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| DVDs: Pierre Franckh | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Der Totmacher Götz George, Jürgen Hentsch, Pierre Franckh DVD, 12. Juli 2001 Verkaufsrang: 7183 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Warner Home Der Totmacher, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 10.07.01
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Götz George - der Schauspieler - hier zeigt er sein Talent 5 von 5 Punkten In diesem Film zeigt George wirklich, was er kann. Das Szenario besteht nur aus einem Verhörraum und - 3 Akteuren. George beweißt in diesem Film seine ganze Klasse. Schauspielerisch ist es mehr als nur ein Film. Es scheint, als wäre es Hamann selbst, der die Rolle spielt. Ich war von Anfang an begeistert. Wer den Streifen nicht kennt, sich für die Hannoversche Geschichte interessiert und George als Schauspieler schätzt, dem kann ich den Film nur empfehlen.
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Der Totmacher Götz George, Jürgen Hentsch, Pierre Franckh Videokassette, 21. September 2000 Verkaufsrang: 7157 Ein Raum und drei Männer (der Mörder Fritz Haarmann, der Psychologe Professor Ernst Schultze und ein namenlos bleibender Stenograf)- das ist schon fast alles; und mehr braucht Romuald Karmakar eigentlich auch gar nicht. Der Totmacher ist ein Film der äußersten Konzentration, der vollkommenen Verdichtung. Er verlässt diesen einen Raum sogar mal, und es treten auch einige Nebenfiguren auf, doch das alles vergisst man beinahe sofort wieder. Die Welt, das ist hier der nüchterne Verhörraum eines Gefängnisses. Und die Menschen, das sind diese drei Männer, die zusammengekommen sind, um ungeheure, noch heute, mehr als 75 Jahre später, berühmte Verbrechen zu Protokoll zu nehmen. Romuald Karmakar hat begonnen als Dokumentarfilmer und ist bekannt geworden mit Warheads, einem Film, in dem er Legionäre und Söldner so lange reden lässt, bis sich ihr Innerstes hinter all den Lügen und den Posen offenbart. Dem berüchtigten Mörder Haarmann (Götz George), seiner Person wie seinen Taten, nähert er sich über das Protokoll des psychiatrischen Gutachters Dr. Ernst Schultze (Jürgen Hentsch). Er hat den Worten dieser beiden nichts hinzugefügt, er hat die Gespräche nur gekürzt und ihnen damit eine Dramaturgie verliehen, die uns immer tiefer in die Welt des Fritz Haarmanns hineinzieht. Die Morde des Metzgers und Polizeispitzels, der kleine Jungen zu sich nach Hause mitnahm, sie tötete und Teile ihrer Leichen zu Wurst verarbeitete, waren damals, 1924/25, mehr als nur Verbrechen, die die Öffentlichkeit in Aufruhr versetzten, sie waren ein Politikum. Diese politische, über den triebgestörten Täter und seine Opfer hinausweisende Dimension ist allgegenwärtig in Der Totmacher. Romuald Karmakar zeichnet das Psychogramm eines Mannes und seiner Zeit. Selten hat ein Film die Unsicherheit und den mehr als nur latenten Hang zur Selbstzerstörung eines ganzen Staates - eben der Weimarer Republik - mit einer solchen Genauigkeit und Schärfe in seinen Bildern eingefangen. Wie Götz George im Verlauf der Gespräche zwischen dem Mörder und dem Psychologen (dessen klares Weltbild sich weiter und weiter trübt, bis ihm schließlich keine seiner Gewissheiten bleibt) immer mehr zu Haarmann wird, ist schon gespenstisch. Da gibt es keine schützende Distanz zwischen ihm und der Rolle. Er taucht so tief ein in Haarmann, in diese verstörte und verstörende Kreatur, dass man vergisst, einen Schauspieler zu sehen. Das ist nicht das Porträt eines Monsters, eines Schlächters, der in einem Kinderlied zur Inkarnation des schwarzen Mannes wurde. Götz George erschafft hier einen Menschen, eine tragische Gestalt, die nach Liebe gierte und doch nur Tod und Zerstörung kannte. Das Monströse wird kenntlich als ein Teil des Menschlichen, mit dem wir alle umgehen müssen. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Götz George - der Schauspieler - hier zeigt er sein Talent 5 von 5 Punkten In diesem Film zeigt George wirklich, was er kann. Das Szenario besteht nur aus einem Verhörraum und - 3 Akteuren. George beweißt in diesem Film seine ganze Klasse. Schauspielerisch ist es mehr als nur ein Film. Es scheint, als wäre es Hamann selbst, der die Rolle spielt. Ich war von Anfang an begeistert. Wer den Streifen nicht kennt, sich für die Hannoversche Geschichte interessiert und George als Schauspieler schätzt, dem kann ich den Film nur empfehlen.
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