DVDs: Roxanne Day

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The Fluffer - Scott GurneyThe Fluffer
Scott Gurney, Roxanne Day, Michael Cunio, Taylor Negron, Adina Porter

DVD, 16. April 2003
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

einfach nur öde      1 von 5 Punkten
Und schon wieder Film für die schwule Zielgruppe, der seine Geschichte nur als dünne Entschuldigung für das Zuschaustellen knackiger Körper und feuchter Fantasien benutzt. Zu schade, denn auf dem Cover wird der Film als "hormonanregende Porno-Komödie" angekündigt. Wo genau sich die Komödie befinden soll, wird nicht klar, denn der Film ist praktisch humorfrei - von einigen lahmen Versuchen abgesehen. Dass es bis heute keine gelungene Komödie gibt, die hinter den Kulissen einer Pornoproduktion spielt, ist erstaunlich, sollte man doch meinen, dass allein das Setting genug Ideen liefert. "The Fluffer" ist weder lustig, noch spannend, noch interessant und in der Figurenzeichnung völlig banal. Die Story: Junger Naivling (der von sich selber in einer der ersten Szenen sagt, er wäre 22, dabei sieht er aus wie 35) verliebt sich in einen männlichen, bisexuellen Pornostar. Ende der Geschichte. Der "Pornostar" spielt so reiz - und witzlos und hat nicht mal einen Ansatz von Charakter, dass das große Verlangen des Hauptdarstellers, in seiner Nähe zu sein, nicht nachzuvollziehen ist und ihn oberflächlich und dumm erscheinen lässt. Keine gute Ausgangslage für eine Komödie.
Insgesamt ist "The Fluffer" schlicht langweilig und überflüssig, ein simpler Versuch, mit etwas nackter Haut (der Film ist darüber hinaus auch noch entsetzlich prüde) das Interesse des schwulen Zuschauers zu wecken.

Zur DVD: der Film ist englisch mit optionalen deutschen Untertiteln. Hier hat sich niemand die Mühe gemacht, ihn zu synchronisieren, was nicht weiter schlimm ist. Darüber hinaus bietet die DVD ein paar Extras, darunter einen schrägen Kurzfilm über einen Transvestiten ("Bambi"), der Poesie-reimend durch den Wald streift (wem's gefällt - ist fast besser als der Hauptfilm, fällt jedenfalls unter die Kategorie "so schlecht, schon wieder gut") und einen Audiokommentar des deutschen Pornodarstellers "Wolff", der im Dauer-Interview lustlos am Film vorbeiredet und so tiefsinnige Diskussionen liefert wie "Zählt in der Branche nur das Aussehen?" - "Och, nö, da kann man ja mit Make-Up auch viel machen - und mit Licht." Aha, soso. Faszinierend.

Glanz und Elend der schwulen Pornoindustrie      5 von 5 Punkten
In der Tradition von „boogie nights" beginnt „The fluffer" als lockere gay Komödie: Der junge Kalifornier Sean McGinnis steht am Beginn seiner Karriere als Filmemacher; in einer Videothek in L.A. leiht er mit Vorliebe Filmklassiker aus. Wie der Zufall es will, bekommt er statt "Citizen Kane" den schwulen Porno "Citizen Cum" zu sehen. Sean ist ausgenblicklich von dem attraktiven, muskulösen Hauptdarsteller, der sich „Johnny Rebel" nennt, fasziniert. Um seinem Idol nahe zu sein, fängt er als Videokameramann bei der Produktionsfirma „Men of Janus" an und springt auch für den „Fluffer" ein, der in Drehpausen „Johnny Rebel" (dessen wirklicher Name Mikey ist) oral stimuliert, um für die nötige "Standfestigkeit" zu sorgen.
Je mehr Sean sich auf Mikey einlässt, desto deutlicher wird, dass dieser ein eher trostloses Leben führt: Mikey ist in Wirklichkeit ein Heterosexueller, der allein wegen des Geldes als schwuler Pornostar agiert und sich mit Drogen darüber hinwegtäuscht, dass seine Karriere bald zu Ende sein wird. Die Situation eskaliert, als ihm seine Freundin Julie, die als „Babylon" in einem Striplokal auftritt, eröffnet, dass sie ein Kind erwartet.
Sean muss sich seinerseits auf einen schmerzhaften Prozess der Desillusionierung einlassen, der ihn an die Wurzeln seiner homosexuellen Wünsche zurückführt.
„The Fluffer" gibt ohne belehrenden Unterton interessante Einblicke in die Welt der Pornoindustrie und ist zugleich die Geschichte einer Obsession mit offenem Augang. Sicherlich einer der besten gay Filme der letzten Jahre.
Überflüssig ist allerdings ein Großteil des Bonusmaterials dieser DVD: Weder der Audiokommentar von Pornodarsteller "WOLFF" und Sachbuchautor Dirk Ludigs noch der Kurzfilm "BAMBI" haben etwas mit "The Fluffer" zu tun. Hier hätte der Verleih lieber eine deutsche Synchronfassung finanzieren sollen, um diesem wirklich sehenswerten Film eine größere Aufmerksamkeit zu verschaffen!


Night Stalker (Import) - Bret RobertsNight Stalker (Import)
Bret Roberts, Joseph McKelheer, Roxanne Day, Julian Garcia, Christine Long (II)

DVD

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The Fluffer - Scott GurneyThe Fluffer
Scott Gurney, Roxanne Day, Michael Cunio, Taylor Negron, Adina Porter

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