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| DVDs: Jeremy Davies | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
The Million Dollar Hotel [UK IMPORT] Jeremy Davis, Milla Jovovich, Mel Gibson, Peter Stormare, Jimmy Smits DVD, 14. Februar 2001 Verkaufsrang: 71634 Viele Kritiker haben auf die letzten Filme von Wim Wenders, besonders auf In weiter Ferne, so nah und Am Ende der Gewalt, ziemlich kleinlich und harsch reagiert. Dabei spricht für beide durchaus einiges. Eine wahre Katastrophe dagegen ist The Million Dollar Hotel, mit dem Wenders wirklich auf seinem Tiefpunkt angekommen ist. Seine Geschichte, an der auch Bono von U2 mitgeschrieben hat, eignet sich höchstens für einen lächerlichen Werbespot, und sein Hauptdarsteller Jeremy Davis geht einem mehr auf die Nerven als jeder andere Schauspieler, der bisher auf der Leinwand zu sehen war. Der Film beginnt damit, dass Tom-Tom (Jeremy Davis), ein Halb-Verrückter mit Punk-Frisur, aus vollem Lauf vom Dach des Hotels springt, das seit Jahren ein schon sprichwörtlicher Zufluchtsort für all die Kaputten und Gescheiterten von Los Angeles ist, und springt dann selbst in der Zeit zurück. Tom-Toms Freund, ein Junkie, den Tim Roth in der finalen Rückblende des Films spielt, ist von dem Hoteldach gefallen, und hat damit eine Kette von Ereignissen ausgelöst, die mit Tom-Toms Sturz endet. Das Hotel und seine Bewohner geraten durch die Ankunft von FBI Special Agent Skinner (Mel Gibson), einem Besessenen mit einer metallischen Rückenstütze, der einmal einen -- nun amputierten -- funktionstüchtigen dritten Arm hatte, in Aufregung. Zu den durchweg seltsamen oder verrückten Bewohnern des Million Dollar Hotels gehören neben Tom-Tom eine von Milla Jovovich gespielte heilige Hure, die Bücher über alles liebt, ein Künstler (Jimmy Smits), der vorgibt, Indianer zu sein, eine wahnsinnige Nutte (Amanda Plummer) und ein angeblich aus Liverpool kommender Europäer (Peter Stormare), der behauptet, ein vergessenes Mitglied der Beatles zu sein. Und als man gerade denkt, es kann nicht mehr schlimmer werden, taucht auch noch Julian Sands auf. --Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Einfühlsam, schräg und brillant! 5 von 5 Punkten Regisseur Wim Wenders: "Der Film spielt an einem einzigen Ort, innerhalb eines einzigen Straßenblocks, und handelt von der bedingungslosen Liebe zweier junger Leute."
Der Ort ist das Million Dollar Hotel in Downtown Los Angeles, Ecke 5th Street/Main, die jungen Leute heißen Tom Tom (Jeremy Davies) und Eloise (Milla Jovovich). Den Film einem Genre zuzuordnen, fällt schwer. Wenders selbst spricht von "Slapstick-Tragödie", wenngleich auch das der Geschichte nur annäherungsweise gerecht wird.
Das Hotel selbst ist eine Parabel für Abstieg und Verfall. Einst logierten Hollywood-Stars und Präsidenten in ihm, heute ist es eine 11-Dollar-Absteige für Gestrandete aller Art, deren Leben ebenso in die Brüche ging wie das Interieur der vormaligen Nobelabsteige.
In Wenders Film wird es von skurrilen Persönlichkeiten wie Dixie, der glaubt, der 5. Beatle zu sein, oder von Geronimo, einem selbsternannten Navajo-Häuptling, bewohnt. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Tom Tom, dem 'Butler der Bettler', der in jedem nur das Gute sieht und ewig Kind geblieben ist. Sein bester Freund, der Teer-Künstler Izzy Goldkiss (Tim Roth), stürzte vom Dach des Hotels. Unfall, Selbstmord, Mord? Das versucht FBI Special Agent Skinner (Mel Gibson) herauszufinden. Um Tom Toms Vertrauen zu gewinnen, führt er ihn mit der verehrten Mitbewohnerin Eloise zusammen. Eine sehr subtile Liebesgeschichte ohne Kitsch und Pathos ist die Folge. Wenders gelang es, diese Zweierbeziehung in all ihrer Schrägheit und Empfindlichkeit zu erzählen. Hut ab!
Die Grundidee zum Film stammt von U2-Frontmann Bono Vox, der während eines Musikvideo-Drehs auf dem Dach des Million Dollar Hotels mit seinem Bandkollegen The Edge eine halsbrecherische Wette abschloss (mehr auf der Extra-DVD). U2 steuerte natürlich auch zum Soundtrack wesentliche musikalische Beiträge (wie z.B. den Song "The Ground Beneath Her Feet" mit einem Cameo von Salman Rushdie!) bei.
Die drei Hauptakteure sind brillant: Jeremy Davies wirkt authentisch, gar nicht überzeichnet, ebenso Milla Jovovich, die zwischen Verletzlichkeit und Stärke facettenreich changiert. Für Mel Gibson war es sicher eine seiner besten Rollen. Der von ihm verkörperte Agent Skinner karikiert sich auf eindrucksvolle Weise selbst: anfangs der supercoole Hightech-Sonderermittler (ständig was von 'Code Blue' flüsternd), dann der einfühlsame Mann mit dem dritten Arm, selbst ein Outcast. Besonders witzige Idee: in einer Nebenrolle spielt - fast nicht wiedererkennbar Bud Cort -, der makabre Junge aus dem 1970er-Klassiker "Harold and Maude".
Das Bonusmaterial dauert insgesamt 200 Minuten (Musik-Video, geschnittene Szenen etc.). Sehr aufschlussreich ist das von Wenders erzählte "One Dollar Diary", ein filmisches Tagebuch über die Dreharbeiten.
Was die Bewertung angeht: Das "Million Dollar Hotel" ist filmisch ganz klar eine Fünfstern-Absteige!!!
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The Million Dollar Hotel [UK-Import] Jeremy Davies, Milla Jovovich, Jeremy Davis, Mel Gibson, Peter Stormare Videokassette, 2. Mai 2001 Verkaufsrang: 37850 Für alle möglichen Außenseiter ist das Million Dollar Hotel in Los Angeles ein Zufluchtsort. Da ist z. B Tom Tom , der in das Straßenmädchen Eloise verliebt ist oder der Junkie Izzy, dessen Tod Medien und FBI-Agent Skinner auf den Plan ruft. Für Skinner sind alle Bewohner verdächtig, doch Wirklichkeit und Illusion lassen sich nur schwer trennen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
unbedingt mehrmals und in aller ruhe schauen 5 von 5 Punkten Als mel- gibson -fan war das Anschauen dieses Filmes erstmal nur Pflichtprogramm. Was dann folgte, war ein Filmerlebnis, wie es einem Filmfreak, wie ich einer bin, nur noch sehr selten vergönnt ist. Wie gebannt saß ich vor der Mattscheibe und sog einen Film in mich auf, von dem ich nach dem Abspann nicht eine Minute hätte erzählen können. Was hängen blieb, waren phantastische Wortduelle, verrückte Charaktere, glänzende Schauspieler, einzelne slow-motions, schräge Musik und ein Mel Gibson, in der Rolle eines Anti-Antihelden. Tagelang arbeitete der Film in mir, nächtelang hörte ich die Erzählerstimme von Tom Tom, sah ein Paar Stöckelschuhe auf einem Tresen liegen, hörte längst vergessene Beatles-Songs und wunderte mich noch immer, denn als ich versuchte, einer Freundin von dem Film zu erzählen, fing ich plötzlich an zu stammeln, mußte ihrer irritierten Blicken standhalten und hatte am Ende doch wieder nichts erzählt. Dann, eines Nachts, schaute ich mir den Film noch einmal an, entdeckte Neues und stellte fest, daß nichts von der Faszination des ersten Schauens verlorengegangen war - im Gegenteil. Inzwischen läuft er alle paar Wochen mal in meinem Wohnzimmer, natürlich in der Originalfassung, denn in der Synchronisation verliert er leider sehr an Athmosphäre. Ein typischer Wenders-Film? Ja. Ein typischer Gibson-Film? Nein. Ein großer Film? Ja. |
War And Remembrance - Part 7 [UK IMPORT] Robert Mitchum, Barry Bostwick, Sami Frey, John Rhys Davies, Ian McShane Videokassette, 25. April 1994 Verkaufsrang: 37274
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einmalige historische Mini-series 5 von 5 Punkten War and Remembrance ist eine einmalige Serie über den Holocaust. Keine andere Serie zeigt in so dramatischen aber auch wahren und überzeugenden Bildern den Horror, Alltag und das Hoffen und Bangen in der Zeit des zweiten Weltkrieges. Eine amerikanische Familie in den Wirren den Weltkrieges. Jeder geht seine eigenen Wege, aber doch haben sie ein gemeinsames Schicksal-keiner kann dem Krieg entkommen. Gezeigt werden mehrere Schauplätze. Der U-Boot Krieg im Pazifik, Deutschland, Theresienstadt und Auschwitz. Mit Robert Mitchum, Jane Seymour und den vielen anderen Schauspielern ist War and Remembrance perfekt besetzt. Man glaubt den Akteuren was sie spielen. Vor allem Jane Seymour, die die Jüdin Natalie Henry darstellt und für ihre Rolle für einen Emmy nominiert wurde, geht bis an ihre Grenzen. Außerdem greift die Serie immer wieder auf Original Filmmaterial zurück um die Ereignisse zu verdeutlichen. Wer bis jetzt War and Remembrance noch nicht gesehen hat, der sollte dies nachholen. Es lohnt sich für diejenigen, die ein realistisches und Bild vom zweiten Weltkrieg bekommen wollen. Ein Bild, das alles einfängt und nichts ausläßt. |
Saving Private Ryan [UK IMPORT] Tom Hanks, Giovanni Ribisi, Barry Pepper, Paul Giamatti, Edward Burns DVD, 1. November 2004 Verkaufsrang: 83950 Als Steven Spielberg ein Jugendlicher war, drehte er seinen ersten Film, einen Kriegsfilm, in einem Hinterhof. Als er mit Mitte zwanzig mit Duel durch Europa tourte, sah er alte Männer vor Grabsteinen am Omaha Beach zusammenbrechen (Omaha Beach ist der Tarnname für einen Strandabschnitt bei Dünkirchen, dem Schauplatz der Invasion der Alliierten). Dieses Bild wurde zur Eingangsszene von Der Soldat James Ryan, Spielbergs Film über eine Mission, die der D-Day-Invasion folgte. Ein Film, den viele für den realistischsten -- und vielleicht besten -- Kriegsfilm aller Zeiten halten. Mit den Produktionsmöglichkeiten von 1998 war es Spielberg möglich, eine betäubende und beispiellose Sichtweise auf den Krieg als Hölle darzustellen. Wir sind am Omaha Beach, als Truppen von den Deutschen abgeschlachtet werden, aber trotzdem die fast unüberwindliche Übermacht besiegen. Ein überzeugender Tom Hanks spielt Captain Miller, Soldat durch und durch, der eine kleine Truppe hinter die feindlichen Linien führt, um einen Soldaten herauszuholen, dessen drei Brüder kurz vorher im Krieg gefallen sind. Dies ist die Art von Werbung, die die Armee für sich macht, aber diese Vorgehensweise hat historische Präzendenzfälle, die bis zum Bürgerkrieg zurückgehen. Einige Filmkritiker haben die Hauptcharaktere als stereotyp bezeichnet. Wenn das so ist, dann gibt der Film den Stereotypen gute Namen: Tom Sizemore als gewandter Sergeant, Edward Burns als hitzköpfiger Soldat Reiben, Barry Pepper als der religiöse Heckenschütze, Adam Goldberg als der einsame Jude, Vin Diesel als der groß geratene Soldat Caparzo, Giovanni Ribisi als der gefühlvolle Arzt und Jeremy Davis, der in seiner Rolle als sanftmütiger Korporal die denkwürdigste Darstellung des Films gibt. Der Film ist so komplex und realistisch wie Spielbergs Oscargewinner Schindlers Liste, aber er ist cineastischer aufbereitet. Spielberg und sein hoch qualifiziertes Technikerteam (der Film bekam fünf Oscars: Schnitt (Michael Kahn), Kamera (Janusz Kaminski), Ton, Toneffekte und Regie) liefern Schlachtsequenzen, die über das Auge direkt auf den Magen schlagen. Die gezeigte Gewalt ist extrem, aber niemals grundlos. Die letzte Schlacht, eine Schwindel erregende Mischung aus Vergnügen, Einfühlungsvermögen und Chaos, führt zu einer tiefgründigen Ruhe. Der Soldat James Ryan bewegt uns mehr, als Schindlers Liste, weil der Film die Vergangenheit auf direkterem Weg mit dem verbindet, wie wir heute fühlen sollten. Es war Spielbergs Berufung, den Film Der Soldat James Ryan zu drehen. --Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 284 Bewertungen)
Weder der härteste, noch der emotionalste, aber der beste Kriegsfilm 5 von 5 Punkten Es ist schlicht der beste Kriegsfilm, den es gibt. Jeder der sich für Kriegsfilme interessiert MUSS diesen Film haben.
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Saving Private Ryan [UK IMPORT] Tom Hanks, Giovanni Ribisi, Barry Pepper, Paul Giamatti, Edward Burns DVD, 1. November 2004 Verkaufsrang: 103880 Als Steven Spielberg ein Jugendlicher war, drehte er seinen ersten Film, einen Kriegsfilm, in einem Hinterhof. Als er mit Mitte zwanzig mit Duel durch Europa tourte, sah er alte Männer vor Grabsteinen am Omaha Beach zusammenbrechen (Omaha Beach ist der Tarnname für einen Strandabschnitt bei Dünkirchen, dem Schauplatz der Invasion der Alliierten). Dieses Bild wurde zur Eingangsszene von Der Soldat James Ryan, Spielbergs Film über eine Mission, die der D-Day-Invasion folgte. Ein Film, den viele für den realistischsten -- und vielleicht besten -- Kriegsfilm aller Zeiten halten. Mit den Produktionsmöglichkeiten von 1998 war es Spielberg möglich, eine betäubende und beispiellose Sichtweise auf den Krieg als Hölle darzustellen. Wir sind am Omaha Beach, als Truppen von den Deutschen abgeschlachtet werden, aber trotzdem die fast unüberwindliche Übermacht besiegen. Ein überzeugender Tom Hanks spielt Captain Miller, Soldat durch und durch, der eine kleine Truppe hinter die feindlichen Linien führt, um einen Soldaten herauszuholen, dessen drei Brüder kurz vorher im Krieg gefallen sind. Dies ist die Art von Werbung, die die Armee für sich macht, aber diese Vorgehensweise hat historische Präzendenzfälle, die bis zum Bürgerkrieg zurückgehen. Einige Filmkritiker haben die Hauptcharaktere als stereotyp bezeichnet. Wenn das so ist, dann gibt der Film den Stereotypen gute Namen: Tom Sizemore als gewandter Sergeant, Edward Burns als hitzköpfiger Soldat Reiben, Barry Pepper als der religiöse Heckenschütze, Adam Goldberg als der einsame Jude, Vin Diesel als der groß geratene Soldat Caparzo, Giovanni Ribisi als der gefühlvolle Arzt und Jeremy Davis, der in seiner Rolle als sanftmütiger Korporal die denkwürdigste Darstellung des Films gibt. Der Film ist so komplex und realistisch wie Spielbergs Oscargewinner Schindlers Liste, aber er ist cineastischer aufbereitet. Spielberg und sein hoch qualifiziertes Technikerteam (der Film bekam fünf Oscars: Schnitt (Michael Kahn), Kamera (Janusz Kaminski), Ton, Toneffekte und Regie) liefern Schlachtsequenzen, die über das Auge direkt auf den Magen schlagen. Die gezeigte Gewalt ist extrem, aber niemals grundlos. Die letzte Schlacht, eine Schwindel erregende Mischung aus Vergnügen, Einfühlungsvermögen und Chaos, führt zu einer tiefgründigen Ruhe. Der Soldat James Ryan bewegt uns mehr, als Schindlers Liste, weil der Film die Vergangenheit auf direkterem Weg mit dem verbindet, wie wir heute fühlen sollten. Es war Spielbergs Berufung, den Film Der Soldat James Ryan zu drehen. --Doug Thomas
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 284 Bewertungen)
Weder der härteste, noch der emotionalste, aber der beste Kriegsfilm 5 von 5 Punkten Es ist schlicht der beste Kriegsfilm, den es gibt. Jeder der sich für Kriegsfilme interessiert MUSS diesen Film haben.
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Solaris [UK IMPORT] George Clooney, Natascha McElhone, Jeremy Davies, Viola Davis, Ulrich Tukur Videokassette, 21. Juli 2003 Verkaufsrang: 35148 Solaris ist das Remake des gleichnamigen russischen Films von Andrej Tarkowski (oft das "sowjetische 2001" genannt), der selbst eine Verfilmung des Romans von Stanislaw Lem war, und ist alles andere als ein typisch amerikanischer Science-Fiction-Film. Der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) wird zu einer Raumstation geschickt, die den möglicherweise lebenden Planeten Solaris umkreist, um deren abgebrochene Kommunikation mit der Erde zu untersuchen. Von der ursprünglichen Besatzung findet er nur noch zwei Überlebende -- einen frei assoziierenden Neurotiker (Jeremy Davies) und einen Kontrollfreak (Viola Davis) -- zusammen mit einigen Leichen und den Spuren von kürzlicher Gewalt. Kelvin ist entsetzt, als er neben seiner Frau Rhea (Natascha McElhone) aufwacht, die Jahre zuvor auf der Erde Selbstmord begangen hatte. Er behandelt sie wie einen von einem Alien besessenen toten Körper und entsorgt das Wesen, indem er es in den Weltraum hinaus befördert. Aber sie kehrt zurück, und Kelvin erkennt, dass sie doch kein auf ihn angesetztes seelenloses Monster ist, sondern ein selbstbewusstes Wesen, das aus seinen eigenen Erinnerungen entstanden war. Obwohl er davor gewarnt wurde, versucht Kelvin eine Beziehung mit dieser nichtmenschlichen Frau aufrechtzuerhalten und hofft, diesmal nicht die Fehler zu wiederholen, die damals zu Rheas Tod geführt hatten. Steven Sonderbergh, der wohl vielseitigste und unvorhersehbarste Regisseur Hollywoods, inszeniert -- total fasziniert von dem roten Planeten -- einige großartige Weltraummomente. Meist konzentriert er sich jedoch auf die von einer Bergman-esken Strenge geprägten Interieurs, in denen Clooney und McElhone ihren ganz eigenen Raum einnehmen und tiefe emotionale Träume durchleben, während sie gleichzeitig echte Ausbrüche vermeiden. Für den regulären Zuschauer ist das wohl eine Spur zu verinnerlicht, aber bei dieser kürzeren Version von anderthalb Stunden dürfte das für den nicht eingefleischten Solaris-Fan durchaus erträglich sein -- verglichen mit den drei Stunden des Originals. --Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 121 Bewertungen)
Verwirrend ... und doch irgendwie gut. 3 von 5 Punkten Ich kenne das Buch nicht. Ich habe nur die Neuverfilmung mit George Clooney gesehen. Ich empfand den Film auf jeden Fall als seltsam. Ganz bestimmt kein Action- oder Unterhaltungsfilm. Oberflächliche Menschen werden ihn vermutlich einfach langweilig finden. Man muss den Film schon auf sich wirken lassen, wenn man ihn entdecken möchte. Ich vermute, dass es in dem Film um die Fragen geht: Was macht uns aus?" und "Ist das, was wir erleben, real?" Das Thema wäre eines Kubrick würdig gewesen. Vermutlich hätte er es besser umgesetzt. Na ja, der Film ähnelt zumindest in Zügen einem Kubrick.
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Solaris [UK IMPORT] George Clooney, Natascha McElhone, Jeremy Davies, Viola Davis, Ulrich Tukur DVD, 30. Juli 2003 Verkaufsrang: 90756 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Solaris ist das Remake des gleichnamigen russischen Films von Andrej Tarkowski (oft das "sowjetische 2001" genannt), der selbst eine Verfilmung des Romans von Stanislaw Lem war, und ist alles andere als ein typisch amerikanischer Science-Fiction-Film. Der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) wird zu einer Raumstation geschickt, die den möglicherweise lebenden Planeten Solaris umkreist, um deren abgebrochene Kommunikation mit der Erde zu untersuchen. Von der ursprünglichen Besatzung findet er nur noch zwei Überlebende -- einen frei assoziierenden Neurotiker (Jeremy Davies) und einen Kontrollfreak (Viola Davis) -- zusammen mit einigen Leichen und den Spuren von kürzlicher Gewalt. Kelvin ist entsetzt, als er neben seiner Frau Rhea (Natascha McElhone) aufwacht, die Jahre zuvor auf der Erde Selbstmord begangen hatte. Er behandelt sie wie einen von einem Alien besessenen toten Körper und entsorgt das Wesen, indem er es in den Weltraum hinaus befördert. Aber sie kehrt zurück, und Kelvin erkennt, dass sie doch kein auf ihn angesetztes seelenloses Monster ist, sondern ein selbstbewusstes Wesen, das aus seinen eigenen Erinnerungen entstanden war. Obwohl er davor gewarnt wurde, versucht Kelvin eine Beziehung mit dieser nichtmenschlichen Frau aufrechtzuerhalten und hofft, diesmal nicht die Fehler zu wiederholen, die damals zu Rheas Tod geführt hatten. Steven Sonderbergh, der wohl vielseitigste und unvorhersehbarste Regisseur Hollywoods, inszeniert -- total fasziniert von dem roten Planeten -- einige großartige Weltraummomente. Meist konzentriert er sich jedoch auf die von einer Bergman-esken Strenge geprägten Interieurs, in denen Clooney und McElhone ihren ganz eigenen Raum einnehmen und tiefe emotionale Träume durchleben, während sie gleichzeitig echte Ausbrüche vermeiden. Für den regulären Zuschauer ist das wohl eine Spur zu verinnerlicht, aber bei dieser kürzeren Version von anderthalb Stunden dürfte das für den nicht eingefleischten Solaris-Fan durchaus erträglich sein -- verglichen mit den drei Stunden des Originals. --Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 121 Bewertungen)
Verwirrend ... und doch irgendwie gut. 3 von 5 Punkten Ich kenne das Buch nicht. Ich habe nur die Neuverfilmung mit George Clooney gesehen. Ich empfand den Film auf jeden Fall als seltsam. Ganz bestimmt kein Action- oder Unterhaltungsfilm. Oberflächliche Menschen werden ihn vermutlich einfach langweilig finden. Man muss den Film schon auf sich wirken lassen, wenn man ihn entdecken möchte. Ich vermute, dass es in dem Film um die Fragen geht: Was macht uns aus?" und "Ist das, was wir erleben, real?" Das Thema wäre eines Kubrick würdig gewesen. Vermutlich hätte er es besser umgesetzt. Na ja, der Film ähnelt zumindest in Zügen einem Kubrick.
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Joe 90 - Complete Series [UK IMPORT] Len Jones, Rupert Davies, Keith Alexander, David Healy, Sylvia Anderson Videokassette, 30. September 2002
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Abyss/Solaris [UK IMPORT] Ed Harris, Mary Elizabeth Mastrantonio, Michael Biehn, George Clooney, Jeremy Davies DVD, 18. Juni 2007 Verkaufsrang: 88964
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
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Terrahawks - Vol. 7, 8 And 9 - The Collector's Set [UK IMPORT] Denise Bryer, Windsor Davies, Jeremy Hitchen, Anne Ridler, Ben Stevens DVD, 29. September 2003 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
| Terrahawks - Vol. 4 - Episodes 14 To 17 [UK IMPORT] Denise Bryer, Windsor Davies, Jeremy Hitchen, Anne Ridler, Ben Stevens Videokassette, 24. März 2003 Verkaufsrang: 46730
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Joe 90 - Complete Series [UK IMPORT] Len Jones, Rupert Davies, Keith Alexander, David Healy, Sylvia Anderson DVD, 30. September 2002 Verkaufsrang: 72013 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Terrahawks - Vol. 2 [UK IMPORT] Denise Bryer, Windsor Davies, Jeremy Hitchen, Anne Ridler, Ben Stevens DVD, 9. September 2002 Verkaufsrang: 104737 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.
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