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| DVDs: Marlene Dietrich | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Eine auswärtige Affäre Jean Arthur, Marlene Dietrich, John Lund DVD, 26. Mai 2008 Verkaufsrang: 2676 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden EINE AUSWÄRTIGE AFFAIRE
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Liebe auf dem Schwarzmarkt - Billy Wilders Klassiker 5 von 5 Punkten FOREIGN AFFAIR (Eine auswärtige Affäre) aus dem Jahr 1948 ist hierzulande selten zu sehen und wurde nie deutsch synchronisiert (weshalb die DVD auch lediglich eine OmU-Fassung bietet), dabei handelt es sich bei der Komödie um einen der besten Filme von Billy Wilder. Im geteilten Nachkriegs-Berlin soll Jean Arthur als zähe Miss Frost (der Name ist Programm) die Moral der US-Truppen überprüfen. Von jener ist aber nicht mehr viel vorhanden, und die steife Miss Frost verfällt ausgerechnet dem Army Captain John Pringle (John Lund), dem größten Schlawiner von allen, der nebenbei eine heiße Affäre mit Nachtclub-Sängerin und ehemaliger Nazi-Gefährtin Erika (Marlene Dietrich) pflegt. Wilder und seine Drehbuchautoren feuern von der ersten Filmminute (in der Jean Arthur wunderbar eingeführt wird: anstatt sich das zerstörte Berlin aus dem Flugzeugfenster anzusehen, schreibt sie zunächst ihren Bericht fertig, schraubt den Füller sachgerecht zu und braucht praktisch ewig, um sich dem wahren Leben jenseits ihrer Akten zu widmen) ein wahres Feuerwerk an Gags und scharfer Beobachtung ab. Interessant ist dabei Wilders Darstellung der ehemals verfeindeten Mächte. Die Siegermacht USA besteht fast ausnahmslos aus lüsternen Soldaten, welche die deutschen Frauleins verführen wollen, die besiegten Deutschen sind durchaus sympathische Überlebenskünstler, denen man allerdings nicht trauen kann. Ähnlich wie im späteren EINS, ZWEI, DREI macht sich Wilder über alles lustig, was uns Schmerzen bereitet, anders als in jenem Film aber findet er in FOREIGN AFFAIR auch menschliche Wärme und verkneift sich jeden Zynismus, ohne dabei jemals kitschig zu werden. Die "Mensch-werdung" von Jean Arthurs Paragraphenreiter Miss Frost geht tatsächlich zu Herzen. In der besten Szene des Films sucht sie mit ihrem Captain im Aktenarchiv nach Beweisen für Dietrichs Nazi-Bekanntschaften. Sprichwörtlich wie buchstäblich von Lund in die Enge getrieben (sie steckt am Ende zwischen den Aktenschränken fest) muss sie erkennen, dass sie sich unsterblich verliebt hat. Hier sind Dialoge und Inszenierung von unglaublicher Brillanz.
Marlene Dietrich stiehlt als Erika von Schlütow allen die Schau. Begleitet von Komponist Friedrich Hollaender am Klavier singt sie Black Market, The Ruins of Berlin und Lovely Illusions. Ihre Schönheit und Gerissenheit werden von Wilder genial für die Darstellung der Besiegten genutzt, die mit aller Kraft ums Überleben in einer chaotischen Welt kämpfen. FOREIGN AFFAIR ist noch mehr als ein fantastischer Klassiker der Komödie, er ist gleichzeitig ein wichtiges Zeitdokument und Paradebeispiel, wie man mit Charme und Intelligenz auch die düstersten Stoffe zuschauergerecht umsetzen kann - ähnlich wie es Wilders Mentor Lubitsch mit SEIN ODER NICHTSEIN vorgemacht hat.
Die DVD aus der Hollywood-Collection präsentiert wie schon erwähnt FOREIGN AFFAIR lediglich in der englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln. Da sich viele Gags und Situationen aus den Sprachunterschieden von Besatzern und Besetzten ergeben, ist dies auch die einzige Möglichkeit, den Film richtig zu genießen. Glücklicherweise wurde er nicht neu synchronisiert. Leider sind die Untertitel nicht abschaltbar. Extras sind nicht vorhanden.
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Zeugin der Anklage Tyrone Power jr., Marlene Dietrich, Charles Laughton DVD, 13. Juni 2008 Verkaufsrang: 3937 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
"Where is my cocoa?" 5 von 5 Punkten Sir Wilfrid Robarts (Charles Laughton), Barrister is returning to work prematurely from hospital for a heart condition. He is accompanied by fussy Miss Plimsoll (Elsa Lanchester) Nurse.
Sir Wilfred promised not to take on any strenuous case. However in exchange for a chance to pilfer a forbidden cigar he soon gets intriguingly involved in a murder case. You can tell that Leonard Stephen Vole is being actively accused of murder based on circumstantial evidence. Sr. Wilfred after giving charismatic Leonard the eye-glass test is sure that he is innocent and knows if he does not take an active part in the trial that Leonard is doomed. To make matters worse Leonard's wife Christine Helm Vole (Marlene Dietrich), his only alibi, is some sort of cool character and looks suspicious her self.
Will Sir Wilfred take on the case? And if so will he die trying?
What is Christine's secret?
How will it turn out in the end?
This film is well played and will keep you on the edge of your seat. You will be like the jury vacillating over his innocence and the outcome of the trial. Do not let Leonard's story distract you from the bantering and budding affair between Sir Wilfred and Nurse Plimsoll.
Sternstunde der Filmgeschichte 5 von 5 Punkten Billy Wilders ZEUGIN DER ANKLAGE ist ein Film, den man immer und immer wieder sehen kann, weswegen er auch in jede DVD-Sammlung gehört. Der Grund dafür ist schlicht der, dass bei diesem Klassiker alle Beteiligten, vor und hinter der Kamera, großartige Arbeit geleistet haben. Hier stimmt einfach alles. Schon die Vorlage von Agatha Christie war eines ihrer besten Werke, die Drehbuchbearbeitung sprüht vor Witz und Spannung in perfekter Kombination, wie sie sonst nur Hitchcock gelungen ist, dem der Film irrtümlicherweise oft zugeschrieben wird (dabei hat der Meister des Thrillers sich nie für Whodunits interessiert). Billy Wilder, der in jedem Genre zuhause war, inszeniert straff, temporeich, ironisch und treibt seine Darsteller zu Höchstleistungen. Unvergessen Charles Laughton als knurriger Anwalt des undurchsichtigen Tyrone Power, unvergessen natürlich die legendäre Marlene Dietrich als Tyrone Powers' Gattin aus der Hölle, aber ebenso unvergessen auch Elsa Lanchester ("Sie haben Ihren Cognac vergessen!") als Laughtons Krankenschwester, Henry Daniell oder die schwerhörige Zeugin Una O'Connor.
ZEUGIN DER ANKLAGE gehört zu den ewigen Hollywood-Klassikern. Wenn ich nicht weiß, welchen Film ich gerade ansehen soll, greife ich meistens zu ZEUGIN DER ANKLAGE. Das ist das größte Kompliment, das ich einem Film machen kann. Hundertmal gesehen, immer wieder großartig!
Die DVD-Version aus der UA-Collection ist identisch mit den bisherigen Veröffentlichungen, das Bild ist nach wie vor nicht anamorph. Extras sind keine vorhanden, dafür aber immerhin der Original-Ton, der allein schon wegen Marlene Dietrichs raffinierter Darstellung ein Genuss ist. |
Marlene Marlene Dietrich DVD, 21. November 2008 Verkaufsrang: 4923 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mythos und Wahrheit - Maximilian Schells großartiges Marlene-Porträt 5 von 5 Punkten Endlich und erstmals auf DVD, die vielleicht beste Schauspieler- Dokumentation aller Zeiten, Maximilian Schells MARLENE aus dem Jahr 1984 über die Künstlerin, Zeitzeugin und insbesondere den Menschen Marlene Dietrich. Die (ca.) 83-jährige Filmlegende stimmte zunächst zu, sich in ihrer Pariser Wohnung filmen zu lassen, verweigerte kurz vor Drehbeginn aber diese Zustimmung wieder ("Ich bin zu Tode fotografiert worden", lautet dazu ihr berühmter Ausspruch) und ist so nur noch hörbar. Maximilian Schell, der mit Marlene 1961 im "Urteil von Nürnberg" zusammen spielte ("You were so wonderful in this..."), ließ ihr Apartment im Studio nachbauen und präsentiert sein Porträt als Mischung aus Studioaufnahmen, Filmausschnitten und Szenen aus dem Schneideraum, in denen er die verschiedenen Ebenen montiert, begleitet von den Erinnerungen der Dietrich, die sich so schwer greifbar und doch so wahrhaftig gibt, wie man es nicht erwarten durfte. Ihre konstante Weigerung, irgendetwas von sich preis zu geben, führt verblüffenderweise dazu, dass man nirgendwo so viel über sie erfährt wie in MARLENE. Das liegt sowohl an Schells gleichzeitig sensibler, behutsamer als auch kluger und energischer Interview-Führung, aber natürlich in erster Linie an Marlene selbst. Sie gibt sich sperrig, zornig, sentimental, stur, liebevoll, sie widerspricht oft und will oder kann sich an viele Dinge nicht erinnern (so beharrt sie darauf, nie einen Stummfilm gemacht zu haben), erstmals spricht sie auch über ihr schwieriges Verhältnis zu Deutschland. Sie präsentiert so viele Facetten ihrer Persönlichkeit, dass ihr Mythos von Schells Dokumentation nicht erhellt, sondern bis in alle Zeiten zementiert wird. Lobhudeleien oder romantische Verklärung gibt es in MARLENE nicht, auch kein chronologisches Abhaken der Biografie. Maximilian Schell ist viel mehr gelungen als ein Künstlerporträt - MARLENE ist ein Puzzle, ein großer, künstlerisch wertvoller, vielschichtiger Film über eine faszinierende, unergründliche Persönlichkeit, eine Legende. Zu Recht hat er zahlreiche Filmpreise abgeräumt. Ein Film, den man immer wieder schauen kann und der (von mir aus) noch Stunden länger dauern könnte. Durch seine Originalität und Einzigartigkeit bleibt er nachhaltig im Gedächtnis. Wunderbar!
Die DVD von Soulfood ist zwar etwas spartanisch ausgestattet, doch ist die Veröffentlichung dieses Meisterwerks lange überfällig. Das Bild ist Vollbild (korrektes Format dürfte 1,66 sein), der Ton Deutsch Mono, so wie er auch im Kino lief. Da Schell und Dietrich mal Englisch, mal Deutsch miteinander sprechen, sind deutsche Untertitel optional anzuwählen. Extras gibt es keine, allerdings liegt dem DVD-Digipack ein Filmposter bei. |
Der große Bluff James Stewart, Marlene Dietrich, Brian Donlevy DVD, 21. Oktober 2004 Verkaufsrang: 7255 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden In der Kleinstadt Bottleneck gibt der Saloonbesitzer Kent Brian Donlevy den Ton an. Unterstützt wird er von dem korrupten Bürgermeister Slade Samuel S. Hinds. Mit Hilfe seiner Geliebten Frenchy Marlene Dietrich bringt Kent beim Kartenspiel reiche Farmer um ihre Grundstücke. Als Sheriff Keogh Joe King einschreitet, erschießen ihn Kents Männer und der Bürgermeister ernennt den Säufer Dimsdale zum Nachfolger. Der aber schickt nach dem Sohn eines toten Freundes, um mit ihm als Hilfsheriff für Recht und Ordnung zu sorgen. Tom Destry jr. James Stewart reist in einer Postkutsche an, bestellt im Saloon lieber Milch und lässt sich von Kent und Frenchy veralbern. Eine Waffe trägt er nicht. Wie nur soll dieser seltsame Fremde in der Stadt aufräumen? Doch Destry ist nicht tatenlos zwar kann er Kent keine Betrügereien nachweisen, aber vielleicht den Mord am Sheriff. Er provoziert Kent und deutet an, das Versteck der Leiche zu kennen. Prompt wird einer von Kent's Ganoven verhaftet, als Destry ihm folgt. Doch Kent gibt sich nicht geschlagen Das Gerichtsverfahren gegen seinen Mann wird der Bürgermeister persönlich leiten; die Geschworenen tagen im Saloon. Da kann eigentlich nichts schief gehen. Aber Destry hat noch einen Trumpf Ein Bundesrichterist auf dem Weg. Als Kent das erfährt, stürmt er mit seinen Männern das Gefängnis, erschießt den Sheriff und befreit seinen Mann. Destry kommt zu spät. Jetzt endlich schnallt er seinen Revolvergürtel um und geht in den Saloon. Es kommt zum dramatischen Show-Down.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Geht in Deckung und zieht die Köpfe ein 5 von 5 Punkten Dieser rasant geschnittene Saloonwestern war einer der größten Kassenknüller im Herbst 1939 - die bis dahin erfolgreichste US-Kino-Saison. In jenem Jahr hatte Universal das Genre des Western aus den Tiefen der B-Movies gehoben. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs war Hollywood der europäische Markt weggebrochen. Die Studios besannen sich wieder auf uramerikanische Sujets. Produzent Joe Pasternak gelang es, Universal wieder zu einem gleichberechtigten Konkurrenten aufwendiger A-Movies zu machen und setzte sich mit temporeichen, frechen Action-Filmen an die Spitze des Genres. Höhepunkt ist zweifellos die Schlägerei zwischen Marlene Dietrich und Una Merkel, eine Szene die heute im Home-Cinema besonders wirkungsvoll über den Bildschirm kommt. Der Zuschauer ist Mittelpunkt des Geschehens. Man zieht den Kopf ein und geht in Deckung. Kino im besten Sinne des Wortes. Bewegte Bilder gibt es hier über genug. Der Song The Boys in the Backroom wurde der große Weltkriegsschlager der US-Army.
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Spiegel TV - Das Dritte Reich in Farbe Marlene Dietrich, Reinhard Heydrich, Alfred Jodl, Heinrich Himmler, Robert Ley DVD, 23. August 2001 Verkaufsrang: 19978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die erste Hälfte unseres Jahrhunderts, die Weltkriege, die Aufmärsche in Nürnberg und Moskau, die Auftritte Roosevelts und Churchills Überliefert und im Gedächtnis der Generationen verhaftet sind sie in klassischem Schwarz-Weiß. Doch kaum bekannt haben sich auch andere Bilder erhalten. Denn Hitlers Geliebte Eva Braun und des Führers Pilot Hans Baur, Marlene Dietrich und Roosevelts Finanzminister, einige Soldaten der Wehrmacht und die Kameraleute des US-Geheimdienstes OSS hatten eine gemeinsame Passion Sie filmten Geschichte in Farbe. SPIEGEL TV zeigt einmalige Ausschnitte Hitlers legendärer Blitzbesuch im eroberten Paris 1940, seine Treffen mit Mussolini in Berlin und Rom, aber auch Bilder vom Alltag unter dem Hakenkreuz und vom letzten Aufgebot der Wehrmacht im April 1945 an der Oder, von geheimen Versuchen mit der legendären V2, von den Invasionen in Nordafrika, Sizilien und in der Normandie.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Schauderhaft gute Dokumentation 5 von 5 Punkten Bisher kannte man die dunkle Vergangenheit Deutschlands nur in Schwarz-Weiss. Die damals übliche geringe Bildrate von 18 Frames pro Sekunde verlieh dem ganzen einen ungewollten "Slap-Stick" Charakter. Das hat sich zwar nicht geändert jedoch in dieser Dokumentation sieht man die Markierungen auf Geschäften "Achtung Jude" plötzlich in Blutrot! Die Gesichter bekommen Farbe und es wird umsomehr bewusst, daß es erst 60 Jahre her ist. Auch wenn der Inhalt sich nach der Verfügbarkeit des Bildmaterials richten muss so ist das "Schaudern", das die DVD hervorruft es auf jeden Fall wert. Sie sollte in Schulen gezeigt werden!
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Marokko - SZ-Cinemathek Gary Cooper, Marlene Dietrich, Adolphe Menjou DVD, 9. Juli 2005 Verkaufsrang: 22800 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Marokko. DVD-Video
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Liebe und Leidenschaft bis zur Selbstaufgabe - Marlene in Marokko 5 von 5 Punkten MAROKKO ist mehr als ein Film, er ist ein Erlebnis. Mit ihrer ersten amerikanischen Zusammenarbeit nach dem "Blauen Engel" haben Regisseur Josef von Sternberg und sein Star Marlene Dietrich 1930 einen Riesenhit und ewigen Klassiker geschaffen, dessen schwüle, aufgeladene Atmosphäre heute noch staunen lässt, erzählt in betörenden Schwarzweißbildern.
Die Story: Fremdenlegionär Gary Cooper verliebt sich in die Nachtclubsängerin Dietrich, die für ihn einen großzügigen Verehrer (Adolphe Menjou) ablehnt. Da Cooper aber noch ein Verhältnis mit der Frau eines Vorgesetzten pflegt, muss er bald für seine Sünden bezahlen, und Marlene ebenso...
In ihrer ersten großen Szene singt Marlene im Nachtclub "What Am I Bid For My Apple?". Sie trägt Männer-Frack, verteilt Rosen und Äpfel und küsst spontan eine Zuhörerin. Als EVa im Paradies reicht sie Cooper einen Apfel, in den er lüstern hineinbeißt. Später zeigt sie ihre berühmten Beine, während Gary Cooper einen Fächer gegen die Hitze schwingt. Ihr Kuss setzt die Leinwand (bzw. den Bildschirm) in Flammen. Josef von Sternbergs Regie ist mehr als suggestiv, sie ist geradezu himmlisch unverfroren. Marlene spielt in MAROKKO weniger die mysteriöse Femme Fatale als die leidende Liebende, die alles aufgibt, um dem Mann ganz zu gehören. Und keiner kann ihr das verübeln. Coopers attraktiver Charme in Verbindung mit Dietrichs lasziver Körpersprache und cooler Lässigkeit ergibt die perfekte Kino-Erotik, die auch noch so viel nackte Haut nicht überbieten kann. Beide Figuren bewahren ihre Geheimnisse und sind unabhängig. Ihre Liebe resultiert aus nur einer einzigen, wunderbaren Nacht miteinander, bei der wir nicht Zeuge sein dürfen. Beide kennen das Leben und haben ihre Vergangenheit hinter sich gelassen. Er wirft ihr nie vor, sich von Menjou umgarnen zu lassen, sie akzeptiert mit einem Lächeln, dass er neben ihr noch andere Liebschaften pflegt, weil sie weiß, dass sie bedeutungslos sind. Das sind Filmfiguren, die sich tatsächlich wie erwachsene Menschen verhalten. "Es gibt auch eine Fremdenlegion für Frauen", sagt Marlene, "nur bekommen wir keine Medaillen und Abzeichen für unsere Verwundungen". Großartige Dialoge, die es heute nicht mehr gibt. "Lieben Sie ihn?", fragt Menjou die Dietrich. "Ich weiß nicht", erwidert sie, "ich hoffe nicht." Keiner der drei Charaktere verliert sein Gesicht, obwohl alle aus Liebe handeln.
Josef von Sternberg huldigt die Selbstaufgabe als den ultimativen Liebesakt. Das Ende des Films ist so unglaublich, dass man es gesehen haben muss, um es zu glauben. Es hat ganze Generationen inspiriert. MAROKKO ist eine Liebeserklärung an das Kino, an die unzerstörbare und zerstörerische Kraft von Liebe und Sex, und an Marlene Dietrich. Wundervoll!
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Schöner Gigolo, Armer Gigolo David Bowie, Sydne Rome, Kim Novak, Marlene Dietrich DVD, 5. April 2005 Verkaufsrang: 17981 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Berlin in den Goldenen Zwanzigern. In das halbseidene Etablissement der Baroness von Semering platzt der preußische Offizier Paul von Pryzgodski. Enttäuscht vom überraschenden Kriegsende, das seine Hoffnungen auf Ruhm und Heldentum begraben hat, versucht er nun in den Wirren der Weimarer Republik Fuß zu fassen. Doch nicht nur seine Karrierepläne, auch seine privaten Beziehungen scheitern. Paul gibt die letzte Schranke des persönlichen Widerstandes auf und wird zum Gigolo. Seine Verletzlichkeit macht ihn anziehend für Frauen. Doch sein Spiel mit dem Feuer und der Dekadenz ist nicht von Dauer...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
marlenes letzter 5 von 5 Punkten als ich diesen film auf amazon entdeckt habe, war ich richtig bewegt. hier ist sie nun die letzte "kamera" für marlene dietrich. wenn man weiss, wie körperlich "angeschlagen" sie damals in 1978 schon war, so muss ich sagen- hut ab vor der dietrich-.
marlene dietrich wird zum letzten mal, weiss gott in gnaden gealtert-aber dennoch "gezeigt".
ich empfinde tiefe ehrfurcht für diese, ihre letzte "kamera-erscheinung".In berlin beganns, in berlin endet es.
Aber auch die gesamte thematik des werks: arbeitslose offiziere werden zu "gigolos" heute würde man sagen "escorts"...Ja der gesamte UMBRUCH in der Weimarer Republik..der wertewandel werden eindrucksvoll anhand von einzelschicksalen gezeigt. all dies vor deutschlands schlimmster zeit: HITLER.
in 1978 kam der film nicht an, heute-wie befriedigend, dass er gedreht worden ist...
für immer marlene...
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Angel [UK IMPORT] Marlene Dietrich, Herbert Marshall, Melvyn Douglas DVD, 13. Oktober 2008 Verkaufsrang: 25277 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Engel oder Sünderin? Marlene in Lubitschs "Angel" 5 von 5 Punkten ANGEL aus dem Jahr 1937 gehört zu den übersehenen Klassikern des großen Ernst Lubitsch. Er war ein finanzieller Reinfall, der zumeist Marlene Dietrich zugeschrieben wurde, deren Karriere sich zum Zeitpunkt der Entstehung an einem Tiefpunkt befand und erst mit ihrem großartigen Comeback zwei Jahre später mit DER GROSSE BLUFF wieder zu neuen Höhen emporstieg. Doch auch Lubitsch-Fans zeigten sich enttäuscht, verspricht doch der Inhalt von ANGEL so viel Witz und bietet relativ wenig. Die Wahrheit ist - ANGEL ist ein großartiger, strahlender Film - man darf nur keine romantische Komödie erwarten. Lubitsch erzählt in ANGEL die Geschichte einer Ehe. Gattin Marlene Dietrich ist gelangweilt und bekommt kaum Aufmerksamkeit von ihrem britischen Ehemann Herbert Marshall. Als sie in Paris ein sündiges Etablissement besucht, in dem sie einst gearbeitet hat, trifft sie auf den charmanten Melvyn Douglas, mit dem sie eine romantische Nacht verbringt, und der sie nur als "Engel" kennt. Als er viel später in ihrem Haus auftaucht und sich als alter Freund ihres Mannes entpuppt, steht die bröckelnde Ehe-Fassade endgültig vor dem Zusammenbruch...
Der berühmte "Lubitsch-Touch" findet sich überall in ANGEL, auch wenn er bei weitem nicht den Witz eines "Ninotschka" erreicht und auch nicht erreichen will. Lubitsch nimmt die Ehe ernst, und wenn man sich von dem Gedanken verabschiedet hat, eine turbulente Salonkomödie serviert zu bekommen, kann man den feinsinnigen Humor in jeder Szene entdecken. Ironie, Sarkasmus, das Spiel mit Genre-Konventionen, all das findet sich in ANGEL. Regisseur Josef von Sternberg hatte seine Entdeckung Marlene Dietrich an einen toten Punkt geführt, an dem das Publikum sie nicht mehr sehen wollte (sie wurde offiziell zum "Kassengift" erklärt). Wie ungerecht dieses Urteil ist, zeigt sich in ihren großartigen, aber vom Publikum geschmähten Leistungen in "Desire - Perlen zum Glück" (mit Lubitsch als Produzent) und hier in ANGEL. Nicht nur ist sie strahlend schön, ihre Darstellung besitzt auch genau den hintergründigen Charme und die kesse Ironie, die Lubitschs Film ausmacht. Dass der Film sie als ehemalige... sagen wir mal "Escort-Dame" zeichnet, ohne dies jemals zu benennen, gehört zu den unglaublichen Wagnissen, die Lubitsch immer wieder eingegangen ist. Die Charaktere verhalten sich wie reife Erwachsene, und Lubitsch inszeniert sämtliche großen emotionalen Momente des Films indirekt, indem er sie über die Angestellten erzählt. Das ist ebenso ungewöhnlich wie erfrischend, er entgeht so jedem Klischee und jedem Kitsch. Wenn sich im Finale Herbert Marshall entscheiden muss, ob er zu seiner Frau und ihrer Vergangenheit halten will oder sie freigibt, ist das spannender als mancher Thriller. Nichts in ANGEL ist vorhersehbar. Dies ist köstliche und erwachsene Unterhaltung aus den 30ern, wunderbar gefilmt und ausgestattet, mit einer Intelligenz, die heute schmerzlich im Genre vermisst wird.
Die britische DVD von Universal zeigt den Klassiker in einer sauberen Qualität (S/W, korrektes Vollbild), die Sprache ist Englisch. |
Der blaue Engel Emil Jannings, Kurt Gerron, Marlene Dietrich, Hans Albers DVD, 26. November 2001 Verkaufsrang: 28998 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der blaue Engel basiert auf dem 1904 geschriebenen Roman Professor Unrat von Heinrich Mann. Er war die erste Zusammenarbeit zwischen Regisseur Josef von Sternberg und Marlene Dietrich. Dieser Film, ein Meisterwerk des deutschen Kinos der Weimarer Zeit, katapultierte eine laszive und ungehemmte Marlene Dietrich vor ein ahnungsloses internationales Publikum. Sie spielt die Rolle der Lola, die den gehemmten Professor Immanuel Rath (Emil Jannings, unangefochtener König der expressionistischen Schauspieler) jede Nacht im Nachtclub Blauer Engel in die totale Unterwürfigkeit lockt. Nachdem er eine Nacht mit ihr verbracht hat, wird er in Schimpf und Schande von der Universität gejagt. Lola überredet ihn, sie zu heiraten - nicht zuletzt, weil sie es auf seine Ersparnisse abgesehen hat. Nach einer entwürdigenden Zeit im Blauen Engel verlässt er Lola und stirbt. Der blaue Engel beschreibt die Stimmung von Masochismus und Entartung in der Weimarer Republik kurz vor der Machtergreifung Hitlers. Trotzdem basiert die moralische Verwirrung Jannings auf seiner eigenen Qual und seinem eigenen Unvermögen. Marlene Dietrich ist lediglich als Personifizierung seiner geheimsten Begehren zu begreifen, wenn sie in Zylinder, Seidenstrümpfen und bloßen Oberschenkeln auf der Bühne steht und "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" singt. -Ursula Steingaß
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Death disguised as love 5 von 5 Punkten I have owned and watched several versions of this film. I even have the film script. I would say that the Kino two DVD versions is the best presentation so far. I watched both the English and German versions I find the story depressing but the telling of it and the acting fascinating.
A real added plus is the commentary by German Film Historian Werner Sedendorf. He brought up information directly relating to the film at the time it was relevant. Then he left some berating room so you could absorb and experience the information. To many commentaries turn into soap-box discussions or rill in slow times with useful information that however is irrelevant to the film at the time. The film has so much hidden death and lost culture that after the commentary you will have to watch it again.
The English version is not really entirely English. Enough English is presented that the German in-between is clear enough to follow the story. However the German version is spoken clear without mumbling and lacks any slang that would force the casual follower to rush for a dictionary.
The basic story is as Federico Garcia Lorca describes in his play, "The butterfly's Evil Spell", death in disguise of love. Prof. Immanuel Rath (Emil Jannings), a person afraid of life, starts out to save his students, who want to embrace life, from a fate worse than death. In the process he meats an entertainer, Lola Lola (Marlene Dietrich). She inadvertently is the instrument of the Professors downfall from grace.
The magic of the film is more in the telling of the story through acting, sound, and symbolism than the story its self.
The Ufa Story: A History of Germany's Greatest Film Company 1918-1945
Blue Angel, The (Class. Film Scripts S)
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Desire [UK IMPORT] Marlene Dietrich, Gary Cooper DVD, 13. Oktober 2008 Verkaufsrang: 19162 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Dietrich, Cooper und der "Lubitsch-Touch" - mit deutschen Untertiteln! 5 von 5 Punkten DESIRE (Perlen zum Glück) aus dem Jahr 1936 vereinte das Traumpaar Marlene Dietrich und Gary Cooper sechs Jahre nach ihrem furiosen Erfolg mit "Marokko" und erzählt von der schönen Diebin Madeleine (Dietrich), die sich in Paris eine millionenschwere Perlenkette erschwindelt und diese dann über die spanische Grenze schmuggeln muss - weswegen sie den Schmuck kurzerhand dem amerikanischen Touristen Tom (Cooper) unbemerkt in die Tasche steckt. Allein, die Kette zurückzubekommen ist schwieriger als gedacht...
DESIRE wurde von Frank Borzage inszeniert, doch ist der berühmte "Lubitsch-Touch" des Produzenten Ernst Lubitsch in jeder Szene spürbar. Lubitsch hat Teile des Films selbst inszeniert, als sein Regisseur Borzage wegen anderweitiger Verpflichtungen unabkömmlich war, so besitzt DESIRE genau die Leichtigkeit in der Präsentation und Schärfe in der Beobachtung der Geschlechter, die zu Lubitschs Markenzeichen wurde. Die Rolle der Madeleine war für Dietrich eine willkommene Abwechslung, nachdem sie mit den Filmen ihres Entdeckers Josef von Sternberg an einem toten Punkt angekommen war und das Publikum sie nicht mehr als unantastbare Göttin akzeptieren wollte (sie wurde offiziell zum "Kassengift" erklärt). Als französische Diebin darf Marlene ebenso raffiniert wie schlagfertig und verführerisch sein und eine ganze Palette an Emotionen spielen. Die Kamera von Charles Lang liebt die Schauspielerin und schenkt ihr berückende Großaufnahmen, während die Kostümabteilung sie mit den aufregendsten Kleidern und Accessoires schmückt. DESIRE ist ein wahres Fest für Dietrich-Fans. Gary Cooper hat kaum mehr zu tun als Dietrich anzuhimmeln und den sympathischen, gutmütigen Helden zu spielen, der ernste Gefühle für die Undurchschaubere empfindet, und wie schon in "Marokko" harmonieren die beiden perfekt. In einer Nebenrolle brilliert die skurrile Zeffie Tilbury als "Tante Olga", die Senior-Chefin des Diebesrings, die zwei Brandys braucht, um "nüchtern zu werden". Die Handlung von DESIRE ist zwar komplett unglaubwürdig, bietet aber genügend Überraschungen und romantische Verwicklungen, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Was an einem über 70 Jahre alten Film ebenfalls erstaunt ist die Tatsache, wie modern und fortschrittlich die Geschlechterrollen definiert sind. Madeleine/Marlene ist eine vollkommen unabhängige, selbstständige Frau. Niemals wird vom Film suggeriert, dass sie einen Mann bräuchte, um glücklich zu werden oder dass ihre Diebeszüge etwaige Einsamkeit kompensieren. Sie ist der Prototyp der starken, intelligenten Frau, die - selbst wenn sie vor dem Traualtar landet - ihre Unabhängigkeit behält und ihre Liebe großzügig gibt, anstatt eine "Erfüllung" zu finden. Umwerfend.
Leider blieb DESIRE der gewünschte Erfolg an der Kinokasse verwehrt (auch der folgende Lubitsch/Dietrich-Film "Angel" wurde weitgehend ignoriert), und Marlene schaffte erst 1939 mit dem "großen Bluff" ein glänzendes Comeback. Heute aber muss DESIRE zu den besten Filmen von Dietrich und Lubitsch (bzw. Borzage) gezählt werden.
Diese Import-DVD aus Großbritannien von 2008 bietet den Film in guter Bildqualität (S/W, Vollbild) mit deutschen Untertiteln! Da hierzulande die Veröffentlichung von Dietrich-Klassikern mehr als nur zu wünschen übrig lässt, kann man getrost auf diese Version zurückgreifen. |
Paris When It Sizzles [UK IMPORT] William Holden, Audrey Hepburn, Gregoire Aslan, Evi Marandi, Marlene Dietrich DVD, 3. September 2001 Verkaufsrang: 29926 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Deutsche Untertitel vorhanden! 4 von 5 Punkten Der deutsche Filmtitel war: "Zusammen in Paris". Erfreulicherweise hat die DVD immerhin DEUTSCHE Untertitel, wenn auch keine deutsche Synchronisation. Genauer gesagt befindet sich nur der englische Originalton auf der DVD, dazu aber eine reiche Auswahl an Untertiteln: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Tschechisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Deutsch, Ungarisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Türkisch. Interessanterweise befinden sich hier keine der lateinischen Sprachen wie Spanisch oder Italienisch darauf, auch kein Französisch.
Format und Auflösung des Filmes ist exaxt 16:9 anamorph Widescreen. Der Film ist von der Schärfe und Detailgenauigkeit her im guten Mittelfeld, hat mässiges Bildrauschen und etwas wenig Kontrast (mattes Bild, jedoch keine Überstrahlungen). Der Ton ist schlichtes Mono.
Schade, dass es die DVD nur als Import-DVD gibt. Wer den Film aber gerne mit Originalton ansieht, der ist mit der Untertitelauswahl gut bedient.
... und dann war die Geschichte aus 3 von 5 Punkten Paris when it sizzles. Worum geht es in diesem Film? Um die schöne Gabby, die den Eiffelturm stiehlt und an William Holden verkaufen will, der aber schon von Agenten in Trenchcoats verfolgt wird und zu Audrey Hepburn flieht, die gerade dem Schriftsteller Benson ein Drehbuch abtippt, das noch gar nicht existiert. Zum Schluss landen alle vier im Bett miteinander.
Nein, ganz so ist es nicht, aber irgendwie doch. Paris ist eine romantische Parodie, ein klamaukiger Spaß auf Kosten der Filmemacherei, aber eigentlich doch liebevoll gemeint. Gabrielle (Audrey Hepburn) soll dem Drehbuchschreiber Benson sein Manuskript zu The Girl Who Stole The Eiffeltower abtippen. Das ist dummerweise erst in der Form eines Stapels weißer Blätter vorhanden und wird im Folgenden von Benson und seiner Schreibkraft munter improvisiert - und einfallsreich visualisiert, so dass alsbald ein Film-im-Film stetig in die reale Handlung einfällt.
Herausgekommen ist ein hübsch anzuschauender Film mit einem gut aufgelegten William Holden und einer Audrey Hepburn, die wie immer sich selbst und das mit Grazie spielt. Das Drehbuch aber (und jetzt meine ich das echte) ist zwar, was die Komik der Dialoge, die pointierten Selbstbezüge, Querverweise und Seitenhiebe betrifft, abwechslungsreich, aber dem ganzen fehlt doch irgendwie der durchgehende Zug und das gewisse Etwas der Inspiration, und das trotz effektvoll eingesetzter Gaststars in Kurzauftritten oder Gesangseinlagen: Tony Curtis, Marlene Dietrich, Frank Sinatra, Noel Coward& Ich habe gelesen, Orson Welles hätte den Film gerne gemacht, und er weist durchaus einige Parallelen zu F For Fake auf, wo es - allerdings weitaus undurchsichtiger - ebenso um Realität, Täuschung und so weiter geht. Hätte Welles dem ganzen die Krone aufgesetzt? Ein weiteres Geheimnis der Filmgeschichte, das uns für immer verborgen bleiben wird ;-)
Gute Schauspieler in seichter Komödie 3 von 5 Punkten 'Paris when it sizzles' ist die Geschichte eines Drehbuchautors, dem eine junge Schreibkraft über seine Schreibblockade hinweghilft. Audrey Hepburn und William Holden spielen das angehende Liebespaar mit gewohntem Charme und Leichtigkeit. Cameo-Auftritte von Marlene Dietrich, Tony Curtis und Frank Sinatra erinnern an Klassiker des Hollywood-Nabelschau-Kinos wie "Sunset Boulevard" oder "Judy erobert Hollywood". Ich persönlich mag all das sehr gerne, vor allem, wenn am Anfang die Verworfenen Drehbuchentwürfe als Film im Film gezeigt werden sind sehr spassig anzusehen. Die luxuriöse Ausstattung zelebriert noch einmal das alte Hollywood, das Anfang der 60er Jahre bereits etwas aus der Mode kam. Leider hat der Film überhaupt keine nennenswerte Geschichte. Der Zuschauer kann anhand der Film im Film Handlung verfolgen, wie Hepburn und Holden sich nach und nach auf das Happy End zubewegen. Die Rahmenhandlung bietet die gleichen Klischees, die in den Film im Film-Szenen parodiert werden. Wer allerdings auf Tiefgang verzichten kann, wird an diesem Film durchaus seine Freude haben. Hepburn und Holden retten durch ihr Spiel die seichtesten Drehbuchpassagen, Ausstattung und Produktionsdesign versprühen einen nostalgischen Charme und einige witzige Dialoge sind dabei (zumal wenn Audrey Hepburn sie spricht) Dennoch würde ich vom Kauf der DVD - eher abraten. |
DVD Edition Der Standard (105) Café Elektric Marlene Dietrich, Fritz Alberti, Nina Vanna, Vera Salvotti, Willi Forst DVD Verkaufsrang: 33305 Dieser Film, 1927 gedreht, war der Startschuss für große Karrieren. Regie führte Gustav Ucicky, der spätere und ideologisch umstrittene UFA-Starregisseur, und die beiden Hauptrollen wurden mit Willy Forst und Marlene Dietrich besetzt.
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The Devil Is A Woman [UK IMPORT] Marlene Dietrich, Lionel Atwill DVD, 13. Oktober 2008 Verkaufsrang: 42224 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der Teufel ist eine Frau - und heißt Marlene 5 von 5 Punkten THE DEVIL IS A WOMAN aus dem Jahr 1935 war der letzte Film, den Regisseur Josef von Sternberg mit seiner Entdeckung Marlene Dietrich in Amerika machte, er war ein finanzieller Reinfall und hat Marlenes Karriere nachhaltig beschädigt, ihr sollte erst Jahre später mit DER GROSSE BLUFF ein glänzendes Comeback gelingen. Dabei zeigt THE DEVIL IS A WOMAN von Sternberg auf der Höhe seiner Kunst und ist so atemberaubend dekadent, opulent und künstlich, dass man ihn mit Worten kaum beschreiben kann. Man muss ihn gesehen haben, um ihn zu glauben.
Schauplatz ist Spanien, zur Zeit des Karnevals, was Sternberg Gelegenheit für ausufernde Ausstattungs-Orgien gibt. Der gesamte Film ertrinkt in Konfetti, Luftschlangen, bizarren Masken und surrealen Dekors. Man kann unmöglich alle Details wahrnehmen, die Bilder platzen aus allen Nähten. Von Sternberg hat den Film selbst fotografiert, und rein visuell gehört er unter die Besten der Besten. Man könnte THE DEVIL IS A WOMAN vollkommen ohne Dialog sehen und trotzdem alles verstehen, die Bilder erzählen die Geschichte.
Der Inhalt ist dabei nebensächlich: der junge Cesar Romero wird von seinem älteren Freund Lionel Atwill gewarnt, sich auf die verführerische Sängerin Dietrich einzulassen. In Rückblenden wird die Beziehung zwischen Atwill und Dietrich geschildert, die an Sadomasochismus grenzt (freundlich ausgedrückt) und dramatische Konsequenzen für alle Beteiligten hat. Marlene spielt hier eine dermaßen oberflächliche, manipulative Femme Fatale, dass man sie als Zuschauer bald hassen lernt (natürlich nicht wirklich, sie ist immerhin Marlene). Sie stampft auf den Boden, wenn sie etwas will, klimpert mit den langen Wimpern, rollt die Augen und raucht Zigaretten, als gäbe es kein Morgen. Sie singt das herrlich-absurde "Three Sweethearts I Have" über ihre drei Liebhaber, denen sie "treu" ist. Ihre Film-Mutter kassiert jeden Mann ab, der sich mit ihrer Tochter verabreden will. Lionel Atwill verliert allen Stolz, alles Geld und schließlich fast sein Leben. Waren schon Sternbergs vorige Filme mit Marlene weitgehend inhaltsfrei, bemüht er sich in THE DEVIL IS A WOMAN nicht einmal mehr, dies zu kaschieren und zelebriert Marlene, ihre Großaufnahmen, Kostüme und das Niemandsland, in dem der Film spielt. Man kann das alles höchst albern finden, aber rein visuell ist sein Film so fantastisch, surreal und märchenhaft, dass man staunend davor sitzt. Für die Charaktere kann man sich unmöglich interessieren, und doch tut man es. Wahnsinn?
Diese Import-DVD aus Großbritannien von 2008 bietet den Film in sehr guter Bildqualität (S/W, Vollbild) mit deutschen Untertiteln! Da hierzulande die Veröffentlichung von Dietrich-Klassikern mehr als nur zu wünschen übrig lässt, kann man getrost auf diese Version zurückgreifen. |
Das Haus der sieben Sünden Marlene Dietrich, John Wayne, Broderick Crawford DVD, 28. März 2008 Verkaufsrang: 19365 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Koch Media Das Haus der sieben Sünden, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 28.03.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Marlene Dietrich ist die Herrin im Haus der sieben Sünden 5 von 5 Punkten Von Marlene Dietrich findet sich zwar auf dem Cover der DVD keine Spur, aber dennoch ist DAS HAUS DER SIEBEN SÜNDEN ganz und gar ihr Film. "Ein Mädchen wie mich findet man überall", sagt sie als Barsängerin Bijou Blanche, aber eine Leinwandgöttin wie Dietrich findet man leider nirgendwo mehr. Ihre außerordentliche Filmpräsenz, die coole Lässigkeit, mit der sie raucht, singt, flirtet und liebt, wegen der Kneipen in Einzelteile zerlegt werden und ein Gerichtssaal in Aufruhr gerät, und die regelmäßig wegen der erotischen Aufstände, die sie verursacht, des Landes verwiesen wird, darum geht es in diesem kleinen Klassiker von 1940, der kurz nach Dietrichs furiosem Comeback "Der große Bluff" produziert wurde. Der Inhalt ist nebensächlich und bekannt - die aufreizende Bijou wird von allen Männern - vorwiegend Seeleuten - umschwärmt, doch nur einem wird am Ende ihr Herz gehören. Aber ist diese Lady wirklich zu bändigen? John Wayne jedenfalls will es versuchen.
Marlene Dietrich spielt die Rolle der verruchten Entertainerin mit Herz und Schnauze praktisch mühelos, so sehr hat sie dieses Image perfektioniert. "Uh, die Navy!", schnurrt sie lächelnd, als sie einen Haufen Uniformierter Billard spielen sieht und sich umgehend dazu gesellt, um den Herren zu zeigen, wie man die Kugel spielt. Sie trägt unglaubliche Kostüme, Schleier, Hüte und glitzernden Schmuck, jeder ihrer Auftritte wird heftig zelebriert. Zu ihrer besten und unvergessenen Nummer "The Man's In The Navy" trägt sie selbst Uniform, das fröhliche Spiel mit Geschlechterrollen war eines ihrer Markenzeichen seit "Marokko". Anders als unter ihrem Förderer Josef von Sternberg ist die Marlene im "großen Bluff" und den SIEBEN SÜNDEN aber keine anbetungswürdige Statue, sondern eine Frau aus Fleisch und Blut, eine Göttin zum Anfassen, sozusagen - wobei man ihr auch nicht ZU nahe kommen darf, sonst hinterlässt Marlene schmerzende Brandzeichen mit ihrer Zigarette.
John Wayne wird im Vorspann noch unter Dietrich und dem Titel genannt, er spielt lediglich die zweite Geige im Hollywood-Orchester, das von Dietrich dirigiert wird. DAS HAUS DER SIEBEN SÜNDEN bietet jedenfalls genug Spaß, Komik, dramatische Konflikte und Großaufnahmen von Marlene, dass man sich seufzend zurücklehnen und ein saftiges Stück Kino von damals genießen kann.
Die DVD präsentiert die SIEBEN SÜNDEN in guter Bildqualität (S/W Vollbild), glücklicherweise wurde er nicht für 16:9 verstümmelt. Der Ton liegt in Deutsch und Englisch vor, deutsche Untertitel sind leider nicht vorhanden. Als Extra gibt es den Trailer und eine Bildergalerie.
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Die rote Lola Marlene Dietrich, Jane Wyman, Michael Wilding DVD, 12. November 2004 Verkaufsrang: 36179
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Die Rückblende, die eine Lüge war - Die rote Lola 5 von 5 Punkten Alfred Hitchcocks DIE ROTE LOLA (Stage Fright) aus dem Jahr 1950 mag nicht zu den großen Werken des Filmgenies gehören, doch schwach ist er ganz sicher nicht. Man sollte nur keinen komplexen Thriller mit reichlich Subtexten erwarten. DIE ROTE LOLA (was für ein furchtbarer deutscher Verleihtitel!) ist ein großer Spaß - amüsant, streckenweise spannend, hervorragend gespielt und skurril in der Figurenzeichnung. Sehr britisch und doch voller Hollywood-Glamour, dank der unvergleichlichen Marlene Dietrich, die den Film veredelt.
Zur Story: Hat Jonathan Cooper (Richard Todd) den Ehemann seiner Geliebten (Dietrich) auf dem Gewissen? Seine Freundin, die Schauspielschülerin Eve (Jane Wyman) jedenfalls hält ihn für unschuldig und versucht, den Fall auf eigene Faust zu lösen. Dabei gerät sie zwischen alle Fronten und muss ständig neue Rollen spielen...
Zu Beginn der ROTEN LOLA wird ein Theater-Vorhang hochgezogen. Damit ist sofort klar, dass man alles Folgende nicht allzu ernst nehmen sollte. Obwohl Jane Wyman die unumstrittene Hauptrolle spielt (und zwar bezaubernd), überlässt Hitchcock den Film fast vollständig Marlene Dietrich, die in ihren Szenen alles und jeden an die Wand spielt. Dazu wird sie noch fantastisch fotografiert, trägt geradezu wahnsinnige Kostüme und darf sich in Posen räkeln, wie nur sie es kann. "La Vie en Rose" und "I'm the Laziest Girl in Town" gibt sie zum Besten, wen interessiert da noch die Frage nach dem Täter? Dietrich beherrscht den Film und liefert zudem noch eine exzellente Darstellung. Das tun übrigens alle in diesem herrlichen Ensemble. DIE ROTE LOLA lebt auch von seinen Nebendarstellern (sämtlich britische Bühnenstars), sei es Alastair Sim als skurriler Vater von Jane Wyman, Sybil Thorndike als exzentrische Mutter mit Hang zum Alkohol, oder Kay Walsh als biestige Zofe. Überhaupt ist DIE ROTE LOLA ein wunderbarer Frauenfilm, die Männer spielen nur untergeordnete Rollen. Michael Wilding muss sich nicht nur mit dem langweiligen Part als Ermittler begnügen, er darf auch nichts wirklich ermitteln, Jane Wyman erledigt die ganze Arbeit. Richard Todd als (vielleicht) unschuldig Verdächtiger ist nur eine Randfigur. Einige Themen aus Hitchcocks Gesamtwerk kommen neben der ganzen Alberei dennoch zum Tragen - die verlorene Unschuld (im übertragenen Sinne) der naiven Heldin, das Spiel mit Rollen (eine Schauspielerin muss im Leben Rollen spielen), das Theaterleben (auf und hinter der Bühne).
Und schließlich gehört DIE ROTE LOLA zu Hitchcocks humorvollsten Filmen. In meinem persönlichen Lieblingsmoment hat sich Jane Wyman gerade bis zur Unkenntlichkeit verkleidet und probiert die neue Identität an ihrer Mutter aus, die sie nach nur kurzem Blick mit "Hallo Eve, da bist du ja, ich kann meine Brille nicht finden" begrüßt, wobei Wyman fast die Zigarette aus dem Mund fällt.
DIE ROTE LOLA beginnt mit einer Rückblende, die sich später als Lüge herausstellt. Hitchcock war im Rückblick überzeugt, dass man sein Publikum nicht so hintergehen darf. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Der Überraschungseffekt ist allerdings unbestritten groß und sehr unterhaltsam, ebenso wie der ganze Film. Natürlich spielt DIE ROTE LOLA nicht in der gleichen Liga wie VERTIGO oder REAR WINDOW, aber er hat einen unwiderstehlichen Charme, wird nicht älter und macht immer wieder Freude. In meiner Filmsammlung möchte ich ihn auf keinen Fall missen.
Die DVD zeigt DIE ROTE LOLA im korrekten Vollbild-Format (S/W) in sehr guter Bildqualität, Ton ist Deutsch/Englisch 1.0 Mono, als Extras gibt es ein wie immer sehenswertes Making Of von Laurent Bouzereau (ca. 20 Minuten) und den Kinotrailer.
Authentisches Zeitkolorit 5 von 5 Punkten Diese im London der Nachkriegsjahre spielende Geschichte im Agatha-Christie-Stil besticht aus heutiger Sicht durch ihr authentisch wirkendes Zeit- und Lokalkolorit sowie die sorgfältig mit britischen Charaktertypen besetzten Nebenrollen. Von Alfred Hitchcocks Filmen kommt aus der Nachkriegszeit sonst allenfalls ,,Der Fremde im Zug'' unserem heutigen Bedürfnis nach nostalgischen Alltagsbildern gleich. Kriegsruinen in tristen Straßenzügen, die schäbige Wohnung mit der Holztür und dem einfachen Riegel von Charlotte Inwoods Liebhaber, dessen staubiges, beuliges Auto, das einfache Wochenendhaus von Eve Gills Vater schaffen einen für Hitchcock-Filme beinahe dokumentarischen Charme vom England der 40er Jahre. Viele seiner Filme spielten ja sonst in artifiziellen, geschlossenen Interieurs der Studios und wirkten gerade in seinen Farbfilmen künstlich.
Unterhaltsam und unentschlossen 4 von 5 Punkten "Stage Fright" (ziemlich dummer deutscher Titel, wohl wegen der Dietrich-Assoziation gewählt?) ist ein noch nicht ganz ausgereifter Hitchcock; und da ist das Hauptproblem gar nicht mal die schon oft erwähnte gelogene Rückblende zu Anfang. Es ist vielmehr zum einen das Schwanken zwischen Situationskomik und Drama, zum zweiten der die meiste Zeit nicht soo besonders charismatische Jonathan Cooper, zum dritten das Fehlen eines richtigen "Helden" und zum vierten vielleicht auch die Tatsache, dass meiner Meinung nach Marlene Dietrich eine zu große spezielle Präsenz gewährt wird, deren Potential dann aber verpufft bzw. auf den Effekt beschränkt bleibt. Dennoch bleiben viele Elemente, die dem Film Würze verleihen: Da ist zum einen Jane Wyman, die mir als Eve Gill sehr gut gefällt- was das Schauspielerische anbelangt, ihr Charakter ist mir an manchen Stellen ein wenig hart an der Grenze zur Naivität :-) Dann sind natürlich ihre Eltern sehr unterhaltsam im Widerpart... Und es ergibt sich ein Film, der wohl nicht zu Hitch's Highlights zu zählen ist, den man sich aber sehr gut anschauen kann- und sollte :-)
Mit jedem Mal faszinierender...! 5 von 5 Punkten Während Francois Truffaut in seinem legendären Hitchcock-Interview über diesen Film eher hinweggegangen ist, mit der Begründung, daß man sich für die Geschichte nicht genügend interessiert, zumal "die Schurken Angst haben", hat der Abstand einiger Jahrzehnte dem Film sichtlich gutgetan: Es stimmt, "Die Rote Lola" ist keine Suspense-Story (obwohl einige spannende Szenen drin sind, u.a. die Verwicklungen auf dem Gartenfest), statt dessen ist er eines der grandiosesten Beispiele für jene Zuschauermanipulation, für die Hitchcock ab Ende der Vierziger Jahre immer berühmter wurde. Die gelogene Rückblende am Anfang steht sozusagen als Ouvertüre; die Lüge und (im engeren Sinne) das Schauspiel werden Programm in einem Stück, das der Zuschauer betrachtet wie aus der Zuschauerloge eines Theaters heraus - nur daß er, anders als im wirklichen Leben, in der Lage ist, durch einen winzigen Spalt hinter die Kulissen zu sehen, das Wechseln der Kostüme zu betrachten, die Zankereien der Schauspieler, die Verschmelzungen von Schauspieler und Rolle. So spielt die Schlußszene - ganz im Sinne dieser Metapher - in einer Rumpelkammer, inmitten verstaubender Requisiten, zwischen denen die Heldin einem Mörder, der nun seine letzte Maske ablegt, bedrohlich nahekommt. Hitchcock fuhr in den Folgejahren munter mit seinen Manipulationen fort: In "Das Fenster zum Hof" (1954) nahm er den Zuschauer mit auf eine voyeuristische Reise, in "Psycho" (1960) ließ er ihn zum Mittäter bei einem Mord werden; was "Die Rote Lola" seinerzeit weniger beliebt machte, ist wahrscheinlich der komplizierte Aufbau und die zwischen Thriller und Groteske angesiedelte Stimmung - die Tatsache, daß man ihn mehrmals ansehen MUSS, um ein von Anfang bis Ende abgerundetes Bild zu erhalten. Daher Achtung: Der Film ist genial, aber man sollte ihn vielleicht nicht als Einstieg in Hitchcocks Werk wählen, sondern ihn sich so lange aufheben, bis man die typischen Hitchcock-Motive aus (ungefähr) zehn anderen Filmen kennt. Als Einstiegsfilme empfehle ich u.a.: "Die 39 Stufen" (1935), "Verdacht" (1941), "Cocktail für eine Leiche" (1948), "Das Fenster zum Hof" (1954) und "Der Unsichtbare Dritte" (1959). Danach kann und sollte man sich an schwerere Kost wie "Sabotage" (1936), "Im Schatten des Zweifels" (1942), "Ich kämpfe um Dich" (1943), "Vertigo" (1956) und - natürlich! - "Die Rote Lola" heranwagen. Tut mir leid, Monsieur Truffaut: Aber hier lagen Sie leider falsch!
Besser als sein Ruf 5 von 5 Punkten Ich bin etwas skeptisch an diesen Film heran gegangen, hatte ich doch nicht allzuviel Gutes über ihn gelesen und gehört. Aber welche Überaschung: Ocsar-Gewinnerin Jane Wyman, mir primär als Matriarchin bei "Falcon Crest" bekannt, erweist sich als grandiose Schauspielerin, die Mut zur Hässlichkeit zeigt und mitunter - für einen Hitchcock-Film eher ungewöhnlich - ihr großes komödiantisches Talent unter Beweis stellen darf. Generell muss ich sagen, dass mich neben den bekannten Hauptdarstellern besonders die Nebendarsteller überzeugt haben. Marlene Dietrichs Kammerzofe und die Schießbudenbesitzerin auf dem Jahrmarkt zählen neben Jane Wymans Eltern zu den besten britischen Schauspielern ihrer Zeit. Der Film hat mich 105 Minuten sehr gut unterhalten und gefesselt - und die letzte Einstellung von Marlene Dietrich ist sensationell! Beim Bonusmaterial hat mich besonders gefreut, dass Jane Wyman, mittlerweile 90 Jahre alt, locker flockig über die Dreharbeiten und Marlene Dietrich berichtet.
Weitere Kundenmeinungen |
Die Freibeuterin Marlene Dietrich, Randolph Scott, John Wayne DVD Verkaufsrang: 19657
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Bester Alaska-Western aller Zeiten - Meilenstein der Stunts 5 von 5 Punkten Hier fliegen die Fetzen. Auch 60 Jahre später ist die zehnminütige Saloon-Schlägerei zwischen John Wayne und Randolph Scott unübertroffen. Der ganze Saloon wird zertrümmert. Motion Picture - Bewegte Bilder pur. Vor der Home-Cinema-Anlage zieht auch huete noch jeder den Kopf ein. In Schnitt und Montage unübertoffene Version des Alaska-Goldrauschs. Eine Lehrstunde für Stuntman ebenso wie für Produzenten, die heute glauben, ein Action-Film käme nicht ohne Computer-Animation aus. Die beste Version dieses Stoffes, ein Meilenstein des Action-Kinos. Einer der größten Kassenknüller von Universal im Jahr 1942. Brillant und umwerfend: Marlene Dietrich, die hier weit schlagfertiger agiert als wenige Jahre zuvor Mae West im selben Sujet. Eine kerniger, handfester Western mit echten Kerlen, die sich gerne die Hände schmutzig machen und sich um die schönste Frau Alaskas prügeln. Ein echtes Erlebnis auf den neuen Breitwandbildschirmen. Ihr werdet in Deckung gehen. Kino, wie es besser nicht sein kann. !!!
Guter Film leider mit neuer Synchro 3 von 5 Punkten Der Film ist sehenswert ,leider wurde die alte Sychronisation nicht verwendet.An die neuen Stimmen kann man sich gewöhnen,trotzdem was soll das?Das Bild wurde gut überarbeitet. |
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