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| DVDs: Maxime Förste | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Bella Martha Martina Gedeck, Sergio Castellitto, Maxime Foerste DVD, 21. November 2002 Verkaufsrang: 765 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das Kino liebt die Küche - zumindest immer dann, wenn in ihr wie in Bella Martha das Kochen als große Kunst zelebriert wird. Dann entpuppt sich der Küchenchef meist als eine Art von Regisseur. Nur sind dessen Kreationen eben noch vergänglicher als jeder Film, was vielleicht auch die Besessenheit und den Perfektionismus erklärt, von denen sich die Küchenchefin in Sandra Nettelbecks am Rande zum Melodram balancierender Komödie genauso wenig lösen kann wie die Köche in Ang Lees Eat Drink Man Woman oder Stanley Tuccis Big Night. Martha (Martina Gedeck) ist eine begnadete Köchin. In ihrem Reich, der Küche eines kleinen Hamburger Nobelrestaurants, bewegt sie sich mit einer Sicherheit und Anmut, die Ehrfurcht gebieten. Doch jenseits des Herdes und der Töpfe ist sie eine ganz andere. Wenn sie mit Menschen umgehen muss, seien es nun die Kollegen und Gäste im Restaurant oder Nachbarn und Verwandte, dann wirkt sie völlig hilflos. Außer ihrer Arbeit gibt es nichts für sie, und so hat sie sich mit einem Panzer aus Verschlossenheit und Aggressivität umgeben, der die Welt auf Distanz halten soll. Doch als sie sich plötzlich nach dem Unfalltod ihrer Schwester um ihre achtjährige Nichte Lina (Maxime Foerste) kümmern muss und ihre Chefin auch noch einen zweiten Koch, den Italiener Mario (Sergio Castellito), einstellt, kann Martha die Menschen und das Treiben um sich herum nicht mehr ganz aus ihrem Leben ausschließen. Martina Gedeck ist grandios in der Rolle der Martha. In der Art, wie sie in ihrer Arbeit in der Küche aufgeht, wie sie selbstvergessen ihre Kochkunstwerke komponiert, erkennen wir unzweifelhaft Marthas Genie. Aber die Bewunderung für ihr Können versperrt nie den Blick auf ihre emotionalen und sozialen Defizite. Martina Gedeck breitet vor uns einen Charakter aus, der sich sehr nahe an der Grenze zu einer Klischeefigur bewegt. Aber ihre Darstellerin überschreitet diese Grenze nicht einmal für einen Moment. Die von Martina Gedeck porträtierte Küchenchefin ist weit mehr als nur die Summe ihrer Ticks und ihrer Talente, sie ist eine ungeheuer komplexe Persönlichkeit, die sich jeder einfachen psychologischen Erklärung entzieht. Selbst Marthas langsame Wandlung verläuft längst nicht so glatt, wie vielleicht zu erwarten war. Dafür sind die Hauptdarstellerin und ihre Regisseurin viel zu sehr darauf bedacht, ihrem Charakter gerecht zu werden. Die Sorgfalt und Genauigkeit, mit der Sandra Nettelbeck Bella Martha und seine gebrochene Heldin inszeniert hat, machen diese "kleine" Produktion, dieses klassische Kinomärchen zu einem großen Filmerlebnis. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Einfach schön oder Klein, aber fein. 5 von 5 Punkten Die berührende Darstellung einer Frau, die ihre ganze Energie ins Kochen legt und darin zur Meisterin wird.
Sie verliert aber immer mehr den Bezug zu und den Umgang mit den Menschen.
Martina Gedeck ist eine Idealbesetzung für diese Rolle. Sie bringt die Neurosen der Protagonistin unwahrscheinlich glaubwürdig rüber.
Empfehlenswert, nicht nur für Martina-Gedeck-Fans.
Weitere Kundenmeinungen |
Bella Martha Martina Gedeck, Sergio Castellitto, Maxime Foerste DVD, 21. November 2005 Verkaufsrang: 37261
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Toller Film 5 von 5 Punkten Habe erst die Hollywood-Verfilmung gesehen und finde definitiv das deutsche Original besser. Der amerikanische Film ist zwar von der Kulisse/den Aufnahmen her schöner, aber von der Geschichte her typisch Hollywood. Während im deutschen Film Martha und die Beziehung zu ihrer Nichte Lena im Mittelpunkt steht, geht es in der Hollywoodverfilmung mehr um die Liebe zwischen Martha und dem neuen Koch...
Auch wenn's schwer fällt: das US-Remake ist besser 3 von 5 Punkten Ich habe nur zufällig beide Filme gesehen, weil Kochstudios eigentlich sowieso nicht mein Geschmack sind. Die Handlung an sich ist nett - Martha und Mario (Martina Gedeck und Sergio Castellitto), die zwei besten Köche Hamburgs, werden im gleichen Edelrestaurant angestellt und betreiben kleine Rivalenkämpfe, bis sie sich schließlich doch verstehen. Mittendrin steht die achtjährige Lina, die nach dem Unfalltod von Marthas Schwester bei Martha einzieht.
Gut fand ich, dass der Film durchaus realistisch ist (wie andere auf "Märchen" kommen, verstehe ich nicht). Doch insgesamt fand ich ihn an vielen Stellen nicht ausgereift, und das wird mit der amerikanischen Neufassung "No Reservations/ Rezept zum Verlieben" mit Catherine Zeta Jones und Aaron Eckhart noch offensichtlicher.
* Die Stimmung ist durchgehend wehleidig-schwermütig-depressiv. Das ist etwas, was mich generell an deutschen Fernsehproduktionen nervt, fast bei jedem Tatort etc. Muss das sein? Ist das "das Deutsche", das schwere Schicksal der ewigen Schuld, das auf dem deutschen Film lastet? Nichts Fröhliches, kein Lebensgenuss. Jeder Fernsehkoch ist besser drauf als diese beiden Chefköche!
* Auch die Umgebung - graue Küche, graues Restaurant, graue Stadt. So grau und depressiv ist ja nicht einmal die Realität, und die ist schon sehr grau. Die US-Version ist fröhlicher, bunter, pfiffiger, pointierter, und ich bin bestimmt kein Fan von Hollywood.
* Es gibt einfach keine Chemie zwischen Martha und Mario, weil die beiden Schauspieler nicht zusammen passen. Bei Catherine und Aaron in den USA ist der Liebesfunken glaubwürdiger.
* Sergio Castellitto wurde komplett synchronisiert. Warum? Es ist deutlich zu hören, dass die Stimme nicht passt. Wenigstens das ständige "eh? eh?" nach jedem Satz hätte man weglassen können. Und auch Gedeck redet, sorry, mit Sprachfehler. Haben wir keine Schauspieler, die klares Deutsch sprechen können? Immerhin, in "Das Leben der Anderen" nuschelt sie nicht mehr, vielleicht hat sie in der Zwischenzeit Sprachübungen vorgenommen.
Fürs Nachmittagsfernsehen ist der Film okay, aber nicht fürs große Kino. Leider.
deutsch, deutscher, ... 2 von 5 Punkten Hm, naja, warum muß ich auch einen deutschen Film kaufen? Die meisten sind eh platt und langweilig und man weiß es eigentlich vorher...
Ein typisch deutscher Film also.
Leider.
Sogar der Italiener wird hölzern gespielt. Jeder italienische Kellner in einer noch so schäbigen Pizzeria hat mehr Charme... |
Bella Martha Martina Gedeck, Sergio Castellitto, Maxime Foerste Videokassette, 21. November 2002 Verkaufsrang: 2729 Das Kino liebt die Küche - zumindest immer dann, wenn in ihr wie in Bella Martha das Kochen als große Kunst zelebriert wird. Dann entpuppt sich der Küchenchef meist als eine Art von Regisseur. Nur sind dessen Kreationen eben noch vergänglicher als jeder Film, was vielleicht auch die Besessenheit und den Perfektionismus erklärt, von denen sich die Küchenchefin in Sandra Nettelbecks am Rande zum Melodram balancierender Komödie genauso wenig lösen kann wie die Köche in Ang Lees Eat Drink Man Woman oder Stanley Tuccis Big Night. Martha (Martina Gedeck) ist eine begnadete Köchin. In ihrem Reich, der Küche eines kleinen Hamburger Nobelrestaurants, bewegt sie sich mit einer Sicherheit und Anmut, die Ehrfurcht gebieten. Doch jenseits des Herdes und der Töpfe ist sie eine ganz andere. Wenn sie mit Menschen umgehen muss, seien es nun die Kollegen und Gäste im Restaurant oder Nachbarn und Verwandte, dann wirkt sie völlig hilflos. Außer ihrer Arbeit gibt es nichts für sie, und so hat sie sich mit einem Panzer aus Verschlossenheit und Aggressivität umgeben, der die Welt auf Distanz halten soll. Doch als sie sich plötzlich nach dem Unfalltod ihrer Schwester um ihre achtjährige Nichte Lina (Maxime Foerste) kümmern muss und ihre Chefin auch noch einen zweiten Koch, den Italiener Mario (Sergio Castellito), einstellt, kann Martha die Menschen und das Treiben um sich herum nicht mehr ganz aus ihrem Leben ausschließen. Martina Gedeck ist grandios in der Rolle der Martha. In der Art, wie sie in ihrer Arbeit in der Küche aufgeht, wie sie selbstvergessen ihre Kochkunstwerke komponiert, erkennen wir unzweifelhaft Marthas Genie. Aber die Bewunderung für ihr Können versperrt nie den Blick auf ihre emotionalen und sozialen Defizite. Martina Gedeck breitet vor uns einen Charakter aus, der sich sehr nahe an der Grenze zu einer Klischeefigur bewegt. Aber ihre Darstellerin überschreitet diese Grenze nicht einmal für einen Moment. Die von Martina Gedeck porträtierte Küchenchefin ist weit mehr als nur die Summe ihrer Ticks und ihrer Talente, sie ist eine ungeheuer komplexe Persönlichkeit, die sich jeder einfachen psychologischen Erklärung entzieht. Selbst Marthas langsame Wandlung verläuft längst nicht so glatt, wie vielleicht zu erwarten war. Dafür sind die Hauptdarstellerin und ihre Regisseurin viel zu sehr darauf bedacht, ihrem Charakter gerecht zu werden. Die Sorgfalt und Genauigkeit, mit der Sandra Nettelbeck Bella Martha und seine gebrochene Heldin inszeniert hat, machen diese "kleine" Produktion, dieses klassische Kinomärchen zu einem großen Filmerlebnis. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)
Einfach schön oder Klein, aber fein. 5 von 5 Punkten Die berührende Darstellung einer Frau, die ihre ganze Energie ins Kochen legt und darin zur Meisterin wird.
Sie verliert aber immer mehr den Bezug zu und den Umgang mit den Menschen.
Martina Gedeck ist eine Idealbesetzung für diese Rolle. Sie bringt die Neurosen der Protagonistin unwahrscheinlich glaubwürdig rüber.
Empfehlenswert, nicht nur für Martina-Gedeck-Fans.
Weitere Kundenmeinungen |
Mostly Martha [UK IMPORT] Martina Gedeck, Sergio Castellitto, Maxime Foerste DVD, 29. September 2003 Verkaufsrang: 65707 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
A Visual, Emotional, and Culinary Feast 5 von 5 Punkten MOSTLY MARTHA is a fine German film that delivers another gourmet kitchen drama to the field of food-driven stories. Martha is the gourmet Chef of the Lido, a spectacularly appointed restaurant somewhere in Germany. Martha (the beautiful and talented Martina Gedeck) is admired but has great difficulty relating to people on more than a profesional level. She is in therapy (a sterling portrayal of a therapist by August Zirner) to help her deal with her temper tantrums and find her inner self. Her ordered world is disrupted first by the Lido's addition of a hilariously warm Italian cook named Mario (Sergio Castellitto) and second by the sudden death of her sister, leaving her in charge of an independent 9 year old niece Lina (fully realized by young actress Maxime Foerste). Lina begins to recover the loss of her mother (and distaste for her guardian aunt) when Mario enters the home with food and tenderness that in the long run is healing for both Martha and Lina. Director Sandra Nettelbeck stirs these ingredients and the result is a film that touches the funny bone as well as the heart. The filming is tasty - especialy the kitchen scenes. This is a first class delctable main course, recommended by the Chef (in all those many guises!) |
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