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| DVDs: Benno Fürmann | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Der Eisbär Karina Krawczyk, Benno Fürmann DVD, 14. Januar 2005 Verkaufsrang: 25479
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Super-Streifen - dafür gibts volle Punktzahl ... 5 von 5 Punkten Hab den Film damals im Kino gesehen und jetzt wieder auf DVD. Wunderbar. Witzig, wie jung die alle waren, z.B. Benno Führmann ...
Sehr gute schauspielerische Leistung von Karina Krawczyk und Til Schweiger! Harmonie vom ersten Moment an. Sehr gut gemacht auch die Parallel-Geschichten die dann zum "Show-Down" zusammenführen. Perfekt auch das Kneipen-Hocker-Trio, köstlich.
Da hatte Til einen tolles Filmchen hingebastelt - Hut ab!
Wer "Knocking on Heavens Door" mag ...
Absolut empfehlenswert!
Humorvoller Thriller 4 von 5 Punkten Leo ist ein Profikiller. Sein Name ist Programm. Er ist 'Der Eisbär!'. Dann bekommt er einen Auftrag vom skrupellosen 'Gesundheitsminister'. Ohne das Wissen von Leo soll die Aktion abgeblasen werden.
Nico hat auch einen Auftrag. Im Mercedes des 'Gesundheitsminister', den sie überführen soll, ist eine Bombe. Der alte Mercedes soll zurück zu seinem Besitzer.
Fabian und Reza haben keinen Auftrag. Sie halten sich für Checker, sind Chaoten und ganz gewiss keine Frauenversteher. An einer Tanke steht ein alter Mercedes. Wer so etwas fährt zieht die Mädels an wie der Honig die Fliegen.
Der Eisbär versemmelt schließlich und endlich seinen Auftrag. Die schöne Nico auch. In 'Pauls Ecke' kommt es zum Zusammentreffen der beiden Versager. Der Eisbär zeigt sich hier alles andere als kalt. Das Eis schmilzt. Es bedarf keines Klimawandels.
Ab jetzt nimmt die Katastrophe ihren Lauf.
Ein komödialer Thriller. Humor und Action im Einklang wie Ying und Yang. Witzige Dialoge wechseln sich ab mit wilden Schiesereien. Spaßige Desperadoverfilmung.
Und die Schauspieler sind eh die Creme de la Crema des deutschen Films. Ein echter Kultfilm. Thrill, thriller, am thrillesten. Witz, witzig, am witzigsten. Ein Stern Abzug da meiner Meinung nach etwas schwärzerer Humor dem Ganzen die Krone aufsetzen könnte. Genau dieses wurde aber versäumt.
Die deutsche Antwort auf Pulp Fiction? 3 von 5 Punkten Nach dem großartigen "Knockin' on heavens door" und zwei weniger erfolgreichen Ausflügen ins amerikanische Filmgeschäft ("Judas Kiss" und "The Replacement Killers") dachte sich Til Schweiger, ich drehe mal selbst einen Film, in dem ich einmal so richtig cool sein kann. Bei Tarantino hat's ja auch geklappt.
Also entstand der Eisbär, welcher einige wirklich gute und coole Szenen sowie Dialoge aufweisen kann. Allerdings kommt man irgendwie nicht wirklich drumherum, diesen Film ins Fahrwasser von "Pulp Fiction" zu werfen. Zu groß sind die Anlehnungen im Aufbau und der Versuch, einen Kultfilm zu verdeutschen: Til Schweiger als Profikiller mit Gewissensbissen!
Deutsche Filme haben es im allgemeinen schwerer, da man sich einfach an die Sehgewohnheiten amerikanischer Großproduktionen gewöhnt hat. Größer, schneller, lauter...
Und doch sollte man diesem Film eine Chance geben, da er wirklich unterhaltsam ist und auch seine starken Momenten hat. Vorallem treten viele deutsche Promis in unzähligen Cameos vor die Kamera.
Aber der Funke will nicht wirklich überspringen. Einige Dialoge, sinnlose Dialoge, werden einfach vor die Wand gefahren so daß man sich manchmal denkt: Was war denn das jetzt? Dann doch lieber "Knockin's on heavens door" und "Pulp Fiction" als getrennte Filme. Aber als gemütliche Abendunterhaltung reicht der Film allemal.
Einfach nur gut 5 von 5 Punkten Ich kann die positiven Meinungen zu diesem Film nur unterstützen. Endlich mal wieder eine deutscher Film, dessen Humor nicht typisch deutsch plump daher kommt, sondern einfach richtig gut ist. Bis jetzt war der Film auf DVD-abenden bei Freunden nie ein Fehlgriff. Darum will ich auch garnicht zu viel über den Film verraten und rate nur zum anschauen.
Interessant vielleicht für Till Schweiger -Fans, dass er CoProduzent dieses Filmes ist
Das es auf der DVD nicht allzuviele Extas gibt, muss man verzeihen und kann ich nicht bestätigen. Schließlich ist der Film von 1998 wo es bekanntlich noch keine DVD und somit auch keine Notwendigkeit von Extras gab, die man 2003 beim Produzieren der DVD hätte verwenden können. Aber das es trotzdem für Schauspielerinfos, Trailer und ein paar Interviewes gereicht hat, ist aus meiner Sicht schon mal mehr, als auf vielen anderen DVD von "älteren" Filmen.
Na endlich 4 von 5 Punkten Story: Leo der Killer vermasselt einen Auftrag und muss nun selbst bald sterben. Nico ebenfalls eine Killerin vermasselt auch ihren Auftrag und soll auch bald sterben. Reza und Fabian zwei Typen die Frauen suchen sind zumindest teilweise Schuld daran, dass die Beiden sterben sollen.
Leo und Nico treffen sich in einer Bar und verlieben sich. Doch dann kommt es zum Showdown.
Bild/Ton: Das Bild ist nicht sonderlich, aber fürs Fernsehn reicht es, genauso der Ton.
Extras: Interviews, Produktionsnotizen, Trailer
Kritik: Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal einen guten deutschen Film zu Gesicht bekomme. Doch dieser Übertrifft bei weitem meine Erwartungen. Es gibt Action, Liebe und Humor. Und auch die Schauspieler geben sich richtig Mühe. Und der Kameramann hat ebenfalls sein Handwerk verstanden, also keine hektischen Fahrten durch Hamburgsstrassen und auch keine Einstellungen hinter Fenstern mir Balken davor (damit es geheim aussieht). Das Budget war leider nicht so hoch, aber vielleicht hat auch gerade dies den Film gerettet.
Es gäbe 5 Sterne, wenn die Extras noch gut wären. Aber für die Mühe und das Verantwortungsbewusstsein des Regisseurs einen guten deutschen Film zu machen gibt es allein schon 4 Sterne.
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Der Krieger + die Kaiserin Franka Potente, Benno Fürmann, Joachim Król Videokassette, 6. Dezember 2001 Verkaufsrang: 1727 Die Liebe findet alle, auch die, die sich vor ihr verstecken. In Der Krieger und die Kaiserin kommt sie mit der Wucht eines LKWs, der Sissi überfährt und Bodo zum Lebensretter wider Willen macht. Mit einem Luftröhrenschnitt bewahrt der ehemalige Bundeswehrsoldat die in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt arbeitende Krankenschwester vor dem sicheren Tod. Aber noch bevor sie weiß, was ihr geschehen ist, verschwindet Bodo (Benno Fürmann) wieder und überlässt Sissi (Franka Potente) den inzwischen angekommenen Rettungshelfern. Mit Lola rennt hat Tom Tykwer bewiesen, dass er die Mechanik des Kinos wie zurzeit kein anderer deutscher Regisseur beherrscht. Die Perfektion, mit der er die Maschinerie seines Films bedient hat, lässt dabei wenig Spielraum für Emotionen. Man ist beeindruckt, aber bleibt auch auf Distanz. Bei Der Krieger und die Kaiserin dreht sich dagegen alles um Nähe. Sissi und Bodo, die sich beide vom Leben zurückgezogen haben, müssen die Mauern um sich herum überwinden, und wir als Zuschauer sollen ihnen dabei so nah wie möglich kommen. Wie Tykwer dieses moderne Märchen von einer verträumten Infantin -- Sissi, die eigentlich Simone heißt, ist in ihrer Klinik weniger eine Krankenschwester als eine Königin der Herzen -- und einem völlig verschlossenen Einzelkämpfer in Szene setzt, ist nicht weniger virtuos als in seinen früheren Filmen. Aber er stellt seine eigene Virtuosität nicht mehr so deutlich heraus. Nicht der Regisseur steht hier im Mittelpunkt, sondern Sissi und Bodo. Wie immer bei Tom Tykwer bringt die Liebe in diesem Traumstück aus einem seltsam verwunschenen Wuppertal erst einmal nur Komplikationen mit sich. Sissis Leben gerät genauso aus seiner Bahn wie das von Bodo. Nur akzeptiert sie die Macht des Schicksals, während er sich gegen sie sträubt. Bodos abweisende Haltung und sein Bemühen um Distanz sollen eine ungeheure Verzweiflung verbergen. In Benno Fürmanns Mimik, in seiner Gestik und seiner Körperhaltung wird der Schmerz dieses Mannes, der nicht mehr lieben will, transparent. Er muss von Sissi erlöst werden. Franka Potente hat hier etwas geradezu Engelhaftes. Ihre Sissi ist eigentlich zu gut für diese Welt, aber im entscheidenden Moment hat sie die Kraft, sie zu verändern. Die traumwandlerische Sicherheit, mit der Franka Potente dieses durch einen Luftröhrenschnitt erweckte Dornröschen alle Hindernisse überwinden lässt, trifft einen direkt ins Herz. --Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Mit der beste Film, den ich je sah 5 von 5 Punkten Nachdem ich "der Krieger und die Kaiserin" im Kino sah, bin ich nach dem Film auf die Straße getreten und dachte, dass das wohl einer der schönsten Filme war, den ich je gesehen habe. Die beiden Hauptfiguren sind zauberhaft und skurril zugleich und geben dem Film das gewisse Etwas. Ich bin ohnehin ein Fan von Franka Potente und auch Benno Führmann spielt einfach großartig. Noch dazu ist Tom Tykwer einfach ein großartiger Regisseur; schon "Lola rennt" gehörte zu meinen Favoriten.
Einmal geht es in dem Film um eine wundervoll erzählte Liebesgeschichte, die mich selbst sehr eingewoben hat. Aber auch die eigenen Geschichten der beiden Hauptakteure mit all ihren Problemen, Hoffnungen und Träumen nehmen den Zuschauer sehr mit.
"Der Krieger und die Kaiserin" hat für mich soviele Sterne verdient, wie es sie am Himmel gibt, denn noch nie hat mich ein Film so berührt.
Mehr davon!!!
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Das Staatsgeheimnis + Check-In to Disaster Benno Fürmann, Nele Mueller-Stöfen, Jutta Wachowiak DVD, 3. Mai 2004 Verkaufsrang: 31744 "Das Staatsgeheimnis" ...ein Sumpf von Korruption und Gewalt. Lars hält sich mehr schlecht als recht mit einer Sushi-Bar über Wasser. Eines Tages erhält er überraschend einen Anruf. Es ist seine Mutter Irene, zu der er seit langem kaum Kontakt hatte. Als er in ihre Wohnung kommt, liegt sie im Sterben - scheinbar eine Herzattacke. Vergebens versucht die Frau, ihrem Sohn ein Geheimnis anzuvertrauen, doch sie bringt nur noch ein paar wirre Worte hervor... Verblüfft stellt er fest, dass seine Mutter heimlich ein von der Stasi während der Wende ergaunertes Millionenvermögen verwaltet hat. Aber nicht nur das: Irene hatte als Einzige Zugang zum Safe einer Züricher Großbank, genauer gesagt: zum "Staatsgeheimnis". Lars ahnt nicht, dass er den Schlüssel dazu bereits in den Händen hält. Darsteller: Benno Fürmann, Nele Mueller-Stöfen, Otto Mellies, Michael Hanemann, Günter Junghans, Jutta Wachowiak Regie: Matthias Glasner "Check-in to Disaster" ...überlebt zu haben, heisst nicht, gerettet zu sein. Dem Chef der "Dream Air", vom Vanderbourgh, steht das Wasser bis zum Hals. Warnungen eines Mechanikers, der A-Check einer Boing sei längst überfällig, schlägt er in den Wind. Nach wenigen Flugstunden passiert die Katastrophe. Die Boing 737 gerät in Brand - und muss mitten in der afrikanischen Wüste auf einem verlassenen Militärgelände notlanden. Nur wenige überleben. Sie alle haben nur eine einzige Chance, aus dem verminten Areal zu kommen und gerettet zu werden, und das ist ein waghalsiger Plan... Darsteller: Isabella Parkinson, Jürgen Lehmann, André Hennicke, Adam Bousdoukos, Hans Peter Korff; Regie: Uwe Frießner
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Das Staatgeheimnis - 95 Minuten pure Spannung 5 von 5 Punkten Trotzdem der Film nicht mehr ganz neu ist:
Schon lange nicht mehr habe ich einen so gut inszenierten und spannenden Film gesehen. Spannung für den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute.
Die Hauptrolle hätte mit Benno Fürmann wohl kaum besser besetzt werden können. Am Schluss lässt Regisseur Matthias Glasner für den Zuschauer eine Frage offen.
Ich kann den Film Freunden der jüngeren Zeitgeschichte Deutschlands sehr empfehlen. Vorausgesetzt man hat etwas Hintergrundwissen um die Praktiken von Stasi und BND.
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Sperling 1996-1997 (2 DVDs) Dieter Pfaff, Benno Fürmann, Petra Kleinert DVD, 2. Oktober 2006 Verkaufsrang: 32918 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Sperling 1996-1997 (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.10.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Dieter Pfaff ist der Beste 5 von 5 Punkten Diese vier Krimis der Reihe "Sperling" mit Dieter Pfaff in der Hauptrolle sind wirklich super. Sie haben mich total begeistert und ich bedauere, dass es die restlichen Folgen nicht (hoffentlich nur noch nicht) auf DVD zu kaufen gibt.
Ich denke, dass, wenn überhaupt, nur ganz wenige Krimis ein so hohes Niveau besitzen und so fastzinierend sind wie die Krimis der Reihe "Sperling".
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Freunde Benno Fürmann, Christiane Paul, Erdal Yildiz DVD, 30. August 2001 Verkaufsrang: 47491
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Meilenstein 5 von 5 Punkten Ich werte diesen Film als Meilenstein des neuen deutschen Films. Ein genialer, glaubwürdiger Krimi und eine Gefühlsgeschichte zugleich, jedoch überschneiden sich beide Teile niemals derart, dass ein Teil leidet. Fürmann und Yildiz sind ein perfektes Team. Dieser Film ist Qualität, hebt sich wohltuend von Soloalbum und Vergleichbarem ab. Keine GZSZ, gestreckt auf 90 Minuten, kein Pathos, keine Schminke. Absolute Empfehlung!
Spannend! 4 von 5 Punkten Ich habe mir eigentlich nicht viel von diesem Film erwartet, da er mir völlig unbekannt war. Doch er ist spannend und vorallem Benno Fürmann ist gaaanz nett anzusehen ;-) ... |
Anatomie Franka Potente, Benno Fürmann, Anna Loos Videokassette, 28. Januar 2002 Verkaufsrang: 3307 Der erfolgreichste deutsche Kinofilm des Jahres 2000, Anatomie, wurde nach seinem Ableben an den Theaterkassen einer Autopsie unterzogen: Wo lag der Grund für den großen Anklang, den er beim Publikum erreichte? Sicher, er schwamm im Fahrwasser der Teenie-Slasher Scream und Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast. Und weiterhin war die Hauptrolle mit Franka Potente, dem Star des Vorjahresabräumers Lola rennt, besetzt. Auf den ersten Blick mag diese einfache Rechnung aufgehen, doch Anatomie funktioniert auch auf vielen anderen Ebenen: Er beginnt als flotte Studentenposse mit eindeutig zweideutigen Sprüchen aus dem Fundus der beliebten Highschool-Filme amerikanischer Bauart. Zum düster-fröhlichen Forschen im Sinne der Flatliners kommt ein wenig Frankenstein-Grusel -- nicht zu vergessen die Leichenspielereien alter Schocker-Streifen aus der britischen "Hammer"-Schmiede. Bald wird die Leichenhalle aber so ungemütlich wie in Nightwatch - Nachtwache und es schleicht sich Mediziner-Thrill à la Coma ein. Als Eiswürfel im Spannungcocktail klirren düstere Experimente der Vergangenheit, und ein guter Schuss klassischer Geheimbund-Schauerromantik rundet das Ganze ab. Regisseur Stefan Ruzowitzky (Tempo, Die Siebtelbauern) ist es gelungen, sich von all den Vorbildern kleine Fassetten zu entlehnen, aber nicht an sie zu klammern. Anatomie hat seine eigene Bild- und Erzählsprache und nutzt die Kulisse Heidelbergs nicht als bloße Schablone: Weder wird eine Hollywood-Geschichte mit dünner Lokaltünche überzogen, noch werden Touristen-Klischees bedient. Franka Potente (Der Krieger und die Kaiserin) spielt souverän die wissbegierige Studentin mit überschatteter Vergangenheit. Benno Führmann (Der Eisbär) gestaltet beide Seiten seiner Figur mit überraschender Überzeugungskraft. Auch die weiteren Darsteller, Anna Loos, Holger Speckhahn und Sebastian Blomberg, haben dankbare Rollen, die keineswegs so standardisiert sind, wie sie zunächst erscheinen. Anatomie ist nicht die moderne Wiedergeburt des deutschen Horrorfilms der 20er-Jahre, wie es die Produzenten teilweise im Sinn gehabt hatten. Vielmehr ist er ein hoffnungsvoller Anschluss an das zeitgemäße und erfolgreiche Unterhaltungskino. Dies zeigt sich auch in der englischen Synchronfassung, die auf der DVD enthalten ist: Ein Vergleich lohnt sich unbedingt. --Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 61 Bewertungen)
Den Göttern gleich. 4 von 5 Punkten Auf anraten ihres Münchener Professors setzt Paula ihr Medizinstudium in Heidelberg fort. Bereits ihr Großvater und Vater waren Ärzte. Schnell findet Paula neue Freunde. Viel Zeit für Freizeit bleibt allerdings nicht, denn von den Studenten wird einiges verlangt.
Als Menschen verschwinden und Paula diese auf dem Seziertisch wiederfindet, wird sie misstrauisch und beginnt zu recherchieren. Es scheint eine inoffizielle, konspirative Vereinigung zu geben, die andere Tugenden, als die des Hippokrates verfolgt. Sehr schnell wird es für Paula gefährlich. Sie sucht Verbündete, doch zunächst glaubt man ihr nicht. Die Lage spitzt sich gefährlich zu.
Der Film benutzt eine interessante Kernidee und setzt sie spannend, wenn auch nicht Klischeefrei, um. Die Dialoge hätten besser ausfallen können, doch die gewählten Szenarien mit vielen pittoresken Details kommen gut beim Zuschauer an. Wenige gut platzierte Überraschungen und pfiffige Lösungen lassen die Spannungskurve immer wieder hochschnellen.
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Der Eisbär Karina Krawczyk, Benno Fürmann DVD, 6. Juli 1999 Verkaufsrang: 48440 Leo, genannt Der Eisbär, ist ein Auftragskiller in Nöten. Er hat den falschen Mann umgebracht, und nun steht er selbst ganz oben auf der Abschussliste. Das verbindet ihn mit Nico, die von ihrem Komplizen gesucht wird, weil ihr ein mit einer Bombe präparierter Mercedes gestohlen wurde, der für einen anderen Gangsterboss bestimmt war. In diesem sitzen statt dessen nun Fabian und Reza, nicht wissend, was sie da im Kofferraum fröhlich durch die Nacht kutschieren. Nach einem Überfall auf ein Schnellrestaurant klebt den beiden Jungspunden dann auch noch die Polizei an den Fersen. Und während Leo und Reza sich in "Paul's Eck"-Kneipe bei Tequila und Zigaretten heftig verlieben, tobt draußen eine Verfolgungsjagd, die schließlich beim Showdown vor der Kneipe ein fulminantes Ende findet. Der Eisbär ist Til Schweigers Regiedebüt, wobei er -- wie schon bei Thomas Jahns Knockin' on Heaven's Door -- nebenbei auch noch als Produzent und Hauptdarsteller in Erscheinung tritt. Und wie Thomas Jahns Film, wird auch in Der Eisbär Til Schweigers Vorliebe für Quentin Tarantino überdeutlich. Im Gegensatz zum amerikanischen "Wunderkind" aber fehlt es Til Schweiger und seinem Autor und Co-Regisseur Granz Henman an den notwendigen Einfällen und der Pointiertheit der Dialoge, um aus einer witzigen Anfangssituation ein deutsches Pendant zu Pulp Fiction entstehen zu lassen. Da hilft es auch nichts, dass der Film mit Leander Haußmann, Katharina Thalbach, Heiner Lauterbach, Tom Gerhardt und der Deutsch-Rocklegende Peter Maffay ein breites Staraufgebot vorweisen kann. Allzu sehr merkt man dem Film an, dass er an den Kino-Erfolg von Knockin on Heavens Door anknüpfen will. Leider ist nur ein recht müder Abklatsch dabei herausgekommen. --Harald Stucke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Schweiger Meets Altman 5 von 5 Punkten Zu nächst- Der Eisbär ist der beste Film der deutschen Nachkriegsgeschichte. Punkt Oft wird hier versucht eine Linie zu Quentin Tarantino zu ziehen. Dabei gibt es eine viel leichtere Verwandschaft. Viel mehr Ähnlichkeit hat das Meisterwerk des leicht dröge wirkenden Schauspielers Schweiger zu dem Kult Movie "Short Cuts" von Robert Altman mit Tim Robbins- ein geniales, ein herrliches WirrWarr von Storylines, wundervoll ineinander verwoben und dabei nicht Comic gleich anmutend und albern wie Pulp Fiction(trotzdem gut!), sondern bodenbehaftend, sogar tiefgründig und metaphysisch. Ein spitzen Film, prima Unterhaltung- In Osteuropa und Russland die Nr.1 der deutschen Film Produktionen auf DVD. Warum wohl ?
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Kiss My Blood Benno Fürmann, Anja Fischer, Thomas Haydn Videokassette, 5. Mai 2000 Verkaufsrang: 7352 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Müll aus deutschen Landen 1 von 5 Punkten Wir Deutschen können Comedy & Krimi aber mehr nicht. Das beweist dieser amateurhafte Vampirfilm besonders gut. Die nicht existente Story wird quasi nur noch von der Besetzung unterboten. Das das ganze Gekaspere dann auch noch gekürzt ist stört da kaum noch. Guckt euch lieber John Carpenters Vampire oder Blade an. Da gibts wenigstens was fürs Geld! |
Sin Eater - Die Seele des Bösen Heath Ledger, Shannyn Sossamon, Benno Fürmann, Mark Addy, Peter Weller Videokassette Verkaufsrang: 14737 "Der junge Priester Alex Bermier reist von New York nach Rom, um den den angeblichen Selbstmord seines Mentors aufzuklären. Dort entdeckt er, dass der geheimnisvolle Tod das Werk einer Sekte ist, der sogenannten Sin Eater, die Menschen von ihren Sünden "erlösen", indem sie deren Körperteile und damit die Sünde essen."
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Der Eisbär Til Schweiger, Karina Krawczyk, Benno Fürmann, Stefan Krawczyk Videokassette, 1. November 2001 Verkaufsrang: 12785 Leo, genannt Der Eisbär, ist ein Auftragskiller in Nöten. Er hat den falschen Mann umgebracht, und nun steht er selbst ganz oben auf der Abschussliste. Das verbindet ihn mit Nico, die von ihrem Komplizen gesucht wird, weil ihr ein mit einer Bombe präparierter Mercedes gestohlen wurde, der für einen anderen Gangsterboss bestimmt war. In diesem sitzen statt dessen nun Fabian und Reza, nicht wissend, was sie da im Kofferraum fröhlich durch die Nacht kutschieren. Nach einem Überfall auf ein Schnellrestaurant klebt den beiden Jungspunden dann auch noch die Polizei an den Fersen. Und während Leo und Reza sich in "Paul's Eck"-Kneipe bei Tequila und Zigaretten heftig verlieben, tobt draußen eine Verfolgungsjagd, die schließlich beim Showdown vor der Kneipe ein fulminantes Ende findet. Der Eisbär ist Til Schweigers Regiedebüt, wobei er -- wie schon bei Thomas Jahns Knockin on Heavens Door -- nebenbei auch noch als Produzent und Hauptdarsteller in Erscheinung tritt. Und wie Thomas Jahns Film, wird auch in Der Eisbär Til Schweigers Vorliebe für Quentin Tarantino überdeutlich. Im Gegensatz zum amerikanischen "Wunderkind" aber fehlt es Til Schweiger und seinem Autor und Co-Regisseur Granz Henman an den notwendigen Einfällen und der Pointiertheit der Dialoge, um aus einer witzigen Anfangssituation ein deutsches Pendant zu Pulp Fiction entstehen zu lassen. Da hilft es auch nichts, dass der Film mit Leander Haußmann, Katharina Thalbach, Heiner Lauterbach, Tom Gerhardt und der Deutsch-Rocklegende Peter Maffay ein breites Staraufgebot vorweisen kann. Allzu sehr merkt man dem Film an, dass er an den Kino-Erfolg von Knockin on Heavens Door anknüpfen will. Leider ist nur ein recht müder Abklatsch dabei herausgekommen. --Harald Stucke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Schweiger Meets Altman 5 von 5 Punkten Zu nächst- Der Eisbär ist der beste Film der deutschen Nachkriegsgeschichte. Punkt Oft wird hier versucht eine Linie zu Quentin Tarantino zu ziehen. Dabei gibt es eine viel leichtere Verwandschaft. Viel mehr Ähnlichkeit hat das Meisterwerk des leicht dröge wirkenden Schauspielers Schweiger zu dem Kult Movie "Short Cuts" von Robert Altman mit Tim Robbins- ein geniales, ein herrliches WirrWarr von Storylines, wundervoll ineinander verwoben und dabei nicht Comic gleich anmutend und albern wie Pulp Fiction(trotzdem gut!), sondern bodenbehaftend, sogar tiefgründig und metaphysisch. Ein spitzen Film, prima Unterhaltung- In Osteuropa und Russland die Nr.1 der deutschen Film Produktionen auf DVD. Warum wohl ?
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Der Eisbär Karina Krawczyk, Benno Fürmann Videokassette, 1. Januar 2002 Verkaufsrang: 7260
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Epigonale Peinlichkeit 1 von 5 Punkten Für mich ist es schon eine Anmaßung, wie Schweiger sich mit so einer nölig-nuschelnden Stimme Schauspieler nennen kann. Der Mann kommt sich dabei noch gut vor - sieht auf wirklich talentierte Kollegen wie Müller-Stahl als "Kopfschauspieler" herab. Ich wette er ist nicht in der Lage ein Gedicht von Brecht oder Lasker-Schüler eindrucksvoll vorzutragen - singen kann er garantiert auch nicht. Schweiger ist schlicht unmusisch - sentimentales sensibles Gutmenschentum reicht halt nicht zur echten Spitze - gut gemeint ist immer noch das Gegenteil von Kunst. Der Mann ist so was von talentschwach, daß er sich den Glanz woanders ausborgen muß. Der Versuch bei den großen Leuchten der Branche wie Tarantino zu klauen (Knockin...), macht die Sache dann richtig peinlich, weil der Abstand zu groß wird. Das ist wie wenn Verona Feldbusch versucht Chansons von Edith Piaf zu singen. Wär er doch bloß bei der Lindenstraße geblieben, er hätte ein netter Serienschauspieler werden können. So bläst er sich auf und macht einen auf Alleskönner-Superstar und es reicht einfach hinten und vorne nicht. Jede Wette, daß er im Gegensatz zur Wokalek beim Burgtheater übers Vorsprechen nicht hinauskäme - aber das liegt dann ganz sicher an diesen Kopfregisseuren dort wie Bondi oder Tabori.
Kein zweiter Tarantino 2 von 5 Punkten Der Film ist einfach sehr schwach und man merkt das Til schweiger den Regiestuhl jemand anderem überlassen sollte.
Super lustig mit viel schwarzem Humor 5 von 5 Punkten Ich kann Der Eisbär jedem empfehlen,der nach einem unterhaltsamen Film für einen lustigen Abend sucht!Die Schauspieler sind nicht unbekannt..ein Bsp.Til Schweiger.Also schaut es euch an! |
'Ne günstige Gelegenheit Benno Fürmann, Armin Rohde, Rebecca Immanuel Videokassette, 9. November 2000 Verkaufsrang: 25322 Wer sich wie Gosbert (Benno Führmann) als Vertreter für Sexprodukte in zwielichtigen Bordellen herumtreibt, der hat beruflich nicht gerade das große Los gezogen. Wenn ihm dann aber auch noch der potente Kunde unter der emsigen Prostituierten Carlotta wegstirbt, kommt einfach noch Pech dazu. Immerhin verschafft er sich aber durch seine großherzige Hilfe beim unauffälligen Beseitigen der Leiche unerwartet eine günstige Gelegenheit, seiner Misere zu entfliehen: Bei der Leiche findet er nämlich einen Schlüssel für ein schickes Auto und in dem Auto den frisch entführten Millionär Lorenz Kellermann (Herbert Knaup). Natürlich lässt sich Gosbert diese Chance nicht entgehen und will die Entführung zusammen mit Carlotta und seinem Freund Abo (gewohnt gut Armin Rohde) durchziehen. Aber was zunächst wie ein Sechser im Lotto aussieht, entpuppt sich rasch als kompliziertes Unterfangen. Denn der tote Entführer hat noch zwei Komplizen, die sich nicht so leicht abschütteln lassen und Kellermanns Bruder ist gar nicht am Leben seines Bruders interessiert, sondern zahlt nur für einen Mord. Und so ist Gosbert schon wieder mächtig in der Bredouille. Während sich Gernot Roll als ambitionierter Kameramann für Helmut Dietls Rossini, Sönke Wortmanns Der bewegte Mann oder Caroline Links Jenseits der Stille bereits einen großen Namen erworben hat, ist ihm als Regisseur der große Wurf noch nicht gelungen. Nach Tach Herr Doktor und Ballermann 6 erweist sich auch seine dritte Produktion 'Ne günstige Gelegenheit als zwiespältig. Allzu sehr ist das Bemühen erkennbar, sich an erfolgreichere deutsche Gangsterkomödien wie Thomas Jahns Knockin' on Heavens Door anzukoppeln, nur dafür kommt der Film trotz Staraufgebot einfach zu wenig in Fahrt. --Harald Stucke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Deutsches Kino, aber denoch gut 4 von 5 Punkten Als erstes möchte ich sagen, dass dieser Film absolut nichts für Leute ist, die Wert auf Hollywood Action oder ein Film, der mit dickem Budget gedreht worden ist, legen. Falls sie allerdings mal eien Abwechselung suchen ist dieser Film richtig. Benno Fürmann überzeugt und die Story um den Sexartikel Vertreter ist auch lustig. Freunde deutschen Films sollten ihn kaufen |
St. Pauli Nacht Benno Fürmann, Armin Rohde, Oliver Stokowski Videokassette, 19. Juli 2001 Verkaufsrang: 10143 In einer ganz normalen Nacht auf St. Pauli treffen sich die Wege der verschiedensten Charaktere. Manni (Armin Rohde) ertränkt seinen Liebeskummer im Suff und endet splitternackt und wild um sich ballernd auf der Reeperbahn. Kleinganove Johnny (Benno Fürmann) befindet sich zur falschen Zeit am falschen Ort während Peter (Axel Milberg) und Ulrike (Maruschka Detmers) ihren Ehefrust ausleben. In St. Pauli Nacht bringt Regisseur Sönke Wortmann (Kleine Haie) in nur 90 Minuten knapp zwölf unterschiedliche Einzelschicksale unter. Folglich bedeutet dies für die jeweiligen Charaktere ein Leinwandeinsatz von nur wenigen Minuten, wodurch zeitbedingt vieles nur angedeutet und angerissen werden kann und somit an der Oberfläche bleibt. Das hat natürlich den Nachteil, dass man als Zuschauer trotz der dramatischen Ereignisse eigentlich stets außen vor bleibt. So gerät St. Pauli Nacht lediglich zu einer Ansammlung von skurrilen Kiez-Anekdoten, die zwar unbestreitbar großen Unterhaltungswert haben, aber nicht wirklich berühren. Wie es besser geht zeigen Altmeister Robert Altman in Short Cuts und Hollywood-Wunderkind Paul Thomas Anderson in Magnolia. Zumindest lässt der Film schauspielerisch keine Wünsche offen, die Besetzung liest sich wie ein Who's who der deutschen Film-und Fernsehlandschaft. Neben Benno Fürmann agieren Valerie Niehaus, Armin Rohde, Florian Lukas und der unvermeidliche Heiner Lauterbach in einer feinen Gastrolle als prolliger Fahrgast. --Marc Osmers
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Geniales Stück Hamburg!! 5 von 5 Punkten Eine wahre Hommage, die Sönke Wortmann mit diesem Film DEM Stadtteil Hamburgs widmet, der wohl nie an Faszination verlieren wird. Verschiedene Episoden, die, in sich abgeschlossen, ein großes Ganzes geben. Ein Bild von St. Pauli - klischeehaft und schmuddelig, witzig und eigen. Tolle Schauspieler agieren unter Wortmanns Regie und zeigen, daß der deutsche Film beileibe nicht so krankt, wie immer geunkt wird. Absolut empfehlenswert, Prädikat: besonders wertvoll!!!
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Der Eisbär Karina Krawczyk, Benno Fürmann DVD, 1. September 1999 Verkaufsrang: 71921 Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen. Leo, genannt Der Eisbär, ist ein Auftragskiller in Nöten. Er hat den falschen Mann umgebracht, und nun steht er selbst ganz oben auf der Abschussliste. Das verbindet ihn mit Nico, die von ihrem Komplizen gesucht wird, weil ihr ein mit einer Bombe präparierter Mercedes gestohlen wurde, der für einen anderen Gangsterboss bestimmt war. In diesem sitzen statt dessen nun Fabian und Reza, nicht wissend, was sie da im Kofferraum fröhlich durch die Nacht kutschieren. Nach einem Überfall auf ein Schnellrestaurant klebt den beiden Jungspunden dann auch noch die Polizei an den Fersen. Und während Leo und Reza sich in "Paul's Eck"-Kneipe bei Tequila und Zigaretten heftig verlieben, tobt draußen eine Verfolgungsjagd, die schließlich beim Showdown vor der Kneipe ein fulminantes Ende findet. Der Eisbär ist Til Schweigers Regiedebüt, wobei er -- wie schon bei Thomas Jahns Knockin' on Heaven's Door -- nebenbei auch noch als Produzent und Hauptdarsteller in Erscheinung tritt. Und wie Thomas Jahns Film, wird auch in Der Eisbär Til Schweigers Vorliebe für Quentin Tarantino überdeutlich. Im Gegensatz zum amerikanischen "Wunderkind" aber fehlt es Til Schweiger und seinem Autor und Co-Regisseur Granz Henman an den notwendigen Einfällen und der Pointiertheit der Dialoge, um aus einer witzigen Anfangssituation ein deutsches Pendant zu Pulp Fiction entstehen zu lassen. Da hilft es auch nichts, dass der Film mit Leander Haußmann, Katharina Thalbach, Heiner Lauterbach, Tom Gerhardt und der Deutsch-Rocklegende Peter Maffay ein breites Staraufgebot vorweisen kann. Allzu sehr merkt man dem Film an, dass er an den Kino-Erfolg von Knockin on Heavens Door anknüpfen will. Leider ist nur ein recht müder Abklatsch dabei herausgekommen. --Harald Stucke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)
Schweiger Meets Altman 5 von 5 Punkten Zu nächst- Der Eisbär ist der beste Film der deutschen Nachkriegsgeschichte. Punkt Oft wird hier versucht eine Linie zu Quentin Tarantino zu ziehen. Dabei gibt es eine viel leichtere Verwandschaft. Viel mehr Ähnlichkeit hat das Meisterwerk des leicht dröge wirkenden Schauspielers Schweiger zu dem Kult Movie "Short Cuts" von Robert Altman mit Tim Robbins- ein geniales, ein herrliches WirrWarr von Storylines, wundervoll ineinander verwoben und dabei nicht Comic gleich anmutend und albern wie Pulp Fiction(trotzdem gut!), sondern bodenbehaftend, sogar tiefgründig und metaphysisch. Ein spitzen Film, prima Unterhaltung- In Osteuropa und Russland die Nr.1 der deutschen Film Produktionen auf DVD. Warum wohl ?
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