DVDs: MIA Farrow

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Das Omen - 666 - Liev SchreiberDas Omen - 666
Liev Schreiber, Julia Stiles, Mia Farrow

DVD, 15. Januar 2007
     Verkaufsrang: 888      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Das Omen 666 - Kino Remake, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 15.01.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Düster & diabolisch!      5 von 5 Punkten
Unglaublich, aber wahr: Der kleine, süße Damien mit der Unschuldsmiene ist der wahrhaftige Sohn Satans und läutet die Apokalyse ein! Tolle Effekte und eine irre spannende Story!


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Abgedreht - Jack BlackAbgedreht
Jack Black, Mos Def, Mia Farrow

DVD, 29. September 2008
     Verkaufsrang: 2975      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film Abgedreht, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 29.09.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Toller Film, tolle Idee      5 von 5 Punkten
Abgedreht

Dieser kleine Film hat eine ganz tolle Idee zum Inhalt. Zwei junge Männer drehen mit einfachsten Mitteln Leinwanderfolge nach. Erst gezwungener Maßen, da eine Magnetwirkung die Filme in einer Videothek gelöscht hat, aber die Nachfrage nach Videos ungebrochen ist. Doch dann mit immer mehr Enthusiasmus und mitreißender Wirkung, so dass schließlich das ganze Stadtviertel an den Produktionen beteiligt ist.
Mos Def und Jack Black sind toll im Zusammenspiel mit Mia Farrow und Danny Glover. Und das schöne ist, es ist nicht nur reiner Klamauk, sondern hat tatsächlich Tiefsinn das Ganze.
Super!


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Der große Gatsby - Robert RedfordDer große Gatsby
Robert Redford, Mia Farrow, Karen Black

DVD, 1. November 2004
     Verkaufsrang: 3955      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Diese von Francis Ford Coppola verfasste Adaption des Romans von F. Scott Fitzgerald stellt das Kostümdesign und die Ausstattung gegenüber der Tiefgründigkeit der Charaktere in den Vordergrund. Es handelt sich um einen gelungenen Versuch, wenn auch wahrscheinlich kein Film dem Großen Gatsby in seiner Gesamtheit gerecht werden kann. Robert Redford als Gatsby, jenem Millionär, welcher sich in seinem Herrenhaus verschanzt und immer noch seiner verlorenen Liebe nachtrauert, stellt eine interessante Besetzung dar. Sam Waterston ist perfekt als Erzähler Nick, der Gatsby seine Traumfrau Daisy Buchanan zurückbringt.
Das eigentliche Problem des Films scheint zu sein, dass sich Regisseur Jack Clayton in die wilden Kostüme, die Partyszenen und Musikstücke aus dem Jazz-Zeitalter verliebt hat und somit eher eine Reihe von Illustrationen zu einem großartigen Buch geschaffen hat als eine frische und originelle Umsetzung des Texts. Während Redford seine Rolle auf ruhige Art und Weise immer interessanter gestaltet, führt Mia Farrows' farblose Darstellung der Daisy zur Frage, weshalb Gatsby (oder sonst irgendwer) eine derart große Leidenschaft für sie empfinden sollte. Unter den gut besetzten Nebendarstellern befinden sich Bruce Dern als Daisys Ehemann sowie Scott Wilson und Karen Black als jenes einfache Ehepaar, dessen Schicksal sich mit dem der sonnengebräunten Protagonisten verbindet (übrigens wird Daisys kleine Tochter von der später berühmten Patsy Kensit gespielt). Der Film gewann zwei Oscars - wenig überraschend für Kostümbild und Musik. -Robert Horton


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

What`ll I do?      5 von 5 Punkten
Der vorliegende Film zählt zu meinen Lieblingsfilmen, obschon die gleichnamige Romanhandlung von Fitzgerald nicht 1:1 umgesetzt worden ist. Das halte ich aber nicht für besonders bemängelswert, denn der Geist des Romans spiegelt sich im Film auf beeindruckende Weise. Genau darauf kommt es bei Literaturverfilmungen meiner Meinung nach an.

Beleuchtet wird die High-Society der Ostküste der USA während der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Als Tableau dient die tragische Liebesgeschichte zwischen dem reichen, Geheimnis umwitterten Jay Gatsby und der schönen, aber leichtfertigen Daisy.
In Amerika zeigen sich die so genannten " Goldenen Zwanziger" als die Zeit der Prohibition, des ausgiebigen Drogenkonsums, der luxeriösen Parties mit neuartigen Jazzklängen.
Zudem werden die Oberflächlichkeit, Blasiertheit und Übersättigung der mondänen, höheren Gesellschaftsschicht zu Tage gefördert.
Zeitgenossen, die erst jüngst zu Geld gekommen sind, finden dort kaum Zugang und selten wirkliche Akzeptanz.
Der amerikanische Traum , der verspricht, dass man durch Tüchtigkeit alles erreichen kann, stellt sich in seiner realen Durchführung als höchst fragwürdig dar oder stößt zumindest, wenn es um gesellschaftliche Anerkennung geht, an seine Grenzen.
Der tüchtige Gatsby ( Robert Redford), der so vielen Vieles gibt, hat im Grunde keine Freunde, keine wirklichen Herzensbeziehungen, die auf Gegenseitigkeit beruhen.
Die Menschen um ihn herum sind - nahezu ohne Ausnahme - materiell fixiert und letztlich alle vom Stamme Nimm.
Selbstbezogen, vermögen sie nicht die seelische Tiefe dieses Mannes zu erkennen.
Als Mensch ist Gatsby für diese ethisch verkommene Clique nicht interessant.
Dies gilt vor allem für die von ihm so geliebte Daisy........

Ich kenne keinen Schauspieler, dessen Augen so viel Intelligenz und spitzbübischen Charme versprühen wie jene von Robert Redford. Die Rolle des Gatsby ist ihm wahrlich auf den Leib geschneidert. Man begreift nicht, weshalb die farblose Daisy ( Mia Ferrow) von diesem Mann nicht hingerissen ist. Attraktiver als Gatsby alias Redford kann kein Mann sein. Ist Daisy blind?

Beeindruckende Bilder von Gartenpartys auf Gatsbys Anwesen begeistern der Zuschauer. Die hübschen, glitzernden Kleider aus den Zwanziger Jahren, die die Frauen tragen, deren gesamte Aufmachung, aber mehr noch die Musik wirken lange nach.
Trotz der vielen schönen Momentaufnahmen ist " Der große Gatsby" ein sehr trauriger, aber keineswegs sentimentaler Film. Man leidet mit den Protagonisten , während er auf einer Luftmatraze im Swimming Pool liegt und die Klänge von " What`ll I do? " leise die Ohren betören.

Gatsby ist eine tragische Gestalt.

Die Bild - und die Tonqualität sind ausgezeichnet!

Ein sehr empfehlenswerter Film!


Die beste Verfilmung - bis jetzt      4 von 5 Punkten
Der Film "Der große Gatsby" ist zwar im Großen und Ganzen ein unterhaltsamer Film, doch dennoch kommt er nicht ganz an die Romanvorlage von F. Scott Fitzgerald heran. Wer das Buch kennt, merkt, dass der Film die schillernde Vielfalt der Charaktere und deren komplexe Identität nicht ganz zum Vorschein bringen kann. Wobei dies wahrscheinlich auch nicht ganz einfach ist, da das Buch viele Sachen bis zum Schluß offen lässt, die man beim Film einfach berücksichtigen muss,da der Zuschauer sonst nicht folgen kann.
Die Geschichte kann zwar zu Verwirrungen führen, aber im Prinzip ist sie ganz einfach.
Jay Gatsby ist ein reicher Self-made Mann der das Leben im Amerika der 20er Jahre in vollen Zügen genießt, er hat eigentlich alles, was man sich vorstellen kann, bis auf eines ... Daisy. Seine ehemalige Freundin, die er nicht vergessen kann und die, als er sie wieder trifft, verheiratet ist. Natürlich versucht er sie zurück zu gewinnen, aber das ist nicht so einfach.
Man könnte zwar denken, dass der Film einer der typischen "Hollywood-Schnulzen" ist, doch da irrt man, da das Ende bis zum Schluß nicht vorhersehbar ist und die Geschichte zwischendrin einige Wendungen nimmt.
Robert Redford ist als Jay Gatsby ideal besetzt worden. Ich kann mir für diese Rolle, nachdem ich den Film gesehen habe, eigentlich keinen anderen mehr dafür vorstellen, der besser geeignet wäre.
Leute, die die Musik der 20er Jahre mögen, wird dieser Film besonders gut gefallen, da er mit viel Musik (oscarprämiert)unterlegt ist.
Ich wünsche viel Spaß beim Gucken!


Rosemary's Baby - Mia FarrowRosemary's Baby
Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon

DVD, 1. November 2004
     Verkaufsrang: 2632      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Paramount Rosemary's Baby, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.11.01

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)

Polanskis Meisterwerk und Meilenstein des modernen Horrors      5 von 5 Punkten
Wird die hübsche junge Rosemary vom Teufel persönlich geschwängert, befindet sie sich in den Fängen eines bizarren Kults, der ihr ungeborenes Baby für seine Rituale benötigt, oder bildet sich die streng katholisch erzogene Rosemary vielleicht alles nur ein?
Viele Fragen in einem vielschichtigen Meisterwerk der Filmgeschichte. Für mich einer der besten fünf Horrorfilme aller Zeiten (zu denen ich auch Polanskis "Mieter" zähle), sowie einer der wichtigsten amerikanischen Filme der 60er, der weltweit ein Riesenerfolg wurde und noch heute Regisseure beeinflusst: ROSEMARY'S BABY von Roman Polanski aus dem Jahr 1968. Produziert von William Castle, der beinahe selbst die Regie übernommen hätte, hält Polanski stets die Balance zwischen Horror und psychologischem Thriller, kommerziellem Mainstream und eigenwilligem Arthaus sowie dem alten und dem "neuen" Hollywood der kommenden 70er. Ebenso wie es Hitchcock in "Psycho" meisterhaft verstand, Gothic Horror mit modernem Alltag zu kombinieren, fügt Polanski alles Unheimliche und Mysteriöse in eine banale Alltagswelt. So treffen Urgesteine des Hollywood-Kinos wie Ralph Bellamy und Maurice Evans auf die ultramoderne Mia Farrow mit Vidal Sassoon-Haarschnitt. Das unheimliche Wohnhaus, das Rosemary bewohnt, steht im sonnigen New York. Polanski bleibt dabei der Romanvorlage von Ira Levin bis ins Detail treu - das geht soweit, dass Kleidermuster und Einrichtungen aus dem Buch übernommen werden. Seine größte Stärke aber liegt in der Vieldeutigkeit. Tatsächlich gibt es keinen Beleg im Film für das Vorhandensein irgend etwas Übernatürlichen. Alles, was Rosemary erlebt, könnte sich aufgrund einer wachsenden Schwangerschafts-Paranoia auch in ihrem Kopf abspielen, wo sie nebensächlichste Details wie das Mousse au Chocolat von Nachbarin Ruth Gordon als Giftmischung fehlinterpretiert. Begleitet von den beunruhigenden Klängen Krzysztof Komedas verbreitet ROSEMARYS BABY eine derart nervenzerrende, bedrohliche Sogwirkung, dass der geneigte Zuschauer (der mehr Wert auf Atmosphäre als herumfliegende Körperteile legen sollte) atemlos mit der armen Rosemary mitfiebert, die von Mia Farrow unglaublich authentisch und zerbrechlich dargestellt wird. Als groteske Nachbarin, die gerne unaufgefordert klingelt und vorbeischaut (wieder ein "realer" Horror, mit dem sich viele Zuschauer identifizieren können), reißt Ruth Gordon ("Harold und Maude") jede Szene an sich und hat einen verdienten Oscar (sowie den Golden Globe) erhalten. Der Film selbst gehört zum Besten, was Hollywood in den späten 60ern produziert hat. Ich empfehle ihn besonders denen, die sonst um Horrorfilme einen großen Bogen machen, denn er ist so viel mehr, schlicht ein Meisterwerk der Spannung, großartig gespielt, extrem publikumsfreundlich und mit seinen vielen Subtexten auch nach unzähligem Sehen immer ein neues Erlebnis. Fünf Sterne sind viel zu wenig.

Die DVD von Paramount präsentiert ROSEMARY'S BABY in guter Bildqualität und liefert noch einen 20-minütigen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten sowie Interviews dazu. Der Film ist übrigens ungeschnitten (!), das möchte ich hier betonen. Wer im Finale die "teuflischen Augen" vermisst, dem sei gesagt, dass diese in Rosemary's Traumsequenz als Überblendung vorkommen, und sonst nirgendwo. Interessanterweise glauben aber viele, dass sie am Ende zu sehen sein müssten, was die starke Wirkung des Finals belegt.


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Arthur und die Minimoys - Mia FarrowArthur und die Minimoys
Mia Farrow, Freddie Highmore, Ron Crawford

DVD, 27. August 2007
     Verkaufsrang: 4841      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film Arthur und die Minimoys, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 27.08.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Bitte, bitte nicht die deutsche Synchronisation!      5 von 5 Punkten
Eine Überraschung. Das es das noch gibt. Ich kannte den Film nicht, hatte noch nichts darüber gelesen und hatte lange mit mir gerungen, ob ich mir denn einen europäischen Mainstream-Animationsfilm ansehen sollte. Es hat sich gelohnt. Bis auf wenige kleine Enttäuschungen ein rundum wunderschöner kleiner Film, der nach langer Zeit meinen "Sense of Wonder" mal wieder richtig anspricht.
ABER - BITTE, lieber potentieller Interessent für diesen Film: Bitte nur auf englisch ansehen. Die deutsche Synchronisation ist eine mittlere Katastrophe. Es ist mir schon klar, warum die deutschen Verleiher den weissen Michael-Jackson-Zombie als Sprecher ausgewählt haben. Das bringt vielleicht Kohle bei der Kiddie-Zielgruppe, aber keine Klasse.
Fazit: Unvoreingenommen im englischen Original ansehen und die Seele baumeln lassen.


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Hannah und ihre Schwestern - Sir Michael CaineHannah und ihre Schwestern
Sir Michael Caine, Mia Farrow, Carrie Fisher

DVD, 29. März 2004
     Verkaufsrang: 5963      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eine Thanksgiving-Party im Familienkreis eröffnet den Bäumchen-wechsel-Dich-Tanz von Hannah, ihren Schwestern, deren Ehemännern und Liebhabern. Hannahs Ehemann Elliott verliebt sich in seine Schwägerin Lee, die mit dem düsteren Maler Frederik liiert ist. Elliott und Lee haben eine Affäre, bis Lee einen anderen Mann kennen lernt. Dann ist da ihre Schwester Holly, in verschiedenen Berufen genau so erfolglos wie in ihrem Bemühen, Hannahs Ex-Ehemann Mickey einzufangen. Der nämlich ist nur damit beschäftigt, seine eingebildeten Krankheiten zu bewältigen...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Woodys Meisterwerk      5 von 5 Punkten
Ja ist das jetzt noch eine Kömodie? Eigentlich sehen wir nämlich viele, traurige Dinge. Ein Mann, der seine Frau liebt, geht dennoch mit ihrer Schwester fremd. Die Frau versucht immer, perfekt zu sein, so dass eine Art von Panzer entsteht, der sie ihren Liebsten entfremdet. Ein altes Ehepaar ist trotz gemeinsamen Jahrzehnten immer noch bereit, sich im Streit die schlimmsten, denkbaren Verwünschungen an den Kopf zu werfen. Eine Frau holt sich als Schauspielerin eine Absage nach der anderen ab, um dann zu Drogen zu greifen. Und nur um das noch komplett zu machen, eine Schwester betrügt die andere mit ihrem Mann, nicht nur sexuell, sondern auch noch durch die Weitergabe von privaten Problemen, die sie durch das Verhältnis erfährt.

Das schöne: Alle schaffen es, sich dennoch zusammen zu reissen und aus ihrem Leben etwas zu machen. Und so führen gerade die schlimmsten Beziehungskrisen zu den schönsten Beziehungen, während die schönsten Dates offenbar keinen Bestand haben. Und Stück für Stück lernen die Zuschauer die Protagonisten lieben, trotzdem (oder vielleicht weil) es nicht perfekte Menschen sind, sondern neurotische, meist jüdische New Yorker mit Hang zur Psychoanalyse.

Das ganze ist aber nicht nur hervorragend erzählt, sondern auch formal grandios in einem Film umgesetzt. Die Geschichte ist thematisch in Kapitel gegliedert, die jeweils eine Headline haben, die die Geschehnisse zusammenfasst und kommentiert. Die Filmmusik ist unglaublich. Es ist eine Zusammenstellung aus völlig verschiedenen Richtungen, in der Allans Lieblingsmusik, sehr konservativer Jazz, die Hauptrolle spielt. Die Musik illustriert ihrerseits die Handlung und gewinnt damit eine eigenständige Rolle in der Erzählung. Es wird mit Rückblenden und innerem Monolog gearbeitet, aber immer nur dann, wenn es die Handlung erfordert. Und wie oft bei Woody Allan gibt es unglaublich gute, intelligente, witzige und manchmal bösartige Dialoge.

Und ja, in vielen Momenten kann man sich das Lachen dann nicht mehr verkneifen. Ja, es ist auch eine Komödie. Aber vielleicht verknüpfen die wirklich guten Komödien ja das Traurige und das Lustige, so das man es am Ende garnicht mehr unterscheiden kann...

PS: Auf der DVD fehlt mir eine Szene, an die ich mich aus dem Kino zu erinnern glaube, es geht dabei um die Probleme des eingebildeten Kranken mit dem Kinderkriegen und die Reaktion seiner Frau darauf, möglicherweise hat man hier doch Rücksicht auf die Jugendfreigabe genommen. Leider gibt es auch keine zusätzlichen Szenen auf der DVD, so fehlt mir hier die Bestätigung.


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Zelig - Mia FarrowZelig
Mia Farrow, Garrett M. Brown

DVD, 5. Juli 2005
     Verkaufsrang: 14764      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Zelig, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.07.05

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Der Konformist als Medienstar      5 von 5 Punkten
1983 drehte Woody Allen "Zelig", für mich einer seiner besten Filme.
Zur Handlung: In einer fiktiven Dokumentation (eine Idee, die Allen in "Sweet and Lowdown" noch mal aufnimmt) berichten "Zeitzeugen" über das Phänomen Leonard Zelig (Woody Allen). Im Jahre 1928 wird dieser in die Psychiatrie eingeliefert, da er anscheinend unbegrenzt anpassungsfähig ist und von Meinungen bis hin zur äußeren Gestalt alles annehmen kann, um nicht aufzufallen. Ein "menschliches Chamäleon". Während Dr. Eudora Fletcher (Mia Farrow in ihrem zweiten Allen-Film) ihn zu therapieren versucht, wird er zum Medienstar, dem Songs und Filme gewidmet werden. Mehrere Rückschläge (eine tödliche Romanze seiner Schwester mit einem Stierkämpfer, mehrere Frauen beschuldigen ihn der Bigamie) führen dazu, dass der Jude Zelig ausgerechnet als Mitläufer in Nazi-Deutschland untertaucht (Konformität als ideale Basis für Diktaturen). Nur Fletchers unendliche Liebe kann ihm schließlich aus dem Schlamassel helfen.
Die "Dokumentation" besteht aus Wochenschauen, in deren Bilder Zelig hineinmontiert wurde. Die Aufnahmen mit Zelig und Fletcher sind verwackelt und mit Dropouts versehen, so als seien sie Aufnahmen der 20er und 30er Jahre. Unterbrochen werden die "historischen" Aufnahmen durch Interviews mit Saul Bellow, Susan Sontag, Bruno Bettelheim und anderen, die über die Person Zeligs reflektieren. Zelig habe die Leute berührt, aber wohl auf eine Weise, die den Menschen unangenehm gewesen sei, meint Bellow. Tatsächlich kommt die Therapie zu keinen großen Erkenntnissen, der Original-Zelig ist keine Geistesgröße. Eine Erkenntnis aus der Hypnose ist, dass er Dr. Fletchers Kochkünste verabscheut: Der Arzt als hilfloser Helfer. Natürlich wäre "Zelig" kein Allen-Film, wenn er nicht auch noch Themen des Allenschen Mikrokosmos verarbeitete: Die grotesk verzerrte, unglückliche jüdische Kindheit, seine Beschäftigung mit Freud (es habe zwischen Zelig und Freud ein Zerwürfnis gegeben, da Zelig den Penisneid nicht auf Frauen beschränkt wissen wollte) usw.
Aber: Wer hier den Stadtneurotiker sucht, wird in diesem Film nicht fündig. Zelig bleibt eine tragische Figur: Er erkennt, dass er in seinen vielen Identitäten Taten gegangen hat, zu denen er als geheilter Patient nicht mehr stehen kann. Der Volkszorn führt dazu, dass ihm Taten angedichtet werden, mit denen er aber überhaupt nichts zu tun hat. Der Jude als Sündenbock, "legitimer" Antisemitismus macht sich breit. Der Zwang zur Assimilation als Trauma und tragischer Irrweg.
Ein besonders schöner Einfall ist, die "Zeitzeugen" über den Wahrheitsgehalt eines Spielfilms über Zelig räsonieren zu lassen. Die Spielfilmillusion ist perfekt. Zelig ist ein geistreiches Vexierbild: Können wir den Bildern glauben, die wir sehen? Können Bilder irgendetwas beweisen? Sind sie nicht eher Teil der Lüge? Gedanken, denen Allen auch in "The purple Rose of Cairo" nachspürt.

Neben den bestechend echt wirkenden "Originalaufnahmen" überzeugt der Film vor allem durch seine Toneffekte. Der Ton ist so verfremdet als seien die Dialoge Tonaufnahmen der 30er Jahre. Dick Hymans Kompositionen zum "chameleon man" fügen sich nahtlos an die Originalsongs und ergeben einen üppigen Klangteppich der Jazz- Ära. Mia Farrow hat die mit Abstand sympathischste Rolle: Eine emanzipierte Frau, die durch ihre Liebe ihren Patienten heilt (oder ist es Zelig selbst, der sich für einen Arzt hält?).
Als Extras gibt es nur den Trailer. Untertitel u.a. in Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte.

Tragisch. Komisch. Allen at his best. Sehr empfehlenswert!


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Purple Rose of Cairo - Mia FarrowPurple Rose of Cairo
Mia Farrow, Jeff Daniels, Danny Aiello

DVD, 29. März 2004
     Verkaufsrang: 16905      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Purple Rose of Cairo, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 29.03.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Ein Film, an dem man sich nie sattsieht      5 von 5 Punkten
Auf der Liste der Gegenstände, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, wäre dieser Film ganz oben (falls man auf der einsamen Insel die Möglichkeit hat, Filme anzuschauen). Er hat einfach alles: Humor, Spannung, Tragik, eine Liebesgeschichte, exzellente Schauspieler und jede Menge Stoff zum Nachdenken. Er behandelt das Thema des Verhältnisses von Kunst und Wirklichkeit mit einer Tiefe und zugleich einer Leichtigkeit, daß man sagen muß: Woody Allen wäre selbst dann ein großer Filmemacher, wenn es nur diesen einen Film von ihm gäbe.


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Eine Sommernachts-Sexkomödie - Mia FarrowEine Sommernachts-Sexkomödie
Mia Farrow, José Ferrer

DVD, 29. März 2004
     Verkaufsrang: 24876      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Eine Sommernachts-Sexkomödie, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.07.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Woody, Mia und die Magie einer Sommernacht      5 von 5 Punkten
Neben SEPTEMBER war EINE SOMMERNACHTS-SEXKOMÖDIE Woody Allens größter finanzieller Misserfolg und gilt bis heute als schwacher Film, dabei lohnt sich das Ansehen in jeder Beziehung. Allein die Farbfotografie von Gordon Willis ist wundervoll, der Film gehört sicher zu den visuell schönsten Werken Woody Allens. Immer wieder unterbrechen Naturbilder die Handlung, und häufig werden die Charaktere in Beziehung zur überwältigenden Landschaft gesetzt (oft sieht man die Menschen klein und unbedeutend neben riesigen Bäumen und in weiten Feldern). Die Geschichte parodiert einen typischen Boulevardkomödien-Plot: Mehrere Menschen treffen sich um die Jahrhundertwende zu einem vergnügten Wochenende in einem Landhaus. Inmitten der idyllischen Natur brechen sämtliche verborgenen und offenen Leidenschaften der Figuren füreinander aus.
Das Darsteller-Ensemble ist hinreißend. Dies war die erste Zusammenarbeit von Woody Allen mit Mia Farrow, und allein die Szene, in der er ihr begegnet (sie wird als Sommergast überraschend mitgebracht) lohnt den Kauf der DVD. Selten war Woody Allen liebenswerter in seiner Darstellung als hier - empfohlen ist übrigens dringend die englische Sprachfassung!
Der Grund für das schlechte Abschneiden des Films bei Publikum und Kritik liegt in seiner Sperrigkeit und der Tatsache, dass er die (falschen) Erwartungen des Titels nicht erfüllt. Dieser ist mehr als nur ironisch gemeint. EINE SOMMERNACHTS-SEXKOMÖDIE ist vergleichsweise langsam erzählt, der Humor äußerst subtil und die Geschichte vielmehr intellektuell verspielt als deftig.
Es ist geradezu befreiend mitanzusehen, wie Woody Allen immer wieder die typischen Hollywood-Regeln bricht. So ist der große Höhepunkt des Films die Szene, in der Mia Farrow sich zwischen Allen und dessen besten Freund entscheiden muss, bewusst gegen jede Erwartung inszeniert. Die Figuren stammeln und brabbeln vor sich hin, anstatt große Liebeserklärungen von sich zu geben.
Eine Sommernachts-Sexkomödie ist vielleicht kein Meisterwerk im Schaffen des Regisseurs, aber er unterhält glänzend, er sieht umwerfend aus und ist auf so vielen Ebenen befriedigender als vergleichbare Mainstream-Komödien, dass sich ein erneutes Ansehen jederzeit lohnt. Auch, weil es Allen wunderbar gelingt, einen Hauch von Magie in die Handlung einzuflechten.


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Radio Days - Dianne WiestRadio Days
Dianne Wiest, Mia Farrow, Jeff Daniels

DVD, 13. Januar 2004
     Verkaufsrang: 13154      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Radio Days (Woddy Allen), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 02.07.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Das Bildformat wurde leider falsch angegeben      3 von 5 Punkten
LEIDER IST DIE DVD NICHT WIE ANGEGEBEN IM KINOFORMAT 16:9.
Es ist traurig, dadurch fehlen wichtige Bildteile.
Auch im übrigen Fachhandel ist das Format 16:9 nicht zu bekommen,
auch hier stimmen die Angaben nicht.
Schade um diesen grossartigen Film!

Verrückte Zeiten      5 von 5 Punkten
Sicher einer der schönsten Filme von Woody Allen, auch wenn er darin selbst (leider!) nicht mitspielt. Dafür kann man ihn in der englischen Originalversion als Erzähler genießen. Hauptperson des Films ist der kleine Joe Needleman. Er ist 10 Jahre alt und "radiosüchtig", eine Leidenschaft, die er mit seiner schrägen Familie und vielen anderen Zeitgenossen teilt. Kaum vostellbar, wie wichtig das Radio im Amerika den 40er Jahre war, und umso schöner, wenn jemand wie Woody Allen seinen Erinnerungen freien Lauf läßt und den Zuschauer derart in seinen Bann zu ziehen vermag. Der Film ist melancholisch, traurig, lustig, ironisch und sehr komisch. Einfach wunderschön! Er sollte in keiner Sammlung fehlen!


Broadway Danny Rose - Mia FarrowBroadway Danny Rose
Mia Farrow, Nick Apollo Forte

DVD, 27. September 2005
     Verkaufsrang: 18164      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

warmherzige Liebeserklärung an die Kleinkunst      5 von 5 Punkten
BROADWAY DANNY ROSE erzählt von einem erfolglosen Broadway-Agenten für ebenso erfolglose Kleinkünstler, der plötzlich von der Mafia verfolgt wird, und gehört mit Sicherheit zu den besten, wärmsten und gelungensten Filmen Woody Allens. Die in wundervollen Schwarz-Weiß-Bildern erzählte Geschichte besticht vor allem durch den absurden Witz, die originellen Wendungen und die wirklich ans Herz gehende Liebesgeschichte. Die Liebe, die Woody Allen für seine Figur Danny Rose und dessen skurrile Klienten (Pudel-Dresseure, Luftballon-Falter und abgehalfterte Schlagerstars) empfindet, überträgt sich mühelos auf den Zuschauer. Wenn gegen Ende Danny Rose mit seinen Künstlern in seiner heruntergekommenen Wohnung ein tragikomisches Thanksgiving-Dinner veranstaltet, ist das einer der schönsten und berührendsten Momente in Allens filmischem Schaffen. Selten hat man mit einer von Allen selbst gespielten Figur so mitgelitten wie mit Danny Rose, der sich ungewollt ins Chaos stürzt und sich in die falsche Frau verliebt. Mia Farrow spielt diese falsche Frau eine vulgäre und neurotische Mafia-Geliebte hinter Perücke und riesiger Sonnenbrille sowie mit genial verstellter Stimme den ganzen Film hindurch beinahe unerkannt (ein Freund, mit dem ich den Film zusammen sah, fragte mich nach dem Ende: "Und wo war eigentlich Mia Farrow?").
BROADWAY DANNY ROSE gehört zu meinen persönlichen Top 5-Woody Allen-Filmen. Die perfekte Balance zwischen Komödie und Tragödie macht das Ansehen immer wieder zum Genuss.

Woody Allen in Höchstform      5 von 5 Punkten
Danny Rose ist erfolgloser Künstleragent. Lou, ein von ihm betreuter Schnulzensänger, wird durch eine Nostalgiewelle plötzlich wieder gefragt. Danny organisiert für ihn ein Konzert vor einflussreichen Produzenten. Als Lou seine heimliche Geliebte beim Auftritt dabei haben möchte, nimmt das Schicksal für Danny seinen Lauf...
Broadway Danny Rose ist einer der besten Filme von Woody Allen. In edler schwarz/weiß Optik inszeniert Allen diese Gesellschaftskomödie als Hommage an seine eigene Zeit als Alleinunterhalter und Stand-Up-Komiker. Die Darstellung des Show-Business erfolgt dabei ebenso kritisch wie humorvoll. Insgesamt ein absolut sehenswerter Film, an dem jeder Fan von Allen sein Vergnügen haben wird. Auch für Neulinge in der Welt des Woody Allen ein absoluter Kauftip.


Eine andere Frau - Mia FarrowEine andere Frau
Mia Farrow, Gena Rowlands, Gene Hackman

DVD, 11. Januar 2005
     Verkaufsrang: 12925      Gewöhnlich versandfertig in 7 bis 10 Tagen.

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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"Eine andere Frau" aus dem Jahr 1988 gehört zu den sogenannten ernsten Woody Allen Filmen, in denen er dem von ihm so sehr verehrten Regisseur Ingmar Bergmann nacheifert. Voller Lebensklugheit und Einfühlungsvermögen zeichnet Allen hier das Porträt einer Frau, die sich auf der Höhe ihres Lebens gezwungen sieht, sich radikal infrage zu stellen. Die wohlsituierte Philosophieprofessorin Marion Gena Rowlands belauscht unbeabsichtigt ein Gespräch zwischen der etwas jüngeren Hope Mia Farrow und ihrem Psychoanalytiker. Die zufällige Begegnung mit dieser Unbekannten, die auf der Suche nach sich selbst ist, führt Marion urplötzlich ihre eigene, innere Leere vor Augen. Obwohl sie nur noch eine lieblose Ehe führt, verleugnet sie ihre Gefühle für Larry Gene Hackman, den Mann, den sie wirklich liebt. Um so geschockter reagiert sie auf die Erkenntnis, dass ihr Ehemann Ken Ian Holm ihr untreu ist. Sie beschließt, ihr Leben zu ändern, stellt sich ihren tiefsten Gefühlen - und erkennt die erschreckende Kraft einer unterdrückten Leidenschaft.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Woody Allen und "Wilde Erbeeren"      5 von 5 Punkten
Woody Allens große Bewunderung für Ingmar Bergman, insbesondere für dessen Meisterwerk "Wilde Erdbeeren", hat sich in mehreren Filmen gezeigt, u.a. in "Harry außer sich". Und auch "Eine andere Frau" hat einen thematisch identischen Ansatz - die Suche nach der eigenen Vergangenheit. Hier ist es die Professorin Marion (Gena Rowlands), welche die Gespräche einer Psychotherapie-Patientin (Mia Farrow) belauscht und ihr eigenes Leben überdenken muss. "Wenn es nicht kaputt ist, muss man es auch nicht reparieren", das ist der Leitspruch von Marion, die erst nach und nach merkt, dass bereits alles kaputt ist und ihr Leben in Scherben liegt. Aus der kühlen Intellektuellen wird durch ihre Reise eine offenere und wärmere Frau, und sie findet die Kraft, ihr Leben neu zu ordnen.
"Eine andere Frau" ist ein völlig unspektakuläres, leises, ernstes und sehr unterschätztes Allen-Werk, das vor allem von den brillanten Darstellern und Dialogen lebt. Der Film wird von Gena Rowlands mühelos getragen, in Nebenrollen glänzen Gene Hackman, Sandy Dennis und Ian Holm. Für die gedämpften, exquisiten Bilder nutzt Woody Allen die Kunst des Bergman-Kameramanns Sven Nykvist, ein Meister der Ausleuchtung. Tatsächlich ist "Eine andere Frau" ein Fest für die Augen und sicher eines von Allens visuell schönsten Werken.
Woody Allen beweist zudem (wieder einmal) gegen alle Vorurteile, welch intelligentes Gespür er gerade für sensible, vielschichtige Frauenfiguren besitzt. Es ist ein positiver Film, der trotz seiner Ernsthaftigkeit nicht deprimiert. Anspruchsvolles Kino für Erwachsene und ein echter Geheimtipp.

Ein subtiles Meisterwerk!      5 von 5 Punkten
"Another Woman" gehört zu den wenig beachteten Meisterwerken Woody Allens. Allzu oft wird dieses letzte Genie des zeitgenössischen Kinos auf sein komödiantisches Talent reduziert, nicht zuletzt dieses Drama zeigt, dass man ihm damit unrecht tut.

Im Zentrum des Films steht die knapp 50 jährige Marion, beeindruckend gespielt von der wunderbaren Gena Rowlands, die wegen einer zufälligen Begegnung mit einer verzweifelten Frau (Mia Farrow) beginnt, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. Was sie entdeckt sind Einsamkeit, Leere und eine gescheiterte Ehe. Um diesen Konflikt herum hat Woody Allen einen Film gestaltet, der an Tiefgang und Klasse wohl bis heute fast unerreicht ist. Die Atmosphäre wird wunderbar eingefangen vom schwedischen Kameragenie Sven Nykvist.

Die DVD ist absolut solide. Wie eigentlich immer bietet MGM keinerlei Specials, aber dafür verschiedene Sprachen, ein gutes Bild, einen guten Ton.


Das Omen [Blu-ray] - Mia FarrowDas Omen [Blu-ray]
Mia Farrow, Liev Schreiber, Julia Stiles, Michael Gambon, David Thewlis

Blu-ray, 12. Januar 2007
     Verkaufsrang: 10487      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Düster & diabolisch!      5 von 5 Punkten
Unglaublich, aber wahr: Der kleine, süße Damien mit der Unschuldsmiene ist der wahrhaftige Sohn Satans und läutet die Apokalyse ein! Tolle Effekte und eine irre spannende Story!


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Alice - Joe MantegnaAlice
Joe Mantegna, Mia Farrow, William Hurt

DVD, 29. März 2004
     Verkaufsrang: 28175      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Fox Alice (Woody Allen), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.07.07

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Mia im Wunderland - Woody Allens "Alice"      5 von 5 Punkten
In ALICE aus dem Jahr 1990 erzählt Regisseur/Autor Woody Allen wie schon zuvor in "Eine andere Frau" von der weiblichen Selbstfindung. Mia Farrow spielt die Upperclass-Ehefrau von William Hurt, deren Existenz von Shoppen, Tratsch und leeren Ritualen geprägt ist. Ein asiatischer Doktor namens Yang verschreibt ihr mehrere geheimnisvolle Kräuter, mit deren Hilfe sie ihr eigenes Leben überdenken und zur "Heilung" kommen kann...
Im Vergleich mit "Eine andere Frau" ist ALICE wesentlich poetischer, positiver und humorvoller ausgefallen. Er zitiert frei viele seiner Einflüsse, ein bisschen Bergmans "Wilde Erdbeeren", ein wenig Dickens' "Weihnachtsgeschichte". Die Fantasy-Elemente, die bei Allens Filmen oft eine Rolle spielen (wie etwa die magische Box in der "Sommernachts-Sexkomödie"), sind hier wichtiger Bestandteil der Handlung und führen zu ebenso berührenden wie surrealen Szenen - so kann Alice sich unsichtbar machen und so ihren Ehemann beim Fremdgehen ertappen, sie kann plötzlich ihre Schüchternheit überwinden und den Mann ihrer Träume (Joe Mantegna) ohne Scham ansprechen, und sie begegnet ihrem verstorbenen Geliebten (Alec Baldwin), den sie nie vergessen konnte. Während eines langes Tanzes von Farrow und Baldwin hören wir aus dem Off neben der Jazzmusik die Stationen ihrer Beziehung, ihre Streits und ihre Trennung. Es sind diese vielen kleinen Einfälle und Ideen, die den Film so unbeschwert und zauberhaft machen, weniger seine ernsten Themen. Dr. Yang philosophiert über das Wesen der Liebe: "Liebe ist eine komplexe Emotion - keine Logik, nur Gefühl - und viel Leiden!"

Woody Allen inszeniert mit Tempo und musikalischem Rhythmus, die Handung fliegt förmlich vorbei. Die Kameraarbeit von Carlo Di Palma fängt das luxuriöse Ambiente ebenso elegant wie symbolträchtig ein (der Regen wird mehrfach als reinigende Veränderung benutzt, oft wird Mia Farrow als "Gefangene" ihres Lebens hinter Gitterstäben und Wänden fotografiert). Und neben den hervorragenden Darstellern wie Joe Mantegna, Judy Davis, Cybill Shepherd und Blythe Danner ist es vor allem Mia Farrow, die allein durch ihre außerordentlich sympathische Zerbrechlichkeit und Intelligenz eine im Grunde uninteressante Figur zu einer liebenswerten Identifikationsfigur für den Zuschauer macht, an der man selbst sein Leben überprüfen kann. In jener Phase von Allens Karriere wurde die Mitwirkung von Farrow praktisch als selbstverständlich hingenommen und viel zu selten ihr wirklich unglaubliches Talent gelobt, gleichzeitig als Komödiantin und Tragödin zu überzeugen, oft in der perfekten Mischung aus beidem.
Daneben gibt es noch den typischen Allen-Humor, der hier weitaus weniger sarkastisch und vielmehr warmherzig die Erlebnisse von Alice auf ihrer Reise durch das Wunderland begleitet. In meiner Lieblings-Sequenz begegnet ihr plötzlich die eigene Muse (Bernadette Peters), die mit Farrows Schreibversuchen nichts anfangen kann. "Loser sind die besten Charaktere", sagt die Muse und spricht damit Woody Allen aus der Seele.
Als ALICE herauskam, wurde er nicht gerade gefeiert. Heute jedoch muss man feststellen, dass er überhaupt nicht gealtert ist. ALICE ist wunderbar heiteres und feinsinniges Kino - kein Film, der sehr lange nachwirkt, aber sicher eines von Woody Allens meistunterschätzten Werken.

Die DVD von MGM zeigt ALICE im anamorphen 16:9-Format und guter Bildqualität, Ton ist Deutsch und Englisch Mono, als Extra gibt es lediglich den Trailer.

ein Film, der verzaubert...      5 von 5 Punkten
Sicherlich einer der bezaubernsten und poetischsten Filme Woody Allens, in dem die in der sinnleeren New-Yorker Upperclass lebende Mia Farrow mit Hilfe der chinesischen Medizin und mit ein wenig Zauberei lernt, unsichtbar zu werden und zu fliegen. Hinreissend gespielt, wie Mia Farrow zu sich selbst findet und sich aus einem verhuschten Ausstellungsstück ihres reichen Ehemannes in eine selbstbewusste Frau verwandelt.


Ehemänner und Ehefrauen (Cine Gallery Edition) - Mia FarrowEhemänner und Ehefrauen (Cine Gallery Edition)
Mia Farrow, Judy Davis

DVD, 25. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 27403      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sony Pictures Ehemänner und Ehefrauen - Cine Gallery Ed., USK/FSK: 12+



Ehemänner und Ehefrauen - Mia FarrowEhemänner und Ehefrauen
Mia Farrow, Judy Davis

DVD, 5. Juli 2002
     Verkaufsrang: 9234      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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1992 gingen Woody Allen und Mia Farrow wegen Allens Affäre mit ihrer Adoptivtochter mit einer von den Medien viel beachteten Schlammschlacht an die Öffentlichkeit. Nur einige Monate später erschien Allens Ehemänner und Ehefrauen, in dem er und Farrow in den Hauptrollen eine praktisch identische Geschichte spielen: Eine unglückliche Heirat beginnt zu zerbrechen, als der Ehemann mit einer sehr viel jüngeren Frau fremd geht (in diesem Fall eine seiner Studentinnen, gespielt von Juliette Lewis). Der Film wurde zu einer der schmerzhaftesten Komödien Allens, eine Geschichte über die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und die Dummheit älterer Männer, die glauben, ihre Jugend durch jüngere Frauen wieder zu finden. Der Film zeigt starke Darstellungen von Judy Davis, Liam Neeson und dem Regisseur Sydney Pollack als Freund Woody Allens, der seiner langjährigen Ehefrau für eine Aerobic-Lehrerin den Laufpass gibt und dadurch seinen Freunden die Idee der ehelichen Auflösung in die Köpfe setzt. Ehemänner und Ehefrauen sorgte für einen unheimlichen Einblick in Allens Bild von sich selbst und seinem Privatleben, all seinen Protesten zum Trotz. -Marshall Fine

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Einer der reifsten und zugleich spannendsten Allen-Filme      5 von 5 Punkten
Ich kannte bereits einige Filme von Woody Allen (Der Stadtneurotiker, Manhattan, Hannah und ihre Schwestern, u.a.) als ich Ehemänner und Ehefrauen" sah. Dieser Film ist einer der reifsten und zugleich spannendsten Allen-Filme, in dem alle Elemente, die man an seinen Filmen schätzt und die seine Filme ausmachen, zu finden sind (z.B. intelligente Dialoge, absurde Äußerungen, etc.). Was ihn im Vergleich zu anderen Allen-Filmen auszeichnet, sind sein relativ bitterer Humor, seine realistische Darstellung und der spannende Plot.

Der Film beschäftigt sich mit den Themen Ehe, Liebe und Beziehungsfähigkeit. Auch wenn der Film der Treue eine Absage erteilt, hat mir die differenzierte Auseinandersetzung mit den Werten, die man einer Ehe nicht absprechen kann (Toleranz, gemeinsame Basis, ...), sehr gut gefallen.

Natürlich darf die psychoanalytische Komponente in einem Allen-Film nicht fehlen: Jedoch konzentrieren sich die Neurosen und Ticks nicht wie in anderen Filmen auf Allens Figur (Gabe Roth); vielmehr verteilt der New Yorker Regisseur die Neurosen auf die vier Protagonisten, wodurch die Ängste und Ticks zwar, wie immer bei Allen, sehr skurril, zugleich jedoch realistischer wirken (fantastisch z.B. der männerverachtende Fatalismus und die gnadenlose Ehrlichkeit, mit denen Sally (Judy Davis) ihrem Date begegnet).
In den kurzen Interviewszenen, die die Handlung des Films immer wieder unterbrechen und in denen die Protagonisten ihre Beweggründe und Gefühle kommentieren (was eine unweigerliche Komik zur Folge hat) hat letztendlich der Zuschauer selbst das Gefühl, der Analytiker zu sein.

Angesichts des Skandals um die Trennung von Mia Farrow (im Film Judy Roth) und Allen aufgrund seiner Affäre mit ihrer gemeinsamen Adoptivtochter, der den Kinostart des Films begleitete, schwebt natürlich über dem ganzen Film die spannende Frage, wie Gabe Roths (Allen) Beziehung zur hübschen, zwanzigjährigen Rain (Juliette Lewis) enden wird.

Die experimentelle Schnitttechnik, die manchmal willkürlich erscheint (Dialoge werden manchmal mittendrin abgebrochen), verleiht dem Film zuweilen einen dokumentierenden Charakter, trägt aber auf jeden Fall zur Lebendigkeit der erzählten Handlung bei. Auch die Handkameras, die die Bilder fast beiläufig aufnehmen, setzt Allen meiner Meinung auf sehr geschickte Weise ein. Obwohl man sich als Zuschauer anfangs ein wenig an diesen experimentellen Stil gewöhnen muss, hat Allen meines Erachtens genau das richtige Gefühl dafür, diese schnitt- und kameratechnische Experimente wirkungsvoll und daher sparsam einzusetzen: Während die Verwendung der Handkamera in einigen Szenen deutlich ins Auge fällt, ist die Kameraführung in denjenigen Szenen, die mehr Ruhe benötigen, ihrerseits sehr viel ruhiger.

"Ehemänner und Ehefrauen" ist zweifelsohne einer meiner "Lieblings-Allens".


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Schatten und Nebel - Woody AllenSchatten und Nebel
Woody Allen, Mia Farrow, John Malkovich, Madonna, Donald Pleasence

DVD, 17. Juli 2007
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Fox Schatten und Nebel (Woody Allen), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.07.07

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Kafka trifft Fritz Lang - Woody Allens "Schatten und Nebel"      5 von 5 Punkten
SCHATTEN UND NEBEL aus dem Jahr 1992 wurde von der Kritik verrissen und vom Publikum weitgehend ignoriert, was teilweise auf Woody Allens private Situation zurückzuführen ist, welche seinerzeit jede Trennung zwischen Mensch und Künstler offenbar unmöglich machte. Und obwohl der Film nicht zu seinen besten Werken zählt, gibt es doch so viel zu bewundern, zu entdecken und zu genießen, dass man die Schwächen leicht verzeihen kann.

SCHATTEN UND NEBEL spielt in einer nicht näher bezeichneten europäischen Stadt in den 20er Jahren. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen, und durch eine Verkettung absurder Umstände gerät ausgerechnet der schüchterne Kleinman (Woody Allen) in Verdacht. Es beginnt eine bizarre Reise durch Nacht und Nebel, während parallel eine Zirkusartistin (Mia Farrow) ebenfalls auf der Suche nach Halt durch die Stadt geistert und in einem Bordell landet...
Wie in so vielen Allen-Filmen dient der Plot hier nur als Ausgangspunkt für eine Reihe von Begegnungen und der Aufarbeitung von Beziehungen. Vor allem aber ist SCHATTEN UND NEBEL eine Hommage an den deutschen Expressionismus, an Wiene, Murnau und Lang (insbesondere an "M", der auch inhaltlich zitiert wird). Der Film wurde komplett im Studio hergestellt, die (Schwarzweiß-) Kamera von Carlo diPonti ist unglaublich atmosphärisch, beweglich und düster, oft befinden sich die Figuren nur in einem kleinen Lichtkegel, während alles um sie herum im tiefsten Schwarz verschwindet. Kleine Lichtpunkte überall wirken wie Augen, die das Geschehen beobachten. Woody Allens Humor ist so originell und brillant wie immer, auch wenn er nicht so häufig zum Einsatz kommt. Stattdessen meditiert Allen über Leben und Tod, den Unterschied zwischen Schein und Realität und die Natur des Künstlers. "Die Familie ist der Tod des Künstlers", sagt der Zirkusclown Malkovich zu seiner Geliebten Mia Farrow, kurz bevor er sie betrügt. Doch er ändert später seine Meinung. Kunst ist nicht alles.
Alle Charaktere spielen Rollen und täuschen die Menschen um sie herum. In der Nacht ist nichts, wie es scheint. Der schüchterne Kleinman ist wie Woody Allens "Zelig" ein Mann, der um keinen Preis auffallen möchte, selbst ein Schatten. "Ich habe nie etwas getan, wofür ich das alles hier verdiene", lamentiert er. Er muss sich dem Bösen entgegenstellen und die Initiative ergreifen, um jemand zu werden. Erst dann kann er sein Leben schließlich komplett ändern. Interessanterweise erzählte auch Allens voriger Film "Alice" von einer Frau, die alles hinter sich lässt - man darf seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.
Viel Wind wurde seinerzeit um das gewaltige Staraufgebot des Films gemacht (u.a. Jodie Foster, Kathy Bates, John Cusack, John Malkovich bis hin zu Madonna!), tatsächlich aber lenken die vielen Gastauftritte stark von der Story und den wichtigen Ideen und Gedanken ab. Da aber gerade dieses Element des Films der besondere Anreiz für viele Zuschauer sein dürfte, sich den Film überhaupt anzuschauen, ist das ein relativ bedeutungsloser Kritikpunkt.

Die DVD bietet SCHATTEN UND NEBEL in guter S/W-Bildqualität (anamorphes 16:9), Ton ist Deutsch Mono und Englisch Surround (weitere Sprachen sind Französisch und Spanisch). Als Extra gibt es lediglich den Kinotrailer.


Die Witwen von Widows' Peak - Mia FarrowDie Witwen von Widows' Peak
Mia Farrow, Joan Plowright, Natasha Richardson

DVD, 12. August 2004
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Starmedia Die Witwen von Widows Peak, USK/FSK: 6+

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Rosamunde Pilcher? Wohl im falschen Film!!      5 von 5 Punkten
Zugegeben, ich habe noch nie eine R.-Pilcher-Verfilmung gesehen, denn nachdem ich irrtümlicherweise einmal eines ihrer Bücher gelesen habe, kam das so gar nicht infrage. Aber mit der Süßlichkeit der Geschichte hat dieser Film so gar nichts gemein.

Dieser Film ist bitterböse und gallig und die Schauspieler sind sicherlich nicht die zweite Garde. Sehr empfehlenswert.


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September - Denholm ElliottSeptember
Denholm Elliott, Mia Farrow, Dianne Wiest

DVD, 27. September 2005
     Verkaufsrang: 32888      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Fox September (Woddy Allen), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.07.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Zum Einschlafen langweilig.....      2 von 5 Punkten
das ist nun wirklich nur ein Film für selbsternannte Cineasten, die es lieben über den Sinn eines Filmes tagelang nachzudenken um ihn dann anschl. im intellektuellen Freundeskreis stundenlang zu diskutieren.
Alle anderen - die sich gut unterhalten wollen - sind gut beraten von diesem 'Meisterwerk aus Woody's Filmküche' die Finger zu lassen.
Allens Suppe ist ungewürzt, schmeckt fade und eintönig - da hilft nur ein Fernet Branca weiter.
Mia Farrow spielt die Rolle der farb- und reizlosen Lane, die Zeit ihres Lebens unter ihrer dominanten und lebenslustigen Mutter Diane leidet und den Tod ihres geliebten Vaters den sie auf dem Gewissen hat nie verkraftet hat. Der angebliche Vatermord entbehrt jedoch jeder Grundlage, denn nach ca. 61 Minuten Spielzeit bricht Lane (erneut) in Tränen aus und schreit ihre Mutter an: "... aber DU warst es doch, die abgedrückt hat! Ich habe doch nur gesagt, was mir die Anwälte eingeredet haben!"
Das ist nun tatsächlich eine Parallele zur ehem. Hollywood-Diva Lana Turner, von der sich in Hollywood das hartnäckige Gerücht hält, dass sie ihren Liebhaber eigenhändig erschossen hat und danach ihre minderjährige Tochter dazu mißbraucht hat, die Schuld auf sich nehmen, damit ihre Filmkarriere kein vorzeitiges Ende findet! Turner zählte auch sonst zu den eiskalt über Leichen gehenden Ludern im Filmgeschäft, es heißt sie ist zu Beginn ihrer Karriere vor keiner Besetzungscouch zurückgeschreckt. Na wenn das kein Stoff für ein Drehbuch ist!
Zurück zu 'September' - Lanes zehnsekündiger Ausbruch ist der Höhepunkt des ganzen Filmes. Erstaunlich nur, dass die Hausgäste darauf keinerlei Reaktion zeigen. Es scheint ihnen völlig egal zu sein, wer denn nun tatsächlich den ehem. Hausherrn umgebracht hat und es scheint ihnen ebenso egal zu sein, welch verheerende Auswirkungen das falsche Schuldbekenntnis auf Lanes Leben hatte. Na wenn's denen egal ist, soll's mir auch egal sein!
Allens Entscheidung Charles Durning (der zu meinen Favoriten zählt) durch den engl. Schauspieler Denholm Elliott zu ersetzen, kann ich nicht nachvollziehen. Allens Entscheidung den hochbegabten Sam Shepard (Schauspieler und Schriftsteller bzw. Drehbuchautor zu den Wim Wenders-Filmen 'Paris Texas' und 'Don't come knocking') durch den farblosen Sam Waterson zu ersetzen, ist ebenfalls nicht nachzuvollziehen. Mir scheint Allen duldet keine anderen 'Götter' neben sich. Shepard ließ danach keine Gelegenheit aus, Allen zu kritisieren - wer kann es ihm verdenken.
Mich konnte nicht einmal die hübsche 'Ethan & Allen'-Einrichtung über die triste Story hinwegtrösten. Zudem sind dem Film die 20 Jahre die er auf dem Buckel hat deutlich anzumerken. Mein Gott was waren die Amerikaner damals noch prüde, zumindest nach außenhin!

Zuletzt noch eine Anmerkung zur deutschen Synchronisation, sie ist grauenerregend!
Die Synchronstimmen von Mia Farrow und Elaine Stritch sind enervierend, vor allem die hysterisch weinerliche deutsche Stimme von Mia Farrow ging mir bereits nach 2 Minuten gründlich auf die Nerven. So eine Kleinigkeit kann einem ggf. sogar den ganzen Film vemiesen!
Der Synchronsprecherin von Elaine Stritch sei dringend geraten, von weiterem Zigarettenkonsum Abstand zu halten... so sie überhaupt noch am Leben ist. Ob Sie englisch verstehen oder nicht, bitte kurz auf Originalton umschalten, damit sie den Unterschied hören.

Wie auch immer, wer einfach mal einen langweiligen Abend vor dem TV verbringen will, viel Geduld mitbringt und auf zähe und anstrengende Kost steht, wird garantiert belohnt!

Tschechow trifft Bergman unter Woody Allens Regie      5 von 5 Punkten
SEPTEMBER gehört zu den am wenigsten zugänglichen Werken Woody Allens und ist dennoch (oder gerade deswegen) ein großes Meisterwerk des Kinos. Ähnlich wie in INNENLEBEN lässt Allen seiner Liebe zu den Filmen Ingmar Bergmans freien Lauf und erzählt eine minimale Geschichte an einem minimalen Schauplatz (ein Landhaus). Die Story: mehrere Familienmitglieder treffen übers Wochenende in besagtem Landhaus aufeinander. Während eines Sturms, der sie zwingt, daheim zu bleiben und sich miteinander zu beschäftigen, offenbaren sich unerwartete Familiengeheimnisse und Tragödien.
SEPTEMBER wurde von Woody Allen zweimal gedreht. In der ursprünglichen Version spielten Charles Durning, Maureen O'Sullivan und Christopher Walken, aber Allen empfand nach Drehende den Film als unbefriedigend und einige Rollen fehlbesetzt. Also wurde umbesetzt und das komplette Werk ein weiteres Mal gedreht. Im Grunde besteht der Film nur aus Dialogen, erzählt von Menschen, die miteinander sprechen - Tschechow trifft Bergman. Humor ist bewusst nicht vorhanden. Als Zuschauer braucht man eine Weile, um die Figuren, ihre Motivationen und ihre Nöte zu verstehen und sich mit ihnen zu identifizieren. Das Ansehen von SEPTEMBER verlangt viel Geduld. Die Figurenkonstellation ist außerordentlich komplex und doch ganz einfach - keiner der Charaktere ist glücklich, jeder ist in den falschen Menschen verliebt, und keiner hat eine glückliche Zukunft. Die Schauspieler - fast alles Allen-Stammschauspieler - agieren grandios, insbesondere Elaine Stritch als dominante Broadway-Mutter mit dunkler Vergangenheit. Die Geschichte von ihr und Filmtochter Mia Farrow (die Allen hier bewusst als Liv Ullman-Ersatz einsetzt, was sich sogar im Look der Schauspielerin niederschlägt) ist sehr deutlich an die Lebensgeschichte von Lana Turner angelehnt, deren Tochter den gewalttätigen Liebhaber ihrer Mutter in Notwehr tötete. Die vielleicht einzige Schwäche des Films besteht in der Auflösung eben jenes Familienunglücks, das sich bei näherer Betrachtung als relativ belanglos herausstellt und ein wenig dramatische Wucht vermissen lässt.
Ich kann jedem nur empfehlen, sich an SEPTEMBER heranzutrauen. Ich selbst fand den Film beim ersten Sehen zäh und anstrengend, beim zweiten Mal war ich - sozusagen vorgewarnt - begeistert und empfand ihn als Meisterwerk, weil es so viele Details zu entdecken gibt und der Film als Ganzes außerordentlich stilsicher und künstlerisch geschlossen ist. Dieses Gefühl ist auch nach wiederholtem Ansehen geblieben. Es lohnt sich!


The Great Gatsby [UK IMPORT] - Robert RedfordThe Great Gatsby [UK IMPORT]
Robert Redford, Mia Farrow, Bruce Dern, Karen Black, Scott Wilson

DVD, 23. Juli 2007

Verkaufsrang: 26473
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