DVDs: Xenia Ferchner

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Antares - Studien der Liebe - Petra MorzéAntares - Studien der Liebe
Petra Morzé, Hary Prinz, Xenia Ferchner

DVD, 27. März 2006
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Universum Film Antares - Studien der Liebe, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 24.04.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Geschichten einer Großstadt.      3 von 5 Punkten
Eva ist Krankenschwester, verheiratet und hat ein Kind. Alles erscheint wohl geregelt. Doch zudem hat Eva eine wilde leidenschaftliche Affäre mit einem verheirateten Mann. Alles ist unter Kontrolle, denn dieser Mann verweilt nur noch wenige Tage in der Stadt. Aber diese kurze Zeit nützen die beiden kreativ aus.

Sonja, eine Generation jünger, ist Kassiererin in einem Lebensmittelgeschäft und hat einen jugoslawischen Freund. Auch diese Beziehung scheint auf den ersten Blick intakt, bis der Zuschauer erfährt das die zunächst erscheinende krankhafte Eifersucht von Sonja begründet ist.

Der Freund von Sonja hat eine Beziehung zu der von ihrem Mann getrennt lebenden Nicole. Nicole hat einen Sohn. Ihr Ex ist zudem äußerst gewalttätig. Die Übergriffe erstrecken sich auch auf Sonjas Freund.

Die Handelnden scheinen ohne Rücksicht auf ihre Partner ihre Affären auszuleben. Im Finale treffen sich alle irgendwie in dem Krankenhaus wo Eva arbeitet. Evas Geliebter wird von Nicoles Ex angefahren und hat sich dabei den Arm gebrochen. Sonja begeht einen Selbstmordversuch mit Tabletten, kann aber gerettet werden.

Die erste Geschichte mit Eva und ihrem Geliebten kommt stark und intensiv beim Zuschauer an. Die gezeigten Szenen wirken kreativ, spannend und echt. Die beiden anderen Storys sind seicht, plätschern vor sich hin und scheinen den Restfilm auffüllen zu wollen. Hier kommen dann leider nur noch Klischees zum Einsatz. Dennoch bleibt eine gewisse Restspannung bis zum Ende erhalten.


DIE ÖSTERREICHER MAL WIEDER      5 von 5 Punkten
Manchmal sitzt man ja da und weiß nicht, ob man einen österreichischen Film sehen will oder nicht. Bestimmt denken die Österreicher genau dasselbe über die deutschen Filme. Oft fällt es einem ja schwer den Dialogen zu folgen - den österreichischen - und man greift zwischendurch auf die Untertitel zurück.
Antares ist ein wenig mit Böse Zellen und Amores Perros verwandt und einer der Episodenfilme, die sich nicht zu sehr ausweiten, so daß man der Handlung leicht folgen kann. War Böse Zellen hart und gnadenlos, sind die Geschichten bei Antares fast schon zart.
Manch einer mag sich bei der ersten Episode erschrecken und denken, sowas schaue ich doch nicht. Bitte dranbleiben. Es macht Sinn und ist lohnenswerter als Amores Perros und zusätzlich schöner gefilmt.
Neubauten, kahle Flure, die Nacktheit des simplen Daseins. Ein tanzendes Mädchen. Werbeplakate. Erhellte Fenster. Der Nebel, der zwischen den Häuserschluchten aufsteigt. Ein Hund mit eingezogenem Schwanz.
Antares hat eine beunruhigende Tiefe und die Schauspieler sind erste Sahne, jeder Charakter ideal besetzt.
Zum Schluß saß ich da und bereute es, daß ich am Ende des Filmes angekommen war. Ich wollte mehr von den Geschichten hören. Besonders von dem Jugo und seinem Schatzi. Wenn Jugos von sich erzählen, werde ich als Jugo hellwach.
Auf zum nächsten österreichischen Streifen.


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