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| DVDs: Yoshiyuki Daichi | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Agitator (Uncut Version) Mickey Curtis, Yoshiyuki Daichi, Hakuryu DVD, 28. November 2005 Verkaufsrang: 39645 Der Yakuza Kaito plant auf eigene Faust seinen Clan sowie die verfeindete Shirane-Gruppe zusammenzufhren. Um dieses Ziel zu erreichen, muss er aber zuerst die beiden unvershnlich zerstrittenen Clanbosse ermorden. Doch Kaito hat nicht mit dem Gangster Higuchi und dessen kompromissloser Loyalitt zu dessen Boss gerechnet. Sowohl Higuchi als auch der ihm unterstellte Auenseiter Kenzaki durchschauen den gewaltttigen Plan des Emporkmmlings, was dazu fhrt, das sich die Gewalt unter den Gangstern immer extremer entldt...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Mal wieder ein richtig guter Miike Film! 5 von 5 Punkten Auch die Kritiken waren durchwegs positiv, was ja nicht immer der Fall ist bzw. auch nicht der Fall sein kann, bei so vielen Filmen, die der Regisseur im Jahr macht. Einige davon sind dann echte Höhepunkt, andere sind schnell produzierter Müll. Agitator gehört glücklicherweise zu der ersten Kategorie. Wenn man an Yakuza-Streifen mag, dann kann ich diesen Film nur empfehlen. Die Geschichte ist gut durchdacht und ausgiebig erzählt. Sämtliche Figuren sind authentisch und haben ihren eigenen Lebens- bzw. Leidensweg. Ihre Charaktere sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Wie auch die Geschichte, die auf alle möglichen Kleinigkeiten auch genau eingeht, ohne oberflächlich zu sein. Ihr müsst aber nicht die Angst haben, dass ihr die typischen Miike-Szenen vermissen werdet. Blutige Schiessereien, brutale Szenen die er provokant-provozierend einbaut, sind auch zur Genüge vorhanden, und vor allem ordnen sie sich dem Drehbuch unter und wirken nicht aufgesetzt, was sehr wichtig ist. Der ganze Film hat einen sehr professionellen Touch und ein perfektes Flair. Genau so kann man sich die Realität auch vorstellen. Die verschiedenen Kämpfe, Intrigen und Bündnisse werden sicher auch in Wirklichkeit so oder so ähnlich stattfinden. Vielleicht kann man sich streiten, ob die lange Laufzeit wirklich notwendig gewesen ist. Man hätte sicher da und dort ein wenig komprimieren können, aber anderseits soll man ja dem Künstler freie Hand geben. Der Gesamteindruck jedenfalls ergibt ein schlüssiges Bild und hinterlässt eine Mischung aus schockiertem und melancholischem Zustand. Fast möchte man meinen es handle sich hier um eine Milieustudie. Bei der Vielzahl der Yakuza-Filmchen ist es sicher sehr schwierig, dem Genre noch etwas Neues abzugewöhnen, aber solange die bestehenden Strukturen so gut umgesetzt werden wie bei Agitator darf es ruhig so weiter gehen. Gelungener Yakuza-Streifen welcher der Realität sicher sehr nahe kommt und eine tolle Geschichte erzählt. Etwas lange aber typisch Miike-behaftet.
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