DVDs: Veronica Ferres

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Die Frau vom Checkpoint Charlie - Veronica FerresDie Frau vom Checkpoint Charlie
Veronica Ferres, Peter Kremer, Filip Peeters

DVD, 8. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 5290      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Frau vom Checkpoint Charlie, Die DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Trauriges Schicksal !!!      5 von 5 Punkten
Kaum hat die ARD mal wieder einen tollen Zweiteiler der jüngeren deutschen Geschichte gedreht, dann wird trotzdem wieder von einigen Seiten gemeckert, dem einen paßt Veronica Ferres nicht, dem nächsten die Handlung, usw., usw., es ist doch einfach schrecklich, dabei ist dieser Film einfach klasse gemacht u. Veronica Ferres spielt ihre Rolle wirklich überzeugend !!!
Natürlich ist es nicht einfach das Schicksal der "echten" Frau vom Checkpoint Charlie im Film darzustellen, da man einen schwierigen Balanceakt hinbekommen muß, u. zwar gilt es einerseits dem traurigen Schicksal der Familie gerecht zu werden u. andererseits genau dieses tragische Schicksal im Film so abzubilden, daß es für den Zuschauer auch noch einigermaßen unterhaltend ist, sonst könnte man ja auch eine Dokumentation drehen, u. das ist diesem Film wirklich gelungen, er kann beides, sowohl dem Schicksal der Betroffenen einigermaßen gerecht werden (sonst hätten diese sicher nicht bei der Herstellung des Films beratend zur Seite gestanden), als auch den Zuschauer 3 Stunden "fesseln".
Die Flucht aus der DDR in den Westen u. das jahrelange "Feilschen" um die Herausgabe der Kinder läßt niemanden "kalt", daher auch mein Fazit, unbedingt anschauen, das ist "lebendige" Geschichte !!!


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Das Wunder von Berlin - Kostja UllmannDas Wunder von Berlin
Kostja Ullmann, Karoline Herfurth, Veronica Ferres

DVD, 28. Januar 2008
     Verkaufsrang: 6198      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Warner Home Das Wunder von Berlin, USK/FSK: 12+

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Bravo Kostja      5 von 5 Punkten
Eine wirklich gelungene Darstellung der Verhältnisse in der DDR in der Zeit vor der Wende, wenngleich einen Tick zu verharmlost dargestellt, doch mag dies an der langen Zeitspanne liegen, die schon hinter uns liegt.Heino Ferch wie immer überzeugend gut. Kostja Ullmann bravourös, in toller Charakterrolle voller Überzeugungskraft, Charme, Witz, Tiefgang und Erotik.Ein Mann auf seinem Weg, ein Lehrstück unserer Tage in einem unwirklichen Regime. Intelligente und niveauvolle Unterhaltung, die Dank Kostja Ullmann ihren Platz in der ersten Filmkategorie einnehmen wird. Weiter so mit Filmen in dieser Offenheit, wir haben sie allzu lange vermißt in unserer westdeutschen Filmelandschaft!


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Vom Ende der Eiszeit - Veronica FerresVom Ende der Eiszeit
Veronica Ferres, Martin Feifel, Detlev Buck

DVD, 5. April 2007
     Verkaufsrang: 5269      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Warner Home Vom Ende der Eiszeit, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 05.04.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Eistanz im 08/15 - Takt      3 von 5 Punkten
Veronica Ferres spielt die Dorfpolizistin Lena Jörning. Ihre Schwester, die sie seit zwölf Jahren nicht gesehen hat, treibt auf einmal mausetot unter dem Eis. Schnell wird klar, dass es Mord war, dass Evelyn als Prostituierte gearbeitet hat und dass unter den Männern, mit denen sie geschlafen hat, auch Lenas Verlobter Bruno war...

'Vom Ende der Eiszeit' - das klingt schön und soll auch offensichtlich das duplizierte Thema des Films sein. Es taut - in der Natur und in der festgefrorenen Seele Lenas, die damals vor 12 Jahren nicht den Mut gefunden hat, zusammen mit ihrer Schwester dem engen Dorfleben und dem (so wird es zumindest vage angedeutet) Missbrauch des später krebskranken Vaters zu entfliehen. Was leider nicht auftaut, ist die mit zunehmender Spieldauer immer lähmendere Statik des ganzen Geschehens. Was als vielversprechendes Porträt einer ganz normalen Frau beginnt, endet als tranig-tränenreicher Schwermutlangweiler in bester deutscher Depri-Tradition.

Ein wenig Pepp bringen wenigstens Detlev Buck und Konstanze Breitebner als zwischen zynischem Realitätskommentar und überpointierter Ironie angelegtes Ermittlerduo. Und Martin Feifel spielt den trauernden Ehemann der Toten mit zu Herzen gehender Trostlosigkeit. Ganz nett ist auch der Kunstgriff der verschachtelten Zeitebenen - inklusive zwischengeschnittener Videoaufzeichnungen, die dem Zuschauer die tote Schwester nahebringen und die Inszenierung angemessen auflockern. Zuletzt zu Veronica Ferres: Dass sie die Figur der Lena Jörning als "ganz große Charakterrolle" (O-Ton) empfindet, schlägt sich leider nicht angemessen in ihrem Spiel nieder. Dabei hilft ihr das Drehbuch allerdings auch nicht, zumal am Ende eine dieser beliebten kathartisch-optimistischen Erlösungsszenen steht.

Das Ganze ist eben trotz aller Ambition wohlwollend solide, aber ganz sicher keine neue oder brillante Unterhaltung. Und den augenblicklichen Preis schon gar nicht wert.

Darsteller und Kamera      5 von 5 Punkten
Möchte besonders die Darsteller dieser Produktion hervorheben! Und bedauern, dass nicht a l l e Darsteller aufgeführt sind. In kurzen Rollen z. B. sehen wir Nastassja Hahn, die in einer ZDF-Produktion ihr Debüt als Hauptdarstellerin in "Hänsel und Gretel" hatte. Und hier nun... als junge Veronica Ferres!!! Welch Perspektive für die junge Künstlerin!!
Auch die Kameraführung ist besonders zu benennen. Ausgezeichnet und lbendig fotografiert! Obwohl es ja im Wesentlichen um den Tod geht...


Neger, Neger, Schornsteinfeger (2 DVDs) - Veronica FerresNeger, Neger, Schornsteinfeger (2 DVDs)
Veronica Ferres, Thando Walbaum, Steve-Marvin Dwumah

DVD, 9. März 2007
     Verkaufsrang: 7768      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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In seinen ersten Lebensjahren hält sich der kleine Hans Jürgen für etwas Besonderes: Er wächst im Hause seines Großvaters auf, der als Generalkonsul Liberias in einer Hamburger Villa wohnt. Farbige sind für ihn die Herren, Weiße kennt er fast nur als Dienstboten. Als sein Großvater nach Afrika zurückkehrt, muss sich Hans Jürgen in der Realität im Deutschland der 30er Jahre zu Recht finden: Während die Nachbarin ihn noch liebevoll "mein kleiner Schokoladenkeks" nennt, bekommt der farbige Junge bald zu spüren, dass die meisten Menschen ihn bestenfalls für ein Kuriosum halten. Seiner tatkräftigen Mutter, der Krankenschwester Bertha Baetz, und guten Freunden, die auch im Dritten Reich ihre Menschlichkeit bewahrt haben, verdankt Hans Jürgen es, dass er ein fast normales Leben führen kann. Unter den Rassegesetzen der Nationalsozialisten wird sein Alltag jedoch schnell zur reinsten Schikane. Nur zu bald muss er um sein Leben fürchten.

In gut drei Stunden erzählt das bewegende Fernsehmelodram die Kindheit und Jugend des Hans Jürgen Massaquoi, basierend auf dessen gleichnamiger Autobiografie. Stellenweise sehr Gefühls betont und betulich inszeniert, weiß der mit Veronica Ferres und Jürgen Tarrach prominent besetzte Zweiteiler aber auch geschickt, den Irrsinn des Dritten Reiches einzufangen. Hans Jürgen setzt alles daran, genauso zu sein wie alle anderen: Er begeistert sich für den Nationalsozialismus und weigert sich lange, der Realität ins Auge zu sehen. Seine ganze Welt bricht zusammen, als ihm der Eintritt ins Jungvolk verwehrt wird. Nichts wünscht er sich sehnlicher, als sein deutsches Vaterland in der Wehrmacht verteidigen zu dürfen. Doch für die Nazis ist er ein Nicht-Arier, den es auszumerzen gilt.

Während der erste Teil sich im Wesentlichen auf die Kindheit Massaquois konzentriert, gelingt es dem zweiten Teil besser, die Spannung und Dramatik der Geschichte, die als eindrucksvolles Zeitdokument überzeugt, umzusetzen. Die Bombennächte im Luftschutzkeller oder der Selbstmord einer jüdischen Familie beschönigen nichts, ohne dabei auf reißerische Effekte zu setzen. Von solchen Augenblicken hätte man sich mehr gewünscht. -- Birgit Schwenger

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Viele Änderungen im Vergleich zum Buch      4 von 5 Punkten
Ich hatte das Buch gelesen, bevor ich mir die DVDs angesehen habe. Mir ist aufgefallen, dass es im Film einige kleine und größere Änderungen im Vergleich zum Buch gibt, die sich durch den gesamten Film ziehen.

Frau Müller, die sich um Hans-Jürgen kümmert als er ein Kind ist, stirbt im Buch nach ein paar Jahren. Im Film lebt sie noch im Krieg und stirbt dann.

Hans-Jürgen beginnt nach der Schule im Buch mit der Lehre als Schlosser. Im Film ist er eine zeitlang arbeitslos und es wird gesagt, dass er keine Lehre antreten darf.

Es sind viele solcher Schnitzer, die nicht hätten sein müssen.
Wir können doch froh sein, dass Hans-Jürgen Massaquoi als Überlebender eine Autobiographie geschrieben hat, angeknüpft an seine authentischen Erinnerungen. Deshalb finde ich es besonders schade, wenn ein Drehbuch dann doch wieder viele Dinge einfach ändert - das der Film eine gekürzte Fassung des Buches ist, war mir auch im Voraus klar, aber diese Änderungen mindern die Qualität des Films. Das hätte nicht sein müssen.

Trotz allem gebe ich dem Film 3-4 Sterne, einfach, weil er sich mit der deutschen Vergangenheit beschäftigt, mit dem Nationsozialismus, mit Rassismus, Demütigungen - Themen, auf die man immer ein Auge werfen muss.


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Klimt - John MalkovichKlimt
John Malkovich, Veronica Ferres, Stephen Dillane

DVD, 16. November 2006
     Verkaufsrang: 5833      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Der Mann, der die Frauen liebte.      5 von 5 Punkten
Gustav Klimt(1862-1918) war österreichischer Maler in Wien, der als Hauptvertreter des Wiener Jugendstils und Vorläufer des Phantastischen Realismus gilt. Er war der Maler der " süßen Mädeln " im Atelier und der vornehmen Frauen im Salon, der Eros und Kreativität in inniger Verfechtung erlebte.

Der vorliegende Film von Raoul Ruiz befasst sich mit Gustav Klimts Leben, allerdings nicht in der Weise, wie man das von verfilmten Künstlerbiografien gewohnt ist.
Der an Syphilis erkrankte Klimt (John Malkovich) liegt im Sterben. Er befindet sich im Krankenhaus und halluziniert. An seinem Bett sitzt der junge Künstler Egon Schiele ( Nikolai Kinski), der wie Klimt der " Wiener Secession " angehörte.
Der Zuschauer lernt Ausschnitte aus Klimts Leben so wahrzunehmen, wie der Künstler sie in seinen retrospektiven Halluzinationen produziert. Wirklichkeit, Traum und Wahn verschwimmen.
Man erlebt ihn in seinem Atelier, umgeben von vielen nackten Modellen. Wer seine Biographie kennt, weiß, dass in Klimts Atelier täglich mehrere Modelle bereitstanden, die er nicht für die Weiterführung seiner Bilder nutzte, sondern für Aktstudien, die in Beziehung zu den Bildern standen.
Man sieht die hochdünne Goldplättchen, wie der Künstler damit arbeitet und wird an die Entstehung seines berühmtesten Bildes " Der Kuss " erinnert, bei dem sich in der Aura des Goldes und der Poesie von Farbe und Flora die Liebenden durch einen Kuss zum Idealbild des siegreich über die Welt erhobenen Eros vermählen.
Man erlebt Klimt in Wiener Kaffeehäusern, wo er sich bekanntermaßen mit Vorliebe aufhielt, erlebt ihn in Künstlergesprächen mit Gleichgesinnten. Klimt war unter Wiener Akademiemitgliedern nicht gelitten, man verweigerte ihm die Professur, obschon er ein gefeierter Künstler war. Auch dies wird thematisiert.
Seine Reisen nach Paris werden visualisiert, auch seine Beziehung zur Modeschöpferin Emilie Flöge (Veronica Ferres) und immer wieder seine vielen Amouren, besonders seine Faszination von einer schönen Unbekannten, die offenbar viele Identitäten besitzt und die man wohl als seine Idee von der Idealfrau begreifen sollte . Die wunderschöne Saffron Burrows überzeugt in dieser Rolle ganz außerordentlich. Sie ist die Jugendstil-Schönheit.
Klimt liebte die Frauen, hatte zahllose Verhältnisse. Nackte Frauen reizten seinen Schönheitssinn. Das dokumentieren die vielen wundervollen Bilder, die er hinterlassen hat. Er huldigte der weiblichen Anmut, wie kein zweiter Maler. Das bringt dieser wunderbare Film bestens zum Ausdruck.
John Malkovich spielt die Rolle Klimts außerordentlich gut. Ferres an seiner Seite ist nicht die Idealbesetzung, als Modemacherin oder gar als Hauptgeliebte wirkt sie etwas zu plump. Ihr Oberkörper erinnert mich an den von sardischen Eisenbiegern. Es mangelt ihr an der erotischen Aura einer zerbrechlichen Jugendstil-Schönen. Ferres passt eher in Filme von Hera Lind. Dort wirkt sie glaubhafter.
Dem Regisseur ist es gelungen die Idee des Jugendstils in sehr vielen Filmsequenzen zu visualisieren und das Seelenleben des Künstlers nach außen zu bringen, dass neben seinem künstlerischen Können den Ausschlag gab für die Bilder, die er malte.

Die Bild und Tonqualität sind sehr gut.

Empfehlenswert!


schwachsinn hoch drei      1 von 5 Punkten
der film ist für die tonne allein die Veronica Ferres und Malkovich grauenhaft laienhaft gelangweilt ne diesen film braucht niemand und schon garnicht leute die klimt und schiele ihrer bilder wegen lieben

Being John Malkovich ne vergesst john malkovich und die ferres einfach nur lächerlich

gar kein stern würde ich geben wenn dies gehen würde

gruß

langweilig und bemüht      1 von 5 Punkten
Der Film ist langatmig, bietet fast keine Informationen und ist auf eine unangenehme Weise bemüht, kunstvoll und vieldeutig zu wirken....ich habe es nicht bis zum Ende geschafft.

Gepflegte Langeweile auf dennoch sehr hohem Niveau!!!      4 von 5 Punkten
Ich glaube, dass diese Überschrift es am besten beschreibt.

Der Film, so farbenvoll, kostümträchtig und geschichtsvoll er auch sein mag hat ein großes Problem, mit welchem er stets zu kämpfen haben wird.

Er ist leider ziemlich langweilig.
Jedenfalls vom Verlauf und den Ereignissen her.

John Malkovich, wen wundert es, überzeugt voll und ganz. Keine Frage.

Auch andere Schauspieler, wie V. Ferres, der aus den Brunetti Filmen bekannte Sergente und der Sohn von K. Kinski, N.Kinski, sind gut, aber nicht unbedingt herausragend.

Die Bilder sind toll, Kostümdesign und Ausstattung ebenso.
Der Pappschuber wirkt edel, die Extras sind o.k.

Fazit: Gesehen haben sollte man ihn schon; letztlich Geschmackssache. Ich finde ihn insgesamt gut und kann ihn durchaus empfehlen.

Wo Klimt draufsteht ...      2 von 5 Punkten
Wer nichts von Klimt weiss, ist hinterher genauso schlau, es werden nur einige Streiflichter aus seinem Leben gezeigt. Wer Klimt schon kennt, ist schnell enttäuscht, von seinem oppulenten Werk kommt wenig rüber. Wer einen interessanten Film sehen möchte, greift hier zur falschen DVD, die Minuten plätschern dahin. Wer einen Augenschmauss erwartet, irrt, der schöne John Malcovich sieht im Film zwar fantastisch aus, aber um ihn darzustellen, muss man doch keine falschen Erwartungen wecken. Wer Klimt erleben kann, sollte es tun: In einer Ausstellung. Mit einem Bildband. Mit einem Kalender. Da ist dann auch wirklich etwas Klimt drin. Die Erinnerung an diesen Film verblasst bei mir schon jetzt. Eine Bleistiftzeichnung von dem Meister, die ich vor ein paar Jahren im Museum gesehen habe, lässt mich noch immer nicht los.


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Voll normaaal! - Tom GerhardtVoll normaaal!
Tom Gerhardt, Hilmi Sözer, Veronica Ferres

DVD, 1. April 1999
     Verkaufsrang: 14370     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Voll normal halt!      5 von 5 Punkten
"Voll normaaal!" zählt eindeutig zu den besten Komödien Deutschlands. Das dreckige Klischee und die extra dümmlichen Witze sind einfach herrlich: Tom Gerhardt und Hilmi Sözer als verrücktes Duo Thommy & Mario sind sowieso Kult! Für Freunde des feinen Humors ist dieser Film allerdings nichts, für alle anderene in Muss! Der Mut zum dreckigen Witz hat leider über die Jahre nachgelassen wie man an dem äußerst schwachen "Siegfried" und den neueren Staffeln von "Hausmeister Krause" merkt.

Gerhardt live ist witziger - hier mehr geballtes Klischee      2 von 5 Punkten
Als ich den Film damals im Kino sah, war das wohl das Schlechteste, was ich bis dahin im Kino gesehen habe. Dabei ist Tom Gerhardt klasse - ich habe in mal live bei seiner Show "Dackel mit Sekt" gesehen, genial!
Allerdings, im diesem Film wird etwas zu dick aufgetragen. Jede Menge Klischees, jede Menge Dumpfsinn. Wie das eben immer so mit Komikern zu sein scheint: wenn ein Kinofilm kommt, dann ist der Stern schon am Sinken und das filmische Ergebnis oft eher unterirdisch.
Dennoch - wenn man wirklich 90 Minuten das Gehirn komplett abstellt, dann kann man sicher Spaß haben damit.
Zur DVD an sich kann ich nichts sagen, da ich sie nicht habe...

Voll Normaal ist voll gut !      5 von 5 Punkten
Voll Normaal ist alles, aber kein normaler Film. Bevor "Der Schuh des Manitu" gedreht wurde, war dieser Film die unerreichte Meßlatte des Deutschen Humors. Aber Achtung : nur für Leute geeignet, die Ihr Hirn für 90 Minuten abschalten können. Meiner Meinung nach wie vor ein Meilenstein der deutschen Komödie.

haben wir gelacht ...      4 von 5 Punkten
Der Film ist gut, lustig ... was wollen diese Kritiker, die den Film flach oder 'unter Niveau' oder 'ekelerregend' oder schändlich oder weiss der Kuckuck finden! Der Teufel soll sie holen und sie in einem hochsubventioniertes Theater oder Oper einsperren, dass ihre nieveauvollen Ansprüche befriedigt werden!


Mein alter Freund Fritz - Ulrich TukurMein alter Freund Fritz
Ulrich Tukur, Veronica Ferres, Anna Hausburg

DVD, 2. Juni 2008
     Verkaufsrang: 17979      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film Mein alter Freund Fritz, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.06.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Gut gemachter u. toll gespielter Film !!!      5 von 5 Punkten
Als Fan des Schauspielers Ulrich Tukur mußte ich mir natürlich die hier vorliegende DVD "Mein alter Freund Fritz" kaufen, da ich selbstverständlich auch das Making of usw. sehen wollte !!!
Und es hat sich definitiv gelohnt, denn es ist immer interessant den Schaupielern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.
Die Geschichte ganz kurz im Abriss, ein erfolgreicher Arzt, Prof.Dr.Harry Seidel, gespielt von Ulrich Tukur, erleidet einen Unfall u. wird von Stund' an von seinem bereits verstorbenen Freund Fritz Kessler, gespielt vom Neu Tatortkommissar Maximilian Brückner, "verfolgt", d.h. Prof.Seidel kann ihn sehen u. hören, alle anderen nicht, daher kommt es natürlich zu allerlei kuriosen Begebenheiten.
An der Seite von Prof.Seidel seine Ehefrau Lydia Seidel, gespielt von Veronica Ferres, u. dessen Tochter Eva Seidel, gespielt von Anna Hausburg.
Die weitere Besetzung kann sich ebenfalls sehen lassen, als intriganter Verwaltungsleiter Zach der Schauspieler Uwe Bohm, als Kollege von Prof.Seidel der Schauspieler Ernst Jacobi, usw., usw., jede Menge sehr guter Schauspieler, nicht zu vergessen als schwerkranker Patient der wunderbar spielende Schauspieler Otto Schenk.
Der Film greift einerseits die Thematik der Klassenmedizin, der medizinischen Versorgung als reines Geschäft, u. deren daraus resultierenden Folgen auf u. andererseits Überlegungen zum ewig aktuellen Thema, gibt es ein Leben nach dem Tod, u. wenn ja, wie könnte es aussehen.
90 Minuten kurzweilige Unterhaltung mit Tiefgang werden Ihnen bei diesem hervorragend gemachten Dieter Wedel Film geboten, ich habe mich jedenfalls glänzend unterhalten. Natürlich nicht zuletzt wegen dem von mir sehr gemochten u. geschätzten Ulrich Tukur, den es immer ein Vergnügen ist in seinen Rollen anzuschauen.
Von mir nur absolute Kaufempfehlung !!!


Die Rückkehr des Tanzlehrers (2 DVDs) - Tobias MorettiDie Rückkehr des Tanzlehrers (2 DVDs)
Tobias Moretti, Veronica Ferres, Maximilian Schell

DVD, 13. April 2004
     Verkaufsrang: 11596      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Feine Umsetzung eines Mankell Hits      4 von 5 Punkten
Liest man ein Buch und ist begeistert davon, ist das Anschauen einer Verfilmung meistens eine mehr oder weniger grosse Enttäuschung. Beim Lesen des Buches hat die Phantasie im Kopf selbst einen Film gedreht und der ist in der Regel viel besser als der "echte" Film.
Hier, bei der "Rückkehr des Tanzlehrers" liegt eine Ausnahme vor. Ich habe selten ein verfilmtes Buch gesehen, wo ich mich fast bei jeder Szene gesagt habe, ja, genau, so muss es aussehen; so hat sich das abgespielt
Das ist ohne Zweifel eine sehr subjektive Wertung, aber nichts desto trotz: Urs Eggers Film trifft Landschaft, Stimmungen und Personenen von Mankell genau. Tobias Moretti und Maximilian Schell liefern zwei hervorragende schauspielerische Leistungen ab. Das alles macht diesen Streifen wirklich sehenswert, ganz im Gegenteil zu den Wallanderverfilmungen mit Rolf Lassegard, die an Mankels Kriminalromane nie heranreichen.


Die Rückkehr des Tanzlehrers      5 von 5 Punkten
Kurz zum Inhalt:

Der pensionierte Polizeiinspektor, Herbert Molin, wird auf bestialische Art und Weise in seinem abgelegenem Haus im Norden Schwedens ermordet. Die grauenvolle Tat schockiert auch Stefan Lindmann, der lange Zeit mit Molin zusammengearbeitet hat.
Der krebskranke Polizist ( gespielt von Tobias Moretti) wollte es sich für ein paar Tage mit seiner Freundin und deren Tochter auf Mallorca gemütlich machen, fährt dann jedoch nach "Sveg"( dort wurde die Leiche entdeckt).

"Die Rückkehr des Tanzlehrers" ist ohne Zweifel einer der besten Mankell-Verfilmungen. Die Hauptdarsteller, Tobias Moretti (Stefan Lindmann), Veronica Ferres( Veronica Molin) und Maximilian Schell(Fernando Hereira) überzeugen vollkommen und glänzen in ihrer Rolle. Auch wenn ich das Buch von Henning Mankell noch nicht gelesen habe, glaube ich kaum, dass es diesem spannenden, unheimlichen und perfektbesetzten Film Konkurrenz
leisten kann.

Auch hier ist wieder mal das Buch besser      3 von 5 Punkten
Zum ersten Mal spielt in einem Mankell-Krimi nicht Kommissar Wallander die Hauptrolle und zum ersten Mal wird ein Mankell-Krimi außerhalb Schwedens verfilmt.
Doppelte Premiere, doppelte Herausforderung für Regisseur Urs Egger. Ihm gelingt es, die komplexe und vielschichtige Handlung der grandiosen Romanvorlage relativ kurzweilig und spannend auf Film zu bannen.
Tobias Moretti spielt Stefan Lindmann, einen krebskranken Kommissar, der trotz Krankheitspause hilft, den Mord an seinem ehemaligen Kollegen und Vaterersatz Herbert Molin aufzuklären.
Trotz drei Stunden Laufzeit geht dabei viel von der Faszination des Romans verloren. Die vielschichtige sozial- und geschichtskritische Handlung wurde gekürzt und mit Actionsequenzen aufgemotzt, die gut herausgearbeiteten Charaktere (allen voran der selbstzweiflerische Lindmann) wurden glatt gebügelt.
Trotz einiger Wermutstropfen - das Buch ist um Längen besser - ist "Die Rückkehr des Tanzlehrers" ein durchaus gelungener Krimi auf gehobenem Niveau. Herausragend ist der sichtlich gealterte Maximilian Schell.

Henning Mankell-Krimi als DVD - fand ich toll !      4 von 5 Punkten
Die beiden DVD's habe ich mir eigentlich geholt, weil ich ein Fan von Henning Mankell-Büchern bin. Die Serie um Kurt Wallander ist einfach nur genial. Die habe ich natürlich alle gelesen. Das Buch Die Rückkehr des Tanzlehrers" kannte ich noch nicht - so bin ich ganz unbefangen an die DVD herangegangen. Und die Verfilmung fand ich wirklich toll. Besetzt mit den Schauspielern Tobias Moretti, Veronica Ferres und Maximilian Schell hatte ich das Gefühl, die typische Atmosphäre von Mankell-Büchern jetzt zu sehen" - leise, eindringlich, immer ein bischen schwermütig, doch faszinierend und ich fand es vor allem spannend. Nicht die Spannung", die in einigen Action- Filmen so beliebt ist, so mit enorm viel Geschrei, dem kompletten Repertoire von Erzeugnissen der Waffenindustrie, 007-Akteuren und mindestens 1001 Toten. Es war m.E. die typische leise Spannung wie in den Mankell-Büchern mit ganz unspektakulären Helden, die ganz sicher keine Supermänner" sind - eher gegenteilig, denn sie schleppen selbst jede Menge an Problemen mit sich herum und das macht sie so sympathisch. Für mich fallen Mankell's Krimi-Bücher unter den Zwiebel-Krimi: Da gibt es den Mord und offensichtlich kein Motiv oder eines, das wohl doch nicht so ist, wie es offensichtlich aussieht. Und dann wird Schicht um Schicht abgetragen und jedes Mal ergibt sich ein anderes Bild und erst ganz zum Schluß kommt der Aha"- Effekt - wenn klar wird, warum wer was wann im Verlauf des Buches getan/gesagt hat. Das war auch hier in dem Film ganz hervorragend gemacht - wie gesagt, in Unkenntnis des Buches fand ich den Film wunderbar - und vor allem typisch Mankell-Stil. Ist ein Versuch wert - viel Spaß dabei.



Das Superweib - Veronica FerresDas Superweib
Veronica Ferres, Joachim Król, Thomas Heinze

DVD, 15. Mai 2007
     Verkaufsrang: 19339      Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen.

Preis: € 6,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Franziska, gespielt von Veronica Ferres (Rossini, Schtonk!), ist sorgsame Mutter und brave Hausfrau eines ständig abwesenden und untreuen TV-Regisseurs. Frustriert schreibt sie für ihren Scheidungsanwalt alle Eheerlebnisse nieder. Diese umfangreiche Biografie wird als Roman veröffentlicht und Franziska steht am Anfang einer erfolgreichen Schriftstellerkarriere. Doch dann verkauft ihr Verleger die Filmrechte zu ihrem Buch ausgerechnet an ihren Mann.

Sönke Wortmanns (Der bewegte Mann, Campus) verfilmte Das Superweib nach der gleichnamigen Romanvorlage von Hera Lind. Linds Heldin Franziska wächst in ihrer Einsamkeit vom braven Dummchen zur streitbaren Frau heran und fordert ihren Anteil am Glück der Tüchtigen. Sie weiß von ihrer Anziehungskraft auf Männer und setzt diese gewinnbringend ein. Sie ist bereit, auch außerhalb des schützenden Heimes ihre Frau zu stehen.

Ironischerweise stolpert Wortmann in dieselbe Falle wie der karrierehungrige Regiemacho seiner Geschichte. Das Superweib wird in der Verfilmung doch zum vamphaften Männertraum. Die feministische Kraft der Vorlage geht dabei verloren, der Humor jedoch nicht. So bleibt der Film eine unterhaltsame Komödie, deren Aussage nicht ernst genommen werden sollte, da frau sich sonst zu Recht empören müsste. Ob nun gewollt oder ungewollt, das Männer- wie das Frauenbild wird in gleichem Maße aufs Korn genommen. Insofern ist im Umfeld der Protagonistin für ausgleichende Gerechtigkeit gesorgt, so dass unbesorgt gelacht werden darf. Mit Starbesetzung: Heiner Lauterbach, Joachim Król, Thomas Heinze, Richy Müller, Liselotte Pulver. --Peter Kuhn

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Hera Lind Ist Fast Immer Dasselbe      3 von 5 Punkten
Ich habe einen guten Film - Mann fuer Jede Tonart - angeschaut. Der war lustig und hat was. Im Vergleich ist dieser Film fast tot, und irgendwie merkt man Hera Lind schon wieder mit der alten Geschichte. Es fehlt Komoedie, Lebendigkeit, und Thomas Heinze ist so beschraenkt in dieser Rolle, wo normalerweise er ganz herrlich sein kann - und Till Schweiger hat fast gar nichts zu tun.

Die Besetzung ist unterbeschaeftigt und das beste Stueck ist ganz am Anfang mit den beiden Kindern, danach wird's bergab und irgendwie leblos.

Schön das es solche Filme über das Leben noch gibt !      5 von 5 Punkten
Dieser Film schildert den jungentlichen Teil der Lebensgeschichte einer jungen Frau, die unter der Treuelosigkeit ihrers Ehemanns leidet, dieser, ein Starregiesseur, sieht seine Frau kaum noch da er meistens im Ausland tätig ist. Frustrier von diesem öden Lebenstil, zwischen Hausfrau und Mutter eines Kindes, beginnt die junge Frau, teile ihrer Jungend in eine Art Tagebuch niederzu schreiben. Irgendwann hat sie den Mut diese an einen Verlag zu schicken. Völlig unverhoft wird es nicht nur veröffentlicht, es wird sogar ein Bestseller. Mittlerweile, da es auch bald verfilmt wird mischt sich ihr Ehemann, der Regiesseur ein, nun beginnt ein Streit der beiden über die Art der Verfilmung. Dieser Film war irgendwie ergreifend, da die junge Frau immer gegen Ungerechtigkeiten zu kampfen hatte, die ihr angetan wurden. Sie macht den Charakter Wandlungsprozess von einer stillen schüchternen Frau, zu einem selbssicheren Menschen durch. Die Inszenierung ist wirklich gelungen, mit reichlich Humor vollen Szenen und einer überzeugenden schauspielerischen Leistung. Eben ein schöner Film für die ganze Familie.



Jedermann - Peter SimonischekJedermann
Peter Simonischek, Veronica Ferres, Tobias Moretti

DVD, 19. November 2004
     Verkaufsrang: 26850      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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JEDERMANN

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Thomas Bernhards Theaterstück Die Berühmten muss...      4 von 5 Punkten
...ins Vorprogramm des Jedermann. Die Salzburger Festspiele sind mittlerweile eine Institution geworden - wie Bayreuth für die internationale Wagner-Fan-Gemeinde - und das schon seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Festspiele selbst sind als Event aus der jährlichen Aufführung des Jedermann von Hugo von Hofmannsthal auf dem Salzburger Domvorplatz hervorgegangen. Der Ursprung der Festspiele ist der Jedermann.

Das Theaterstück Jedermann steht in einem merkwürdigen Gegensatz zu dem Eventcharakter dieses jährlichen Großereignisses in der Salzburger Innerstadt. In den 20er Jahren waren die Festspiele gedacht als internationales Friedensfest. Heute trifft sich die österreichische High Society auf dem Domplatz. Die Österreicher lieben solche Feste - wie den Wiener Opernball. Für das Mysterienspiel Jedermann könnte aber das Publikum der Festspielösterreicher auf dem Salzburger Opernvorplatz unpassender nicht sein.

Der Jedermann ist literarisch gesehen ein Mysterienspiel. Eine mittelalterliche Form, deren Botschaft auf einer ganz starken christlichen Gottgefälligkeit beruht. Sie ähnelt mehr einem Gottesdienst als einem High-Society-Event im 21. Jahrhundert. Das Mysterienspiel sagt in jeder Szene, in jeder Zeile, in jedem Dialog seiner gereimten Sprache: liebe Deinen Gott, sei gottgefällig, sei dankbar, sei mildtätig, achte Gottes Gesetze. Der Jedermann ist kein übliches Theaterstück, mit dem das Publikum einen Abend verbringt, um dann wieder nach Hause zu gehen. Der Jedermann hat noch eine Botschaft, die jeder im Publikum befolgen muss: Geh nach Hause und tue Gutes. Vertieft wird diese einfache Botschaft im Mysterienspiel noch durch das Auftreten allegorischer Gestalten: Tod, Teufel, Buhlschaft/ Geliebte, Mammon, Glaube sind die personifizierte Gedankenwelt dieser einfachen christlichen Botschaft in diesem mittelalterlichen Spiel. Der Tod ist die Rache Gottes gegen Jedermann, weil der Gott durch seinen Lebensstil beleidigt. Der Teufel versucht ihn in die Hölle zu entführen. Der wiedergefundene Glaube rettet Jedermann in den Himmel. Mammon muss zurückbleiben. Gott gelingt es, den sittlich verkommenen Jedermann eine Stunde vor seinem überraschenden Tod wieder auf den Pfad der Tugend, Demut und Gottesfurcht zurückzuführen. Diese einfache christliche Botschaft treibt das Publikum jährlich zur Extase auf den Domvorplatz. Keiner dieser Festspielösterreicher bemerkt, dass er selbst als Jedermann im Stück vorkommt. Die Botschaft des Stückes ist auf jeden einzelnen Jedermann im Publikum gemünzt. Keiner kapiert das. Alle sind zu berauscht vom Zuprosten.

Viele Schauspieler, die in den vergangenen Jahrzehnten die eine oder andere Rolle - auch die allegorischen - spielen konnten, nutzten diese Aufführung als Karrieresprungbrett. Die Buhlschaft oder den Jedermann in Salzburg spielen zu können, bedeutete eine enorme Aufwertung des Marktwertes eines Schauspielers.

Bisher ist den Festspielen noch nicht gelungen, die morbide Thematik und das rauschende Fest miteinander zu verbinden. Salzburg ist ähnlich dekadente geworden wie die Wagner-Verehrung in Bayreuth. Der erste Krtiker der schwülstigen Wagner-Musik war Nietzsche. Ganz ähnlich ätzend reagierte auch Thomas Bernhard mit seinem Stück Die Berühmten auf die Dekadenz der Salzburger Festspile. Deshalb müsste sein Stuck als Pflichtbeitrag ins Vorprogramm jeder Aufführung des Jedermann in Salzburg. Das würde alle wieder zur eigentlichen Botschaft des Jedermann zurückführen: Demut, Bescheidenheit, Gottesfurcht...

Sieht man vom Drumherum einmal ab, dann hat eine solche Aufführung etwas Packendes. Man fühlt sich weit zurückversetzt ins Mittelalter. Irdische und himmlische Mächte kämpfen um eine kleine verirrte Seele. Wie der Kampf entschieden wird, ist vorher schon klar. Jedermann tot, Seele gerettet.

Die schauspielerischen Leistungen müssen noch erwähnt werden. Veronika Ferres spielt die Buhlschaft sehr jugendlich und erotisch in all diesem Todeszauber. Sie hat aber nie eine wirkliche Chance beim Publikum anzukommen. Man hat den Eindruck, ihr einziger Nachteil ist, dass sie aus NRW kommt. Die Festspiele sind ein österreichisches Ereignis. Eine Buhlschaft aus Solingen hat da nichts verloren.

Dem Casting ist - sozusagen mit unfreiwilliger Komik - ein großer Wurf mit der Besetzung des Jedermann gelungen: Peter Simonischek. Simonischek sieht aus wie ein Zwilling, besser: wie eine Klon von Maximilian Schell. Man verwechselt ihn ständig mit ihm. Er ist immer ein Anderer. Ideal für die Besetzung des Jedermann. Er hat keine Identität, er ist ja Jedermann. Er ist alle, die da sitzen.

Das eigentliche Ärgernis dieser Salzburger Aufführung ist das Gebrüll auf der Bühne. Der Jedermann ist eine Mysterienspiel. Ein mittelalterliches Stück, in dem es für unseren Jedermann, Zitat: ans Sterben geht. Ein gesunder, wohlhabender und immer vom Sex besessener kleiner Mensch wird in diesem Mysterienspiel von Gott hingerichtet, um an ihm ein religiöses Exemple zu statuieren. Das setzt eine paar Momente der Reflexion und Einkehr voraus. Die gibt es kaum. Die paar Tausend Leute auf dem Vorplatz wollen was verstehen und unterhalten werden. Deshalb brüllen sich alle fast die Seele aus dem Leib. Zwischen literarischer Vorlage und Aufführung gibt es kaum eine Beziehung auf dem Vorplatz. Deshalb gibts einen Punkt Abzug!

Noch einen Punkt Abzug müsste es dafür geben, dass die Festspielösterreicher die Botschaft des Jedermann auch nach knapp einem Jahrhundert Festspielzeit noch nicht erkannt haben: tue Gutes, verachte nicht Deinen Gott! Sie kommen nur, um zu feiern. Wenn das Salzburger Beispiel Schule machte, werden sich bald Gangsta und Räuber osteuropäischer Mafiafamilien zu ihren Berliner Festspielen treffen, um sich dort alljährlich eine Aufführung von Brechts Dreigroschenoper anzusehen. In den Moritaten von Brecht feiern sie die Begnadigung von Meckie Messer. Unsere Festspielösterreicher feiern dann in Salzburg immer noch ihre eigene Hinrichtung. Prost.






Kein Himmel über Afrika (2 DVDs) - Veronica FerresKein Himmel über Afrika (2 DVDs)
Veronica Ferres, Jean-Hugues Anglade, Enrico Mutti

DVD, 25. Februar 2005
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FSK 12

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Dieser Film hat nichts mit einer kitschigen Dokumentation über Ostafrika zu tun...      5 von 5 Punkten


Wer das möchte sollte sich Hatari, oder Jenseits von Afrika ansehen.
Bei beiden kommt der vielleicht von vielen gesuchter Hollywood -Kitsch super rüber!
Dieser Film ist die wahre Geschichte einer Deutschen Frau in Ostafrika und will auf das eingehen, was dieser Frau wiederfahren ist...
Ihre Geschichte ist sehr mitreißend !
Ich bin enttäuscht von denen, die das hier überhaupt nicht verstanden haben...
Ich kenne Afrika und die Geschichte dieser Frau ist über Tansanias Grenzen weit hinausgetragen worden.
Mein Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Film!


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Die Chaos-Queen - Veronica FerresDie Chaos-Queen
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DVD, 3. Dezember 2007
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Veronika Ferres spielt hier die alleinerziehende Mutter Luise Schumann, deren Sohn Arthur sich mit Hilfe des Detektivs Lucky auf die Suche nach seinem Vater macht, um so dem befürchteten Eingreifer des Jugendamts zu entgehen.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Das totale Chaos - aber geil :-)      5 von 5 Punkten
Man, was war ich froh, als ich sah, dass dieser geniale Film endlich auf DVD erschienen ist. Denn die alte VHS war dann doch schon etwas ausgeleiert.
Es geht in dem Film um eine alleinerziehende Frau, die ihr Leben in den Griff bekommen muß: Das Jugendamt droht, die neugierige Nachbarin nervt, und dann noch von der Polizei gejadt....
Es gibt viele wirklich lustige Stellen im Film. Die Story ist stellenweise natürlich etwas überzogen, aber alles in allem ein sehr sehenswerter Film. Und bei dem Preis kann man eh nichts falsch machen.
Fazit: Kaufen, und ab ins Chaos :-)


Voll normaaal! - Tom GerhardtVoll normaaal!
Tom Gerhardt, Hilmi Sözer, Veronica Ferres

DVD, 1. August 2004
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Voll Normaaal??      4 von 5 Punkten
Ich gebe dem Film 4 Sterne, weil er nicht ganz so lustig ist, wie Ballermann 6. Trotzdem ist er kult und einfach nur so sch***, dass er schon wieder gut ist ;)

grandios!!      5 von 5 Punkten
Es geht daran vorbei. Mann muss es einfach sagen, ohne Entschuldigung oder langes Lamentieren , es ist wohl'' die'' deutsche Komödie des letzten Jahrhunderts. Kein anderer FILM zeugt wohl mehr das reale Verhalten der deutschen Prollkultur in den letzten 20 Jahren. Und darauf ein kühles Ramsdörfer KöLSCH. Prost!

Die wohl asozialste Komödie Deutschlands      4 von 5 Punkten
"Voll normaaal" von 1994 ist etwas schwierig zu bewerten, da der Film nur eine bestimmte Zielgruppe von Zuschauern anstrebt.
Eine Gruppe, die sich gern über peverse Handlungen asozialer Menschen erfreut, ekelerregende und niveaulose Situationen, die man unterhaltsam empfindet, da man dies so im realen Leben nie wirklich erleben wird.
Zu dieser Gruppe gehöre wohl auch ich.
Willkommen in der Welt, in der unterdurchschnittlich bezahlte Alkoholiker mit ihren Mopeds ihr Unwesen in der Großstadt Köln treiben, sich überall verschulden, unbeliebt machen, auf nichteingeladene Parties gehen und durchgehend zu dem Blödsinn stehen, den sie veranstalten.
Willkommen in der Welt, in der man nicht sofort wegen jeder Kleinigkeit seinen Arbeitsplatz verliert und in der eine total unfähige Familie ihr Leben scheinbar kontrollieren kann.
Willkommen in der Welt der Anarchie!

Ja, das war nur der grobe Inhalt dieses Klassikers.
Wer diese Welt nicht akzeptieren kann oder möchte, dem rate ich unbedingt von dem Kauf ab.
Dieser Film ist hundertprozentig frei von achso romantischen Szenen und halbherzigen Scherzen einer durchschnittlichen deutschen Komödie.

Wenn Sie wollen, zitiere ich einmal den Inhalt des Films, der auf der Rückseite der DVD zu finden ist:
"Tommie ist der absolute Looser im Heimatviertel Köln-Kalk: Keine Kohle, keine eigene Wohnung, keine Freundin. In der Auspuffwerkstatt, in der er malocht, ist der Meister ständig sauer auf ihn. Doch Tommie ist tierisch gut drauf: Der Videofreak träumt sich begeistert durch die Phantasiewelten der Filmkunst, vorzugsweise mit dem Oberweitenstar Gianna S. in der Hauptrolle. Tommie sammelt Auspuffe. Als er ein besonders kapitales Exemplar vom Protz-Mercedes des Luden Jupp stielt, kriegt er richtig Ärger. Zwar bringt er Jupp den Auspuff notgedrungen wieder, doch dessen tödliches Ultimatum, bis abends um Punkt sieben eine Kiste der seltenen Biermarke "Ramsdorfer Kölsch" zu beschaffen, erweist sich als irrsinnig schwierig. Denn ausgerechnet zur selben Zeit wird Gianna S. in der Stadt erwartet..."

Der Inhalt scheint insgesamt ein wenig belanglos, aber ich finde ihn persönlich werte ich ihn ziemlich hoch, da sich heutzutage kein Produzent mehr trauen würde einen so niveaulosen Film herauszubringen.
Eine Seltenheit, den man als Klassiker betrachten kann.
Dazu kommt noch, dass mir der Film schon früher gefallen hat, hat dieser automatisch einen gewissen Wert für mich.
Insgesamt bilden der deutsche Comedystar Tom Gerhardt ("Tommie") und der deutsch-türkische (für mich lustigere) Schauspieler Hilmi Sözer ("Mario") ein zusammenpassendes Team, das Hand und Fuß hat. Die bekannte Schauspielerin Veronica Ferres (als Schwester von Tommie) dagegen spielt eine nicht überragende Rolle und reduziert mit ihrem dauerhaft genervten und zickigen Getue ihr Image als eine der guten deutschen Darstellerinnen.
Der Sexstar Dolly Buster ("Gianna S.") ist als Schauspielerin auch nicht representativ und weist nur als Gastauftritt ander Tätigkeiten auf, die nicht von großer Bedeutung spielen.
Von großer Bedeutung aber spielt Eddie Steinblock ("Jupp"), der sich jederzeit im Unterhemd-Muskelshirt sehen lässt und Gegner der beiden Hauptdarsteller ist.
Dazu ist der Produzent Bernd Eichinger, der schon unter anderem den erfolgreichen "Werner - Beinhart" Film (1990) von Rötger "Brösel" Feldmann produziert hat und letztendlich der Regiesseur Ralf Huettner.

Einzig und allein ziehe ich den Stern aufgrund der miserablen DVD-Ausstattung ab (kein Booklet, kaum Extras außer sehr knappe Bio- und Filmografien der Darsteller Tom Gerhardt, Veronica Ferres und Dolly Buster).
Außerdem hätte ich mehr auch eine bessere Filmqualität der Kamera gewünscht, aber da der Film ja schon für 1994 relativ alt ist, kann man darüber noch hinwegsehen.


FAZIT:
Wie bereits erwähnt, ein Klassiker des "schlechten Geschmacks".}
Entweder man mag oder hasst die beiden Hauptdarsteller.
Nur an bestimmte Leute zu empfehlen, der Kaufpreis ist für die Qualität und DVD-Ausstattung aktzeptabel.
Bin zufrieden mit dem Produkt, das Paket ist dann auch schon nach nur zwei Tagen bei mir erschienen.

Warum keine 0 Sterne?      1 von 5 Punkten
Einer der dümmsten Filme, die es gibt. Warum wird er eigentlich ständig wiederholt? Eigentlich müsste es hierfür 0 Sterne geben.

Wir haben jetzt Weltverbot!      5 von 5 Punkten
Das Voll normaaal! wohl die beste Comedy Produktion aus Deutschland ist darüber muss man sich glaube ich nicht mehr wirklich streiten denn kein Film war so voll gespickt von dreckigen und Hirnlosen Witzen wie dieser Film und zudem noch spielen die 2 Voll Proleten Tommy & mario die Hauptrolle als Ober-macker von Köln-kalk jedoch geraten sie immer wieder in Problemen gerade durch Tommy's faszination zu Auspuffen an fetten Schlitten.Jedoch das Highlight der woche ist für die Jungs das am Freitag abend Gianna S. im Freelife tanzt und die beiden sind natürlich auch da aber bis dahin gibt es viele Probleme zu bewältigen so z.b. muss Tommy bis 19 uhr den geklauten Auspuff vom Freier Jupp wieder dran montieren sonst gibt es Köln-Kalk verbot doch der sieht den Tourbus von Gianna S. und so versucht er kurzer hand mit der eh schon wenig vorhandenen zeit auch noch dem Bus hinterher, zudem verzockt er sich beim Hütchenspiel und erfindet dann das bekloppteste Spiel das ich je gesehen habe nämlich "Commando Pimperle" und legt somit den Kerl der ihn vorher noch viel geld gekostet hat mittles seines dümmlichen spiels auf#s kreuz und besorgt die bedingung die ihm der Freier Jupp ebenso gestellt hatte, nämlich ein kasten Ramsdorfer Kölsch zu besorgen naja und dann graben die Jungs noch ne ganze Party um und und und......

Dieser Film ist nix für Freunde des Gepfelgten Witzes , denn der wird hier nix zulachen bekommen.Eher jemand der auch über die Dümmsten und Dreckigsten Witze lachen kann ist hier genau richtig und diese Reihe sollte sich ja noch so genial bis Ballermann 6 weiter wie ein Roter Faden ziehen und gerade bei dem Preis sollte man zugreifen!


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Voll normal halt!      5 von 5 Punkten
"Voll normaaal!" zählt eindeutig zu den besten Komödien Deutschlands. Das dreckige Klischee und die extra dümmlichen Witze sind einfach herrlich: Tom Gerhardt und Hilmi Sözer als verrücktes Duo Thommy & Mario sind sowieso Kult! Für Freunde des feinen Humors ist dieser Film allerdings nichts, für alle anderene in Muss! Der Mut zum dreckigen Witz hat leider über die Jahre nachgelassen wie man an dem äußerst schwachen "Siegfried" und den neueren Staffeln von "Hausmeister Krause" merkt.


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