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Transporter - The Mission                        [Blu-ray] - Francois BerleandTransporter - The Mission [Blu-ray]
Francois Berleand, Jason Statham, Amber Valletta, Alessandro Gassman

Blu-ray, 23. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 1395      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 26,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

***DER ALDI-WILLIS zum 2.***      2 von 5 Punkten
Wieder Proletenkino vom Feinsten in einer wirklich Spitzenqualität.
Ein Film von Luc Besoffen.
In der Hauptrolle Jason Statham auch genannt der Aldi-Willis.
Bin nun doch aus unserer Dorfvideothek ausgetreten...(siehe Rezension Teil 1)....





Top-Bluray.      5 von 5 Punkten

Den Film möchte ich hier weiter nicht bewerten,-mir gefällt eigentlich alles aus Luc Bessons Werkstatt und Fan von Jason Statham bin ich sowieso.

Das Bild der BR ist zu jedem Zeitpunkt knackscharf,plastisch und kontrastreich,-dagegen kann die bisherige DVD-Fassung nur verlieren.

Der Ton ist kristallklar und an Dynamik kaum noch zu toppen!

Also-absolute Kaufempfehlung von mir.


Die Kreuzritter - Thure RiefensteinDie Kreuzritter
Thure Riefenstein, Johannes Brandrup, Alessandro Gassman

DVD, 14. Februar 2008
     Verkaufsrang: 5026      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die Zeit der Kreuzzüge - eine wahrlich faszinierende Epoche. Das "finstere" Mittelalter zieht auch heute noch die Menschen in seinen Bann. Gilt es doch als ein Zeitraum, in dem Religion und Aberglaube regierten. Zivilisatorischer Fortschritt, Wissenschaft und Technik spielten kaum eine Rolle. Nur die Kirche und einige wenige weltliche Herrscher hatten das Sagen. Klar, dass in einer Zeit, die so von der Institution Kirche geprägt wurde, religiöser Eifer nicht fern lag. Als sich die Lage für die Christen in Jerusalem und dem Heiligen Land durch zunehmende Repressionen der Muslime verschlechterte, rief der Papst im Namen der Kirche zum "Heiligen Krieg" gegen die Ungläubigen und zur Befreiung des gelobten Landes auf. Ein gewaltiges Heer so genannter Kreuzritter machte sich auf den Weg gen Jerusalem, um die Stadt für die Christenheit zurückzuerobern. Nahezu 200 Jahre (1095-1291) herrschte mit wechselndem Erfolg und mit diversen Anläufen ein erbitterter, blutiger Krieg, der Stoff für unzählige Mythen, Bücher und Filme bot und immer noch bietet...

Vor dem historischen Hintergrund dieser Jahre, spielt auch Die Kreuzritter aus dem Jahre 2001. Ursprünglich als zweiteilige Miniserie in europäischer Co-Produktion für das Fernsehen entstanden, versammelt der Schweizer Regisseur Dominique Othenin-Girard eine Vielzahl, vor allem deutscher Stars, vor der Kamera. So wirken unter anderem Armin Mueller-Stahl (Die Manns - Ein Jahrhundertroman, Shine - hierfür erhielt er sogar eine Oscar-Nominierung), Uwe Ochsenknecht (Männer, Das Boot) und Thomas Heinze (Allein unter Frauen, Der Wixxer) in dem 189-minütigen Epos mit. Für zusätzlichen Glanz sorgt Altmeister Franco Nero, der als Django Filmgeschichte geschrieben hat. Mit Hilfe dieser prominenten Besetzungsliste sowie einer grandiosen, authentischen Ausstattung, gelingt es dem Streifen meisterhaft, die längst vergangene Epoche zu neuem Leben zu erwecken.

Nach der Rückkehr des Baron William (Dieter Kirchlechner) aus dem Heiligen Land kommt es in der Heimat schnell zum Streit zwischen seinem eigenen Haus und dem Fürstenhaus der Corrados (Uwe Ochsenknecht). Als William infolgedessen ermordet wird, flieht dessen Sohn Richard (Johannes Brandrup) mit seinen Freunden Peter (Alesssandro Gassman) und Andrew (Thure Riefenstein) geradewegs in den nächsten Kreuzzug, der der Befreiung Jerusalems gilt. Unterschiedlicher können die Drei eigentlich kaum sein: Andrew ist Schäfer, Peter ein Glockengießer und zudem der uneheliche Sohn einer christlichen Mutter und eines muslimischen Vaters. Richard schließlich ist der tiefreligiöse Spross aus adligem Hause. Kein Wunder, dass die Gemeinschaft der jungen Männer nicht von langer Dauer sein kann: Die brutalen Methoden der Kreuzfahrer sorgen für Spannung unter den Freunden, und nach einem blutigen Angriff auf ein jüdisches Kloster gehen sie schließlich getrennte Wege. Andrew bleibt bei den Rittern, während sich Richard und Peter mit der Jüdin Rahel (Barbora Babulova) zusammentun, deren Vater, ein Rabbi, bei dem Ansturm auf Jerusalem ums Leben gekommen ist. Zusätzliches Feuer gewinnt die Situation dadurch, dass sich sowohl Andrew als auch Peter in die attraktive Rahel verliebt haben. In Jerusalem herrscht große Not: Die Muslime haben die Christen aus der Stadt vertrieben und sind in großer Furcht vor christlichen Spionen. So gelingt es Peter, Richard und Rahel nur mit einer List in die Stadt zu gelangen. Doch schon kurz darauf wird Richard verhaftet. Als die Kreuzritter, mit Andrew an der Spitze, vor den Toren Jerusalems auftauchen, kommt es zum großen Showdown. Denn Peter ist zu den Muslimen übergelaufen, um seinen gefangenen Freund Richard zu retten...Kann die alte Freundschaft den Krieg und den Hass zwischen den Religionen überwinden? Und wer gewinnt schließlich Rachels Herz? Spannung pur bis zur letzten Minute ist garantiert in diesem History-Drama im Rittergewand....


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

... aufwendige TV-Unterhaltung ab 12 Jahre      3 von 5 Punkten

Einmal nicht aus römischer Sicht zeigt dieser epische Historienschinken aus deutsch-italienischer TV-Produktion die "Befreiung Jerusalems" mit europäischen Starschauspielern. Obwohl bestens ausgestattet spielt dieses, in vielen Teilen zähe Romanzen- und seichtes Abenteuerspektakel im frühen Mittelalter vor teilweise falschen Requisiten und mit vielen falschen geschichtlichen Inhalten und Interpretationen.
Einfache, langatmige Dialoge, wirre, regungslose Gesichter leidlicher Schauspielkunst in Großaufnahmen und fast slapstickartige Kampfszenen sollen den Film wohl für alle Schichten ab 12 Jahre verständlich machen.

Bleibt eine nette Liebesgeschichte mit sozialem Aufstieg und Happy End sowie ein unterhaltsames Hauen, Stechen und Säbelrasseln auf zwei Schauplätzen, geeignet für alle Altersklassen und für einen entspannenden Abend mit bunten Bildern.


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Caos calmo - Nanni Moretti; Valeria Golino; Isabella Ferrari; Alessandro Gassman; Blu Yoshimi Di Martino; Hippolyte Girardot; Kasia Smutniak; Silvio Orlando; Alba RohrwacherCaos calmo
Nanni Moretti; Valeria Golino; Isabella Ferrari; Alessandro Gassman; Blu Yoshimi Di Martino; Hippolyte Girardot; Kasia Smutniak; Silvio Orlando; Alba Rohrwacher

DVD
     Verkaufsrang: 34574     

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Pietro Paladini ha da poco perso sua moglie Lara, morta all'improvviso in un giorno d'estate. In quel momento lui non è con lei, è al mare e sta salvando la vita ad un'altra donna, una sconosciuta. Sua figlia Claudia ha dieci anni e frequenta la quinta elementare. Pietro la accompagna il primo giorno di scuola e decide di aspettarla lì fuori fino alla fine delle lezioni. Anche il giorno seguente Pietro rimane lì e il giorno dopo ancora. Pietro si rifugia nella sua auto ed osserva il mondo, scoprendo a poco a poco il lato nascosto degli altri. I suoi capi, i colleghi, i parenti vanno da lui per farlo reagire e consolarlo ma finiscono col raccontargli il loro dolore fino ad arrendersi davanti alla sua incomprensibile calma.



Hamam - Das türkische Bad - Alessandro GassmanHamam - Das türkische Bad
Alessandro Gassman, Francesca d'Aloja, Carlo Cecchi

DVD, 5. Januar 2001
     Verkaufsrang: 29778     

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Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte lang war Italien gerade für Nord- und Mitteleuropäer ein Land der Sehnsucht, ein romantisches Reich, in dem das Leben anderen Gesetzen unterworfen ist und einem anderen Fluss der Zeit folgt. Doch davon kann heute nicht mehr die Rede sein. Italien ist längst Teil der ganzen völlig unromantischen westlichen Welt. Der Blick der Sehnsucht geht auch von dort aus weiter in andere Richtungen, zum Beispiel nach Istanbul. In Ferzan Ozpeteks Debüt Hamam - Das türkische Bad wird die Metropole an der Schwelle zum Orient zur magischen Stadt, die zwei italienische Yuppies, den Innenarchitekten Francesco (Alessandro Gassman) und seine Frau Marta (Francesca D'Aloja), völlig verzaubert.
Francesco erbt das Haus seiner vor langer Zeit in die Türkei ausgewanderten Tante und reist nur nach Istanbul, um die Sache so schnell wie möglich zu regeln, den Besitz zu verkaufen und wieder zurückzukehren. Aber der Orient entwickelt einen mächtigen Sog für den zunächst ziemlich widerlichen Karrieristen. Er eröffnet ihm den Blick auf eine Welt mit anderen Werten, die langsam sein Leben übernehmen. Er entschließt sich das Haus der Tante, ein ehemals prunkvolles Dampfbad, zu renovieren - Istanbul als verwunschenes Reich, in dem geheime, nicht einmal erahnte Sehnsüchte Gestalt annehmen.
Hamam ist eine Liebeserklärung an das alte, noch nicht ganz ins 20. Jahrhundert eingetretene Istanbul mit all seinen langsam versinkenden Traditionen. Die Art, in der Ferzan Ozpeteks Film diese eigene Welt romantisiert, stellt sein Debüt in eine Reihe mit Thomas Manns Der Tod in Venedig und Wayne Wangs grandiosem Chinese Box. Immer geht es um Orte, an denen ab einem gewissen Zeitpunkt das Fremde zum Vertrauten wird. Dann verliert die Heimat ihren Reiz und eine Rückkehr scheint sinnlos. Es bleibt nur das Verweilen in der heimisch werdenden Fremde, bis zum Ende, das manchmal der Tod und manchmal ein neues Leben sein kann. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Schöner Film auch über das "alte" Istanbul      5 von 5 Punkten
Das Hamam ist ein Film, der eher ruhig und besinnlich ist, was nicht heißen soll, dass hier ein zwar atmosphärischer, sonst aber langatmiger Film zu erwarten wäre. Im Gegenteil, die Geschichte, besonders in der Beziehung des Paares in der Hauptrolle, ist von starken Konflikten geprägt und das Aufeinandertreffen zweier Kulturen tut hier sein übriges. Im Mittelpunkt steht die alte türkische Badekultur, die des Hamam, des Dampfbades. Der Film ist neben Beziehungsdrama vor allem auch ein Nachruf auf das Schwitzen in dieser besonderen Atmosphäre. Hier sehr schön dargestellt. Interessant ist bei diesem Film auch die Kulisse, des alten Stadtteils mit seinen Holzhäusern und der dörflichen Struktur. Besonders hervorheben möchte ich auch noch den Soundtrack, der mir sehr gut gefallen hat. Einfach mal ein schöner Film.


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Die Kreuzritter - The Crusaders - Franco NeroDie Kreuzritter - The Crusaders
Franco Nero, Uwe Ochsenknecht, Alessandro Gassman, Barbara Bobulova, Johannes Brandrup

DVD, 4. September 2006
     Verkaufsrang: 33088     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

... aufwendige TV-Unterhaltung ab 12 Jahre      3 von 5 Punkten

Einmal nicht aus römischer Sicht zeigt dieser epische Historienschinken aus deutsch-italienischer TV-Produktion die "Befreiung Jerusalems" mit europäischen Starschauspielern. Obwohl bestens ausgestattet spielt dieses, in vielen Teilen zähe Romanzen- und seichtes Abenteuerspektakel im frühen Mittelalter vor teilweise falschen Requisiten und mit vielen falschen geschichtlichen Inhalten und Interpretationen.
Einfache, langatmige Dialoge, wirre, regungslose Gesichter leidlicher Schauspielkunst in Großaufnahmen und fast slapstickartige Kampfszenen sollen den Film wohl für alle Schichten ab 12 Jahre verständlich machen.

Bleibt eine nette Liebesgeschichte mit sozialem Aufstieg und Happy End sowie ein unterhaltsames Hauen, Stechen und Säbelrasseln auf zwei Schauplätzen, geeignet für alle Altersklassen und für einen entspannenden Abend mit bunten Bildern.


enttäuschend      2 von 5 Punkten
Mal wieder typisch deutsche TV.Kost.
Zwar hat man in diesem Film nicht mit großen Effekten gespart und ein paar oppulente Schlachtszenen entworfen, welches schon teilweise Hollywoodniveau erreicht, doch die Story blieb auf der Strecke. Mit einem guten Drehbuch hätte man das erwähnte Juwell schaffen können, doch tiefsinnige Charaktere sucht man vergebens, im Gegenteil, sie sind oberflächlich und stereotyp, kein vergleich zu den ausgefeilten Nebencharakteren aus Königreichd er Himmel.
Unterstrichen wird dies durch die blase darstellung der Hauptdarsteller, welche nur durch das nuancierte Spiel einiger Nebendarsteller, wie Altstar Franco Nero aufgewertet wird.
Dazu haperts an guten Kostümen und einer ausgefeilten Tontechnick. Sorry, nur 2 Sterne, einen für Nero und einen für die tricktechnik

Eine echte Überraschung dieser Geheimtipp      5 von 5 Punkten
Drei junge Männer aus Aurocastro beschließen gemeinsam am nächsten Kreuzzug teilzunehmen. Da ist Martin (Alessandro Gassman) der Ziehsohn des Gelehrten Alessio (Armin Müller-Stahl). Er will als Pilger des Friedens nach Jerusalem reisen. Sein bester Freund Andreas (Thure Riefenstein) ist nur ein Schafhirte aber ein begnadeter Haudegen. Ihn lockt das Abenteuer und die Aussicht auf Ruhm ins Heilige Land. Der dritte im Bunde ist der normannisch-italienische Grafensohn Richard (Johannes Brandrup). Nach dem Mord an seinem Vater will der fromme und zutiefst gläubige Richard in Jerusalem Erlösung finden.
So lassen sich die drei zu einem normannischen Kreuzfahrerheer rekrutieren und durchlaufen einen unerbittlichen Drill im Vorfeld der Reise. Aber auch der Zug nach Jerusalem gestaltet sich als blutig und brutal und zehrt an ihrem Gewissen, denn sie stellen fest, dass man sie über die Hintergründe des Kreuzzuges und die angeblichen Feinde belogen hat.
Bis die drei Jerusalem endlich erreichen, haben sich ihre Wege nicht gerade in Freundschaft getrennt. Auf den Mauern von Jerusalem, in dem bisher alle drei Religionen friedlich nebeneinander existiert hatten, kommt es dann zum Showdown zwischen Andreas und Martin. Denn inzwischen kämpfen sie nicht nur um ihre Ideale sondern auch um die schöne Jüdin Rahel (Barbora Bobulova).

Positives:
* Die Story ist einfach klasse. Auch wenn sie zum Ende hin ein wenig verwickelt und ein bisschen schmalzig wird, hat sie doch deutlich mehr Glaubwürdigkeit und historische Substanz als der große monumentale Hollywood-Konkurrent "Königreich der Himmel". Die Handlung entwickelt sich ruhig und subtil. Und auch ohne digitale Massenaufmärsche oder computeranimierte Splatter-Effekte ist der Film realistisch und spannend.
* Hier werden die Licht- und Schattenseiten dieses Kreuzzuges gezeigt. Die Menschen und ihre Motive sind facettenreich.
* Beeindruckende Kulissen bzw. Drehorte und authentische Kostüme sind ein extra optischer Leckerbissen dieses Films.
* Die großen Stars Armin Müller-Stahl, Franco Nero oder Uwe Ochsenknecht halten sich auf angenehme Weise zurück, und überlassen den jungen Schauspielern das Feld, was diesem Film und der Story sehr gut tut. Thure Riefenstein hat mir übrigens am besten gefallen. Er spielt überzeugend und engagiert, seine Zerrissenheit ist spürbar.

Kleinigkeiten, die mich störten:
* Diese mittelalterliche "Panzerfaust" mit griechischem Feuer und Überdruckventil ist reichlich übertrieben und für die Verteidigung einer belagerten Stadt außerdem absolut ungeeignet. Das Ding wirkt in dem Film deplaziert und lächerlich.
* Überhaupt ist die kaum wahrnehmbare Belagerung von Jerusalem die einzige Schwachstelle dieses Films, und der Sturm auf die Mauern ist eher ein schwacher Windhauch.
* Die verfilzen Langhaarfrisuren und mosaischen Bärte der Kreuzritter sehen zwar irgendwie saumäßig cool und schwer nach Mainstream aus, aber sie haben mich mit der Zeit doch ziemlich genervt. Nach etwa 2 Stunden Filmzeit habe ich mich gefragt ob den Filmemachern wohl das Geld für die Friseure ausgegangen ist. Denn ausgerechnet die Normannen, trugen zu dieser Zeit ihr Haare sehr kurz geschoren und hatten im Gegensatz zu den Deutschen oder Sachsen keine Bärte.

Fazit:
Diese TV-Produktion braucht den Vergleich mit "Königreich der Himmel" nicht zu scheuen. Der um ein Vielfaches teurere Hollywoodfilm hat außer ein paar 100.000 Soldaten mehr auf dem Schlachtfeld keinen höheren Unterhaltungswert und Action zu bieten. An Schlachten, Schwertkämpfen und munterem Herumgemetzel fehlt es auch bei den "Kreuzrittern" nicht und selbst die Liebesgeschichte, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, ist um einiges ergreifender und spannender erzählt. Wer allerdings auf eindimensionale Helden à la Hollywood oder gigantische Heeresmassen großen Wert legt, wird von diesem Film vielleicht enttäuscht sein.

DVD:
195 Minuten Laufzeit, Bildformat 16:9, Dolby Digital, Sprachen: Deutsch, Englisch,
Special Features: Filmografie, Trailer, Produktionsinfos, Historischer Hintergrund, Sideshow, Trailershow, 26 Minuten Making of.


Nathan der Weise hätte seine Freude daran      4 von 5 Punkten
Generell gehe ich eher sehr skeptisch an irgendwelche TV-Produktionen heran und erwarte stets das schlimmste in punkto Qualität und Originalität. Wohl genau aus diesem Grund schlummerte "Die Kreuzritter" seit mehreren Jahren (!) ungesehen im DVD-Regal und erst am verregneten Sonntagnachmittag wurde es von einer dicken Staubschicht befreit und endlich angesehen - und das Ergebnis war durchaus überraschend.

Anstatt sich um jeden Preis mit dem gewohnten Hollywood-Bombast messen zu wollen, wurde die Geschichte auf die Freundschaft zwischen drei Charakteren fixiert, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Richard, der Sohn eines Grafen, Martin, das halbmuslimische/halbchristliche Ziehkind eines Gelehrten und Andreas, Sohn bäuerlicher Herkunft, reisen, nachdem ihre Heimat für sie lebensunwert wird, gemeinsam in das "Heilige Land", um zu helfen Jerusalem von den "Ungläubigen" zu befreien. Vor Ort lernt jeder von ihnen, auf unterschiedliche Art und Weise, jedoch die Schrecken des Krieges und die tatsächlichen Verhältnisse kennen.

Bemerkenswert ist der Umstand, dass man sich weniger auf großangelegte Actionszenen konzentriert, sondern die unterschiedlichen Motivationen der Hauptcharaktere in den Vordergrund rückt. Im gleichen Atemzug wird eine ungeheure Welle der Toleranz innerhalb der brandaktuellen Religionsfrage sichtbar, die eindrucksvoll aufzeigt, dass ein Nebeneinander der Religionen die bessere Wahl ist, als das ewige Gegeneinander. Eine Lösung des Problemes kann jedoch auch dieser Streifen nicht bieten, was aber auch zuviel verlangt wäre, denn eine Lösung sucht man bekanntlich bis heute vergebens.

Vergleicht man den Streifen mit Ridley Scotts Bombastwerk "Königreich der Himmel", so muss man fast feststellen, dass sich beide Streifen unterhaltungstechnisch auf Augenhöhe befinden. Was die Tricks betrifft hat Scotts Interpretation des Stoffes zwar die Nase vorn, dafür wirkt sie wesentlich seelenloser als dieses kleine TV-Juwel von 2001. Dementsprechend ist "Die Kreuzritter" fast schon ein kleiner Geheimtipp, wenn man auf Filme mit mittelalterlichem Hintergrund steht und wenn man zudem auch noch mit Armin Mueller-Stahl und Franco Nero etwas anfangen kann, sollte man definitiv einen Blick riskieren.


Hamam - Das türkische Bad - Alessandro GassmanHamam - Das türkische Bad
Alessandro Gassman, Francesca d'Aloja, Carlo Cecchi

Videokassette, 1. Juni 1999
     Verkaufsrang: 257     

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Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte lang war Italien gerade für Nord- und Mitteleuropäer ein Land der Sehnsucht, ein romantisches Reich, in dem das Leben anderen Gesetzen unterworfen ist und einem anderen Fluss der Zeit folgt. Doch davon kann heute nicht mehr die Rede sein. Italien ist längst Teil der ganzen völlig unromantischen westlichen Welt. Der Blick der Sehnsucht geht auch von dort aus weiter in andere Richtungen, zum Beispiel nach Istanbul. In Ferzan Ozpeteks Debüt Hamam - Das türkische Bad wird die Metropole an der Schwelle zum Orient zur magischen Stadt, die zwei italienische Yuppies, den Innenarchitekten Francesco (Alessandro Gassman) und seine Frau Marta (Francesca D'Aloja), völlig verzaubert.
Francesco erbt das Haus seiner vor langer Zeit in die Türkei ausgewanderten Tante und reist nur nach Istanbul, um die Sache so schnell wie möglich zu regeln, den Besitz zu verkaufen und wieder zurückzukehren. Aber der Orient entwickelt einen mächtigen Sog für den zunächst ziemlich widerlichen Karrieristen. Er eröffnet ihm den Blick auf eine Welt mit anderen Werten, die langsam sein Leben übernehmen. Er entschließt sich das Haus der Tante, ein ehemals prunkvolles Dampfbad, zu renovieren - Istanbul als verwunschenes Reich, in dem geheime, nicht einmal erahnte Sehnsüchte Gestalt annehmen.
Hamam ist eine Liebeserklärung an das alte, noch nicht ganz ins 20. Jahrhundert eingetretene Istanbul mit all seinen langsam versinkenden Traditionen. Die Art, in der Ferzan Ozpeteks Film diese eigene Welt romantisiert, stellt sein Debüt in eine Reihe mit Thomas Manns Der Tod in Venedig und Wayne Wangs grandiosem Chinese Box. Immer geht es um Orte, an denen ab einem gewissen Zeitpunkt das Fremde zum Vertrauten wird. Dann verliert die Heimat ihren Reiz und eine Rückkehr scheint sinnlos. Es bleibt nur das Verweilen in der heimisch werdenden Fremde, bis zum Ende, das manchmal der Tod und manchmal ein neues Leben sein kann. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Schöner Film auch über das "alte" Istanbul      5 von 5 Punkten
Das Hamam ist ein Film, der eher ruhig und besinnlich ist, was nicht heißen soll, dass hier ein zwar atmosphärischer, sonst aber langatmiger Film zu erwarten wäre. Im Gegenteil, die Geschichte, besonders in der Beziehung des Paares in der Hauptrolle, ist von starken Konflikten geprägt und das Aufeinandertreffen zweier Kulturen tut hier sein übriges. Im Mittelpunkt steht die alte türkische Badekultur, die des Hamam, des Dampfbades. Der Film ist neben Beziehungsdrama vor allem auch ein Nachruf auf das Schwitzen in dieser besonderen Atmosphäre. Hier sehr schön dargestellt. Interessant ist bei diesem Film auch die Kulisse, des alten Stadtteils mit seinen Holzhäusern und der dörflichen Struktur. Besonders hervorheben möchte ich auch noch den Soundtrack, der mir sehr gut gefallen hat. Einfach mal ein schöner Film.


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Die Kreuzritter - The Crusaders - Thure RiefensteinDie Kreuzritter - The Crusaders
Thure Riefenstein, Johannes Brandrup, Alessandro Gassman

DVD, 25. März 2002
     Verkaufsrang: 21722     

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Die Besetzungsliste lässt Großes vermuten: Armin Mueller-Stahl, Franco Nero, Uwe Ochsenknecht... Auch die Länge von 195 Minuten deutet auf ein mittleres Epos hin. Wer jedoch einen actiongeladenen Historienschinken á la Hollywood erwartet, wird enttäuscht. Keine Frage, die Ausstattung ist grandios, authentisch und lohnt genaueres Hinsehen, auch die Schauplätze sind glücklich gewählt. Die Handlung selbst ist - auf mehr als drei Stunden ausgewälzt - reichlich dürftig, quälende Längen sind nicht zu vermeiden und manches hätte sich kürzer sagen lassen.
Das Heldentrio, ein familienloser Adelssohn mit mönchischen Ambitionen und seine eher kriegerisch veranlagten Freunde, macht sich mehr oder weniger freiwillig ins heilige Land auf, um das dort lagernde christliche Kreuzritterheer bei der Rückeroberung von Jerusalem zu unterstützen. Da in dieser Stadt aber nicht nur die verhassten Muslime, sondern auch Juden und Christen wohnen, sind ethische und moralische Konflikte vorprogrammiert: Fanatische Brutalität trifft auf friedliches Zusammenleben. Bald finden sich die Freunde zwischen den Fronten wieder, und ein überdimensionaler Flammenwerfer nach antikem Vorbild soll die Entscheidung bringen.
Überwiegend philosophisch angehauchte Dialoge und nur dürftig eingestreute Kampf- und Volksszenen erinnern eher an ein Fernsehspiel, denn an ein großartiges Geschichtsdrama. Andererseits wird das Fehlen großer Massenszenen und überdimensionierter Schlachten der Wirklichkeit wohl eher gerecht, die Belagerung mutet damit fast wie ein Lokalkonflikt an, nicht wie das Ereignis weltgeschichtlicher Bedeutung, zu dem es später wurde. Die Schauspieler geben ihr Bestes, können aber auch nicht über die Längen hinwegretten. Eine überschaubare Handlung, gute Darsteller, eine nette Liebesgeschichte und eine opulente Austattung lohnen für Historienfreunde aber allemal einen Blick. -Daniela Lochner


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Eine echte Überraschung dieser Geheimtipp      5 von 5 Punkten
Drei junge Männer aus Aurocastro beschließen gemeinsam am nächsten Kreuzzug teilzunehmen. Da ist Martin (Alessandro Gassman) der Ziehsohn des Gelehrten Alessio (Armin Müller-Stahl). Er will als Pilger des Friedens nach Jerusalem reisen. Sein bester Freund Andreas (Thure Riefenstein) ist nur ein Schafhirte aber ein begnadeter Haudegen. Ihn lockt das Abenteuer und die Aussicht auf Ruhm ins Heilige Land. Der dritte im Bunde ist der normannisch-italienische Grafensohn Richard (Johannes Brandrup). Nach dem Mord an seinem Vater will der fromme und zutiefst gläubige Richard in Jerusalem Erlösung finden.
So lassen sich die drei zu einem normannischen Kreuzfahrerheer rekrutieren und durchlaufen einen unerbittlichen Drill im Vorfeld der Reise. Aber auch der Zug nach Jerusalem gestaltet sich als blutig und brutal und zehrt an ihrem Gewissen, denn sie stellen fest, dass man sie über die Hintergründe des Kreuzzuges und die angeblichen Feinde belogen hat.
Bis die drei Jerusalem endlich erreichen, haben sich ihre Wege nicht gerade in Freundschaft getrennt. Auf den Mauern von Jerusalem, in dem bisher alle drei Religionen friedlich nebeneinander existiert hatten, kommt es dann zum Showdown zwischen Andreas und Martin. Denn inzwischen kämpfen sie nicht nur um ihre Ideale sondern auch um die schöne Jüdin Rahel (Barbora Bobulova).

Was mir gefiel:
* Die Story ist einfach klasse. Auch wenn sie zum Ende hin ein wenig verwickelt und ein bisschen schmalzig wird, hat sie doch deutlich mehr Glaubwürdigkeit und historische Substanz als der große monumentale Hollywood-Konkurrent "Königreich der Himmel". Die Handlung entwickelt sich ruhig und subtil. Und auch ohne digitale Massenaufmärsche oder computeranimierte Splatter-Effekte ist der Film realistisch und spannend.
* Hier werden die Licht- und Schattenseiten dieses Kreuzzuges gezeigt. Die Menschen und ihre Motive sind facettenreich, eben nicht nur gut oder nur böse. Mit political correctness hat das Drehbuch allerdings nichts zu tun, denn so waren die Kreuzzüge tatsächlich. Ein komplexes Geflecht, aus politischen, wirtschaftlichen und religiösen Interessen in dem der einzelne Krieger zu einer unbedeutenden Schachfigur wurde.
* Beeindruckende Kulissen bzw. Drehorte und sagenhafte, authentische Kostüme sind ein extra optischer Leckerbissen dieses Films.
* Die großen Stars Armin Müller-Stahl, Franco Nero oder Uwe Ochsenknecht halten sich auf angenehme Weise zurück, und überlassen den jungen Schauspielern das Feld, was diesem Film und der Story sehr gut tut. Thure Riefenstein hat mir übrigens am besten gefallen. Er spielt überzeugend und engagiert. Seine Zerrissenheit zwischen Kampfeseifer und seinem Wunsch ein tadelloser Ritter zu sein ist spürbar.

Kleinigkeiten, die mich störten:
* Diese mittelalterliche "Panzerfaust" mit griechischem Feuer und Überdruckventil ist reichlich übertrieben und für die Verteidigung einer belagerten Stadt außerdem absolut ungeeignet. Das Ding wirkt in dem Film deplaziert und lächerlich.
* Überhaupt ist die kaum wahrnehmbare Belagerung von Jerusalem die einzige Schwachstelle dieses Films, und der Sturm auf die Mauern ist eher ein schwacher Windhauch.
* Die verfilzen Langhaarfrisuren und mosaischen Bärte der Kreuzritter sehen zwar irgendwie saumäßig cool und schwer nach Mainstream aus, aber sie haben mich mit der Zeit doch ziemlich genervt. Nach etwa 2 Stunden Filmzeit habe ich mich gefragt ob den Filmemachern wohl das Geld für die Friseure ausgegangen ist. Denn ausgerechnet die Normannen, trugen zu dieser Zeit ihr Haare sehr kurz geschoren und hatten im Gegensatz zu den Deutschen oder Sachsen keine Bärte.

Fazit:
Diese TV-Produktion braucht den Vergleich mit "Königreich der Himmel" nicht zu scheuen. Der um ein Vielfaches teurere Hollywoodfilm hat außer ein paar 100.000 Soldaten mehr auf dem Schlachtfeld keinen höheren Unterhaltungswert und Action zu bieten. An Schlachten, Schwertkämpfen und munterem Herumgemetzel fehlt es auch bei den "Kreuzrittern" nicht und selbst die Liebesgeschichte, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht, ist um einiges ergreifender und spannender erzählt. Wer allerdings auf eindimensionale Helden à la Hollywood oder gigantische Heeresmassen großen Wert legt, wird von diesem Film vielleicht enttäuscht sein.

DVD:
195 Minuten Laufzeit, Bildformat 16:9, Dolby Digital, Sprachen: Deutsch, Englisch,
Special Features: Filmografie, Trailer, Produktionsinfos, Historischer Hintergrund, Sideshow, Trailershow, 26 Minuten Making of.


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Die Kreuzritter - The Crusaders - Thure RiefensteinDie Kreuzritter - The Crusaders
Thure Riefenstein, Johannes Brandrup, Alessandro Gassman

DVD, 16. September 2004
     Verkaufsrang: 42206     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

... aufwendige TV-Unterhaltung ab 12 Jahre      3 von 5 Punkten

Einmal nicht aus römischer Sicht zeigt dieser epische Historienschinken aus deutsch-italienischer TV-Produktion die "Befreiung Jerusalems" mit europäischen Starschauspielern. Obwohl bestens ausgestattet spielt dieses, in vielen Teilen zähe Romanzen- und seichtes Abenteuerspektakel im frühen Mittelalter vor teilweise falschen Requisiten und mit vielen falschen geschichtlichen Inhalten und Interpretationen.
Einfache, langatmige Dialoge, wirre, regungslose Gesichter leidlicher Schauspielkunst in Großaufnahmen und fast slapstickartige Kampfszenen sollen den Film wohl für alle Schichten ab 12 Jahre verständlich machen.

Bleibt eine nette Liebesgeschichte mit sozialem Aufstieg und Happy End sowie ein unterhaltsames Hauen, Stechen und Säbelrasseln auf zwei Schauplätzen, geeignet für alle Altersklassen und für einen entspannenden Abend mit bunten Bildern.


Spannend und glaubwürdig!      5 von 5 Punkten
Im frühen MitteIaIter kommt es nach der Rückkehr von Baron WiIIiam aus dem HeiIigen Land zu Unfrieden zwischen seinem und dem Fürstenhause derer zu Corrado. AIs WiIIiam von den Corrados ermordet wird, flieht dessen Sohn Richard gemeinsam mit seinen Freunden Peter und Andrew geradewegs in den nächsten Kreuzzug, bei dem es diesmaI um nicht weniger als die "Befreiung" Jerusalems geht. Dann aber drohen die Vorgänge im Heiligen Land das Trio erneut zu spalten.

Sehr gut umgesetzt mit einem Uwe Ochsenknecht in Höchstform.Mehr davon.

Gute Unterhaltung      4 von 5 Punkten
Wer großes Kino mit Millionen Budget erwartet wird vermutlich enttäuscht sein, für eine TV-Produktion jedoch extrem aufwenig gestalteter Zwei-Teiler mit guter und namhaften Schaupielern, der im internationalen Vergleich sicher Massstäbe setzt.

Sowohl die die Hauptrollen der jungen Helden sind mit Allesandro Gassman, Thure Riefenstein und Johannes Brandrup hervorragend, glaubhaft und visuell ansprechend besetzt als auch die Nebenrollen mit Armin Müller Stahl, Uwe Ochsenknecht oder Franko Nero zeugen von darstellerischem Gewicht. Karin Proja ist als junge Geliebte eine selten anmutige Schönheit und Barbara Bobulova überzeugt als knabenhafte Rachel, büsst jedoch dadurch etwas ihres weiblichen Charmes ein.

Der Aufhänger der Geschichte sind die drei jungen Helden die naiv und wagemutig in den Krieg ziehen, das brutale und leidvolle Gesicht des Krieges kennen lernen und als geläuterte reife Männer in ihre Heimat in Süditalien zurückkehren. In mitten des blutigen Kriegsgeschehens begegnen sie ihrer erste große Liebe, werden mit dem Verlust des besten Freundes konfrontiert und erfahren letztendlich moralische Erkenntnis.

Auffallende Parallelen der Geschichte zu der späteren Verfilmung (!) von Ridley Scotts "Kingdom of Heaven" mit Orlando Bloom sollten erwähnt sein. Eine zeitlang werden oder wurden die beiden Filme sogar als DVD im Doppelpack angeboten (auch bei Amazon). Hier stehen sich zwei Produktionen gegenüber, bei der die Hollywood Variante in etwa das zehnfache (!) an Budget zur Verfügung hatte. Alles muss also auch hier in Relation gesehen werden.

Vielleicht würde es der ein oder anderen Meinung über die Produktionen gut tun wenn sie sich auf qualifizierte, objektiven Beobachtungen beschränken, als auf persönlichen Argwohn.

"The Crusaders" ist sehenswert für alle Liebhaber von großen Schlachtszenen mit Themen um Mut, Liebe und Verrat. Wie so oft jedoch ein wenig zu Kosten der historischen Ereignisse.

Schmalz und political correctness      1 von 5 Punkten
Viel Schmalz wird hier über eine Darstellung geschmiert, die noch dazu von der Historie weit entfernt ist.
Die Darsteller sind teilweise grausam unpassend gewählt (z.B. hätte ein schlichter Austausch der beiden weiblichen Hauptrollen Wunder gewirkt, denn eine rotblonde Normannin und eine schwarzhaarige Jüdin wirken doch deutlich passender als umgekehrt!).
Die Schauspielerische Leistung ist meist ganz passabel.
Fans von Rosamunde-Pilcher-Filmen werden vielleicht ihre Freude daran haben, Freunde von Historien und/oder Fantasy-Filmen (wie ich) hingegen werden wohl eher mit aufgerollten Zehennägel zu kämpfen haben.

Man hat sich bemüht ...      3 von 5 Punkten
... mehr aber auch nicht.
Für eine deutsche Produktion im Zeitalter der privaten Fernsehesender, war der Film gar nicht mal so übel. Einige gute Schauspieler waren dabei, die anderen passten gar nicht. Obwohl in der ganzen Geschichte sehr viel Potential steckt, frage ich mich immer, weshalb es ein deutsches Filmteam heute einfach nicht mehr schafft, aus einer guten Geschichte, einen guten Film zu machen.
Gut, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass unsere Filmindustrie nicht das Budget auf bringen kann, wie Hollywood, aber das hatten wir früher auch nicht und trotzdem gab es schon Zeiten, in denen Fernsehmehrteiler durchaus Kinoqualität hatten. Wie "Der Kurier des Zaren" mit Raimund Harmsdorf, oder auch "Der Seewolf", "Die Löwen der Alhambra" und viele andere. Wo sind diese Filme jetzt? Weshalb schaffen wir es nicht mehr solche Filme zu produzieren?
Mich wundert kaum, dass dieser Film selbst als TV-Film keine Zuschauer gefunden hatte, obwohl wir in Deutschland sehr interessiert sind, was Geschichte und insbesondere das Mittelalter betrifft.
Als TV-Film mal eine nette Abwechslung, mehr aber auch nicht.


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Ein Kind mit Namen Jesus - Matteo BellinaEin Kind mit Namen Jesus
Matteo Bellina, Pierre Clementi, Bekim Fehmiu, Maria Del Carmen, San Martin

Videokassette
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

"Mit Liebe zum Detail inszenierter Film!!!"      5 von 5 Punkten
"Die Kindheit Jesu als Geschichte ständiger Flucht & Angst, aber auch als Erfahrung des Beschütztwerdens. Die "heilige Familie" lebt in einem Dorf in Ägypten, nachdem Herodes befohlen hatte, alle Kinder in der Umgebung von Bethlehem zu töten. Der Sterndeuter Sefir, vom Statthalter beauftragt, Jesus zu töten, scheitert an seiner Mission & erkennt in dem 7jährigen Kind den prophezeiten Messias...
In ruhigen Bildern & mit Liebe zum Detail inszenierter Film, der anspruchsvolle Unterhaltung & Information bietet."


Il bagno turco - Hamam - Francesca d'Aloja (Marta), Carlo Cecchi (Oscar) Alessandro Gassman (Francesco)Il bagno turco - Hamam
Francesca d'Aloja (Marta), Carlo Cecchi (Oscar) Alessandro Gassman (Francesco)

DVD
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Der junge italienische Innenarchitekt Francesco erbt von einer Tante, die er niemals zu Gesicht bekommen hat, ein Gebäude in Istanbul. Von Rom aus begibt er sich auf eine vermeintlich kurze Dienstreise an den Bosporus, um den möglichst schnellen und gewinnbringenden Verkauf der Immobilie zu überwachen. Dort angekommen muss er feststellen, dass es sich um ein außergewöhnliches Haus handelt, zu dem auch ein Hamam - ein traditionelles türkisches Bad gehört. Francesco ist fasziniert von den Menschen und der Atmosphäre, die den Hamam umgeben. Als er dann auch noch herausfindet, dass die Kaufinteressenten sich mit der Absicht tragen, nicht nur das Gebäude mitsamt dem Bad, sondern gleich das ganze Viertel abzureißen und durch den Neubau von Konsumtempeln und internationalen Luxushotels gewinnträchtig neu zugestalten, ändert Francesco seine Pläne. Der vom Saulus zum Paulus Gewandelte beschließt, den Hamam zu erhalten und ihn mit Hilfe seiner dadurch neugewonnenen Freunde liebevoll zu restaurieren. Gleichsam über Nacht avanciert Francesco zum Helden des Viertels, und mehr als das: Während der 19-jährige Fusun offen mit dem gutaussehenden Italiener flirtet, wendet sich Francesco schließlich Mehmet zu. Der eröffnet dem steifen Geschäftsmann die Welt orientalischer Sinnesfreuden und lustvoller Körperlichkeit im entspannenden Dampf des türkischen Bades. Als Francescos Ehefrau in Istanbul auftaucht, kommt es zu unvorhergesehenen Ereignissen. (Prisma-Online)



Lourdes ( Italienische Fassung ) - Alessandro Gassman; Angele Osinski; Florence Darel; Stefania RoccaLourdes ( Italienische Fassung )
Alessandro Gassman; Angele Osinski; Florence Darel; Stefania Rocca

DVD
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Cercando la verità sul mistero di Lourdes, il giornalista Bernard Guillaumet compie approfondite indagini sulla storia della giovane contadina Bernadette, che a metà dell800 assistette al miracolo dellapparizione della Madonna nella grotta dei Pirenei. Il suo viaggio spirituale lo porta a confrontarsi con un antenato scettico, incapace di dar prova alle prodigiose guarigioni che si stavano manifestando davanti ai suoi occhi: attraverso un lungo flashback e aiutato dalle persone che lo circondano, Bernard riflette con gli occhi dellavo sul delicato rapporto tra la vita e la fede, senza riuscire ad afferrarne la grandezza.



Hamam - The Turkish Bath [UK IMPORT] - Alessandro GassmanHamam - The Turkish Bath [UK IMPORT]
Alessandro Gassman, Francesca D'Aloja, Mehmet Gunsur, Halil Ergun, Francesca D'Aloia

Videokassette, 10. April 2000
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Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte lang war Italien gerade für Nord- und Mitteleuropäer ein Land der Sehnsucht, ein romantisches Reich, in dem das Leben anderen Gesetzen unterworfen ist und einem anderen Fluss der Zeit folgt. Doch davon kann heute nicht mehr die Rede sein. Italien ist längst Teil der ganzen völlig unromantischen westlichen Welt. Der Blick der Sehnsucht geht auch von dort aus weiter in andere Richtungen, zum Beispiel nach Istanbul. In Ferzan Ozpeteks Debüt Hamam - Das türkische Bad wird die Metropole an der Schwelle zum Orient zur magischen Stadt, die zwei italienische Yuppies, den Innenarchitekten Francesco (Alessandro Gassman) und seine Frau Marta (Francesca D'Aloja), völlig verzaubert.
Francesco erbt das Haus seiner vor langer Zeit in die Türkei ausgewanderten Tante und reist nur nach Istanbul, um die Sache so schnell wie möglich zu regeln, den Besitz zu verkaufen und wieder zurückzukehren. Aber der Orient entwickelt einen mächtigen Sog für den zunächst ziemlich widerlichen Karrieristen. Er eröffnet ihm den Blick auf eine Welt mit anderen Werten, die langsam sein Leben übernehmen. Er entschließt sich das Haus der Tante, ein ehemals prunkvolles Dampfbad, zu renovieren - Istanbul als verwunschenes Reich, in dem geheime, nicht einmal erahnte Sehnsüchte Gestalt annehmen.
Hamam ist eine Liebeserklärung an das alte, noch nicht ganz ins 20. Jahrhundert eingetretene Istanbul mit all seinen langsam versinkenden Traditionen. Die Art, in der Ferzan Ozpeteks Film diese eigene Welt romantisiert, stellt sein Debüt in eine Reihe mit Thomas Manns Der Tod in Venedig und Wayne Wangs grandiosem Chinese Box. Immer geht es um Orte, an denen ab einem gewissen Zeitpunkt das Fremde zum Vertrauten wird. Dann verliert die Heimat ihren Reiz und eine Rückkehr scheint sinnlos. Es bleibt nur das Verweilen in der heimisch werdenden Fremde, bis zum Ende, das manchmal der Tod und manchmal ein neues Leben sein kann. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Schöner Film auch über das "alte" Istanbul      5 von 5 Punkten
Das Hamam ist ein Film, der eher ruhig und besinnlich ist, was nicht heißen soll, dass hier ein zwar atmosphärischer, sonst aber langatmiger Film zu erwarten wäre. Im Gegenteil, die Geschichte, besonders in der Beziehung des Paares in der Hauptrolle, ist von starken Konflikten geprägt und das Aufeinandertreffen zweier Kulturen tut hier sein übriges. Im Mittelpunkt steht die alte türkische Badekultur, die des Hamam, des Dampfbades. Der Film ist neben Beziehungsdrama vor allem auch ein Nachruf auf das Schwitzen in dieser besonderen Atmosphäre. Hier sehr schön dargestellt. Interessant ist bei diesem Film auch die Kulisse, des alten Stadtteils mit seinen Holzhäusern und der dörflichen Struktur. Besonders hervorheben möchte ich auch noch den Soundtrack, der mir sehr gut gefallen hat. Einfach mal ein schöner Film.


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Hamam - The Turkish Bath [UK IMPORT] - Alessandro GassmanHamam - The Turkish Bath [UK IMPORT]
Alessandro Gassman, Mehmet Gunsur, Halil Ergun, Francesca D'Aloia, Carlo Cecchi

DVD, 19. Januar 2004
     Verkaufsrang: 95599     

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Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte lang war Italien gerade für Nord- und Mitteleuropäer ein Land der Sehnsucht, ein romantisches Reich, in dem das Leben anderen Gesetzen unterworfen ist und einem anderen Fluss der Zeit folgt. Doch davon kann heute nicht mehr die Rede sein. Italien ist längst Teil der ganzen völlig unromantischen westlichen Welt. Der Blick der Sehnsucht geht auch von dort aus weiter in andere Richtungen, zum Beispiel nach Istanbul. In Ferzan Ozpeteks Debüt Hamam - Das türkische Bad wird die Metropole an der Schwelle zum Orient zur magischen Stadt, die zwei italienische Yuppies, den Innenarchitekten Francesco (Alessandro Gassman) und seine Frau Marta (Francesca D'Aloja), völlig verzaubert.
Francesco erbt das Haus seiner vor langer Zeit in die Türkei ausgewanderten Tante und reist nur nach Istanbul, um die Sache so schnell wie möglich zu regeln, den Besitz zu verkaufen und wieder zurückzukehren. Aber der Orient entwickelt einen mächtigen Sog für den zunächst ziemlich widerlichen Karrieristen. Er eröffnet ihm den Blick auf eine Welt mit anderen Werten, die langsam sein Leben übernehmen. Er entschließt sich das Haus der Tante, ein ehemals prunkvolles Dampfbad, zu renovieren - Istanbul als verwunschenes Reich, in dem geheime, nicht einmal erahnte Sehnsüchte Gestalt annehmen.
Hamam ist eine Liebeserklärung an das alte, noch nicht ganz ins 20. Jahrhundert eingetretene Istanbul mit all seinen langsam versinkenden Traditionen. Die Art, in der Ferzan Ozpeteks Film diese eigene Welt romantisiert, stellt sein Debüt in eine Reihe mit Thomas Manns Der Tod in Venedig und Wayne Wangs grandiosem Chinese Box. Immer geht es um Orte, an denen ab einem gewissen Zeitpunkt das Fremde zum Vertrauten wird. Dann verliert die Heimat ihren Reiz und eine Rückkehr scheint sinnlos. Es bleibt nur das Verweilen in der heimisch werdenden Fremde, bis zum Ende, das manchmal der Tod und manchmal ein neues Leben sein kann. -Sascha Westphal


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Schöner Film auch über das "alte" Istanbul      5 von 5 Punkten
Das Hamam ist ein Film, der eher ruhig und besinnlich ist, was nicht heißen soll, dass hier ein zwar atmosphärischer, sonst aber langatmiger Film zu erwarten wäre. Im Gegenteil, die Geschichte, besonders in der Beziehung des Paares in der Hauptrolle, ist von starken Konflikten geprägt und das Aufeinandertreffen zweier Kulturen tut hier sein übriges. Im Mittelpunkt steht die alte türkische Badekultur, die des Hamam, des Dampfbades. Der Film ist neben Beziehungsdrama vor allem auch ein Nachruf auf das Schwitzen in dieser besonderen Atmosphäre. Hier sehr schön dargestellt. Interessant ist bei diesem Film auch die Kulisse, des alten Stadtteils mit seinen Holzhäusern und der dörflichen Struktur. Besonders hervorheben möchte ich auch noch den Soundtrack, der mir sehr gut gefallen hat. Einfach mal ein schöner Film.


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The Turkish Baths - Alessandro GassmanThe Turkish Baths
Alessandro Gassman, Francesca d'Aloja, Carlo Cecchi, Halil Ergün, Serif Sezer

Videokassette
     Verkaufsrang: 41800     

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Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte lang war Italien gerade für Nord- und Mitteleuropäer ein Land der Sehnsucht, ein romantisches Reich, in dem das Leben anderen Gesetzen unterworfen ist und einem anderen Fluss der Zeit folgt. Doch davon kann heute nicht mehr die Rede sein. Italien ist längst Teil der ganzen völlig unromantischen westlichen Welt. Der Blick der Sehnsucht geht auch von dort aus weiter in andere Richtungen, zum Beispiel nach Istanbul. In Ferzan Ozpeteks Debüt Hamam - Das türkische Bad wird die Metropole an der Schwelle zum Orient zur magischen Stadt, die zwei italienische Yuppies, den Innenarchitekten Francesco (Alessandro Gassman) und seine Frau Marta (Francesca D'Aloja), völlig verzaubert.
Francesco erbt das Haus seiner vor langer Zeit in die Türkei ausgewanderten Tante und reist nur nach Istanbul, um die Sache so schnell wie möglich zu regeln, den Besitz zu verkaufen und wieder zurückzukehren. Aber der Orient entwickelt einen mächtigen Sog für den zunächst ziemlich widerlichen Karrieristen. Er eröffnet ihm den Blick auf eine Welt mit anderen Werten, die langsam sein Leben übernehmen. Er entschließt sich das Haus der Tante, ein ehemals prunkvolles Dampfbad, zu renovieren - Istanbul als verwunschenes Reich, in dem geheime, nicht einmal erahnte Sehnsüchte Gestalt annehmen.
Hamam ist eine Liebeserklärung an das alte, noch nicht ganz ins 20. Jahrhundert eingetretene Istanbul mit all seinen langsam versinkenden Traditionen. Die Art, in der Ferzan Ozpeteks Film diese eigene Welt romantisiert, stellt sein Debüt in eine Reihe mit Thomas Manns Der Tod in Venedig und Wayne Wangs grandiosem Chinese Box. Immer geht es um Orte, an denen ab einem gewissen Zeitpunkt das Fremde zum Vertrauten wird. Dann verliert die Heimat ihren Reiz und eine Rückkehr scheint sinnlos. Es bleibt nur das Verweilen in der heimisch werdenden Fremde, bis zum Ende, das manchmal der Tod und manchmal ein neues Leben sein kann. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Schöner Film auch über das "alte" Istanbul      5 von 5 Punkten
Das Hamam ist ein Film, der eher ruhig und besinnlich ist, was nicht heißen soll, dass hier ein zwar atmosphärischer, sonst aber langatmiger Film zu erwarten wäre. Im Gegenteil, die Geschichte, besonders in der Beziehung des Paares in der Hauptrolle, ist von starken Konflikten geprägt und das Aufeinandertreffen zweier Kulturen tut hier sein übriges. Im Mittelpunkt steht die alte türkische Badekultur, die des Hamam, des Dampfbades. Der Film ist neben Beziehungsdrama vor allem auch ein Nachruf auf das Schwitzen in dieser besonderen Atmosphäre. Hier sehr schön dargestellt. Interessant ist bei diesem Film auch die Kulisse, des alten Stadtteils mit seinen Holzhäusern und der dörflichen Struktur. Besonders hervorheben möchte ich auch noch den Soundtrack, der mir sehr gut gefallen hat. Einfach mal ein schöner Film.


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Facciamo Fiesta ( Italienische Fassung ) - Gianmarco Tognazzi; Alessandro Gassman; Lorena Forteza; Blas Roca Rey; Yoandra Suarez BorregoFacciamo Fiesta ( Italienische Fassung )
Gianmarco Tognazzi; Alessandro Gassman; Lorena Forteza; Blas Roca Rey; Yoandra Suarez Borrego

DVD
    

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Sandro e Marco partono per Cuba per realizzare un video pubblicitario. Sull'isola conoscono la bella Consuelo e Antonio, un italiano che si offre come guida del posto. Sandro e Marco vorrebbero concludere qualche buon affare ma finiscono truffati. Recuperati i soldi, dopo mille difficoltà, i due decidono di fermarsi a Cuba in compagnia di Consuelo e della sua amica Maria.



Crusaders ( Crociati ) ( Die Kreuzritter ) [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ] - Alessandro GassmanCrusaders ( Crociati ) ( Die Kreuzritter ) [ Holländische Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
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Niederlande Edition, PAL/Region 2 DVD:TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ),Holländisch ( Untertitel ),SYNOPSIS: In Folge einer blutigen Familienfehde schließt sich ein junger italienischer Adliger einem Kreuzfahrerheer an, um das Heilige Land zu befreien. Er findet zwei seelenverwandte Gefährten, muss aber erkennen, das unter dem Oberbefehl seines Führers keine christlichen Ideale verteidigt, sondern groß angelegte Raubzüge durchgeführt werden. Aufwändiger, schauprächtig ausgestatteter (Fernseh-)Historien- und Abenteuerfilm, der die Kreuzzüge nicht als eine Glaubensangelegenheit, sondern als machtpolitische Maßnahme darstellt. Dabei fühlt er sich freilich stets sentimentalen Zuschauer-Sehgewohnheiten verpflichtet, was zu Verwässerungen führt. Auch darstellerisch nicht sonderlich überzeugend.



Piccolo Mondo Antico ( Italienische Fassung ) - Alessandro Gassman; Claudia Pandolfi; Virna Lisi; Renato CarpentieriPiccolo Mondo Antico ( Italienische Fassung )
Alessandro Gassman; Claudia Pandolfi; Virna Lisi; Renato Carpentieri

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ombardia, seconda meta dell'Ottocento. Dopo il fallimento dei moti rivoluzionari del 1848-49 prosegue, sotto il ferreo dominio del maresciallo Radetsky, la repressione d'ogni impeto rivoluzionario. Franco Maironi, rampollo di una delle piú importanti famiglie della Valsolda, vive sotto la tutela di una nonna rigidissima e filo austriaca, la marchesa Orsola. Franco è di idee liberali e ama, ricambiato, Luisa Rigey, di modesta famiglia, con la quale si unisce in matrimonio segretamente, contro la volontà della nonna. Tra liti famigliari, testamenti contestati e fughe patriottiche, per la giovane coppia inizia una vita satura di difficoltà. Solo la saldezza del loro legame e la speranza in un mondo migliore potrà dar loro la forza di combattere contro le avversità.



La guerra è finita ( Italienische Fassung ) - Alessandro Gassman; Barbora Bobulova; Beppe Fiorello; Antonio Casagrande; Valeria D'Obici; Lucio RosatoLa guerra è finita ( Italienische Fassung )
Alessandro Gassman; Barbora Bobulova; Beppe Fiorello; Antonio Casagrande; Valeria D'Obici; Lucio Rosato

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L'amore tra due uomini, tra loro amici, per la stessa donna. Il fascismo, la guerra. Il film racconta, attraverso la storia d'amore e d'amicizia fra i tre giovani, pagine di storia nazionale. Divisi ideologicamente dal conflitto che travolge l'Italia e le loro vite, i tre giovani si riuniranno alla fine dopo un drammatico confronto.



I Miei più Cari Amici ( italienische Fassung ) - Alessandro Benvenuti; Eva Robin's; Athina Cenci; Alessandro Gassman; Zuzzurro e Gaspare; Gianmarco Tognazzi; Marco Messeri; Roberto Ciufoli; Umberto SmailaI Miei più Cari Amici ( italienische Fassung )
Alessandro Benvenuti; Eva Robin's; Athina Cenci; Alessandro Gassman; Zuzzurro e Gaspare; Gianmarco Tognazzi; Marco Messeri; Roberto Ciufoli; Umberto Smaila

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Un gruppo di attori sull'orlo del fallimento vengono invitati in un castello da un vecchio amico. L'amico ha scritto una commedia su di loro che, recitata da altri, è stata un grande successo ma li ha gettati nel ridicolo. Nel castello c'è qualcosa di strano: il padrone di casa li sta riprendendo con delle telecamere per farne un programma televisivo.



Quiet Chaos [UK IMPORT] - Nanni MorettiQuiet Chaos [UK IMPORT]
Nanni Moretti, Valeria Golino, Alessandro Gassman

DVD, 2. März 2009

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