DVDs: Lindsay Duncan

Kundenmeinungen
Kurzbeschreibungen
Inhaltsangaben
Seite 1

Rom - Die komplette Staffel 2 (5 DVDs) - Lindsay DuncanRom - Die komplette Staffel 2 (5 DVDs)
Lindsay Duncan, Tobias Menzies, Kerry Condon

DVD, 7. November 2008
     Verkaufsrang: 81      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 48,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Nahtlos schließt sich die 2. Staffel an die erste an.      5 von 5 Punkten
Am Besten betrachtet man beide Staffel als ein geschlossenes Kunstwerk der Filmgeschichte, produziert für das Fernsehen mit dem Aufwand, den man nur in Kinofilmen erwartet.

Ray Stevenson und Kevin McKidd als Protagonisten liefern genauso wie allen anderen Darsteller und Beteiligten sehr gute Arbeit ab.

Der Handlungsstrang führt dabei von Caesars Tod über Marc Antons Intrigen zur Niederlage Kleopatras.

Vergleicht man die Darstellung der Kleopatra mit der aus den 60er Jahren, so wirkt Rom deutlich realistischer.

Zu den historischen Zusammenhängen möchte ich mich nicht äußern, da ich in diesen nicht so bewandert bin. Das trübt aber den Genuss in keinem Maße.

Rom will als Sage ernst genommen werden und das hat es verdient!

Deshalb 5 Sterne!



NTSC-Wandlung versaut      2 von 5 Punkten
Inhaltlich hätte ich der 2.Staffel vier bis fünf Sterne gegeben - aber leider wurde die NTSC-PAL-Wandlung sehr schlampig durchgeführt. Die Folge: die typischen Nachzieheffekte,nervige Hintergrundruckelei und allgemein unruhiges Bild bei Horizontalbewegung der Kamera, Kantenflimmern... Versaut einem den ganzen Spaß. Besitze zwar nicht die Box, sondern die fünf Einzelscheiben, wie sie auch in den Videotheken standen, aber da dürfte inhaltlich ja wohl nichts für die Box nachgebessert worden sein. So bin ich ziemlich enttäuscht.

Fokus auf Sex und Gewalt      2 von 5 Punkten
Nachdem die erste Staffel eher Seifenoperhandlungen hatte, liegt der Schwerpunkt bei der 2. Staffel eindeutig auf Sex und Gewalt. Andauernd wird jemand gefoltert, bestialisch ermordet, aber vorher hat man oft auch noch Sex mit dem Opfer. Die Frauen kommen ebenso, foltern oder werden gefoltert und sterben. Wer auf die ganze Palette antiker Gewalt steht, wird das Blutbad sicher lieben.

Komische Szenen gibt es allerdings immer wieder, da fragt man sich wieder mal was die Autoren dazu getrieben hat. Warum Vorenus nun auf einmal nicht mehr im Senat ist sondern eine marodierende Bande auf dem Aventin anführt bleibt ebenso ein Geheimnis wie die Frage, warum er vorher als Magistrat auch ohne diese Banden auskam. Ebenso merkwürdig sind so Dinge wie zum Beispiel der Umstand, dass es ewigliche Bandenkriege gibt, aber Vorenus und Pullo mal einfach so vorher zu zweit eine ganze Bande von Fulmen umbringen können, geschweige denn unverletzt und nur mit Blut bespritzt ins Haus einzudringen. Später schaffen die beiden es nicht mal, eine römische Straßensperre zu durchqueren ohne Verletzungen.

Groteskerweise werden all diese gewalttätigen Bilder und die wenigen gewaltlosen Szenen anfangs der Staffel in grandios gezeichneten, gemäldehaften Nahaufnahmen gezeigt. Dafür wird das antike Rom meist nur noch als verschwommener Hintergrund gezeigt und die Szenen werden damit etwas austauschbar.

Vorenus ist der alte Scherge, der stets mit regungslosem, eiskaltem Blick durch das Bild wandert, das wird nur noch übertroffen vom älteren Oktavian.

Insgesamt ist zu sagen, dass mit dieser zweiten Staffel ein beängstigendes, brutales und abstoßendes Rom gezeigt wird, dass allerdings oft zu sehr in der Gewalt versinkt und dadurch in diesem Blutrausch seinen Faden verliert. Wer die Antike bisher als Ideal begriff, ist nach dieser Staffel wohl eher geneigt, froh zu sein, nicht mehr zu dieser Zeit leben zu müssen.

Vielleicht nicht enttäuscht, aber desillusioniert !!!!      2 von 5 Punkten
Im Vergleich zu den bisherigen Rezensionen fällt meine nicht positiv aus. Dabei stütze ich mich allerdings auf die Tatsache dass die 2. Staffel von "Rome" und die 1. Staffel für mich qualitativ nicht gleich sind (zum Vergleich siehe meine Rezension der 1. Staffel).
Egal ob Drehbuch, Schauspieler, Action und die ach so tollen Kulissen. Und damit fange ich gleich mal an:
Wie oft sieht man in der 2. Staffel das Forum Romanum in der totalen? Ich glaube kein einziges Mal. Die Kulissen sind zwar vorhanden aber um Kosten für Statisten zu sparen werden immer nur Szenen mit dem Ausrufer und einer kleinen Menge Zuhörer gezeigt. Anderes Beispiel: Vergleicht man den Triumphzug Cäsars aus der ersten Staffel mit dem von Octavian am Ende der zweiten Staffel wird man verstehen was ich meine. Hier hat HBO schon gewaltig an Kosten gespart.
Die Story: Es finden sich enorme Ungereimtheiten was die Dramaturgie und die Handlung betrifft.Auch die Zeitsprünge sind viel zu willkürlich und für den Zuschauer mit oder ohne historischen Background nicht leicht nachzuvollziehen.
Ferner wurde auf Sex, Crime und Gewalt sehr viel Wert gelegt. Gut, diese Dinge kamen in der 1. Staffel auch vor. Und da war es auch zur Handlung dazugehörig. Aber in der 2. Staffel, so kommt es mir zumindest vor ist es doch etwas inflationär.


Fazit: Staffel 1: Grandios, Spannend, Grausam, Genial
Staffel 2: Nicht Grandios, Wenig Spannend,

PS: Ich habe die Rezension nun überarbeitet, denn ich habe das "Sakrileg" begangen Handlungsstränge zu verraten. Eigentlich waren es nur zwei Dinge die ich in meine Rezension zu "Rome Season 2" eingefügt habe, aber ich kann mit dem Gefühl ein "Spoiler" zu sein nicht mehr ruhig schlafen.Und bevor sich nun noch weitere Leute die diesen Artikel lesen symbolisch in ihr Schwert stürzen nehme ich die "umstrittenen" Passagen lieber raus.
Übrigens: bei wikipedia findet man zu jeder Folge von "Rome" die komplette Handlung.

Liebe Grüsse

QUOD ERAT EXPECTANDUM...      5 von 5 Punkten
... oder, "was zu erwarten war". Eigentlich kann ich mich den übrigen Rezessenten nur anschließen, diese zweite Staffel steht der ersten in nichts nach. Ein Wochenende war ausreichend, um die ganzen 5 Discs anzuschauen (Suchtpontenzial!) Die Story fängt dort an, wo Staffel 1 endet. Mord, Intrigen und menschliche Schicksale der unterschiedlichsten Gesellschaftsklassen setzten sich auch nach dem spektakulären Tod Cäsars fort. Der Aufstieg seines Ziehsohnes Octavian, der gemeinsam mit Marc Anton Cäsars Mörder Brutus und Cassius sowie deren Legionen schlägt und sich schließlich mit ihm überwirft. Dazwischen die Schicksale der beiden Freunde Lucius Vorenus und Titus Pullo, die zum Wohle Roms und deren Herrscher bereit sind alles zu tun. Wie bereits in der sagenhaften ersten Staffel erwarten den Zuschauer wieder beeindruckende Kulissen, tolle Schauspieler, starke Massenschlachten, blutige Auseinandersetzungen und historische Detailtreue. Für mich ist und bleibt Rom eine der besten TV-Produktionen überhaupt und ich kann nur hoffen, dass mit Staffel 2 noch lange nicht das Ende erreicht ist.


 Weitere Kundenmeinungen


Rom - Die komplette erste Staffel (6 DVDs) - Lindsay DuncanRom - Die komplette erste Staffel (6 DVDs)
Lindsay Duncan, Tobias Menzies, Kerry Condon

DVD, 13. August 2007
     Verkaufsrang: 819      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 39,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Warner Home ROM - Staffel 1 (6 DVDs) - KJ Fassung, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 13.08.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)

Endlich mal wieder eine gute Historienserie      5 von 5 Punkten
Mir gefällt die Serie sehr gut. Wahre geschichtliche Begebenheiten und Personen sind glaubwürdig mit fiktiven Gechichten und Personen gemixt. Ob alles immer historisch absolut korrekt ist, weiß ich nicht. Stört aber auch nicht, denn man lernt trotzdem einiges über das antike Rom, die historischen Figuren werden einem auf unterhaltsame Weise näher gebracht, und so bekommt man alles in allem eine recht gute Vorstellung von den damaligen Zuständen, Begebenheiten und Zusammenhängen, und das alles auch noch spannend verpackt. Die Kulissen, die Schauspieler, die Handlungstränge - für mich gelungen und sehenswert. Sowohl die erste als auch die zweite Staffel (Staffel 2 gibt es hier noch nicht, aber die spanischen DVD`s haben deutsche Tonspur) garantieren viele Stunden beste Fernsehunterhaltung und tragen zur Allgemeinbildung bei. Und wer mehr oder genaueres wissen will, der wird durch die Serie vielleicht animiert zum Geschichtsbuch zu greifen oder im Internet nachzulesen.


 Weitere Kundenmeinungen


Rom - Die komplette erste Staffel (Uncut, 6 DVDs) - Lindsay DuncanRom - Die komplette erste Staffel (Uncut, 6 DVDs)
Lindsay Duncan, Tobias Menzies, Kerry Condon

DVD, 13. August 2007
     Verkaufsrang: 4550      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 57,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Familienstreitereien, Verrat, Betrug, wilde Flüche, brutale Gewalt, expliziter (und manchmal brutaler) Sex. Nein, es handelt sich nicht um Die Sopranos, sondern um "Rom", HBOs schwer ambitionierte Serie, die den Ruhm Roms ähnlich schwer befleckt wie Die Ritter der Kokosnuss den guten Namen Camelots - wenn auch mit weniger Lachern, denn auf dem Weg zu diesem Forum geschehen nur wenige lustige Dinge. Im Jahr 52 vor Christus ist Rom der Schauplatz der dramatischen Veränderungen im Gleichgewicht der Mächte zwischen den früher befreundeten Pompeius Magnus (Kenneth Cranham), dem Oberhaupt des Senats und Julius Caesar (Ciaran Hinds). Dieser will acht Jahre nach seinem Sieg über die Gallier nach Rom zurückkehren, worüber sich die herrschende Klasse empört. Im Mittelpunkt steht die seltsame Freundschaft zwischen zwei Soldaten, die zufällig zu Volkshelden werden. Lucius Vorenus (Kevin McKidd) ist verheiratet, ehrenhaft und bodenständig. Titus Pullo (Ray Stevenson) ist ein amoralischer Söldner, dessen Lebensanschauung sich so zusammenfassen lässt: "Ich töte meine Feinde, nehme ihr Gold und erfreue mich an ihren Frauen." Unter den spannendsten Nebenhandlung von "Rom" befindet sich auch die Geschichte um Lucius' angespanntes Verhältnis zu seiner Frau Niobe (Indira Varma), die überrascht darauf reagiert, ihren Mann lebend wiederzusehen (aber sie ist weniger überrascht als er, als er sie bei seiner Rückkehr mit einem Neugeborenen auf dem Arm antrifft). Die Verwirrung mancher Zuschauer über die Intrigen und Verwicklungen bei "Rom" sowie die Frage, wer denn nun Freund und wer Feind ist, löst sich in jenem Moment auf, als die für den Golden Globe nominierte Polly Walker als Atia, Caesars tolle Nichte und vorbildliche Ränkeschmiedin, auftritt. Allein innerhalb der ersten Stunde bietet sie ihre längst verheiratete Tochter dem frisch verwitweten Pompeius zur Ehefrau an. Man erwartet voller Vorfreude, was sie als nächstes vorhat und stellt sich ebenso die Frage nach ihrer gerechten Strafe in der letzten Folge. "Rom" ist eine völlig durchstrukturierte Produktion, die zu Recht acht Emmy-Nominierungen erhielt, unter anderem für Kostüme, Bauten und Ausstattung. Michael Apted (Nashville Lady) erhielt für die erste Folge "Der gestohlene Adler" einen Director's Guild Award. Aber abgesehen von künstlerischen Betrachtungen werden bereits angefixte Zuschauer mit Atia übereinstimmen, die an einer Stelle sagt: "Ich mag Geheimnisse, Intrigen. Das ist das Beste." -Donals Liebenson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)

Tolle Serie      5 von 5 Punkten
Diese Serie ist einfach Klasse und ist mit tollen Schauspielern besetzt.
Julius Caesar spielt seine Rolle als Diktator sehr überzeugend und Marc Anton ist einem mit seiner sadistischen direkten Art schon fast symphatisch.
Eine unglaublich gute Geschichte mit vielen beeindruckenden Bildern aus dem damaligen Rom, welchen nicht nur aus pollierten Marmor und Glanz bestand.
Warum wird eigentlich die zweite Staffel nicht angeboten?


 Weitere Kundenmeinungen


Lost In Austen [UK IMPORT] - Tom RileyLost In Austen [UK IMPORT]
Tom Riley, Alex Kingston, Lindsay Duncan, Gemma Arterton, Hugh Bonneville

DVD, 29. September 2008
     Verkaufsrang: 6758      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ein hysterischer Lachanfall wäre die geeignetste Überschrift      4 von 5 Punkten
Denn gelacht habe bei diesem Film sehr viel. Es ist aber auch zu schön, wie die gute Amanda erst einen ätzenden (weil besoffenen) Heiratsantrag bekommt und dann in ihrem Bad niemand anderem als Lizzy Bennet gegenübersteht... Denn hinter ihrer Badewanne gibt es eine geheime Tür, und die führt ins Haus der Bennets. Natürlich muß Amanda als glühender P&P-Fan einen Blick hineinwerfen. Und natürlich fällt die Tür hinter ihr zu und läßt sich nicht wieder öffnen.... Was folgt, ist eine gutgelaunte Rallye durch den wohlbekannten Inhalt von P&P - allerdings fängt dieser bald an, sich wegen Lizzys Abwesenheit ganz merkwürdig zu verändern. Die arme Amanda versucht ja zu retten, was zu retten ist, aber bereits beim Netherfield Ball laufen die Dinge höchst dramatisch aus dem Ruder.

Herrlich, hysterisch, vergnüglich anzusehen. Alex Kingston als Mrs Bennet ist ganz große Klasse. Hugh Bonneville als ihr Gatte ebenso. Der Rest der Besetztung schlägt sich wacker.

Vielleicht nicht das ganz große Kino, aber auf jeden Fall im positiven Sinne eine Lachnummer. So hätte Bridget Jones als Period Drama ausgesehen.

Eine chaotische Zeitreise - doch sehr amüsant und nicht ohne Tiefe      4 von 5 Punkten
Lost in Austen" stellt den Versuch des britischen Senders ITV dar, an den Erfolg der Jane-Austen-Season 2007 mit einer weiteren, allerdings sehr ungewöhnlichen Verfilmung des Romklassikers Pride and Prejudice" anzuknüpfen. Diesmal unternimmt eine moderne Austenitin, die von ihrem wirklichen Leben frustrierte Amanda Price, eine Zeitreise in die Regency-Zeit und tauscht Rollen mit ihrer Lieblingsheldin Elizabeth Bennet. Trotz ihrer guten Romankenntnisse ist Amanda bald völlig ratlos - in einer Zeit, in der sie sich doch schwer zurechtfindet, und in einer Geschichte, die einfach nicht so verlaufen will, wie sie soll. Verzweifelt versucht Amanda als Amateur-Jane-Austen alle Veränderungen in dem altbekannten Plot, die ihre Anwesenheit als Alien" im Roman bewirkt, wieder rückgängig zu machen. Doch die Handlungsstränge gleiten ihr rasch aus den Händen und stattdessen taucht Amanda bald selbst mehr und mehr in ihre Rolle als Ersatz-Elizabeth ein - sie ist verärgert über die Arroganz, die ihr Traummann Mr. Darcy an den Tag legt, und lernt doch bald - wieder - seine Qualitäten als Held zu schätzen.
Die Charaktere, die Amanda Price begegnen, sind auf seltsame Weise anders als die Charaktere, die man sonst aus Roman und Filmen kennt, im wirklichen Leben erfährt man oft interessante Neuigkeiten über sie, die im Roman schlichtweg nicht erwähnt werden - wie, dass Mr. Bennet mit Vornamen Claude heißt und Miss Bingley lesbisch sein soll. Und doch könnte man von keiner Person sagen, dass sie völlig fremd wäre - abgesehen von einem mächtig aufgewerteten Mr. Wickham vielleicht. Die Handlung schlägt gelegentlich chaotische Irrwege ein - Mr. Collins` Heirat kann echtes Entsetzen auslösen! - doch am Ende vermag Amanda doch noch eine Menge in alte Bahnen zurückzuführen. Manche Charaktere handeln so wie man es niemals vermuten würde - so schlägt sich Mr. Bennet tatsächlich mit dem Entführer seiner Tochter - und manche verhalten sich am Ende so, wie sie sich wirklich verhalten sollten - etwa Mrs. Bennet oder selbst Lady Catherine. So könnte man fast von einem austenesken Ende sprechen, wenn schließlich so einige Charaktere endlich gelernt haben, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Doch dann wiederum ist die Geschichte natürlich viel flacher und ungereimter als das Original. Was Amanda als Austenitin teilweise anstellt, ist für echte Austeniten wohl völlig unverständlich. Elizabeth Bennet, wenn man sie denn nicht in Amanda Price sehen will, kommt entschieden zu kurz. Und dann häufen sich am Ende die unerwarteten Wendungen. Ein alternatives Ende und eine Versöhnung mit der Realität hätte ich dem tatsächlichen Ende - eine Überraschung! - vorgezogen.

Allerdings hat es mir gefallen, wie der Film eben das Thema von Amandas Konfrontation mit der Wirklichkeit des Romans thematisiert. Die Erkenntnis, dass sie als eine 200 Jahre später zur Welt gekommene moderne Frau, und da kann sie sich noch so sehr in diese romantische Welt flüchten wollen, ehr Chaos und negative Einflüsse mit sich bringt, ist wohl für jeden Jane-Austen-Fan ernüchternd, der glaubt, er könnte Elizabeth Bennet ersetzen. Für 5 Sterne ist der Film teilweise zu verrückt. Aber die Botschaft von Jane Austens ursprünglichem Roman ist so gut auf die ganze Story übertragen, dass es auch kein Stern weniger sein darf. Die Geschichte von Elizabeth und Mr. Darcy ist eine Geschichte von der Überwindung sozialer Schranken und familiärer Vorbehalte durch die Liebe. Die Kluft, die Amanda und Mr. Darcy überbrücken müssten, ist noch viel größer: 200 Jahre und all die Veränderungen, die sie mit sich gebracht haben, liegen zwischen ihnen. Da können wir alle uns mit Amanda Price identifizieren.
PS: Das Casting ist in weiten Teilen sehr gelungen. Und schon allein einige Filmszenen - die Colin-Firth-verrückte Amanda oder ein kurzer Abstecher im London des Jahres 2008 - sind absolut sehenswert!


"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit" ...      4 von 5 Punkten
... dass alle Frauen, die Jane Austens "Stolz und Vorurteil" gelesen haben, davon träumen, Mr Darcy zu ehelichen. Und falls es wider Erwarten doch nicht sofort "funkt", dann spätestens beim Anschauen der BBC-Verfilmung mit Colin Firth. Ebenso ergeht es auch der jungen Britin Amanda Price, die seit ihrem 12. Lebensjahr ein glühender Darcy-Fan ist. Umso erstaunter ist sie, als sie eines Tages in ihrem Badezimmer der fiktiven Figur Elizabeth Bennet gegenübersteht und feststellen muss, dass sich dort auch ein Übergang in Austens literarische Welt befindet. Und ehe sie es sich versieht, ist sie dort gefangen, während Elizabeth in der modernen Welt weiterlebt. Amanda tut alles, um die Ereignisse in Longbourn so zu arrangieren, wie sie im Buch verlaufen - doch allein schon durch ihre Gegenwart gerät alles außer Kontrolle.
Eine humorvolle Hommage an den wohl beliebtesten Klassiker von Jane Austen. Sie schöpft zwar nicht das gesamte Potenzial aus, das eine Geschichte birgt, die literarische Figuren in die Realität bzw. die Moderne versetzt, aber dennoch wird man als Austen-Fan gut unterhalten. Der Regisseur erfindet die Story sicher nicht neu (man fühlt sich beinahe in eine Geschichte aus dem Bereich der Fanfiction versetzt), bietet aber das, von dem alle Darcy-Fans träumen: einen Film darüber, wie ein glühener P&P-Fan die Erfüllung seiner (oder besser: ihrer) Träume erlebt. Und wen interessiert es da schon, dass die Grundidee (eine literarische Figur gelangt durch eine unerklärliche Tür in die Realität) nicht weiter erklärt wird und eigentlich ausgesprochen unsinnig ist?! Oder dass die Heldin, die P&P auswendig kennen sollte, ausgesprochen hilflos durch die Ereignisse stolpert?!
Die einzelnen Rollen sind wirklich gut besetzt und halten noch so einige Überraschungen bereit.
Einen Punktabzug gibt es dafür, dass diese Fassung auf DVD nicht der Fernsehfassung entspricht (eine von Amanda gesungene Version von "Downtown" fehlt).
Sonstiges: Englische Untertitel, Behind the Scenes (Interviews und kurze Reportage über die Dreharbeiten, ebenfalls auf Englisch)

A Very Entertaining and Gripping Story      5 von 5 Punkten
A very entertaining DVD with a gripping story.
The characters of Jane Austen are very much alike as she described them in "Pride and Prejudice" (in my opinion many of them even fit their role better than the characters in other adaptations). They are so condescending, naive, or noble as they should be and it is a great pleasure to see the well-known characters of Jane Austen acting in scenes which are completely unknown for the audience and therefore unpredictable and very interesting. The storyline takes surprising turns and the audience is eager to get to know, but simply does not get to know, how the story will end up before the end of the film.
I really recommend the film to everybody who likes "Pride and Prejudice", he or probably rather she will have a lot of fun seeing all the beloved characters and will very easily identify with the heroine of the story, Amanda Price.
Unfortunately, this film is only available in English (I'm German), but in comparison with many other British films, I find it rather clear and easy to understand. Anyway, there is a subtitle in English for people with difficulties in hearing which might support the understanding a lot if necessary.

bunt, turbulent, meistens witzig und nur teilweise ausgegoren      3 von 5 Punkten
Der im September 2008 bei dem britischen Privatsender ITV ausgestrahlte 4-Teiler "Lost in Austen" geht, wie der Name sagt, einem Austen-Buch nach. Und da es dieser Tage eine allgemein anerkannte Wahrheit (um nun doch mal darauf zurück zugreifen) ist, dass Austens Ouvre lediglich aus einem Werk mit Namen Pride and Prejudice besteht, geht es also um genau diese Geschichte, die seit 2005 nun schon dreimal auf die eine oder andere Weise visuell erzählt wurde (Joe Wrights Verfilmung, Becoming Jane und die vorliegende Mini-Serie). Fehlt nur noch eine Real-live-Soap à la Big Brother, und wenn man den Gerüchten (oder der IMDB) glauben schenkt, ist auch diese schon in Planung. Mit Stephen Fry als Mr. Bennet (neuste Forschungen brachten seinen Vornamen "Claude" ans Tageslicht...), Goran Visnjic als Darcy himself und Lily Allen (vor, während oder nach der Schwangerschaft?) als Lydia Bennet. Soviel zur Gerüchteküche, zurück zur DVD:

Hier findet P&P Junkie Amanda Price, frustriert von ihrem Job und gänzlich geschockt von dem (meiner Meinung nach schwer) romantischen Antrag ihres Freundes ("Marry me Babes, make an honest woman of me!") mal eben Elizabeth Bennet zwischen rosa Hotpants in ihrem Bad und tauscht kurzerhand Lebensumfeld und Bettstatt mit selbiger. Ihr Hauptproblem besteht nun darin, den Verlauf der Geschichte, wie er im Buche steht, zu Wege zu bringen. Wobei sie selbst sich als das größte Hindernis herausstellt. So sind beispielsweise Bingleys Augen zunächst einmal so von Amandas 21st century Dekolletée gefangen genommen, dass Janes leuchtende Schönheit glattweg überstrahlt wird.

Mehr sei zur Story nicht gesagt. Geht auch gar nicht, wenn man sich auf ein zumutbares Maß beschränken und trotzdem nachvollziehbar bleiben möchte. Ein Problem, das sich den Serienmachern nicht wirklich stellt, da sie sich mit dem Vorsatz der Nachvollziehbarkeit gar nicht erst belastet haben.
Da galt es wohl eher, das zur Verfügung gestellte Geld in der zur Verfügung stehenden Zeit sichtbar werden zu lassen. In den Austen-Fan-Lagern wurde u.a. kritisert, dass nun diese Fan-Fiction doppelt so viel Zeit (und wohl auch Geld) bekommen hat, wie die "seriösen" Romanverfilmungen im letzten Jahr. Seis drum. Viel mehr Gelaufe als in 90 Minuten zu bewältigen war, hätte man Anne Elliot wohl kaum zumuten können. Schade ist nur, dass das Geld für eher mittelmäßige Handwerker, was Kostüm, Ausstattung und Recherche anlangt, ausgegeben wurde, statt noch ein wenig am Script und anderen Kleinigkeiten zu feilen. So entsteht nämlich in allen Lagern der Eindruck, als wären Fans/Laien mit viel Wollen und etwas zu wenig gelerntem Können am Werk gewesen. Insofern vielleicht auch wieder konsequent (Fan-Fiction). Ein wahrlicher Pluspunkt ist allerdings die Tatsache, dass sich die Serie der meisten unzulänglichkeiten durchaus bewußt scheint und nicht nur Austens Buch, sondern auch sich selbst genüßlich durch den Kakao zieht.

Die Darsteller sind größtenteils gut, man wird sich dabei ertappen, sie gedanklich die Szenen wie sie im Buche stehen spielen zu lassen. Mr. Darcy wird für die Damen, die in ihm den brodelnden romantischen Helden schlechthin sehen, wohl eher eine Enttäuschung sein. Diesen Damen sei Wickham zur Tröstung empfohlen ;o} oder Mr. Claude Bennet.

Wie es um die Extras auf der DVD bestellt ist, kann ich leider noch nicht sagen. Wenn jedoch die Veröffentlichungen der anderen ITV Period Dramen einen Hinweis bieten, darf nicht mit üppiger oder überhaupt vorhandener Ausstattung gerechnet werden. Was abgesehen von dem Tatbestand der Anmaßung (bei dem Preis) schade ist. Denn das nach der Ausstrahlung des letzten Teils versendete Making-Of dürfte selbst dem Austen-Gouteur mit feinsinnigem Gespür für komische Charaktäre gute Unterhaltung und etwas Versöhnung bieten.


William Shakespeares Sommernachtstraum - Lindsay DuncanWilliam Shakespeares Sommernachtstraum
Lindsay Duncan, Alex Jennings, Desmond Barrit

DVD, 11. August 2005
     Verkaufsrang: 11812      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Eurovideo Sommernachtstraum v. William Shakespeare, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 11.08.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Fest der Träume      5 von 5 Punkten
Mit wunderbar leichter Hand und so einfachen wie genialen Mitteln hat die Royal Shakespeare Company das Stück inszeniert - nach der starbesetzten Hollywood-Verfilmung sicher kein geringes Risiko. Das Ergebnis ist ein Fest der Träume und eine Komödie der Liebesirrungen, die gleichermaßen lachen macht und bezaubert. Den am Ende von Puck erbetenen Applaus spendet man gern, und wieder einmal sagt man sich: Shakespeares wahre Erben sind die Schauspieler.

Sehr schöne Inszenierung      5 von 5 Punkten
Eine sehr schöne Inszenierung von Shakespeares Sommernachtstraum.
Ich kann dieses Stück nur empfehlen für Leute die das theater lieben, denn das Stück wird auf einer bühne gespielt. Alle Charaktere sind herrlich interpretiert.
Ein wirklich sehr sehr schöner Film.


Tom Jones [UK IMPORT] - Brian BlessedTom Jones [UK IMPORT]
Brian Blessed, Lindsay Duncan, Peter Capaldi, Sylvester McCoy, Frances de la Tour

DVD, 13. März 2006
     Verkaufsrang: 25741     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Tolle und unterhaltsame Umsetzung des Klassikers      5 von 5 Punkten
Ich habe den Roman vor ca. anderthalb Jahren mit großem Genuß gelesen und seitdem mit mir gehadert, ob ich mir die Verfilmung gönnen soll. Für meinen Geschmack hat sich die Investion voll und ganz gelohnt. Der Klassiker von Henry Fielding - dem übrigens eine eigene Rolle in der Verfilmung zugedacht ist, die darin besteht, die Geschehnisse spitzzüngig und hoch amüsant zu kommentieren - ist liebevoll und sehr nahe am Buch umgesetzt. Die vielfältigen und (entsprechend der Romanvorlage) überzeichneten Charaktere werden nach meiner Ansicht in der Verfilmung ganz im Sinne Henry Fieldings interpretiert und gefallen mir ausnahmslos gut - etwa der gutherzige Mr. Allworthy und als dessen Kontrapunkt der sanguine Mr. Western, der durchtriebene und arrogant-langweilige Blifil, vor allen Dingen aber auch Miss Sophia Western, deren Charakter ich im Film sogar wesentlich interessanter finde als im Roman, in dem sie eher ein bißchen langweilig daherkommt, während sie im Film durch abrupte Wutausbrüche und Stimmungswechsel sehr viel eher als Verwandschaft von Mr. Western herhalten kann. Und nicht zuletzt finde ich auch Max Beesley als Tom Jones eine sehr gelungene Besetzung, wenn man auch ein wenig über darstellerische Schwächen hinwegsehen muss - aber schon in seiner Erscheinung ist Max Beesley für mich einfach Tom Jones, wie man ihn beim Lesen des Romans vor Augen hat. Ein bißchen mehr Mühe hätte man sich vielleicht an mancher Stelle mit der Maske geben können: So wurde den Darstellern teilweise sichtlich einfach nur ein bißchen graue Sprühaarfarbe aufs Haupt gesprüht, um ihr Älterwerden im Laufe der Geschichte wohl eher zu symbolisieren als maskenbildnerisch umzusetzen. Im Übrigen gibt es an der Ausstattung aber wenig zu mäkeln - diese ist opulent, farbenfroh und abwechslungsreich. Wem also werkgetreue Verfilmungen von Litarturklassikern gefallen, die trotz ihres historischen Charakters gleichwohl zeitlos mit Blick auf ihre - mit karrikaturesk-satirischem Augenzwinkern vorgetragene - Abbildung der gesellschaftlichen Verhältnisse bleiben, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Wer Satire mag      3 von 5 Punkten
Wahrscheinlich habe ich keinen Sinn für diese Art Satire. Er ist nervig. Manche Szenen mußte ich vorspulen, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Ich habe eine andere Vorstellung von Filmgenuß. Einzig gut an dem Film und deshalb die Note 3 ist die schauspielerische Leistung der Sophy Western. Ihre Ausdrucksstärke allein und ein paar Highlights konnten mich am Ball halten, sodass ich den Film zu Ende schauen konnte.

Grandiose zeitlose Satire      5 von 5 Punkten
Es ist nun gut zwanzig Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe und 100prozentig kenne ich nicht mehr alle Details, aber dafür kann ich denjenigen die gerne skurille Personen in georgianischer Zeit in einer an die klassischen screwball comedy orientierten Dialog- und Handlungsvielfalt Freude haben dieses herrliche -optional in Englisch untertitelte- Werk nur allerwärmstens empfehlen- ein besonderer Reiz bildet der häufig als Kommentator und mit den handelnden Personen und dem Zuschauer interagierende Harry Fielding-der Schriftsteller-selbst, der wie auch im Roman immer wieder Bemerkungen und Anmerkungen einschiebt.


Perfect Strangers [UK IMPORT] - Lindsay DuncanPerfect Strangers [UK IMPORT]
Lindsay Duncan, Michael Gambon, Claire Skinner, Matthew MacFadyen, Toby Stephens

DVD, 9. Februar 2004
     Verkaufsrang: 6123     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Sternstunden im britischen TV!      5 von 5 Punkten
Ein Meisterwerk von Stephen Poliakoff! Sowohl was Regie als auch Drehbuch betrifft.
Als sich die weit verzweigte Familie Symon in einem Londoner Nobelhotel zu einer großen Familienzusammenkunft trifft, ahnt noch niemand, wie das alles ausgehen wird.

Und es gibt Überraschungen! Und was für welche! Unglaublich, was dabei alles zutage gefördert wird. Was sich zunächst als banal darstellt, wird bei näherer Betrachtung genauer enthüllt und entpuppt sich dann als eines von mehreren großen, teilweise sorgsam gehüteten Familiengeheimnissen.

Selten habe ich eine so gelungen zusammengestellte Darstellerriege in einer Produktion gesehen. Jede Rolle ist absolut perfekt besetzt und es schwirrt nur so von sehr bekannten Namen aus Großbritanniens erstklassigem Schauspieler-Pool. Toby Stephens, Claire Skinner, Timothy Spall, Lindsay Duncan - alles klangvolle Namen. Den Vogel schießen aber Sir Michael Gambon als Raymond Symon und Matthew Macfadyen als dessen Sohn Daniel Symon ab! Schauspielkunst vom Feinsten.

Hut ab vor "Perfect Strangers!




Die bittere Wahrheit ist, .....      5 von 5 Punkten
daß die Briten immernoch das beste Fernsehen Weltweit machen.
Abgesehen von den hervorragenden Schauspielern bietet dieser Film eine menge Wendungen und Überraschungen.
Und wie vom BBC nicht anders zu erwarten in eine perfekte Umgebung gestaltet.
Wer von Mathew Macfadyen beeindruckt ist, sollte auf jedenfall WARRIORS und SPOOKS sich anschauen.
Noch 2 BBC Höhepunkte !


Schrei in der Stille - Viggo MortensenSchrei in der Stille
Viggo Mortensen, Lindsay Duncan, Jeremy Cooper

DVD, 1. September 2004
     Verkaufsrang: 17544     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Zu langweilig      1 von 5 Punkten
Diesen Film habe ich notgedrungen gesehen, nachdem ich ihn einmal geschenkt bekommen habe und mich vorher wegen dem Klappentext nicht dazu aufraffen konnte ihn mir anzuschauen. Nun war also die notwendige Zeit gekommen und ich muss sagen: Er fängt nicht übel an, aber ich habe kaum etwas wieder finden können, was ich in einem Film erwarte zu finden: Keine Spannung, kein Verlangen zu wissen, wie es ausgeht (was auf der DVD fast schon steht...) und wäre ich müde gewesen würde ich jetzt schlafen und nicht schreiben.
Meine Vorrezensenten haben nur teilweise Recht, wenn sie sagen, dass allein die Landschaften den Film rechtfertigen. Denn allzu abwechslungsreich sind diese nicht: Einsame Farmhäuser inmitten von Kornfeldern, so weit das Auge reicht. Das ist nicht gerade die Landschaft, die mich großartig begeistert. Das finde ich eben nicht nur in Kansas. Die Sonnenuntergänge sind allerdings beeindruckend, kommen aber meiner Zählung nach nur 2x vor.
Die Story finde ich, wie schon mit dem Hinweis auf den Klappentext erwähnt, nicht gerade extrem originell, ist sie doch wohl einzigartig. Kurzum: Sie bringt mich nicht dazu, einen Film zu schauen - vielleicht weil ich gute kenne und schätze.
Schauspielerisch ist keine allzu schlechte Leistung zu erwarten, aber Viggo Mortensen als heutzutage wohl bekanntesten ("A History of Violence" oder, dem breiteren Publikum bekannt als "Herr der Ringe"-Darsteller "Aragorn") spielt noch nicht so gut, wie ich ihn aus den erwähnten vier Filmen kenne.
Ich würde mir diesen Film nicht kaufen, oder auch ausleihen - aus genannten Gründen. Den Preis finde ich persönlich auch zu hoch für diesen Film ohne wirkliche Fangemeinde - fragen Sie einmal durch die Bekanntschaft, wer ihn kennt, es werden nicht mehr als 10 % sein im Normalfall.

Der Alptraum hinter der Idylle      5 von 5 Punkten
Der Plot des Films ist im Idaho der 50ger Jahre angesiedelt. Erzählt wird er aus der Sicht des 9-jährigen Seth Dove, der mit einer hysterischen Mutter und einem apathischen Vater zusammenleben muss. Die Mutter wartet tagein tagaus auf die Rückkehr des älteren Sohnes aus dem Koreakrieg, während der Vater sich nur noch dem Lesen billiger Groschenromane widmet. Der Vater führt eine kleine Tankstelle, was unter anderen dazu führt, dass die Mutter sich schon zwanghaft über den Benzingeruch beklagt. Überall sei Benzingeruch, in den Gardinen, in der Kleidung, er wäre einfach nicht wegzubekommen. Den Vater würde sie schon von weitem mit seinem Benzingestank riechen.

Der Film beginnt schon beinah malerisch, mit drei Jungs die durch endlos lange goldene Kornfelder laufen. In diesen Bildern liegt eine kindliche Unschuld und Unbeschwertheit. Die sogleich dem Zuschauer aber auch wieder verbittert wird. Denn die Jungs spielen eins ihrer Lieblingsspiele Frösche explodieren zu lassen". Verschärft wird diese sinnlos grausame Tierquälerei, derer sich die Jungs nicht im Geringsten bewusst sind, von weiteren Umständen. Sie lassen den Frosch nämlich explodieren, während die Nachbarin Dolphin Blue sich über den merkwürdig aussehenden aufgeblasenen Frosch rüberbeugt, so dass sie komplett mit dem Blut des Frosches bespritzt wird. Bereits in dieser Anfangsszene entwickelt der Zuschauer eine ambivalente Beziehung zu dieser kindlichen Sorglosigkeit, die letztendlich eine kindliche Grausamkeit ist.

In dieser idyllischen Umgebung der Kornfelder taucht eines Tages ein schwarzer Cadillac auf, der schon bereits durch den krassen Farbkontrast, wie ein Fremdkörper wirkt und dadurch dem Zuschauer bereits Gefahr suggeriert. In dem Auto sitzen 4 schmierige Typen. Sie tanken an der Tankstelle der Doves und Seth muss sie bedienen, dabei streichelt einer der Typen mit dem Zeigefinger übers Gesicht. Spätestens jetzt weiß der Zuschauer, dass die Typen pädophile Züge aufweisen und dass sich eine Katastrophe anbannt.

Tatsächlich wird auch wenig später ein Freund von Seth in dem Brunnen hinter der Tankstelle Tod aufgefunden, was den Verdacht natürlich sofort auf Seths Vater lenkt. Untermauert wird dieser Verdacht zudem von einer Geschichte, die bereits viele Jahre zurückliegt, da hatte er einen 17- jährigen in der Scheune geküsst. Der Vater kommt mit den Anschuldigungen als auch mit der Konfrontation seiner homosexuellen Züge nicht klar und begeht Selbstmord. Diesen Selbstmord sehen wir mit den Augen des jungen Seth, trotz der Tragik der gesamten Situation - der Vater übergießt sich mit Benzin und zündet sich und die ganze Tankstelle an -, entwickeln die Bilder eine Art faszinierender grausamer Ästhetik. Seth sieht den eigenen Vater streben, kann sich aber auch nicht des hypnotischen Anblicks der Flammen erwähren.

Noch zu seinen Lebzeiten erzählte der Vater Seth über Vampire. Danach steht für den Jungen fest, dass die Nachbarin Dolphin Blue ein Vampir ist. Sie hatte dem Jungen nämlich unter anderem erzählt, dass sie 200 Jahre alt sei, wodurch sie aber lediglich eher ihre psychische Verfassung beschreiben wollte. Also auch dann noch sein geliebter Bruder Cameron, wegen des Todes des Vaters, nach Hause zurückkommt, sich in Dolphin verliebt, steht für Seth fest, er muss den Bruder retten und den Vampir beseitigen. Was sich vielleicht am Anfang noch als kindliche Naivität darstellt, entpuppt sich bald als lebensgefährlich.

Seth weiß um den schwarzen Cadillac, er hat gesehen wie die Männer seinen zweiten Freund ins Auto gezerrt haben und er weiß, dass man ihn eine kurze Zeit später tot aufgefunden hat.
Dennoch sagt er es keinem. Nein, er sieht in den Männern vielmehr seine einzige Möglichkeit den Vampir loszuwerden. Und es kommt wie es kommen muss, letztendlich lässt er die Nachbarin wissendlich in ihren Tod laufen. Statt sie zu warnen, guckt er zu, wie sie in den schwarzen Cadillac steigt um sich ein Stückchen in die Stadt mitnehmen zulassen. Paar Stunden später wird ihre Leiche am Straßenrand gefunden. Und erst als Seth die Verzweiflung und die Trauer des älteren Bruder sieht, wird im bewusst was er getan hat, denn er rennt in die Kornfelder hinaus und schreit nunmehr selbst verzweifelt den Himmel an.

Philip Ridley wurde oft der Vorwurf gemacht er hätte wohl zu häufig Lynch geschaut. Tatsächlich sind auch Parallelen vorhanden. Dennoch schafft Ridley hier was eigenes, was durchaus nicht durch und durch lynchesk" ist. Alleine die Visualisierung unterscheidet sich enorm. Während Lynch seine mysteriösen Effekte durchaus häufig aus dunklen Bildern zieht, aus der Dunkelheit im Allgemeinen, ist es gerade bei Ridley das Gegenteil. Seine Aufnahmen wirken gerade zu pittoresk (was natürlich damit zusammenhängt, dass Ridley auch Maler ist) und dennoch haftete ihnen was mysteriöses Unheilvolles an. Dies wird vor allem auch dadurch bewirkt, dass die Kamera immer wieder sich die Sicht des 9-jährigen aneignet. Aus dieser Untersicht wirkt alles größer und bedrohlicher.

Ridley spielt mit dem Zuschauer. Er lässt ihn erahnen wo die Reise hingeht, er zeigt ihm das unausweichliche Ende, doch wenig lässt den Zuschauer den Weg dorthin erahnen. Er lässt dem Zuschauer aber auch nicht die Möglichkeit ein endgültiges Urteil zufällen. Einerseits ist der Zuschauer geneigt den jungen Seth zu verurteilen, andererseits schildert Ridley die Beweggründe des Jungen so plausibel, dass man wiederum geneigt ist ihn zu rechtfertigen. Man ist hin und her gerissen. Der Zuschauer hat keine Zeit zum verschnaufen, es gibt kein Entkommen aus diesem Alptraum, der den Zuschauer durch eine Art morbider Faszination festhält.


Verwirrendes und teils geglücktes Regie-Debut      3 von 5 Punkten
Als ich den Film am Festival in Locarno zum ersten Mal gesehen habe, war ich davon gleichermassen beeindruckt und irritiert. Es geht irgendwie ums Erwachsenwerden und ums Verlieren der kindlichen Unschuld. Das ist jedenfalls meine Interpretation. Die Bilder sind kraftvoll und suggestiv, die Musikuntermalung ebenso, wenn sie auch manchmal zu aufdringlich eingesetzt wurde.
Beim Wiedersehen störten mich allerdings ein paar Dinge; Der Film ist sehr kopflastig und will gleichzeitig den Bauch berühren, was nur zum Teil gelingt. Die Story um eine zerrüttete Familie mit einem dunklen Geheimnis wird von der teils gelungenen, teils aber auch allzu platten Symbolik gleichsam überrollt. Deswegen vermag sie es auch kaum, den Zuschauer zu berühren.
Ein weiteres Problem ist der hoffnungslos überforderte kindliche Hauptdarsteller. Da wäre es wohl ratsam gewesen, jemanden zu casten, der vielleicht weniger niedlich aussieht, dafür aber etwas mehr Ausdruck und schauspielerische Fähigkeiten mitbringt.
Am schlimmsten aber gewichtet m. E. die fehlende Original-Tonspur. Der Film ist nicht nur miserabel synchronisiert, er verliert durch den abhanden gekommenen Südstaaten-Slang viel von seiner Authentizität.
Trotzdem: Ein beachtliches Regie-Debut mit unübersehbaren David-Lynch-Anleihen. Für Fans von "Blue Velvet" oder ähnlich verquast-skurriler Werke ein Muss, "Herr der Ringe"-Jünger werden aber möglicherweise überfordert.

Langatmig und schwerfällig      1 von 5 Punkten
Von diesem Film habe ich mir lt. Beschreibung mehr versprochen. Er war weder spannend noch sonderlich tiefgründig. Er war schwerfällig, langatmig, die Dialoge nichtssagend. Einzig die landschaftlichen Filmaufnahmen haben den Film etwas herausgerissen. Aber es ging ja nicht um die schöne Landschaft in diesem Film .....
Die ganz Geschichte hätte in einer halben Stunde abgehandelt werden können. Der schwarze Wagen - von dem auf dem DVD-Cover so eindringlich die Rede war - kam genau zwei (oder warens drei?) mal in dem Film vor und war ziemlich unspektakulär. Einen tieferen Sinn habe ich in diesem Film jedenfalls nicht gesehen. Sich diese DVD zu kaufen wäre rausgeschmissenes Geld, leiht Euch den Film aus.

Grausame Idylle      5 von 5 Punkten
Merkwürdig, aber ich ich diesen Film das erste mal am späten Abend angesehen habe bin ich dabei gleich zu Anfang eingeschlafen - eigentlich passiert mir das nur bei ausgesprochen langweiligen Filmen. Tatsächlich hatte ich "The Reflecting Skin" daraufhin für einen solchen gehalten: ein irgendwie mißglückter Versuch über die Form des Amerikanischen Surrealismus wie ihn David Lynch mit seinen Filmen geprägt hat. Doch dann entschloß ich mich diesem Film eine zweite Chance zu geben und auf einmal funktionierte die bizzare Szenerie und ich fühlte mich unmittelbar in ihren Bann gezogen - ein bedarf scheibar einer gewissen Grundstimmung einen Film wie diesen angemessen rezipieren zu können. Denn während etwa Lynchs Filme unterhalb der atmosphärischen Ebene mit verworrenen Plot-Puzzelsteinen beschäftigen ist die von Regisseur Phillip Ridley (welcher sich nebenbei bemerkt auch als Kinderbuchautor betätigt) geschriebene Geschichte aus der Sicht eines Jungen im ländlichen Kansas der 50er Jahre denkbar einfach konstruiert und es ist umso mehr das Unterschwellige, Sublime das einen gebannt in die Umwelt des kindlichen Protagonisten eintauchen lässt - oder gelangweilt über die skurrilen Szenarien und Charaktere sich belustigen.
In seinem Ansatz also ein höchst ambitionierter Kunstfilm - der erstaunlicherweise seinen inhärenten Ansprüchen voll und ganz gerecht werden kann. Da ist die wunderbar abgestimmte, manchmal schier atemberaubende Cinematographie (Gold und Blau in trügerischer Harmonie) von Dick Pope, die aufwallend-barockesque Filmmusik von Nick Bicât und nicht zuletzt die bizarren, oft surreal überzeichnet wirkenden Charaktere die allesamt keine wirkliche Sympathie zulassen oder gar bequeme Identifikationsmuster anbieten. Was einen schließlich zur Frage der Aussage geleitet: der Zuschauer wird mit einem verstörenden Szenario konfrontiert, dem alle naiv verstandene Menschlichkeit abhanden gekommen scheint.
Es ist eine Welt die von offensichtlich sinnlosen Grausamkeiten in der Familie, zwischen den Kindern und der Kinder gegen die Tiere aus allen anheimelden Angeln gehoben scheint. Mehr noch, die überall zutage tretenden Grausamkeiten scheinen an diesem Ort von so elementarer, archaischer Notwendigkeit wie das flammende Glühen der Sonne wenn sie Tag für Tag über der Einöde der Kornfelder emporsteigt. Als Seths Bruder Cameron aus dem Krieg zurückkehrt berichtet er halb schwärmerisch halb traumatisiert von den schrecklichen Detonationen der Atombombentests denen er beiwohnen musste. Der Atompilz als ultimative Metapher für die berauschende Schönheit der Zerstörung und des Todes. Er zeigt Seth ein Foto von einem verstrahlten Baby: seine Haut sei ganz silber geworden so dass man sich darin spiegeln könne. Er ist fasziniert von diesem Bild, von der grauenhaften Spiegelung. Und doch, oder gerade deswegen ist es die Reflexion der die Bewohner dieser archaischen Welt im Herzen Amerikas nicht fähig scheinen. Der Kindesmorde verdächtigt man sofort Seths einfältigen Vater Luke weil der einmal homosexuelle Neigungen zeigte, anstatt offenkundigen Indizien nachzugehen. Der Nachbar, ein Mormone, dessen Sohn ermordet wurde, ist überzeugt er müsse von Gott betraft werden. Es ist eine Welt die in einem regressiven Sog aus Bewusstlosigkeit, Fatalismus und religiösem Wahn geraten ist; eine Welt für die das Wort Aufklärung keine Bedeutung besitzt - doch trotz allem und gerade deswegen ist es eine Welt voll archaisch-berauschender, brutaler Schönheit. All diese Eindrücke kulminieren schließlich in dem "Urschrei" den Seth am Ende des Films, nach seinem Sieg über den imaginierten Vampir in den roterflammten Himmel stößt, wie ein heidnischer Ritus. Und tatsächlich ist dieser Moment der Abschluss einer Initiation: Seth ist nun gänzlich in diese Welt hineingewachsen.


 Weitere Kundenmeinungen


An Ideal Husband [UK IMPORT] - Minnie DriverAn Ideal Husband [UK IMPORT]
Minnie Driver, Rupert Everett, Cate Blanchett, Julianne Moore, Jeremy Northam

DVD, 10. April 2000
     Verkaufsrang: 9497      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 19,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Wenn Sie nach wirklich klugen Dialogen und einer gut strukturierten Geschichte suchen, dann können Sie bei Oscar Wilde gar nicht falsch liegen. Wildes Stück Ein perfekter Ehemann gehört nicht zu seinen bekanntesten Stücken, aber diese Filmadaption hat alles, was man sich nur wünschen kann. Die Besetzung hat außerdem die Fähigkeit, alles zum Besten umzusetzen: Cate Blanchett (Elizabeth, Oscar und Lucinda), Julianne Moore (Short Cuts, Boogie Nights), Minnie Driver (Ein Mann ein Mord, Big Night), Jeremy Northam (Der Fall Winslow, Emma) und besonders Rupert Everett (Die Hochzeit meines besten Freundes, Ein Sommernachtstraum), der perfekte Epigramme mit unverrückbarer Selbstsicherheit in die Runde wirft...
Die Geschichte dreht sich um Northam, ein Mitglied des britischen Abgeordnetenhauses. Dieser hat noch eine Leiche im Keller und wird von einer mysteriösen Frau (Moore) dazu erpresst, ein zweifelhaftes Geschäft einzugehen. Die mysteriöse Frau ist, wie sich später herausstellt, eine verhasste ehemalige Mitschülerin seiner Ehefrau (Blanchett). Alles löst sich zur allgemeinen Zufriedenheit auf - aber nicht, bevor nicht einige gewundene Wege des Schicksals begangen wurden, einige Verwechslungen stattgefunden haben und viel komischer Spott und soziale Spitzen verteilt wurden. Wilde, dessen unruhiges Leben und in der Öffentlichkeit breitgetretene Homosexualität in dem Film Wilde aus dem Jahr 1997 dargestellt werden, hatte ein scharfes Auge für Heucheleien und die künstlichen Posen, die von der damaligen Gesellschaft verlangt wurden. Eine politische Aussage steht aber niemals einem Lacher im Weg. Prächtig ausgestattet und wunderbar kurzweilig, wird Ein perfekter Ehemann jeden zufrieden stellen, der Spaß an Sozialsatire oder romantischer Komödie hat. -Bret Fazer


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

the perfect social satire: one can not beat Oscar Wilde and Rupert Everett is the perfect incarnation      5 von 5 Punkten



An Ideal Husband is an 1895 play by Oscar Wilde which revolves around blackmail and political corruption, and touches on the themes of public and private honour. The action is set in London, in "the present", and takes place over the course of three days. "Sooner or later," Wilde notes, "we shall all have to pay for what we do." But he adds that, "No one should be entirely judged by their past.

The movie is classy and captures uppper-class London to perfection. The language is wonderful and the lines really amusing like "Women have a wonderful instinct about things. They can discover everything except the obvious" or "Fashion is what one wears oneself. What is unfashionable is what other people wear" or "To love oneself is the beginning of a life-long romance.".

If you like Oscar Wilde you will enjoy this movie as Rupert Everett here as Lord Goring really is the best movie actor to portray an Oscar Wilde character. Cate Blanchett - Lady Gertrude Chiltern -,Minnie Driver - Miss Mabel Chiltern, Julianne Moore - Mrs. Laura Cheveley, Jeremy Northam - Sir Robert Chiltern and John Wood - Lord Caversham - give splendig performances too.Director Oliver Parker has created a real gem.


 Weitere Kundenmeinungen


Schrei in der Stille - Viggo MortensenSchrei in der Stille
Viggo Mortensen, Lindsay Duncan, Jeremy Cooper, Sheila Moore

DVD
     Verkaufsrang: 42844     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Verzerrte Kinderwelt      5 von 5 Punkten
,Schrei in der Stille' ist genau das, was der Titel sagt - der stumme Schrei eines Neunjährigen, der durch das dumme Gerede der Erwachsenen in einer verzerrten Wirklichkeit lebt. Der Film beginnt mit einem eisenharten Kontrast - dem Bild der ländlichen Idylle, die durch kindliche Grausamkeit aufgebrochen wird. Doch die Grausamkeit der Erwachsenenwelt übertrifft sie bei weitem: eine Mutter, die den Vater quält; ein Bruder, der beim Militär ,Inseln verwüstet'; gewalttätige Halbstarke, die in einem dicken Wagen die Gegend unsicher machen; ein Sheriff, der mit seinen Verdächtigungen Menschen ins Unglück stürzt. In dieser verlogenen Idylle werden Kinder getötet und niemand weiß, wer dafür verantwortlich ist. Doch die Schrecken des neunjährigen Seth drehen sich um die Vampire, von denen sein Vater in billigen Romanen liest. Für ihn setzten sich die rätselhaften Äußerungen der Erwachsenen zu der Überzeugung zusammen, dass die blutsaugenden Fantasiewesen Realität sind und er stolpert genau deswegen an der erschreckenden Wirklichkeit vorbei.
,Schrei in der Stille' ist schlicht ein wichtiger Film, der zudem noch so cineastisch gedreht ist, dass alle Freunde anspruchsvoller Bilder und Geschichten voll bedient werden. Das Szenario ist bis ins letzte ausgeklügelt - von der erschreckenden Tierquälerei am Anfang bis zum harten, traurigen Ende, an dem Seth erkennt, worin die eigentliche ,Sünde' der Menschen liegt: dass sie sich voneinander abwenden und in Scheinwelten leben. Sie opfern auf diese Weise die letzte Möglichkeiten, in einer Welt aus Grausamkeiten noch so etwas wie Solidarität zu finden. Als Seth diese traurige Wahrheit erkennt, bleibt ihm nur der ,Schrei in der Stille'.

Verstörendes, lakonisches, aber dennoch spannendes und tief emotionales Drama, das die verzerrte innere Welt eines Kindes offenlegt.





Schuld und Sühne      5 von 5 Punkten
Seth lebt eine scheinbar ideale Kindheit in den Weiten des ländlichen Canada.
Doch hinter der Idylle lauern Schatten: Aufkeimende Bosheit, die im Quälen von Tieren und in den bösen Streichen an einer geheimnisvollen Nachbarin, Dolphin Blue, aufscheinen. Ein depressiver Vater, der von einer enttäuschten, verbitterten Mutter getrieben wird. Ein geheimnisvoller, schwarzer Cadillac und eine Serie erschreckender Morde.
Die wichtigste Bezugsperson für den kleinen Seth ist sein erwachsener Bruder, der gezeichnet aus dem 2. Weltkrieg zurückkehrt, der sich ausgerechnet in die von Seth mit einer Mischung aus Faszination und Abneigung verfolgte Nachbarin verliebt und damit eine finale Katastrophe heraufbeschwört.

Der Geschichte ist konsequent aus der Sicht eines 11-jährigen Jungen erzählt. Die Welt liefert Bilder, die er magisch ausdeutet, ohne sie wirklich zu verstehen. Seth erkennt die Dinge gerade so weit, um Gefahren ausweichen zu können und sich im entscheidenden Moment seine Monster dienstbar zu machen.
Seth macht sich in seiner abgeschlossenen, kindlichen Welt auf die gleiche Weise schuldig, wie es der erwachsene Bruder mit seiner Teilnahme an den amerikanischen Atombombenversuchen im Pazifik tat: Er mordet aus Gelegenheit, versteht nicht wirklich, was er zu seinem vermeintlichen Vorteil nutzt, ist ebensosehr Opfer wie Täter.

Der Film erzählt und beschreibt, erklärt aber nicht. Verstörend schon durch die ungewöhnliche Kameraperspektive der meisten Einstellungen auf Augenhöhe des Kindes, befrachtet Ridley viele Bilder mit den Requisiten (dem "Engel", den Walfangutensilien u.v.a.m.) des verbindenden Themas: Der Schuld, die mit den vielgestaltigen Formen des Tötens verbunden ist.

Der Film ist schwere Kost und wird jedem, der sich wirklich auf ihn einlässt, über eine lange Zeit mit seinen suggestiven Bildern und seiner Vielschichtigkeit im Gedächtnis bleiben.
Ein Solitaire, für den sich so schnell kein Vergleich findet.

Die Leistung der Schauspieler in den Hauptrollen ist beeindruckend. Nachdem ich diesen Film gesehen hatte, habe ich den Namen Viggo Mortensen nicht mehr vergessen.

Die formalen Parallelen zu David Lynch, die ein anderer Rezensent sieht, kann ich nachvollziehen, wenngleich Lynchs technische Perfektion nicht erreicht wird.
Inhaltlich geht "Der Schrei in der Stille" aber m.E. noch um einiges über Lynchs Meisterwerk "Blue Velvet" hinaus.

Bizarrer Film - aber leider mehr schlecht als recht      2 von 5 Punkten
Es gibt hier zwei Möglichkeiten: Entweder meine geistigen Fähigkeiten konnten dem Sinn dieses Filmes nicht nachkommen oder der Film ist tatsächlich so daneben...
Wer sich hier (aufgrund der spannenden Kurzbeschreibung und/oder des Hinweises auf David Lynch) einen eher mystisch-bizarren Film gewünscht hat, wird meiner Meinung nach enttäuscht!
Der Film wird aus der Sichtweise des kleinen Jungens Seth dargestellt - in Form von Metaphern werden hier Bilder und Gedanken des Jungen miteinander verbunden.
Der Junge erlebt innerhalb kurzer Zeit einige Schicksalschläge (Mord an seinen Freunden, Suizid des Vaters) und versucht mit seiner kindlichen Naivität diese Dinge zu hinterfragen und zu verarbeiten. Phänomene wie Vampire oder Engel werden dadurch existent und lassen in dem kleinen Seth dunkle Gedanken hochkommen.
Ein Film, der meiner Meinung schon "zu" skuril ist und bei mir nicht mehr als ein Fragezeichen hinterlassen hat.
Einziger Höhepunkt: Die Nacktszene und Schauspielleistung von Viggo Mortensen ;o)

Keine Top-Empfehlung      2 von 5 Punkten
Ich bin eigentlich ein großer Fan außergewöhnlicher Filme Marke David Lynch und dergleichen, aber "Schrei in der Stille" hat meine Erwartungen absolut nicht erfüllt und ich habe mich den Film durchgelangweilt, wenn ich nicht gerade vor blutig explodierenden Fröschen die Augen verschließen mußte. Für schwache Nerven ist der Film auf jeden Fall nichts (ein Mann zündet sich auch noch recht anschaulich selbst an)und für Leute, die nichts mit wenig Worten und ruhigen Bildern anfangen können, ist der Film auch kein besonderer Geheimtipp.
Viel passiert nämlich wirklich nicht. Zwar kommen 2 Kinder um und am Ende auch Dolphin Blue, eine der Hauptpersonen (eine junge Frau, die ehrlich gesagt auch alles andere als toll aussieht), aber dazwischen tut sich eigentlich nichts und man irrt die meiste Zeit eher wie ein Schlafwandler durch diesen Film und sucht nach irgendeiner Erklärung für das, was passiert.
Ich habe den Film jetzt einmal gesehen und werde ihn mir sicherlich auch noch ein weiteres Mal ansehen, da ich ihn nun einmal auf DVD habe und wenigstens Viggo Mortensen noch einen Hingucker bietet, aber ansonsten ist der Film einer der schlechtesten, die ich bisher gesehen habe und ich würde ihn nicht wirklich weiter empfehlen. Da gibt es weitaus bessere, ungewöhnliche Filme, die zudem noch etwas Spannung zu bieten haben.

Unvergesslich und verstörend.      5 von 5 Punkten
.
Eines vorweg: „Schrei in der Stille" ist nichts für zartbesaitete Gemüter. Wer aber mit „Donnie Darko", „Leolo", Lars von Triers Frühwerk „The Element of Crime" oder der bizarren Welt von David Lynch etwas anfangen konnte, der wird auch an diesem Film seine helle Freude haben.
Der Zuschauer erlebt ein traumhaft schönes ländliches Kanada in den 50er-Jahren: Unendlich weite goldene Felder, metallicblauer Himmel, gleißende Sonne und dazwischen immer wieder ein paar Anzeichen menschlicher „Zivilisation", die, aus der Perspektive des jungen Seth betrachtet, grausamer ist, als es die Natur je sein könnte.
Wer sich je gefragt hat, was Schauermärchen wie „Max und Moritz", „Struwelpeter" und dergleichen in der kindlichen Fantasie anrichten können, der bekommt hier eine eindeutige Antwort: Seth traumwandelt durch eine oberflächlich schöne Welt, hinter der aber in jeder Einstellung ein Alptraum der Erwachsenenwelt lauert - und so geschehen fast schon beiläufig die grausamsten Dinge. Die Kameraführung ist dabei ebenso zurückhaltend-brilliant wie die Tonspur: Beide möchten nicht moralisieren sondern lediglich eine Welt beschreiben, in der, aus kindlicher Perspektive, dunkle Mythen und unlogisches Chaos Angst und Schrecken verbreiten.
Selten lagen in einem Film Schönheit und Gewalt, Bewunderung und Verstörung bzw. Freude und Entsetzen so nahe beieinander. Die strenge Durchkomponiertheit und die hochgradige Stilisiertheit der Bilder entfalten eine Suggestivkraft, die Worte in diesem Film eigentlich überflüssig macht. Insofern ist es auch nicht weiter tragisch, dass die DVD bisher nur die deutsche Sprachversion zu bieten hat. Zu beneiden sind diejenigen, die mit einem Beamer in diese berauschenden Bilderfluten eintauchen können und sich zurück in ihre eigenen Kindheitstraumata treiben lassen.
Der Londoner Schriftsteller Philip Ridley hat diesen Film 1990 geschrieben und inszeniert - und damit ein deutliches Ausrufezeichen für Fans des Autorenkinos in die Filmwelt gesetzt.
Ein kleines Schmankerl obendrauf: „Herr der Ringe"-Fans werden hier den damals noch eher unbekannten Vigo Mortensen in einer interessanten Rolle entdecken ...


Under The Tuscan Sun [UK IMPORT] - Diane LaneUnder The Tuscan Sun [UK IMPORT]
Diane Lane, Sandra Oh, Lindsay Duncan, Raoul Bova

DVD, 20. September 2004
     Verkaufsrang: 49846      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 21,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)

Charmant      5 von 5 Punkten
Wunderschöner, warmherziger Film mit Traumlandschaften, einer zauberhaften, hervorragenden Hauptdarstellerin Diane Lane und mehreren sehr guten und sympathischen Nebendarstellern. Ich erwarte nicht von jedem Film, dass er mich bis drei Uhr morgens den Schlaf kostet, weil ich darüber sinnieren muss, ob ich etwas fürs Leben gelernt habe. Deshalb: "Fallen lassen und träumen", Romantik ist schließlich kein Schimpfwort.
Empfehlung: Englische Originalversion.

Zum Träumen      5 von 5 Punkten
Wunderschöne Geschichte mit herrlichen Toskanalandschaftsbildern. Gerade weil hier das Liebesleben der Hauptdarstellerin mal nicht so optimal verläuft und sie am Ende doch völlig ungeahnt ihr Glück findet, ist dieser Film absolut sehenswert. Hab ich ihn mir sofort 2x hintereinander angesehen.

Es fehlt das gewisse Etwas....      2 von 5 Punkten
Es ist nicht die Story an sich, die schlecht ist. Eine von der Liebe enttäuschte Frau bekommt eine Reise in die Toskana geschenkt, die sie auf andere Gedanken bringen soll. Leider ist die Protagonistin (verkörpert von Diane Lane) ziemlich langweilig und farblos. Auch die Story berührt nicht einmal wirklich das Herz. Es ist ganz nett anzuschauen, da die Landschaft und das alte Haus in der Toskana wirklich schön sind. Was leider der einzige Pluspunkt für uns war. Mein Mann und ich hatten uns den Film geliehen, weil wir gehofft hatten, einen ähnlich romantischen und bewegenden Film wie "Ein gutes Jahr" zu sehen. Leider wurden wir enttäuscht. Der Geschichte fehlt es an Romantik, Liebe und echten Gefühlen.

Einer meiner Lieblinge ...      5 von 5 Punkten
Ich kann wirklcih nciht sagen was diesen Film so toll macht, aber er ist es ohne Zweifel !
Ein absolut grandioses Meisterwerk mit Diane Lane als sitzengelassener Ehefrau, die von ihrer besten Freudninn (Sandra Oh, Emmy Gewinnerin "Grey's Anatomy")und derren Partnerin (Kate Walsh, "Grey's Anatomy") eine Reise in die Toskana geschenkt bekommt.
Dort angekommen kauft sie, zu ihrem eigenen Erstaunen ein bauffälliges, aber wunderschönes Haus.
Hier erlebt Sie einen Menge, und mit der Zeit kommt auch ihre beste Freundinn zu ihr weil Sie schwanger, von ihrer Partnerin sitzegelassen wurde. Langsam fangen die beiden an "La Dolce Vita" zu genießen und finden auf ihrem Weg alles mögliche an neunen Freunden bis hin zu merkwürdigen Begegnungen.

Absolut grandios ist diese Umsetzung des Buches von Frances Mayes.
Einfach nur einen Empfehlung für Lebensphilosophen und hoffnunglose Romantiker !

La Dolce Vita in der Toskana      5 von 5 Punkten
Was für ein schöner Film! Ich habe ihn jetzt schon zum dritten Mal angeschaut, Telefon aus&sich einfach durch nichts und niemanden beim Anschauen stören lassen!
Die Schriftstellerin Frances, die nebenbei Buchkritiken schreibt, ist gerade von ihrem Mann geschieden worden. Ihre beste Freundin schenkt ihr eine Reise in die Toskana, die Frances anfangs nur widerwillig annimmt. Dort angekommen führt sie das Schicksal (in Form einer Schafherde) zu einem alten und baufälligem Haus. Dieses Haus ist ihre Chance ein neues Leben zu beginnen und die unterschiedlichsten Menschen kennenzulernen!
Der Film besticht nicht nur durch die charmante Hauptdarstellerin Diane Lane, sondern auch durch viele besondere Nebendarsteller! Alles in allem ein Film, der zu herzen geht und zeigt, dass am Ende Träume und Wünsche in Erfüllung gehen können&zwar anders als gedacht&aber so ist das Leben eben!


 Weitere Kundenmeinungen


Hornblower - The Even Chance [UK IMPORT] - Ioan GruffuddHornblower - The Even Chance [UK IMPORT]
Ioan Gruffudd, Robert Lindsay, Dorian Healy, Michael Byrne, Sean Gilder

DVD, 15. Juli 2002
     Verkaufsrang: 61684     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Überzeugend und bewegend      4 von 5 Punkten
Großes Kino darf man ja nicht sagen - aber großartiges TV, von der ersten bis zur letzten Minute. Diese Einstiegsfolge der Hornblower-Saga schildert gegen Ende des 18. Jahrhunderts den Werdegang des jungen Midshipman (also Seekadett oder Offiziersanwärter) von seinem Eintritt in die königlich britische Marine bis zur bestandenen Feuertaufe. Der Zuschauer erlebt das Aufeinanderprallen unterschiedlichster Charaktere - der stotternde und seekranke Neuling Hornblower und seine mitfühlenden Kumpels aus der Seekadettenmesse auf der einen Seite, und ihre Gegenspieler auf der anderen: Zunächst wäre da Oberfiesling Jack Simpson, ebenfalls Offiziersanwärter und außerdem brutaler und ehrloser Sadist. Dann hätten wir da noch den Kapitän einer geenterten französischen Prise, der (selber schuld) den siebzehnjährigen Rotzlöffel Hornblower nicht für voll nimmt. Beinahe am interessantesten ist der Prozess des Zusammenraufens mit der kleinen Division von Matrosen, die nach Hornblowers Wechsel zum Kriegsschiff "Indefatiguable" unter seinem Kommando steht. Diesen Männern und ihrem Kapitän Pellew wird der Zuschauer auch in der nächsten Folge der Serie begegnen. Neben all jenen (sehr gekonnt dargestellten) persönlichen Verwicklungen geraten die kriegerischen Unternehmungen in den Hintergrund; sie wirken sehr gerafft und arg zusammengeschnitten. Schade, denn fünf oder zehn Minuten mehr mit ein bisschen "Äktschen" hätten dem Film wirklich nicht geschadet. Aber auch so ist der Streifen vorzüglich und macht Lust auf den nächsten Teil, der meines Erachtens noch besser daherkommt und auch ein bißchen vom typisch britischen Humor gucken lässt ...

Einfach nur genial      5 von 5 Punkten
Diese Serie gehört mit zum Besten was jemals zum Thema Seekrieg des 17.ten und 18.ten Jahrhunderts verfilmt wurde.
Die Schiffe und Uniformen kommen sehr authentisch durch und auch die Umsetzung der Romanvorlage ist sehr gelungen. Ich kann nur hoffen das es in Zukunft noch mehr Folgen geben wird.
Einziger Nachteil für Deutschland: Es gibt diese hervorragende Serie nur um englischen Original. Es sind schon mehr als Durchschnittliche Sprachkenntnisse erforderlich um hier wirklich alles zu verstehen. Aber mal ehrlich: Eine deutsche Symchronisation, wenn sie denn erfolgt, kann gegen das Original eigentlich nur blass aussehen.
Fazit: Wenn man des Englischen mächtig ist und sich für diese Themen interresiert: UNBEDINGT KAUFEN !!!

hornblower - the even chance      5 von 5 Punkten
Ich habe alle bisher erschienenen Hornblower Videos zusätzlich auf DVD aus Amerika bestellt.
Diese Hornblower-Bände sind die besten und authentischsten Filme
die bisher gedreht wurden.
Endlich stimmt einmal alles: Schiffe, Uniformen, Zeit.

Grosses Abenteuer, hervorragend gespielt!      5 von 5 Punkten
Dieser 1. Teil der Hornblower-Filme behandelt einige wenige Kapitel aus "Mr Midshipman Hornblower" und erweitert die Geschichte des Duells - auf höchst spannende Weise. Wir lernen den 17 jährigen Hornblower kennen als er zum ersten Mal an Bord kommt und gleich auf den Bösewicht der Truppe - Midshipman Simpson trifft, der ihn begeistert quält, bis Hornblower nur noch den Ausweg sieht, Simpson zu fordern, selbst wissend, dass dies einem Selbstmord gleichkommt. Doch das Duell findet nicht so statt, wie geplant. Statt dessen erhält Hornblower mit Beginn des Krieges die Chance unter Cpt. Pellew zu dienen, der, genauso wie der Zuschauer,bald begreift, was in dem jungen Mann steckt, ob im Umgang mit einer renitenten Division oder einem hinterlistigen französischen Handelscapitän. Hornblower bewährt sich mehr als einmal und erhält letztendlich seine Chance auf das Duell... Ioan Gruffudd mag nicht auf den ersten Blick dem Horatio Hornblower des Buches entsprechen, doch er füllt diese Figur mit Leben und macht sie realistisch. Inzwischen habe ich den Film gute 20-mal gesehen und bin immer noch begeistert, denn man kann immer wieder neue Details entdecken. Neben Gruffudd ist Robert Lindsay als Cpt. Pellew noch aus dem wunderbaren Cast herauszuheben, bei dem jede Rolle perfekt besetzt ist. Für jeden Hornblower-Fan und Film-Freak sehr sehenswert!


Rom - 1. + 2. Staffel - Kerry CondonRom - 1. + 2. Staffel
Kerry Condon, Lindsay Duncan, Kevin McKidd, James Purefoy, Ray Stevenson

DVD, 5. Dezember 2008

Verkaufsrang: 5055
Noch nicht veröffentlicht

Preis: € 62,95
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



Criminal Justice [UK IMPORT] - Pete PostlethwaiteCriminal Justice [UK IMPORT]
Pete Postlethwaite, Ben Whishaw, Con O'Neill, Bill Paterson, David Westhead

DVD, 6. Oktober 2008

Verkaufsrang: 45379
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren





Dirty Tricks [UK IMPORT] - Martin ClunesDirty Tricks [UK IMPORT]
Martin Clunes, James Bolam, Lindsay Duncan

DVD, 5. Mai 2003

Verkaufsrang: 51414

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
  Bei anderem Anbieter bestellen



Unter der Sonne der Toskana - Diane LaneUnter der Sonne der Toskana
Diane Lane, Sandra Oh, Lindsay Duncan, Nahed Mohammad

Videokassette, 12. August 2004

Verkaufsrang: 3726

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
  Bei anderem Anbieter bestellen





A Year In Provence [UK IMPORT] - John ThawA Year In Provence [UK IMPORT]
John Thaw, Lindsay Duncan

DVD, 21. Juli 2008

Verkaufsrang: 55870
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 23,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



A Midsummer Night's Dream [UK IMPORT] - Barry LynchA Midsummer Night's Dream [UK IMPORT]
Barry Lynch, Lindsay Duncan, Alex Jennings, Desmond Barrit

DVD, 1. September 2008

Verkaufsrang: 64959
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 23,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren





GBH - The Complete Series [UK IMPORT] - Michael PalinGBH - The Complete Series [UK IMPORT]
Michael Palin, Robert Lindsay, Julie Walters, Lindsay Duncan

DVD, 12. Juni 2006

Verkaufsrang: 62330
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 42,99
(versandkostenfrei nach D, CH und A,
 Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren



Danielle Steel's Once In A Lifetime [UK IMPORT] - Lindsay WagnerDanielle Steel's Once In A Lifetime [UK IMPORT]
Lindsay Wagner, Barry Bostwick, Amy Aquino, Rex Smith, Duncan Regehr

DVD, 17. April 2006

Verkaufsrang: 67780
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 9,99
(versandkostenfrei ab 20 €
Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren





Seiten:
  1  2 3 
Nächste Seite