|
| DVDs: Nicole Forester | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Vampires Anonymous Paul Popowich, Michael Madsen, Nicole Forester DVD, 8. Mai 2007 Verkaufsrang: 23943 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Vampiere & Anonymous DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Willkommen bei den anonymen Vampiren. Schritt 1: Erkenne, dass Du ein Problem hast 3 von 5 Punkten Eine laue Sommernacht: Vic (Paul Popowich) und die Liebe seines Lebens vergnügen sich auf der Rückbank seines Wagens- bis er über sie herfällt und aussaugt! Geschockt von sich selbst rennt er zum nächsten Telefon und ruft die Nummer an, die sein Leben verändern soll; Vic geht zu den Anonymen Vampiren!
Genau so schräg und amüsant wie sich der Titel liest und der Prolog ist, nimmt die Geschichte ihren Lauf, wobei das Thema einer Selbsthilfegruppe von Vampiren mit allen nur denkbaren Aspekten konsequent durchgezogen
wird, beginnend mit einem 12-Punkte-Programm und Gruppensitzungen ("Hallo, ich bin Vic und...ich bin ein Vampir.").
Schnell bekommt Vic einen Mentor namens Geno (hier mit Vollbart präsent: Michael Madsen, "Kill Bill", "Species") und wird, nachdem man per Test seinen besten Menschenblutersatz (Schaf) gefunden hat, in eine neue Umgebung verfrachtet. Hier muss er sich dann nicht nur mit einer neuen holden Maid, geschmacksarmen Schafen, debilen Dörflern und eifersüchtigen Schafliebhabern sondern auch mit einer unterbezahlten Vampirjägerin und natürlich seinem 12 Punkte Programm auseinandersetzen...
Schräg, verrückt, ein bisschen bescheuert und trashig, trotzdem originell und mit wenigen Ausnahmen sehr ordentlich gespielt. Vor allem Popowich und Madsen machen Laune. Und die schmissigen Songs im Soundtrack tragen ihr übriges zur Atmosphäre bei. Ein schwarzhumoriger, wenn auch sichtlich niedrig budgetierter Film wie man garantiert noch keinen gleichartigen gesehen hat.
Madsen: Ein Vampir muss tun, was ein Vampir tun muss.
Der Film selbst erhielte sicher eine gute Wertung, doch gibt es ein Problem in Gestalt der deutschen DVD-Version. Da hat schon wieder das Label MIB den Spaß verdorben und eine einfach scheußliche Synchronisation geschaffen, wie sie mir schon eine Reihe anderer Filme (etwa "44 Minutes", ebenfalls mit Michael Madsen und jüngst "Abominable" mit Matt McCoy und Lance Henriksen) versaute. Auch hier klingt das einfach nur grausam schlecht, ist sprachlich und klanglich kaum zu ertragen, wobei der Text selbst eigentlich gut übertragen wurde.
Zu allem Überfluss ist das Vollbild zwar kräftig in den Farben, verfügt aber über einen so schlechten NTSC-PAL-Transfer, dass das Bild bei Kamera- oder Darstellerbewegungen in unscharfem Pixelbrei zergeht. Eine Zumutung!
Achja; Extras zum Film gibt es auch keine, abgesehen von einer 30-Sekunden Bildergallerie mit Fotos aus dem Film, die keiner braucht.
Fazit: Der etwas andere Filmspaß -besonders aber nicht nur für Vampirfilm-Freunde- bekommt 4 Punkte. Für die wirklich sehr schlechte DVD-Umsetzung gibt es 1,5 Punkte Abzug!
|
 | Seiten: 1 |  |
|

|