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| DVDs: Joan Fontaine | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Rebecca Sir Laurence Olivier, Joan Fontaine, George Sanders DVD, 2. Oktober 2002 Verkaufsrang: 6459 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Gestern Nacht träumte ich, ich wäre wieder in Manderley." Vom ersten Satz dieses unvergesslichen Films an verzaubert Rebecca. David O. Selznick (Produzent von Klassikern wie Duell in der Sonne) brachte Alfred Hitchcock nach Amerika, damit dieser der Adaption von Daphne du Mauriers Roman die richtige Atmosphäre gebe. Der daraus entstandene Film ist eine wunderbare Mischung aus beider Fingerspitzengefühl. Sowohl bei den Kritikern als auch finanziell war der Film ein Erfolg. Wie Vom Winde verweht, den Selznick ein Jahr vorher herausbrachte, gewann auch Rebecca den Oscar in der Kategorie Bester Film. Laurence Olivier spielt Maxim de Winter, der, noch durch den plötzlichen und unerwarteten Tod seiner bezaubernden Frau Rebecca betäubt, impulsiv eine junge und hübsche Gesellschafterin (Joan Fontaine) heiratet. Die neue Mrs. de Winter versucht, ihrer Rolle als Hausherrin in dem riesigen Herrensitz Manderley gerecht zu werden, aber bei jedem Schritt, den sie macht, wird sie von Rebeccas Geist verfolgt. Die bedrückende Anwesenheit des Geistes wird durch die wahnsinnig penible Mrs. Danvers, exzellent dargestellt von Judith Anderson, verkörpert. Als die neue Hausherrin beginnt, die dunklen Geheimnisse des De-Winter-Clans aufzudecken, scheint das Haus ein eigenes Leben anzunehmen. Leidenschaftliche Liebe und Schuld vermischen sich nahtlos mit den typischen Attributen Hitchcocks: Schuld, Sexualität und Horror pur. Die Ausstattung ist überwältigend und die Besetzung spielt bis in die kleinste Rolle hervorragend. Während Rebecca genügend Überraschungen auch für den professionellen Zuschauer enthält, ist er zusätzlich einer der wenigen Filme, die bei jedem Anschauen besser werden. -Raphael Shargel
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Einer der besten Hitchcock-Thriller!! Oscar f. d. besten Film !!!!! Spannend und romantisch! Genial bis zur letzten Sekunde 5 von 5 Punkten Dieser Film, Hitchcocks erster in Amerika gedrehter Film, bekam als einziger seiner Filme den Oscar für den besten Film!
Dieser Film, der auf dem Bestseller von Daphne DuMaurier basiert, beginnt als romantischer Film und zeigt, wie sich die Hauptdarsteller (Sir Laurence Olivier und die süße, scheue und anbetungswürdige Joan Fontaine) kennen und lieben lernen und sogar heiraten. Dann ziehen sie in sein Haus....Manderley...ein sehr berühmtes Haus auf einem rieseigen Anwesen, direkt am Meer. Dort hat Maxim DeWinter (Olivier) mit seiner ersten Frau gelebt, Rebecca, die auf mysteriöse Weise im Meer ertrank. Alle, wirklich alle Menschen haben Rebecca geliebt und angebetet. Sie war hübscher und kultivierter als alle... Besonders die Hausdame, Miss Denvers, ein alter Drache mit genial bösem Blick für Joan Fontaine, betete Rebecca an. Klar also, dass sie die neue Mrs. De Winter nicht akzeptiert und ihr ständig Steine in den Weg legt und sie loswerden will. Bei jeder Gelegenheit versucht sie ihr zu beweisen, wie viel besser Rebecca war und wie sehr sie von allen, auch von ihrem Mann geliebt wurde.
Fortan fühlt sich die neue Mrs. De Winter unwohl, in dem großen Haus uns ängstigt sich vor Miss. Denvers. Ein paar Besucher, die zwischendurch auftauchen, erhellen ihre Miene, doch einer von ihnen, ein angeblicher Cousin von Rebecca, weckt ihr Misstrauen. Hinzu kommt, dass Maxim ihr verbietet einige Zimmer zu betreten und dass er versucht, einige Dinge vor ihr zu verheimlichen, hinter die sie einfach nicht kommt. Was weiß der alte Ben, der sich unten am Bootshaus herumtreibt, in das Joan Fontaine nicht hineingehen darf. Was verheimlich ihr Mann und was hat es mit diesem angeblichen Cousin auf sich? Diese Fragen versucht sie zu beantworten, unter der ständigen Aufsicht der Hausdame Miss Denvers.
Und dann, auf dem großen Ball, blamiert Miss Denvers Joan Fontaine total. Genau in dem Augenblick bringt ein Sturm das Boot von Rebecca ans Tageslicht...viel mehr ans Mondlicht, und dort findet man auch eine Leiche.
Nun wird der ganze Fall von vorne aufgerollt....und endlich dringen Wahrheiten ans Licht...
Doch was geschieht mit Manderley....
Einer der spannendsten und genialsten Hitchcock-Filme. Einer seiner besten Filme. Wunderbarer Film, der nur in schwarz/weiß so gut wirkt!!!
Romantik, leichten Witz, seehr viel Spannung, rätselhafte Geschehnisse, eine geheimnisvolle und erschreckende Hausdame, ein geheimnisvoller Ehemann und eine bigger than life (scheinende) tote... Ex-Frau...
Dieser spannende Thriller hat alles
Lediglich das gelbe Cover passt so gar nicht zu dem Film...da hätte ein dunkles Cover, mit Manderley im Hintergrund und Joan Fontaine vorne drauf viiiel besser gepasst und einen direkt auf den Film eingestellt.
Das COver der amerikanischen DVD kommt dem schon sehr viele näher...
Trotz allem gebe ich dem Film sehr gerne 5 Sterne
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Kaiserwalzer (Ich küsse ihre Hand, Madame) Bing Crosby, Joan Fontaine, Roland Culver, Lucile Watson, Richard Haydn DVD, 24. September 2008 Verkaufsrang: 5222 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Synchronisation 1 von 5 Punkten Mit großer Freude habe ich diese DVD erstanden, doch welche Enttäuschung, die deutsche Synchronisation ist nur eine Teilsynchronisierung. Der geschriebene Text läuft zu schnell. Warum das so ist, keine Ahnung. Warum nicht die existierende vollständige deutsche Synchronfassung genommen wurde, in der Bing Crosby von Reiner Schöne gesprochen wird, bleibt ein Rätsel. Unschön ist auch der Slang und letzlich kommt diese Sychronfassung nicht so witzig rüber, z.B. die Hundenamen Buttons und Sherazade sind nun Knöpfchen und Helena. Außerdem sind auch noch verzerrte bzw. verrauschte Tonsequenzen zu erleben.
Alles in allem, wer diese DVD genießen möchte, kann dies nur mit dem Orgialton, davon hatte ich aber nichts, denn dazu reicht mein Sprachschatz nicht aus. |
Ivanhoe, der schwarze Ritter Robert Taylor, Dame Elizabeth Taylor, Joan Fontaine DVD, 13. Januar 2006 Verkaufsrang: 3948 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Ivanhoe - Der schwarze Ritter (Klassiker), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 13.01.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)
Ausgleichende Gerechtigkeit 5 von 5 Punkten Ich habe mir alle Vorredner durchgelesen, dies sei gleich gesagt. Da ich nie Videokasetten hatte und meine erste Filmsammlung aus DVDs besteht, ich außerdem kein wirklicher Technikexperte bin, hat mich die Qualität beim Ansehen der DVD nicht sonderlich gestört. Ohne zu wissen, wie alt der Film genau ist, war mir durchaus klar, dass er schon vor längerer Zeit entstanden sein muss und dementsprechend "alt" aussehen würde. Welche technischen Restaurationsmöglichkeiten es nun gibt, entzieht sich wie gesagt meiner Kenntnis und bedeutet mir auch nichts.
Warum ich 5 Sterne gebe: Ausgleichende Gerechtigkeit. Mag die Qualität noch so mies sein, ein derartiger Film verdient es nicht, im Durchschnitt (so wie momentan) 2 1/2 Sterne von 5 zu haben. Wie alle Vorredner gesagt haben: Der Film ist großartig. Auch wenn verglichen mit "Königreich der Himmel" und "Ritter aus Leidenschaft" (Belagerung/Turnier) die Stunts recht altmodisch wirken, auch wenn Pfeile wie Regentropfen ohne Schaden anzurichten vom Himmel fallen, auch wenn die SCHWERTkämpfe olympischen DEGENfechtkämpfen mehr ähneln denn einem mittelalterlichen Kampf, auch wenn ...
Egal! Dieser Film ist toll. Ein verklärtes Bild des Mittelalters, gewiss, aber dennoch der Inbegriff des Rittertums. Er hat einen wahren Helden, thematisiert Freiheitskampf genauso wie Generationenkonflikt, bricht eine Lanze für Treue, Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit und auch wenn Strumpfhosen schon lange nichts mehr in Ritterfilmen zu suchen haben; Vor 50 Jahren war dies eben die Norm und derart gute Schauspieler trösten über alles Unauthentische hinweg.
Deswegen:
Wenn ihr realistischere Kampfszene gewohnt seid, wenn ihr bessere Ausstattung kennt, wenn ihr tolle DVD Qualität erwartet - stellt euch darauf ein, hier einen Klassiker zu sehen. Es fällt nicht schwer, trotz all dieser Dinge die Stärken des Filmes zu erkennen und zu genießen. Und man findet diese Stärken, wenn man sich erst einmal mit technischen Details abgefunden hat.
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Brief einer Unbekannten Joan Fontaine, Louis Jourdan, Mady Christians DVD, 17. Oktober 2008 Verkaufsrang: 10032 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt3 Brief einer Unbekannten - Arthaus, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 17.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Film über eine bedingungslose Liebe 5 von 5 Punkten Endlich ist dieser Film auch zu einem g+nstigerem Preis zu haben.
Er handelt von einer bedingungslosen, unerschüttlichen Liebe einer jungen Frau von der der Mann erst am Schluss, wenn es zu spät ist, erfährt.
Von der Gabe, Liebe zu schenken - Max Ophüls' meisterhaftes Melodram 5 von 5 Punkten In der Nacht vor einem Duell im Morgengrauen öffnet der Pianist Stefan (Louis Jourdan) einen Brief, der mit den Worten beginnt: "Wenn Du diese Zeilen liest, bin ich vielleicht schon tot..."
Das Melodram BRIEF EINER UNBEKANNTEN aus dem Jahr 1948, nach einer Novelle von Stefan Zweig, gehört zu den schönsten Werken Max Ophüls' und erzählt von der unerschütterlichen Liebe der jungen Lisa (Joan Fontaine) zu dem selbstgefälligen Pianisten Stefan, die über Jahrzehnte anhält, ohne dass sie erwidert wird. Die tragische Geschichte wird in Rückblenden enthüllt, und die Dramaturgie sorgt dafür, dass die Hauptdarsteller wenig Filmzeit miteinander verbringen. Ophüls verweigert sich zudem der üblichen Filmaussage, nur die erwiderte Liebe (bzw. das Liebesbekenntnis) bringe endgültige Erfüllung und Glück auf Ewigkeit. Lisa findet eine Erfüllung darin, ihre Liebe dem zu geben, der sie vielleicht am wenigsten verdient. Ihre Gabe, Liebe ohne Gegenleistung zu schenken und ihr selbstloses Handeln machen sie nicht zu einer Verliererin oder einer lächerlichen Figur, sondern zu einer großen, starken Heldin. "Das ist romantischer Unsinn", sagt ihr Film-Ehemann. "Das kann sein, aber ich kann nichts dafür", erwidert Lisa. Für Ophüls ist Liebe ohnehin nur eine Illusion. Wenn Fontaine und Jourdan sich näher kommen, sitzen sie in einem Prater-Zug, wo ein alter Mann per Fahrrad und Drehkulisse romantische Hintergründe ins Abteil zaubert, während der Zug nie von der Stelle kommt. Einige der gemalten Kulissen besitzen expressionistische Qualität und verleihen der Geschichte eine traumartige Atmosphäre.
Joan Fontaine, deren Schönheit und Zerbrechlichkeit in vielen Meisterwerken der Filmgeschichte (wie Hitchcocks REBECCA) grandios eingefangen wurde, spielt hier die ultimative Tragödin, und man fühlt und leidet jede Minute mit ihr mit. Louis Jourdan ist als selbstgefälliger Schönling, dessen Leben sich nur um sich selbst dreht (als Gegenentwurf zu Lisa) ideal besetzt. Wenn er erkennen muss, dass es eine Frau in seinem Leben gab, die alles für ihn getan hätte, und dass er einen Sohn hatte, den er nie kennen lernen wird, zerreißt es das Herz. Übertrieben ja, melodramatisch ja, aber wunderschön. BRIEF EINER UNBEKANNTEN entfaltet von der ersten Szene bis zum tragischen Ende (welches schon zu Beginn klar ist, insofern darf man dies verraten) einen unwiderstehlichen Sog. Mit seiner wundervollen S/W-Kameraarbeit, den edlen Dekors und eleganten Kostümen (Schauplatz ist Wien um 1900) ist er dazu ein Fest fürs Auge. Also Taschentücher raus und mitleiden! Tragische Liebesgeschichten werden selten besser als diese. Es wäre zu wünschen, dass Ophüls' Meisterwerke "Der Reigen" und besonders "Madame de..." hierzulande endlich auf DVD veröffentlicht werden.
Die DVD aus der Arthaus Collection präsentiert den Klassiker in der deutschen Synchronfassung und der englischen Originalversion ungekürzt. Einige Szenen, die seinerzeit nicht synchronisiert wurden, sind im Original belassen und mit Untertiteln versehen. Die Bildqualität ist sehr gut (korrektes Vollbild, S/W). Dazu gibt es ein fast halbstündiges Video-Essay von Filmhistoriker Tag Gallagher über Ophüls und ein ausführliches Booklet. |
Verdacht Cary Grant, Joan Fontaine, Sir Cedric Hardwicke DVD, 3. Dezember 2002 Verkaufsrang: 15695 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Selbst wenn man diesen klassischen romantischen Krimi aus dem Jahre 1941 mehrfach anschaut, wird man immer wieder von der letzten Szene geschockt: eine kurze, aber verwirrende Konfrontation, die den Zuschauer zwingt, sich sprichwörtlich jede Szene nochmals durch den Kopf gehen zu lassen, da die wachsende Überzeugung der Heldin einen Mörder geheiratet zu haben, plötzlich ins Gegenteil verkehrt wird. Regisseur Alfred Hitchcock, der hier ein Rätsel geschaffen hat, das sich um die zersetzende Macht der Verdächtigung rankt, ist damit ein Meisterstück voller geschickter Mehrdeutigkeiten gelungen, das beinahe in jeder Einstellung mit dramatischen Konventionen und rollentypischem Verhalten spielt. Lina McLaidlaw, die von Joan Fontaine verkörpert wird, welche in dieser zweiten Zusammenarbeit mit dem Regisseur einen Oscar erhielt, ist eine zugeknöpfte, gebildete Erbin, deren sprödes Äußeres ihr Verlangen nach einem mehr von Gefühlen bestimmten Leben verbirgt. Der auf geheimnisvolle Art und Weise attraktive Johnnie Aysgarth scheint dabei die Lösung des Problems darzustellen - er ist ein Spieler und Frauenheld, ein Verschwender, der mit ihr flirtet, ihr nachstellt und sie schon bald danach heiratet. Cary Grant wirkt als Aysgarth unwiderstehlich, obwohl er ein finsterer Geselle ist - fähig zum Betrug und kleineren Diebereien, wobei er auch große Pläne mit dem schwindenden Vermögen seiner Braut schmiedet. Linas Leidenschaft für Johnnie wird von jeder neuen Enthüllung über seine augenscheinliche Unehrlichkeit überschattet: er spielt heimlich und gibt vor, mit Immobilien zu handeln. Noch beunruhigender sind jedoch Hinweise, die Johnnie mit dem Tod seines besten Freundes in Verbindung bringen, ebenso wie die Vorstellung, dass er Lina womöglich langsam vergiftet. Die Beweise scheinen eindeutig gegen ihn zu sprechen, als wir ihn dabei beobachten, wie er mit einem verdächtig aussehenden Glas Milch die Treppe hinaufgeht - ein Bild, das sich besonders ins Gedächtnis brennt, da der Regisseur das Glas zum Leuchten bringt. Tatsächlich zeigt Hitchcock auch während er Johnnie praktisch überführt und dabei von Cary Grants Fähigkeit profitiert, eine solche Bedrohung darzustellen, bildhafte Hinweise auf Linas eigener neurotischer (und erotischer) Besessenheit. Die letzte Szene zwingt den Zuschauer schließlich dazu, ihr Verhalten neu zu bewerten, wobei genug im Unklaren bleibt - was verhindert, dass sowohl der Zuschauer als auch Johnnie komplett entlastet werden. Ein seltsamer, unangenehmer Schluss für diesen brilliant gemachten Thriller. -Sam Sutherland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ist mein Mann ein Mörder? - Hitchcock-Klassiker 5 von 5 Punkten Alfred Hitchcocks VERDACHT (Suspicion) aus dem Jahre 1941 gehört zu den kleineren Werken des Meisters, ist aber beim Publikum nachhaltig beliebt und besitzt absolut zeitlose Schönheit und Überzeugungskraft.
Erzählt wird die Geschichte der attraktiven, aber sehr behütet aufgewachsenen Lina (Joan Fontaine), die sich in den charmanten Taugenichts Johnnie (Cary Grant) verliebt. Doch kurz nach der spontanen Eheschließung kommen Lina Zweifel - nicht nur scheint Johnnie ehrliche Arbeit zu scheuen, er könnte vielleicht auch hinter ihrem Geld her sein. Oder ihrem Leben...
Die Handlung ist simpel, Buch und Regie bauen aber kontinuierlich Spannung auf und erzeugen ein permanentes Gefühl der Unsicherheit - in der Heldin Fontaine wie auch im Zuschauer. Die Besetzung mit Cary Grant ist dabei Segen und Fluch gleichzeitig. Als charmanter Faulpelz ist er unwiderstehlich, einen geplanten Mord traut man ihm allerdings keine Sekunde zu. Darauf kommt es aber zum Glück nicht an, denn der Film erzählt alles aus Linas Sicht, es geht um ihre Zweifel, ihren Seelenzustand, ihre Ängste, während sie sich immer mehr in ihren Wahn hineinsteigert. Hitchcock wollte übrigens ein anderes Ende, in dem klar wird, dass Grant tatsächlich der Mörder ist. Das Studio protestierte und verlangte, dass sämtliche Anspielungen auf Grants vermeintlich böse Absichten entfernt würden, was laut Hitchcock zu einer Lauflänge von ca. 55 Minuten geführt hätte. Glücklicherweise sind die Anspielungen und Zweifel erhalten geblieben (wie sollte man auch eine zweifelnde Frau ohne Zweifel erzählen?). Das nun offizielle Ende (welches hier nicht verraten werden soll) wurde von Hitchcock als enttäuschend empfunden, doch es bleibt wunderbar ambivalent und passt sich dem Thema perfekt an.
VERDACHT ist darüber hinaus wunderschön fotografiert, Hitchcock setzt ein paar gekonnte Tricks ein (das böse Milchglas, welches Grant seiner Gattin serviert, leuchtet im Dunkeln), und die hinreißende Joan Fontaine trägt den Thriller mühelos. Joan Fontaine erhielt einen Oscar für ihre Darstellung in VERDACHT, der allgemein als verspäteter Oscar für ihre grandiose Darstellung in Hitchcocks REBECCA (die um einiges komplexer war) angesehen wird - so oder so ist er hochverdient. Cary Grant spielt hier seine erste von vier Hitchcock-Rollen und ist der perfekte elegante und verschlagene Held mit Humor (Grant nennt Fontaine durchweg "Monkey Face", was in der deutschen Synchronfassung mit "Mutziputzi" übersetzt wurde, vermutlich weil "Affengesicht" etwas uncharmant geklungen hätte... so etwas lässt man auch nur einem Cary Grant durchgehen). Die beiden lernen sich übrigens zu Beginn des Films im Zug kennen - was bei Hitchcock immer zu dramatischen (oder mörderischen) Verwicklungen führt.
Obwohl ein Hollywood-Projekt, wirkt VERDACHT auch wegen seines köstlichen schwarzen Humors absolut britisch. VERDACHT gehört nicht zu den großen Meisterwerken Hitchcocks, aber er ist ein kleiner, feiner Thriller, den man immer wieder genießen kann.
Die DVD von Kinowelt präsentiert den Klassiker im korrekten Vollbild-Format (S/W), Ton ist Deutsch/Englisch Mono, deutsche Untertitel sind optional. Als Extra bietet die DVD die Cary Grant-Dokumentation "The Leading Man" (ca. 60 Minuten) sowie zwei weitere Trailer.
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Unternehmen Feuergürtel Walter Pidgeon, Joan Fontaine, Barbara Eden DVD, 5. September 2005 Verkaufsrang: 27013 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Atom-U-Boot Seaview befindet sich auf einer Forschungs-Expedition zum Nordpol. Alles läuft nach Plan, bis Admiral Nelson (Walter Pidgeon) den Auftauch-Befehl erteilt, denn über dem Meeresspiegel wartet eine ungeheuerliche Überraschung: Ein glühend-heißer Feuergürtel hat den Himmel in ein flammendes Inferno verwandelt! Die globale Katastrophe scheint unausweichlich und doch gibt es eine winzige Chance: Mit Hilfe einer Atomrakete könnte der Feuergürtel im All zerstört werden - die Welt allerdings auch! Als niemand den entscheidenden Befehl erteilen will, trifft Admiral Nelson eine riskante Entscheidung ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Altmodisch? Yup! - Unlogisch? Aber klar! - Na dann los! 4 von 5 Punkten Urplötzlich taucht im All ein Feuergürtel auf, der sich um die Erde legt und verheerende Naturkatastrophen zur Folge hat. Eine von dem U-Boot "Seaview" abgefeuerte Atomrakete könnte die Erde retten - oder ihren Unetrgang bedeueten. Während die Wissenschaftler noch darüber streiten wie man weiter vorgehen soll, macht sich Admiral Nelson eigenmächtig auf den Weg...
Wie in der Headline bereits angekündigt, sollte man "Unternehmen Feuergürtel" nicht an dessen Logiklöchern messen. Ob der Film je als ernsthafte Sci-Fi geplant war, sei mal dahingestellt - aber darum geht es auch gar nicht. Hier haben wir einfach einen wunderbar bunten, (und aus heutiger Sicht) herrlich naiven Vertreter der Gattung Abenteuer-Sci-Fi vorliegen. Natürlich sind die Special-Effects, wenn auch noch recht ansehnlich (besonders der rot brennende Himmel), nicht mehr up-to-date. Allerdings ist es gerade dieser Charme der Filmen wie eben "Voyage to the Bottom of the Sea" anhaftet und sie heute noch so sehenswert macht.
Auch ansonsten bietet der Film alles, was man sich von leichter Unterhaltung erhofft: Saboteure, einen kernigen Helden, einen schlauen Professor samt hübscher Tochter, einen Kampf mit einem Riesenkraken, phantasievolles Setting. Bei mir hinterlässt der Film, der zu einer Zeit entstanden ist, als es noch klare Feindbilder gab, ein wohliges Gefühl - und das zählt doch auch schon eine ganze Menge, oder?
Fact am Rande: Basierend auf dem Film wurde noch eine in den Staaten sehr populäre vier Staffeln umfassende Fernsehserie gedreht, bei der zum Teil der Orginalcast des Films mitgewirkt hat.
DVD: Nun zum eher unschönen Teil dieser Rezension: Bis auf ein paar Trailer und mehreren Audio- und Untertitelspuren bietet die DVD leider keine Extras. Gerade bei einem Sci-Fi-Film hätte ich mir ein Making-Of oder (bedenkt man 1961 als Entstehungsjahr des Films) zuimndest einen Rückblick o.ä. gewünscht - schade drum.
Ein weitaus größeres Manko scheint allerdings die Tatsache zu sein, dass zu Beginn des Films ein paar Minuten nur auf englisch mit deutschen Untertitel zu sehen sind. Da ich mir den Film eh auf englisch angesehen habe, ist dieser Umstand für mich nicht weiter tragisch - aber da die betreffenden Szenen bereits synchronisiert wurden, kann man auf einem deutschen DVD-Release zumindest von einer vollständigen deutschen Tonspur ausgehen.
Zusammengenommen kosten die technischen Mängel und die fehlenden Extras der DVD einen Stern (und auch nur einen, weil ich heute großzügig bin).
Fazit: Perfekte dunkle-Jahreszeit-Nachmittags-Unterhaltung mit Schauwerten und Nostalgiebonus auf leider unterdurchschnittlicher DVD.
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Verdacht Cary Grant, Joan Fontaine, Sir Cedric Hardwicke DVD, 17. Oktober 2008 Verkaufsrang: 32119 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Verdacht - Arthaus, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 17.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ist mein Mann ein Mörder? - Alfred Hitchcocks "Verdacht" 5 von 5 Punkten Alfred Hitchcocks VERDACHT (Suspicion) aus dem Jahre 1941 gehört zu den kleineren Werken des Meisters, ist aber beim Publikum nachhaltig beliebt und besitzt absolut zeitlose Schönheit und Überzeugungskraft.
Erzählt wird die Geschichte der attraktiven, aber sehr behütet aufgewachsenen Lina (Joan Fontaine), die sich in den charmanten Taugenichts Johnnie (Cary Grant) verliebt. Doch kurz nach der spontanen Eheschließung kommen Lina Zweifel - nicht nur scheint Johnnie ehrliche Arbeit zu scheuen, er könnte vielleicht auch hinter ihrem Geld her sein. Oder ihrem Leben...
Die Handlung ist simpel, Buch und Regie bauen aber kontinuierlich Spannung auf und erzeugen ein permanentes Gefühl der Unsicherheit - in der Heldin Fontaine wie auch im Zuschauer. Die Besetzung mit Cary Grant ist dabei Segen und Fluch gleichzeitig. Als charmanter Faulpelz ist er unwiderstehlich, einen geplanten Mord traut man ihm allerdings keine Sekunde zu. Darauf kommt es aber zum Glück nicht an, denn der Film erzählt alles aus Linas Sicht, es geht um ihre Zweifel, ihren Seelenzustand, ihre Ängste, während sie sich immer mehr in ihren Wahn hineinsteigert. Hitchcock wollte übrigens ein anderes Ende, in dem klar wird, dass Grant tatsächlich der Mörder ist. Das Studio protestierte und verlangte, dass sämtliche Anspielungen auf Grants vermeintlich böse Absichten entfernt würden, was laut Hitchcock zu einer Lauflänge von ca. 55 Minuten geführt hätte. Glücklicherweise sind die Anspielungen und Zweifel erhalten geblieben. Das nun offizielle Ende (welches hier nicht verraten werden soll) wurde von Hitchcock als enttäuschend empfunden, doch es bleibt wunderbar ambivalent.
VERDACHT ist darüber hinaus wunderschön fotografiert, Hitchcock setzt ein paar gekonnte Tricks ein (das böse Milchglas, welches Grant seiner Gattin serviert, leuchtet im Dunkeln), und die hinreißende Joan Fontaine trägt den Thriller mühelos. Joan Fontaine erhielt einen Oscar für ihre Darstellung in VERDACHT, der allgemein als verspäteter Oscar für ihre grandiose Darstellung in REBECCA angesehen wurde - so oder so ist er hochverdient. Cary Grant spielt hier seine erste von vier Hitchcock-Rollen und ist der perfekte elegante und verschlagene Held mit Humor (Grant nennt Fontaine durchweg "Monkey Face", was in der deutschen Synchronfassung mit "Mutziputzi" übersetzt wurde, vermutlich weil "Affengesicht" etwas uncharmant geklungen hätte... so etwas lässt man auch nur einem Cary Grant durchgehen). Die beiden lernen sich übrigens zu Beginn des Films im Zug kennen - was bei Hitchcock immer zu dramatischen (oder mörderischen) Verwicklungen führt.
Obwohl ein Hollywood-Projekt, wirkt VERDACHT auch wegen seines köstlichen schwarzen Humors absolut britisch. VERDACHT gehört nicht zu den großen Meisterwerken Hitchcocks, aber er ist ein kleiner, feiner Thriller, den man immer wieder genießen kann.
Die DVD aus der Arthaus Collection präsentiert den Klassiker im korrekten Vollbild-Format (S/W), Ton ist Deutsch/Englisch Mono, deutsche Untertitel sind optional. Als Extra bietet die DVD ein ausführliches Booklet und die Cary Grant-Dokumentation "The Leading Man" (ca. 60 Minuten), sie entspricht damit der vorigen Veröffentlichung von Kinowelt. |
The Witches Joan Fontaine, Kay Walsh, Alec McCowen DVD, 18. September 2003 Verkaufsrang: 36002 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden EMS The Witches (Hammer-Edition), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.09.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eher unbekannter, aber gar nicht schlechter Hammer Film 4 von 5 Punkten 1966 kehrten die Hammer Studios zum Psycho-Thriller zurück, mit dem sie ja schon anfang der 60er einige Erfolge feiern konnte ("Ein Toter spielt Klavier", "Maniac"). Die Geschichte einer englischen Lehrerin, die nach einem Nervenzusammenbruch, den sie in Anfrika erlitten hat, in ein britisches Dorf zurückkehrt und es dort scheinbar mit dämonischen Kräften zu tun bekommt, wird sehr ruhig und doch unterhaltsam erzählt.
Geadelt wird der Film natürlich dadurch, das es Hammer gelungen war, den Star Joan Fontaine für die Hauptrolle gewinnen zu können. Zudem entstand der Film nach einem Buch von Nigel Kneale, der ja schon die Storys zu den "Quatermass" Filmen ("Schock", "Feinde aus dem Nichts") entwickelt hatte. Regisseur Cyril Frankel schuf hier wohl sein bestes Werk, was aber auch nicht schwer ist für jemanden, der eigentlich nur Fernsehserien inszenierte und lediglich eine Handvoll Filme machte (sein letztes Werk war 1990 "Eine Frau namens Harry" mit Thomas Gottschalk - dagegen ist "The Witches" sowas wie "Citizen Kane"!!) Doch, zum Glück waren mit Ausnahme von Terence Fisher die Regisseure bei Hammer nie so wichtig, sie machten lediglich ihren Job, ohne viele Freiheiten.
Der Film kam in Deutschland nie ins Kino, wie einige andere Hammerfilme, die mitte der 60er entstanden und erlebte seine deutsche Uraufführung anfang der 90er im ZDF (deswegen klingt die deutsche Synchro ein wenig hölzern).
"The Witches" ist ein altmodischer Gruselfilm, selbst für seine Zeit, und erinnert trotz seiner Entstehung im Jahre '66 eher an Hammer's Filme der späten 50er oder frühen 60er Jahre. Er reicht nicht an die Vampir- oder Frankenstein-Filme des Studios heran, ist aber trotzden eine Empfehlung wert, besonders wegen der altmodisch englischen Atmosphäre, die fast ein wenig an die Miß Marple Filme oder ähnliches erinnert.
guter Film- aber der Schluss ist eine Katastrophe 2 von 5 Punkten Grunsätzlich ist der Film gut und spannend erzählt. Aber dann kommt die letzte Viertelstunde und der gute Gesamteindruck wird zunichte gemacht! Die herumhampelnden und augenrollenden Besessenen wirken nur peinlich und bilden einen Stilbruch, den die Story nicht verdient hat. Schade um den Film. Zurecht ist er in der Versenkung verschwunden. |
Brief einer Unbekannten Joan Fontaine, Louis Jourdan, Mady Christians DVD, 27. April 2007 Verkaufsrang: 12845 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Brief einer Unbekannten, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.04.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
guter Film mit schönen Extras auf der DVD 5 von 5 Punkten Ich möchte ein spezielles Lob zu den Extras auf der DVD aussprechen. Es gibt detailierte Infos auf was man bei diesem Film achten sollte, warum was wie gemacht wurde usw. Zwar nur auf englisch aber egal.
Der Film in der deutschen Version ist ca. 14 Minuten länger als damals in D, deshalb sind einige Szenen im Film drin, die nicht syncronisiert wurden, also englisch, dann aber mit deutschem Untertitel.
Der Film ist gut gemacht. Die Hauptdarstellerin ist ein Stalker. Der bewundernde ist ein Pianospieler und Frauenheld.
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Unternehmen Feuergürtel Walter Pidgeon, Joan Fontaine, Barbara Eden DVD, 6. März 2004 Verkaufsrang: 42652
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Warum fehlen 8 Minuten der deutschen Synchronisation? 3 von 5 Punkten Für mich ist dieser Film ein Klassiker des Science Fiction Films, aber die DVD wurde wieder einmal schlampig umgesetzt. In der Deutschen Fassung wird nach ca. 6 Minuten auf den englischen Originalton umgeschaltet (für sage und schreibe 8 Minuten) mit nicht ausblendbaren Untertiteln. Wer jetzt denkt, es handelt sich um Szenen die in der deutschen Fassung gefehlt haben, der irrt. Alle Szenen sind im Kino und bei jeder TV Ausstrahlung in deutsch synchronisiert gewesen. Was sich die Firma FOX hier wieder einmal geleistet hat ist schon fast unverschämt. Kein Hinweis auf den Cover, nichts. Außerdem ist die Musik in der deutschen Fassung nicht Mono sondern Stereo. Schade, daß wieder einmal ein Klassiker verhunzt wurde. |
Rebecca [UK IMPORT] Laurence Olivier, Joan Fontaine, George Sanders, Judith Anderson, Nigel Bruce DVD, 4. Oktober 2004 Verkaufsrang: 51160 "Gestern Nacht träumte ich, ich wäre wieder in Manderley." Vom ersten Satz dieses unvergesslichen Films an verzaubert Rebecca. David O. Selznick (Produzent von Klassikern wie Duell in der Sonne) brachte Alfred Hitchcock nach Amerika, damit dieser der Adaption von Daphne du Mauriers Roman die richtige Atmosphäre gebe. Der daraus entstandene Film ist eine wunderbare Mischung aus beider Fingerspitzengefühl. Sowohl bei den Kritikern als auch finanziell war der Film ein Erfolg. Wie Vom Winde verweht, den Selznick ein Jahr vorher herausbrachte, gewann auch Rebecca den Oscar in der Kategorie Bester Film. Laurence Olivier spielt Maxim de Winter, der, noch durch den plötzlichen und unerwarteten Tod seiner bezaubernden Frau Rebecca betäubt, impulsiv eine junge und hübsche Gesellschafterin (Joan Fontaine) heiratet. Die neue Mrs. de Winter versucht, ihrer Rolle als Hausherrin in dem riesigen Herrensitz Manderley gerecht zu werden, aber bei jedem Schritt, den sie macht, wird sie von Rebeccas Geist verfolgt. Die bedrückende Anwesenheit des Geistes wird durch die wahnsinnig penible Mrs. Danvers, exzellent dargestellt von Judith Anderson, verkörpert. Als die neue Hausherrin beginnt, die dunklen Geheimnisse des De-Winter-Clans aufzudecken, scheint das Haus ein eigenes Leben anzunehmen. Leidenschaftliche Liebe und Schuld vermischen sich nahtlos mit den typischen Attributen Hitchcocks: Schuld, Sexualität und Horror pur. Die Ausstattung ist überwältigend und die Besetzung spielt bis in die kleinste Rolle hervorragend. Während Rebecca genügend Überraschungen auch für den professionellen Zuschauer enthält, ist er zusätzlich einer der wenigen Filme, die bei jedem Anschauen besser werden. -Raphael Shargel
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)
Einer der besten Hitchcock-Thriller!! Oscar f. d. besten Film !!!!! Spannend und romantisch! Genial bis zur letzten Sekunde 5 von 5 Punkten Dieser Film, Hitchcocks erster in Amerika gedrehter Film, bekam als einziger seiner Filme den Oscar für den besten Film!
Dieser Film, der auf dem Bestseller von Daphne DuMaurier basiert, beginnt als romantischer Film und zeigt, wie sich die Hauptdarsteller (Sir Laurence Olivier und die süße, scheue und anbetungswürdige Joan Fontaine) kennen und lieben lernen und sogar heiraten. Dann ziehen sie in sein Haus....Manderley...ein sehr berühmtes Haus auf einem rieseigen Anwesen, direkt am Meer. Dort hat Maxim DeWinter (Olivier) mit seiner ersten Frau gelebt, Rebecca, die auf mysteriöse Weise im Meer ertrank. Alle, wirklich alle Menschen haben Rebecca geliebt und angebetet. Sie war hübscher und kultivierter als alle... Besonders die Hausdame, Miss Denvers, ein alter Drache mit genial bösem Blick für Joan Fontaine, betete Rebecca an. Klar also, dass sie die neue Mrs. De Winter nicht akzeptiert und ihr ständig Steine in den Weg legt und sie loswerden will. Bei jeder Gelegenheit versucht sie ihr zu beweisen, wie viel besser Rebecca war und wie sehr sie von allen, auch von ihrem Mann geliebt wurde.
Fortan fühlt sich die neue Mrs. De Winter unwohl, in dem großen Haus uns ängstigt sich vor Miss. Denvers. Ein paar Besucher, die zwischendurch auftauchen, erhellen ihre Miene, doch einer von ihnen, ein angeblicher Cousin von Rebecca, weckt ihr Misstrauen. Hinzu kommt, dass Maxim ihr verbietet einige Zimmer zu betreten und dass er versucht, einige Dinge vor ihr zu verheimlichen, hinter die sie einfach nicht kommt. Was weiß der alte Ben, der sich unten am Bootshaus herumtreibt, in das Joan Fontaine nicht hineingehen darf. Was verheimlich ihr Mann und was hat es mit diesem angeblichen Cousin auf sich? Diese Fragen versucht sie zu beantworten, unter der ständigen Aufsicht der Hausdame Miss Denvers.
Und dann, auf dem großen Ball, blamiert Miss Denvers Joan Fontaine total. Genau in dem Augenblick bringt ein Sturm das Boot von Rebecca ans Tageslicht...viel mehr ans Mondlicht, und dort findet man auch eine Leiche.
Nun wird der ganze Fall von vorne aufgerollt....und endlich dringen Wahrheiten ans Licht...
Doch was geschieht mit Manderley....
Einer der spannendsten und genialsten Hitchcock-Filme. Einer seiner besten Filme. Wunderbarer Film, der nur in schwarz/weiß so gut wirkt!!!
Romantik, leichten Witz, seehr viel Spannung, rätselhafte Geschehnisse, eine geheimnisvolle und erschreckende Hausdame, ein geheimnisvoller Ehemann und eine bigger than life (scheinende) tote... Ex-Frau...
Dieser spannende Thriller hat alles
Lediglich das gelbe Cover passt so gar nicht zu dem Film...da hätte ein dunkles Cover, mit Manderley im Hintergrund und Joan Fontaine vorne drauf viiiel besser gepasst und einen direkt auf den Film eingestellt.
Das COver der amerikanischen DVD kommt dem schon sehr viele näher...
Trotz allem gebe ich dem Film sehr gerne 5 Sterne
Weitere Kundenmeinungen |
Jane Eyre [UK-Import] Orson Welles, Joan Fontaine Videokassette, 1. August 1994 Verkaufsrang: 15170
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Alt, aber gut 3 von 5 Punkten Zuerst muss ich sagen, das ich diese Rezension aufgrund einer DVD mache, die
ich vor kurzem über ein großes Auktionshaus in Amerika erstanden habe. Da
die DVD-Fassung leider nicht über amazon.de gelistet wird, muss ich meine
Meinung bei dieser alten Videokassette kundtun.
Der Film als Film funktioniert ganz wunderbar. Aber leider, im Vergleich zu
neueren Verfilmungen bzw. im Vergleich zum Buch, muss man Punktabzüge geben.
Wie immer bei Buchverfilmungen wurde wieder an der Handlung rumgeschnippelt.
Das ist mein Hauptkritikpunkt. Bei diesem Film bin ich zweigeteilt. Auf der
einen Seite finde ich einige Änderungen gut und auf der anderen Seite
überflüssig.
St. John Rivers wird hier auf einmal zum Arzt und es gibt keine
Verwandschaftsgeschichte. Das mag OK sein... für diese Verfilmung. Warum
aber verträgt sich Jane praktisch mit Tante Reed, als sie an ihrem
Sterbebett sitzt? Wieso verkauft sie den ganzen Hausstand? Wieso kommen mal
wieder die kleinen Diskussionen zwischen Jane und Rochester zu kurz? Im
Grunde war ich erstaunt, das er ihr auf einmal einen Antrag macht... Wieso
sieht man Bertha nur als Schatten? Aber Grace Pool ist mal wirklich
gruselig.
Da diese Verfilmung recht kurz ist, knapp 94 Minuten, bleibt natürlich nicht
viel Zeit für alle Einzelheiten. Sehr gut gefallen hat mir die Darstellung
von Lowood und ganz besonders von Brocklehurst. Hier sieht man Elizabeth
Taylor in ihrer ersten Rolle. Sie spielt Helen. Kurz, aber gut. Interessant
auch die Szene in der Jane als Lehrerin in Lowood eingestellt werden soll.
Die beiden Hauptdarsteller Joan Fontaine und Orson Welles sind gut besetzt.
Leider muss man sagen, das ihre Dialoge an einigen Stellen ziemlich
durcheinander sind, da merkwürdig zusammengestückelt aus dem ganzen Buch.
Leider fehlt eine meiner Lieblingsszenen: Jane will zu ihrer Tante fahren
und feilscht mit Rochester um das Geld. Schade, schade. Insgesamt wird
natürlich durch die Handlung galoppiert, aber Adelé ist ganz putzig
(gespielt von der Jungen Margaret O'Brien). Nur kommt auch sie leider viel
zu kurz.
Wenn man Welles genau beobachtet und in die Augen schaut, habe ich zumindest
das Gefühl, das er seinen Text an manchen Stellen irgendwo abliest?
Unterm Strich muss ich sagen, das mir diese Version wesentlich besser
gefällt als die Hurt/Gainsbourgh-Fassung. Bei dieser alten Fassung wurde
auch mächtig gekürzt, umgeschrieben und durch die Handlung gehetzt, aber
hier kommen Gefühle auf, es ist fesselnd, den Schauspielern macht ihre
Arbeit Spaß und die Musik ist auch klasse.
Eine gute schwarz-weiß Verfilmung, die man als Fan mal gesehen haben sollte.
Für mich besser als die George C. Scott- und Hurt-Fassungen.
Meine Import-DVD hat ein digital überarbeitetes Bild und man kann zwischen
englischen Stereo- und Mono-Ton wählen. Bei meiner DVD gibt es viele Extras
wie z.B. mehrere Bildergallerien, zwei Audiokommentare und ein kleine Doku.
Unterm Strich für alle Fans empfehlenswert und bestimmt keine Enttäuschung.
sehr gelungen 5 von 5 Punkten Das ist die 3. Jane Eyre Verfilmung die ich gesehen habe und auch diese finde ich sehr gelungen und überzeugend.Mr.Rochester wird sehr überzeugend von Orson Welles dargestellt, er hat es geschafft die unterschiedlichen Charakterzüge ( aufbrausend, sanft, zerrissen, ironisch usw.)in einer Person zu vereinen. Den ganzen Film hindurch kann man die wachsende Liebe und die erwachende Leidenschaft spüren und man ist gebannt bis zum Schluss. Aufgrund des Alters des Filmes ist die Bildqualität natürlich nicht mehr so gut,aber auch ein schwarz-weiß Film hat seinen Reiz. Ich finde auch diese Jane Eyre Verfilmung sollte man sich als Jane Eyre Fan einmal angesehen haben. |
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