DVDs: Mirella Freni

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Puccini, Giacomo - La Bohème - Mirella FreniPuccini, Giacomo - La Bohème
Mirella Freni, Luciano Pavarotti, Nicolai Ghiaurov

DVD, 5. Februar 2007
     Verkaufsrang: 13370      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 31,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Mitreissend, Sensationell, Einmalig      5 von 5 Punkten
Das ist die beste Oper auf DVD, die ich je gesehen und gehört habe. Da bleibt keine Zeit für eine "Werbepause" oder so. Pavarotti brilliert und Mirella Freni steht ihm nichts nach.

Das ist eine der gelungensten dvd Aufnahmen der Bohemé      5 von 5 Punkten
Man sieht, dass Mirella Freni älter geworden ist, aber das tut ja der kleinen Stickerin nichts an, sie singt traumhaft uns spielt uns auch diese Welt der kleinen, armen Leute vor.
Luciano Pavarotti ist ein so himmlisch guter Rudolfo. Schade ist, das er von uns, für immer, gegangen ist, aber er wird vor Gott singen und alle Sünden werden ihm vergeben sein.
Hier ist auf alle Fälle ein bezauberndes Ensemble neben den Beiden, alles gut und herrlich.

Ich kann nur der Jugend raten Mirella Freni als Mimi erlebt zu haben, es kommt kaum eine andre an sie, nur annähernd, heran.
San Francisco ist eine gewaltige Opernstadt, und kann es mit der MET, und auch den europäischen Opern-Häusern leicht aufnehmen.

Auch die Musette, der Sandra Paretti, ist himmlisch, eifersüchtig und vom Herzen gut, in diesem Künstelquartett.
Nicht zu vergessen ist Nicolai Ghiaurov als Colin, die Mantelarie, und dessen Tragen zum Pfandleiher, Weggabe wird für ihn, in der großen Freundschaft zu Rudolfo und zu Mimi. Einmalig rührend.

Das Bühnenbild so himmlisch leicht und so passend, also, alles passt, was ja in Europa schon lange nicht mehr der Fall ist.


La Bohème (NTSC) - Gianni RaimondiLa Bohème (NTSC)
Gianni Raimondi, Mirella Freni, Rolando Panerai

DVD, 16. Mai 2006
     Verkaufsrang: 24776      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 22,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Geschichte von Puccinis La Bohème ist so schlicht wie sentimental: Scheue, redliche aber todkranke Blumenstickerin liebt im kalten Winter von Paris um 1830 einen launigen bitterarmen Poeten, der sein Dasein mit Liebeleien fristet und sich nicht ganz entscheiden kann. Doch das, was der Regisseur Franco Zefirelli und Herbert von Karajan 1965 in Mailand aus der tragischen Liebesgeschichte von Mimi und Rodolfo machen, ist ergreifendes Opernkino. Zefirelli nutzt alle Möglichkeiten, die ihm das Medium Film bietet; all die Erfahrungen, die er einst als Assistent so bedeutender Regisseure wie Visconti, de Sica und Rossellini sammelte, kommen ihm hier zugute. Dabei hält er sich streng an die Partitur. Seine Bilder vermeiden Klischees und begeistern durch visuelle Eindringlichkeit und psychologische Feinfühligkeit. Und so zeichnet er das Bohemienleben im Pariser Quartier Latin nicht als ein verführerisches Dasein vom freien Hier und Heute. Es die nackte Not, die existentiellen Ängste seiner Figuren, die ihn interessieren.
Etwa im dritten Bild, als die verzweifelte Mimi an einem trüben Wintermorgen den Maler Marcello aufsucht und ihm anvertraut, dass Rodolfo sie verlassen habe. Der Kritiker Claudio Sartori beschrieb die Szene, die quasi das Symbol für die Trostlosigkeit von Mimis Situation ist, mit den Worten: "Die Bühne zeigt nur eine breite Allee, einsam im Zwielicht der Morgendämmerung, das der stetig fallende noch trüber erscheinen lässt. Der Gasthof und die anderen Häuser sind kaum zu erkennen, alles versinkt in Nebelschleiern. Die Zöllner, die Milchverkäuferinnen und andere Nebenfiguren halten sich im Hintergrund, auch sie nur Schatten, ihre Stimmen gedämpft".
Das Ganze geht natürlich nur mit guten Sänger-Darstellern. Karajan/Zefirelli bewiesen dabei eine glückliche Hand, besonders mit Mirella Freni. Mit ihren ausdrucksvollen großen Augen und ihren zarten Bewegungen nimmt man ihr sofort ein schwindsüchtiges, dem Tode geweihtes junges Mädchen ab. In ihre Stimme und ihren Gesichtsausdruck legt sie all ihre traurige Zärtlichkeit und ihre Leidensfähigkeit, die gekoppelt ist mit einer aus der Glut der Liebe stark aufkeimenden Hoffnung. Vor allem betören ihr zartes Hinübergleiten von einem Ton zum anderen und ihre im Pianissimo ausgehauchten Melodielinien. Jeder Belcanto-Fan gerät hier in Ekstase, besonders dann, wenn Mimi und Rodolfo (Gianni Raimondi) das hohe C gegen Ende des ersten Aufzuges anstimmen. Und da ist noch die suggestive Schluss- und Sterbeszene, bei der kein Taschentuch trocken bleibt. Das fulminante Klangbild dazu liefern der Chor und das Orchester der Mailänder Scala unter der Leitung von Herbert von Karajan. Kurzum: Eine Bohème, die bis in die kleinsten Nebenrollen glänzend besetzt ist: eine Sternstunde der Opernverfilmung! -Teresa Pieschacón Raphael


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Alles stimmt      5 von 5 Punkten
Karajan hatte immer ein Händchen für Sänger.Im Gegensatz zu manchen anderen Dirigenten kann man selten irgendwelche Bedenken gegen die Sänger vorbringen.Mirella Freni war ohnehin über lange Zeit "DIE" Mimi. Gianni Raimondi stand nicht ganz in der ersten Reihe der Tenöre, war aber zu Zeit der Aufnahme ( 1965) einen der führenden Tenöre.Zitat: "Es entwickelte sich nun eine weltweite Karriere; seit 1959 gab er vielfach Gastspiele an der Staatsoper von Wien, seit 1960 an der Münchner Staatsoper. 1969-77 zu Gast an der Staatsoper von Hamburg. 1959 war er in Nordamerika sehr erfolgreich. 1965 Debüt an der Metropolitan Oper New York als Edgardo in "Lucia di Lammermoor". An diesem Haus sang er bis 1969, u.a. auch den Cavaradossi in "Tosca" und den Faust von Gounod. Er gastierte am Moskauer Bolschoj Theater, an den Opern von Rio de Janeiro, Mexico City, Chicago und Dallas, an den beiden großen Opernhäusern von Paris, der Grand Opéra und der Opéra-Comique, am Teatro San Carlos Lissabon, in Genf, Zürich (1977 als Alfredo) und Helsinki, bei den Festspielen von Edinburgh, Glyndebourne und Florenz. Hatte er ursprünglich mit Vorliebe die lyrischen Partien in Opern von Donizetti und Verdi vorgetragen, so fügte er später schwerere dramatische Rollen in sein Repertoire ein.Kraftvolle, strahlende, gleichzeitig aber ausdrucksschöne Tenorstimme."

Auch die anderen Partien sind mit hochkarätigen Sängern besetzt.

Zeffirelli insceniert naturalistisch. Er bebildert die Geschichte. Er hat dies mehrfach, auch auf DVD erhältlich, getan. Sein Zugang verstört niemanden. Es ist grosse italienische Oper und als solche insceniert Zefirelli sie auch. Zeffirelli ist,schon durch seinen Namen, tief mit der Oper verbunden. Zitat:"Als unehelicher Sohn konnte ich den Namen meines Vaters nicht annehmen; uneheliche Kinder bekamen einen Namen nach dem Alphabet zugeteilt. Als ich an der Reihe war, bekam ich das Z. Da meine Mutter Mozarts Zeffiretti Arie (Aus "Cosi Fan Tutte") sehr mochte, nannte sie mich Zeffiretti, aber der Beamte schrieb Zeffirelli - und vergaß dabei die T-Striche-; so ist mein Name entstanden. Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch auf der Welt mit diesem Namen." Seine Inscenierung zielt auf grosse Gefühle und die sind auch nach über vierzig Jahren noch hervorrufbar.





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Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro (Wiener Philharmoniker/Karl Böhm) (2 DVDs) - Mirella FreniMozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro (Wiener Philharmoniker/Karl Böhm) (2 DVDs)
Mirella Freni, Dietrich Fischer-Dieskau, Kiri Te Kanawa

DVD, 10. Mai 2005
     Verkaufsrang: 15491      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 37,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Le nozze di Figaro

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Trotz aller Konkurrenz....      5 von 5 Punkten
Wer hat nicht alles den Figaro dirigiert, gesungen, insceniert. Kein berühmter Name fehlt, warum also diese ?
Böhm ist eine alter Hase; seine Sänger gehören in die Spitzenklasse. Allein die drei Damen te Kanawa,Freni und auch Ewing sind ein Genuss- stimmlich und! optisch ( angesichts des Netrebko-Fiebers erwähnenswert). Vor allem ist die Herangehensweise von Ponelle hervorzuheben. Ponelle hat einerseits eigentlich kein Regietheater gemacht, andererseits tiefe Deutungen der Stücke abgeliefert, als eine Art Gesamtkunstwerk. Die Kostüme, das Ambiente und dann die Führung der Sänger- das vor allem.Wie sehr er die Sänger bewegen kann, die Stücke nicht nur zu singen, sondern tief in die Rolle einzudringen. Als Beispiel" Voi sapete". Ewing spielt hervorragend einen glühend verliebten Cherubino, Susanna ein wenig distanziert, die Gräfin sehr zugeneigt. Das wird so überzeugend darstellt und auch auf Film gebannt, dass die Musik durch das Anschauen noch eine Vertiefung erfährt.Und das will bei Mozart was heissen. Wer also keine Scheu hat vor einer scheinbar konventionellen Inscenierung, wer das Stück tief in sich aufnehmen will, der/die sollte unbedingt zu dieser Inscenierung greifen.


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Various Artists - Puccini Gold - Luciano PavarottiVarious Artists - Puccini Gold
Luciano Pavarotti, Mirella Freni, Plácido Domingo

DVD, 20. Juni 2008
     Verkaufsrang: 34339      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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2008 steht die Opernwelt im Zeichen eines der meistgeliebten Komponisten aller Zeiten - Giacomo Puccini! Denn am 22. Dezember jährt sich der Geburtstag des bedeutendsten italienischen Opernschöpfers nach Verdi zum 150. Mal.
Von 1884 bis zu seinem Tod 1924 komponierte Puccini 12 Opern, darunter Klassiker wie La Bohème, Madame Butterfly, Tosca und Turandot. Durch sein unübertroffenes Gespür für die musikalische Ausgestaltung extrem emotionaler Stoffe berührt Puccini immer noch die Herzen des Opernpublikums in aller Welt wie kaum ein anderer Komponist. Denn Puccini hatte die seltene Fähigkeit, solche Gefühle in unsterbliche Hits zu verpacken, die - siehe Nessun dorma! - sogar den Weg in die Fußballstadien unserer Tage finden. Und wer hätte nicht schon seinem Liebsten/seiner Liebsten zu O mio babbino caro in die Augen geschaut?
Seine Werke leben neben der Bühne auch in zahllosen großen Aufnahmen bedeutender Opernkünstler von Luciano Pavarotti bis zu Anna Netrebko weiter. Einen idealen Einstieg und repräsentativen Überblick über die Höhepunkte der Puccini-Diskographie bieten die Doppel-CD und DVD Puccini Gold, auf denen Ihnen die besten Puccinisänger der letzten 50 Jahre begegnen.
Trackliste
  1. La Bohème: Che gelida manina (Pavarotti)
  2. La Bohème: Quando men vo (Adriana Martino)
  3. La Bohème: O soave fanciulla (Freni, Raimondi)
  4. La Bohème: O Mimì, tu più non torni (Raimondi, Panerai)
  5. La Bohème: Sì. Mi chiamano Mimì (Freni)
  6. Gianni Schicchi: O mio babbino caro (Focile)
  7. Tosca: Tre sbirri...Te Deum (Milnes, Ferrara)
  8. Tosca: Vissi darte (Kabaivanska)
  9. Tosca: E lucevan le stelle (Domingo)
  10. Tosca: Recondita armonia (Domingo)
  11. Madama Butterfly: Un bel dì vedremo (Freni)
  12. Madama Butterfly: Una nave da Guerra...Scuoti quella fronda (Freni, Ludwig)
  13. Madama Butterfly: Vogliatemi bene (Freni, Domingo)
  14. Madama Butterfly: Amore o grillo (Domingo, Kerns)
  15. Madama Butterfly: Con onor muore (Freni)
  16. Turandot: Nessun dorma (Pavarotti)
  17. Turandot: Signore, ascolta! (Focile)
  18. Manon Lescaut: Donna non vidi mai (Pavarotti)
  19. Bonus: La Bohème: Ende des ersten Aktes (Te Kanawa, O'Neill)
  20. Bonus:Tosca: Ausschnitt aus dem zweiten Akt (Terfel)




Bizet, Georges - Carmen - Grace BumbryBizet, Georges - Carmen
Grace Bumbry, John Vickers, Mirella Freni

DVD, 10. Mai 2005
     Verkaufsrang: 18424      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Musik zum Verzaubern      5 von 5 Punkten
Da Karajan schon immer als Perfektionist galt, habe ich mich für DIESE Carmen-DVD entschieden und es nicht eine einzige Sekunde bereut.
Das Stimmenmaterial ist bis in die kleinste Rolle perfekt, die Musik übertönt niemals den Gesang, die Tänze sind klasse.
Hier kann man wirklich nur empfehlen - Kaufen!!!

Nostalgie vom Feinsten!      5 von 5 Punkten
Eine der wunderbarsten CARMEN Aufnahmen, die es auf dem DVD-Markt zu kaufen gibt! Die Salzburger Produktion der 60er Jahre, von Karajan selbst inszeniert und dirigiert. Es handelt sich um keine Live-Aufnahme, sondern um einen Studiofilm d.h., die Sänger singen Playback und maches wirkt dadurch etwas verschoben. Dies sind jedoch Schönheitsfehler, über die man gerne hinwegsieht.

Grace Bumbry als Carmen ist eine Wucht. Ich gebe zu, am Anfang tat ich mich schwer mit der Vorstellung, dass eine schwarze Sängerin eine spanische Zigeunerin glaubhaft verkörpern könne ohne peinlich zu wirken. Jetzt bin ich jedoch der Meinung, es gibt kaum eine Bessere! Bumbry ist rassig, agiert klug und nie übertrieben. Sie ist das Edelweib Carmen, noch dazu mit traumhaftem Gesang. Ihr Timbre ist samtig weich und doch abgrundtief dunkel, ein tolle Mischung. Eine Traumbesetzung!

Jon Vickers als Don José ist gewöhnungsbedürftig. An dieser Stelle wünscht man sich doch so tolle Kollegen wie Domingo, da Vickers stimmlich als auch schauspielerisch weniger überzeugt. Er ist stets versteift und nicht hingebungsvoll. Sein Gesang klingt immer angestrengt, so dass es kaum Freude macht im zuzuhören. Noch dazu hat er am Meisten Schwierigkeiten, der Synchronität gerecht zuwerden.

Mirella Freni ist ebenfalls eine Traumbesetzung für die Rolle der schüchternen Micaela. Diese war auch ihre Debut-Partie, die sie so zauberhaft sanft und gefühlvoll singt. Ihr weicher klang und ihre vollkommene Technik lassen das Duett von Micaela und José (trotz der schwachen Leistung Vickers) zu einem Höhepunkt werden. Zugegeben sieht sie in dem merkwürdigen Kostüm und Perücke etwas albern aus, das tut dem Gesang aber nichts ab.

Justino Diaz ist ein rassiger Stierkämper Escamillo. Sein gutes Aussehen und sein kerniges Timbre lassen ihn zur Hochform auflaufen. Seine Frisur im 2. Akt erinnert stark an Elvis Presley (vielleicht eine Marotte der Zeit?) Auf jeden Fall kann man stark nachvollziehen, warum sich Carmen lieber Escamillo hingibt als letztendlich José. Hier macht der Verlauf Sinn!

Diese CARMEN entstand Gott sei Dank noch zu der Zeit, als Karajans Tempi nachvollziehbar waren. Alles nach 1970 ist für mich fragwürdig und eher Marotten eines Individuums. Diese Carmen besticht durch bunte Bilder und traumhafter Musik. Eine DVD, die man jedem Opernliebhaber ans Herzen legen kann.


Giuseppe Verdi - Otello (NTSC) - Jon VickersGiuseppe Verdi - Otello (NTSC)
Jon Vickers, Mirella Freni, Peter Glossop

DVD, 10. Mai 2005
     Verkaufsrang: 26328      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Das Bühnenbild !      4 von 5 Punkten
Karajan hatte mit den Berliner Philharmonikern ein erstklassiges Orchester zur Verfügung und konnte damit entsprechende Opernproduktionen durchführen, die er meist bei den Salzburger Osternfestsspielen dem Publikum vorstellte.
Er hat damit einige Verdi-Opern realisiert, so eben auch diesen Othello aus dem siebziger Jahren.

Ihm standen immer grossartige Sänger zur Verfügung . Bevor Domingo diese Rolle praktisch dominierte, war Vickers ein allgemein anerkannter Othello.
Sängerisch bleibt er dieser Rolle nicht schuldig. Über sein Spiel kann man geteilter Meinung sein. Sein Augenrollen wirkt für mich aufgesetzt.
Die Leidenschaft glaube ich ihm nicht.
Ihm gleichwertig Mirella Freni, mit der Karajan auch öfters und lange gearbeitet hat. Naiv und edel, das ist eine Rolle, die der Freni auf den Leib geschneidert war. Sie war über lange Zeit DIE Mimi. Eine wunderbar lyrische Stimme. Auch optisch passt sie zur Figur der Desdemona- ein Engel, dem Unrecht geschieht.
Interessant der Sänger des Jago, Peter Glossop, dieser Tage im achtzigsten Lebensjahr verstorben. Er sieht gar nicht wie ein Bösewicht aus. Genau das prädestiniert ihn für diese Rolle. Jago, der perfekte Versteller. Stimmlich vielleicht nicht ganz das Format grosser italienischer Baritone, aber dennoch ein sehr stimmiges Porträt.

Orchester und Sänger gehören eindeutig zur Habenseite dieser Aufnahme.

Leider inscenierte Karajan auch.In diesem Bereich erreichte er sicher nicht das Niveau, das er als Musiker hatte. Mehr als Konventionelles kam da nicht heraus. Was diese Aufnahme ein schwer ansehbar macht, ist das Bühnenbild. Das ist so typisch Kulissenfernsehen, das man wegschauen möchte. Überhaupt kein Vergleich mit der Verfilmung von Zefirelli. Dieser ist zeitlos, die Inscenierung von Karajan zeitgebunden. Als wenn Menschen in der Mode der siebziger Jahre auftauchten und heute dadurch deutlich machen, es ist veraltet.
In diesem Fall muss man eher die Empfehlung aussprechen, diese Version besser nur zu hören- es gibt sie ja als CD. Das Sehen ist kein weiterer Genuss, sondern eher ein Punkt der Kritik.
Von den Verdi-Produktionen Karajans, die ich kenne ( Falstaff und Don Carlos) optisch die schwächste.



Verdi und Karajan eine Glücksbeziehung      5 von 5 Punkten
Im breiten Repertoire des Dirigenten Herbert von Karajan gibt es einige Komponisten,die ihm besonders lagen und die seinem Interpretationsstil immer entsprachen. Giuseppe verdi war einer dieser Komponisten. Karajan legte einge Schallplatten des Komponisten vor, die auch noch heiute als Refenzaufnahmen gelten.(Troubardour mit Maria Callas)Dieser Film von Otello, ist ebenfalls ein sehr wertvolles Dokument, welches die Deutsche Grammophon Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem ZDF produzierte
Er zeigt, wie sehr Karajan seine Berliner Philharmoniker zu einem großartigen Opernorchester formte, wie sehr er sich mit dem Werk identifizeren konnte. Kommen wir nun zu Enzelberwertung
Regie und Bühnenbild: Gott dei Dank ein klassischer Otello. Heute machen verschiedene Regisseure aus allelm etwas Karajan macht aus dem Otelleo ein Ehedrama de Luxe. Karajan verwendet historisches Bühnenbild. Otello wird bei ihnm wirkich als Mittelalterliches gestaltet.Nicht wie heute wo Otello von NS bis Drogenmillieu verunstaltet wird .
Solisten: Durch die Bank sehr gut. John Vickers singt einen glaubhaften Otello mit baritonaler Tiefe.
Mirella Freni. Gewiß sie ist keine Madonna oder Anastacia. natürlichh sind die beiden blonden Frauen erotischer. Aber gegen ihren Sopran ist nichts einzuwenden. Man kann bei Desdemonas Schlußszene sogar fast mit ihr weinen, so schön singt sie diesen Part. Sie war zurecht neben der Jannowitz eine der Lieblingssängerinnen von Maestro Karajan in den 60 ern und in den 70ern .
Peter Glossop ist Jago. So diabolisch spielt erund singt er ihn.
Der Chor der Deutschen Oper Berlin ist ein solider guter Opernchor. Natürlich ist er nicht mit dem Monteverdichoir zu vergleichen . Aber er singt sauber die doch schwierigen Chöre.
Die wahren Kaiser sind aber die Berliner Pilharmoniker. Sie übertrumpfen sich förmlich von Akt zu Akt. Sie sind den Wienern und erst recht den amerikanischen Orchestern turmhoch überlegen .Gegenüber den Berlinern unter Karajan klingen die anderen Orchester so, als wären sie aus dem farbkopierer gezogen worden

einfach beeindruckend      4 von 5 Punkten
Zuerst zum musikalischen Aspekt:
Das Ensemble liefert in allen Rollen wirklich hervorragende Leistungen. Jon Vickers spielt den Otello mit unglaublicher Intensität, versteht es großartig die wiederstreitenden Gefühle (Liebe, Verzweiflung, Eifersucht, Zorn) sowohl mimisch/gestisch als auch durch stimmlichen Ausdruck zu transportieren. Stimmlich äußerst variabel zeigt er hier wohl einen (wenn nicht sogar den Besten) Otello. An seiner Seite begeistert Mirella Freni als Desdemona. Sehr ausdrucksvoll in allen Lagen, ein wunderschönes Vibrato (bsp. das Weidenlied...), insgesamt sehr glaubwürdig! Auch die weiteren Rollen sind durchweg gut bis sehr gut besetzt. Unterstützt werden die Akteure von einem sehr homogenen und guten Chor (Chor der Deutschen Oper). Auch das Orchester unter Karajan liefert eine hervorragende Leistung ab. Ohne unnötigen Pathos oder übertriebene Dramatik schafft es eine sehr dichte Atmosphäre.
Doch wo viel Licht ist ist auch immer Schatten und in diesem Fall liegt die Schwäche bei der technischen Umsetzung. Zuerst einmal ist der Aufnahmepegel viel zu niedrig. All jene die über eine leistungsfähige Anlage verfügen seien gewarnt. Man sollte immer in der Nähe des Lautstärkeregelers bleiben, da sonst entweder leise Passagen völlig untergehen oder aber das nächste Forte für lautstarke Proteste der Nachbarn sorgen wird. Die Bildqualität ist demgegenüber wieder recht gut - mehr war vor fünfzehn Jahren sicher nicht drin. Zu guter (oder eher schlechter)letzt sei angemerkt, dass die Möglichkeiten einer DVD nicht einmal ansatzweise ausgereizt werden. Aus dem Titelmenü heraus kann nur jeder Akt angewählt werden. Es gibt keine Inforamtionen über Darsteller oder Handlung. Einzig das Libretto als Untertitel in fünf Sprachen versöhnt ein wenig.
Insgesamt hinterlässt diese DVD also ein zwiespältiges Bild, auf der einen Seite gehört die Aufnahme musikalisch sicherlich zu den besten Otello-Aufnahmen überhaupt und auch die optische Umsetzung ist wirklich gelungen (trotz anfänglicher Skepsis gegenüber Opernverfilmungen hat sie mich überzeugt). Auf der anderes Seite trüben die technischen Mängel das Gesamtbild doch nachhaltig.
Aufgrund der wirklich phantastischen Darsteller aber trotzdem 4 Sterne (6 für musikalische Brillianz -2 für technische Schwächen)

musikalisch & darstellerisch sehr empfehlenswert      5 von 5 Punkten
kann diesen teitel für alle karajan fans nur wärmstens weiterempfehlen


Nessun Dorma - Favourite Puccine Operas - Luciano PavarottiNessun Dorma - Favourite Puccine Operas
Luciano Pavarotti, Eva Marton, Mirella Freni, Yasuko Hayashi, Miriam Gauci

DVD, 17. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 39612      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 93,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Irreführende Artikelaufmachung      1 von 5 Punkten
Toll, 4 Puccini Opern mit Luciani Pavarotti, genau das, was ich für meine Frau zum Geburtstag gesucht habe. Dann leider die große Enttäuschung. Wieder mal eine Mogelpackung mit 4 Opern und nur eine davon mit Pavarotti. Das habe ich sofort zurückgeschickt.

Hier der ausführliche Inhalt der DVD-Kollektion, damit nicht andere Kaufwillige auch enttäuscht werden:

La Bohème: Mirella Freni, Luciani Pavarotti, Gino Quilico, Nicolai Ghiaurov, Sandra Pacetti, Stephen Dickson, San Francisco Opera 1998

Turandot: Eva Marton, Michael Sylvester, Lucia Mazzaria, Kevin Langan, San Francisco Opera 1998

Madame Butterfly: Yasuko Hayashi, Hak-Nam Kim, Peter Dvorsky Giorgio Zancanaro, Anna Caterina Antonacci, Scala Milano 1986

Manon Lescaut: Miriam Gauci, Jan Danckaert, Antonio Ordonez, Jules Bastin, Barry Ryan, Flemish Opera 1991

PUCCINI and LUCIANO PAVAROTTI - both are most deeply admired and very deeply appreciated even in the Oriental word, too !!      5 von 5 Punkten

Living in Oman, working in the Emirates, and travelling for business reasons all over Arabia (Gulf region) and the Middle East I like to discuss with my Arabian friends and my customers about traditional-classic and about modern pop-music in both cultures, the Oriental and the Western (European and North American) culture.

We enjoy to listen to the best and most famous opera singers, musicians and artists of both cultures.

Many of my Arabian friends have been in Luciano Pavarotti`s performances, no wonder many of my Arabian friends studied in their youth either in Europe or in the U.S.! I was deeply astonished to find Pavarotti CDs and even LPs (!) in their homes! That shows how hungry they are for really excellent traditional-classic music.



Why Is LUCIANO PAVAROTTI worldwide famous ?

Luciano Pavarotti was the most popular artist in the history of the classical recording industry. As a member of the 'Three Tenors', the Maestro's name became a household word, and he also performed with a broad range of pop, rock and jazz artists.


LUCIANO's "Woman Magnetism"
Pavarotti, who became a senior citizen in 2000, still had a way with the younger ladies. He married his former personal secretary, who is half his age. The Maestro always had thousands of female admirers; perhaps being able to hit those high Cs with ease is some sort of primal mating call we non-operatic types are oblivious to.


LUCIANO's Success
As the best-selling opera and classical artist in the history of the music industry, Luciano Pavarotti's recordings have sold in excess of 100 million units worldwide. He's been honored with a mountain of international accolades for his music and humanitarian work. He received the Grammy for Best Classical Vocal Performance five times since 1978, in addition to that association's Living Legend Award, and has sung 373 performances at the Met since his debut there in 1968.

Some of the other numerous prizes he's been presented with throughout his career include the Commendatore Cross and Grand Official Cross for services to the Italian Republic; Officer of the Legion d'Honneur; NARAS Musicares Person of the Year; and Kammersanger (presented by the Austrian Minister of Culture). Pavarotti has also been the recipient of the annual Kennedy Center Honors Award "for the unique and extremely valuable contributions made to the cultural life of the USA."

In recognition of his effort to make the world a better place, the Maestro's been presented the esteemed Nansen Award from the United Nations High Commission for Refugees; the prize acknowledges that Pavarotti has helped raise more funds for the UN refugee agency than any other private individual. The tenor has also been appointed a UN Messenger for Peace by United Nations Secretary General Kofi Annan.


Biography
Luciano Pavarotti was born in Modena, Italy, on October 12, 1935. As a young boy, soccer was his favorite pastime and he became known locally as a member of his town's team. His mother, Adele, who worked in a tobacco factory, and father, Fernando, a baker, instilled a love for music and singing in young Luciano. Fernando was himself a talented amateur tenor, and brought his son along to sing in Modena's Corale Rossi. Pavarotti's enthusiasm shifted from football to opera when the chorus took first prize in an international competition in Wales.

Despite their son's obvious enthusiasm and talent for singing, the Pavarotti parents made sure he had another career to fall back on. Pavarotti studied to become a primary school teacher and later an insurance salesman. He did well and enjoyed both of these professions, but by this point nothing could quell his burning desire to make it as a professional tenor.


Cilea, Francesco - Adriana Lecouvreur (NTSC) - Mirella FreniCilea, Francesco - Adriana Lecouvreur (NTSC)
Mirella Freni, Peter Dvorsky, Ivo Vinco

DVD, 22. November 2004
     Verkaufsrang: 23810      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Opernreißer, gediegen bis zur Antiquiertheit      4 von 5 Punkten
Diese DVD ermöglicht, die Oper in einer gediegenen Aufführung aus dem Jahre 1989 (Teatro alla Scala) kennenzulernen.
"Adriana Lecouvreur" ist ein typischer veristischer Reißer der zweiten Garnitur, mit viel handwerklichem Können geschrieben, blendend instrumentiert - dazwischen aber auch einiges an Leerlauf, kaum zu glauben, dass die Oper schon im 20. Jahrhundert uraufgeführt wurde. Wenn sich die Melodik zu schwelgerischen Kantilenen oder zu dramatischen Höhepunkten aufschwingt, ist das Ganze aber dann doch recht eindrucksvoll. Leider bleibt das Libretto spannungslos und uninteressant: eine banale, umständlich erzählte Dreicksgeschichte, in deren Verlauf die Titelfigur von ihrer Rivalin mit Blumen (!) vergiftet (!) wird.
Die geschätzte Mirella Freni hat ihrer Karriere mit der Adriana eine späte Perle hinzugefügt. Mit schon etwas zugeschärfter Stimme hat die Freni genug Technik, Sensibilität und Routine, um die Rolle ganz auszufüllen. Eine große Schauspielerin war sie ja nie, aber im letzten Akt scheint sie doch ein wenig aus sich herauszugehen. Fiorenza Cosotto dagegen verausgabt sich im Spiel als böse Nebenbuhlerin; ihre einst große volle Stimme ist doch schon recht ramponiert. Das Objekt der Begierde ist Peter Dvorsky, der auch an der Scala als Tenor reüssieren kann - dass er mit seiner Puderperücke allerdings mehr wie eine Parodie auf einen Tenor aussieht, erzeugt unfreiwillige Heiterkeit.
Wie überhaupt die ganze Inszenierung in ihrer Werktreue recht verrüscht und verzopft ist, das Stück ist mit detailgetreuem Naturalismus wohl nicht mehr plausibel zu erzählen. Immerhin reicht es im stimmigen Einheitsbühnenbild mit Säulenbögen und Vorhängen zuletzt zu einigen schönen Effekten und Stimmungen.
Am Pult ebenfalls ein Urgestein: Gianandrea Gavazzeni zeigt es noch einmal allen, wie man diese Musik mit Effekt herüberbringt.
Die DVD bringt diese Aufführung aus den Archiven der RAI pur, Untertitel gibt es gerade noch auf Englisch, keine Extras.
Fazit: Um die Oper in einer adäquaten Aufführung kennenzulernen, gibt es für Opernfreunde eine Empfehlung. Ob Opernneulingen mit "Adriana Lecouvreur" ein Einstieg ins Genre schmackhaft gemacht werden kann, ist jedoch zweifelhaft.


Giordano, Umberto - Fedora - Mirella FreniGiordano, Umberto - Fedora
Mirella Freni, Placido Domingo, Ainhoa Arteta, Brian Large, Jean-Yves Thibaudet

DVD, 17. August 2004
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Fedora ist seit je her eine "Primadonnen-Oper", in der sich die besten Sängerinnen der Welt ein Stelldichein gegeben haben. Die Sopranistin der letzten Jahrzehnte, Mirella Freni, eroberte sich die Rolle am Ende ihrer großartigen Karriere und kehrte damit an die Orte ihrer größten Operntriumphe zurück. Mit Superstar Plcido Domingo an ihrer Seite und Jean-Yves Thibaudet in dem - normalerweise nicht so hochkarätig besetzen - Pianopart feierte die Produktion 1997 an der Metropolitan Opera einen überwältigenden Triumph. Da Drama um eine alternde Diva im melodienreichen Stil des italienischen Verismo ist seit je her ein Zugpferd auf den Programmen der großen Opernhäuser. Der Mitschnitt aus der MET ist das fünfte Projekt aus der umfangreichen Kooperation der Deutschen Grammophon mit dem internationalen Top-Opernhaus und füllt eine Repertoirelücke im DVD-Katalog. Ein Muss für Opernfreunde und alle Fans von Mirella Freni und Plcido Domingo!

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ausgezeichnete Produktion in Top-Besetzung      5 von 5 Punkten
Mitte/Ende der Neunziger entdeckten die führenden Opernhäuser der Welt (Wien, New York, Mailand, Barcelona etc.) Umberto Giordanos Werk (wieder). Auch wenn die Handlung der Oper etwas verworren ist, Fedora ist mit Sicherheit eine der dramatischsten Opern überhaupt.
Der vorliegende Mitschnitt aus der Met basiert auf einer Produktion, die 1996 Premiere hatte. Diese Aufführung wird denjenigen, die diese Aufführung gesehen haben, unvergessen bleiben. Nicht nur war die gesamte Fedora ideal besetzt, am gleichen Wochenende sang auch Luciano Pavarotti noch Andrea Chenier... - Besetzungen, von denen man heute - 8 Jahre säter - nur noch träumen kann. Für den Opernliebhaber markiert diese Fedora insofern das Ausklingen einer glanzvollen Epoche.
Der vorliegende Mitschnitt ist die beste derzeit erhältliche Aufnahme dieser Oper (auf CD oder DVD). Freni singt hier (1997) ihre letzte Serie an der Metropolitan Opera: Sie ist als Fedora einfach atemberaubend. Placido Domingo - selbst ebenfalls ausgezeichnet disponiert und ein idealer Loris - stellt sie allerings mühelos in den Schatten. Der gefeierte Star der Produktion ist zweifelsohne Mirella Freni.
Die Inszenierung wurde von Gran Teatre Del Liceu übernommen. Die Ausstattung ist - wie für New York üblich - glanzvoll und eine Augenweide. Die Regie von De Tomasi ist sehr detailgetreu und realistisch.
Danke an die Deutsche Grammophon, diese Aufnahme so schnell auf den Markt zu bringen.
Für jeden Opernfan ist diese Aufnahme einfach ein Muss!!!


Puccini, Giacomo - La Bohème [UK-Import] - Gianni RaimondiPuccini, Giacomo - La Bohème [UK-Import]
Gianni Raimondi, Mirella Freni, Rolando Panerai

Videokassette
     Verkaufsrang: 313     

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1963 wurde Franco Zeffirellis La Bohème-Inszenierung erstmals an der Scala aufgeführt - und war ein ungeheurer Erfolg, der für zwei Jahrzehnte auf dem Spielplan blieb. Zeffirelli nähert sich der vielleicht typischsten Verismo-Oper mit einer naturalistischen Inszenierung. Und dieser Realismus, in anderen Fällen oft problematisch, glückt hier ausgezeichnet. Insbesondere die Szenen des zweiten Akts im Café Momus mit ihren Anklängen an Toulouse-Lautrec oder die poetische Schneelandschaft des dritten Akts sind hervorragend gelungen. Und durch die aufgelockerte Bildregie wird diese Bohème passagenweise mehr ein Opernfilm als die Dokumentation einer Bühnenaufführung. (Wer allerdings eine aufregende szenische Neu-Interpretation sehen will, sollte lieber auf Baz Luhrmanns Inszenierung der Bohème als romantisches Pop-Märchen zurückgreifen.)
Musikalisch wird man freilich kaum eine bessere als diese Bohème finden können, die auch mit geschlossenen Augen ein reines Vergnügen ist. Herausragend ist Mirella Freni, die ideale Mimi: Für diese Rolle scheinen die innige Wärme und mädchenhafte Unschuld ihrer Stimme geschaffen zu sein, und tief bewegend sind ihre subtilen Nuancen in der Todesszene. Neben ihr können Gianni Raimondi, der in der Rolle des Rodolfo durchaus neben den Top-Stars der Branche bestehen kann, und der hervorragende Bariton Rolando Panerai als Marcello glänzen, aber auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt.
Und Puccinis Partitur ist geradezu maßgeschneidert für den Dirigenten. Herbert von Karajan schwelgt in den luxuriösen Klangfarben der Musik und kostet die effektiven Höhepunkte aus, bewahrt aber gleichzeitig ein wunderbar transparentes Klangbild und widmet sich den Details mit großer Sorgfalt: wahrhaft exemplarische Dirigierkunst. -Thomas Klarmeyer




Mozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro) - Mirella FreniMozart, Wolfgang Amadeus - Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro)
Mirella Freni, Dietrich Fischer-Dieskau, Kiri Te Kanawa, Hermann Prey, Karl Böhm

Videokassette, 11. Juni 1990
     Verkaufsrang: 3039     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Trotz aller Konkurrenz....      5 von 5 Punkten
Wer hat nicht alles den Figaro dirigiert, gesungen, insceniert. Kein berühmter Name fehlt, warum also diese ?
Böhm ist eine alter Hase; seine Sänger gehören in die Spitzenklasse. Allein die drei Damen te Kanawa,Freni und auch Ewing sind ein Genuss- stimmlich und! optisch ( angesichts des Netrebko-Fiebers erwähnenswert). Vor allem ist die Herangehensweise von Ponelle hervorzuheben. Ponelle hat einerseits eigentlich kein Regietheater gemacht, andererseits tiefe Deutungen der Stücke abgeliefert, als eine Art Gesamtkunstwerk. Die Kostüme, das Ambiente und dann die Führung der Sänger- das vor allem.Wie sehr er die Sänger bewegen kann, die Stücke nicht nur zu singen, sondern tief in die Rolle einzudringen. Als Beispiel" Voi sapete". Ewing spielt hervorragend einen glühend verliebten Cherubino, Susanna ein wenig distanziert, die Gräfin sehr zugeneigt. Das wird so überzeugend darstellt und auch auf Film gebannt, dass die Musik durch das Anschauen noch eine Vertiefung erfährt.Und das will bei Mozart was heissen. Wer also keine Scheu hat vor einer scheinbar konventionellen Inscenierung, wer das Stück tief in sich aufnehmen will, der/die sollte unbedingt zu dieser Inscenierung greifen.

Einzigartige Aufnahme unter der Regie von Ponelle      5 von 5 Punkten
Einzigartige Aufnahme der vielleicht besten Oper Mozarts!!
Die Bestzung großartig: Fischer-Dieskau als Graf Almaviva, Kiri Te Kanawa als Gräfin, Prey als Fiagro (für mich der beste Figaro den es je geben hat) und Mirella Freni als seine Susanna. Ein solch perfektes Ensemble wird es so schnell nicht wieder geben!! Die Stimmen harmonieren wunderbar mit einander und die Sänger sind erste Klasse, wie die Kenner wissen. Die Schauspielerische Leistung ist allen Darstellern prächtig gelungen. Die Wiener Philharmoniker spielen unter der Leitung von Karl Böhm.
Ponelles Regie ist erstklassig. Die Oper ist eine Art Spielfilm (also kein Bühnenmitschnitt). Die Kameraführung ist sehr gut, auch wenn dadurch die Schauspieler an einigen wenigen Stellen leicht verzehrt wirken(einzelne Einstellungen Finale 2 Akt), aber gerade das macht ja die Kunst aus. Die Handlung spielt im Schloss und Garten des Grafen. Die Kostüme sind der Zeit nachempfunden, in welcher die Oper spielt(Spanien 17 Jhd.), also alles sehr traditionel.
Da die Aufnahme aus den 70 Jahren stammt, entspricht die Tonqualität vielleicht nicht ganz den heutigen Standards aber sie ist auf jeden Fall sehr gut.
Diese wunderbare Aufnahme (nun endlich auch auf DVD zu haben)kann ich nur jedem weiterempfeheln der sich für Oper und Film(kunst)interessiert.
Meiner Meinung nach sollte diese Aufnahme in keiner Sammlung wahrer Opernliebhaber fehlen!!



Great voices, but - the filming!      2 von 5 Punkten
I may have various opinions about how well Prey,Fischer, Te Kanawa etc. do their parts - but these are, I believe, a matter of taste. What I do want to warn people about is the filming. It makes it very difficult to enjoy the opera.
(a) The singers often "think" their songs - that is, one hears the voices, but sees only a grimacing, silent face (Cherobino's first song, for instance!!).
(b) The camera is always on the move, rapidly circling the singers, for instance, so that one gets dizzy, or going out the door, or doing a bird's eye view - one cannot concentrate on the acting, much less the singing.
(c) Or, the camera ignores the singers altogether, and we get to stare at a picture of the Count, or out the window, or some such.
Here we have an excellent cast, in short, which is not allowed to act - the camera wants all the attention. Around our house, this DVD is called the "dead fish" edition of the Marriage - just turn off the screen, and listen, if you want to enjoy the singing - or better still, spend your money on a good CD.

Wunderbar - wunderbar      1 von 5 Punkten
Das stammt zwar von Cole Porter, trifft auf diese Einspielung der Nozze 100%ig zu.
Musikalischer Leiter ist nicht ein Mozart-Entdecker, sondern ein Mozart-Dirigent, nämlich Karl Böhm.
Die Sänger sind ein Ereignis, die Regie "ganz normal", d.h. Almaviva fliegt nicht auf den Figaro, sondern auf Susanne.

Keiner konnte es bisher besser      5 von 5 Punkten
Der Kauf der Doppel-DVD hat sich mehr als gelohnt, denn an dieser Produktion stimmt wirklich alles: die traumhaften Stimmen, die blendende Interpretation, Ponelles geniale Regie und die erfreuliche optische Umsetzung. Wenn man des öfteren im Theater die Mißhandlung gerade dieses Bühnenwerkes mitansehen mußte, ist dieser "Figaro" Balsam auf die Wunden.


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Puccini - La Bohème - Gianni RaimondiPuccini - La Bohème
Gianni Raimondi, Mirella Freni, Rolando Panerai, Gianni Maffeo, Adriana Martino

DVD, 15. April 2002
     Verkaufsrang: 55741     

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Die Geschichte von Puccinis La Bohème ist so schlicht wie sentimental: Scheue, redliche aber todkranke Blumenstickerin liebt im kalten Winter von Paris um 1830 einen launigen bitterarmen Poeten, der sein Dasein mit Liebeleien fristet und sich nicht ganz entscheiden kann. Doch das, was der Regisseur Franco Zefirelli und Herbert von Karajan 1965 in Mailand aus der tragischen Liebesgeschichte von Mimi und Rodolfo machen, ist ergreifendes Opernkino. Zefirelli nutzt alle Möglichkeiten, die ihm das Medium Film bietet; all die Erfahrungen, die er einst als Assistent so bedeutender Regisseure wie Visconti, de Sica und Rossellini sammelte, kommen ihm hier zugute. Dabei hält er sich streng an die Partitur. Seine Bilder vermeiden Klischees und begeistern durch visuelle Eindringlichkeit und psychologische Feinfühligkeit. Und so zeichnet er das Bohemienleben im Pariser Quartier Latin nicht als ein verführerisches Dasein vom freien Hier und Heute. Es die nackte Not, die existentiellen Ängste seiner Figuren, die ihn interessieren.
Etwa im dritten Bild, als die verzweifelte Mimi an einem trüben Wintermorgen den Maler Marcello aufsucht und ihm anvertraut, dass Rodolfo sie verlassen habe. Der Kritiker Claudio Sartori beschrieb die Szene, die quasi das Symbol für die Trostlosigkeit von Mimis Situation ist, mit den Worten: "Die Bühne zeigt nur eine breite Allee, einsam im Zwielicht der Morgendämmerung, das der stetig fallende noch trüber erscheinen lässt. Der Gasthof und die anderen Häuser sind kaum zu erkennen, alles versinkt in Nebelschleiern. Die Zöllner, die Milchverkäuferinnen und andere Nebenfiguren halten sich im Hintergrund, auch sie nur Schatten, ihre Stimmen gedämpft".
Das Ganze geht natürlich nur mit guten Sänger-Darstellern. Karajan/Zefirelli bewiesen dabei eine glückliche Hand, besonders mit Mirella Freni. Mit ihren ausdrucksvollen großen Augen und ihren zarten Bewegungen nimmt man ihr sofort ein schwindsüchtiges, dem Tode geweihtes junges Mädchen ab. In ihre Stimme und ihren Gesichtsausdruck legt sie all ihre traurige Zärtlichkeit und ihre Leidensfähigkeit, die gekoppelt ist mit einer aus der Glut der Liebe stark aufkeimenden Hoffnung. Vor allem betören ihr zartes Hinübergleiten von einem Ton zum anderen und ihre im Pianissimo ausgehauchten Melodielinien. Jeder Belcanto-Fan gerät hier in Ekstase, besonders dann, wenn Mimi und Rodolfo (Gianni Raimondi) das hohe C gegen Ende des ersten Aufzuges anstimmen. Und da ist noch die suggestive Schluss- und Sterbeszene, bei der kein Taschentuch trocken bleibt. Das fulminante Klangbild dazu liefern der Chor und das Orchester der Mailänder Scala unter der Leitung von Herbert von Karajan. Kurzum: Eine Bohème, die bis in die kleinsten Nebenrollen glänzend besetzt ist: eine Sternstunde der Opernverfilmung! -Teresa Pieschacón Raphael


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Alles stimmt      5 von 5 Punkten
Karajan hatte immer ein Händchen für Sänger.Im Gegensatz zu manchen anderen Dirigenten kann man selten irgendwelche Bedenken gegen die Sänger vorbringen.Mirella Freni war ohnehin über lange Zeit "DIE" Mimi. Gianni Raimondi stand nicht ganz in der ersten Reihe der Tenöre, war aber zu Zeit der Aufnahme ( 1965) einen der führenden Tenöre.Zitat: "Es entwickelte sich nun eine weltweite Karriere; seit 1959 gab er vielfach Gastspiele an der Staatsoper von Wien, seit 1960 an der Münchner Staatsoper. 1969-77 zu Gast an der Staatsoper von Hamburg. 1959 war er in Nordamerika sehr erfolgreich. 1965 Debüt an der Metropolitan Oper New York als Edgardo in "Lucia di Lammermoor". An diesem Haus sang er bis 1969, u.a. auch den Cavaradossi in "Tosca" und den Faust von Gounod. Er gastierte am Moskauer Bolschoj Theater, an den Opern von Rio de Janeiro, Mexico City, Chicago und Dallas, an den beiden großen Opernhäusern von Paris, der Grand Opéra und der Opéra-Comique, am Teatro San Carlos Lissabon, in Genf, Zürich (1977 als Alfredo) und Helsinki, bei den Festspielen von Edinburgh, Glyndebourne und Florenz. Hatte er ursprünglich mit Vorliebe die lyrischen Partien in Opern von Donizetti und Verdi vorgetragen, so fügte er später schwerere dramatische Rollen in sein Repertoire ein.Kraftvolle, strahlende, gleichzeitig aber ausdrucksschöne Tenorstimme."

Auch die anderen Partien sind mit hochkarätigen Sängern besetzt.

Zeffirelli insceniert naturalistisch. Er bebildert die Geschichte. Er hat dies mehrfach, auch auf DVD erhältlich, getan. Sein Zugang verstört niemanden. Es ist grosse italienische Oper und als solche insceniert Zefirelli sie auch. Zeffirelli ist,schon durch seinen Namen, tief mit der Oper verbunden. Zitat:"Als unehelicher Sohn konnte ich den Namen meines Vaters nicht annehmen; uneheliche Kinder bekamen einen Namen nach dem Alphabet zugeteilt. Als ich an der Reihe war, bekam ich das Z. Da meine Mutter Mozarts Zeffiretti Arie (Aus "Cosi Fan Tutte") sehr mochte, nannte sie mich Zeffiretti, aber der Beamte schrieb Zeffirelli - und vergaß dabei die T-Striche-; so ist mein Name entstanden. Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch auf der Welt mit diesem Namen." Seine Inscenierung zielt auf grosse Gefühle und die sind auch nach über vierzig Jahren noch hervorrufbar.





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Verdi, Giuseppe - Ernani (NTSC) - Plácido DomingoVerdi, Giuseppe - Ernani (NTSC)
Plácido Domingo, Renato Bruson, Mirella Freni

DVD, 20. September 2004
     Verkaufsrang: 44273      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein perfecte Ernani      5 von 5 Punkten
Ich war persoenlich in der Scala bei diese Vorstellung die Perfect war. Musicalisch ist perfect wie auch die Inssenierung. Bei der DVD hat die beleuctung schwierigkeiten da es um eine Directaufnahme handelt.

So schade!      2 von 5 Punkten
Gleich vorweg: es tut mir in der Seele weh, die m.W. einzige hier erhältliche DVD dieses frühen Verdi-Meisterwerkes fast verreißen zu müssen, nur bleibt mir auch bei größtem Wohlwollen fast nichts anderes übrig. Hier kamen 4 Sänger zusammen, die alle für sich genommen sehr gut sind, aber in diesem Stück miteinander einfach nicht funktionieren. Mirella Freni als statische Elvira, völlig ohne Leben und mit hörbaren Schwierigkeiten, diese ihrem Stimmcharakter fremde Partie zu meistern; Nicolai Ghiaurov als fahler, textunverständlicher und im Schlußterzett fast chargierender Silva; Renato Bruson als völlig überanstrengt wirkender König; und schließlich Placido Domingo, der fast verzweifelt engagiert gegen so viel versammeltes Phlegma ansingt, aber einfach kein Echo findet. Die Inszenierung ist hinnehmbar, wenngleich die Kostüme des Chors nicht zur Zeit des Dramas passen. Muti bemüht sich um ein präzises Dirigat, scheitert aber doch auch an der stimmlichen Obstruktion der drei erstgenannten Sänger. Das Bild ist so gut, wie es 1982 aufgenommen werden konnte. 2 Sterne für Domingos und Mutis Leistung und dafür, daß es diese DVD überhaupt gibt. Empfehlung an die Verlage: die DVD-Produktion der Laserdisc von Ernani aus der MET, zwar auch nur mit dem nicht gerade begnadeten Schauspieler Pavarotti, aber immerhin mit einer engagierteren Elvira (L. Mitchell) und zwei genial bösen und brilliant singenden weiteren Herren (Milnes und R. Raimondi).


Verdi, Giuseppe - Othello - John VickersVerdi, Giuseppe - Othello
John Vickers, Mirella Freni, Peter Glossop

Videokassette, 13. Februar 1990
     Verkaufsrang: 10852     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Das Bühnenbild !      4 von 5 Punkten
Karajan hatte mit den Berliner Philharmonikern ein erstklassiges Orchester zur Verfügung und konnte damit entsprechende Opernproduktionen durchführen, die er meist bei den Salzburger Osternfestsspielen dem Publikum vorstellte.
Er hat damit einige Verdi-Opern realisiert, so eben auch diesen Othello aus dem siebziger Jahren.

Ihm standen immer grossartige Sänger zur Verfügung . Bevor Domingo diese Rolle praktisch dominierte, war Vickers ein allgemein anerkannter Othello.
Sängerisch bleibt er dieser Rolle nicht schuldig. Über sein Spiel kann man geteilter Meinung sein. Sein Augenrollen wirkt für mich aufgesetzt.
Die Leidenschaft glaube ich ihm nicht.
Ihm gleichwertig Mirella Freni, mit der Karajan auch öfters und lange gearbeitet hat. Naiv und edel, das ist eine Rolle, die der Freni auf den Leib geschneidert war. Sie war über lange Zeit DIE Mimi. Eine wunderbar lyrische Stimme. Auch optisch passt sie zur Figur der Desdemona- ein Engel, dem Unrecht geschieht.
Interessant der Sänger des Jago, Peter Glossop, dieser Tage im achtzigsten Lebensjahr verstorben. Er sieht gar nicht wie ein Bösewicht aus. Genau das prädestiniert ihn für diese Rolle. Jago, der perfekte Versteller. Stimmlich vielleicht nicht ganz das Format grosser italienischer Baritone, aber dennoch ein sehr stimmiges Porträt.

Orchester und Sänger gehören eindeutig zur Habenseite dieser Aufnahme.

Leider inscenierte Karajan auch.In diesem Bereich erreichte er sicher nicht das Niveau, das er als Musiker hatte. Mehr als Konventionelles kam da nicht heraus. Was diese Aufnahme ein schwer ansehbar macht, ist das Bühnenbild. Das ist so typisch Kulissenfernsehen, das man wegschauen möchte. Überhaupt kein Vergleich mit der Verfilmung von Zefirelli. Dieser ist zeitlos, die Inscenierung von Karajan zeitgebunden. Als wenn Menschen in der Mode der siebziger Jahre auftauchten und heute dadurch deutlich machen, es ist veraltet.
In diesem Fall muss man eher die Empfehlung aussprechen, diese Version besser nur zu hören- es gibt sie ja als CD. Das Sehen ist kein weiterer Genuss, sondern eher ein Punkt der Kritik.
Von den Verdi-Produktionen Karajans, die ich kenne ( Falstaff und Don Carlos) optisch die schwächste.



Verdi und Karajan eine Glücksbeziehung      5 von 5 Punkten
Im breiten Repertoire des Dirigenten Herbert von Karajan gibt es einige Komponisten,die ihm besonders lagen und die seinem Interpretationsstil immer entsprachen. Giuseppe verdi war einer dieser Komponisten. Karajan legte einge Schallplatten des Komponisten vor, die auch noch heiute als Refenzaufnahmen gelten.(Troubardour mit Maria Callas)Dieser Film von Otello, ist ebenfalls ein sehr wertvolles Dokument, welches die Deutsche Grammophon Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem ZDF produzierte
Er zeigt, wie sehr Karajan seine Berliner Philharmoniker zu einem großartigen Opernorchester formte, wie sehr er sich mit dem Werk identifizeren konnte. Kommen wir nun zu Enzelberwertung
Regie und Bühnenbild: Gott dei Dank ein klassischer Otello. Heute machen verschiedene Regisseure aus allelm etwas Karajan macht aus dem Otelleo ein Ehedrama de Luxe. Karajan verwendet historisches Bühnenbild. Otello wird bei ihnm wirkich als Mittelalterliches gestaltet.Nicht wie heute wo Otello von NS bis Drogenmillieu verunstaltet wird .
Solisten: Durch die Bank sehr gut. John Vickers singt einen glaubhaften Otello mit baritonaler Tiefe.
Mirella Freni. Gewiß sie ist keine Madonna oder Anastacia. natürlichh sind die beiden blonden Frauen erotischer. Aber gegen ihren Sopran ist nichts einzuwenden. Man kann bei Desdemonas Schlußszene sogar fast mit ihr weinen, so schön singt sie diesen Part. Sie war zurecht neben der Jannowitz eine der Lieblingssängerinnen von Maestro Karajan in den 60 ern und in den 70ern .
Peter Glossop ist Jago. So diabolisch spielt erund singt er ihn.
Der Chor der Deutschen Oper Berlin ist ein solider guter Opernchor. Natürlich ist er nicht mit dem Monteverdichoir zu vergleichen . Aber er singt sauber die doch schwierigen Chöre.
Die wahren Kaiser sind aber die Berliner Pilharmoniker. Sie übertrumpfen sich förmlich von Akt zu Akt. Sie sind den Wienern und erst recht den amerikanischen Orchestern turmhoch überlegen .Gegenüber den Berlinern unter Karajan klingen die anderen Orchester so, als wären sie aus dem farbkopierer gezogen worden

einfach beeindruckend      4 von 5 Punkten
Zuerst zum musikalischen Aspekt:
Das Ensemble liefert in allen Rollen wirklich hervorragende Leistungen. Jon Vickers spielt den Otello mit unglaublicher Intensität, versteht es großartig die wiederstreitenden Gefühle (Liebe, Verzweiflung, Eifersucht, Zorn) sowohl mimisch/gestisch als auch durch stimmlichen Ausdruck zu transportieren. Stimmlich äußerst variabel zeigt er hier wohl einen (wenn nicht sogar den Besten) Otello. An seiner Seite begeistert Mirella Freni als Desdemona. Sehr ausdrucksvoll in allen Lagen, ein wunderschönes Vibrato (bsp. das Weidenlied...), insgesamt sehr glaubwürdig! Auch die weiteren Rollen sind durchweg gut bis sehr gut besetzt. Unterstützt werden die Akteure von einem sehr homogenen und guten Chor (Chor der Deutschen Oper). Auch das Orchester unter Karajan liefert eine hervorragende Leistung ab. Ohne unnötigen Pathos oder übertriebene Dramatik schafft es eine sehr dichte Atmosphäre.
Doch wo viel Licht ist ist auch immer Schatten und in diesem Fall liegt die Schwäche bei der technischen Umsetzung. Zuerst einmal ist der Aufnahmepegel viel zu niedrig. All jene die über eine leistungsfähige Anlage verfügen seien gewarnt. Man sollte immer in der Nähe des Lautstärkeregelers bleiben, da sonst entweder leise Passagen völlig untergehen oder aber das nächste Forte für lautstarke Proteste der Nachbarn sorgen wird. Die Bildqualität ist demgegenüber wieder recht gut - mehr war vor fünfzehn Jahren sicher nicht drin. Zu guter (oder eher schlechter)letzt sei angemerkt, dass die Möglichkeiten einer DVD nicht einmal ansatzweise ausgereizt werden. Aus dem Titelmenü heraus kann nur jeder Akt angewählt werden. Es gibt keine Inforamtionen über Darsteller oder Handlung. Einzig das Libretto als Untertitel in fünf Sprachen versöhnt ein wenig.
Insgesamt hinterlässt diese DVD also ein zwiespältiges Bild, auf der einen Seite gehört die Aufnahme musikalisch sicherlich zu den besten Otello-Aufnahmen überhaupt und auch die optische Umsetzung ist wirklich gelungen (trotz anfänglicher Skepsis gegenüber Opernverfilmungen hat sie mich überzeugt). Auf der anderes Seite trüben die technischen Mängel das Gesamtbild doch nachhaltig.
Aufgrund der wirklich phantastischen Darsteller aber trotzdem 4 Sterne (6 für musikalische Brillianz -2 für technische Schwächen)

musikalisch & darstellerisch sehr empfehlenswert      5 von 5 Punkten
kann diesen teitel für alle karajan fans nur wärmstens weiterempfehlen


Giordano, Umberto - Fedora (NTSC) - Plácido DomingoGiordano, Umberto - Fedora (NTSC)
Plácido Domingo, Mirella Freni, Adelina Scarabelli

DVD, 2. Oktober 2006

Verkaufsrang: 55592
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Songs of Love & Desire - Mirella FreniSongs of Love & Desire
Mirella Freni, Christine Schäfer, Marcelo Álvarez, Simon Keenlyside, Claudio Abbado

DVD, 18. November 2002

Verkaufsrang: 69418

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Puccini, Giacomo - La Bohème / Madame Butterfly - Mirella FreniPuccini, Giacomo - La Bohème / Madame Butterfly
Mirella Freni, Luciano Pavarotti, Yasuko Hayashi

DVD, 3. November 2002

Verkaufsrang: 71196

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La Boheme [UK IMPORT] - San Francisco Opera Orch And ChorusLa Boheme [UK IMPORT]
San Francisco Opera Orch And Chorus, Mirella Freni, Luciano Pavarotti, Gino Quilico, Sandra Pacetti

Videokassette

Verkaufsrang: 17704

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Tschaikowsky, Peter - Eugene Onegin - Mirella FreniTschaikowsky, Peter - Eugene Onegin
Mirella Freni, Wolfgang Brendel, Peter Dvorsky

Videokassette

Verkaufsrang: 643

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Otello [UK IMPORT] - Plácido DomingoOtello [UK IMPORT]
Plácido Domingo, Mirella Freni, Piero Cappuccilli, Jone Jori, Giuliano Ciannella

Videokassette, 29. September 2003

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