DVDs: David Gillespie

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Jazz - A Film By Ken Burns [UK IMPORT] - Louis ArmstrongJazz - A Film By Ken Burns [UK IMPORT]
Louis Armstrong, David Keith, Duke Ellington, Billie Holliday, Miles Davis

Videokassette, 2. Juli 2001
     Verkaufsrang: 27084     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Klasse !      5 von 5 Punkten
Der Jazz ist eine uramerikanische Erfindung, dort (in Amerika) erlebte er seine unerreichten Höhenflüge und hier (in Europa) stürzte er in den 70-er Jahren zu grausamstem Geduddel ohne Sinn und Funktion ab.
Das ist die Erfahrung meines 30-jährigen Jazzhörerlebens und der Film bildet diese meine Erfahrung auf die adäquateste Weise ab.
Ich kann diesen Film daher nur allen Jazzliebhabern nur aufs Wärmste empfehlen. Das Bildmaterial ist einmalig und die Kommentare von Wynton Marsalis (von dem ich ansonsten nicht unbedingt ein Freund bin) sind sachkundig und informativ. Definitiv die beste Jazzdokumentation die ich kenne.

Jazzgeschichte - für die Masse, nicht für Kenner      4 von 5 Punkten
Nachdem ich mehrere Male zufällig in eine TV-Ausstrahlung eines der zwölf Teile reingezappt hatte und jedesmal anschließend mehr wollte, habe ich schließlich den DVD-Schuber von "Jazz - A Film By Ken Burns" angeschafft.
Nun, für mich war das der erste Ausflug in die Vergangenheit des Jazz. Daher kann ich nicht beurteilen, ob die von Burns erzählte(n) Geschichte(n) tatsächlich so stattfand(en) oder nicht. Burns präsentiert die Entwicklung des Jazz von den Anfängen (Gumbo) bis zum Anfang der 70er Jahre (Fusion) sehr detailliert: Anekdoten und Erklärungen von Zeitzeugen bzw. Veteranen, die selbst mit den heutigen Vorbildern auf der Bühne standen oder zusammengelebt haben, verleihen dem Film eine stark authentische, glaubwürdige Note. Außerdem spart der Erzähler nicht an Zitaten. Darüber hinaus werden die besprochenen Jazz-Epochen durch liebevoll ausgewählte Bilder, Filmschnippsel und "Hörproben" untermalt. "Jazz" wurde offensichtlich mit sehr viel Sorgfalt produziert, denn die Summe dieser visuellen und akustischen Eindrücke ergeben einen unwiderstehlichen Cocktail, der einen das Gefühl des Blues, Swing, oder Bebop wirklich erahnen lässt.
Was mich allerdings enttäuscht hat: Die Jazzgeschichte ab 1970 bis zur Gegenwart wird bis auf die Darstellung grober Details links liegen gelassen. Es wird zwar bspw. auf Miles Davis als Erfinder des Fusion eingegangen. Aber was er damit auslöste fällt vollkommen unter den Tisch. So werden Bands wie Weather Report oder Jazzmusiker wie Pat Metheney noch nicht einmal in einem Nebensatz erwähnt. Möglicherweise mag Burns ja diese "modernen" Jazzstile einfach nicht... Wie auch immer - mir gefällt der Film trotzdem sehr gut. (Vielleicht reicht Burns ja irgendwann noch eine DVD nach.)
Fazit: Wer die populären Jazzstile mag und schon immer mehr die Bedeutung und das Werk eines Neil Armstrong, Duke Ellington, Benny Goodman, Charlie Parker, John Coltrane oder Miles Davis sowie einer Billie Holliday oder Sarah Vaughn erfahren wollte, der kommt mit "Jazz - A Film By Ken Burns" voll auf seine Kosten.
Wer allerdings über tieferes Wissen verfügt und dementsprechend kritischer an den Film herangeht als ein Otto-Normal-Verbraucher, wird sich möglicherweise an der oberflächlichen, vereinfachten oder in Details verfälschten Darstellung der Jazzgeschichte stören. Es ist halt ein Film für die Massen.

Pflichtkauf für Jazzfans      4 von 5 Punkten
Diese 4 DVDs sind unvergleichbar, allein schon weil dies die einzige mehrstündige Dokumentation über die Geschichte des Jazz ist. Ken Burns ist ein Meister der TV-Doku, seine Reihe über den Sezessionskrieg gehört sicher zu den Perlen der amerikanischen Fernsehgeschichte und sollte endlich auch einmal hierzulande gezeigt werden. Auf diesem hohen produktionstechnischen Niveau geht es nun mit dieser Jazz-Doku weiter, die eine Fülle an Fakten und Bildern mit dem gehörigen Schuß Propaganda verbindet.
Endlich kommt diese einzigartige Kunstform zu ihrem Recht, auch auf der Mattscheibe entsprechend (und leidenschaftlich) gewürdigt zu werden. Es fällt zwar auf, daß Ken Burns selber kein wirklicher Kenner dieser Musik ist und auch weniger den Jazz als solchen liebt als vielmehr bestimmte Künstler und Spielweisen bevorzugt, sodaß die Filme den Inhalt der Jazzgeschichte kaum je maßstabsgetreu wiedergeben; teilweise gibt es klaffende Lücken, die den Zuschauer insgeheim nach einer fünften oder sechsten DVD sehnen lassen. Vielleicht aber auch nur ein Zeichen, daß die Droge Wirkung zeigt und man nicht mehr von ihr lassen kann.

Amtlich Amtlich Oberamtlich - DAS Jazzwerk      5 von 5 Punkten
Das ist wirklich oberamtlich. Soviele Stories, soviel Filmschippel. Winton Marsalis führt u.a. sachlich durch die Zeiten. - Jeder Jazzfan sollte das im Regal haben. - Ich habe wirklich manchal fast geheult vor Vergügen!!
leider gibt es die deutsche Syncho nicht im Handel - oder noch nicht.

Reich gedeckte Tafel, wichtige Spurenelemente fehlen      4 von 5 Punkten
Allein der Umfang und das reichhaltige Bildmaterial dieser Doku-Reihe machen sie zu einem Schatz, dem kein Jazz-Fan widerstehen kann, noch dazu wo diese Kunstform bisher von Film und TV praktisch ignoriert worden ist. Die Aufmachung und die (produktionstechnische) Professionalität macht Ken Burns' Werk zu einem maßstabsetzenden. Nur bleibt zu hoffen, daß Produzenten, Filmemacher und Fernsehanstalten in Zukunft mit größerem Sachverstand und Mut zur Kontroverse vorgehen. Das Spektrum hätte auch ohne nennenswerte Erweiterung der Sendezeit breiter gefächert ausfallen können; die persönlichen Vorlieben der Beteiligten treten allzu häufig störend hervor; leider auch oft deutlich: Der fehlende Sachverstand und faktisch unrichtige Darstellungen. Diese Mängel stören aber im großen und ganzen nicht sehr und für den Zuschauer, der bislang noch nicht eng mit dem Jazz in Berührung gekommen ist, eine gute Einstiegsdroge für Aug und Ohr. Daß aber der Jazz der Gegenwart fast gänzlich ausgeklammert wurde, ist schade, da erstens gerade diesbezüglich großer Informationsbedarf besteht und da Jazz zweitens eine stark live-bezogene Musik ist. Und wie schön wäre es für einen interessierten Zuschauer, nach der Doku einen Konzert- oder Clubbesuch einzuplanen.


Operation Good Guys - Complete Series 1 To 3 [UK IMPORT] - David GillespieOperation Good Guys - Complete Series 1 To 3 [UK IMPORT]
David Gillespie, Ray Burdis, Dominic Anciano

DVD, 6. Juni 2005
     Verkaufsrang: 95576      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 38,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Dumme Polizisten      5 von 5 Punkten
"Operation Good Guys" ist mittlerweile zehn Jahre alt und dürfte eine der ersten Umsetzungen der Idee sein, eine Comedy-Show als Pseudo-Dokumentation zu inszenieren (bekanntestes neueres Beispiel: "The Office" von 2001). Die (Anti-)Helden enthüllen in Interviews ihre Ansichten und Absichten, und diesen glanzvollen Selbstbildern wird dann die triste Realität ihrer wirklichen Taten gegenübergestellt. Manchmal erklären sie hinterher auch noch wortreich, warum alles schiefgehen musste und dass das ja irgendwo auch sein Gutes hatte. Wie im richtigen (Behörden-) Leben eben.

Die Komik, die auf diese Weise aus dem Wunsch-Realität-Widerspruch destilliert wird, funktioniert bei "Operation Good Guys" ganz vorzüglich. Eine Spezialeinheit der Polizei wird auf die beschriebene Weise vorgeführt, und da das Ganze nicht in Richtung Slapstick oder Blödelwitz übertrieben wird, wirken die gezeigten Absurditäten trotzdem "echt".

Diese Art Komödie ist sicherlich nicht geeignet, brüllendes Gelächter hervorzurufen, aber der Reichtum an Drehbucheinfällen ist beeindruckend, die Charaktere sind glaubhaft und gut gespielt, und daher macht das Zuschauen großen Spaß.

Die DVDs verfügen über zuschaltbare englische Untertitel.


Operation Good Guys - Series 2 [UK IMPORT] - David GillespieOperation Good Guys - Series 2 [UK IMPORT]
David Gillespie, Ray Burdis, Dominic Anciano, Hugo Blick, John Beckett

Videokassette, 8. Mai 2001

Verkaufsrang: 40114

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Operation Good Guys - Series 3 [UK IMPORT] - David GillespieOperation Good Guys - Series 3 [UK IMPORT]
David Gillespie, Ray Burdis, Hugo Blick

Videokassette, 3. September 2001


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Jazz - A Film By Ken Burns - Vol. 3 - Dedicated To Chaos [UK IMPORT] - Glenn MillerJazz - A Film By Ken Burns - Vol. 3 - Dedicated To Chaos [UK IMPORT]
Glenn Miller, Artie Shaw, Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Dave Brubeck

Videokassette, 2. Juli 2001

Verkaufsrang: 29369

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Operation Good Guys - Series 1 [UK IMPORT] - David GillespieOperation Good Guys - Series 1 [UK IMPORT]
David Gillespie, Ray Burdis, John Beckett, Perry Benson

Videokassette, 3. Juli 2000


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Bedtime - Series 1 [UK IMPORT] - David GillespieBedtime - Series 1 [UK IMPORT]
David Gillespie, Sheila Hancock, Emma Pierson, Claire Skinner, Meera Syal

DVD, 12. Mai 2003

Verkaufsrang: 89020
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