DVDs: Albert Finney

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Annie [UK IMPORT] - Albert FinneyAnnie [UK IMPORT]
Albert Finney, Aileen Quinn, Carol Burnett, Ann Reinking, Bernadette Peters

DVD, 11. Dezember 2000
     Verkaufsrang: 65383     

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Der Film Annie ist die Adaption des gleichnamigen Broadway-Hits, der wiederum auf dem Comic von Harold Gray basiert. Annie (Aileen Quinn liefert eine sehr talentierte Darstellung und tanzt sehr gut) lebt in einem Waisenhaus in New York unter der Leitung der nicht gerade netten Miss Hannigan (Carol Burnett). Als Annie zehn Jahre alt ist, erhält sie die Chance ihres Lebens: Der Milliardär Daddy Warbucks (ein glanzvoller Albert Finney) möchte zu Weihnachten ein gutes Werk tun und ein Waisenkind für eine gewisse Zeit bei sich aufnehmen. Seine Wahl fällt auf Annie.
Der Film spielt 1933 und thematisiert viele Dinge, wie zum Beispiel die elenden Lebensbedingungen in Waisenhäusern, die Weltwirtschaftskrise, herzlose Milliardäre und Präsident Franklin Delano Roosevelt, ohne allerdings näher auf sie einzugehen. Gerade Kinder werden Gefallen finden an dem Film, weil Annie den Erwachsenen zeigt, wo es langgeht. Aber auch die Erwachsenen werden ihren Spaß haben an den üppigen Tanznummern und vor allem an der Darstellung Finneys, der eigentlich eine undankbare Aufgabe hat: Er muss Daddy Warbucks als einen egozentrischen Menschen darstellen, der alles auf der Welt hat, außer Liebe. Er spielt seine Rolle ausgezeichnet, denn er ist am Anfang des Films nicht zu unnahbar und am Ende des Films nicht zu zugänglich (Annie mag zwar sein Herz gewonnen haben, muss sich aber immer noch per Telefon um ein Treffen bemühen).
Leider ist Annie sehr formelhaft geraten, so dass man meist im Voraus weiß, was passieren wird. Auf der anderen Seite ist der Film aber so farbenfroh und hat so gute Musiknummern, dass man sich einfach zurücklehnen und genießen sollte. -Ursula Steingaß


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Kitschig schöne Musicalverfilmung      5 von 5 Punkten
Annie ist ein Waisenkind im New York der 1930er Jahre. Sie wird - ebenso wie ihre Kolleginnen - von der trunksüchtigen und egozentrischen Aufseherin Miss Hannigan mies behandelt. Dem versucht sie mit fruchtlosen Fluchtversuchen zu entkommen, bis sie von der Mitarbeiterin des Milliardärs Mr. Warbucks abgeholt wird, um eine Woche bei ihm zu verbringen - der Imagepflege wegen. Schon sehr bald allerdings verliebt er sich in das Kind und in seine Rolle als Ersatzvater. Er möchte das Mädchen adoptieren - aber Annie hofft immer noch ihre Eltern zu finden. Also macht sich Mr. Warbucks auf die Suche nach den richtigen Eltern und setzt 50.000 Dollar aus. Neben vielen anderen unehrlichen kommt auch der Bruder von Miss Hannigan auf die Idee sich das Geld zu sichern.
Zugegeben ist der Film unheimlich Kitschig, die Musik ist sehr nett, zwar nicht großartig aber sie geht schnell ins Ohr. Und dennoch versteht es der Film jedes Mal wieder mich zu verzaubern. Die schauspielerische Leistung der Hauptfiguren ist großartig.
Die DVD kommt in wirklich guter Aufmachung, so sind z.B. fünf Sprachen in Surround 3.0 bzw. in Digital 4.0, was dem Standard des Entstehungsjahres 1981 entsprechen dürfte. Zusätzlich finden sich der Kinotrailer, Filmographien und eine Fotogalerie der Filmplakate. Als wirklich nettes Feature finde ich die Zugabe des Soundtracks der die DVD nochmals aufwertet.


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Before The Devil Knows You're Dead [UK IMPORT] - Albert FinneyBefore The Devil Knows You're Dead [UK IMPORT]
Albert Finney, Ethan Hawke, Philip Seymour Hoffman, Michael Shannon, Marisa Tomei

DVD, 26. Mai 2008
     Verkaufsrang: 51320      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Wow! Geniale Regiearbeit von Lumet!      5 von 5 Punkten
Seit Monaten fiebere ich der Veröffentlichung auf DVD entgegen! Ab Oktober ist es soweit!
"Tödliche Entscheidung" ist ein wahrhaft genialer Film von Altmeister Sidney Lumet(Die 12 Geschworenen/ Mord im Orientexpress), der mich vom Stil her sehr an Werke der Coen-Brüder erinnert hat (z.B. Fargo/ Blood Simple). Mit meinen Popcorn und Tacitos saß ich gebannt, begeistert im Kinosessel. Nicht eine Sekunde wurde mir langweilig. Philip Seymour Hoffman, Ethan Hawke und Albert Finney spielen gnadenlos brillant und absolut fantastisch! Lange nicht mehr einen so sorgfältigen und gut gespielten Thriller gesehen! Meine Empfehlung: Unbedingt zulegen!

vorhersehbar spannungslos leer      1 von 5 Punkten
sorry, aber das sind die drei wörter, die mir zu diesem filmschlamassel einfallen. vorhersehbarer geht es nicht. wir erfahren am anfang fast alles von der story und was wir nicht erfahren, durchschauen wir auch mit einem zugekniffenen auge. da der regisseur das auch begriffen hat, dachte er sich, wir schneiden den film einfach mal immer hin und zurück, hin und zurück in der zeit, damit der zuschauer denkt, er erfährt jetzt mehr und muß aufpassen. tatsache ist, wir erfahren nicht mehr. das einzige, was wir erfahren, ist die ratlosigkeit eines drehbuchautors, der mit einer flachen geschichte klarkommen muß. sidney lumet ist definitiv zu alt geworden, um filme zu machen.

auch spannungsloser geht es nicht, die eindimensionalität der charaktere verdient einen oscar. und das wir uns mittendrin auch noch mit den leiden eines armen alten mannes auseinandersetzen müen - schon dafür müßte es schmerzensgeld geben. der pulsschlag bleibt so niedrig, daß sogar die kraft fehlt, die dvd vorzuspulen.

und dann die leere, als die geschichte zu einem ende kommt und man hofft, daß es das ende ist, und dann ist wirklich schluß und man lehnt sich glücklich und zufrieden zurück, denn es ist wirklich vorbei. kein rückblick mehr. kein neuanfang. und man weiß ganz sicher, man muß den film nicht noch einmal schauen. ende.

Top      4 von 5 Punkten
Hm, 117 Minuten, der Regisseur ist 83 Jahre alt, Albert Finney spielt den Vater so furchtbar genau dass es mir vorkommt wie Iris" mit Judi Dench. Oft schon dachte ich mit meiner Freundin, ne ich muß den Kinosaal verlassen, weil ich den Film nicht mehr aushalte, beide haben wir oft genügend zum Heulen angefangen und auch wenn die Story etwas schwierig war, ja das Herumgespringe im Film, ja das ist eigentlich egal, der Film ist einsame Spitze. Auch Marisa Tomei, die ich endlich nackt sehen durfte, geiler Körper älteres Gesicht leider schon, ja die hat fantastisch gepasst mit Ihrer einfachen Art, leicht zickig und leicht etwas verwirrt, unbefriedigt, dann noch dazu die Story, dass sie mit dem Bruder Ihres Mannes ein Verhältnis hat.

Sehr gut gewählt die Situation im Film wo das ganze rauskommt, wo sie es dem Mann beichtet, Am meisten gefiel mir glaube ich Phillip Seymour Hoffman, der wirklich einen Oscar für den Film bekommen sollte, mit Albert Finney, und auch Ethan Hawke, obwohl ich glaube Seymour hat den Vogel abgeschossen. Der ist verdammt gut als Schauspieler, ich mag den irre, ja ein unglaublicher Schauspieler.

Wenn ich über den Regisseur Sidney Lumet ein Pamphlet verfassen soll, dann eher dass der Film den er jetzt gedreht hat, eine verdammt gute Rückkehr zur alten Form die er früher hatte, nach einer Reihe von Fehltritten, die wirklich nicht groß waren, und oft auch nicht, und zeige dessen zahlreiche Stärken die eben ein verdammt guter Regisseur eben hat. So war ich es von früher gewohnt und so bin ich aufgewachsen, eben mit den guten alten Filmen aus der guten alten Zeit.

Dass ein Drehbuch über einen Banküberfall meiner Meinung nach nicht viel beinhalten könnte, was ich mir kurz im Review überflogen habe, ist leider von mir ein Fehlurteil gewesen, denn der Film stellt an Spannung viele in den Schatten und an den zahlreichen Wendungen und an der Story an sich, sowieso alles was ich bisher gesehen habe, eben die gute alte Zeit.

Sicher ist die Erzählstruktur etwas verworren, ständig gibt es Sprünge, und die Musik zwischen den Sprüngen und die vielen kurzen Bilder und Einstellungen davor, eh nur einige Sekunden könnten nervig werden na und? Er erinnert an 8 Blickwinkel" wo doch der Film eigentlich gar nicht so gut wie der ist, aber so ähnlich.

Alleine schon am Anfang wo ich erfahre dass Andy im Film der Drahtzieher war, an einem Überfall wo seine Mutter ums Leben kommt was er nicht geplant hätte, aber hart auf Hart, hätte es sein Vater sein können, den er nie liebte, der nie Zeit für ihn hatte, der ihn zu einem kalten Geschäftsmann machte, alleine schon die paar Szenen am Anfang, dass ist Heulfaktor 10.

Ethan Hawke, der Hank verkörpert, ist der jüngere Bruder, das Nesthäkchen sozusagen dass ja jede Familie hat und man konnte auch die gute Vergangenheit nachvollziehen, Der Vater Albert Finney spielt ja Charles Hanson, war immer ein erbitterter Geschäftsmann, war bei einem Diamantenschleifer angestellt, und stets wenn man wem sah im Film oder seine Gedanken, sein Gesicht, ist eben aus diesem Blick oder Foto oder sonst was, eine Vorgeschichte oder eine Nachgeschichte geworden.

Albert Finney hat auch viele Preise eingeheimst:

34. Internationale Filmfestspiele in Berlin 1984: Silberner Bär, bester Darsteller für The Dresser - Ein ungleiches Paar
28. Golden Globe als Bester Hauptdarsteller (Komödie oder Musical) für Scrooge
21. Golden Globe Nominierung als Nebendarsteller (Drama, Musical or Comedy)
Einen Emmy im Jahre 2003 für seine Rolle des Winston Churchill in dem TV-Spielfilm The Gathering Storm
27. Internationale Filmfestspiele von Venedig: Coppa Volpi als besten Darsteller in Tom Jones - Zwischen Bett und Galgen
14. BAFTA-Award als meistversprechender Newcomer in Samstagnacht bis Sonntagmorgen

Was kann Phillip Seymour Hoffman vorweisen?:

Hoffman gewann eine Vielzahl von Filmpreisen, die angesehensten davon waren der Golden Globe 2006 als bester Hauptdarsteller in einem Drama und der Oscar 2006 als bester Hauptdarsteller, sowie den Chlotrudis Award 2004 und 2006 als Bester Schauspieler. Eine weitere Oscar-Nominierung erhielt er 2008 für seine Nebenrolle in Mike Nichols' Der Krieg des Charlie Wilson, verlor jedoch gegen Javier Bardem. Daneben wurde er mit Auftritten am Broadway bekannt und ist 2000 für den Tony Award nominiert worden.

Und wenn ich noch was schönes über Marisa Tomei finde:

Marisa Tomei wurde in ihrer Karriere des Öfteren für diverse Filmauszeichnungen nominiert. Allein für ihre Rolle in "In the Bedroom" wurde sie neun Mal als beste Nebendarstellerin nominiert.

Oscars hat sie auch:

1993: Beste Nebendarstellerin (für Mein Vetter Winnie)

MTV Movie Awards:

1993: Beste "Breakthrough Performance" (Mein Vetter Winnie)
1993: Bester Filmkuss (Real Love)

Und ja der Film hat auch ein paar Preiselchen:

Before the Devil Knows You're Dead wurde bei den Satellite Awards 2007 dreimal nominiert: Bestes Filmdrama, Regie und Drehbuch. Bei den Independent Spirit Awards 2008 erhielten Nebendarstellerin Marisa Tomei und erneut das Filmskript von Kelly Masterson Nominierungen.

Und noch etwas von der Handlung vom Film:

ANDY HANSON (Phillip Seymour Hoffman) ist in New York in einer Kanzlei für Immobilien angestellt, sehr angesehen, er hat eine schöne Wohnung, einen alten Saab 900 S Wagen, hat wenig Geld, die er oft für Drogen und andere Dinge braucht, ein gutes Leben und kein Geld, da er die Firma um einiges erleichtert hat, doch nun könnten sie auf der Spur sein.

HANK (Ethan Hawke) sein Bruder ist halbwegs verarmt, hat mit der Frau von seinem Bruder ein Verhältnis seit längerem, er weiß nichts davon, hat nie einen guten Job, nie richtig Geld und war das Nesthäkchen der Familie.

Die Frau von ANDY ist GINA (Marisa Tomei) die spanisch spricht und mit ANDY vielleicht doch nach Brasilien wieder auswandern will, da wo sie das letzte Mal glücklich ist, denn in Ihrer Ehe ist sie es nicht. Sie ist ein Gefühlsmensch, Ihr Mann ein Geschäftsmann, er ist immer mit Geld zusammen, sie leider immer ohne ihn deshalb der Bruder der sehr nett ist.

Dann kommt noch CHARLES (Albert Finney) dazu, der damals ein Geschäft mit NANETTE (Rosemary Harris) gegründet hat, einen Juwelierladen der so halbwegs gut geht, und diesen will ANDY ausrauben, gibt HANK die Anweisungen, doch der kriegt kalte Füße und begeht einen Fehler, er weiht nämlich BOBBY in die Story ein, ein Kleinkrimineller, und er hat eine echte Waffe bei sicht und dann geht alles schief, die Mutter wird erschossen und stirbt, BOBBY ist tot und hinterlässt eine wütende Ehefrau mit Ihrem gefährlichen Bruder.

Ein bißchen meine Meinung noch:

Der amerikanische Originaltitel verwirrt mich, aber er hat einen Ursprung. Der Titel entstammt dem irischen Trinkspruch May your glass be ever full. May the roof over your head be always strong. And may you be in heaven half an hour before the devil knows you're dead".

In dem Film bleibt einiges anfangs offen aber schließt sich komischerweise wie ein magischer Kreis, der Film endet dort wo nichts enden sollte und fängt da an wo man nicht gerne zusieht, in einer Bettszene die sehr intim ist, was mich nicht stört, aber so extrem? Analsex mit seiner Frau, Nun Hank mag ja aktiv sein aber so sehr in die Szene setzen? Ich weiß nicht. Der Film setzt von vornherein auf die Schauspieler, auf die gute Leistung und auf keinen Fall viel Blut, viel Vergewaltigung, viel technische Spielereien, irgendwelche unnötigen CGI Effekte, der Film könnte ein modernisierter abgespeckter oder übergespeckter Dogma Film sein und ist absolut gut gemacht.

Also oft kommt es mir so vor als ob das Spektrum der Darsteller nicht so groß ist aber dass ist egal, alleine wenn ich an Albert Finney als geknickter wütender und angekratzter, trauriger Vater denke muß ich ständig weinen, und ich finde, dass ist kein guter Film den man sich am Vortag von Muttertag ansehen sollte, denn jede Frau ist eine Mutter, und meine Alte ist nicht gerade von dem Film so glücklich, doch er gefiel Ihr unheimlich und sie weinte, heulte und zitterte, aber nachdem Film war sie ungewöhnlich traurig und ich hatte wieder 8 Stunden Tröstarbeit vor mir.

Die Morde in dem Film sind trotz Ihrer Blutlosigkeit irre brutal, so realistisch alles, so desolat die Wohnungen, so gefährlich die Geheimnisse, so verschwiegen alles, hier stimmt einfach alles, fast alles, das andere ist eh oben beschrieben.

Was mich auch wundert, und erinnert an Training Day", Ethan Hawke scheint oft Rollen zu spielen wo er als beeinflussbarer Typ mit schwachem Charakter, Müttersöhnchen oder sonst was spielt. Ich finde dass Finney und Hoffman nach dem Film für mich zu den Top 10 Schauspielern weltweit gehören, die ich früher nie beachtet habe, aber wenn ich an den Erfolg von Capote" denke, seine Meisterleistung, langweiliger Film, dann bin ich überzeugt der Film verdient 2 Oscars, oder 4 sogar. Ich finde der Film ist auf alle Fälle empfehlenswert.

Was mich auch am Film freute ist die ruhige und gute Kameraführung, keine hektischen Schnitte, eben eine Erzählung aus der alten Schule die mit seinem Tod dann sicher ein Ende findet, denn leider ist heute im Film wie im Leben da drüben über den Ozean alles auf Streß aufgebaut.

Ein Film ein Muss, 95 von 100

fieser kann ein Thriller kaum sein      4 von 5 Punkten
Der drogen- und spielsüchtige Andy (Philip S. Hoffmann) lebt über seine Verhältnisse. Da er Gelder seiner Firma veruntreut hat und weil auch eine Steuerprüfung ansteht, braucht er dringend Geld. Daher plant er das scheinbar perfekte Verbrechen, einen Überfall auf ein Juweliergeschäft. Es soll eigentlich eine leichte Beute von beträchtlichem Gewinn werden. Sein Bruder Hank (Ethan Hawke), ebenfalls verschuldet, wird von ihm zu dem Überfall überredet. Weil aber das Juweliergeschäft nicht nur irgendein Juweliergeschäft ist, hat Hank Bedenken bei der Ausführung des Plans. Er angagiert einen Komplizen. Fortan geht alles schief. Eine Kettenreaktion von Folgefehlern. Und die beiden brauchen immer noch das Geld...
Kurzentschlossen nimmt Andy alles selber in die Hand und macht Nägel mit Köpfen...

Altmeister und Regie-Ikone Sidney Lumet zeigt wie ein böser Thriller noch fies dazu werden kann. Seine Spezialeffekte liegen allein in einem genialen Drehbuch und in grandiosen Darstellern.

Eine heisse Sex-Szene ist der Beginn des Films. Ich habe es nicht rausbekommen, ob und wie wichtig diese Sex-Szene für den Film war.
Geschadet hat sie mit Sicherheit nicht.

Ein Thriller zum weiterempfehlen!!!


Eine Fast Tödliche Entscheidung....      1 von 5 Punkten
..ist es sich diesen "Who is the most stupid looser?"-Film anzuschauen, denn der Gram, fast 2 Stunden seines Lebens für diesen Looser-Film geopfert zu haben in immer neuen sinnlosen Rückblenden lässt einen in tiefer Depression versinken. Was diese Protagonisten an haarsträubenden Dillentatismus dazu treibt, einen geradezu stümperhaften Raubüberfall zu inzenieren, ist kein cineastisches Meisterwerk wie manche Berufskritiker meinen, sondern ein kriminell öder Langweiler. Da sind einem die Looser des Herrn Charles Bukowski um etlisches sympatischer. Warum soll man sich 113 Minuten gehirnamputierte Looser anschauen, die eher in eine geschlossene gehören ? Selten habe ich das hinaus geworfene Kinogeld mehr bereut.


Schrei in die Vergangenheit - Albert FinneySchrei in die Vergangenheit
Albert Finney, Greta Scacchi, Matthew Modine

DVD, 1. Februar 2007
     Verkaufsrang: 57629      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Paramount Schrei in die Vergangenheit, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 01.02.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Rätselhaft an diesem Werk ist die Frage, weshalb der ohnehin stets grandiose Albert Finney für diese Rolle noch nicht einmal für den Oscar nominiert wurde. Wahrscheinlich deshalb, weil er weder einen geistig oder körperlich Behinderten, noch einen Wahnsinnigen darstellt! Der Film ist sehr ergreifend und eindringlich gespielt. Eines der besten und meist unterschätzten Dramen der letzten 20 Jahre. Wer allerdings spektakuläre Handlung und Melodramatik braucht, sollte die Finger von "The Browning Version" lassen. Diese Bewertung betrifft mangels Kenntnis der DVD ausschließlich den Film.

Menschlich berührend      5 von 5 Punkten
Die deutsche Betitelung ist sensationsheischend und irreführend. Viel aussagekräftiger dagegen der englische Originaltitel: The Browning Version. Die Bedeutung erschließt sich durch den Filminhalt. Die Rolle des Protagonisten ist überzeugend besetzt. Dargestellt wird ein Mensch, der am vorzeitigen Ende seiner beruflichen Laufbahn sein Scheitern einsieht - und dadurch letztlich an Größe gewinnt.
Der Film ist großartig in Szene gesetzt, und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Es ist ein Film für Zuschauer, die durch ruhige Bilder zum Mitdenken gebracht werden möchten.


Milo - Die Erde muss warten - Bridget FondaMilo - Die Erde muss warten
Bridget Fonda, Albert Finney, Anton Yelchin

DVD, 11. Dezember 2001
     Verkaufsrang: 60910      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sony Pictures Milo - Die Erde muss warten, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.12.01

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Süß, traurig, nachdenklich      4 von 5 Punkten
Der Film fängt niedlich, fast schon kitschig an, wird aber zunehmend nachdenklicher. Die Perspektive eines Kindes, das nur den Himmel kennt und sich fragt, warum es sich für ein Leben auf der Erde entscheiden soll, bietet einiges an Möglichkeiten. Auch der Kontrast zwischen dem alten Mann, welcher das Leben kennt und es noch einmal nutzen will, weil der Himmel ihn langweilt, und dem Kind, welches im Himmel zufrieden ist und die Erde erschreckend findet, kommt dank der guten Schauspieler gut rüber.
Der Film hat zuweilen Längen und etwas zuviel Zuckerguß, ist aber ein netter Familienfilm für lange Winterabende. Und das Ende ist einfach zum Heulen schön...


Agatha Christie DVD Collection [UK IMPORT] - Albert FinneyAgatha Christie DVD Collection [UK IMPORT]
Albert Finney, Jane Birkin, James Mason, Sylvia Miles, Jacqueline Bisset

DVD, 24. Juni 2002
     Verkaufsrang: 67501     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Three keepers and a clunker      5 von 5 Punkten
I can tell you right off the clunker is "The Mirror cracked"
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Murder on the Orient Express
Definitely up to Agatha Christie standards
The movie was made as a period piece. There are great scenes of the express and other areas. The costumes are also very plush. Even though the movie is star studded the actors to not out shine the characters they play.
As usual Hercule is in earshot of many private conversations that will be used later to his sleuthing advantage once processed by his little gray cells. On the train Hercule (Albert Finney) is approached by an American business man who tries to heir him for protection. Hercule turns him down and the next morning he is dead.

This movie has every that make Agatha Christie movies great. Everyone is a suspect. Everybody could have done it. Only Hercule Poirot can figure this out. Naturally Hercule Poirot must sort through the red herrings to extract the truth. This time he comes up with two different answers. You need to add this one to your collection.
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Evil under the sun
Hercule Poirot shows proper swimming techniques
Peter Ustinov as Hercule Poirot is challenged to locate a missing jewel. To do this he must go to a small island. Guess who has a tendency to get seasick? He requests his fee in guineas (a guinea is equivalent of 21 shillings.)
Naturally someone/s is unexplainably dispatched. Of course the island is loaded with the usual suspects. Everyone has a motive and an alibi. By this time you have completely forgotten how the movie started.
Speaking about the movie, they pulled out all the stops with expensive locations, costumes, and actors. And Cole Porter tossed in for ambiance. There was even an appearance of Roddy McDowall who played Alan "Mollymauk" Musgrave in "Lord Love A Duck".
Only Hercule Poirot can figure this out. Naturally Hercule Poirot is in the right place at the right time to hear everything and extract the truth.
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Death on the Nile
I have never seen such a reptile in a first class cabin
This is a good adaptation from the book. After watching "Evil under the Sun" and "Appointment with Death" you naturally think of Peter Ustinov as Hercule Poirot. The whole movie is packed with great actors, yet even thought you recognize them they do not distract from the characters that they play.
I thought that it was a nice touch when the kids along the shore mooned Mrs. Van Schuyler (Bette Davis) as kids would do everywhere.
Simon (Simon MacCorkindale) and his new bride Linnet (Lois Chiles) are being perused by Jacqueline De Bellefort (Mia Farrow) the girl he jilted. Once onboard a boat down the Nile bodies are dropping like flies. Everyone is a suspect. Everybody could have done it. And yet nobody could have done it. Only Hercule Poirot can figure this out. Naturally Hercule Poirot is in the right place at the right time to hear everything and extract the truth.
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The Mirror cracked
The Mirror Crack'd From Side to Side,
The later version of this movie, based on a novel, Christie, "Agatha. Mirror Crack'd, The", the film Miss Marple: The Mirror Crack'd From Side to Side (1992) (TV) (UK: series title). Stays true to form. Joan Hickson is Miss Marple. Agatha Christie always considered her as the ideal Miss Marple; she shows this through her reserve savvy. Jane takes an interactive interest in the mystery and yet each character as part of the discovery, stands on their own. The ending of the story is as is in life, it is appropriate for the situation and not black and white judgmental.
This version of this movie "The Mirror Crack'd" (1980) was made with a lot of glitzy characters. Some of them were quite good such as Rock Hudson (Jason Rudd). Others were distracting as they let their real personalities overwhelm the characters. One of the worst was Angela Lansbury's portrayal of Miss Jane Marple; she was much too cutesy. Jane has this way of looking at you like she knows something.
This film was to Americanize (black and white, judgmental.) and half the characters were combined for brevity.

Einfach nur genial!      5 von 5 Punkten
Hier sind sie also: Die vier besten Agatha Christies auf DVD - zusammengefasst und in der Originalfassung!
Murder on the Orientexpress (Mord im Orientexpress) mit Albert Finney und Ingrid Bergmann. Poirot fährt mit dem Orientexpress. Und obwohl es Winter ist, ist der Wagon nach Calais voll besetzt.
Wenige Tage später bleibt der Zug in einer Schneewehe stecken - und dann wird auch noch ein Passagier ermordet. Der Mörder muss noch im Zug sein. Doch anscheinend kannte keiner den Toten, oder hatte geschweigedenn ein Motiv...
Agatha Christies ungeschlagenes Meisterwerk! (Auch das Buch ist sehr zu empfehlen.)
Evil under the sun (Das Böse unter der Sonne) - diesmal mit Sir Peter Ustinov als Poirot. Der Film kann besonders mit seiner Starbesetzung glänzen:
Sir Peter Ustinov als Poirot (wie schon erwähnt),
und außerdem noch Jane Birkin, Maggie Smith, Diana Rigg, James Mason und Colin Blakely!
Ganz kurz zur Story: Ort des Geschehens ist eine Ferieninsel an der Adria. Doch schon nach ein paar Tagen geschieht der erste Zwischenfall: Arlena Marshall, die bekannte Schauspielerin, wird erwürgt aufgefunden. Jeder hatte ein Motiv, doch alle haben ein Alibi... (und selbstverständlich fehlt eine gehörige Portion Witz nicht!)
Death on the Nile (Tod auf dem Nil) - ebenfalls mit Sir Peter Ustinov als Poirot. Poirot befindet sich auf einer Urlaubsreise auf dem Nil. Es kommt, was kommen muss: Ein Mord geschieht! Die Hauptverdächtige hat ein Alibi, doch selbst da fehlt es an Motiven nicht...
Auch dieser Film kann mit Staraufgebot glänzen:
Peter Ustinov, Jane Birkin, Bette Davis, Mia Farrow, Angela Lansbury und David Niven!
The Mirror cracked (Tod im Spiegel oder Dummheit ist gefährlich, in manchen Übersetzungen auch: Botschaft der Madonna) - ein Genuss für Miss Marple Liebhaber. Angela Lansbury spielt die clevere alte Dame, die vor einem Rätsel steht:
Eine Filmschauspielerin (Marina Gregg) ist in St. Mary Mead und gibt dort einen Empfang. Doch die Partystimmung ändert sich, als ein Gast ermordet wird: Eine junge Frau. Wenig später scheint es jedoch, als gelte der Anschlag für Marina...
Ob dieser Film an die alten schwarzweiß Verfilmungen mit Margaret Rutherford heranreicht, darüber lässt sich sicher streiten. Es ist auf jeden Fall eine gelunge Verfilmung des Buches!
Also, wie schon gesagt: Eine super Kombination von Agatha Christies besten Werken, mit Starbesetzung verfilmt. Für Agatha Christie Fans ein Muss!


Breakfast of Champions - Frühstück für Helden - Bruce WillisBreakfast of Champions - Frühstück für Helden
Bruce Willis, Albert Finney, Nick Nolte

Videokassette, 21. Februar 2000
     Verkaufsrang: 6701     

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Alan Rudolphs Adaption von Kurt Vonneguts gleichnamigen Buch beschäftigt sich mit der Welt des Autohändlers Dwayne Hoover (Bruce Willis), seiner drogen- und fernsehsüchtigen Frau Celia (Barbara Hershey), seinem auf Frauenkleider scharfen Chef Harry (Nick Nolte), seiner Sekretärin und Geliebten Francine (Glenne Headly) und Vonneguts Alter Ego, dem Schundautor Kilgore Trout (Albert Finney). Dwayne verzweifelt über seinem eintönigen Leben und sucht nach einem Sinn, den er hofft, bei Trout zu finden. Dieser befindet sich zufällig in der Stadt, da er von einem Provinz-Kunstfestival eingeladen worden ist.
Dwaynes Situation verschärft sich, als die Umweltbehörde ein Grundstück wegen möglicher giftiger Ablagerung ins Visier nimmt, das ihm gehört. Während er den Sinn des Lebens sucht, verliert Celia mehr und mehr ihren Bezug zur Realität, Harry verfällt mehr und mehr der Paranoia, dass Dwayne von seiner Vorliebe für Frauenfummel wissen könnte, wohingegen Francine immer weniger mit Dwaynes im Laufe der Zeit auftretenden, eigenartigen charakterlichen Veränderungen klarkommt. Für Kilgore Trout hingegen stellt sein bevorstehender Auftritt auf dem Provinz-Festival den Höhepunkt einer stetig fortschreitenden Selbsterniedrigung dar.
Es ist schwierig zu verstehen, was dieser Film eigentlich möchte, denn seine exzentrischen Hauptfiguren bleiben dem Zuschauer fremd. In diesem Umfeld steht Glenne Headly als ein sympathisches Eiland in einem Ozean der Egozentrik und bietet den einzig wahren Bezugspunkt der Geschichte. Auch Albert Finney kreiert einige sehr schöne Momente in der Rolle des heruntergekommenen Autoren, z.B. wenn er seinen Lesern gegenübertritt, von denen ihn die einen verachten, während ihn die anderen kultisch verehren, obwohl er genau weiß, dass sie seine Werke gar nicht verstehen. Amüsant ist in diesem Zusammenhang ein Kurzauftritt von Kurt Vonnegut. -Bret Fetzer


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Bis man tot ist, heißt alles Leben....      5 von 5 Punkten
*****
Na da wurde der der deutsche "Montags-Videotheken-Besucher" mal wieder schön hinter's Licht geführt.
[Und ich betone an dieser Stelle das Beispiel einer Videothek, da der Film in unseren (und definitiv auch in den amerikanischen) Kinos kaum beachtet wurde, ja eigentlich völlig unterging.]
Und nun hat sich der besagte "Montags-Videotheken-Besucher" also daran gemacht, sich und seinem Anhang mal wieder erfrischend leichte Kost für den Feuerabend zu bieten.
"Oho, ein 'Willis'-Film. Kenn ich gar nicht..."
Jaja, ein Willis-Film. Ein echter Willes-Film? Wohl kaum. Oder doch? Zumindest ist es keiner, wenn man versucht den guten Bruce immernoch in seine "Sitrb Langsam"-Rolle zu quetschen, denn aus dieser ist er eindeutig herausgewachsen.
"Breakfast of Champions" ist alles andere als Popcorn-Kino für den Mainstream. Vielmehr spiegelt er genau die Mitte des Mainstreams wider, die uns beim anschauen des Films so absurd und irrational erscheint, dass man meinen könnte, eine minderbeachtete Subkultur amerikanischer Gesellschaft beim selbstzerstörerischen Treiben zu beobachten.
Und auch wenn es sich bei "Breakfast of Champions" am Ende aller Dinge immernoch um eine Satire handelt, so ist deren beängstigende Realitätsnähe alles andere als lustig. Damit will ich selbstverständlich nicht sagen, dass es norm-geregelt zur Tagesordnung gehört, wenn eure Ehefrauen euch als einzige Kommunikationsbasis im permanenten Tabelttenrausch Werbesprüche an den Kopf werfen, eure Kinder Schlagersongs im hauseigenen Atombunker produzieren und man als Gebrauchtwarenhändler früher oder später dem Wahnsinn verfällt. Nein, norm-geregelt plagt man sich mit noch vielen weiteren Problemen herum, die der Film nicht anspricht.
Und in all der Hülle und Fülle 'seiner' sarkastischen Kritik an die kleinbürgerliche US-Gesellschaft, kann man das einerseits wohl kaum verlangen und fährt andererseits wohl auch besser damit, sich erst diesen Teil der Henkersmahlzeit auf der Zunge zergehen zu lassen, bevor man zum "Dinner for Champions" schreitet.
Prost, Mahlzeit!
Tabasco 2002


 Weitere Kundenmeinungen


The Duellists [UK IMPORT] - Keith CarradineThe Duellists [UK IMPORT]
Keith Carradine, Harvey Keitel, Edward Fox, Albert Finney, Cristina Raines

DVD, 24. März 2003
     Verkaufsrang: 60029      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Mantel und Degen      4 von 5 Punkten
Mit einem minimalen Budget ausgestattet, drehte Ridley Scott ("Blade Runner") mit "The Duellists" seinen Debütfilm. Die Story ist einer Kurzgeschichte von Joseph Conrad entlehnt: Zwei Offiziere der napoleonischen Armee, gänzlich unterschiedliche Charaktere, treffen aufeinander. Der eine, Feraud (Harvey Keitel), ist ein glühender Bonapartist, aufbrausend und schnell mit dem Degen zur Hand; der andere, d'Hubert (Keith Carradine), eher hölzern, pragmatisch und pflichtbewußt. Wegen einer Lappalie gerät Feraud in Zorn und fordert d'Hubert zum Duell. Der Zweikampf stillt aber Ferauds Blutdurst noch lange nicht. Wieder und wieder versucht er während des Rußlandfeldzuges, d'Hubert im Duell zu töten, doch der Krieg greift auf groteske Weise immer wieder ein und verhindert einen tödlichen Ausgang: mal wird der strebsame d'Hubert schneller befördert (und der Kodex verbot, einen ranghöheren Offizier zu fordern), mal greifen russische Husaren just in dem Augenblick an, als sich die Kontrahenten gegenüberstehen. Mit der Verbannung des Kaisers nach St. Helena ändern sich die Verhältnisse für die beiden Offiziere grundlegend - an dem fanatischen Haß, mit dem Feraud d'Hubert verfolgt und dessen Leben einfordert, ändert sich nicht das Geringste...
Mit sparsamen Mitteln ist hier ein spannender, manchmal vergnüglicher, manchmal todernster Film entstanden. Nicht zuletzt dank der großartigen Darsteller (außer den Hauptdarstellern ist Edward Fox in einer Nebenrolle zu sehen) wird die Story glaubhaft und atmosphärisch dicht transportiert.
Farbenfroh, schnell und lebendig in Szene gesetzt, mit mitreißenden Duellsequenzen - das ist dieser Film. Wer allerdings auf laute, krachende Hollywood-Action setzt, wird nicht auf seine Kosten kommen: Der Film ist eher etwas für Freunde der stilleren Zwischentöne; immerhin wird hier mit dem Säbel oder Degen gefochten und nicht mit Bomben und Granaten...


Big Fish - Ewan McGregorBig Fish
Ewan McGregor, Albert Finney, Billy Crudup

Videokassette, 9. November 2004
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BIG FISH



Washington Square - Sie war bereit, alles zu geben - Jennifer Jason LeighWashington Square - Sie war bereit, alles zu geben
Jennifer Jason Leigh, Albert Finney, Ben Chaplin

Videokassette, 2. Oktober 1998
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Sehr bewegend      5 von 5 Punkten
Das Cover-Bild läßt ein schwülstiges oder gar erotisches Gehstock-Reifenrock-Drama erwarten, die in den 1990er Jahren so populär waren. Dazu kann man diesen Film nicht zählen. Er endet weder mit einem klassischen Happyend, noch mit einem tragisch-schönen Höhepunkt.
Der Film ist sehr bewegend, die Auswahl der drei Hauptdarsteller überaus gelungen. Jennifer Jason Leigh ist für ihre Rolle eigentlich etwas zu hübsch, aber das macht sie durch ihr großartiges Spiel wett.
Die Moderne nimmt oft in Anspruch keine Tabus mehr zu haben. Ich kenne jedoch kein Buch oder Film moderner Autoren, die solche gnadenlosen Darstellungen wagen. Henry James (1843 - 1916) beschreibt hier die keineswegs nur in der Öffentlichkeit verbrämte, dabei aber zutiefst wahrhaftige Lieblosigkeit eines Vaters gegenüber seiner treuen Tochter. Er beschreibt in Morris einen jungen leidenschaftlichen Mann, der tatsächlich glaubt eine Frau zu lieben und sich erst mit ihrer drohenden Enterbung seinen Illusionen bewusst wird. Catherine kann sich nicht selber befreien, ihr Verlobter verlässt sie und sie bleibt bei ihrem ihr Vater, der Jahre später stirbt. Die freundschaftliche Versöhnung mit dem inszwischen verheirateten Morris Townsend zeigt jedoch am Ende, dass sie der wahrhaft starke Mensch in dieser Geschichte war.

Wunderschöne Musik für ruhige Stunden      5 von 5 Punkten
Nachdem ich mir den Film angesehen hatte, war mir sofort klar, daß ich diese CD kaufen würde. Das Stück 22 ist mein Favourit.


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Agatha Christie's Murder On The Orient Express [UK IMPORT] - Albert FinneyAgatha Christie's Murder On The Orient Express [UK IMPORT]
Albert Finney, Anthony Perkins, Richard Widmark, Ingrid Bergman, Lauren Bacall

DVD, 7. Januar 2008

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Albert Finney, Matthew Modine, Greta Scacchi, Michael Gambon

DVD, 5. März 2007

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Albert Finney, Susannah York, Diane Cilento, Joan Greenwood, Hugh Griffith

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Shoot The Moon [UK IMPORT] - Albert FinneyShoot The Moon [UK IMPORT]
Albert Finney, Diane Keaton, Karen Allen, Dana Hill, Peter Weller

Videokassette, 21. Juni 1993

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