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| DVDs: Dominic Guard | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Picknick am Valentinstag - SZ-Cinemathek Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse DVD, 24. Dezember 2005 Verkaufsrang: 5732 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden PICKNICK AM VALENTINSTAG
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Das Unheimliche 5 von 5 Punkten Also dieser Film hat mich sehr begeistert, obwohl ich seine merkwürdige Faszination auch nicht 100%ig erklären kann. Die Geschichte mit den verschwundenen Internatsschülerinnen im Australien am Anfang des 20 Jahrhunderts, habe ich auch erst für authentisch gehalten, möglicherweise hat das dazu beigtragen, dass ich mir den Film auch ein bißchen als Gruselfilm angucken konnte. Die Stimmung des Unheimlichen, ja Numinosen prägt diesen Film. Die Hanging Rocks wirken als hätten sie Gesichter, man erwartet, dass die unheimliche Spannung irgendwie aufgelöst wird, sei es durch Ausserirdische oder uralte Naturgeister, die die Erde auftun...aber nichts dergleichen.. Tja, viele werden sich mir nicht anschließen können, und den Film gleich mehrmals angucken, sondern vielleicht eher wie der Verleiher reagieren, der seine Kaffeetasse nach Ansehen des Films an die Leinwand warf, ob der vertanen Zeit. Zeit ist überhaupt ein wichtiger Faktor, in diesem Film, der teilweise sehr langsam, was nicht heißen soll langatmig, ist. Die Panflöte hat mich auch überhaupt nicht gestört, sie passt hier hervorragend und wirkt weder kitschig noch übertrieben esoterisch. Die Tatsache dass die Geschichte in Australien spielt, verleiht der Story die Möglichkeiten des Unentdeckten, des geheimnisvollen Kontinents, wo die Europäer vielleicht gar nichts verloren haben.. Ein großer Film, den vielleicht nicht jeder mag. Muss ja auch gar nicht..
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Picknick am Valentinstag (Director's Cut) Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse DVD, 22. Juni 2004 Verkaufsrang: 23869 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Picknick am Valentinstag, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.06.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Hier scheiden sich die Geister... 5 von 5 Punkten An diesem Film scheiden sich wirklich die Geister: für die einen hoffnungslos überbewertet, für die anderen ein geniales Meisterwerk - ich gehöre zur letzteren Kategorie...nachdem ich diesen Film in den letzten 25 jahren bestimmt an die zwei Dutzend Mal gesehen habe kann ich mich bis heute nicht sattsehen an dieser Geschichte. Man mag sich daran stören daß es keine Auflösung im klassischen Sinne gibt, aber es geht auch nicht um die Lösung des Vorfalls, sondern um die Auswirkungen auf das Umfeld - und hier hat Regisseur Weir ein absolutes Meisterwerk geschaffen. Ich besitze inzwischen fünf verschiedene DVD-Versionen dieses Films - aber die Kinowelt-Version ist die optisch und tontechnisch absolut brillanteste die mir bislang in die Hände gekommen ist, zudem hat sie den Vorteil daß sie die einzige Fassung ist die die entfernten Szenen der alten Kinoversion beinhaltet (und zwar, entgegen der Aussagen anderer Rezensenten hier, tatsächlich alle ! - auch ich habe die alte VHS- und die TV-Version...). Wer Zugriff darauf hat sollte sich allerdings die (unverständlicherweise nur in Australien erschienene) Doppel-DVD besorgen: allein die fast vier Stunden Bonusmaterial sind das Geld wert. Hier gibt es zusätzlich zum Film noch acht verschiedene Bonusfeatures, u.a. eine zweistündge Dokumentation die sehr viele Fragen des Films beantwortet (und in der lustigerweise außer dem Regisseur niemand den Director's Cut für gut befindet), eine 1975 gedrehte Dokumentation die aufzeigt daß es sich hier, entgegen anderer Aussagen, tatsächlich um eine wahre Geschichte handelt (die sich allerdings in den 1870ern ereignete, es wird aber auch u.a. ein Gedenkstein für die damals vermissten Mädchen gezeigt etc.), sehr aussagekräftige Interviews mit den Machern und Darstellern sowie eine Tour zu den damaligen Schauplätzen und Drehorten. Sehr interessant auch: eine Kurzfilm-Version der Geschichte aus dem Jahr 1969 die ein damals 13jähriger Schüler gedreht hat. Für Fans dieses Films ein absolutes Muss !
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Absolution Richard Burton, Dominic Guard, Dai Bradley DVD, 4. Dezember 2008 Verkaufsrang: 15469 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein böser Scherz mit fatalen Folgen - Absolution 3 von 5 Punkten ABSOLUTION aus dem Jahr 1978 ist ein hierzulande völlig unbekannter kleiner Thriller. Das Drehbuch verfasste der Brite Anthony Schaffer ("Frenzy", "Wicker Man"), der sich in seiner Karriere mehrfach mit der katholischen Kirche, religiösem Wahn und makaberen Psycho-Spielchen befasste. Richard Burton spielt hier den Pfarrer und Lehrer einer einsam gelegenen Klosterschule für Jungen. Ein böser Scherz seines Lieblingsschülers (Dominic Guard) führt zu einer Reihe raffinierter Verwicklungen, die Burton an seinem Verstand zweifeln lassen und ungeahnte dramatische Folgen inklusive Mord und Totschlag nach sich ziehen...
ABSOLUTION erzählt seine verzwickte Story langsam und bedächtig, legt viel Wert auf die Charakterisierungen seiner Figuren und das Beziehungsgeflecht der Protagonisten, nicht auf Action. Der Film lässt sich keinem Genre richtig zuordnen, ist sowohl Thriller als auch psychologisches Kammerspiel, schwarze Komödie und Horrorfilm. Der geringe Bekanntheitsgrad liegt auch an seiner Weigerung, ein bestimmtes Publikum anzusprechen, und die Meinungen über ABSOLUTION dürften weit auseinander gehen. Für Horrorfans ist er vielleicht nicht aufregend spannend genug, Arthaus-Freunde hingegen könnten von einigen blutigen Späßchen verschreckt werden. Hervorragend gelungen ist die klaustrophobische Atmosphäre der Klosterschule, die sehr authentisch eingefangen wird. Shaffers Dialoge sind intelligent, ohne aufdringlich zu wirken. Die Handlung bleibt unvorhersehbar und baut nach eher schleppendem Beginn stetig Spannung auf. Sexuelle Unterdrückung und Befreiung, das Beichtgeheimnis und die menschliche Natur werden geschickt thematisiert und eingeflochten. Eher störend hingegen wirkt der (leider wichtige) Handlungsstrang um einen Landstreicher, gespielt von Billy Connolly, der die Jungen zu eigenem Denken verführt und eine Mitschuld am makaberen Treiben der Schüler trägt. Hier formuliert Shaffer seine Kritik an Religion und Kirche sehr deutlich, obwohl sie sich auf subtilere Art im gesamten Filmablauf befindet. Angeführt wird das hervorragende Ensemble Jungschauspieler von einem grandiosen Richard Burton. In dieser Spätphase seiner Karriere wurde er von der Kritik regelmäßig verrissen (ihm wurden immer wieder hölzernes Spiel und schlechte Rollenauswahl vorgeworfen), sein Alkoholkonsum ist deutlich erkennbar, aber ich persönlich sehe einen versoffenen Burton hundertmal lieber als manch anderen Schauspieler. Seine Präsenz vor der Kamera, die intensiven Blicke, Gesten und markante Stimme, sowie seine Art, die Dialoge oft (im positiven Sinne) theatralisch darzubieten, sind einzigartig und unverwechselbar. So wertet er auch ABSOLUTION deutlich auf. Letztlich kann der Film vielleicht nicht ganz überzeugen und wartet mit einer Drehung zuviel auf, die Schlusspointe und letzte Wendung hat es allerdings in sich und bleibt nachhaltig in Erinnerung. Ein sehr ungewöhnlicher kleiner Film, sicher nichts für jedermann.
Die DVD-Veröffentlichung ist zwar grundsätzlich begrüßenswert, der Film liegt aber leider nur im Vollbild-Format vor, Ton ist Deutsch und Englisch, Untertitel oder Extras sind nicht vorhanden. Spartanischer geht es kaum, schade. |
Picnic At Hanging Rock [UK IMPORT] Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse, Jacki Weaver Videokassette, 8. März 1999 Verkaufsrang: 11348
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Picnic at Hanging Rock 5 von 5 Punkten Da die Story in den anderen Rezessionen bereits mehr oder weniger ausführlich erklärt wird, schenke ich mir das. Dieser Film ist für mich ein Meisterwerk. Man wird in eine längst vergangene Zeit, in ein fernes Land versetzt. Die wunderschönen, melancholischen Bilder und die einzigartige Musik erzeugen eine wundervolle, mystische Atmosphäre. Obwohl gar keine, heute ja so beliebte, "laute Action" vorkommt, ist der Film enorm spannend. Des Rätsels Lösung bleibt zwar schlussendlich offen, doch gibt es im Film einige, meiner Meinung nach, recht deutliche Hinweise: Eine Uhr bleibt punkt zwölf stehen, eine ungewöhnliche, rote Wolke wird gesichtet und die vermisste, junge Lehrerin wird später am Eingang einer Höhle gefunden, die ins Unendliche zu führen scheint (der Eindruck entsteht jedenfalls, als ein Polizist mit einem Megaphone hineinruft, bei der Suche nach den Mädchen). Auch befinden sich die drei Mädchen und ihre junge Lehrerin kurz vor ihrem Verschwinden in einer Art Trance, in der sie sogar, für die viktorianische Zeit absolut undenkbar, ihre Schuhe und Strümpfe ausziehen und barfuss den Rest des Felsens erklimmen. Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem die Meinungen derart auseinandergehen, ausser vielleicht noch bei "Blair Witch", der übrigens von der Mystik und Spannung her am ehesten mit "Picnic at hanging Rock" verglichen werden kann. Eine weitere Gemeinsamkeit ist auch, dass bei beiden Filmen heftig über den Wahrheitsgehalt der Story diskutiert wurde. Mir scheint fast, die Macher von Blairwitch haben sich vielleicht von "Picnic at Hanging Rock" inspirieren lassen?
Eines der seltenen Filmkunstwerke 5 von 5 Punkten Für mich ist dieser Film ohne Frage ein Meisterwerk. Wer ein harmoniches Stück voll Dramaturgie und gleichzeitig großer Schönheit sucht, der sollte dieses Werk nicht versäumen. Nicht große Effekte und Aufdringlichkleit bestimmen den Ablauf, sondern gekonnte Inszenierung und bestechende Komposition. Ich war davon absolut beeindruckt und kann ihn nur wärmsten weiterempfehlen.
verstümmelte Fassung 1 von 5 Punkten Wie schon bei der DVD von Criterion bekommt man auch hier nur die verstümmelte Fassung des Films, die einige wichtige und schöne Szenen herausschneidet. Das ganze nennt sich ein "Director's Cut". Schön, wenn Peter Weir so manches nicht mehr gefiel, dann soll er es eben rausschneiden, aber warum ignoriert man die Fans des Films und gibt ihnen keine Möglichkeit, auf DVD auch die originale Fassung (die wirklich um Längen besser als die gekürzte ist) zu se hen? Und warum gibt es zu diesem Kultfilm auf DVD nicht die Extras, die er verdienen würde? Meiner Meinung nach ist das eine Frechheit!
Hypnotisierend ruhig - in keine Schublade zu stecken! 5 von 5 Punkten Vorweg: Der Film ist weder Horror, noch Krimi, noch Action, schon gar nicht Komödie. Auch kein Kostümfilm im herkömmlichen Sinn. Es geht um das Verschwinden von 3 Mädchen eines Internats für höhere Töchter im Australien des Jahres 1900 (Die Atmosphäre in einem solchen Internat ist an sich schon einmalig als Thema für einem Film!). Auf einem Ausflug verschwinden sie beim Anstieg auf den Hanging Rock ohne Aufsicht. Das Gelände wird abgesucht. Trotzdem können Sie nicht gefunden werden. Später entdeckt der junge Aristokrat Michael ein Mädchen lebend, es kann sich jedoch an nichts erinnern. Das nicht gelöste Rätsel führt zu einer Atmosphäre der zum Platzen gespannten Neugier im Provinznest Woodend. Dieses Ereignis wird dem Internat ("College") und seiner Direktorin Mrs. Appleyard zum Verhängnis. Sie verliert das Vertrauen der Eltern. Ihr tapferer wie auch autoritär-oppressiver Kampf gegen den Untergang steht als Symbol für die Aufrechterhaltung der victorianischen Ordnung im damals noch britischen Australien. Die Ordnung im College wird von den pubertierenden Mädchen in Frage gestellt, die die Freiheit des Erwachsenen-Lebens suchen. Die großartigen, lichtdurchfluteten Landschaftsaufnahmen bestechen in ihrem Kontrast zur vollig deplaziert wirkenden Damenmode der victorianischen Zeit. Der unglaublich gelungene Panflöten-Soundtrack tut sein übriges, um den Zuschauer gefangen zu nehmen, ja in förmlich zu hypnotisieren. Der Film nimmt sich Zeit für die einzelnen Szenen, keine schnellen Schnitte. Man kriegt viel mit von den alltäglichen Lebensumständen dieser noch nicht allzulang vergangenen Zeit. Den Beziehungen der Mädchen untereinander und zu ihren Lehrerinnen wird viel Zeit eingeräumt. Ein wesentliches Thema ist auch die Vergänglichkeit der Zeitumstände. Durch dieses an sich nicht dramatische Ereignis wird das Leben aller Beteiligten im Internat entscheidend verändert. Es ist ein Abschied auf Raten von den (verklärten, ätherisch wirkenden) Verschwundenen, aber auch ein Abschied von der (pompösen, repräsentativen aber auch repressiven) victorianschen Zeit mit ihrer im australischen Outback deplazierten Kleidung. Es ist ein Abschied von der britisch-imperialen Geisteshaltung, die durch die schulischen Karten und die repräsentative Ausstattung des sehenswerten Colleges ausgeht. Und wirklich wird diese Zeit schon mit dem ersten Weltkrieg vorbei sein. Der Film besticht durch den Reiz des Geheimnisvollen, des nicht gelösten Rätsels um das Verschwinden der Mädchen. Er erzeugt beim Betrachter ein Gefühl des Unwiederbringlichen. Michael
Picnic at Hanging Rock 5 von 5 Punkten Schade, dass dieser Film nicht (mehr) aufgelegt wird! Selten hat mich ein Film so in seinen Bann gezogen wie dieser. Auch lange man ihn gesehen hat, denkt man darüber nach... Hoffentlich wird er bald wieder aufgelegt - als DVD.
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Picnic At Hanging Rock [UK IMPORT] Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse, Jacki Weaver, Anne-Louise Lambert DVD, 30. Juni 2003 Verkaufsrang: 60511 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Picnic at Hanging Rock 5 von 5 Punkten Da die Story in den anderen Rezessionen bereits mehr oder weniger ausführlich erklärt wird, schenke ich mir das. Dieser Film ist für mich ein Meisterwerk. Man wird in eine längst vergangene Zeit, in ein fernes Land versetzt. Die wunderschönen, melancholischen Bilder und die einzigartige Musik erzeugen eine wundervolle, mystische Atmosphäre. Obwohl gar keine, heute ja so beliebte, "laute Action" vorkommt, ist der Film enorm spannend. Des Rätsels Lösung bleibt zwar schlussendlich offen, doch gibt es im Film einige, meiner Meinung nach, recht deutliche Hinweise: Eine Uhr bleibt punkt zwölf stehen, eine ungewöhnliche, rote Wolke wird gesichtet und die vermisste, junge Lehrerin wird später am Eingang einer Höhle gefunden, die ins Unendliche zu führen scheint (der Eindruck entsteht jedenfalls, als ein Polizist mit einem Megaphone hineinruft, bei der Suche nach den Mädchen). Auch befinden sich die drei Mädchen und ihre junge Lehrerin kurz vor ihrem Verschwinden in einer Art Trance, in der sie sogar, für die viktorianische Zeit absolut undenkbar, ihre Schuhe und Strümpfe ausziehen und barfuss den Rest des Felsens erklimmen. Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem die Meinungen derart auseinandergehen, ausser vielleicht noch bei "Blair Witch", der übrigens von der Mystik und Spannung her am ehesten mit "Picnic at hanging Rock" verglichen werden kann. Eine weitere Gemeinsamkeit ist auch, dass bei beiden Filmen heftig über den Wahrheitsgehalt der Story diskutiert wurde. Mir scheint fast, die Macher von Blairwitch haben sich vielleicht von "Picnic at Hanging Rock" inspirieren lassen?
Eines der seltenen Filmkunstwerke 5 von 5 Punkten Für mich ist dieser Film ohne Frage ein Meisterwerk. Wer ein harmoniches Stück voll Dramaturgie und gleichzeitig großer Schönheit sucht, der sollte dieses Werk nicht versäumen. Nicht große Effekte und Aufdringlichkleit bestimmen den Ablauf, sondern gekonnte Inszenierung und bestechende Komposition. Ich war davon absolut beeindruckt und kann ihn nur wärmsten weiterempfehlen.
verstümmelte Fassung 1 von 5 Punkten Wie schon bei der DVD von Criterion bekommt man auch hier nur die verstümmelte Fassung des Films, die einige wichtige und schöne Szenen herausschneidet. Das ganze nennt sich ein "Director's Cut". Schön, wenn Peter Weir so manches nicht mehr gefiel, dann soll er es eben rausschneiden, aber warum ignoriert man die Fans des Films und gibt ihnen keine Möglichkeit, auf DVD auch die originale Fassung (die wirklich um Längen besser als die gekürzte ist) zu se hen? Und warum gibt es zu diesem Kultfilm auf DVD nicht die Extras, die er verdienen würde? Meiner Meinung nach ist das eine Frechheit!
Hypnotisierend ruhig - in keine Schublade zu stecken! 5 von 5 Punkten Vorweg: Der Film ist weder Horror, noch Krimi, noch Action, schon gar nicht Komödie. Auch kein Kostümfilm im herkömmlichen Sinn. Es geht um das Verschwinden von 3 Mädchen eines Internats für höhere Töchter im Australien des Jahres 1900 (Die Atmosphäre in einem solchen Internat ist an sich schon einmalig als Thema für einem Film!). Auf einem Ausflug verschwinden sie beim Anstieg auf den Hanging Rock ohne Aufsicht. Das Gelände wird abgesucht. Trotzdem können Sie nicht gefunden werden. Später entdeckt der junge Aristokrat Michael ein Mädchen lebend, es kann sich jedoch an nichts erinnern. Das nicht gelöste Rätsel führt zu einer Atmosphäre der zum Platzen gespannten Neugier im Provinznest Woodend. Dieses Ereignis wird dem Internat ("College") und seiner Direktorin Mrs. Appleyard zum Verhängnis. Sie verliert das Vertrauen der Eltern. Ihr tapferer wie auch autoritär-oppressiver Kampf gegen den Untergang steht als Symbol für die Aufrechterhaltung der victorianischen Ordnung im damals noch britischen Australien. Die Ordnung im College wird von den pubertierenden Mädchen in Frage gestellt, die die Freiheit des Erwachsenen-Lebens suchen. Die großartigen, lichtdurchfluteten Landschaftsaufnahmen bestechen in ihrem Kontrast zur vollig deplaziert wirkenden Damenmode der victorianischen Zeit. Der unglaublich gelungene Panflöten-Soundtrack tut sein übriges, um den Zuschauer gefangen zu nehmen, ja in förmlich zu hypnotisieren. Der Film nimmt sich Zeit für die einzelnen Szenen, keine schnellen Schnitte. Man kriegt viel mit von den alltäglichen Lebensumständen dieser noch nicht allzulang vergangenen Zeit. Den Beziehungen der Mädchen untereinander und zu ihren Lehrerinnen wird viel Zeit eingeräumt. Ein wesentliches Thema ist auch die Vergänglichkeit der Zeitumstände. Durch dieses an sich nicht dramatische Ereignis wird das Leben aller Beteiligten im Internat entscheidend verändert. Es ist ein Abschied auf Raten von den (verklärten, ätherisch wirkenden) Verschwundenen, aber auch ein Abschied von der (pompösen, repräsentativen aber auch repressiven) victorianschen Zeit mit ihrer im australischen Outback deplazierten Kleidung. Es ist ein Abschied von der britisch-imperialen Geisteshaltung, die durch die schulischen Karten und die repräsentative Ausstattung des sehenswerten Colleges ausgeht. Und wirklich wird diese Zeit schon mit dem ersten Weltkrieg vorbei sein. Der Film besticht durch den Reiz des Geheimnisvollen, des nicht gelösten Rätsels um das Verschwinden der Mädchen. Er erzeugt beim Betrachter ein Gefühl des Unwiederbringlichen. Michael
Picnic at Hanging Rock 5 von 5 Punkten Schade, dass dieser Film nicht (mehr) aufgelegt wird! Selten hat mich ein Film so in seinen Bann gezogen wie dieser. Auch lange man ihn gesehen hat, denkt man darüber nach... Hoffentlich wird er bald wieder aufgelegt - als DVD.
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Picknick am Valentinstag Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse Videokassette, 15. Januar 1996 Verkaufsrang: 7401
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Picnic at Hanging Rock 5 von 5 Punkten Da die Story in den anderen Rezessionen bereits mehr oder weniger ausführlich erklärt wird, schenke ich mir das. Dieser Film ist für mich ein Meisterwerk. Man wird in eine längst vergangene Zeit, in ein fernes Land versetzt. Die wunderschönen, melancholischen Bilder und die einzigartige Musik erzeugen eine wundervolle, mystische Atmosphäre. Obwohl gar keine, heute ja so beliebte, "laute Action" vorkommt, ist der Film enorm spannend. Des Rätsels Lösung bleibt zwar schlussendlich offen, doch gibt es im Film einige, meiner Meinung nach, recht deutliche Hinweise: Eine Uhr bleibt punkt zwölf stehen, eine ungewöhnliche, rote Wolke wird gesichtet und die vermisste, junge Lehrerin wird später am Eingang einer Höhle gefunden, die ins Unendliche zu führen scheint (der Eindruck entsteht jedenfalls, als ein Polizist mit einem Megaphone hineinruft, bei der Suche nach den Mädchen). Auch befinden sich die drei Mädchen und ihre junge Lehrerin kurz vor ihrem Verschwinden in einer Art Trance, in der sie sogar, für die viktorianische Zeit absolut undenkbar, ihre Schuhe und Strümpfe ausziehen und barfuss den Rest des Felsens erklimmen. Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem die Meinungen derart auseinandergehen, ausser vielleicht noch bei "Blair Witch", der übrigens von der Mystik und Spannung her am ehesten mit "Picnic at hanging Rock" verglichen werden kann. Eine weitere Gemeinsamkeit ist auch, dass bei beiden Filmen heftig über den Wahrheitsgehalt der Story diskutiert wurde. Mir scheint fast, die Macher von Blairwitch haben sich vielleicht von "Picnic at Hanging Rock" inspirieren lassen?
Eines der seltenen Filmkunstwerke 5 von 5 Punkten Für mich ist dieser Film ohne Frage ein Meisterwerk. Wer ein harmoniches Stück voll Dramaturgie und gleichzeitig großer Schönheit sucht, der sollte dieses Werk nicht versäumen. Nicht große Effekte und Aufdringlichkleit bestimmen den Ablauf, sondern gekonnte Inszenierung und bestechende Komposition. Ich war davon absolut beeindruckt und kann ihn nur wärmsten weiterempfehlen.
verstümmelte Fassung 1 von 5 Punkten Wie schon bei der DVD von Criterion bekommt man auch hier nur die verstümmelte Fassung des Films, die einige wichtige und schöne Szenen herausschneidet. Das ganze nennt sich ein "Director's Cut". Schön, wenn Peter Weir so manches nicht mehr gefiel, dann soll er es eben rausschneiden, aber warum ignoriert man die Fans des Films und gibt ihnen keine Möglichkeit, auf DVD auch die originale Fassung (die wirklich um Längen besser als die gekürzte ist) zu se hen? Und warum gibt es zu diesem Kultfilm auf DVD nicht die Extras, die er verdienen würde? Meiner Meinung nach ist das eine Frechheit!
Hypnotisierend ruhig - in keine Schublade zu stecken! 5 von 5 Punkten Vorweg: Der Film ist weder Horror, noch Krimi, noch Action, schon gar nicht Komödie. Auch kein Kostümfilm im herkömmlichen Sinn. Es geht um das Verschwinden von 3 Mädchen eines Internats für höhere Töchter im Australien des Jahres 1900 (Die Atmosphäre in einem solchen Internat ist an sich schon einmalig als Thema für einem Film!). Auf einem Ausflug verschwinden sie beim Anstieg auf den Hanging Rock ohne Aufsicht. Das Gelände wird abgesucht. Trotzdem können Sie nicht gefunden werden. Später entdeckt der junge Aristokrat Michael ein Mädchen lebend, es kann sich jedoch an nichts erinnern. Das nicht gelöste Rätsel führt zu einer Atmosphäre der zum Platzen gespannten Neugier im Provinznest Woodend. Dieses Ereignis wird dem Internat ("College") und seiner Direktorin Mrs. Appleyard zum Verhängnis. Sie verliert das Vertrauen der Eltern. Ihr tapferer wie auch autoritär-oppressiver Kampf gegen den Untergang steht als Symbol für die Aufrechterhaltung der victorianischen Ordnung im damals noch britischen Australien. Die Ordnung im College wird von den pubertierenden Mädchen in Frage gestellt, die die Freiheit des Erwachsenen-Lebens suchen. Die großartigen, lichtdurchfluteten Landschaftsaufnahmen bestechen in ihrem Kontrast zur vollig deplaziert wirkenden Damenmode der victorianischen Zeit. Der unglaublich gelungene Panflöten-Soundtrack tut sein übriges, um den Zuschauer gefangen zu nehmen, ja in förmlich zu hypnotisieren. Der Film nimmt sich Zeit für die einzelnen Szenen, keine schnellen Schnitte. Man kriegt viel mit von den alltäglichen Lebensumständen dieser noch nicht allzulang vergangenen Zeit. Den Beziehungen der Mädchen untereinander und zu ihren Lehrerinnen wird viel Zeit eingeräumt. Ein wesentliches Thema ist auch die Vergänglichkeit der Zeitumstände. Durch dieses an sich nicht dramatische Ereignis wird das Leben aller Beteiligten im Internat entscheidend verändert. Es ist ein Abschied auf Raten von den (verklärten, ätherisch wirkenden) Verschwundenen, aber auch ein Abschied von der (pompösen, repräsentativen aber auch repressiven) victorianschen Zeit mit ihrer im australischen Outback deplazierten Kleidung. Es ist ein Abschied von der britisch-imperialen Geisteshaltung, die durch die schulischen Karten und die repräsentative Ausstattung des sehenswerten Colleges ausgeht. Und wirklich wird diese Zeit schon mit dem ersten Weltkrieg vorbei sein. Der Film besticht durch den Reiz des Geheimnisvollen, des nicht gelösten Rätsels um das Verschwinden der Mädchen. Er erzeugt beim Betrachter ein Gefühl des Unwiederbringlichen. Michael
Picnic at Hanging Rock 5 von 5 Punkten Schade, dass dieser Film nicht (mehr) aufgelegt wird! Selten hat mich ein Film so in seinen Bann gezogen wie dieser. Auch lange man ihn gesehen hat, denkt man darüber nach... Hoffentlich wird er bald wieder aufgelegt - als DVD.
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| A Barbara Taylor Bradford's A Woman Of Substance [UK IMPORT] Jenny Seagrove, Gayle Hunnicutt, Barry Morse, Nicola Pagett, Miranda Richardson DVD, 24. Februar 2003 Verkaufsrang: 35981
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Picnic At Hanging Rock [UK IMPORT] Rachel Roberts, Dominic Guard, Helen Morse, Jacki Weaver, Anne-Louise Lambert DVD, 30. Juni 2008 Verkaufsrang: 33008 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
| A Barbara Taylor Bradford's A Woman Of Substance [UK IMPORT] Jenny Seagrove, Gayle Hunnicutt, Barry Morse, Nicola Pagett, Miranda Richardson DVD, 15. September 2008 Verkaufsrang: 79273 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
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