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| DVDs: Nicholas Farrell | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Jane Austens "Mansfield Park" (1983) - 3er DVD Set Sylvestra Le Touzel, Nicholas Farrell, Angela Pleasence, Bernard Hepton DVD, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 5064 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Wie sehr der Geist der englischen Star-Autorin Jane Austen noch lebendig ist, beweist einmal mehr Mansfield Par aus dem Jahre 1983. Ursprünglich als Mini-Serie für die BBC produziert, schafft es Regisseur David Giles (vielfache Regiearbeiten für die BBC), eine wahrhaft stil- und vor allem werkgetreue Version des Romanklassikers auf die Leinwand zu bringen. Sogleich fühlt man sich als Zuschauer in die Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts versetzt: Man taucht ein in die faszinierende Lebenswelt der damaligen Zeit und natürlich dreht sich auch in diesem Werk alles um die große Liebe! So bleibt es auch in dieser 314-minütigen Version - als 3er-Box von KSM nun endlich auch auf DVD vorliegend - von Anfang bis Ende spannend und unterhaltsam zugleich. Gilt doch Mansfield Park als einer der satirischsten Arbeiten von Jane Austen überhaupt... Die Hauptperson in diesem nach Jane Austen 1814 erstmals veröffentlichten Roman Mansfield Park ist die gleichwohl junge und mittellose Fanny Price (Sylvestra Le Touzel). Der Titel leitet sich von dem gleichnamigen Ort des Geschehens ab: Fanny wird von ihren Eltern zu ihrem reichen Onkel, Sir Thomas Bertram (Bernard Hepton, Gandhi, Get Carter) und dessen Familie nach Mansfield Park geschickt, um dort zu leben. In der Folge wächst sie im Hause der Bertrams mit ihren vier Vettern und Cousinen Tom (Christopher Villiers), Edmund, Julia (Liz Crowther) und Maria (Samantha Bond - bekannt als Miss Moneypenny in der James-Bond-Ära unter Pierce Brosnan) auf.Bis auf Edmund (Nicholas Farell) lassen sie aber alle im Hause mehr oder weniger ihre geringere Herkunft spüren. Ihm ist ihre Herkunft egal und er behandelt sie wie seine kleine Schwester. Ganz im Gegenteil zur bösartigen Tante Mrs. Norris (Anna Massey), die im Bertram-Anwesen den Haushalt führt. Während sie die anderen Kinder hätschelt und verwöhnt, behandelt sie die arme Fanny geringschätzig und demütigt sie verbal. Während die übrigen Bertram-Kinder sich nach und nach zu eitlen und eingebildeten Geschöpfen entwickeln, bleibt nur Edmund ein aufrechter und tugendhafter Mensch. So unterstützt er auch die schriftstellerischen Versuche Fannys und verliebt sich Tag für Tag ein bisschen mehr in sie. Doch natürlich wäre eine solche Verbindung nicht standesgemäß. In einer Zeit, in der der gesellschaftliche Rang alles bedeutet, ist Fanny natürlich nicht tragbar, da sie aus gesellschaftlich unterprivilegierten Verhältnissen stammt. Zusätzlich Fahrt bekommt die Story, als das Geschwisterpaar Henry (Robert Burbage) und Mary Crawford (Jackie Smith-Wood) auf der Bildfläche erscheinen.
Nun nehmen die gefühlsmäßigen Verwicklungen ihren gnadenlosen Lauf: Henry interessiert sich für Fanny, und dessen Schwester hat ein Auge auf den edlen Edmund Bertram geworfen! Doch eben jener Mr. Crawford ist alles andere als eine Ausgeburt an Tugend und Ehrlichkeit. Nebenbei bemüht er sich auch noch um die anderen beiden Bertram-Schwestern und gesellschaftliche Skandale bleiben nicht aus. Klar, dass die charakterstarke Fanny dem Werben des Lebemannes erfolgreich widersteht. In der Folge eskaliert die Situation mehr und mehr. Die arme Fanny wird sogar zurück nach Portsmouth geschickt, doch so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen. Fanny kehrt zurück nach Mansfield Park und ist bereit für ihre große Liebe Edmund zu kämpfen, der sich im Zuge der Ereignisse wieder von Mary Crawford getrennt hat...Und die Moral von der Geschichte: Echte Liebe siegt immer! Ist das nicht eine wundervolle Erkenntnis? Nicht nur für Fans und Liebhaber von Jane Austen ist diese Edition von KSM ein echtes Muss. Sie erreicht auch jede Menge neuer Fans, denn das Thema "Liebe" wird nie seinen Reiz verlieren... Garantiert!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Jane Austen würde sich freuen! 5 von 5 Punkten Diese Verfilmung ist wirklich hervorragend. Ich als Jane Austen Fan möchte Vorlagengetreue Verfilmungen sehen, nicht moderne, weit her geholte "Interpretationen"! Hier kann man wunderbar die Personen der Geschichte kennenlernen sowie in eine frühere Zeit eintauchen. Die Schauspieler sind fast alle perfekt für ihre Rollen; Sylvestra LeTouzel gelingt es, Fanny sympathisch darzustellen, eine nicht ganz einfache Aufgabe, und Aunt Norris wird schlichtweg brilliant dargestellt; wie man es liebt, sie zu hassen!
Eine negative Kritik muss jedoch geäussert werden: der deutsche Text ist teilweise haarsträubend schlecht und sogar des Öfteren irreführend. Gibt es keine guten Übersetzer?
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Amazing Grace [UK IMPORT] Ioan Gruffudd, Romola Garai, Benedict Cumberbatch, Albert Finney, Michael Gambon DVD, 6. August 2007 Verkaufsrang: 16628 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
4 sterne kino mit tendenz zu drei sternen 4 von 5 Punkten michael apteds blick auf william wilberforce und seinen kampf gegen die abschaffung des sklavenhandels ist ein eher konventionelles "biopic" geworden, das vor allem wohl wegen des heheren themas gefällt, aber nicht alle klischees und untiefen zu umschiffen vermag, stellenweise zu bemüht und etwas kraftlos wirkt.
es mangelt nicht an den fürs britische kino typischen, gediegenen aufnahmen von schönen menschen aus schönen häusern in schönen landschaften. die am filmen beteiligten handwerklichen departments haben ordentliche arbeit geleistet, ausstattung, kostüme, perrücken und maske sitzen super (naja, die "leading lady" ist vielleicht etwas zu modern angehaucht). die dialoge sind nicht so tiefgründig und ausgefeilt wie in beispielsweise "john adams", jedoch sind einige herrliche, typisch insulare gags dabei, was immerhin zu einem sympathischen grundtenor beiträgt.
so richtig reißt es aber erst das um den soliden ioan gruffudd herum gecastete, glänzende darstellerensemble heraus. wenn michael gambon als charles fox mit einer perrücke auf dem kopf, die aussieht wie der wischmop in albert finneys alias john newtons hand, auf einer sitzung der sklavereigegner auftaucht, dem überraschten wilberforce ein "großer gott!" entschlupft und fox rotztrocken antwortet: "naja, fast.", dann glaubt man ihm das auch ;o). ähnlich exzellent: benedict cumberbatch als primeminister william pitt. ganz zu schweigen von der unmenge weiterer gut aufgelegter mimen, wie romola garai, rufus sewell, ciarán hinds, toby jones, sylvestra le touzel um nur einige zu nennen.
zu dem englischen o-ton gibt es untertitel, einen audiokommentar des regisseurs und seines hauptdarstellers, ein (etwas trivialisierendes) musikvideo, trailer und ein featurette zu dem lied: "amazing grace: how sweet the sound".
alles in allem: ehrenwert, aber nicht großartig. |
The Third Wave - Die Verschwörung Jakob Eklund, Irina Björklund, Nicholas Farrell DVD, 25. August 2004 Verkaufsrang: 5505 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sie haben längst unsere Sicherheitssysteme ausgehöhlt und ihre profitablen Geschäfte etabliert Drogen, Prostitution, Geldwäsche. Doch die neuen Verbrecherbanden wollen mehr sie greifen nach der Macht in Europa. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, befindet sich Europa bereits im Krieg mit international agierenden Kartellen. Es ist ein Krieg, der unbedingt gewonnen werden muss. Denn die Gesetzesbrecher kontrollieren bereits einige der Führungsetagen von Industrie und Banken. Ein Mann stellt sich dem Kampf. Als der Ex-Cop Johan Falk unabsichtlich ihre Pläne durchkreuzt, gerät er ins Visier der Mächtigen. Sie und besser als ihre Söldner. Ein einzelner Mann lässt die großen Bosse zittern!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Hollywood sollte sich eine.... 5 von 5 Punkten ...oder besser gleich zwei Scheiben abschneiden.Die Handlung jetzt ausführlich zu beschreiben würde wahrscheilich drei Seiten in anspruch nehmen.Ich sag nur soviel der Film ist jede Sekunde spannend und die letzten Szenen in München gegen Ende des Filmes haben mich richtig vom Hocker gehauen.Wie ich es in den ersten Zeilen erwähnt habe kann Hollywood sich an diesem Film ein beispiel nehmen.(der Film kommt aus Schweden!)Keine Explosionen weil eine Kugel ein Auto trifft!Wer mehr wissen will sollte sich den Film bestellen.Er ist wirklich gut.
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Bloody Sunday [UK IMPORT] James Nesbitt, Tim Pigott-Smith, Nicholas Farrell, Gerard McSorley, Kathy Kiera Clarke DVD, 3. März 2008 Verkaufsrang: 39802 Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Überwältigender Film über einen weiteren irischen Blutsonntag 5 von 5 Punkten Sämtliche Superlative, die einem einfallen, kann man getrost auf diesen Film anwenden. Auch wenn es kein echter Dokumentarfilm ist, so fängt er die Atmosphäre des 30.01.1972 brilliant ein.
Ein kleiner Wermutstropfen: warum wird bei den technischen Daten der DVD nicht angegeben, ob und welche Untertitel es gibt? Wer den Film in Originalsprache sehen möchte und gut bis sehr gut Englisch kann, wird trotzdem Schwierigkeiten haben, den Dialogen etc zu folgen. |
Mansfield Park [UK IMPORT] Bernard Hepton, Anna Massey, Angela Pleasence, Nicholas Farrell, Sylvestra Le Touzel DVD, 7. November 2005 Verkaufsrang: 50602 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Ein Vergnügen für ernsthafte Austen-Fans 4 von 5 Punkten Nach den vorhergehenden Rezensionen habe ich nicht allzu viel von dieser Verfilmung erwartet, um dann doch sehr angenehm überrascht zu werden. Diese alte Miniserie ist die beste, die ich bisher von 'Mansfield Park' gesehen habe.
Als Fan von Jane Austen Romanen, ziehe ich Verfilmungen vor, die sich eng an die Romanvorlage halten und ausführlicher als 120 Minuten sind. Daher entsprach auch die moderne Version von Patricia Rozema nicht meinem Geschmack (ausgenommen die ausgezeichnete Darstellung von Harold Pinter).
Wem das Buch gefallen hat, wird auch diesen Film mögen. Natürlich fehlt dieser Produktion der Schliff von 'Pride and Prejudice' (1995), aber sie ist es wert angeschaut zu werden!
Das ist Arbeit, nicht Vernügen .... 2 von 5 Punkten "Mansfield Park" ist zwar das längste aber sicherlich nicht das beste Werk von Jane Austen, mit besseren Schauspielern hätte man aber dieser an Aschenputtel erinnernden Geschichte mehr Qualität, Geschwindigkeit und lockeren Charme abringen können (leider zu viele Studioaufnahmen, kaum Bewegung, kaum Nahaufnahmen, wenig Emotion).
Viel zu wenig in Erscheinung tritt Fanny Price, die eigentliche Heldin dieses Romans; ganz besonders enervierend dargestellt wird Lady Bertram, die ich aus dem Buch nicht ganz so indolent in Erinnerung habe. Die restlichen Schauspieler sind unauffällig - insgesamt aber eine akzeptable Bühnenleistung der gesamten Besetzung ohne große Höhen und Tiefen.
Dieser Verfilmung merkt man das Alter schon sehr an, der Ton von dürftiger Qualität, die Umgebungsgeräusche oft lauter als die Darsteller.
Die ganze Atmosphäre erinnert an ein klassisches Bühnenstück, die späteren Verfilmungen von Jane Austen zeigen schon von viel mehr Bewegung.
Ein Tipp: wer sich diese Verfilmung unbedingt geben möchte, sollte sie am besten in einem DVD-Set mit anderen JA-Filmen erwerben. Der Einzelkauf lohnt sich kaum.
Klassische Verfilmung 2 von 5 Punkten Detail getreue Jane Austen Verfilmung, einer Cinderella Story, die selbst gut um gesetzt ist, aber daran krankt, da selbst in der Literaturvorlage die Bissigkeit fehlt, die J.A. ansonsten hat. Wie zum Beispiel in P & P, Emma und Sense & Sensebility.
Da ist eher ,, Mansfield Park" von Patricia Rozema zu empfehlen, die im Stil von Jane Austen die Bissigkeit der Hauptperson rüber bringt.
Eine junge Frau die sich auf ihre Weise der üblichen Koventionen widesetzt und ihr Glück findet. |
The Jury [UK IMPORT] Tim Healy, Derek Jacobi, Jack Shepherd, Anthony Sher, Sylvia Syms DVD, 14. April 2003 Verkaufsrang: 61226 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
phantastische Leistungen 5 von 5 Punkten Es ist furchtbar Schade, das diese Serie an Deutschland vorbei geschwappt ist. Man hätte endlich mal wieder einen Stoff über den man sich angeregt unterhalten könnte. Die einzelnen Folgen sind super spannend in Szene gesetzt und packen einen von Anfang an. Es sollte vielleicht doch einmal darüber nachgedacht werden, diese Folgen zu synchronisieren. Doch auch dabei sollte man darauf achten, das die einzelnen Charaktere dabei nicht verloren gehen. Jeder einzelne Schauspieler zeigt eine tolle, phantastische Leistung. Es ist spannend und fesselnd zu sehen, wie ein solcher Prozess nicht nur den Angeklagten oder die Hinterbliebenen des Opfers beschäftigt, sondern auch die Jury Mitglieder. Jedes einzelne Mitglied hat seine eigenen Probleme, mit denen es, neben den Problemen aus dem Prozess, zu kämpfen hat. Ein wirklich empfehlenswertes Werk, das von Anfang an fesselt. Immer wieder hervorzuheben sind die Leistungen der Darsteller. Diese DVD muss man eigentlich gesehen haben um zu verstehen, was ich meine. Tolle Drehbuchautoren, sehr sehr gute Kameraführungen, usw. Wirklich absolut empfehlenswert.
Einfach gut 5 von 5 Punkten Es ist wirklich schade, dass dem deutschen Publikum diese Serie vorenthalten wird. Die Auswirkungen des Prozesses auf die Geschworenen, die letztlich zu einem Urteil kommen müssen, sind absolut überzeugend dargestellt. Der Prozess selber ist spannend und sehr gut verständlich auch für Menschen, die nur Schulenglisch sprechen. Außerhalb des Gerichtes muss man Mut zur Lücke haben, aber die Bilder sprechen für sich und auch wenn man nicht jedes Wort versteht, erfasst man den Sinn durch die intensive Kameraführung und die hervorragenden schauspielerischen Leistungen der Darsteller. Ansehen!!! Es lohnt sich wirklich.
British drama vom Feinsten 5 von 5 Punkten Nein, dies ist keiner dieser typischen Gerichtsfilme, wie Story und Titel vermuten lassen. Zwar gibt es die uns aus US-Filmen so vertrauten, im Wechsel vortragenden Anwälte, die Geschworenen, das Schwören des Eides auf die Bibel, und wem der Ablauf eines britischen Gerichtsverfahrens bisher unbekannt war, lernt hier, woher die Amerikaner es haben. Erfreulicherweise geht es hier aber dennoch very british zu, d.h. mit der entsprechenden Gelassenheit, die den Insulanern eigen ist. Am Ende fragt man sich dann, was wirklich besser ist: über Wohl und Wehe wie in unserem Rechtssystem nur einen einzigen Menschen, nämlich Richter oder Richterin, entscheiden zu lassen, und damit Menschen, die gelernt haben, sich dabei nicht von der eigenen Befindlichkeit leiten zu lassen - oder dies lieber mehrere Leute tun zu lassen, die aber juristische Laien sind und ihre ganz persönliche Problematik in ihre Entscheidung einfliessen lassen. Wie letzteres aussehen kann, darum geht es in diesem Film, nämlich um die ganz individuellen Schicksale aller Beteiligten. Die Juroren sind ein Querschnitt durch die britische Gesellschaft. Schnell wird deutlich, dass sie an mehreren Fronten kämpfen. Der Mordprozeß ist nicht das einzige Problem, das sie haben. "Sich Entscheidungen stellen" ist das Hauptthema dieses Films. Ganz offensichtlich arbeiten sich die Briten noch immer am Erbe ihrer Kolonialväter ab. Der Film zeigt die Auswirkungen dieser Problematik exemplarisch anhand von 7 der 12 Juroren und von Gewalt in unterschiedlichster Form gegen fast alle Prozessbeteiligten. Besetzt mit einer Riege hervorragender, bekannter britischer Schauspieler, hatte "The Jury" auf den Britischen Inseln durchschlagenden Erfolg und gehört wirklich endlich synchronisiert und ins deutsche Fernsehen. Per Zufallsgenerator ausgewählt, finden sich die Geschworenen im ältesten Gerichtssaal Londons ein - der mit diesem Film zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt wurde - um wie üblich erst bei Prozessbeginn zu erfahren, worauf sie sich mit ihrer Zusage einliessen. Die Beweislage ist schwierig. Es gibt für die eigentliche Tat keine Zeugen, einzig für die Zeit davor und danach, und die sind zu gleichen Teilen belastend und entlastend. Die Beweisführung und Zeugenvernehmung der beiden genialen Anwälte ist ausgesprochen spannend, erregt bei Juroren wie Zuschauern Verständnislosigkeit, und wirft Fragen auf, die unbeantwortet bleiben werden. Für die Jury beginnt nach 4 Tagen der Beweisführung der Entscheidungsprozeß, wofür sie bis zum kommenden Tag zur Beratung alleingelassen wird. Die Menschen, deren äußeres wie inneres Leben wir als Zuschauer bis dahin gut kennengelernt haben, müssen nun Farbe bekennen, und man ist von einigen ebenso erstaunt, wie sie selbst untereinander es sind. Sie müssen innerhalb der vorgegebenen Zeit zu einer Entscheidung kommen, und es ist faszinierend zu beobachten, wie sie das hinbekommen. Die Schlußphase des Films ist erschreckend und macht nachdenklich: man muß festzustellen, daß Menschen einer westeuropäischen, sogenannten hochzivilisierten Industrienation sich hier nicht von denen unterscheiden, die wir aus Fernsehbildern kennen, welche uns täglich von vielen Brennpunkten der Welt erreichen. In jedem dieser Gesichter derselbe Haß, genährt von derselben Angst. Offensichtlich macht das vor keiner Kultur und Mentalität Halt. Das ist auch eine Erkenntnis, die dieser Film hinterläßt. Er zeigt aber ebenso, daß Menschen willens und in der Lage sind, trotz eigener schwieriger Situation Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, und sich einer Entscheidung zu stellen, die wiederum grundlegend das Leben eines anderen Menschen beeinflußt. An Handlungssträngen mangelt es hier nicht, die Menge scheint undurchschaubar, doch der Drehbuchautor hat sie fest im Griff, er entwickelt, verwebt und löst sie mit ungeheurer Virtuosität. Kein Chaos, keine Unlogik, keine Hektik. Wir erleben in den 6 Tagen, die hier gezeigt werden, die privaten Welten der 7 Juroren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, und doch gewisse Parallelen aufweisen. Dramatische Alltäglichkeiten, könnte man es nennen. Leider Alltäglichkeiten. Hervorragende Szenenwechsel und Schnitte, Ruhe und Schlichtheit der Bilder sowie eine sehr schöne, oft zurückhaltende oder ganz fehlende und somit die Handlung perfekt unterstreichende Musik tragen neben dem sehr guten Drehbuch ebenso zur Spannung bei und schaffen es, diese fast 5 Stunden hindurch nicht nur zu halten, sondern nach der Hälfte sogar zu steigern. An The Jury ist wirklich alles sehr gut: Script, Regie, Kamera, Schnitt, Darsteller. Von den letzteren seien m.E. besonders die Leistungen von Derek Jacobi, Michael Malony und Gerard Butler hervorzuheben. Ebenfalls hervorheben möchte ich die ungewöhnliche Kamera. Sie zwingt die Zuschauer in die Protagonisten hinein. Ungewöhnliche Einstellungen und Aufnahmewinkel sowie das extreme Heranzoomen, das die Konzentration am verschwommenen Vordergrund vorbei auf die anvisierte Person leitet, die Großaufnahmen der Gesichter, die nur Ausschnitte zulassen und dadurch jede Regung zeigen - auch hierin liegt eine Stärke dieses Films, hierdurch entwickelt er zugleich Dynamik wie auch eine spezielle, sehr intime Atmosphäre. Das bewundernswerte an diesem Film ist, dass er die Ereignisse regelrecht liebevoll, doch ohne jegliches Pathos erzählt, und stattdessen einfache, eindringliche Bilder zeigt von Menschen, die eine schwierige Herausforderung für sich als Chance nutzen - oder auch nicht. Ein Film, dem Menschen an sich wichtig sind, der ungeachtet ihrer Herkunft, Haltung und Handlung um Verständnis für sie wirbt, gerade weil sie so verschieden sind. Sowenig auch das Thema dafür auf den ersten Blick geeignet scheint, es funktioniert bestens. Tipp: Es gibt diesen Film mit und ohne Untertitel. Zwar sind die Szenen innerhalb des Gerichtssaals bestens zu verstehen, da dort feinstes Hochenglisch gesprochen wird, draußen allerdings wird es öfters haarig. Der Schottendialekt von Gerard Butler ist da noch fast harmlos. Wer in Englisch nicht ziemlich fit ist, sollte beim Kaufen auf Untertitelung achten, das mindert den Frust. Durch die Einteilung in 6 Episoden muß man nicht alles am Stück gucken, aber die Spannung treibts dann doch rein. |
Bloody Sunday [UK IMPORT] Tim Pigott-Smith, Nicholas Farrell, James Nesbitt, Gerald McSorley DVD, 16. Juni 2003 Verkaufsrang: 53485 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Bloody Sunday - Als hätte man Derry im Wohnzimer 5 von 5 Punkten Der Film "Bloody Sunday"(UK/IRL 20002) gibt die Ereignisse des 30. Januar 1972 in der nordirischen Stadt Derry (bzw. Londonderry) neutral wider.
Während des gesammten Films wurde eine Handkamera verwendet und und auf eine aufwändige Beleuchtung verzichtet. Dadurch hat der Zuschauer den Eindruck einen Dokumentarfilm zu sehen.
Es wurden diverse Zeugen zur Beratung der Schauspieler eingesetzt. So Wurde Hauptdarsteller James Nesbitt von Ivan Cooper unterstützt, den er darstellte.
Regisseur Paul Greengrass ist ein großartiger Film gelungen, der mit einigen Preisen ausgezeichnet wurde:u.a. Goldener Bär, British Independant Film Award, Golden Hitchcock, Publikumspreis des Sundance Film Festival.
Die Oscar-Nominierung blieb dem Film verwehrt, da er schon im Fernsehen ausgetrahlt war und in einem Londoner Theater uraufgeführt wurde.
Der Film wurde nicht synchronisiert, was aber kein Nachteil ist. Die Handlung wird dadurch nur noch authentischer widergegeben.
Der Soundtrack besteht ausschließlich aus dem U2-song "Sunday Bloody Sunday", der während des Abspanns läuft.
"Bloody Sunday" ist ein absolut sehenswertes Drama mit dem Paul Greengrass auch den 14 Opfern des Massakers gedenkt.
unglaublich 5 von 5 Punkten Diesen Film sollte man sich ansehen. James Nesbitt ist einfach großartig und die Situation ist gut rübergebracht. Durch die Kameraführung wird es mehr zur Dokumentation, einfach genial. Sicher ist es schade, dass es keine dt. Version gibt, aber das macht es doch "realer".
Leider nur auf Englisch 4 von 5 Punkten Das wichtigste zuerst: Leute, schaut euch diesen Film an! Die Ereignisse, die der Film beschreibt, waren und sind immer noch unglaublich. Die Kameraführung ist wirklich spitze, man fühlt sich, als würde man wirklich mitten drin stehen. Auch die Schauspieler agieren sehr glaubwürdig und überzeugend. Das größte Manko ist, das es leider keine deutsche Fassung gibt, sondern nur den englischen (oder besser: irischen) Originalton. Dieser trägt jedoch nicht gerade zur Atmosphäre bei, weil die Untertitel vieles verschweigen und noch weniger zu verstehen ist. Über lange Strecken ist es im Hintergrund einfach viel zu laut, als dass man als Nicht-Ire irgendetwas versteht. Ich hoffe, dass vielleicht noch eine deutsche Fassung heraus kommt, ich würde sie mir auf jeden Fall sofort kaufen. Insgesamt 4 Sterne, weil die Untertitel den Film anstengend machen und Aufmerksamkeit abzweigen, der Film selbst ist auf jeden Fall 5 Sterne wert!
Historisches Ereignis in erschreckenden Bildern 5 von 5 Punkten Was ist wirklich am 30 Januar 1972 in Derry passiert? In die Nordirlandgeschichte ist der Tag als "Bloody Sunday" eingegangen und lieferte der IRA ihre terroristische Handlungsberechtigung der letzten Jahrzehnte. Der britische Regisseur Paul Greengrass hat mit seiner Verfilmung der Tage um den 30. Januar versucht, Licht ins Dunkel dieses Tages zu bringen und hat damit den Sundance Audiance Award gewonnen. Die Leute hinter der Verfilmung kommen zu gleichen Teilen aus Grossbritanien, Irland und Nord-Irland und geben dem Film eine Menge Glaubwürdigkeit. Zu ihnen zählen der Ire Jim Sheridan als Executive Producer, der englische Regisseur Paul Greengrass, der Engländer Mark Redhead als Produzent und der in Derry geborene Nordire Don Mullan als Co-Produzent (Autor des Buches "Eyewitness Bloody Sunday". Die Story: Das "Civil Rights Movement" hat für den 30. Januar 1972 eine friedliche Demonstration in Derry angekündigt. Der Anführer der Bewegung ist der Lokalpolitiker Ivan Cooper (James Nesbitt). Was eine friedliche Demonstration hätte werden sollen, wird zu einem Fiasko der britischen Besatzungstruppen und im Anschluss auch für die britische Regierung, deren Auswirkungen auch 30 Jahre später immer noch nicht überwunden sind. Dreizehn unbewaffnete Demonstranten sterben an diesem Tag in den Strasse von Derry und bis heute gibt es keine lückenlose Aufklärung. Die fehlende Aufklärung macht auch diesen Film nicht unumstritten und hebt die Bedeutung der gemischten Crew hinter dem Film hervor. Die Verfilmung: Die Geschichte ist dem Anlass entsprechend umgesetzt worden. Keine künstlichen Belichtungen, keine aufwendigen Kamerapositionen auf Schienen oder Kränen sondern vielmehr nur lokale Darsteller und Laiendarsteller aber auch eine unruhige Handkamera, die wie in einer Dokumentation die Story erzählt. Der Schnitt des Filmes ist entsprechend aggressiv und versetzt den Zuseher mitten ins Geschehen. Die Extras auf der DVD geben interessante Hintergrundinformationen zum Bloody Sunday aber auch zu den Akteuren und der Verfilmung selber. Fazit: Die Geschehnisse des Bloody Sundays werden in diesem Film mit filmischen Fingerspitzengefühl umgesetzt und machen diesen Film zu einer Perle des britischen Films. Die Story selber und die zugrunde liegenden Augenzeugenberichte sind fast nicht zu glauben und man kann sich kaum vorstellen, dass dieses Ereignis und seine Folgen bis heute nicht entschlüsselt wurden. Aus meiner Sicht hat der Film zurecht das Sundance Festival gewonnen und auch ich kann nur 5 Sterne verteilen. Leider ist der Streifen hierzulande gänzlich unbekannt und auch nicht auf die DVD erschienen. Daher kann man nur beim UK Import zugreifen. |
Beautiful People [UK IMPORT] Nicholas Farrell, Rosalind Ayres, Charlotte Coleman, Danny Nussbaum, Charles Kay Videokassette, 13. März 2000 Verkaufsrang: 19547
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
wow 5 von 5 Punkten ich habe den film gerade im rahmen des rotterdam film festival gesehen und bin restlos begeistert. die geschichten verschiedenster menschen werden hier auf eine wunderschoene art und weise erzaehlt und verflochten, mit viel humor werden ernste themen angeschnitten, und die charactaere sind schoen gezeichnet. beautiful people - menschen, die schoen sind in ihrer menschlichkeit, in ihren problemen, in ihrem zusammenleben. montiert ins der film uebrigens auch klasse. sehenswert! |
Was ihr wollt / Twelfth Night [ Australische Fassung, Keine Deutsche Sprache ] Ben Kingsley, Helena Bonham Carter, Imelda Staunton, Imogen Stubbs, Mel Smith DVD Australien Edition, PAL/Region 0 DVD:TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ),WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: FormMannschaft Interview(s), Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü,SYNOPSIS: Eine weitere Filmadaption von Shakespeares letzter romantischer Komödie, inszeniert als illustres Verwirrspiel um Sein und Schein, Irrtum und Täuschung. Als Postillion d'amour soll die als Knabe verkleidete Viola Lady Olivia für Herzog Orsino werben, gewinnt jedoch selbst deren Herz und verliert ihres an ihren Herrn. Die werknahe, akribische Umsetzung findet in der Thematisierung von Geschlechteridentität und erotischen Anziehungskräften einen spannenden Ansatz. Da die ausufernden Nebenhandlungen aber nicht zurückgestutzt werden, untergräbt der Film deutlich den Gesamtduktus. SCREENING/VERGEBEN IN: San Sebastian Internationales Film-Festival,
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Bloody Sunday - Blutsonntag Tim Pigott-Smith, Gerard McSorley, James Nesbitt, Nicholas Farrell, Kathy Kiera Clarke DVD, 30. Januar 2009 Verkaufsrang: 17498 Noch nicht veröffentlicht
| Sharpe Classic Collection [UK IMPORT] Alice Krige, Michael Cochrane, Emily Mortimer, Assumpta Serna, Philip Glenister DVD, 1. September 2008 Verkaufsrang: 41062 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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The Jury [UK IMPORT] Derek Jacobi, Anthony Sher, Stuart Bunce, Gerard Butler, Nicholas Farrell Videokassette, 14. April 2003 Verkaufsrang: 19504
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
| Sharpe's Regiment [UK IMPORT] Sean Bean, Norman Rossington, Daragh O'Malley, Abigail Cruttenden, Michael Cochrane Videokassette, 17. Juni 1996 Verkaufsrang: 27127
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Hamlet - Shakespeare [UK-Import] Michael Kitchen, Nicholas Farrell, John Shrapnel, Susan Fleetwood, Tilda Swinton Videokassette, 1. Juni 1999 Verkaufsrang: 32000
| Romeo And Juliet - Shakespeare [UK IMPORT] Brian Cox, Daniel Massey (II), Antony Sher, Gerard McSorley, Colin McFarlane Videokassette, 1. Juni 1999 Verkaufsrang: 27510
Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
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