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| DVDs: Willem Dafoe | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Leben und Sterben in L.A. [Blu-ray] [NL IMPORT] William L. Petersen Willem Dafoe Blu-ray Verkaufsrang: 66941 Sprachen: Deutsch 5.1 (DTS) , Englisch 5.1 (DTS HD), Französisch 5.1 (DTS)
Detective Chance aus Los Angeles ist auf der Spur des ebenso cleveren wie skrupellosen Geldfälschers Masters, der die Stadt mit selbstfabrizierten 20-Dollar-Noten überschwemmt. Als ihm seine Vorgesetzten die nötige Hilfe für ein kostenintensives Lockangebot verweigern, greift Chance auch zu unrechtmäßigen Mitteln, um Masters eine Falle zu stellen. Während sich die Grenzen zwischen polizeilicher Arbeit und Kriminalität zunehmend verwischen, kommt es zur entscheidenden Konfrontation.
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Cold Mountain / The Talented Mr Ripley / The English Patient [UK IMPORT] Jude Law, Nicole Kidman, Renee Zellweger, Matt Damon, Gwyneth Paltrow DVD, 3. Oktober 2005 Verkaufsrang: 72874 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Der englische Patient (der auf Michael Ondaatjes preisgekröntem Roman über Liebe und Verlust während des Zweiten Weltkriegs basiert), Gewinner von neun Oscars und Eroberer der Herzen fast aller Filmkritiker, ist einer der gefeiertesten Filme der heutigen Zeit. Hana (Juliette Binoche), eine Krankenschwester, kümmert sich um einen Archäologen (Ralph Fiennes), der bei einem Flugzeugabsturz bis zur Unkenntlichkeit verbrannt wurde. Während sich ihre Beziehung intensiviert, blendet der Film zurück auf die unbändige Leidenschaft, die er einst für eine verheiratete Frau (Kristin Scott Thomas) empfand. Währenddessen beginnt Hana eine neue Romanze mit einem Mann, der Bomben entschärft (Naveen Andrews), und Willem Dafoe stiehlt als daumenloser Dieb Caravaggio allen fast die Schau. Die komplizierte, aus Rückblenden aufgebaute Geschichte, die die Herzen der Liebenden ergründet, wird bei wiederholtem Ansehen von Mal zu Mal übersichtlicher.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)
Ein Film von einem anderen Stern 5 von 5 Punkten Ein Flug über die Wüste in einem Doppeldecker. Vorn im Flugzeug eine Frau, den Kopf aus der Kanzel gebeugt. Die Farben der Dünen ähneln denen der Haut. So fängt der Film "Der englische Patient" an. Das Flugzeug wird abgeschossen, es herrscht Krieg. Der Pilot wird gerettet, schwer verwundet mit lebensbedrohenden Verbrennungen kommt er ins Lazarett. Er wird von einer jungen, kanadischen Krankenschwester gepflegt, die davon überzeugt ist, daß auf ihr ein Fluch lastet, alle, die sie liebt, dem Tode zu überantworten. Der Patient erinnert sich an sein Leben, seine Liebe zu Katharine, die mit einem anderen verheiratet, mit ihm ein Verhältnis beginnt, eine alles umspannende Liebe, die das Ende bereits in sich trägt. Ein Film, ein Film, der an "Casablanca" erinnert; ein Film, der wundervolle Übergänge schafft, von der Rahmenhandlung zur Erzählung. Die mögliche Liebe der Krankenschwester zu einem indischen Minensucher, ihre unmögliche Zuneigung zu dem Patienten, der ein ungarischer Graf ist, der Kartenmaterial an die Deutschen gegeben hat, um seine Geliebte zu rächen, die in einer Höhle mit gebrochenen Rippen und Knöchel liegt, die gerettet hätte werden können, wenn die Engländer ihm geglaubt und ihn mit einem Fahrzeug ausgerüstet hätten. Er bekommt von den Deutschen das Flugzeug und kehrt zurück, um seine tote Geliebte mitzunehmen. Noch mal die Szene vom Anfang, jetzt wissen wir, die Frau liegt nicht malerisch, lüstern aus dem Flugzeug, sondern sie ist tot. Die Dünen der Wüste kommen jetzt dem Betrachter vor, wie die Haut einer Frau und deren vielen großen und kleinen Erhebungen und Tälern. Es ist das Ende eines Films, einer Geschichte von Liebe und Tod. Der Film dauert zweieinhalb Stunden, er ist so schrecklich kurz, er hätte noch dauern und dauern können. Ein Film, ein Film von so großer Bildkraft, von so wunderschöner Poesie. Ein Film mit herausragenden Schauspielerinnen, allen voran Kristin Scott Thomas und Juliette Binoche, und Schauspielern wie Ralph Fiennes. Diesen Film habe ich nicht zum letzten Male gesehen. Dieser Film will entdeckt werden, Szene für Szene, wie die Wüste Sandkorn für Sandkorn, wie die Haut einer Frau Pore für Pore. Ein Film, ein Film zum Träumen, zum Schauen, zum Staunen. Ein Film von einem anderen Stern!
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Body of Evidence Madonna, Willem Dafoe, Joe Mantegna DVD, 1. Januar 1999 Verkaufsrang: 49710
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
*gähn* 2 von 5 Punkten Nunja, nach etlichen Jahren (ich habe den Film mal nachts im TV gesehen und fand ihn faszinierend), dachte ich mir warum nicht kaufen, für diesen Preis.Leider war ich mehr als enttäuscht von diesem Film, obgleich Willem Dafoe hervorragend die zwiespältige Faszination zu seiner "Klientin" darstellt. Madonna spielt leider (wie immer :-) ihre Rolle zu plakativ und oberflächlich aus. Tiefe bzw. Facettenreichtum im Sinne einer tief-/ abgründigen Erotik ist hier nicht zu finden. Fazit: Ein Film, den man getrost Freunden für einen Paar-Abend ausleihen kann, ohne Gefahr zu laufen Diesselbigen als Freunde zu verlieren bzw. tagelang aus den Augen zu verlieren. ;-)
Starke Madonna - Schwache Story 3 von 5 Punkten Madonna einmal sie selbst, eben nicht als Evita oder als singendes Supergirl. In Body of Evidence überrascht sie mit wirklichem schauspielerischem Talent. Auf der einen Seite der willensschwache Willem Dafoe (nicht gerade eine schauspielerische Glanzleistung), auf der anderen Madonna, die bewusst versteht, ihre Reize gezielt einzusetzen. Not bad, Madonna!
Madonnas Nacktszenen sind perfekt! 4 von 5 Punkten Am besten haben mir die Sexszenen gefallen.Madonna träufelt heißes Wachs auf ihren Partner.Von Madonna sieht man alles.Von ihm eher weniger.Man hätte auch von ihm seine ganze Nacktheit sehen sollen.Aber die Sexpraktiken sind total erregend.Die Gerichtszenen sind langweilig. Fazit:Nicht besser als Basic Instint aber auch nicht schlechter.Aus einem Erotikfilm ist ein Pornofilm geworden.Abendfüllend!
Unterhaltsamer Film, DVD zu karg ausgestattet 2 von 5 Punkten Meiner Meinung nach ein ziemilch unterhaltsamer Film. In diesem Erotik-Thriller wird Rebecca Carlson (gespielt von Madonna) unterstellt, Ihren Ehemann durch Sex absichtlich getötet zu haben. Ihr Anwalt Frank Dulaney (Willem Dafoe) glaubt an ihre Unschuld. Die Gerichtsszenen in diesem Film haben mir ziemlich gut gefallen, zeichnen sie sich doch durch unerwartete Wendugen aus. Die Erotikszenen sind ... naja, "um jeden Preis provokanter als in Basic Instinct", dafür aber nicht so erotisch. Zur Ausstattung der DVD: es gibt zwar Hintergrundinformationen, jedoch wurde auf eine Tonspur in Originalsprache verzichtet. Das ist etwas, was man sich als Kunde nicht gefallen lassen sollte. Es gibt zwei Tonspuren (Deutsch in 2.0 und 5.1). Die 2.0 ist reichlich überflüssig, da die aktuellen DVD-Player einen guten Downmix von Haus aus auf 2.0 bieten. Das Bild ist leider nur in 4:3 auf der DVD. Warum keine englische Tonspur? Damit hätte sich die DVD sicherlich 3 Sterne verdient. So nicht. Für 50 DM kann man einiges mehr erwarten. |
Light Sleeper Willem Dafoe, Susan Sarandon, Dana Delany DVD, 1. Februar 2001 Verkaufsrang: 62309
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein melancholischer Film 4 von 5 Punkten Ein melancholischer Film mit hervorragenden Darstellern, ganz ohne Klischees. Cover und Inhaltsangabe durch den Verleih täuschen: Es handelt sich weder um einen Actionfilm noch um einen Thriller, und das Thema Rache spielt nur ganz am Rande ein Rolle. Im Kern geht es um eine verlorene Liebe und das Leben eines Mannes, der in die Jahre gekommen und voller Selbstzweifel ist. Ein gelungener Film, sehr empfehlenswert.
Die schöne Filmmusik ist von Michael Been und bei Red Dot Records auf CD erschienen (EAN 9031772102).
Unbekannt, aber gut. 3 von 5 Punkten Dieser Thriller mit Willem Dafoe und Susan sarandon kam leider nie über den Geheimtip hinaus. Und das ist eigentlich unverständlich, da Paul Schrader hier einen soliden Film inzeniert hat, der auch stellenweise hohe Ansprüche erfüllt. Inhalt: Die schwere Limousine samt Chauffeur und das viele Geld, das bei seinen nächtlichen Manhattan-"Touren" den Besitzer wechselt, täuschen: John LeTour hat es nur zum Angestellten eines kleinen, freilich umsatzstarken Unternehmens gebracht. Es beliefert die Schönen und Reichen - bevorzugt mit Kokain. Als "Ambulanz" der besonderen Art ist John jederzeit über einen Piepser für aktuell Bedürftige erreichbar. Doch John lebt in permanentem Misstrauen. Aber nicht nur das raubt ihm den Schlaf: mit vierzig ist er eigentlich schon zu alt für seinen Job. Als auch noch seine Arbeitgeberin Ann plant, den Drogenservice einzustellen, gerät LeTour in seine eigene Hölle. Aus Angst vor einer Zukunft ohne Perspektive, sucht er bei der attraktiven Marianne Halt. Doch seine Hoffnung auf ein neues Leben mit ihr wird zerstört - Marianne wird Opfer eines mysteriösen Unfalls. LeTour hat eine neue Aufgabe: Rache!Die Story bietet zwar keine Innovationen, allerdings weiss sie durchaus zu überraschen. Inhaltlich guter Durchschnitt, hat sich Arthaus/Kinowelt mit der DVD wirklich Mühe gegeben. Das Bild (1,85:1) ist völlig in Ordnung und hat kaum Verunreinigungen. Beide Tonspuren überzeugen mit gutem, wenn auch nicht überragendem, Sound und auch die Extras sind in Ordnung. Hier ist neben dem Kommentar von Paul Schrader vorallem der szenenspezifische Kommentar der Schauspieler zu empfehlen. Wer Dafoe und Thriller mag, kann ohne Zweifel zuschlagen. |
The Clearing [UK IMPORT] Robert Redford, Willem Dafoe, Helen Mirren DVD, 21. Februar 2005 Verkaufsrang: 66080 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
A Study In Classic Acting and Storytelling 5 von 5 Punkten This is director Pieter Jan Brugge's first major film, although he has produced others like, "Bulworth" and "The Insider". It is a short, skillfully choreographed production with clever editing and compelling storytelling. Redford plays a wealthy businessman who just sold his business and lives a comfortable lifestyle in Pittsburgh. His stately, yet wonderfully human wife is played by Helen Mirren in yet, one more of her classic roles. Willem Dafoe is the kidnapper, a disgruntled former employee stuck in a dismal, miserable home life. Brugge tells the story with two ongoing narratives, flashing back and forth between Redford and Dafoe and Mirren with the family and the FBI. Redford and Dafoe are at their vulnerable, but desperately strong best and Dafoe's final intent is not fully clear. Mirren excels as the strong wife who can comfort her family and yet still rationally speak with Redford's girlfriend from an affair she thought was over. Mirren is subtle, mesmerizing and incredibly convincing. Her eyes show her feelings so well, she need barely move her face to convey emotion. Although simple in context (it is based on a true story from Holland), the movie keeps one fascinated by the interplay of the characters and the intensely fine acting. The ending is merely a part of the entire story rather than just a conclusion and that in itself makes this film a classic in motion picture making. |
American Psycho Christian Bale, Willem Dafoe, Jared Leto Videokassette, 5. September 2001 Verkaufsrang: 6318
 Bret Easton Ellis' Roman American Psycho ist eine düstere, gewalttätige Satire auf die Egokultur der 80er-Jahre unter Ronald Reagan und mit Sicherheit eines der kontroversesten Bücher der 90er-Jahre. Eine fragwürdige Berühmtheit, die den Bestsellerstatus noch untermauerte.
Diese smart durchdachte Adaption von Mary Harron könnte mit auf der Welle dieser Berühmtheit schwimmen. Vor der Veröffentlichung gab es einen Kampf um das Freigabealter für American Psycho, bis die Regisseurin sagte: "Wir werden das Buch vor seiner eigenen schlechten Reputation retten". Harron und Koautorin Guinevere Turner überwinden viele der Einsprüche gegen Ellis Roman, indem sie den größten Teil der extremen Gewalt nicht auf der Leinwand zeigen und die Terroreskapaden des Yuppie-Killers Patrick Bateman (Christian Bale) anhand von Blutspritzern und eindeutigen Souvenirs nur andeuten. Bale ist messerscharf als unausgefüllte Wirtschaftsdrone: ein herausgeputzter Tiger in Designeranzügen, dessen Sprechstimme teils nach Verkäufer, teils nach Selbsthilfeguru, aber immer künstlich klingt. Sich selbst mit der Selbstsicherheit eines männlichen Models ertragend, verbringt er seine Tage in der dumpfen Welt der Statussymbole, der Egomanie und des seelenlosen Smalltalks, lebt aber in der Nacht seine explosive Mordlust mit der vollendeten Pedanterie eines hoffnungslos Besessenen aus. Die Herangehensweise des Films an die psychotische Abschlachterei ist ebenso schockierend wie unaufdringlich; selbst der unfassbare Angriff des nackten Bateman mit einer Motorsäge ist aufgrund des auf Hochglanz polierten, glühenden Instruments des Todes überaus bemerkenswert. Harrons Film ist wie ein irrsinnig ausgelassener, heiter-heimtückischer Raum voller Spiegel, die alle Batemans Psyche spiegeln und langsam zerbrechen, als das gezeigte Porträt zunehmend groteske und immer verrücktere Züge annimmt. --Sean Axmaker
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 90 Bewertungen)
Einfach nur genial 5 von 5 Punkten Eins zu Beginn: Ich habe die Romanvorlage von Bret Easton Ellis nie gelesen und kann somit nicht vergleichen,weiß aber das der Film wesentlich weniger gewalttätig ist wie der roman. Zur Handlung: Der erfolgsverwöhnte Börsenyuppie Patrick Bateman unterhält sich tagsüber mit seinen Freunden ausschließlich über Restaurants,Körperpflege, schöne Visitenkarten und die besten Orte zum koksen. Nachts bringt er als "Ausgleichssport" für sein ereignisloses Leben Prostituierte, Obdachlose und missliebige Arbeitskollegen um. Eine absolut brilliante Satire auf das Yuppietum der 80er Jahre, die vor allem von dem überragenden Christian Bale in der Hauptrolle lebt,der diese Person Patrick Bateman in allen Facetten perfekt wieder gibt. Weiterhin sind auch Willem Dafoe als ermittelnder Detective, Jared Leto als totgeweihter Kollege und Reese Witherspoon als verwöhnte Freundin absolute Idealbesetzungen. Das extreme aufregen über Banalitäten(schlechter Tisch im Restaurant, "zu" schöne Visitenkarte des Kollegen), sowie die schier endlosen Vorträge über Musik , die Bateman (Hommage an Norman Bates ("Psycho")) seinen Opfern vor der Tat hält,würde ich als absolute Highlights dieses Films bezeichnen, da speziell diese Szenen auch nach mehrmaligem Anschauen immer noch absolute Lacher sind.
"American Psycho" ist ein Film der meiner Meinung nach in keiner DVD-Sammlung fehlen darf und für alle Freunde des morbiden Vergnügens ein absolutes Hightlight der Filmhistorie darstellt. Uneingeschränkt: 5 von 5 Sternen
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The Life Aquatic [UK IMPORT] Bill Murray, Owen Wilson, Cate Blanchett, Anjelica Huston, Willem Dafoe DVD, 4. Juli 2005 Verkaufsrang: 61257 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schräg und urkomisch! 5 von 5 Punkten "The Life Aquatic" ist leider etwas unter seiner Würde durch den Kino-Alltag geschlichen, ohne dabei viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ganz klar, die Konkurrenz bestand in einer Reihe Horrorfilmen, die das Publikum eher anzog als diese anständige Komödie, die schräger kaum noch sein kann. Dabei hat der Film einfach alles zu bieten, was ein guter Film zu bieten hat: Da wäre zum einen die ausgewählte Schauspieler-Elite, angeführt von Bill Murray in der Titelrolle des Steve Zissou und Cate Blanchett als Reporterin; eine urkomische Geschichte mit skurrilen Bildern und schließlich eine fantastische musikalische Untermalung. Wer "The Life Aquatic" noch nicht gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen! Vor allem Fans ungewöhnlicher Filme sollten sich hier angesprochen fühlen. Der Film steckt voll skurriler Energie, sei es die Geschichte oder sei es die Gestaltung. Man kann eigentlich nur schwer beschreiben, was diesen Film zu dem macht, was er ist. Die Geschichte läßt sich kurz zusammenfassen: Ozeanforscher Steve Zissou hat seinen besten Freund verloren als dieser von einem Jaguar-Hai verspeist wurde. Der Jaguar-Hai ist ein bisher unbekannter Hai und nur Zissou hat ihn gesehen, hat es aber nicht geschafft, ihn zu filmen, da ihm die Kamera aus den Händen fiel. Von da an ist sein Ruf weit nach unten gesunken und er sieht die einzige Chance, ihn zu retten, darin, eine letzte Expedition zu wagen, in der er den Hai finden, filmen und töten möchte. Mit seinem schrägen Team ausgestattet, geht es also auf diese letzte Reise, die voller Mißgeschicke steckt. Ein überaus dickes Lob geht an Bill Murray, der wieder einmal so richtig toppt in diesem Film, sehr solide Leistung! In welches Genre der Film einzuordnen ist, ist auch nicht so leicht daher gesagt. Da es viele niveauvolle Lacher gibt, handelt es sich schon um eine Komödie, aber nicht nur. Ein Hauch Dokumentarfilm, Satire und auch ein wenig Drama und Tragödie mischen mit. Am meisten zeichnet sich der Film durch seine gestalterische Umsetzung aus, die es schafft, in winzigen Bilddetails große Komik zu bewirken. Der Film hat in der Tat seinen ganz eigenen Charme und verdient die Auszeichnung als wertvolles Kinoerlebnis. Viel Spaß beim Anschauen! |
Lulu on the Bridge Harvey Keitel, Mira Sorvino, Willem Dafoe Videokassette, 3. April 2000 Verkaufsrang: 5483 Der Saxofonist Izzy (Harvey Keitel) wird während eines Auftritts versehentlich angeschossen. Seine Karriere ist nach diesem Vorfall beendet und Izzy fällt in eine tiefe Depression. Diese hält an, bis er eines Tages in der Tasche einer Leiche einen Zauberstein und eine Notiz findet, die ihn zu der Schauspielerin Celia (Mira Sorvino) führt. Die beiden glauben, füreinander bestimmt zu sein. Aber das Glück währt nur kurz, denn Celia muss für die Rolle der Lulu aus Wedekinds Die Büchse der Pandora nach Irland. Unterdessen gerät Izzy in die Fänge dunkler Gestalten, die hinter dem Stein her sind. Die verschiedenen Handlungsstränge und die überraschenden Wendungen der Hauptgeschichte machen Paul Austers Regiedebüt zu einem komplexen Meisterwerk des anspruchsvollen Erzählerkinos. Lulu On The Bridge ist ein Film voller Metaphorik, der jedem Zuschauer ausreichend Freiraum und Anregungen für eigene Interpretationen bietet. Man kann ihn auf mehreren Ebenen betrachten: als tragischen, aber hoffnungsfrohen Liebesfilm, als undurchsichtigen Thriller oder als fantasievolles Märchen. Auster lebte viele Jahre in Paris und so ist es nicht verwunderlich, dass die behutsame Erzählweise und die langen Szenen und Bildeinstellungen eher in der Tradition französischer Filme stehen als in der des Hollywoodkinos. Die Hauptdarsteller Harvey Keitel (Reservoir Dogs) und Mira Sorvino (Geliebte Aphrodite) demonstrieren eine glänzende Vorstellung ihrer Schauspielkunst. Als Drehbuchautor konnte sich Auster bereits zuvor mit den viel beachteten und von der Kritik hoch gelobten Scripts zu Smoke und Blue In The Face in der Filmbranche etablieren. Eine interessante Randnotiz: Die Rolle des Dr. Van Horn (Willem Dafoe, Platoon) sollte ursprünglich von Austers langjährigem Schriftstellerfreund Salman Rushdie, dem Autor der Satanischen Verse, gespielt werden. Weil aber der erhebliche Mehraufwand an Security, der wegen des gegen Rushdie verhängten Todesurteils nötig gewesen wäre, das Budget des Films gesprengt hätte, kam es leider nicht zu der Zusammenarbeit. --Benno Limberg
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Chance vertan 4 von 5 Punkten Ein anrührender, bezaubernder Film, der ganz oben auf meiner Hitliste der 10 Lieblingsfilme steht. Ein Film, den ich gerne nicht nur in der deutschen Synchronfassung, sondern auch im Original gesehen und gehört hätte. Das Medium DVD bietet dafür die Gelegenheit, die hier ohne Not verschenkt wurde. Schade. Deshalb nur vier von fünf Sterne für diese Edition.
Das Dreamteam Harvey Keitel & Paul Auster ist zurück... 5 von 5 Punkten Als absoluter Fan von Harvey Keitel und Paul Auster ("Smoke" ist einer meiner Lieblingsfilme) war "Lulu on the Bridge" natürlich ein Muss für mich. Und ich war keineswegs enttäuscht, im Gegenteil - "Lulu" ist beinahe noch besser als Smoke. Vor allem die Darsteller und die völlig überraschenden Momente der Handlung. Der Film zieht Parallelen zu Frank Wedekinds Vitalismus. Die starke Faszination, die vom Leben und von der Liebe ausgeht - und der unschätzbare Wert des Lebens an sich - ist meiner Meinung nach die Botschaft, die Paul Auster in sein brillantes Regiedebut verpackt. Ein wirklich überraschender, sehenswerter Film. Starke Bilder, starke Charaktere und ein (wie immer) fantastisch spielender Harvey Keitel. Wem Wedekinds und Austers Stil gefällt, den wird "Lulu" faszinieren - versprochen! |
Edges of the Lord - Verlorene Kinder des Krieges Haley Joel Osment, Willem Dafoe DVD, 1. März 2004 Verkaufsrang: 20878
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sprachlosmacher 5 von 5 Punkten Tja...jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll, dabei bin ich sonst nie um Worte verlegen. Aber dieser Film macht mich sprachlos.
Aber irgendwas muss ich ja jetzt sagen...
Diesem Kriegsdrama wird der kommerzielle Erfolg für alle Zeiten verwehrt bleiben - und doch wird es für immer zu den ganz ganz großen Errungenschaften des Mediums Film zählen. Ein bewegendes Meisterwerk
auf allen Ebenen,das niemanden in diesem Land kalt lassen wird.
Ich musste Sie einfach darauf aufmerksam machen. Nicht, dass Sie hinterher sagen, Sie hätten von nichts gewusst.
kein Hollywood-Kino... Aber einfach nur extrem 5 von 5 Punkten Sehr bewegende und emotionale Story über Kinder in einem von Nazis besetztem Land.Hier findet man alles, was in ein 2.WK Drama gehört. Zivicourage, Mitläufer, das abgrundtief Böse. Dieses Mal aber eben aus einer Perspektive der Kinder. Ohne die absolut überzeugenden Kinder-Darsteller wäre dieser Film unmöglich gewesen. Man merkt, dass der polnische Regisseur und Drehbuchautor viele Kindertagebücher studiert hat. Auch wenn viele Handlungen auf den ertsen Blick wenig nachvollziehbar erscheinen, so spiegeln sie einfach die Reaktionen auf das Grauen dieser Zeit wieder. "Das Ende der Unschuld!" ??? Das Mädchen Maria, dass von einem einheimischen Jugendlichen vergewaltigt wird. Der Junge Vladek, der den Älteren später im Wald "erwischt", wie er zudem noch jüdische Familien ausraubt und eventuell töten will und diesen daraufhin erschießt. Und Romeck, der Vladeck die Waffe abnimmt und aufgrund der Umstände von den Deutschen "gefeiert" wird, weil man vermutet, dass er die flüchtende Juden ausrauben wollte. Grandios gespielt vor allem die folgende Szene, als das Kind Romeck (Haley Joel Osmend) die Juden (welche kurz vor dem Abtransport ins KZ zusammengetrieben wurden) mit einer Waffe bedroht, nur um zu überleben. Und wenn man glaubt, dass das Grauen der Kinder damit eine Ende hat, dann irrt man. Nachhaltig wird einem bewusst, welches Glück man doch hatte, dass man diese Zeit nicht erleben musste. Dass dieser (wertvolle) Film bei uns nicht in den Kinos gezeigt wurde (falls doch muss es sonst wohl an mir vorrüber gegangen sein) ist unverständlich. Das der Film kein wirtschaftlicher Blockbuster ist, ist wohl jedem klar. Aber gerade in Deutschland sollte dieser Film zu sehen sein. Ein künstlerisches Meisterwerk.
Geniales Kriegsdrama des WK II 5 von 5 Punkten Ein packendes Kriegsdrama aus einer ungewohnten Perspektive. Ein überzeugender Haley Joel Osment gegen die Nazi-Ideologie der Früh-40er und die deutsche Invasion in Polen. Realitätsnahe Darstellung der damaligen deutsch-jüdischen Verhältnisse und mehr als überzeugende Kinderdarsteller, allen voran Liam Hess als ''Tolo''. Pflichtkauf !
packendes Kriegsdrama 3 von 5 Punkten Ein packendes Kriegsdrama . Manche Szenen sind etwas hart. Aber dieser Film bleibt einen im Hinterkopf einige Tage und auch Schauspielermäßig ein meisterwerk. Lohnt sich echt anzusehen. GEHEIMTIPP ! |
Geboren am 4. Juli (HD DVD) Tom Cruise, Willem Dafoe DVD Verkaufsrang: 68920 Voller Patriotismus meldet sich der Kleinstadt-Sunnyboy Ron bei der US-Elitetruppe der "Marines", um an forderster Front in Vietnam zu kämpfen. Dort verliert er sämtliche Illusionen über den Sinn des Krieges und kehrt schwer verletzt zurück in die USA. Querschnittsgelähmt muß er im Militärhospital mit der Ignoranz seiner Landsleute fertig werden. Im mexikanischen Veteranencamp kommt Ron nach Suff und Depressionen mit sich und den Fehlern der Vergangenheit ins Reine und beginnt als engagierter Vietnam-Gegner ein neues Leben.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Oliver Stones Vietnam-Drama in toller HD-Umsetzung! 4 von 5 Punkten Eigentlich ist es sehr schwierig einen Film über den Krieg zu machen. Zum einen soll er natürlich die schrecken der Gewalt und die sinnlosigkeit des Tötens anprangern, auf der anderen Seite muss er auch zu einem gewissen Maß unterhaltenn sonst würde es sich ja "nur" um einen trockenen Tatsachenbericht handeln. Wie schon in Platoon trifft Stone in seinem zweiten Vietnam-Drama jene Töne die wohl für jeden Film über den Krieg wichtig sind.
Wieder einmal folgen wir der Hauptfigur subjektiv in den Krieg, bekommen Gewalt, Schmerz und anfänglichen, blinden Patriotismus am eigenen Leib zu spüren und sehen uns am Ende einem dunklen Sog der menschlichen Abgründe gegenüber dessen überwindung mit der Selbstfindung belohnt wird. Wenn auch mit einem bitteren Beigeschmack.
Tom Cruise gibt sich als versehrter Vietnam-Veteran sehr engagiert, wirkt aber später mit seinem Schnäuzer und seinem sehr jugendlichen Auftreten zu energetisch um restlos überzeugen zu können. Dem wirken jedoch Stones schonungslose Bilder entgegen die weniger den Schrecken der schlachtfelder dokumentieren sondern sich eher auf die Gleichgültigkeit, die Ignoranz und die Traumata konzentrieren die den Soldaten bis nach hause folgten. Wie viele gute Antikriegsfilme dieser Zeit betrachtet Geboren am 4.Juli den krieg aus realistischen, intelligenten Blickwinkeln
die immer bemüht sind jede Seite des Konfliktes darzustellen.
so ist der Film ergreifend, schockierend, dreckig und teils verstörend, somit nicht immer ein sehr unterhaltsames erlebniss. Aber anders sollte ein guter Film über den Krieg auch nicht sein.
Viele große Klassiker litten in der Vergangenheit unter ihrer teils grottigen DVD Umsetzung. Das Medium der HD DVD und Blu Ray leutete eine wahre Renaissance der Klassiker ein in der so mancher Schatz in neuem Glanz erstrahlt. Neben Meisterwerken wie "The Thing", "Spartacus", "Backdraft" u.a. finden wir nun auch Geboren am 4. Juli im HD-katalog von Universal. Wie bei den genannten Brüdern ist auch hier die Bildqualität erstklassig und überzeugt durch hohe schärfe und detail. Strahlendes Licht und helle Pastellfarben bringen das gute 80er Bild voll zur Geltung . Der ton ist angemessen und überzeugt mit klaren dialogen, teils dynamischen Effekten (Helikopter u.ä.) und einer räumliche Musikuntermalung.
Wie bei vielen älteren Filmen ist der sound von seiner Brillianz natürlich nicht mit heutigen produktionen vergleichbar, stellt seinen lieblosen DVD Konterpart aber gänzlich in den Schatten.
Somit ist die HD-Version des Klassikers definitiv einen Kauf wert, selbst wenn man die DVD besitzt. der Film an sich ist jedoch sehr radikal in seiner Grundaussage und Machart und weniger leicht konsumierbar wie ein Actionreicher "Platoon" oder ein aufwendiger "Soldat James Ryan". Für alle ernszhaften Cineasten gehört dieser Film im bereich "Antikriegsfilm" zur Grundausstattung. |
Der englische Patient Ralph Fiennes, Willem Dafoe, Juliette Binoche, Kristin Scott-Thomas, Jürgen Prochnow Videokassette Verkaufsrang: 9006 Der englische Patient (der auf Michael Ondaatjes preisgekröntem Roman über Liebe und Verlust während des Zweiten Weltkriegs basiert), Gewinner von neun Oscars und Eroberer der Herzen fast aller Filmkritiker, ist einer der gefeiertesten Filme der heutigen Zeit. Hana (Juliette Binoche), eine Krankenschwester, kümmert sich um einen Archäologen (Ralph Fiennes), der bei einem Flugzeugabsturz bis zur Unkenntlichkeit verbrannt wurde. Während sich ihre Beziehung intensiviert, blendet der Film zurück auf die unbändige Leidenschaft, die er einst für eine verheiratete Frau (Kristin Scott Thomas) empfand. Währenddessen beginnt Hana eine neue Romanze mit einem Mann, der Bomben entschärft (Naveen Andrews), und Willem Dafoe stiehlt als daumenloser Dieb Caravaggio allen fast die Schau. Die komplizierte, aus Rückblenden aufgebaute Geschichte, die die Herzen der Liebenden ergründet, wird bei wiederholtem Ansehen von Mal zu Mal übersichtlicher.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)
Ein Film von einem anderen Stern 5 von 5 Punkten Ein Flug über die Wüste in einem Doppeldecker. Vorn im Flugzeug eine Frau, den Kopf aus der Kanzel gebeugt. Die Farben der Dünen ähneln denen der Haut. So fängt der Film "Der englische Patient" an. Das Flugzeug wird abgeschossen, es herrscht Krieg. Der Pilot wird gerettet, schwer verwundet mit lebensbedrohenden Verbrennungen kommt er ins Lazarett. Er wird von einer jungen, kanadischen Krankenschwester gepflegt, die davon überzeugt ist, daß auf ihr ein Fluch lastet, alle, die sie liebt, dem Tode zu überantworten. Der Patient erinnert sich an sein Leben, seine Liebe zu Katharine, die mit einem anderen verheiratet, mit ihm ein Verhältnis beginnt, eine alles umspannende Liebe, die das Ende bereits in sich trägt. Ein Film, ein Film, der an "Casablanca" erinnert; ein Film, der wundervolle Übergänge schafft, von der Rahmenhandlung zur Erzählung. Die mögliche Liebe der Krankenschwester zu einem indischen Minensucher, ihre unmögliche Zuneigung zu dem Patienten, der ein ungarischer Graf ist, der Kartenmaterial an die Deutschen gegeben hat, um seine Geliebte zu rächen, die in einer Höhle mit gebrochenen Rippen und Knöchel liegt, die gerettet hätte werden können, wenn die Engländer ihm geglaubt und ihn mit einem Fahrzeug ausgerüstet hätten. Er bekommt von den Deutschen das Flugzeug und kehrt zurück, um seine tote Geliebte mitzunehmen. Noch mal die Szene vom Anfang, jetzt wissen wir, die Frau liegt nicht malerisch, lüstern aus dem Flugzeug, sondern sie ist tot. Die Dünen der Wüste kommen jetzt dem Betrachter vor, wie die Haut einer Frau und deren vielen großen und kleinen Erhebungen und Tälern. Es ist das Ende eines Films, einer Geschichte von Liebe und Tod. Der Film dauert zweieinhalb Stunden, er ist so schrecklich kurz, er hätte noch dauern und dauern können. Ein Film, ein Film von so großer Bildkraft, von so wunderschöner Poesie. Ein Film mit herausragenden Schauspielerinnen, allen voran Kristin Scott Thomas und Juliette Binoche, und Schauspielern wie Ralph Fiennes. Diesen Film habe ich nicht zum letzten Male gesehen. Dieser Film will entdeckt werden, Szene für Szene, wie die Wüste Sandkorn für Sandkorn, wie die Haut einer Frau Pore für Pore. Ein Film, ein Film zum Träumen, zum Schauen, zum Staunen. Ein Film von einem anderen Stern!
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Shadow Of The Vampire [UK IMPORT] John Malkovich, Willem Dafoe, Cary Elwes, Eddie Izzard, Udo Kier Videokassette, 13. Juni 2001 Verkaufsrang: 23248 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Mit Willem Dafoe in der Rolle des Max Schreck ist der Film brillant besetzt, doch Shadow of the Vampire ist ein Werk, das zwar mit einer Vielzahl guter Ideen aufwarten kann, das als Ganzes jedoch nicht vollständig zu überzeugen weiß. Zu sehr sind die Spannungsmomente vorhersehbar, zu verspielt ist die Inszenierung, die sich leider immer wieder in Nebensächlichkeiten verliert. Die Geschichte des Regie-Debüts von E.Elias Merhige als solche ist genial: John Malkovich spielt den exzentrischen Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau, dem Meister des deutschen Stummfilmes, dessen Passion für das Filmemachen 1922 bei der Inszenierung seines Klassikers Nosferatu seinen Höhepunkt findet, als er, vom Perfektionswahn besessen, für die Hauptrolle des Filmes den vollkommen unbekannten Max Schreck (Dafoe) engagiert, der sich im Verlauf der Dreharbeiten als echter Vampir entpuppt. Was die Crewmitglieder zunächst jedoch nicht registrieren, da sie ihn ganz einfach für einen überambitionierten Method-Acting-Darsteller halten. Selbst als eine Reihe von Mitarbeitern von eigenartigen Krankheiten befallen werden oder Unfälle haben, bemerken sie nichts. Murnau selbst kann sich den Vampir nur vom Halse halten, da er für die weibliche Hauptrolle Greta Schröder (Catherine McCormack) engagiert hat, eine Frau, von der Schreck manisch besessen ist. Merhige und seine Schauspieler (zu denen außerdem Cary Elwes und Udo Kier gehören) haben sichtlich Spaß bei der Inszenierung gehabt. Der Humor ist fein gesponnen und die Ausstattung ist bemerkenswert. Vor allem die ganz im Stile Murnaus nachgedrehten Nosferatu-Sequenzen sind beeindruckend. Zu schade nur, dass der Film seine Horror-Handlung vollkommen aus den Augen verliert und für einen Vampirfilm seltsam blutleer daher kommt.--Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Sehr guter, wenn auch nicht spektakulärer Film 5 von 5 Punkten Während der Dreharbeiten zu seinem Stummfilm "Nosferatu" im Jahre 1921 setzt der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau (John Malkovich) einen wirklichen Vampir (Willem Dafoe) ein, der so nach und nach die gesamte Crew aussaugt.
Großartig ist die gelungene Nachstellung der Szenen aus dem Originalfilm. Die Darsteller sind allen voran Dafoe allesamt überzeugend. Man wird streckenweise in die Anfangszeit des Kinos versetzt.
Shadow of the Vampire" ist ein stiller Film mit leichten intellektuellen Werten und sehr interessant. Der Ton ist sehr gut- das Bild etwas blass.
Als Extra Features gibt es:
"Making of", eine 6-minütige Dokumentation über die Dreharbeiten, ohne Untertitel
den Englischer TV-Spot (0:30 min, Vollbild, Stereo 2.0)
Deutscher Kinotrailer (1:39 min, 16 : 9, nicht anamorph, Stereo 5.1)
Behind the Scenes - unkommentierte Bilder vom Set (8:02 min)
Extratonspur mit Kommentar vom Regisseur, nicht untertitelt
Interviews mit John Malkovich (1:30 min), Willem Dafoe (1:48 min), Cary Elwes (1:19 min), Eddie Izzard (0:56 min), Udo Kier (0:37 min), Catherine McCormack (1:15 min), E. Elias Merhige (0:37 min), Steven Katz (0:54 min) und Maskenbildnerin Amber Sibley (1:40 min), nicht untertitelt
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Triumph Of The Spirit [UK IMPORT] Willem Dafoe, Robert Loggia, Edward James Olmos, Wendy Gazelle Videokassette, 13. Juli 1998
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
...wann kommt dieser Film endlich auf deutsch (DVD) raus ??? 5 von 5 Punkten
Denn das ist (auch) -mit- einer der (emotional) "fesselnsten" ,dazu noch,
wenigstens z.T. auf Tatsachen beruhenden Filme,diese ich jemals (und auch
nur bisher leider zum einzigen mal mehr aus Neugierde bzw. puren Zufall)
vor Jahren im Free-TV zum Thema "Konzentrationslager" hier ganz allgemein
zu verstehen, gesehen habe.
Verglichen zu etlichen anderen,schon verfügbaren und (mehr oder weniger)
sich mit geschichtlichen Kapiteln wie Holocaust oder "nur" 2. Weltkrieg
beschäftigten Filmen in der Art wie z.B."Schindlers Liste","geh und sieh",
"die Grauzone","Hitlerjunge Salomon"..."Holocaust"/"der Feuersturm" - die
mehrteiligen Serien (bei der zuletzt angegebenen ist der Fernsehfilm, u.a.
mit Jane Seymour und Ian McKellen gemeint ,-bei dem es auch endlich einmal
Zeit wird, diesen endlich auf DVD rauszubringen...) braucht der hier auch
bestimmt nicht ebenso empfehlenswert bleiben und kann sich auch durchaus
damit auf gleichem Niveau "messen" lassen (wurde auch an Originalstellen
gedreht),daher etwas unverständlich,wieso nicht genauso bekannt geworden.
Zur Story: Der Film erzählt die auf realen Fakten basierende Geschichte
des griechischen Olympia - Boxers Salamo Arouch (Willem Dafoe). Er wird
mit seiner ganzen Familie nach der deutschen Besetzung seiner Heimat ins
KZ Auschwitz deportiert und dort gezwungen, zur Belustigung des Personals
buchstäblich "um sein Leben" zu boxen. Solange er dabei noch gewinnt,darf
er (vorerst noch) weiterleben, verliert er allerdings, bedeutet das für
ihn und seine Angehörigen den Tod. Arouch boxt also, trozdem er zeitgleich
dazu noch Frohnarbeit im Lager ableisten muß und auch keinerlei besondere
Extrarationen erhält, immer wieder mit aller Kraft ,- u.a. gegen frisch
ausgeruhte, deutsche Gegner (...ob diese bei K.O. ebenfalls sein Schicksal
zu erwartet hätte, wird zwar hier nicht genau gezeigt, ist aber möglich).
Er gewinnt dabei immer wieder über einen längeren Zeitraum, seine Gegner
werden umgebracht. Als dann später nach dem zwar nicht ganz geglückten,
aber doch wenigstens kurzzeitig "erfolgreichen" Aufstand des Krematorium
- Sonderkommando's und Ankunft der roten Armee Auschwitz "befreit" wird,
hat aber trotzdem nur er als einziger seiner gesamten Familie überlebt.
(kurze Anmerkung,- zur hier kurz gezeigten Häftlingsrevolte... weiter oben
bereits genannte Film "die Grauzone" befasst sich ausführlicher mit diesem
kaum bekannten und nicht genug gewürdigten Thema,- jüdischer Widerstand)
Willem Dafoe (dem breiteren Publikum ziemlich bekannt geworden durch seine
Rolle als Sgt. Elias in Oliver Stone's "Platoon") zeigt und beweißt hier
ebenso wie im zuvor gedrehten und damals umstrittenen Skandalfim " die
letzte Versuchung Christi " aus den Jahre 1988, das er großes Talent als
Charakterdarsteller hat, dem viel öfter anspruchsvollere Rollen angeboten
werden sollten, ebenso liefern auch die Nebendarsteller eine durchgehend
gute und überzeugende,schauspielerische Leistung ab,- allen voran Edward
James Olmos ("Miami Vice", "Battlestar Galactica"), hier als "Zigeuner"
bzw. Roma/Sinti...
,- die, obwohl sie zuerst noch als "arisch" gegolten haben, etliche
dienten in der deutschen Wehrmacht und waren mit deutschen Frauen
verheiratet, später dann im Kriegsverlauf als "asozial" deklariert,
und entsprechend genauso zur physischen Vernichtung bestimmt wurden ,-
...der hier in jener ,durch u.a. "als die Geigen verstummten" mit Horst
Buchholz (wo bleibt denn eigendlich dieser Film auf -deutscher- DVD !?)
halbwegs bekannt gewordenen KZ - "Lagerkapelle" für die Beschwichtigung
neu angekommener Häftlinge spielen muß, bis ihn und seinen Angehörigen
irgendwann auch schließlich der Tod erwartet.
(auch dies ist, der Massenmord an allen anderen Gruppen als "nur" Juden,
ein immer noch zu wenig beachteter, geschichtlicher Fakt und es wäre gut
und -gerade heutzutage- genauso wichtig, wenn darüber mal ein halbwegs
den Fakten entsprechender - und dabei allerdings nicht mehr einseitig
anklagender bzw. klischeehafter- Film (!!!) zu dem Thema gemacht wird.
Naja,wie auch immer (FAZIT:) ein bewundernswertes wie ebenso tragisches
Plädoyer für Mut, Hoffnung und oftmals mit Leben bezahlter Beweis dafür,
was Menschen bereit sind, anderen Menschen für ihren Glauben bzw. ihre
tiefsten Überzeugungen anzutun,- völlig egal in welcher Epoche oder bei
welcher Nation in der bisherigen Geschichte auch immer,- und daher auch
noch heutzutage überaus hochaktuell wie (zeitlos) brisant.
- (Höchste Zeit für eine neue, und endlich deutsche DVD Auflage !)
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Cry Baby [UK IMPORT] Johnny Depp, Amy Locane, Susan Tyrrell, Ricki Lake, Traci Lords Videokassette Verkaufsrang: 20176
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
GENIAL !!!!! 5 von 5 Punkten also dieser Film ist wirklich die Höhe! schrecklich kitschig und schnulzig und Klischee- haft und alles ist voraussehbar und so, aber das macht die Stimmung nur noch besser. Spitzeklasse Schaupsieler, die furchtbar passend überschminkt sind und geniale Musik machen und durch die ganze, oberflächliche Geschichte hin zieht sich der wunderbare Waters- Humor! Einfach wunderbar, Klasse Kamera und Kleider und die Stimmung der Fünfziger vermischt mit bisschen modernerem kommt super hinüber. Der Film geht um Cry Baby Walker, der ein supermässiger Rockmusiker ist und in seiner Gang, aus verrückten Coolos der Anführer ist. Dieser verliebt sich in das Spiessermädchen Allison, die die Grosstochter einer angesehenen Dame der Stadt und die Freundin des Oberspiessers Baldwin ist. Es ist eine ganz logische Geschichte und trotz des wunderbaren Kitschs kommt richtig gute, romantische Stimmung auf, wenn man nicht grad am sich krumm lachen ist! Einfach genial, leider sehr schwer zum überkommen, der Film meine ich... |
Platoon [UK IMPORT] Charlie Sheen, Willem Dafoe, Tom Berenger, Francesco Quinn Videokassette, 5. Oktober 1992 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Platoon verschaffte dem früheren Drehbuchautor (Conan der Barbar, Scarface) Oliver Stone seinen festen Platz in Hollywood und ist immer noch sein am meisten gelobter und auch wirkungsvollster Film. Das mag daran liegen, dass er auf Stones eigenen Erfahrungen als amerikanischer Soldat in Vietnam basiert. Chris, gespielt von Charlie Sheen (Tödliche Geschwindigkeit, Hot Shots) ist ein Infanterist, dessen Loyalität von zwei Vorgesetzten auf die Probe gestellt wird: Zum einen ist dies Sergeant Elias (Willem Dafoe, Body of Evidence, Speed 2), ein ehemaliger Hippie und Menschenfreund, der sich einfühlsam seiner Untergebenen annimmt. (Einige Jahre später spielte Dafoe die Rolle des Jesus Christus in Martin Scorseses Die letzte Versuchung Christi). Zum anderen ist es Sergeant Barnes (Tom Berenger, Mörderischer Vorsprung, Der Mann im Hintergrund), ein launenhafter Macho-Kämpfer, der sich dem Schlechten verschrieben zu haben scheint. Die Persönlichkeiten der beiden Sergeants spiegeln sich in der Wahl ihrer Drogen wider: Gras für Elias und Schnaps für Barnes. Oliver Stone wurde durch seinen dampfhammerartigen visuellen Stil bekannt, doch für diesen Film ist er überaus angemessen. Die brutalen und verwirrenden Bilder haben eine erschreckende Unmittelbarkeit und die Eigenschaft, den Zuschauer mitten ins Geschehen zu versetzen und ihm eine Vorstellung davon zu geben, wie sich ein Infanterist in den Dschungeln Vietnams gefühlt haben mag. Platoon gewann die Oscars für den Besten Film und die Beste Regie. --Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Erschütternd 5 von 5 Punkten Dieser Tage holte ich mir die schon etwas betagte VHS PLATOON heraus und sah mir diesen Film über das Thema Krieg noch einmal an.
Das ist ein us-amerikanischer Ausnahmefilm, der den Vietnamkrieg thematisiert und in dem die amerikanischen Soldaten NICHT von vornherein die Guten, die Helden, die Unfehlbaren sind.
Der Film wird getragen von zwei unterschiedlichen und miteinander rivalisierenden Sergeants, nämlich Barnes (Tom Berenger) und Elias (Willem Dafoe), denen sich der Kriegsfreiwillige Chris (Charlie Sheen) ausgesetzt sieht, der bald erkennt, dass es im Krieg eigentlich keine Helden gibt, sondern nur Überleben.
Ein Bauerndorf wird genommen und Barnes lässt die Menschen erschießen, was zum Eklat führt und schließlich zu einem fulminanten Shoot-Off der Rivalen.
PLATOON zeigt die Schrecken des Krieges, der als solcher so oft als die Fortsetzung politischer Mittel von den Politikern verbrämt wird, die weit weg vom Geschehen sind. Ein Film, der nicht Halt macht vor der Entmenschlichung von eigentlich ganz normalen Bürgern in Zeiten militärischer Auseinandersetzungen, wie es heißt und wo dann doch letztlich nur gemordet wird. HMcM
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