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| DVDs: Rainer Werner Fassbinder | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Kamikaze 1989 Rainer Werner Fassbinder, Günther Kaufmann, Boy Gobert DVD, 23. Mai 2005 Verkaufsrang: 26877 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Kamikaze 1989, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.05.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
So hätte er sich wohl gerne gesehen... 1 von 5 Punkten ..unser dicker Koksprinz! Cool mit Knarre und Tigerfelljacke Deutschland vor den Bösen retten. Was ihm in der Realität versagt blieb, gelingt auch im Film(als Darsteller)nicht mal ansatzweise. Ein übergewichtiger Fassbinder nuschelt sich asthmatisch durch einen belanglosen Film. Gute Nacht. |
Die Niklashauser Fart Michael König, Hanna Schygulla, Rainer Werner Fassbinder DVD, 6. Dezember 2005 Verkaufsrang: 49360 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 24. März 1476 Bei der jährlichen Winteraustreibung im fränkischen Niklashausen erklärt der Hirte Hans Böhm den versammelten Bauern, eine Offenbarung gehabt zu haben. Die Mutter Gottes sei ihm erschienen und habe ihm aufgetragen, ihr Wort zu verkünden. Bald kommen tausende Bauern aus Sachsen, Bayern, Schwaben, Hessen und Thüringen nach Niklashausen, um seinen Reden zu lauschen. Er fordert die Abschaffung der Zwangsabgaben und eine Gleichstellung aller Menschen. Die Bauern sind begeistert, doch als der Bischof Böhm festnehmen lässt, bleiben sie passiv und hoffen auf ein Wunder.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Schwierige Kost 2 von 5 Punkten Ich halte diesen Fassbinder-Film für sehr schwierig anzuschauen. Es gibt keinen Spannungsbogen, der Film lebt von seltsamen Bildern, die ständig zwischen Mittelalter und 70iger Jahre pendeln, was natürlich beabsichtigt ist. Es handelt sich um eine Art politischen Experimentalfilm, welcher für die WDR gedreht wurde. Ich denke, die Niklashauer Fart wäre besser in die Extras eines "vernünftigen" Fassbinderfilms genommen worden. Als eigenständiger Titel besteht die Gefahr, dass Menschen, die Fassbinderfilme kennenlernen wollen, abgeschreckt werden. Anderseits ist die Niklashauser Fart ein interessantes Zeitdokument über die politische Linke der Siebziger Jahre und deren Verständnis von Sozialismus. In diesem Zusammenhang mag auch ein Auftritt der "Krautrockband" Amon Düül II gefallen. Doch letztlich ist es eher ein Film für Archivisten und Fassbinder-Sammler denn für Cineasten. |
Regisseure des Neuen Deutschen Films - Collectors Edition Volker Schlöndorff, Percy Adlon, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders, Edgar Reitz DVD 25 Jahre lang, bis zu seinem Tod 1998, war Peter Buchka als Filmredakteur der Süddeutschen zeitung der wohl wichtigste Kritiker der Regisseure des Neuen Deutschen Films. Er gehörte zu Ihrer Generation und hatte sie von Anfang an wahrgenommen und kritisch begleitet. In vielen Filmausschnitten und interessanten Gesprächen veranschaulicht Buchka das Gesamtwerk dieser Regisseure.
Die Collectors Edition "Regisseure des Neuen Deutschen Films" besteht aus 10 DVD's mit den Portraits von Volker Schlöndorff, Percy Adlon, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders, Edgar Reitz, Reinhard Hauff, Werner Herzog, Alexander Kluge, Peter Lilienthal und Margarethe von Trotta
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Fear Eats The Soul [UK IMPORT] Brigitte Mira, Barbara Valentin, Walter Sedlmayr, El Hedi Ben Salem, Marquard Bohm Videokassette, 24. Juli 1995 Verkaufsrang: 41774
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Einer der schönsten Filme Fassbinders 5 von 5 Punkten Die alleinstehende Rentnerin und Putzfrau Emmi Kurowski lernt in einer vorwiegend von Gastarbeitern frequentierten Kneipe den Marokaner El Hedi Ben Salem genannt Ali kennen. Die beiden Unbekannten kommen ins Gespräch und Emmi lädt Ali zu einem Kaffee zu sich nach Hause ein. Verdutzt nimmt der Marokaner Emmis Angebot entgegen bei ihm zu übernachten. Von da an geht alles Schlag auf Schlag: Das ungleiche Paar erlebt eine zärtliche Liebesgeschichte bis Emmi ihre Gefühle für Ali mit einer Heirat bekräftigt. Doch ihre Umgebung reagiert die Verbindung nur mit Hass und Neid bis zum Abbruch von Emmis familiären Beziehungen, was den Zusammenhalt der Beiden in der Not nur noch bekräftigt. Nach den Flitterwochen von Emmi und Ali scheint nun plötzlich der Spuk der Feindseligkeit ihrer Umgebung vorbei. Nachdem bei Ali und Emmi nun endlich ein normaler Ehealltag möglich scheint, müssen die beiden nun die Schwierigkeiten innerhalb wahrnehmen: Emmi ist eine herzensgute, aber dennoch mit Vorurteilen behaftete Ehe- Frau , die nicht aus ihren kleinbürgerlichen typisch deutschen Denkmustern aussteigen kann, in denen kein Platz ist für die Welt, aus der Ali kommt. In dieser Situation frischt Ali wieder die Beziehung zu seiner früheren Gefährtin, der Kellnerin Barbara, auf, die ihm dennoch nur ein sexuelles Abenteuer zu sein scheint, ohne die Geborgenheit, die Ali bei Emmi fand. Der Ausgang der Geschichte bleibt offen. Fassbinder hatte mit diesem kunstvoll- kunstlosen Film einer seiner Sternstunden. Fassbinder erzählt eine Geschichte von zwei Menschen, die weder heldenhaft noch tragisch sind. Es ist eine Liebesgeschichte, die Menschen mit ihren sexuellen Wünschen fernab genormter Schönheitsideale. Damit ist besonders die sechzigjährige Emmi angesprochen. Die sexuellen Bedürfnisse von älteren Menschen ist ein Tabu, das Fassbinder unverblümt aufgriff und in sympatischer Offenheit schilderte. Emmi und Ali suchen nach Geborgenheit, die sie nicht immer finden, da aber dann unerwartet sich wieder zu finden scheint, wenn die beiden nocheinmal zu dem selben Tango tanzen. So gehen durch eine vorurteilsbeladene Umwelt, die einen das Leben unmöglich zu machen scheint und schließlich auch in ihrer Beziehung einzugreifen scheint. So irrt Ali von seiner Frau weg durch die Stadt hin zu der Kneipe der sicherlich auch nicht den Vorstellungen genormter kleinbürgerlich- deutschen Lebensweisen entsprechenden Kellnerin Barbara, die ihm sein geliebtes Cous Cous macht als Symbol seiner Heimat, von der er getrennt ist. Er hat seine Kultur hinter sich gelassen, aber ist mental immer noch nicht in der anderen Kultur angekommen. |
Faustrecht der Freiheit - R. W. Fassbinder Peter Chatel, Ulla Jacobsson, Adrian Hoven, Rainer Werner Fassbinder, Karlheinz Böhm Videokassette, 18. Juli 2003 Verkaufsrang: 31545 Nach dem zumindest in seinem Ausmaß überraschenden Erfolg mit Fontane Effi Briest musste Rainer Werner Fassbinder wieder einmal neu anfangen. Mit der so überaus kontrollierten und zugleich so emotionalen Literaturverfilmung war er über Grenzen hinausgegangen, die ein Filmemacher nur einmal überschreiten kann. Er hatte einen Höhe-, aber eben auch Endpunkt in seiner künstlerischen Entwicklung erreicht, an dem er, wie sein nächster Film Faustrecht der Freiheit eindrucksvoll zeigt, umkehren musste, um selbst wieder seine Freiheit neu zu gewinnen. Fassbinder hat sich im Lauf dieser so kurzen wie turbulenten 13 Jahre, in denen er das deutsche Kino so unendlich bereichert hat, gleich mehrmals neu erfunden. Immer wieder ist er dabei zu früheren Themen und Motiven, Filmen und Formen zurückgekehrt, nicht um auf Sicherheit zu gehen, sondern um eine andere Richtung einzuschlagen. Auf den ersten noch eher oberflächlichen Blick kann einem Faustrecht der Freiheit leicht nur als reine Variation auf seine von Sirk geprägten Melodramen erscheinen. Die Nähe zu Händler der vier Jahreszeiten und vor allem zu Die bitteren Tränen der Petra von Kant ist auf jeden Fall unverkennbar. Der arbeitslose Franz Biberkopf (Rainer Werner Fassbinder), der einst auf Jahrmärkten als "Fox, der tönende Kopf" aufgetreten ist, wird wie Hans Epp in Händler der vier Jahreszeiten letztlich von allen benutzt. Nur ist es nicht die eigene Familie, sondern sein Geliebter Eugen (Peter Chatel), der blasierte Sohn eines Fabrikanten, der ihn zerstört. Franz ist durch einen Lottogewinn reich geworden. Doch auch das Geld macht ihn für Eugen nicht zu einem ebenbürtigen Partner. Franz darf alles bezahlen und muss sich zugleich seinem Geliebten unterwerfen, indem er ihn als seinen Lehrer akzeptiert. Wie die Beziehung zwischen Petra von Kant und Karin Thimm wird auch die von Franz und Eugen ganz von den zwischen ihnen bestehenden Klassenunterschieden bestimmt. Nur betrachtet Fassbinder die sich aus dieser Ungleichheit ergebenden Abhängigkeitsmechanismen hier aus der Perspektive dessen, der sich dem anderen ergibt und dabei (fast) seine Identität verliert. Die zunächst so augenscheinliche Nähe zu den früheren Melodramen ist es schließlich aber auch, die Fassbinders Weiterentwicklung markiert. Vor allem die erste Hälfte von Faustrecht der Freiheit hat einen komödiantischen Grundton, der in seinem Werk bis zu diesem Zeitpunkt weit gehend fehlte. Man spürt hier eine Leichtigkeit, eine Nonchalance im Umgang mit dem Medium Film und seinen Mitteln, die Fassbinder sich erst langsam erarbeiten musste. Die extreme formale und erzählerische Strenge von Fontane Effi Briest kam einem Befreiungsschlag gleich. Es ist fast so, als ob Fassbinder sie brauchte, um danach seiner spielerischen Seite immer mehr freien Lauf lassen zu können. Faustrecht der Freiheit kennzeichnet eine beeindruckende und bis heute von kaum einem anderen Filmemacher wieder erreichte Selbstverständlichkeit im Umgang mit Homosexualität. Die neu gewonnene Leichtigkeit hat es Fassbinder ermöglicht, die Beziehung zwischen Franz und Eugen ganz von Fragen nach Homo- oder Heterosexualität zu lösen. Es ist einfach eine Beziehung zweier Menschen, die für einen Moment versuchen, alles, was zwischen ihnen steht, zu überwinden, und die am Ende doch scheitern müssen. -Sascha Westphal
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Faustrecht der Freiheit - R. W. Fassbinder Peter Chatel, Ulla Jacobsson, Adrian Hoven, Rainer Werner Fassbinder, Karlheinz Böhm DVD Verkaufsrang: 103574 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Nach dem zumindest in seinem Ausmaß überraschenden Erfolg mit Fontane Effi Briest musste Rainer Werner Fassbinder wieder einmal neu anfangen. Mit der so überaus kontrollierten und zugleich so emotionalen Literaturverfilmung war er über Grenzen hinausgegangen, die ein Filmemacher nur einmal überschreiten kann. Er hatte einen Höhe-, aber eben auch Endpunkt in seiner künstlerischen Entwicklung erreicht, an dem er, wie sein nächster Film Faustrecht der Freiheit eindrucksvoll zeigt, umkehren musste, um selbst wieder seine Freiheit neu zu gewinnen. Fassbinder hat sich im Lauf dieser so kurzen wie turbulenten 13 Jahre, in denen er das deutsche Kino so unendlich bereichert hat, gleich mehrmals neu erfunden. Immer wieder ist er dabei zu früheren Themen und Motiven, Filmen und Formen zurückgekehrt, nicht um auf Sicherheit zu gehen, sondern um eine andere Richtung einzuschlagen. Auf den ersten noch eher oberflächlichen Blick kann einem Faustrecht der Freiheit leicht nur als reine Variation auf seine von Sirk geprägten Melodramen erscheinen. Die Nähe zu Händler der vier Jahreszeiten und vor allem zu Die bitteren Tränen der Petra von Kant ist auf jeden Fall unverkennbar. Der arbeitslose Franz Biberkopf (Rainer Werner Fassbinder), der einst auf Jahrmärkten als "Fox, der tönende Kopf" aufgetreten ist, wird wie Hans Epp in Händler der vier Jahreszeiten letztlich von allen benutzt. Nur ist es nicht die eigene Familie, sondern sein Geliebter Eugen (Peter Chatel), der blasierte Sohn eines Fabrikanten, der ihn zerstört. Franz ist durch einen Lottogewinn reich geworden. Doch auch das Geld macht ihn für Eugen nicht zu einem ebenbürtigen Partner. Franz darf alles bezahlen und muss sich zugleich seinem Geliebten unterwerfen, indem er ihn als seinen Lehrer akzeptiert. Wie die Beziehung zwischen Petra von Kant und Karin Thimm wird auch die von Franz und Eugen ganz von den zwischen ihnen bestehenden Klassenunterschieden bestimmt. Nur betrachtet Fassbinder die sich aus dieser Ungleichheit ergebenden Abhängigkeitsmechanismen hier aus der Perspektive dessen, der sich dem anderen ergibt und dabei (fast) seine Identität verliert. Die zunächst so augenscheinliche Nähe zu den früheren Melodramen ist es schließlich aber auch, die Fassbinders Weiterentwicklung markiert. Vor allem die erste Hälfte von Faustrecht der Freiheit hat einen komödiantischen Grundton, der in seinem Werk bis zu diesem Zeitpunkt weit gehend fehlte. Man spürt hier eine Leichtigkeit, eine Nonchalance im Umgang mit dem Medium Film und seinen Mitteln, die Fassbinder sich erst langsam erarbeiten musste. Die extreme formale und erzählerische Strenge von Fontane Effi Briest kam einem Befreiungsschlag gleich. Es ist fast so, als ob Fassbinder sie brauchte, um danach seiner spielerischen Seite immer mehr freien Lauf lassen zu können. Faustrecht der Freiheit kennzeichnet eine beeindruckende und bis heute von kaum einem anderen Filmemacher wieder erreichte Selbstverständlichkeit im Umgang mit Homosexualität. Die neu gewonnene Leichtigkeit hat es Fassbinder ermöglicht, die Beziehung zwischen Franz und Eugen ganz von Fragen nach Homo- oder Heterosexualität zu lösen. Es ist einfach eine Beziehung zweier Menschen, die für einen Moment versuchen, alles, was zwischen ihnen steht, zu überwinden, und die am Ende doch scheitern müssen. -Sascha Westphal
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Fox And His Friends [UK IMPORT] Ulla Jacobsson, Adrian Hoven, Rainer Werner Fassbinder, Peter Chatel, Karlheinz Böhm Videokassette, 20. November 1995 Verkaufsrang: 28057
| Veronika Voss [UK-Import] Rosel Zech, Cornelia Froboess, Peter Zadek, Rudolf Platte, Armin Mueller-Stahl Videokassette, 6. Mai 1998 Verkaufsrang: 33197
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