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| DVDs: Christoph Eichhorn | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Der Zauberberg Rod Steiger, Marie-France Pisier, Christoph Eichhorn DVD, 1. April 2000 Verkaufsrang: 1056 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Leider nur die kurze Fassung... 3 von 5 Punkten Eigentlich verdient die Verfilmung 5 Sterne. Ursprünglich lief ein 3-Teiler im TV, auf VHS und DVD ist leider nur diese um die Hälfte (!) gekürzte Version erhältlich...sehr schade, denn es fällt doch viel interessantes Material weg.
Die Atmosphäre... 4 von 5 Punkten Ich habe die Fernsehversion (den ungekürzten Zweiteiler) vor vielen Jahren gesehen und war dermaßen beeindruckt, daß ich das Buch lesen mußte, was ich mittlerweile sehr oft wiederholt habe. Den Fernsehzweiteiler hatte ich auf Video und liebte ihn, daher lag es nah, sich den Film auf DVD zu wünschen, als der Videorekorder dem DVD-Player weichen mußte.
Wdie den Grundstein (ie enttäuscht ich war, als ich feststellte, daß die DVD gnaden- und sinnlos gekürzt wurde, kann ich kaum in Worte fassen! Gleich am Anfang fehlt die beklemmende Trinkszene bei der Ankunft Castorps im Sanatorium, 'totaaaal anämisch!') für seine so langwierige, wenn auch nicht erkennbare Krankheit legte, die Seancen fehlen (wie soll man bitte sonst die Blicke Krokowskis zum Medium, das uns so völlig unbekannt ist, verstehen?), und der Zeitfaktor, der ja das eigentlich Beklemmende an der ganzen Geschichte ist, geht total verloren. Auch die im Buch so ausgedehnten Diskussionen Settembrinis mit Naphta wurden irgendwie entkernt und auf ein paar Minütchen abgekürzt. Ich bin enttäuscht.
Dennoch: Daß eine Verfilmung (egal, ob TV oder gekürzte DVD) niemals an dieses Meisterwerk der Literatur herankommen kann, dürfte auch dem Letzten klar sein. Aber die Stimmung ist ungemein gut getroffen. Ich mag die Darsteller - ja, auch den Darsteller des Castorp, wie offenbar die wenigsten unter den Rezensenten -, die Landschaft, die geliebte Routine, die Ablenkungen (naja, die fehlen bei all den Verkürzungen), und so ist der Film für mich dennoch sehr schön. Daher vier Sterne, wenn auch mit verkrampftem Lächeln gegeben.
Der Film hat schon Atmosphäre 4 von 5 Punkten Ich habe den Film als Paarundzwanzigjähriger im Kino gesehen und fand ihn toll. Das war in einer Lebensphase in der man wohl auch sehr empfänglich ist für diese intellektuell angefüllte Todesnähe. Am Buch selbst bin ich damals gescheitert. Das philosophische bis physikalische Spiel mit der Zeit ist mir auch verborgen geblieben. Inzwischen habe ich das Buch gelesen und es wurde eins meiner Lieblingsbücher. Was der Film davon umsetzt ist ziemlich werktreu. Die Zeitthematik blitzt auch ab und zu mal durch, aber ist vielleicht in der knappen Zeit(sic) nicht befriedigend umsetzbar. Was mich ein wenig stört ist der gestelzte Christoph Eichhorn, was mich massiv stört der rumbrüllende Fremdkörper Rod Steiger. Wunderbar dagegen Flavio Bucci als Settembrini. Ebenso immer noch die lauschig-morbide Atmosphäre.
Literaturverfilmung für Kenner 5 von 5 Punkten Der langweiligste Film aller besten Filme der Weltgeschichte. Nur wer "Den Zauberberg" gelesen hat, kann ihn durchstehen. Und "Den Zauberberg" lesen kann nur, wer sonst alles von Thomas Mann kennt. Für den ist es aber ein Schatz der Weltliteratur: Der Film genauso wie der Roman.
Stimmungsvolle Umsetzung des Jahrhundertromans! 5 von 5 Punkten Wer den "Zauberberg" gelesen hat, wird während der Lektüre seine eigenen Bilder im Kopf gehabt haben. Davon muss man sich lösen, wenn man diesen Film genießen will!
Dann aber verspricht die Verfilmung aus den achtziger Jahren nicht zu viel: Sie fängt sehr genau die Atmosphäre zwischen Todessehnsucht und Übermut, Vorkriegsdekadenz und Prachtentfaltung, geschliffenen Dialogen und ironisch-distanzierter Betrachtung dümmlicher Kommentare ein.
Überzeugend in der Darstellung und der Ausstattung kann dieser Film das Leseerlebnis natürlich nicht ersetzen aber durchaus sinnvoll ergänzen!
Sehenswert!
Weitere Kundenmeinungen |
Walter Bockmayers Geierwally Samy Orfgen, Christoph Eichhorn, Gottfried Lackmann DVD, 20. Oktober 2006 Verkaufsrang: 10321 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Walter Bockmayers Geierwally, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 20.10.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Lang hats gedauert 5 von 5 Punkten Lang lang hats gedauert bis dieser oberaffengeile Film auf DVD erschien. Ein einmaliges angucken reicht aber nicht...sovieles an "Heimatfilm-Verarschungen" findet man erst beim mehrmaligen anschauen. Den Text mitzusprechen ist ein muss (vergesst die Rocky-Horror-Picture-Show) :-)
Ralf Morgenstern und Samy Orfgen in Parderollen ! Fehlen nur noch Kurzauftritte von Stefan Mross und Florian Silbereisen !
Weitere Kundenmeinungen |
Die Erika und Klaus Mann Story - Escape to Life Christoph Eichhorn, Maren Kroymann, Cora Frost Videokassette, 15. April 2002 Verkaufsrang: 1351
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Hervorragend! 5 von 5 Punkten Bei dem grossen Familie Mann-Revival im vergangenen Jahr fand dieser Film, der natürlich nur in ausgewählten Programmkinos lief, leider kaum Beachtung. Zu Unrecht, denn der grossen amerikanischen Filmemacherin Andrea Weiss ist es gelungen, einen sehr differenzierten und spannenden Film über die legendären Mann-Twins auf Zelluloid zu bannen. In kurzen filmischen Einspie- lungen gelingt ihr zudem einen guten Überblick über das litera- rische Schaffen Klaus Manns abzuliefern. Wie auch in der grossen Heinrich Breloer Verfilmung führt Elisabeth Mann-Borgese, die ja inzwischen leider verstorben ist, mit sehr klugen und liebe- vollen Anmerkungen durch diesen wunderbaren semi-dokumentarischen Film. Für alle Fans der "Windsors" des deutschen Literaturbetriebs ein absolutes Muss. |
Der Zauberberg Rod Steiger, Marie-France Pisier, Christoph Eichhorn Videokassette, 22. Oktober 1998 Verkaufsrang: 5794
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Leider nur die kurze Version 3 von 5 Punkten Eigentlich verdient die Verfilmung 5 Sterne. Ursprünglich lief ein 3-Teiler im TV, auf VHS und DVD ist leider nur diese um die Hälfte (!) gekürzte Version erhältlich...sehr schade, denn es fällt doch viel interessantes Material weg.
Schon gesehen? 3 von 5 Punkten Der Film kommt uns doch allen bekannt vor. Haben wir ihn schon irgentwo mal gesehen? Ja, im dritten Programm. Aber leider können wir nicht mehr zwei Monate warten, bis er wieder kommt. Als Schnäppchen ist er wirklich gut. Viel Spaß noch beim anschauen. |
Die Erika und Klaus Mann Story - Escape to Life Christoph Eichhorn, Maren Kroymann, Cora Frost DVD, 1. April 2004 Verkaufsrang: 45892 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Untrennbar miteinander verbunden! 5 von 5 Punkten In den Programmkinos lief vor einigen Jahren dieser semi-dokumentarische Film über Klaus und Erika Mann, der auf dem gleichnamigen Buch von Andrea Weiß basiert. Er entstand kurz vor dem Mehrteiler "Die Manns" von Heinrich Breloer Ende der Neunziger Jahre und ging vielleicht darum ein wenig unter. Das ist sehr schade, denn dies ist ein wunderbarer Film, der dem Zuschauer das Leben und Wirken der "Legendary Mann-Twins" näher bringt.
Schon der Beginn, ein auf englisch aufgenommenes Frage-Antwort - Spiel zwischen den Geschwistern, ist bezeichnend für ihre lebenslange, sehr enge Verbundenheit. Nur ein knappes Jahr auseinander, wurden "Eischi und Eri" tatsächlich häufig für Zwillinge gehalten. Sie erlebten eine wilde, teils sehr ungestüme Jugend, in der sie mit einer ganzen "Bande" von Kindern die sehr bürgerliche Gegend um den Münchner Herzogpark in Aufruhr versetzten. Elisabeth Mann-Borghese, die inzwischen verstorbene jüngste Schwester, erzählt in diesem Film sehr lebendig aus dieser Zeit. Die als rotzfrech verstandenen künstlerischen Anfänge, die eher als Jux gemeinten ersten festen Bindungen (Klaus war mit Pamela Wedekind verlobt, Erika mit Gustav Gründgens verheiratet), Bühne und Reisen teilten Klaus und Erika stets miteinander. Es waren für beide wichtige Jahre, in denen sie sich künstlerisch und privat ausprobieren konnten und auch durchaus manchmal austobten.
In der Nazizeit dann war keine Unbeschwertheit mehr möglich. Beide gerieten sehr schnell ins Fadenkreuz und brachen schnell die Brücken zu Deutschland ab. Beide leisteten auf ihre Art politischen Widerstand, bewiesen Rückgrat und waren feste Größen des Exils.
Nach dem Krieg, in dem sich beide in den Dienst der amerikanischen Armee stellten, waren sie jedoch gebrochenen Menschen. Und ihre lange Verbundenheit war brüchig geworden...
Dies alles wird im Film ungeheuer eindringlich erzählt. In diversen Einspielungen, wird man außerdem mit Schlüsselszenen des literarischen Werkes von Klaus Mann vertraut gemacht. Und besonders faszinieren die Einspielungen inzwischen hoch betagter Mitstreiter, vor allem aus Erika Manns Kabarett "Die Pfeffermühle".
Ein Schnelldurchlauf durch zwei eng miteinander verknüpfte Künstlerleben, den man sich gerne auch ein zweites, drittes, viertes Mal anschaut!
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