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| DVDs: Lil Dagover | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Friedrich Schiller - Triumph eines Genies Horst Caspar, Lil Dagover, Hannelore Schroth DVD, 15. April 2005 Verkaufsrang: 13200 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der junge Schiller, dessen Leidenschaft dem Schreiben und Dichten gilt, muss unter Zwang auf die Militrakademie, dem ganzen Stolz des Herzogs von Wrttemberg. ber den militaristischen Alltag mit Zucht und Drill emprt sich Schiller. Gesprche, Auseinandersetzungen oder gar Kritik werden unterdrckt, was fr den jungen Rebellen unertrglich ist. Abgestoen von dieser Brutalitt schreibt er sein Drama Die Ruber, dass er spter anonym verffentlicht. Die Urauffhrung in Mannheim wird ein groer Erfolg. Doch nach einer offenen Aussprache mit dem Herzog fllt er in Ungnade und muss das Land verlassen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Friedrich Schiller - Triumph der deutschen Schauspielkunst ! 5 von 5 Punkten "Friedrich Schiller - Triumph eines Genies" ist ein herrlicher Tonfilm aus dem Jahre 1940, der zugleich einen Triumph der deutschen Schauspielkunst darstellt ! Vor allem ist er ein Triumph des einzigartigen, hervorragenden Schauspielers HORST CASPAR, der in meinen Augen der beste, talentierteste und überzeugendste Schiller-Darsteller aller Zeiten ist !
Dieser Spielfilm ist eine ergreifende und bis ins Innerste rührende Verfilmung des Lebens und Wirkens des unsterblichen deutschen Dichterfürsten. Ein würdiges, filmisches Denkmal für Schiller !
Strahlende, triumphale Erfolge werden ebenso wie bittere und entbehrungsreiche Lebensabschnitte sensibel, feinsinnig und gefühlvoll in einer idealistischen Bildsprache unter der Regie von Herbert Maisch und mit einer seelenvollen Filmmusik von Herbert Windt (der auch die überirdische, sphärenhafte Filmmusik für die Olympia-Filme von Leni Riefenstahl komponierte) verfilmt !
Es gibt wohl keine bessere und anspruchsvollere Titelrolle-Besetzung als der unsterbliche, hoch talentierte und unvergeßliche Staatsschauspieler Horst Caspar, der seine bisherigen, guten Erfolge mit diesem prachtvollen Dichterfilm haushoch überragte.
"Friedrich Schiller - Triumph eines Genies" gehört zu DEN Filmwerken aus der UFA-Zeit, welcher jeder anspruchsvolle, niveauvolle, verwöhnte Filmfreund sich unbedingt ansehen sollte.
Ein wahres Meisterwerk schauspielerischer Größe...
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Fridericus - Der alte Fritz Otto Gebühr, Hilde Körber, Lil Dagover DVD, 13. Juni 2005 Verkaufsrang: 5566 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Siebenjährige Krieg steht kurz vor dem Ende. Die preußische Armee ist verheerend geschlagen worden, nur mit Mühe kann Friedrich der Große den Gegnern in Österreich und Frankreich vorgaukeln, dass seine Männer noch zahlreich und kampfbereit sind. Der Verschwörer Graf Wallis trifft ein Abkommen mit den Franzosen und heckt einen Plan aus, um Friedrich in seinem brandenburgischen Domizil gefangen zu nehmen. Nur durch einen glücklichen Zufall misslingt der Plan der Verschwörer. Doch da droht bereits neues Unheil. Die russische Zarin Elisabeth befiehlt ihren Truppen, Berlin mit aller Macht anzugreifen. Als Friedrich erfährt, dass Berlin sich in russischer Hand befindet, führt er die Reste seiner Armee zusammen, fest entschlossen die Hauptstadt zurückzuerobern. Es kommt zu einer blutigen Schlacht, und die Chancen der Preußen stehen schlecht, auch wenn Friedrich sich selbst ins Getümmel stürzt, um seine Männer anzuspornen. In letzter Sekunde naht schließlich die Rettung in Gestalt von General Zieten und seinen Husaren. Mit ihrer Hilfe tragen die Preußen den Sieg davon. Zurück bleibt jedoch ein verwüstetes Land. Friedrichs Aufgabe besteht darin, dieses Land wieder bewohnbar zu machen Ein Unterfangen, das schwieriger ist als der Krieg.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
DER WAHRE PREUSSENKÖNIG - OTTO GEBÜHR 5 von 5 Punkten Niemand ist mit der Rolle von Friedrich dem Großen mehr identifiziert worden, wie Otto Gebühr. Er verkörperte diese Figur bereits in der Stummfilmzeit. Ab 1930 entstanden vier weitere Tonfilme um den Preußenkönig: "DAS FLÖTENKONZERT VON SANSSOUCI", "DER CHORAL VON LEUTHEN", "FRIDERICUS" und "DER GROSSE KÖNIG". Auch wenn der Großteil in der NS-Zeit entstand, bilden diese Filme doch ein Stückweit lebendige Geschichte und sind für Liebhaber deutscher Klassiker ein absolutes Muss. |
The Cabinet of Dr. Caligari Conrad Veidt, Lil Dagover, Werner Krauss DVD, 29. März 2004 Verkaufsrang: 30364 Diesen Klassiker des Stummfilms, der den Betrachter auch nachher nicht aus seinem Bann läßt, kennen wahrscheinlich viele. Wie Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin, Godards Atemlos und Orson Welles Citizen Kane, war Das Cabinet des Doktor Caligari richtungsweisend für die Filmgeschichte. Zu Beginn des Films sitzen zwei Männer auf einer Parkbank und erzählen sich Geschichten. Francis (Friedrich Feher) beginnt mit einer fantastischen Horrorgeschichte über seine Verlobte und wie sie nur um Haaresbreite dem Tod entkam. Eines Tages wird sein Dorf von einem Schausteller (Werner Krauss) besucht, der mit dem Schlafwandler Cesare (Conrad Veidt) durch die Lande reist. Der Schausteller ist in Wirklichkeit Direktor einer Irrenanstalt und will herausfinden, ob er den Schlafwandler dazu bringen kann, Menschen zu töten. Drei Morde passieren, ehe der Schlafwandler vor Jane (Lil Dagover), der Verlobten des Erzählers, steht. Aber auch er hat sich in Jane verliebt und kann sie nicht töten. Auf der Flucht vor den Dorfbewohnern stirbt Cesare. Bei seinen Ermittlungen erlebt Francis einige Überraschungen. Werner Krauss (1884-1959) war einer der führenden Schauspieler des deutschen expressionistischen Kinos. Er spielte in über 100 Stummfilmen. Conrad Veidt (1893-1943) emigrierte in den dreißiger Jahren nach Großbritannien und später nach Hollywood. Seine größten Rollen waren die des Jaffar in Der Dieb von Bagdad (1940) und die des Major Strasser in Casablanca (1942). Fritz Lang (1890-1976), der zunächst bei Das Cabinet des Doktor Caligari Regie führen sollte, steuerte die Rahmenhandlung bei. Das Cabinet des Doktor Caligari war der herausragende Film des deutschen expressionistischen Kinos der zwanziger Jahre - eine Traumlandschaft, in der sich schwarzgekleidete Schauspieler fieberhaft durch düstere und irreale Aufbauten jagen. -Ursula Steingaß
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Dream a little dream of me 5 von 5 Punkten Two men are sitting on a cement bench by the garden wall. One casually says there are evil spirits all around. As a woman in white glides by the second man Francis (Friedrich Fehér) says that is my fiancée Jane (Lil Dagover) and let me tell you what happened to us.
As his story begins we are subjected to a weird world of light and twisted shadows. A strange Dr. (Caligari played by Werner Krauss) brings a somnambulist (sleeping man played by Conrad Veidt) to a local fair. The somnambulist knows all things and can predict the future; he prophesizes correctly Allan's (friend of Francis and rival for Jane's hand) murder and pilfers Jane from her bed chamber. But how can this be; as Francis has been keeping an eye on the doc and the snoozer all night and they have not moved?
I leave you with this thought "Du mußt Caligari warden"
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Bismarck Paul Hartmann, Lil Dagover, Karl Schönböck Videokassette Verkaufsrang: 445
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Filmisch eindrucksvoll, doch auch voller NS-Propanda 2 von 5 Punkten Filmisch gesehen ist an "Bismarck" wenig auszusetzen. Die Schauspielerleistungen sind sehr ordentlich und die Handlung bleibt über die gesamte Spieldauer interessant, was ja bei Historienfilmen nicht selbstverständlich ist. Maske, Kostümierung und Ausstattung geben einen Eindruck davon, welche Gelder in den Film geflossen sind. Man muss aber doch deutlich darauf hinweisen, dass der Film vor NS-Propaganda geradezu trieft und fast zu hundert Prozent den Vorstellungen von Joseph Goebbels entsprach; Der Minister für "Volksaufklärung und Propaganda" vertrat stets die Ansicht, die beste Propaganda sei die, welche vom Zuschauer unbewusst aufgenommen werde. Dementsprechend gab es praktisch keine Filme, in denen Hitler oder andere Nazi-Parteigenossen auftauchten. Statt dessen dreht man "Stellvertreterfilme" über Bismarck und Friedrich den Großen (ähnlich wie Eisensteins "Alexander Newski" eine Allegorie auf Stalin ist). Am deutlichsten entfaltet sich die Propaganda am Ende des Films, als Bismarck sich ans Publikum wendet und verkündet, von nun werde sich das Volk geeint gegen alle äußeren Feinde zur Wehr setzen, und anschließend der Triumph über Frankreich von 1871 gezeigt wird. Es ist natürlich kein Zufall, dass dieser Film pünktlich 1940 zum Frankreich-Feldzug in die Kinos kam und beim Publikum den hanebüchenen Eindruck erwecken sollte, auch diesmal handele es sich um einen "Verteidigungskrieg". Es lassen sich noch viele andere Punkte als Beispiel dafür aufführen, dass Propaganda meistens nicht durch Lüge, sondern durch falsche Parallelen, Weglassung und tendenziöse Gewichtung historischer Fakten entsteht. Dazu zählt vor allem die Verharmlosung der Kriege, die hier aus nicht viel mehr zu bestehen scheinen als ein paar weisen Offizieren, die mit einem Fernglas auf dem Hügel stehen und anschließend ihre Siegesparaden abhalten. Ferner findet sich eines der Lieblingsthemen der Nazi-Propaganda, nämlich die Darstellung des Parlaments als "Schwatzbude", angefüllt mit liberalen Weicheiern. Die Position von Bismarck wird hingegen völlig unkritisch übernommen - er ist der einsame Führer, der sich von seinen Gegnern nicht ans Bein pinkeln lässt und sich statt dessen in seiner Liebe und Hingabe für Deutschland aufopfert. Gewaltanwendung nach innen und außen gilt als selbstverständlich ("Den deutschen Michel muss man mit Gewalt zu seinem Glück zwingen"). Die meisten denken bei Nazi-Filmen an Streifen wie "Jud Süß" von Veit Harlan, der sicherlich noch einmal eine ganz andere Dimension besitzt und nicht umsonst seit 1945 in Deutschland verboten ist. "Bismarck" ist da heute vergleichsweise harmlos, aber trotzdem (oder gerade deswegen) haben solche Filme für die geistige Kriegsmobilisierung der deutschen Bevölkerung ähnliches geleistet wie "Jud Süß" für die Rassenhetze.
BISMARCK - DEUTSCHE GESCHICHTE 5 von 5 Punkten Nicht eine Minute vergeht, ohne dass der Zuschauer gebannt der spannenden und originalgetreuen, geschichtlich hoch brisanten Handlung folgen muss. Der gesamte Film ist ein Meisterwerk sondergleichen. Es gibt kein vergleichbares Werk, dass den Weg zur Einigung der vielen zersplitterten deutschen Staaten hin zum Zweiten Deutschen Reich so detailiert, kompakt und packend zugleich erzählt. Alle Darsteller überzeugen absolut. Eine Rezension kann nicht annähernd die hervorragende filmische Qualität -sowohl in Bild und Ton, als auch in Punkto Geschichtstreue- dieses bereits 1940 hergestellten Meisterwerkes widergeben. Man muss diesen Film unbedingt kaufen, sehen und einfach immer griffbereit haben. Ich finde, dies ist einer der besten Historienfilme aller Zeiten. Dieser Film gehört in jede deutsche Filmsammlung! Ein wahrhafter Goldschatz deutscher Geschichte und deutscher Filmkunst. Von der Ernennung zum Reichskanzler bis zum entscheidenden Sieg gegen Habsburg ist der Film sehr detailgetreu. Die siegreiche Schlacht gegen Frankreich wird am Filmende nur kurz "aufgegriffen" bevor es schließlich zur Kaiserproklamation in Versailles kommt. Zu kritisieren ist lediglich, dass der Film auf DVD nur mit Alterbeschränkzung FSK 18 zu haben ist, wohingegen der gleiche Film als VHS schon mit FSK 6 oder FSK 8 erhältlich ist -was wirklich völligst überzogen und absolut unverständlich ist. Ich finde, dieser Film eignet sich allemal für jede Altersstufe. Dieses Werk ist im übrigen frei von jeglichen Propagandainhalten. MEINE ABSOLUTE HÖCHSTWERTUNG !!!
Geschichte hautnah 5 von 5 Punkten Selten kommt es vor, daß dem Zuschauer Geschichte so hautnah geboten wird. Hier stimmt alles: SW-Farbe, filmische Umsetzung, historische Zitate und vor allem die Schauspieler. Wer einmal Paul Hartmann als Bismarck gesehen hat, kann sich für diese Rolle keinen besseren vorstellen. Der Film behandelt die Zeit vom preußischen Verfassungskonflikt 1862 bis zur Deutschen Reichseinigung 1871 und zeigt, wie Bismarck als preußischer Ministerpräsident planvoll handelnd die Einigung Deutschlands herbeiführt. Er ist Realist und kennt die Schwierigkeiten, die auf diesem Weg liegen. Aber anders als die demokratische und liberale Opposition ist er kein Träumer, der glaubt, die Einigung könne in Frieden und Freiheit erreicht werden. Dafür kennt Bismarck die unterschiedlichen Interessen der europäischen Staaten zu genau. Er nützt die Gunst der Stunde, in der England nicht interessiert, Österreich neutralisiert, Rußland wohlwollend und Frankreich isoliert ist. Daß diese Lage so bleibt, ist die größte Sorge des späteren Reichskanzlers Bismarck. Ein großer Film. Unbedingt ansehen! |
Tartüff Emil Jannings, Lil Dagover, Werner Krauss DVD, 18. April 2005 Verkaufsrang: 41732 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Nicht ganz konsequent restauriert 4 von 5 Punkten "Herr Tartüff. Ein Filmspiel nach Molière" war Murnaus 16. Film (von 21) und wurde 1925 gedreht. Vier Kameranegative wurden hergestellt, um den Film international vermarkten zu können. Die deutsche Version ist verloren, die übrigen drei unterschieden sich (laut der DVD-Dokumentation) nur unwesentlich in den Kamera-Einstellungen und den schauspielerischen Darbietungen. Größere Unterschiede ergaben sich durch die Kürzungen, die von der Zensur in den einzelnen Ländern veranlaßt wurden, und natürlich durch die Übersetzungen der Zwischentitel.
Die DVD bietet die amerikanische Verleih-Version in restaurierter Fassung mit rekonstruierten deutschen Zwischentiteln. Das Ergebnis der Restaurierung ist eine Augenweide. Holprigkeiten in den dargestellten Bewegungen fehlen, nur selten sind die Konturen in den Gesichtern undeutlich - sei es durch zu starke Beleuchtung oder durch Altersschwäche der Kopie (hierzu hätte die Dokumentation Auskunft geben sollen).
Die stark leitmotivisch geprägte, oft ironische Orchester-Begleitmusik war von Giuseppe Becce komponiert worden. Von ihr ist nur ein Klavierauszug erhalten, der für die DVD eingespielt wurde.
Optisch und akustisch ist die Restaurierung wohlgelungen - daher die Bewertung mit vier Sternen. Daß der fünfte Stern ausbleibt, liegt an der hier vorgelegten Fassung des Films.
Im Fall von "Tartüff" wäre die Publikation von zwei Fassungen wünschenswert: Da das Bildmaterial der amerikanischen Fassung am besten erhalten ist, sollte zum einen diese Fassung restauriert werden, und zwar mit Bild (wie hier geschehen) und Text, d. h. mit den englischen Zwischentiteln (die hier fehlen). So wäre wenigstens eine der Verleihfassungen möglichst originalgetreu zugänglich. Außerdem beeinträchtigen die Kürzungen der amerikanischen Fassung ganz empfindlich die Logik der Filmhandlung - könnte es sein, daß die englischen Zwischentitel diese Lücken überbrückt haben? Der Zuschauer wird mit der Frage allein gelassen, weil er nur die Bilder, nicht aber die Texte der amerikanischen Fassung zu sehen bekommt.
Um der von Murnau intendierten Textgestalt, Bildfolge und Handlungsführung möglichst nahe zu kommen, sollte dann außerdem eine Mischfassung erstellt werden: Das Bildmaterial der amerikanischen Fassung wäre mit den rekonstruierten deutschen Texten zu versehen (so wie hier geschehen) und die Ausschnitte, die der amerikanischen Zensur zum Opfer fielen, wären, soweit in Kopien der anderen Exportfassungen vorhanden, einzumontieren (was hier unterblieb; die fehlenden Ausschnitte sind lediglich in der Dokumentation zu sehen).
Leider bietet die DVD keine dieser beiden wünschenswerten Fassungen, sondern beläßt es bei einer Zwischenlösung. Dank der beigefügten Dokumentation läßt sich die Annäherung an Murnaus Intention zwar streckenweise wenigstens im Geiste versuchen. Am Schluß jedoch wird auch das schwierig - zu viele einzelne Einstellungen aus der amerikanischen und der schweizerischen Fassung sind hier zu kombinieren.
Einige Fotos, technische Angaben und die Biografien vieler der am Film beteiligten Künstler sind (zwar leider nicht im Begleitheft abgedruckt, aber doch) auf der DVD versammelt. Die Hülle ist stilsicher gestaltet, die Hochglanz-Pappe von Schuber und Deckel erfreut das Auge durch Motive aus dem Film, ein Begleitheft gibt erste Aufschlüsse über "Tartüff".
Warten auf Besseres von Murnau 3 von 5 Punkten Dass Transit Classics nach "Der letzte Mann" (1924) nun auch den "Tartüff" herausgebracht hat, ist schon etwas verwunderlich. Sicher, Murnau war einer der größten Filmemacher aller Zeiten, und der Film ist ja auch nicht schlecht, doch gibt es doch weitaus Besseres von diesem Regisseur. Nach wie vor warten wir in Deutschland auf DVDs wie "Nosferatu", "Faust", "Sunrise" oder Tabu". Vielleicht überdenkt "Transit Classics" seine Verkaufspolitik ja mal.
Eine Perle des deutschen Stummfilms 4 von 5 Punkten Tartüff ist ein kleines Meisterwerk. Zur Handlung: Eine bösartige Haushälterin versucht an das Erbe ihres reichen Schützlings, eines älteren Herren, heranzukommen und umgarnt ihn nach allen Regeln der Kunst. Als die Haushälterin ihr Ziel fast erreicht hat und der ältere Herr seinen Enkel aus dem Haus wirft greift dieser zu einer List. Als Wanderkinovorführer verkleidet führt er der Haushälterin und dem älteren Herrn den Film "Tartüff" vor, der von einem "scheinheiligen Heiligen" handelt der einen reichen Mann um sein Vermögen bringen will. Dieser Film soll seinem Großvater die Augen öffnen... Leider ist die Originalfassung des Films verschollen. Auf DVD findet sich daher die amerikanische Fassung, die aus Szeneneinstellungen geschnitten wurde, die in der deutschen Fassung keine Verwendung fanden (z.B. weil die Person zu früh aus Szene verschwindet, der Blickwinkel zu groß ist oder Lichteffekte falsch ausgerichtet waren). Sehr informativ zeigt sich hier das knapp 40 minütige Bonus Feature welches die Unterschiede zwischen den einzelnen Exportfassungen erläutert. Leider hat die Murnau-Stiftung die amerikanische Fassung 1:1 übernommen, hier wurden allerdings seinerzeit einige kleinere Schnitte für den prüden amerikanischen Markt gemacht, die dem Film einiges von seiner ursprünglichen Schärfe genommen haben. Dies betrifft leider auch Schlüsselszenen (so zieht in einer Szene die Haushälterin des reichen Mannes diesem heimlich zwei Bücher aus der Tasche.In der europäischen Fassung ist zu erkennen, dass auf beiden Buchdeckeln ein Kreuz abgebildet ist, in der amerikanischen Fassung fehlt diese Szene). Diese Szenen sind auch erhalten geblieben allerdings in anderen Exportfassungen die qualitativ auch schlechter sind. Auch das Ende wurde aus der gekürzten amerikanischen Fassung übernommen findet sich aber vollständig als Abschluss des Bonusfeatures. Warum es nicht vollständig in den Film gelangte ist fraglich. Zur Qualität: Das Bild weist leichtes Hintergrundrauschen auf, manche Szenen wirken zu dunkel, andere zu überbelichtet. Allerdings muss man hier auch beachten, dass das Ausgangsmaterial qualitativ schlecht war. Allein die nicht restaurierten Ausschnitte aus dem Film die im Bonus Feature gezeigt werden verschwinden teilweise hinter einem Schleier von Verschmutzungen und Schrammen. Die Murnau Stiftung hat hier ihr bestes getan und diesen Film in einer dem Alter angemessenen Fassung für die Ewigkeit konserviert. Die Musikeinspielung (im übrigen die Originalmusik) ist wunderbar eingespielt (auch wenn Sie nur in Stereo vorliegt). Abschließend kann ich den Film nur weiterempfehlen: Lehnen Sie sich zurück und genießen sie diese herrlich leichte Komödie von Friedrich Wilhelm Murnau. Auch wenn bei der Qualität und Inhalt leichte Abstriche gemacht werden mussten sollte man über jeden erhaltenen Stummfilm freuen - besonders wenn er auch noch in einer so schönen Ausführung (Digipack mit Booklet) herausgebracht wird. |
Lady Windermeres Fächer Lil Dagover, Walter Rilla, Hanna Waag DVD, 5. Dezember 2005 Verkaufsrang: 45080 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Lady Windermeres Fächer, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 05.12.05
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Das Cabinet des Dr. Caligari Conrad Veidt, Lil Dagover, Werner Krauss Videokassette, 7. April 2003 Verkaufsrang: 3511 Diesen Klassiker des Stummfilms, der den Betrachter auch nachher nicht aus seinem Bann läßt, kennen wahrscheinlich viele. Wie Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin, Godards Atemlos und Orson Welles Citizen Kane, war Das Cabinet des Doktor Caligari richtungsweisend für die Filmgeschichte. Zu Beginn des Films sitzen zwei Männer auf einer Parkbank und erzählen sich Geschichten. Francis (Friedrich Feher) beginnt mit einer fantastischen Horrorgeschichte über seine Verlobte und wie sie nur um Haaresbreite dem Tod entkam. Eines Tages wird sein Dorf von einem Schausteller (Werner Krauss) besucht, der mit dem Schlafwandler Cesare (Conrad Veidt) durch die Lande reist. Der Schausteller ist in Wirklichkeit Direktor einer Irrenanstalt und will herausfinden, ob er den Schlafwandler dazu bringen kann, Menschen zu töten. Drei Morde passieren, ehe der Schlafwandler vor Jane (Lil Dagover), der Verlobten des Erzählers, steht. Aber auch er hat sich in Jane verliebt und kann sie nicht töten. Auf der Flucht vor den Dorfbewohnern stirbt Cesare. Bei seinen Ermittlungen erlebt Francis einige Überraschungen. Werner Krauss (1884-1959) war einer der führenden Schauspieler des deutschen expressionistischen Kinos. Er spielte in über 100 Stummfilmen. Conrad Veidt (1893-1943) emigrierte in den dreißiger Jahren nach Großbritannien und später nach Hollywood. Seine größten Rollen waren die des Jaffar in Der Dieb von Bagdad (1940) und die des Major Strasser in Casablanca (1942). Fritz Lang (1890-1976), der zunächst bei Das Cabinet des Doktor Caligari Regie führen sollte, steuerte die Rahmenhandlung bei. Das Cabinet des Doktor Caligari war der herausragende Film des deutschen expressionistischen Kinos der zwanziger Jahre - eine Traumlandschaft, in der sich schwarzgekleidete Schauspieler fieberhaft durch düstere und irreale Aufbauten jagen. -Ursula Steingaß
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Dream a little dream of me 5 von 5 Punkten Two men are sitting on a cement bench by the garden wall. One casually says there are evil spirits all around. As a woman in white glides by the second man Francis (Friedrich Fehér) says that is my fiancée Jane (Lil Dagover) and let me tell you what happened to us.
As his story begins we are subjected to a weird world of light and twisted shadows. A strange Dr. (Caligari played by Werner Krauss) brings a somnambulist (sleeping man played by Conrad Veidt) to a local fair. The somnambulist knows all things and can predict the future; he prophesizes correctly Allan's (friend of Francis and rival for Jane's hand) murder and pilfers Jane from her bed chamber. But how can this be; as Francis has been keeping an eye on the doc and the snoozer all night and they have not moved?
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Fridericus - Der alte Fritz Otto Gebühr, Hilde Körber, Lil Dagover Videokassette, 1. Oktober 1992 Verkaufsrang: 5686
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"FRIDERICUS" BORUSSORUM REX 5 von 5 Punkten In diesem Film liegt der Handlungsschwerpunkt ganz klar auf die Beziehung zwischen den beiden deutschen Bruderstaaten Österreich-Habsburg und Preußen-Hohenzollern während des Siebenjährigen Krieges. Die geniale Feldherrntaktik Friedrich II. macht den Ansprüchen Maria Theresias einen Strich durch die Rechnung. Otto Gebühr überzeugt in seiner Paraderolle erneut. Die Handlung neben der Schlacht ist recht vielseitig und abwechslungsreich. Man sollte vorab nicht zuviel verraten! Friedrich II. gelingt es mal wieder das bereits verloren geglaubte und scheinbar aussichtlose Blatt zu wenden und triumphiert durch einen absoluten Siegeswillen seiner tapferer Preußen. |
Schlußakkord Willy Birgel, Lil Dagover, Maria von Tasnady Videokassette, 1. Oktober 1992 Verkaufsrang: 7375
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine der schönsten Rollen von Willy Birgel ! 5 von 5 Punkten Ein wundervoller und zu Herzen gehender Film aus der Traumfabrik der Ufa-Ateliers in Berlin-Babelsberg !
Willy Birgel als feinfühliger, seelenvoller Dirigent, Maria von Tasnady als besorgte, herzliche Mutter und Lil Dagover als lasterhafte, wankelmütige Adoptivmutter - das ist "Schlußakkord" von 1936 !
Echte Film- und Nostalgiefreunde werden begeistert sein von diesem Melodram, welches die Größe und Stärke deutscher Schauspielkunst der UfA-Tonfilmzeit der 30er-Jahre meisterhaft darstellt.
Einer meiner Lieblingsfilme, welche ich jedem Filmbegeisterten überzeugt zu Herzen lege. Ein herrlicher Film ! |
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