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| DVDs: Rudolf Fernau | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Der Würger von Schloß Blackmoor Karin Dor, Rudolf Fernau, Ingmar Zeisberg Videokassette, 21. Mai 1990 Verkaufsrang: 3528
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Passabler 60er-Jahre-Krimi nach Bryan Edgar Wallace 3 von 5 Punkten Anfang der 60er Jahre lernte Arthur Brauner, der mit einem gewissen Neid auf die Erfolge der Rialto-Film mit ihren Streifen nach den Romanen von Edgar Wallace blickte, dessen Sohn Bryan Edgar, der ebenfalls ein Krimiautor war, kennen. Er kaufte die Verfilmungsrechte seiner Bücher und produzierte zwischen 1962 und 1964 sieben Krimis nach den Werken Bryan Edgars. 1963 entstand unter der Regie von Dr. Harald Reinl "Der Würger von Schloß Blackmoor". Besetzt mit genretypischen Schauspieler (Karin Dor, Harry Riebauer, Rudolf Fernau, Dieter Eppler usw.) gelang diesem ein äußerst solider Krimi, der sich mit den echten Wallace-Filmen durchaus messen lassen kann. Der temporeichen Inszenierung und der schaurig-schönen Atmosphäre stehen jedoch auch einige Schwächen gegenüber. So ist etwa die Musik von Oskar Sala ("Die Vögel") reichlich uninspiriert und auch wirkt der Film gegen Ende etwas in die Länge gezogen, da der "Würger" dem Zuschauer im Grunde bereits nach ca. einer Stunde bekannt sein dürfte. Zudem weist der Streifen einige handwerkliche Mängel auf, die auf eine fehlende Sorgfalt bei den Dreharbeiten schließen lassen - offenbar ließ die Hatz nach Geld eine solche nicht zu. Bei der ersten "Leiche" ist, als sie von Hunden entdeckt wird, deutlich ein Augenzwinkern zu erkennen und auch die Enthauptung des Motorradfahrers ist geradezu stümperhaft inszeniert. Wer sich jedoch von diesen Fehlern nicht stören läßt, dem ist eine kurzweilige Unterhaltung garantiert. |
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