DVDs: Maxime de la Falaise

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Andy Warhol's Dracula - Vittorio de SicaAndy Warhol's Dracula
Vittorio de Sica, Joe Dallesandro, Udo Kier, Dominique Darel, Maxime de la Falaise

DVD, 12. Oktober 2005
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Ehemaliger Skandalfilm jetzt zahnlos      1 von 5 Punkten
Ebenso wie "Andy Warhol's Frankenstein"
sollte auch "Andy Warhol's Dracula"
durch die Mischung von Splatter und Nacktheit provozieren,
was er auch geschafft hat, wie die prompte und bis heute gültige
Indizierung beider Filme belegt.

Hier liegt nun eine 16er-Version vor und was zu befürchten war,
ist wieder mal eingetreten: der Film ist an eben den Stellen
geschnitten, die den provozierenden Charakter ausgemacht haben.

Wer sich den Film holen will, um den Skandal von damals nachzuvollziehen,
wird bei dieser 16er-Version beim besten Willen nichts mehr finden, was
er nicht im täglichen TV-Programm heftiger haben könnte.

Schlimmstes Beispiel:
Im Original
wird der Vampir verfolgt, ihm werden Arme und Beine abgehackt, er wird gepfählt und die
von ihm Gebissene stürzt sich ebenfalls noch auf den Pflock.
Alles hübsch drastisch.
Auf dieser DVD zu sehen:
Vampir wird verfolgt und liegt in der nächsten Szene bereits zerlegt am
Boden, die Frau kommt dazu - wieder Cut - und liegt plötzlich tot über dem Grafen.
Dieses peinliche Niveau kannte ich bislang nur von Ausstrahlungen von
ex-18er-Filmen im Privatfernsehen.

"Andy Warhol's Dracula" ist an sich für jeden, der sich ernsthaft mit dem phantastischen Film beschäftigt,
ein wichtiger Untersuchungsgegenstand.

Aber diese zerschnittene Version ist dafür völlig ungeeignet!




natürlich ist die ungeschnittene fassung noch lustiger...      4 von 5 Punkten
...aber nicht so billig !

höchst unterhaltsamer unsinn aus den frühen siebzigern, von paul morrissey !

vittorio de sica und roman polanski haben sich den spaß auch nicht entgehen lassen und zur sicherheit gleich mitgespielt.

story
ein sehr bemitleidenswerter, kränklicher graf dracula (udo kier) muss auf der suche nach einer jungfräulichen braut nach italien fahren, denn dort sind die mädels noch fromm.
beißt er eine jungfrau, wird sie zu seiner vampierbraut, beißt er eine nichtjungfrau, wird ihm sterbensschlecht..
in italien trifft er die verarmte adelsfamilie di fiore.
die marchesa di fiori will um jeden preis wieder zu geld kommen - also eine der vier töchter muss den dubiosen grafen heiraten...
der einzige hausangestellte der familie, mario balato (joe dallesandro) ist ein bolschewist, der dauernd über die russische revolution faselt...abgesehen davon ist er auch sehr hübsch !
also dem armen dracula wird bis zu seinem tod nurmehr schlecht...

man hat das gefühl, dass sich die ganze filmcrew eine echte hetz gemacht hat.
ich könnt nix sagen, ich hab mich auch blendend unterhalten !

Durch Zensur völlig zerstört ! Null Sterne !      1 von 5 Punkten
Habe das Original seinerzeit im Kino gesehen... der beste Dracula aller Zeiten ! Für Fans von schwarzem Humor !
Aber diese Kopie ist vollkommen verstümmelt, noch dazu von einem offensichtlich besoffenen Cutter, der sowas zum ersten Mal gemacht hat. Die Schnitte sind offensichtlich und zerreisen den Film vollständig, die besten Szenen sind weg. Auch das blutige und dramatische Ende, das eben wegen seiner völligen Übertreibung so hummorvoll und komisch war ist total herausgeschnitten.
Ein echtes Verbrechen an einem hervorragendem Kunstwerk - schämt Euch, wer immer das veranstaltet hat.
Kann nur jedem abraten, diese SchrottVersion zu kaufen - ist absolut wertlos ! Appeliere an den Verlag, den Müll wieder einzustampfen, der ist niemandem zumutbar !
Erst wenn was ungeschnittenes kommt, wirds interessant - aber wer weiß vielleicht halten uns die Herren zu unmündig sich die Kunstwerke des Herrn Warhol noch unverändert anschauen zu dürfen !

der bonus ist lohnend....      4 von 5 Punkten
Udo Kier glänzt in der Rolle eines kränklichen, bleichen Untoten, der den Anschein eines im "Sterben" Liegenden weckt und dies letztenendes auch wirklich sehr unrühmlich tun muß. Er hält streng Diät, bewegt sich hauptsächlich im Rollstuhl fort, leidet an krampfartigen Anfällen und bösem Erbrechen, nachdem er wiedermal verdorbenes -weil nicht jungfräuliches- Blut gesaugt hat. Angesichts der permanenten Qual des Grafen, freut man sich, wenn er zumindest einmal mit köstlichem, kinderblutgetränktem Brot gefüttert wird, welches er selig in gebrechlichen Händen hält.

Dementgegen steht die blühende Lebens- und Liebeslust der Gastgebertöchter und ihren sexuellen Aktivitäten mit dem schönen, bolschewistischen Hausangestellten (Joe Dallesandro in einer weiteren Paraderolle als lendenkräftiges Betthäschen).

Ein grotesker Film mit Witz, der allemal sehenswert ist, ob gekürzt oder nicht. Wem Dallesandros hübscher, nackter Hintern zu oft rausgeschnitten scheint, kann diesen (und noch mehr) im umfangreichen Bonusmaterial bewundern. Dort findet sich u.a. Paul Morrissey im nicht uninteressanten Gespräch über seine Filme Flesh, Trash und Heat. Weiters erzählt Jonas Mekas, der großartige Avantgarde-Regisseur und Gründer des "Anthology Film Archives", ein wenig über die Entstehungsgeschichte des "New York Underground".


Dracula der Vegetarier      1 von 5 Punkten
Story: Dracula braucht dringend Jungfrauenblut, doch in Rumänien gibt es keins mehr, also macht er sich mit seinem herrischen Sekretär auf nach Italien. Dort trifft er eine einstmals reiche Familie, die durch die Verheiratung eines ihrer 3 Töchter wieder zu Geld kommen will. Was Dracula aber nicht weiss, 2 der Mädchen sind keine Jungfrau mehr und treiben es gerne mit dem Stallburschen, welcher ständig irgendwas über die russische Revolution fasselt. Also bleibt nur noch die jüngste Tochter der Familie, doch die ist nicht so leicht zu kriegen.

Bild/Ton: Richtig schlecht und zwar beides, das Bild ist auf alt getrimmt und weder Schwarzweiss noch Farbe. Ausserdem wimmelt es nur so von Rauschen und Unschärfe. Der Ton rauscht auch gewaltig.

Extras: Biographien

Kritik: Zwar spielt Udo Kier in diesem Vampirfilm mal die Hauptrolle, doch das rettet den Film nicht. So wurden einige Vampirtypische Eigenschaften nicht so ernst ausgelegt. Denn Dracual kann im sonnenlicht laufen und wenn der Schauspieler meint, jetzt scheint aber viel Sonne durch Fenster, so reicht es die Hand oder den Hut ins Licht zu heben. Der Film wäre auch mit mehr Sex (welcher zur Genüge drin ist) und mehr Blut nicht besser gewesen, sondern eher noch schlechter. Die Idee das Dracula nur Jungfrauenblut trinkt ist ja nicht neu (hier wird ihm schlecht wenn er anderes Blut trinkt, aber das ist egal, denn ihm ist dauernd schlecht).
Aber das Dracula, sich nicht von Steak und Fisch ernähren kann, sondern nur von Salat ist auch mir neu.


 Weitere Kundenmeinungen


Andy Warhols Dracula - Udo KierAndy Warhols Dracula
Udo Kier, Vittorio De Sica, Joe Dallesandro, Maxime de la Falaise, Dominique Darel

DVD, 24. Juli 2001
     Verkaufsrang: 58948     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Mein Lieblings-Dracula      5 von 5 Punkten
Andy Warhols Dracula besticht durch seine Schlichtheit, keine Schockeffekte, kein überflüssiger Pomp und eine Geschichte wie aus Holz geschnitzt. Udo Kier ist schon ein brillianter Darsteller, aber auch die meisten anderen Figuren sind gut getroffen. Der Vater der DeFioris ist eine lustige Gestalt, die im Elfenbeinturm vergangener Tage sitzt und ansonsten völlig daneben liegt, Draculas Diener eine ekelhaft schleimige Gestalt. Eine schöne Satire. Gesellschaftskritische Elemente klingen im Film ebenfalls an, der Gegensatz zwischen Arbeitern und Adel am Beginn des 20. Jahrhunderts ist gut skizziert. Die Farben in diesem Film: Handcoloriert von Andy Warhol? Da könnte die Verbindung sein, aber das entzieht sich meiner Kenntnis. Diesen Dracula sollte man sich nicht als Gruselfilm anschauen, sondern als Satire mit spitzen Zähnen (und Szenen, hähä)

Tragische Dekadenz      3 von 5 Punkten
Andrew Warhola goes Pop?
Nicht wirklich! Obwohl Andy Warhol auf die Frage, was sein Anteil an dem Film "Blood for Dracula" (englischer Originaltitel) wäre, gesagt haben soll: "Ich gehe auf die Parties" so ist sein Anteil doch deutlich auch im Ergebnis zu sehen. Nicht das sein gelegentliches Erscheinen am Set den wesentlichen künstlerischen Einfluß ausgemacht hätte, mehr die Jahrelange Zusammenarbeit mit den anderen Beteiligten oder schlicht deren Zusammenstellung.

Was unterscheidet diesen Dracula von anderen?
Die Tragik der Dekadenz, die hier in dreifacher Form, hauptsächlich im Untergang der Familie Drakula's, dann im Zerfall der Aristokrartie im allgemeinen, symbolisiert durch die Familie Di Fiore und zuletzt im nackten Materialismus des aufstrebenden kommunistischen Proletariats, daß von Joe Dallesandro in der Rolle des Arbeiters (nicht Dieners!) Mario buchstäblich nackt verkörpert wird. Verwoben werden diese Dekadenzen durch Drakulas Sekretär Anton, der in seiner Schleimigkeit selbst Uriah Heep übertrifft und dessen konzentrierte Hinterhältigkeit durch Arno Juerging mit perfekter Mimik in jeder einzele Großaufname seiner Augen überzeugt.

Die 97 Minuten des 1974 gedrehten Films zeigen praktisch keine Schockeffekte. Der Film entwickelt anfangs ein geradezu beschauliches, familiäres, intimes Szenario dessen Intensität sich dann nur langsam bis zum Ende hin steigert. Am Ende wird nicht nur zerstückelt, der Film ist offensichtlich auch geschnitten, damit das Label FSK-16 nicht gefährdet wird.
An unbekleideten, jungen, schönen Körpern in eindeutiger Aktion wird allerdings nicht gespart, wobei hier nicht übertrieben wird, sondern lediglich die Dekadenz, ihre Langeweile und deren Folgen plausibel werden.
Dieser Drakula ist bedauernswert hilflos, bar jeder Magie, intensiv leident an der mangelnden Keuschheit seiner Opfer, immer am Rande des Abgrunds, feige, vollkommen egoistisch, kaltherzig und das alles sehr intensiv von Udo Kier gespielt.

Muß man den Film gesehen haben?
Nicht unbedingt. Aber er ist sehenswert für Drakula-Fans, Warhol-Fans, Leute die keine Schocker mögen aber etwas Blut vertragen können und gerne mal ein paar nackte Brüste sehen ;-)

Greller 70er-Horror mit Splatter-Einschlag!      3 von 5 Punkten
Udo Kier brilliert als Graf Dracula, den es auf der Suche nach einer jungfräulichen Braut auf das Anwesen einer adeligen Familie verschlägt. Seine Suche gestaltet sich allerdings schwieriger als erwartet, denn der Hausdiener der Familie pflegt zu jeder der Töchter ein mehr als freizügiges Verhältnis. Als er von Draculas Absichten erfährt, stellt er sich dem vom "verdorbenen Blut" angewiderten Vampir-Grafen.
Von dem darauf folgendem Massaker ist hier allerdings nichts zu sehen. Der Film, der seinerzeit skandalös erschien, weil er Elemente der Sexfilm-Welle ebenso bediente wie die des Gruselfilmes, ist nur als ungekürzte Veröffentlichung von Marketing sehenswert. Die präsentieren den Film mit dem nicht minder freizügigen Nachfolger "Andy Warhol's Frankenstein" im ungeschnittenen Doppelpack, gutem Bild im Originalformat und absolut uncut!

Gut gemacht, super      4 von 5 Punkten
Es sind recht gute Animationen dabei, aber der Schluss verwirrt etwas... seht selbst.
Die Szenen springen von einer zur anderen, und das recht schnell, den ganzen Film über.
Die Spannung ist enorm bei diesem Film, ich habe ihn mir aber zweimal hinereinander ansehen müssen!


Andy Warhol's Dracula - Vittorio de SicaAndy Warhol's Dracula
Vittorio de Sica, Joe Dallesandro, Udo Kier, Dominique Darel, Maxime de la Falaise

Videokassette, 10. Juli 2001

Verkaufsrang: 19704

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