DVDs: Julie Delpy

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Before Sunrise - Ethan HawkeBefore Sunrise
Ethan Hawke, Julie Delpy, Andrea Eckert

DVD, 10. Dezember 2004
     Verkaufsrang: 134      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Dieser romantische, witzige und präzise Blick auf zwei Fremde (Ethan Hawke und Julie Delpy), die Gedanken, Zuneigungen und vergangene Erfahrungen während einer vierzehnstündigen Verabredung in Wien austauschen, ist leider ein unbeachtetes Juwel des Autors und Regisseurs Richard Linklater (Dazed and Confused, Slacker). Delpy, eine wunderschöne und zurückhaltende Pariserin, trifft auf den stammelnden und stotternden Amerikaner Hawke, während beide sich einen Platz in einem Europazug teilen. Sie beginnt mit der Schule in Paris, er beendet seinen Urlaub. Ihre gegenseitige Anziehung führt zu einem etwas unglücklichen Treffen (wunderbar von beiden Schauspielern dargestellt), und Hawke schlägt vor, dass Delpy die ihr verbleibenden restlichen vierzehn Stunden mit ihm in Wien verbringt.

Typisch für Linklater ist, dass er nur den Rahmen der Geschichte vorgibt. Wie üblich ist er mehr daran interessiert -- und darin liegt auch sein großes Talent --, die wie zufälligen und spielerischen Dialoge zwischen den Hauptdarstellern zu beobachten. Sein eng gesteckter Zeitrahmen erlaubt den Charakteren über alles zu reden, und die Themen reichen von Politik über vergangene Liebesgeschichten bis zu Ängsten vor der Zukunft und fließen mit feiner Gewandtheit. Der kurze Zeitrahmen ist ebenfalls grausam, weil im Hintergrund dieser Liebesgeschichte immer die schmerzhafte Realität liegt, dass die beiden sich wahrscheinlich niemals wiedersehen werden und nur von ihren Erinnerungen zehren können: ein Einfall, den Linklater mit einer effektiven Momentaufnahme am Ende des Films erreicht. Before Sunrise ist kaum in die durch die Generation-X-Theorie beeinflussten Filme der neunziger Jahre einzuordnen, sondern wirkt mit seinen genauen Wahrnehmungen eher wie ein Film von Bresson oder Rohmer. Und seine Charaktere sind mit Makeln behaftete Menschen anstelle von Stereotypen. Die offenen Enthüllungen und erhitzten Wortgefechte fließen in einer Art Bewusstseinsstrom, und es ist sicherlich kein Zufall, dass Linklater seinen Film in Wien spielen lässt, der Stadt, in der Freud die Psychotherapie erfand und praktizierte. --Dave McCoy

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)

Das Schlüsselwort heißt spontan      5 von 5 Punkten
Eine zufällige Begegnung, die das ganze Leben prägen soll? Zwei Teenager, die von der Rest der Menschheit noch nicht verdorben sind beginnen spontan ein unschuldiges Gespräch. Das Schlüsselwort heißt spontan!! Es entsteht ein Dialog, ein Raum zwischen ihnen, wo Gott lebendig sein kann. Sie können voneinander nicht mehr loslassen. Eine unwichtige Bekanntschaft ist zum Wichtigsten Erlebnis geworden. Beide wollen diese Zeit am intensivsten erleben. Sie prägen sich Kleinigkeiten, Einzelheiten, Orte, das Gesicht, kleine Gesten, Sätze, Glaubensbekenntnisse des Anderen, ins Gehirn für immer tief ein. Diese kurze Zeit ist das Kostbarste was sie beide je hatten. Aus dem Nichts kann das höchste Glück entstehen. So einfach!! Sie schätzen dieses Glück so hoch, dass sie sich sogar fürchten es durch sich selbst zerstören zu können. Und das gibt ihnen die Kraft sich zu trennen, mit dem Versprechen sich wieder in 6 Monaten zu treffen.
Der Film ist romantisch, schön ... und dennoch nur ein Film, der manchmal nur Clichées sprengen will. Niemals kann ein Film eigene Erlebnisse ersetzen. Aber vielleicht zu ein solches Abenteuer ermutigen. Oder an ein solches erinnern: Am Schluß bin ich ihr noch in den Zug gefolgt und kurz darauf wieder aus dem laufenden Zug gesprungen. Haha!


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Before Sunset - Ethan HawkeBefore Sunset
Ethan Hawke, Julie Delpy, Vernon Dobtcheff

DVD, 10. Dezember 2004
     Verkaufsrang: 301      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)

Verwandte Seelen.      5 von 5 Punkten
Der US-Amerikaner Jesse und die Französin Celine sehen sich nach neun Jahren während einer Vorlesung in einer kleinen Buchhandlung in Paris wieder. Wie bereits in Wien ist die Wirkung der beiden aufeinander magisch.

Den beiden bleibt nur eine Stunde, denn dann muss Jesse zum Flughafen. Es gibt viel zu besprechen. Da ist Jesses neues Buch, das ihre gemeinsame Begegnung in Wien beschreibt. Da ist die Frage zu klären, warum es zu dem Treffen ein halbes Jahr später nicht kam. Die beiden gehen in ein Cafe und die Welt um sie versinkt. Sie erschaffen ihren eigenen Kosmos.

Der Zeitkorridor begingt sich zu schließen und Jesse ergreift jeden Strohhalm um den Abschied hinaus zu zögern. Er bestellt den Chauffeur zu einem anderen Treffpunkt und veranlasst, das Celine von ihm nach hause gefahren wird. Er begleitet sie in ihre Wohnung und muss eine Entscheidung treffen.

Die Fortsetzung des wunderbaren Zweipersonenstücks war notwendig und stellt die Fangemeinde sicherlich zufrieden. Das Gespräch der Beiden ist zu keinem Zeitpunkt langweilig und scheint manchmal ein atemberaubendes Tempo anzunehmen. Die Protagonisten schaffen es doch tatsächlich neun Jahre in eine ganze Stunde zu packen und das, ohne auch nur einen Moment langweilig zu werden.


Alles oder nichts!!      5 von 5 Punkten
Die Fortsetzung einer neun Jahre alten Romanze. Die Liebenden aus dem *Before Sunrise, 1995* begegnen sich in Paris wieder. Jedoch nicht zufällig. Jesse schwört praktisch diese Begegnung herauf indem er ein Buch über die Geschichte, die in *Before Sunrise* passiert, schreibt, in der Hoffnung Celine wiederzusehen. Er hat Glück: Sein Buch wird publiziert und wird ein Erfolg. Als er sich in einer Pariser Buchandlung in einer Lesung befindet erscheint Celine wie durch Zauberei, als ob sie der Geschichte durch Raum und Zeit entsprungen wäre. Dennoch ist sie, genau wie Jesse neun Jahre älter, lebendig und ... real. Sie bereden ihre jeweiligen Situation, und entdecken dass beide ohneeinander unglücklich sind. Beide haben Enttäuschungen erlebt. Ihre jugendliche Energie scheint mit der Zeit verflogen zu sein. Eine gemeinsame Zukunft könnte eine Lösung sein, doch glücklich zu werden ... .
Wenn der erster Teil nur ein Spiel war, wird es hier ernster, dramatischer. Aus der Romanze soll Liebe werden. Das oberflächige Nur-Mögen reicht es längst nicht mehr. Entweder oder, Alles oder nichts!!


Hörspiel      1 von 5 Punkten
Vielleicht mag mir der Weitblick und die Vorgeschichte fehlen. Als Konsument dieses Filmes kann ich nur darauf hinweisen, dass er einen sehr starken Hörspielcharakter hatte und sich die Frage stellte wohin will dieser Film. Ich habe die DVD nach 20 Minuten gestoppt. Sorry!

Fazit: konnte leider kein künstlerisch herausforderntes Niveau zum Anhalten finden! Mann/Frau kann nicht alles lieben!

Das wichtigste Sequel seit es Filmerfolge gibt      5 von 5 Punkten
Nie war eine Fortsetzung eines Kinofilms bereichernder als diese.
Das Leben hält ja nicht an, also fragt man sich, was mag aus den zwei
zwanghaft sympathischen Menschen geworden sein, die dem Zuschauer in
"Before Sunrise" so viel Glück geschenkt haben.
Endlich wissen wir, wie deren Biographie sich entwickelt hat. Und wieder
kommen wir zu der Überzeugung, dass es nur eine einzige passende Zukunft
für die beiden gibt - und die heißt: zusammenbleiben. Was sollte dieses
Paar je trennen können, nach allem, was sie bisher in 9 Jahren versäumt haben ?
Wir treffen auf die selben geist- und seelenreichen Gespräche, wir hören
Julie Delpy ein selbstkomponiertes schönes Lied singen, und wir wünschen uns, es würde schon einen dritten Film (vielleicht namens After Sunrise)
geben, denn die beiden hätten noch viel zu sagen.

Fast so schön wie Teil 1 ...      4 von 5 Punkten
... aber es ist sehr deutlich zu spüren, dass Delpy und Hawke neun Jahre älter und die von ihnen verkörperten Charaktere nicht unbedingt sympathischer geworden sind. Diesmal findet das Treffen nicht zufällig statt, da Jesse einen Roman über seine Begegnung mit Celine geschrieben hat und Celine ihn bei seiner letzten Lesung in einer Pariser Buchhandlung abfängt. Und wieder reden die beiden über Gott und die Welt, lebendig und wie Menschen, die sich einander sehr nahe fühlen und die doch wenig voneinander wissen, vielleicht wirklich miteinander reden würden ...

Wieder ist Zeitdruck im Spiel und schnell wird deutlich, dass die Begegnung in Wien keine Eintagsfliege hätte bleiben müssen ... die beiden haben sich wirklich was zu sagen und fühlen sich sehr zueinander hingezogen, was auch glaubwürdig inszeniert und verkörpert wird.

Da aber auch hier die Begegnung sehr kurz ist, bleibt diesmal irgendwie ein wenig von einem faden Nachgeschmack, denn wenn die beiden wirklich das Empfinden haben, so eindeutig füreinander bestimmt zu sein, stellt sich für mich die Frage, warum zwei beruflich unabhängige Menschen Mitte 30 es nicht hinkriegen, wirklich "Ja" zueinander zu sagen ...

... so steht die Möglichkeit im Raum, dass alles auf einen dritten Teil im Jahre 2013 hinauslaufen könnte ... trotz allem: Wer Before Sunrise mochte, wird sich sicher über das Wiedersehen mit Jesse und Celine freuen.


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Hitlerjunge Salomon - Marco HofschneiderHitlerjunge Salomon
Marco Hofschneider, Julie Delpy

DVD, 11. März 2004
     Verkaufsrang: 1095      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Salomon Perel, oder Sally, wie ihn seine Freunde nennen, verlebt eine glückliche Kindheit. Doch diese bricht ganz unverhofft zusammen, als er eines Tages zum Direktor seiner Schule bestellt wird, der ihm einen Zettel in die Hand drückt und sagt "Und jetzt raus. Juden haben an unserer Schule nichts mehr zu suchen". Seine abenteuerliche Odyssee führt ihn zunächst in das polnische Lodz, wo er in den Wirren der Besetzung von seiner Familie getrennt wird. Alleine schlägt sich Sally nach Russland durch, wo er von einer deutschen Patrouille aufgegriffen wird. Geistesgegenwärtig rettet er sich mit der Behauptung ein von den Bolschewicken verschleppter "Volksdeutscher" zu sein vor dem sicheren Tod. Unter dem Namen Joseph Periel tritt er in den Dienst der Wehrmacht ein, wo er schon bald zum Günstling der Vorgesetzten und Musterschüler der Hitlerjugend-Akademie wird. Bis zum Kriegsende hält er das Versteckspiel durch.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

In der Höhle des Löwen      5 von 5 Punkten
Bereits die erste, alptraumhaft inszenierte, Kameraeinstellung führt dem
Zuschauer vor Augen, worum es in diesem Film geht - ums nackte Überleben!
Sally treibt in HJ-Uniform unter Wasser, er droht zu ertrinken, die Lage
erscheint aussichtslos und trotzdem schafft er es sich durchzusetzen, er
springt dem Tod von der Schippe.....

Die nahezu unglaubliche Lebensgeschichte des Sally Perell beschränkt sich
nicht alleine auf die gelungene Vorführung des unmenschlichen Systems,
bestehend aus Rassenwahn und blindem Gehorsam, unter den Nazis - einen Teil
seines Überlebenskampfes führte Sally hinter den Mauern eines
stalinistischen Waisenhauses im, zwischen Stalin und Hitler, geteilten
Polen. Somit führt der Film die kompletten Abgründe und Auswüchse
vereinnahmender Ideologien vor Augen.

Unheimlicher Druck lastet auf dem jungen Menschen, dessen unbeschwerte
Kindheit mit der Machtergreifung der Nazis endete - will er überleben, muss
er unentdeckt bleiben - nicht irgendwo auf einem Speicher, oder in einem
Kellerversteck - nein, Zufälle führten den jungen Juden Sally an eine
Eliteschule der Nazis - er lebt somit direkt unter den herangezüchteten
Todfeinden seines Volkes, in ständiger Gefahr entdeckt zu werden....

Das überaus bedrückende Klima des Filmes wird ganz sicher auch Sie, über
108 Minuten hinweg, um das Leben des jungen Hauptdarstellers bangen lassen
- selbst wenn Sie vorab bereits aus diversen Medien um den Ausgang der
Handlung wissen sollten - die Angst um Sally wird Sie ganz automatisch
vereinnahmen und fesseln!



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2 Tage Paris (Einzel-DVD) - Adam Goldberg2 Tage Paris (Einzel-DVD)
Adam Goldberg, Daniel Brühl, Julie Delpy

DVD, 22. November 2007
     Verkaufsrang: 3625      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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2 Tage Paris DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Ein Amerikaner in Paris!      5 von 5 Punkten
Die französische Fotografin Marion( Julie Delphy) ,- sie lebt eigentlich New York- , verkörpert eine leicht überdrehte Person aus der Pariser Bohemien -Szene. Befreundet ist sie mit dem hypochondrischen, dazu noch reinlichkeitsbesessenen amerikanischen Ingenieur Jack( Adam Goldberg).
Das etwas schräge Liebespaar hat zu Filmbeginn ihre Europareise bereits abgeschlossen und ist gerade in Paris angekommen. Dort verbringen die beiden noch zwei Tage im Haus von Marions Eltern .
Jack hat Europa distanziert durch das Auge der Kamera erlebt und alles , was er sah, abgelichtet. Venedig war ihm zu schmutzig und damit zu unhygienisch, auch gegen Paris hat er Vorbehalte.
Marions Vater ist Künstler, die Mutter ein Althippie, die der körperlichen Liebe in jungen Jahren nicht abgeneigt war, wie sie dem entsetzten Jack mitteilt, der sie fortan für eine Schlampe hält. Marions jüngere Schwester ist übrigens Psychologin. Jack wähnt sich im Irrenhaus.
Hinzu kommt , dass die Wohnung der Familie nach Jacks Meinung andere als clean ist. Der Amerikaner antwortet mit Migräne.
Der genussfeindliche Jack hat pausenlos Angst sich durch die französischen Speisen zu vergiften. Desweiteren hat er Angst vor Attentaten in der Stadt und fühlt sich vom Anblick der Arabern in Paris furchtbar bedroht .
Dem Leben auf den Märkten, die Marions Vater ihm zeigen möchte, vermag er nichts abgewinnen. Tote Tiere entsetzen ihn .Er kann sie nur als Frikadellen verarbeitet in Mc Donalds-Produkten als Nahrungsmittel akzeptieren.
Marion, die in den beiden Tagen auf der Straße , auch auf Feten alten Lovern zufällig begegnet und mit diesen charmant plaudert, bringt mit ihrem Verhalten Jack schier zum Wahnsinn. Seine Eifersucht hat geradezu komische Züge.
Die Gepflogenheit der Franzosen entsprechen nicht den spröden Denkschemen dieses kauzigen, puritanischen Amerikaners, für den in Paris sein Weltbild zusammenzubrechen droht......
Die Dialoge sind ungemein witzig, die Untertöne höchst intellektuell. Der Film hat durchaus Tiefgang, obgleich er durch die Schnelligkeit der Dialoge sowie durch die pausenlos wechselnden Bilder federleicht daherkommt.
Die Seitenhiebe auf amerikanische Verhaltensmuster sind sehr amüsant, inbesondere , weil sie mit einem wohlwollenden Augenzwinkern dargestellt werden.
Empfehlenswert!


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Homo Faber (Arthaus Premium Edition; 2 DVDs) - Sam ShepardHomo Faber (Arthaus Premium Edition; 2 DVDs)
Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa

DVD, 14. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 10590      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Homo Faber - Arthaus Premium DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Romanverfilmung ohne Tiefgang      2 von 5 Punkten
Das Problem einer Romanverfilmung ist meistens der Roman selbst. Er legt dem Regisseur eine Handlung vor, die ihn sowohl inspiriert, als auch im Wege steht. So lässt sich fast kein Buch originalgetreu dem Text gegenüber verfilmen. Der Regisseur ist also gezwungen, Passagen des Textes umzuschreiben oder wegzulassen, um ein vernünftiges Drehbuch zu erstellen. Zweifellos ist Homo Faber von Max Frisch ein Roman, der nach einer Verfilmung schreit, jedoch auch durch seine Art und Weise, wie es geschrieben ist, schwer umzusetzen ist.

Der Film handelt von Walter Faber, einem Ingenieur aus der Schweiz um die 50, der auf einer Schiffsreise die junge Sabeth trifft, in die er sich auch bald verliebt. Es entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Erst später erkennt er, dass Sabeth die Tochter seiner ehemaligen Geliebten Hanna ist, die ihn vor 20 Jahren verlassen hat. Er findet heraus, dass Sabeth auch seine Tochter ist. Faber befindet sich darauf in einem Konflikt mit sich selbst und seiner ihn prägenden rationalen Denkweise.

Die Charaktere für den Film sind meiner Meinung nach gut besetzt, Sam Shepard als Walter Faber mit monoton grimmigem Gesichtsausdruck hätte allerdings mehr aus seiner Rolle machen können. Julie Delpy als Sabeth sowie Barbara Sukowa dagegen spielen meiner Meinung nach überzeugend. Delpy verkörpert Sabeths unschuldiges, naives und kindliches Wesen so, wie ich es mir im Buch vorgestellt habe. Sukowa passt ganz in die Rolle der etwas suspekten und auch widersprüchlichen Karrierefrau Hanna, die ähnlich wie im Buch Faber mit seiner ideologischen Denkweise konfrontiert.
Der Film von Volker Schlöndorff thematisiert hauptsächlich die Beziehung zwischen Sabeth und Faber. Das ist nachvollziehbar, da die Handlung so deutlich vereinfacht wird und der Zuschauer sich nicht auf mehrere Handlungsstränge konzentrieren muss. Doch durch das Weglassen von, meiner Meinung nach, wichtigen Handlungssträngen wie z.B. Fabers Krankheit oder seinem Aufenthalt auf Kuba, geht der Tiefgang der Romanvorlage verloren. Es werden wesentliche Charakterzüge Fabers überhaupt nicht erwähnt, die in die Handlung locker mit eingebaut hätten werden können, zumal ich nach fast zwei Stunden das Gefühl nicht losgeworden bin, dass der Film ziemlich langatmig gewesen ist.

Alles in allem eine Verfilmung über die man sich streiten kann. Kennt man das Buch nicht, ist der Film vielleicht ganz nett, den Tiefgang des Buches erreicht es jedenfalls nicht.


Man fragt nach dem Sinn dieser DVD...      4 von 5 Punkten
Lange hat es gedauert, ehe die Verfilmung eines der populärsten deutschsprachigen Romane überhaupt auch das Licht der digitalen Welt erblickte: Max Frischs Homo faber". Der Erlebnisbericht des Technikers, der in seiner rationalen Welt verfangen ist, der zwar die notwendigen Erkenntnisse über sein falsch gelebtes Leben noch gewinnt, aber dafür teuer bezahlen muss.

1991 setzte Volker Schlöndorff den Stoff um. Für Freunde und Verehrer der grandios geschriebenen Geschichte Walter Fabers war dies endlich die Möglichkeit, neue Einblicke und Erkenntnisse zu gewinnen. Oder doch nicht? Das Echo auf Seiten der Kritik fiel gemischt aus, denn Schlöndorff vereinfachte den Stoff stark. Das Krebsleiden Fabers wird nur äußerst subtil angedeutet (dazu gleich mehr), die Liebesgeschichte rückt ins Zentrum und somit nicht der eigentliche Mittelpunkt: Fabers Dilemma eines selbst auferlegten, falschen Menschenbildes. Es geht im Leben um weit weit mehr als Ratio und Technik. Nicht die Macht des Schicksals läutert Faber, nicht bloße Zufälle - denn nach Frischs Verständnis, war und ist es immer das "Fällige", das einem passiert.

Schlöndorff wählte zur Verkörperung des Walter Faber Sam Shepard, einen smarten, groß gewachsenen Charaktermimen. Der Oscar nominierte Pulitzerpreisträger Shepard - eine nicht gerade häufige Konstellation - vermag in seine Mimik Stoik zu legen; aber ebenso eine gewisse Fragilität. Das macht ihn eigentlich wie geschaffen für die Rolle, wäre er nicht ein viel zu charismatischer Walter Faber. Dass dieser Mensch nämlich ein zynischer Misanthrop ist, der seinen toten Jugendfreund Joachim lieber mit der Kamera filmt, als in Trauer zu verfallen, der seine Geliebte - Ivy - kurzerhand abserviert und sich zu den bewegenden Worten: "mag sein, ich war gemein" hinreißen lässt, all das glaubt man Shepard nicht. Oder besser: Man würde es ihm nicht glauben, hätte Schlöndorff die Figur plastischer gezeichnet.

Julie Delpy als Sabeth verzaubert und betört. Unschuldig, engelsgleich erweckt sie in Faber das Gefühl echter Liebe. Einer wie ihr nimmt man das ab. Definitiv ist die Französin eine Sabeth, die man sich so vorgestellt hätte. Ein weiterer Volltreffer ist Barbara Sukowa als Hanna. Ihre verhärmte Mimik deutet die Defizite der Figur aus dem Roman an. Auch Hanna ist ja letztlich ein sozial eher schwieriger Fall, eine etwas skurrile Person. Sukowa spielt dies grandios. Lässt man also mal beiseite, dass da eine nicht nur sprachlich hochklassige Romanvorlage existiert, bietet der Film ein sehr gutes Schauspielerensemble, das eine eher einfache, aber relativ souveräne Dramaturgie gut umsetzt. Anders gesagt, Schlöndorffs Film ist als Film gut.

Was macht nun die DVD. Wer den Film bereits kannte, der darf sich wundern, denn einiges fehlt. Kein zusammengebrochener Walter Faber auf der Flughafentoilette, kein "Sturz vornüber in die Bewusstlosigkeit", keine Odyssee, bis der Jugendfreund endlich gefunden wurde. Die Szenen sind zwar als Extras vorhanden, aber eben nur als solche. Das ist schade, denn so verliert der Streifen nochmals an Komplexität. Eigentlich ist das ein Unding. Denn wer schaut sich eine Literaturverfilmung mehrheitlich an? Freunde von Actionfilmen, oder doch eher Schulklassen, die darüber diskutieren - bzw. Menschen, die sich damit auseinandersetzen wollen.

Frisch, der die Premiere des Films nicht mehr miterlebte, war von Schlöndorffs Arbeit ausgesprochen angetan. Dank Shepard, Delpy, Sukowa und weiteren Akteuren, versteht man das. Aber man versteht nicht, warum hier ein deutschsprachiger Roman behandelt wird, als ginge es drum, Popcorn-Cineasten dafür zu begeistern. Das ist definitiv nicht die DVD-Umsetzung, die man sich erhofft hatte. Leider. 4 Sterne gibt es dennoch: Wegen einer sonst sehr soliden, gut ausgestatteten Arthaus-DVD.


Drei Farben Boxset (Blau, Weiß, Rot, 3 DVDs) - Juliette BinocheDrei Farben Boxset (Blau, Weiß, Rot, 3 DVDs)
Juliette Binoche, Julie Delpy, Jean-Louis Trintignant, Zbigniew Zamachowski, Irène Jacob

DVD, 7. Mai 2003
     Verkaufsrang: 1269      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, , Versandbedingungen s.o.)
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Drei Farben Blau
Dies ist der erste Teil einer Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die symbolisch für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Er ist der düsterste der drei, ein Film der vom Gefühl des Schmerzes dominiert wird. Drei Farben Blau beginnt mit einem Verkehrsunfall, bei dem ein berühmter Komponist ums Lebens kommt. Seine Frau, gespielt von Juliette Binoche (die einen Oscar für Der englische Patient erhielt), versucht danach weniger, ihr altes Leben wieder zusammenzufügen, als sich eine vollkommen neue Existenz aufzubauen. Sie geht nach Paris, um ein wortkarges Leben fast ohne Kontakt zu anderen Menschen zu führen.

Kieslowski schreibt der Farbe Blau eine eher unterbewusste Bedeutung zu und konzentriert sich in erster Linie auf Binoches leuchtendes Gesicht und die Art, wie darin subtile Emotionen aufflackern und wieder verschwinden. Seine Bilder geben, stärker als in den Folgefilmen Drei Farben: Weiß und Drei Farben: Rot, Rätsel auf, doch Binoches stilles, herzzerreißendes Auftreten fesselt den Zuschauer. Für diese Rolle erhielt sie 1993 beim Filmfestival von Venedig die Auszeichnung als beste Schauspielerin. Einmalig schön ist auch die Musik von Zbigniew Preisner. --Robert Horton

Drei Farben Weiß
Dies ist der zweite Film der Drei Farben-Trilogie des genialen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Drei Farben: Weiß ist eine ironische Komödie in finsterer Tonart, randvoll mit dem bitterem Lachen der Verzweiflung, Ekstase, des Ehrgeizes und der Sehnsucht. Der heruntergekommene polnische Immigrant Karol Karol versucht verzweifelt, Frankreich zu verlassen. Er ist besessen von seiner französischen zukünftigen Ex-Frau (Julie Delpy aus Before Sunrise), sein französisches Bankkonto wurde eingefroren und er hat die Ungerechtigkeiten, die ihm tagtäglich begegnen, einfach satt. Aus Geldmangel überredet er einen anderen Polen, ihn in einem Koffer mit nach Hause zu schmuggeln. Dieser Koffer wird am Flughafen gestohlen. Die frustrierten Diebe schlagen ihn und setzen ihn in einem verschneiten Steinbruch aus. Von da an kann es eigentlich nur noch besser werden, oder nicht? Die Geschichte entwickelt sich zu einer boshaft-komischen Anti-Liebesgeschichte, einem umgekehrten Romeo und Julia. Äußerst komisch und berührend. --Grant Balfour

Drei Farben Rot
Der letzte Teil der gefeierten Drei Farben-Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski (Drei Farben: Blau, Drei Farben: Weiß, Drei Farben: Rot) ist der am wenigsten eigenständige der drei und gewinnt durch die ersten beiden Teile eine gewisse Vertrautheit. Trotzdem ist Drei Farben: Rot ein starker, einzigartiger Film, der über die Allgegenwart von Bildern in der heutigen Welt nachdenkt und über die damit einhergehende Unterwerfung tiefer gehender Kommunikation.

Irène Jacob spielt ein Fotomodell, dessen bezauberndes Gesicht in riesiger Vergrößerung auf einem roten Plakat von jeder Anzeigetafel in Genf prangt. Als sie ein Verhältnis mit einem verbitterten Ex-Richter (Jean-Louis Trintignant) beginnt, der heimlich mit elektronischen Überwachungsgeräten die Gespräche seiner Nachbarn belauscht, wird das Model Zeugin der geheimen Leben derer, die wir zu kennen glauben. In Drei Farben: Rot bringt Kieslowski noch einmal die Hauptcharaktere aller drei Filme zusammen und erreicht so eine clevere Abrundung der Trilogie. --Tom Keogh

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Weiss für "Gleichheit" ? - Überraschung... ;-)      5 von 5 Punkten
Ich bin - ÜBERRASCHT... !

Um ehrlich zu sein, konnte ich mir unter "Blau, Weiß, Rot" gar nicht recht etwas vorstellen. Sehr gute Rezensionen und einige neugierig machende Quervermerke von amazon-Kunden führten die Trilogie in mein Regal, wo sie auch schon eine ganze Weile stand, weil ich eben nicht so recht wußte, was ich da habe und ergo auch nicht "gezielt" zugreifen konnte, wenn mir gerade nach diesem oder jenem Genre war.

Ein "arte"-Themenabend gab den Impuls, zu "Weiss" zu greifen. Übrigens mit ein wenig Bedenken, da "Weiss" den 2. Teil der Trilogie darstellt und ich die Box noch überhaupt nicht geöffnet hatte.

Ich hatte am ehesten einen intellektuellen Streifen erwartet. Bekommen habe ich ein Thema, das jeden angeht, erzählt in ruhigen, "schönen" Bildern, mit spannenden Wendungen, einer großen Bandbreite von Emotionen - und schöne Filmmusik dazu.

Ich schließe mich einem Vorrezensenten an: So wirklich in Worte fassen läßt sich der Film gar nicht. Deshalb vielleicht noch soviel: Ich habe mich sehr wohlgefühlt "in" dem Film und fühlte mich dem (sehr lebendigen, durchaus ernsten, irgendwie liebenswürdigen, teils humorigen und auch ausgesprochen spannenden) Geschehen tatsächlich sehr nahe. Kino eben. Im eigentlichen Sinne...

"Weiss" und "Gleichheit" spielen dabei - genau und eher im Nachhinein betrachtet - eine (seeehr hintergründig-tragende ;-) ) Rolle. Mehr will ich gar nicht verraten. Lassen Sie sich überraschen !

Ein Beschreibungsversuch noch: Ihnen ist Ingmar Bergman zu schwer und ein Film wie "Delicatessen" zu leicht ? ... ;-)

Was bleibt ? Ein überrascht-gutes Gefühl, auf eine DVD-Box gestoßen zu sein, die erstaunt = Ich bin gespannt auf "Blau" und "Rot" ! :-)



 Weitere Kundenmeinungen



Investigating Sex - Dermot MulroneyInvestigating Sex
Dermot Mulroney, Alan Cumming, Neve Campbell, Julie Delpy

DVD, 1. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 21230      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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INVESTIGATING SEX

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Schwach.      2 von 5 Punkten
Bin sehr enttäuscht; gucke jetzt gerade nebenher den Film. Aber ich werde ihn nicht zu Ende gucken. Und das passiert bei mir eher selten.
Der Film ist absolut belanglos. Ein erotisches Kribbeln, eine Art Spannung baut sich nicht auf. Die Charaktere sind einseitig und unverständlich; eine Beziehung zum Zuschauer baut sich nicht auf, eine Identifizierung mit Personen ist unmöglich. Die Dialoge sind extrem uninteressant. Eine Art Professor stellt stumpsinnige Fragen in den Raum wie "Wenn ein Mann und eine Frau miteinander schlafen, wie oft können sie gemeinsam einen Orgasmus erreichen?", "Ist ein gemeinsamer Orgasmus wünschenswert oder notwendig?" oder "In wie weit ist die männliche Erektion entscheidend damit ein Geschlechtsakt durchgeführt werden kann?" Dann ruft er jemanden auf; der labert nen blöden, absolut stumpfsinnigen Text ab; die Frage ist abgehackt; die nächste Frage kommt dran. Wie man eine so vielversprechende Ausgangssituation so versauen kann, ist mir eine Frage. Jede Person hat komische Macken, die einfach nur sinnlos sind. Neve Campbell spielt die extrem introvertierte, schüchterne und bei jedem obzönen Wort zusammenzuckende Sekretärin auch nicht besonders überzeugend. Ich kann nicht sagen, woran es liegt; aber keinem der Schauspieler kaufe ich seine Rolle ab; Nick Nolte bringts wenigstens halbwegs. Es wird sich keine Zeit gelassen, mal die Personen und ihre Hintergründe vorzustellen; deren Motivationen herauszuarbeiten. Stattdessen werden Platitüden und stumpfsinnige Wortgefechte "abgearbeitet", anders kann man es nicht nennen. Ich kann diesen Film absolut nicht empfehlen; wer die Thematik liebt, sollte gelegentlich bei den ZDF Sommernachtsphantasien vorbeischauen.
PS: Immerhin sieht man Julie Delpy am Anfang des Films obenrum unbekleidet.


American Werewolf 2 - Tom Everett ScottAmerican Werewolf 2
Tom Everett Scott, Julie Delpy, Vince Vieluf

DVD, 2. Oktober 2000
     Verkaufsrang: 7775      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Aufgrund der hohen Qualität seines an Hitchcock angelehnten Debüt-Thrillers Stumme Zeugin (mit einem der letzten Auftritte von Alec Guinness) wurde Autor und Regisseur Anthony Waller angeheuert, um diese verspätete Fortsetzung der Horror-Komödie American Werewolf (John Landis, Blues Brothers) aus dem Jahr 1981 zu drehen.

Aber Lykantrophie in der Stadt der Liebe ist nicht dasselbe wie dereinst in London. Der Film bietet eine Menge an grausligen Make-Up-Effekten und Verwandlungssequenzen und es gibt auch einige sehr wirkungsvolle unheimliche Momente, besonders wenn sich die Handlung um die in der Unterwelt von Paris lebenden Werwölfe dreht. Einer von diesen wird auf verführerische Weise von Julie Delpy (Killing Zoe, Homo Faber) verkörpert. Als sie einen Selbstmordversuch unternimmt, wird sie von einem amerikanischen Touristen (Tom Everett Scott, That Thing You Do) gerettet. Spätestens als die Nacht hereinbricht und der Vollmond aufgeht, kann sie ihr Doppelleben jedoch nicht mehr vor ihm verbergen.

Der Streifen beginnt recht gut, gleitet jedoch immer mehr in Unsinn und Brutalität ab, was den Filmkritiker Roger Ebert zu den Worten veranlasste: "Es geht hier um Menschen, die uns egal sind, und die Dinge tun, die sie nicht begreifen und das alles in einem Film ohne jegliche Ordnung." Mit anderen Worten: man muss schon ein hartgesottener Horrorfilm-Fan sein um bei American Werewolf 2 Gnade vor Recht ergehen zu lassen. --Jeff Shannon

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)

ein muss für horrorfans      5 von 5 Punkten
die kirche in der sich das unheil fortbewegt ist so richtig schön schummrig spookig...
einer meiner lieblingsfilme


 Weitere Kundenmeinungen



Killing Zoe - Eric StoltzKilling Zoe
Eric Stoltz, Jean-Hugues Anglade, Julie Delpy

DVD, 15. Februar 2001
     Verkaufsrang: 22369      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Zed ist Spezialist im Safeknacken. Er reist nach Paris, um seinen alten Jugendfreund Eric wiederzutreffen. Statt Sightseeing steht allerdings ein Bankraub auf dem Programm. In der Stadt der Liebe angekommen, läßt sich Zed erst einmal von einer Prostituierten verwöhnen. Zoe ist jung, hübsch und bald merken beide, daß sie sich nicht nur körperlich nahestehen...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Drogen, Blut und ein bisschen Liebe      5 von 5 Punkten
Ein ganz normaler Job, dacht der Safespezialist Zed, als er nach Paris kam, um mit französischen Freunden ein Bankhaus auszuräumen. Wahrscheinlich, weil er doch einmal an diesem Joint zog, folgte er nicht seinen sich bald einstellenden Gefühlen, dass hier nichts so vorbereitet war wie er es von Profis erwarten durfte. Und was dann abgeht, ist die Folge einer Nullplanung und Ausführung unter Drogen. Alles gerät aus den Bahnen, nachdem der Plot erst einmal auf Touren gekommen ist, und bald sträuben sich dem Zuschauer die Haare bis zum fulminanten Ende.
Die Schauspieler überzeugend, Regie samt Kameraführung und Schnitt ohne Beanstandung, mithin insgesamt ein klasse Thriller für die Freunde härteren Stoffs. Warmduscher sollten die Finger davon lassen. HMcM


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Schuld und Sühne - Sir Ben KingsleySchuld und Sühne
Sir Ben Kingsley, Julie Delpy, Patrick Dempsey

DVD, 28. Juni 2001
     Verkaufsrang: 26415     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

eher enttäuschend      1 von 5 Punkten
Wer die Buchvorlage kennt wird enttäuscht sein: der Film wurde sehr frei inszeniert und kann die philosophischen Fragen in punkto "Schuld", "Rechtfertigung", "Rache", "Gerechtigkeit" in keinster Weise heraus arbeiten.
Stattdessen mutet der ganze Film - inhaltlich und optisch - wie ein spröde Fernsehverfilmung an. Die Schauspieler können ebenfalls nicht überzeugen (Ausnahme: Ben Kingsley) und auch optisch (Stichwort: Kamera, Licht und Kulissen) ist der Film alles andere, als ein Highlight.

Darf sich ein Mensch über das Gesetz stellen ?      5 von 5 Punkten
Ich muss - zu meiner Schande- gestehen, Dostojevskis Klassiker noch nicht gelesen zu haben. Dies werde ich nun, nach Genuss des Films, schnellstens nachholen! Diese freie Fernseh-Nacherzählung hat Kinoqualitäten! Die schauspielerische Leistung von Ben Kingley ( Ghandi ) und Patrick Dempsey ist grandios,Musik, Ausstattung und Kameraführung sind excellent! Selten sind die Seelenqualen und Beweggründe eines "Verbrechers" so eindringlich, subtil und gleichzeitig erschreckend surreal dargestellt worden. Man leidet mit Rodja, grübelt über seine Aussage," manche Menschen dürfen sich zum Wohle der Menschheit über das Gesetz stellen" und fragt sich unwillkürlich: Könnte ich mit solch einer Schuld weiterleben?

Kingsley als psychologisch-raffinierter Chefinspektor, dem es weniger um das Verurteilen, sondern mehr um das Eingestehen der Schuld geht, agiert sehr bewegend. Er weiß, dass Rodja nur mit seiner Schuld und seinem schlechten Gewissen leben kann, wenn er diese sich selbst und der Welt offen bekennt...
Lassen Sie sich nicht von dem einfallslosen DVD-Klappentext abhalten: Ein großes Buch hat zu einem wunderbaren Film inspiriert! Es geht nur vordergründig um einen simplen Mord. In Wahrheit geht es um die ältesten und wichtigsten ethischen Fragen der Menscheit: Um Schuld und Sühne.
Unbedingt anschauen!!!



L.A. without a Map - David TennantL.A. without a Map
David Tennant, Vinessa Shaw, Julie Delpy

DVD, 31. Mai 2004
     Verkaufsrang: 19629     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Typischer Kaurismäki      5 von 5 Punkten
Mal davon abgesehen, dass Johnny-Depp-Fans von ihrem Idol hier wirklich wenig sehen (dafür aber mit genialen Mimiken), kann ich den schlechten Rezensionen nicht zustimmen...
Wer die Leningrad-Cowboy-Filme oder andere Werke von Mika oder Aki Kaurismäki liebt (oder schräge Tragikomödien), wird auch hier auf seine Kosten kommen. Die Story ist der Stadt LA angemessen schräg und trotzdem liebenswert, die Charaktere verkorkst aber voller Träume, die jeder gerne träumen würde.
Alles in allem also ein Film, der Spaß macht - wenn man sich darauf einläßt.

Das große und das wahre Glück.      3 von 5 Punkten
Richard hat ein Bestattungsinstitut in einem kleinen schottischen Ort. Als die junge US-Amerikanerin Barbara auf einer Urlaubsreise in diesem Ort verweilt, verlieben sich die beiden. Richards Liebe ist so groß, das er sein Unternehmen einem Freund überlässt und Barbara nach L.A. nachreist.

Barbara kellnert in einem Restaurant und hat große Träume von einer Karriere als Filmschauspielerin. Der Regisseur Patterson unterstützt diese Idee in dem er ihr immer wieder Hoffnungen macht, ohne diese aber mit einer Rolle zu belohnen. Richard sucht sich ein Haus und einen Job als Poolreiniger. Zudem versucht er sich als Schriftsteller. In seinem Nachbarn Moss findet er einen Freund.

Das Problem Patterson ist allerdings noch nicht aus der Welt. Er stellt Barbara weiterhin nach.

Die Geschichte wird unterhaltsam erzählt. Sie zeigt das lockere leichte Leben von L.A. Eine nette Filmunterhaltung.


nettes filmchen      4 von 5 Punkten
Meines Wissens nach dem Buch eines Typen gedreht, der tatsächlich ganz naiv nach L.A. abdüste, um mit seiner zufallsbekannten Traumfrau, nie nix ahnt und eigentlich nix von ihm will, weil sie an ihrer Schauspielerinnen- Karriere bastelt und er da nur stört, ein gemeinsames Leben zu beginnen.
Natürlich wird das ganze ein einziger großer Krampf!

Im Gegensatz dazu funkt es zwischen ihrer Kollegin Julie (Julie Delpy) und seinem neugewonnenen Freund Moss (Vincent Gallo) ganz schnell, einfach und unkompliziert.
Selbst wenn der Rest des Filmes Schrott wäre: Delpy + Gallo sind absolut sehenswert! Nirgends sonst wirkt Gallo, der auch als Musiker auftritt, so entspannt und glücklich und beide machen den Eindruck, daß sie viel Spaß an ihren Rollen haben.

schrecklich      2 von 5 Punkten
Nun einmal ganz abgesehen davon, dass Johnny Depp in diesem Film insgesamt etwa 5 Minuten zu sehen ist, sit dieser Film einfach nur grottenschlecht. Ein junger Mann, der scheinbar an Wahnvorstellungen leidet (da er mit einem Johnny Depp Plakat spricht, das ihm auch immer durch eine gewisse Mimik antworten gibt) folgt seiner großen Liebe nach Hollywood, um dort ein völlig überzogenes Bild des amerikanischen Traums zu erleben, der platzt. Der Film wäre bestimmt gut, wenn er nicht so unglaublich langatmig und überzogen wäre, er ist weder romantisch, noch kitschig, sondern einfach nur dämlich. Ebenso das Ende, das anscheinend überraschend und schön sein soll, in Wirklichkeit jedoch so wirkt, als hätte der Autor oder wer auch immer im letzten Moment beschlossen, dass die Geschichte doch anders ausgehen sollte.
Geldverschwendung, der einzige Lichtblick ist Johnny Depp, der übrigens auch die einzige vernünftige Rolle spielt, nämlich sich selber.
kauft lieber Benny&Joon, das ist um Klassen besser und Johnny Pur :-)

Johnny Fans kommen eindeutig zu kurz!      2 von 5 Punkten
In der Liste der mitwirkenden Schauspieler wird Johnny Depp als erstes genannt. Was mich, wie wahrscheinlich auch viele andere, als Johnny Depp Fan, dazu verleiten ließ, diese DVD zu kaufen.
Als ich die DVD endlich in meinen Händen hielt, freute ich mich schon auf einen Film mit meinem Lieblingsschauspieler.
Ich wurde jedoch relativ schnell enttäuscht, als Johnny Depp schon in den ersten Minuten nur kurz von einem Filmplakat, dem Hauptdarsteller einen Blick schenkte.
Alles in allem sieht man Johnny Depp immer nur mal einige Sekunden im Bild. Abgesehen von der kleinen paarminütigen Szene ziemlich am Ende des Films, werden alle Fans ziemlich enttäuscht sein.
Man wird mit seinem Namen auf dem Cover gelockt, bekommt ihn aber kaum zu sehen. Wem diese paar Minuten reichen, der kann sich diese DVD zulegen, allen anderen rate ich: Finger Weg, pure Abzocke!!!

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Schuld und Sühne - Crime and Punishment (Import) - Sir Ben KingsleySchuld und Sühne - Crime and Punishment (Import)
Sir Ben Kingsley, Julie Delpy, Patrick Dempsey

DVD
     Verkaufsrang: 32876     

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Petersburg 1856. Ein grausamer Mord hält die russischen Behörden in Atem. Eine Pfandleiherin und ihre Schwester wurden getötet und ausgeraubt. Zunächst tappt die Polizei im Dunkeln. Doch Chefinspektor Porfiri hat einen Verdacht. Der mittellose Student Rodja war einer der letzten Kunden des Opfers und scheint ihm im Verhör seltsam nervös. Plagen ihn Gewissensbisse? Was hat das Straßenmädchen Sonja mit dem Mord zu tun?



Drei Farben: Weiß - Zbigniew ZamachowskiDrei Farben: Weiß
Zbigniew Zamachowski, Julie Delpy, Janusz Gajos, Jerzy Stuhr, Aleksander Bardini

DVD, 7. Mai 2003
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Drei Farben: Weiß ist der zweite Film der Drei Farben-Trilogie des genialen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Drei Farben: Weiß ist eine ironische Komödie in finsterer Tonart, randvoll mit dem bitteren Lachen der Verzweiflung, Ekstase, des Ehrgeizes und der Sehnsucht. Der heruntergekommene polnische Immigrant Karol Karol versucht verzweifelt, Frankreich zu verlassen. Er ist besessen von seiner französischen zukünftigen Ex-Frau (Julie Delpy aus Before Sunrise), sein französisches Bankkonto wurde eingefroren und er hat die Ungerechtigkeiten, die ihm tagtäglich begegnen, einfach satt. Aus Geldmangel überredet er einen anderen Polen, ihn in einem Koffer mit nach Hause zu schmuggeln. Dieser Koffer wird am Flughafen gestohlen. Die frustrierten Diebe schlagen ihn und setzen ihn in einem verschneiten Steinbruch aus. Von da an kann es eigentlich nur noch besser werden, oder nicht? Die Geschichte entwickelt sich zu einer boshaft-komischen Anti-Liebesgeschichte, einem umgekehrten Romeo und Julia. Äußerst komisch und berührend. --Grant Balfour

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Drei Farben: Weiß - der zweite Teil der Farben-Trilogie      5 von 5 Punkten
Die Drei Farben: Blau = Freiheit, Weiß = Gleichheit, Rot = Brüderlichkeit. Drei Filme von Krzysztof Kieslowski (ein Pole in Frankreich könnte man sagen). Die Französin Dominique (Julie Delpy) lässt sich von ihrem polnischen Mann Karol scheiden. Karol verliert dadurch alles, Geld, Papiere, seinen Frisiersalon und seinen Stolz. Er beschließt, nach Polen zurückzukehren, reich zu werden und sich an Dominique zu rächen. Doch dann ... "Weiß" ist ein wunderbarer Film über das Leben, mit einer großartigen Julie Delpy. Beinahe eine "schwarze" Komödie, völlig anders als "Blau". Hauptperson ist aber Karol, dem teilweise übel mitgespielt wird, besonders, als er wegen Geldmangel auf die Idee kommt, sich in einem Koffer(!) versteckt nach Polen schmuggeln zu lassen, doch der Koffer wird gestohlen, und die Diebe lassen ihre Wut an ihm aus. Das Thema des Films ("Weiß") ist Gleichheit, denn Karol ist den anderen zunächst nicht ebenbürtig, und um diese Gleichheit kämpft er. Später täuscht Karol seinen Tod vor, doch Dominique weiß, dass er noch lebt.
Von der Farbverfilmung her ist dies vielleicht der gelungenste Teil mit einer unglaublichen Liebe zum Detail, denn Weiß ist eine Farbe, die sehr schwer zu verfilmen ist, wenn man es richtig machen will (z.B. Marmor, Schnee, usw.). "Weiß" ist ein sehr bittersüß-melancholischer Film über das Leben, weniger über die Liebe, doch er endet mit einer wunderschönen Szene zwischen Karol und Dominique, die viel Spielraum für Deutungen lässt. (Meine Deutung ist, dass die beiden wieder zusammenkommen.)
Das Bonusmaterial (etwa eine Stunde Laufzeit, komplett deutsch untertitelt):
- Eine Filmlektion von Krzysztof Kieslowski (11 Min.), interessant
- Interviews mit Julie Delpy und Marin Karmitz (Produktion)
- Making of (verschiedene kleine Teile)
- Trailer zu Blau, Weiß, Rot
Beim Bonusmaterial wird viel geredet (französisch, polnisch, mit deutschen Untertiteln), wirklich spannend oder lustig ist es nicht, aber man erfährt einiges Interessantes über den Film und die Arbeitsweise des Regisseurs, der offenbar ein netter Mensch ist, und bekommt ein gewisses Gefühl, was das Besondere an den drei Filmen Weiß, Blau und Rot ist.


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Killing Zoe - Eric StoltzKilling Zoe
Eric Stoltz, Jean-Hugues Anglade, Julie Delpy

DVD, 29. August 2000
     Verkaufsrang: 28505      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Geiler Streifen, aber nur wenn FSK 18!      5 von 5 Punkten
"Killing Zoe" sollte jeder im DVD Regal stehen haben, weil er eine geile Drogenatmosphäre aufbaut was auch letztendlich dazu führt, dass der Banküberfall scheitert. Ausserdem ist die schauspielerische Leistung des Anführers, verkörpert durch J.H.Anglade sehr bemerkenswert und authentisch dargestellt! Absolute Kaufempfehlung meinerseits! Viele Negativ Kritiker sind noch nicht reif für solche Film Kunst! Schade!



Ungeschnitten kaufen...      2 von 5 Punkten
Diese verstümmelte Version eines eigentlich hervorragenden Filmes ist eine Schande. Die in der ungeschnittenen Version düstere Atmosphäre und das surreal wirkende Untergrundleben Paris' zieht den Zuschauer von Anfang an in seinen Bann. Auch ist hier von Beginn an die unverwechselbare Handschrift Tarantinos bzw. Avarys zu erkennen.
Davon ist in dieser Version leider nur wenig zu merken...

Was für ein Müll!      1 von 5 Punkten
Kein Wunder, das der Film großspurig mit dem Namen Tarantino werben muss, obwohl der werte Herr hier nur für die Produktion und nicht für die Regie zuständig war. Ansonsten würde sich wahrscheinlich niemand für den Film interessieren. Die eigentlich guten Schauspieler kämpfen vergeblich gegen einen langweiligen und unspannenden Plot an, der keinerlei Überraschungen bereithält. In den ersten zwei dritteln des Films dreht sich alles nur um Drogen und Sex. Das wird aber nicht, wie beispielsweise in Fear and Loathing in Las Vegas witzig oder originell verpackt, sondern ist einfach nur sterbenslangweilig. Der Bankraub selber strotzt dann nur so vor sinnlosem und hirnentleertem Geballer und weist darüber hinaus auch noch riesengroße Logiklöcher auf. Die Bildqualität ist außerdem eine Riesenfrechheit. Das ganze wirkt, als hätte es irgendein Filmstudent mit einer Superacht-Kamera aufgenommen. Verwackelt, blasse Farben und immer mal wieder weiße Streifen. Echt klasse! Fazit: Wer denn Film unbedingt mal sehen will, sollte auf eine Fernsehaustrahlung warten, oder auf's Ausleihen zurückgreifen.
Eine Kaufempfehlung kann ich überhaupt nicht aussprechen.

Keine OV, schlechte Syncronisation      1 von 5 Punkten
Ich hatte den Film früher schon mal im Original gesehen, und in schöner Erinnerung (Tarantino-esqe, feine Darsteller, durchaus amüsant). Diese DVD enthält aber leider nur eine synchronisierte Version von (meiner Meinung nach) minderer Qualität.

Meisterwerk in jeder Hinsicht      5 von 5 Punkten
... wobei ich mich ausdrücklich auf die ungeschnittene Fassung beziehe, die man mittlerweile aber auch in jeder halbwegs ordentlich sortierten DVD-Abteilung zum Spottpreis bekommt. Die Gewalt in Killing Zoe wirkt niemals deplaziert bzw. als Voyeure befriedigendes Mittel, sondern gehört schlichtweg zur gesamten Grundstimmung des Werks.
Die Schauspieler sind grandios, allen voran der herrlich dämonische Jean-Hugues Anglade, und die Handlung fegt nur so dahin. Die Drogenexzesse sind bild- und musiktechnisch so wunderbar umgesetzt, dass man sich Drogenexperimente am eigenen Leib wahrscheinlich sparen kann. Happy End auch noch. Herz, was willst Du mehr?


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Homo Faber - Sam ShepardHomo Faber
Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa, Dieter Kirchlechner, Tracy Lind

Videokassette
     Verkaufsrang: 2806     

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"Auf dem Rückflug von Venezuela muß die Maschine des Ingenieurs Walter Faber mitten in der mexikanischen Wüste notlanden. Für Faber ist dies der Anfang einer Kette von Ereignissen, die sein Leben von grundauf verändern soll. Zurück in New York bucht er eine Überfahrt auf einem Transatlantik-Dampfer. Hier lernt er die junge Sabeth kennen, die ihn auf geheimnisvolle Weise an seine Jugendliebe erinnert. Er ahnt nicht, wer diese Frau wirklich ist......."

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

würd ich nomma gucken du...      3 von 5 Punkten
Schlöndorffs Interpretation des Romans Homo Faber von Max Frisch ist trotz einiger Aspekte überzeugend. Die Persönlichkeit der Hauptcharaktere, wie zum Beispiel die Anhänglichkeit Sabeths und Hannas einnehmende Art werden im Film gut dargestellt.
Auch der emotionale Wandel Fabers ist deutlich zu sehen. Generell wird Faber von Sam Shepard sehr gut verkörpert. Und dennoch fehlen wichtige Aspekte wie der zweite Berichtsteil Fabers und seine übertriebene Körperhygiene, unter die auch sein ständiges Rasieren fällt. Die wichtigste Szene, der Schlangenbiss Sabeths und der Sturz auf den Stein, welcher zum Tod durch Schädelbasisbruch führte, wird im Film völlig neu interpretiert und in meinen Augen auch verfälscht, da Faber selbst keine Schuld trägt wie es im Buch der Fall ist.
Alles in allem eine gute Umsetzung dieses deutschen Klassikers.


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Before Sunrise / Before Sunset [UK IMPORT] - Ethan HawkeBefore Sunrise / Before Sunset [UK IMPORT]
Ethan Hawke, Julie Delpy, Vernon Dobtcheff

DVD, 7. Februar 2005
     Verkaufsrang: 14505      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Großartige Filme      5 von 5 Punkten
Zwei Filme die schöner nicht sein könnten. Der erste Film hat eine solch wunderbare Idee: Zwei Leute die ohne sich richtig zu kennen einen Tag und eine Nacht in Wien zusammen verbringen. Sie lernen sich besser kennen und kommen sich so nah wie wahrscheinlich niemandem davor. Auch da Ende finde ich schön, weil es offen ist und eigentlich auch etwas über Menschen verrät die ihn ansehen und anschliessend ihre Vermutung zum Ende abgeben. Ein sehr romantischer Film der keinen Moment abgehoben oder schwer verständlich wird, da sich die Figuren auf "normalem" Niveau unterhalten. Ausserdem bietet er noch mehr da er zum Nachdenken anregt. Film zwei ist auch sehr gut. Die beiden sehen sich nach Jahren wieder und es werden Fragen beantwortet die absichtlich ausgelassen wurden. Insgesamt wirkt die Unterhaltung reifer und es zeigt sich auch welche auswirkungen der Tag auf die beiden ahtte. Die Charakter sind wesentlich pesimistischer und die Zuversicht der Jugend ist weg. Aber auch hier wird viel Schönes gesagt und die Beziehung der beiden gut rüber gebracht. Insgesamt bitten beide Filme sehr viel Romantik ohne kitschig zu sein. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern ist ausgesprochen gut und man kann mit den beiden Figuren mitfühlen. Zwei ausgesprochen selten gute Filme, die ein Thema haben das auch die heutige Generation noch voll trifft. Sicherlich wird man ausser dem Gefühl unterhalten worden zu sein und mitgefühlt zu haben auch noch mehr für sich selbst mitnehmen.

Ich empfehle allerdings die beiden deutschen Auflagen der Dvds zu kaufen, da dort neben der deutschen wohl auch die Englische Version enthalten ist und somit sind sie der rein englischen Dvds nicht unterlegen sondern überlegen in so fern als das sie zusätzlich noch die deutsche Sprache enthalten. Man muss bei den deutschen Dvds ohne den Schuber auskommen, da diese nicht in einer Box veröffentlicht wurden sondern ausschlislich einzeln erhältlich sind. Der Preis unterscheidet sich nicht.

Mit einem Wort: Langatmig      2 von 5 Punkten
Ich habe mir beide Filme in der Originalversion gekauft aufgrund der guten Rezensionen nicht nur bei amazon.de.
Leider musste ich feststellen, dass der Film meinen Erwartungen nicht gerecht wurde.

Die Filme würde ich der Kategorie Liebesfilm/Romantischer Film zuordnen, eine Kategorie, die ich sehr mag.
Ich gebe dem Film zwei Sterne, weil ich der Meinung bin, dass der Film realistisch ist, Begegnungen dieser Art und Konversationen in dieser Form habe ich des öfteren schon selbst erlebt.
Was mir überhaupt nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Film langatmig ist, es ist mir schwer gefallen, die beiden Filme bis zum Ende zu schauen, schon der Erste hat mich nicht zum Anschauen des Zweiten animiert. Die Protagonisten verbringen im ersten Teil einen Tag und eine Nacht zusammen, aber außer dass sie sich unterhalten und in Wien umherfahren, passiert nichts ereignisreiches. Dieser monotonen Tradition schließt sich er zweite Teil an.

Sicherlich sind Meinungen stets subjektiv, deshalb die Abweichung meiner negative Kritik zu den drei Positiven.
Ich persönlich würde die Filme nicht zum Anschauen empfehlen, ich selbst werde sie aus o. g. Gründen nicht ein zweites Mal anschauen und habe meine DVDs deshalb entsorgt.

einfach wunderbar!      5 von 5 Punkten
Diese zwei Liebesfilme gehören zu den schönsten, die ich je gesehen habe. Ich schließe mich den andreren Rezensenten an. Dass die beiden ein Paar geworden sind, freut mich auch. Denn Ethan war ja vorher mit Uma Thurman verheiratet und hat auch mit ihr Kinder. Leider hat's auf Dauer nicht geklappt.
Es wird ja gemunkelt, dass es eine Fortsetzung Teil, 3 geben soll. Also schaut Euch beide! Filme unbedingt an. Zuerst Bevore Sunrise dann Bevore Sunset.

Lieblingsfilme      5 von 5 Punkten
Ich bin eigentlich absolut kein Romantiker...ich bin auch kein Fan von Liebesfilmen.....aber trotzdem haben mich die zwei Filme sehr berrührt. Before Sunrise hab ich mal zufällig im Fernseh gesehen und seit dem kann ich ihn nicht mehr vergessen. Die Geschichte ist einfach erzählt...es geht um zwei Menschen die sich im Zug kennenlernen und entscheiden eine Nacht in Wien zu verbringen...hier geht´s rein um den Gedankenaustausch zweier junge Menschen (für mich zwei geniale Schauspieler) Was mich sehr fasziniert hat, war das offene Ende....
Nach 9 Jahren wurde dann eine Fortsetzung gedreht Before Sunset. Ich war sehr skeptisch, ob auch der zweite Film meine Erwartungen übertreffen wird (was fast unmöglich war)
In Before Sunset treffen sich die beiden in Paris. Sie sind beide älter geworden und Ihr Gesprächshorizont hat sich sehr erweitert.
Fazit.....eine sehr gelungene Fortsetzung wie ich finde.
Detail am Rande....die Schauspieler Ethan Hawke und Julie Delpy haben beide sehr viele eigene Erfahrungen aus ihrem Leben in diesen Film verarbeitet...sie sind danach auch im realem Leben ein Paar geworden....was mich sehr freut.

Perfect!      5 von 5 Punkten
Both films are simply perfect for true cinema lovers. No special effects, no unnecessary words, screams, sex or violence! It's just about life and love as an ordinary human being faces it. There are no heroes or villains, just an ordinary girl and an ordinary boy, that come from different realities (she's French, he's American) and together they share the most simple (and yet, beautiful) words that reflect the fear and the stress of the contemporary daily life. What will the future bring them? Do "happy endings" really happen in real life? Could our lives become a fairy tale? Life isn't easy and we can't simply follow our hearts nowadays.And these films are about REAL LIFE! I consider both films only one because the second is the necessary sequel that we've all waited for in the last 10 years. We all got older, and so did the two characters, Jesse and Céline. Were their lives perfect, just like in the movies? What about our own lives? It makes us think...a lot! Brilliant! Powerful! Graceful! There are no words that could describe this magnificent experience.


The Leos Carax Collection [UK IMPORT] - Julie DelpyThe Leos Carax Collection [UK IMPORT]
Julie Delpy, Juliette Binoche, Michel Piccoli, Catherine Deneuve, Denis Lavant

DVD, 26. März 2007

Verkaufsrang: 24566

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The Passion Of Ayn Rand [UK IMPORT] - Helen MirrenThe Passion Of Ayn Rand [UK IMPORT]
Helen Mirren, Eric Stoltz, Peter Fonda, Julie Delpy, Tom McCamus

DVD, 5. Februar 2007

Verkaufsrang: 35099
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Die Kreatur - Gehasst und gejagt - Luke GossDie Kreatur - Gehasst und gejagt
Luke Goss, Alec Newman, Julie Delpy

DVD, 15. Mai 2008

Verkaufsrang: 32542
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The Air I Breathe [UK IMPORT] - Forest WhitakerThe Air I Breathe [UK IMPORT]
Forest Whitaker, Clark Gregg, Andy Garcia, Brendan Fraser, Julie Delpy

DVD, 15. September 2008

Verkaufsrang: 39723
Noch nicht veröffentlicht

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