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| DVDs: Jeremy Davis | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Robin Of Sherwood - The Complete Series 2 [UK IMPORT] Michael Praed, Philip Jackson, Jeremy Bulloch, Nickolas Grace, Judi Trott DVD, 1. Juli 2002 Verkaufsrang: 40851 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Die englische Fernsehserie Robin Of Sherwood entstand in den Jahren 1983 bis 1985. Die komplette zweite Staffel liegt nun im Sammelschuber vor. Richard Carpenter schuf die Serie, die den Legenden um den edlen Banditen aus den Wäldern von Sherwood erstmals einen Fantasy-Anstrich gab und zudem Wert darauf legte, das England der Kreuzzüge nicht als schöne Idylle darzustellen, sondern als von Armut und tryannischen Herren geknechtes Land. In den ersten beiden Staffel spielte Michael Praed die Titelrolle des Robin Hood, in der dritten Staffel übernahm Seans Sohn Jason Connery die Rolle des "Hooded Man". Robin Hood und seine "Merry Men" haben ihr ständiges Lager in den Wäldern von Sherwood aufgeschlagen und sind dem Sheriff von Nottingham und seinen Mannen ein andauerndes Ärgernis. Unermüdlich macht Guy of Gisburne Jagd auf die vogelfreien Vagabunden. Denen gelingt es in der Episode "The Prophecy" sogar, sich nach Nottingham einzuschleichen, um einen geheimnisvollen Gefangenen zu befreien. Die einzelnen Episoden erzählen meist in sich geschlossene Geschichten; das verbindene Element ist immer die Legende um den "Hooded Man", der dem unterdrückten und geknechteten Volk Gerechtigkeit bringen wird. So will der Sheriff in der Episode "The Children of Israel" einen jüdischen Kaufmann beseitigen, dem er viel Geld schuldet. In "Lord of the Trees" macht Gisburne gemeinsame Sache mit einer Bande skrupelloser flämischer Söldner, um Robin Hood zu erledigen. In "The Enchantment" gibt es ein Wiedersehen mit dem diabolischen Bellem. Höhepunkt der Staffel ist eindeutig die Doppelfolge "The Swords of Wayland": Robin und seine Leute sollen ein Dorf gegen die Hunde Lucifers verteidigen - schauerliche Reiter, deren Einfluss auf Peter Jacksons Schwarze Reiter in Der Herr der Ringe - Die Gefährten nicht von der Hand zu weisen ist. Die Reiter sind mit Morgwyn von Racenscar im Bunde, einer Teufelsanbeterin, die es auf Robins Schwert Albion abgesehen hat. Grandioser Abschluss der Staffel ist die Folge "The Greatest Enemy", in der dem Sheriff von Nottingham das gelingt, was keinem Sheriff davor oder danach je wieder gelungen ist: das Ende von Robin Hood. Der wundervolle Soundtrack der Serie, der den Einfluss der keltischen Mythen unterstreicht, stammt von der irischen Gruppe Clannad und trägt bezeichnenderweise den Titel Legend. -Birgit Schwenger
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Mit dramatischem Finale... 5 von 5 Punkten Die erste Staffel der britischen TV-Serie "Robin of Sherwood" vermochte vor allem in der zweiten Hälfte zu überzeugen - und genau dort setzt die zweite Staffel an. Und dieses mal geht es noch geheimnisvoller und mysteriöser zu: Nicht nur der Sherrif von Nottingham und seine Soldaten zählen zu Robin Hoods Feinden, sondern auch Hexen und Magier. Dunkle Motive drängen sich im Verlaufe der sechs Episoden dieser DVD-Box in den Vordergrund. Einfallsreiche Geschichten konfrontieren die bekannten Hauptfiguren der Serie mit immer neuen Herausforderungen und am Ende der Staffel erwartet den Zuschauer ein dramatisches Finale. Ein TV-Klassiker der 80er Jahre in prächtiger DVD-Qualität!
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Solaris [UK IMPORT] George Clooney, Natascha McElhone, Jeremy Davies, Viola Davis, Ulrich Tukur DVD, 30. Juli 2003 Verkaufsrang: 91310 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Solaris ist das Remake des gleichnamigen russischen Films von Andrej Tarkowski (oft das "sowjetische 2001" genannt), der selbst eine Verfilmung des Romans von Stanislaw Lem war, und ist alles andere als ein typisch amerikanischer Science-Fiction-Film. Der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) wird zu einer Raumstation geschickt, die den möglicherweise lebenden Planeten Solaris umkreist, um deren abgebrochene Kommunikation mit der Erde zu untersuchen. Von der ursprünglichen Besatzung findet er nur noch zwei Überlebende - einen frei assoziierenden Neurotiker (Jeremy Davies) und einen Kontrollfreak (Viola Davis) - zusammen mit einigen Leichen und den Spuren von kürzlicher Gewalt. Kelvin ist entsetzt, als er neben seiner Frau Rhea (Natascha McElhone) aufwacht, die Jahre zuvor auf der Erde Selbstmord begangen hatte. Er behandelt sie wie einen von einem Alien besessenen toten Körper und entsorgt das Wesen, indem er es in den Weltraum hinaus befördert. Aber sie kehrt zurück, und Kelvin erkennt, dass sie doch kein auf ihn angesetztes seelenloses Monster ist, sondern ein selbstbewusstes Wesen, das aus seinen eigenen Erinnerungen entstanden war. Obwohl er davor gewarnt wurde, versucht Kelvin eine Beziehung mit dieser nichtmenschlichen Frau aufrechtzuerhalten und hofft, diesmal nicht die Fehler zu wiederholen, die damals zu Rheas Tod geführt hatten. Steven Sonderbergh, der wohl vielseitigste und unvorhersehbarste Regisseur Hollywoods, inszeniert - total fasziniert von dem roten Planeten - einige großartige Weltraummomente. Meist konzentriert er sich jedoch auf die von einer Bergman-esken Strenge geprägten Interieurs, in denen Clooney und McElhone ihren ganz eigenen Raum einnehmen und tiefe emotionale Träume durchleben, während sie gleichzeitig echte Ausbrüche vermeiden. Für den regulären Zuschauer ist das wohl eine Spur zu verinnerlicht, aber bei dieser kürzeren Version von anderthalb Stunden dürfte das für den nicht eingefleischten Solaris-Fan durchaus erträglich sein - verglichen mit den drei Stunden des Originals. -Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 121 Bewertungen)
Verwirrend ... und doch irgendwie gut. 3 von 5 Punkten Ich kenne das Buch nicht. Ich habe nur die Neuverfilmung mit George Clooney gesehen. Ich empfand den Film auf jeden Fall als seltsam. Ganz bestimmt kein Action- oder Unterhaltungsfilm. Oberflächliche Menschen werden ihn vermutlich einfach langweilig finden. Man muss den Film schon auf sich wirken lassen, wenn man ihn entdecken möchte. Ich vermute, dass es in dem Film um die Fragen geht: Was macht uns aus?" und "Ist das, was wir erleben, real?" Das Thema wäre eines Kubrick würdig gewesen. Vermutlich hätte er es besser umgesetzt. Na ja, der Film ähnelt zumindest in Zügen einem Kubrick.
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Lord Of War [UK IMPORT] Nicolas Cage, Jared Burke, Davis Shumbris, Jeremy Crutchley, Shake Tukhmanyan DVD, 6. März 2006 Verkaufsrang: 52907 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Die Faust auf Auge des heutigen Zeitgeistes! Top Movie! 5 von 5 Punkten Was diesem Film gelungen ist, gelingt nicht gerade vielen Filmen (wie z.B. Trainspotting): Er geht eine sehr spröde und undurchsichtige Materie mit einem satirischen Unterton an. Dadurch bekommt der Zuschauer den Eindruck, dass sich der Plot selbst nicht allzu ernst nimmt. Gerade dadurch bleibt es einem offen, ob man den Film auf eine kritische Art interpretiert oder einfach nur gebannt der Geschichte des Waffenhändlers Yuri Orlov (grandios in Szene gesetzt von Nicholas Cage) folgt. Durch diesen satirischen Grundton entwickelt der Film eine Art ungezügelten Elan, der viele verschiedene Sparten von Zuschauern in die Kinosessel zu drücken vermag, obwohl es sich natürlich nicht um den typischen Popkornfilm handelt.
Fazit:
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Wieder einmal ein unglaublich guter Film mit einigen sehr talentierten Schauspielern. Man sollte ihn unbedingt gesehen haben, nicht zuletzt wegen der eindruckvollen Bilder und einigen interessanten globalpolitischen und historischen Einsichten. Top Movie!
Das stellt uns vor folgende Frage? 4 von 5 Punkten - wie gut kann ein Film sein? -> Sehr gut! Und das zeigt dieser Film.
Ich halte es ausnahmsweise mal kurz und knapp, aber treffend. Ein Semidokumentarfilm, sehr gute schauspielerische Leistung. Gut recherchiert, gut dargestellt. Rundum ein guter Film zur Unterhaltung, aber auch als politisches Gewicht! Gut so!
Schonungslos, fast dokumentarisch 5 von 5 Punkten Bereits der Vorspann verdient einen Preis als ausgezeichneter Kurzfilm. Gezeigt wird der Weg einer Patrone beginnend mit ihrer Fabrikation bis hin zu ihrem todbringenden Ende.
Der Protagonist Uri Orlov lebt in den USA. Er ist mit seiner Familie aus der Urkaine emigriert und sucht seinen Platz im Leben. Recht bald stellt er fest, das Waffen in den USA recht weit verbreitet sind und das sich damit gute Geschäfte machen lassen. Er ist recht geschickt, lernt schnell und versucht sich im internationalen Handel zu steigern. Noch ist er ein kleiner Unbekannter, aber mit der Zeit wird er immer erfolgreicher. Diese Tätigkeit birgt zahlreiche Gefahren. Der Käufer kann auf einen schießen, zahlreiche staatliche Kontrollinstrumentarien versuchen durch Embargos die Geschäfte zu unterbinden und der Händler habhaft zu werden. Auch die Bezahlung erfordert einen guten Geschäftsmann mit Möglichkeiten. Denn gezahlt wird in allen Währungen der Welt und in Naturalien wie Diamanten, Edelhölzern und anderen Rohstoffen. Afrika mit seinem hohen Aids-Anteil hält zudem noch andere Gefahren für den braven Händler parat. Nicht alle Geschäfte sind legal, die meisten bewegen sich in einer Grauzone.
Zuhause versucht Uri das intakte Familienglück mit Frau und Sohn aufrecht zu erhalten. Aber seine Kunden und auch seine Fahnder machen vor seiner Haustür nicht halt. Uri versucht andere Geschäftfelder zu finden und rechtschaffen zu werden. Doch die Vergangenheit holt ihn ein und er führt weitere Waffengeschäfte durch. Bei einem kommt sein Bruder ums Leben. Seine Frau und sein Sohn verlassen ihn. Seine Fahnder erwischen ihn mit erdrückendem Beweismaterial. Aber das ist nicht das Ende von Uri.
Zeitweise vergisst der Zuschauer die filmerische Handlung und hat den Eindruck einen Dokumentarfilm zu sehen. Uri wirkt auf den Zuschauer sympathisch. Er erzählt seine Lebensgeschichte ohne große Emotion. Fast schon philosophisch ist die Sichtweise zu seinem Geschäft. Die Dinge sind so wie sie sind. Wenn er die Geschäfte nicht macht, macht sie ein anderer. Eindrucksvoll ist auch die Szene, in der ein Flugzeug in der Steppe binnen vierundzwanzig Stunden komplett demontiert und abtransportiert wird. In Fastmotion wirkt dies so, wie Insekten die ein deutlich größeres Säugetier entsorgen.
and the OSCAR goes . . . 5 von 5 Punkten . . . für mich auf jeden fall zu LORD OF WAR !!! den inhalt des filmes zu beschreiben reicht nicht - man muss ihn sehen und sich seiner wirkung voll hingeben ! schwarz - zynisch - brilliant , viele jokes bleiben im halse stecken . erstklassige schauspielerische leistung gepaart mit genialen bildern lassen die zeit im flug vergehen um dann wie ein guter whisky lange nachzuschmecken . abschalten ist bei diesem film nicht drin - hier heisst es : gehirn an und aufgearbeitet ! damit wir uns nicht falsch verstehen , das ist kein frusttriefender "ich-zeige-dir-alle-probleme-dieser-welt" film , es ist vielmehr ein spiegel in dem man erschreckenderweise sich selber sieht . ( nein - ich bin kein waffenhändler ! ) urteil : unbedingt kaufen - und öfter ansehen !!!
Feuer frei! 5 von 5 Punkten Nicolas Cage schafft es immer wieder. Egal, in welche Rolle er schlüpft, egal, wie alltäglich sein Gesicht auch sein mag, wir glauben ihm jede gespielte Sekunde. Cage's schauspielerisches Understatement, in dem minimale Gesten Großes aussagen, wirkt immer wieder beeindruckend. In Lord of war verkörpert er den ukrainischen Emigranten Yuri Orlov, der in Amerika eine grandiose Karriere als Waffenhändler startet. Orlovs Geschichte zeigt minutiös, wie die Welt des 21. Jahrhunderts tickt; nämlich wie eine Zeitbombe. Unsere so hoch gelobte Zivilisation ist hilf- und wehrlos, wenn es darum geht, mit Waffen Geschäfte und Politik zu machen. Dabei waschen alle Beteiligten ihre Hände in Unschuld, oder wie Orlov sagen würde: "Ich sähe es auch lieber, wenn die Menschen alle absichtlich daneben schießen würden. Ich möchte nicht, dass jemand stirbt. Und wenn ich ihnen die Waffen nicht verkaufe, dann tut es ein anderer." Orlov beginnt bei Null, als er in Amerika landet. Als er merkt, wie schnell mit Waffen Geld zu verdienen ist, startet er seine Karriere. Es beginnt mit dem Verkauf einer Uzi und endet bei Schiffs- und Flugzeugladungen von Panzern, Raketen und ähnlichem. Je dicker er ins internationale Geschäft einsteigt, desto weniger ist er von den Behörden und ihren Beamten; hervorragend gespielt von Ethan Hawke, zu fassen. Denn: Fast alle, die ihn jagen, profitieren auch von seinen Geschäften. Orlov sammelt Reichtümer und erobert unter Einsatz seines Geldes auch noch das Herz der Frau, die er unendlich liebt. Am Ende sorgt sein Geschäft, mit dem er all seine Träume verwirklichte, dafür, dass er die wichtigsten Dinge im Leben verliert. Wie ein Junkie hängt er an seinem Job und wirft selbst die engsten Beziehungen zu seiner Frau, dem Kind, und dem Bruder über Bord. Von Cage bewegend gespielt, auch in den Nebenrollen stark besetzt, mit einem hervorragenden Soundtrack und einer über weite Strecken des Films begleitenden Erzählstimme, ist Lord of War ein cineastischer Leckerbissen, den man sich auch mehrmals ansehen kann. Man wird in Cages Gesicht immer wieder einen Ausdruck finden, der einem vorher nicht aufgefallen ist. Die Story regt zum Nachdenken an, hat ein verdammt ernstes Thema, entbehrt aber auch nicht einer gewissen Komik, wie wir sie von Nicolas Cage Charakteren in anderen Filmen ebenfalls kennen. Der Mann ist (zumindest als Schauspieler) einfach gut.
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The Million Dollar Hotel [UK IMPORT] Jeremy Davis, Milla Jovovich, Mel Gibson, Peter Stormare, Jimmy Smits DVD, 14. Februar 2001 Verkaufsrang: 72238 Viele Kritiker haben auf die letzten Filme von Wim Wenders, besonders auf In weiter Ferne, so nah und Am Ende der Gewalt, ziemlich kleinlich und harsch reagiert. Dabei spricht für beide durchaus einiges. Eine wahre Katastrophe dagegen ist The Million Dollar Hotel, mit dem Wenders wirklich auf seinem Tiefpunkt angekommen ist. Seine Geschichte, an der auch Bono von U2 mitgeschrieben hat, eignet sich höchstens für einen lächerlichen Werbespot, und sein Hauptdarsteller Jeremy Davis geht einem mehr auf die Nerven als jeder andere Schauspieler, der bisher auf der Leinwand zu sehen war. Der Film beginnt damit, dass Tom-Tom (Jeremy Davis), ein Halb-Verrückter mit Punk-Frisur, aus vollem Lauf vom Dach des Hotels springt, das seit Jahren ein schon sprichwörtlicher Zufluchtsort für all die Kaputten und Gescheiterten von Los Angeles ist, und springt dann selbst in der Zeit zurück. Tom-Toms Freund, ein Junkie, den Tim Roth in der finalen Rückblende des Films spielt, ist von dem Hoteldach gefallen, und hat damit eine Kette von Ereignissen ausgelöst, die mit Tom-Toms Sturz endet. Das Hotel und seine Bewohner geraten durch die Ankunft von FBI Special Agent Skinner (Mel Gibson), einem Besessenen mit einer metallischen Rückenstütze, der einmal einen - nun amputierten - funktionstüchtigen dritten Arm hatte, in Aufregung. Zu den durchweg seltsamen oder verrückten Bewohnern des Million Dollar Hotels gehören neben Tom-Tom eine von Milla Jovovich gespielte heilige Hure, die Bücher über alles liebt, ein Künstler (Jimmy Smits), der vorgibt, Indianer zu sein, eine wahnsinnige Nutte (Amanda Plummer) und ein angeblich aus Liverpool kommender Europäer (Peter Stormare), der behauptet, ein vergessenes Mitglied der Beatles zu sein. Und als man gerade denkt, es kann nicht mehr schlimmer werden, taucht auch noch Julian Sands auf. -Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Einfühlsam, schräg und brillant! 5 von 5 Punkten Regisseur Wim Wenders: "Der Film spielt an einem einzigen Ort, innerhalb eines einzigen Straßenblocks, und handelt von der bedingungslosen Liebe zweier junger Leute."
Der Ort ist das Million Dollar Hotel in Downtown Los Angeles, Ecke 5th Street/Main, die jungen Leute heißen Tom Tom (Jeremy Davies) und Eloise (Milla Jovovich). Den Film einem Genre zuzuordnen, fällt schwer. Wenders selbst spricht von "Slapstick-Tragödie", wenngleich auch das der Geschichte nur annäherungsweise gerecht wird.
Das Hotel selbst ist eine Parabel für Abstieg und Verfall. Einst logierten Hollywood-Stars und Präsidenten in ihm, heute ist es eine 11-Dollar-Absteige für Gestrandete aller Art, deren Leben ebenso in die Brüche ging wie das Interieur der vormaligen Nobelabsteige.
In Wenders Film wird es von skurrilen Persönlichkeiten wie Dixie, der glaubt, der 5. Beatle zu sein, oder von Geronimo, einem selbsternannten Navajo-Häuptling, bewohnt. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Tom Tom, dem 'Butler der Bettler', der in jedem nur das Gute sieht und ewig Kind geblieben ist. Sein bester Freund, der Teer-Künstler Izzy Goldkiss (Tim Roth), stürzte vom Dach des Hotels. Unfall, Selbstmord, Mord? Das versucht FBI Special Agent Skinner (Mel Gibson) herauszufinden. Um Tom Toms Vertrauen zu gewinnen, führt er ihn mit der verehrten Mitbewohnerin Eloise zusammen. Eine sehr subtile Liebesgeschichte ohne Kitsch und Pathos ist die Folge. Wenders gelang es, diese Zweierbeziehung in all ihrer Schrägheit und Empfindlichkeit zu erzählen. Hut ab!
Die Grundidee zum Film stammt von U2-Frontmann Bono Vox, der während eines Musikvideo-Drehs auf dem Dach des Million Dollar Hotels mit seinem Bandkollegen The Edge eine halsbrecherische Wette abschloss (mehr auf der Extra-DVD). U2 steuerte natürlich auch zum Soundtrack wesentliche musikalische Beiträge (wie z.B. den Song "The Ground Beneath Her Feet" mit einem Cameo von Salman Rushdie!) bei.
Die drei Hauptakteure sind brillant: Jeremy Davies wirkt authentisch, gar nicht überzeichnet, ebenso Milla Jovovich, die zwischen Verletzlichkeit und Stärke facettenreich changiert. Für Mel Gibson war es sicher eine seiner besten Rollen. Der von ihm verkörperte Agent Skinner karikiert sich auf eindrucksvolle Weise selbst: anfangs der supercoole Hightech-Sonderermittler (ständig was von 'Code Blue' flüsternd), dann der einfühlsame Mann mit dem dritten Arm, selbst ein Outcast. Besonders witzige Idee: in einer Nebenrolle spielt - fast nicht wiedererkennbar Bud Cort -, der makabre Junge aus dem 1970er-Klassiker "Harold and Maude".
Das Bonusmaterial dauert insgesamt 200 Minuten (Musik-Video, geschnittene Szenen etc.). Sehr aufschlussreich ist das von Wenders erzählte "One Dollar Diary", ein filmisches Tagebuch über die Dreharbeiten.
Was die Bewertung angeht: Das "Million Dollar Hotel" ist filmisch ganz klar eine Fünfstern-Absteige!!!
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Solaris [UK IMPORT] George Clooney, Natascha McElhone, Jeremy Davies, Viola Davis, Ulrich Tukur Videokassette, 21. Juli 2003 Verkaufsrang: 35297 Solaris ist das Remake des gleichnamigen russischen Films von Andrej Tarkowski (oft das "sowjetische 2001" genannt), der selbst eine Verfilmung des Romans von Stanislaw Lem war, und ist alles andere als ein typisch amerikanischer Science-Fiction-Film. Der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) wird zu einer Raumstation geschickt, die den möglicherweise lebenden Planeten Solaris umkreist, um deren abgebrochene Kommunikation mit der Erde zu untersuchen. Von der ursprünglichen Besatzung findet er nur noch zwei Überlebende - einen frei assoziierenden Neurotiker (Jeremy Davies) und einen Kontrollfreak (Viola Davis) - zusammen mit einigen Leichen und den Spuren von kürzlicher Gewalt. Kelvin ist entsetzt, als er neben seiner Frau Rhea (Natascha McElhone) aufwacht, die Jahre zuvor auf der Erde Selbstmord begangen hatte. Er behandelt sie wie einen von einem Alien besessenen toten Körper und entsorgt das Wesen, indem er es in den Weltraum hinaus befördert. Aber sie kehrt zurück, und Kelvin erkennt, dass sie doch kein auf ihn angesetztes seelenloses Monster ist, sondern ein selbstbewusstes Wesen, das aus seinen eigenen Erinnerungen entstanden war. Obwohl er davor gewarnt wurde, versucht Kelvin eine Beziehung mit dieser nichtmenschlichen Frau aufrechtzuerhalten und hofft, diesmal nicht die Fehler zu wiederholen, die damals zu Rheas Tod geführt hatten. Steven Sonderbergh, der wohl vielseitigste und unvorhersehbarste Regisseur Hollywoods, inszeniert - total fasziniert von dem roten Planeten - einige großartige Weltraummomente. Meist konzentriert er sich jedoch auf die von einer Bergman-esken Strenge geprägten Interieurs, in denen Clooney und McElhone ihren ganz eigenen Raum einnehmen und tiefe emotionale Träume durchleben, während sie gleichzeitig echte Ausbrüche vermeiden. Für den regulären Zuschauer ist das wohl eine Spur zu verinnerlicht, aber bei dieser kürzeren Version von anderthalb Stunden dürfte das für den nicht eingefleischten Solaris-Fan durchaus erträglich sein - verglichen mit den drei Stunden des Originals. -Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 121 Bewertungen)
Verwirrend ... und doch irgendwie gut. 3 von 5 Punkten Ich kenne das Buch nicht. Ich habe nur die Neuverfilmung mit George Clooney gesehen. Ich empfand den Film auf jeden Fall als seltsam. Ganz bestimmt kein Action- oder Unterhaltungsfilm. Oberflächliche Menschen werden ihn vermutlich einfach langweilig finden. Man muss den Film schon auf sich wirken lassen, wenn man ihn entdecken möchte. Ich vermute, dass es in dem Film um die Fragen geht: Was macht uns aus?" und "Ist das, was wir erleben, real?" Das Thema wäre eines Kubrick würdig gewesen. Vermutlich hätte er es besser umgesetzt. Na ja, der Film ähnelt zumindest in Zügen einem Kubrick.
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Lord Of War [UK IMPORT] Nicolas Cage, Jared Burke, Davis Shumbris, Jeremy Crutchley, Shake Tukhmanyan DVD, 3. April 2006 Verkaufsrang: 68909 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Nicht perfekt, aber dennoch hochinteressant! 4 von 5 Punkten Ein hochinteressanter Film, spektakulär inszeniert, wunderschön fotographiert und eindrücklich formuliert!
...gibt es mehr zu sagen?
Leider ja, denn was man hin und wieder verspürt, ist eine doch auffällige Langatmigkeit. Genau diese ist daran schuld, dass ich den Film schon des öfteren angefangen hatte, aber nie bis zum Ende durchhielt. Natürlich lag das grösstenteils an der späten Uhrzeit, zu welcher ich den Streifen jeweils in den Player geschoben hatte, doch gestern hat sich mir gezeigt, dass meine Augen vor allem in der 2. Hälfte immer wieder das Display suchten, um zu wissen wie lange es noch geht.
Das mag jetzt aber schlimmer klingen (evtl. liegt es auch daran, dass ich mit solchen "Criminal-Biopics" à la "Blow" meine liebe Mühe habe - quasi nach dem Motto: "einmal - wenn überhaupt - ansehen und tschüss"), als es ist, denn der erste hier von mir geschriebene Satz vermag dies mehr als zu kompensieren, weswegen dennoch ein sehr sehenswerter und interessanter Film übrig bleibt. Zu verdanken hatte ich das vor allem dem Thema und dem überraschend diversifizierten Spiel von Nicholas Cage, welchen ich seit "Ghost Rider" doch eher wieder gemieden habe (dort aber eher wegen dem Film an sich, er konnte da auch nicht viel retten)...
"Lord Of War" erzählt uns nur wenig Neues, und wer nach dem Film vollkommen überrascht ist und seinen Glauben an diese Welt verloren hat...nun, der hat wohl schon ein paar Jährchen hinterm Mond auf dem Buckel. Doch, WIE der Film seine Geschichte erzählt - angefangen beim genialen Vorspann, was sich dann bis zu den letzten Bildern durchzieht - ist äusserst eindrücklich und schafft es, dem Zuschauer Gedankengängen aufzuzwingen welche ansonsten sicherlich nicht jedem in den Sinn gekommen wären. Leider wird das niveau mit der letzten Einblendung etwas gesenkt, da mir diese einfach zu plump war. Wofür das nochmals in schriftlich darstellen, wenn man es die letzten 20 Minuten sowieso durch die Handlung aufgedrückt bekommt?
Egal...das wird zur Haarspalterei, und der Film bekommt von mir gute 4 von 5 Sternen. :)
Gnadenlos ehrlicher Thriller mit beinahe dokumentarischem Charakter! 5 von 5 Punkten Was diesem Film gelungen ist, gelingt nicht gerade vielen Filmen (wie z.B. Trainspotting): Er geht eine sehr spröde und undurchsichtige Materie mit einem satirischen Unterton an. Dadurch bekommt der Zuschauer den Eindruck, dass sich der Plot selbst nicht allzu ernst nimmt. Gerade dadurch bleibt es einem offen, ob man den Film auf eine kritische Art interpretiert oder einfach nur gebannt der Geschichte des Waffenhändlers Yuri Orlov (grandios in Szene gesetzt von Nicholas Cage) folgt. Durch diesen satirischen Grundton entwickelt der Film eine Art ungezügelten Elan, der viele verschiedene Sparten von Zuschauern in die Kinosessel zu drücken vermag, obwohl es sich natürlich nicht um den typischen Popkornfilm handelt.
Fazit:
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Wieder einmal ein unglaublich guter Film mit einigen sehr talentierten Schauspielern. Man sollte ihn unbedingt gesehen haben, nicht zuletzt wegen der eindruckvollen Bilder und einigen interessanten globalpolitischen und historischen Einsichten. Top Movie!
Rabenschwarz und emotional-intelligent 5 von 5 Punkten Dieser Film ist wieder mal ein Beispiel dafür, dass Hollywood allen Unkenrufen zum Trotz immer wieder äusserst sehenswerte Filme mit 'Blockbuster'-Stars produziert.
Zu den Personen:
Die Geschichte handelt vom Waffenhändler Yuri, der äusserst subtil und gekonnt von Nicolas Cage gespielt wird. Ohne Sentimentalitäten oder Berührungsängste wird sein Aufstieg und - vermeintlicher! - Fall beschrieben. Dieser Film legt sein ganzes Gewicht auf die Rolle von Cage, so dass neben ihm niemand wirklich so recht zum Zug kommt - ausser dem vom unverbrauchten Eamonn Walker exzellent gespielten liberianischen Diktator. Ethan Hawkes Leistung hingegen ist recht blass und er verkommt trotz eigentlich guter Rolle zum Statisten.
Zur Machart:
Es geht mitunter recht grob zur Sache, wer also zartbesaitete Hollywood-Kost erwartet, dem sei von diesem Film abgeraten.
All jenen, die mit intelligenter Unterhaltung mit 'Nachbrenner'-Effekt etwas anfangen können, sei dieser Film jedoch sehr zu empfehlen.
Fazit:
Trotz ganz schwerer Kost durch die ausserordentliche Leistung von Nicolas Cage wohnzimmertauglich.
Schön auch, dass auf ein 'Hollywood-Ende' verzichtet wird.
Tipp:
Wer diesen Film mag, dem sei der Film 'The Weather Man' (ebenfalls mit Nicolas Cage) sehr empfohlen. Ebenfalls grosses Hollywood-Kino (natürlich mit ganz anderem Thema) mit Michael Caine. Dieser Film wurde - mir völlig unbegreiflich - in Europa teilweise nicht mal in den Kinos gezeigt. |
The Million Dollar Hotel [UK-Import] Jeremy Davies, Milla Jovovich, Jeremy Davis, Mel Gibson, Peter Stormare Videokassette, 2. Mai 2001 Verkaufsrang: 37990
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
unbedingt mehrmals und in aller ruhe schauen 5 von 5 Punkten Als mel- gibson -fan war das Anschauen dieses Filmes erstmal nur Pflichtprogramm. Was dann folgte, war ein Filmerlebnis, wie es einem Filmfreak, wie ich einer bin, nur noch sehr selten vergönnt ist. Wie gebannt saß ich vor der Mattscheibe und sog einen Film in mich auf, von dem ich nach dem Abspann nicht eine Minute hätte erzählen können. Was hängen blieb, waren phantastische Wortduelle, verrückte Charaktere, glänzende Schauspieler, einzelne slow-motions, schräge Musik und ein Mel Gibson, in der Rolle eines Anti-Antihelden. Tagelang arbeitete der Film in mir, nächtelang hörte ich die Erzählerstimme von Tom Tom, sah ein Paar Stöckelschuhe auf einem Tresen liegen, hörte längst vergessene Beatles-Songs und wunderte mich noch immer, denn als ich versuchte, einer Freundin von dem Film zu erzählen, fing ich plötzlich an zu stammeln, mußte ihrer irritierten Blicken standhalten und hatte am Ende doch wieder nichts erzählt. Dann, eines Nachts, schaute ich mir den Film noch einmal an, entdeckte Neues und stellte fest, daß nichts von der Faszination des ersten Schauens verlorengegangen war - im Gegenteil. Inzwischen läuft er alle paar Wochen mal in meinem Wohnzimmer, natürlich in der Originalfassung, denn in der Synchronisation verliert er leider sehr an Athmosphäre. Ein typischer Wenders-Film? Ja. Ein typischer Gibson-Film? Nein. Ein großer Film? Ja. |
Lord Of War [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT] Nicolas Cage, Jared Burke, Davis Shumbris, Jeremy Crutchley, Shake Tukhmanyan UMD Universal Media Disc, 6. März 2006 Verkaufsrang: 85483 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| Solaris / Minority Report / Planet Of The Apes [UK IMPORT] George Clooney, Helena Bonham-Carter, Tim Roth, Michael Clarke Duncan, Natascha McElhone DVD, 6. September 2004 Verkaufsrang: 83890
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