DVDs: Ari Graynor

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An American Crime (Steelbook Edition) - Ellen PageAn American Crime (Steelbook Edition)
Ellen Page, Catherine Keener, James Franco, Ari Graynor, Evan Peters

DVD, 16. Mai 2008
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Bedrückendes Drama      4 von 5 Punkten
"An American Crime" ist die Verfilmung des Falls Sylvia Likens, die wahre Geschichte, auf der Jack Ketchum's Evil basiert. Demnach erzählen beide Filme eine ähnliche Geschichte und weisen einige Parallelen auf.

Auch dieser Film ist ziemlich gut besetzt, Catherine Keener kann als Gertude (Ruth in "Evil") überzeugen, auch Ellen Page macht als Sylvia (Meg in "Evil") eine gute Figur, was in erster Linie daran liegt, daß man ihr die 16jährige abnimmt und man sie optisch bestmöglich auf die echte Sylivia Likens getrimmt hat. In den harten Szenen des Film wird Ellen Page aber von Blythe Auffarth in "Evil" ausgestochen.

Die wahre Begebenheit wurde recht authentisch verfilmt. Manches hat man weggelassen oder ein wenig geändert, aber es wurde nur wenig beschönigt. Hier ist das Erzähltempo weit besser als bei "Evil". Zwar werden einige Figuren auch etwas vernachlässigt (vor allem Coy), aber die wichtigen Personen wirken greifbarer. Auch wird hier deutlicher, wie lange sich die Ereignisse hinziehen. Die Folterszenen hingegen fallen harmloser aus. Zum Teil sind diese sicher schwer umsetzbaren Ereignisse geschickt dargestellt (Zeugenbefragung im Gericht), aber wenn der Film ins Detail geht, wirkt er nicht ganz so verstörend wie "Evil". Auch die Gleichgültigkeit der Täter fängt die inoffizielle Verfilmung irgendwie besser ein. Was mich am meisten gestört hat, ist auch bei dieser Verfilmung das Ende. Auch hier wird nicht gezeigt oder angedeutet, wie brutal Syliva Likens am Abend vor ihrem Tod noch einmal mißhandelt wurde. Statt dessen setzt an dieser Stelle plötzlich eine Traumsequenz ein, in der sich Syliva ihre Rettung vorstellt. Allerdings punktet der Film nach der Traumsequenz, als auf die Zukunft der Täter eingegangen wird.

Die optimale Verfilmung des echten Falls wäre eine Mischung aus "An American Crime" und "Evil" mit ein paar Änderungen. Beide Filme haben ihre Stärken und Schwächen, bewegen sich letztendlich aber auf dem selben Niveau. Auch "An American Crime" ist kein leicht verdaulicher Film. Nicht ganz so verstörend wie "Evil", aber dennoch ein Streifen, der bewegt und trauig stimmt.

Schonungsloser Blick in die Abgründe der Menschheit      4 von 5 Punkten
Ein unvergleichlich hartes Thema hat sich Regisseur Tommy O'Haver
hier ausgesucht, und zeigt ungeschönt die bebilderte Warheit eines, auf
wahren Begebenheiten beruhenden, Gewaltverbrechens.

Dabei hält sich der Film sehr wahrheitsgetreu an die Zeugenaussagen
der Gerichtsverhandlung zu dem 1965 in Illinois stattgefundenen Verbrechen.
Die bildliche Interpretation bietet dem Zuschauer verdammt harte Kost,
die wohl in jedem Betrachter des Werks unweigerlich Aggressionen hoch-
kochen lässt.

Trotzdem gelingt es O'Haver im Endeffekt nicht die tatsächlichen Absichten
für das Handeln der Personen zu erklären und hinterlässt den Zuschauer
mit einem fragwürdigen und verständnislosen Eindruck.

Sowieso funktioniert der Film nur deshalb so gut, da die Besetzung, bis in
die kleinste Nebenrolle, einfach perfekt gelungen ist.

Vor allem die Hauptprotagonisten Ellen Page, sensationell als misshandeltes
Opfer Sylvia Likens, und Catherine Keener, in der Rolle der überforderten
und folternden Mutter Gertrude Baniszewski, zeigen wahre Schauspielkunst.
Das Catherine Keener lange überlegte ihre Rolle anzunehmen erklärt sich
während des Films ganz von selbst - glücklicherweise tat sie es dennoch.

Ellen Page hingegen zeigt ein weiteres mal das ihr extreme Rollen liegen
und hier erschreckend echt das gefolterte und unschuldige Mädchen mimt.

Einfache Rollen sind es für beide Schauspieler nicht gewesen, um so
erstaunlicher das die Emotionen und Gefühle so glaubwürdig rübergebracht
werden.

"An American Crime" zeigt schonungslos den chronologischen Ablauf eines
abscheulichen Verbrechens und bringt dieses Elend und die Brutalität, dank
der guten Darsteller, in erdrückenden Bildern auf die Leinwand.

Gewalt und Moral.      3 von 5 Punkten
In den Sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt die us-amerikanische Justiz ein bizarrer Fall. Die beiden Mädchen eines Schaustellerehepaares werden in die Obhut einer alleinstehenden Frau mit eigenen Kindern gegeben.

Die beiden Mädchen Sylvia und Jenny erleben bei ihrer Pflegemutter Gertrude die wahre Hölle. Die Anfangs strenge Erziehung kippt und eskaliert. Immer neue Quälereien denkt sich Gertrude aus und lässt zu, dass sich ihre Kinder, sowie ebenso die aus der Nachbarschaft daran beteiligen. Die Gewalttaten werden immer drastischer und enden für eines der Mädchen tödlich.

Der Film fußt auf einer wahren Begebenheit und zeigt die ausufernde Gewaltbereitschaft eines psychisch gestörten Menschen. Wie ein Sog erfassen die Gewalttaten die übrigen beteiligten jungen Menschen und vermittelt ihnen falsche Werte. Schlicht weg ergreifend.

Die Bestie Mensch      5 von 5 Punkten
Und wieder einmal der Beweis, dass das Leben Geschichten schreibt, welche 10x grausamer als jede erfundene Story sein können.
An American Crime schildert den Leidensweg eines jungen Mädchens, welches von ihrer Pflegemutter, deren Kindern und gar den Nachbarskindern misshandelt wird, als sei es normal.
Und dabei ist der Film nicht ansatzweise auf reisserische Effekthascherei wie Hostel und Co aus, sondern geht dem Zuschauer durch nüchternen Realismus unter die Haut. Ich muss gestehen, dass ich den Film zwischendurch pausieren musste, da es mir schwer fiel ihn zu gucken, aber genau das ist die Stärke des Filmes. Er schreckt ab, rüttelt auf und regt zum Nachdenken an. Man fragt sich unweigerlich wie Menschen so etwas tun können, warum Menschen bei solch Taten wegsehen anstatt zu helfen.

Ein schockierneder und wirklich erstklassiger, aber auch schwer zu verdauender Film.

Kindesmisshandlung im Amerika der 60er - Wer braucht sowas?      2 von 5 Punkten
Nach den euphorischen Rezensionen habe ich mir diesen Film gestern abend in aller Muße angesehen, konzentriert und ohne Ablenkung. Ich muss sagen, dass er mich schwer enttäuscht hat. Um nicht allzu weitschweifig zu werden, möchte ich meine Pros und Cons in einer Liste zusammenfassen. Fangen wir mit dem Positiven an:

Pro:
Die Darsteller sind durch die Bank gut ausgewählt und in ihrer jeweiligen Rolle überzeugend. Vor allem Ellen Page hat eine bemerkenswerte Ausstrahlung, sie allein trägt diesen Film. Ihre Film-Ziehmutter Catherine Keener schlägt sich ebenfalls tapfer, wirkt jedoch aufgrund der vom Drehbuch verordneten ständigen Stimmungsschwankungen (zwischen Mutterliebe und Wahnsinn) oft unglaubwürdig. Ihre Handlungsmotive sind mir den ganzen Film über schleierhaft geblieben. Womit wir schon beim Negativen wären.

Contra:
Beim Abspann dieses Filmes habe ich mich verwirrt gefragt: Was will uns dieser Film im Jahr 2008 sagen? Stellt er ein Sittenbild der 60er Jahre in Amerika dar, indem er die bittere Armut in Großfamilien, eine bigotte Sexualmoral und den blinden Gehorsam der Jugend gegenüber den allwissenden Erwachsenen detailgenau beschreibt? In diesem Falle wäre der Film noch halbwegs gelungen und zumindest für Kulturhistoriker sowie angehenden Psychologiestudenten/-innen zu empfehlen.
Doch vermute ich eher, dass hier - wie so oft - der mahnende Zeigefinger erhoben werden soll, um eine Läuterung in der Jetztzeit zu bewirken. Und da sag' ich mir doch: Die Zustände in Amerika wie überall in der Welt sind mittlerweile bedeutend bestürzender, ja um ein Vielfaches grausamer! Kein Tag vergeht, an dem nicht neue Horrormeldungen über misshandelte Kinder und Jugendliche bekannt werden (Stichwort Belgien und Österreich). Oftmals sind sogar die Eltern selbst involviert, sperren ihre Kinder in Verliese, lassen sie verwahrlosen und verhungern, missbrauchen sie sexuell, prügeln sie zu Tode und und und...

Wie beschämend das Schicksal der 16-jährigen Sylvia aus Indiana für alle an ihrem Tode mitverantwortlichen auch ist, an die Greuel der Gegenwart kommt dieser Film nicht ansatzweise heran. Er ist daher für mich schlicht und ergreifend überflüssig. Wozu fehlgeleitete Kinder und Jugendliche fähig sind, ist uns allen seit der Hitlerjugend hinlänglich bekannt. Und die Grausamkeiten geistig verwirrter Eltern gegenüber den ihnen anvertrauten Kindern ist ja - wie bereits gesagt - in aller Munde.

Dieser Film hat meine Erkenntnisse zum Thema Kindesmisshandlung in keiner Weise erweitert. Für mich ist er sogar eher ein Rückschritt in die ach so bigotte amerikanische Vergangenheit. Die heutige Realität hat diesen Film schon vor dem Start überholt. Absolut entbehrlich!


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Game 6 - Michael KeatonGame 6
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GOM Game 6 Ã Das Leben ist ein Spiel, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.04.08

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein ausgespieltes Spiel      1 von 5 Punkten
GAME 6 spielt in New York ende der 80er Jahre. Theaterautor MICHAEL KEATON befürchtet, dass sein neustes Stück von dem erbamungslosen Kritiker ROBERT DOWNEY JR. zerrissen wird. Außerdem wettet er auf das Spiel des Jahres der Red Sox. Gemeinsam mit der Zukunft dieses Phänomenalen-Spiels entscheidet sich auch die Zukunft seines Stückes.
All das kommt so wenig fesselnd rüber wie das larm aufgeführte Theaterstück. Der Sinn hinter dem ganzen GAME 6 scheint sich irgendwo hinter den verrückten Charakteren zu verstecken...... und die gibt es reichlich !
Alles in allem ist das kein Spiel..... ähhm Film den man gesehen haben muss!


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