DVDs: Willem Dafoe

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Platoon - Tom BerengerPlatoon
Tom Berenger, Willem Dafoe, Charlie Sheen

DVD
     Verkaufsrang: 35780     

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Platoon verschaffte dem früheren Drehbuchautor (Conan der Barbar, Scarface) Oliver Stone seinen festen Platz in Hollywood und ist immer noch sein am meisten gelobter und auch wirkungsvollster Film. Das mag daran liegen, dass er auf Stones eigenen Erfahrungen als amerikanischer Soldat in Vietnam basiert.

Chris, gespielt von Charlie Sheen (Tödliche Geschwindigkeit, Hot Shots) ist ein Infanterist, dessen Loyalität von zwei Vorgesetzten auf die Probe gestellt wird: Zum einen ist dies Sergeant Elias (Willem Dafoe, Body of Evidence, Speed 2), ein ehemaliger Hippie und Menschenfreund, der sich einfühlsam seiner Untergebenen annimmt. (Einige Jahre später spielte Dafoe die Rolle des Jesus Christus in Martin Scorseses Die letzte Versuchung Christi). Zum anderen ist es Sergeant Barnes (Tom Berenger, Mörderischer Vorsprung, Der Mann im Hintergrund), ein launenhafter Macho-Kämpfer, der sich dem Schlechten verschrieben zu haben scheint. Die Persönlichkeiten der beiden Sergeants spiegeln sich in der Wahl ihrer Drogen wider: Gras für Elias und Schnaps für Barnes.

Oliver Stone wurde durch seinen dampfhammerartigen visuellen Stil bekannt, doch für diesen Film ist er überaus angemessen. Die brutalen und verwirrenden Bilder haben eine erschreckende Unmittelbarkeit und die Eigenschaft, den Zuschauer mitten ins Geschehen zu versetzen und ihm eine Vorstellung davon zu geben, wie sich ein Infanterist in den Dschungeln Vietnams gefühlt haben mag. Platoon gewann die Oscars für den Besten Film und die Beste Regie. --Jim Emerson

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Erschütternd      5 von 5 Punkten
Dieser Tage holte ich mir die schon etwas betagte VHS PLATOON heraus und sah mir diesen Film über das Thema Krieg noch einmal an.
Das ist ein us-amerikanischer Ausnahmefilm, der den Vietnamkrieg thematisiert und in dem die amerikanischen Soldaten NICHT von vornherein die Guten, die Helden, die Unfehlbaren sind.
Der Film wird getragen von zwei unterschiedlichen und miteinander rivalisierenden Sergeants, nämlich Barnes (Tom Berenger) und Elias (Willem Dafoe), denen sich der Kriegsfreiwillige Chris (Charlie Sheen) ausgesetzt sieht, der bald erkennt, dass es im Krieg eigentlich keine Helden gibt, sondern nur Überleben.
Ein Bauerndorf wird genommen und Barnes lässt die Menschen erschießen, was zum Eklat führt und schließlich zu einem fulminanten Shoot-Off der Rivalen.

PLATOON zeigt die Schrecken des Krieges, der als solcher so oft als die Fortsetzung politischer Mittel von den Politikern verbrämt wird, die weit weg vom Geschehen sind. Ein Film, der nicht Halt macht vor der Entmenschlichung von eigentlich ganz normalen Bürgern in Zeiten militärischer Auseinandersetzungen, wie es heißt und wo dann doch letztlich nur gemordet wird. HMcM



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Saigon - Willem DafoeSaigon
Willem Dafoe, Gregory Hines, Fred Ward

DVD, 7. Mai 2007
     Verkaufsrang: 35059      Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen.

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Saigon DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Filmfreund      1 von 5 Punkten
Der Film selbst ist zwar empfehlenswert, aber diese DVD ist eine Frechheit. Der Ton ist dumpf und in Mono, auf VHS gibt es den Film in Dolby Surround. Schwache Leistung, 20th Century Fox!


Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses - Gene HackmanMississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
Gene Hackman, Willem Dafoe, Frances McDormand

DVD, 1. Dezember 1999
     Verkaufsrang: 26380     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Gerade fünfzig Jahre      5 von 5 Punkten
Ein Hass, der eine gesamte ( Teil)Gesellschaft erfasst. Methoden einer " eingeflogenen" Polizei, die alles andere als legal sind, und zum Erfolg führen. Das scheint alles lange her und ist doch erst fünfzig Jahre vorbei.
Der Film führt diesen Hass vor Augen. Viele Täter werden verurteilt, aber zu was für Strafen. Erst Jahrzehnte später wird ein wesentlicher Kopf der Ku-Klux-Klan Bewegung zu einer hohen Strafe verurteilt. Ein Film, der viel Stoff zum Nachdenken gibt. Was kann man tun, wenn eine ganze Struktur unmoralisch durchseucht ist, wenn Polizei tief in das Verbrechen verstrickt ist? Rechtfertigt eine solche Situation härteste Methoden wie eine Schein-Hinrichtung,um die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Der Film nimmt Partei dafür. Aber welch ein Staat bleibt zurück. So das noch ein Rechtsstaat sein ? Schwierige Fragen, die durch diesen Film aufgeworfen werden und auf die es keine leicht zu formulierenden Antworten gibt. Alles erst gerade fünfzig Jahre her. Sehr packend.

Unglaublich aber wahr      5 von 5 Punkten
Dass die Vereinigten Staaten, in denen vor über 200 Jahren englische Einwanderer das Wort "Herrenrasse" geprägt hatten, bis in die Gegenwart mit Nazi-Gedankengut zu kämpfen haben, ist nicht neu. Trotzdem will man es als aufgeklärter Mitteleuropäer, der durch eben diese Amerikaner vom Nationalsozialismus befreit wurde, nicht wirklich glauben. Umso wichtiger ist es, dass dieser Film, der einen authentischen Fall aus den 1960ern schildert, so eindringlich und glaubwürdig gespielt wird. Man spürt es förmlich: den Hass, die Dummheit, die Doppelmoral. Und wer die Besetzung liest weiß, dass "Mississippi Burning" ganz nebenbei auch hochspannend und actionreich ist.

Amerikas Süden - Amerikas dunkle Seite      5 von 5 Punkten
Manchmal passiert es mir, da ist es mir sowas von wurscht, worum es in dem Film geht. Wenn ich Namen wie Gene Hackman, Willem Dafoe und Alan Parker im gleichen Zusammenhang lese, ist für mich von vornherein klar: anschauen.

Auch wenn diese Mischung einen spannenden DVD-Genuss garantiert, darf man nicht vergessen, dass dieser Film ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte thematisiert; die Rassentrennung im amerikanischen Süden. Der Film basiert auf ein wahres Verbrechen und zeigt dabei überdeutlich die Schwierigkeiten bei der Aufklärung des Mordes. Obwohl die Rassentrennung zum Zeitpunkt der Handlung laut Papier abschafft wurde, existierte sie weiterhin in den Köpfen der Südstaatler. Und das wirkte sich natürlich auch auf die Arbeit der Bundespolizei aus, die den Mord aufzuklären hatte. Aber auch in den eigenen Reihen kommt es zu Schwierigkeiten, Gene Hackman als Südstaaten-FBIler hat es nicht gerade leicht mit dem "College-Boy" Dafoe. Aber letztlich gibt die Arbeitsweise des bissigen Südstaaten-FBIlers der Aufklärung des Falls den nötigen Schwung.
Bei diesem Film von Unterhaltung zu sprechen, wäre falsch, dazu ist das Thema einfach zu ernst. Alan Parker gelingt es allerdings, ein ernstes Thema massenkompatibel zu machen, dabei aber nicht in den hollywood-typischen Einheitsbrei abzurutschen.

Klarer Fall - volle Punktzahl


harte realität....      5 von 5 Punkten
ich habe über die fbi homepage mir die orginalen akten über diesen fall angeckukt...ich würde sagen alan parker ist denn orginalen akten sehr treu gebliben es ist schwer heute zu verstehen das es diesen hass noch heute in denn süden der usa gibt...alan parker hat in einem interview mall gesagt das dieser fall gezeigt hat wie lange man dieses problem bei denn behörden fbi oder polizei verschwiegen hat und erst als es zu laut wurde und leute starben hat edgar hoover was unternehmen lassen...fiele leute haben denn film angeprangert als was damalls war ist heute vergangenheit und parker sagte darauf wie schlecht die usa mit ihrer vergangenheit fertig werden...die emotion im film ist sehr heftig vor allem am anfang und mitte und ende des films...jeder sollte sich sein eigenes bild machen ich kann nur sagen der beste film von alan parker und die beste darstellerische leistung von willem defoe und gene hackman und frances mcdormand hat gezeigt warum sie eine der besten karakter darsteller ist.....

ziemlich heftig..      4 von 5 Punkten
Der Film ist wirklich gut, aber absolut nichts für schwache Nerven.
Brutalität, Rassismus und Unterdrückung sind die Hauptfaktoren des Films.
Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben, aber auch wenn ich älter bin, habe ich bei manchen Szenen wegschauen müssen, weil es einfach zu brutal war.
Leider ist der Film nicht überzogen, sondern realistisch und das ist es, was ihn so erschütternd macht.
Wer sich den Film auf Englisch ansieht, sollte mit der Aussprache in den Südstaaten vertraut sein.


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Spider-Man - Der Kinofilm [Verleihversion] - Willem DafoeSpider-Man - Der Kinofilm [Verleihversion]
Willem Dafoe, Tobey Maguire, Sam Raimi

DVD, 1. Januar 2002
     Verkaufsrang: 40334     

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Peter Parker ist ein normaler Junge, der als Waise bei Tante May und Onkel Ben aufwächst und obendrein für die schöne Nachbarstochter Mary Jane schwärmt. Als er jedoch bei einer Schul-Exkursion von einer genmanipulierten Super-Spinne gebissen wird, entwickelt Peter plötzlich unglaubliche Fähigkeiten: Phantastische akrobatische Talente, einen übernatürlichen Instinkt für Gefahren und die Begabung, Netze zu spinnen. Begeistert macht er das Beste aus...



Manderlay - Bryce Dallas HowardManderlay
Bryce Dallas Howard, Isaach De Bankolé, Willem Dafoe

DVD, 28. August 2006
     Verkaufsrang: 25350     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Regt zum Nachdenken an!      5 von 5 Punkten
Wie schon der Vorgänger 'Dogville', an den Manderlay fast nahtlos anschließt, werden auf der Bühne lediglich die wichtigsten Requisiten aufgebaut und benutzt. Der Rest bleibt dem Zuschauer überlassen. Aber gerade daraus ziehen diese Filme Lars von Triers ihre Faszination. Sie sind dem Buch ähnlicher als dem klassischen Hollywoodstreifen, da man selbst vieles vorstellen, vieles erdenken muss.
Und genauso ist auch das Stück selbst: Es regt zu Nachdenken an, über uns selbst, über die Amerikaner, die längst stellvertretend geworden sind für den westlichen Lebensstil, dessen Vorzüge wir nur zu gerne genießen und über unser Verhältnis zu Demokratie, Hilfe zur Selbsthilfe und das vermeintlich beste, was man jemandem wünschen kann.

Manderlay ist schwere Kost, aber sie liegt nicht schwer im Magen, sondern wird Diskussionen anregen und die eigenen Gedanken in neue Richtungen lenken. Ein wunderbarer Film, lehrreich und kraftvoll gespielt!

Mams Gesetz      4 von 5 Punkten
Die Protagonistin Grace steht nach Dogville vor einer neuen Aufgabe. Die Südstaatenfarm Manderlay wird im Jahre 1933 immer noch so geführt, wie vor den Gesetzen gegen die Sklaverei von 1865. Die Eigentümerin, eine alte Dame, führt die Farm mit strenger Hand. Grace Vater kauft die Farm und fortan darf Grace hier die Geschicke lenken.

Graces Reformen sind drastisch. Jeder wird Miteigentümer an der Farm und alle dürfen bei allen wichtigen Entscheidungen mitwirken. Doch so einfach funktioniert Freiheit und Gleichheit nicht. Nur wenige gehen zur Arbeit und bestellen die Felder. Nachdem Bitten scheitert, ordnet Grace eine Schule für alle an. Sie unterrichtet die Menschen über Pflichterfüllung, Eigenverantwortung und Mitverantwortung. Sie bringt ihnen bei über Dinge abzustimmen und nennt dies Demokratie.

Doch auch äußere Kräfte wirken gegen Grace. Da gibt es einen Kartenspieler, der gerne die Ersparnisse der Arbeiter abzocken möchte. Grace bekäme eine großzügige Provision von achtzig Prozent. Ein Sandsturm vernichtet die Ernte und Vorräte. Hunger droht, es muss rationiert werden. Ein Lebensmitteldiebstahl führt zu einem tödlichen Urteil.

Am Ende des Jahres war die Führung der Farm trotzdem erfolgreich. Doch die Einnahmen werden gestohlen. Der Dieb kommt aus den Reihen der Befreiten und Grace hat einen heiligen Zorn.

Der Film ist bühnentauglich und könnte auch als Theaterstück aufgeführt werden. Die Protagonistin wirkt ein wenig wie Gulliver auf seinen Reisen. Diesmal ist sie bei den Zwergen und versucht ihnen Größe zu vermitteln, aber die Zwerge wollen einfach nicht wachsen. Graces Scheitern zeigt, das Ideen nicht nur in den Köpfen verstanden sein dürfen, sondern auch mit Leib und Seele vertreten werden müssen. Abstimmen dürfen und demokratisch zu handeln sind nicht dasselbe.


Ein besonders sehenswerter Film      5 von 5 Punkten
"Manderlay" ist meines Erachtens (und entgegen der Meinung einiger Kritiker) eine würdige Fortsetzung von "Dogville". In vielerlei Hinsicht ist dieses Werk sogar besser. Manderlay hat beispielsweise weniger Längen und erzählt deutlich flüssiger.

Das, was den Film auszeichnet, ist wieder die Theater-Inszenierung, die den Film in Zeiten von Special-Effects-Wahn sehr wohltuend hervorhebt. Es macht einfach Spaß, dieses Schauspiel zu beobachten und der sanften und ironischen Erzählerstimme zuzuhören. Schon allein für die stilistische Aufmachung gebühren diesem Film fünf Sterne.

Doch auch die Story ist wieder einmal eine Geschichte, die einen nicht loslässt. Sie ist, wie es das Begleitheft der DVD treffend zusammenfasst, extrem "merkwürdig und verstörend". Wurde in Dogville noch eine recht provokante Antwort auf alle Fragen gegeben, so bleiben sie diesmal offen. Der Film lässt Spielraum für eigene Interpretationen und regt zum Nachdenken an.

Die schauspielerische Leistung ist durchweg sehr gut. Bryce Dallas Howard ist eine hervorragende Hauptdarstellerin und (auch hier irren einige Kritiker meiner Meinung nach) definitiv eine ebenso gute Besetzung, wie Nicole Kidman in Dogville.

Man kann über den Inhalt von Manderlay sicherlich geteilter Meinung sein, aber man sollte diesen Film unbedingt gesehen haben.



Geniale Fortsetzung von Dogville      5 von 5 Punkten
Grace hat dazugelernt. Sie würde sich wohl nicht mehr so ausnutzen lassen wie das noch in Dogville der Fall war. Sie sieht es als ihre Pflicht an, nachdem sie ja jetzt wieder frei ist, anderen Menschen zu helfen. Ihr Vater ist strikt dagegen. So kommt es zum erneuten Streit zwischen Vater und Tochter. Grace bleibt mit einer Hand voll Gangstern auf einer Plantage zurück um den dort lebenden Sklaven das Prinzip der Demokratie beizubringen, bzw. aufzuzwingen. Dabei greift sie zu sehr harten Mitteln.
Der Film greift sehr provokante Themen auf, wie Rassismus und Todesstrafe. Natürlich gibt es viele Filme die eben diese Themen aufgreifen, aber nie so gewagt, wie hier.
Eine besondere Szene ist als eine alte Dame einem Kind das wertvolle essen stiehlt und die von Grace angelernten Demokraten verlangen, dass die alte Dame dafür sterben soll. Es wird demokratisch abgestimmt. Alle stimmen für ihren Tod, ausser Grace und Grace will sich wehren. Allerdings muss sie sich ihrem eigenen Sytem beugen und die Frau selbst erschiesen.
Dieser Film ist fast eine Stunde kürzer als Dogville, und noch etwas subtiler. Der Filmstil ist eins zu eins übernommen, was etwas uninspiriert wirkt, der Thematik des Films jedoch unglaubliche Tiefe verleiht und somit wieder gerechtfertigt ist.
Von Triers nächstes Filmprojekt ist eine Komödie die wieder den Dogma-Regeln unterliegt und schon fast fertiggestellt ist. Er hat sich eine Pause bis zum dritten und letzte Teil seiner Amerika Trilogie gegönnt, welche meiner Meinung nach auch nötig war. Denn sollte Wasington (so der dritte Titel) Nochmals mit exakt dem Stilmittel des Theaterhaften daher kommen muss sich der gute etwas einfallen lassen, dass die Trilogie nicht zu eintönig aussehen läßt.
Bryce Dallas Howard ist eine brilliante Schauspielerin und gute Grace. Das dieses junge Ding Nicht die Tiefe einer Nicole Kidman in eine Rolle bringen kann ist selbsverständlich. Das die Schauspielerin hier jünger ist passt sehr gut zu der Art und Weise wie Grace in diesem Teil handelt. Lars von Trier überlegte bereits ob er im dritten Teil Nicole und Bryce zusammen Grace mimen lassen soll, was eine sehr interessante Idee ist. Auf jeden Fall darf erwartet werden dass sich auch im dritten Teil wieder einige der Schauspieler aus Manderlay und Dogville die Ehre geben. Ich für meinen Teil kann es kaum abwarten....


Der englische Patient - Ralph FiennesDer englische Patient
Ralph Fiennes, Juliette Binoche, Willem Dafoe

Videokassette, 12. März 1998
     Verkaufsrang: 1732     

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Der englische Patient (der auf Michael Ondaatjes preisgekröntem Roman über Liebe und Verlust während des Zweiten Weltkriegs basiert), Gewinner von neun Oscars und Eroberer der Herzen fast aller Filmkritiker, ist einer der gefeiertesten Filme der heutigen Zeit. Hana (Juliette Binoche), eine Krankenschwester, kümmert sich um einen Archäologen (Ralph Fiennes), der bei einem Flugzeugabsturz bis zur Unkenntlichkeit verbrannt wurde. Während sich ihre Beziehung intensiviert, blendet der Film zurück auf die unbändige Leidenschaft, die er einst für eine verheiratete Frau (Kristin Scott Thomas) empfand. Währenddessen beginnt Hana eine neue Romanze mit einem Mann, der Bomben entschärft (Naveen Andrews), und Willem Dafoe stiehlt als daumenloser Dieb Caravaggio allen fast die Schau. Die komplizierte, aus Rückblenden aufgebaute Geschichte, die die Herzen der Liebenden ergründet, wird bei wiederholtem Ansehen von Mal zu Mal übersichtlicher.



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)

Ein Film von einem anderen Stern      5 von 5 Punkten
Ein Flug über die Wüste in einem Doppeldecker. Vorn im Flugzeug eine Frau, den Kopf aus der Kanzel gebeugt. Die Farben der Dünen ähneln denen der Haut. So fängt der Film "Der englische Patient" an. Das Flugzeug wird abgeschossen, es herrscht Krieg. Der Pilot wird gerettet, schwer verwundet mit lebensbedrohenden Verbrennungen kommt er ins Lazarett. Er wird von einer jungen, kanadischen Krankenschwester gepflegt, die davon überzeugt ist, daß auf ihr ein Fluch lastet, alle, die sie liebt, dem Tode zu überantworten. Der Patient erinnert sich an sein Leben, seine Liebe zu Katharine, die mit einem anderen verheiratet, mit ihm ein Verhältnis beginnt, eine alles umspannende Liebe, die das Ende bereits in sich trägt. Ein Film, ein Film, der an "Casablanca" erinnert; ein Film, der wundervolle Übergänge schafft, von der Rahmenhandlung zur Erzählung. Die mögliche Liebe der Krankenschwester zu einem indischen Minensucher, ihre unmögliche Zuneigung zu dem Patienten, der ein ungarischer Graf ist, der Kartenmaterial an die Deutschen gegeben hat, um seine Geliebte zu rächen, die in einer Höhle mit gebrochenen Rippen und Knöchel liegt, die gerettet hätte werden können, wenn die Engländer ihm geglaubt und ihn mit einem Fahrzeug ausgerüstet hätten. Er bekommt von den Deutschen das Flugzeug und kehrt zurück, um seine tote Geliebte mitzunehmen. Noch mal die Szene vom Anfang, jetzt wissen wir, die Frau liegt nicht malerisch, lüstern aus dem Flugzeug, sondern sie ist tot. Die Dünen der Wüste kommen jetzt dem Betrachter vor, wie die Haut einer Frau und deren vielen großen und kleinen Erhebungen und Tälern. Es ist das Ende eines Films, einer Geschichte von Liebe und Tod. Der Film dauert zweieinhalb Stunden, er ist so schrecklich kurz, er hätte noch dauern und dauern können. Ein Film, ein Film von so großer Bildkraft, von so wunderschöner Poesie. Ein Film mit herausragenden Schauspielerinnen, allen voran Kristin Scott Thomas und Juliette Binoche, und Schauspielern wie Ralph Fiennes. Diesen Film habe ich nicht zum letzten Male gesehen. Dieser Film will entdeckt werden, Szene für Szene, wie die Wüste Sandkorn für Sandkorn, wie die Haut einer Frau Pore für Pore. Ein Film, ein Film zum Träumen, zum Schauen, zum Staunen. Ein Film von einem anderen Stern!


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Platoon (Ultimate Gold Edition) - Tom BerengerPlatoon (Ultimate Gold Edition)
Tom Berenger, Willem Dafoe, Charlie Sheen

DVD, 7. Februar 2006
     Verkaufsrang: 28436     

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Vietnam 1967. Der junge, naive College-Student Chris Taylor wird in Vietnam einem Platoon (Infanterieabtlg. von etwa 30 Mann) zugeteilt.Die Aufgabe: Search and Destroy (den Feind suchen und töten). Die physische und psychische Belastung ist für die jungen Soldaten unerträglich. Viele stehen kurz vor dem Wahnsinn. Bei einem Angriff auf ein Bauerndorf werden die Jungen zu Bestien. Wie im Rausch töten sie Krüppel, Frauen und Kinder. Barnes verhört einen Bauern, will ihm nicht glauben, daß die Waffen die im Reis versteckt gefunden wurden, nicht dem Vietcong dienen sollen. Barnes erschießt die Frau des Bauern und droht auch die kleine Tochter umzubringen, als Elias dazwischenkommt. Er schwört Barnes, ihn vors Kriegsgericht zu bringen. Kurz darauf kommt Elias bei einem Einsatz ums Leben. Nur Chris weiß, wer ihn getötet hat. Es war nicht der Viet- cong. Es war Barnes. Jetzt wird Chris nur noch von zwei Gedanken beherrscht. Er will Barnes sterben sehen... und er will überleben.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Im Grunde nicht viel mehr als Abzocke, aber TOP-Film      5 von 5 Punkten
So, da haben wir also die X-te Neuveröffentlichung von Platoon.
Diesmal also als Ultimate Gold Edition. Was gegenüber der bisher erhältlichen Gold Edition anders ist, ist eine zusätzliche deutsche DTS-Spur und eine weitere Doku über Vietnam auf einer Bonus-Disc. Ob die Audiokommentare diesesmal dt. Untertitel haben werden, weiss ich noch nicht, aber wenn nicht, rechtfertigt das meiner Meinung nach keinen Neukauf und erst Recht keine Neuveröffentlichung.
Das Produkt selbst ist natürlich 5 Sterne wert, das war aber auch schon die alte Edition.


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Edges of the Lord - Verlorene Kinder des Krieges - Haley Joel OsmentEdges of the Lord - Verlorene Kinder des Krieges
Haley Joel Osment, Willem Dafoe

DVD, 18. Januar 2005
     Verkaufsrang: 34569      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Polen, im Kriegsjahr 1943 Auf der Flucht vor den Nazis ver-steckt ein jüdisches Ehepaar seinen 11-jährigen Sohn Romek Haley Joel Osment, The Sixth Sense bei einer B Um sich zu tarnen, muss der Junge aus der städtischen Ober-schicht sich an eine bäuerliche, streng katholische Umgebung anpassen. Einer seiner neuen "Cousins" und die Kinder des Dorfes helfen ihm dabei - wie auch der exzentrische aber ein-fühlsame Ortspfarrer Willem Dafoe, Mississippi Burning. So erlebt Romek inmitten einer Welt, in der Schrecken, Mord und Verfolgung wüten, auch Momente von Glück und Geborgen-heit. Doch als sein Pflegevater stirbt, drohen Kollaborateure Romeks wahre Identität aufzudecken. Sein Leben hängt am seidenen Faden.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

wirklich gelungener Film über den 2. Weltkrieg      5 von 5 Punkten
Es gibt genug Filme die die damaligen Zeiten gut zeigen. Dieser Film ist aber in einer Beziehung völlig anders. Man sieht alles aus der Perspektive der Kinder.

Einer meiner "Vorredner" hat dem Streifen nur einen Stern gegeben mit dem Hinweis, dass die Handlung zu abstrus würde. Diese Person hätte sich mal die Extras des Films ansehen sollen. Der polnische Regisseur zeigt zwar keine wahre Geschichte an sich, aber seine Geschichte basiert auf vielen Kindertagebüchern.

Dazu kommt, dass die Darsteller dies absolut glaubwürdig darstellen. Nur mit dieser wirklich gelungenen Besetzung war dieser Film möglich und dafür, dass Dafoe mal eine ganz andere Rolle spielt finde ich seine Leistung eigentlich auch recht gut. Er verblasst allerdings etwas wenn man bedenkt, wie überzeugend Haley Joel Osmend (absolut beeindruckend als er gezwungen wird seine eigene "Herkunft" zu leugnen und andere Juden mit einer Waffe zu bedrohen nur um der SS ein perfektes Schauspiel zu bieten und nicht selbst sterben zu müssen). Ich glaube nicht, dass es einen zweiten Schauspieler in dem Alter gäbe der diese Szene so glaubwürdig darstellen hätte können.

Aber auch die anderen Kinder spielen Ihre Rollen glaubwürdig. Der Film zeigt das Ende der Unschuld. Ein Kind tötet einen Jugendlichen aus Rache, ein anderes opfert sich selbst indem es vorgibt auch ein Jude zu sein und freiwillig in einen Zug zu einem Vernichtungslager einsteigt obwohl das Kind kein Jude ist.

Alles in allem sind manche Handlungen vielleicht nicht nachvollziehbar. Aber man muss sich eben vor Augen halten, dass es um Kinder geht die diese Dinge verarbeiten müssen. Wer das auch nur ansatzweise kann wird nicht zu dem Urteil kommen, dass die Handlungsweisen (z.B. vom Kind Tolo, welches die Welt durch ein eigenes Opfer verbessern will) unrealistisch seien.

Auf jeden Fall absolut empfehlenswert!!!

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Shadow of the Vampire [Blu-ray] - John MalkovichShadow of the Vampire [Blu-ray]
John Malkovich, Willem Dafoe, Cary Elwes, Eddie Izzard, Udo Kier

Blu-ray, 27. Februar 2008
     Verkaufsrang: 21570      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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WVG Shadow of the Vampire, VÃ-Datum: 28.11.08



Mr. Bean macht Ferien [HD DVD] - Willem DafoeMr. Bean macht Ferien [HD DVD]
Willem Dafoe, Rowan Atkinson, Jean Rochefort, Karel Roden, Max Baldry

HD DVD, 4. September 2007
     Verkaufsrang: 24415      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 35,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Rowan Atkinson hat sich eine Weile Zeit gelassen für Mr. Bean macht Ferien, die Fortsetzung seines Erfolgs aus dem Jahre 1997. Aber in all der Zeit hat er nichts davon verloren, was den Charakter schon von Beginn an so erfolgreich machte, und er liefert eine funktionierende Komödie, der es erneut gelang, die Kinosäle in der ganzen Welt zu füllen.

Der Grundgedanke für Mr. Bean macht Ferien ist schon im Titel ersichtlich: der tollpatschige Titelheld gewinnt eine Ferienreise nach Frankreich, womit nun die französische Riviera der Schauplatz für den Slapstick-Humor wird, welcher schon die Fernsehserie bestimmte. Und somit findet sich Mr. Bean in einer Reihe von mehr und mehr unglaublichen Situationen wieder, was im Laufe der Handlung eine Menge Verwirrungen verursacht. Auch wenn es Mr. Bean macht Ferien kaum gelingen dürfte, jemanden auf seine Seite zu bringen, der nicht sowieso schon ein Fan ist, stellt der Film doch eine Komödie dar, die im Sinne der vorhergegangenen Episoden verlässlich Lacher provoziert. Atkinson beherrscht den Charakter meisterlich, und zu Recht ist seine Arbeit der Grund für die meisten Lacher.

Mr. Bean macht Ferien ist der Schwanengesang für einen Charakter, der mehr als ein Vierteljahrhundert lang Menschen auf aller Welt zum Lachen brachte. Und obwohl der Film wahrhaftig kein Meisterwerk ist, sind die Höhepunkte wirklich umwerfend, und er liefert angenehme, lustige Unterhaltung für die ganze Familie. --Jon Foster

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 64 Bewertungen)

Beschränktheiten der DVD Version      3 von 5 Punkten
In den Untertiteln gibt es eine gewaltige wie auch sinnlose Lücke, nämlich dass die französische Sprache fehlt. Diese einfache Voraussetzung hätte geholfen (besser als die 'übersetzte' Untertitel). Die unsortierte 'geschnittene Szenen' wären außerdem vernünftiger, wenn sie im Film mitgesehen werden könnten, sozusagen als 'Drehbuchautoren-Cut'. Schade, schon wieder ein netter Film, der durch die DVD-Produktion arg eingeschränkt wurde.


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Die letzte Versuchung Christi - Willem DafoeDie letzte Versuchung Christi
Willem Dafoe, Harvey Keitel, Barbara Hershey

Videokassette, 1. April 2002
     Verkaufsrang: 482     

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Es ist nicht verwunderlich, dass diese Nacherzählung der Kreuzigungsgeschichte beim Kinostart 1988 lautstark boykottiert wurde. Hat dieser Jesus doch wenig Ähnlichkeit mit dem klassischen Christus, der nach genauer Überprüfung des Evangeliums niemals Sex mit Barbara Hershey hatte. Der Film Die letzte Versuchung Christi (der streng auf dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis basiert) lebt vor allem von der Neuinterpretation der Leidensgeschichte. Allein des kontroversen und blasphemischen Inhalts wegen lohnt es sich, den Film anzuschauen -- obschon man ihn selbst in großen Videoläden oft nicht finden kann.

Das "letzte Versuchung" im Titel ist keineswegs einfach unverhohlen frech, sondern es bezieht sich eher auf die Verführung zum Alltäglichen und den Wunsch, einer "Berufung" die häusliche Sicherheit vorzuziehen. Willem Dafoe interpretiert Jesus als einen wirren, unentschlossenen und nicht gerade charismatischen Typen (aber vielleicht ist das nur Dafoe selbst). Seine Bergpredigt versprüht jedenfalls visionäres Feuer. Etwas weniger erfolgreich ist Charakterdarsteller Harvey Keitel, der dem innerlich zerrissenen Judas einen auffälligen Brooklyn-Akzent gibt. Seine Darstellung des Judas -- eine Rolle, der eine vollkommene Neuüberarbeitung nicht schaden könnte -- ist recht fantasielos.

Trotz Martin Scorseses Vorliebe für alberne Kameratricks ist der Großteil der Wüstenaufnahmen einfach atemberaubend, sogar auf der kleinen Mattscheibe des Fernsehers. Am Ende ist Die Letzte Versuchung historisch nicht erhellender als Monty Pythons Das Leben des Brian, aber wenn Sie Authentizität suchen, versuchen Sie es doch mit Gibbons' Verfall und Untergang des Römischen Reiches. --Miles Bethany

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Kann man dem Buch auf dem dieser Film basiert...      5 von 5 Punkten
... durchaus noch vorwerfen vordergründig das Leben Jesu auf den Kopf zu stellen um provokant zu sein, so trifft das auf diesen Film gar nicht zu. Scorsese hat ein wunderbares Werk geschaffen, das einen Messias zeigt wie wir ihn uns bisher nicht vorstellen durften. Das über Jahrhunderte von der Kirche aufgebaute Bild des Gottessohnes wird zwar in weiten Teilen demontiert aber Willem Dafoe macht es dem Betrachter leicht, sich mit den neuen Tatsachen abzufinden. Unaufgeregt und ohne Effekthascherei nimmt Dafoe den Zuschauer durch seine phantastische Darstellung an die Hand und bereitet ihn gewissermaßen auf die nächste Ungeheuerlichkeit vor. Natürlich erreicht vor allem die Buchvorlage ihre provozierende Absicht dadurch, dass über die als gesichert geltenden Fakten konsequent die genau gegenteiligen Behauptungen gestellt werden. Der kirchliche Jesus wird uns ja als jemand nahe gebracht, der zu jeder Zeit weiß was auf ihn zukommt, jemand der den vorherbestimmten Weg rational geht, ihn gewissermaßen trotz aller Härte selbst gewählt hat. Dieser Charakterzug zusammen mit der göttlichen Abstammung bildet den Nimbus des göttlichen Erlösers, angesiedelt fern der menschlichen Wesensart. Hier nun ist Jesus ganz und gar Mensch mit vielen Sorgen, Ängsten und Zweifeln. Jemand der nicht geduldig vor sich hinleidet im Wissen wofür und das es vorbeigeht. Ist die Formel vom kirchlichen Jesus zu überhöht, zu unantasbar, so ist die hier gezeigte Auslegung sicher zu erdig und für einen Heiland schlicht zu banal. Die Wahrheit liegt hier, wie so oft, wohl irgendwo dazwischen. Wozu dann ein solcher Film? Er fügt der gängigen Vorstellung vom Menschensohn ein paar neue, erfrischende Aspekte hinzu. Sicherlich ist nicht jeder dieser Aspekte als Fakt zu nehmen (genauso wenig wie jeder Aspekt der den biblischen Christus ausmacht) aber die Auseinandersetzung mit dem Gedanken dass die Persönlichkeit Jesu reicher war als allgemeingültig dargestellt, öffnet neuen Zugang zu ihm mit dem Potential Nähe zu schaffen.

Dieser Film ist übrigens nicht nur inhaltlich sehr gut. Handwerklich hat er ebenso viele Vorzüge. Dramaturgie, Kameraführung, Inszenierung und darstellerische Leistung lassen nur wenige Wünsche offen. Das einende Element und ist bleibt dabei Willem Dafoe, der den wirklichen Jesus erstmals erahnbar machte. Dieser Film gehört in jede anspruchsvolle DVD- Sammlung.

Ein Wort noch zu den Reaktionen, die dieser Film seinerzeit bei wahrscheinlich ewig gestrigen Zeitgenossen auslöste: Was ist so ungeheuerlich daran dass Jesus mit Maria Magdalena schläft bzw. darüber hinaus mit ihr Familie und Kinder gehabt haben könnte? Ist es die Tatsache dass Christus mit einer Frau verkehrte? Oder dass diese eine Hure war? Beides kommt noch heute ungezählte Male überall auf dem Globus vor... Übrigens die Szenen im Film können ansich nicht die Reaktionen verantwortet haben, denn die von Scorsese gewählten Bilder sind weder anstößig noch obzön- nur leidenschaftlich und anrührend.

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Light Sleeper - Willem DafoeLight Sleeper
Willem Dafoe, Susan Sarandon, Dana Delany

DVD, 15. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 36128      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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John LeTour Willem Dafoe steht bei den Reichen und Schönen New Yorks hoch im Kurs. Seine Drogendeals wickelt er stets diskret und absolut zuverlässig ab. Doch dann gerät John in eine tiefe Krise. Er will aussteigen und ein neues Leben beginnen, doch seine eigene Heroinsucht bremst ihn immer wieder. Als eine seine langjährigen Kundinnen plötzlich durch eine Überdosis Koks umkommt und auch seine Chefin Ann Susan Sarandon nun die Dealerei an den Nagel hängen will, gerät John Leben mehr und mehr aus der Bahn. Bei einer Drogenübergabe kommt es dann zu einer Schießerei...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein melancholischer Film      4 von 5 Punkten
Ein melancholischer Film mit hervorragenden Darstellern, ganz ohne Klischees. Cover und Inhaltsangabe durch den Verleih täuschen: Es handelt sich weder um einen Actionfilm noch um einen Thriller, und das Thema Rache spielt nur ganz am Rande ein Rolle. Im Kern geht es um eine verlorene Liebe und das Leben eines Mannes, der in die Jahre gekommen und voller Selbstzweifel ist. Ein gelungener Film, sehr empfehlenswert.

Die schöne Filmmusik ist von Michael Been und bei Red Dot Records auf CD erschienen (EAN 9031772102).

Unbekannt, aber gut.      3 von 5 Punkten
Dieser Thriller mit Willem Dafoe und Susan sarandon kam leider nie über den Geheimtip hinaus. Und das ist eigentlich unverständlich, da Paul Schrader hier einen soliden Film inzeniert hat, der auch stellenweise hohe Ansprüche erfüllt.
Inhalt:
Die schwere Limousine samt Chauffeur und das viele Geld, das bei seinen nächtlichen Manhattan-"Touren" den Besitzer wechselt, täuschen: John LeTour hat es nur zum Angestellten eines kleinen, freilich umsatzstarken Unternehmens gebracht. Es beliefert die Schönen und Reichen - bevorzugt mit Kokain. Als "Ambulanz" der besonderen Art ist John jederzeit über einen Piepser für aktuell Bedürftige erreichbar.
Doch John lebt in permanentem Misstrauen. Aber nicht nur das raubt ihm den Schlaf: mit vierzig ist er eigentlich schon zu alt für seinen Job. Als auch noch seine Arbeitgeberin Ann plant, den Drogenservice einzustellen, gerät LeTour in seine eigene Hölle. Aus Angst vor einer Zukunft ohne Perspektive, sucht er bei der attraktiven Marianne Halt. Doch seine Hoffnung auf ein neues Leben mit ihr wird zerstört - Marianne wird Opfer eines mysteriösen Unfalls. LeTour hat eine neue Aufgabe: Rache!

Die Story bietet zwar keine Innovationen, allerdings weiss sie durchaus zu überraschen.
Inhaltlich guter Durchschnitt, hat sich Arthaus/Kinowelt mit der DVD wirklich Mühe gegeben.
Das Bild (1,85:1) ist völlig in Ordnung und hat kaum Verunreinigungen. Beide Tonspuren überzeugen mit gutem, wenn auch nicht überragendem, Sound und auch die Extras sind in Ordnung. Hier ist neben dem Kommentar von Paul Schrader vorallem der szenenspezifische Kommentar der Schauspieler zu empfehlen.

Wer Dafoe und Thriller mag, kann ohne Zweifel zuschlagen.



Streets Of Fire [UK IMPORT] - Michael PareStreets Of Fire [UK IMPORT]
Michael Pare, Diane Lane, Rick Moranis, Amy Madigan, Willem Dafoe

DVD, 28. Juni 2004
     Verkaufsrang: 21405      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Klassiker      5 von 5 Punkten
Eine zeitlose Rockoper aus den 1980er Jahren, irgendwo in den 1950ern angesiedelt. Die Musik kennt jeder und hat auch fast jeder zuhause. Diane Lane, Rick Moranis, Willem Dafoe und Michael Pare in Walter Hills knallbunter Mixtur aus Musikfilm, Western und Roadmovie kann man sich immer wieder ansehen.

Endlich      5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film schon so oft gesehen bzw. gehört, das ich mitspielen könnte. Rockmusik vom FEINSTEN und coole Sprüche! Den Soundtrack hab ich schon, jetzt endlich auch die DVD.

Zeitloses Rock-Spektakel mit emotionalem Feuerwerk      5 von 5 Punkten
"Another time, another place........."
(Vorworte)

Von der Uraufführung von "Straßen in Flammen" (1984) bis zum Erscheinen des Films auf DVD sollten mehr als 20 Jahre vergehen. Rechtzeitig zum Geburtstag seiner Hauptaktrice Diane Lane am 22. Januar ist die ultimative "Rock n' Roll Fabel" nun auch in Deutschland auf den Markt gekommen.....

.......deren Musik ebenso zeitlos ist, wie die althergebrachten dramaturgischen Elemente ihrer fiktive Handlung und Szenarien, die zusammen ein emotionales Feuerwerk abrennen:

Raven Shaddock, der Anführer der Motorradgang "Bombers" überfällt das Konzert der Rocksängerin Ellen Aim, um sie zu entführen. Der geschäftstüchtige Billy Fish, Manager und Freund Ellens kann dabei nur tatenlos zuschauen. Reva Cody schreibt daraufhin ihrem Bruder Tom, dem Ex-Lover der Sängerin und bittet ihn, nach Hause zurückzukehren, um Ellen zu befreien. Tom Cody nimmt das Angebot Billy Fish's von "zehn Riesen" für Ellens Befreiung an und befreit zusammen mit der ehemaligen Soldatin McCoy in seine verflossene "Flamme" aus Raven's Hauptquartier "Batterie". Auch die darauffolgende Flucht ist actionreich und zeigt die verschiedenartigen, wechselseitigen und spannungsreichen Beziehungen zwischen den Protagonisten, die schließlich in einen Showdown münden, der an den Westernklassiker "High Noon" (1952) erinnern lassen....

........in der Michel Paré, der im Jahr zuvor schon an der Seite von Helen Schneider im Kult-Musikfilm "Eddie and the Cruisers" und in "Das Philadelphia Experiment" jeweils die Hauptrolle spielte, den einsamen Helden und "Good Guy" Tom Cody in einer Weise gibt, wie sie cooler kaum sein könnte Auch Willem Defoe als "Bad Guy" und als sein Gegenspielers Raven ist überzeugend, und noch kaum als späterer Jesus Darsteller in Martin Scorsese's Film von 1988 vorstellbar. Die 19-jährige Diane Lane, der vor allem bei den Bühnenauftritten die Darstellung der feurig-leidenschaftlichen Attackers-Leadsängerin Ellen Aim gelungen ist, hatte zuvor schon u. a, in Francis Ford Coppola Filmen (Rumblefish und Outsiders, 1983) mitgespielt und sollte später noch an der Seite von Weltstars wie Richard Gere (Cotton Club, 1984), Sylvester Stallone (Jude Dredd, 1995), Christopher Lambert (Knight Moves, 1992) und George Clooney (Der Sturm, 2000) brillieren. Rick Moranis, hat mit (dem von Raven als Zwerg titulierten) Billy Fish eine Rolle, mit der er sich u. a. für spätere Filme als Bonsai Darth Vader, "Lord Helmchen" (Spaceballs, 1987), als Liebling, der seine Kinder schrumpft (1989) und Barney Geröllheimer (Flintstones, 1994) empfiehlt.

Den wesentlichen Teil seines Feuers bezieht der Film aus der erstklassigen Musikzusammenstellung, deren einzelne Stücke als Bühnenauftritt dargeboten oder als Hintergrundmusik gleichermaßen, die Handlung unterstützen und die Emotionen der Protagonisten und Zuschauer spiegeln. Vom insgesamt fantastischen Soundtrack sind besonders folgenden Musikstücke hervorzuheben. Meat Loaf's Hitlieferant Jim Steinman liefert mit "Nowhere Fast" die aggressive Overtüre und mit "Tonight is, what it means to be young" das dramatische Finale (das als solches, mit deutschem Text, auch im Musical "Tanz der Vampire" verwendet wird.) Interessant ist, dass hierbei die Stimmen von Laurie Sargent und Diane Lane gemixt aufgenommen wurden. Mit "Hold that snake" und drei instrumentalen Stücken hat sich Ry Cooder und seiner Slidegitarre ein weiteres Denkmal gesetzt. Tom Petty hat mit dem von Maria McKee (Lone Justice) gesungenen "Never be you" eine gefühl- und sehnsuchtsvolle Ballade beigesteuert. Stevie Nicks hat ihrer Freundin Marilyn Martin mit "Sorcerer" einen zauberhaft nachdenklichen Song auf den Leib geschrieben, von dem man annehmen könnte, er stamme von Fleetwood Mac's 1977er Megaseller "Rumours". Mit "Get out of Denver" ist auch Bob Seeger mit von der Partie. Hinter "The Sorels", die im Film Dan Hartman's "I can dream about you" und in einer tollen à capella Version Greg Philliganes "Countdown to love" performen, steckt in Wahrheit Winston Ford, der alle Stimmen selbst singt. "Blue Shadows" wird von den "Blasters" in feinster Chuck Berry Tradition präsentiert.

Walter Hill's mit 5 Amazonsternen zu bewertendes Meisterwerk wird allzeit sehens- und hörenswert bleiben und zwingt den Zuschauer geradezu, nach der Schlussmusik erneut den Startknopf zu drücken........

Streets of Fire      5 von 5 Punkten
Sehr guter Film Diane Lane hat mir sehr gut gefallen einfach sehr gut hat sie es gemacht,Sie ist schon eine tolle Schauspielerin.Alle andren ware auch gut keine Frage.

Klasse Rock-Oper      5 von 5 Punkten
Ein bisschen Endzeit-Stimmung, ein cooler einsamer Held und natürlich eine hübsche Frau - eigentlich eine Geschichte, die es so schon öfter gab. ABER: Der Mix mit dem super Soundtrack machts. Und Michael Pare, Diane Lane und Willem Dafoe wissen in ihren Rollen als Held im Clint Eastwood-Verschnitt, als hübsche Leadsängerin und als obercooler Bösewicht einfach zu überzeugen. Tip: Der Soundtrack ist so gut, dass sogar Teile in Roman Polanskis Musical Tanz der Vampire verarbeitet wurden !



Light Sleeper - Willem DafoeLight Sleeper
Willem Dafoe, Susan Sarandon, Dana Delany

Videokassette, 1. Februar 2001
     Verkaufsrang: 1774     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein melancholischer Film      4 von 5 Punkten
Ein melancholischer Film mit hervorragenden Darstellern, ganz ohne Klischees. Cover und Inhaltsangabe durch den Verleih täuschen: Es handelt sich weder um einen Actionfilm noch um einen Thriller, und das Thema Rache spielt nur ganz am Rande ein Rolle. Im Kern geht es um eine verlorene Liebe und das Leben eines Mannes, der in die Jahre gekommen und voller Selbstzweifel ist. Ein gelungener Film, sehr empfehlenswert.

Die schöne Filmmusik ist von Michael Been und bei Red Dot Records auf CD erschienen (EAN 9031772102).

Unbekannt, aber gut.      3 von 5 Punkten
Dieser Thriller mit Willem Dafoe und Susan sarandon kam leider nie über den Geheimtip hinaus. Und das ist eigentlich unverständlich, da Paul Schrader hier einen soliden Film inzeniert hat, der auch stellenweise hohe Ansprüche erfüllt.
Inhalt:
Die schwere Limousine samt Chauffeur und das viele Geld, das bei seinen nächtlichen Manhattan-"Touren" den Besitzer wechselt, täuschen: John LeTour hat es nur zum Angestellten eines kleinen, freilich umsatzstarken Unternehmens gebracht. Es beliefert die Schönen und Reichen - bevorzugt mit Kokain. Als "Ambulanz" der besonderen Art ist John jederzeit über einen Piepser für aktuell Bedürftige erreichbar.
Doch John lebt in permanentem Misstrauen. Aber nicht nur das raubt ihm den Schlaf: mit vierzig ist er eigentlich schon zu alt für seinen Job. Als auch noch seine Arbeitgeberin Ann plant, den Drogenservice einzustellen, gerät LeTour in seine eigene Hölle. Aus Angst vor einer Zukunft ohne Perspektive, sucht er bei der attraktiven Marianne Halt. Doch seine Hoffnung auf ein neues Leben mit ihr wird zerstört - Marianne wird Opfer eines mysteriösen Unfalls. LeTour hat eine neue Aufgabe: Rache!

Die Story bietet zwar keine Innovationen, allerdings weiss sie durchaus zu überraschen.
Inhaltlich guter Durchschnitt, hat sich Arthaus/Kinowelt mit der DVD wirklich Mühe gegeben.
Das Bild (1,85:1) ist völlig in Ordnung und hat kaum Verunreinigungen. Beide Tonspuren überzeugen mit gutem, wenn auch nicht überragendem, Sound und auch die Extras sind in Ordnung. Hier ist neben dem Kommentar von Paul Schrader vorallem der szenenspezifische Kommentar der Schauspieler zu empfehlen.

Wer Dafoe und Thriller mag, kann ohne Zweifel zuschlagen.



Spider-Man Trilogy [UK IMPORT] - Tobey MaguireSpider-Man Trilogy [UK IMPORT]
Tobey Maguire, Bryce Dallas Howard, Dylan Baker, Willem Dafoe, Kirsten Dunst

DVD, 15. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 44724      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 45,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nach seinen letzten Heldentaten kann Peter Parker (Tobey Maguire) seine Berühmtheit als Spider-Man genießen: Die Stadt liegt ihm zu Füßen und feiert ihn überschwänglich. Und auch privat scheint alles bestens zu laufen: Peter plant, seiner geliebten Mary Jane (Kirsten Dunst) baldmöglichst einen Heiratsantrag zu machen. Zuvor bespricht er sich aber noch mit seiner Tante May (Rosemary Harris), die ihm, überglücklich über diese Nachricht, den Ring schenkt, den sie einst von ihrem Ehemann Ben (Cliff Robertson) bekam, der vor einiger Zeit ermordet wurde.

Bens mutmaßlichem Mörder, Flint Marko (James Haden Church), gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Gehetzt von der Polizei gelingt es ihm dennoch, sich Zutritt zur Wohnung seiner Frau Emma (Theresa Russell) und zum Zimmer seines todkranken Kindes zu verschaffen. Als Emma ihn erwischt, kommt es zu einer dramatischen Aussprache, in der klar wird, das Marko seine Raubzüge allein deswegen unternimmt, um seiner Tochter eine lebensrettende Operation zu ermöglichen. Nur kurz kann er mit ihr sprechen, dann schickt ihn Emma hinaus in die Nacht, wo seine Verfolger die Spur wieder aufnehmen. Bei der Verfolgungsjagd stürzt Marko aus Versehen in den Partikelbeschleuniger eines Forschungsinstituts, was fatale Folgen hat. Der Apparat mixt seine Gene mit Sand, so dass er nach einer kurzen Regenerationsphase über ganz erstaunliche Kräfte verfügt, die er bei seinen Überfällen bestens zur Geltung bringen kann. Spider-Man hat große Mühe, den zum Sandmann mutierten Marko in seine Schranken zu wei! sen.

In der ersten Reihe eines Broadway-Theaters sitzt Peter, der sich auf die Premiere des Musicals freut, in dem Mary Jane eine Rolle ergattert hat. Voller Stolz lauscht er einem Solo-Auftritt von ihr, ohne zu ahnen, dass auf dem Zuschauer-Balkon jemand sitzt, der ihn nicht aus den Augen lässt: Sein ehemaliger Freund Harry Osborn (James Franco), der Peter für den gewaltsamen Tod seines Vaters Norman (Willem Dafoe) verantwortlich macht. Nach der Vorstellung besucht Peter Mary Jane in ihrer Garderobe und bemerkt dort den riesigen Blumenstrauß, viel größer als der, den er ihr hat schicken lassen. Der stammt natürlich von Harry, der die nächste sich bietende Gelegenheit nutzt, sich mittels modernster Technik in den "New Goblin", den neuen Kobold, verwandeln zu lassen und gegen Spider-Man anzutreten. In den finsteren Häuserschluchten New Yorks tobt zwischen den beiden ein wilder, atemberaubender, aber auch gefährlicher Kampf, den Harry schließlich schwerverletzt überlebt - allerding! s mit erheblichen Gedächtnislücken, die seine alte Freundschaft mit Peter wieder aufleben lassen.

Ohne dass sie es bemerken, geht unweit der Stelle, an der sich Mary Jane und Peter zu einem romantischen, nächtlichen Rendezvous einfinden, ein Meteorit in Manhattan nieder. Aus seinem Kern bahnt sich eine schleimig-schwarze, amorphe Masse ihren Weg, der sehr bald in Peters Wohnung endet. Es handelt sich um einen Symbionten, also eine unbekannte Lebensform, die einen Wirt, ein Opfer braucht, von dem sie Besitz ergreift. Als sich nachts die Masse über den schlafenden Peter stülpt, erwacht der aus einem Alptraum und findet sich schon im nächsten wieder: Sein Spider-Man-Outfit schillert plötzlich schwarz statt rot, seine ohnehin schon unglaublichen Fähigkeiten bekommen einen zusätzlichen Schub. Und genau die wird er nun gegen den Sandmann einsetzen. In den New Yorker U-Bahnschächten und dem benachbarten Untergrund kommt es zum scheinbar finalen Duell, bei dem schließlich Spider-Mans Widersacher von Wasser aufgelöst in die Kanalisation gespült wird. Peter brennt darauf, seiner T! ante May zu erzählen, dass Spider-Man den Mörder ihres Mannes zur Strecke gebracht hat. Die ist freilich entsetzt, kann es kaum glauben, denn erstens hätte Ben niemals Rache befürwortet, und zweitens, so ist sie überzeugt, würde Spider-Man niemals töten. Noch in derselben Nacht legt Peter das gefährliche schwarze Spider-Man-Kostüm ab und verstaut es in einer Truhe.

Aber schon droht noch mehr Unheil: Peter bekommt in seinem Nebenjob als Pressefotograf Konkurrenz. Der smarte Eddie Brock (Topher Grace) versucht Peter beim "Daily Bugle" auszustechen. Und der skrupellose Verleger J. Jonah Jameson (J.K. Simmons) scheint nicht abgeneigt, dem cleveren Newcomer eine Chance zu geben. Doch Eddies Fotos von Spider-Man gefallen ihm nicht. Er will die dunkle Seite Spider-Mans auf der Titelseite haben und schickt Eddie wie Peter los, diese aufzuspüren und im Bild festzuhalten. Dem Gewinner dieses dubiosen Wettbewerbs winkt eine Festanstellung bei der Zeitung.

Peter kann einfach nicht widerstehen, die dunkle Macht hat bereits zu sehr von ihm Besitz ergriffen und sein Wesen zeigt sich immer unangenehmer, gewalttätiger und bösartiger. Aber auch Harry lässt den Abgründen in seiner Seele freien Lauf, nachdem er sein Gedächtnis wiedererlangt hat. Er behauptet Peter gegenüber, eine heiße Nacht mit Mary Jane verbracht zu haben und bringt sie sogar dazu, sich von ihm zu trennen. Es kommt erneut zu einem Zweikampf zwischen Peter und Harry, der diesmal an Brutalität kaum zu überbieten ist. In der finalen Phase wirft Peter eine Granate auf den schon am Boden liegenden Harry, was dessen Gesichtshälfte entstellt. Der "böse" Spider-Man kennt keine Gnade. Auch nicht, als es darum geht, Eddie Brock auszuschalten. Der hat sich mit einer Fotomontage, die Spider-Man kompromittiert, in den festen Job beim "Daily Bugle" katapultiert und ist den Job genauso schnell wieder los wie er ihn bekommen hat, nachdem Peter den Betrug aufdeckt.

Auch Peters Verhältnis zu Mary Jane wird durch seine eklatante Wesensveränderung mehr und mehr getrübt: Der Abend, an dem er ihr in einem teuren Restaurant den Antrag machen will, endet schon mal mit einem Reinfall. Und Mary, die auf Grund schlechter Kritiken vom Theater gefeuert wurde und jetzt in einer Jazzkneipe als singende Kellnerin jobbt, ärgert sich sehr über einen Kuss, den Spider-Man bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Tochter des Polizeichefs, Gwen (Bryce Dallas Howard), in seinem egomanischen Überschwang gegeben hat. Als es bei Peters Besuch des Jazzlokals zu einem Handgemenge kommt und er aus Versehen Mary Jane zu Boden schlägt, weiß er mit einem Mal, dass er sich auf der Stelle von dem Symbionten und seiner Macht trennen muss. Dies gelingt ihm zwar auf schmerzvolle Weise, doch ein neuer Wirt ist schnell gefunden: Der von Rachegelüsten zerfressene Eddie Brock mutiert mit dessen Hilfe zum Monster Venom und der verbündet sich mit dem Sandmann, der keineswe! gs besiegt oder gar getötet wurde. Diese Allianz der Bösen greift zum hinterhältigsten Mittel: Sie entführen Mary Jane und erklären Spider-Man den Krieg. Den aber kann Spider-Man nur gewinnen, wenn er nicht alleine kämpft ...



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 201 Bewertungen)

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The Rubber House - Willem DafoeThe Rubber House
Willem Dafoe, Giada Colagrande, Seymour Cassel

DVD, 9. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 20326      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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EMS The Rubber House, USK/FSK: 16+



Auto Focus - Greg KinnearAuto Focus
Greg Kinnear, Willem Dafoe, Rita Wilson

DVD, 10. Februar 2004
     Verkaufsrang: 23136      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sony Pictures Auto Focus, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.02.04

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ganz OK      3 von 5 Punkten
eine Biographie ohne Höhen und tiefen. Keine Zeitverschwendung aber auch kein Muss. Ein Star einer Serie die hier in Deutschland eh nur ein Randpuplikum begeisterte . Leute unter 35 ist dieser Name kein Begriff.

Ich selber habe den Film eh nur wegen den beiden Hauptdarstellern angeschaut.

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Animal Factory - Rache eines Verurteilten - Willem DafoeAnimal Factory - Rache eines Verurteilten
Willem Dafoe, Edward Furlong, Seymour Cassel

DVD, 11. September 2003
     Verkaufsrang: 22793      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Steve Buscemi nimmt sich in seinem zweiten Spielfilm das Gefängnisfilmgenre vor. Das psychologisch tiefgründige Drama, das in einem verkommenen Staatsgefängnis spielt, legt großen Wert auf die leisen Zwischentöne.

Edward Furlong spielt einen verdrießlichen Drogendealer aus der gesellschaftlichen Mittelklasse, der plötztlich in einer ihm fremden Welt landet. Seine hämische Verachtung wirkt auf die abgebrüten Delinquenten wie eine Herausforderung und macht ihn erst recht zum potenziellen Opfer. Willem Dafoe, ein Schwerverbrecher, der im Gefängnisuntergrund geschickt die Fäden zieht, nimmt den Jungen unter seine Fittiche und gewährt ihm Schutz. Er fühlt sich offensichtlich zu dem hübschen Burschen hingezogen und die sexuelle Spannung zwischen beiden durchzieht den gesamten Film. Es ist jedoch ihre komplizierte Freundschaft die letztlich das Rückgrat der Geschichte bilden wird.

Buscemi gibt der Entwicklung seiner Geschichte ausreichend Freiraum und vermeidet die üblichen Klischees des Genres, um die oftmals finsteren Beziehungen zwischen den Gefängnisinsassen zu erforschen. Dabei spielt die brutale Hackordnung ebenso eine Rolle wie die immer spürbare Rassentrennung. Vieles wird in seiner Bedrohlichkeit lediglich angedeutet, Spannungen werden nur selten in sich entladende Gewalt überführt.

Dem Film fehlt vielleicht die starke erzählerische Kraft. Buscemis Sensibilität für seine Figuren und seine klare Inszenierung machen jedoch diesen Umstand mehr als wett. Dafoe ist brilliant in der Rolle des grinsenden Schlitzohrs. Sein rasierter Kopf und seine messerscharfen Zähne suggerieren bedrohliche Selbstsicherheit und Furlong weiß nur allzu gut um sein völliges Ausgeliefertsein in dieser gefährlichen Welt. Tom Arnold überzeugt als Furcht einflößender Brutalo und Mickey Rourke ist mit seinem haarsträubenden Make-up in der Rolle von Furlongs Zellennachbar bis zur Unkenntlichkeit entstellt. --Sean Axmaker

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Sehenswert      4 von 5 Punkten
Nachdem ich das Buch "Animal Farm" von Edward Bunker (spielt eine winzige Nebenrolle) gelesen hatte, musste ich natürlich auch den Film sehen und wurde nicht enttäuscht.

Ebenso wie das Buch gibt der Film einen Einblick in den amerikanischen Gefängnisalltag ohne die üblichen Klischees, die man erwarten könnte.

Dafoe und Furlong (bekannt aus American History X) glänzen in ihren Rollen. Ihre Figuren verbindet eine enge Freundschaft, die es sicher nicht gegeben hätte, wären sie nicht beide eingesperrt.

Earl sieht in Ron fast so etwas wie einen Sohn, zumindest jemanden, mit dem er auch über "intellektuelle Themen" (Bücher) sprechen kann.
Gleichzeitig ist er sich darüber klar, dass er Ron nicht helfen würde, wenn er nicht gut aussehen würde.

Leider kann der Film nur Auszüge aus den tiefgründigen Beobachtungen Bunkers (der selbst Jahre im Gefängnis zugebracht hat) geben, also ruhig das Buch lesen!

Sprachen: Deutsch, Englisch, keine Untertitel

Extras: Trailer

Sonst noch was: Mickey Rourke, den ich zuletzt in Sin City gesehen habe, spielt eine Drag Queen.


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Hitchhiker - Vol.1 [UK IMPORT] - Page FletcherHitchhiker - Vol.1 [UK IMPORT]
Page Fletcher, Willem Dafoe, Gary Busey, Kirstie Alley

DVD, 9. Juli 2007

Verkaufsrang: 32275
Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 19,99
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Die Frauen des Hauses Wu - Willem DafoeDie Frauen des Hauses Wu
Willem Dafoe, Luo Yan

Videokassette

Verkaufsrang: 2203

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
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