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| DVDs: Charlotte Gainsbourg | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Science of Sleep - Anleitung zum Träumen Gael García Bernal, Charlotte Gainsbourg, Alain Chabat DVD, 18. Oktober 2007 Verkaufsrang: 1830 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Science of Sleep - Anleitung zum Träumen, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 13.12.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Tagträumer 5 von 5 Punkten Eigentlich der Beginn einer Liebesgeschichte, wäre da nicht die exzessive Traumwelt des jungen Protagonisten Stéphane (Gael Garcia Bernal): In einem imaginären Fernsehstudio mixt er Wirkliches und Eingebildetes zu seinem eigenen bunten Realitätscocktail, der das Objekt seiner Verehrung, Stéphanie (souverän wie immer: Charlotte Gainsbourg), anzieht und gleichzeitig zurückstößt. Michel Gondry setzt seine Erfahrung als Regisseur von Videoclips wohldosiert bei der Schaffung herrlich skurriler Traumsequenzen ein.
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Jane Eyre William Hurt, Charlotte Gainsbourg, Joan Plowright DVD, 27. Mai 2008 Verkaufsrang: 2486 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cine Plus Jane Eyre, USK/FSK: 6+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Charlotte Gainsbourg ist Jane Eyre :-) 4 von 5 Punkten Die Jane-Eyre-Darstellerin dieser Adaption des Klassikers von Charlotte Bronte scheint äußerlich dem Roman selbst entsprungen. Von kleiner Statur, mit dunklem Haarknoten und blassem Gesicht tritt Charlotte Gainsbourg als 18jährige Jane mutig auf das Tor von Thornfield zu. Wird ihre erste selbstständige Tätigkeit als Gouvernante erfolgreich sein? Erwarten sie hinter den düsteren Mauern von Thornfield dramatische Abenteuer? Wird sie ausgerechnet dort ein Zuhause finden, nachdem sie von Verwandten verstoßen und in einer schrecklichen Schulanstalt erwachsen werden musste?
Dieser Film geht eingehend auf die Kindheitserfahrungen der kleinen Jane in der Lowood Schule ein. Die Mädchen unterstehen einem unbarmherzigen Regiment. Sie werden gezwungen, unkleidsame Uniformen und Hauben zu tragen, um Eitelkeit und Hochmut zu vermeiden. Der kalte Schlafsaal und die dunklen Unterrichtsräume gefährden die Gesundheit der Schülerinnen. Doch inmitten der Kälte und Dunkelheit wird das Herz von Jane durch die liebvolle Aufmerksamkeit der Mitschülerin Helen Burns gerührt, mit der sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Auch die junge Lehrerin, dargestellt von der sensiblen Amanda Roots ("Verführung"), verhilft den Mädchen zu mehr Selbstbewusstsein. Als Jane erwachsen ist, tritt sie mutig in einen neuen Lebensabschnitt ein.
Auf Thornfield wird sie von der munteren Miss Fairfax mit einem ungewohnt herzlichen Empfang begrüßt. Ihre Schülerin Adele Varans ist ein reizendes, wenn auch nicht sehr intelligentes Mädchen. Jane fühlt sich wohl und ist sehr interessiert an dem noch abwesenden Hausherr Mr. Rochester, dessen Vorzüge Miss Fairfax nicht müde wird, immer wieder zu betonen. Außerdem hat Mr. Rochester wie sie großes Unrecht von Seiten der Familie hinnehmen müssen. Jane fühlt eine tiefe Verbundenheit und als sie ihn tatsächlich persönlich kennen lernt, ist auch dieser von der rätselhaften jungen Frau fasziniert. Aber Mr. Rochester ist 20 Jahre älter als Jane und darüber hinaus standesgemäß weit überlegen. Ist Jane die Närrin, für die sie sich bald selbst hält?
Wer sich nicht an den Freiheiten der Umsetzung dieses Liebesdramas stört, wird diese Verfilmung wohl an ganz annehmbar betrachten.
Die Filmmusik ist ganz hervorragend und untermalt die einzelnen Szenen, ohne sich aufzudrängen. Der gewaltige Altersunterschied zwischen den Hauptdarstellern wird in dieser Adaption besonders betont. Aber auch wenn William Hurt als Mr. Rochester noch so schroff oder unberechenbar ist, die junge Jane Eyre lässt sich davon nicht beeindrucken.
Da jedoch viele Dialoge weggekürzt wurden und die gesamte Verlobungszeit der Liebenden gestrichen wurde, kommt die romantische Komponente des Gesamtwerkes viel zu kurz. Dafür hat das Skript an Dramatik nicht gespart. Das Rätsel um die geheime Frau mit dem schauderhaften Lachen wird bis zu der dramatischen Auflösung ausgeleuchtet.
Die Passage nach der geplatzten Hochzeit ist etwas hektisch und außerdem gegenüber der Romanvorlage ziemlich verändert worden. Dadurch fehlt die Weiterentwicklung der Charakterfigur Jane Eyre und sie kehrt nach dem telepatischen Ruf Rochester wie eine unverändert gute Fee nach Thornfield zurück, um in dessen Ruinen den angeschlagenen Märchenprinzen zu erlösen.
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Happy End mit Hindernissen Charlotte Gainsbourg, Yvan Attal, Alain Chabat DVD, 25. März 2006 Verkaufsrang: 17157 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Starmedia Happy End mit Hindernissen (mit Johnny Depp), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 15.03.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Spannend, verwirrend - wie die Liebe 5 von 5 Punkten Ein gelungener Film über die Polygamie der Männer. Eine Immobilienmaklerin und ein Pariser Autoverkäufer führen eine glückliche Ehe, haben einen süßen Sohn miteinander, keine finanziellen Sorgen, begehren sich auch körperlich sehr, albern miteinander herum. Doch irgendwann nimmt der Ehemann, angestachelt von seinem Kumpel, der dauernd neue Frauen anschleppt, sich eine Geliebte. Die beiden Frauen wissen voneinander, doch keiner in dem Liebes-Dreieck kann ausbrechen. Am Ende darf dann Johnny Depp auftauchen und Charlotte in den vermeintlich (?) Siebten Himmel der Liebe führen. Man fragt sich nur, wie lange?? Gibt es denn keinen EINZIGEN Mann, der treu ist? Charlotte Gainsbourgh und Ivan Attal sind auch im wahren Leben ein Paar - ein glückliches! Vielleicht versteht man ja deshalb nicht, warum die beiden nicht einfach zusammen bleiben und einander treu sind... Übrigens haben die beiden schon einen anderen Film miteinnder realisiert: "Meine Frau, die Schauspielerin", da kriegen sie sich am Ende wieder. Besser so.
Fazit: Ein sehr schöner Film, besonders für Freunde des leisen Off-Hollywood-Kinos.
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Meine Frau die Schauspielerin Charlotte Gainsbourg, Terence Stamp DVD, 2. Juli 2003 Verkaufsrang: 15724 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Frage, um die fast alles in Meine Frau, die Schauspielerin, das Regiedebüt des französischen Schauspielers Yvan Attal kreist, ist wahrscheinlich genauso alt wie das Kino und das Theater: Ist, wenn sich zwei Darsteller auf der Leinwand oder eben auch auf der Bühne küssen und lieben, alles nur gespielt, oder sind da vielleicht doch echte Gefühle mit im Spiel? Eine eindeutige Antwort liefert uns hier natürlich auch Yvan Attal nicht. Die wäre wohl auch gar nicht möglich. Doch zumindest gewinnt der erfahrene Schauspieler, der auch das Drehbuch geschrieben hat, diesem ewigen Rätsel einige höchst amüsante Verwicklungen ab. Als Ehemann des berühmten Filmstars Charlotte (Charlotte Gainsbourg) genießt der Pariser Sportjournalist Yvan (Yvan Attal) einige Privilegien. So kann es schon mal passieren, dass ein Verkehrspolizist ihm kein Ticket ausschreibt, weil die reizende Charlotte neben ihm sitzt; und wenn es darum geht, einen Tisch in einem edlen Restaurant zu reservieren, wirkt der Name seiner Frau regelrecht Wunder. Doch all dies nimmt Yvan gar nicht als Vorzüge wahr, ihn stört vielmehr, dass all die Menschen, die Charlotte umschwärmen, ihn überhaupt nicht beachten. Sein schon lange schwellender Unmut und seine Eifersucht brechen schließlich ganz offen aus, als Charlotte zu Dreharbeiten nach London reist. Yvan Attal potenziert die zentrale Frage nach den Gefühlen von Schauspielern bei Liebesszenen mit Meine Frau, die Schauspielerin ins nahezu Unendliche. Die geradezu absurde Situation, in die Yvan und Charlotte durch seine Zweifel und seine Eifersucht geraten, wird noch verrückter und undurchsichtiger, wenn man bedenkt, dass Yvan Attal und Charlotte Gainsbourg auch im wirklichen Leben verheiratet sind. Und wie im Film, den sich Attal ganz auf den Leib geschrieben hat - Charlotte ist kaum mehr als eine Statistin in dieser Geschichte, die doch auch ihre sein könnte -, ist sie auch in der Realität der viel größere Star als er. Attal verwischt ganz bewusst auch noch die letzten Spuren der Grenze, die uns zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden ließe. Aus dieser nicht mehr aufzulösenden Verwirrung zieht seine im Endeffekt doch sehr altmodische Komödie ihren Witz. Attal führt hier den Starkult und alles, was mit ihm zusammenhängt - vor allem die Neigung des Fans, Privatleben und Beruf seiner Ikone zu vermischen -, ad absurdum. Zugleich etabliert er sich mit seinem Debüt als autobiografischer Filmemacher, dessen größter Coup die Fiktionalisierung des eigenen Lebens ist. In den Szenen, in denen sich mal nicht alles um Yvan und Charlotte, sondern um Yvans Schwester Nathalie (Noémie Lvovsky) und deren Mann Vincent (Laurent Bateau) dreht, kommt er dabei seinem großen Vorbild Woody Allen sogar noch näher. Sie verankern die extrem selbstreferenzielle Hysterie und Komik des Films in einer weitaus tiefer sitzenden Unsicherheit, deren Wurzeln in klassischen Identitätskrisen liegen, wie sie jeder, und nicht nur der Ehemann eines Stars, jederzeit durchleben kann. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehr netter Film 5 von 5 Punkten Witzige Situationen, gute Schauspieler und eine nette Story. Einfach ein guter Film für einen gelungenen TV-Abend.
Yvan Attal zeigt uns wie verwandelbar er ist und seine gute schauspielerische Leistung.
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Jane Eyre [UK IMPORT] William Hurt, Charlotte Gainsbourg, Joan Plowright, Anna Paquin DVD, 30. Juni 2003 Verkaufsrang: 19845 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Man kann "Jane Eyre" natürlich auch als Schnulze verstehen ***Spoiler*** 2 von 5 Punkten Franco Zeferelli hat das getan, und eine brauchbare Filmromanze daraus gemacht. Vor vielen Jahren mochte ich seinen Film sogar (dafür gibt's die zwei Sterne), heute bin ich anderer Meinung.
Als Literaturverfilmung taugt der Film trotz toller Besetzung überhaupt nicht, künstlerische Freiheit hin oder her. Zu große Lücken klaffe in Charlotte Brontes Geschichte - so große, daß öfter als einmal Janes eigentliche Motivation für verschiedene Handlungen untergeht.
Wie fast in jeder Verfilmung werden auch hier die Kindheit in Gateshead und Lowood so stark einreduziert, daß nur noch Polemik übrig bleibt. Janes Weggang aus Lowood ist der erste große "Fehler" (es fehlt Miss Temples Heirat und damit der Verlust der Bezugsperson). Jane geht einfach nur. Daß die erwachsene Jane nicht "plain and little" genug ist, ist Ansichtssache. Allerdings wirkt Charlotte Gainsbourgs hübsches kleines Gesichtchen recht unbeweglich. Mr Rochesster alias William Hurt wirkt zwar lebendiger, aber bei weitem nicht düster, wüst und geheimnisvoll genug. Das Leben auf Thornfield plätschert dahin - die gepfefferten Bronteschen Dialoge finden nicht oder nur in weichgespülter Form statt.
Der zweite richtig dicke Brocken ist Janes Flucht nach der gescheiterten Hochzeit. Rochester versucht nur halbherzig, Jane aufzuhalten. Und kaum sitz Jane in der Kutsche, geht Thornfield auch schon in Flammen auf. Aber es kommt noch dicker: Statt einer ziel- und mittellosen Flucht fährt Jane zurück nach Gateshead, wo St. John Rivers nebst Schwester auf sie wartet. Das ist denn nun totaler Quark, und ein gigantisches Bündel verschenkter Möglichkeiten. Jeglicher Hauch von Magie wurde aus dieser Verfilmung verbannt.
Generell wirkt der Film, als ob Zeferelli bzw. dem Drehbuchschreiber nach der mißglückten Hochzeit die Geduld mit der Geschichte und all ihrer "unmodernen" Moralität die Geduld verloren. Damit gehen allerdings auch all die Leidenschaft, die das Buch ausmacht, den Bach runter. Es fehlt leider so furchtbar viel... Wer das Buch gelesen hat (und es liebt, wie es ist), sollte lieber einen Bogen um diese Verfilmung machen. Wer allerdings "nur" eine nette Romanze sehen will (spricht ja nichts dagegen - wie gesagt, als ich das Buch noch nicht kannte, mochte ich diesen Film)- dem sei dieser Film durchaus empfohlen.
Anglophile - Finger weg! 2 von 5 Punkten Der Trailer im englischen Originalton weckt eine Vorfreude, die durch die restliche Ausstattung in Unmut umschlägt - Filmton leider nur deutsch... und das bei einem Film, der sicher vor allem für Liebhaber der englischen Literatur interessant ist. Im Gegensatz zu vielen mochte ich die Verfilmung mit der blassen Charlotte Gainsbourg richtig gerne (der nimmt man die Beschreibung "plain" wenigstens ab, und trotzdem rührt sie), kannte sie nur von einem alten Video und hätte sie gern endlich mit den "richtigen" Stimmen gehört. Tja, schade!
Naja... 2 von 5 Punkten Nachdem ich mir vor einige Monaten die englische DVD Fassung gekauft habe, die deutsche gab es damals noch nicht und war auch nicht angekündigt, habe ich vor einigen Wochen zufällig diese DVD im Laden entdeckt. Preis von 8 Euro war ok, also schnell eingesteckt.
Im Grunde wußte ich, was auf mich zukommt. Habe ja auch schon bei der englischen DVD meine Meinung kundgetan. Da mein Schulenglisch aber ein paar Lücken aufweißt, wollte ich den Film mal in deutsch genießen. Aber jetzt muss ich doch noch etwas zu dieser deutschen DVD sagen, was irgendwie noch nicht erwähnt wurde:
Der Film ist auf der deutschen DVD gekürzt! Die englische DVD ist 116 Minuten lang und die deutsche nur 106 Minuten!
Kein englischer Ton! Dafür kann man deutsche Untertitel einblenden. Als Extra gibt es nur einen Trailer, das war's.
Ich habe bei meinem Film 2 deutliche Tonaussetzer: Für 1/2 Sekunden leiert der Ton. Aber ich könnte mir vorstellen, das das nur bei der ersten Auflage der Fall ist und von der Firma bei der nächsten Prodkutionsmenge behoben wird.
Nun zum Film:
Ob es wirklich clever ist/war (ich weiß jetzt nicht von wann die Synchro ist) von einem Film bei dem des öfteren erwähnt wird, das er eh schon so viele Handlungslücken hat auch noch 10 Minuten wegzukürzen kann ich nicht genau sagen. Ich denke hauptsächlich mussten einige Landschaftsaufnahmen dran glauben, aber das allein kann unmöglich 10 Minuten zusammenbringen. Leider finde ich den Film nicht gut genug um ihn noch ein drittes Mal zu schauen um besser vergleichen zu können. Bei der Übsetzung sind mir zwei kleine Schnitzer aufgefallen z.B. wird Jane ein Bild von Rivers überreicht und er sagt das wäre ein "Foto" von ihrem Onkel/Vater. Es handelt sich aber um Miniaturportraits und diese sind gemalt und eben keine Fotografie.
Merkwürdigerweise hat mir die Synchro gefallen. Die Sprecher versuchen zumindest ein wenig Gefühl rüberzubringen... ansonsten hat sich an meiner Meinung nicht viel geändert: ich finde Jane Eyre viel zu blass und Rochester zu nett und harmlos. Beide sind zu flach und eindimensional. Wo verlieben sie sich denn? Wo ist die Zerrissenheit?
Da diese deutsche DVD auf 106 Minuten gekürzt wurde, kann ich nun mit bestem Gewissen die Morton/Hinds Version empfehlen. Wer also 106 Minuten Zeit übrig hat und Jane Eyre gucken will, sollte zu der anderen Version greifen. Da gibt es Gefühle, man leidet mit den Figuren, man hofft das sie zusammenkommen (obwohl man es ja besser weiß), die Personen entwickeln sich, nähern sich an, verlieben sich! Das alles sieht man bei dieser Zeffirelli-Version alles irgendwie nicht und wenn, dann nur so kurz angedeutet das wenn man blinzelt es schon wieder verpasst hat.
Wie ein anderer Rezensent schon geschrieben hat: Am Anfang, die Zeit in Lowood: absolut Top gemacht! Aber ab dem Zeitpunkt wo Frau Gainsbourgh auftaucht fängt es schon an mir nicht zu gefallen, weil sie mir nicht gefällt. Dann taucht Herr Hurt auf und alles ist vorbei. Einzig Frau McPherson und ihre eitle Verwandschaft bringt wieder Schwung rein, aber leider ist ihr Auftritt relativ kurz. Frau Gainsbourgh ist für mich nicht Jane Eyre. Ständig schaut sie sauertöpfisch. Wo ist der Witz? Die Wortgefechte? Ständig steht sie wie ein Schaf in der Ecke und guckt auf den Boden... nein, ich finde nicht das sie Jane Eyre ist bzw. verkörpert wie andere das schreiben. Ich frage mich ob diese Rezensenten andere Filme kennen oder das Buch gelesen haben. Jane habe ich mir immer anders vorgestellt.
Ich bleibe dabei: wer keine andere Verfilmungen kennt und das Buch auch nicht, dem wird dieser Film vielleicht gefallen. Wer aber Jane Eyre gelesen hat, dem werden zu viele Abänderungen und Weglassungen den Spaß verderben und wer zusätzlich auch noch andere Verfilmungen kennt, dem wird dieser Film nur wenig Spaß bereiten. Schöne Lanschaften, gute Musik, gute Ausstattungen. Aber große Namen sind eben kein Garant für einen guten Film.
Nicht überzeugend! 3 von 5 Punkten Leider hat mich diese "Jane Eyre"-Version nicht überzeugt. Sie war in weiten Teilen viel zu oberflächlich und zu lieblos ausgearbeitet. C. Gainsbourg ist zwar vom Aussehen her der Beschreibung von J. Eyre sehr ähnlich, ihre Charaktereigenschaften kann sie allerdings nicht zum Ausdruck bringen. Ganz schlimm allerdings fand ich die Rolle des Mr. Rochester. William Hurt hat weder charakterlich noch äußerlich Ähnlichkeiten mit dieser Figur. Er benimmt sich viel zu wenig "ruppig", fast schon galant zuweilen. Die Chemie zwischen beiden Hauptdarstellern fehlt völlig. Wenig gefallen hat mir auch die Rolle der jungen Jane. Da höre ich förmlich den Regisseur rufen: "Jetzt mal bitte ganz erschreckt schauen". Sehr gekünstelt. Positiv allerdings fand ich die ausführliche Darstellung der Kindheit in Lowood.
Wer dieses Buch liebt, sollte allerdings auf die Versionen mit Ruth Wilson oder Samantha Morten zurückgreifen, denn diese sind um Längen besser.
Charlotte Gainsbourg ist Jane Eyre :-) 4 von 5 Punkten Die Jane-Eyre-Darstellerin dieser Adaption des Klassikers von Charlotte Bronte scheint äußerlich dem Roman selbst entsprungen. Von kleiner Statur, mit dunklem Haarknoten und blassem Gesicht tritt Charlotte Gainsbourg als 18jährige Jane mutig auf das Tor von Thornfield zu. Wird ihre erste selbstständige Tätigkeit als Gouvernante erfolgreich sein? Erwarten sie hinter den düsteren Mauern von Thornfield dramatische Abenteuer? Wird sie ausgerechnet dort ein Zuhause finden, nachdem sie von Verwandten verstoßen und in einer schrecklichen Schulanstalt erwachsen werden musste?
Dieser Film geht eingehend auf die Kindheitserfahrungen der kleinen Jane in der Lowood Schule ein. Die Mädchen unterstehen einem unbarmherzigen Regiment. Sie werden gezwungen, unkleidsame Uniformen und Hauben zu tragen, um Eitelkeit und Hochmut zu vermeiden. Der kalte Schlafsaal und die dunklen Unterrichtsräume gefährden die Gesundheit der Schülerinnen. Doch inmitten der Kälte und Dunkelheit wird das Herz von Jane durch die liebvolle Aufmerksamkeit der Mitschülerin Helen Burns gerührt, mit der sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Auch die junge Lehrerin, dargestellt von der sensiblen Amanda Roots ("Verführung"), verhilft den Mädchen zu mehr Selbstbewusstsein. Als Jane erwachsen ist, tritt sie mutig in einen neuen Lebensabschnitt ein.
Auf Thornfield wird sie von der munteren Miss Fairfax mit einem ungewohnt herzlichen Empfang begrüßt. Ihre Schülerin Adele Varans ist ein reizendes, wenn auch nicht sehr intelligentes Mädchen. Jane fühlt sich wohl und ist sehr interessiert an dem noch abwesenden Hausherr Mr. Rochester, dessen Vorzüge Miss Fairfax nicht müde wird, immer wieder zu betonen. Außerdem hat Mr. Rochester wie sie großes Unrecht von Seiten der Familie hinnehmen müssen. Jane fühlt eine tiefe Verbundenheit und als sie ihn tatsächlich persönlich kennen lernt, ist auch dieser von der rätselhaften jungen Frau fasziniert. Aber Mr. Rochester ist 20 Jahre älter als Jane und darüber hinaus standesgemäß weit überlegen. Ist Jane die Närrin, für die sie sich bald selbst hält?
Wer sich nicht an den Freiheiten der Umsetzung dieses Liebesdramas stört, wird diese Verfilmung wohl an ganz annehmbar betrachten.
Die Filmmusik ist ganz hervorragend und untermalt die einzelnen Szenen, ohne sich aufzudrängen. Der gewaltige Altersunterschied zwischen den Hauptdarstellern wird in dieser Adaption besonders betont. Aber auch wenn William Hurt als Mr. Rochester noch so schroff oder unberechenbar ist, die junge Jane Eyre lässt sich davon nicht beeindrucken.
Da jedoch viele Dialoge weggekürzt wurden und die gesamte Verlobungszeit der Liebenden gestrichen wurde, kommt die romantische Komponente des Gesamtwerkes viel zu kurz. Dafür hat das Skript an Dramatik nicht gespart. Das Rätsel um die geheime Frau mit dem schauderhaften Lachen wird bis zu der dramatischen Auflösung ausgeleuchtet.
Die Passage nach der geplatzten Hochzeit ist etwas hektisch und außerdem gegenüber der Romanvorlage ziemlich verändert worden. Dadurch fehlt die Weiterentwicklung der Charakterfigur Jane Eyre und sie kehrt nach dem telepatischen Ruf Rochester wie eine unverändert gute Fee nach Thornfield zurück, um in dessen Ruinen den angeschlagenen Märchenprinzen zu erlösen.
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Golden Door Charlotte Gainsbourg, Vincenzo Amato, Aurora Quattrocchi DVD, 13. Dezember 2007 Verkaufsrang: 35638 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Golden Door - Ein Tor zum Paradies, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.12.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
sizilianische Auswanderer auf dem Weg ins "gelobte Land" 4 von 5 Punkten Es entspricht schon den Tatsachen, dass der Trailer die Erwartungen in eine Richtung lenkt, die dann so nicht erfüllt werden. Wenn man sich aber unvorbelastet auf den Film einlässt, vermag er durchaus seine Qualitäten zu entfalten.
Vorneweg gesagt: Insgesamt handelt es sich um einen recht realistischen Film. Die fantastischen Momente streifen nur den Rand der Geschichte. Ein armer sizilianischer Bauer wandert mit seinen beiden Söhnen und seiner alten Mutter Anfang des letzten Jahrhunderts nach Amerika aus. Auf dem Schiff macht er Bekanntschaft mit einer geheimnisumwitternden Engländerin. Wie alle Mitreisender aus vielen unterschiedlichen Ursprungsländern landet auch er in einem Art "Auffanglager" vor den Toren der Stadt und bekommt zunächst nicht viel vom "gelobten Land" mit. In einem selektiven Prozess werden die potentiellen Einwanderer auf ihre Tauglichkeit geprüft. Der (scheinbar) taubstumme Sohne hat dabei schlechte Karten.....
Ungewöhnliche Bildkombinationen; ein üppig ausgestatteter Kleiderfundus; schöne Szenen und eine Portion Mystik....man kann sich durchaus von diesem Film überraschen lassen.
Zum Einschlafen 1 von 5 Punkten Ich hatte wirlich Erwartungen an diesen Film da mir die Bilder schon sehr
gut gefallen hatten. Nach einer Stunde in der weder eine Handlung, noch
irgendwelche sinnvollen Dialoge vorkamen hab ichs dann aufgegeben.
Also verpassen tut man ohne dem Film wirklich nichts.
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Die kleine Diebin Charlotte Gainsbourg, Simon de la Brosse, Didier Bezace Videokassette, 1. Mai 1994 Verkaufsrang: 1043
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Nach einem Originaldrehbuch von Francois Truffaut!!! 5 von 5 Punkten "Eine 16jährige, die elternlos bei Verwandten aufwächst, kompensiert fehlende Liebe durch eine Reihe von Diebstählen, landet in einem Erziehungsheim & muß sich, nachdem sie schwanger geworden ist, für eine selbständige Gestaltung ihrer Zukunft entscheiden. Sensibel inszenierte & in der Hauptrolle großartig gespielte Geschichte einer jungen Frau, hinter deren Rebellion sich die Suche nach Identität & Geborgenheit verbirgt!" |
Golden Door [UK IMPORT] Charlotte Gainsbourg, Vincenzo Amato, Aurora Quattrochi, Filippo Luna, Vincent Schiavelli DVD, 29. Oktober 2007 Verkaufsrang: 46062 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Seelen im Flug Richtung Paradies 5 von 5 Punkten Mit dem Abenteuerfilm "Golden Door" ist jetzt Emanuele Crialeses dritte Kinoarbeit in die Kinos gekommen. Mit seinem Film "Lampedusa" feierte er vor fünf Jahren in Cannes viel beachtete Erfolge. Sein neuer Film erhielt den Silbernen Löwen von Venedig 2006.
Eigentlich sind Filmtitel Bekenntnisse und Lockworte, die aber deshalb mit großer Sorgfalt übersetzt werden sollten. Dem allgemeinen Sprachtrend folgend, haben englische Titel in Deutschland seit geraumer Zeit Hochkonjunktur. Diesem Trend muss sich nun auch diese italienische Produktion, mit dem leicht verständlichen Titel "Nuevomondo" beugen, der Film erhielt den Titel "Golden Door". Eine wahrlich falsche Umwandlung, denn die Einwanderungsstation auf Ellis Island ist zwar ein Tor, aber golden" war es nun wirklich nicht, sondern eng, schmutzig, schmal und lange nicht für jeden Immigranten geöffnet. Es erinnert mehr an ein Zuchthaus als an ein goldenes Einwanderungshaus.
Im armen Sizilien des 20. Jahrhunderts bestellt die Bauernfamilie Mancuso seit Generationen dasselbe karge Land. Eines Tages hört Salvatore Mancuso (Vincenzo Amato) Geschichten über die neue Welt.
In dieser mythischen "Nuevomondo" wächst angeblich des Gold auf den Bäumen und Kartoffeln, Äpfel und Karotten sind so groß wie Fuhrwerke. Dagegen bestimmen hier in Sizilien Aberglaube, Wunderglaube und bittere Not das Leben des Witwers Mancuso, seiner zwei Söhne Angelo und Pietro und seiner Mutter Donna Fortuna.
Dann trifft Mancuso eines Tages, nach einem Bußgang mit seinem Sohn, barfuss, einen Stein zwischen den Zähnen, den sie als Opfergabe bei einem Gipfelkreuz ablegen, eine bedeutsame Entscheidung. Er verkauft sein Hab und Gut, lässt sich für die Neue Welt einkleiden, verlässt die verbrannte Erde Siziliens und begibt sich, wie viele Hundert andere, von Neugier und Hoffnung auf das gelobte Land getriebene Auswanderer, auf ein Schiff. Hier begegnet Salvatore der unnahbaren und faszinierenden Lucy (Charlotte Gainsbourg), von der niemand weiß, woher sie kommt und wohin sie geht. Während der vier schwierigen Wochen im düsteren Zwischendeck, auf engstem Raum, mit vielen unterschiedlichen Menschen, unterwirft sich der brave Mancuso schon der fremden Disziplin, die später auf Ellis Island fast militärische Züge annimmt. Allgemeine penible Gesundheitskontrolle, Seh-, Hör-, und Sprachtests finden ebenso statt wie die Prüfung der Denkfähigkeit. Die Mancusos müssen ein Stück ihrer alten Identität zurücklassen und eine neue annehmen. Diese Metamorphose die auf See begann, setzt sich hier fort.
Die wunderbare Kinoballade findet nicht ihren Abschluss mit de freiwilligen Rückkehr der Großmutter, denn die Familie zerfällt damit, aber es bildet sich schon eine neue heraus. Lucy hat dem Witwer auf dem Schiff nicht nur schöne Augen gemacht, sondern ihm auch ein formelles Eheversprechen abgerungen, ohne das sie Amerika nicht betreten dürfte. Daraus wird nun Ernst. Ob die emanzipierte Britin Lucy die Richtige" ist, um in der Neuen Welt die Schritte des braven und bedächtigen Salvatore zu beschleunigen, oder ob sie ihn gründlich ruiniert, das bleibt der Fantasie der Zuschauer überlassen, die die glückliche Belohnung" im Kinosaal zunächst begrüßen.
Emanuele Crialese hat nicht nur mit dem gebürtigen Sizilianer Vincenzo Amato einen beeindruckenden, unprofessionellen Hauptdarsteller gefunden, sondern auch die vielen Nebenrollen sind vorzüglich besetzt. Amato bringt, die bezweckte Geburt des neuen, des amerikanischen Menschen, die Amerikanisierung von Menschen als Befreiung, obwohl er mit seinen Erinnerungen noch an den archaischen Zuständen seiner Heimat hängt, überzeugend rüber.
Bei aller ethnographischen Akkuratesse gibt es nicht viel zu leiden in dem Film, allerdings um so mehr zu denken. Crialese hat für seinen Film viele Auswandererbriefe als Quelle herangezogen und wenn es da unter anderem heißt:"Wir sind alle Seelen im Flug in Richtung Paradies, das uns - so Fortune will- in diesem Leben gestattet ist, aber wir sterben mit jeder vorüber ziehenden Welle", daraus erklärt sich das melancholische Grundgefühl des Films.
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The Intruder Charlotte Gainsbourg, Charles Powell, Nastassja Kinski DVD, 6. Juli 2000 Verkaufsrang: 46693
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Big Yawn 1 von 5 Punkten Wenn sie unter Schlafstörungen leiden sollten, sei Ihnen dieser halbgare Mumpitz ans Herz gelegt - denn dieser ultimative Langweiler ist so gnadenlos banal und durchschnittlich, daß man sich nicht einmal richtig über ihn ärgern kann, so daß einem nach ca. 20 Minuten die Lider schwer werden. Eine totale Nullnummer, ein Rohrkrepierer der ersten Kategorie. Stellvertretend seien die völlig vergurkte und mit atemberaubendem Dilettantismus inszenierte Hochzeitssequenz, die lachhafte Duschszene und die öde und langweilige "Frau findet tote Katze in Wanne" genannt. Daß das Vieh auch noch Rosebud heißt, ist eine Anamaßung und eine Beleidigung aller großen Filme und Regisseure. Charlotte Gainsbourg (ihretwegen habe ich mir den Film gekauft) ist hübsch anzusehen, spielt aber lustlos und unspiriert - wer kann es ihr verdenken? Allen Charlotte Gainsbourg - Fans sei empfohlen, ihr Geld zu sparen und auf "Lemming" zu warten!
Subtiler Horror ohne Hau-Ruck-Action 3 von 5 Punkten Ein atmosphärisch dichter Horrorfilm mit John Hannah, Nastassja Kinski, Charlotte Gainsbourg, Molly Parker, der problemlos ohne Hau-Ruck-Action auskommt. Regisseur ist der berühmte Fotograf David Bailey. Dies kommt dem Film sehr zugute: Die ästhetisch ansprechenden Einstellungen bilden ein entspannendes Gegengewicht zum Horror, der sich zwar subtil aufbaut, den Zuschauer dann aber nicht mehr los lässt - bis hin zum unvermeidlichen Showdown. Die Grundidee des Plots - die ebenso tote wie eifersüchtige erste Ehefrau des Protagonisten lebt in einem zeitverschobenen Parallel-Universum mit ihrer Nachfolgerin unter einem Dach - führt zu überraschenden Verwicklungen - und zu einem intelligenten Zeit-Paradoxon. |
Love Etc. [UK IMPORT] Charlotte Gainsbourg, Yvan Attal, Charles Berling, Thibault De Montalembert DVD, 26. September 2005 Verkaufsrang: 56188 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Love etc.- ein genial französischer Film 5 von 5 Punkten Dieser Film hat all das, was von einem französischen Film zu erwarten hat. Ungemein spritzige Dialoge und sympathische Figuren, in denen man sich sicherlich das ein oder andere mal wiederfindet. Auch wenn diese Ménage à trois ein beliebtes Thema in der französischen Filmgeschichte ist, ist dieser Film ein Erlebnis für sich. Die drei Hauptdarsteller sind so bewundernswerte und liebenswürdige Charaktere, das man keinem der einzelnen Akteure für sein Tuen oder Nicht-Tuen nachsichtig sein könnte. Das Bad der Gefühle, in dem sich die drei befinden erhält nochmal eine Zugabe durch die einzigartige Filmmusik von Leonard Cohen, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht.Ende Ein Film, der jeden mitreißt und berührt, und den man immer wieder schauen mag, weil das Leben doch so schön sein kann. Schade ist nur,dass er bei Amazon noch nicht in deutscher Sprache zu erhalten ist.
Love etc.- ein genial französischer Film 5 von 5 Punkten Dieser Film hat all das, was von einem französischen Film zu erwarten hat. Ungemein spritzige Dialoge und sympathische Figuren, in denen man sich sicherlich das ein oder andere mal wiederfindet. Auch wenn diese Ménage à trois ein beliebtes Thema in der französischen Filmgeschichte ist, ist dieser Film ein Erlebnis für sich. Die drei Hauptdarsteller sind so ausgeprägte und liebenswürdige Charaktere, das man keiner der einzelnen Akteure für sein Tuen oder Nicht-Tuen nachsichtig sein könnte. Das Bad der Gefühle, in dem sich die drei befinden erhält nochmal eine Zugabe durch die einzigartige Filmmusik von Leonard Cohen, die sich wie ein roter Faden durch den Film zieht. Ein Film, der jeden mitreißt und berührt, und den man immer wieder schauen mag, weil das Leben doch so schön sein kann. |
Der Zementgarten Andrew Robertson, Charlotte Gainsbourg, Alice Coulthard Videokassette, 7. Februar 1995 Verkaufsrang: 4520
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Inzestdrama 5 von 5 Punkten Als der Vater der vier Geschwister Julie, Jack, Sue und Tom an einem Herzinfarkt stirbt, sind diese mit der Mutter auf sich alleine gestellt. Doch sie wird bald schwer krank und stirbt ebenfalls. Da die Familie sehr abseits lebt, fällt ihr Tod niemandem auf. Die älteren Geschwister lassen sich etwas einfallen, damit der Tod der Mutter weiter unentdeckt bleibt, aus Angst getrennt zu werden.
Als Julie dann mit ihrem neuen Freund Derek auftaucht, ahnt dieser bald, dass etwas nicht stimmt, ausserdem entwickeln die Geschwister Julie und Jack mehr als geschwisterliche Gefühle füreinander...
Wer düstere und makabere Geschichten mit beklemmender Atmosphäre mag, sollte sich "Der Zementgarten" auf jeden Fall ansehen. Die Verfilmung des Romans von Ian McEwan ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen und steht dem Buch in nichts nach. Mit Charlotte Gainsborg und Andrew Robertson sind die Rollen der Geschwister Julie und Jack ideal besetzt und auch die anderen Schauspieler spielen ihre Rollen perfekt. Allen die das Buch mögen, wird es wahrscheinlich bei dem Film nicht anders gehen.
Der Zementgarten 5 von 5 Punkten Nach dem Herztod ihres Vaters müssen 4 Kinder (Julie 17, Jack15,Sue 12,Tom 7Jahre alt) sich schon zum Teil selbst versorgen, weil ihre Mutter immer bettlegriger wird und nur noch oben im Schlafzimmer des allein stehenden Einfamilienhauses liegt.Wer soll hier die häuslichen Pflichten übernehmen?Wer hat hier zu bestimmen und etwas zu sagen? Mc Ewan schildert hier sehr sensibel die Auseinandersetzungen zwischen dem pubertierenden Jack und seinen Geschwistern, besonders zwischen ihm und seiner älteren Schwester.Während Jack seine Schwester bewundert, hat er selbst ein sehr negatives Selbstbild. Da er zusehen muss, wie die Pickel auf seinem Gesicht immer mehr zunehmen, hört er schliesslich auf sich zu waschen.Wer ihn wirklich liebt, soll ihn auch lieben, wenn er ungewaschen ist und stinkt.Ein Science Fiktion Roman, ein Geburtstagsgeschenk seiner jüngeren Schwester, hilft ihm durch das Vorbild des Kosmonauten Commander Hunt aus der pubertären Zwickmühle.Jacks Mutter hat mehrmals ein liebevolles Gespräch mit ihrem Sohn und rät ihm auf dem Krankenbett, möglichst niemandem etwas von ihrer Abwesenheit zu sagen, wenn sie für längere Zeit ins Krankenhaus muss."Dann reisst man die Familie auseinander...man bringt euch ins Heim" Ein paar Tage später liegt die Mutter tot im Schlafzimmer, und Jack und Julie sowie Sue erfüllen letztlich den Willen ihrer Mutter, den Tod zu verheimlichen, durch ein Hausbegräbnis in einem Zementsarg.Das klingt hier zwar skurril und makaber, ist im Roman und im Film jedoch so gut vorbereitet, dass es dem Leser fast wie natürlich und selbstverständlich in der extremen Situation der Kinder vorkommt.Duch diese Extremsituation erfährt Jack, was es heißt Verantwortung zu übernehmen, und auch die Beziehung zwischen vorher stark konkurrierenden Kindern wird plötzlich sozialer und enger.Julie übernimmt z.B. gegenüber dem kleinen Tom die Mutterrolle.All dies spielt sich dann in den gerade beginnenden Sommerferien ab. Es handelt sich in diesem Roman keineswegs um das Austoben skurriler und abweichender Neigungen von Kindern, sondern viel eher um die Frage, ob Kinder sich nicht von Natur aus in solch einer Extremsituation ebenso verhalten würden.Die Metapher des Zementgartens ist hier treffend gewählt,wenn wir uns vergegenwärtigen, dass auch in einem mit Zement planierten fruchtbaren Garten irgenwann Risse entstehen, durch welche die Kraft der Natur wieder durchbricht.Der Inzest zwischen Jack und seiner älteren Schwester fällt hier mit dem Erscheinen der Polizei und mit dem Ende des Romans zusammen, so dass man hier auch keinesfalls davon sprechen kann, dass dieses Buch von einer fortlaufenden inzestuösen Beziehung handelt.Kein Leser erwartet hier eine Wiederholung!Im Gegenteil: Das Ende des Romans zeigt deutlich, dass es sich hier um eine Utopie des Schriftstellers handelt, nämlich um eine Beziehung und eine Welt, die bei uns keinen Ort hat.In dieser Hinsicht gleicht die ganz unschuldige und ungewollte Liebe zwischen Jack und Julie all den Liebesmotiven in der Geschichte der Literatur, die ebenfalls zwei Menschen haben zusammenkommen lassen, die nach den Normen der Gesellschaft nicht zusammenkommen durften.Der Schriftsteller versteht es, in den Dialogen die gewisse Sprachlosigkeit der Kinder sehr echt wiederzugeben.Die Art und Weise, wie hier jedes Kind des Romans für die Anerkennung seiner Eigenart eintritt, wirkt auf den erwachsenen Leser rührend und erweckt auch Sehnsüchte bei ihm nach nicht gelebtem Leben.
Hier wächst kein Gras mehr! Daumen hoch! 5 von 5 Punkten Wunderbar gelungene Annäherung an ein schwieriges Thema. |
Jane Eyre (Zeffirelli) [English] [UK-Import] William Hurt, Charlotte Gainsbourg, Joan Plowright, Anna Paquin Videokassette, 23. März 1998 Verkaufsrang: 9211
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Man kann "Jane Eyre" natürlich auch als Schnulze verstehen ***Spoiler*** 2 von 5 Punkten Franco Zeferelli hat das getan, und eine brauchbare Filmromanze daraus gemacht. Vor vielen Jahren mochte ich seinen Film sogar (dafür gibt's die zwei Sterne), heute bin ich anderer Meinung.
Als Literaturverfilmung taugt der Film trotz toller Besetzung überhaupt nicht, künstlerische Freiheit hin oder her. Zu große Lücken klaffe in Charlotte Brontes Geschichte - so große, daß öfter als einmal Janes eigentliche Motivation für verschiedene Handlungen untergeht.
Wie fast in jeder Verfilmung werden auch hier die Kindheit in Gateshead und Lowood so stark einreduziert, daß nur noch Polemik übrig bleibt. Janes Weggang aus Lowood ist der erste große "Fehler" (es fehlt Miss Temples Heirat und damit der Verlust der Bezugsperson). Jane geht einfach nur. Daß die erwachsene Jane nicht "plain and little" genug ist, ist Ansichtssache. Allerdings wirkt Charlotte Gainsbourgs hübsches kleines Gesichtchen recht unbeweglich. Mr Rochesster alias William Hurt wirkt zwar lebendiger, aber bei weitem nicht düster, wüst und geheimnisvoll genug. Das Leben auf Thornfield plätschert dahin - die gepfefferten Bronteschen Dialoge finden nicht oder nur in weichgespülter Form statt.
Der zweite richtig dicke Brocken ist Janes Flucht nach der gescheiterten Hochzeit. Rochester versucht nur halbherzig, Jane aufzuhalten. Und kaum sitz Jane in der Kutsche, geht Thornfield auch schon in Flammen auf. Aber es kommt noch dicker: Statt einer ziel- und mittellosen Flucht fährt Jane zurück nach Gateshead, wo St. John Rivers nebst Schwester auf sie wartet. Das ist denn nun totaler Quark, und ein gigantisches Bündel verschenkter Möglichkeiten. Jeglicher Hauch von Magie wurde aus dieser Verfilmung verbannt.
Generell wirkt der Film, als ob Zeferelli bzw. dem Drehbuchschreiber nach der mißglückten Hochzeit die Geduld mit der Geschichte und all ihrer "unmodernen" Moralität die Geduld verloren. Damit gehen allerdings auch all die Leidenschaft, die das Buch ausmacht, den Bach runter. Es fehlt leider so furchtbar viel... Wer das Buch gelesen hat (und es liebt, wie es ist), sollte lieber einen Bogen um diese Verfilmung machen. Wer allerdings "nur" eine nette Romanze sehen will (spricht ja nichts dagegen - wie gesagt, als ich das Buch noch nicht kannte, mochte ich diesen Film)- dem sei dieser Film durchaus empfohlen.
Anglophile - Finger weg! 2 von 5 Punkten Der Trailer im englischen Originalton weckt eine Vorfreude, die durch die restliche Ausstattung in Unmut umschlägt - Filmton leider nur deutsch... und das bei einem Film, der sicher vor allem für Liebhaber der englischen Literatur interessant ist. Im Gegensatz zu vielen mochte ich die Verfilmung mit der blassen Charlotte Gainsbourg richtig gerne (der nimmt man die Beschreibung "plain" wenigstens ab, und trotzdem rührt sie), kannte sie nur von einem alten Video und hätte sie gern endlich mit den "richtigen" Stimmen gehört. Tja, schade!
Naja... 2 von 5 Punkten Nachdem ich mir vor einige Monaten die englische DVD Fassung gekauft habe, die deutsche gab es damals noch nicht und war auch nicht angekündigt, habe ich vor einigen Wochen zufällig diese DVD im Laden entdeckt. Preis von 8 Euro war ok, also schnell eingesteckt.
Im Grunde wußte ich, was auf mich zukommt. Habe ja auch schon bei der englischen DVD meine Meinung kundgetan. Da mein Schulenglisch aber ein paar Lücken aufweißt, wollte ich den Film mal in deutsch genießen. Aber jetzt muss ich doch noch etwas zu dieser deutschen DVD sagen, was irgendwie noch nicht erwähnt wurde:
Der Film ist auf der deutschen DVD gekürzt! Die englische DVD ist 116 Minuten lang und die deutsche nur 106 Minuten!
Kein englischer Ton! Dafür kann man deutsche Untertitel einblenden. Als Extra gibt es nur einen Trailer, das war's.
Ich habe bei meinem Film 2 deutliche Tonaussetzer: Für 1/2 Sekunden leiert der Ton. Aber ich könnte mir vorstellen, das das nur bei der ersten Auflage der Fall ist und von der Firma bei der nächsten Prodkutionsmenge behoben wird.
Nun zum Film:
Ob es wirklich clever ist/war (ich weiß jetzt nicht von wann die Synchro ist) von einem Film bei dem des öfteren erwähnt wird, das er eh schon so viele Handlungslücken hat auch noch 10 Minuten wegzukürzen kann ich nicht genau sagen. Ich denke hauptsächlich mussten einige Landschaftsaufnahmen dran glauben, aber das allein kann unmöglich 10 Minuten zusammenbringen. Leider finde ich den Film nicht gut genug um ihn noch ein drittes Mal zu schauen um besser vergleichen zu können. Bei der Übsetzung sind mir zwei kleine Schnitzer aufgefallen z.B. wird Jane ein Bild von Rivers überreicht und er sagt das wäre ein "Foto" von ihrem Onkel/Vater. Es handelt sich aber um Miniaturportraits und diese sind gemalt und eben keine Fotografie.
Merkwürdigerweise hat mir die Synchro gefallen. Die Sprecher versuchen zumindest ein wenig Gefühl rüberzubringen... ansonsten hat sich an meiner Meinung nicht viel geändert: ich finde Jane Eyre viel zu blass und Rochester zu nett und harmlos. Beide sind zu flach und eindimensional. Wo verlieben sie sich denn? Wo ist die Zerrissenheit?
Da diese deutsche DVD auf 106 Minuten gekürzt wurde, kann ich nun mit bestem Gewissen die Morton/Hinds Version empfehlen. Wer also 106 Minuten Zeit übrig hat und Jane Eyre gucken will, sollte zu der anderen Version greifen. Da gibt es Gefühle, man leidet mit den Figuren, man hofft das sie zusammenkommen (obwohl man es ja besser weiß), die Personen entwickeln sich, nähern sich an, verlieben sich! Das alles sieht man bei dieser Zeffirelli-Version alles irgendwie nicht und wenn, dann nur so kurz angedeutet das wenn man blinzelt es schon wieder verpasst hat.
Wie ein anderer Rezensent schon geschrieben hat: Am Anfang, die Zeit in Lowood: absolut Top gemacht! Aber ab dem Zeitpunkt wo Frau Gainsbourgh auftaucht fängt es schon an mir nicht zu gefallen, weil sie mir nicht gefällt. Dann taucht Herr Hurt auf und alles ist vorbei. Einzig Frau McPherson und ihre eitle Verwandschaft bringt wieder Schwung rein, aber leider ist ihr Auftritt relativ kurz. Frau Gainsbourgh ist für mich nicht Jane Eyre. Ständig schaut sie sauertöpfisch. Wo ist der Witz? Die Wortgefechte? Ständig steht sie wie ein Schaf in der Ecke und guckt auf den Boden... nein, ich finde nicht das sie Jane Eyre ist bzw. verkörpert wie andere das schreiben. Ich frage mich ob diese Rezensenten andere Filme kennen oder das Buch gelesen haben. Jane habe ich mir immer anders vorgestellt.
Ich bleibe dabei: wer keine andere Verfilmungen kennt und das Buch auch nicht, dem wird dieser Film vielleicht gefallen. Wer aber Jane Eyre gelesen hat, dem werden zu viele Abänderungen und Weglassungen den Spaß verderben und wer zusätzlich auch noch andere Verfilmungen kennt, dem wird dieser Film nur wenig Spaß bereiten. Schöne Lanschaften, gute Musik, gute Ausstattungen. Aber große Namen sind eben kein Garant für einen guten Film.
Nicht überzeugend! 3 von 5 Punkten Leider hat mich diese "Jane Eyre"-Version nicht überzeugt. Sie war in weiten Teilen viel zu oberflächlich und zu lieblos ausgearbeitet. C. Gainsbourg ist zwar vom Aussehen her der Beschreibung von J. Eyre sehr ähnlich, ihre Charaktereigenschaften kann sie allerdings nicht zum Ausdruck bringen. Ganz schlimm allerdings fand ich die Rolle des Mr. Rochester. William Hurt hat weder charakterlich noch äußerlich Ähnlichkeiten mit dieser Figur. Er benimmt sich viel zu wenig "ruppig", fast schon galant zuweilen. Die Chemie zwischen beiden Hauptdarstellern fehlt völlig. Wenig gefallen hat mir auch die Rolle der jungen Jane. Da höre ich förmlich den Regisseur rufen: "Jetzt mal bitte ganz erschreckt schauen". Sehr gekünstelt. Positiv allerdings fand ich die ausführliche Darstellung der Kindheit in Lowood.
Wer dieses Buch liebt, sollte allerdings auf die Versionen mit Ruth Wilson oder Samantha Morten zurückgreifen, denn diese sind um Längen besser.
Charlotte Gainsbourg ist Jane Eyre :-) 4 von 5 Punkten Die Jane-Eyre-Darstellerin dieser Adaption des Klassikers von Charlotte Bronte scheint äußerlich dem Roman selbst entsprungen. Von kleiner Statur, mit dunklem Haarknoten und blassem Gesicht tritt Charlotte Gainsbourg als 18jährige Jane mutig auf das Tor von Thornfield zu. Wird ihre erste selbstständige Tätigkeit als Gouvernante erfolgreich sein? Erwarten sie hinter den düsteren Mauern von Thornfield dramatische Abenteuer? Wird sie ausgerechnet dort ein Zuhause finden, nachdem sie von Verwandten verstoßen und in einer schrecklichen Schulanstalt erwachsen werden musste?
Dieser Film geht eingehend auf die Kindheitserfahrungen der kleinen Jane in der Lowood Schule ein. Die Mädchen unterstehen einem unbarmherzigen Regiment. Sie werden gezwungen, unkleidsame Uniformen und Hauben zu tragen, um Eitelkeit und Hochmut zu vermeiden. Der kalte Schlafsaal und die dunklen Unterrichtsräume gefährden die Gesundheit der Schülerinnen. Doch inmitten der Kälte und Dunkelheit wird das Herz von Jane durch die liebvolle Aufmerksamkeit der Mitschülerin Helen Burns gerührt, mit der sie bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Auch die junge Lehrerin, dargestellt von der sensiblen Amanda Roots ("Verführung"), verhilft den Mädchen zu mehr Selbstbewusstsein. Als Jane erwachsen ist, tritt sie mutig in einen neuen Lebensabschnitt ein.
Auf Thornfield wird sie von der munteren Miss Fairfax mit einem ungewohnt herzlichen Empfang begrüßt. Ihre Schülerin Adele Varans ist ein reizendes, wenn auch nicht sehr intelligentes Mädchen. Jane fühlt sich wohl und ist sehr interessiert an dem noch abwesenden Hausherr Mr. Rochester, dessen Vorzüge Miss Fairfax nicht müde wird, immer wieder zu betonen. Außerdem hat Mr. Rochester wie sie großes Unrecht von Seiten der Familie hinnehmen müssen. Jane fühlt eine tiefe Verbundenheit und als sie ihn tatsächlich persönlich kennen lernt, ist auch dieser von der rätselhaften jungen Frau fasziniert. Aber Mr. Rochester ist 20 Jahre älter als Jane und darüber hinaus standesgemäß weit überlegen. Ist Jane die Närrin, für die sie sich bald selbst hält?
Wer sich nicht an den Freiheiten der Umsetzung dieses Liebesdramas stört, wird diese Verfilmung wohl an ganz annehmbar betrachten.
Die Filmmusik ist ganz hervorragend und untermalt die einzelnen Szenen, ohne sich aufzudrängen. Der gewaltige Altersunterschied zwischen den Hauptdarstellern wird in dieser Adaption besonders betont. Aber auch wenn William Hurt als Mr. Rochester noch so schroff oder unberechenbar ist, die junge Jane Eyre lässt sich davon nicht beeindrucken.
Da jedoch viele Dialoge weggekürzt wurden und die gesamte Verlobungszeit der Liebenden gestrichen wurde, kommt die romantische Komponente des Gesamtwerkes viel zu kurz. Dafür hat das Skript an Dramatik nicht gespart. Das Rätsel um die geheime Frau mit dem schauderhaften Lachen wird bis zu der dramatischen Auflösung ausgeleuchtet.
Die Passage nach der geplatzten Hochzeit ist etwas hektisch und außerdem gegenüber der Romanvorlage ziemlich verändert worden. Dadurch fehlt die Weiterentwicklung der Charakterfigur Jane Eyre und sie kehrt nach dem telepatischen Ruf Rochester wie eine unverändert gute Fee nach Thornfield zurück, um in dessen Ruinen den angeschlagenen Märchenprinzen zu erlösen.
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wunderschöner Film 5 von 5 Punkten Meine erste Rezension. Es ist sicherlich nicht ein Film um ihn sich mal eben so anzusehen, weil man Langeweile verspürt. Er regt zum Nachdenken an, geht unter die Haut. Er setzt sich mit den ewigen Themen auseinander: Sinn des Lebens, Berufung und Glauben. Außerdem geht es um die vielen kleinen Versuchungen des Lebens und wie stark man mental ist, um damit umzugehen. Objektiv betrachtet, vielleicht nicht einer der Besten seiner Art, aber sicherlich ein wunderschöner, sentimentaler, melancholischer Film. Ich mag zudem Julian Sands sehr und habe mir den Film deshalb gekauft. Nachdem ich den Film viele Male gesehen habe, kann ich ihn wirklich nur weiterempfehlen. |
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