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| DVDs: Peter Franke | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Train Birds Joachim Król, Outi Mäenpää, Peter Lohmeyer, Jochen Nickel, Antje Schmidt Videokassette Verkaufsrang: 12869 "Ich will keine Zeit verlieren", antwortet Hannes Weber auf die Frage, warum er seine Bahnverbindungen nach dem jeweils schnellsten Anschluss auswählt. Seine Reisebekanntschaft Sirpa entgegnet darauf nur: "Gehört sie dir denn?" Peter Lichtefelds Kinoerstling Zugvögel... einmal nach Inari ist ein Film, der die Bedächtigkeit des Reisens und die Ruhe im Leben lobt, ohne dabei langwierig oder gar langweilig zu sein. Der Wunsch des Bierfahrers Weber (Joachim Król - Wir können auch anders, Rossini - in einer seiner Paraderollen als sympathischer Sonderling), an einem Wettbewerb für Eisenbahn-Kursbuchleser in Finnland teilzunehmen, steht am Beginn. Dies entwickelt sich bald zum filmischen Phänomen einer langsamen Verfolgungsjagd auf den Schienensträngen zwischen Dortmund und dem lappländische Inari. Denn der unbescholtene Weber wird des Mordes an seinem Chef verdächtigt und von einem Kommissar der Kriminalpolizei (Peter Lohmeyer, Kaspar Hauser, Sieben Monde) verfolgt. Mit Bildern, die sich immer mehr dem melancholischen Gemüt der Finnen angleichen, illustriert Kameramann Frank Griebe (Lola rennt) die Geschichte, die neben aller Besinnlichkeit auch immer wieder durch feinen Humor nach Loriot'scher Art amüsiert. -Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Filmband in Silber!!! Liebesgeschichte & Kriminalkomödie!!! 5 von 5 Punkten "Auch wem der Weg das Ziel ist, der möchte ab & zu einmal ankommen. In Inari zum Beispiel im nördlichsten Teil Finnlands, wohin es Eisenbahnfan Hannes auf einer Bahnpartie verschlägt, die abenteuerlicher ist, als es ihm lange Zeit bewusst ist... Sich einfach so abzusetzen, obwohl der Chef den bereits bewilligten Urlaub verboten hat, kommt dem unscheinbaren Bierfahrer schon reichlich kriminell vor. Ein höheres Ziel aber macht ihm Mut: In Inari hat er sich für den "1. Internationalen Wettbewerb der Kursbuchleser" vorbereitet - und wahrlich: Seine Chancen stünden nicht schlecht, wäre nicht kurz nach seiner Abfahrt sein Chef ermordet worden & er für Kommissar Fanck der Hauptverdächtige & wartete nicht im Abteil die Liebe seines Lebens in Gestalt der geheimnisvollen Finnin Sirpa. Das Glück also ist schon vor dem großen Wettbewerb auf seiner Seite & stellt dem nachreisenden Kriminologen manche Falle & Hannes vor die neue Erfahrung, dass es im Leben wie auf der Schiene nicht immer um die kürzeren, sondern ebenso um die schöneren Wege geht. Eine zärtliche Liebesgeschichte & lakonische Kriminalkomödie, ein Film über Zeit & Liebe, ein Movie über die Entdeckung der Langsamkeit, das augenzwinkernd ironisch die Annäherung zweier Träumer erzählt: des vereinsamten Fahrplanexperten Hannes & der finnischen Rosenzüchterin Sirpa. "Zugvögel ... Einmal nach Inari" wurde 1998 mit dem Filmband in Silber ausgezeichnet."
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