habe ich plötzlich nur noch als (gehobenen) Durchschnitt empfunden. Bei einer erneuten Kinovorführen war das Bild allerdings wieder vollkommen verändert. Plötzlich waren die Erlebnisse der Erstpräsentation wieder da. Als mein Sohn DELICATESSEN dann zum ersten mal (auf DVD) gesehen hat, ist er genauso ausgeflippt wie ich damals. Der kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus! Am Film kann's also nicht liegen! Hier also trotz meiner Kritik nicht 5 Sterne zu vergeben, wäre demnach nicht fair, da mir hier nur meine (Fernseh-) Wahrnehmung einen Streich zu spielen scheint. Wer sich DELICATESSEN also auf DVD anschaut und das Gefühl hat, nicht ganz schlau daraus zu werden, dem kann ich nur raten, eine Wiederaufführung im Kino zu besuchen und dann zu urteilen!
Ach ja, wer die Filme von Regisseur Jean-Pierre Jeunet nicht kennt, aber vorab gerne eine Vorstellung davon hätte, was in etwa auf ihn zukommt: Neben DELICATESSEN, stammt von Jeunet auch STADT DER VERLORENEN KINDER, ALIEN - DIE WIEDERGEBURT, DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE und MATHILDE - EINE GROßE LIEBE. Darüber hinaus haben seine Werke in der Erzählstruktur, dem Design und dem Humor durchaus auch Ähnlichkeit mit den Filmen von Ex-Monty-Python Terry Gilliam (JABBERWOCKY, BRAZIL, KÖNIG DER FISCHER, TIME BANDITS, 12 MONKEYS, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, . . .) und Tim Burton.
Weitere Kundenmeinungen |
The City Of Lost Children [UK IMPORT] Ron Perlman, Daniel Emilfork, Judith Vittet, Dominique Pinon, Jean-Claude Dreyfus DVD, 21. Januar 2002 Verkaufsrang: 64389 Die belgischen Filmemacher Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro können ihre fantastischen Visionen in diesem Märchen für Erwachsene uneingeschränkt verwirklichen. Indem sie Utopien und Dystopien von Brazil bis Peter Pan heraufbeschwören, kreieren Caro und Jeunet eine lebendige, aber bedrohliche Fantasystadt in einer in ständiges Zwielicht getauchten Welt. In dieser rauhen Hafenstadt lebt One (Ron Perlman), ein "starker Mann" aus dem Zirkus, der die Straßen und Kais nach seinem kleinen Bruder absucht, der von einer mysteriösen Gang entführt wurde, die die Kinder der Stadt gnadenlos ausbeutet. Vom Hafen emporsteigend existiert eine rätselhafte, unheimliche Burg, auf der der niederträchtige Krank (Daniel Emilfork) lebt. Krank hat die Fähigkeit zu träumen verloren und beraubt nun die entführten Kinder ihrer nächtlichen Visionen, doch alles, was er erhält, sind verrückte Alpträume einsamer Seelen. Der Film ist angereichert mit einer Vielzahl skurriler Charaktere wie die siamesischen Zwillingsschwestern, die eine Bande herumstreunender Kinderdiebe anführen, Kranks sechs geklonte Spießgesellen (alle von einem glänzend aufgelegten Dominique Pinon aus Delicatessen gespielt) und ein riesiges Gehirn, das in einem Aquarium herumwabert und dem im Original die Stimme von Jean-Louis Trintignant verliehen wird. Jeunet und Caro sind in ihrer Art fantasievolle, verträumte Bilder zwischen Freude und Schrecken zu erzeugen, die aussehen, als seinen sie in reicher Farbenpracht auf die Leinwand gemalt worden, verwandte Seelen von Terry Gilliam (Der König der Fischer, Fear And Loathing In Las Vegas), einem bekennenden Fan des belgischen Regisseur-Teams. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Modernes Märchen 5 von 5 Punkten Ein Film, der sich nach öfteren Sehen erschließt, für mich faszinierend, schön, sehr gefühlvoll. Viele Themen werden hier modern in einer Erzählung umgesetzt, ich kann nicht sagen, wer hier am besten war - die Kinder oder die Erwachsenen - es stimmte einfach alles ! Sehenswert !
Weitere Kundenmeinungen |
Delicatessen [UK-Import] Dominique Pinon, Jean-Claude Dreyfus, Havard Vernon, Rufus, Anne-Marie Pisani Videokassette, 15. April 2002 Verkaufsrang: 49269 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Im Vorspann der amerikanischen Veröffentlichung von Delicatessen kann man lesen: "Präsentiert von Terry Gilliam"; es ist auch nicht schwer zu verstehen, warum der Regisseur von Brazil diese maßlos schwarze französische Komödie aus dem Jahre 1991 so sehr unterstützte. Wie Gilliam besitzt auch das französische Regisseursteam Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro eine wahnsinnig einfallsreiche Fantasie, die sich von den dunkleren Absurditäten des menschlichen Verhaltens angezogen fühlt, und ihre optische Extravaganz steht ihren technischen Fähigkeiten in nichts nach. Mit ihrem Spielfilmdebüt präsentieren Jeunet und Caro hier ein postapokalyptisches Szenario, das ausschließlich in einem tristen, feuchten Mietshaus spielt, in dessen Erdgeschoß der Besitzer einen Feinkostladen betreibt. In diesen schweren Zeiten ist Fleisch jedoch mehr als nur Mangelware, und so hält der Hauswirt und Fleischermeister seine Kunden bei Laune, indem er arglose Opfer zu Koteletts verarbeitet. Er wetzt gerade sein Messer für einen neuen Mieter (Dominique Pinon), der ein Auge auf die kurzsichtige Tochter des Schlachters geworfen hat. Delicatessen ist ein Fest der urkomischen Charakterskizzen, Slapstick-Gags und sympathisch-exzentrischen Figuren, darunter auch ein Mann in einem sumpfigen Raum voller Frösche; eine Frau, die beharrlich entschlossen ist, sich umzubringen, jedoch immer etwas falsch macht; sowie ein Brüderpaar, das Schachteln herstellt, die wie eine Kuh muhen. Von einer Handlung ist nicht allzu viel zu erkennen, aber das ist kaum wichtig. Delicatessen gehört zu der Sorte Komödie, die von einem einmaligen Quell der Fantasie und der Inspiration gespeist wird, und die mit einer derartigen optischen Virtuosität gehandhabt wird, dass man als Zuschauer nicht umhin kommt, fasziniert zu sein. Der köstliche Humor ist manchmal so einfallsreich, dass man am liebsten aufstehen und applaudieren möchte! -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Ideenfeuerwerk - auf DVD nicht ganz so beeindruckend 5 von 5 Punkten Ich muss vorab zugeben: Ich habe selten eine Komödie gesehen, die im Vergleich zur Kinopräsentation auf dem Fernseher so sehr an Magie verloren hat! Die Vorführung, die ich bei der Erstveröffentlichung 1991 sehen durfte, war ein echter Sesselkraller! Der mit skurilen Ideen vollgepackte Film ist rasant, witzig und spannend. Allein die Anfangsszene hatte das Kino damals zum beben gebracht.
Und jetzt? Die DVD? Nun, der Film wurde weder gekürzt, noch wurde etwas hinzugefügt, was den Erzählfluss stören könnte. Ton und Bildformat sind ok., und ob die Scheibe mit massenhaft Bonusmaterial volgepackt ist oder nicht, ändert nichts an der Qualität des Films und sollte daher eh zweitrangig sein!
Dennoch scheint etwas zu fehlen. DELICATESSEN hat beim ersten Anschauen auf DVD plötzlich deutlich an Zugkraft verloren. Den phantastischen Einfällen scheinen mitunter die Tiefe zu fehlen. Schnitte und Kamerafahrten, die mir vormals schlicht und ergreifend genial erschienen, habe ich plötzlich nur noch als (gehobenen) Durchschnitt empfunden. Bei einer erneuten Kinovorführen war das Bild allerdings wieder vollkommen verändert. Plötzlich waren die Erlebnisse der Erstpräsentation wieder da. Als mein Sohn DELICATESSEN dann zum ersten mal (auf DVD) gesehen hat, ist er genauso ausgeflippt wie ich damals. Der kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus! Am Film kann's also nicht liegen! Hier also trotz meiner Kritik nicht 5 Sterne zu vergeben, wäre demnach nicht fair, da mir hier nur meine (Fernseh-) Wahrnehmung einen Streich zu spielen scheint. Wer sich DELICATESSEN also auf DVD anschaut und das Gefühl hat, nicht ganz schlau daraus zu werden, dem kann ich nur raten, eine Wiederaufführung im Kino zu besuchen und dann zu urteilen!
Ach ja, wer die Filme von Regisseur Jean-Pierre Jeunet nicht kennt, aber vorab gerne eine Vorstellung davon hätte, was in etwa auf ihn zukommt: Neben DELICATESSEN, stammt von Jeunet auch STADT DER VERLORENEN KINDER, ALIEN - DIE WIEDERGEBURT, DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE und MATHILDE - EINE GROßE LIEBE. Darüber hinaus haben seine Werke in der Erzählstruktur, dem Design und dem Humor durchaus auch Ähnlichkeit mit den Filmen von Ex-Monty-Python Terry Gilliam (JABBERWOCKY, BRAZIL, KÖNIG DER FISCHER, TIME BANDITS, 12 MONKEYS, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, . . .) und Tim Burton.
Weitere Kundenmeinungen |
Zwei Brüder Guy Pearce, Jean-Claude Dreyfus, Philippine Leroy-Beaulieu Videokassette, 11. April 2005 Verkaufsrang: 6608 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Tiger, Tiger, Burning Bright... 5 von 5 Punkten 'Two Brothers', a UK-French film collaboration project under the direction of Jean-Jacques Annaud (known for 'The Bear' and 'The Name of the Rose') and written by Alain Godard and Annaud, is at once the heartwarming and heartwrenching tale of two Bengal tigers, While the advertising makes it seem like a Disney-esque film, this is not really one for younger children, so parents should beware. In today's world there are many people who are not particularly nice toward wild animals; a hundred years ago, the time period during which this was set, there was even less regard for the great animals of the jungle, seen as objects for sport and amusement rather than creatures of integrity in their own right. I went with two adults, one of whom felt it necessary to leave the theatre for a brief while; there were children present in the theatre, and again I saw parents taking their children out at some of the more troublesome scenes - unfortunately, many didn't return for the happy ending. This is a great film, worth five stars without doubt, but alas, the marketing is inappropriate, and would get a single star from me. Guy Pearce plays the 'great white hunter' character of McRory, a world-famous hunter-explorer of European origin and fame, a known author as well as second-class Indiana Jones, looking for what will sell back in the London auction houses - he changes from animal skins and tusks to statues and antiquities. There are no other actors of wide fame, but all do a good job, from the Westerners in the French Indochine to the locals, from tribal persons to high potentates. All seem to have reasons to be against the tigers, save a few, who eventually come round and help the tiger brothers through their troubles. The real stars of the film, of course, are the tiger cubs Kumal and Sangha, in addition to the other tigers, including the mother Tigress and the great Tiger Father. The lead trainer, Thierry Le Portier, a fellow Frenchman to Annuad who worked on 'The Bear', and trainer Randy Miller stated that 30 tigers in all were used, and one of the biggest efforts was to have tiger cubs available - they grow so rapidly, they might not be the same size over the course of shooting. In the end, the effects and training were magnificent, and given the kinds of harrowing treatment the tigers were to have received (usually, thankfully, just off-screen), one truly hopes the 'no animals were harmed in this production' pledge at the end was in earnest. The plot is a twisty one, following the two tiger brothers who are separated early, and each have different adventures (not all of them nice, and many downright disturbing) until they are reunited in a festival, when they are able to recapture their kinship and their brotherly playfulness. The movie has the obligatory happy ending; I was on the verge of tears from frustration and sorrow at different points of the film, but the only time I actually did shed a tear was as the sunlight pierced the tell-tale marker on one of the tigers (and those who see the film will understand this, but I don't want to give away the ending). The settings in Cambodia and Thailand are natural settings, still undisturbed jungles in many areas, and the temple settings as the home of the tiger family is a wonderful device. The Angor Wat Temples, now very popular tourist destinations, had to be closed to such traffic during the filming. The music is dramatic and playful as appropriate, but very much in the background; rarely did I notice the music for the visuals. A wonderful film in many ways, it is a statement for humane treatment of animals. Unfortunately, this sometimes involves disturbing scenes of mistreatment, which again makes this a film not for young children. Parental discretion and previewing is advised. |
The City Of Lost Children [UK IMPORT] Ron Perlman, Daniel Emilfork, Judith Vittet, Dominique Pinon, Jean-Claude Dreyfus Videokassette, 26. Juni 1996 Verkaufsrang: 38373 Die belgischen Filmemacher Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro können ihre fantastischen Visionen in diesem Märchen für Erwachsene uneingeschränkt verwirklichen. Indem sie Utopien und Dystopien von Brazil bis Peter Pan heraufbeschwören, kreieren Caro und Jeunet eine lebendige, aber bedrohliche Fantasystadt in einer in ständiges Zwielicht getauchten Welt. In dieser rauhen Hafenstadt lebt One (Ron Perlman), ein "starker Mann" aus dem Zirkus, der die Straßen und Kais nach seinem kleinen Bruder absucht, der von einer mysteriösen Gang entführt wurde, die die Kinder der Stadt gnadenlos ausbeutet. Vom Hafen emporsteigend existiert eine rätselhafte, unheimliche Burg, auf der der niederträchtige Krank (Daniel Emilfork) lebt. Krank hat die Fähigkeit zu träumen verloren und beraubt nun die entführten Kinder ihrer nächtlichen Visionen, doch alles, was er erhält, sind verrückte Alpträume einsamer Seelen. Der Film ist angereichert mit einer Vielzahl skurriler Charaktere wie die siamesischen Zwillingsschwestern, die eine Bande herumstreunender Kinderdiebe anführen, Kranks sechs geklonte Spießgesellen (alle von einem glänzend aufgelegten Dominique Pinon aus Delicatessen gespielt) und ein riesiges Gehirn, das in einem Aquarium herumwabert und dem im Original die Stimme von Jean-Louis Trintignant verliehen wird. Jeunet und Caro sind in ihrer Art fantasievolle, verträumte Bilder zwischen Freude und Schrecken zu erzeugen, die aussehen, als seinen sie in reicher Farbenpracht auf die Leinwand gemalt worden, verwandte Seelen von Terry Gilliam (Der König der Fischer, Fear And Loathing In Las Vegas), einem bekennenden Fan des belgischen Regisseur-Teams. -Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Modernes Märchen 5 von 5 Punkten Ein Film, der sich nach öfteren Sehen erschließt, für mich faszinierend, schön, sehr gefühlvoll. Viele Themen werden hier modern in einer Erzählung umgesetzt, ich kann nicht sagen, wer hier am besten war - die Kinder oder die Erwachsenen - es stimmte einfach alles ! Sehenswert !
Weitere Kundenmeinungen |
Delicatessen [UK IMPORT] Jean-Claude Dreyfus, Dominique Pinon, Marie-Laure Dougnac Videokassette Verkaufsrang: 43581 Im Vorspann der amerikanischen Veröffentlichung von Delicatessen kann man lesen: "Präsentiert von Terry Gilliam"; es ist auch nicht schwer zu verstehen, warum der Regisseur von Brazil diese maßlos schwarze französische Komödie aus dem Jahre 1991 so sehr unterstützte. Wie Gilliam besitzt auch das französische Regisseursteam Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro eine wahnsinnig einfallsreiche Fantasie, die sich von den dunkleren Absurditäten des menschlichen Verhaltens angezogen fühlt, und ihre optische Extravaganz steht ihren technischen Fähigkeiten in nichts nach. Mit ihrem Spielfilmdebüt präsentieren Jeunet und Caro hier ein postapokalyptisches Szenario, das ausschließlich in einem tristen, feuchten Mietshaus spielt, in dessen Erdgeschoß der Besitzer einen Feinkostladen betreibt. In diesen schweren Zeiten ist Fleisch jedoch mehr als nur Mangelware, und so hält der Hauswirt und Fleischermeister seine Kunden bei Laune, indem er arglose Opfer zu Koteletts verarbeitet. Er wetzt gerade sein Messer für einen neuen Mieter (Dominique Pinon), der ein Auge auf die kurzsichtige Tochter des Schlachters geworfen hat. Delicatessen ist ein Fest der urkomischen Charakterskizzen, Slapstick-Gags und sympathisch-exzentrischen Figuren, darunter auch ein Mann in einem sumpfigen Raum voller Frösche; eine Frau, die beharrlich entschlossen ist, sich umzubringen, jedoch immer etwas falsch macht; sowie ein Brüderpaar, das Schachteln herstellt, die wie eine Kuh muhen. Von einer Handlung ist nicht allzu viel zu erkennen, aber das ist kaum wichtig. Delicatessen gehört zu der Sorte Komödie, die von einem einmaligen Quell der Fantasie und der Inspiration gespeist wird, und die mit einer derartigen optischen Virtuosität gehandhabt wird, dass man als Zuschauer nicht umhin kommt, fasziniert zu sein. Der köstliche Humor ist manchmal so einfallsreich, dass man am liebsten aufstehen und applaudieren möchte! -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 28 Bewertungen)
Ideenfeuerwerk - auf DVD nicht ganz so beeindruckend 5 von 5 Punkten Ich muss vorab zugeben: Ich habe selten eine Komödie gesehen, die im Vergleich zur Kinopräsentation auf dem Fernseher so sehr an Magie verloren hat! Die Vorführung, die ich bei der Erstveröffentlichung 1991 sehen durfte, war ein echter Sesselkraller! Der mit skurilen Ideen vollgepackte Film ist rasant, witzig und spannend. Allein die Anfangsszene hatte das Kino damals zum beben gebracht.
Und jetzt? Die DVD? Nun, der Film wurde weder gekürzt, noch wurde etwas hinzugefügt, was den Erzählfluss stören könnte. Ton und Bildformat sind ok., und ob die Scheibe mit massenhaft Bonusmaterial volgepackt ist oder nicht, ändert nichts an der Qualität des Films und sollte daher eh zweitrangig sein!
Dennoch scheint etwas zu fehlen. DELICATESSEN hat beim ersten Anschauen auf DVD plötzlich deutlich an Zugkraft verloren. Den phantastischen Einfällen scheinen mitunter die Tiefe zu fehlen. Schnitte und Kamerafahrten, die mir vormals schlicht und ergreifend genial erschienen, habe ich plötzlich nur noch als (gehobenen) Durchschnitt empfunden. Bei einer erneuten Kinovorführen war das Bild allerdings wieder vollkommen verändert. Plötzlich waren die Erlebnisse der Erstpräsentation wieder da. Als mein Sohn DELICATESSEN dann zum ersten mal (auf DVD) gesehen hat, ist er genauso ausgeflippt wie ich damals. Der kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus! Am Film kann's also nicht liegen! Hier also trotz meiner Kritik nicht 5 Sterne zu vergeben, wäre demnach nicht fair, da mir hier nur meine (Fernseh-) Wahrnehmung einen Streich zu spielen scheint. Wer sich DELICATESSEN also auf DVD anschaut und das Gefühl hat, nicht ganz schlau daraus zu werden, dem kann ich nur raten, eine Wiederaufführung im Kino zu besuchen und dann zu urteilen!
Ach ja, wer die Filme von Regisseur Jean-Pierre Jeunet nicht kennt, aber vorab gerne eine Vorstellung davon hätte, was in etwa auf ihn zukommt: Neben DELICATESSEN, stammt von Jeunet auch STADT DER VERLORENEN KINDER, ALIEN - DIE WIEDERGEBURT, DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE und MATHILDE - EINE GROßE LIEBE. Darüber hinaus haben seine Werke in der Erzählstruktur, dem Design und dem Humor durchaus auch Ähnlichkeit mit den Filmen von Ex-Monty-Python Terry Gilliam (JABBERWOCKY, BRAZIL, KÖNIG DER FISCHER, TIME BANDITS, 12 MONKEYS, FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS, . . .) und Tim Burton.
Weitere Kundenmeinungen |
 | Seiten: 1 2 |  |
|

|