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| DVDs: Patty Duke | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Licht im Dunkel Anne Bancroft, Patty Duke, Victor Jory DVD, 24. Mai 2004 Verkaufsrang: 21055
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Sehenswert 5 von 5 Punkten Dieser Film (in schwarz-weiss, das Titelbild ist nachcoloriert) erzaehlt die Geschichte der Helen Keller, die im Alter von 2 Jahren das Sehen und das Hoeren verlor durch eine Krankheit und erst mit 8 Jahren mit Hilfe einer fantastischen Lehrerin Zugang zu Worten erlangte.
Wie kann das gehen? Wie kann ein Mensch die Idee von Worten begreifen, wenn er weder sieht noch hoert? Wie kann er je abstrakte Begriffe kennenlernen? Wie das ging, davon berichtet dieser Film in eindrucksvoller Weise.
Ein sehr einfuehlsamer schoener Film, der in den 70er Jahren eine Neuverfilmung erfuhr, die auch empfehlenswert ist. Aber diese erste schwarz-weiss Version, basierend auf einem Theaterstueck ueber Helen Keller, hat doch seinen eigenen Ernst und seine Staerken, mir hat er ausserordentlich gut gefallen.
Deutsche Untertitel 1 von 5 Punkten Ich bin selbst gehörlos. Ich finde es schade, dass keine deutsche Untertitel auch in solchen Filmen wie Helen Keller gibt. Es ist ein Film über einen Gehörlosen. Bestimmt ist es auch für uns sehr interessant. Ich kenne den film nur aus Bildern, aber könnte niemals das verbalen Inhalt verstehen.
Meisterwerk. 5 von 5 Punkten Nachdem ich diesen Film gesehen hatte, war ich wirklich sprachlos. Wohl zum ersten mal habe ich zwei schauspielerische Leistungen gesehen, die man einfach nur "perfekt" nennen kann. Anne Bancroft und Patty Duke spielen derart intensiv und überzeugend diese schwierigen Rollen, dass man es kaum glauben kann. Der Film handelt von einem Mädchen, das von Geburt an taub und blind ist. Die Eltern stellen eine junge Frau ein, die dem Kind beibringen soll, sich zu verständigen und vor allem, zu begreifen, was sie macht. Der Versuch, das Mädchen zu erziehen, wird zu einer wahren Kraftprobe, denn das Mädchen wehrt sich wehement gegen jede Erziehung. Doch die junge Erzieherin gibt nicht auf... Anne Bancroft und Patty Duke hatten ihre Rollen bereits mit großem Erfolg am Broadway gespielt. Ursprünglich wollten die Filmemacher auf Bancroft verzichten, da sie nicht populär genug war. Patty Duke war 1962 die jüngste Oscar-Gewinnerin der Gesichte. Ihr Sieg bei der Verleihung war überraschend, Favouritin war Angela Lansbury. Anne Bancroft erhielt den Preis als beste Hauptdarstellerin. Auch ihr Gewinn war sehr überraschend. Eigentlich war Bette Davis die Favouritin. Doch Anne Bancroft und Patty Duke haben mehr als verdient gewonnen! |
Das Tal der Puppen Barbara Parkins, Patty Duke, Sharon Tate DVD, 10. Januar 2004 Verkaufsrang: 7213 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anne Barbara Parkins, Neely Patty Duke und Jennifer Sharon Tate träumen von der großen Hollywood Karriere. Doch sie teilen schon bald das Schicksal unzähliger Nachwuchssternchen in einer unbarmherzigen Scheinwelt. Neely gelingt der Durchbruch als Sängerin, sie betäubt den Erfolgsdruck jedoch mit Pillen. Auch Anne wird drogenabhängig, nachdem ihr Leben als Fotomodell immer mehr zum Alptraum wird. Jennifer endet als Pornodarstellerin und fasst einen tödlichen Entschluss... Der autobiographische Mega-Bestseller von Jaqueline Susann über die Schattenseiten des Showbusiness diente als Vorlage für diesen Film über drei Frauen, die in Hollywood zwischen Glamour, Sex und Drogen ums Überleben kämpfen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
"Ich will meine Puppen!" Gebt mir meine Puppen!" - Festival des schlechten Geschmacks 5 von 5 Punkten Lust auf ein paar hübsche und naive Mädels, die von den Mühlen des Showgeschäfts zerrieben und für ihre Sünden (sprich: Erfolg und Selbstständigkeit) ordentlich vom Schicksal bestraft werden? Dann dürfte DAS TAL DER PUPPEN genau das Richtige sein! Die Verfilmung des sensationell erfolgreichen Bestsellers von Jacqueline Susann war ein Mega-Hit und gilt heute als einer der besten schlechten Filme aller Zeiten.
DAS TAL DER PUPPEN erzählt parallel von Neely (Patty Duke), Anne (Barbara Parkins) und Jennifer (Sharon Tate), die im Showbusiness Karriere machen wollen. Pillenkonsum, Alkoholismus, tödliche Krankheiten, Pornos und Nervenheilanstalten warten auf sie...
DAS TAL DER PUPPEN ist von Anfang bis Ende ein Festival der Absurditäten: unbeholfene Shownummern, geschmacklose Frisuren, grässliche Kleider, und mehr Sex und Abgründe als in sämtlichen DALLAS-Staffeln zusammen. Sämtliche "ernsten" Themen werden dabei in Seifenoper-Manier reißerisch aufgearbeitet, der komplette Film ist aber gleichzeitig von so unglaublicher Naivität, dass man sprachlos davor sitzt. Obwohl er sich stets bemüht, skandalös und verrucht zu wirken, ist er verklemmt ohne Ende. Den Darstellerinnen sieht man deutlich an, wie peinlich ihnen der Film ist. Schade besonders um die wunderschöne Sharon Tate, damalige Ehefrau von Roman Polanski, die wenig später vom Manson-Clan brutal ermordet wurde, was jedem Film mit ihr aus heutiger Sicht einen tragischen Beigeschmack gibt. Alle Männer im Film sind komplette Langweiler. Lediglich Hollywood-Ikone Susan Hayward rettet sich unbeschadet aus der Katastrophe. Als hundsgemeine Diva kann sie fröhlich herumzicken und sich sogar mit Patty Duke einen Catfight in der Damentoilette liefern, bei dem sie ihre Perücke verliert.
Apropos Patty Duke - sie spielt eine hochtalentierte junge Sängerin (leider kann sie nicht singen), die ihren Durchbruch schafft und darüber tabletten- und alkoholsüchtig wird. Die Pillen nennen sich im Film "Puppen", und man fällt vor Lachen praktisch vom Sofa, wenn sie nach ihren "Püppchen" schreit. Die arme Patty landet schließlich in der Nervenklinik. Dort erreicht der Film seinen traurigen Höhe- bzw. Tiefpunkt mit einer Musical-Nummer (sind Heilanstalten nicht der ideale Rahmen für ausgefallene Show-Einlagen?), die Patty vor Mitinsassen darbietet - bis sie einen alten Freund im Rollstuhl erkennt, der - halb benommen - mit einstimmt. Man wartet nur darauf, dass ein Pfleger beide in die Zwangsjacke steckt. Später landet dann eine endgültig gescheiterte Duke auf allen Vieren zwischen Mülltonnen in der Gosse und brüllt ihren Namen in Richtung Himmel. Man weiß aber nicht, ob das wieder nur eine Musical-Nummer ist. Das passiert eben mit Mädchen, die zu schnell auf der Karriereleiter nach oben wollen, sagt der Film.
Und jetzt kommt das große ABER. DAS TAL DER PUPPEN ist nicht nur trotz, sondern genau wegen dieser Aneinanderreihung von Geschmacklosigkeiten extrem unterhaltsam - wenn man ein Faible für Trash hat. Der Film hat praktisch keine Längen, steuert von einem Höhepunkt zum nächsten und bietet so viel Material zum Staunen, Kopfschütteln und Lachen, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Ich gestehe, dass ich DAS TAL DER PUPPEN schon x-mal gesehen habe und mich schon aufs nächste Mal freue, wenn es wieder heißt: "Ich will meine Puppen! Nur ein Püppchen!"
Wer also sehen will, wie Unmengen von Geld, Talent und Geschmack aus dem Fenster fliegen, oder wer der Frage nachgehen möchte, warum ausgerechnet DIES einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (zumindest in den USA) war, der ist herzlich eingeladen zu einem Abstieg ins Tal der Puppen. Es lohnt sich.
Leider bietet die deutsche DVD außer dem O-Ton kein Zusatzmaterial.
Die Mutter von "Showgirls" und "Glitter" endlich auf DVD! 4 von 5 Punkten Diesen Film muss man gesehen haben um glauben zu können, dass es ihn wirklich und wahrhaftig gibt. Wie bei den beiden in der Überschrift genannten Machwerken liegt der Witz dieser Produktion in der Ernsthaftigkeit der Ausführung. Die Beteiligten scheinen wirlich zu glauben, dass sie an der Entstehung eines dramatischen, seriösen Jahrhundertfilms mitwirken. Ähmm...war wohl nix - zum Glück für alle Zuschauer. Hier ist alles SOOOO schlecht, dass man selber Klinikpackungen von "Puppen" (meint hier "Pillen", nicht "blonde Bimbos", die gibt's in dem Streifen aber auch mehr als genug) braucht, um bis zum Ende durchzuhalten. Aber trotz allem, mehr Spaß geht fast nicht: Ein unglaubliches Drehbuch, das die (monster-erfolgreiche) Romanvorlage ignoriert, "Schauspieler" zwischen Gesichtsstarre und manischen Zuckungen, Höllen-Songs in Sets, die es danach (hoffentlich) nie wieder zu hören bzw. sehen gab ("I'll plant my own tree" IN dem sich drehenden Baum - nicht zu toppen) etc., etc. Ein zusätzlicher Brüller ist die deutsche Synchronisation (Neely zu Pärchen im Swimming Pool: "Na, seid ihr schön geil?"). Mein Tipp: Ein Double-feature-Abend mit "Tal" und "Meine liebe Rabenmutter" organisieren und bei jedem "Neeeeely" und "Draaaaahtbügel" einen Drink bzw. eine "Puppe" nehmen. *"Und schließlich stehst du oben und wartest auf den beglückenden Rausch, aber er kommt nicht"* Tja, selbst schuld. P. S.: Einen Stern Abzug für das Fehlen von Bonus-Material. |
The Miracle Worker [UK IMPORT] Anne Bancroft, Patty Duke, Victor Jory, Andrew Prine DVD, 3. Mai 2004 Verkaufsrang: 35786 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Hält nicht, was Cover verspricht 2 von 5 Punkten Wer das farbige Cover dieser DVD sieht und nicht genau weiß, wer in der neuen, kürzlich auf RTL gesendeten Wiederverfilmung mitspielt, lässt sich leicht täuschen. Der Inhalt ist nämlich der alte schwarzweiß Film der über 40 Jahre alten Erstverfilmung. Auch wenn Inhalt und Thema sehr gut sind, und auch die Schauspieler bestens agieren, lässt sich der Käufer leicht täuschen und erwirbt anstelle der aktuellen Verfilmung von 2000, die es noch gar nicht auf DVD zu geben scheint, eine alte s/w-Version.
Eine geniale Verfilmung einer fast aussichtslosen Situation 5 von 5 Punkten Dieser Film beschreibt den Werdegang eines Maedchens, dass Blind und Taub zur Welt kam und dadurch auch nicht sprechen lernen konnte. Die Eltern des Maedchens suchten eine Lehrerin, die sie auch fanden. Die Bedingungen der Erzieherin sind beinahe unmenschlich, denn das Kind muss ausser Reichweite der Eltern. In einer entlegen Huette beginnt der beinharte und unbarmherzige Unterricht. Mit einer eigenen Zeichensprache werden dem Maedchen die ersten Schritte beigebracht(sie ist zu diesem Zeitpunkt etwa 10 Jahre alt). Auch wenn man den Fim sieht muss man sich immer vor Augen halten, dass das Maedchen Blind Taub und Stumm ist. Sie hat nur ihren Tastsinn. Der Unterricht gestaltet sich sehr brutal und aeusserst schwierig, doch es wird Vertrauen aufgebaut und das Kind lernt. Das Ende des Filmes ist die Zusammenfuehrung mit den Eltern ein gemeinsames Mittagessen, dass sich sehr Chaotisch gestaltet, und das erste gesprochene Wort des Maedchens - W A S S E R -. Mehr darf ich nicht verraten, es wuerde die Spannung zerstoeren. Ein Film von ungeheurer Spannung von Anfang bis zum Ende, ein Film den man nicht so schnell vergisst, ein Film, der noch heute eine Gaensehaut bei mir erzeugt. |
Prelude To A Kiss [UK IMPORT] Meg Ryan, Alec Baldwin, Sydney Walker, Kathy Bates, Ned Beatty DVD, 1. März 2004 Verkaufsrang: 65975 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bezaubernder Score von Howard Shore 5 von 5 Punkten Wunderschöner Soundtrack "Prelude To A Kiss" von Oscar-Preisträger Howard Shore (* 1946) zum Liebesfilm (dt Titel: Body Switch - Verhexte Küsse) von 1992 mit Meg Ryan und Alec Baldwin. Mittlerweile sehr gesuchte Rarität!
Titel-Liste
1. Main (02:18)
2. Rita (01:04)
3. Every Time We Say Goodbye (03:57)
performed by Annie Lennox
4. Rooftops (02:07)
5. Sweet Jane (03:36)
performed by The Cowboy Junkies
6. Open Your Eyes! (02:46)
7. Making Love (02:40)
8. The Honeymoon (01:48)
9. Peter (00:24)
10. The Kiss (02:02)
11. Prelude To A Kiss (04:21)
performed by Deborah Harry
12. The Honeymoon Is Over (00:43)
13. What A Trip (02:09)
14. Transformation (01:00)
15. Waiting For Someone (04:18)
performed by Frank Carillo and Annie Golden
16. Breaking The Spell (01:54)
17. Om Je Better Mee Op Te Eten (02:59)
18. I Touch Myself (03:46)
performed by The Davinyls
Spielzeit der CD => 00:43:52 |
The Miracle Worker [UK IMPORT] Anne Bancroft, Patty Duke, Victor Jory, Andrew Prine Videokassette, 10. April 2000 Verkaufsrang: 28282 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Hält nicht, was Cover verspricht 2 von 5 Punkten Wer das farbige Cover dieser DVD sieht und nicht genau weiß, wer in der neuen, kürzlich auf RTL gesendeten Wiederverfilmung mitspielt, lässt sich leicht täuschen. Der Inhalt ist nämlich der alte schwarzweiß Film der über 40 Jahre alten Erstverfilmung. Auch wenn Inhalt und Thema sehr gut sind, und auch die Schauspieler bestens agieren, lässt sich der Käufer leicht täuschen und erwirbt anstelle der aktuellen Verfilmung von 2000, die es noch gar nicht auf DVD zu geben scheint, eine alte s/w-Version.
Eine geniale Verfilmung einer fast aussichtslosen Situation 5 von 5 Punkten Dieser Film beschreibt den Werdegang eines Maedchens, dass Blind und Taub zur Welt kam und dadurch auch nicht sprechen lernen konnte. Die Eltern des Maedchens suchten eine Lehrerin, die sie auch fanden. Die Bedingungen der Erzieherin sind beinahe unmenschlich, denn das Kind muss ausser Reichweite der Eltern. In einer entlegen Huette beginnt der beinharte und unbarmherzige Unterricht. Mit einer eigenen Zeichensprache werden dem Maedchen die ersten Schritte beigebracht(sie ist zu diesem Zeitpunkt etwa 10 Jahre alt). Auch wenn man den Fim sieht muss man sich immer vor Augen halten, dass das Maedchen Blind Taub und Stumm ist. Sie hat nur ihren Tastsinn. Der Unterricht gestaltet sich sehr brutal und aeusserst schwierig, doch es wird Vertrauen aufgebaut und das Kind lernt. Das Ende des Filmes ist die Zusammenfuehrung mit den Eltern ein gemeinsames Mittagessen, dass sich sehr Chaotisch gestaltet, und das erste gesprochene Wort des Maedchens - W A S S E R -. Mehr darf ich nicht verraten, es wuerde die Spannung zerstoeren. Ein Film von ungeheurer Spannung von Anfang bis zum Ende, ein Film den man nicht so schnell vergisst, ein Film, der noch heute eine Gaensehaut bei mir erzeugt. |
Das Tal der Puppen Barbara Perkins, Patty Duke, Paul Burke, Sharon Tate, Toni Scotti Videokassette, 16. Dezember 1997 Verkaufsrang: 32666
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
"Ich will meine Puppen!" Gebt mir meine Puppen!" - Festival des schlechten Geschmacks 5 von 5 Punkten Lust auf ein paar hübsche und naive Mädels, die von den Mühlen des Showgeschäfts zerrieben und für ihre Sünden (sprich: Erfolg und Selbstständigkeit) ordentlich vom Schicksal bestraft werden? Dann dürfte DAS TAL DER PUPPEN genau das Richtige sein! Die Verfilmung des sensationell erfolgreichen Bestsellers von Jacqueline Susann war ein Mega-Hit und gilt heute als einer der besten schlechten Filme aller Zeiten.
DAS TAL DER PUPPEN erzählt parallel von Neely (Patty Duke), Anne (Barbara Parkins) und Jennifer (Sharon Tate), die im Showbusiness Karriere machen wollen. Pillenkonsum, Alkoholismus, tödliche Krankheiten, Pornos und Nervenheilanstalten warten auf sie...
DAS TAL DER PUPPEN ist von Anfang bis Ende ein Festival der Absurditäten: unbeholfene Shownummern, geschmacklose Frisuren, grässliche Kleider, und mehr Sex und Abgründe als in sämtlichen DALLAS-Staffeln zusammen. Sämtliche "ernsten" Themen werden dabei in Seifenoper-Manier reißerisch aufgearbeitet, der komplette Film ist aber gleichzeitig von so unglaublicher Naivität, dass man sprachlos davor sitzt. Obwohl er sich stets bemüht, skandalös und verrucht zu wirken, ist er verklemmt ohne Ende. Den Darstellerinnen sieht man deutlich an, wie peinlich ihnen der Film ist. Schade besonders um die wunderschöne Sharon Tate, damalige Ehefrau von Roman Polanski, die wenig später vom Manson-Clan brutal ermordet wurde, was jedem Film mit ihr aus heutiger Sicht einen tragischen Beigeschmack gibt. Alle Männer im Film sind komplette Langweiler. Lediglich Hollywood-Ikone Susan Hayward rettet sich unbeschadet aus der Katastrophe. Als hundsgemeine Diva kann sie fröhlich herumzicken und sich sogar mit Patty Duke einen Catfight in der Damentoilette liefern, bei dem sie ihre Perücke verliert.
Apropos Patty Duke - sie spielt eine hochtalentierte junge Sängerin (leider kann sie nicht singen), die ihren Durchbruch schafft und darüber tabletten- und alkoholsüchtig wird. Die Pillen nennen sich im Film "Puppen", und man fällt vor Lachen praktisch vom Sofa, wenn sie nach ihren "Püppchen" schreit. Die arme Patty landet schließlich in der Nervenklinik. Dort erreicht der Film seinen traurigen Höhe- bzw. Tiefpunkt mit einer Musical-Nummer (sind Heilanstalten nicht der ideale Rahmen für ausgefallene Show-Einlagen?), die Patty vor Mitinsassen darbietet - bis sie einen alten Freund im Rollstuhl erkennt, der - halb benommen - mit einstimmt. Man wartet nur darauf, dass ein Pfleger beide in die Zwangsjacke steckt. Später landet dann eine endgültig gescheiterte Duke auf allen Vieren zwischen Mülltonnen in der Gosse und brüllt ihren Namen in Richtung Himmel. Man weiß aber nicht, ob das wieder nur eine Musical-Nummer ist. Das passiert eben mit Mädchen, die zu schnell auf der Karriereleiter nach oben wollen, sagt der Film.
Und jetzt kommt das große ABER. DAS TAL DER PUPPEN ist nicht nur trotz, sondern genau wegen dieser Aneinanderreihung von Geschmacklosigkeiten extrem unterhaltsam - wenn man ein Faible für Trash hat. Der Film hat praktisch keine Längen, steuert von einem Höhepunkt zum nächsten und bietet so viel Material zum Staunen, Kopfschütteln und Lachen, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Ich gestehe, dass ich DAS TAL DER PUPPEN schon x-mal gesehen habe und mich schon aufs nächste Mal freue, wenn es wieder heißt: "Ich will meine Puppen! Nur ein Püppchen!"
Wer also sehen will, wie Unmengen von Geld, Talent und Geschmack aus dem Fenster fliegen, oder wer der Frage nachgehen möchte, warum ausgerechnet DIES einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (zumindest in den USA) war, der ist herzlich eingeladen zu einem Abstieg ins Tal der Puppen. Es lohnt sich.
Leider bietet die deutsche DVD außer dem O-Ton kein Zusatzmaterial.
Die Mutter von "Showgirls" und "Glitter" endlich auf DVD! 4 von 5 Punkten Diesen Film muss man gesehen haben um glauben zu können, dass es ihn wirklich und wahrhaftig gibt. Wie bei den beiden in der Überschrift genannten Machwerken liegt der Witz dieser Produktion in der Ernsthaftigkeit der Ausführung. Die Beteiligten scheinen wirlich zu glauben, dass sie an der Entstehung eines dramatischen, seriösen Jahrhundertfilms mitwirken. Ähmm...war wohl nix - zum Glück für alle Zuschauer. Hier ist alles SOOOO schlecht, dass man selber Klinikpackungen von "Puppen" (meint hier "Pillen", nicht "blonde Bimbos", die gibt's in dem Streifen aber auch mehr als genug) braucht, um bis zum Ende durchzuhalten. Aber trotz allem, mehr Spaß geht fast nicht: Ein unglaubliches Drehbuch, das die (monster-erfolgreiche) Romanvorlage ignoriert, "Schauspieler" zwischen Gesichtsstarre und manischen Zuckungen, Höllen-Songs in Sets, die es danach (hoffentlich) nie wieder zu hören bzw. sehen gab ("I'll plant my own tree" IN dem sich drehenden Baum - nicht zu toppen) etc., etc. Ein zusätzlicher Brüller ist die deutsche Synchronisation (Neely zu Pärchen im Swimming Pool: "Na, seid ihr schön geil?"). Mein Tipp: Ein Double-feature-Abend mit "Tal" und "Meine liebe Rabenmutter" organisieren und bei jedem "Neeeeely" und "Draaaaahtbügel" einen Drink bzw. eine "Puppe" nehmen. *"Und schließlich stehst du oben und wartest auf den beglückenden Rausch, aber er kommt nicht"* Tja, selbst schuld. P. S.: Einen Stern Abzug für das Fehlen von Bonus-Material. |
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