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| DVDs: Clint Eastwood | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Firefox [UK IMPORT] Clint Eastwood, Freddie Jones Videokassette, 23. Juni 1997 Verkaufsrang: 38653 Dass Clint Eastwood alt wird, kann man daran erkennen, dass er all diese "Rentner" spielt, die man aus ihrem Ruhestand wieder in den aktiven Dienst holt. Genauso geschieht es in Firefox aus dem Jahr 1982. Der Film, bei dem Eastwood sowohl Regie führte, als auch die Hauptrolle spielte, ist einer seiner weniger bemerkenswerten Eintragungen in das Genre des Actionfilms. Er spielt einen Kampfpiloten im Ruhestand, der von der US-Regierung dazu angeheuert wird, die Sowjetunion zu infiltrieren (damals, als die Sowjetunion noch der Feind war), um ein unter höchster Geheimhaltung hergestelltes Kampfflugzeug zu stehlen, das mit allen möglichen überragenden Fähigkeiten ausgestattet war (damals, als der Stealth Bomber noch darum kämpfte, ein Prototyp zu werden). Klar, kein Problem. Außer, dass es ewig dauert, bis Clint endlich im Flugzeug sitzt und, als er es dann endlich hat, daran arbeitet, die Sequenzen mit den Kampfflugzeugen zu unterbrechen (das Beste am ganzen Film), um das Ding zu landen und mit Faustkämpfen und Schießereien weiter zu machen. --Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Clint wie wir ihn mögen 5 von 5 Punkten Cooler Film, nun ja ok die Russkies gibts nicht mehr und für so ne MIG hätten Sie wohl auch ein Cash-Flow Problem, trotz allem super Streifen.
Ich mag Clint Eastwood einfach
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A Fistful Of Dollars [UK IMPORT] Clint Eastwood, Marianne Koch, John Wels, W. Lukschy Videokassette, 1. Februar 2000 Verkaufsrang: 15027 "Ein unbekannter kommt nach Miguel, einem Nest an der mexikanischen Grenze. Die Einwohner nennen ihn einfach Joe. Schnell gewinnt er an Popularität: Zielsicher schießt er gleich vier Sippenangehörige der rivalisierenden Baxters und Roccos nieder. Aber es bleiben immer noch genug Schurken übrig, die den Ort beherrschen und terrorisieren. Joe verdingt sich bei den Roccos. Mit List aber hält er sich bei dem Überfall auf einen Geldtransport heraus. Joe erfindet einfach die Geschichte von zwei den Transport begleitenden Soldaten, die überlebt hätten und als mögliche Zeugen der Tat sich jetzt verwundet auf dem Friedhof aufhielten. Das verwirrt die Roccos. Sie wollen die vermeintlichen Mitwisser mundtot machen. Nach der wilden Schlacht auf dem Friedhof wird den Roccos klar, daß Joe falsch spielt. Sie schlagen ihn halbtot. Trotzdem kann er entkommen, nachdem er vorher noch das Haus in Brand gesteckt hat. Die Roccos glauben nun, er sei bei den Baxters. Sie zünden deren Besitz an und schießen alle Mitglieder der Sippe nieder. Joe bleibt verschwunden, und als er unvermutet wieder auftaucht, tötet er die letzten fünf Roccos. Mit dem erbeuteten Gold zieht er weiter."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein Meisterwerk! 5 von 5 Punkten Über den Film kann man garnichts mehr sagen, da er einfach nur ein Meisterwerk ist, nur leider gibt es den Film nicht mit Deutscher Tonspur. Das ist bedauerlich... Aber trotzdem 5 Sterne! Gruß Jan
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Two Mules For Sister Sara [UK IMPORT] Clint Eastwood, Shirley MacLaine, Maolo Fabregas, Alberto Morin Videokassette, 1. Juli 1999 Verkaufsrang: 29446 "Dieser spannende und witzige Western schildert die verrückten Abenteuer eines sehr ungleichen Paares, das das Schicksal in der mexikanischen Wüste zusammenführt: Clint Eastwood als draufgängerischer Experte für Dynamit und Shirley MacLaine als "Nonne" Sara. Unter ihrer Verkleidung verbirgt sich jedoch eine Vollblut-Frau!..."
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Dirty Harry Clint Eastwood, Harry Guardino, Reni Santoni DVD Verkaufsrang: 62865 Ob man mit der rechten Gesinnung von Recht und Ordnung des Films Dirty Harry sympathisiert oder sie ohne Wenn und Aber ablehnt -- der von Don Siegel inszenierte Film gehört zu den Meilensteinen des Polizei-Thrillers. Der Film lässt Erinnerungen an den sogenannten "Scorpion-Killer" wach werden, einen Serienkiller, der San Francisco in Angst und Schrecken versetzt hat (und niemals gefasst wurde). Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Polizist Harry Callahan (Clint Eastwood), der einen Serienkiller jagt. Frustriert von bürokratischen Hindernissen (wie dem Zivilrecht oder polizeilichen Regeln), geht Callahan fortan seinen eigenen Weg -- und stellt den Mörder (Andrew Robinson), der aufgrund eines Verfahrensfehlers allerdings sofort wieder auf freien Fuß gesetzt werden muss. Wie alle Filme Don Siegels (Flucht von Alcatraz, Die Dämonischen) ist auch dieser ungemein straff und geradlinig inszeniert. Und trotz aller Kritiken gilt Dirty Harry heute als einer der interessantesten Filme der 70er Jahre, denn wie kaum ein anderer reflektiert er die Angst der Amerikaner vor der ansteigenden Straßenkriminalität jener Zeit. Er zeigt ihre Machtlosigkeit und die daraus resultierende Frustration. Die im Film propagierte Parole von "Gesetz und Ordnung" wurde zu einem Slogan der amerikanischen Politik jener Zeit. Callahans Slogan, alles zu tun, was notwendig ist, um die Kriminalität zu stoppen, fand Einzug in die Realität. Offenbar war Eastwood wenig begeistert davon, dass seine Figur gerade von rechten, konservativen Kräften als Vorbild betrachtet wurde, weshalb er Harry Callahan in der ersten von insgesamt vier Fortsetzungen ausgerechnet gegen Selbstjustiz in den eigenen Reihen vorgehen läßt, wodurch die Aussagen des ersten Filmes teilweise abgeschwächt werden. --Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Rau, hart, Callahan 5 von 5 Punkten Dirty Harry erzählt die Geschichte des Polizeiinspektors Harry Callahan, der in San Francisco versucht einen Serienmörder zur Strecke zu bringen. Mit seinen unkonventionellen Methoden und seiner äußerst rauen Art macht sich Callahan nur selten Freunde. Er verfolgt seine eigene Art Verbrechen aufzuklären und zu verhindern.
Der Film stammt aus dem Jahr 1971 und wurde damals ein großer Hit. Die technische Umsetzung des Thrillers ist handwerklich sehr ordentlich. Der Film verzichtet auf unnötiges Geschnörkel und überflüssige Szenen. Er konzentriert sich vielmehr auf die Jagd nach dem Serienkiller und die Darstellung der Figur Harry Callahan.
Clint Eastwood spielt den gnadenlosen Callahan so grandios, dass er für die nächsten Jahrzehnte zum Vorbild vieler anderer Filmpolizisten wurde.
Wer sich für Thriller nur ansatzweise interessiert, kommt an diesem Klassiker nicht vorbei.
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Oscar's Greatest Moments 1971-1991 [UK IMPORT] Karl Malden, Diane Keaton, Irene Cara, Prince, Ellen Burstyn Videokassette, 8. März 1993 Verkaufsrang: 14297
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schöner Überblick - mit Einschränkungen 4 von 5 Punkten Oscar's Greatest Moments - von 1971-1991. Letzteres hatte ich vorher übersehen und war so bei Erhalt des Videos erst enttäuscht, denn gerade die Zeit vorher hätte mich interessiert. Und auch die Zeit nach 1991 hatte natürlich einige Highlights parat - man denke nur an Roberto Benigni, aber auch an andere emotionale oder kontroverse Momente. Jedenfalls: Auch in den 20 Jahren, die hier behandelt werden, ist einiges geschehen. Karl Malden führt auf sympathische Weise durchs Programm, das gar nicht so genau strukturiert ist. Es gibt emotionale Dankesreden, problematische Dankesreden, witzige Dankesreden, dazwischen mehr oder weniger langweilige Musik (in einem mir eher lästigen Übermaß) und zwischendurch auch Filmausschnitte. Generell hat das Ganze leider etwas zu sehr den sehr amerikanischen Ausdruck eines "Best Of" - Szenen werden aufs Allerwichtigste verknappt und ein bisschen an Film- und Oscar-Geschichte sollte man als Vorkenntnis schon vorweisen können, sonst macht es nur halb so viel Spaß. Dass man am Ende den Eindruck hat, man hätte doch eher wenig gesehen, mag eben an den für meinen Geschmack wirklich nervigen längeren Musikpassagen liegen. Mit Verlaub, aber irgendeinen Madonna-Auftritt bei den Oscars zu Beginn der 90er auf ein "Oscar's Greatest Moments" - Video zu packen - naja. Fast skurril dagegen ist die Performance von Ricardo Montalban, Burt Lancaster, Petula Clark und einer Sängerin, deren Name mir gerade entfallen ist: Die vier intonieren irgendeinen "Thank you" - Song, der mir für die Oscars etwas sehr schmissig erscheint - aber ganz witzig anzuschauen ist. Weitere musikalische Einsprengsel bestehen im Übrigen aus Debbie Boone's "You Light Up My Life", Jennifer Warnes und Joe Cocker bzw. Bill Medley ("Up Where We Belong", "Time Of My Life") und so weiter, das alles aber nicht in voller Länge. Worauf es natürlich ankommt: Die Ausschnitte aus den Reden der Stars, und da ist natürlich dann doch einiges geboten, das das Schauen lohnt: Über Sacheen Littlefeathers putziges Statement im Namen Marlon Brandos, der den Award "wegen der Behandlung der amerikanischen Ureinwohner durch die Filmindustrie" nicht annehmen mochte, Vanessa Redgraves "zionist hoodlums" und Paddy Chafayevskys Replik, Geplänkel der Gastgeber (allen voran: Johnny Carson), Sally Fields "You like me!!!", William Holdens Tribut für Barbara Stanwyck, Charlie Chaplins und John Waynes bejubelte Auftritte bis hin zu David Nivens geistesgegenwärtiger Reaktion auf den vollkommen entblößten Oscar-Flitzer oder Clint Eastwoods herrlich missglücktem Versuch, Charlton Hestons Text anstelle des kurzfristig verhinderten Schauspielers vorzutragen. Aber auch (mir jedenfalls) relativ wenig bekannte Momente sind eingefangen. Das Ganze bietet eine amüsante und nostalgische Reise durch 20 Jahre Oscargeschichte. Ich hätte mir zwar einen etwas geordneteren Überblick gewünscht, weniger Singsang und etwas mehr Verweilen bei den einzelnen Beiträgen bzw. Themen. Trotzdem ist diese Zusammenstellung für Oscar-Fans eine schöne Sache. |
Sinola Clint Eastwood, Robert Duvall, John Carter Videokassette, 1. Juni 1994 Verkaufsrang: 6752 "Landbaron Harlan liefert sich an der mexikanisch-amerikanischen Grenze einen blutigen Weidekrieg mit einigen Mexikanern. Der Richter von Sinola steht auf der Seite des Großgrundbesitzer. ein Aufstand scheint unvermeidbar. Die Rolle des Vermittlers fällt dem Revolverhelden Joe Kidd zu, der zu ungewöhnlichen Methoden greift..."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Nicht schlecht 3 von 5 Punkten Dieser Film ist durchaus gut und man ihn sich gut anschauen, doch irgendwie muss ich beim Heranziehen eines Western von Sergio Leone als Vergleich sagen,dass mir persönlich die Arbeit des Regisseurs bei Sinola nicht so gut gefällt. Besonders die Schießereien und Dialoge schlagen bei mir schlecht ins Gewicht . Trotzdem verdiente 3 Sterne
Clint Eastwood als trinkender Antiheld, sehr gut gelungen 4 von 5 Punkten Clint Eastwood wieder mal in einem Western, das habe ich mir gedacht als ich den Film das erste Mal in Händen hielt. Aber als Eastwood Fan habe ich mir den Film zugelegt. Und ich war wirklich positiv überrascht. Ich möchte auch nicht zuviel über den Inhalt des Films erzählen, aber Clint Eastwood spielt in diesem Western sehr überzeugend den widerwilligen "Anti-Helden", der sich erst auf die eine Seite, dann auf die andere Seite stellt und dann auf die eigene. Die Schauspieler sind auch sehr gut gewählt und die Thematik, die in dem im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg eroberten Gebieten spielt, ist auch sehr realistisch und beruht zum Teil auf Historischen Fakten. Alles in allem ein sehr guter Western, dem ich vier Sterne gebe und der für Western oder Eastwood Fans Pflicht ist. Ich hoffe mit diesen Infos positiv helfen zu können. |
Blood Work [Verleihversion] Clint Eastwood, Jeff Daniels DVD, 1. Januar 2003 Verkaufsrang: 75139
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Atmosphärisches, tiefgründiges Alterswerk 5 von 5 Punkten Dieser Film von und mit Clint Eastwood nach dem Roman von Michael Connelly (Blood Work / Das zweite Herz) aus dem Jahre 2002 ist bisher Eastwoods letzter Thriller als Regisseur und Darsteller. Und zur Zeit steht zu vermuten, dass dies so bleiben wird. ... Im Buch ist der von ihm dargestellte FBI-Agent im Ruhestand Terry McCaleb gerade erst Mitte Vierzig, als er sich bereits einer Herztransplantation unterziehen muss. Eastwood war zur Zeit der Dreharbeiten bereits Anfang Siebzig - diese gravierende Veränderung im Altersunterschied führt zu einer veränderten Gewichtung im Plot und trägt zu einer verstärkten Glaubwürdigkeit der von ihm dargestellten Figur, eines FBI-Agenten im Ruhestand, bei.
Im Vergleich zum Buch gibt es weitere gravierende Veränderungen. Und wer den Roman vorher gelesen, läuft tatsächlich Gefahr, enttäuscht zu werden. So wurde das Drehbuch um einen Handlungsstrang verkürzt, und auch der Täter ist ein anderer. Auf diese Weise wurde der Aktionsradius des Geschehens um McCaleb verkleinert, was jedoch auch eine erhebliche Verdichtung der Geschichte bewirkt. Zudem entfielen einige spannungraubende Längen des Romans, die Geschichte wurde jenseits des rein erzählerischen Bereichs aber um einiges komplexer.
Nach seiner Herztransplantation muss McCaleb bei der inoffiziellen Recherche in einer Mordserie erkennen, dass eins der Opfer dadurch zugleich zur Spenderin seines neuen Herzens wurde. Zu den medizinischen Schwierigkeiten nach einem solchen Eingriff, der Herausforderung mit einem neuen und fremden Organ leben zu müssen, kommen nun zusätzlich Schuldgefühle, für den Tod der Spenderin mit verantwortlich zu sein und somit ebenfalls dazu beigetragen zu haben, dass einer anderen Person ihr Leben genommen wurde. Eastwood gelingt es, diese Wechselstimmungen seiner Figur in einer zurückhaltenden, aber unvergleichlich intensiven Art darzustellen.
Die Veränderungen im Film im Vergleich zur Romanvorlage mögen viele, die das Buch kennen, wohl als eine Verflachung und Banalisierung empfinden. Tatsächlich ist der Plot und dessen Auflösung im Roman jedoch viel konventioneller entwickelt, der Täter des Buches in der Filmhandlung nur eine Randfigur. Dieser Thriller ist jedoch in erster Line kein gewöhnlicher "Whodunit" auf der Suche nach dem Täter, sondern ein Film, der auch um lebens- und existenzphilosophische Fragen kreist: hier geht es um grundsätzliche Themen wie Leben und Tod, Schuld, Mitschuld, Verantwortung und Schicksal. Ein Fall, bei dem McCaleb insoweit erkennen muss, dass er nicht nur Ermittler ist, sondern auch Mithandelnder war.
Eastwood konterkariert in dieser Rolle sein erfolgreiches Image und Rollenprofil von "Dirty Harry-Hau drauf-Callahan" ins völlige Gegenteil - möglicherweise auch ein Grund dafür, dass dieser Film viele Zuschauererwartungen enttäuschte. Während Callahan der Meinung war, durch hartes, entschlossenes Handeln der Kriminalität Herr werden zu können, so hat McCaleb diese Illusion längst aufgegeben und ist beruflich wie gesundheitlich so gut wie am Ende angelangt. Auch wird er sich angesichts der Endlichkeit seiner Existenz darüber klar, dass auch all seine beruflichen Bemühungen nur begrenztem Erfolg hatten. So paart sich Resignation mit dem Ehrgeiz, zumindest dieses Mal noch den Täter zu überführen, um sowohl sich wie auch seiner Organspenderin ein Stück Gerechtigkeit zu verschaffen.
Für alle, die wie/ mit "Dirty Harry" gealtert sind und einer Portion Altersmelancholie gegenüber nicht abgeneigt sind (und nicht nur die), ist dieser atmosphärisch dichte Thriller absolut empfehlenswert ! |
Blood Work [UK IMPORT] Clint Eastwood, Jeff Daniels, Anjelica Huston, Wanda de Jesus, Tina Lifford Videokassette, 30. Juni 2003 Verkaufsrang: 39919 Clint Eastwoods Blood Work steht für gute, alte Handarbeit von der sich Hollywoods Frischlinge noch immer eine Scheibe abschneiden können. Von Anfang an zeichnet sich der Film durch eine geradezu spielerische Leichtigkeit aus, die an Eastwoods frühe Regiearbeit Sadistico erinnert. Der mittlerweile 72-jährige Produzent/Regisseur/Star spielt, ganz uneitel seinem Alter entsprechend, einen pensionierten FBI Profiler, dem vor kurzem ein Spenderherz eingesetzt wurde. Er wird von der trauernden Schwester (Wanda De Jesus) des toten Organspenders angeheuert, um den Mörder ihres Bruders zu finden und fühlt sich moralisch verpflichtet, die gefährlichen Ermittlungen anzugehen. Das einfühlsame Drehbuch von Oscarpreisträger Brian Helgeland (L.A. Confidential), basierend auf einem Roman von Michael Connelly, ist auf den Punkt geschrieben, bedient wunderbar Eastwoods geradlinigen Ansatz und verdichtet die geheimnisvollen Elemente des Stoffes während Jeff Daniels (als Eastwoods Nachbar und laienhaft agierender Partner) eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Spannungsbogens zugewiesen bekommt. Manch einer mag beim Gedanken an ein kurzes Intermezzo zwischen Eastwood und De Jesus schmunzeln, aber hier gibt es reichlich Hinweise, dass Clint noch lange nicht zum alten Eisen gehört. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Atmosphärisches, tiefgründiges Alterswerk 5 von 5 Punkten Dieser Film von und mit Clint Eastwood nach dem Roman von Michael Connelly (Blood Work / Das zweite Herz) aus dem Jahre 2002 ist bisher Eastwoods letzter Thriller als Regisseur und Darsteller. Und zur Zeit steht zu vermuten, dass dies so bleiben wird. ... Im Buch ist der von ihm dargestellte FBI-Agent im Ruhestand Terry McCaleb gerade erst Mitte Vierzig, als er sich bereits einer Herztransplantation unterziehen muss. Eastwood war zur Zeit der Dreharbeiten bereits Anfang Siebzig - diese gravierende Veränderung im Altersunterschied führt zu einer veränderten Gewichtung im Plot und trägt zu einer verstärkten Glaubwürdigkeit der von ihm dargestellten Figur, eines FBI-Agenten im Ruhestand, bei.
Im Vergleich zum Buch gibt es weitere gravierende Veränderungen. Und wer den Roman vorher gelesen, läuft tatsächlich Gefahr, enttäuscht zu werden. So wurde das Drehbuch um einen Handlungsstrang verkürzt, und auch der Täter ist ein anderer. Auf diese Weise wurde der Aktionsradius des Geschehens um McCaleb verkleinert, was jedoch auch eine erhebliche Verdichtung der Geschichte bewirkt. Zudem entfielen einige spannungraubende Längen des Romans, die Geschichte wurde jenseits des rein erzählerischen Bereichs aber um einiges komplexer.
Nach seiner Herztransplantation muss McCaleb bei der inoffiziellen Recherche in einer Mordserie erkennen, dass eins der Opfer dadurch zugleich zur Spenderin seines neuen Herzens wurde. Zu den medizinischen Schwierigkeiten nach einem solchen Eingriff, der Herausforderung mit einem neuen und fremden Organ leben zu müssen, kommen nun zusätzlich Schuldgefühle, für den Tod der Spenderin mit verantwortlich zu sein und somit ebenfalls dazu beigetragen zu haben, dass einer anderen Person ihr Leben genommen wurde. Eastwood gelingt es, diese Wechselstimmungen seiner Figur in einer zurückhaltenden, aber unvergleichlich intensiven Art darzustellen.
Die Veränderungen im Film im Vergleich zur Romanvorlage mögen viele, die das Buch kennen, wohl als eine Verflachung und Banalisierung empfinden. Tatsächlich ist der Plot und dessen Auflösung im Roman jedoch viel konventioneller entwickelt, der Täter des Buches in der Filmhandlung nur eine Randfigur. Dieser Thriller ist jedoch in erster Line kein gewöhnlicher "Whodunit" auf der Suche nach dem Täter, sondern ein Film, der auch um lebens- und existenzphilosophische Fragen kreist: hier geht es um grundsätzliche Themen wie Leben und Tod, Schuld, Mitschuld, Verantwortung und Schicksal. Ein Fall, bei dem McCaleb insoweit erkennen muss, dass er nicht nur Ermittler ist, sondern auch Mithandelnder war.
Eastwood konterkariert in dieser Rolle sein erfolgreiches Image und Rollenprofil von "Dirty Harry-Hau drauf-Callahan" ins völlige Gegenteil - möglicherweise auch ein Grund dafür, dass dieser Film viele Zuschauererwartungen enttäuschte. Während Callahan der Meinung war, durch hartes, entschlossenes Handeln der Kriminalität Herr werden zu können, so hat McCaleb diese Illusion längst aufgegeben und ist beruflich wie gesundheitlich so gut wie am Ende angelangt. Auch wird er sich angesichts der Endlichkeit seiner Existenz darüber klar, dass auch all seine beruflichen Bemühungen nur begrenztem Erfolg hatten. So paart sich Resignation mit dem Ehrgeiz, zumindest dieses Mal noch den Täter zu überführen, um sowohl sich wie auch seiner Organspenderin ein Stück Gerechtigkeit zu verschaffen.
Für alle, die wie/ mit "Dirty Harry" gealtert sind und einer Portion Altersmelancholie gegenüber nicht abgeneigt sind (und nicht nur die), ist dieser atmosphärisch dichte Thriller absolut empfehlenswert !
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Unforgiven [UK IMPORT] Clint Eastwood, Gene Hackman, Richard Harris, Morgan Freeman DVD, 27. Januar 2003 Verkaufsrang: 76780 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Gewinner von 4 Oscars für den besten Film, die beste Regie, den besten Nebendarsteller (Gene Hackman) und besten Schnitt, ist Clint Eastwoods Meisterwerk aus dem Jahr 1992 einer der großartigsten und thematisch anspruchsvollsten Western aller Zeiten. Der Film fasst all meine Gefühle für Westernfilme zusammen", sagte Eastwood, als der Film in den Kinos anlief. "Die eigentliche Thematik ist die Kritik am leichtfertigen Umgang mit Schusswaffen." Um dies zu unterstreichen, spielt Eastwood einen ehemaligen rücksichtslosen Killer, der sich zum sanftmütigen Witwer und Schweinezüchter gewandelt hat. Er nimmt einen letzten Auftrag als Kopfgeldjäger an -- er soll zwei Männer finden, die eine Prostituierte brutal ermordet haben --, um so seine zwei mutterlosen Kinder zu unterstützen. Zusammen mit seinem früheren Partner (Morgan Freeman) und einem ahnungslosen Greenhorn (Jaimz Woolvett) stellt er sich dem gewissenlosen Sheriff (Oscar-Gewinner Gene Hackman) in einem Showdown gegenüber, der dem Zuschauer den gesamten Einfluss von Gewalt und deren verheerende Auswirkungen auf die menschliche Seele deutlich macht. Der Film, der Eastwoods Mentoren Sergio Leone und Don Siegel gewidmet ist, und auch Richard Harris in einer beeindruckenden Rolle zeigt, stellt ohne Zweifel die Krönung in Eastwoods Schaffen als Regisseur dar. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 39 Bewertungen)
sollte man gesehen haben !!! 5 von 5 Punkten Für mich zählt der Film zu den stärksten Western überhaupt. Zu den Gründen zählen für mich als erstes die überragenden Schauspieler Eastwood, Hackman und Freeman, die es schaffen ihre Figuren über die gesamte Zeit überzeugend darzustellen. Eastwood schafft es den Film so zu inzenieren, dass auch mal ruhigere Stellen, aber nie Langeweile vorkommen. Zu dem schließt der Film mit einem sehr starken Showdown ab, den ich mir sowie auch den gesamten Film immer wieder ansehen könnte.
Fazit: voll Empfehlenswert !!!!!!!!
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Westwärts zieht der Wind Lee Marvin, Clint Eastwood, Jean Seberg Videokassette, 1. Mai 1989 Verkaufsrang: 11503 Nachdem Goldgräber Ben (Lee Marvin) dem Siedler Pardner (Clint Eastwood) das Leben gerettet hat, werden die beiden enge Freunde. Probleme tauchen auf, als sich das Duo in die gleiche Frau (Jean Seberg) verliebt. Clint Eastwood als Sänger von Country-Balladen? Westwärts zieht der Wind macht es möglich: Die kuriose Mischung aus Western und Musical entstand 1969 und basiert auf einem Broadway-Stück der Komponisten Frederick Loewe und Alan Jay Lerner, die zuvor mit My Fair Lady einen Welt-Hit hatten. Den Erfolg konnten die beiden allerdings nicht wiederholen, ganz im Gegenteil: Westwärts zieht der Wind markierte im Zeichen gesellschaftlicher Umbrüche das Ende der erfolgreichen Musical-Welle der 60er-Jahre. Als harmloser Western-Spaß mit den genreüblichen Zutaten funktioniert der Film allemal, zumal neben Clint Eastwood mit Lee Marvin ein weiterer großartiger Alt-Star zu sehen ist. Allerdings sollte man für Westwärts zieht der Wind genügend Zeit mitbringen, schließlich dauert der Film fast 160 Minuten. --Marc Osmers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
This is the Golden Land 5 von 5 Punkten "Got a dream, boy, got a song, paint your wagon and come along..." Ungewöhnlich in Thema, Gestaltung und Besetzung und gerade deswegen genial ist dieser Film, der einen realistischen, augenzwinkernden Einblick in den amerikanischen Goldrausch zeigt, ohne die sonst übliche Verherrlichung des Pioniertums und der Innovation, mit der die ersten Siedler angeblich die "Zivilisation" in den vormals wilden Westen brachten. Überraschend auch, weil die Musik aus der Feder von Lerner und Loewe stammt, den Autoren von "My Fair Lady", einer gutbürgerlichen Geschichte, in der Anstand und gutes Benehmen hochgehalten werden: im Kalifornien zur Zeit des Goldrausches finden und schaffen die Menschen statt dessen ihre eigenen Regeln, angetrieben von ihren ganz persönlichen Wünschen und Bedürfnissen.
Die Ursprünglichkeit und Naturnähe der Orte, an denen sie nach Gold graben und sieben, macht sich bei den Siedlern bald bemerkbar: bei Sturm und Regen unterhalten sie sich mit den Naturgewalten "They Call The Wind Maria", eine Gruppe Prostituierter wird in das Dorf entführt "There's a Coach Comin' In", ein Mormone verkauft - wortwörtlich - eine seiner Frauen, und diese lässt das erste Holzhaus im Ort bauen "A Million Miles Away", liebt zwei Männer und sieht sich bald mit beiden (!) glücklich verheiratet "I Talk To The Trees". Die Spielsucht im Saloon "Gold Fever", das Eintreffen eines Predigers "The Gospel of No Name City" und heimliche Grabearbeiten unter der Stadt "The Best Things in Life Are Dirty" tun ein übriges...
Die Lieder sind ausnahmslos wunderschön und klingen vor dem Western-Hintergrund nicht im geringsten seltsam sondern helfen dabei, diese verrückte, für die prüden USA so ungewöhnliche Geschichte zu erzählen. Lee Marvin als das "Urgestein" Ben Rumson spielt eine unvergessliche Paraderolle; er ist zwar kein begnadeter Sänger, aber sein "I Was Born Under a Wanderin' Star" und sein schwungvoller Angriff auf die Zivilisation "The First Thing You Know" gehören zu den ergreifendsten Szenen des Films. Es ist auch schön, einen jungen, noch von Dirty Harry weit entfernten Clint Eastwood die Rolle des freundlichen "Pardner" spielen zu sehen und sogar singen zu hören.
Wer einen konventionellen Western, ein konventionelles Musical oder einen konventionellen US-amerikanischen Film erwartet, ist hier fehl am Platz. Aber jeder andere wird diesen Film, seine originelle Geschichte, die unvergesslichen Charaktere, ihre unnachahmliche Dynamik untereinander, die mitreißende Musik und den unwiderstehlich menschlichen Witz wahrscheinlich kennen lernen und für immer lieben.
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Firefox [UK IMPORT] Clint Eastwood, Freddie Jones, Warren Clarke, Nigel Hawthorne, David Huffman DVD, 27. Januar 2003 Verkaufsrang: 71617 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dass Clint Eastwood alt wird, kann man daran erkennen, dass er all diese "Rentner" spielt, die man aus ihrem Ruhestand wieder in den aktiven Dienst holt. Genauso geschieht es in Firefox aus dem Jahr 1982. Der Film, bei dem Eastwood sowohl Regie führte, als auch die Hauptrolle spielte, ist einer seiner weniger bemerkenswerten Eintragungen in das Genre des Actionfilms. Er spielt einen Kampfpiloten im Ruhestand, der von der US-Regierung dazu angeheuert wird, die Sowjetunion zu infiltrieren (damals, als die Sowjetunion noch der Feind war), um ein unter höchster Geheimhaltung hergestelltes Kampfflugzeug zu stehlen, das mit allen möglichen überragenden Fähigkeiten ausgestattet war (damals, als der Stealth Bomber noch darum kämpfte, ein Prototyp zu werden). Klar, kein Problem. Außer, dass es ewig dauert, bis Clint endlich im Flugzeug sitzt und, als er es dann endlich hat, daran arbeitet, die Sequenzen mit den Kampfflugzeugen zu unterbrechen (das Beste am ganzen Film), um das Ding zu landen und mit Faustkämpfen und Schießereien weiter zu machen. --Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Clint wie wir ihn mögen 5 von 5 Punkten Cooler Film, nun ja ok die Russkies gibts nicht mehr und für so ne MIG hätten Sie wohl auch ein Cash-Flow Problem, trotz allem super Streifen.
Ich mag Clint Eastwood einfach
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Die Brücken am Fluß Clint Eastwood, Meryl Streep, Annie Corley, Victor Slezak Videokassette Verkaufsrang: 17253 "Iowa, Sommer 1965: In das eintönige Leben der Farmersfrau Francesca bricht - in Gestalt des Fotografen Robert Kincaid - plötzlich das Schicksal herein. Leidenschaftlich und bedingungslos verlieben sich die beiden ineinander. Es entwickelt sich eine Beziehung, die all das verspricht, was beide ihr ganzes Leben vermißt haben, aber nur 4 Tage dauern darf..."
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Joe Kidd [UK IMPORT] Clint Eastwood, Joaquin Martinez, Ron Soble, Robert Duvall, John Saxon DVD, 18. September 2006 Verkaufsrang: 102096
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Nicht schlecht 3 von 5 Punkten Dieser Film ist durchaus gut und man ihn sich gut anschauen, doch irgendwie muss ich beim Heranziehen eines Western von Sergio Leone als Vergleich sagen,dass mir persönlich die Arbeit des Regisseurs bei Sinola nicht so gut gefällt. Besonders die Schießereien und Dialoge schlagen bei mir schlecht ins Gewicht . Trotzdem verdiente 3 Sterne
Clint Eastwood als trinkender Antiheld, sehr gut gelungen 4 von 5 Punkten Clint Eastwood wieder mal in einem Western, das habe ich mir gedacht als ich den Film das erste Mal in Händen hielt. Aber als Eastwood Fan habe ich mir den Film zugelegt. Und ich war wirklich positiv überrascht. Ich möchte auch nicht zuviel über den Inhalt des Films erzählen, aber Clint Eastwood spielt in diesem Western sehr überzeugend den widerwilligen "Anti-Helden", der sich erst auf die eine Seite, dann auf die andere Seite stellt und dann auf die eigene. Die Schauspieler sind auch sehr gut gewählt und die Thematik, die in dem im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg eroberten Gebieten spielt, ist auch sehr realistisch und beruht zum Teil auf Historischen Fakten. Alles in allem ein sehr guter Western, dem ich vier Sterne gebe und der für Western oder Eastwood Fans Pflicht ist. Ich hoffe mit diesen Infos positiv helfen zu können. |
Blood Work (UK-Import) [UK IMPORT] Clint Eastwood, Jeff Daniels, Anjelica Huston, Wanda de Jesus, Tina Lifford DVD, 21. Juli 2003 Verkaufsrang: 104619 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Clint Eastwoods Blood Work steht für gute, alte Handarbeit von der sich Hollywoods Frischlinge noch immer eine Scheibe abschneiden können. Von Anfang an zeichnet sich der Film durch eine geradezu spielerische Leichtigkeit aus, die an Eastwoods frühe Regiearbeit Sadistico erinnert. Der mittlerweile 72-jährige Produzent/Regisseur/Star spielt, ganz uneitel seinem Alter entsprechend, einen pensionierten FBI Profiler, dem vor kurzem ein Spenderherz eingesetzt wurde. Er wird von der trauernden Schwester (Wanda De Jesus) des toten Organspenders angeheuert, um den Mörder ihres Bruders zu finden und fühlt sich moralisch verpflichtet, die gefährlichen Ermittlungen anzugehen. Das einfühlsame Drehbuch von Oscarpreisträger Brian Helgeland (L.A. Confidential), basierend auf einem Roman von Michael Connelly, ist auf den Punkt geschrieben, bedient wunderbar Eastwoods geradlinigen Ansatz und verdichtet die geheimnisvollen Elemente des Stoffes während Jeff Daniels (als Eastwoods Nachbar und laienhaft agierender Partner) eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Spannungsbogens zugewiesen bekommt. Manch einer mag beim Gedanken an ein kurzes Intermezzo zwischen Eastwood und De Jesus schmunzeln, aber hier gibt es reichlich Hinweise, dass Clint noch lange nicht zum alten Eisen gehört. --Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Atmosphärisches, tiefgründiges Alterswerk 5 von 5 Punkten Dieser Film von und mit Clint Eastwood nach dem Roman von Michael Connelly (Blood Work / Das zweite Herz) aus dem Jahre 2002 ist bisher Eastwoods letzter Thriller als Regisseur und Darsteller. Und zur Zeit steht zu vermuten, dass dies so bleiben wird. ... Im Buch ist der von ihm dargestellte FBI-Agent im Ruhestand Terry McCaleb gerade erst Mitte Vierzig, als er sich bereits einer Herztransplantation unterziehen muss. Eastwood war zur Zeit der Dreharbeiten bereits Anfang Siebzig - diese gravierende Veränderung im Altersunterschied führt zu einer veränderten Gewichtung im Plot und trägt zu einer verstärkten Glaubwürdigkeit der von ihm dargestellten Figur, eines FBI-Agenten im Ruhestand, bei.
Im Vergleich zum Buch gibt es weitere gravierende Veränderungen. Und wer den Roman vorher gelesen, läuft tatsächlich Gefahr, enttäuscht zu werden. So wurde das Drehbuch um einen Handlungsstrang verkürzt, und auch der Täter ist ein anderer. Auf diese Weise wurde der Aktionsradius des Geschehens um McCaleb verkleinert, was jedoch auch eine erhebliche Verdichtung der Geschichte bewirkt. Zudem entfielen einige spannungraubende Längen des Romans, die Geschichte wurde jenseits des rein erzählerischen Bereichs aber um einiges komplexer.
Nach seiner Herztransplantation muss McCaleb bei der inoffiziellen Recherche in einer Mordserie erkennen, dass eins der Opfer dadurch zugleich zur Spenderin seines neuen Herzens wurde. Zu den medizinischen Schwierigkeiten nach einem solchen Eingriff, der Herausforderung mit einem neuen und fremden Organ leben zu müssen, kommen nun zusätzlich Schuldgefühle, für den Tod der Spenderin mit verantwortlich zu sein und somit ebenfalls dazu beigetragen zu haben, dass einer anderen Person ihr Leben genommen wurde. Eastwood gelingt es, diese Wechselstimmungen seiner Figur in einer zurückhaltenden, aber unvergleichlich intensiven Art darzustellen.
Die Veränderungen im Film im Vergleich zur Romanvorlage mögen viele, die das Buch kennen, wohl als eine Verflachung und Banalisierung empfinden. Tatsächlich ist der Plot und dessen Auflösung im Roman jedoch viel konventioneller entwickelt, der Täter des Buches in der Filmhandlung nur eine Randfigur. Dieser Thriller ist jedoch in erster Line kein gewöhnlicher "Whodunit" auf der Suche nach dem Täter, sondern ein Film, der auch um lebens- und existenzphilosophische Fragen kreist: hier geht es um grundsätzliche Themen wie Leben und Tod, Schuld, Mitschuld, Verantwortung und Schicksal. Ein Fall, bei dem McCaleb insoweit erkennen muss, dass er nicht nur Ermittler ist, sondern auch Mithandelnder war.
Eastwood konterkariert in dieser Rolle sein erfolgreiches Image und Rollenprofil von "Dirty Harry-Hau drauf-Callahan" ins völlige Gegenteil - möglicherweise auch ein Grund dafür, dass dieser Film viele Zuschauererwartungen enttäuschte. Während Callahan der Meinung war, durch hartes, entschlossenes Handeln der Kriminalität Herr werden zu können, so hat McCaleb diese Illusion längst aufgegeben und ist beruflich wie gesundheitlich so gut wie am Ende angelangt. Auch wird er sich angesichts der Endlichkeit seiner Existenz darüber klar, dass auch all seine beruflichen Bemühungen nur begrenztem Erfolg hatten. So paart sich Resignation mit dem Ehrgeiz, zumindest dieses Mal noch den Täter zu überführen, um sowohl sich wie auch seiner Organspenderin ein Stück Gerechtigkeit zu verschaffen.
Für alle, die wie/ mit "Dirty Harry" gealtert sind und einer Portion Altersmelancholie gegenüber nicht abgeneigt sind (und nicht nur die), ist dieser atmosphärisch dichte Thriller absolut empfehlenswert !
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Zwei glorreiche Halunken Clint Eastwood, Eli Wallach, Lee Van Cleef Videokassette Verkaufsrang: 8484 Bevor sich Clint Eastwood einen Namen als Regisseur (Mitternacht im Garten von Gut und Böse, Absolute Power) machte oder er als Dirty Harry bekannt wurde, war er ein namenloser Fremder und doch eine Berühmtheit. 1964 stand er im staubigen Sonnenlicht des allerersten Italo-Westerns Für eine Handvoll Dollar, die Augen vom tief in die Stirn gedrückten Hut beschattet, den Zigarillo im verzogenen Mundwinkel und den Colt in der Faust, dem er meist das Sprechen überließ. Der "Mann ohne Namen" wurde zum neuen Star eines neuen Western-Typus, der brutaler und schmutziger war als die amerikanischen Pferdeopern. Der italienische Regisseur Sergio Leone (Spiel mir das Lied vom Tod, Es war einmal in Amerika) inszenierte auf Anhieb einen gigantischen Erfolg. Dies war einerseits seinem Hauptdarsteller zu verdanken, andererseits der Liebe zum historischen Detail und -- einem japanischen Vorbild. Die Handlung orientierte sich an Akira Kurosawas Yojimbo, der Geschichte eines herrenlosen Samurais, so wie sich schon Die glorreichen Sieben an Kurosawas Die sieben Samurai angelehnt hatte. Leone begann bereits in der Fortsetzung Für ein paar Dollar mehr die Western-Klischees zu ironisieren und schließt seine Dollar-Trilogie mit diesem Film furios ab. Es treffen der mysteriöse Fremde (Eastwood), der mexikanische Revolvermann (Eli Wallach, Die glorreichen Sieben, Die Tiefe) und der sadistische Verbrecher (Lee van Cleef, Der Mann der Liberty Valance erschoss, Zwölf Uhr mittags) aufeinander und versuchen sich gegenseitig auf der Suche nach einem verborgenen Schatz zu überlisten. Welche der drei Männer -- der italienische Originaltitel versieht sie mit den Namen "der Gute", "der Brutale" und "der Böse" -- am Schluss als Zwei glorreiche Halunken übrig bleiben, kann man sich an einer Handvoll Finger abzählen. --Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 106 Bewertungen)
Meilenstein!!!!!!!!!! 5 von 5 Punkten "Zwei glorreiche Halunken" der sicher einer der besten Italo Western ist, hat es nun auch in die 20th Century Fox Steelbook Reihe geschaft. Auch hier handelt es sich nur um ein Repack der Special/Gold Edition und daher nur wirklich Interresant für wem der entweder die DVD noch nicht hat oder ein Steelbook Fan ist. Die Qualität des Filmes ist trotz des Alters einfach nur Großartig und perfekt man kann nicht meckern über diese DVD, da können sich andere Labels ein Scheibe von abschneiden.
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Two For You - Rookie - Der Anfänger/City Heat - Der Bulle und der Schnüffler Jane Alexander, Irene Cara, Rip Torn, Richard Roundtree, Tony Lo Bianco Videokassette ""City Heat - Der Bulle und der Schnüffler" Sie können sich nicht ausstehen, der Bulle Speer und Privatdetektiv Mike Murphy. Ihre unfreiwillige Zusammenarbeit beginnt, als Murphys Partner Swift auf einmal das dicke Geld zu haben scheint und kurz darauf umgebracht wird. Mike Murphy geht der Sache auf den Grund und Lieutenant Speer heftet sich an seine Fersen. Der Detektiv wittert das ganz große Geschäft, der Polizist sucht die Täter. Prompt stehen die beiden im Kugelhagel zweier rivalisierender Gangstersyndikate. Ein mitreißender Gangsterfilm in Bombenbesetzung. "Rookie - Der Anfänger" Nachdem skrupellose Mörder seinen langjährigen Partner ermordet haben, bekommt Detektiv Pulovski den Anfänger David Ackerman zur Seite gestellt. Der muß lernen - ob er will oder nicht - wie man mit Killern fertig wird. Clint Eastwood und Charlie Sheen in einem spektakulären Cop-Thriller, der direkt an die legendäre "Dirty Harry" - Serie anknüpft."
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Two For You - Pale Rider/Der Texaner Clint Eastwood, Chief Dan George, Sondra Locke, Bill McKinney, John Vernon Videokassette, 1. November 1997 Verkaufsrang: 29601 "Pale Rider der Namenlose Reiter: La Hood, eine öde Goldgräberstadt, steht unter der Herrschaft des machtgierigen Minenbesitzers Coy La Hood. Unter der Führung von Hull Barrett wollen unabhängige Goldgräber einen neuen Claim abstecken. La Hood schreckt vor nichts zurück, um ihnen ihren Anspuch streitig zu machen. Doch Hilfe naht: Ein namenloser Fremder reitet in die Stadt- und mit ihm kommt die Hölle für La Hood und seine Revolvermänner. Der Texaner: Missouri Mitte des vorherigen Jahrhunderts: Der amerikanische Bürgerkrieg geht dem Ende zu. Am Rande dieser brutalen Auseinandersetzung fallen Guerillas unter Captain Terill über die friedliche Farm von Josey Wales her. Joseys Frau und sein Sohn werden brutal getötet, er selbst schwer verwundet, die Farm dem Erdboden gleichgemacht. Josey schwört Rache..."
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