|
| DVDs: Frank Finlay | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Der Pianist (Einzel-DVD) Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay DVD, 15. März 2004 Verkaufsrang: 1228 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück. Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann). Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich. So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier. Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Super Film 5 von 5 Punkten Ein absolutes Meisterwerk.Zwar sehr schrecklich unsere Vergangenheit so vor Augen gehalten zu bekommen.Aber der Film absolut spitze
Weitere Kundenmeinungen |
A Christmas Carol [UK IMPORT] George C. Scott, Frank Finlay, Susannah York, Nigel Davenport, Edward Woodward DVD, 6. November 2006 Verkaufsrang: 1332 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Leider nur in Englisch 4 von 5 Punkten Auch ich meine, das die Verfilmung in dieser Besetzung absolut 5 Sterne verdient hat. Da ich der englischen Sprache allerdings nicht mächtig bin, und von daher auf die Untertitel angewiesen war, kann ich nur 4 Sterne vergeben. Vielleicht trägt dieses ja dazu bei, dass es diese wunderbare Verfilmung bald auch mal in einer deutschen Fassung gibt.
Damit es hoffentlich mal einer merkt... 4 von 5 Punkten Weil, wie vor mir schon festgestellt wurde, der Artikel und nicht der Film bewertet werden soll, tue ich das mal an der Stelle und möchte dabei hervorheben: Der Film hätte selbstverständlich seine 5 Punkte verdient! Von mir aus hätte man auch noch einen sechsten vergeben können. Da es aber trotz so vieler eindringlicher Bitten immer noch keine deutsche DVD-Version gibt, halte ich das für einen guten Grund, Abzüge zu erteilen. Nicht jeder ist des Englischen mächtig, besonders die jüngeren Zuschauer. Das kann den Filmgenuss erheblich beeinträchtigen!
Für jene, die also aus verschiedensten Gründen deutschsprachige DVDs bevorzugen, sollte es wenigstens annehmbare Altenativen geben. Doch genau da sieht es duster aus. Die einzige neuere Verfilmung von Dickens' Meisterwerk, die es auch auf deutsch gibt (ausgenomen Theaterverfilmungen) wurde mit teilweise so schlechten Rezessionen bedacht, dass ich für meinen Teil auf den Kauf verzichtet habe.
Ich finde es mehr als schade! Und da scheine ich bei weitem nicht allein zu stehen, denn nur nach der Version mit Ceorge C. Scott wird aus guten Gründen so immens nachgefragt. Nirgends gibt es einen besseren Mr. Scrooge! Warum nicht eindlich auch in deutsch?!
DER Weihnachtsfilm 5 von 5 Punkten Dieser tolle Film gehört für mich einfach zu Weihnachten bzw. zur Vorweihnachtszeit dazu! Schade, dass er so extrem selten kommt!
Das Buch ist genial und der Film ebenso kongenial umgesetzt worden. Dickens hatte eine unvergleichliche Art, Atmosphäre zu zaubern.
George C. Scott ist genau der Scrooge, wie ich ihn mir immer vorgestellt habe. Es ist wirklich herbe, dass es die deutsche Version nicht auf DVD gibt, aber ich habe gerade vor 5 Minuten das unglaubliche Glück gehabt, eine vor ewigen Zeiten gemachte Videoaufnahme mit der deutschen Synchronisation wiederzufinden (mit kleinen Macken und Tonausfällen leider). Ich erkenne Heinz Giese als Scrooge (könnte einigen aus der Rolle des Bürgermeisters von den Bibi Blocksberg-Kassetten bekannt vorkommen). Dennoch habe ich auch große Lust auf die englische Originalversion. Ich kann nur allen empfehlen, schaut euch diesen Film in der Vorweihnachtszeit an, danach besinnt man sich wirklich auf den "Geist der Weihnacht"!
Ja, ich weiss... 5 von 5 Punkten ...dass man in der Rezension das Produkt bewerten soll, und nicht - wie ich es jetzt tue - den Film.
Aber ich möchte mich mit dieser Rezension meinen Vorgängern anschließen und hiermit zum Ausdruck bringen, dass es wirklich, wirklich (etc.) prima wäre, wenn es endlich(!) auch mal eine deutsche Version von diesem kleinen Film-Juwel auf DVD gäbe.
Es gibt doch eine deutsch synchronisierte Version des Films, die auch bereits im deutschen Fernsehen lief.
Warum kann man dann nicht auch mal eine DVD hierzu herausbringen?
Sehr geehrte Verantwortliche und Rechte-Inhaber: es ist doch bald Weihnachten...
Und ich bin bereits der 12. (zwoelfte), der hierum bittet(!).
Ach ja: die Rezension...
Diese Verfilmung mit George C. Scott als Ebenezer Scrooge ist für mich persönlich mit Abstand die beste, die ich bislang gesehen habe.
Sei es der hünenhafte Geist der diesjährigen Weihnacht oder auch David Warner in der Rolle des Bob Cratchit: eine sehr stimmungsvolle Verfilmung des berühmten Weihnachts-Themas von Charles Dickens.
Fünf Sterne für den Film und Unmengen an gedrückten Daumen, dass auch mal Rezensions-Wünsche erfüllt werden ;-)
Bitte die DVD in Deutsch 5 von 5 Punkten Also ich weiß nicht wie oft ich diese Seite in der Hoffnung auf eine deutsche dvd Version besucht habe.
Ich glaube ich würde ein vermögen für die deutsche Version ausgeben.
Weil es einfach die beste Version der Weihnachtsgeschichte ist die ich kenne.
Wenn es irgendeine Import dvd mit deutscher Tonspur gibt dann habe ich sie noch nicht gefunden wäre aber für jeden tipp dankbar.
Mir wird meine Heulerei zwar nichts bringen weil es schon 10 vor mir getan haben.
Aber wie lautet das Sprichwort :Steter Tropfen höhlt den Stein
Vielleicht bringt ja der 11 ruf nach einer deutschen Version was.
Mfg
Mario
Weitere Kundenmeinungen |
Lifeforce - Die tödliche Bedrohung Steve Railsback, Peter Firth, Frank Finlay DVD, 7. September 2004 Verkaufsrang: 9985 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Durch eine Expedition zum Halley'schen Kometen gelangt eine außerirdische Lebensform auf die Erde, die aus den Menschen Lebensenergie heraussaugt. Die intergalaktischen Blutsauger verwandeln binnen kürzester Zeit halb London in eine Art Zombie-Zoo. Ein Spezialistenteam Steve Railsback und Peter Firth soll das grausige Treiben stoppen. Auf der Suche nach der Quelle allen Übels begegnen sie einer betörend schönen Frau Mathilda May...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Durstige Vampir-Aliens saugen braven Briten die Lebensenergie aus dem Leib. 5 von 5 Punkten Das britische Shuttle Churchill soll den Halleyschen Kometen erkunden. In seinem Schweif entdecken die Wissenschaftler ein führerloses Flugobjekt. Darin sind neben mumifizierten Leichen auch drei gläserne Särge mit zwei Männern und einer seltsam schönen nackten Frau (Mathilda May). Die Crew beginnt mit der Bergung. Als ihr Shuttle wieder auf der Erde landet, ist es ausgebrannt und die komplette Besatzung tot nur Kommandant Carlsen (Steve Railsback) hat überlebt. Bis die Behörden registrieren, dass sie sich Alien-Blutsauger ins Land geholt haben, versinkt die britische Metropole bereits im apokalyptischen Chaos Klar, die wilde Mischung aus Weltraumsaga, Vampirfantasy und Endzeitvision ist hanebüchener Trash. Trotzdem macht das Zuschauen Spaß: Wegen der vielen bizarren Einfälle, dem Blickfang Mathilda May und der London-Kulisse, die sich vom Holly-wood-Einheitslook abhebt. Außerdem reißen die Hupen von Fr. May die Wertung nochmals nach oben......
Weitere Kundenmeinungen |
Der Pianist (Deluxe Edition, 2 DVDs + CD) Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay DVD, 4. Juni 2003 Verkaufsrang: 25325 Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück. Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann). Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich. So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier. Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Gegenwartsnahe und erschreckend realistische Darstellung eines sensiblen Stoffes 5 von 5 Punkten Geradezu "klassisch" wird die Geschichte des Warschauer Ghettos in Szene gesetzt, als wäre hier ein Shakespeare-Stück verfilmt worden, und doch: mir erschien bei aller gekonnten Filmdramaturgie die Darstellung der Ereignisse historisch korrekt. Verblüffend dabei für mich: durch die offensichtlich geschickte Wahl der technischen Mittel und durch den gewählten Erzählblickwinkel gelingt es den Filmemachern, die Geschichte des Pianisten, seiner Familie und seines Umfeldes so darzustellen, als wäre sie grade eben erst geschehen.
Ein nur wenige Sekunden dauerndes Bild hat mich dabei besonders tief berührt: ein verlassenes, kleines Mädchen mit nichts als einem Vogelkäfig in der Hand, inmitten all der anderen, verzweifelten Menschen, die auf ihren Abtransport ins KZ warten müssen - in einem Bild die ganze hilflose Not der verfolgten Menschen ...
Und immer die Frage: wie schwierig es doch offenbar war, den deutschen Nazi-Wahnsinn, und die davon besessenen Menschen als real und tödlich zu erfassen, um sich dann endlich über seine eigenenen Moralvorstellungen hinwegzusetzen, und sich gemeinsam mit aller Macht und (auch Waffen-)Gewalt zu wehren.
Weitere Kundenmeinungen |
Der Pianist (2 DVDs) Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay DVD, 2. Juni 2003 Verkaufsrang: 13796 Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück. Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann). Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich. So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier. Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Gegenwartsnahe und erschreckend realistische Darstellung eines sensiblen Stoffes 5 von 5 Punkten Geradezu "klassisch" wird die Geschichte des Warschauer Ghettos in Szene gesetzt, als wäre hier ein Shakespeare-Stück verfilmt worden, und doch: mir erschien bei aller gekonnten Filmdramaturgie die Darstellung der Ereignisse historisch korrekt. Verblüffend dabei für mich: durch die offensichtlich geschickte Wahl der technischen Mittel und durch den gewählten Erzählblickwinkel gelingt es den Filmemachern, die Geschichte des Pianisten, seiner Familie und seines Umfeldes so darzustellen, als wäre sie grade eben erst geschehen.
Ein nur wenige Sekunden dauerndes Bild hat mich dabei besonders tief berührt: ein verlassenes, kleines Mädchen mit nichts als einem Vogelkäfig in der Hand, inmitten all der anderen, verzweifelten Menschen, die auf ihren Abtransport ins KZ warten müssen - in einem Bild die ganze hilflose Not der verfolgten Menschen ...
Und immer die Frage: wie schwierig es doch offenbar war, den deutschen Nazi-Wahnsinn, und die davon besessenen Menschen als real und tödlich zu erfassen, um sich dann endlich über seine eigenenen Moralvorstellungen hinwegzusetzen, und sich gemeinsam mit aller Macht und (auch Waffen-)Gewalt zu wehren.
Weitere Kundenmeinungen |
Die Weihnachtsgeschichte (Zeichentrick) George C. Scott, Frank Finlay, Angela Pleasence, Edward Woodward, Michael Carter Videokassette, 11. November 1999 Verkaufsrang: 112
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Leider nur in Englisch 4 von 5 Punkten Auch ich meine, das die Verfilmung in dieser Besetzung absolut 5 Sterne verdient hat. Da ich der englischen Sprache allerdings nicht mächtig bin, und von daher auf die Untertitel angewiesen war, kann ich nur 4 Sterne vergeben. Vielleicht trägt dieses ja dazu bei, dass es diese wunderbare Verfilmung bald auch mal in einer deutschen Fassung gibt.
Damit es hoffentlich mal einer merkt... 4 von 5 Punkten Weil, wie vor mir schon festgestellt wurde, der Artikel und nicht der Film bewertet werden soll, tue ich das mal an der Stelle und möchte dabei hervorheben: Der Film hätte selbstverständlich seine 5 Punkte verdient! Von mir aus hätte man auch noch einen sechsten vergeben können. Da es aber trotz so vieler eindringlicher Bitten immer noch keine deutsche DVD-Version gibt, halte ich das für einen guten Grund, Abzüge zu erteilen. Nicht jeder ist des Englischen mächtig, besonders die jüngeren Zuschauer. Das kann den Filmgenuss erheblich beeinträchtigen!
Für jene, die also aus verschiedensten Gründen deutschsprachige DVDs bevorzugen, sollte es wenigstens annehmbare Altenativen geben. Doch genau da sieht es duster aus. Die einzige neuere Verfilmung von Dickens' Meisterwerk, die es auch auf deutsch gibt (ausgenomen Theaterverfilmungen) wurde mit teilweise so schlechten Rezessionen bedacht, dass ich für meinen Teil auf den Kauf verzichtet habe.
Ich finde es mehr als schade! Und da scheine ich bei weitem nicht allein zu stehen, denn nur nach der Version mit Ceorge C. Scott wird aus guten Gründen so immens nachgefragt. Nirgends gibt es einen besseren Mr. Scrooge! Warum nicht eindlich auch in deutsch?!
DER Weihnachtsfilm 5 von 5 Punkten Dieser tolle Film gehört für mich einfach zu Weihnachten bzw. zur Vorweihnachtszeit dazu! Schade, dass er so extrem selten kommt!
Das Buch ist genial und der Film ebenso kongenial umgesetzt worden. Dickens hatte eine unvergleichliche Art, Atmosphäre zu zaubern.
George C. Scott ist genau der Scrooge, wie ich ihn mir immer vorgestellt habe. Es ist wirklich herbe, dass es die deutsche Version nicht auf DVD gibt, aber ich habe gerade vor 5 Minuten das unglaubliche Glück gehabt, eine vor ewigen Zeiten gemachte Videoaufnahme mit der deutschen Synchronisation wiederzufinden (mit kleinen Macken und Tonausfällen leider). Ich erkenne Heinz Giese als Scrooge (könnte einigen aus der Rolle des Bürgermeisters von den Bibi Blocksberg-Kassetten bekannt vorkommen). Dennoch habe ich auch große Lust auf die englische Originalversion. Ich kann nur allen empfehlen, schaut euch diesen Film in der Vorweihnachtszeit an, danach besinnt man sich wirklich auf den "Geist der Weihnacht"!
Ja, ich weiss... 5 von 5 Punkten ...dass man in der Rezension das Produkt bewerten soll, und nicht - wie ich es jetzt tue - den Film.
Aber ich möchte mich mit dieser Rezension meinen Vorgängern anschließen und hiermit zum Ausdruck bringen, dass es wirklich, wirklich (etc.) prima wäre, wenn es endlich(!) auch mal eine deutsche Version von diesem kleinen Film-Juwel auf DVD gäbe.
Es gibt doch eine deutsch synchronisierte Version des Films, die auch bereits im deutschen Fernsehen lief.
Warum kann man dann nicht auch mal eine DVD hierzu herausbringen?
Sehr geehrte Verantwortliche und Rechte-Inhaber: es ist doch bald Weihnachten...
Und ich bin bereits der 12. (zwoelfte), der hierum bittet(!).
Ach ja: die Rezension...
Diese Verfilmung mit George C. Scott als Ebenezer Scrooge ist für mich persönlich mit Abstand die beste, die ich bislang gesehen habe.
Sei es der hünenhafte Geist der diesjährigen Weihnacht oder auch David Warner in der Rolle des Bob Cratchit: eine sehr stimmungsvolle Verfilmung des berühmten Weihnachts-Themas von Charles Dickens.
Fünf Sterne für den Film und Unmengen an gedrückten Daumen, dass auch mal Rezensions-Wünsche erfüllt werden ;-)
Bitte die DVD in Deutsch 5 von 5 Punkten Also ich weiß nicht wie oft ich diese Seite in der Hoffnung auf eine deutsche dvd Version besucht habe.
Ich glaube ich würde ein vermögen für die deutsche Version ausgeben.
Weil es einfach die beste Version der Weihnachtsgeschichte ist die ich kenne.
Wenn es irgendeine Import dvd mit deutscher Tonspur gibt dann habe ich sie noch nicht gefunden wäre aber für jeden tipp dankbar.
Mir wird meine Heulerei zwar nichts bringen weil es schon 10 vor mir getan haben.
Aber wie lautet das Sprichwort :Steter Tropfen höhlt den Stein
Vielleicht bringt ja der 11 ruf nach einer deutschen Version was.
Mfg
Mario
Weitere Kundenmeinungen |
Der Pianist Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay Videokassette, 4. Juni 2003 Verkaufsrang: 1665 Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück. Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann). Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich. So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier. Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 41 Bewertungen)
Gegenwartsnahe und erschreckend realistische Darstellung eines sensiblen Stoffes 5 von 5 Punkten Geradezu "klassisch" wird die Geschichte des Warschauer Ghettos in Szene gesetzt, als wäre hier ein Shakespeare-Stück verfilmt worden, und doch: mir erschien bei aller gekonnten Filmdramaturgie die Darstellung der Ereignisse historisch korrekt. Verblüffend dabei für mich: durch die offensichtlich geschickte Wahl der technischen Mittel und durch den gewählten Erzählblickwinkel gelingt es den Filmemachern, die Geschichte des Pianisten, seiner Familie und seines Umfeldes so darzustellen, als wäre sie grade eben erst geschehen.
Ein nur wenige Sekunden dauerndes Bild hat mich dabei besonders tief berührt: ein verlassenes, kleines Mädchen mit nichts als einem Vogelkäfig in der Hand, inmitten all der anderen, verzweifelten Menschen, die auf ihren Abtransport ins KZ warten müssen - in einem Bild die ganze hilflose Not der verfolgten Menschen ...
Und immer die Frage: wie schwierig es doch offenbar war, den deutschen Nazi-Wahnsinn, und die davon besessenen Menschen als real und tödlich zu erfassen, um sich dann endlich über seine eigenenen Moralvorstellungen hinwegzusetzen, und sich gemeinsam mit aller Macht und (auch Waffen-)Gewalt zu wehren.
Weitere Kundenmeinungen |
Johnny And The Bomb [UK IMPORT] Zoe Wannamaker, Roy Brandon, Anthony Bowers, George MacKay, Frank Finlay DVD, 4. September 2006 Verkaufsrang: 41393
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Fantastische Verfilmung eines erstklassigen Buchs 5 von 5 Punkten Weithin bekannt ist der britische Autor Terry Pratchett durch seine Discworld-(Scheibenwelt-)Romanserie. Doch neben dieser anscheinend nie enden wollenden Reihe stammen auch andere Werke aus seiner Feder, darunter die dreiteilige Johnny-Maxwell-Reihe (Only you can save mankind, Johnny and the dead, Johnny and the bomb). Das letzte dieser drei Bücher (als deutsche Ausgabe: Nur du hast den Schlüssel) wurde 2005 von der BBC als Miniserie verfilmt und im Januar 2006 ausgestrahlt.
Sehnsüchtig habe ich auf das Erscheinen der DVD gewartet, da ich seinerzeit nicht die Gelegenheit hatte, die BBC-Sendungen zu sehen. Und das Warten hat sich wahrlich gelohnt.
Die Verfilmung ist bislang nur auf Englisch erhältlich, und bedingt durch den starken Gebrauch von Umgangssprache und Slang sind die Dialoge nicht immer leicht verständlich, sodass ich sehr hoffe, dass irgendwann einmal eine deutsche Synchronisation erstellt wird. Aber wer das Buch, insbesondere im Original, gelesen hat, hat eigentlich keine Probleme, der Handlung zu folgen.
Die sehr detailreiche Buchhandlung wird in der filmischen Umsetzung stark vereinfacht und hier und da etwas abgeändert. Dadurch erscheint sie sehr gestrafft und gewinnt an Spannung. Zeitweilig erscheint der Film geradezu atemlos und man sitzt da und fiebert mit und bangt um das Gelingen der Mission, der Johnny und seine Freunde ausgesetzt sind. So gehen die knapp zwei Stunden recht schnell und, durch Einstreuen komischer Szenen und teilweise leichte Überzeichnung von Charakteren, kurzweilig vorbei.
Beeindruckend die schauspielerischen Leistungen. Allen voran Mrs. Tachyon, gespielt durch die unvergleichliche Charakterdarstellerin Zoe Wanamaker. Mir sind allerdings vor allem die Leistungen der jugendlichen Darsteller nahe gegangen. Der Hauptdarsteller George MacKay war mir bereits aus den Filmen "Peter Pan" und "Herr der Diebe" (The Thief Lord) gut geläufig, aber erst hier als Johnny Maxwell kann er meines Erachtens sein wirkliches Talent voll ausspielen und zeigen, was er mit seinen 14 Jahren schon drauf hat. Es ist einfach fesselnd, wie er immer wieder die Stimmungsschwankungen der Hauptfigur szenisch umsetzen muss und wie ihm dies eins ums andere Mal gelingt. Allein diese Leistung lohnt den Kauf!
Fazit: Eine fantastische, eindrucksvolle filmische Umsetzung eines erstklassigen Buchs! |
Der Pianist (Special Edition, 2 DVDs + CD) Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay, Maureen Lipman, Ed Stoppard DVD, 2. Juni 2003 Verkaufsrang: 48276 Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück. Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann). Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich. So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier. Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. -Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Ein ergreifender Film - ein bewegendes Schicksal 5 von 5 Punkten Als ich ins Kino ging, hatte ich von diesem Film nur den Namen gehört, weder die Namen der Darsteller, noch den Inhalt des Films. Roman Polanski (mit diesem Film für den Oscar als "Bester Film" nominiert) erzählt hier die Geschichte von dem berühmten polnischen Komponisten und Pianisten Wladislaw Szpilman (gespielt von Adrian Brody), während des zweiten Weltkriegs. Alles beginnt mit dem Einmarsch der deutschen Truppen in Warschau. Was Anfangs noch als reine Schickane der jüdischen Bevölkerung in Warschau geschieht (Verbote für Juden, wie Besuche von Cafés, benutzen von Bürgersteigen, Besitz von bestimmten Wertgegenständen usw.) ändert sich schnell, als sämtliche jüdischen Bewohner der Stadt ins Warschauer Ghetto abgeschoben werden. Das ist auch der Beginn mit dem Kampf ums Überleben. Willkürlich prügeln deutsche Soldaten auf Menschen oder erschießen sie nach Belieben. Als das Ghetto schließlich "geräumt" (sämtliche "Bewohner" werden ins KZ deportiert) wird, gelingt Szpilman wie durch ein Wunder die Flucht, seiner Familie leider nicht. Fortan kämpft er tag täglich ums nackte Überleben. Essen suchen, verstecken, Angst. Das sind seine drei Dinge die nun Leben sind. Durch Zufall findet er Zuflucht und kann dort (abgeschnitten von der Umwelt) seit langem wieder (relativ) angstfrei leben. Das ändert sich aber schlagartig wieder, als die deutschen Soldaten einen jüdischen Aufstand niederschlagen und nun auch willkürlich polnische Bewohner deportieren, verprügeln oder erschießen. Gegen Ende 1944 verschiebt sich die Ostfront immer weiter nach Westen und erreicht auch bald Warschau. Warschau ist mittlerweile eine Ruine. Zerschossene Häuser, ausgebrannte Wohnungen, überall steigen kleinere Rauchschwaden aus den Gassen. Die deutschen Soldaten versuchen in der Not des Rückzugs in Warschau eine Front gegen vorrückenden Russen aufzubauen. Szpilman fand zwischenzeitlich Unterschlupf einem ziemlich unversehrtem Haus; und einem Piano. Das was Szpilman's Leben vor ein paar noch Jahren noch bestimmte. Das, was er liebte. Doch auch dort beziehen die deutschen Offiziere ihr Hauptquartier. Und wieder muss er sich verstecken, unterm dem Dach in einem Kaminverschlag. Doch ein deutscher Offizier findet ihn; und gibt ihm was zu essen und Unterschlupf. Ein Hoffnungsschimmer tut sich auf. Er bittet Szpilman, für ihn etwas auf dem Piano zu spielen und er tut es. Wenige Wochen darauf erobern die Russen Warschau und damit hat Szpilman die Tyrannei, Willkür und Gewalt der deutschen Herrschaft überstanden. Der damalige ca. 25 jährige Szpilman ist mittlerweile, einer der populärsten und erfolgreichsten Komponisten in Polen und Europa. Seine Pianokonzerte sind aller Welt bekannt. Roman Polanskie schaffte es, einen Film bzw. eine Biographie zu machen, der in jedem Kinobesucher einen schockierenden Eindruck der damaligen Brutalität hinterließ. Polanskie beschreibt gnaden- und rückhaltslos das methodische Vorgehen der Nazis in Warschau. Die Willkür an Juden und Polen, bleibt mir ein Leben im Gedächtnis. Als Beispiel: Als eines Abendessen, deutsche Soldaten eine Wohnung gegenüber der Szpilman's stürmen, befehlen Sie allen aufzustehen, doch der Großvater dieser Familie kann nicht aufstehen, da dieser im Rollstuhl sitzt. Der deutsche Offizier befiehlt seinen Soldaten dem Mann "zu helfen" aufzustehen, und werfen ihn samt dem Rollstuhl aus dem vierten Stockwerk auf die Straße in den Tod. Polanskie gelang ein Meisterwerk, das nicht nur das Leben Szpilman in dieser Zeit erzählt, sondern die unverstellbare Brutalität. Eine Mischung, die uns jungen Menschen ermöglicht, uns die Zeit des zweiten Weltkrieg im Ansatz vorstellen zu können. Mit vorgehaltener Hand würde ich mir erlauben, diesen Film als eindrucksvolleren als "Schindler's Liste" zu bezeichnen (diesen aber keinesfalls damit abzuwerten). "Der Pianist" ist ein Film der in jedem Zuseher ein bleibenden Eindruck hinterlassen wird und den man gesehen haben muss.
Weitere Kundenmeinungen |
Inspektor Clouseau Alan Arkin, Delia Boccardo, Frank Finlay DVD, 2. April 2007 Verkaufsrang: 54178 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Inspector Clouseau, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.04.07
|
König der Winde Navin Chowdhry, Frank Finlay, Jenny Agutter Videokassette, 1. Juni 1992 Verkaufsrang: 6714
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Super 5 von 5 Punkten Ein schöner Pferdefilm der nicht nur mit schönen Pferden sondern auch mit guten darstellerischen Leistungen überzeugt. In diesem Film gibt es spannende und dramatische Pferderennen, ergreifende Wiedersehen und unerwartete Schicksalswendungen. Es lohnt sich , meiner Meinung nach, auf jeden Fall, diesen Film anzusehen. |
The Wild Geese [UK IMPORT] Richard Burton, Roger Moore, Hardy Kruger, Richard Harris, Stewart Granger DVD, 31. Mai 2004 Verkaufsrang: 65852
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Battle of Britain revisited 5 von 5 Punkten What a fine war movie that is: From the depths of africa, a freedom loving leader of his people, once free and now held hostage by an evil army, has to be liberated by a commando: the senior allstars of england's movie actors. Britain's proud sons on their way through the boot camp and later on, the woods of the dark continent. Men with faces like these are made for battles! It seems to me that I know all of them: From the "Battle of Britain" or "A Bridge to far" I can't exactly remember. Still, I like these guys a lot, even though they glorify war and chauvinist ideology in this one. I know, I know... But who could judge Roger Moore and Richard Burton for these crimes?
Moralisch fragwürdig, aber top Action! 4 von 5 Punkten Sicherlich gehört dieser Film nicht zu den großen Klassikern des Genres "Kriegsfilm". Aber eines muß man diesem Film lassen: Er unterhält einen sehr gut, wenn man über die wenigen (wenn auch teils gravierenden) Kritikpunkte hinwegsehen kann: 1. Eine (Weiße) Söldnertruppe muß eingreifen, um den (Schwarzen) Afrikanern zu zeigen, wie Demokratie funktioniert! Mit Sicherheit muß man mit Blindheit geschlagen sein, um diesen Rassistischen Anhaltspunkt des Films zu übersehen. 2. Um den latenten Rassismus zu übertünchen, wird schnell ein Südafrikaner (Hardy Krüger) mit in die Söldnertruppe aufgenommen, der erst den befreiten (Schwarzen) Präsidenten Limbani nur als "Kaffer" bezeichnet, sich nach ein, zwei Gesprächen aber von seinem Rassismus abbringen läßt (Ach, wenn doch alles auf der Welt so einfach wäre) 3. Trotz der Top-Besetzung sind auch die Schauspielerischen Darbietungen nicht immer 100%ig überzeugend, vor allem die Nebendarsteller leisten sich einige Schnitzer, von den meisten Sterbe-Scenen will ich hier lieber nicht sprechen (Wenn jemals ein Mensch auf die Art in einem Krieg gestorben ist, wie sie hier in diesem Film gezeigt wird, der möge sich bitte bei mir melden). Trotzdem, wie ich am Anfang schon sagte, wenn es einem nur um einen spannenden Action-Film geht, man auf die Story keinen allzu großen Wert legt, und mit den oben genannten "Patzern" leben kann, bekommt man hier Action-Kost aller erster Kajüte angeboten. An sich verdient der Film 5 Sterne, aber da auf der DVD keine Extras vorhanden sind, nicht einmal eine Engliche Sprachversion, ist die DVD selbst (leider) nur 4 Sterne wert.
Weltklasses 5 von 5 Punkten Bei diesem Film stimmt alles: Drehbuch, Kamera, Staraufgebot, Dialoge. Allerdings ist dies ein echter Kriegsfilm, kritische Stimmen am Krieg fehlen fast vollständig.
Ein Film mit Starbesetzung 3 von 5 Punkten Ein durchaus sehenswerter Film der sich trotz seines Alters sehen lassen kann. Ein Film über eine Söldnertruppe die erst angeheuert und dann aus Profitgier wieder fallen gelassen wird... |
Black Adder Series 1 [UK-Import] Rowan Atkinson, Tony Robinson, Brian Blessed, Tim McInnerny, Elspet Gray Videokassette, 2. September 1996 Verkaufsrang: 10169
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mr.Bean meets britische Historie...göttlich!!! 5 von 5 Punkten Blackadder-einzigartige,tiefschwarze Serie in der Rowan Atkinson seine geniale Wandelbarkeit und verblüffende Vielseitigkeit unter Beweiß stellt. Tauchen sie mit ein in das tiefste Mittelalter,welches von seiner bislang unbekannten,urkomischen Seite gezeigt wird... |
Prime Suspect 6 - The Last Witness [UK IMPORT] Helen Mirren, Frank Finlay, Ben Miles, Mark Strong, Robert Pugh DVD, 1. März 2004 Verkaufsrang: 67573
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einfach großartig 5 von 5 Punkten Die britischen Krimis sind bekannt für Qualität, gute Schauspieler und beste Drehbücher. Hier stimmt wirklich alles. Für mich der beste Teil der Mini-Serie "Prime-Suspect". Fantastische Darsteller und ein unglaublich guter Soundtrack. Schauts Euch an. |
Prime Suspect 6 - The Last Witness [UK IMPORT] Liam Cunningham, Ben Miles, Clare Holman, Oleg Menchikov, Mark Strong DVD, 6. November 2006 Verkaufsrang: 42932 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
| The Pianist [HD DVD] [UK IMPORT] Thomas Kretschmann, Adrien Brody, Frank Finlay, Maureen Lipman, Emilia Fox HD DVD, 11. Dezember 2006 Verkaufsrang: 51320
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
|
|

|