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| DVDs: Johnny Depp | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Don Juan de Marco Johnny Depp, Marlon Brando, Faye Dunaway, Talisa Soto, Geraldine Pailhas Videokassette Verkaufsrang: 1173 Sie werden nicht gerade vor Begeisterung beben, wenn Faye Dunaway und Marlon Brando einander Popcorn in den Mund werfen. Dies sollte sie jedoch nicht davon abhalten, sich diesen vergnüglichen Film anzuschauen. Es ist eine romantische Komödie über den Patienten einer Nervenklinik (Johnny Depp), der von sich glaubt, Don Juan zu sein, und es mit seinem Charme sogar schafft, einige Frauen von seiner angeblichen Identität zu überzeugen. Brando spielt in dieser Geschichte seinen Psychiater, der herausfinden will, warum sein Patient in dem Glauben lebt, der große spanische Verführer zu sein. Faye Dunaway wiederum, in der Rolle von Brandos Ehefrau zu sehen, wünscht sich, ihr Gatte würde ein wenig von dem "Wahnsinn" seinen Patienten annehmen, um ihren langweiligen Ehealltag etwas aufzufrischen. Zwischen Komödie, Melodrama und liebenswerter Fantasterei balancierend, hat der Film seinen Charme vor allem Johnny Depp zu verdanken, dessen Liebesgesülze aus dem Mund eines weniger talentierten Schauspielers peinlich geklungen hätte, sich bei ihm aber zu zarter Poesie entwickelt. Don Juan de Marco mag kein großer Film sein, er wird Sie jedoch in eine amouröse Stimmung versetzen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Ruhiger, romantischer Film 5 von 5 Punkten Ich habe mir einen ganz anderen Film erwartet. ich hätte mir nicht erwartet, dass der Film so ruhig und romantisch wird. Ein Don Juan der eher romantisch und nicht als Frauenheld geschildert wird.
Der Film hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ein Film für Leute, die gerne ruhige und besinnliche Filme mögen...
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Irgendwann in Mexico - Steelbook Edition Antonio Banderas, Salma Hayek, Johnny Depp DVD, 22. November 2007 Verkaufsrang: 33790 Schneller, aufwändiger, furioser und bleihaltiger - mit "Once Upon A Time In Mexico" findet Robert Rodriguez' "Mariachi"-Trilogie ihren würdigen und atemberaubenden Abschluss. Ein farbenprächtiges Epos, von den beiden berühmten Film-Trilogien Sergio Leones (die "Dollar"-Filme mit Clint Eastwood: "Für eine Handvoll Dollar", "Für ein paar Dollar mehr", "Zwei glorreiche Halunken") und dem titelgebenden "Once Upon A Time"-Dreier ("Spiel mir das Lied vom Tod", "Todesmelodie", "Es war einmal in Amerika") inspiriert - und diesen großen Vorbildern durchaus ebenbürtig!
Dabei hatte die Erfolgsgeschichte vom Rächer und Gitarre spielenden Revolverhelden El Mariachi ganz klein begonnen. Mit einem Budget von angeblich 7000 Dollar (andere Quellen sprechen von 9000, von denen sogar noch 200 Dollar übrig blieben) realisierte der Film-Affionado Rodriguez 1992 den ersten Teil der Trilogie (damals noch mit Carlos Gallardo in der Titelrolle) und begeisterte Publikum und Kritik gleichermaßen. Der Film erreichte Welt weiten Kultstatus und machte die Produzenten Hollywood auf diesen vielversprechenden Regie-Shootingstar aufmerksam.
Kurzbeschreibung El Mariachi (Antonio Banderas) hatte sich einem Leben in Einsamkeit ergeben. Aus diesem wird er jedoch jäh herausgerissen, als ihn der undurchschaubare CIA-Agent Sands (Johnny Depp) für einen tollkühnen Mordplan gewinnen will, in den der Präsident von Mexiko, ein kompromissloser Drogenbaron (Willem Dafoe) und ein korrupter General verwickelt sind. El Mariachi hat seine eigenen Gründe dafür, warum er den Auftrag annimmt: Er will Rache. Und so schart er seine zwei einzigen Freunde um sich und zieht in eine Schlacht, in der nur der überleben wird, der an die Liebe, die Freiheit und ein aufrechtes Mexiko glaubt.
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Man Who Cried [UK IMPORT] Christina Ricci, Cate Blanchett, John Turturro, Johnny Depp, Harry Dean Stanton DVD, 27. August 2001 Verkaufsrang: 28313 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen. Die kleine jüdische Suzie flieht aus ihrem russischen Heimatdorf, um ihrem Vater zu folgend, der in die USA ausgewandert ist. Doch stattdessen landet sie in London, wo sie Zuflucht bei einer netten Familie findet. Einige Jahre später ist aus dem kleinen Mädchen eine schöne junge Frau mit einer bezaubernden Stimme geworden. Suzie schließt sich als Sängerin einer Pariser Revuetruppe an, wo sie in der Tänzerin Lola eine echte Freundin findet. Dann lernt sie den...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
das Überleben und die Überlebenden ... eine Tenorarie und einige Äpfel in der Einsamkeit 5 von 5 Punkten In einem beeindruckenden und heftig diskutieren Film der Mimik, Bilder und Musik inszeniert Sally Potter in einem Reigen von Leben und Tod, Opportunismus, Karriere, Geborgenheit und Zerbrechlichkeit minimalistisch und stark abstrahiert ein Einzelschicksal der, während des 2ten Weltkrieges millionenfach entwurzelten Menschen auf der Suche nach Identität und Vater mit oftmals wortlosen Darstellungen von Grundbedürfnisse des Einzelnen, wie Unabhängigkeit, Glücklichkeit, Reichtum, Berühmtheit und Liebe.
Vor den Kulissen einer falschen Welt aus Glamour und Selbstherrlichkeit und einer klagenden Natur in der Dunkelheit prallen elegante Opernarien, wunderbar intoniert von Salvatore Licitra, und feurig, bewegend und schwermütig singende und flüsternde Zigeunergeigen leidenschaftlich aufeinander, gleich einem lockenden Gesang der reinen, menschlichen und zwischenmenschlichen Gefühle in einer grausamen Scheinwelt.
... eine wunderbar unprätentiös inszenierte Geschichte von großer, aber nicht hoffnungsloser Schwermut. [Wolfgang Rupprecht]
Besetzung
Claudia Lander-Duke : Junge Fegele
Christina Ricci : Fegele / Suzie
Oleg Yankovsky : Fegele s Vater
Cate Blanchett : Lola
Johnny Depp : Cesar
Harry Dean Stanton : Felix Perlman
John Turturro : Dante Dominio
Lieder
Je Crois Entendre Encore
Jalousie
Di Quella Pira
Close Your Eyes
Tiganesca
E Lucevan Le Stelle
Cesar's Song
Baladele Revoluteil
Dido's Lament
Je Crois Entendre Encore
Ducho Balvaio
Torna A Surriento
Without A Word
Bangi Khelimos
Gloomy Sunday
Je Crois Entendre Encore
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Don Juan De Marco [UK IMPORT] Johnny Depp, Marlon Brando, Faye Dunaway, Rachel Ticotin, Bob Dishy DVD, 17. Dezember 2001 Verkaufsrang: 12660 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie werden nicht gerade vor Begeisterung beben, wenn Faye Dunaway und Marlon Brando einander Popcorn in den Mund werfen. Dies sollte sie jedoch nicht davon abhalten, sich diesen vergnüglichen Film anzuschauen. Es ist eine romantische Komödie über den Patienten einer Nervenklinik (Johnny Depp), der von sich glaubt, Don Juan zu sein, und es mit seinem Charme sogar schafft, einige Frauen von seiner angeblichen Identität zu überzeugen. Brando spielt in dieser Geschichte seinen Psychiater, der herausfinden will, warum sein Patient in dem Glauben lebt, der große spanische Verführer zu sein. Faye Dunaway wiederum, in der Rolle von Brandos Ehefrau zu sehen, wünscht sich, ihr Gatte würde ein wenig von dem "Wahnsinn" seinen Patienten annehmen, um ihren langweiligen Ehealltag etwas aufzufrischen. Zwischen Komödie, Melodrama und liebenswerter Fantasterei balancierend, hat der Film seinen Charme vor allem Johnny Depp zu verdanken, dessen Liebesgesülze aus dem Mund eines weniger talentierten Schauspielers peinlich geklungen hätte, sich bei ihm aber zu zarter Poesie entwickelt. Don Juan de Marco mag kein großer Film sein, er wird Sie jedoch in eine amouröse Stimmung versetzen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Ruhiger, romantischer Film 5 von 5 Punkten Ich habe mir einen ganz anderen Film erwartet. ich hätte mir nicht erwartet, dass der Film so ruhig und romantisch wird. Ein Don Juan der eher romantisch und nicht als Frauenheld geschildert wird.
Der Film hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ein Film für Leute, die gerne ruhige und besinnliche Filme mögen...
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Arizona Dream Johnny Depp, Jerry Lewis, Faye Dunaway Videokassette, 14. Februar 1995 Verkaufsrang: 1121 Arizona Dream ist ein verspieltes Märchen über das Träumen -- allerdings kein nur heiteres. Der in Sarajevo geborenen Regisseur Emir Kusturica (Schwarze Katze, weißer Kater) erzählt eine Geschichte auch darüber, wie Träume sich ändern und platzen können wie Luftballons -- besonders wenn man sich dazu entschließt, erwachsen zu werden. Auf der Schwelle zum Erwachsenwerden steht Axel (der ewig junge und schöne Johnny Depp aus Don Juan de Marco), der eigentlich aus der Wüste Arizonas stammt, nun aber im feuchten New York für die Fischereibehörde Fische zählt. Denn Fische sprechen nicht (dies besingt verträumt Iggy Pop), sondern sie träumen den ganzen Tag, genauso wie er, glaubt Axel. Dies kann Paul, sein draufgängerischer Freund aus Arizona, der gerne Schauspieler wäre (Vincent Gallo aus L.A without a Map schreiend komisch, wie er versucht den flüchtenden Cary Grant aus Hitchcocks Der unsichtbare Dritte zu imitieren) nicht verstehen. So schleppt er Axel zurück in seine Heimat. Dort träumt sein Onkel Leo (Jerry Lewis mal nicht nur urkomisch) davon, dass Axel seinen Cadillac-Handel übernimmt. Dort lebt auch die alternde, aber schöne Elaine (Faye Dunaway), die davon besessen ist, einmal selbst zu fliegen, und ihre Stieftochter Grace, die gerne eine Schildkröte wäre. Zunächst fühlt sich Axel zu der ewig kindlichen Elaine hingezogen, doch dann stirbt Onkel Leo, und Axel beschließt erwachsen zu werden. So abstrus und verspielt die Träume seiner Protagonisten auch sein mögen, Regisseur Emir Kusturica nimmt sie mit einem Augenzwinkern ernst und lässt sie in faszinierenden Bildern, untermalt durch atmosphärische Musik, wahr werden. --Annette Link
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
geile musik, geiler film!! 5 von 5 Punkten einer meine absoluten lieblingsfilme, herrlich skurril, witzig, zum heulen, tiefsinnig, da ist alles drinnen, was ein guter streifen braucht. mir gefällt auch sehr gut lili tailor in der rolle der durchgedrehten tochter. wunderbar! ein absoluter leckerbissen. johnny in höchstform
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Benny And Joon [UK IMPORT] Johnny Depp, Mary Stuart Masterson, Aidan Quinn, Julianne Moore, Oliver Platt DVD, 23. Juli 2001 Verkaufsrang: 38470 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. "Manchmal spielt Joon verrückt, bekommt Tobsuchtsanfälle oder Weinkrämpfe. Ihr Bruder Benny will sie deshalb in ein Heim einweisen lassen. Doch dann taucht Sam auf, ein sanfter verschrobener Träumer. Joon lernt die Liebe und das Lachen kennen..."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
traurig schön 5 von 5 Punkten Benny und Joon ist ein Film voller Mut, der sich auf unterschiedlichste Weise darstellt. Benny, der mit einer psychisch kranken Schwester lebt und alles für sie aufgibt ( Frauen, Ausgehen, Hobbies, Verreisen..),Joon,die merkt, dass sie anders als anderen ist und nur nach ihrem Platz in der Welt sucht und nicht zu vergessen Sam, der ein Außenseiter ist und doch so viel Licht in das triste Leben des Geschwisterpaares bringt. Allen voran steht die schauspielerische Glanzleistung von Johnny Depp, der Sam so glaubwürdig und authentisch spielt, dass man sich wünscht auch so einen Sam zu kennen. Kaum zu glauben, dass dieser Sam von dem gleichen Mann gespielt wird, der später die legendäre Rolle des Captain Jack Sparrow übernehmen sollte.
Die Freundschaft der 3 wird auf die Probe gestellt, als sich Joon und Sam ineinander verlieben....
Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.
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Sleepy Hollow Johnny Depp, Christina Ricci, Miranda Richardson, Michael Gambon, Casper van Dien DVD, 14. Januar 2002 Verkaufsrang: 34328 Das Geheimnis, Tim Burtons Film Sleepy Hollow richtig zu "begreifen", liegt darin, sich bewusst zu machen, dass es sich hier um den Film handelt, den er sein Leben lang schon immer drehen wollte. Nach seinem durchgängig ausdrucksstarken Edward mit den Scherenhänden ist dies gewiss sein persönlichstes Unterfangen. Burtons düsterer Gothic-Stil -- der sich durch all seine Werke zieht -- entspringt einer Kindheit, die er mit den Horrorfilmen von Roger Corman und den Hammer Studios sowie allem, in dem sein Idol Vincent Price mitspielte, vergeudete. Für Sleepy Hollow umgab sich Burton mit seinen üblichen Partnern und Freunden. Die Produktion wurde fast ausschließlich außerhalb Londons gedreht, um ihn mit den wichtigsten Mitgliedern seiner Crew wieder zusammen zu bringen, mit denen er ein Jahrzehnt zuvor schon für Batman gearbeitet hatte -- aber auch, um die Atmosphäre des Hammer-Horrors auf dessen eigenem Territorium einzufangen. Johnny Depp in seiner Rolle des Constable Ichabod Crane stellt auf herzerwärmende Weise Eigenheiten und Artikulation eines Peter Cushing nach. In einer Prologszene lässt Burton eine von ihm lang gehegte Fantasie darstellen, indem er Johnny Depp Christopher Lee gegenüber auftreten lässt. Unter dem Begriff Fantasie lässt sich auch der gesamte Film einordnen, angefangen bei der mythischen Kamingeschichte über den Ursprung des Hessischen Reiters (ein faszinierender Christopher Walken) bis zu den hellen Farbtupfern, die Cranes Kindheitsträume durchziehen (mit Lisa Marie, Burtons Liebe im richtigen Leben). Diese Momente strahlen buchstäblich in dem peinlich genau geschaffenen Erscheinungsbild des Films, der einem Bleichprozess unterzogen wurde, um ihm eine blasse, fast monochrome Färbung zu geben. Der krimihafte Plot um Familienabstammung und kleinliche Vergeltung ist natürlich zweitrangig neben dem, was Burton durch Fotografie und Darstellung zu erreichen versucht, zu der noch ausdrucksstarke Gastauftritte von Michael Gambon, Michael Gough, Jeffrey Jones und Iain McDiarmid gehören. Trotz all dieser Feinheiten erweist sich Sleepy Hollow jedoch auch als Burtons bisher bester Actionfilm: Die Fechtszene übertrifft alles aus seinen früheren Werken, während die Flucht mit der Windmühle und die sich anschließende Kutschenverfolgungsjagd -- was Choreografie und Ausführung betrifft -- absolut atemberaubend sind. Sollte während des größten Teils des Films ein Zahnpastalächeln Ihr Gesicht zieren, dann haben Sie ihn "begriffen". Wenn nicht, schauen Sie sich sofort Hammers Dracula an! --Peter Tonks
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 179 Bewertungen)
Fesselnd! 5 von 5 Punkten Johnny Depp soll in einem abgelegenen Ort die Morde an verschiedenen Gemeindemitgliedern aufklären. Alle Opfer wurden ohne ihre Köpfe aufgefunden. Die Sage geht um von einem "Kopflosen Reiter" (Christopher Walken) der Rache nimmt an den Bewohnern des Dorfes...
"Sleepy Hollow" ist nicht nur für Johnny Depp-Fans ein wahrer Hochgenuss. Vor allem die Handlung ist düster und spannend zugleich. Von der ersten bis zur letzten Minute wird der Zuschauer in ihren Bann gezogen. Die Kulissen sind traumhaft düster. Die Effekte gelungen und wohldosiert - richtig schöner Grusel.
Der Film besticht aber nicht nur durch Gruseleffekte, sondern auch ab und zu mit einer auflockernden Würze Humor, den vor allem Johnny Depp gekonnt zu nehmen vermag. Auch Christina Ricci zeigt sich von ihrer Besten Seite, als leicht-arrogante und unnahbare Tochter von einem der reicheren Dorfbewohner des Ortes.
Fazit:
Die Kostüme und Kulissen sind klasse und passend gewählt. Die Schauspieler, allen voran Johnny Depp passen zu ihren Rollen. Die Handlung ist düster und sehr spannend. Insgesamt ein absoluter Filmgenuss - 5 Sterne.
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Johnny Depp Box (3 DVDs) Johnny Depp DVD, 31. Januar 2005 Verkaufsrang: 28184 "Edward mit den Scherenhänden" Das hätte sich die Avon- Beraterin Peg nicht träumen lassen. Statt Kunden findet sie in dem alten Schloß den Kunstmenschen Edward. Dessen Erfinder stirbt kurz vor der Vollendung seines Meisterwerks. Das Ergebnis: Edward sieht aus wie eine Mischung zwischen Pinocchio und Michael Jackson. Das Auffallendste an ihm sind aber seine rießigen Scherenhände. Als die resolute Avon-Lady ihn mit nach Hause nimmt, verliebt sich Struwelpeter Edward in Pegs engelhafte Tochter Kim. Schon bald reißen sich die Leute um den Exoten, der mit seinen Scheren nicht nur Büsche und Bäume, sondern auch Hunde- und Frauehaare in extravagante Kunstwerke verwandeln kann. Doch leider wollen nicht alle Edwards Talente für gute Zwecke einsetzen und bringen den naiven Scherenmenschen mit dem Gesetz in Konflikt. Sympathie verwandelt sich in Ablehnung und Haß... Laufzeit: 103 Minuten Produktionsjahr: 1990 Regie: Tim Burton Darsteller: Alan Arkin, Winona Ryder, Vincent Price, Kathy Baker; "Die Neun Pforten" Der Bücherjäger Dean Corso wird von dem Sammler Boris Balkan angeheuert, ein Buch mit dem mysteriösen Titel "Die Neun Pforten ins Reich der Schatten" ausfindig zu machen. Es heißt, bei einem der drei existierenden Exemplare dieses Buches hat der Teufel selbst seine Finger im Spiel gehabt. Während seiner Reisen nach New York, Toledo, Paris und Cintra dringt Corso immer tiefer in ein Labyrinth aus Fallen, Versuchungen, mysteriösen Begegnungen, Gewalt und Tod. Verfolgt von einer mörderischen Furie, beschützt von einem mysteriösen Wesen und geleitet von einer ihm unerklärlichen Kraft gelingt es Corso nicht nur die Rätsel des Buches zu lösen. Bald erkennt er auch den wahren Grund für seine gefährliche Mission... Laufzeit: 116 Minuten Produktionsjahr: 1999 Regie: Roman Polanski Darsteller: Lena Olin, Frank Langella, James Russo, Emmanuelle Seigner; "From Hell" Nur die Legende wird überleben - ein lebendig gewordener Albtraum. Im August 1888 geschieht im Londoner Armenviertel Whitechapel ein grausiger Mord: eine Prostituierte wurde bestialisch verstummelt und fachmännisch ausgeweidet. Doch das, was von der Polizei als Milieuverbrechen heruntergespielt wird, nimmt schnell unerwartete Formen an - denn Jach the Ripper "schlitzt" weiter. Inspektor Abbeline (Johnny Depp) und sein Assistent Godley (Robbie Coltrane) stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe: der Killer verrichtet sein blutiges Handwerk so präzise wie ein Uhrwerk. Doch Abberline lässt nicht locker und gelangt dank unkonverntioneller Methoden zu der Erkenntnis, dass der Mörder nicht wahllos zuschlägt. Alle Opfer stammen aus dem Freundeskreis der irischen Hure Mary Kelly (Heather Graham) und die Hinweise verdichten sich dass auch sie auf seiner Todesliste steht. All diese Prostituierten haben eines gemeinsam: sie hüten ein gefährliches Geheimnis, das die Pfeiler der englischen Macht zum Einsturz bringen könnte... Laufzeit: 117 Minuten Produktionsjahr: 2001 Regie: The Hughes Brothers (Albert Hughes, Allen Hughes) Darsteller: Heather Graham, Ian Holm, Jason Flemyng, Robbie Coltrane;
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein Fest für alle Johnny Depp-Fans 5 von 5 Punkten Johnny Depp, für mich der beste Hollywood-Schauspieler zur Zeit, der schon x-mal einen Oscar verdient hätte (na ja, wer glaubt schon noch an die Integrität der Oscar-Verleihungen...), brilliert hier in drei hervorragenden Filmen. "Edward mit den Scherenhänden" steht dafür, dass man als jemand, der anders ist, von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird. Ein sehr sehr trauriger Film, der hin und wieder an die Grenzen des Kitsches stößt, aber umso authentischer wirkt, da er kein Happy-End hat. Genauso verhält es sich mit "From Hell", wo wir einen völlig anderen Johnny Depp zu Gesicht bekommen. Äußerst geil gefilmt, spannend und unterhaltsam - und ebenfalls ohne Happy-End. Ich muss allerdings sagen, dass ich traurige Enden schon immer lieber mochte, weil sie einfach realistischer wirken; Happy-Ends haben so etwas Vorhersehbares, das ist langweilig. Wie auch immer, bleiben noch "Die neun Pforten", ebenfalls ein klasse Film mit offenem Ende, mitunter allerdings mit dreister Schleichwerbung (Corsos Zigaretten, die Tankstelle am Ende...). Fazit: Ein sehr gutes Box-Set zu einem fairen Preis. Wer noch keinen dieser drei Filme sein Eigen nennt und Fan von Johnny Depp ist, sollte hier nicht lange überlegen, sondern zuschlagen. Bei allen Filmen sind deutsche und englische Sprachspur vorhanden, sodass eigentlich keine Mängel auszumachen sind.
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Das geheime Fenster Johnny Depp, John Turturro, Maria Bello Videokassette, 26. Oktober 2004 Verkaufsrang: 1242
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Depp am geheimen Fenster 5 von 5 Punkten Nach einer Vorlage Stephen Kings entstand dieser Film mit Johnny Depp, der einen konfusen Schriftsteller spielt. Dessen normales Leben verändert sich schleichend, bis schließlich tödliche Gefahr droht. Was es damit auf sich hat, wird in einem großartigen und nicht abgehobenen, sondern glaubhaften Finale anschaulich gemacht. Grusel-Spannung der feinen Sorte - keine Hau-drauf-Effete, sondern echt subtile Handlung.
Ein phantastischer Schocker - voller Wirren! 5 von 5 Punkten Der Schriftsteller Mort zieht sich zurück, um ihn Ruhe arbeiten und abschalten zu können. Er will sich erholen, nachdem in seinem Privatleben alles schief gegangen ist. - Plötzlich findet sich ein trampeliger Hinterwäldler bei ihm ein, der behauptet, Mort habe seine Geschichte geklaut. Er erpresst ihn auf's Wildeste, und weil Mort ihm nicht das gibt, was er möchte, verleiht der Farmer seinen Forderungen auf's Härteste Ausdruck... Der Schriftsteller, terrorisiert und traumatisiert fragt nach Hilfe, doch wird zum Teil ausgelacht und zum Teil noch mehr verwirrt durch seltsame Auskünfte und Leute, die ihm keinen Glauben schenken... Der Zuschauer wird zusehends zappeliger, er findet es unbegreiflich, wie etwas so Logisches diesen Leuten vom Land einfach nicht in den Kopf will... und während der Film die Spannung ins Unerträgliche aufbaut, sieht man urplötzlich dahinter, weshalb diese Leute so schwer von Begriff sind... Ich kann es nicht sagen - doch wenn Sie so richtig zappelig werden möchten: dann sehen Sie es sich an. Sie werden es nicht bereuen!
Großartig! 5 von 5 Punkten Dieser Film scheint eigentlich wie ein einfach Mystery Film. Er ist spannend, am Ende wird er plötzlich etwas unverständlich. Die letzten zehn Minuten machen den ganze Film grandios! Erst am Ende begreift man die eigentlich Handlung des Filmes, die Spannung steigt enorm. Unbedingt anschauen! |
Chocolat - Special Edition (inkl. Roman von Joanne Harris) Juliette Binoche, Alfred Molina, Carrie-Anne Moss, Judi Dench, Antonio Gil (VI) DVD Verkaufsrang: 32523 Bei Filmen wie Chocolat ist man immer gut beraten, seine intellektuellen Kapazitäten zu entspannen und einfach die reichlich dargebotenen Sinnesfreuden zu absorbieren. Sei es das überwältigende Lächeln der Chocolaterie-Besitzerin Juliette Binoche, wenn sie einen neuen Kunden begrüßt oder eine berauschende Tasse würziger, heißer Schokolade, oder die betörende Gitarre des irischen Zigeuners, der von Johnny Depp (Don Juan De Marco) gespielt wird. Robert Nelson Jacobs hat Joanne Harris populären Roman für sein Drehbuch adaptiert, das von Lasse Hallström (Gottes Werk und Teufels Beitrag) liebevoll in Szene gesetzt wurde. Der Film behandelt vertrautes Terrain und bedient sich hinlänglich bekannter Metaphern, die selbst für ein Kind leicht zu verstehen sind, so dass es kaum überraschte, dass einige Kritiker ihn mit mordlustiger Inbrunst verrissen haben. Aber deren Einwände gingen am Kern der Sache vorbei. Vertrautheit und einfache Metaphern können sehr schön sein, wenn sie in einem Märchen präsentiert werden, dass so einladend warmherzig ist, wie dieses. Vom Schicksal geführt, lässt sich Vianne (Binoche) mit ihrer Tochter Anouk (Victoire Thivisol) im Winter 1959 in einem ruhigen französischen Dorf nieder. Ihre neu eröffnete Chocolaterie wird schnell zur Attraktion, aber auch zur Quelle der Angst, denn Viannes außergewöhnliche Fähigkeiten, die Leidenschaften der Bewohner neu zu entfachen, drohen die repressiven dörflichen Traditionen zu unterwandern. Der frömmlerische Bürgermeister betrachtet Vianne daher als den Feind. Der Krieg, den er gegen sie führt, erreicht seinen Höhepunkt mit der Ankunft der "Flussratten", wie er die Zigeuner nennt, die von Roux (Depp) angeführt werden. Roux und Vianne fühlen sich direkt zueinander hingezogen. Eingeflochten in die Geschichte sind ausgezeichnete Nebenhandlungen, in denen es um eine misshandelte Ehefrau (Lena Olin, Die neun Pforten), eine ältere Dorfbewohnerin (Judi Dench, Shakespeare In Love) und deren entfremdete Tochter geht. Mögen auch Teile des Films etwas bedauerlich sein (ohne Molinas exzellente Performance, wäre der Bürgermeister zweifellos zur Karikatur verkommen), sind dessen Feinheiten oftmals herausragend. Chocolat erinnert den Zuschauer an die einfachen Freuden des Lebens und lädt ihn ein, diese zu genießen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 97 Bewertungen)
Johnny Depp mal ganz anders 5 von 5 Punkten Ein sehr sinnlicher Film, ohne wirkliche Hochs und Tiefs.
Johnny Depp mal ganz anders. Nicht als "Psychopat" oder "etwas Verrückter", sondern eigentlich ungewohnt normal. :-)
Steht ihm allerdings sehr gut diese Rolle. Könnte ruhig öfter so sein. Ich kann den Film nur empfehlen, da ich ihn sehr, sehr romantisch und (wie schon erwähnt) sehr sinnlich fand.
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Fear and Loathing in Las Vegas Johnny Depp, Benicio Del Toro, Craig Bierko Videokassette, 11. Oktober 1999 Verkaufsrang: 1832 Ursprünglich war Alex Cox als Co-Autor und Regisseur von Fear And Loathing In Las Vegas vorgesehen. Dessen früheres Werk Sid And Nancy lässt vermuten, dass er auch für Hunter S. Thompsons psychotropes Meisterwerk der Underground-Literatur die perfekte Wahl gewesen wäre. Unglücklicherweise sprang Cox auf Grund der üblichen kreativen Differenzen doch noch ab. So kam es, dass der Regie-Job Terry Gilliam aufgedrängt wurde, dessen großartige Fähigkeiten als visonärer Filmemacher für diese äthervernebelte Erzählung mit ihren scheinbar unverfilmbaren Elementen verschwendet wurde. Das Ergebnis ist ein Film, dessen Essenz ein einziger Witz ist, der schließlich auch noch auf der Strecke bleibt. Eine Aneinanderreihung von Szenen zügellosen Drogenmissbrauchs und der halluzinogenen Auswirkungen einer Autofahrt, die völlig außer Kontrolle gerät. Johnny Depp (Dead Man, Edward mit den Scherenhänden) spielt Thompsons Alter Ego, den Journalisten Raoul Duke und Benicio Del Toro stellt Dukes so genannten Anwalt Dr. Gonzo dar. Im Verlauf einer gemeinsamen Fahrt nach Las Vegas nehmen die beiden eine ansehnliche Mischung verschiedenster Substanzen zu sich, und Gilliam gibt sein Bestes, uns den halluzinierenden Zustand ihrer ausgeklinkten Gehirne vor Augen zu führen. Einige blendende Bilder, der ausufernde Humor der stolpernden Blödmänner und die beherzte Performance Depps und Del Toros werden der durchgeknallten, paranoiden Verrücktheit von Thompsons gefeierter Romanvorlage zwar streckenweise gerecht, aber nach zwei Stunden neigt die drastisch überzogene Darstellung dazu, einem gehörig auf die Nerven zu gehen. Es ist beinahe so, als wäre man als einziger nüchterner Gast auf einer Party, auf der sich sonst nur Betrunkene befinden. Wenn Gilliams Film mit der Zeit einen bescheidenen Kultstatus erlangen sollte, liegt das ausschließlich daran, dass das Publikum, dem Fear And Laothing In Las Vegas gefällt, ebenso stoned ist wie die Hauptcharaktere des Films. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 143 Bewertungen)
Feldermausgebiet 5 von 5 Punkten Traum Darsteller
Traum Film
Traum Thema
Einfach ein Traum der Trip !!
Zählt zu den am heufigsten gesehenden Film
im meinen bisherigen Lebensabschnitt.
Wer das Thema Drogen und ihre Auswirkungen nicht scheut
und sich eine Welt na von(aber auch sehr fern) der Realität sehen möchte und auch vorstellen kann,der wird hier eine Story und Welt erleben die mann im Leben so nicht sieht...es sein denn!!... nein,bitte!!! ...das zeigt uns doch lieber der Film!!
Ganz Klar 5 Sterne
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Lost In La Mancha [UK IMPORT] Terry Gilliam, Jean Rochefort, Johnny Depp Videokassette, 24. Februar 2003 Verkaufsrang: 1466 Lost in La Mancha ist weniger ein Making Of als ein Unmaking Of. Die Dokumentation begleitet Regisseur Terry Gilliam durch acht lange Wochen Vorproduktion, sechs Tage Dreharbeiten und schließlich durch das glücklose Nachspiel, während sein lange geplanter Spilefilm "The Man Who Killed Don Quixotte" förmlich in sich zusammenstürzt. Dokumentarfilmer Keith Fulton und Louis Pepe -- das Team, das die ausgezeichnete abendfüllende Reportage The Hamster Factor über Gilliams Twelve Monkeys produzierte -- führen die Tragikomödie über den Kampf des Regisseurs vor, eine weitere wundersame Geschichte von Wahnsinn und Verstand, Fantasie und Realität zum Leben zu erwecken. Leider wird Gilliams Betrachtung des spanischen Klassikers "Don Quixotte" allzu sehr durch die Realität widergespiegelt, da nun wirklich alles schief läuft, was schief laufen kann -- von lärmbelasteten Drehorten über plötzliche flutartige Überschwemmungen bis hin zur ernsthaften Erkrankung des Stars, Jean Rochefort. Gilliams Stimmung wandelt sich von kindlicher Begeisterung zu übellaunigem Frust und hin zur Verzweiflung. Er wird zum Opfer von nicht vorhersehbaren Umständen, die einen lange gehegten Traum in einen grotesken Albtraum verwandeln. Derweil bekommt der Zuschauer eine Vorstellung davon, was daraus hätte werden können, und verspürt die Hoffnung, dass Gilliam irgendwann, irgendwie seine Vision realisieren kann. --Gary S. Dalkin
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Oh Mann.... 5 von 5 Punkten ...der arme Terry Gilliam!
Hier sieht man mal sehr schön, dass auch in Hollywood und auch mit einem großen (Regie)-Namen nicht immer alles eitel Sonnenschein ist.
Zum Verständnis: Terry Gilliam, genialer Regisseur und Produzent (aktuell z.B. "The Brothers Grimm") plante einst einen Film mit dem Namen "The man who killed Don Quixote". Der Titel sagt eigentlich alles über die Handlung aus. Es sollte - grob zusammengefaßt - um einen Zeitreisenden gehen, der aus Versehen in die Zeit Don Quixotes versetzt wird und dort allerhand erlebt. Alles schien gut, Schauspieler wurden engagiert - darunter Jean Rochefort, Johnny Depp und Vanessa Paradis -, die Dreharbeiten begannen....
...und dann ging alles schief, was schiefgehen kann.
Das Projekt, das anhand der wenigen fertigen Szenen die der Zuschauer hier zu sehen bekommt, der Kostüme, Ausstattung usw. eigentlich ein toller Film hätte werden können bzw. müssen, scheint von vorneherein zum Scheitern verurteilt: Man hat nicht genug Budget, muss also die Ansprüche gewaltig herunterschrauben; zudem gibt es von Anfang an Kommunikationsschwierigkeiten zwischen einerseits Gilliam und seinem Partner und Drehbuchautor/Coproduzenten (der im Laufe der Sache auch mehrmals kurz davor ist, den Krempel hinzuschmeissen) und andererseits zwischen bzw. mit dem kompletten spanischen Prop-/Kostüm- und Set-Team. Kommunikationsproblem ist wörtlich zu verstehen, denn sogar der Zuschauer merkt manchmal, wie ratlos die Spanier, nur begrenzt des Englischen mächtig, vor den visionären Erläuterungen und Vorstellungen Gilliams stehen.
Das nicht genug; nein: Zum ersten Mal wird hier auch freiweg zugegeben, dass der Film unter anderem auch daran scheitern musste, weil verschiedene Schauspieler einfach nicht unter einen Hut zu bekommen waren, wie z.B. Vanessa Paradis, die zugesagt hatte, dann aber nie für Kostümproben etc. zur Verfügung stand.
Und dann geht es erst richtig los. Das ausgewählte Gelände wird mitten in den Dreharbeiten von ohrenbetäubend lauten Kampfjets überflogen, was am zweiten Tag dann aber sowieso unwichtig wird, da ein sintflutartiges Gewitter den Schauplatz in einen Sumpf verwandelt. Prompt sind die bisher mühsam gedrehten Szenen im A***, denn der Regen hat die Farbgebung der Landschaft total verändert und neue passen nicht mehr zu alten Szenen. Dann wird Jean Rochefort, der Don Quixote, auch noch so krank, dass er sich kaum mehr auf dem Pferd halten kann und muß nach wochenlangem Hin und Her schließlich die Teilnahme am Film beenden - was wiederum einen immensen finanziellen Verlust und Versicherungsschaden für Gilliam bedeutet, der, um sich nicht komplett in Unkosten zu stürzen, das Drehbuch für seinen Film schweren Herzens der Versicherungsfirma zum Ausgleich überlassen muss - wo es bis heute liegt.
Ein besseres Drama als diese Doku hätte kein Drehbuchschreiber zustande bringen können. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verfolgt man einerseits die immer skurrileren Ereignisse, die den Film in die Brüche gehen lassen; aber auch Terry Gilliams wachsende Verzweiflung (immerhin hat er ein ähnliches Fiasko schon mal mit "Baron Münchhausen" erlebt und muss ein entsprechendes Déjà-vu gehabt haben), einen Johnny Depp mit einer Engelsgeduld, der alles macht was man ihm sagt und bis zuletzt an den Film glaubt; ein Team, das zu retten versucht, was noch zu retten ist...
Der Preis für diese DVD ist relativ hoch, allerdings handelt es sich um eine Doppel-DVD, die wirklich vollgestopft ist mit Extras - und da meine ich wirklich "Extras", keine schnöde Bildergalerie oder Trailershow. Es gibt eine zweite DVD komplett mit Interviews aller Beteiligten (und Johnny dabei zuzusehen, wie er fünfmal die Zigarette anzündet und doch nie zum Rauchen kommt, ist einfach herzig), auf der ersten befindet sich das komplette Unmaking-of, Features zu Ausstattung, Dreh, fertige Szenen usw. usw. Das einzige das auf dieser DVD noch fehlt, ist der fertige Film ;)
Darauf möchte ich auch nochmal extra hinweisen: Es handelt sich hier um **keinen** vollständigen Kinofilm, sondern um eine skurrile, witzige, tragische, lustige Dokumentation. Dem Zuschauer bleibt es am Schluß selbst überlassen zu entscheiden, wer denn letztlich schuld ist am Schlamassel: Gilliam, weil er zu überhastet und enthusiastisch angefangen hat, obwohl er es hätte besser wissen müssen. Oder all die anderen Umstände, die im Nachhinein zusammenkamen.
Wie auch immer man sich entscheiden wird, eins bleibt zweifellos: Diese DVD ist das Beste, das Terry Gilliam noch aus diesem Fiasko machen konnte.
GENIAL .. so wird ein Film gemacht (oder auch nicht)! 5 von 5 Punkten "Wir waren wie eine große Familie", dieser Klischee-Satz aus einem typischen Making-Of lässt jeden Film-Fan erschaudern. Diese Doku ist anders und ein Muss für alle Filme-Fans! Wenn Meisterregisseur Terry Gilliam einen Film dreht, möchte er seit seinem Film 12 MONKEYs unbedingt sein unabhängiges Doku-Kamerateam dabei haben, die abseits der üblichen Werbe-Making-Ofs eine ehrliche Dokumentation über die Dreharbeiten produzieren. Schon zu 12 MONKEYs begeisterten Keith Fulton und Louis Pepe mit der Dokumentation DER HAMSTER FAKTOR. Für Gilliams neusten Film THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTTE war das Team wieder dabei. Diesmal sollte Gilliams Film aber niemals fertig werden. Nach wenigen Drehtagen musste das Projekt wegen Krankheiten, Überschwemmungen, usw... auf Eis gelegt werden, diese Dokumentation zeigt warum! Diese Dokumentation zeigt zum ersten Mal den Wahnsinn und das Risiko einer Filmproduktion. Wie Terry Gilliams Lebenstraum wie eine Seifenblase zerplatzt und sich in Luft auflöst. Ein Drama wie Filmemacher es SO OFT erleben, aber wie es so selten an die Öffentlichkeit dringt. |
Fluch der Karibik Johnny Depp, Geoffrey Rush, Orlando Bloom Videokassette, 29. Januar 2004 Verkaufsrang: 1400 "Bloody Pirates!" -- Verdammte Piraten, das ist wohl der von allen Akteuren meistgebrauchteste Fluch überhaupt. Selbst die Piraten in Fluch der Karibik schimpfen über die Piraten. Aber ganz ehrlich, bei diesem Film sollte sich keiner ärgern müssen. Jerry Bruckheimers karibischer Kanonenzauber der Superlative lässt sich nämlich auf eine äußerst griffige Formel bringen: Wr macht einfach Spaß! Worum geht's? Der junge Waffenschmied Will Turner (Orlando Bloom) mit mysteriöser Herkunft liebt die wunderschöne Tochter des Gouverneurs, die von Kick it like Beckham-Überraschung Keira Knightley gegeben wird. Als diese vom ebenso sinistren wie ruchlosen Captain Barbossa (Geoffrey Rush) entführt wird, gibt es für den jungen Draufgänger weder Standesschranken noch ein Halten: Die Liebe seines Lebens muss gerettet werden. Wenn es sein muss auch mithilfe des etwas exzentrischen Captain Jack Sparrow (Johnny Depp). Zugegeben, Captain Jack ist nur dank Wills Mithilfe im Gefängnis gelandet, aber die beiden Männer haben plötzlich ein ähnliches Ziel: Will möchte Elizabeth retten und Sparrow sein Schiff "Black Pearl" zurückhaben. Und beide befinden sich nun einmal in der Gewalt von Barbossa. Obwohl sich die Männer kein Stück über den Weg trauen, setzen sie sich mit der britischen Flotte im Gefolge auf die Fersen des Erzpiraten Barbossa. Man sollte allerdings auch Barbossa ein wenig Gerechtigkeit widerfahren lassen. Klar, der Kerl ist durchtrieben, böse, hinterhältig und gemein. Aber wer sich einen solchen Fluch eingefangen hat wie er und seine Mannschaft, will den unter allen Umständen und sämtlichen verfügbaren Mitteln wieder loswerden. In prallen 143 Kinominuten wird wirklich alles geboten, was der Vergnügungssüchtige auch nur ansatzweise erwarten könnte: grandiose Aufnahmen, Action, spaßige Dialoge mit außerordentlichem Hang zur Selbstironie, ein monumentaler Soundtrack aus der Feder von Klaus Badelt, exzellente Spezialeffekte -- diese Skelette setzen Maßstäbe -- und ein Johnny Depp, der die Lächerlichkeit zur absoluten Kunstform erhebt. Jeder andere hätte den exzentrischsten Piraten seit es Kino gibt mit Leichtigkeit zur Witzfigur gemacht. Aber nicht Johnny Depp. Mit Rastalocken, Goldzähnen und dickem Kajal unter den Augen bewaffnet, verleiht er seinem charmanten Abenteurer absolute Würde. Fazit: Der Piratenfilm ist tot -- es lebe der Piratenfilm! --Constanze Pappert
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 523 Bewertungen)
Viel Pirat fürs Geld 5 von 5 Punkten Das Label "Special Edition" pappt an so manchem zusammengeschusterten Produkt, welches den Käufer oftmals mehr ärgert als wirklich einen Mehrwert bietet. Nicht so bei diesem tollen 3-Disc-Schuber, hier gibts wirklich Bonusmaterial satt!
Über "Fluch der Karibik" selbst noch ellenlange Handlungsbeschreibungen abzufassen ist wirklich vertane Lebenszeit. Die Fakten sprechen einfach für sich. Das Wagnis, den eigentlich seit Jahrzehnten mausetoten Piratenfilm nach allen Regeln des modernen Popcornkinos wieder aufleben zu lassen, ging voll auf. Man muß Hollywoods Krachbummpeng-Produzentenguru Jerry Bruckheimer schon für sein Näschen bewundern, schließlich lagen die ersten Drehbuchpläne für das Spektakel rund um unermessliche Schätze, untote Freibeuter und einen schrägen Vogel als Hauptdarsteller schon seit Beginn der 90er Jahre in den Schubladen.
Das der Film solch ein enormer Blockbuster mit gleich zwei - umstrittenen - Fortsetzungen wurde, ist vor allem einem Mitwirkenden zu verdanken: Johnny Depp. Sein Captain Jack Sparrow, irgendwo zwischen Tunte, Gipsy Woman und Rockstar angelegt, macht schon beim bloßen Anblick unheimlich Laune. Ganz groß, aber vom Meister der Wandlungsfähigkeit nicht unerwartet! Da kann allenfalls Geoffrey Rush als Sparrows Gegenspieler Barbossa mithalten, Orlando Bloom und Keira Knightley geben eher die optischen Leckerlis für beide Fan-Geschlechter.
Bei Fluch der Karibik wird nicht gekleckert sondern geklotzt. Ordentlich Krawumm auf der Leinwand und aus den Boxen. Zum einen ein spektakulärer Mix aus Seeschlachten und Entergefechten, zum anderen der bombastische Soundtrack von Klaus Badelt. Ich bin eigentlich kein Anhänger des Überrumpelungskinos, aber hier hat mir das Ergebnis doch sehr zugesagt.
Bis auf die Tatsache, dass diese Edition den regulären Erstveröffentlichungen nachgereicht und somit viele frühe Käufer verärgert wurden, gibt es an diesem Produkt nichts zu löten. Diverse "Making Ofs", Audio-Kommentare, Produktionsnotizen en masse - ordentlich Inhalt fürs Geld, bei dem auch Ton- und Bildwerte ganz oben mitspielen. Optisch sehr nett, was will man mehr?
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Don Juan DeMarco Marlon Brando, Johnny Depp, Faye Dunaway Videokassette, 8. Oktober 2001 Verkaufsrang: 2253 Sie werden nicht gerade vor Begeisterung beben, wenn Faye Dunaway und Marlon Brando einander Popcorn in den Mund werfen. Dies sollte sie jedoch nicht davon abhalten, sich diesen vergnüglichen Film anzuschauen. Es ist eine romantische Komödie über den Patienten einer Nervenklinik (Johnny Depp), der von sich glaubt, Don Juan zu sein, und es mit seinem Charme sogar schafft, einige Frauen von seiner angeblichen Identität zu überzeugen. Brando spielt in dieser Geschichte seinen Psychiater, der herausfinden will, warum sein Patient in dem Glauben lebt, der große spanische Verführer zu sein. Faye Dunaway wiederum, in der Rolle von Brandos Ehefrau zu sehen, wünscht sich, ihr Gatte würde ein wenig von dem "Wahnsinn" seinen Patienten annehmen, um ihren langweiligen Ehealltag etwas aufzufrischen. Zwischen Komödie, Melodrama und liebenswerter Fantasterei balancierend, hat der Film seinen Charme vor allem Johnny Depp zu verdanken, dessen Liebesgesülze aus dem Mund eines weniger talentierten Schauspielers peinlich geklungen hätte, sich bei ihm aber zu zarter Poesie entwickelt. Don Juan de Marco mag kein großer Film sein, er wird Sie jedoch in eine amouröse Stimmung versetzen. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Ruhiger, romantischer Film 5 von 5 Punkten Ich habe mir einen ganz anderen Film erwartet. ich hätte mir nicht erwartet, dass der Film so ruhig und romantisch wird. Ein Don Juan der eher romantisch und nicht als Frauenheld geschildert wird.
Der Film hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ein Film für Leute, die gerne ruhige und besinnliche Filme mögen...
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Edward mit den Scherenhänden - Moviecard (Glückwunschkarte inkl. Original-DVD) Johnny Depp, Winona Ryder, Dianne Wiest DVD, 15. Januar 2006 Verkaufsrang: 34862 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Johnny Depp in einem neuzeitlichen Märchen von Tim Burton 5 von 5 Punkten Ein Erfinder erschafft ein Wesen, Edward, (Johnny Depp), gibt ihm aber keine Hände, sondern Scheren. Als der Erfinder stirbt, verlässt das Wesen, gefunden von einer Avon-Beraterin, das Anwesen des Erfinders und zieht bei der Familie der Avon-Beraterin ein. Die Siedlung ist sowas von künstlich und bonbonfarben, die Nachbarn alle neugierig und vertratscht, dass Edward von Anfang an wie ein Fremdkörper wirkt und als kurioses Schauobjekt behandelt wird. Wobei Edward mit seinen Scherenhänden auch sehr geschickt sein kann, etwa beim Schneiden von Heckenskulpturen in den Vorgärten oder im Frisiersalon. Seine hochgradige Naivität wird ihm jedoch zum Verhängnis, besonders als er eine sexuell frustrierte Frau ablehnt, die daraufhin eine Hexenjagd vom Zaun bricht. Edward muss die Welt der Menschen und das Mädchen, in das er sich verliebt hat, wieder verlassen. Ich persönlich wurde den Film als tragikomisches Märchen bezeichnen, mit klarem Tim Burton-Stil (u.a. Charlies Schokoladen-Fabrik) und dessen Lieblings-Darsteller Johnny Depp. Ein schöner Film auch mit Tiefgang.
Traumhafte Bilderflut in einem modernen Märchen ! 5 von 5 Punkten Erst einmal sollte ich gestehen das ich mich lange geweigert habe mir diese Meisterwerk anzusehen. Dann aber ließ ich mich trotzdem überzeugen mir einmal Edward mit den Schwerenhänden" anzusehen und wurde mehr als positiv überrascht.
Eigentlich hätte ich es wissen müssen das ein Film der von Tim Burton stammt gar nicht schlecht sein kann. Unverkennbar ist jedenfalls auch in diesem Fall die Handschrift des Meisters zu sehen. Tim Burton schuf ein Märchen mir einer Bildgewalt die beeindruckend ist und vor allem einen Film der auf recht skurille Weise auch Kritik an unserer Gesellschaft übt. Ist es nicht so, das alles was wir nicht kennen auch anders und meistens auch schlecht behandelt wird. Das Menschen mit anderer Hautfarbe als weiß grundsätzlich einmal sehr kritisch und mit vielen Vorurteilen behaftet beäugt werden ? Genauso ergeht es Tim Burtons Titelhelden Edward (Johnny Depp) der bis zu dem Tag als Ihn Avonberaterin Peg entdeckte ein ruhiges Dasein als missglücktes Experiment fristete.
Abgeschieden von der Außenwelt lebt Edward im Schloß seines Erfinders, der leider kurz bevor er sein Werk vollendete verstarb. Edward ist ein künstlicher Mensch der leider unvollendet ist und somit statt herkömmlicher Hände nur Scheren an seinen Armen hat. Eines Tages bekommt er Besuch von der Avonberaterin Peg, die Ihn gleich mitnimmt und davon überzeugt ist, das Edward bei Ihr und Ihrer Familie leben kann. Von den wissbegierigen Nachbarn wird Edward gleich so behandelt wie man befürchtet, nämlich als ein Außenseiter. Zu allem Unglück verliebt sich Eward noch in Pegs wunderschöne Tochter (Winona Ryder) und wird von deren Freunden schamlos ausgenutzt. Klingt alles nach einem modernen Märchen und genau das ist Tim Burtons Bilderflut auch.
Die DVD kommt mit einem tollen Bild und Ton daher und das Bonusmaterial lässt fast keine Wünsche offen. Ein ausführliches Making of wäre nämlich auch keine schlechte Idee gewesen.
In der Rolle des Erfinders ist übrigens der legendäre Vincent Price zu sehen, welcher vor allem aus vielen alten Edgar Allan Poe Filmen bekannt ist. Ein Highlight des Films ist natürlich auch das Spiel von Johnny Depp, der anscheinend ein Faible für Aussenseiterrollen hat. Die tolle Musik tut Ihr übriges und hier finde ich vor allem die Szene als Kim (Winona Ryder) im Garten Edward beim fertigen der Eisskulptur entdeckt.
Für alle Freunde von Fantasy und Märchen, aber vor allem für Freunde von guten Filmen ist Edward ein Muss ! |
From Hell (Special Edition, 2 DVDs) Johnny Depp, Heather Graham, Sir Ian Holm DVD, 6. September 2003 Verkaufsrang: 32372 In der langen Reihe der Filme, in denen Jack the Ripper sein blutiges Unwesen treibt, nimmt Allen und Albert Hughes' From Hell eine ganz besondere Stellung ein. Als Vorlage diente den Hughes-Brüdern Alan Moores gleichnamige, von Eddie Campbell gezeichnete Graphic Novel -- ein Comicroman, der so ziemlich alle Grenzen dieser Kunstform sprengt. Im Prinzip grenzte die Idee einer Filmadaption schon an Irrsinn, denn Moores ausuferndes Panorama der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts entzieht sich in seiner Detailbesessenheit und seinem Figurenreichtum einer Verfilmung. Aber From Hell ist auch alles andere als eine Verfilmung im klassischen Sinne des Wortes geworden. Den Hughes-Brüdern und ihren Drehbuchautoren Terry Hayes und Rafael Yglesias ist etwas viel Eindrucksvolleres gelungen: Sie haben Moores Studie über die viktorianische Welt in großes Hollywood-Kino verwandelt und sind doch den zentralen Ideen des britischen Comicautors treu geblieben. Der Tod seiner Frau und seines Kindes hat den Scotland-Yard-Inspektor Fred Abberline (Johnny Depp) endgültig aus der Bahn geworfen. Nun sucht er Vergessen in Drogen, doch was er im Opium- und Absinth-Rausch findet, sind Visionen von grausigen Verbrechen und düstere Vorahnungen, die ihn zu einem Besessenen werden lassen. Sie sind es auch, die eine Verbindung herstellen zwischen ihm und dem Prostituiertenmörder Jack the Ripper, dessen Taten das Slum-ähnliche Londoner Arbeiterviertel Whitechapel in Aufruhr versetzen. Bei seinen Nachforschungen begegnet Abberline der engelsgleichen irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham), die mit allen Opfern des brutalen Serienmörders befreundet war. Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen dem Inspektor und dem Straßenmädchen, die in die kaum mehr zu stoppende Maschinerie einer riesigen Verschwörung geraten, wird zum emotionalen Zentrum des Films. Durch Mary Kelly und Fred Abberline, deren Individualität und Idealismus von Heather Graham und Johnny Depp in jedem Moment betont werden, bekommt das Bild, das die Hughes-Brüder in From Hell von dem Beginn unserer modernen Welt entwerfen, eine zutiefst tragische Dimension. Der Drang, mehr als nur ein Teil der Masse zu sein, und der Glaube an eine gerechtere Welt, der die beiden antreibt, besiegelt zugleich ihr Schicksal. So sehr man sich auch wünscht, dass sie nicht untergehen -- man ahnt doch, dass es kaum Hoffnung für sie gibt. Heather Graham und Johnny Depp verleihen ihnen eine beeindruckende Würde, die sie aus der Welt um sie herum hervorhebt und gerade dadurch die Vergeblichkeit ihres Kampfes betont. "Eines Tages werden die Menschen zurückblicken und sehen, dass ich das 20. Jahrhundert zur Welt gebracht habe." Mit diesem Zitat aus einem der Briefe von Jack the Ripper beginnt der Film. Und alles, was ihm folgt, scheint diese größenwahnsinnige Prophezeiung zu bestätigen. In tiefschwarzen Bildern voller Dreck und Elend erzählt From Hell von schwellendem Antisemitismus und von der beginnenden Medialisierung der Welt durch eine Boulevardpresse, die das Grauen in vermarktbare Sensationen verwandelt. Es fällt nicht schwer, in dem von den Hughes-Brüdern akribisch rekonstruierten London des Jahres 1888 den Keim unserer heutigen Welt zu erkennen. Und was wir in diesem beeindruckenden Thriller über ihre Anfänge erfahren, macht kaum Hoffnung auf ihre Zukunft. Schon lange, vielleicht sogar seit den 70er-Jahren, war kein Hollywood-Film mehr so schonungslos, aber auch so ehrlich in seiner Darstellung unserer Gesellschaft. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)
Herrlich düsterer Thriller 5 von 5 Punkten Ein fantastischer Thriller mit einem überragendem J.Depp.Dies ist
wohl eine der besten Jack the Ripper Verfilmungen überhaupt und
Depp drückt dem Film seinen Stempel auf.
Die Story ist eh sehr interessant,was in diesem Film besonders ausge-
prägt ist,ist die überragende Atmo.Sie ist herrlich düster gehalten
und wirkt auch richtig schön bedrohlich.
Der Spannungsbogen ist den ganzen Film über extrem straff gespannt
und erleidet zu keiner Zeit einen Spannungsabfall.Ein Top Thriller,wie
er im Buche steht.
Dieser Film ist jedem Fan von spannenden und niveauvollen Thrillern
nur wärmstens zu empfehlen.
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Before Night Falls [UK IMPORT] Javier Bardem, Andrea di Stefano, Johnny Depp, Michael Wincott, Sean Penn DVD, 5. August 2002 Verkaufsrang: 41188 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als 14-Jähriger wird Reinaldo in Castros Revolution verwickelt. Mit 20 veröffentlicht er seinen ersten Roman, der den nationalen Buchpreis gewinnt. Politisch ein Freigeist und bekennender Homosexueller, wird der Poet bis zu seinem Aids-Tod gegen die Zensur ankämpfen, für zwei Jahre ins Gefängnis wandern und ins Exil nach New gehen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
cineastisches Meisterwerk jenseits des Mainstream 5 von 5 Punkten Ein ruhig erzähltes, berührendes Arthaus-Meisterwerk besonderer Güte von dem New Yorker Maler und Künstler Julian Schnabel auf Basis des erst posthum erschienenen autobiographischen Buches des kubanischen Dissidenten-Schriftstellers Reinaldo Arenas. Schnabel erzählt sehr einfühlsam in wunderbaren Bildern vor dem Hintergrund der Revolution die Geschichte dieses Mannes, von seinem ersten und einzigen Bucherfolg in Kuba, seiner Verfolgung als dissident geltender Dichter und Homosexueller, seiner Inhaftierung, des schließlichen Exils in den USA bis zu seinem Selbstmord in Krankheit, Elend und Armut. Dazu schafft Schnabel ein kunstvolles Gewebe aus einem linearen Erzählstrang mit darin verwobenen Rückblenden in die Kindheit, visualisierten Gedanken, Traumbildern und Gedichten des nach seiner Ausweisung vergessenen Arenas, die oft ein poetisches Gegengewicht bilden zu der zunehmend traurigen und bedrohlichen, unbehausten und stets gefährdeten Lebensrealität. Realismus und Poetik des Films und das Einweben von Phantasien ist gänzlich anders geartet als in einem anderen sehenswerten Film des brasilianischen Regisseurs Hector Babenco (der in "Night Falls" einen Cameo-Auftritt hat), an den sich mancher Filmfreund noch erinnern mag, mit ähnlicher Thematik, "Der Kuss der Spinnenfrau", für dessen Molina-Darstellung William Hurt 1985 einen Oscar gewann. Schnabel und Bardem verzichten glücklicherweise ganz auf jede Tuntenhaftigkeit und jegliches schwules Klischee.
Sehr zu Recht ist der spanische Hauptdarsteller Javier Bardem für seine großartige Einfühlung und Verkörperung des Dichters für den Oscar nominiert worden - er hätte ihn auch verdient!
Nebenbei und ganz überraschend bekommt der Zuschauer zwei kleine Kabinettstückchen von Johnny Depp serviert: Depp ist als Transvestit Bon Bon einfach hinreißend, wie er über den Asphalt stolziert, sich über die Kaimauer lehnt und die Kamera seine rechte Pobacke einfängt, die Mann und Frau gleichermaßen anzieht. Auf der Damentoilette entledigt sich Bon Bon des geschmuggelten Arenas-Manuskripts und gibt es an die Kabinennachbarin weiter. Kurz darauf erscheint Depp als Macho-Lieutenant Victor, der Arenas eines für den Zuschauer sicher unvergesslichen erotisch aufgeladenen und sadistischen Verhörs unterzieht. Die Szenen dauern nur wenige Minuten. Der Film hätte auch ohne sie fünf Sterne verdient. Doch in der Reihe des Gesamtwerks von Johnny Depp gehören diese beiden Kleinigkeiten zum besten, was man von ihm gesehen hat. Für den Film bilden sie ein leckeres "Bonbon" als Zugabe. Kaum zu erkennen hat übrigens auch Sean Penn einen Cameo-Auftritt als kubanischer Bauer.
Ich empfehle unbedingt die Originalfassung zu sehen. Denn wie so gut wie immer nivelliert die Synchronfassung jeglichen Akzent, der besonders hier wesentlich zur Atmosphäre beiträgt.
Mit Nachdruck möchte ich betonen, dass dieser Film nicht nur etwas für Kuba-, Karibik-, Schnabel-, Arenas- oder lateinamerikanische Literatur-Fans oder Schwule ist.
Bewegend und Großartig 4 von 5 Punkten Die zweite Regiearbeit (nach "Basquiat") des bildenden Künstlers und Malers Julian Schnabel berichtet Lebensweg und Werk des homosexuellen kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas. Das Thema wird eingängig und anspruchsvoll angegangen und Johnny Depp (in zwei Rollen) und Sean Penn sind schlichtweg erstklassig. Weder Poesie noch Humor fehlen in diesem ansonsten von harter Realität bestimmten Film. Leider gelingt es nicht ganz, die Person Reinaldo Arenas greifbar zu machen, deshalb nur 4 Sternchen. |
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