DVDs: E.G.Marshall

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Tora! Tora! Tora! - Martin BalsamTora! Tora! Tora!
Martin Balsam, Joseph Cotten, E. G. Marshall

DVD, 12. Juli 2001
     Verkaufsrang: 17646      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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"Sir, da kommt eine breite Formation von Flugzeugen aus Norden auf uns zu. 140 Meilen Entfernung, drei Grad Ost."
"Ach ja? Kümmern Sie sich nicht darum."
Dies ist nur eines der vielen Missgeschicke, die in Tora! Tora! Tora! dokumentiert werden. Dieser epische Film zeigt die Bombardierung von Pearl Harbor aus der Sicht beider Seiten und ist die historisch erste amerikanisch-japanische Koproduktion: Der amerikanische Regisseur Richard Fleischer beaufsichtigte die komplizierte Entstehung, deren japanische Sequenzen von Toshio Masuda und Kinji Fukasaku gedreht wurden, nachdem Akira Kurosawa (Kagemusha - Der Schatten des Kriegers) sich von diesem Projekt zurückgezogen hatte.
Fleischer rang damit, eine weit ausgreifende Geschichte mit Dutzenden von Charakteren in einen handlichen, gut nachvollziehbaren Film zu formen. Dessen erste Hälfte legt den Kollaps der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Nationen dar und zeigt die militärischen Schnitzer, die zur Folge hatten, dass die Marine- und Luftwaffenstreitkräfte in dem darauf folgenden Angriff leichte Beute waren. Die zweite Hälfte ist eine faszinierende Nachempfindung der verheerenden Schlacht.
Da Tora! Tora! Tora! nicht jene starken zentralen Charaktere aufweisen kann, die den besten Kriegsfilmen eine solide Basis geben, ist der wahre Star des Films jene atmosphärische, 30-minütige Schlacht, die ein gewaltiges Stück filmischen Handwerks darstellt. Hier wird gekonnt jene Überraschung, jenes Chaos und jene immense Zerstörung vermittelt, die mit der einzigen Attacke einherging, die eine ausländische Macht seit dem Revolutionskrieg auf amerikanischem Boden vollführen konnte. Die Spezialeffekte gewannen einen wohlverdienten Oscar, doch aus jeder anderen Kategorie wurde der Film ironischerweise durch den anderen epischen Kriegsstreifen dieses Jahres verdrängt: Patton. -Sean Axmaker


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

...ein Erfolg, der einen "schlafenden Riesen weckt"e      5 von 5 Punkten

Es ist schon erstaunlich und genial, dass 1970 ein Film gemeinsam von 2 Staaten von höchst brisanter Kriegsgeschichte über die folgenreiche Tatsache gedreht wurde, dass am 7. Dezember 1941 japanische Flugzeuge eine vollkommen unvorbereitete US-Armee auf Hawaii erfolgreich angriffen. Mit Szenen, gedreht von der USA, und parallelen, gedreht von Japan, entstand so ein beeindruckender Film als zeitgeschichtliches Dokument mit einer präzisen Wiedergabe vieler Augenblicke und Inhalte der damaligen Tage und Stunden.

Der Film bemüht sich um einen möglichst dokumentarischen Inhalt und vermeidet bewusst jegliches Heldentum und emotionale Bindungen, Filmwerte, die normalerweise eingesetzt werden, um die Identifikation des Zuschauers mit den Helden und Opfern zu ermöglichen und ihn zu faszinieren. Besonders sehenswert macht den Film die Idee, ihn von Vertretern der zwei beteiligten Nationen drehen zu lassen. Beide versuchen sich deutlich in Selbstkritik ohne jedoch die Verbundenheit zum eigenen Land zu verheimlichen und ermöglichen es gerade dadurch, dem Betrachter die jeweiligen Handlungsweisen nachvollziehbar erleben zu lassen.

Alle, mit den damaligen Mitteln zu erzeugende Effekte wirken sensationell real und bedrohender und mitreißender als die in der "geschminkten" Neuversion Pearl Harbor. Die Schauspieler sind als wunderbar typisierte Charaktere dieses Kriegsgeschehen mehr als überzeugend, obwohl deutlich in den Dienst des Geschichtsablaufs gestellt.

Jenseits von blindem Patriotismus oder Selbstüberschätzung wurde diese pathosfreie und immer wieder sehenswerte Dokumentation erst mit der Zeit zu einem von Kritik und Filmfans gepriesenen Klassiker.

nb:
Die Dechiffriermaschine, mit deren Hilfe es die Amerikaner geschafft hatten, den Funkcode der Japaner zu knacken, hieß "Purple". Die Pazifikflotte wurde jedoch nicht mit diesem Gerät ausgestattet.
Zum besseren Verständnis, hier nochmals die Hauptakteure:
* Martin Balsam : Admiral Kimmel
* S Yamamura : Admiral Yamamoto
* Joseph Cotten : Henry Stimson
* Tatsuya Mihashi : Commander Genda
* E.G. Marshall : Lt. Colonel Bratton
* Takahiro Tamura : Lt. Commander Fuchida
* James Whitmore : Admiral Halsey
* Eijiiro Tono : Admiral Nagumo
* Jason Robards : General Short
* Wesley Addy : Lt. Commander Kramer
* Shogo Shimada : Botschafter Nomura


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Innenleben - Kristin GriffithInnenleben
Kristin Griffith, Mary Beth Hurt, E. G. Marshall

DVD, 13. Juni 2008
     Verkaufsrang: 35547      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Fox Innenleben, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 13.06.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Verzweifelte Menschen - Woody Allens Psychodrama      5 von 5 Punkten
INTERIORS war er der erste rein dramatische Film des Komödien-Meisters Woody Allen und gleichzeitig seine Hommage an das große Vorbild Ingmar Bergman. Die Handlung: nachdem ein Familienvater sich von seiner labilen Ehefrau (großartig: Geraldine Page) trennt, um mit einer Jüngeren zusammen zu leben, stehen die drei Töchter (Diane Keaton, Mary Beth Hurt und Kristin Griffith) vor den Scherben eines Familienlebens und ihrer eigenen einsamen Existenz. Die Themen: neurotische Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Existenzängste, Suizid, Selbstmord, Vergewaltigung. Vieles in INTERIORS erinnert tatsächlich an Bergman - die spärliche Ausstattung, die zurückhaltende Kameraarbeit, die Schauspielführung. Hier legt Allen größten Wert auf die Farbdramaturgie, auch der Ton wird genial eingesetzt. Der Film ist überwiegend so diskret, intim und leise, dass man sich kaum räuspern möchte, dann aber werden immer wieder emotionale Momente durch den Ton verstärkt - das plötzliche Abreißen des Klebebands, wenn Geraldine Page sich umbringen will, oder der spontane Lärm, den sie in der Kirche veranstaltet, als sich ihr Mann endgültig trennt. Es gibt keinen Filmscore, was den intensiven Eindruck des Films verstärkt - lediglich in einer Szene ertönt Musik vom Plattenspieler. Einfach alles an INTERIORS ist - wie die Besessenheit seiner Hauptdarstellerin Geraldine Page für Inneneinrichtungen - großartig aufeinander abgestimmt und entfaltet eine enorme dramatische Wucht. Obwohl der Film behutsam und langsam erzählt ist, wirkt er unglaublich spannend. Dazu ist er absolut zeitlos, wirkt heute noch genauso frisch und beklemmend, wie er es seinerzeit getan haben muss.

Die DVD aus der United Artists Collection ist identisch mit der Erstauflage von MGM. Die deutsche Synchronisation und der Ton sind leider alles andere als eine Offenbarung. Ich lege jedem die Originalfassung ans Herz, da kein Synchronsprecher der Welt in der Lage ist, die Natürlichkeit der Darsteller im Umgang mit ihrem Text auch nur ansatzweise adäquat wiederzugeben.


Tora! Tora! Tora! (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook) - Martin BalsamTora! Tora! Tora! (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
Martin Balsam, Joseph Cotten, E. G. Marshall

DVD, 5. März 2007
     Verkaufsrang: 41428     

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TORA TORA TORA

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Der Angriff auf Pearl Harbor      5 von 5 Punkten
Eine weitere HERVORRAGENDE Aufarbeitung dieser Kriegstage in der Südsee!
Eine der BESTEN! Obwohl weniger bekannte Darsteller machen die ihren Job und das machen sie gut und das macht den Film aus! Natürlich auch das ganze drumherum! Sehr gut in Szene gesetzt und sehr gut gelungen!
Ein Film der meiner Meinung nach ins Regal gehört!


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National Lampoon's Christmas Vacation [UK IMPORT] - Chevy ChaseNational Lampoon's Christmas Vacation [UK IMPORT]
Chevy Chase, Beverly D'Angelo, Randy Quaid, Diane Ladd, E.G. Marshall

DVD, 5. November 2007
     Verkaufsrang: 48239      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 9,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Desaster-Dad Chevy Chase fällt in Schöne Bescherung selbst zur beschaulichen Weihnachtszeit von einer Katastrophe in die nächste. Kreischend komische Weihnachtskomödie mit Chef-Loser Chevy Chase in Höchstform!
Die Griswold-Familiensaga erlebte mit dem 1989 entstandenen Schöne Bescherung unter den Fittichen des Comedy-Netzwerkes National Lampoon ihre bereits dritte Auflage. Erneut schlüpft der eindimensionale Antischauspieler Chevy Chase derart überzeugend in die Rolle des tollpatschigen Familienoberhaupts Clark Griswold, dass eine Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion schwer fällt. An seiner Seite: Juliette Lewis als Griswolds Teenager-Tochter Audrey in einer ihrer ersten Rollen überhaupt.
Jeremiah Chechick, der später für den Blockbuster Mit Schirm, Charme und Melone verantwortlich zeichnen sollte, jagt seine Figuren durch die von Genre-Spezialist John Hughes (Kevin - Allein zu Haus) sorgfältig verfassten Szenen und lässt nie einen Zweifel aufkommen, worum es bei Schöne Bescherung geht: Der Film ist ein gnadenloses Slapstick-Feuerwerk, erfrischend geschmacklos in den haufenweise abgearbeiteten Weihnachtsfilmreferenzen und bezieht seinen Humor aus der hemmungslosen Übertreibung bekannter Familienriten.
Neben dem rührseligen Dauerbrenner Ist das Leben nicht schön? von Frank Capra avancierte Schöne Bescherung im letzten Jahrzehnt langsam aber sicher zum Klassiker unter dem Weihnachtsbaum. Wundern Sie sich also nicht, wenn pünktlich zum Weihnachtsfest Ihre Nordmanntanne unter dem Gebrüll des Nachbarn vibriert. -Thomas Reuthebuch


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 102 Bewertungen)

Der beste Weihnachtsfilm aller Zeiten!      5 von 5 Punkten
Kein Weihnachten ohne die Griswolds. Und kein Film führt uns eindrucksvoller vor Augen, was wir alle manchmal lieben und manchmal hassen: Die Familie.
Obwohl von seinen lieben Verwandten genervt, lädt Clark Griswold dennoch alle zu sich nach Hause ein um mit seiner Familie ein tolles Weihnachtsfest feiern zu können. Streitigkeiten zwischen den Familienmitgliedern sind garantiert und führen zu einem Angriff auf die Lachmuskeln.
So wird man mehr als einmal lachen wenn Familienoberhaupt Clark versucht, sein komplettes Haus mit 20.000 italienischen Glühlampen auszuleuchten und zugleich Tränen der Rührung und des Lachens in den Augenwinkeln haben, wenn Clark im Schlafanzug und Gummihandschuhen und Omahaube auf dem Dachboden sitzt und alte Filmaufnahmen aus seiner Kindheit ansieht. Ebenso lachen wird man, wenn Familienoberhaupt Clark auf einem Blechschüsselschlitten den Berg hinabsaust und schließlich in einen Briefkasten donnert. Katzenliebhaber werden in diesem Film wohl die arme Katze bedauern, die leider durch einen Stromschlag alle neun Leben auf einmal verwirkt.
Kaum ist die Katze dahingeschieden, treibt ein Eichhörnchen im Hause Griswold sein Unwesen und wird schließlich von Schwager Eddies Hund Rotzie gejagt.
Höhepunkt des Films ist schließlich das SWAT Team, das das Haus der Griswolds angreift, nachdem Schwager Eddie Clarks Chef entführt hat, um die entfallene Weihnachtsgratifikation einzufordern...
Alles in diesem Film ist gnadenlos übertrieben und gängige Familienrituale (ach, du bist aber gewachsen...) werden aufs Korn genommen. Aber genau aus diese Übertreibungen machen den Spaßfaktor des Films aus und laden zu einem herrlich witzigen DVD-Abend ein.
Auf der DVD selbst finden sich die Englische und die Deutsche Tonspur, sowie ein Audiokommentar als Extra und der Trailer.


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Innenleben - Kristin GriffithInnenleben
Kristin Griffith, Mary Beth Hurt, E. G. Marshall

DVD, 2. Juli 2005
     Verkaufsrang: 42548     

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Innenleben

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Woody Allens Hommage an Ingmar Bergman      5 von 5 Punkten
INTERIORS war er der erste rein dramatische Film des Komödien-Meisters Woody Allen und gleichzeitig seine Hommage an das große Vorbild Ingmar Bergman. Die Handlung: nachdem ein Familienvater sich von seiner labilen Ehefrau (großartig: Geraldine Page) trennt, um mit einer Jüngeren zusammen zu leben, stehen die drei Töchter (Diane Keaton, Mary Beth Hurt und Kristin Griffith) vor den Scherben eines Familienlebens und ihrer eigenen einsamen Existenz. Die Themen: neurotische Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Existenzängste, Suizid, Selbstmord, Vergewaltigung. Vieles in INTERIORS erinnert tatsächlich an Bergman - die spärliche Ausstattung, die zurückhaltende Kameraarbeit, die Schauspielführung. Hier legt Allen größten Wert auf die Farbdramaturgie, auch der Ton wird genial eingesetzt. Der Film ist überwiegend so diskret, intim und leise, dass man sich kaum räuspern möchte, dann aber werden immer wieder emotionale Momente durch den Ton verstärkt - das plötzliche Abreißen des Klebebands, wenn Geraldine Page sich umbringen will, oder der spontane Lärm, den sie in der Kirche veranstaltet, als sich ihr Mann endgültig trennt. Es gibt keinen Filmscore, was den intensiven Eindruck des Films verstärkt - lediglich in einer Szene ertönt Musik vom Plattenspieler. Einfach alles an INTERIORS ist - wie die Besessenheit seiner Hauptdarstellerin Geraldine Page für Inneneinrichtungen - großartig aufeinander abgestimmt und entfaltet eine enorme dramatische Wucht. Obwohl der Film behutsam und langsam erzählt ist, wirkt er unglaublich spannend. Dazu ist er absolut zeitlos, wirkt heute noch genauso frisch und beklemmend, wie er es seinerzeit getan haben muss.
Zur DVD: die deutsche Synchronisation und der Ton sind leider alles andere als eine Offenbarung. Ich lege jedem die Originalfassung ans Herz, da kein Synchronsprecher der Welt in der Lage ist, die Natürlichkeit der Darsteller im Umgang mit ihrem Text auch nur ansatzweise adäquat wiederzugeben.

Eine ungewohnte Variante von Woody Allens Filmkunst.      5 von 5 Punkten
"Interiors/ Innenleben" drehte Woody Allen gleich nach seinem wohl bis heute bekanntesten Film "Annie Hall/ Der Stadtneurotiker" und bot dem Puplikum erstmals eine sehr ungewohnte Variante seiner Filmkunst. Als Darsteller ist Allen selbst nicht dabei und auch die typische Ironie wird man hier vergeblich suchen.
Als Woody Allen Fan muss man den Film aber unbedingt kennen (sowie "September" der ebenfalls in diesem Stiel gemacht wurde)da er eine Hommage an den großen Ingmar Bergman ist (eines der Vorbilder des Filmemachers) und man somit einen tieferen Einblick in Allens Welt bekommt.Vorallem erinnert mich der Film an "Szenen einer Ehe", dessen Basishandlung Allens "Innenleben" sehr ähnlich ist.
Als Einstieg ins Woody Allens Werk eignet sich der Film allerdings nicht, da er sehr ernst, schwierig und zutiefst melancholisch ist.


Twelve Angry Men [UK IMPORT] - Henry FondaTwelve Angry Men [UK IMPORT]
Henry Fonda, Lee J. Cobb, Ed Begley, E.G. Marshall, Jack Warden

DVD, 19. März 2001
     Verkaufsrang: 53160      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Das Regie-Debüt von Sidney Lumet (Mord im Orient-Express) aus dem Jahr 1957 ist auch heute noch ein dichter und atmosphärischer Gerichts-Thriller, wenn er auch ein klein wenig manipulativ und bühnenhaft wirkt. Hier sieht der Zuschauer niemals die Verhandlung, und die einzigen Geschehnisse sind verbaler Art. Wie auch in seinen späteren Filmen über Korruption, wie etwa Serpico oder Tödliche Fragen, legt Lumet seinen Hauptaugenmerk auf die einsamen Ein-Mann-Kämpfe des Hauptcharakters, dessen Lebensgrundsätze ihn vom Rest der trägen und gleichgültigen Gesellschaft abheben.
Zu Beginn des Filmes ist die Verhandlung eines scheinbar leicht zu den Akten zu legenden Falles - ein junger Puertoricaner wurde beschuldigt, seinen Vater mit einem Messer ermordet zu haben - gerade abgeschlossen. Die zwölf Geschworenen haben sich in ihren winzigen, drückend heißen Beratungsraum zurückgezogen, um über den Urteilsspruch zu entscheiden. Als die Stimmen gezählt werden, plädieren 11 Männer für schuldig, nur einer - gespielt von Henry Fonda (Spiel mir das Leid vom Tod, Der längste Tag), der wieder einmal die Rolle des liberalen, die Wahrheit suchenden Helden verkörpert - zweifelt am Offensichtlichen. Indem er das Prinzip des angemessenen Zweifels ausreizt, beginnt Fonda langsam, die anderen Geschworenen zu verunsichern. Denn jene repräsentieren einen Mikrokosmos der weißen, männlichen Gesellschaft, und nun werden ihre Vorurteile und ihre vorgefassten Meinungen, die sie zu ihrem schnellen Urteil führten, bloßgestellt.
Das straffe Drehbuch stammt von Reginald Rose (Die Wildgänse kommen), der es nach seinem eigenen Fernsehspiel verfasste. Es stellt jeden der Geschworenen durch die lebendige Verwendung von ausführlichen Selbstgesprächen dar, welche die makellose Besetzung (darunter Lee J. Cobb, Die Faust im Nacken und Martin Balsam, Die Unbestechlichen) gekonnt darstellen. Dennoch ist es Lumets klaustrophobische Regieführung - schweißtreibende Nahaufnahmen und enger Bildaufbau in einer Kulisse, die allein aus einem Raum besteht - die diese ausgeklügelte Geschichte zu einen explosiven und zwingenden Film macht, der den Zuschauer vor Spannung an den Nägeln kauen lässt. -Dave McCoy


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)

Erstklassiger alter Justiz-Schinken      5 von 5 Punkten
Es ist zwar schon längst ein sehr alter Film, aber ich habe ihn bereits dreimal angesehen! Warum?? Weil es (auch heutzutage) ein echtes Lehrstück über die (amerikanische) Justiz ist! Hier müssen zwölf Geschworenen entscheiden, ob ein 18-jähriger schuldig an dem Mord seines Vaters gesprochen werden muss oder nicht, und zwar einstimmig! Wobei diesem Angeklagten auch noch ohne Ausnahme dann die Todesstrafe droht! Was daher zu langen, aber heftigen Diskussionen bei der Beratung führen kann, kann man bestens in diesem Film erleben! Beratungen über Beweisstücke, Motiv, Zeugenaussagen, es ist alles drin, was man für einen Schuldspruch braucht! Dazu gehört auch insbesondere die Ausräumung der im Prozess bereits gefällten Vorurteile einiger Geschworenen!
Nun, wer glaubt, dieser Film ist bloß für Jura-Studenten oder für diejenigen gedacht, die immer mal über Jura wissen wollen! Von wegen und ganz weit gefehlt! Es ist spannend und interessant zu sehen, wie die Geschworenen nach und nach sich schließlich für "nicht schuldig" zu plädieren, allerdings nicht weil der Angeklagte doch unschuldig ist, sondern weil die Geschworenen bloß nur berechtigte Zweifel an der Schuld des Angeklagten haben, mehr nicht! Mit anderen Worten, der Zuschauer weiß am Ende nicht, ob der Sohn seinen Vater wirklich umgebracht hat! Dieser Begriff "berechtigte Zweifel" hat hier im Film eine enorme Bedeutung! Warum, wird im Film verständlich für den einfachen Zuschauer und auch sehr plausibel erklärt!
Es ist außerdem toll zu beobachten, wie die vom Charakter und von der eigenen Bildung her sehr unterschiedlichen Geschworenen sich lange Zeit miteinander ringen, um endlich zu einem einstimmigen Schuldspruch zu gelangen! Allen voran die Geschworenen Nr.8 (der schon vom Anfang an Zweifel an der Schuld des Angeklagten hat) und Nr.3 (der genau das Gegenteil tut, allerdings aus ganz persönlichen Gründen, wie sich später herausgestellt hat)! Ein anderer Geschworener, ein Baseball-Fan, kann wegen eines bevorstehenden Spiels kaum das Ende der Beratung abwarten und tut daher alles dafür und macht sich auch ziemlich einfach mit seinem vorschnell gefällten Schuldspruch! Die Sommerhitze, dass den Beratungsraum noch zusätzlich aufheizt, macht es auch nicht einfacher!
Alles in allem ein hervorragender Film über Justiz für den einfachen Zuschauer, besonders für die, die schon Vorurteile für mutmaßliche Täter haben! Hier kann man auch darüber nachdenken, dass es eigentlich nicht leicht ist, einem Verbrecher die Todesstrafe zu geben (bei uns gilt das zwar nicht, aber einem Unschuldigen lebenslänglich zu geben, ist auch nicht minder schlimm!).


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War and Remembrance - Robert MitchumWar and Remembrance
Robert Mitchum, Jane Seymour, Hart Bochner, Victoria Tennant, Polly Bergen

DVD
     Verkaufsrang: 56335     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Faszinierende Darstellung einer schrecklichen Wirklichkeit      5 von 5 Punkten
Diese Filmreihe ist sehr eindrucksvoll gemacht. Teilweise sind die Darstellung so echt, dass einem der Schauer über den Rücken läuft. Es ist kein Film für schwache Nerven. Andererseits ist es ein sehr beeindruckendes Werk das die Schecken und Wirren eines Krieges zeigt. Ein Spielfilm auf Dokumenten-Niveau.Sehr empfehlenswert !!!!!

Fortsetzung des Erfolges von "Wind of War"      5 von 5 Punkten
Wenn ich mich recht erinnere, lief diese Fortsetzung Anfang der 90er Jahre mal im Fernsehen, wahrscheinlich nicht im deutschen, sondern im österreichischen ORF 1, das man damals in Süddeutschland noch empfangen konnte, bevor SAT1 den Hahn zudrehte. Ich weiß nicht mehr, in welchem Sender ich das damals gesehen habe, aber ich weiß, dass diese Serie geradezu faszinierend war und dass ich keine Folge versäumte. Leider kann man nur warten, bis die DVDs der Fortsetzung verfügbar sind.....


DVD War and Rememberance      5 von 5 Punkten
Endlich wird es die Fortsetzung von "Winds of War" auf DVD geben!
Die Serie lehnt sich sehr eng an das Buch von Herman Wouk an, welches in ergreifend persönlicher Art und Weise den Holocaust, die Kriegsereignisse und die polit. Entscheidungsprozesse bei den beteiligten Staaten schildert
Robert Mitchum als Captain Henry ist einsame Klasse, leider ist der Wechsel von Ali McGraw zu Jane Seymour als Natalie nicht ideal.
Ansonsten die beste Form, den 2. Weltkrieg und seine Politik in allen beteiligten Ländern anhand von persönlichen Schicksalen historisch belegter und fiktiver Personen zu erleben.
Vorsicht: die Szenen in den Vernichtungslagern sind nichts für empfindsame Nerven!


National Lampoon's Christmas Vacation [UK IMPORT] - Chevy ChaseNational Lampoon's Christmas Vacation [UK IMPORT]
Chevy Chase, Beverly D'Angelo, Randy Quaid, Diane Ladd, E.G. Marshall

Videokassette, 15. November 1999
     Verkaufsrang: 8060     

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Desaster-Dad Chevy Chase fällt in Schöne Bescherung selbst zur beschaulichen Weihnachtszeit von einer Katastrophe in die nächste. Kreischend komische Weihnachtskomödie mit Chef-Loser Chevy Chase in Höchstform!
Die Griswold-Familiensaga erlebte mit dem 1989 entstandenen Schöne Bescherung unter den Fittichen des Comedy-Netzwerkes National Lampoon ihre bereits dritte Auflage. Erneut schlüpft der eindimensionale Antischauspieler Chevy Chase derart überzeugend in die Rolle des tollpatschigen Familienoberhaupts Clark Griswold, dass eine Unterscheidung zwischen Realität und Fiktion schwer fällt. An seiner Seite: Juliette Lewis als Griswolds Teenager-Tochter Audrey in einer ihrer ersten Rollen überhaupt.
Jeremiah Chechick, der später für den Blockbuster Mit Schirm, Charme und Melone verantwortlich zeichnen sollte, jagt seine Figuren durch die von Genre-Spezialist John Hughes (Kevin - Allein zu Haus) sorgfältig verfassten Szenen und lässt nie einen Zweifel aufkommen, worum es bei Schöne Bescherung geht: Der Film ist ein gnadenloses Slapstick-Feuerwerk, erfrischend geschmacklos in den haufenweise abgearbeiteten Weihnachtsfilmreferenzen und bezieht seinen Humor aus der hemmungslosen Übertreibung bekannter Familienriten.
Neben dem rührseligen Dauerbrenner Ist das Leben nicht schön? von Frank Capra avancierte Schöne Bescherung im letzten Jahrzehnt langsam aber sicher zum Klassiker unter dem Weihnachtsbaum. Wundern Sie sich also nicht, wenn pünktlich zum Weihnachtsfest Ihre Nordmanntanne unter dem Gebrüll des Nachbarn vibriert. -Thomas Reuthebuch


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 102 Bewertungen)

Der beste Weihnachtsfilm aller Zeiten!      5 von 5 Punkten
Kein Weihnachten ohne die Griswolds. Und kein Film führt uns eindrucksvoller vor Augen, was wir alle manchmal lieben und manchmal hassen: Die Familie.
Obwohl von seinen lieben Verwandten genervt, lädt Clark Griswold dennoch alle zu sich nach Hause ein um mit seiner Familie ein tolles Weihnachtsfest feiern zu können. Streitigkeiten zwischen den Familienmitgliedern sind garantiert und führen zu einem Angriff auf die Lachmuskeln.
So wird man mehr als einmal lachen wenn Familienoberhaupt Clark versucht, sein komplettes Haus mit 20.000 italienischen Glühlampen auszuleuchten und zugleich Tränen der Rührung und des Lachens in den Augenwinkeln haben, wenn Clark im Schlafanzug und Gummihandschuhen und Omahaube auf dem Dachboden sitzt und alte Filmaufnahmen aus seiner Kindheit ansieht. Ebenso lachen wird man, wenn Familienoberhaupt Clark auf einem Blechschüsselschlitten den Berg hinabsaust und schließlich in einen Briefkasten donnert. Katzenliebhaber werden in diesem Film wohl die arme Katze bedauern, die leider durch einen Stromschlag alle neun Leben auf einmal verwirkt.
Kaum ist die Katze dahingeschieden, treibt ein Eichhörnchen im Hause Griswold sein Unwesen und wird schließlich von Schwager Eddies Hund Rotzie gejagt.
Höhepunkt des Films ist schließlich das SWAT Team, das das Haus der Griswolds angreift, nachdem Schwager Eddie Clarks Chef entführt hat, um die entfallene Weihnachtsgratifikation einzufordern...
Alles in diesem Film ist gnadenlos übertrieben und gängige Familienrituale (ach, du bist aber gewachsen...) werden aufs Korn genommen. Aber genau aus diese Übertreibungen machen den Spaßfaktor des Films aus und laden zu einem herrlich witzigen DVD-Abend ein.
Auf der DVD selbst finden sich die Englische und die Deutsche Tonspur, sowie ein Audiokommentar als Extra und der Trailer.


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Creepshow 1 - Hal HolbrookCreepshow 1
Hal Holbrook, Adrienne Barbeau, Fritz Weaver, Carrie Nye, E.G. Marshall

Videokassette
     Verkaufsrang: 676     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Finger weg....      1 von 5 Punkten
Finger weg von dieser Videokassette.Habe vor Jahren die Originalversion gesehen,die um ein Vieles besser war.Kann sein,dass es die FSK 18 Version war.Ich weiß es nicht mehr.Aber was hier dargeboten wird ,ist einfach nur traurig.Eine Episode fehlt ganz;die mit den Wasserleichen;und was noch schlimmer ist .Die Filme sind derart geschnitten,daß überhaupt kein Horror mehr entstehen kann .Ganz schlimm bei"Vatertag".Einfach nur lächerlich,was hier geboten wird.Auch die Syncho ist verändert worden.Paßt teilweise gar nicht zu den Darstellern."Vater","Jordy Verril".-Nicht empfehlenswert.
Ist meiner Meinung nach nicht im Sinne von Stephen King seine Filme so zu verunstalten.

Creepshow 1 - ich will meinen Kuchen -      4 von 5 Punkten
hier ist es nun - lange ist es her, das ich es mir als es rauskam in der Videothek ausgeliehen habe. Heute heißen die ja mittlerweile anders - da gibt es ja keine Videobänder mehr sonder nur noch DVDs - welch Fortschritt! Ich bin immer noch Anhänger der Videobänder und immer auf der Suche nach interessanten Filmen und hier ist ein Film der unter den ersten war die ich mir damals auch gekauft habe. Es hat Spass gemacht sich die Episoden insgesamt 5 mit Rahmenhandlung gemütlich mit genügend Popkorn im Fernsehsessel anzugucken. Schön auch zu sehen das hier Stephen King in einer Rolle mitspielt - das hat er früher in seinen Filmen öfter gemacht. Heut hat er ja seine Ghostwriter und schreibt vermutlich nicht mehr selbst - jedenfalls lassen seine Stories in den letzten Jahren stark am einstigen "Gruselfaktor" mangeln. Nun gut - anderes Thema. Hier zur Bewertung sind 4 Sterne möglich und die bekommt der Teil 1 der Creepshow auch frei nach dem Motto "Ich will meinen Kuchen!".


12 Angry Men [UK-Import] - Lee J. Cobb12 Angry Men [UK-Import]
Lee J. Cobb, Henry Fonda, Ed Begley, E.G. Marshall

Videokassette, 20. März 2000
     Verkaufsrang: 13099     

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Das Regie-Debüt von Sidney Lumet (Mord im Orient-Express) aus dem Jahr 1957 ist auch heute noch ein dichter und atmosphärischer Gerichts-Thriller, wenn er auch ein klein wenig manipulativ und bühnenhaft wirkt. Hier sieht der Zuschauer niemals die Verhandlung, und die einzigen Geschehnisse sind verbaler Art. Wie auch in seinen späteren Filmen über Korruption, wie etwa Serpico oder Tödliche Fragen, legt Lumet seinen Hauptaugenmerk auf die einsamen Ein-Mann-Kämpfe des Hauptcharakters, dessen Lebensgrundsätze ihn vom Rest der trägen und gleichgültigen Gesellschaft abheben.
Zu Beginn des Filmes ist die Verhandlung eines scheinbar leicht zu den Akten zu legenden Falles - ein junger Puertoricaner wurde beschuldigt, seinen Vater mit einem Messer ermordet zu haben - gerade abgeschlossen. Die zwölf Geschworenen haben sich in ihren winzigen, drückend heißen Beratungsraum zurückgezogen, um über den Urteilsspruch zu entscheiden. Als die Stimmen gezählt werden, plädieren 11 Männer für schuldig, nur einer - gespielt von Henry Fonda (Spiel mir das Leid vom Tod, Der längste Tag), der wieder einmal die Rolle des liberalen, die Wahrheit suchenden Helden verkörpert - zweifelt am Offensichtlichen. Indem er das Prinzip des angemessenen Zweifels ausreizt, beginnt Fonda langsam, die anderen Geschworenen zu verunsichern. Denn jene repräsentieren einen Mikrokosmos der weißen, männlichen Gesellschaft, und nun werden ihre Vorurteile und ihre vorgefassten Meinungen, die sie zu ihrem schnellen Urteil führten, bloßgestellt.
Das straffe Drehbuch stammt von Reginald Rose (Die Wildgänse kommen), der es nach seinem eigenen Fernsehspiel verfasste. Es stellt jeden der Geschworenen durch die lebendige Verwendung von ausführlichen Selbstgesprächen dar, welche die makellose Besetzung (darunter Lee J. Cobb, Die Faust im Nacken und Martin Balsam, Die Unbestechlichen) gekonnt darstellen. Dennoch ist es Lumets klaustrophobische Regieführung - schweißtreibende Nahaufnahmen und enger Bildaufbau in einer Kulisse, die allein aus einem Raum besteht - die diese ausgeklügelte Geschichte zu einen explosiven und zwingenden Film macht, der den Zuschauer vor Spannung an den Nägeln kauen lässt. -Dave McCoy


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 31 Bewertungen)

Erstklassiger alter Justiz-Schinken      5 von 5 Punkten
Es ist zwar schon längst ein sehr alter Film, aber ich habe ihn bereits dreimal angesehen! Warum?? Weil es (auch heutzutage) ein echtes Lehrstück über die (amerikanische) Justiz ist! Hier müssen zwölf Geschworenen entscheiden, ob ein 18-jähriger schuldig an dem Mord seines Vaters gesprochen werden muss oder nicht, und zwar einstimmig! Wobei diesem Angeklagten auch noch ohne Ausnahme dann die Todesstrafe droht! Was daher zu langen, aber heftigen Diskussionen bei der Beratung führen kann, kann man bestens in diesem Film erleben! Beratungen über Beweisstücke, Motiv, Zeugenaussagen, es ist alles drin, was man für einen Schuldspruch braucht! Dazu gehört auch insbesondere die Ausräumung der im Prozess bereits gefällten Vorurteile einiger Geschworenen!
Nun, wer glaubt, dieser Film ist bloß für Jura-Studenten oder für diejenigen gedacht, die immer mal über Jura wissen wollen! Von wegen und ganz weit gefehlt! Es ist spannend und interessant zu sehen, wie die Geschworenen nach und nach sich schließlich für "nicht schuldig" zu plädieren, allerdings nicht weil der Angeklagte doch unschuldig ist, sondern weil die Geschworenen bloß nur berechtigte Zweifel an der Schuld des Angeklagten haben, mehr nicht! Mit anderen Worten, der Zuschauer weiß am Ende nicht, ob der Sohn seinen Vater wirklich umgebracht hat! Dieser Begriff "berechtigte Zweifel" hat hier im Film eine enorme Bedeutung! Warum, wird im Film verständlich für den einfachen Zuschauer und auch sehr plausibel erklärt!
Es ist außerdem toll zu beobachten, wie die vom Charakter und von der eigenen Bildung her sehr unterschiedlichen Geschworenen sich lange Zeit miteinander ringen, um endlich zu einem einstimmigen Schuldspruch zu gelangen! Allen voran die Geschworenen Nr.8 (der schon vom Anfang an Zweifel an der Schuld des Angeklagten hat) und Nr.3 (der genau das Gegenteil tut, allerdings aus ganz persönlichen Gründen, wie sich später herausgestellt hat)! Ein anderer Geschworener, ein Baseball-Fan, kann wegen eines bevorstehenden Spiels kaum das Ende der Beratung abwarten und tut daher alles dafür und macht sich auch ziemlich einfach mit seinem vorschnell gefällten Schuldspruch! Die Sommerhitze, dass den Beratungsraum noch zusätzlich aufheizt, macht es auch nicht einfacher!
Alles in allem ein hervorragender Film über Justiz für den einfachen Zuschauer, besonders für die, die schon Vorurteile für mutmaßliche Täter haben! Hier kann man auch darüber nachdenken, dass es eigentlich nicht leicht ist, einem Verbrecher die Todesstrafe zu geben (bei uns gilt das zwar nicht, aber einem Unschuldigen lebenslänglich zu geben, ist auch nicht minder schlimm!).


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Tora! Tora! Tora! [UK IMPORT] - Martin BalsamTora! Tora! Tora! [UK IMPORT]
Martin Balsam, Joseph Cotten, E.G. Marshall, Jason Robards

Videokassette, 27. April 1998
     Verkaufsrang: 40193     

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"Sir, da kommt eine breite Formation von Flugzeugen aus Norden auf uns zu. 140 Meilen Entfernung, drei Grad Ost."
"Ach ja? Kümmern Sie sich nicht darum."
Dies ist nur eines der vielen Missgeschicke, die in Tora! Tora! Tora! dokumentiert werden. Dieser epische Film zeigt die Bombardierung von Pearl Harbor aus der Sicht beider Seiten und ist die historisch erste amerikanisch-japanische Koproduktion: Der amerikanische Regisseur Richard Fleischer beaufsichtigte die komplizierte Entstehung, deren japanische Sequenzen von Toshio Masuda und Kinji Fukasaku gedreht wurden, nachdem Akira Kurosawa (Kagemusha - Der Schatten des Kriegers) sich von diesem Projekt zurückgezogen hatte.
Fleischer rang damit, eine weit ausgreifende Geschichte mit Dutzenden von Charakteren in einen handlichen, gut nachvollziehbaren Film zu formen. Dessen erste Hälfte legt den Kollaps der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Nationen dar und zeigt die militärischen Schnitzer, die zur Folge hatten, dass die Marine- und Luftwaffenstreitkräfte in dem darauf folgenden Angriff leichte Beute waren. Die zweite Hälfte ist eine faszinierende Nachempfindung der verheerenden Schlacht.
Da Tora! Tora! Tora! nicht jene starken zentralen Charaktere aufweisen kann, die den besten Kriegsfilmen eine solide Basis geben, ist der wahre Star des Films jene atmosphärische, 30-minütige Schlacht, die ein gewaltiges Stück filmischen Handwerks darstellt. Hier wird gekonnt jene Überraschung, jenes Chaos und jene immense Zerstörung vermittelt, die mit der einzigen Attacke einherging, die eine ausländische Macht seit dem Revolutionskrieg auf amerikanischem Boden vollführen konnte. Die Spezialeffekte gewannen einen wohlverdienten Oscar, doch aus jeder anderen Kategorie wurde der Film ironischerweise durch den anderen epischen Kriegsstreifen dieses Jahres verdrängt: Patton. -Sean Axmaker


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

...ein Erfolg, der einen "schlafenden Riesen weckt"e      5 von 5 Punkten

Es ist schon erstaunlich und genial, dass 1970 ein Film gemeinsam von 2 Staaten von höchst brisanter Kriegsgeschichte über die folgenreiche Tatsache gedreht wurde, dass am 7. Dezember 1941 japanische Flugzeuge eine vollkommen unvorbereitete US-Armee auf Hawaii erfolgreich angriffen. Mit Szenen, gedreht von der USA, und parallelen, gedreht von Japan, entstand so ein beeindruckender Film als zeitgeschichtliches Dokument mit einer präzisen Wiedergabe vieler Augenblicke und Inhalte der damaligen Tage und Stunden.

Der Film bemüht sich um einen möglichst dokumentarischen Inhalt und vermeidet bewusst jegliches Heldentum und emotionale Bindungen, Filmwerte, die normalerweise eingesetzt werden, um die Identifikation des Zuschauers mit den Helden und Opfern zu ermöglichen und ihn zu faszinieren. Besonders sehenswert macht den Film die Idee, ihn von Vertretern der zwei beteiligten Nationen drehen zu lassen. Beide versuchen sich deutlich in Selbstkritik ohne jedoch die Verbundenheit zum eigenen Land zu verheimlichen und ermöglichen es gerade dadurch, dem Betrachter die jeweiligen Handlungsweisen nachvollziehbar erleben zu lassen.

Alle, mit den damaligen Mitteln zu erzeugende Effekte wirken sensationell real und bedrohender und mitreißender als die in der "geschminkten" Neuversion Pearl Harbor. Die Schauspieler sind als wunderbar typisierte Charaktere dieses Kriegsgeschehen mehr als überzeugend, obwohl deutlich in den Dienst des Geschichtsablaufs gestellt.

Jenseits von blindem Patriotismus oder Selbstüberschätzung wurde diese pathosfreie und immer wieder sehenswerte Dokumentation erst mit der Zeit zu einem von Kritik und Filmfans gepriesenen Klassiker.

nb:
Die Dechiffriermaschine, mit deren Hilfe es die Amerikaner geschafft hatten, den Funkcode der Japaner zu knacken, hieß "Purple". Die Pazifikflotte wurde jedoch nicht mit diesem Gerät ausgestattet.
Zum besseren Verständnis, hier nochmals die Hauptakteure:
* Martin Balsam : Admiral Kimmel
* S Yamamura : Admiral Yamamoto
* Joseph Cotten : Henry Stimson
* Tatsuya Mihashi : Commander Genda
* E.G. Marshall : Lt. Colonel Bratton
* Takahiro Tamura : Lt. Commander Fuchida
* James Whitmore : Admiral Halsey
* Eijiiro Tono : Admiral Nagumo
* Jason Robards : General Short
* Wesley Addy : Lt. Commander Kramer
* Shogo Shimada : Botschafter Nomura


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Bridge At Remagen [UK IMPORT] - George SegalBridge At Remagen [UK IMPORT]
George Segal, Robert Vaughn, Ben Gazzara, Bradford Dillman, E.G. Marshall

Videokassette, 29. Mai 2000
     Verkaufsrang: 35753     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

A Bridge Too Far?      5 von 5 Punkten
"Die Brücke von Remagen" (dt. Titel) lässt sich am ehesten mit einem Vergleich mit dem ebenfalls außergewöhnlichen Film "Die Brücke von Arnheim" (engl. "A Bridge Too Far") bewerten. So ist dieser Film allerdings kein Kriegsspektakel mit rieigem Staraufgebot. Und gerade hierin besteht die eigene Stärke des Films. Die Zahl der Protagonisten beschränkt sich im Grunde genommen auf den amerikanischen sowie auf den deutschen Major (Robert Vaughn), so dass viele Szenen die innere Zerrissenheit beider darstellen, welche immer wieder durch die guten Nebencharaktere an neuer Brisanz gewinnt. Aber besonders auffällig ist der Unterschied in der Darstellung der verschiedenen Kriegsparteien. So haben die Szenen, welche den verzweifelten, hoffnungs- und sinnlosen Widerstand der Deutschen zeigen beinahe einen größeren Anteil als die Szenen, in welchen die ebenfalls erschöpften und keinesfalls vom sonst typischen "Hurra-Patriotsmus" beseelten Amerikaner gezeigt werden. Und auch wenn am Ende eine Schlacht als "gewonnen" gilt, ist dem Zuschauer unweigerlich klar, dass das spannend umgesetzte Thema des Films eigentlich der "Verlust" durch die Tragödie Krieg ist.


Interiors [UK IMPORT] - Diane KeatonInteriors [UK IMPORT]
Diane Keaton, Kristin Griffith, Mary Beth Hurt, Richard Jordan, E.G. Marshall

Videokassette, 30. Juni 1997
    

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Psycho-Drama von Woody Allen      5 von 5 Punkten
Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als Woody Allens "Interiors - Innenleben" in die Kinos kam, war er doch der erste rein dramatische Film des Komödien-Meisters und gleichzeitig seine Hommage an das große Vorbild Ingmar Bergman. Vieles in Interiors" erinnert tatsächlich an Bergman - die spärliche Ausstattung, die zurückhaltende Kameraarbeit, die Schauspielführung. Hier legt Allen größten Wert auf die Farbdramaturgie, auch der Ton wird genial eingesetzt (es gibt keinen Filmscore, was den intensiven Eindruck des Films verstärkt - lediglich in einer Szene ertönt Musik vom Plattenspieler), einfach alles an "Interiors" ist - wie die Besessenheit seiner Hauptdarstellerin Geraldine Page - großartig aufeinander abgestimmt und entfaltet eine so große dramatische Wucht, wie man sie selten im amerikanischen Kino gesehen hat. Woody Allens Dialoge sind schlicht brillant. Obwohl der Film behutsam und langsam erzählt ist, wirkt er unglaublich spannend, dazu ist er absolut zeitlos, wirkt heute noch genauso frisch und beklemmend, wie er es seinerzeit getan haben muss.
Zur DVD: diese englische DVD bietet auch den deutschen Ton, wobei ich jedem die Originalfassung ans Herz legen würde, da kein Synchronsprecher der Welt in der Lage ist, die Natürlichkeit der Darsteller im Umgang mit ihrem Text auch nur ansatzweise adäquat wiederzugeben. Als einziges Extra ist ein Trailer vorhanden, aber ich verzichte gern auf tonnenweise Zusatzmaterial, wenn der Hauptfilm so großartig ist wie hier. "Interiors" ist jeden Tag wieder eine Neuentdeckung wert, für mich einer der besten Filme, die je gemacht wurden.

Woody Allens erstes Drama, im Stil von Ingmar Bergman      5 von 5 Punkten


„Interiors" („Innenleben") von 1978 wurde für zwei Oscars nominiert: Drehbuch und Regie. Für beides zeichnet derjenige verantwortlich, den bis dato und auch bis heute viele „lediglich" als großen Meister von Komödien kennengelernt haben: Woody Allen.

In seinem ersten Drama, in Stil und Handlung von seinem Vorbild Ingmar Bergman beeinflußt, erzählt Allen vom Einbruch einer Tragödie in eine bisher heile, geordnete Welt:

Der gutsituierte 63jährige New Yorker Rechtsanwalt Arthur (E.G. Marshall) verläßt seine Frau Eve (Geraldine Page) mehr oder weniger aus heiterem Himmel. Die drei erwachsenen Töchter Renata, Flyn und Joey (Diane Keaton, Mary Beth Hurt, Kristin Griffith) versuchen der Mutter beizustehen und sie von ihren Selbstmordgedanken abzuhalten, doch auch sie selbst sind von Unsicherheit und Beziehungsproblemen zerrüttet. Als der Vater sich entschließt, eine andere Frau zu heiraten, ist die Tragödie nicht mehr abzuwenden.

Eine eindringliche, ästhetische Kameraführung (Schauplätze: New York City und Connecticut) und die intensive Darstellung der hervorragenden Schauspieler machen diesen Film zu einem Meisterwerk und zu einem Meilenstein in Woody Allens Schaffen und wohl auch in der US-amerikanischen Filmgeschichte.

Woody Allen ist mit diesem Film ein Drama gelungen, das zu den besten Filmen gehört, die je gemacht wurden. Dies ist ein „hehres" Kritikerzitat (Gene Shalit, N.B.C.-T.V.), dem ich mich aber anschließen kann.

Negativ an der technischen Ausführung zu bemerken ist, daß es zwar eine deutsche Tonspur gibt, aber nicht die Möglichkeit, dem Film im Original mit deutschen Untertiteln zu sehen.

»Yes, it is very peaceful«      4 von 5 Punkten
... ist die Schlußlinie dieses Films. Und es ist tatsächlich ein sehr lärmarmer Film, zumindest wenn Sie das Dezibelniveau betrachten. Es gibt nicht Mal ein "Score" zum Film!
Es passiert jedoch recht viel in "Interiors". Es dreht sich grundsätzlich um drei Schwester - wie wir es schon öfter in anderen Allen-Filmen gesehen haben. Aber diesmal ist das Hauptereignis, daß ihr Vater die Mutter verlässt, und die Handlung baut auf den Verhältnissen zwischen den unterschiedlichen Familienmitgliedern.
Wunderschön und sehr intim verfasst, gefilmt und aufgeführt! Ein weniger bekanntes aber extrem ästhetisches Kunststück von Woody Allen. Ein Muß.


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Martin Sheen, John Shea, E.G. Marshall, Vincent Gardenia, Geraldine Fitzgerald

DVD, 20. Oktober 2003

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Marlon Brando, Jane Fonda, Robert Redford, E.G. Marshall, Angie Dickinson

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Broken Lance [UK IMPORT] - Richard WidmarkBroken Lance [UK IMPORT]
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Die Brücke von Remagen - George SegalDie Brücke von Remagen
George Segal, Robert Vaughn, Ben Gazzara, Bradford Dillman, E.G. Marshall

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Kirk Douglas, E.G. Marshall, Robert Blake, Richard Jaeckel, Frank Sutton

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